Am 30. September 2011 ist die Ausschreibungsfrist für den "Deutschen Hochschulbaupreis" geendet, den die Deutsche Universitätsstiftung erstmals ausgelobt hat. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und wird durch ein Preisgeld der Eberhard-Schöck-Stiftung in Höhe von 25.000 Euro unterstützt.
56 Hochschulen haben Bewerbungen für insgesamt 72 Bauprojekte eingereicht. Die Jury-Sitzung findet im Februar 2012 in Berlin statt. Am 19. März 2012 werden die Preisträger auf der Gala der Deutschen Wissenschaft in Hannover geehrt. Die Laudatio wird Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, halten.
Die Deutsche Universitätsstiftung lobt unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) erstmals den
Deutschen Hochschulbaupreis
aus. Der Preis wird durch ein Preisgeld der Eberhard-Schöck-Stiftung in Höhe von 25.000 Euro unterstützt.
Mit dem Preis sollen beispielhafte Hochschulgebäude oder -ensembles ausgezeichnet werden, die eine besondere baukulturelle Qualität aufweisen bzw. von vorbildlichem Umgang bei der Sanierung und Modernisierung historischer Bausubstanz zeugen. Sie sollen in herausragender Weise ästhetische und funktionale Gesichtspunkte vereinen und als Hochschulgebäude für Studierende und Hochschullehrer attraktiv sein. Sie sollen dem nachhaltigen Bauen in ökologischer, ökonomischer und sozio-kultureller Hinsicht verpflichtet sein und positiv zur Gestaltung des öffentlichen Raumes beitragen.
Vor dem Hintergrund der weltweiten Bemühungen um eine Verringerung der
CO2-Emissionen und der Notwendigkeit eines Ressourcen schonenden Bauens
sollen ganzheitliche Konzeptionen ausgezeichnet werden, die eine zukunftsweisende architektonische Gestalt- und Nutzungsqualität mit hohen energieeffizienten Maßnahmen in einer ganzheitlichen Konzeption vereinen. Damit sollen Anregungen für zukünftige Planungen gegeben und eine breite Öffentlichkeit auf die heutigen und künftigen Belange eines nachhaltigen Bauens im Sinne der Baukultur aufmerksam gemacht werden. Zugelassen zur Teilnahme sind Arbeiten auf dem Gebiet der Architektur und des Städtebaus, die nach dem 1. Januar 2009 in Deutschland fertig gestellt und ihrer Bestimmung übergeben wurden.
Zur Einreichung berechtigt sind alle staatlichen und staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Deutschland in Kooperation mit den hauptverantwortlich für den Entwurf zeichnenden Architekten. Jedes Objekt kann nur einmal eingereicht werden.
Beurteilungskriterien
Die eingereichten Arbeiten werden beurteilt nach:
Die Reihenfolge der Kriterien stellt keine Gewichtung dar.
Die Jury
Günther Hoffmann, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Berlin
Prof. Dr. Klaus Sedlbauer, Fraunhofer Institut für Bauphysik, Valley (für die Eberhard-Schöck-Stiftung, Baden-Baden)
Prof. Michael Braum, Bundesstiftung Baukultur, Potsdam
Frauke Burgdorff, Montag Stiftung Urbane Räume, Bonn
Jan Kliebe, Architekt, Stuttgart
Prof. Susanne Gross, Architektin, Köln/Leipzig
Prof. Claus Anderhalten, Architekt, Berlin
Jórunn Ragnarsdóttir, Architektin, Stuttgart
Volker Staab, Architekt, Berlin
Stellvertretende Jurymitglieder:
Susanne Hofmann, Architektin, Berlin
Prof. Ulrich Hahn, Architekt, Aachen
Vorprüfung
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 2.
Preis und Auszeichnungen
Die Gesamtpreissumme beträgt 25.000 Euro.
Der Deutsche Hochschulbaupreis ist mit 15.000 Euro dotiert.
Für bis zu zwei weitere Auszeichnungen à 5.000 Euro stehen weitere 10.000
Euro zur Verfügung.
Die Jury kann einstimmig die Gesamtpreissumme anders aufteilen oder, falls nicht genügend preiswürdige Objekte eingereicht werden, reduzieren. Ausgezeichnet werden die Bauherren mit einer Urkunde und 1/3 des Geldpreises, die Entwurfsverfasser mit einer Urkunde und 2/3 des Geldpreises. Für das prämierte Gebäude erhält die jeweilige Hochschule darüber hinaus eine im Bereich des Haupteingangs anzubringende Plakette.
Die Entscheidung der Jury wird am 19. März 2012 auf der Gala der Wissenschaft
bekannt gegeben. Alle Teilnehmer sowie die Presse und Fachpresse werden
über das Ergebnis informiert.
Einzureichende Unterlagen
Zur Beurteilung sind ausschließlich die folgenden Unterlagen einzureichen:
Alle Unterlagen sind außerdem in digitaler Form als pdf und/oder jpg/tiff auf USB-Stick oder CD-ROM einzureichen. Die Darstellung ist pro eingereichtem Objekt auf einen Plan DIN A1, Querformat, einseitig bedruckt, zu beschränken. Städtebauliche Ensembles gelten als ein Objekt.
Formatüberschreitungen oder Verstöße gegen das vorgegebene Format führen
zum Ausschluss. Eine Rücksendung der eingereichten Unterlagen erfolgt nicht.
Darüber hinausgehende Unterlagen und Modelle sind nicht zugelassen. Die auszufüllenden Bewerbungsformulare sind unter der Internet-Adresse des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, www.bbr.bund.de (Baubereich/
Wettbewerbe/ Deutscher Hochschulbaupreis 2012) erhältlich. Alternativ können
sie elektronisch über die Anschrift architektur(at)bbr.bund.de unter Angabe der email-Adresse angefordert werden.
Termine
Die zur Teilnahme geforderten Unterlagen müssen für den Empfänger kostenfrei
bis zum 30. September 2011, 16:00 Uhr eingegangen sein bei:
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat A2
Kennwort: Deutscher Hochschulbaupreis 2012
Fasanenstraße 87
10623 Berlin
Für Sendungen, die per Kurierdienst eingereicht werden, gilt das auf dem Einlieferungsschein angegebene Datum als Nachweis des fristgerechten Versands. Verspätet versandte sowie rechtzeitig versandte, aber nach dem 6. Oktober eingehende Einsendungen werden nicht berücksichtigt.
Teilnahmebedingungen
1. Teilnahmeberechtigt sind alle staatlichen und staatlich anerkannten privaten
Hochschulen in Deutschland gemeinsam mit dem/den verantwortlichen
Entwurfsverfasser/n. Jedes Objekt kann nur einmal eingereicht werden.
Die Entwurfsverfasser müssen zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt
berechtigt sein (d.h. in Deutschland Kammermitgliedschaft). Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt,
so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis
oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und der Richtlinie 2001/19/EG gewährleistet ist.
2. Mit der Teilnahme an dieser Auslobung werden die hier festgelegten Bestimmungen anerkannt. Die Entscheidung der Jury ist endgültig und nicht
anfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
3. Den Teilnahmeberechtigten ist es freigestellt, Bauwerke oder Gebäudeensembles einzureichen, die nach dem 1. Januar 2009 in der Bundesrepublik Deutschland fertig gestellt wurden.
4. Mit der Teilnahme bestätigt der/die Bewerber/in, dass er/sie geistige/r Urheber/in der eingereichten Arbeit / Arbeiten ist.
Veröffentlichung der Ergebnisse
Die Deutsche Universitätsstiftung, das BMVBS, der Hauptsponsor und ihre Beauftragten haben das Recht, die prämierten Arbeiten mit allen eingereichten und weiteren für eine Publikation notwendigen Unterlagen (Fotos, Planmaterial usw.) im Rahmen von Ausstellungen und in sonstigen Publikationen sowie im Internet zur Dokumentation des Deutschen Hochschulbaupreises 2012 honorarfrei unter Namensnennung der/des Verfasser/s zu veröffentlichen.
Die Teilnehmenden bestätigen mit ihrer Einreichung, dass sie und ihre Bauherren sowie die Urheber der Fotografien mit den oben genannten Veröffentlichungen einverstanden sind und stellen die hierfür notwendigen Unterlagen honorar- und kostenfrei zur Verfügung.
Hier finden Sie den Auslobungstext als
PDF-Datei
www.eberhard-schoeck-stiftung.de
www.bbr.bund.de/DE/WettbewerbeAusschreibungen/DeutscherHochschulpreis/Hochschulpreis__node.html
www.bmvbs.de/DE/BauenUndWohnen/BautenUndBaukultur/bauten-und-baukultur_node
www.bmvbs.de/DE/BauenUndWohnen/BautenUndBaukultur/FoerderungUndWettbewerbe/foerderung-und-wettbewerbe_node
Viele Anträge auf Unterstützung in Form von Druckkostenzuschüssen, Projekthilfen und Stipendien kommen beim Team der Deutschen Universitätsstiftung an. Erstmals standen die erforderlichen Mittel 2011 zur Verfügung und so konnte einem Antrag auf ein Stipendium zugestimmt werden. Dieses Stipendium ermöglicht für die erste Stipendiatin, eine Pflegewissenschaftlerin der Universität Witten/Herdecke, damit einen Aufenthalt für ein Praktikum in einer der herausragenden Forschungszentren in Kanada. Nach dem Praktikum wird ein exklusiver Bericht in die Website der Deutschen Universitätsstiftung gestellt. Unsere Stipendiatin steht der Deutschen Universitätsstiftung für Vorträge zur Verfügung, um diesen Stipendienfonds und seine Wirkungen bekannt zu machen.
Dieses Stipendium ist das erste einer Reihe von Unterstützungsleistungen an Studierende, die sich durch herausragende Leistungen in Studium und Ehrenamt auszeichnen. Sie möchte gleichzeitig Förderer gewinnen, die als Stipendiengeber auftreten. Ob als platzstifter oder als Stipendiengeber ob als Förderer des Stipendienfonds, alle Unterstützung Ihrerseits ist herzlich willkommen und erreicht ihr Ziel.
In vielen Studiengängen liegen in Deutschland die Abbrecherquoten bei bis zu 30 Prozent. Sie sind nicht nur einer international katastrophal schlechten Betreuungsrelation zwischen Hochschullehrern und Studierenden geschuldet, sondern häufig genug auch das Ergebnis einer falschen Studienfachentscheidung. Leider gibt es in Deutschland eine viel zu große Studienunzufriedenheit und eine zu geringe Kenntnis über Studienbedingungen, Studienvoraussetzungen, Studieninhalte und deren Anforderung sowie darauf aufbauende Karrieremöglichkeiten.
Uni goes to school wirkt diesem Defizit entgegen. Uni goes to school ist ein Programm der Deutschen Universitätsstiftung, in dem Topwissenschaftler einer Region an einem Projekttag eine Schule mit Schülern der 10. bis 13. Jahrgänge besuchen, um sie aus erster Hand über ein Hochschulstudium zu informieren. Vorträge über einzelne Fächer, Probevorlesungen, Foren und Seminare kommen hinzu. Die Deutsche Universitätsstiftung kann sich dabei auf das Netzwerk des Deutschen Hochschulverbandes mit mehr als 25.000 Wissenschaftlern stützen.
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1264185818119.shtml
Hier finden Sie das
Anfrage-Formular
Herausragenden Leistungen in der Wissenschaft ein Gesicht zu verleihen, hat sich die Gala der Wissenschaft zur Aufgabe gemacht.
In einem feierlichen Rahmen werden jährlich vier Preise vergeben
Die Preisvergabe wird nicht nur von der scientific community wahrgenommen, sondern hat breite Ausstrahlungswirkung.
Die Deutsche Universitätsstiftung hat über diese vier Preise hinaus einen weiteren Referenzpunkt gesetzt und den
ins Leben gerufen, um öffentlich darauf aufmerksam zu machen, wie eng gute, ästhetische und funktionale Hochschularchitektur und Studienerfolg zusammenhängen.
Die Deutsche Universitätsstiftung wird über die fortbestehende Zentrale Unterstützungskasse des DHV auch mildtätige Zwecke verfolgen. Mit Mitteln der Stiftung werden unverschuldet in Not geratene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützt.
Dipl. pol. Cornelia C. Kliment
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel.: 0228/902 66-43
Fax: 0228/902 66-97
kliment(at)deutsche-universitaetsstiftung.de