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		<title>Hochschulverband.de: RSS-Feed</title>
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		<description>Der RSS-Feed der DHV-Homepage</description>
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			<title>Hochschulverband.de: RSS-Feed</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 28 Nov 2011 09:23:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Professor Dr. Harald Lesch ist &quot;Hochschullehrer des Jahres&quot;</title>
			<link>http://www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M5b5bdcb6edc.html</link>
			<description>Kempen: &quot;Sympathieträger und Botschafter für die Wissenschaft&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Professor Dr. Harald Lesch, seit 1995 Professor für Theoretische Astrophysik am Institut für Astronomie und Astrophysik der Ludwig-Maximilians-Universität München und seit 2002 Lehrbeauftragter Professor für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie (SJ) in München, wird die diesjährige Auszeichnung &quot;Hochschullehrer des Jahres&quot; zugesprochen. &quot;Kollege Lesch ist ein Sympathieträger und Botschafter für die Wissenschaft und die Faszination, die von ihr ausgeht. Es gelingt ihm mühelos, Brücken zwischen Geistes- und Naturwissenschaften zu schlagen und Einsichten in Zusammenhänge der Welt zu vermitteln. Als Wissenschaftsmoderator zahlreicher TV-Formate bei BR-alpha, ZDF und zdf_neo vermag er als Hochschullehrer seit nunmehr 13 Jahren ein Millionenpublikum für das Abenteuer Forschung zu begeistern und die Faszination Wissenschaft auch für Laien spürbar werden zu lassen&quot;, erläuterte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Dr. Bernhard Kempen, die Entscheidung. Lesch habe sich dadurch in herausragender Weise um das Ansehen des Wissenschaftler- und Professorenberufes in der Öffentlichkeit verdient gemacht. <br /><br />Der Preis &quot;Hochschullehrer/-in des Jahres&quot;, der mit Unterstützung des ZEIT-Verlags Gerd Bucerius GmbH &amp; Co.KG vergeben wird, ist erstmals im Jahr 2006 an den Direktor der Universitätsaugenklinik Rostock, Professor Dr. Rudolf Guthoff, für seinen unermüdlichen Einsatz zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in der Demokratischen Republik Kongo verliehen worden. 2007 wurde Professor Dr. Werner Franke vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg für seinen couragierten langjährigen Kampf gegen Doping im Leistungssport ausgezeichnet. Im Jahr 2008 wurde Frau Professor Dr. Katja Windt von der Jacobs-University Bremen gewürdigt, die als Professorin und Mutter dreier Kinder in vorbildlicher Weise wissenschaftliche Karriere in der Männerdomäne Ingenieurwissenschaften mit der Elternschaft zu verbinden weiß. 2009 erhielt Frau Professor Dr. Heather Cameron von der Freien Universität Berlin für ihr Engagement im Rahmen von Boxgirls International die höchste Auszeichnung der Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, weil mit dem Projekt sozial benachteiligte junge Frauen zur gesellschaftlichen Teilhabe ermutigt werden. Zuletzt wurde der Restaurator Professor Erwin Emmerling von der Technischen Universität München geehrt, der sich mit Leib und Seele für den Erhalt von Kulturdenkmälern, insbesondere in Afghanistan, engagiert.<br /><br />Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird Professor Lesch am 19. März 2012 im Rahmen der vierten Gala der deutschen Wissenschaft in Hannover verliehen, auf der auch academics - das von der ZEIT und der Zeitschrift &quot;Forschung &amp; Lehre&quot; getragene Karriereportal für die Wissenschaft - den Preis für den/die &quot;Nachwuchswissenschaftler/-in des Jahres&quot; vergeben wird. Die mit 2.000 Euro prämierte Auszeichnung erhält der Physiker Dr. Moritz Riede von der Technischen Universität Dresden für seine Forschungsleistungen und sein Engagement für erneuerbare Energien und die soziale Verantwortung von Wissenschaftlern in der Gesellschaft.</p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@hochschulverband.de</author>
			<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 09:23:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kempen: &quot;Promotionsverantwortung muss weiter beim einzelnen Hochschullehrer liegen&quot;</title>
			<link>http://www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M53857cac1bf.html</link>
			<description>Deutscher Hochschulverband zu Promotionsthesen des Wissenschaftsrates</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Deutsche Hochschulverband (DHV) sieht in dem Positionspapier des Wissenschaftsrats &quot;Anforderungen an die Qualitätssicherung der Promotion&quot; Licht und Schatten. &quot;Begrüßenswert ist, dass sich der Wissenschaftsrat gegen Promotionszahlen als Kennziffern für die leistungsorientierte Mittelvergabe an Universitäten durch die Länder ausspricht. Richtig ist auch, bei Promotionen auf Betreuungsvereinbarungen und deren Einhaltung zu drängen und die Professorinnen und Professoren dazu anzuhalten, Doktorarbeiten stichprobenartig unter Zuhilfenahme geeigneter Software auf Plagiate zu überprüfen&quot;, erklärte der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen. &quot;Wissenschaftliches Fehlverhalten, zu lange Promotionsdauer oder Bestnoteninflation lassen sich jedoch nicht dadurch lösen, dass Doktorvater oder Doktormutter zu &quot;Betreuern&quot; degradiert werden, die die Auswahl der Doktoranden und die Bewertung der Arbeit an andere Kolleginnen und Kollegen delegieren.&quot;</p>
<p class="bodytext">Der DHV lehne vor diesem Hintergrund die Ablösung des persönlichen Verhältnisses zwischen Doktoranden und Doktorvater bzw. Doktormutter zugunsten einer entpersonalisierten Zuweisung der Doktoranden an ein Promotionskomitee ab. &quot;Bei der Betreuung von Promovenden muss der Hochschullehrer die notwendige Balance zwischen Nähe und Distanz halten&quot;, erläuterte Kempen. &quot;Weder den Professoren noch den Doktoranden ist jedoch damit gedient, wenn Auswahl und Bewertung von Doktoranden in die Hände eines Komitees verlagert werden, dessen Mitglieder die ihnen aufgebürdete Promotionsbegleitung angesichts der gegenwärtigen Überfüllung an den Universitäten nicht als Gewinn, sondern ausschließlich als zusätzliche Belastung wahrnehmen müssen.&quot;</p>
<p class="bodytext">Die Betreuung und Förderung von Doktoranden sei, so Kempen weiter, sicherlich nicht in allen Universitäten gleich gut und intensiv. Die Erfahrung zeige jedoch, dass viele Promotionen nur aufgrund des persönlichen Einsatzes des Hochschullehrers zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht worden seien. &quot;Mit der Zuweisung an zwei Gutachter, die ohne innere Anteilnahme eine Prüfungslast bewältigen, ginge dieser Vorzug verloren&quot;, betonte der DHV-Präsident.&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Erstaunt zeigte sich Kempen, dass der Wissenschaftsrat die Abgabe einer eidesstattlichen Erklärung nicht befürworte, mit der der Promovend versichern solle, die vorgelegte Arbeit selbständig angefertigt zu haben. &quot;Nach der Abgabe einer solchen Versicherung kann sich der überführte Plagiator nicht mehr als Unschuldslamm gerieren, sondern wird wegen eines Eidesdelikts straffällig. Blender, die akademische Grade entwerten und deren legitime Träger diskreditieren, müssen auch durch Sanktionsmechanismen in die Schranken gewiesen werden&quot;, erklärte Kempen.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 10:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gute oder schlechte Zeugnisse für Rektoren, Präsidenten und Wissenschaftsminister?</title>
			<link>http://www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M58c47a8f3cf.html</link>
			<description>DHV-Mitglieder entscheiden über &quot;Rektor/Präsident des Jahres&quot; und &quot;Rektor/Präsident des Jahres&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wen wählen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum&nbsp; &quot;Wissenschaftsminister des Jahres&quot; und wen zum &quot;Präsident/Rektor des Jahres&quot;? <em>[1]</em>&nbsp; Fühlen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gut &quot;regiert&quot;? &nbsp;Wie ist es um Medien-, Führungskompetenz oder auch soziale Kompetenz der Entscheidungsträger bestellt? Verfügen sie über Verhandlungsgeschick, Durchsetzungsvermögen und Kenntnis des Universitätsbetriebs? Zeichnen sie Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Fairness, Offenheit und Mut zu Entscheidungen aus? Haben Rektor bzw. Präsident gute Kontakte zu Politik und Wirtschaft? Und machen die Wissenschaftsminister eine gute Politik für die Universitäten? </p>
<p class="bodytext">Der Deutsche Hochschulverband (DHV) ruft seine Mitglieder einmal im Jahr dazu auf, die Führungsqualitäten des Rektors bzw. Präsidenten ihrer Hochschule sowie ihres jeweiligen Landeswissenschaftsministers und der Bundesministerin für Bildung und Forschung zu bewerten. </p>
<p class="bodytext">Bis zum 14. Dezember&nbsp; 2011 haben alle DHV-Mitglieder Gelegenheit, sich mittels eines geschützten Passwortes an den Abstimmungen zu beteiligen. Das Bewertungsverfahren wurde in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Evaluation und Methoden der Universität Bonn entwickelt. </p>
<p class="bodytext">Die Auszeichnung &quot;Wissenschaftsminister des Jahres&quot; und der Preis &quot;Rektor/Präsident des Jahres&quot; werden im Rahmen der Wissenschaftsgala des DHV am 19. März 2012 in Hannover verliehen. Am 11. April 2011 wurden in Potsdam Frau Professor Dr. Birgitta Wolff, Kultus-ministerin in Sachsen-Anhalt, sowie der Rektor der Universität Wuppertal, Professor Dr. Lambert T. Koch, geehrt. Der Preis &quot;Rektor des Jahres&quot; ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert, das der Preisträger zweckgebunden für ein hochschulbezogenes Projekt verwenden soll. </p>
<p class="bodytext">- Der Deutsche Hochschulverband ist die bundesweite Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland&nbsp; mit über 26.000 Mitgliedern. - </p>
<p class="MsoFootnoteText" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; tab-stops: 205.55pt"><em>[1]</em> Es wird der besseren Lesbarkeit halber einheitlich von Rektor/Präsident gesprochen, auch wenn die Hochschulen andere Bezeichnungen verwenden. Zudem wird einheitlich die Bezeichnung Wissenschaftsminister für alle Minister bzw. Senatoren verwendet, in deren Aufgabenbereich die Hochschulen fallen. Maskuline Personen- und Funktionsbeschreibungen gelten grundsätzlich immer für Männer und Frauen.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 14:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kempen: &quot;Politisches Versagen auf den Knochen der Studierenden&quot; </title>
			<link>http://www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M56b41519b19.html</link>
			<description>DHV fordert Ende des Studienplatzchaos durch Bundesregelung</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Dr. Bernhard Kempen, hat die Verantwortlichen in Bund und Ländern zu Beginn des Wintersemesters dazu aufgerufen, das absurde Theater um die Vergabe von Studienplätzen zu beenden. &quot;Den Universitäten steht angesichts doppelter Abiturjahrgänge und der Aussetzung der Wehrpflicht das Wasser bis zum Hals. Die Studienanfängerzahl hat eine weitere Höchstmarke mit mehr als einer halben Millionen Erstsemestern angesteuert. Immer mehr Hochschulen müssen angesichts ihrer chronischen Unterfinanzierung Zulassungsbeschränkungen erlassen, um einen halbwegs geordneten Lehrbetrieb aufrechterhalten zu können. Mit der Ausdehnung der Vorlesungszeiten in die Nachtstunden und auf Wochenendtage sowie der Ausgliederung von Lehrveranstaltungen in Zelte, Kinos und Kirchen und der Rückkehr von Videoübertragungen aus den Hörsälen ist das Ende der Zumutungen längst erreicht.&quot;<br /><br />Vor diesem Hintergrund bleibe es &quot;desaströs&quot;, so Kempen weiter, dass sich das alljährliche Chaos bei der Hochschulzulassung fortsetze. Bereits im Wintersemester 2009/10 seien 18.000 Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern unbesetzt geblieben, weil Bund und Länder bei der Etablierung eines geordneten Nachrückerverfahrens versagten. Leidtragende seien Studierwillige, die den Lockrufen der Hochschulpolitik folgten und sich eventuell sogar für ein Mangelfach entschieden, dann jedoch einem undurchsichtigen bürokratischen Hindernislauf gegenüberstünden. &quot;Dass der für dieses Wintersemester geplante Start einer ohnehin abgespeckten Version des neuen Studienplatz-Vergabesystems wegen technischer Probleme verschoben werden musste, ist eine Blamage bis auf die Knochen, insbesondere für die selbsternannte &quot;Bildungsrepublik&quot;, die sich ihrer High-Tech-Offensiven rühmt,&quot; betonte&nbsp; Kempen.<br /><br />Beschämend sei, dass die Verantwortlichen die bislang erfolglose Investition von 15 Millionen Euro mit &quot;einem müden Schulterzucken&quot; quittierten. &quot;Bei dem nunmehr anvisierten Start zum Wintersemester 2012/13 muss es bleiben. Bund und Länder müssen ein Vertragswerk schnüren, dass diejenigen, die für Verzögerung verantwortlich zeichnen, auch in Regress nimmt &quot;, forderte Kempen.<br /><br />Angesichts des angerichteten Chaos müsse der Bund die Reißleine ziehen und von der ihm verbliebenen Regelungskompetenz Gebrauch machen. &quot;Es ist vollkommen unverständlich, dass die Bundesministerin nach all den Debakeln um die Hochschulzulassung bislang nicht einmal den Versuch unternommen hat, ihre Zuständigkeit wahrzunehmen oder als Trumpfkarte gegenüber den Beteiligten auszuspielen. Wenn sie weiterhin die Verantwortung von sich schiebt, sollte sie lieber auf der Auswechsel- statt auf der Regierungsbank Platz nehmen&quot;, so Kempen.&nbsp; An einem geordneten Zulassungsverfahren sollten sich alle Hochschulen beteiligen. Es sei &quot;inakzeptabel, dass der Wissensdrang junger Menschen auf bürokratisches Unvermögen und kleinkariertes Denken stößt&quot;, betonte Kempen. </p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@hochschulverband.de</author>
			<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 12:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kempen: &quot;Akkreditierungsrat stellt sich selbst ins Abseits&quot; </title>
			<link>http://www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M5efac69c094.html</link>
			<description>Deutscher Hochschulverband fordert Ende des Akkreditierungszirkus</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&quot;Die Entscheidung des Akkreditierungsrates, Studiengänge, die wahlweise den Abschluss BA/MA oder Diplom anbieten, nicht mehr zu akkreditieren, ist bizarr und grotesk&quot;, erklärte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Dr. Bernhard Kempen. Es gibt keinen vernünftigen Sachgrund, bei Studiengängen, die unter Anerkennung und nach Maßgabe der BA/MA-Struktur aufgebaut sind, die Vergabe des Diplomgrades zu untersagen. Der Akkreditierungsrat will mit seiner Entscheidung offenbar in eine neue Eskalationsstufe eintreten und als Liquidator des Diploms in die Geschichtsbücher eingehen.&quot; </p>
<p class="bodytext">Dies sei umso unverständlicher, als auch in anderen Bologna-Signatarstaaten wie in Österreich und in den skandinavischen Ländern Diplomgrade weiter verliehen würden. &quot;Das Diplom ,made in Germany? hat eine über hundertjährige Erfolgsgeschichte. Diplomabsolventen sind bei der Wirtschaft im In- und Ausland begehrt&quot;, so Kempen. &quot;Dass sich ausgerechnet Wirtschaftsrepräsentanten auf die Fahnen schreiben, dem Diplom als einer weltweit anerkannten Marke den Garaus zu machen, ist ebenso absurd wie lächerlich.&quot;</p>
<p class="bodytext">Studierende sollten sich von der Ankündigung des Akkreditierungsrates jedoch nicht verunsichern lassen. &quot;Angesichts der Tatsache, dass nicht akkreditierte Studiengänge ohne Beanstandung weiterlaufen, geht die Drohung der Nichtakkreditierung ins Leere&quot;, betonte Kempen. &quot;Für die Qualität eines Studienganges bürgt die Universität mit ihrem Ruf, nicht der Akkreditierungsrat mit seinen Volten.&quot;</p>
<p class="bodytext">Die Politiker in Mecklenburg-Vorpommern und in Sachsen sollten den Fehdehandschuh, den ihnen der Akkreditierungsrat hinwerfe, aufgreifen und den Beschluss der Kultusministerkonferenz zur Akkreditierung aufkündigen, so Kempen weiter. &quot;Der Akkreditierungsrat in seiner jetzigen Form gehört in die Mottenkiste. An die Stelle einer in Agonie befindlichen Struktur muss ein modernes, autonomes und von den Hochschulen selbst verantwortetes Qualitätsmanagementsystem, wie in Rheinland-Pfalz, treten. Die Hochschulen sind selbst in der Lage, Studieninhalte und Abschlussbezeichnungen festzulegen.&quot; </p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@hochschulverband.de</author>
			<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 12:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zentren für Gesundheitsforschung noch keine Erfolgsgeschichte</title>
			<link>http://www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M56f60a4f9ee.html</link>
			<description>Universitätsklinika keine Satelliten des Bundes</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Presseerklärung der Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin:</strong></p>
<p class="bodytext">Die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin begrüßt nachdrücklich die Intention der Bundesregierung, die Erforschung der großen Volkskrankheiten zu intensivieren und die Phase des Transfers von der Forschung in die ärztliche Praxis deutlich zu verkürzen. Dieses Kernziel des Rahmenprogramms zur Gesundheitsforschung der Bundesregierung soll durch die Gründung von insgesamt sechs deutschen Zentren für Gesundheitsforschung erzielt werden, in denen universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen gemeinsam zusammenarbeiten. Hierdurch soll eine neue Basis für medizinische Spitzenforschung gelegt werden, die im internationalen Vergleich sichtbar und konkurrenzfähig ist. </p>
<p class="bodytext">Eine konkurrenzfähige Spitzenforschung kann aber nach Auffassung der in der Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin zusammengeschlossenen Institutionen nur bei einem gegenseitigen Respekt der Kooperationspartner entstehen und gedeihen. In der Vergangenheit war leider zu beobachten, dass die von der Bundesregierung maßgeblich finanzierten Helmholtz-Zentren als außeruniversitäre Partner der deutschen Gesundheitsforschungszentren die universitären Partner zu dominieren versuchten. Einseitige Vertragsgestaltungen innerhalb der deutschen Gesundheitsforschungszentren zu Ungunsten der universitären Partner können aber auf Sicht keine gleichberechtigte Partnerschaft und ein forschungsfreundliches Klima begründen. Eine solche auf der Gleichberechtigung der Partner beruhende Partnerschaft ist durch dementsprechende organisatorische Vorkehrungen bei der Ausgestaltung der Forschungszentren zu gewährleisten. Insbesondere gilt es daran zu denken, dass die wissenschaftliche Expertise in den deutschen Gesundheitsforschungszentren maßgeblich von den universitären Partnern in die Zusammenarbeit eingebracht wird. Die Implementierung einseitiger zentralhierarchischer Strukturen im Sinne einer &quot;Top-Down-Steuerung&quot; konterkariert den übergreifenden Ansatz der Bundesregierung und gefährdet den Erfolg des Programms. Denn die Forschungskultur an Universitäten ist und bleibt &quot;bottom-up&quot;. Diese Forschungskultur ist ebenso wie eine kollegiale Leitung innerhalb der Zentren Voraussetzung für eine exzellente Spitzenforschung auf internationalem Niveau. </p>
<p class="bodytext">In der Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin sind die maßgeblichen Institutionen der deutschen Hochschulmedizin zusammengefasst. Sie wird von folgenden Institutionen getragen:</p><ul><li><strong>Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften <br /></strong></li><li><strong>Bundesärztekammer</strong></li><li><strong>Bundesvereinigung der Landeskonferenzen ärztlicher und zahnärztlicher Leiter von Kliniken, Instituten und Abteilungen der Universitäten und Hochschulen Deutschlands<br /></strong></li><li><strong>Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e. V.<br /></strong></li><li><strong>Deutsche Gesellschaft für Medizinrecht<br /></strong></li><li><strong>Deutscher Hochschulverband</strong></li><li><strong>Marburger Bund</strong></li><li><strong>Medizinischer Fakultätentag</strong></li></ul>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@hochschulverband.de</author>
			<pubDate>Mon, 30 May 2011 08:00:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.hochschulverband.de/cms1/uploads/media/Presseerklaerung_AG_Med.pdf" length ="1937615" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>DHV sucht &quot;Hochschullehrer/in des Jahres&quot; </title>
			<link>http://www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M5e3cc92b311.html</link>
			<description>Kandidatenvorschläge bis zum 30. September 2011 erbeten</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Welche Hochschullehrerin, welcher Hochschullehrer hat durch außergewöhnliches Engagement das Ansehen der Berufsgruppe gefördert? Zum sechsten Mal lobt der Deutsche Hoch-schulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für den/die &quot;Hochschulleh-rer/in der Jahres&quot; aus. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung des ZEIT-Verlages Gerd Bucerius Gmbh &amp; Co.KG verliehen.</p>
<p class="bodytext">&quot;Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer gehören nicht nur in Forschung, Lehre oder Krankenversorgung zu den Aktivposten dieser Gesellschaft&quot;, erklärte DHV-Präsident, Professor Dr. Bernhard Kempen. &quot;Ihr vielfältiges Engagement auch außerhalb der Universität wollen wir mit der Auszeichnung beleuchten und der Öffentlichkeit vor Augen führen, welche außergewöhnlichen Charaktere dieser faszinierende Beruf anzieht.&quot; </p>
<p class="bodytext">Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissen-schaftler dazu auf, bis zum 30. September 2011 Kandidaten als &quot;Hochschullehrer/in des Jahres&quot; vorzuschlagen. Interessierte Vertreter der Medien finden nähere Informationen im beigefügten Ausschreibungstext (<a href="fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hsldj-anzeige-2011.pdf" title="Link ?et PDF-Programm" target="_blank" class="download-pdf" ><img src="fileadmin/template/images/pdf.gif" alt="undefined" height="16" width="25" />siehe pdf-Datei in der Anlage</a>). </p>
<p class="bodytext">Auf der dritten DHV-Wissenschaftsgala am 11. April 2011 in Potsdam wurde zuletzt Professor Erwin Emmerling, Lehrstuhlinhaber für Restaurierung, Kunsttechnologie und Kon-servierungswissenschaft an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität München, als &quot;Hochschullehrer des Jahres&quot; ausgezeichnet. Gewürdigt wurde ein außergewöhnlicher Restaurator, der sich mit Leib und Seele für den Erhalt von Kulturdenkmälern einsetzt. Insbesondere durch sein risikoreiches Engagement als Wiederaufbauhelfer in Afghanistan - im Bamiyan-Tal und in Kabul - hat sich Emmerling in herausragender Weise um das Ansehen seines Berufsstandes in der Öffentlichkeit verdient gemacht. </p>
<p class="bodytext">Weitere bisherige Preisträger sind der Rostocker Ophtalmologe Professor Dr. Rudolf Guthoff (2006), Professor Dr. Werner W. Franke vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (2007), die Bremer Maschinenbauingenieurin Frau Professor Dr. Katja Windt (2009) und Frau Professor Dr. Heather Cameron, Integrationspädagogin der FU Berlin (2010).</p>
<p class="bodytext">Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur &quot;Hochschullehrer/in des Jahres&quot; zeichnet academics - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und &quot;Forschung &amp; Lehre&quot; - den/die &quot;Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres&quot; aus. Mit einem Preisgeld von 2.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbe-schränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2011 vorgeschlagen werden. Mehr Informationen gibt es unter <a href="http://www.academics.de/nachwuchspreis" >http://www.academics.de/nachwuchspreis</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@hochschulverband.de</author>
			<pubDate>Wed, 25 May 2011 14:39:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.hochschulverband.de/cms1/uploads/media/hsldj-anzeige-2011.pdf" length ="732944" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Kempen: &quot;Bologna-Konferenz ohne Schönfärberei&quot; </title>
			<link>http://www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M57c87d9cc70.html</link>
			<description>Deutscher Hochschulverband fordert ehrliche Bestandsaufnahme und pragmatische Lösungen
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Dr. Bernhard Kempen, hat die Politik im Vorfeld der Nationalen Bologna-Konferenz am 6. Mai 2011 in Berlin dazu aufgerufen, sich ohne Schönfärberei den immer noch erheblichen Problemen des Bologna-Prozesses zu widmen. Vielerorts hätten Lehrende und Lernende gemeinsam Prüfungsordnungen entschlackt, Mobilitätsfenster errichtet und das Bachelorstudium aus dem sechssemestrigen Korsett entlassen. Aber trotz dieser Nachbesserungen sei die Reform noch lange keine Erfolgsgeschichte.</p>
<p class="bodytext">Der DHV-Präsident bedauerte, dass die staatlich gelenkte Hochschulpolitik nach anfänglichem Reformeifer wieder in vergangen geglaubte Reaktionsmuster zurückgefallen sei. &quot;Die Studien, die aus dem Hause Schavan kommen und nach Lesart der Bundesministerin den angeblich notorischen Kritikern der Bologna-Reform den Wind aus den Segeln nehmen, belegen in der Regel das Gegenteil: Die neuen Studiengänge bleiben den Beweis ihrer Überlegenheit gegenüber den traditionellen Studienabschlüssen von Diplom und Magister bislang schuldig.&quot; Dies gelte für die Abbrecherzahlen ebenso wie die Studierendenmobilität.</p>
<p class="bodytext">&quot;Statt weiter die Reformprobleme zu verharmlosen, muss die Politik endlich ihre Hausaufgaben erledigen&quot;, erklärte Kempen. &quot;Allen voran die Master-Frage muss gelöst werden. Zu lange wurden Antworten hierauf aufgeschoben.&quot; Drei von vier Bachelorstudierenden wollten ein Masterstudium anschließen. Der DHV erwartet von der Bologna-Konferenz konkrete Zusagen über zusätzliche personelle und finanzielle Ressourcen für mehr Master-Studienplätze, damit - wie in der Schweiz - grundsätzlich jeder Bachelorstudierende den Master machen kann, wenn er will&quot;, so Kempen. &quot;Die Bildungsrepublik bleibt ein leeres Versprechen, wenn beruflich Qualifizierten der Weg zum Studium erleichtert wird, Bachelorabsolventen, die eine vertiefte wissenschaftliche (Aus-)Bildung mit dem Master anstreben, jedoch bürokratisch abgewiegelt werden.&quot;</p>
<p class="bodytext">Die Abstimmung mit den Füßen habe längst den Traum der Kultusbürokratie widerlegt, nur 20 oder 30 Prozent zum Master zuzulassen. Das in Berlin schon eingetretene &quot;Master Desaster&quot; wird sich in den nächsten Semestern bundesweit ausbreiten. &quot;Wer Bologna richtig oder falsch versteht, wird sich dann sehr schnell zeigen. Wenn 40 oder gar 50 Prozent der Bachelorabsolventen der Weg zum Master versperrt wird, kann es sehr ungemütlich werden&quot;, erklärte Kempen. Die in die Master-Studiengänge drängenden Studierenden verhielten sich nur rational und arbeitsmarktkonform.</p>
<p class="bodytext">Wirtschaftsvertreter könnten noch so oft und laut den Bachelor willkommen heißen, in der betrieblichen Praxis stießen diese Bekundungen auf wenig Widerhall. &quot;Wenn laut aktueller Stifterverband-Studie gerade einmal jeder vierte Universitätsabsolvent mit Bachelor direkt in den Beruf geht, ist das für einen qua Gesetz berufsqualifizierenden Abschluss ein Armutszeugnis&quot;, so Kempen. Der DHV-Präsident verwies in diesem Zusammenhang stellvertretend auf eine Umfrage der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, nach der in den Unternehmen an Physik-Absolventen mit Bachelorabschluss kein Interesse und Bedarf bestehe. &quot;Es ist angesichts derartiger Erfahrungen zu begrüßen, dass sich die Justizminister und der Bundesgesundheitsminister für den Erhalt der Staatsexamina und damit gegen die Umstellung auf die gestufte Studienstruktur in Jura bzw. Medizin aussprechen.&quot; </p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@hochschulverband.de</author>
			<pubDate>Wed, 04 May 2011 10:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DHV sagt Plagiaten den Kampf an</title>
			<link>http://www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M50b92bee4e6.html</link>
			<description>Kempen: &quot;Abschreibern muss es schwer gemacht werden&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Deutsche Hochschulverband (DHV) fordert alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die Prüfungsämter der Universitäten auf, die eigenständige wissenschaftliche Leistung von Seminar- und Abschlussarbeiten zu überprüfen. Im digitalen Zeitalter werde es immer leichter und verführerischer, fremde Textpassagen per &quot;Copy and Paste&quot;-Befehl in eigene Arbeiten einzufügen und als eigene geistige Leistung auszugeben. &quot;In jedem einzelnen Verdachtsfall muss sorgsam und umfassend geprüft werden, ob ein Plagiat vorliegt und welchen Umfang es einnimmt&quot;, erklärte der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen. &quot;Dabei sind die Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen. Die Spannweite von Plagiaten reicht von einer einmaligen auf wenige Worte beschränkten Nachlässigkeit, die gleichwohl ein Plagiat ist, bis zum umfassenden Vollplagiat der gesamten Arbeit.&quot;</p>
<p class="bodytext">Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hätten verstärkt auf Plagiate zu achten. &quot;Die Unkultur des ?Wegsehens? ist falsch verstandene Kollegialität und selbst ein wissenschaftliches Fehlverhalten&quot;, betonte Kempen. </p>
<p class="bodytext">Studentische Plagiate erhielten durch die Betreiber von sogenannten Diplomarbeitsbörsen und ähnlichen Sammlungen akademischer Arbeiten Vorschub, so der DHV-Präsident weiter. Obwohl der begründete Verdacht bestehe, dass ein Teil der von diesen Börsen verkauften Arbeiten für Plagiate verwendet würde, gebe es keine rechtliche Handhabe, gegen dieses Geschäftsmodell vorzugehen. <br />&nbsp;<br />In einer Resolution, die die Delegierten auf dem 61. DHV-Tag verabschiedeten, werden die Hochschulen aufgefordert, Studierende, Doktoranden und Habilitanden qua Prüfungsordnung dazu zu verpflichten, ihre Arbeiten auch in digitaler Form abzugeben, damit Texte besser und schneller auf Übereinstimmungen mit fremden Texten abgeglichen werden können. In den Prüfungsordnungen solle festgelegt werden, dass mit der Abgabe einer Seminar- und Qualifikationsarbeit eine Erklärung abzugeben ist, nach der diese Arbeit selbständig und ohne Hilfeleistung Dritter angefertigt wurde.<br />&nbsp;<br />Der DHV appelliert an alle Hochschulen, die Studierenden in den ersten Semestern in die Kultur wissenschaftlichen Arbeitens einschließlich ihrer fachspezifischen Besonderheiten einzuführen. Zusammen mit der Erläuterung wissenschaftlicher Regeln seien die Studierenden auch auf die Konsequenzen, die deren Verletzung nach sich ziehen, hinzuweisen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			<author>presse@hochschulverband.de</author>
			<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 13:30:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Kempen: &quot;Es darf weder falsche Rücksichtnahmen noch falsche Anschuldigungen geben&quot; </title>
			<link>http://www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M54a831a8418.html</link>
			<description>DHV zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Vorwurf wissenschaftlichen Fehlverhaltens angemahnt. &quot;Der Ruf des einzelnen Wissenschaftlers und seiner Universität sowie das Vertrauen in die Unparteilichkeit und Redlichkeit von Wissenschaft stehen auf dem Spiel&quot;, betonte der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen, anlässlich des 61. DHV-Tags in Potsdam. &quot;Bereits der bloße Verdacht wissenschaftlichen Fehlverhaltens vermag die Karriere eines Wissenschaftlers zu zerstören.&quot;</p>
<p class="bodytext">Wer vor diesem Hintergrund fahrlässig falsche öffentliche Anschuldigungen wissenschaftlichen Fehlverhaltens erhebe, mache sich selbst eines wissenschaftlichen Fehlverhaltens schuldig. Klar sei aber auch: Bei Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten dürfe es Bequemlichkeit und falsch verstandene Kollegialität nicht geben. &quot;Wer seiner beruflichen Pflicht und Verantwortung als Hochschullehrer nachkommt und bei vorliegenden Anhalts-punkten wissenschaftlichen Fehlverhaltens eine Prüfung einleitet, darf nicht als Nestbeschmutzer geächtet werden&quot;, so Kempen. &quot;Der aufrechte Whistleblower verdient Schutz. Berufliche Nachteile dürfen ihm nicht entstehen.&quot;<br />Mit der Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens sollen laut DHV an den Hochschulen weisungsunabhängige Kommissionen betraut werden, die bei einem konkreten Verdacht wissenschaftlichen Fehlverhaltens von Amts wegen tätig werden und aus besonders angesehenen Wissenschaftlern aller Fächergruppen zusammengesetzt sein sollten. In einem transparenten und fairen Verfahren müsse jeder Beschuldigte Gelegenheit erhalten, zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen umfassend Stellung zu nehmen. Für jeden Beschuldigten müsse wie in jedem anderen Rechtsverfahren auch bis zum Beweis des Gegenteils die Unschuldsvermutung gelten. <br /><br />Die DHV-Delegierten bekräftigten, dass Hochschullehrer, die wegen wissenschaftlichen Fehlverhaltens strafrechtlich oder disziplinarrechtlich verurteilt worden sind, essentiell gegen die ethischen Prinzipien ihrer Berufsgruppe verstoßen haben. Sie könnten nicht Mitglied des DHV werden oder bleiben. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 13:30:00 +0200</pubDate>
			
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