Karriere und Berufung - Die Seminare des DHV

Das Seminarprogramm des Deutschen Hochschulverbandes eröffnet Wissenschaftlerinnen und WissenschaftlernDer besseren Lesbarkeit halber gelten alle maskulinen Personen- und Funktionsbezeichnungen auf unseren Seiten für Frauen und Männer in gleicher Weise. Es gilt: Pronuntiatio sermonis in sexu masculino ad utrumque sexum plerumque porrigitur (Corpus Iuris Civilis Dig. 50,16,195, veröffentlicht 533 n. Chr.), übersetzt: Die Redeform im männlichen Geschlecht erstreckt sich für gewöhnlich auf beide Geschlechter. die Möglichkeit, jedes Jahr an über 100 fächerübergreifenden Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen.

In Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden, die auf die speziellen Anforderungen von Wissenschaftlern zugeschnitten sind, werden praxisorientiertes Wissen und konkrete Lösungskonzepte vermittelt.

Auch InHouse-Seminare sind fester Bestandteil des Programms - gerne unterbreiten wir Ihnen auf Anfrage ein maßgeschneidertes Angebot.

Nutzen Sie das Insiderwissen renommierter Hochschullehrer und qualifizierter Praktiker, um Ihre eigene Karriere zu optimieren!


Inhaltsübersicht


Neu im Programm

Der Deutsche Hochschulverband bietet am Donnerstag/Freitag, den 3./4. März 2016 in Berlin erstmals ein Seminar zum Thema SCIENCE IN PLAIN ENGLISH an.

Das Seminar wird in englischer Sprache abgehalten und vermittelt Kenntnisse und praktische Hinweise zur Konzeption und Durchführung von Vorträgen und Vorlesungen im anglo-amerikanischen Sprachraum. Im Mittelpunkt stehen neben der konzisen sprachlichen Darstellung auch rhetorische Techniken und aktivierende Methoden. Praktische Übungen und individuelles Feedback sind ebenfalls wesentliche Bestandteile des Seminars.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier:
www.hochschulverband.de/cms1/1448.html


Rückblick

Am 16. November in Bonn hat der Deutsche Hochschulverband erstmals ein Seminar zum Thema BEWERBUNG AUF EINE PROFESSUR AN MEDIZINISCHEN FAKULTÄTEN durchgeführt.

An Medizinischen Fakultäten herrschen bereits im Rahmen einer Bewerbung auf eine Professur andere Usancen als an anderen Fakultäten. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde daher ein umfassender Überblick über Einzelheiten des Bewerbungsverfahrens auch unter Berücksichtigung der Besonderheiten bei Bewerbungen auf klinische Professuren (Vor-Ort-Besuch) geboten. Ein neuer Termin dieses Seminars ist in Vorbereitung.

Neben diesem kompakten eintägigen Format bietet der DHV auch ein zweitägiges Seminar mit praktischen Übungen an, nächstmalig am 28./29. April 2016 in Bonn (http://www.hochschulverband.de/cms1/620.html).


Drei Fragen an...

Prof. Dr. Christiane Neuschaefer-Rube, Universitätsklinikum Aachen, Direktorin der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie


Wie können Lehrende ihre Stimme im universitären Alltag optimal und ressourcenschonend einsetzen?

Für jeden Sprecher und jede Sprecherin gibt es einen Tonhöhenbereich der Sprechstimme, in der auch über längere Zeit mit einem geringen Kraftaufwand gesprochen werden kann. Diese Sprechstimmlage ist geschlechtsabhängig und variiert mit Alter und Körpergröße. Üblicherweise liegt der Bereich nur wenige Töne über dem tiefsten verfügbaren Ton der eigenen Singstimme. In dieser Lage wird die Brustresonanz aktiviert und die Stimmlippenbeanspruchung reduziert. Oft ist die gewohnheitsmäßige Sprechstimmlage zu hoch und ein Absenken dieser Lage um wenige Halbtöne bereits sehr entlastend.
Ein zweiter wesentlicher Gesichtspunkt ist die Sprechatmung. Nicht nur in den Brustbereich sondern auch in den Bauch zu atmen erhöht die verfügbare Atemluft. Ein regelmäßiges Zwischenatmen d.h. eine sprechrhythmisch angepasste Phrasenlänge entspannt das Stimmorgan.
Ein dritter Gesichtspunkt sind zum einen regelmäßige Sprechpausen während des Vortrags, in dem man multimediale oder interaktive Phasen strukturiert über die Gesamtdauer der Veranstaltung verteilt. Zum anderen bieten auch längere Sprechpausen im Alltag wichtige Quellen der Erholung.

Welche Probleme treten beim Gebrauch der Stimme am häufigsten auf?
Probleme professioneller Sprecher betreffen sehr häufig den Stimmklang, der zunächst belastungsabhängig, später auch dauerhaft in Form einer belegten oder sogar heiseren, oft auch resonanzarmen Stimme beeinträchtigt ist. Zusätzlich ist oft die verfügbare Lautstärke der Stimme reduziert oder die Dauer eingeschränkt, in der eine Sprechstimmbelastung durchgehalten werden kann. Längeres Sprechen, insbesondere vor größeren Zuhörergruppen wird dann oft als anstrengend empfunden. Neben einem Reizgefühl im Kehlkopf kann auch ein ständiges Räuspern auftreten.

Müssen und können Dozierende Ihren Stimmgebrauch schulen?
Die Belastbarkeit der Stimme von Dozenten/-innen kann sehr unterschiedlich ausfallen. Neben den schon erwähnten Einflüssen geeigneter oder ungeeigneter Gewohnheiten hinsichtlich Sprechstimmlage, Atmung, Resonanz etc. gibt es auch Unterschiede bezüglich der körperlichen Robustheit. Eine längere Chortätigkeit mit Training der Singstimme und Atmung wirkt sich oft sehr positiv aus. Sollte die Dozententätigkeit nicht oder nicht mehr  mühelos ausgeführt werden können, ist eine Stimmschulung bzw. bei bestehender Erkrankung auch eine Stimmbehandlung unbedingt anzuraten. Insbesondere bei Berufsanfängern kann eine Stimmschulung auch dazu beitragen, die Entstehung von Fehlkompensationen unter Belastung bereits präventiv zu vermeiden.


Prof. Dr. Christiane Neuschaefer-Rube ist Referentin beim DHV-Seminar "Professioneller Stimmgebrauch an der Hochschule".


Termine

Die nächsten Seminartermine sind: 

Februar 2016 

DO 11. - Die Professur - Rechte und Pflichten, Mannheim

FR 12. - Gemeinsame Berufungen - Mannheim

DI 16. - Verhandlungen bei Erstberufung, Mannheim

MI 17. - Forschungsförderung strategisch nutzen, Mannheim

DO 18. - Bau- und Liegenschaftsmanagement an Hochschulen, Bonn

MO 29. - Selbsteinschätzung - Fremdbild - Feedback, Bonn

 

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