Karriere und Berufung - Die Seminare des DHV

Das Seminarprogramm des Deutschen Hochschulverbandes eröffnet Wissenschaftlerinnen und WissenschaftlernDer besseren Lesbarkeit halber gelten alle maskulinen Personen- und Funktionsbezeichnungen auf unseren Seiten für Frauen und Männer in gleicher Weise. Es gilt: Pronuntiatio sermonis in sexu masculino ad utrumque sexum plerumque porrigitur (Corpus Iuris Civilis Dig. 50,16,195, veröffentlicht 533 n. Chr.), übersetzt: Die Redeform im männlichen Geschlecht erstreckt sich für gewöhnlich auf beide Geschlechter. die Möglichkeit, jedes Jahr an über 100 fächerübergreifenden Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen.

In Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden, die auf die speziellen Anforderungen von Wissenschaftlern zugeschnitten sind, werden praxisorientiertes Wissen und konkrete Lösungskonzepte vermittelt.

Auch InHouse-Seminare sind fester Bestandteil des Programms - gerne unterbreiten wir Ihnen auf Anfrage ein maßgeschneidertes Angebot.

Nutzen Sie das Insiderwissen renommierter Hochschullehrer und qualifizierter Praktiker, um Ihre eigene Karriere zu optimieren!


Inhaltsübersicht


Neu im Programm

Oftmals stehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oder aber ihre Mitarbeiter - mitunter unverhofft - vor der Herausforderung, eine Veranstaltung selbst organisieren zu müssen. Ob wissenschaftlicher Kongress, Jahresversammlung der Fachgesellschaft oder Summer School - die Planung von Kongressen und Tagungen erfordert ein hohes Maß an personellen Ressourcen und organisatorischer Kreativität. In unserem neuen DHV-Seminar "Tagungsorganisation an der Hochschule", das erstmalig am Dienstag, 6. Mai 2014 in der Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes in Bonn stattfindet, haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, einen Überblick über eine strukturierte und strategische Herangehensweise an die Organisation einer Tagung, sowie vielfältige praktische Hinweise zur erfolgreichen Durchführung einer Veranstaltung zu bekommen. 

Nähere Informationen dazu finden Sie hier


Rückblick

Am 13. März 2013 fand in Berlin zum zweiten Mal das DHV-Seminar "Stressmanagement" statt. Arbeitsverdichtung, zunehmender Zeit- und Leistungsdruck, fehlende Balance zwischen Anspannung und Entspannung sowie eigene stressverschärfende Gedanken sind Faktoren, die das Risiko von chronischem Stress erhöhen. Frühzeitig genutzte Strategien können helfen, diese negativen Folgen zu verringern oder gar ganz zu vermeiden. Im Mittelpunkt des Seminars standen unter anderem die Themen Stressoren im Hochschulalltag, Mechanismen der Stressentstehung und Stressfolgen. Die zentralen Aspekte einer umfassenden und nachhaltig wirksamen Stressmanagementkompetenz wurden reflektiert und in praktischen Übungen vertieft. Ein weiterer Termin dieses Seminars ist in Vorbereitung.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier. 


Drei Fragen an...

Alexander von Reumont
Trainer und Dozent für Englische Rhetorik und Kommunikationstechnik, Berlin 
 

1. Gibt es grundsätzliche Unterschiede zwischen der deutschen und englischen Vorgehensweise beim Vorträgen/Präsentieren?
Während wir Deutschen uns oft und gerne in Details und leider oft zu langen und ausführlichen Argumentationsketten verstricken, mögen es die Angelsachsen, wenn man schnell und ohne Umschweife auf den Punkt kommt. Sie schätzen trotz aller Seriosität eines Themas Humor und eine anschauliche Ausdrucksweise und wollen mit klar und eindeutig formulierten Ergebnissen aus einem Vortrag entlassen werden. So heißt es zum Beispiel in einem Vortragsratgeber für Dozenten von der Universität Cambridge: "Be truly simple. Never display more results than the argument needs." 

2. Was sollten wir als Deutsche besonders beachten, wenn wir im Ausland vortragen?
Überschreiten Sie zum Beispiel nicht den vom Veranstalter vorgegeben Zeitrahmen ihres Vortrag. Angelsächsischen Kulturen wie England oder die USA wird nachgesagt, dass ihnen der Umgang mit der Zeit wichtiger ist, als das bei uns der Fall ist. Vor allem bei öffentlichen Veranstaltungen wie einem Kongress gilt die Zeitüberschreitung als ernst zu nehmender Fauxpas. Während wir Deutschen vielleicht der Meinung sind, dass die Bedeutung des Inhalts die Zeitüberschreitung durchaus rechtfertigt, wird der Engländer die Zeitüberschreitung schlicht als unhöflich empfinden, während der Amerikaner Ihnen eventuell mangelnde Führungsqualitäten unterstellt, da Sie nicht in der Lage sind, eine Deadline einzuhalten. Im Englischen gilt das Sprichwort: "Time is God given - use it carefully."

3. Welche Fehler sind auf Grund der eventuellen kulturellen Unterschiede grundsätzlich zu vermeiden?
Hierzu fallen mir spontan drei Ratschläge ein. Der erste stammt von dem Fernsehjournalist Eberhard Pilz, der 10 Jahre Korrespondent in den USA war und nach seiner Rückkehr nach Deutschland auf dieselbe Frage antwortete: "Vermeiden Sie die deutschen Neigung im Ausland als Besserwisser aufzutreten." Zweitens: vermeiden Sie die bei uns üblichen salbungsvollen und ausschweifenden Begrüßungen und Danksagungen. Drittens: nicht der Inhalt ihres Vortrags, sondern die Beziehung zum Zuhörer sollte im Mittelpunkt ihrer Präsentation stehen. Beherzigen Sie das berühmte Zitat von Winston Churchill über die Redekunst: "People don?t care how much you know - unless they know how much you care." 

 

Alexander von Reumont  ist Referent bei den DHV-Seminaren zu den Themen "International erfolgreich präsentieren" und "Teaching in Englisch".

 


Termine

Die nächsten Seminartermine sind:

 

DO 21. - Verhandlungen bei Erstberufung, Berlin

MO 25. - Projektmanagement an der Hochschule, Bonn

 

September 2014

MO 01. - Die W-Besoldung - Chancen und Risiken, Bonn

DI 02. - Die Professur - Rechte und Pflichten, Berlin

DI 09. - Ausgründungen, Bonn

DO/FR 11./12. - Forschungsförderung strategisch nutzen, Bonn

DO/FR 18./19. - Mitarbeiterführung an der Hochschule, Bonn

FR 19. - Berufungsverhandlungen effektiv führen, Mannheim

DI 23. - Fundraising für Hochschulen, Mannheim

DO/FR 25./26. - Bewerbung und Berufung - für Geistes- und SozialwissenschaftlerBonn

MO 29. - Antragstellung für EU-Forschungsprojekte, Mannheim

 

Oktober 2014

DI 07. - Karriere und Berufung, Berlin

DO 09. - Drittmitteleinwerbung und -verwaltung, Berlin

FR 10. - Berufungspraxis aktuell, Berlin

DI 21. - Verhandlungen bei Erstberufung, Mannheim

DI 28. - Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur, Bonn

 


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Leiter Projektmanagement

Dr.phil. Ulrich Josten
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel.: 0228/902 66-34
Fax: 0228/902 66-97
E-Mail: josten(at)hochschulverband.de

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