Karriere und Berufung - Die Seminare des DHV

Das Seminarprogramm des Deutschen Hochschulverbandes eröffnet Wissenschaftlerinnen und WissenschaftlernDer besseren Lesbarkeit halber gelten alle maskulinen Personen- und Funktionsbezeichnungen auf unseren Seiten für Frauen und Männer in gleicher Weise. Es gilt: Pronuntiatio sermonis in sexu masculino ad utrumque sexum plerumque porrigitur (Corpus Iuris Civilis Dig. 50,16,195, veröffentlicht 533 n. Chr.), übersetzt: Die Redeform im männlichen Geschlecht erstreckt sich für gewöhnlich auf beide Geschlechter. die Möglichkeit, jedes Jahr an über 100 fächerübergreifenden Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen.

In Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden, die auf die speziellen Anforderungen von Wissenschaftlern zugeschnitten sind, werden praxisorientiertes Wissen und konkrete Lösungskonzepte vermittelt.

Auch InHouse-Seminare sind fester Bestandteil des Programms - gerne unterbreiten wir Ihnen auf Anfrage ein maßgeschneidertes Angebot.

Nutzen Sie das Insiderwissen renommierter Hochschullehrer und qualifizierter Praktiker, um Ihre eigene Karriere zu optimieren!


Inhaltsübersicht


Neu im Programm

In Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Schweizerischen Hochschuldozierenden VSH-AEU bietet der Deutschen Hochschulverband am Montag, den 20. Oktober 2014 am Haus der Universität in Bern zum zweiten Mal ein Seminar zum Thema Berufungen in der Schweiz und in Deutschland an. 

Wissenschaft ist auf Mobilität und zunehmend auch auf Internationalität angewiesen. Die besten Köpfe haben heute bei der Gestaltung ihrer beruflichen Karriere nicht mehr allein die nationalen Universitäten im Blick ? das Bewerbungsverhalten wird zunehmend internationaler. Das Berufungsgeschäft zwischen Deutschland und der Schweiz ist außerordentlich vital, was auch damit zusammenhängt, dass die Schweiz in vielerlei Hinsicht hervorragende Arbeitsbedingungen bietet. In den letzen Jahren ist aber auch das deutsche System, das lange als verkrustet galt, in Bewegung geraten. W-Besoldung und stärkere Verhandlungsmöglichkeiten sind nur zwei Stichworte. Das Seminar will über die Systemunterschiedlichkeiten und die Vorzüge des einen oder anderen Systems aufklären und mithin dazu beitragen, Orientierung für zukünftige Karriereschritte zu schaffen.
Nähere Informationen dazu finden Sie hier


Rückblick

Am 6. Mai 2014 fand in Bonn erstmalig das DHV-Seminar "Tagungsorganisation an der Hochschule" statt. Oftmals - und mitunter unverhofft - stehen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen vor der Herausforderung, eine Veranstaltung selbst organisieren zu müssen, was ein hohes Maß an personellen Ressourcen und organisatorischer Kreativität erfordert. Im Mittelpunkt des Seminars standen insbesondere die strukturierte und strategische Herangehensweise an die Organisation einer Tagung, sowie vielfältige praktische Hinweise zur erfolgreichen Durchführung einer Veranstaltung. Ein weiterer Termin dieses Seminars ist in Vorbereitung.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier. 


Drei Fragen an...

Alexander von Reumont
Trainer und Dozent für Englische Rhetorik und Kommunikationstechnik, Berlin 
 

1. Gibt es grundsätzliche Unterschiede zwischen der deutschen und englischen Vorgehensweise beim Vorträgen/Präsentieren?
Während wir Deutschen uns oft und gerne in Details und leider oft zu langen und ausführlichen Argumentationsketten verstricken, mögen es die Angelsachsen, wenn man schnell und ohne Umschweife auf den Punkt kommt. Sie schätzen trotz aller Seriosität eines Themas Humor und eine anschauliche Ausdrucksweise und wollen mit klar und eindeutig formulierten Ergebnissen aus einem Vortrag entlassen werden. So heißt es zum Beispiel in einem Vortragsratgeber für Dozenten von der Universität Cambridge: "Be truly simple. Never display more results than the argument needs." 

2. Was sollten wir als Deutsche besonders beachten, wenn wir im Ausland vortragen?
Überschreiten Sie zum Beispiel nicht den vom Veranstalter vorgegeben Zeitrahmen ihres Vortrag. Angelsächsischen Kulturen wie England oder die USA wird nachgesagt, dass ihnen der Umgang mit der Zeit wichtiger ist, als das bei uns der Fall ist. Vor allem bei öffentlichen Veranstaltungen wie einem Kongress gilt die Zeitüberschreitung als ernst zu nehmender Fauxpas. Während wir Deutschen vielleicht der Meinung sind, dass die Bedeutung des Inhalts die Zeitüberschreitung durchaus rechtfertigt, wird der Engländer die Zeitüberschreitung schlicht als unhöflich empfinden, während der Amerikaner Ihnen eventuell mangelnde Führungsqualitäten unterstellt, da Sie nicht in der Lage sind, eine Deadline einzuhalten. Im Englischen gilt das Sprichwort: "Time is God given - use it carefully."

3. Welche Fehler sind auf Grund der eventuellen kulturellen Unterschiede grundsätzlich zu vermeiden?
Hierzu fallen mir spontan drei Ratschläge ein. Der erste stammt von dem Fernsehjournalist Eberhard Pilz, der 10 Jahre Korrespondent in den USA war und nach seiner Rückkehr nach Deutschland auf dieselbe Frage antwortete: "Vermeiden Sie die deutschen Neigung im Ausland als Besserwisser aufzutreten." Zweitens: vermeiden Sie die bei uns üblichen salbungsvollen und ausschweifenden Begrüßungen und Danksagungen. Drittens: nicht der Inhalt ihres Vortrags, sondern die Beziehung zum Zuhörer sollte im Mittelpunkt ihrer Präsentation stehen. Beherzigen Sie das berühmte Zitat von Winston Churchill über die Redekunst: "People don?t care how much you know - unless they know how much you care." 

 

Alexander von Reumont  ist Referent bei den DHV-Seminaren zu den Themen "International erfolgreich präsentieren" und "Teaching in Englisch".

 


Termine

Die nächsten Seminartermine sind:

 

September 2014

DO/FR 18./19. - Mitarbeiterführung an der Hochschule, Bonn

FR 19. - Berufungsverhandlungen effektiv führen, Mannheim

DI 23. - Fundraising für Hochschulen, Mannheim

DO/FR 25./26. - Bewerbung und Berufung - für Geistes- und SozialwissenschaftlerBonn

MO 29. - Antragstellung für EU-Forschungsprojekte, Mannheim

 

Oktober 2014

DI 07. - Karriere und Berufung, Berlin

DO 09. - Drittmitteleinwerbung und -verwaltung, Berlin

FR 10. - Berufungspraxis aktuell, Berlin

MO 20. - BERUFUNGEN IN DER SCHWEIZ UND IN DEUTSCHLAND, Bern

DI 21. - Verhandlungen bei Erstberufung, Mannheim

DI 28. - Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur, Bonn

 


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Leiter Projektmanagement

Dr.phil. Ulrich Josten
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