DHV-Newsletter 11/2012

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Deutscher Hochschulverband - Köpfe die Wissen schaffen

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Hochschulpolitik


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Wer gewinnt, wer verliert?

Wer wird "Wissenschaftsminister des Jahres" und wer "Präsident/Rektor des Jahres"? Der Deutsche Hochschulverband (DHV), die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland, ruft seine Mitglieder einmal im Jahr dazu auf, die Führungsqualitäten des Rektors bzw. Präsidenten ihrer Hochschule sowie ihres jeweiligen Landeswissenschaftsministers und der Bundesministerin für Bildung und Forschung zu bewerten. 

Fühlen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gut repräsentiert? Wie ist es um Medien-, Führungskompetenz oder auch soziale Kompetenz der Entscheidungsträger bestellt? Verfügen sie über Verhandlungsgeschick, Durchsetzungsvermögen und Kenntnis des Universitätsbetriebs? Zeichnen sie Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Fairness, Offenheit und Mut zu Entscheidungen aus? Haben Rektor bzw. Präsident gute Kontakte zu Politik und Wirtschaft? Und machen die Wissenschaftsminister eine gute Politik für die Universitäten? 

Bis zum 14. Dezember 2012 haben alle DHV-Mitglieder Gelegenheit, sich mittels eines geschützten Passwortes an den Online-Abstimmungen zu beteiligen. Das Bewertungsverfahren wurde in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Evaluation und Methoden der Universität Bonn entwickelt. 

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Quelle: bmbf.de

Plagiatsaffäre Schavan

Zum Verfahren wegen Plagiatsvorwürfen gegen Bundesministerin Annette Schavan (vgl. Newsletter 5/2012) will sich die Universität Düsseldorf vorerst nicht mehr äußern. Anwälte Schavans hätten darauf bestanden, dass ohne die Zustimmung der Ministerin keine Informationen an die Öffentlichkeit gegeben würden, erläuterte der Rektor der Universität Düsseldorf, Professor Michael Piper, am 18. Oktober 2012 nach einer Sitzung des Promotionsausschusses diese Entscheidung.

Piper entschuldigte sich bei der Ministerin, dass Teile eines für den zuständigen Promotionsausschuss bestimmten Sachstandsberichts an die Öffentlichkeit gelangt waren. Professor Stefan Rohrbacher, Gutachter der Heinrich-Heine-Universität, hatte demnach eine Täuschungsabsicht und an etlichen Stellen der Dissertation "das charakteristische Bild einer plagiierenden Vorgehensweise" ausgemacht. Darüber hatten die "Süddeutsche Zeitung" und der "Spiegel" übereinstimmend vorab berichtet.

Demnach werden in dem als vertraulich eingestuften Papier Textstellen auf 60 der 351 Seiten der Dissertation beanstandet. Schavan lasse den Leser wiederholt im Unklaren, inwieweit sie sich bei anderen Autoren bedient habe. Die Ministerin zeigte sich empört darüber, Details des Gutachtens ihrer Doktorarbeit aus den Medien erfahren zu haben. Zugleich wies sie den Täuschungsvorwurf entschieden zurück. Spitzenvertreter der Wissenschaft sprangen der Ministerin bei. Sie kritisierten das Gutachten und beschuldigten die Universität, schwere Verfahrensfehler begangen zu haben. Die Opposition im Deutschen Bundestag legte der Ministerin den Rücktritt nahe.

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DHV fordert mehr Respekt gegenüber der Universität Düsseldorf

Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Bernhard Kempen, hat im Plagiatsfall von Bundesministerin Annette Schavan alle Beteiligten gemahnt, ihre Worte sorgfältig zu wägen. Das Verfahren der Universität Düsseldorf sei noch nicht abgeschlossen und Frau Schavan zu den Vorwürfen noch nicht gehört worden. "Die Ministerin hat wie jeder Promovierte in einer vergleichbaren Lage einen Anspruch auf ein faires Verfahren. Solange der Fakultätsrat noch nicht entschieden hat, verbietet sich jede Einmischung von außen", betonte Kempen. "Vorverurteilungen sind daher fehl am Platze. Das gilt auch für vorzeitige "Freisprüche"." Es sei verwunderlich, wie hochrangige Vertreter der Wissenschaft in den letzten Tagen im Wege der Ferndiagnose politisch gewünschte Ergebnisse herbeizureden versuchten. Dabei müsse doch klar sein, dass die politischen Leistungen von Frau Schavan in ihrer Eigenschaft als Ministerin nicht mit der Plagiatsaffäre in Verbindung gebracht werden dürften.
 
Zugleich nahm der DHV-Präsident die Universität Düsseldorf vor Kritik in Schutz. "Dass ein für den Promotionsausschuss gefertigtes Gutachten vorab an die Öffentlichkeit gerät, ist bedauerlich. Das Fehlverhalten einer Einzelperson kann aber nicht der Universität Düsseldorf als Ganzes angelastet werden. Insbesondere diskreditiert diese Indiskretion in keiner Weise das Gutachten von Kollegen Rohrbacher." 
 
Grundsätzlich liege die Entscheidung, wer ein Gutachten zu erstellen habe, bei der Universität Düsseldorf. "Sie ist Herrin des Verfahrens. Kritikwürdig ist nicht der Umgang der Universität mit dem Plagiatsfall Schavan, kritikwürdig sind vielmehr sachlich ungerechtfertigte Einwände und Verfahrensempfehlungen aus Politik und Teilen der Wissenschaft, die im laufenden Verfahren den Respekt gegenüber der Universität Düsseldorf vermissen lassen." 

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HRK mit Gesetzesentwürfen zur W-Besoldung unzufrieden

Der Senat der HRK hat die bislang bekannt gewordenen Gesetzentwürfe der Länder zur künftigen Ausgestaltung der W-Besoldung kritisiert. Die Entwürfe seien vor allem von finanzpolitischen Erwägungen geprägt und würden aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit in ein schwer überschaubares System der Hochschullehrervergütung münden. Dadurch werde die Mobilität der Wissenschaftler ebenso wie die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen national und international massiv behindert. Darüber hinaus würden unterschiedliche Maßnahmen in den Gesetzentwürfen wie die Anrechnung bereits gewährter Leistungsbezüge auf eine Erhöhung des Grundgehalts, die Einführung systemfremder fester Erfahrungsstufen oder garantierter Leistungsbezüge die mit der W-Besoldung ursprünglich verfolgten Ziele ad absurdum führen. 

Ein der wissenschaftlichen Arbeit entsprechendes Leistungsprinzip muss laut HRK weiterhin Ziel der Professorenbesoldung bleiben. Die zusätzlichen Kosten, die durch die gesetzlichen Neuregelungen der W-Besoldung verursacht würden, seien von den Ländern und nicht von den Hochschulen zu tragen. Zudem müssten die Grundelemente der W-Besoldung in den verschiedenen Ländern harmonisiert werden.
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-senat-kritisiert-die-entwuerfe-zur-w-besoldung-2335/

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Wissenschaftsrat kritisiert Notengebung an deutschen Hochschulen

Der Durchschnitt der Prüfungsnoten an deutschen Hochschulen weist je nach Studien­fach, Hochschule und Abschluss nach wie vor große Unterschiede auf. Mit welcher Note ein Studium abgeschlossen wird, hängt hierzulande nicht nur von der Prü­fungsleistung ab, sondern auch davon, was und wo man studiert. Das geht aus einer aktuellen Studie des Wissenschaftsrates hervor.

Im Diplom-Studiengang Biologie schnitten im Prüfungsjahr 2010 beispielsweise 98 Prozent, im Diplom­-Studiengang Psychologie 97 Prozent, in der Ersten Juristischen Staatsprüfung dagegen nur sieben Prozent der Universitätsabsol­venten mit "gut" oder "sehr gut" ab. In den entsprechenden Bachelor-Studiengängen waren es 84 Prozent (Biologie), 95 Prozent (Psychologie) bzw. 37 Prozent (Jura).

Erhebliche Unterschiede zeigen sich laut Wissenschaftsrat innerhalb der einzelnen Fachbereiche. So können die durchschnittlich vergebenen Abschlussnoten je nach Standort um mehr als einen ganzen Notenschritt voneinander abweichen.

Generell setzt sich laut Wissenschaftsrat die Tendenz zur Vergabe besserer Noten im Vergleich zu früheren Jahren fort. In den Bachelorprüfungen, die 2010 ein knappes Drittel der be­standenen Prüfungen ausmachten, wurde in vier von fünf Fällen die Abschlussnote "sehr gut" oder "gut" vergeben.

Der Wissenschaftsrat bemängelte die eingeschränkte Vergleichbarkeit von Prüfungsnoten. Durch die starken Unterschiede in der Notengebung zwischen einzelnen Fächern und zwischen einzelnen Hochschulstandorten werde die Aussagekraft der einzelnen Note erheblich geschwächt. Von diesem Problem seien mit der Stufung der Studiengänge und der Zulassungspraxis zum Master nun nicht mehr nur die Arbeitgeber, sondern auch die Hochschulen selbst betroffen.
http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=1094&L=

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Wissenschaftsrat fordert Reform der Juraausbildung

Der Wissenschaftsrat sieht in der Rechtswissenschaft Reformbedarf. Viele Bereiche der Gesellschaft würden neu oder stärker verrechtlicht; Recht­setzung und Rechtsdurchsetzung bedienten sich neuer Formen; europäisches und inter­nationales Recht gewönnen an Bedeutung. 

Daher sollten die Fakultäten Konzepte für eine breit angelegte und umfassend verstandene "Juristische Bildung" entwickeln und verstärkt in Seminaren und Kleingruppen aktives, reflexives Lernen ermöglichen. Mehr In­terdisziplinari­tät und eine bessere Kenntnis der zahlreichen vom Recht regulierten Weltausschnitte wie der Wirtschaft, den Medien oder der Technik müssten im Jurastudium vermittelt werden. Auch die internationalen Dimen­sionen des Rechts und seiner Erforschung müssten in der Rechtswissenschaft stärker Beachtung finden. Um eine größere Diversität des wissenschaftlichen Personals zu erlangen, sollten sich die Fakultäten insbesondere zu flexiblen, am Kaskadenmodell orientierten Frauenquoten verpflichten. 

Der Wissenschaftsrat begrüßt eine weitere Ausdifferenzierung der rechtswissenschaftlichen Studienangebote. Mehr als 13 Prozent aller Jura-Stu­dierenden nähmen Angebote an Fachhoch­schulen und privaten Hochschulen wahr, knapp 16 Prozent der Jura-Studierenden an Uni­versitäten seien mit dem Ziel eines Bachelor- oder Masterabschlusses eingeschrie­ben. 
http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=1092&L=

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Rüge für Acatech und BMBF

Der Bundesrechnungshof wirft der Geschäftsstelle der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (Acatech) jahrelange Verschwendung öffentlicher Mittel und Verstöße gegen das Haushaltsrecht vor. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) müsse aufklären und alle zu Unrecht gewährten Mittel zurückfordern, berichtet der "Tagesspiegel".

Der Rechnungshof moniere, dass die Geschäftsstelle der Akademie in repräsentativen Spitzenlagen von München und Berlin residiere. Generalsekretär und Geschäftsführer erhielten "Gehälter, wie sie sonst nur für Präsidenten bedeutender Bundesbehörden mit zum Teil mehreren tausend Beschäftigten" vorgesehen seien.

Die Geschäftsstelle habe sich "teure Dienstleistungen und Dienstessen" in Spitzenhotels und "Übernachtungen in 5-Sterne-Hotels für über 300 Euro pro Nacht" geleistet. Sie verfüge über kein funktionierendes Rechnungswesen und habe Ausgaben unvollständig dokumentiert sowie keine Vergleichsangebote eingeholt. Trotzdem habe das BMBF der Geschäftsstelle stets eine ordnungsgemäße Arbeit bescheinigt. Gegen den Willen des Rechnungshofes habe das Ministerium sogar die Geschäftsstelle 2008 in seine dauerhafte Förderung aufgenommen. Der Rechnungshof schlägt vor, die acatech-Geschäftsstelle ausschließlich aus Spenden zu finanzieren. Der Bund solle die dadurch frei werdenden 1,25 Millionen Euro in die Forschung der Akademie leiten.

Das BMBF hat auf Anfrage des "Tagesspiegels" die Kritik zurückgewiesen und betont, "frühere Missstände" seien "nach einem Doppelwechsel an der Verwaltungsspitze der Akademie seit Mitte 2010 sukzessive abgebaut und abgestellt worden".

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Bundestag verabschiedet Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Der Deutsche Bundestag hat am 18. Oktober 2012 das Wissenschaftsfreiheitsgesetz (vgl. Newsletter 4,5 und 10) verabschiedet. Die außeruniversitären Wissenschaftseinrichtungen erhalten dadurch mehr Freiheit bei Finanz- und Personalentscheidungen, bei Beteiligungen und Bauverfahren. Bürokratische Hemmnisse sollen auf diese Weise abgebaut, Kompetenzen gebündelt und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden. Nachdem der Deutsche Akademische Austauschdienst und die Alexander von Humboldt-Stiftung im Gesetzentwurf der Regierungskoalition zunächst nicht berücksichtigt worden waren, hatte die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag vor der Verabschiedung noch einen entsprechenden Änderungsantrag gestellt. Damit gilt das Gesetz auch für diese beiden Mittlerorganisationen.

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Horst Hippler, nahm die Verabschiedung des Gesetzes erneut zum Anlass, um die Länder aufzufordern, dem Beispiel des Bundes zu folgen und den Hochschulen nunmehr die gleichen Rechte einzuräumen. "Es darf keine Wissenschaftseinrichtungen mit unterschiedlichen Arbeitsbedingungen in Deutschland geben", so Hippler.
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/wissenschaftsfreiheitsgesetz-vorlage-zur-weiterentwicklung-der-landeshochschulgesetze-2332/

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Bewegung bei Lockerung des "Kooperationsverbots"?

Ein Spitzengespräch zwischen Bund und Ländern zur zukünftigen Zusammenarbeit in Bildungsfragen ist am 25. Oktober 2012 ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Bis zu einem neuen Treffen im Januar soll allerdings geprüft werden, welche rechtlichen Möglichkeiten es gibt, bei den Themen Inklusion, Ganztagsschulen, Hochschulbau und Hochschulfinanzierung zusammenzuarbeiten. 

Bund und Länder standen sich bislang bei der Lockerung des sogenannten "Kooperationsverbots" unversöhnlich gegenüber. Während die Bundesregierung eine Grundgesetzänderung im Wissenschaftsbereich angestrebt hatte, pochten die von SPD und Grünen geführten Länder auf eine Zusammenarbeit mit dem Bund auch bei Schulen und frühkindlicher Förderung (vgl. Newsletter 10/2012).

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Ländervergleich: Berlin, Sachsen und Bremen bei Drittmitteln Spitze

Die Hochschulen in Berlin, Sachsen und Bremen werben überdurchschnittlich viele Drittmittel im Vergleich zu ihren Grundmitteln ein. Das geht aus dem Ländercheck des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft hervor. Brandenburg, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen werben dagegen im Verhältnis zu ihren Grundmitteln relativ wenig Drittmittel ein. Die ostdeutschen Bundesländer können insbesondere bei Drittmitteln aus der nationalen öffentlichen Programmförderung punkten. Beim Wettbewerb um Unternehmensdrittmittel liegen Bayern, Bremen, das Saarland und Sachsen vorne. Die Gesamtsieger Berlin, Sachsen und Bremen sind bei fast allen Drittmittelgebern gleichermaßen erfolgreich. 

Der Anteil der Drittmittel an der Gesamtfinanzierung der Hochschulen ist laut Stifterverband deutlich gestiegen: im Bundesdurchschnitt von 15 Prozent im Jahr 2000 auf über 22 Prozent im Jahr 2010.  26,5 Milliarden Euro betrug das Gesamtvolumen der Hochschulfinanzierung im Jahr 2010, davon waren 5,9 Milliarden Euro Drittmittel. Zehn Jahre zuvor lag das Gesamtvolumen noch bei 18,9 Milliarden Euro und die Drittmittel bei 2,8 Milliarden Euro. 

34 Prozent aller Drittmittel kamen 2010 dem Ländercheck zufolge von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, 27 Prozent von Bund und Ländern, zehn Prozent von der EU und internationalen Organisationen, sieben Prozent von Stiftungen. Der Anteil der Wirtschaft ist in den Jahren 2000 bis 2010 von 28 Prozent auf 21 Prozent zurückgegangen. Die von Unternehmen vergebenen Hochschulmittel seien zwar gestiegen, jedoch weniger stark als die Mittel aus anderen Quellen, hält der Stifterverband fest.
http://www.laendercheck-wissenschaft.de/drittmittel/index.html

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Einigung über "Berliner Institut für Gesundheitsforschung"

Bund und Land Berlin haben sich darauf verständigt, das "Berliner Institut für Gesundheitsforschung" zu gründen (vgl. Newsletter 3/2012). Es entsteht aus der Zusammenführung von Charité und Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), das zur Helmholtz-Gemeinschaft gehört. Damit werden künftig Wissenschaftler aus der Grundlagenforschung und der klinischen Forschung Hand in Hand arbeiten. 

Die neue Einrichtung soll finanziell zu 90 Prozent vom Bund und zu zehn Prozent vom Land Berlin getragen werden. Dafür sollen für die Jahre 2013 bis 2018 insgesamt mehr als 300 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Zusätzliche 40 Millionen Euro will zudem die Unternehmerin Johanna Quandt bis 2023 über ihre Stiftung der Charité zukommen lassen. 
http://www.bmbf.de/press/3370.php

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Koalitionsbruch wegen Studienbeiträgen?

Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat das Volksbegehren der Freien Wähler gegen die Erhebung von Studienbeiträgen an Bayerns Hochschulen zugelassen. Das Innenministerium hatte den Richtern den Fall vorgelegt. Es hielt das Volksbegehren für verfassungswidrig, weil laut Bayerischer Verfassung Volksentscheide über Budgetfragen unzulässig seien (Az.: Vf. 57-IX-12). Die Richter sahen hingegen das Budgetrecht des Freistaates nicht tangiert. Die Hochschulen hätten eigene Haushalte und könnten daher selbst entscheiden, ob und in welchem Umfang sie Studienbeiträge nutzten.

Dissens über die Studienbeiträge herrscht derweil innerhalb der Landesregierung. Die CSU möchte die Studienbeiträge entgegen ihrer bisherigen Linie am liebsten sofort abschaffen, um eine drohende Niederlage beim anstehenden Volksbegehren zu vermeiden. Sie konnte sich damit allerdings nicht gegen die FDP durchsetzen, die unter Berufung auf den Koalitionsvertrag auf eine Beibehaltung der Studienbeiträge pocht.

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Kabinett beschließt Hochschulfusion

Das Brandenburger Kabinett hat die Zusammenlegung der FH Lausitz und der BTU Cottbus zu einer neuen Universität gebilligt. Die fusionierte Einrichtung mit dem Namen Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg soll am 1. Juli 2013 eröffnet werden. Nach den Plänen von Wissenschaftsministerin Sabine Kunst sollen Maschinenbau, Informatik und Energie künftig in Cottbus, die Gesundheitswissenschaften in Senftenberg angesiedelt werden. Gegen die Fusionspläne gibt es in Cottbus heftige Proteste. Die Volksinitiative "Hochschulen erhalten" sammelte rund 33.000 gültige Unterschriften. Im Landtag wurde der Vorstoß jedoch mit dem Stimmen von SPD und Linken abgelehnt.

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Jacobs-University in Schwierigkeiten

Die Jacobs Foundation und der Bremer Senat wollen die finanziell angeschlagene private Jacobs-University (JUB) weiter unterstützen. Der Senat stellt allerdings Vorbedingungen für Hilfen. Damit die JUB noch einmal Mittel vom Senat erhält, muss sie Presseberichten zufolge unter anderem die Zahl der fest angestellten Professoren reduzieren, mehr Stipendien und voll zahlende Gaststudierende anwerben, in der Verwaltung Personal einsparen und ihre Arbeitsabläufe optimieren. 

Die private Hochschule hatte 2001 ihren Betrieb aufgenommen. Sie sollte sich nach einer Anschubfinanzierung aus privaten Mitteln tragen. Nach einem finanziellen Engagement der Jacobs Foundation in Höhe von 200 Millionen Euro im Jahr 2006 erhielt sie ihren heutigen Namen. Ohne öffentliche Mittel kam die Universität bislang allerdings nicht aus: Allein in den Jahren 2007 bis 2011 zahlte Bremen 23 Millionen Euro.

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Schweiz will Geld für deutsche Studierende

Die Schweiz strebt nach einem Bericht der "Neuen Zürcher Zeitung" Ausgleichszahlungen für deutsche Studierende an ihren Universitäten an. Im Gegenzug sei die Regierung in Bern bereit, finanzielle Beiträge für ihre Studierenden an deutschen Universitäten zu leisten. Die Bundesrepublik würde aber deutlich mehr Geld überweisen müssen, da mehr Deutsche in der Schweiz studieren als Schweizer in Deutschland.

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Einheitliche Bildungsstandards für das Abitur

Die Abiturprüfungen in den 16 Bundesländern sollen vergleichbarer werden. Das hat die Kultusministerkonferenz (KMK) auf ihrer Herbsttagung am 18./19. Oktober 2012 in Hamburg beschlossen. Die KMK einigte sich auf verbindliche Bildungsstandards in den Fächern Deutsch, Mathematik sowie in den Fremdsprachen Englisch und Französisch zum Schuljahr 2016/17. Definiert werden sollen Anforderungen, die Schüler am Ende der gymnasialen Oberstufe im jeweiligen Fach im Durchschnitt bewältigen sollten. Dadurch soll es bundesweit gleich schwere Abiturprüfungen geben. Sechs Länder wollen vorangehen. Bayern, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen,  Sachsen und Schleswig-Holstein wollen schon 2014 gemeinsame Prüfungskomponenten in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch einführen.
http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/ergebnisse-der-339-plenarsitzung-der-kultusministerkonferenz-am-18-und-19-oktober-2012-in-hamburg.html

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Karriere


"Brain Circulation" statt "Brain Drain"?

Bei deutschen Forschern in den USA ist nach einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Studie das Interesse an einer Rückkehr in die Heimat groß. Wie eine Evaluation der Arbeit des German Academic Network (GAIN) ergab, kehrten mehr als zwei Drittel der deutschen Wissenschaftler, die zwischen 2004 und 2009 an Tagungen des Netzwerks in den USA teilnahmen, nach Deutschland zurück. 

In Deutschland seien, so die Studie weiter, die Chancen höher als in den USA, auf eine Dauerstelle zu gelangen. 12,5 Prozent der Zurückgekehrten hätten hierzulande eine W2- oder W3-Professur, die einer Dauerstelle - dem sogenannten "Tenure Track" - in den USA vergleichbar sei. Weitere 10,7 Prozent der Rückkehrer bekleideten eine Juniorprofessur und rund 28 Prozent leiteten eine Nachwuchsgruppe. 24 Prozent seien als Postdoktoranden oder wissenschaftliche Mitarbeiter tätig und 14 Prozent arbeiteten in der Wirtschaft. Dagegen hätten nur 7,1 Prozent der in Nordamerika Verbliebenen eine Stelle als Associate oder Full Professor und nur 3,8 Prozent leiteten eine Nachwuchsgruppe oder ähnliches. Der Anteil an Assistant Professors, also an zeitlich begrenzten Positionen, liege bei 14,7 Prozent. Die weitaus meisten (67 Prozent) der in Nordamerika Verbliebenen arbeiteten in den USA als Postdoktoranden oder wissenschaftliche Mitarbeiter in Positionen, die in der Regel schlechter bezahlt würden als vergleichbare Positionen in Deutschland.
http://www.bmbf.de/press/3364.php

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Wissenschaftsverbände offen gegenüber "Tenure Track"

Für den Erhalt und die Verbesserung der Qualifikation von zukünftigen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern haben sich die Wissenschaftsverbände Deutschlands, Österreichs und der Schweiz (Deutscher Hochschulverband (DHV), Österreichischer Universitätsprofessor/ Innenverband (UPV) und Vereinigung der Schweizerischen Hochschuldozierenden (VSH)) auf gemeinsame Grundpositionen verständigt.

"Die Einführung von Tenure-Track-Modellen mit gezielter Förderung der akademischen Selbständigkeit für besonders hoffnungsvolle und leistungsfähige Nachwuchswissenschaftler wird ein zukünftiger Weg sein, akademische Eliten frühzeitig an die Universität zu binden und ihre Abwanderung in außeruniversitäre Bereiche oder an ausländische Hochschulen mit ausgeprägter Tenure-Track-Kultur zu verhindern", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der drei Verbände. Das auf der Tagung vorgestellte Tenure-Track-Modell der TU München (vgl. Newsletter 8/2012) wurde grundsätzlich als richtiger Vorstoß bewertet, neue Qualifikationswege zu eröffnen. Die Verbände unterstützen jedoch auch den Ausbau anderer geeigneter Qualifikations- und Berufswege von Wissenschaftlern, die sich auch zukünftig fächerspezifisch unterschiedlich entwickeln sollten.

Neben der Forschungsqualifikation müsse insbesondere der Lehrqualifikation zukünftig größere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Die Einheit von Forschung und Lehre müsse in der Person des einzelnen Hochschullehrers verkörpert werden. Dazu gehöre dann aber auch der Nachweis, auf hohem Niveau wissenschaftlich lehren und die in der Forschung gewonnenen Ergebnisse Studierenden angemessen und anschaulich vermitteln zu können.

Mit Sorge äußerten sich DHV, UPV und VSH zur überbordenden Evaluation von Nachwuchswissenschaftlern auf dem Weg zur Professur. Insbesondere sehen die Verbände heteronom gesetzte Leistungsnachweise als kritisch an. Plädiert wurde für wenige, aussagekräftige Leistungsnachweise, die die Fakultäten festlegen, sowie für ein größeres Vertrauen in Peer-Review-Verfahren, die der Scheingenauigkeit von quantitativen, indikatorgesteuerten Parametern überlegen seien. 

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Blogportal Weber 2.0

Im Herbst 2012 hat die Max Weber Stiftung ihr neues Blogportal Weber 2.0 gestartet. Unter mws.hypotheses.org  werden alle Blog-Aktivitäten aus den weltweit tätigen Instituten der Stiftung versammelt. Aus den Weblogs heraus soll der internationale geisteswissenschaftliche Diskurs im Netz intensiviert werden. Dazu gehört insbesondere die Kombination von Forschungsjournalen mit der Kommunikation über soziale Netzwerke. Ermöglicht werden so mehr Kooperation, der offene Informationszugang und neue Formen der Wissensgenerierung in den "Digital Humanities". Junge Wissenschaftler können sich zudem über "Geisteswissenschaft als Beruf" informieren und austauschen.
http://mws.hypotheses.org

 

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Barometer


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Ja zum Mindestlohn für Lehrbeauftragte

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Oktober-Ausgabe gefragt, ob Lehrbeauftragte einen Mindestlohn benötigen. 91,3 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 8,7 Prozent mit Nein.

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"Kuschelnoten" an deutschen Universitäten?

Der Wissenschaftsrat hat die zu häufige Vergabe von Bestnoten an deutschen Universitäten bemängelt. Werden an deutschen Universitäten "Kuschelnoten" vergeben?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

 

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Recht aktuell


Entlassung eines Probebeamten

(Det.) Das Oberverwaltungsgericht für das Land Rheinland-Pfalz hat sich in einem Beschluss vom 26. Juni 2012 (Az.: 2 B 10469/12.OVG) u.a. mit der Frage auseinandergesetzt, welche Anforderungen an eine Begründung der Entlassung eines Probebeamten wegen nicht behebbarer Mängel in der Probezeit zu stellen sind. In diesem Zusammenhang hat das OVG auch entschieden, dass Zeiten von zu Dienstunfähigkeit führenden Erkrankungen und Zeiten des gesetzlichen Mutterschutzes die laufbahnrechtliche Probezeit eines Beamten nicht verlängern. Darüber hinaus stellt das OVG fest, dass prinzipiell eine Entlassung aus einem Probebeamtenverhältnis nur möglich sei, wenn der Beamte sich in der Probezeit nicht bewährt habe. Eine Bewährung setze voraus, dass der Probebeamte nach seiner Eignung und Befähigung sowie den von ihm in der Probezeit gezeigten Leistungen den Anforderungen, die mit dem auf Lebenszeit zu verleihenden Statuts verbunden sind, voraussichtlich gerecht werden wird. Gehe die dienstliche Beurteilung auch nur teilweise von einem unrichtigen Sachverhalt aus, verstoße sie gegen anerkannte Beurteilungsgrundsätze, enthalte sie sachfremde Erwägungen oder würden nicht sämtliche Erwägungen hinreichend plausibel gemacht, sei eine Entlassungsverfügung rechtlich angreifbar. Bis zum Abschluss des Hauptsacheverfahrens sei in einem solchen Fall ein Beamter, der im Wege des einstweiligen Rechtschutzes gegen die Entlassungsverfügung vorgeht, in seinem Status als Probebeamter zu belassen. 

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Versetzung in den Ruhestand

(Gre.) Das Verwaltungsgericht Saarland hat klargestellt, dass ein Beamter einen einmal gestellten Antrag auf eine Versetzung in den Ruhestand nach der Zustellung der Verfügung über die Versetzung in den Ruhestand nicht mehr zurücknehmen kann (Urteil vom 9. Oktober 2012, Az.: 2 K 319/11). Der klagende Beamte hatte über seinen Prozessbevollmächtigten bei der beklagten Behörde eine von ihm unterzeichnete Erklärung eingereicht mit dem Wortlaut "Hiermit stelle ich gemäß § 45 Abs. 1 Saarländisches Beamtengesetz den Antrag auf Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit mit Ablauf des Monats März 2010". Diesen Antrag vom Januar 2010 konnte der Kläger nicht mehr wirksam zurücknehmen, als er im Februar 2011 im Widerspruchsschreiben gegen die Ruhestandsversetzung vorsorglich auch den persönlichen Antrag auf Versetzung in den Ruhestand zurücknehmen wollte. 

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Häusliches Arbeitszimmer 

(Uf.) Noch abschließend vom Bundesfinanzhof zu klären ist die Frage, ob der gesetzliche Höchstbetrag von 1.250 Euro für ein häusliches Arbeitszimmer objektbezogen zu gewähren ist, so dass bei einem berufstätigen Ehepaar (im vorliegenden Fall zwei Lehrern) das Arbeitszimmer jeweils nur zur Hälfte steuerlich anerkannt werden kann. Die Anerkennung der 1.250 Euro war in diesem Fall nur möglich, da bei den Lehrern kein Arbeitsplatz in der Schule vorhanden ist; dies ist bei Hochschullehrern anders.

Gegen das Urteil ist Revision beim Bundesfinanzhof (Az.: VI R 53/12) auf das bisher ergangene Urteil des Finanzgerichts Baden-Württemberg vom 12. Juli 2012 (Az.: 3 K 447/12) eingelegt worden.

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Rechenfehler bei Rentenbescheiden

Das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz (Az.: L 4 R 288/11) hat festgestellt, dass ein Rentenbescheid für die Zukunft zurückgenommen werden kann, wenn irrtümlich aufgrund eines Rechenfehlers ein zu hoher Zahlbetrag zugesprochen wurde und ein Vertrauen des Empfängers in die Höhe der Zahlung nicht schutzwürdig ist. Einer dauerhaft höheren Rentengewährung - so die Richter - stünde das öffentliche Interesse an der Rücknahme einer erheblich zu hohen Rente und das Erfordernis der Rechtmäßigkeit jeden Verwaltungshandelns entgegen. 

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Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung schon am ersten Krankheitstag

(Ad.) Das Bundesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 14. November 2012 (Az.: 5 AZR 886/11) entschieden, dass der Arbeitgeber berechtigt ist, vom Arbeitnehmer im Falle einer Erkrankung schon am ersten Tag der Erkrankung die Vorlage einer ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu verlangen. Für das Vorlageverlangen ist nicht erforderlich, dass gegen den Arbeitnehmer ein begründeter Verdacht besteht, dass er in der Vergangenheit eine Erkrankung vorgetäuscht hat. Der Entscheidung lag ein Fall zugrunde, in dem der Arbeitgeber einen Dienstreiseantrag der Arbeitnehmerin abgelehnt hatte. Diese hatte sich an dem Tag krankgemeldet, an dem die Dienstreise hätte stattfinden sollen. Der Arbeitgeber hatte sie daraufhin angewiesen, künftig schon am ersten Tag der Erkrankung eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorzulegen. 

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Ehrenamt soll gefördert werden

(Uf.) Das Bundeskabinett hat am 24. Oktober 2012 den Entwurf eines Gesetzes zur Entbürokratisierung des Gemeinnützigkeitsrechts verabschiedet. Während im November, Dezember und Febraur weitere Anhörungen vorgesehen sind, soll das Gesetz rückwirkend zum 1. Januar 2013 in Kraft treten. 

Vorgesehen ist die Erhöhung des Übungsleiterfreibetrags um 300 Euro auf  2.400 Euro im Jahr für Einnahmen im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements, z. B. für Vorträge und Prüfungen von Hochschullehrern im Auftrag von gemeinnützigen Organisationen oder Körperschaften des öffentlichen Rechts.

Des Weiteren soll die sogenannte Ehrenamtspauschale von 500 Euro auf 720 Euro im Jahr erhöht werden. Hierunter fallen Einnahmen aus Tätigkeiten für  gemeinnützige Vereine oder öffentliche Einrichtungen, z. B. für Tätigkeiten als Vereinsvorstand, Schatzmeister usw. 

Ansonsten soll das Gesetz durch weitere Vorschriften mehr Rechtssicherheit für gemeinnützige Vereine und Stiftungen, z. B. im Bereich der Rücklagenbildung und bei Haftungsregelung, bringen.

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Fahrtkosten bei vollzeitiger Bildungsmaßnahme/Studium

(Uf.) Fahrten zwischen der Wohnung und einer vollzeitig besuchten Bildungseinrichtung (z. B. einer Universität) können in voller Höhe (wie Dienstreisen) steuerlich abgezogen werden und nicht nur beschränkt in Höhe der Entfernungspauschale als Werbungskosten. Der Bundesfinanzhof hat mit zwei Urteilen seine bisherige Rechtsprechung geändert. Auch wenn die berufliche Aus- oder Fortbildung die volle Arbeitszeit des Steuerpflichtigen in Anspruch nehme und sich über einen längeren Zeitraum erstrecke, sei eine Bildungsmaßnahme regelmäßig vorübergehend und nicht auf Dauer angelegt. Daher seien die vollen Kosten steuerlich ansetzbar. Ein Urteil betraf die Fahrtkosten einer Studentin zur Universität im Rahmen eines Zweitstudiums als vorweggenommene Werbungskosten (Az.: VI R 44/10).

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Personalia


Quelle: Universität Greifswald

Erstmals eine Rektorin

556 Jahre nach Gründung der Universität Greifswald wurde mit Frau Professor Hannelore Weber die erste Frau in der Universitätsgeschichte zur Rektorin gewählt. Die Psychologin folgt auf Professor Rainer Westermann, dessen Amtszeit zum 31. Januar 2013 endet.

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Fünf neue Alexander von Humboldt-Professuren

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat fünf neue Alexander von Humboldt-Professoren ausgewählt. Der mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro dotierte internationale Preis für Forschung in Deutschland soll weltweit führenden und im Ausland tätigen Forschern langfristig zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen ermöglichen. Die fünf ausgewählten Preisträger treten nun in Berufungsverhandlungen mit den Universitäten, die sie vorgeschlagen hatten. Der Kunsthistoriker Professor Frank Fehrenbach soll von der Universität Harvard an die Universität Hamburg und der Grenzflächenchemiker Professor Ralph Nuzzo von der Universität von Illinois an die Universität Heidelberg wechseln. Der Quantenoptiker Professor Oskar Painter vom California Institute of Technology in Pasadena wurde von der Universität Erlangen-Nürnberg und dem MPI für die Physik des Lichts nominiert. Der Biochemiker Professor Markus Walter Ribbe, zurzeit an der Universität von Kalifornien, soll künftig an der Technischen Universität Braunschweig forschen, die Halbleiterphysikerin Heike Riel, zurzeit am Europäischen Forschungszentrum von IBM in Rüschlikon, an der Technischen Universität München.
http://www.humboldt-foundation.de/web/pressemitteilung-2012-32.html

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Quelle: Universität Bonn

Professor im Alter von 24 Jahren

Der Mathematiker Peter Scholze wird der wohl jüngste Professor auf einem Lehrstuhl in Deutschland. Scholze nahm einen Ruf auf eine W3-Stelle der Universität Bonn an. Der 24-Jährige musste aufgrund seiner außergewöhnlichen Leistungen nach seiner Promotion keine Habilitation mehr ablegen. Laut Angaben der Universität wird Scholze aber erst ab Sommersemester 2013 dort lehren, weil er derzeit im Rahmen eines Stipendiums forscht.

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Quelle: dbb.de

Neuer Vorsitzender

Neuer Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes (dbb) ist Klaus Dauderstädt. Die Delegierten des dbb-Gewerkschaftstages wählten ihn am 12. November 2012 in Berlin zum Nachfolger von Peter Heesen. Zuvor hatten sich die Delegierten des Beamtenbundes und der DBB Tarifunion für eine Fusion der beiden Schwesterorganisationen ausgesprochen. Zur DBB Tarifunion gehören Angestellte von Bund, Ländern und Kommunen sowie der ehemaligen Staatsunternehmen Bahn, Post und Telekom. Mit Dauderstädt leitet erstmals ein Angestellter den Beamtenbund.

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DHV-Seminare


Aktuelle DHV-Seminare

Die Professur - Rechte und Pflichten
Wissenschaftszentrum Bonn
Dienstag, 4. Dezember 2012, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/659.html

International erfolgreich präsentieren
Kaiserin-Friedrich-Haus Berlin, Donnerstag/Freitag, 13./14. Dezember 2012
http://www.hochschulverband.de/cms1/997.html

Neu im Programm!

Planung und Gestaltung von Lehrveranstaltungen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Montag, 14. Januar 2013, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/899.html

Neu im Programm!

Gestaltung von Prüfungen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Dienstag, 15. Januar 2013, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1069.html

Nebentätigkeitsrecht
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin 
Dienstag, 15. Januar 2013, 11:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/643.html

Die neue Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Symposion: Funktionsgerechte Hochschulorganisation 

Rahmenbedingungen und Entwicklungspotenziale akademischer Selbstverwaltung

Zeit: 4. Dezember 2012 10:30 h - 19:00 h 
Ort: Aula der Alten Universität, Lahntor 3, 35032 Marburg 

Hochschulorganisation bewegt sich im Spannungsfeld zwischen autonomer Gestaltung und politischen Zielvorgaben. So verlangt zum Beispiel das Hessische Hochschulgesetz, dass die in akademischer Selbstverwaltung entworfenen Organisationsmodelle zu schnelleren Entscheidungsprozessen führen, der Leistungsorientierung dienen, zur Professionalisierung der Verwaltung beitragen und die Wirtschaftlichkeit der Hochschule verbessern. Doch sind das die wesentlichen Anforderungen an eine zeitgemäße und funktionsgerechte Hochschulorganisation? Renommierte Experten für Hochschul- und Wissenschaftsrecht gehen diese Frage aus unterschiedlichen Perspektiven an. Spitzenvertreter des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), des Deutschen Gewerkschaftsbundes, des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie der Philipps-Universität Marburg stellen ihre Standpunkte zur Diskussion.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung bis zum 23. November 2012 wird gebeten bei:

Dr. Claudia Kleinwächter, Stabsstelle Grundsatzfragen, Philipps-Universität Marburg, Tel.: 06421-2826212, E-Mail: claudia.kleinwaechter@verwaltung.uni-marburg.de

 

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Publikationen

Glanzlichter der Wissenschaft 2012 - Ein Almanach

Der Sammelband "Glanzlichter der Wissenschaft", der am 7. Dezember 2012 erscheinen wird, vereinigt herausragende Veröffentlichungen und Vorträge renommierter Autoren, die im Laufe des Jahres 2012 entstanden sind. Sie spiegeln Entwicklungen, die über den Tag und das Jahr ihrer Publikation hinaus Bedeutung behalten - als Beispiele für die kritische Auseinandersetzung mit den Themen unserer Zeit. 
 
Dieses Jahr mit Beiträgen u.a. von Volker Gerhardt, Jochen Hörisch, Peter Graf Kielmansegg, Paul Kirchhof, Dieter Lenzen, Angelika Neuwirth, Andreas Voßkuhle. 
 
Glanzlichter der Wissenschaft 2012. Ein Almanach. Herausgegeben vom Deutschen Hochschulverband 2012, 176 S., geb. 26 Euro inkl. Porto (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 19,90 Euro inkl. Porto). ISBN 978-3-8282-0572-7.

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn oder per Email: dhv@hochschulverband.de oder per Fax: 0228-90 266 80 oder telefonisch 0228-9026666.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Inhalt 

TEIL 1 beschäftigt sich mit dem internen Management eines Lehrstuhls. Neben Hinweisen für die ersten 100 Tage bei Übernahme eines Lehrstuhls liefert das Kapitel wertvolle Tipps zur persönlichen Arbeitsmethodik, für ein effektives Arbeitsmanagement oder zur Ausrichtung und Strukturierung eines Lehrstuhls. Konkrete Checklisten erleichtern die Organisation von internen Veranstaltungen sowie den Umgang mit Sitzungen und Arbeit in Gremien.  

In TEIL 2 dreht sich alles um Präsentieren und Moderieren. Die klassischen Aspekte der Rhetorik und Präsentationsgestaltung werden ebenso behandelt wie der Einsatz von Medien und unterschiedlichen Moderationsmethoden oder das eigene Auftreten und die damit verbundene Außenwirkung.  

TEIL 3 widmet sich dem Umgang mit Studierenden im Rahmen der Lehre. Dazu zählen die Bewertung von Prüfungsleistungen sowie eine verständliche Anleitung zur Erstellung von Hausarbeiten, Referaten und Abschlussarbeiten. 

TEIL 4 betrachtet die Forschungsarbeit am Lehrstuhl: Hier geht es um die Planung und Ausrichtung von Forschungsprojekten, deren Organisation und Beantragung sowie um das Publizieren. Da Patente in den Universitäten eine zunehmende Rolle spielen, finden sich auch hierzu wichtige Tipps. 

In TEIL 5 zeigen die Autoren, wie eine gezielte Öffentlichkeits- und Medienarbeit funktioniert und die Planung von öffentlichen Events gelingt. Abgerundet wird das Kapitel durch einen "Lehrstuhl-Knigge".  

Stimmen zum Buch: 
 
"Das vorliegende Buch eröffnet thematisches Neuland. Es fasst profunde Kenntnisse und Erfahrungen in der Forschungsorganisation zusammen und bringt hilfreiche Botschaften auf den Punkt." 
Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TU München
"Daher kann ich dieses Buch jeder ambitionierten Führungskraft in Forschungseinrichtungen zur regelmäßigen Nutzung empfehlen." 
Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft 
 
"Durch den kurzweiligen Schreibstil macht es zudem Spaß, sich der Welt des Forschungsmanagements zu nähern. Das Buch ist eine praktische Hilfe für die Arbeit jeder Forschungs- und Entwicklungsabteilung."
Peter Zürn, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe  

Die Autoren  

Frau Professor Lioba Werth und Professor Klaus Sedlbauer sind beide Lehrstuhlinhaber an verschiedenen Universitäten, in unterschiedlichen Fachbereichen. Beide sind in ihren Forschungseinrichtungen tagtäglich mit Fragen des Managements befasst und stellen mit diesem Buch ihren Wissens- und Erfahrungsschatz vor.  

Lioba Werth ist habilitierte Diplom-Psychologin, hat an der TU Chemnitz den Lehrstuhl für Wirtschafts-, Organisations- und Sozialpsychologie inne und leitet ein Unternehmen für Beratung, Coaching und Training (auch im wissenschaftlichen Bereich). 

Klaus Sedlbauer studierte Physik, promovierte in Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, hat den Lehrstuhl für Bauphysik an der Universität Stuttgart inne und leitet das Fraunhofer-Institut für Bauphysik. In seinem Ingenieurbüro und seiner Firma beschäftigt er sich mit Aufgaben aus der Baupraxis.
Vierte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79,- Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70,- Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 
Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, oder per E-Mail: dhv(at)hochschulverband.de oder per Fax: 0228-90 266 80. 

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Digitales Denken 
 
Gerd Gigerenzer: Nicht Freund oder Feind 
Risikoverständnis und digitale Selbstkontrolle 
 
Gabi Reinmann: Handeln, Denken und Wollen im Netz 
Durch Bildung zum selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien 
 
Patrick Donges: Digitales Denken aus Sicht der Kommunikationswissenschaften 
 
Weitere Beiträge: 
 
Standpunkt: Hermann Simon 
 
Torsten Wilholt: Forschungsfreiheit 
Nichts als leere Standesrhetorik? 
 
Universität: gestern - heute - morgen 
Fragen an Klaus Zierer und Norbert Seel 
 
Dirk Böhmann: Bonuszahlungen für Fallzahlen? 
Wider die ökonomischen Determinanten ärztlichen Handelns 

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DHV-Ticker


Quelle: istockphoto.com

Neue Servicenummer - 77 - im DHV

(Uf.) Seit dem 1. September 2012 ist die Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) nicht mehr nur wie bisher über die Telefonnummer 0228 / 902 66 - 66 erreichbar, sondern ebenfalls über die Telefonnummer 0228 / 902 66 - 77. Diese Servicenummer "77" schafft für alle Mitglieder des DHV, die sich in Berufungs- und Rechtsfragen von den Justitiaren der Geschäftsstelle beraten oder coachen lassen wollen, einen schnelleren Zugang zum Ansprechpartner.

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Mobile Website des DHV

(Uf.) Wenn Sie auf Ihrem Smartphone die mobile Website des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) anklicken wollen, können Sie dies unter Eingabe von m.hochschulverband.de tun. Diese mobile Version der DHV-Homepage ist für iPhone, Windows Phone und Android-Geräte geeignet.

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DHV-Gruppe Dresden 

(Wi.) Am 29. Oktober 2012 wurden bei einer konstituierenden Sitzung des Vorstands der DHV-Gruppe Dresden die Vorsitzenden neu gewählt: Sprecher der DHV-Gruppe ist ab sofort Professor Bernd W. Zastrau (Institut für Mechanik und Flächentragwerke). Als stellvertretender Vorsitzender wurde Professor Niels-Christian Fritsche (Institut für Grundlagen der Gestaltung und Darstellung) gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind die Professoren Michael Jung (Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Professur für Numerik), Rainer Picard (Lehrstuhl für Analysis) und Jürgen Voigt (Professur für angewandte Funktionsanalysis). 

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Mitgliedsbeiträge im Deutschen Hochschulverband 

(Wi.) Nach Maßgabe der Entscheidung des 62. DHV-Tags 2012 in Hannover erhöhen sich die Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2013 um 2,3 Prozent. Je nach dienstrechtlicher Stellung belaufen sich damit die Mitgliedsbeiträge ab 2013 zwischen 180 Euro und 36 Euro im Jahr. Die einzelnen Beiträge lassen sich auf der Homepage des DHV unter http://www.hochschulverband.de/cms1/mitgliedschaft.html abrufen. 

Die Geschäftsstelle des DHV bittet jedes Mitglied, beitragswirksame Änderungen der dienstrechtlichen Stellung der Geschäftsstelle frühzeitig mitzuteilen. Nach der Satzung des Deutschen Hochschulverbandes ist eine Rückzahlung zuviel gezahlter Beiträge ausgeschlossen, wenn die Überzahlung auf eine fehlende Anzeige zurückzuführen ist. Die Mitgliederdaten umfassen erst seit einigen Jahren das Geburtsdatum. Darüber hinaus gibt es aufgrund der individuellen Entscheidung bei der Emeritierung, Pensionierung oder Verrentung einen zeitlichen Spielraum von mehreren Jahren. Deshalb ist die Geschäftsstelle auf diese Mitteilung angewiesen.

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Vermischtes


Diplom nach 39 Jahren

Ein Kölner Student hat nach Angaben des Deutschlandfunks sein FH-Diplom nach 39 Jahren mit der Note gut abgeschlossen. Den letzten prüfungsrelevanten Schein hatte er 1999 erworben. Als in Nordrhein-Westfalen Studienbeiträge eingeführt wurden, war er nicht eingeschrieben - sonst hätte sich sein Studium sogar auf 77 und nicht bloß auf 63 Semester erstreckt. Statt sich zur Abschlussprüfung anzumelden, habe der heute 61-jährige gelernte technische Zeichner in den letzten Jahrzehnten als Bauleiter gearbeitet, von den Honoraren Steuern gezahlt und seine Familie ernährt.

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Kooperationspartner des DHV


Kooperation DHV und FTD 
 
(Gü.) FTD-Konferenz Hochschulmanagement am 4. Dezember 2012 in Berlin 
 
Unternehmen stehen aufgrund der demografischen Entwicklung vor der Herausforderung, ihre Mitarbeiter kontinuierlich fortzubilden und für zukünftige Aufgaben zu qualifizieren. Doch die meisten deutschen Hochschulen haben den Bereich Weiterbildung jahrelang vernachlässigt. Nun sind sie gefordert, Unternehmen passgenaue Weiterbildungsangebote für ihre speziellen betrieblichen Bedürfnisse zu machen: 
- Was können, was sollen Universitäten in der Weiterbildung leisten? 
- Wie gelingen Kooperationen mit Unternehmen? 
- Welche MBA-Programme können deutsche Unis anbieten, um gegenüber internationalen Business Schools zu bestehen? 
- Welche Studienmodelle sind gefragt? 
Antworten auf diese und weitere drängende Fragen erhalten Sie auf der FTD-Konferenz "Hochschulmanagement 2012" am 4. Dezember 2012 in Berlin. 
 
Aufgrund einer Kooperation mit den FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND-Konferenzen freuen wir uns, unseren Mitgliedern einen Rabatt von 30 Prozent auf den Preis von 350 Euro weitergeben zu können. 
Bei Anmeldung unterwww.ftd.de/hochschulmanagement geben Sie bitte "30 % Hochschulverband". 



DHV und Deutscher Fundraising Kongress

(Gü.) Bildungsfundraising: Warum ohne Spezialwissen nichts zu holen ist

Auf dem 20. Deutschen Fundraising Kongress treffen sich auch 2013 wieder Fundraiserinnen und Fundraiser, um sich weiterzubilden und ihre Netzwerke zu pflegen. Der Kongress ist das größte Branchentreffen im deutschsprachigen Raum, und in diesem Jahr kamen so viele wie nie zuvor: Mehr als 750 Fundraiserinnen und Fundraiser waren dabei.

Hochschulfundraiserinnen und -fundraisern empfehlen wir folgende Workshops und Seminare: 

· Erfolgreiche Ansprache von Großspendern und Unternehmen - im persönlichen Gespräch überzeugen 

· Erfolgreich EU-Fördermittel für Bildungsprojekte beantragen

· Storytelling im Fundraising 

· Im Gespräch überzeugen - Gesprächstraining zur authentischen und wertschätzenden Überzeugungsarbeit

· Zielgruppenprofilierung potenzieller Spender

· Spenderneugewinnung

· Die Psychologie des Spendens - Studie Spenderverhalten

· Spender-Rückgewinnung

Wer alle Möglichkeiten der drei Kongresstage ausschöpft, kann einen ganztägigen Workshop, bis zu fünf verschiedene Seminare und zwei Table Sessions besuchen. Sie wählen aus sechs Kategorien (z.B. Kommunikation & Marke, Online Fundraising & Social Media, CSR & Unternehmen) und insgesamt 90 Einzelveranstaltungen. Und Sie hören Vortragende mit internationalem Renommee: Aus Kanada etwa wird Lorna Somers, Vizepräsidentin der McMaster University Foundation and Senior Campaign Director der Universität, nach Berlin anreisen. Die erfahrene Fundraiserin gehört zu den aktivsten, energievollsten und erfolgreichsten Persönlichkeiten unserer Branche. Von ihr erfahren Sie, wie Sie sich und andere auch in komplizierten Zeiten motivieren und begeistern, erfolgreich Hochschulfundraising betreiben und die eigene Institution weiterentwickeln können.

Beim exklusiven Gala-Abend am Donnerstag wird mit dem Deutschen Fundraising Preis der wichtigste Branchen-Award verliehen. 

Melden Sie sich jetzt an (bis zum 15. Dezember 2012 mit Frühbucherrabatt) zum 20. Deutschen Fundraising Kongress, am 24. bis 26. April 2012 im andel's Hotel Berlin: 
www.fundraising-kongress.de
.   
Weitere Informationen:
Kongressbüro, Telefon 0 30 - 5314737-36, info@fundraising-kongress.de

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DHV und Microsoft

(Gü.) Goethe Universität Frankfurt eröffnet Windows Pool Raum 

Im Rahmen des im Sommer diesen Jahres abgeschlossenen Kooperationsvertrags zwischen der Goethe Universität Frankfurt und der Microsoft Deutschland GmbH wurde nun der "Microsoft Pool Raum" in den Universitätsräumen eröffnet. Professor Enrico Schleiff, Vizepräsident der Goethe Universität, und Marianne Janik, Senior Director Public Sector und Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Deutschland, besprachen zudem künftige Aktivitäten, die innerhalb der Kooperation umgesetzt werden sollen. Ziel des "University Partnership Program" ist es, mit Hilfe innovativer Technologien das Studium und die Lehre zu erleichtern und attraktiver zu machen. An dem Programm nehmen zurzeit noch vier weitere deutsche Universitäten teil. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

 

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DHV und MLP

(Gü.) Kfz-Versicherung: Vergleichen lohnt sich 
 
Noch bis zum 30. November 2012 ist ein Wechsel der Kfz-Versicherung möglich. Neue Bedingungen für die Einteilung in Typklassen, angepasste Regionalklassen und Unisex-Tarife erschweren jedoch den Vergleich. Was die Änderungen für Autobesitzer bedeuten und wie sie das beste Angebot finden. 
 
Bei der Einteilung in Typklassen wird erstmals das Alter der Fahrer berücksichtigt, die Regionalklassen wurden wieder angepasst und ab 21. Dezember gelten auch in der Kfz-Versicherung die gesetzlich vorgeschriebenen geschlechtsneutralen Tarife. "Für Kunden wird es in diesem Marktumfeld immer schwerer zu beurteilen, ob sich ein Wechsel lohnt", sagt Michael Schwarz, Leiter Sachversicherungen beim unabhängigen Finanz- und Vermögensberater MLP. 
 
Unbedingt Leistungsmerkmale beachten 
Wer einen Versicherungswechsel erwägt, sollte beim Anbietervergleich nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auf bestimmte Leistungsmerkmale achten. Ein hochwertiger Tarif ersetzt zum Beispiel so lange wie möglich den Neuwert eines Fahrzeugs und nicht den Zeitwert. Einige Gesellschaften erstatten zum Beispiel den Neuwert eines Autos bis zu 24 Monate lang. Auch grobe Fahrlässigkeit sollte in der Kaskoversicherung abgesichert sein. Ansonsten erhält der Versicherte bei einem grob fahrlässig herbeigeführten Unfall weniger oder gar kein Geld. Ebenso werden vermeintlich geringfügige Schäden durch den Zusammenstoß mit Wildtieren oder Marderbisse und deren Folgeschäden von hochwertigen Tarifen übernommen. "Versicherte sollten sich deshalb an unabhängige Experten wenden, die aus einem breiten Marktangebot auswählen können und sich mit den Details der Tarife auskennen", sagt Schwarz. 
 
Wechsel bis 30. November möglich - MLP bietet umfassenden Service 
Bei der Kündigung eines bestehenden Vertrags ist Folgendes zu beachten: Für Verträge mit Beginn zum 1. Januar 2013 ist der 30. November 2012 der Stichtag. Entscheidend ist, dass das Kündigungsschreiben bis zu diesem Datum bei der Versicherung vorliegt. Der Poststempel gilt nicht. Ausnahme: Beitragserhöhungen zur Hauptfälligkeit. Hier kann der Versicherungsnehmer innerhalb von vier Wochen nach Erhalt der Beitragsrechnung kündigen - auch nach dem 30. November. MLP bietet einen umfangreichen Service rund um das Thema Kfz-Versicherung. Unterstützung leisten die MLP-Geschäftsstellen vor Ort, daneben können Kunden und Interessenten den Online-Vergleichsrechner (www.mlp-kraftfahrzeugversicherung.de) nutzen und hochwertige Tarife individuell vergleichen. 
 
Alter des Fahrers beeinflusst ab sofort die Typklassen  
Grund für die erschwerte Vergleichbarkeit sind mehrere Änderungen. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) muss derzeit zum Beispiel jeder zweite Autofahrer mit einer Änderung der Typklasse für seinen PKW rechnen. Die Typklassen spiegeln die Schaden- und Unfallbilanzen aller in Deutschland zugelassenen Automodelle wider und sind daher für Kfz-Versicherer eine wichtige Komponente zur Bestimmung der jeweiligen Haftpflichtversicherungsprämie. Der Grund für die umfangreiche Umstufung: Erstmals wird das Alter des Fahrers bei der Einteilung der Typklassen berücksichtigt. Dabei wird immer der jüngste Fahrer herangezogen - egal ob dieser Versicherungsnehmer ist oder nicht. Ein Beispiel: Ein Vater ist Versicherungsnehmer und leiht seinem Sohn sein Auto. Dieser verursacht einen Unfall. In der Statistik wird nun nicht das Alter des Vaters als Versicherungsnehmer registriert, sondern das des Sohnes - dem jüngsten Fahrer des Autos. Das Alter des Sohnes wird ebenfalls berücksichtigt, wenn er Versicherungsnehmer ist und sein Vater den Unfall verursacht, weil der Sohn auch in diesem Fall der jüngste Fahrer ist. "Automodelle, die überwiegend bei jungen Fahrern beliebt sind, haben sich dadurch um bis zu acht Typklassen verschlechtert. Das kann eine Verteuerung der Prämie um mehrere hundert Euro bedeuten", sagt Michael Schwarz. 
 
Für Halter in Schwerin am günstigsten  
Auch der Wohnort hat Einfluss auf die Versicherungsprämie. Einmal pro Jahr ermittelt der GDV eine Regionalstatistik, in der das Fahrverhalten der Autofahrer, die Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge, die örtlichen Straßenverhältnisse, Diebstahlhäufigkeit, Unfälle und sonstige Kfz-Versicherungsfälle ermittelt werden. Laut aktueller Regionalstatistik ist Schwerin die günstigste Stadt für Kfz-Versicherungen, in München, Hamburg und Berlin wird es dagegen am teuersten. 
 
Neue Unisex-Tarife bringen Männern Vorteile 
Bisher war auch das Geschlecht eine Bemessungsgrundlage für die Höhe der Kfz-Versicherung. Da Frauen laut Statistik weniger Unfälle verursachen, haben sie im Vergleich zu Männern bisher niedrigere Beiträge bezahlt. Ab dem 21. Dezember diesen Jahres müssen die Versicherer jedoch geschlechtsneutrale, so genannte Unisex-Tarife anbieten. Vor allem für junge Männer wird es dadurch günstiger, Frauen zahlen ab dem Stichtag tendenziell mehr. Im Schnitt steigen die Beiträge. Bereits laufende Verträge sind von der Änderung allerdings nicht betroffen. Somit kann sich nach dem Stichtag vor allem für Männer ein Versicherungswechsel in einen neuen Unisex-Tarif lohnen, Frauen sollten sich noch einen alten Tarif sichern. 
 
Rabattstaffelungen auf 35 Jahre erweitert 
Auch bei den von den Anbietern individuell festgelegten Rabattstaffeln zahlt sich genaueres Hinsehen aus. Ab sofort werden die unfallfrei gefahrenen Jahre stärker berücksichtigt. Die sogenannte Schadenfreiheits-Staffel endete bislang bei 25 unfallfreien Jahren. Nun wurde sie auf 35 Jahre erweitert. Autofahrer, die sehr lange Zeit unfallfrei gefahren sind, bekommen dadurch einen höheren Schadenfreiheitsrabatt. "Einige Anbieter gewähren bei 35 schadenfreien Jahren bis zu 80 Prozent Rabatt", sagt Schwarz. Die Rabattstaffelungen legen die Versicherungen individuell fest. Autobesitzer sollten deshalb bei ihrem Berater die bei ihnen angesetzte Rabattstaffelung sowie den entsprechenden Prozentsatz erfragen und gemeinsam mit dem Experten prüfen, ob sich ein Versicherungswechsel für sie lohnt. 

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Münchener Verein Versicherungsgruppe: Pflegeversicherung

(Uf.) Auf Grund eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs werden zum 21. Dezember 2012 bei Versicherungen die Unisex-Tarife eingeführt. Die bis dahin abgeschlossenen Verträge sind jedoch nicht betroffen. Beitragssteigerungen für Männer und Beitragssenkungen für Frauen können sich bei privaten Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungen sowie bei Berufsunfähigkeitsversicherungen ergeben. Niedrigere Beiträge für Männer und höhere Beiträge für Frauen können sich im Regelfall bei Risikolebensversicherungen und Kfz-Haftpflichtversicherungen ergeben. 

Als Partner des DHV bietet die Münchener Verein Versicherungsgruppe als Mitglied im Versorgungswerk ÖDMV für den öffentlichen Dienst spezielle Konditionen für die Pflegeversicherung an und weist auf das Generationenthema "Steigendes Pflegerisiko!" hin. 

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DHV und Deilmann

(Gü.) Frühling im Mittelmeer und Sonnenküsten Europas mit dem Traumschiff DEUTSCHLAND

Der Verstand liebt die Abwechslung, das Herz die Wiederholung - eine Kreuzfahrt mit der DEUTSCHLAND erfüllt beide Ansprüche! Denn nach dem Erfolg der ersten großen Mittelmeer-Rundreise in diesem Herbst bietet die Reederei Deilmann auch im nächsten Jahr dieses außergewöhnliche Kreuzfahrterlebnis an. 

Dieses Mal geht es dabei von Osten nach Westen - von der Antike in die Gegenwart - und darüber hinaus: Mit der großen Mittelmeerkombination 2013 reisen Sie dem Frühling entgegen und nehmen die Schätze des gesamten Mittelmeerraums und der Sonnenküsten Europas bis nach Hause mit. Natürlich auch wieder mit vielen Vorteilen und zusätzlichen Reisemöglichkeiten für Gäste mit weniger Zeit oder zum Kennenlernen:

·  49tägige Kombireise 426 - 429 vom 15.03. - 02.05.2013 von Antalya nach Hamburg mit bis zu 45% Ersparnis für Durchfahrer: schon ab 6.995,- Euro p. P. inkl. Hinflug ab Deutschland.

·  Neue Teilstrecken zu attraktiven Reisepreisen: 7 Tage ab 1.995,- Euro p. P. inkl. Flüge ab/an Deutschland - insgesamt 6 unterschiedliche, abwechslungsreiche Routen mit neuen Kombinationsmöglichkeiten.

· Exklusive Themenprogramme für Gartenfreunde, Klassikliebhaber und andere Connaisseure.

· Alleinreisende zahlen keinen Einzelkabinenzuschlag auf der Reise 429 rund um Westeuropa vom 24.04. - 02.05.2013 von Lissabon nach Hamburg.

Folgen Sie den Spuren Heinrich Schliemanns durch Europas Kulturen und den Verlockungen mediterraner Lebensart. Das Grand Hotel auf See lädt Sie ein zu unbeschwerten Urlaubstagen voller neuer, großartiger Eindrücke und liebgewordener Traditionen mit der herzlichen Gastlichkeit des Traumschiffs.

Die Sonderbroschüre zum Download präsentiert das vielseitige Frühlingsprogramm 2013 mit allen Vorzügen.
http://www.deilmann-kreuzfahrten.de/fileadmin/deilmann-kreuzfahrten/images/kataloge/kataloge_2013/Mittelmeer_2013_low.pdf

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DHV und Merkana

(Gü.) Chile - Ein Reiseerlebnis ins Land der Gegensätze

Auf der neuen begleiteten Gruppenreise von unserem Verbandsreisebüro Merkana erkunden Sie ein faszinierendes Land, was gegensätzlicher nicht sein könnte: schneebedeckte Berge und in fast greifbarere Nähe eine unendlich scheinende Wüste. Als Auftakt lernen Sie sowohl die historische wie auch moderne Millionenmetropole Santiago de Chile kennen. Von hier aus besuchen Sie Valparaíso, den ältesten Hafen Chiles, sowie Weingute im Maipo-Tal. Als Kontrast zu dem bisher Gesehenen erleben Sie in der rauhen Atacamawüste ein faszinierendes Farbenspiel beim Sonnenuntergang. Bewundern Sie auch einen der bekannten Salzseen Chiles sowie die Altiplano-Lagunen. Als Höhepunkt fliegen Sie weiter zu der berühmten Osterinsel - eine winzige Insel westlich der Küste Chiles gelegen. Auf der Spur der Rapa Nui Kultur besuchen Sie gemeinsam mit der geschulten Gebeco-Reisleitung die zahlreichen Attraktionen dieser faszinierenden Insel, wie z.B.: Orongo, die Zeremonienstätte des Vogelmannkultes, verschiedene Ahus, puderweisse Strände und der Puna Pau Steinbruch. Zum Abschluss geht es dorthin zurück, wo die Reise begonnen hat: nach Santiago de Chile. Am Abend des 15. Tages heißt es Abschied nehmen vom Land der Gegensätze!

Auf dieser 16-tägigen Erlebnisreise (ab 4.979 Euro/Person im Doppelzimmer) sind folgende Leistungen im Risepreis enthalten: deutschsprachige Gebeco-Reiseleitung, Langstreckenflüge (Economy-Class), Inlandsflüge, Transfers, Ausflüge und Überlandfahrten in Reisebussen, 13 Hotelübernachtungen, 13x Frühstück und ein umfangreiches Besichtigungsprogramm. 

Eine ausführliche Reiseroute und selbstverständlich eine noch ausführlichere Beratung erhalten Sie bei Ihrem Verbandsreisebüro Merkana unter der Rufnummer 0049 2191 9288 - 0 oder per E-Mail an dhv@merkana.de.

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DHV und HRS 

(Gü.) Mehr Flexibilität bei Veranstaltungen - HRS präsentiert "Event Online" 

Zum MEETINGPLACE Germany wird HRS ein neues Buchungs-Tool speziell für Events präsentieren: Die neue individualisierbare Buchungsplattform "Event Online". Für Einzel-Veranstaltungen jeder Art und Größe können darüber vorab reservierte Zimmerkontingente mit freien Hotelverfügbarkeiten kombiniert werden, um so eine flexible Zimmerbuchung aller Teilnehmer zu gewährleisten. Buchungen, Änderungen und/oder Stornierungen sind flexibel bis zu Veranstaltungsbeginn möglich und können auch mobil über Smartphones vorgenommen werden. Wie Sie es von HRS gewohnt sind, betreut das HRS Expertenteam auch bei "Event Online" den gesamten Projektverlauf und übernimmt für Sie den Einkauf, die technische Umsetzung und die Abwicklung.

Kontakt Gruppen und Tagungen
Tel.: +49 221 2077-300
Fax: +49 221 2077-661
E-Mail:  gruppe@hrs.de / tagung@hrs.de
Bürozeiten:Montag - Donnerstag 8-20 Uhr, Freitag 8-19 Uhr, Samstag 9-14 Uhr     

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DHV und Seminaris

(Gü.) "Ganz schön festlich" zum Jahreswechsel: Die Seminaris- und avendi-Hotels

So richtig festlich wird es an den Weihnachtstagen in den Seminaris- und Avendi-Hotels zugehen, denn diese Tage und die großen Silvesterbälle sind der absolute Höhepunkt der verschiedenen Wohlfühl-Arrangements zum Jahresausklang. 

Festliche Mahlzeiten mit vielen kulinarischen Überraschungen, hoch interessantes Entertainment, fröhliche Ausflüge in die nähere Umgebung, Besuche von ausgesuchten Theateraufführungen, aber natürlich auch viel Weihnachtliches rund um die Festtage und Gala-Veranstaltungen zu Silvester - das alles steht zum Jahresende auf dem Programm der Seminaris- und Avendi-Hotels. Wer also noch keine Idee hat, wie er und seine Liebsten die Feiertage verbringen möchten, findet hier bestimmt etwas Passendes für sich. Alle Pauschal-Arrangements sind zusammengefasst und ausführlich beschrieben im Katalog "Fein & Festlich", der kostenlos bestellt werden kann.

Weitere Informationen und Beratung unter sales@seminaris.de oder Telefon (0 41 31) 713-888.

 

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DHV und Augustinum

(Gü.) Meinungsmacher zu Gast im Augustinum

Die außergewöhnliche Veranstaltungsreihe "Zeitdeuter. Reporter beschreiben die Welt" präsentiert ausgezeichnete Journalisten großer Tages- und Wochenzeitungen in den Augustinum Wohnstiften. Die namhaften Reporter lesen aus ihren herausragenden Reportagen und geben Einblicke in ihre spannende Arbeit. 

Zum zweiten Mal gehörte das Augustinum im vergangenen Jahr zu den Unterstützern des Deutschen Reporterpreises und begrüßt nun einige der ausgezeichneten Journalisten zu bundesweiten Lesungen in den Augustinum Wohnstiften. Im Rahmen der Reihe "Zeitdeuter. Reporter beschreiben die Welt" lesen bereits etablierte und künftige Meinungsmacher aktuelle Geschichten und informieren über die Hintergründe ihrer Entstehung. Journalisten der "Zeit", des "Spiegel" und der "Süddeutschen Zeitung" berichten darüber, was sie bei ihrer Arbeit antreibt, und stellen sich den Fragen der Zuhörer.

Nach der Lesung von Evelyn Roll von der Süddeutschen Zeitung über Angela Merkel im Augustinum München und der Vorstellung des Dokumentationsprojektes von Spiegel-Reporterin Beate Lakotta und Fotograf Walter Schels "Noch mal leben - Wenn Menschen sterben" im Augustinum Kassel, stehen Ende November und Mitte Dezember zwei weitere Highlights der Reihe an. 

Am 20. November wird der Journalist und Autor Konstantin Richter im Augustinum Hamburg erwartet. Richter, geboren 1971 in Berlin, hat in Edinburgh und New York studiert. Er war mehrere Jahre lang als Reporter für englischsprachige Medien tätig, unter anderem als Managementkorrespondent für das Wall Street Journal in Brüssel. 2007 veröffentlichte er das vielgelobte Buch "Bettermann" - ein "Großes Buch für alle Zweifler im Berufssinnloch - und eine Liebeserklärung an die Geisteswissenschaft", wie "Neon" urteilte. 

Wolfgang Uchatius von der "Zeit" kommt am 12. Dezember 2012 mit seiner Reportage "Der Goldhamster" ins Augustinum Stuttgart-Killesberg. Es geht um Aufstieg und Fall des Gärtners Friedrich Tiggemann, der seit Jahrzehnten denselben Anlagetipp predigt: Gold kaufen! Lange hielten die Menschen den Hobbyökonom für einen Spinner. "Hat er womöglich doch recht?", fragt Wolfgang Uchatius - eine Lebensgeschichte und ein Text rund um die Geldanlage, eine Reportage, die an die ganz persönlichen Existenzängste rührt.  

Wie bei der überwiegenden Zahl der vielfältigen und anspruchsvollen weiteren Kulturveranstaltungen der Augustinum Wohnstifte sind auch bei den "Zeitdeutern" Gäste herzlich willkommen. 
Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter: 
www.augustinum.de.

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Dr. Vanessa Adam (Ad.)
Dr. Hubert Detmer (Det.)
Dr. Kathrin Greve (Gre.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

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