Kempen: "Wissenschaftler müssen allein entscheiden, ob, wann und wo publiziert wird"

23.03.10

DHV warnt vor einer Relativierung des Urheberrechts

Der Deutsche Hochschulverband (DHV)  fordert ein bildungs- und wissenschaftsfreundlicheres Urheberrecht, das einen effektiven Schutz geistigen Eigentums gewährleistet. "Ein wissenschaftsfreundliches Urheberrecht kann nicht darin bestehen, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu verpflichten, ihre Werke kostenlos zu veröffentlichen", erklärte der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen. Darauf laufe jedoch die von der "Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen" geforderte Zweitveröffentlichung hinaus. "Damit würde sowohl das Urheberrecht als auch die Wissenschaftsfreiheit der betroffenen Wissenschaftler untergraben", hob Kempen anlässlich des 60. DHV-Tages in Hamburg hervor.

Den Wissenschaftlerinnen und WissenschaftlernDer besseren Lesbarkeit halber gelten alle maskulinen Personen- und Funktionsbezeichnungen auf unseren Seiten für Frauen und Männer in gleicher Weise. Es gilt: Pronuntiatio sermonis in sexu masculino ad utrumque sexum plerumque porrigitur (Corpus Iuris Civilis Dig. 50,16,195, veröffentlicht 533 n. Chr.), übersetzt: Die Redeform im männlichen Geschlecht erstreckt sich für gewöhnlich auf beide Geschlechter. müsse es als Urhebern vorbehalten bleiben, zu bestimmen, ob, wann, wo und wie sie ihre Werke veröffentlichen. Ausschließlich sie selbst müssten entscheiden, ob sie ihre Werke im Rahmen von Open Access-Publikationen kostenlos zur Verfügung stellten. "Für eine Verpflichtung zur Open Access-Publikation kann insbesondere nicht die aus öffentlichen Mitteln geförderte Vergütung bzw. Besoldung von Wissenschaftlerinnen und WissenschaftlernDer besseren Lesbarkeit halber gelten alle maskulinen Personen- und Funktionsbezeichnungen auf unseren Seiten für Frauen und Männer in gleicher Weise. Es gilt: Pronuntiatio sermonis in sexu masculino ad utrumque sexum plerumque porrigitur (Corpus Iuris Civilis Dig. 50,16,195, veröffentlicht 533 n. Chr.), übersetzt: Die Redeform im männlichen Geschlecht erstreckt sich für gewöhnlich auf beide Geschlechter. als Begründung herhalten", so Kempen. "Diese Position relativiert das Urheberrecht und stellt es in einen vordergründigen ökonomischen Zusammenhang". Nach der durch das Arbeitnehmererfindungsgesetz (2002) entfallenen Möglichkeit, selbst Patente anzumelden, drohten Stellung und Rechte von Wissenschaftlerinnen und WissenschaftlernDer besseren Lesbarkeit halber gelten alle maskulinen Personen- und Funktionsbezeichnungen auf unseren Seiten für Frauen und Männer in gleicher Weise. Es gilt: Pronuntiatio sermonis in sexu masculino ad utrumque sexum plerumque porrigitur (Corpus Iuris Civilis Dig. 50,16,195, veröffentlicht 533 n. Chr.), übersetzt: Die Redeform im männlichen Geschlecht erstreckt sich für gewöhnlich auf beide Geschlechter. weiter abgebaut zu werden.


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