Deutscher Hochschulbaupreis 2016

Die Deutsche Universitätsstiftung lobt unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit (BMUB) den 

Deutschen Hochschulbaupreis

aus. Der Preis wird durch ein Preisgeld der Eberhard-Schöck-Stiftung in Höhe von 25.000 Euro unterstützt.

Mit dem Preis sollen beispielhafte Hochschulgebäude oder -ensembles ausgezeichnet werden, sei es als Neubau, Sanierung oder Modernisierung, die eine besondere baukulturelle Qualität aufweisen bzw. von vorbildlichem Umgang mit historischer Bausubstanz zeugen.
Sie sollen in herausragender Weise ästhetische und funktionale Gesichtspunkte vereinen und als Hochschulgebäude für Studierende und Hochschullehrende attraktiv sein. Sie sollen dem nachhaltigen Bauen in ökologischer, ökonomischer und sozio-kultureller Hinsicht verpflichtet sein und positiv zur Gestaltung des öffentlichen Raumes beitragen. Vor dem Hintergrund der weltweiten Bemühungen um eine Verringerung der CO2-Emissionen und der Notwendigkeit eines Ressourcen schonenden Bauens sollen ganzheitliche Konzeptionen ausgezeichnet werden, die eine zukunftsweisende architektonische Gestalt- und Nutzungsqualität mit hoch energieeffizienten Maßnahmen vereinen. Damit sollen Anregungen für zukünftige Planungen gegeben und eine breite Öffentlichkeit auf die heutigen und künftigen Belange nachhaltigen Bauens im Sinne der Baukultur aufmerksam gemacht werden.

Zugelassen zur Teilnahme sind Arbeiten auf dem Gebiet der Architektur und des Städtebaus, die nach dem 1. Januar 2013 in Deutschland fertig gestellt und ihrer Bestimmung übergeben wurden.

Zur Einreichung berechtigt sind alle staatlichen und staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Deutschland in Kooperation mit den hauptverantwortlich für den Entwurf zeichnenden Architekten.

Jedes Objekt kann nur einmal eingereicht werden.


Beurteilung
Die eingereichten Arbeiten werden beurteilt nach: 

  • Funktionalität für Studierende, Lehrende und Forschende 
  • Entwurfsidee und Gestaltungsqualität
  • gestalterischem, konstruktivem, technischem und sozialem Innovationsgehalt 
  • Nachhaltigkeit, insbesondere energetische Qualität, hohem Nutzerkomfort, Flexibilität, ökologische Aspekte 
  • Einbindung in das räumliche Umfeld 



Die Jury 
Abteilungsleiter B , Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit
Prof. Dr. Klaus Sedlbauer, Fraunhofer Institut für Bauphysik, Valley (für die Eberhard-Schöck-Stiftung, Baden-Baden)
Dr. Michael Hartmer (Deutsche Universitätsstiftung)
Prof. Dr. Wolfram Ressel, Rektor der Universität Stuttgart
Prof. Volker Staab, Staab Architekten
Prof. Hannelore Deubzer, Deubzer König + Rimmel Architekten
Prof. Anne-Julchen Bernhard, BeL Sozietät für Architektur 
Eike Roswag, Ziegert Roswag Seiler Architekten Ingenieure
Nicola Borgmann, Geschäftsführung Architekturgalerie München

Stellvertretende Jurymitglieder
Armin Behles, Behles & Jochimsen Architekten
Christina Beaumont, CBAG Studio

Vorprüfung
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 2

Preis und Auszeichnungen
Die Gesamtpreissumme beträgt 25.000 Euro.
Der deutsche Hochschulpreis ist mit 15.000 Euro dotiert. Für bis zu zwei weitere Auszeichnungen à 5.000 Euro stehen weitere 10.000 Euro zur Verfügung.
Die Jury kann einstimmig die Gesamtpreissumme anders aufteilen oder, falls nicht genügend preiswürdige Objekte eingereicht werden, reduzieren.
Ausgezeichnet werden die Bauherren mit einer Urkunde und 1/2 des Geldpreises, die Entwurfsverfasser mit einer Urkunde und 1/2 des Geldpreises. 
Für das prämierte Gebäude erhält die jeweilige Hochschule darüber hinaus eine im Bereich des Haupteingangs anzubringende Plakette.
Die Entscheidung der Jury wird am 04. April 2016 auf der Gala der Deutschen Wissenschaft bekannt gegeben. Alle Teilnehmer sowie die Presse und Fachpresse werden über das Ergebnis informiert.

Einzureichende Unterlagen
Zur Beurteilung sind ausschließlich die folgenden Unterlagen einzureichen:

  • das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular (Formblatt 1)
  • Erläuterungsbericht mit Beschreibung der Maßnahmen zur Energieeffizienz und zur Nachhaltigkeit in deutscher Sprache (Formblatt 2)
  • Lageplan, beurteilungsrelevante Grundrisse, Schnitte und Ansichten
  • Fotografien: Außenaufnahmen vom Gebäude / Ensemble im städtebaulichen Kontext sowie Innenaufnahmen, die Aufschluss geben über die Unterbringung der jeweiligen hauptsächlichen Nutzung


Alle Unterlagen sind außerdem in digitaler Form als pdf und/oder jpg/tiff auf USB-Stick oder CD-ROM einzureichen.

Die Darstellung ist pro eingereichtem Objekt auf einem Plan DIN A1, Querformat, einseitig bedruckt, zu beschränken. Städtebauliche Ensembles gelten als ein Objekt. Formatüberschreitungen oder Verstöße gegen das vorgegebene Format führen zum Ausschluss. Eine Rücksendung der eingereichten Unterlagen erfolgt nicht.

Darüber hinausgehende Unterlagen und Modelle sind nicht zugelassen.

Die auszufüllenden Bewerbungsformulare sind unter der Internet-Adresse des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, www.bbr.bund.de (Baubereich/ Wettbewerbe/ Deutscher Hochschulbaupreis 2016) erhältlich. Alternativ können sie elektronisch über die Anschrift architektur(at)bbr.bund.de unter Angabe der E-Mail-Adresse angefordert werden.

Termine
Die zur Teilnahme geforderten Unterlagen müssen für den Empfänger kostenfrei bis zum 30. November 2015, 16:00 Uhr eingegangen sein bei:

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat A2
Kennwort: Deutscher Hochschulbaupreis 2016
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin

Für Sendungen, die per Kurierdienst eingereicht werden, gilt das auf dem Einlieferungsschein angegebene Datum als Nachweis des fristgerechten Versands. Verspätet versandte sowie rechtzeitig versandte, aber nach dem 30. November 2015 eingehende Einsendungen werden nicht berücksichtigt.

Teilnahmebedingungen

  1. Teilnahmeberechtigt sind alle staatlichen und staatlich anerkannten privaten Hoch-schulen in Deutschland gemeinsam mit dem/den verantwortlichen Entwurfsverfasser/n. Jedes Objekt kann nur einmal eingereicht werden. Die Entwurfsverfasser müs-sen zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sein (d.h. in Deutschland Kammermitgliedschaft). Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerken-nung nach der Richtlinie 2005/36/EG und der Richtlinie 2001/19/EG gewährleistet ist.
  2. Mit der Teilnahme an dieser Auslobung werden die hier festgelegten Bestimmungen anerkannt. Die Entscheidung der Jury ist endgültig und nicht anfechtbar. Der Rechts-weg ist ausgeschlossen.
  3. Den Teilnahmeberechtigten ist es freigestellt, Bauwerke oder Gebäudeensembles einzureichen, die nach dem 1. Januar 2013 in der Bundesrepublik Deutschland fertig gestellt wurden.
  4. Mit der Teilnahme bestätigt der/die Bewerber/in, dass er/sie geistige/r Urheber/in der eingereichten Arbeit/Arbeiten ist.


Veröffentlichung der Ergebnisse
Die Deutsche Universitätsstiftung, das BMUB und der Hauptsponsor und ihre Beauftragten haben das Recht, die prämierten Arbeiten mit allen eingereichten und weiteren für eine Publikation notwendigen Unterlagen (Fotos, Planmaterial usw.) im Rahmen von Ausstellungen und in sonstigen Publikationen sowie im Internet zur Dokumentation des Deutschen Hochschulbaupreises 2016 honorarfrei unter Namensnennung der/des Verfasser/s zu veröffentlichen.
Die Teilnehmenden bestätigen mit ihrer Einreichung, dass sie und ihre Bauherren sowie die Urheber der Fotografien mit den oben genannten Veröffentlichungen einverstanden sind und stellen die hierfür notwendigen Unterlagen honorar- und kostenfrei zur Verfügung.



Universität Potsdam erhält den "Deutschen Hochschulbaupreis 2014"

Frankfurt am Main/Bonn, 24. März 2014 

Weitere Auszeichnungen gehen an die TU München sowie die Hochschule Bochum.

Die Universität Potsdam ist Träger des "Deutschen Hochschulbaupreises 2014". Den mit 15.000 Euro dotierten Preis übergibt der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Florian Pronold, vor rund 300 Gästen dem Präsidenten der Universität Potsdam, Professor Dr. Oliver Günther, am 24. März 2014 im Rahmen der sechsten Gala der Deutschen Wissenschaft in Frankfurt. 

Ausgezeichnet wird das Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum Golm der Universität Potsdam, das das Berliner Architektenbüro "Staab Architekten" entworfen hat. Es beeindrucke "durch sein vielfältiges Innenleben und dessen räumliche Verzahnung mit dem Außenraum", so die Jury unter dem Vorsitz des Kölner Architekten Professor Gernot Schulz. "Durch Innenhöfe und Oberlichter überall ausreichend mit Tageslicht versorgt, geht das Gebäude zwanglos auf die individuellen Arten des Studierens ein: vom legeren Sitzen in einer kleinen Lounge bis zum zurückgezogen konzentrierten Arbeiten im Carrell.
Der Parlamentarische Staatssekretär Florian Pronold lobt das prämierte Projekt als herausragendes Beispiel dafür, wie sich Bildungsbauten im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung auf die Zukunft einstellen und den Erfolg der Studierenden durch eine ansprechende Studienumgebung fördern können.  

Zwei weitere Auszeichnungen in Höhe von jeweils 5.000 Euro erhielten die TU München und die Hochschule Bochum. Prämiert wurden das Interims Audimax am Campus Garching der TU München, für das das Münchner Büro "Deubzer König + Rimmel Architekten" verantwortlich zeichnet, sowie die BlueBox Bochum des Fachbereichs Architektur der Hochschule Bochum, welches das Bochumer Architektenbüro "ARCHWERK Generalplaner" betreut hat.

Den Deutschen Hochschulbaupreis hat die Deutsche Universitätsstiftung unter der Schirmherrschaft des Bundesbauministeriums zum zweiten Mal ausgelobt. Den Preis unterstützt die Eberhard-Schöck-Stiftung mit einem Preisgeld in einer Gesamthöhe von 25.000 Euro. Um den Preis haben sich 33 Hochschulen mit 35 Bauprojekten aus 12 Bundesländern beworben.

Mit dem Preisträger und den beiden Auszeichnungen werden beispielhafte Hochschulgebäude oder -ensembles gewürdigt, die eine besondere baukulturelle Qualität aufweisen bzw. von vorbildlichem Umgang bei der Sanierung und Modernisierung historischer Bausubstanz zeugen. Sie vereinen in herausragender Weise ästhetische und funktionale Gesichtspunkte und sind als Hochschulgebäude für Studierende und Hochschullehrer attraktiv. Zugleich sind sie dem nachhaltigen Bauen in ökologischer, ökonomischer und sozio-kultureller Hinsicht verpflichtet und tragen positiv zur Gestaltung des öffentlichen Raumes bei.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat den Preis finanziell unterstützt, die fachliche Betreuung wurde vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung übernommen. 


Fotomaterial zu den Trägern des "Deutschen Hochschulbaupreises" finden Sie unter:
http://www.deutsche-universitaetsstiftung.de/17_DPH_2014_plan_BBR.jpg 
http://www.deutsche-universitaetsstiftung.de/26_DHP_2014_plan_BBR.jpg 
http://www.deutsche-universitaetsstiftung.de/34_DHP_2014_plan_BBR.jpg


Universität Regensburg erhält den "Deutschen Hochschulbaupreis 2012"

Weitere Auszeichnungen gehen an die TU München sowie die FH und Kunstakademie Münster

Die Universität Regensburg ist erster Träger des "Deutschen Hochschulbaupreises 2012". Den mit 15.000 Euro dotierten Preis übergaben der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Rainer Bomba, und der Unternehmer und Vorstandsvorsitzende der Eberhard-Schöck-Stiftung, Eberhard Schöck, vor rund 300 Gästen dem Kanzler der Universität Regensburg, Herrn Dr. Christian Blomeyer, am 19. März 2012 im Rahmen der vierten Gala der Deutschen Wissenschaft in Hannover. Ausgezeichnet wurde das Hörsaalgebäude des Instituts für Immobilienwirtschaft, das der Frankfurter Architekt Ferdinand Heide entworfen hat.

Zwei weitere Auszeichnungen in Höhe von jeweils 5.000 Euro erhielten die TU München sowie das Gemeinschaftsprojekt der FH Münster und der Kunstakademie Münster. Prämiert wurden das sanierte Gebäude 0505 der TU München, für das das Münchner Architektenbüro Hild und K Architekten verantwortlich zeichnet, sowie der Anbau zur Fachbibliothek der FH und Kunstakademie Münster, welchen die Münchner Architekten Bühler und Bühler sowie die Planungsgemeinschaft Zauberscho[e]n aus Münster betreut haben.

Den Deutschen Hochschulbaupreis hat die Deutsche Universitätsstiftung unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) erstmals ausgelobt. Den Preis unterstützt die Eberhard-Schöck-Stiftung mit einem Preisgeld in einer Gesamthöhe von 25.000 Euro. Um den Preis haben sich 55 Hochschulen mit 72 Bauprojekten beworben.

Mit dem Preisträger und den beiden Auszeichnungen werden beispielhafte Hochschulgebäude oder -ensembles gewürdigt, die eine besondere baukulturelle Qualität aufweisen bzw. von vorbildlichem Umgang bei der Sanierung und Modernisierung historischer Bausubstanz zeugen. Sie vereinen in herausragender Weise ästhetische und funktionale Gesichtspunkte und sind als Hochschulgebäude für Studierende und Hochschullehrer attraktiv. Zugleich sind sie dem nachhaltigen Bauen in ökologischer, ökonomischer und sozio-kultureller Hinsicht verpflichtet und tragen positiv zur Gestaltung des öffentlichen Raumes bei.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat den Preis finanziell unterstützt, die fachliche Betreuung wurde vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung übernommen. Die Entscheidung über die Auszeichnungen lag in den Händen einer Jury unter dem Vorsitz von Frau Professor Jórunn Ragnarsdóttir.
 

Weitere Informationen unter: 


www.bbr.bund.de (/Baubereich/Wettbewerbe/Deutscher Hochschulbaupreis 2012)

 

Universität Regensburg - Hörsaalgebäude des Instituts für Immobilienwirtschaft
Universität Regensburg - Hörsaalgebäude des Instituts für Immobilienwirtschaft

Hier finden Sie eine Auswahl des Medienechos auf die Verleihung des Deutschen Hochschulbaupreises 2012:
 

Deutsche Universitätsstiftung

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