Gerda Henkel Stiftung ist Wissenschaftsstiftung des Jahres 2017

Großzügiger Förderer der Geisteswissenschaften, der sich um den Erhalt von Kulturgütern und den Schutz von gefährdeten Wissenschaftlern verdient macht

Die Gerda Henkel Stiftung ist diesjähriger Träger des Preises "Wissenschaftsstiftung des Jahres", den die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) gemeinsam ausgelobt haben. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Rahmen der neunten Gala der Deutschen Wissenschaft am  3. April 2017 in München vergeben.

Die Gerda Henkel Stiftung wurde im Juni 1976 von Lisa Maskell, der Enkelin des Fabrikanten Fritz Henkel, zum Gedenken an ihre Mutter Gerda Henkel als gemeinnützige Stiftung des privaten Rechts mit Sitz in Düsseldorf errichtet. Im Mittelpunkt der Fördertätigkeit steht die Unterstützung deutscher und ausländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Gebiet der Historischen Geisteswissenschaften.

Seit einigen Jahren wendet sich die Stiftung darüber hinaus im Rahmen der Sonderprogramme "Islam, moderner Nationalstaat und transnationale Bewegungen" sowie "Sicherheit, Gesellschaft und Staat" auch gegenwarts- und zukunftsbezogenen Themen zu. In ihrem Förderschwerpunkt „Patrimonies“ setzt sie sich verstärkt für den Erhalt kulturellen Erbes vor allem in Krisenregionen ein. Sie hat überdies einen weiteren Förderschwerpunkt für gefährdete und geflohene Wissenschaftler aus Krisengebieten eingerichtet. Die Gerda Henkel Stiftung hat seit ihrer Gründung weltweit mehr als 6.600 Forschungsvorhaben mit rund 160 Millionen Euro unterstützt.

"Die Gerda Henkel Stiftung ist ein großzügiger und uneigennütziger Förderer der Geisteswissenschaften. Ohne ihre Unterstützung hätten viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- wie Ausland nicht forschen und publizieren können. Das Engagement der Stiftung für den Schutz und den Erhalt von Kulturgütern in Krisenregionen ist zupackend und vorbildlich. Gleiches gilt für ihren Einsatz für gefährdete Wissenschaftler aus Krisengebieten. Es ist beeindruckend, dass sie ihnen u.a. nach der Flucht nach Europa die Möglichkeit bietet, ihre wissenschaftliche Karriere weiter zu verfolgen und Perspektiven für den Wiederaufbau zu entwickeln", erläuterte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Dr. Bernhard Kempen, der zugleich Präsidiumsmitglied der DUS ist, die Entscheidung der Jury zugunsten der Gerda Henkel Stiftung. Mit ihrem Engagement habe die Gerda Henkel Stiftung exemplarisch Maßstäbe in der Wissenschaftsförderung gesetzt, an denen sich andere Stiftungen, Stifterinnen und Stifter orientieren können.
Weitere Informationen zur Gerda Henkel Stiftung gibt es unter:
https://www.gerda-henkel-stiftung.de/)


Die Auszeichnung "Wissenschaftsstiftung des Jahres" wird zum vierten Mal vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören die Care-for-Rare Foundation (2016), die Carl-Zeiss-Stiftung (2015) und die "Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse" (2014).

Mit dem Preis "Wissenschaftsstiftung des Jahres" wollen die DUS und die WBG die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Wissenschaftsstiftungen lenken. Die öffentliche Würdigung und Hervorhebung einer Wissenschaftsstiftung soll als "Best Practice"-Beispiel dienen, motivierend auf potentielle Stifter, Förderer, Zustifter, Erblasser und Sponsoren wirken und zur Nachahmung und Gründung von Stiftungen anregen.

Über die WBG

Als wirtschaftlicher Verein hat sich die WBG der Förderung von Wissenschaft und Kultur verschrieben. Sie ist als Verlag tätig und vertreibt ihr Buchprogramm sowohl im Buchhandel als auch an ihre mehr als 100.000 Mitglieder.
Zur WBG gehören auch die Verlagsmarken Theiss, Philipp von Zabern, Lambert Schneider und der Hörbuchverlag auditorium maximum.
Weitere Informationen zum Unternehmen unter www.wbg-wissenverbindet.de.

Über die Deutsche Universitätsstiftung (DUS)
Die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) wurde im Juni 2009 vom Deutschen Hochschulverband (DHV) gegründet. Sie will Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler individuell fördern und Wissenschaft in der Mitte der Gesellschaft verankern.


Ausschreibung "Wissenschaftsstiftung des Jahres"

Die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) loben gemeinschaftlich einen Preis für die Wissenschaftsstiftung des Jahres aus. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Hinter den nahezu 3.000 Wissenschaftsstiftungen in Deutschland stehen vielfach Stifterpersönlichkeiten, die aufgrund von Dankbarkeit, Wissens- und Forschungsdrang, erkanntem Förderbedarf oder philanthropischen Motiven eine Stiftung ins Leben gerufen haben.

Mit dem Preis "Wissenschaftsstiftung des Jahres" soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Wissenschaftsstiftungen gelenkt werden. Die öffentliche Würdigung und Hervorhebung der Wissenschaftsstiftung soll als "Best-practice"-Beispiel dienen, motivierend auf potentielle Stifter, Förderer, Zustifter, Erblasser und Sponsoren wirken und zur Nachahmung und Gründung weiterer Stiftungen anregen.

Die Jury besteht aus dem Präsidium der Deutschen Universitätsstiftung und einem Mitglied des Vorstandes bzw. der Geschäftsführung der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft. Der Preis wird vergeben auf der Gala der Deutschen Wissenschaft am 3. April 2017 in München.

Vorschläge mit Begründung können bis zum
30.11.2016
bei der Deutschen Universitätsstiftung
zu Händen
Frau Cornelia Kliment
Tel.: 0228/90266-43
Fax: 0228/90266-97
kliment(at)deutsche-universitaetsstiftung.de
eingereicht werden.

undefinedDas PDF zur Ausschreibung


Wissenschaftsstiftung des Jahres 2016: Care-for-Rare Foundation

Auszeichnung für Stiftung, die sich Kindern mit seltenen Erkrankungen widmet
Die Care-for-Rare Foundation ist diesjähriger Träger des Preises "Wissenschaftsstiftung des Jahres", den die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements ausgelobt haben. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Rahmen der achten Gala der Deutschen Wissenschaft am  4. April 2016 in Berlin vergeben. 

Die Care-for-Rare Foundation wurde im August 2009 von Herrn Professor Dr. Christoph Klein, Direktor der Kinderklinik und Kinderpoliklinik am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München, gegründet. Durch die Erforschung von Krankheitsprozessen sollen die Ursachen seltener Erkrankungen bei Kindern aufgespürt werden. Ihnen will die Stiftung einen schnelleren Zugang zu einer modernen genetischen Diagnostik und zu innovativen Therapieverfahren eröffnen. Die Care-for-Rare Foundation kooperiert mit einem internationalen Netzwerk von Ärzten und Wissenschaftlern. Ihre Förderung der klinischen Forschung konzentriert sich derzeit auf Krankheiten des Blutes und des Immunsystems. 

"Die Care-for-Rare Foundation trägt dazu bei, das oftmals unermessliche Leid von  Kindern mit seltenen Erkrankungen und ihren Angehörigen zu mildern. Mit Hilfe der Forschung sollen neue Horizonte in Diagnostik und Therapie eröffnet werden. Für die Betroffenen bedeutet das Hoffnung. Denn die Chance, dass nach Ursachen und Therapien für Erkrankungen, von denen weniger als fünf von 10.000 Individuen betroffen sind, gesucht wird, ist bislang gering, da Forschung und Zulassung von Medikamenten als zu aufwendig und teuer gelten", erläuterte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Dr. Bernhard Kempen, der zugleich Präsidiumsmitglied der DUS ist, die Entscheidung der Jury zugunsten der Care-for-Rare-Foundation. "Mit ihrem Engagement hat die Care-for-Rare Foundation exemplarisch Maßstäbe in der Wissenschaftsförderung gesetzt, an denen sich andere Stiftungen, Stifterinnen und Stifter orientieren können." 

Die Auszeichnung "Wissenschaftsstiftung des Jahres" wird zum dritten Mal vergeben. 2015 wurde die Carl-Zeiss-Stiftung als "Wissenschaftsstiftung des Jahres" geehrt. Die von dem Physiker Ernst Abbe im Jahre 1889 gegründete Stiftung ist die älteste private Stiftung in Deutschland mit dem institutionellen Auftrag, die Wissenschaften an den Hochschulen zu fördern. Zuvor wurde 2014 die "Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse" prämiert, die Frau Professorin Dr. Christa Rohde-Dachser, seit 2003 emeritierte Lehrstuhlinhaberin für Psychoanalyse an der Goethe-Universität Frankfurt, ins Leben gerufen hat. Ziel dieser Stiftung ist es, die in der universitären Psychologie in den zurückliegenden Jahren zugunsten verhaltenswissenschaftlicher Ansätze vernachlässigte Psychoanalyse mit ihrer Konzentration auf unbewusste Vorgänge wieder zur Geltung zu bringen. 

Mit dem Preis "Wissenschaftsstiftung des Jahres" wollen die DUS und die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Wissenschaftsstiftungen lenken. Die öffentliche Würdigung und Hervorhebung einer Wissenschaftsstiftung soll als "Best Practice"-Beispiel dienen, motivierend auf potentielle Stifter, Förderer, Zustifter, Erblasser und Sponsoren wirken und zur Nachahmung und Gründung von Stiftungen anregen.


Wissenschaftsstiftung des Jahres 2015: Carl-Zeiss-Stiftung

Bonn, 20. März 2015

Auszeichnung für die älteste private deutsche Wissenschaftsstiftung
Die Carl-Zeiss-Stiftung ist diesjähriger Träger des Preises "Wissenschaftsstiftung des Jahres", den die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements ausgelobt haben. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Rahmen der siebten Gala der Deutschen Wissenschaft am 23. März 2015 in Mainz vergeben. 

Die von dem Physiker Ernst Abbe im Jahre 1889 gegründete Stiftung ist die älteste private Stiftung in Deutschland mit dem institutionellen Auftrag, die Wissenschaften an den Hochschulen zu fördern. Sie konzentriert ihre Förderung auf Hochschulen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen und legt ihr Augenmerk auf die naturwissenschaftlichen und technischen Fächer. Ihr Förderspektrum  reicht von Doktoranden- und Postdoktoranden-Stipendien über Junior- und Stiftungsprofessuren bis hin zu Rückkehrer- und Strukturprogrammen. Mehr als 80 Millionen Euro hat die Carl-Zeiss-Stiftung, die sich aus Gewinnen der beiden Stiftungsunternehmen Zeiss und SCHOTT finanziert, von 2007 bis 2014 zur Förderung der Wissenschaft bewilligt. 194 Doktoranden und 76 Postdoktoranden haben in diesem Zeitraum ein Stipendium erhalten, 26 Juniorprofessoren, 27 wissenschaftlich exzellente, interdisziplinär arbeitende Forschungsgruppen und neun Stiftungsprofessuren wurden gefördert. Ebenso wurden seit 2013 zehn Rückberufungen deutscher Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland ermöglicht.

"Die Carl-Zeiss-Stiftung baut Brücken von der Wirtschaft zur Wissenschaft. Sie ist ein Motor für Veränderungen und ermöglicht Universitäten, neue innovative Forschungsfelder zu erschließen. Insbesondere in der Nachwuchsförderung erweist sie sich als wichtiger Impulsgeber, der mutig in die Zukunft investiert. Mit Hilfe der Carl-Zeiss-Stiftung können Universitäten junge Spitzenkräfte und internationale Spitzenforscher gewinnen. Dadurch schärfen Hochschulen ihr Profil und erhöhen  ihre Konkurrenzfähigkeit", erläuterte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Dr. Bernhard Kempen, der zugleich Präsidiumsmitglied der DUS ist, die Entscheidung der Jury zugunsten der Carl-Zeiss-Stiftung. "Mit ihrem Engagement hat die Carl-Zeiss-Stiftung Maßstäbe in der Wissenschaftsförderung gesetzt, an denen sich andere Stiftungen, Stifterinnen und Stifter orientieren können." 

Die Auszeichnung "Wissenschaftsstiftung des Jahres" wird zum zweiten Mal vergeben. Die "Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse", die Frau Professorin Dr. Christa Rohde-Dachser, seit 2003 emeritierte Lehrstuhlinhaberin für Psychoanalyse an der Goethe-Universität Frankfurt, ins Leben gerufen hat, wurde 2014 prämiert. Ziel dieser Stiftung ist es, die in der universitären Psychologie in den zurückliegenden Jahren zugunsten verhaltenswissenschaftlicher Ansätze vernachlässigte Psychoanalyse mit ihrer Konzentration auf unbewusste Vorgänge wieder zur Geltung zu bringen. 

Mit dem Preis "Wissenschaftsstiftung des Jahres" wollen die DUS und die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Wissenschaftsstiftungen lenken. Die öffentliche Würdigung und Hervorhebung einer Wissenschaftsstiftung soll als "Best-practice"-Beispiel dienen, motivierend auf potentielle Stifter, Förderer, Zustifter, Erblasser und Sponsoren wirken und zur Nachahmung und Gründung von Stiftungen anregen.


Wissenschaftsstiftung des Jahres 2014: Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse

Frankfurt/Bonn, 21. März 2014 

Preis "Wissenschaftsstiftung des Jahres" erstmals vergeben 

Die "Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse" ist erster Träger des Preises "Wissenschaftstiftung des Jahres", den die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements ausgelobt haben. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird im Rahmen der sechsten Gala der Deutschen Wissenschaft  am 24. März 2014 in Frankfurt vergeben. 

Die "Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse" wurde von Frau Professorin Dr. Christa Rohde-Dachser, seit 2003 emeritierte Lehrstuhlinhaberin für Psychoanalyse an der Goethe-Universität Frankfurt, ins Leben gerufen. Ziel der Stiftung ist es, die in der universitären Psychologie in den zurückliegenden Jahren zugunsten verhaltenswissenschaftlicher Ansätze vernachlässigte Psychoanalyse mit ihrer Konzentration auf unbewusste Vorgänge wieder zur Geltung zu bringen. Mit Hilfe der Stiftung wurde im Jahr 2009 die staatlich anerkannte International Psychoanalytic University Berlin (IPU Berlin) gegründet, die über 400 Studierende hat.

"Frau Kollegin Rohde-Dachser hat sich sowohl als Wissenschaftlerin als auch als Mäzenantin große Verdienste um hervorragende Forschung und Lehre in der Psychoanalyse erworben", erläuterte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Dr. Bernhard Kempen, der zugleich Präsidiumsmitglied der DUS ist, die Entscheidung der Jury zugunsten der "Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse". "Durch Frau Kollegin Rohde-Dachsers beispielhaftes Engagement können sich andere Stifterinnen und Stifter, insbesondere auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ermutigt fühlen, ihnen persönlich wichtig erscheinende und wissenschaftliche relevante Themen mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen." 

Mit dem Preis "Wissenschaftsstiftung des Jahres" will die DUS die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Wissenschaftsstiftungen lenken. Die öffentliche Würdigung und Hervorhebung der Wissenschaftsstiftung soll als "Best-practice"-Beispiel dienen, motivierend auf potentielle Stifter, Förderer, Zustifter, Erblasser und Sponsoren wirken und zur Nachahmung und Gründung weiterer Stiftungen anregen.


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Dipl. pol. Cornelia C. Kliment
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