DHV-Newsletter 7/2013

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Hochschulpolitik


Wissenschaftsrat fordert "Zukunftspakt" von Bund und Ländern

Bund und Länder sollen nach Möglichkeit ab 2014 einen "Zukunftspakt" für Forschung und Lehre bis 2025 schließen. Das fordert der Wissenschaftsrat in seinen Empfehlungen zu Perspektiven des deutschen Wissenschaftssystems, die auf der Sommersitzung vom 10. bis 12. Juli 2013 in Braunschweig verabschiedet worden sind. Insbesondere die Grundfinanzierung der Hochschulen müsse um einen Prozentpunkt oberhalb der Inflationsrate erhöht werden. Zukünftige Steigerungen des Zuschusses für die außeruniversitären Forschungseinrichtungen seien an entsprechende Aufwüchse bei den Hochschulen zu koppeln. Die Erhöhung der Pauschale für Gemeinkosten von 20 auf 40 Prozent wird ebenfalls nahegelegt. "Wir können nicht immer mehr von der Wissenschaft erwarten, ohne entsprechend in sie zu investieren", erklärte der Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Professor Wolfgang Marquardt, in Berlin.

Der neue "Zukunftspakt" soll die bestehenden Bund-Länder-Kooperationen ablösen, zu denen der Hochschulpakt, der Pakt für Forschung und Innovation sowie die Exzellenzinitiative gehören, die allesamt in den nächsten Jahren auslaufen. Wissenschaftliche Einrichtungen müssten sich stärker profilieren und mehr zusammenarbeiten, so der Wissenschaftsrat weiter. Eine explizite Fortsetzung der Förderlinie "Zukunftskonzepte" im Rahmen der Exzellenzinitiative wird nicht empfohlen. Nachfolgeprogramme für die Förderung von Graduiertenschulen und Exzellenzclustern sollten unter dem Dach der Deutschen Forschungsgemeinschaft vereint werden. Außerdem sollen Bund und Länder die Schwerpunktbildung von Hochschulen durch gemeinsam getragene "Merian-Professuren" und fakultätsübergreifende "Liebig-Zentren" unterstützen. Gestrichen ist in dem Papier das laut Presseberichten in einer früheren Fassung explizit enthaltene Ziel, Deutschland solle zwei bis fünf Spitzenuniversitäten auf die vorderen Ränge internationaler Rankings bringen und insgesamt über 20 bis 25 forschungsstarke Universitäten verfügen. (vgl. Newsletter 5/2013).
http://www.wissenschaftsrat.de/presse/pressemitteilungen/2013/nummer_17_vom_15_juli_2013.html

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Quelle: istockphoto.com

Allianz: Weiterentwicklung weder zu Lasten der Hochschulen noch der außeruniversitären Forschung

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen will die Hochschulen als "Rückgrat der Wissenschaftslandschaft" stärken und ihre Grundfinanzierung in Forschung und Lehre sowie beim Hochschulbau mit Hilfe des Bundes sicherstellen. Zwecks Kostendeckung seien die Overhead-Mittel für eingeworbene Drittmittel aus öffentlichen Quellen zu erhöhen und die Auswirkungen der Bologna-Reform finanziell abzufedern. Die Exzellenzinitiative, so die Allianz weiter, müsse fortgeführt werden, indem beispielsweise eine projektförmige Weiterentwicklung der ersten beiden Förderlinien (Exzellenzcluster und Graduiertenschulen) im Portfolio der Deutschen Forschungsgemeinschaft erfolge. Auch den Pakt für Forschung und Innovation wollen die Organisationen nach 2015 fortgesetzt sehen. Die jährlichen Mittelaufwüchse von fünf Prozent für die außeruniversitäre Forschung seien unverzichtbar, damit deren Leistungsfähigkeit auf dem gegenwärtigen Niveau erhalten bleibe. Insgesamt seien ehrgeizigere Ziele in der Forschungsförderung nötig. In Zukunft müsse deswegen angestrebt werden, 3,5 statt drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes in Forschung und Entwicklung zu investieren.
http://www.hrk.de/allianz/erklaerungen/eckpunktepapier-vom-1262013/

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Quelle: istockphoto.com

Fachgesellschaften warnen vor Unterfinanzierung

Mathematisch-naturwissenschaftliche Fachgesellschaften sehen den Hochschulstandort Deutschland in Gefahr. "Es bereitet uns große Sorge, dass die Hochschulfinanzierung schon seit Jahren nicht mit den gewachsenen Aufgaben der Hochschulen Schritt hält", erklärten die Deutsche Mathematiker-Vereinigung, die Deutsche Physikalische Gesellschaft, die Gesellschaft Deutscher Chemiker sowie der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland in einem gemeinsamen Aufruf. Die dramatische Unterfinanzierung habe direkte Auswirkungen auf die Qualität der Lehre und der Forschung. Exzellenzinitiative und Hochschulpakte reichten nicht aus und liefen in absehbarer Zeit aus, ohne dass Strategien erkennbar wären, wie die dadurch zusätzlich entstehenden Finanzlücken geschlossen werden könnten.
 
Um eine nachhaltige Finanzierung der Hochschulen sicherzustellen, fordern die Fachgesellschaften ein angemessenes Verhältnis von Grundfinanzierung und Drittmitteln sicherzustellen. "Der gordische Knoten, dass die Bundesländer die Hochschulen nicht finanzieren können und der Bund sie nicht finanzieren darf, muss zerschlagen werden", so die Unterzeichner.
http://www.dpg-physik.de/presse/pressemit/2013/dpg-pm-2013-14.html

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Zahl der Habilitationen steigt wieder

Insgesamt 1.646 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben im Jahr 2012 ihre Habilitation erfolgreich abgeschlossen. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Habilitationen damit um fünf Prozent. Zugleich wurde mit 1.769 neuberufenen hauptberuflichen Professorinnen und Professoren im Jahr 2011 ein Rekordwert erreicht. Das hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt. 2011 waren lediglich 1.563 Habilitationen abgeschlossen worden, im Spitzenjahr 2002 dagegen 2.302. 

Die insgesamt rückläufige Entwicklung führt das Statistische Bundesamt teilweise auf die Einführung der Juniorprofessur zurück, die einen alternativen Qualifizierungsweg zum traditionellen Habilitationsverfahren darstellt. Während es 2002 lediglich 102 Juniorprofessuren gab, waren es 2012 bereits 1.332. 

Die größte Anzahl an Habilitationen wurde - wie in den Vorjahren - in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissen­schaften (847) abgeschlossen. Darauf folgten die Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften (288), Mathematik, Naturwissenschaften (259) sowie Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (126).
www.destatis.de

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Quelle: istockphoto.com

Jede fünfte Professur ist weiblich

8.900 Professorinnen forschten und lehrten im Jahr 2012 an deutschen Hochschulen. Damit hat sich die Zahl der Professorinnen im letzten Jahrzehnt nahezu verdoppelt. Sie nahm zwischen 2002 und 2012 von knapp 12 auf über 20 Prozent zu. Das gab das Statistische Bundesamt bekannt.

Während in der Fächergruppe Sprach- und Kulturwissenschaften und in der Fächergruppe Kunst, Kunstwissenschaft etwa jeder dritte Lehrstuhl mit einer Frau besetzt war, lag der Anteil der Professorinnen in allen anderen Fächergruppen bei höchstens 25 Prozent. Die niedrigsten Frauenanteile gab es bei den Ingenieurwissenschaften (zehn Prozent) und bei Mathematik, Naturwissenschaften (14 Prozent). Allerdings ist auch in diesen Fächergruppen der Anteil im Vergleich zu 2002 gestiegen.
https://www.destatis.de

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9,5 Prozent des BIP für Bildung, Forschung und Wissenschaft 

Im Jahr 2011 wurden in Deutschland 245,1 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft ausgegeben. Das waren 4,5 Prozent mehr als im Jahr 2010, wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Berechnungen mitteilte. Begünstigt worden sei diese Entwicklung durch das Zukunftsinvestitionsgesetz, den Kinderbetreuungsausbau, den Hochschulpakt, die Exzellenzinitiative und andere Sonderprogramme. 

In Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2011 wurden 9,5 Prozent für Bildung, Forschung und Wissenschaft verwendet, im Jahr 2010 waren es 9,4 Prozent. Damit rückt das Ziel des Dresdner Bildungsgipfels näher. Im Oktober 2008 hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder vereinbart, bis 2015 die Ausgaben für Bildung und Forschung auf zehn Prozent des BIP zu steigern. 
www.destatis.de

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Empfehlungen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis überarbeitet 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ihre gleichnamigen Empfehlungen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis überarbeitet. Sie untermauert damit den Anspruch, dass die Qualitätssicherung in der Wissenschaft nur durch die Wissenschaft selbst erfolgen kann. 

Konkret empfiehlt die DFG, für Doktorandinnen und Doktoranden Betreuungskonzepte zu erstellen, die für Betreuer wie Betreute gleichermaßen gelten sollen. Eine Überprüfung anonymer Anzeigen bleibt nach dem DFG-Empfehlungen möglich, ist aber nicht zwingend. Um leichtfertigen Anschuldigungen vorzubeugen, sei es erforderlich, dass Hinweisgeber im Rahmen eines formalen Ombudsverfahrens ihren Namen preisgeben. Die Vertraulichkeit von Hinweisen und weiteren Verfahrensschritten müsse dabei gewährleistet werden; diese sei nicht mehr gegeben, wenn sich Whistleblower zuerst an die Öffentlichkeit und erst danach an die betroffene Einrichtung wendeten. 

Darüber hinaus will die DFG das Ombudswesen sichtbarer machen. Ausdrücklich stellt sie noch einmal fest, dass Ehrenautorenschaften inakzeptabel seien. Schließlich empfiehlt die DFG allen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, eine Höchstdauer für ihre Untersuchungsverfahren anzustreben. Insbesondere an allen Hochschulen müsse das Verhältnis von Untersuchungskommissionen und Promotionskommissionen bei Fragen der Aberkennung von akademischen Graden geklärt werden.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2013/pressemitteilung_nr_27/index.html

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DFG und HRK in der Kritik

Mehr als 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland haben eine Petition des Philosophen Stefan Heßbrüggen von der Fernuniversität Hagen unterzeichnet, in der die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) wegen ihren Empfehlungen zum Umgang mit wissenschaftlichen Fehlverhalten (vgl. Newsletter 5/2013) kritisiert werden. Die Unterzeichner befürchten, "dass es akademischen 'Whistleblowern' in Deutschland zukünftig verboten sein soll, die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeit mit der interessierten Öffentlichkeit zu teilen und dass stattdessen die Ergebnisse einer universitätsinternen Untersuchung etwaigen wissenschaftlichen Fehlverhaltens abzuwarten sind". Eine derartige Einschränkung der Wissenschaftsfreiheit aller an deutschen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen forschenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sei jedoch nicht gerechtfertigt. Zwar liege die rechtssichere Feststellung wissenschaftlichen Fehlverhaltens und die Verhängung entsprechender Sanktionen in den Händen der Universitäten, Forscherinnen und Forschern müsse es aber unbenommen bleiben, den einem solchen Vorwurf zugrundeliegenden Sachverhalt öffentlich zu erörtern. Schließlich handele es sich um Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit, über deren Tauglichkeit im jeweiligen fachwissenschaftlichen Diskurs entschieden werden müsse.

Die DFG wies die Kritik zurück. Die "Empfehlungen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis" schränkten den Grundsatz der Öffentlichkeit wissenschaftlicher Diskurse in keiner Weise ein. Das Vertraulichkeitsprinzip gelte nur für Ombudsverfahren, andere gleichberechtigte Formen der wissenschaftlichen Selbstkontrolle wie Rezensionen oder sonstige Publikationsformen blieben hingegen davon unberührt. Sie beruhten auf dem Prinzip der Öffentlichkeit.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2013/pressemitteilung_nr_29/index.html

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KMK hält Zahl der Master-Studiengänge für ausreichend 

Die Zahl der zulassungsbeschränkten weiterführenden Master-Studiengänge hat im Wintersemester 2012/13 zugenommen. An den Fachhochschulen war ein Zuwachs der Zulassungsbeschränkungen bei Master-Studiengängen von 34,7 auf 42,1 Prozent festzustellen. An den Universitäten ist ein moderater Anstieg von 20,7 Prozent auf 21,6 Prozent zu verzeichnen. Insgesamt seien drei Viertel aller Master-Studiengänge zulassungsfrei, gab die Kultusministerkonferenz (KMK) bekannt. Damit stehe immer noch ein ausreichendes Maß an Master-Studienplätzen bereit, ließ Stephan Dorgerloh, KMK-Präsident und Kultusminister in Sachsen-Anhalt, verlauten.
http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/ergebnisse-der-342-kultusministerkonferenz-am-2021-juni-2013-in-der-lutherstadt-wittenberg.html 

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Protest gegen Kürzungspläne

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) protestiert gegen die vom Auswärtigen Amt angekündigten Kürzungen bei Zuwendungen für ausländische Studierende und Wissenschaftler. Angesichts des Bedarfs an Fach- und Führungskräften, der internationalen Konkurrenz um Nachwuchswissenschaftler und des demografischen Wandels sei dieses Vorhaben "das falsche Zeichen", hieß es in einer Resolution der Mitgliederversammlung des DAAD. Laut Haushaltsplan soll der Stipendienetat des DAAD für ausländische Studierende im Haushaltsentwurf 2014 gegenüber 2013 um bis zu einem Drittel gekürzt werden. 

Würden die Pläne Realität, könnten im nächsten Jahr 1.000 Stipendien weniger an ausländische Studierende vergeben werden. Außerdem müssten Vereinbarungen mit ausländischen Regierungen über kofinanzierte Programme gekündigt und Mittel für die Betreuung für ausländische Studierende an deutschen Hochschulen reduziert werden.

Dabei ist Deutschland bei ausländischen Studierenden weiterhin beliebt. Von allen Studierenden weltweit, die außerhalb ihres Heimatlandes studieren, waren 2011 rund 6,3 Prozent an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Damit belegt Deutschland hinter den USA und Großbritannien den dritten Platz bei der Zahl ausländischer Studierender, so der DAAD in einer weiteren Mitteilung. Länder wie Brasilien, Russland, Saudi-Arabien oder Südkorea würden für ausländische Studierende jedoch zusehends attraktiver. Angesichts der internationalen Konkurrenz könne Deutschland seine Position nur halten, wenn die Zahl der ausländischen Studierenden in Deutschland bis zum Ende dieses Jahrzehnts um 100.000 Studierende gesteigert werde, erklärte DAAD-Präsidentin Frau Professorin Margret Wintermantel.

https://www.daad.de/portrait/presse/pressemitteilungen/2013/24101.de.html

https://www.daad.de/portrait/presse/pressemitteilungen/2013/24176.de.html



Erfolgsstory Erasmus

33.363 Studierende aus Deutschland haben mit dem Stipendienprogramm "Erasmus" im Studienjahr 2011/12 Zeit im Ausland verbracht. Das geht aus Zahlen hervor, die die EU-Kommission veröffentlicht hat. Auch europaweit verzeichnete Erasmus mit 252.827 Teilnehmern einen Rekord. Seit Einführung des EU‑Austauschprogramms im Jahr 1987 haben damit mehr als drei Millionen Studierende ein Erasmus-Stipendium in Anspruch genommen.

Die drei beliebtesten Zielländer für einen Erasmus-Studienaufenthalt waren im Hochschuljahr 2011/2012 Spanien, Frankreich und Deutschland. Spanien war auch das Land, das die meisten Studierenden ins Ausland schickte, gefolgt von Deutschland und Frankreich.

Die Nachfolge von Erasmus tritt ab Januar 2014 das neue EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport "Erasmus+" an. Bis 2020 soll es vier Millionen Menschen einen Studien-, Fortbildungs- oder Lehraufenthalt bzw. die Ausübung einer Freiwilligentätigkeit in einem anderen Teilnahmeland ermöglichen. 
europa.eu/rapid/press-release_IP-13-657_de.htm

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Wenig Hochschulabsolventen, aber viele Beschäftigte

In Deutschland ist der Anteil der Hochschulabsolventen noch immer geringer als in anderen Industriestaaten. Nur 28 Prozent der jüngeren Deutschen zwischen 25 und 34 Jahren können einen Tertiärabschluss vorweisen, während es im Durchschnitt der Länder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in dieser Altersgruppe 39 Prozent sind. Das geht aus dem aktuellen OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick" hervor.

Deutschland zeichne sich aber auf der anderen Seite durch eine hohe Bedeutung der beruflichen Ausbildung aus. Am deutschen Arbeitsmarkt hätten berufliche Qualifikationen einen ebenso hohen Stellenwert wie andere Bildungsabschlüsse, heißt es in dem Bericht. Deutschland gehöre dementsprechend zu den wenigen Ländern, deren Arbeitslosenquote in der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht gestiegen sei. Während im Jahr 2011 in Deutschland etwa elf Prozent der jungen Menschen weder in Beschäftigung noch in Bildung oder Ausbildung waren, waren es im OECD-Durchschnitt 16 Prozent.
http://www.oecd-ilibrary.org/education/education-at-a-glance-2013_eag-2013-en

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Vorwiegend Akademikerkinder studieren

Arbeiterkinder nehmen in Deutschalnd nach wie vor nur selten ein Hochschulstudium auf. Dies geht aus der neuen Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes hervor. Demnach studieren von 100 Kindern aus Akademikerfamilien 77. Von 100 Kindern aus Facharbeiterfamilien sind es hingegen nur 23. 

Der Zeitaufwand für das Studium ist der Untersuchung zufolge minimal rückläufig. Studierende verbringen demnach im Durchschnitt 18 Stunden pro Woche in Lehrveranstaltungen und wenden 17 Stunden für das Selbststudium auf. Im Jahr 2009 war es noch eine Stunde mehr.

Laut Sozialerhebung wird derzeit ein Viertel der Studierenden voll oder teilweise mit BAföG gefördert. Stipendien werden nur vier Prozent gewährt. Sechs Prozent der Studierenden finanzieren ihr Studium mit Krediten. Dies sind den Ergebnissen zufolge vor allem Kinder aus ärmeren Elternhäusern. Allerdings bleiben die Eltern nach wie vor die wichtigste Einnahmequelle der Studierenden.

864 Euro hatten Studierende im Sommersemester 2012 pro Monat durchschnittlich zur Verfügung. Das sind 52 Euro mehr als vor drei Jahren.
http://www.sozialerhebung.de/erhebung_20/

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Universitätsklinikum Halle soll erhalten bleiben

In der Diskussion um Einsparmöglichkeiten in Sachsen-Anhalt haben die Hochschulen Unterstützung von den Regierungsfraktionen erhalten. CDU und SPD sprachen sich für den Erhalt der beiden Universitätsklinika in Magdeburg und Halle aus und wollen die Zahl der Studierenden im Land nicht aus Kostengründen senken. Bis zum Jahresende will Wissenschaftsminister Hartmut Möllring Vorschläge zur Zukunft der Hochschulen im Land vorlegen. 

Die Grundlage dazu bilden die Empfehlungen, die der Wissenschaftsrat zur Hochschullandschaft in Sachsen-Anhalt verabschiedet hat. Darin plädiert das Gremium gegen den Abbau von Studienplätzen und für einen Erhalt des Universitätsklinikums Halle, fordert aber umfassende Umstrukturierungen. So solle sich Halle auf die Forschungsschwerpunkte Epidemiologie sowie Gesundheits-und Pflegewissenschaften konzentrieren und die vorklinische Ausbildung in andere Städte verlagern. Die Universität Magdeburg soll wiederum die Lehrerausbildung nach Halle abgeben. 

Generell lobt der Wissenschaftsrat die Leistungsfähigkeit von Sachsen-Anhalts Hochschulen, bemängelt aber zu lange Studienzeiten, eine zu starke Spezialisierung der Bachelor-Studiengänge und eine Drittmittelschwäche. Die Hochschulen sollten sich stärker profilieren und auch über Ländergrenzen hinweg ihre Kooperationen ausbauen. Die erforderliche Umstrukturierungen dürften nicht durch sofortige Kürzungen des Gesamtbudgets behindert werden, so der Wissenschaftsrat weiter. Bislang plant die Landesregierung, im kommenden Jahr 26,7 Millionen Euro und von 2015 bis 2025 pro Jahr weitere fünf Millionen an den Hochschulen zu kürzen (vgl. Newsletter 4/2013).

Das Universitätsklinikum Halle bezeichnete die Empfehlungen des Wissenschaftsrates als existenzgefährdend. Der Standort Halle verliere an Attraktivität, und die medizinische Versorgung in der Region werde sich verschlechtern.
http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/pm_2313.pdf

http://www.wissenschaftsrat.de/presse/pressemitteilungen/2013/nummer_24_vom_15_juli_2013.html

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Mehr Geld für Berliner Hochschulen

Berlins Hochschulen erhalten mehr Geld. Um 122 Millionen Euro sollen ihre Mittel bis zum Jahr 2017 wachsen. "Diese Steigerungen bewegen sich an der untersten Grenze des tatsächlichen Bedarfs, sind aber angesichts der Haushaltslage Berlins akzeptabel", erklärte Professor Jörg Steinbach, Sprecher der Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen. Diese hatten im Rahmen der Hochschulverträge 147 Millionen Euro jährlich mehr verlangt, um wenigstens steigende Energie- und Personalkosten abdecken zu können (vgl. Newsletter 6/2013). 

Weitere Einschnitte muss die Einstein-Stiftung zur Förderung der Berliner Spitzenwissenschaft hinnehmen: Auf 2,5 Millionen Euro soll ihr Zuschuss schmelzen. Erst ab 2016 soll er wieder auf fünf Millionen steigen. Gestartet war die Stiftung 2009 mit der Zielvorgabe von 40 Millionen Euro, die sie jedoch nie erreichen konnte.

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Karriere


Bundestag will Lage des wissenschaftlichen Nachwuchses verbessern

Der Deutsche Bundestag hat mit den Stimmen der Abgeordneten von CDU/CSU und FDP die Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen aufgefordert, die Dauer von Zeitverträgen künftig an die Laufzeit der Projekte bzw. die Dauer der Qualifikationsvorhaben zu koppeln. Karrieren sollen nach dem Willen der Regierungskoalition auch jenseits der Professur möglich sein. Als unbefristete Position für die besten Nachwuchswissenschaftler wollen sie die "Associate-Professur" mit W2- oder gar W3-Besoldung, die schließlich in eine volle W3-Professur münden soll. Die Juniorprofessur soll in einer Assistenzprofessur aufgehen, um eine größere internationale Vergleichbarkeit herzustellen.

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Mehr drittmittelfinanzierte Beschäftigte

2011 waren an deutschen Hochschulen 26 Prozent des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals durch Drittmittel finanziert. Damit ist der Anteil des drittmittelfinanzierten wissenschaftlichen und künstlerischen Personals im Vergleich zum Jahr 2001 um neun Prozentpunkte gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt mit.  

Mit Drittmitteln werden insbesondere wissenschaftliche Mitarbeiter sowie wissenschaftliche Hilfskräfte finanziert. So war der Anteil an drittmittelfinanziertem Personal 2011 bei den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit 38 Prozent am höchsten, gefolgt von den wissenschaftlichen Hilfskräften mit fast 29 Prozent. Dozentinnen und Dozenten sowie Assistentinnen und Assistenten wurden 2011 zu 12 Prozent drittmittelfinanziert. Nur zu einem geringen Anteil mit jeweils knapp vier Prozent wurden 2011 Professorinnen und Professoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben sowie Gastprofessorinnen und -professoren über Drittmittel finanziert. Bei Lehrbeauftragten waren es rund drei Prozent.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2013/07/PD13_222_213.html

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Die Suche nach dem/der "Hochschullehrer/in des Jahres 2013" ist eröffnet

Welche Hochschullehrerin, welcher Hochschullehrer hat sich durch außergewöhnliches Engagement besonders verdient gemacht? Zum achten Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für den/die "Hochschullehrer/in der Jahres" aus. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung des ZEIT-Verlages Gerd Bucerius Gmbh & Co.KG verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sind dank ihres vielfältigen Engagements auch außerhalb ihrer Dienstaufgaben von Forschung, Lehre oder Krankenversorgung aktive Leistungsträger unserer Gesellschaft", erklärte DHV-Präsident Professor Dr. Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer ehren, die oder der das Ansehen der Berufsgruppe öffentlichkeitswirksam fördert und damit sinnfällig werden lässt, welche interessanten Charaktere diesen faszinierenden Beruf ausüben." 

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2013 Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen. Interessenten finden nähere Informationen unter:            
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres13.pdf

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academics-"Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres 2013"

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2013 vorgeschlagen werden. Mehr Informationen gibt es unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis

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Barometer


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Zulassungskriterium für Medizin: soziale Kompetenz 

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Juni-Ausgabe gefragt, ob sie den Vorstoß des Deutschen Ärztetages begrüßten, bei der Vergabe von Medizin-Studienplätzen den Merkmalen soziale Kompetenz und Engagement einen höheren Stellenwert einzuräumen. 73,3 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 26,7 Prozent mit Nein.

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Assistenzprofessur statt Juniorprofessur?

Der Deutsche Bundestag will die Lage des wissenschaftlichen Nachwuchses verbessern und regt an, die Juniorprofessur in eine Asssistenzprofessur zu überführen. Halten Sie das für sinnvoll?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


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Zweitveröffentlichungsrecht passiert Bundestag

Der Deutsche Bundestag hat am 27. Juni 2013 nach zweiter und dritter Lesung die Novelle zum Urheberrecht verabschiedet, die das Open-Access-Zweitveröffentlichungsrecht für öffentlich geförderte Forschung umfasst. Dabei wurde der Regierungsentwurf mit den Stimmen der Regierungsfraktionen gegen die Stimmen der Opposition unverändert angenommen (vgl. Newsletter 4/2013). 

Urheber dürfen ihre Artikel künftig zwölf Monate nach Erstveröffentlichung mit Verweis auf die erste Publikation im Netz zugänglich machen. Die Beiträge müssen im Rahmen einer mindestens zur Hälfte mit öffentlichen Mitteln finanzierten Forschungstätigkeit entstanden sein. Dazu gehört nicht die aus Grundmitteln finanzierte Forschung, sondern nur die Drittmittelforschung. Zudem müssen die Erstbeiträge in einer periodisch mindestens zweimal jährlich erscheinenden Sammlung veröffentlicht worden sein. Zweitveröffentlicht werden dürfen nur die Manuskripte, nicht die zitierfähige Erstversion. 

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen und der Bundesrat hatten beanstandet, dass die Bestimmung wissenschaftliches Personal an Hochschulen weitgehend ausschließe und die Übergangszeit zu lang bemessen sei (Newsletter 5/2013). 

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Bund novelliert W-Besoldung

(Det.) Inzwischen hat auch der Bund durch das "Professorenbesoldungsneuregelungsgesetz" vom 11. Juni 2013 in Reaktion auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 14. Februar 2012 die W-Besoldung angepasst. Wichtigste Inhalte sind eine Erhöhung der Grundgehälter, die Einführung eines Stufensystems für die Grundgehälter in den Besoldungsgruppen W2 und W3 sowie eine teilweise Konsumtion von Berufungs- und Bleibeleistungsbezügen. Die Änderung betrifft diejenigen Professorinnen und Professoren, deren Dienstherr der Bund ist. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat einen Sonder-Newsletter W-Besoldung/Bund verfasst, der ebenso wie das Professorenbesoldungsneuregelungsgesetz auf der DHV-Homepage eingesehen werden kann:
http://www.hochschulverband.de/cms1/w-besoldung.html

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Eilanträge abgewiesen

Das Landesverfassungsgericht Brandenburg und das Bundesverfassungsgericht haben Eilanträge der BTU Cottbus abgelehnt, mit dem die Universität die anstehende Fusion mit der Fachhochschule Lausitz zum 1. Juli 2013 aufschieben wollte. Beide Gerichte hatten nicht feststellen können, dass schwere und unwiderrufliche Nachteile zu Lasten der BTU Cottbus drohten. Über die jeweiligen Verfassungsklagen müssen beide Gerichte noch inhaltlich entscheiden. 

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Stärkung der Senate und Fakultätsräte

Der Hamburger Senat will die Rolle der Senate gegenüber den Hochschulräten stärken. Das geht aus dem Entwurf eines neuen Hochschulgesetzes hervor, das der Senat am 18. Juni 2013 verabschiedet hat. Mit externen Vertretern besetzte Hochschulräte sollen demnach zwar weiterhin bestehen. Entwicklungspläne sollen sie aber künftig nur noch im Einvernehmen mit dem Hochschulsenat verabschieden können. Ebenso soll der Hochschulsenat den Präsidenten wählen oder abwählen dürfen, anschließend soll der Hochschulrat diesen Entschluss nur noch bestätigen beziehungsweise blockieren können. Die Kandidatenauswahl wird in die Hände einer Findungskommission gelegt, die paritätisch aus Mitgliedern des Hochschulrates und des Hochschulsenats besetzt sein sollen.

Ferner sieht der Gesetzentwurf vor, dass Dekane von den Fakultätsräten wieder gewählt werden können. Zugleich werden aber auch wesentliche Entscheidungsbefugnisse in den Händen des Präsidenten konzentriert.

Der Gesetzentwurf soll nun zur Beratung an die Hochschulen, Gewerkschaften und Berufsverbände gehen, um danach voraussichtlich Ende des Jahres vom Senat beschlossen und an die Bürgerschaft weitergeleitet zu werden. 
http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/4014994/2013-06-18-bwf-reform-hochschulgesetz.html

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Keine Entmachtung der Professoren

Professor Jörg Steinbach, der Präsident der TU Berlin, hat den Beschluss zur Entmachtung der Professoren im erweiterten Akademischen Senat der Universität (vgl. Newsletter 6/2013) für ungültig erklärt. In einem Schreiben vom 8. Juli 2013 stützte sich der Präsident auf die Erklärung der Senatsverwaltung für Wissenschaft, wonach die Viertelparität in dem Gremium nicht mit dem Berliner Hochschulgesetz vereinbar sei. Hochschullehrer müssten bei wissenschaftsrelevanten Entscheidungen stets die Mehrheit haben. Der AStA der TU will gegen den aus seiner Sicht "illegitimen Beschluss" des Präsidenten rechtlich vorgehen. 

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Exmatrikulationen kassiert

Das Verwaltungsgericht Darmstadt hat einen Teil der Prüfungsbestimmungen der Technischen Universität für unwirksam erklärt. Die Universität hatte Studierende exmatrikuliert, die schriftliche Vereinbarungen nicht eingehalten hatten. Darin hatten sie sich verpflichtet, versäumte Prüfungsleistungen in einer bestimmten Frist nachzuholen.

Eine Exmatrikulation bedürfe einer Legitimation durch den Gesetzgeber, urteilten die Richter (Az: 3 K 1305/12.DA und 3 K 1306/12.DA). 

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Besteuerung von Pensionen

(Uf.) Der Bundesfinanzhof hat mit aktueller Pressemitteilung sein Urteil  zur verfassungsrechtlichen Unbedenklichkeit der Besteuerung von Pensionen (Az.: VI R 83/10) bekannt gegeben. Durch das Alterseinkünftegesetz ist die Besteuerung von Renten und Pensionen zum 1. Januar 2005 neu geregelt worden. 

Im vorliegenden Verfahren begehrte ein Beamter für sich die niedrigere Besteuerung wie bei Sozialversicherungsrentnern laut Übergangsregelung. Die Richter stellten jedoch fest, dass es dem gesetzgeberischen Leitgedanken der nachgelagerten Besteuerung zuwiderlaufe, wenn in einer Übergangsgangszeit auch für Beamte eine nur anteilige Besteuerung erfolge; hier bleibe es bei der nachgelagerten Besteuerung. Dies gelte insbesondere auch deshalb, weil während der Übergangszeit bis 2040 (wenn dann tatsächlich eine gleiche Besteuerung von Renten und Pensionen erreicht ist) zugunsten der Beamten Maßnahmen zur Abmilderung der Besteuerungsunterschiede bestünden. Insofern sei die durch das Alterseinkünftegesetz erfolgte Besteuerung verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. 

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Quelle: istockphoto.com

Häusliches Arbeitszimmer

(Uf.) In vielen Fällen kommt es bei Hochschullehrern nur noch im Rahmen der Einkünfte aus selbständigen Tätigkeiten (Anlage S) zur steuerlichen Anerkennung der Kosten für das häusliche Arbeitszimmer, und dann nur bis zur Höhe von 1.250,- Euro als Betriebsausgaben. Insofern ist die Abgrenzung zum außerhäuslichen Arbeitszimmer mit der Gesamtanerkennung der Kosten wichtig. 

Der Bundesfinanzhof hat mit einem aktuellen Urteil (Az.: VIII R 7/10) der baulichen Gestaltung für Zweifamilienhäuser Grenzen gesetzt. Im vorliegenden Fall hatte ein Arzt seine Privatwohnung im Erdgeschoss und seine Büroräume (für die freiberufliche Nebentätigkeit) im Obergeschoss des Zweifamilienhauses (nur erreichbar über einen separaten Hauseingang mit eigenem Treppenhaus). Trotzdem bestehe - so das Gericht - ein "innerer Zusammenhang", der das Obergeschoss damit zum häuslichen Arbeitszimmer mache. So seien keine allgemein zugänglichen Verkehrsflächen zu durchqueren, sondern nur privates Gelände, um von der Privatwohnung ins Büro zu gelangen, wie dies bei einem häuslichen Arbeitszimmer auch der Fall sei. Anders sei dies bei Mehrfamilienhäusern mit zwei separaten Wohnungen zu beurteilen: Hier könne gegebenenfalls von einem außerhäuslichen Arbeitszimmer ausgegangen werden. 

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Preis für "gute Gesetzgebung" 2011 

Unter der Schirmherrschaft des Bundesinnenministers und mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Apfelbaum beabsichtigt die Deutsche Gesellschaft für Gesetzgebung (DGG), zum vierten Mal den Preis für hervorragende Akte auf dem Gebiet der Gesetzgebung in Höhe von 5.000 (1. Preis), 3.000 (2. Preis) und 2.000 Euro (3. Preis) zu vergeben. 

Beispiele für auszeichnungswürdige Akte auf dem Gebiet der Gesetzgebung  können sein:

- ein gutes Gesetz
- ein guter Gesetzentwurf oder besonders gelungene Teile eines Gesetzentwurfes,
- ein alternativer Gesetzentwurf,
- ein Gesetzentwurf oder Vorschlag zur Vereinfachung eines Gesetzes,
- ein ausgeführter Vorschlag für eine methodische Innovation in der Gesetzgebung,
- eine erfolgreich durchgeführte Gesetzesfolgenabschätzung.   

Alle Interessierten werden gebeten, ihre Vorschläge bis zum 31. August 2013 an den Vorsitzenden der DGG, Professor Dr. Günter Krings, MdB, Leipziger Straße 3-4, 10117 Berlin zu senden.

Weitere Auskünfte erhalten Sie auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Gesetzgebung unter www.dggev.de sowie unter der Telefonnummer 030 227 73 059.

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Personalia


Professo Stephan Lorenz

Professor Manfred Hampe

Ars legendi-Preis 2013

Den mit 50.000 Euro dotierten Ars legendi-Preis 2013 für "Lehre in der Studieneingangsphase" erhalten Professor Manfred Hampe von der TU Darmstadt und Professor Stephan Lorenz von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Beide werden dafür geehrt, dass sie hervorragende innovative und auf die Bedürfnisse der Studierenden zugeschnittene Lehrkonzepte für die Studieneingangsphase entwickelt und umgesetzt haben. Professor Hampe beeindruckte die Jury insbesondere durch einen interdisziplinären Projektkurs für Studienanfängerinnen und -anfänger. Professor Lorenz erleichtere Studienanfängerinnen und -anfänger in Jura die schwierige Übergangsphase von der Schule an die Universität durch spezielle Veranstaltungen zu Lerntechniken und Studiengestaltung sowie durch Podcasts und andere internetbasierte Zusatzangebote.
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/ars-legendi-preis-2013-geht-nach-darmstadt-und-muenchen-2588/

 

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Bestätigung

Der Hochschulrat der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat Professor Bernd Huber als Präsidenten bestätigt. Damit wird der Volkswirt für weitere sechs Jahre an der Spitze der LMU stehen.

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Neue Vizepräsidenten

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat zwei neue Vizepräsidenten. Die Mitgliederversammlung in Berlin wählte am 3. Juli 2013 den Hannoveraner Experimentalphysiker Professor Wolfgang Ertmer und den Bonner Biochemiker Professor Michael Famulok als Nachfolger von Professor Konrad Samwer und Frau Professorin Elisabeth Knust. Die Vizepräsidenten Professor Peter Funke, Professor Ferdi Schüth und Frau Professorin Dorothea Wagner wurden wiedergewählt. 

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DHV-Seminare


Aktuelle DHV-Seminare

Verhandlungen bei Erstberufung
Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 26. August 2013, 11:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/630.html
 

Ausgründungen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn, Donnerstag, 
5. September 2013, 10:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/909.html

Forschungsförderung strategisch nutzen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn, 
Donnerstag/Freitag, 12./13. September 2013
http://www.hochschulverband.de/cms1/646.html
 

Berufungsverhandlungen effektiv führen
Universität Mannheim, Montag, 16. September 2013, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/647.html
 

Antragstellung für EU-Forschungsprojekte
Kaiserin Friedrich-Haus Berlin, Montag, 16. September 2013, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/645.html
 

Projektmanagement an der Hochschule
Kaiserin Friedrich-Haus Berlin, Dienstag, 17. September 2013, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/644.html
 

Qualitätsmanagement an  Hochschulen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn, Donnerstag, 
19. September 2013, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/810.html
 

Neuer Termin! 
Nebentätigkeitsrecht 
Wissenschaftszentrum Bonn, Montag, 11. November 2013, 11:00-16:00 Uhr 
http://www.hochschulverband.de/cms1/643.html 
 
Neuer Termin! 
Strukturen und optimale Gesprächsführung in der Hochschule 
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn, Dienstag, 12. November 2013, 11:00-17:00 Uhr 
http://www.hochschulverband.de/cms1/1300.html 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium 2013 

Was ist Glück?
Mittwoch, 16. Oktober 2013, 10:00-16:45 Uhr, Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn 

Was ist Glück? Welche Formen von Glück gibt es? Beruht Glück auf den äußeren Umständen oder auf der Lebenseinstellung? Ist tatsächlich jeder seines Glückes Schmied? Welche Faktoren bestimmen Glück? Kann man es messen? Welche Korrelation besteht insbesondere zwischen materiellem Wohlstand und Wohlbefinden? Macht Geld glücklich? Und gibt es eine Glücksformel oder gar eine Anleitung zum Glücklichsein? Lässt sich Glück steigern mittels Chemie und Hormonen oder eher durch Kontemplation?

Antworten auf grundlegende anthropologische Fragen des Glücks geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 16. Oktober 2013 im Wissenschaftszentrum Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Biol. Claudia Schweigele, Tel.: 0228/902-6668, E-Mail: schweigele(at)hochschulverband.de

Anmelden können Sie sich online unter:
https://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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GSO Fit for Germany-Workshops in San Francisco und London

Auch in diesem Jahr veranstaltet die German Scholars Organization e.V. (GSO) wieder zwei der beliebten Fit for Germany-Workshops: am 29. August 2013 in San Francisco und am 18. September 2013 erstmalig in Europa, in London. Bei beiden Workshops ist die Teilnehmerzahl begrenzt.
 
Der Fit for Germany-Workshop bietet eine hervorragende Gelegenheit, sich auf eine Rückkehr nach Deutschland vorzubereiten. In kleinen Gruppen von max. 25-28 Teilnehmern werden Sie intensiv auf die Gegebenheiten und Anforderungen des deutschen Arbeitsmarktes vorbereitet. Zusätzlich bieten Ihnen persönliche Beratungsgespräche wertvolle Hilfestellungen für Ihre individuelle Rückkehr- und Karriereplanung. Weitere Informationen zu Inhalt und Anmeldung für den nunmehr 12. Fit for Germany-Workshop am 29. August 2013 in San Francisco finden Sie unter:
http://gsonet.org/ge/events/WS13SanFrancisco/ 

Auf Grund der großen Nachfrage findet am 18. September 2013 zum ersten Mal ein Fit for Germany-Workshop in Europa statt, nämlich in London. Rückkehrinteressierte Wissenschaftler erhalten praktische Tipps und Informationen für eine erfolgreiche Bewerbung in Deutschland. Umfassende Karriereperspektiven in Wissenschaft und Wirtschaft werden in dem eintägigen Trainingsseminar aufgezeigt.

Weitere Informationen zu Inhalt und Anmeldung für den Fit for Germany-Workshop am 18. September 2013 in London, UK finden Sie unter:
http://gsonet.org/ge/events/WS13London/

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Publikationen


Hochschullehrerverzeichnis 2013

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist am 25. Juni 2013 neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 185,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 309 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da sie hier in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten finden (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an:  

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn 

oder per Email: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband ebenfalls bei dem De Gruyter Verlag direkt bestellen unter der E-Mail Adresse: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Wissenschaftliche Karriere 
Fragen und Antworten 2006 bis 2012 
 
Seit 2006 veröffentlicht der Deutsche Hochschulverband in der Zeitschrift "Forschung & Lehre" jeden Monat Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs). Der vorliegende Forumband ist die Zusammenstellung der in den letzten Jahren gestellten Fragen und der dazugehörenden Antworten. Er bietet für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu wichtigen "weichen" und "harten" Themen eine erste Orientierungshilfe zu zentralen Aspekten der Karriereplanung und der (rechtlichen) Rahmenbedingungen für eine wissenschaftliche Tätigkeit in Deutschland. 
 
Herausgegeben vom Deutschen Hochschulverband 
160 Seiten, 17,- Euro incl. Porto (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 15,- Euro inkl. Porto). 
ISBN 978-3-924066-98-7 
 
Bestellungen bitte richten an: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 
 

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Vierte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79,- Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70,- Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 
Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, oder per E-Mail: dhv(at)hochschulverband.de oder per Fax: 0228-90 266 80. 

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: "Sicherheit statt Freiheit - Auf dem Weg zur totalen Überwachung?" 
 
Jochen Hörisch: "Alle wollen ja nur unser Bestes"
Über Beobachter der Beobachter, Freiheit und Sicherheit 
 
Vinzenz Hediger: Einübung in den paranoiden Stil des Denkens 
"The wire", "Homeland" und die filmische Ästhetik des Überwachungsstaats 
 
Weitere Beiträge :
 
Felix Grigat: Die Empfehlungen des Wissenschaftsrates 
 
Erik Gawel: Widersprüchlich und verfassungsrechtlich zweifelhaft 
Zur Neuordnung der W-Besoldung in Hessen 
 
Dietrich Paulus: Was ist eigentlich Computervisualistik? 
Bilder automatisch erzeugen und interpretieren 
 

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DHV-Ticker


DHV-Gruppe Bochum 

(Wi.) Am 19. Juni 2013 fanden im Rahmen einer Mitgliederversammlung Wahlen zum DHV-Vorstand in Bochum statt. Dabei wurden Herr Professor Thomas Stützel (Lehrstuhl für Evolution und Biodiversität der Pflanzen) und Herr Professor Peter Axel Windel (Lehrstuhl für Prozessrecht und Bürgerliches Recht) einstimmig gewählt.

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DHV-Gruppe Erfurt

(Uf.) Am 3. Juli 2013 fanden im Rahmen einer Mitgliederversammlung der DHV-Gruppe der Universität Erfurt Neuwahlen des DHV-Vorstandes statt. Als neue Vorsitzende wurde Frau Professorin Gila A. Schauer (Anglistische und Angewandte Sprachwissenschaft) gewählt, als Stellvertreter wurde Herr Professor Hans Ulrich Boas (Anglistische Linguistik) bestätigt.

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Vermischtes


Schluss mit Denglisch

Die Bahn will Anglizismen im Unternehmen und im Gespräch mit Kunden vermeiden. In Leitlinien für die Mitarbeiter legte das Unternehmen fest, dass die deutsche Sprache möglichst durchgängig verwendet werden soll, wie die "Welt am Sonntag" berichtete. Begriffe wie "Highlights" für herausragende Leistungsaspekte sollen künftig ausgedient haben. "Hotlines" werden wieder "Service-Nummern" und "Flyer" zu Handzetteln. Bei etablierten Marken wie "Call-a-Bike" soll der englische Begriff beibehalten, aber durch die deutsche Erläuterung "Das Mietrad-Angebot" ergänzt werden. Die Bahn hatte kürzlich bereits ihre "Service Points" in "DB Informationen" umbenannt und den "Counter" wieder zum "Schalter" gemacht.

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Microsoft

(Gü.) Noch bis zum 31. August 2013 bietet Microsoft allen Bildungseinrichtungen in Deutschland ein einmaliges Tablet-Angebot an. Im Aktionszeitraum kostet das Surface RT (inkl. Office Home & Student RT 2013) nur 161,00 Euro (zzgl. MwSt.). Für das Surface RT mit Touch Cover in den Farben Zyan, Schwarz oder Weiß fallen 203,00 Euro (zzgl. MwSt.) an. Das Surface RT mit Type Cover gibt es bereits für günstige 237,00 Euro (zzgl. MwSt.). 

Für Schulen und Universitäten ist das Surface RT durch das vorinstallierte Office Home & Student der ideale Studienbegleiter, da es bereits Word, PowerPoint, Excel und OneNote enthält, ohne dass Zusatzkosten entstehen. Zusätzlich bietet das Surface RT einem USB-Anschluss zum Anschluss von Drucker, USB-fähiger Kamera oder drahtloser Maus. Natürlich gibt es auch einen HD-Videoausgang mit dem der eigene Bildschirm auf einem externen Bildschirm geteilt werden kann. Das HD-Display macht das Surface RT zum idealen Lesegerät und die Type/Touch Cover ermöglichen ein Arbeiten, wie Sie es vom Laptop gewohnt sind. Im Windows Sore sind bereits heute eine große Anzahl deutscher Bildungs-Apps zu fast jedem Thema und Fach, unter anderem von renommierten Schulbuchverlagen, vorhanden. 
 
Kostenlose Zusatzangebote von Microsoft runden das Angebot ab. Mit dem Office 365 A2 Plan erhalten Sie Exchange Online, SharePoint Online inkl. Office Web Apps und Lync Online für Web-Meetings, HD-Videokonferenzen und Instant Messaging für Ihre Bildungsinstitution kostenlos. Im "Partners in Learning"-Programm können Lehrkräfte und Lehramtsanwärtern zusätzlich von kostenfreien Unterrichtsmaterialien, Online-Trainings, Fortbildungsangeboten und internationalen Veranstaltungen profitieren. Gehen Sie auf jetzt auf msbildung.de, laden Sie sich das Bestellformular herunter und schicken Sie es ausgefüllt an SurfaceEDU@Microsoft.com.
 
Weitere Informationen und das Bestellformular finden Sie auch hier: http://www.hochschulverband.de/cms1/premiumpartner1.html

 

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DHV und MLP

(Gü.) Stipendiaten von "MINT Excellence" stehen fest

Die diesjährigen Stipendiaten des Förderprogramms "MINT Excellence" der Manfred Lautenschläger-Stiftung stehen fest. Insgesamt 30 Studierende der Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik oder Technik erhalten zwei Jahre lang eine Unterstützung von je 750 Euro pro Semester. Sie setzten sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren unter bundesweit rund 1.000 Bewerbern durch.

Ausgezeichnet werden mit "MINT Excellence" herausragende wissenschaftliche Arbeit, besondere Studienleistungen und soziales Engagement. Alle 300 Finalisten werden zusätzlich in ein Netzwerk aufgenommen, in dem Schlüsselkompetenzen für einen erfolgreichen Berufsstart vermittelt werden.

"Mit dem Stipendienprogramm fördert meine Stiftung Studierende, die sich für die herausfordernden MINT-Studienfächer entschieden haben und Deutschland somit zukunftsfähig machen", sagt Dr. h. c. Manfred Lautenschläger, Gründer der Manfred Lautenschläger-Stiftung und von MLP.
Mehr unter: www.mintexcellence.de.

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DHV und Warendorf 

(Gü.) Warendorf Küchenwohntrends - Warendorf W16 

Harmonisch in Form und Farbe, wegweisend in Qualität und Funktion bietet Warendorf W16 eine klare und reduzierte Küchenarchitektur. Ein größtmöglicher Gestaltungsspielraum lässt die Freiheit, eigene Vorstellungen einer persönlichen Küche zu verwirklichen. Alle Küchen werden daher jetzt nach dem Prinzip W16 gefertigt, mit dem Warendorf seine Zukunftsorientierung zum Ausdruck bringt. Mit den neuen Maßen vereint Warendorf in seinen Möbeln Komfort mit herausragendem harmonischem Design: Das Prinzip W16 unterstreicht das moderne Lebensgefühl der Warendorf Küchen und lässt die Integration von eleganten Möbeln in ganzheitliche Küchen-Wohnwelten zu. Bei einer angenehmen Höhe der Unterschränke von 80cm und unterschiedlichen Tiefen bereitet die Küche Freude am Kochen und bietet eine schnelle und einfache Handhabung. Die Küche verwandelt sich somit in eine ergonomische Wohlfühlzone. Eine weitere technische Weiterentwicklung bildet das neue Spaltmaß von nunmehr 4mm, wodurch das Fugenbild insgesamt ruhiger und liniengeführter ist. Die Küchen erhalten dadurch einen geradlinigen, zeitlosen Designcharakter. 

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DHV und CARabatt

 (Gü.) Super-Neuwagenkonditionen für DHV-Mitglieder

TOP-Konditionen für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes: Die Sonderangebote des Monats von Opel bis zu 34,6 Prozent Rabatt - ohne verhandeln zu müssen. 

Über dieses Sommerangebot hinaus haben die Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes auch weiterhin Zugang zu Spitzen-Nachlässen für sämtliche für den deutschen Markt vorgesehenen Neuwagen. 28 Marken und über 2.000 Modelle umfasst das Programm, das exklusiv für die Mitglieder unter http://www.hochschulverband.de/cms1/carabatt.html zu finden ist.

Und es funktioniert ganz einfach: Wunschmarke anklicken, Wunschauto zusammenstellen, verfolgen, wie viel Geld gespart wird und unverbindlichen Vermittlungsauftrag an CARabatt senden. Den Kaufvertrag schließen Sie stets mit einem autorisierten Vertragshändler. 

Alles Weitere erledigen die CARabatt-Profis für Sie - kosten- und gebührenfrei. Oder Sie rufen einfach an - unter 02327-994885-1 stehen Ihnen die freundlichen Servicemitarbeiter gern zur Verfügung. 

Fragen, Ansprechpartner und Kontakt:

CARabatt-Neuwagenservice
Stichwort: "Deutscher Hochschulverband - Neufahrzeuge zu Internetpreisen".
Tel.: ++49-2327-994 885-1

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DHV und Deilmann

(Gü.) Der neue Katalog 2014/15  ist da - das Traumschiff geht wieder auf Weltreise!

Über 20 neue, charmante und exotische Häfen rund um den Erdball, eine Premieren-Kreuzfahrt ins Polarlicht des Weißen Meeres, eine Schwarzmeer-Reise sowie noch mehr Service und Luxus denn je erwarten Sie in der kommenden Kreuzfahrtsaison!

In 134 Tagen um die Erde - vom 18.12.2014 bis 1.5.2015 von Lissabon nach Venedig. Die DEUTSCHLAND führt Sie auf ihrer Weltreise zu Traumzielen in der Südsee und Metropolen verschiedenster Kulturen. 

80 verschiedene Themenreisen stellen die Reiseziele des neuen Katalogs mit besonderen Schwerpunkten vor.  

Natürlich stehen auch deutsche Häfen auf dem Programm. Das Grandhotel auf See besucht im Sommer 2014 insgesamt 19 x einen deutschen Hafen, davon allein 10 x Hamburg

33 Kreuzfahrten aus dem Katalog 2014/15 sind ab sofort buchbar. Vorteile gibt es für Frühbucher, spezielle Preise und Angebote für Familien. Wer mehrere Reisen kombiniert, profitiert vom attraktiven Kombinationsrabatt. Neue Stopover-Programme "verkürzen" lange Anreisezeiten mit unvergesslichen Reiseerlebnissen.

Kostenlose Bestellung des DEUTSCHLAND-Katalogs 2014/2015, Infos unter www.deilmann.de

http://www.deilmann-kreuzfahrten.de/fileadmin/deilmann-kreuzfahrten/images/kataloge/kataloge_2013/Mittelmeer_2013_low.pdf

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DHV und Seminaris

(Gü.) Modelleisenbahn-Tage im schwäbischen Göppingen

Auf eine hochinteressante Veranstaltung weist das Seminaris-Hotel Bad Boll hin: Im nahen Göppingen finden vom 13. bis zum 15. September die 9. Märklin-Tage und die 30. Internationale Modelleisenbahnausstellung statt.

"Das ist geradezu ein Pflichttermin für jeden Eisenbahn-Fan, ob jung oder ob alt", meint Hoteldirektor Andreas Brucker. Die Verknüpfung von Modell und Vorbild zu einem großen Eisenbahn-Event ist einzigartig - beim letzten Mal kamen etwa 60.000 Besucher nach Göppingen. Und auch sonst steht die Stadt im Zeichen der Modelleisenbahn: Die Märklin-Erlebniswelt präsentiert ein breites Spektrum historischer und aktueller Produkte des Unternehmens - von den Mädchenspielzeugen der Anfangszeit bis zur digital gesteuerten Modellbahnanlage von heute. 

Göppingen und damit das Modelleisenbahn-Event und die Märklin-Erlebniswelt sind von Bad Boll aus schnell erreicht - deshalb bietet sich das Seminaris-Hotel Bad Boll als familienfreundliche Unterkunft für die Eventtage geradezu an. Buchungs-Tipp: Es werden vorteilhafte DHV-Sonderkonditionen geboten; bitte bei der Reservierung einfach das Stichwort "DHV" nennen!  Weitere Informationen und Beratung unter sales@seminaris.de oder Telefon (0 41 31) 7 13-888.
Web-Info: www.seminaris.de

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DHV und Merkana

(Gü.) Sri Lanka - Insel des Buddhismus
Dr. Tigges Studienreise 

Der Duft eines erlesenen Tees, das Rauschen der Wasserfälle, der Wind in den Reisfeldern, saftig-grüne Bergwelt, eine savannenähnliche Landschaft und die zeitlosen Monumente buddhistischer Weltweisheit: Das ist Sri Lanka, wie Sie es auf dieser 15-tägigen Studienreise entdecken können. Erkunden Sie eine faszinierende Insel mit seiner artenreichen Flora und Fauna sowie seinen bedeutenden UNESCO -Welterbestätten.

Leistungen inklusive:

- Flüge (Economy) bis/ab Colombo
- Zug zum Flug 1. Klasse
- Rundreise/Ausflüge im landestypischen Reisebus mit Klimaanlage
- 13 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
- 13x Frühstück, 13x Abendessen
- Dr. Tigges Studienreiseleitung-Ausflüge (alle Eintrittsgelder inkl.) 

Preis pro Person im Doppelzimmer: 2.845,- Euro

Reisedatum: z.B. 08.02.2014 - 22.02.2014

Gerne beraten wir Sie zu dieser vielfältigen Studienreise oder zu Ihrem nächsten Traumurlaub. Fragen Sie auch nach exklusiven Sonderkonditionen!

Merkana - Ihr Verbandsreisebüro
Alleestr. 68
42853 Remscheid
Tel.: +49 2191 9288-0
dhv@merkana.de
www.merkanareisen.de

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

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DHV und Brother

(Gü.) Brother Recycling-Programm schützt Tropenbäume

Mit der Eco-Reward-Initiative, einer europaweiten Brother-Umweltaktion zur verantwortungsbewussten Entsorgung von leeren Verbrauchsmaterialien, werden Tropenbäume vor Abholzung geschützt. 

Die größte Fläche im peruanischen Amazonasgebiet wird vom tropischen Regenwald eingenommen. Nahezu unzugänglich bietet er Lebensraum für eine unvorstellbar vielfältige Tier- und Pflanzenvielfalt. Bunte Schmetterlinge und Vögel, Insekten und hochhaushohe Bäume - ein Naturparadies, das es zu schützen und zu erhalten gilt. 

Medienberichten zufolge ist unter anderem der steigende Goldpreis für die Zerstörung der Amazonas-Regenwälder mit verantwortlich. Im Bereich "Madre de Dios", einem 85.000 Quadratkilometer umfassenden unberührten und äußerst artenreichen Regenwaldgebiet, wurden durch den Tagebau sowie die immer größer werdenden Siedlungen der Goldgräber, in denen schonender Umgang mit der Natur unbekannt ist, bereits 32.000 Hektar Regenwald zerstört. 

Weitere Informationen zu den Umweltaktivitäten von Brother sind unter www.brotherearth.com abrufbar.

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Dr. Hubert Detmer (Det.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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