DHV-Newsletter 8/2013

hochschulverband.de

 
Deutscher Hochschulverband - Köpfe die Wissen schaffen

Deutscher Hochschulverband
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel.: 0228-90 266 66
Fax: 0228-90 266 80
Neue Servicenummer für Rechtsberatung:
0228-90 266 77

E-Mail senden
hochschulverband.de

  

DHV auf Facebook

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat eine eigene Facebook-Seite eingerichtet. Dort finden Sie Nachrichten, Informationen, Veranstaltungshinweise und vieles mehr. Folgen Sie uns, um stets auf dem Laufenden zu bleiben.
https://www.facebook.com/Hochschulverband

Zum Seitenanfang

Hochschulpolitik


Regierung will Zahl der Promotionen festlegen

Professoren in Niedersachsen sollen künftig nicht mehr beliebig viele Doktoranden annehmen dürfen. Dies kündigte die niedersächsische Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljaji in Hannover an. Die rot-grüne Landesregierung will damit Konsequenzen aus den Plagiatsaffären ziehen. Betreuungsschlüssel sollen mit den Universitäten vereinbart werden. Die Obergrenze werde aber von Fach zu Fach unterschiedlich ausfallen, so die Ministerin.

Der Vorsitzende des Landesverbandes Niedersachsen im Deutschen Hochschulverband, Professor Volker Epping, hat den Vorstoß der niedersächsischen Landesregierung strikt zurückgewiesen: "Der Vorstoß ist weder dazu geeignet, Plagiate einzudämmen, noch ist er rechtskonform. Weder per Gesetz und erst recht nicht mittels Vereinbarung mit den Hochschulen dürfen Obergrenzen für die Annahme von Doktoranden von der Landesregierung getroffen werden. Das wäre ein nicht zu rechtfertigender, schwerwiegender Eingriff in die Hochschulautonomie und die grundgesetzlich verankerte Wissenschaftsfreiheit. Jeder betreuungsberechtigte Hochschullehrer könnte hiergegen erfolgreich Rechtsschutz erwirken. Gleiches gälte für jeden abgelehnten Bewerber unter dem Aspekt der nicht zu rechtfertigenden Einschränkung der verfassungsrechtlich gewährleisteten Berufswahlfreiheit."

 

Zum Seitenanfang



Quelle: DBT/Lichtblick/Achim Melde

Plagiatsverdacht I: Universität prüft Vorwürfe gegen Bundestagspräsidenten

Die Universität Bochum ist der Bitte des Bundestagspräsidenten Norbert Lammert gefolgt und lässt durch ihren Ombudsmann Vorwürfe prüfen, nach denen der CDU-Politiker in seiner Dissertation aus dem Jahre 1974 plagiiert haben soll. Ein Plagiatsjäger namens Robert Schmidt, der auch erste Hinweise auf Plagiate in der Doktorarbeit der ehemaligen Bundesministerin Annette Schavan gegeben haben will, wirft Lammert wissenschaftliches Fehlverhalten vor. Auf der Internetseite lammertplag.wordpress.com schreibt der Blogger, er habe bei Lammert auf 42 Seiten Textpassagen aus 21 Quellen gefunden, bei denen er Unregelmäßigkeiten festgestellt habe. Lammert, so der Vorwurf, habe "einen erheblichen Teil" der in der Doktorarbeit als verwendet angegebenen Literatur "ganz offenbar nicht gelesen". Der Bundestagspräsident, der seit 2008 Honrorarprofessor in Bochum ist, erklärte gegenüber der "Welt", die als erste über die Vorwürfe berichtet hatte, seine Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen gefertigt zu haben. Seine Dissertation hat er inzwischen auf seiner Homepage zugänglich gemacht.

Zum Seitenanfang



Quelle: www.eumann.de

Plagiatsverdacht II: TU Dortmund will Verfahren zur Aberkennung des Doktorgrades gegen Staatssekretär Eumann eröffnen 

Gegen den nordrhein-westfälischen Medienstaatssekretär Marc Jan Eumann soll ein Verfahren zur Aberkennung seines Doktorgrades eingeleitet werden. Das hat die Technische Universität Dortmund am 19. Juli 2013 mitgeteilt. Der SPD-Politiker steht im Verdacht, im Jahr 2010 statt einer neu erarbeiteten Dissertation in wesentlichen Teile eine Arbeit eingereicht zu haben, mit der er 1991 an der Universität zu Köln den Magistergrad erwarb, ohne dies hinreichend kenntlich gemacht zu haben. Eumann bestreitet weiterhin jede Täuschungsabsicht. Er kritisierte, dass angeblich Interna über die laufende Untersuchung wiederholt an die Öffentlichkeit gelangt seien, und kündigte an, einen möglichen Titelentzug gegebenenfalls gerichtlich klären zu lassen. 

Zum Seitenanfang



Privatisierung der Hochschulmedizin gescheitert?

(Böh.) Die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin (AG Med) hat sich im Rahmen einer Resolution mit möglichen Privatisierungen von Universitätsklinika in Deutschland auseinandergesetzt. Nach Auffassung der Arbeitsgemeinschaft haben die Erfahrungen am bislang einzigen privatisierten Universitätsklinikum Gießen und Marburg gezeigt, dass die von einem privaten Unternehmen geforderten Renditeerwartungen mit den Aufgabenfeldern eines Universitätsklinikums nicht in Einklang zu bringen seien. Ein Universitätsklinikum bestehe nicht nur aus der Behandlung schwerstkranker Patienten, sondern habe auch dienende Funktionen und Aufgaben in Forschung und Lehre. Die Unterstützung der Medizinischen Fakultäten bei der Ausbildung von Studierenden sei ebenso Aufgabe der Universitätsklinika wie die maßgeblich an ihnen stattfindende Weiterbildung junger Ärztinnen und Ärzte. Diese Aufgaben stünden in einem natürlichen Spannungsverhältnis zur Erwirtschaftung einer möglichst hohen Rendite. Die Universitätsmedizin soll daher nach Auffassung der AG Med grundsätzlich als Teil der staatlichen Daseinsfürsorge öffentlich-rechtlich organisiert sein. In welchem öffentlichen Modell Universitätsklinika organisiert werden, sei nach Maßgabe der jeweiligen lokalen Bedingungen zu klären. Aus der heutigen Perspektive sei klar erkennbar, dass die Privatisierung des Universitätsklinikums Gießen und Marburg gescheitert sei. 

Als Reaktion hierauf machte der Vorstandsvorsitzende der Rhön-Klinikum AG als Träger des Universitätsklinikums Gießen und Marburg den Mitgliedern der AG Med in einem offenen Brief ein Gesprächsangebot. Aus der Perspektive der Rhön-Klinikum AG sei die Darstellung der Entwicklung der Hochschulmedizin am Universitätsklinikum Gießen und Marburg durch die AG Med weder sachgerecht, noch stimme sie mit den objektiven Ergebnissen aus den Bereichen der Forschung, Lehre und Krankenversorgung überein.

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Numerus Clausus wird zur Regel

Angehende Studierende müssen sich im kommenden Semester auf drastische Zugangsbeschränkungen an den Universitäten einstellen. An den 20 größten deutschen Universitäten, an denen nahezu ein Drittel aller Studierenden hierzulande eingeschrieben sind, gilt für zwei Drittel (68 Prozent) der regulären Bachelor-Studiengänge ein Numerus Clausus (NC), wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtete. 

In Nordrhein-Westfalen ist demnach aktuell der Andrang wegen des doppelten Abiturjahrgangs besonders stark. So seien an den Universitäten in Köln, Bochum, Duisburg-Essen und Aachen für 84 bis 100 Prozent der Fächer Hürden gesetzt. Einen NC für alle Bachelor-Hauptfächer vermelde auch die Universität Hamburg.

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Für den Master wechseln 40 Prozent der Studierenden die Hochschule

Fast jeder dritte Studierende wechselte mit Beginn des Masters den Studienbereich. Vier von zehn Master-Studierenden haben zuvor an einer anderen Hochschule studiert. Darunter wechselte jeder fünfte Fachhochschüler auf eine Universität. Dies geht aus einer Studie des Hochschul-Informations-Systems GmbH hervor, für die rund 6.570 Anfänger eines Master-Studiengangs im Wintersemester 2011/12 befragt worden sind.

Von den Wechslern begründete mehr als jeder Zweite (57 Prozent) seine Entscheidung damit, dass der Wunschstudiengang an der alten Hochschule nicht angeboten wird. Fast jeder Zweite (45 Prozent) wollte noch einmal den Studienort wechseln. Jeder Elfte (neun Prozent) musste gehen, weil er die Zulassungsvoraussetzungen für den Master am alten Studienort nicht erfüllte. 
http://www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201309.pdf

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Mehr Fachhochschulabsolventen werden promoviert

 

Immer mehr Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen werden promoviert. In den Jahren 2009 bis 2011 erwarben 836 Inhaber von Fachhochschuldiplomen einen Doktorgrad an den Universitäten, wie die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) mitteilte. Das waren 266 mehr als im Vergleichszeitraum 2006 bis 2008. Der Präsident der HRK, Professor Horst Hippler, bewertete diese Entwicklung als Zeichen für die wachsende Durchlässigkeit des Systems. Die meisten abgeschlossenen Promotionsverfahren sind weiterhin in den Ingenieurwissenschaften zu verzeichnen, gefolgt von den Naturwissenschaften. Der Frauenanteil beträgt dabei rund 38 Prozent. Deutlich unterrepräsentiert sind Frauen in den Ingenieurwissenschaften (17 Prozent), während sie in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Mathematik und Naturwissenschaften mit rund 40 Prozent vertreten sind. 

http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/ 

Zum Seitenanfang



Studierende mit Studienstruktur unzufrieden

Nur knapp die Hälfte aller Studierenden ist mit dem Aufbau und der Struktur ihrer Studiengänge zufrieden. Das geht aus dem Studienqualitätsmonitor des HIS-Instituts für Hochschulforschung und der AG Hochschulforschung der Universität Konstanz hervor, der seit 2008 jährlich veröffentlicht wird und für den diesmal rund 49.000 Studierende online befragt wurden. Verbesserungspotenzial sehen die Studierenden demnach auch bei Lehrangeboten zum wissenschaftlichen Arbeiten, bei Rückmeldungen der Lehrenden zu Studienleistungen oder bei den Forschungsbezügen der Lehre.

Insgesamt gab die Mehrzahl der befragten Studierenden jedoch an, gern an ihrer Hochschule zu studieren. Mehr als zwei Drittel waren im Sommersemester 2012 mit der Vorbereitung der Dozenten auf die Lehrveranstaltungen und mit dem Engagement der Lehrenden bei der Stoffvermittlung zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Positiv bewertet wurde auch die sachliche und räumliche Ausstattung.

In vielen Bereichen gelangten die Studierenden zu einem positiveren Urteil als noch 2008. Beim Hauptkritikpunkt Aufbau und Struktur der Studiengänge trifft dies jedoch nicht zu. Rückläufig ist sogar die Zahl der Befragten, die sich in ihrem fachübergreifenden und kritischen Denken genügend gefördert fühlen.
http://www.his.de/presse/news/ganze_pm?pm_nr=1257

Zum Seitenanfang



Quelle: uni-leipzig.de

Nationallizenzen für Universitätsbibliotheken

Die Rektorin der Universität Leipzig, Frau Professorin Beate Schücking, strebt eine neue Lösung für die Finanzierung von Online-Journalen an und will in der Wissenschaftslandschaft dafür werben, sogenannte Nationallizenzen für die wissenschaftlichen Großverlage einzuführen. Ähnlich wie dies bereits in Norwegen, der Schweiz und Schweden der Fall sei, könnte die Bundesregierung nach dem Vorschlag Schückings nationale Lizenzen für die wichtigsten Pakete der wissenschaftlichen Online-Journale erwerben und damit die wissenschaftlichen Einrichtungen in den Ländern enorm entlasten.

Allein der Universitätsbibliothek Leipzig drohe ein Defizit in Höhe von 1,1 Millionen Euro. Die Finanzspritze von 380.000 Euro, die das sächsische Wissenschaftsministerium der Hochschule für den Erwerb von Literatur zugeteilt habe, reiche nicht aus, den zu erwartenden Verlust auszugleichen, teilte die Universität mit. 

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Drittmittel vom Verteidigungsministerium

Öffentliche Hochschulen in Deutschland haben in den Jahren 2007 bis 2012 mehr als 35 Millionen Euro für Forschungsaufträge mit militärischem Bezug erhalten. Dies geht laut "Tagesspiegel" aus Angaben des Verteidigungsministeriums hervor. Schwerpunkte waren demnach die Wehrtechnik mit gut 19 Millionen Euro und die Medizin mit 15 Millionen.

Der wehrtechnischen Forschung und Technologie widmeten sich laut Verteidigungsministerium 124 Hochschulprojekte, 30 wurden allein 2012 vergeben. In der Medizin wurden im genannten Zeitraum 34 Projekte vergeben. Zudem gab es zehn Geologie-Projekte. Ferner wurde eine Studie zur Aufstandsbekämpfung an der Universität Kiel erstellt. 

Zum Seitenanfang



Sparkurs bei Musikhochschulen

Mit einer Neuordnung der Musikhochschulen will das Land Baden-Württemberg mittelfristig vier Millionen Euro im Jahr sparen. Während an den Hochschulen in Stuttgart, Freiburg und Karlsruhe das gegenwärtige Studienangebot erhalten bleiben soll, werden die Standorte Trossingen und Mannheim aufgefordert, sich zu spezialisieren und zusammen 500 Studienplätze abzubauen. Das kündigte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer in Stuttgart an. Lehrende und Studierende wollen gegen die Einschnitte protestieren. Die Rektoren der Musikhochschulen in Trossingen und Mannheim sind aus der Landesrektorenkonferenz der Musikhochschulen ausgetreten und haben eine unabhängige Landesrektorenkonferenz gegründet.

Mit den Kürzungsplänen reagiert das Ministerium auf Kritik des Landesrechnungshofs. Dieser hatte empfohlen, die Kapazität der Musikhochschulen von 2.500 Studienplätzen landesweit zu reduzieren und angesichts des hohen Anteils von Studierenden aus Nicht-EU-Staaten für diese Studienbeiträge in Höhe von 4.000 Euro pro Jahr einzuführen. Die Erhebung von Studienbeiträgen für Nicht-EU-Ausländer will die Landesregierung prüfen, die ebenfalls vom Rechnungshof vorgeschlagenen Quoten für Nicht-EU-Ausländer lehnt sie ab.

Zum Seitenanfang



Abkehr vom "Einheitslehrer"

Die Grünen im baden-württembergischen Landtag haben sich laut Medienberichten auf eine Umstellung der Lehrerbildung auf Bachelor- und Master-Studiengänge geeinigt. Die eigenständigen Lehramts-Studiengänge für Grundschule, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II und Sonderpädagogik wollen sie entgegen ursprünglicher Überlegungen nun doch nicht abschaffen. Damit wenden sich die Grünen wie die der Koalitionspartner SPD gegen die Vorschläge einer vom Kultus- und vom Wissenschaftsministerium eingesetzten Expertenkommission. Diese hatte vorgeschlagen, nur noch ein Lehramt für Grundschulen und eines für weiterführende Schulen zu erhalten sowie die sonderpädagogischen Studiengänge zugunsten einer sonderpädagogischen Grundbildung für alle aufzulösen.

Zum Seitenanfang



Mehr BAföG-Empfänger

Knapp eine Million Schüler und Studierende bezogen in Deutschland im Jahr 2012 Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Das waren laut Statistischem Bundesamt 1,7 Prozent mehr als im Jahr 2011. Während die Zahl der geförderten Studierenden um 4,3 Prozent auf 671.000 stieg, sank die Zahl der geförderten Schüler um 3,4 Prozent auf 308.000.

Geförderte Studierende erhielten im Durchschnitt 448 Euro pro Monat, 2011 waren es noch 452 Euro. Die Ausgaben des Bundes und der Länder für Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz stiegen um 3,1 Prozent auf etwa 3,3 Milliarden Euro. Knapp die Hälfte der BAföG-Empfänger erhielt den maximalen Förderbetrag, der abhängig ist vom Einkommen der Eltern oder des Ehepartners sowie der Art der Ausbildungsstätte und der Höhe der Unterbringungskosten.
www.destatis.de

Zum Seitenanfang



Bund unterstützt Begabtenförderungswerk für Muslime

Ein neues Begabtenförderwerk, das sich nach dem persischen Universalgelehrten Avicenna  benennt, ergänzt die bestehenden zwölf vom Bund anerkannten Begabtenförderungswerke von Parteien, Glaubensgemeinschaften, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden. Die Förderung soll im Wintersemester 2014/2015 mit 50 Stipendiaten beginnen und bis 2017 auf bis zu 400 Stipendiaten anwachsen. Leistungsstarke und gesellschaftlich engagierte muslimische Studierende an deutschen Hochschulen können dann ein einkommensabhängiges Grundstipendium von bis zu 670 Euro im Monat sowie ein zusätzliches Büchergeld von 150 Euro beziehen. Promovierende erhalten pro Monat 1050 Euro. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung will für die Stipendien in den kommenden vier Jahren rund sieben Millionen Euro zur Verfügung stellen. Hinzu kommen eine Million Euro von der Stiftung Mercator.
http://www.bmbf.de/de/294.php
 

Zum Seitenanfang


Karriere


"Tenure Track" bei "Starting Grant"

Die Ludwig-Maximilians-Universität München will künftig jungen Forscherinnen und Forschern eine "Tenure Track"-Stelle anbieten, die zuvor ein Stipendium vom Europäischen Forschungsrat (ERC) einwerben konnten. Bezieher eines "Starting Grant" hätten sich gegen starke internationale Konkurrenz behauptet und könnten daher auch ohne Ausschreibung auf eine "Tenure-Track"-Stelle berufen werden. Diese ist auf sechs Jahre befristet und kann bei einer positiven Evaluation entfristet werden.

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

"Dual Career"-Netzwerk Rhein-Main

Hochqualifizierte Paare in das Rhein-Main-Gebiet zu locken, ist Ziel des Netzwerks, das vier Hochschulen und elf außeruniversitäre Forschungsinstitute in Frankfurt und Darmstadt vor zwei Jahren gegründet haben. Nun haben sich dem Netzwerk acht Mitglieder aus der Mainzer Wissenschaftsallianz angeschlossen, so dass das Netzwerk aktuell 26 Wissenschaftsorganisationen aus dem Großraum Rhein-Main umfasst. Sie wollen sich gegenseitig dabei unterstützen, hochqualifizierten Partnerinnen und Partnern von Fach- und Führungskräften interessante Arbeitsangebote zu vermitteln.
http://www.muk.uni-frankfurt.de/47356891/185

Zum Seitenanfang



Die Suche nach dem/der "Hochschullehrer/in des Jahres 2013" läuft

Welche Hochschullehrerin, welcher Hochschullehrer hat sich durch außergewöhnliches Engagement besonders verdient gemacht? Zum achten Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für den/die "Hochschullehrer/in der Jahres" aus. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung des ZEIT-Verlages Gerd Bucerius Gmbh & Co.KG verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sind dank ihres vielfältigen Engagements auch außerhalb ihrer Dienstaufgaben von Forschung, Lehre oder Krankenversorgung aktive Leistungsträger unserer Gesellschaft", erklärte DHV-Präsident Professor Dr. Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer ehren, die oder der das Ansehen der Berufsgruppe öffentlichkeitswirksam fördert und damit sinnfällig werden lässt, welche interessanten Charaktere diesen faszinierenden Beruf ausüben." 

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2013 Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen. Interessenten finden nähere Informationen unter:            
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres13.pdf

Zum Seitenanfang



academics-"Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres 2013"

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2013 vorgeschlagen werden. Mehr Informationen gibt es unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis

Zum Seitenanfang



Ars Legendi-Fakultätenpreise Mathematik und Naturwissenschaften 

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die Deutsche Mathematiker-Vereinigung, die Deutsche Physikalische Gesellschaft, die Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Verband für Biologie, Biowissenschaften & Biomedizin in Deutschland loben erstmals gemeinsam den Ars legendi-Fakultätenpreis für Mathematik und Naturwissenschaften aus. Der Preis wird an Wissenschaftlerinnen oder  Wissenschaftler verliehen, die sich durch herausragende, innovative und beispielgebende Leistungen in Lehre, Beratung und Betreuung auszeichnen. Er wird jährlich in den Kategorien Biowissenschaften, Chemie, Mathematik und Physik vergeben und ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Bewerbungsschluss ist der 6. Dezember 2013:
http://www.stifterverband.info/wissenschaft_und_hochschule/lehre/ars_legendi_fakultaetenpreis/mathematik_naturwissenschaften/index.html 

Zum Seitenanfang


Barometer


Quelle: istockphoto.com

Assistenz- statt Juniorprofessur 

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Juli-Ausgabe gefragt, ob sie die Anregung des Deutschen Bundestages begrüßten, die Juniorprofessur in eine Asssistenzprofessur zu überführen. 73,5 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 26,5 Prozent mit Nein.

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Obergrenze für Doktoranden pro Professor?

Die rot-grüne Landesregierung will mit den Universitäten vereinbaren, wie viele Doktoranden ein Professor annehmen darf. Unterstützen Sie diesen Vorstoß?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

Zum Seitenanfang


Recht aktuell


Besoldungsreform in Rheinland-Pfalz

(Pr.) Mit Besoldungsgesetz vom 18. Juni 2013 ist das W 2-Grundgehalt in Rheinland-Pfalz rückwirkend zum 1. Januar 2013 um 240 Euro erhöht worden. Das Grundgehalt beträgt nun nicht mehr 4.652,70 Euro, sondern macht 4.892,70 Euro aus. In Rheinland-Pfalz findet eine Konsumtion in Anbetracht der W 2-Grundgehaltserhöhung statt. Der Erhöhungsbetrag wird auf die Berufungs- und Bleibeleistungsbezüge sowie besondere Leistungsbezüge angerechnet, die laufend monatlich gezahlt werden, über deren Gewährung bis zum 31. Dezember 2013 entschieden worden ist und deren Zahlung bis zu diesem Zeitpunkt begonnen hat. Leistungsbezüge sind bis zu einem Betrag von 150 Euro als anrechnungsfreier Sockelbetrag zu betrachten. Eine Erhöhung der W 3- und W 1-Grundgehälter hat nicht stattgefunden. 

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Kein Examen ohne gute deutsche Sprachkenntnisse

Kandidaten mit Sprachdefiziten können durch eine Prüfung fallen, wenn sie deshalb ihre fachlichen Qualifikationen nur mangelhaft nachweisen können. Das hat das Verwaltungsgericht Kassel entschieden (Az: 3 K 1407/11.KS). Die Richter wiesen damit die Klage eines angehenden Lehrers aus Kasachstan zurück, der wegen sprachlicher Mängel zweimal eine Physikklausur nicht bestanden hatte und deswegen durch die Lehramtsprüfung gefallen war. Das Argument des Klägers, seine fachlichen Kenntnisse seien gut genug, ließ das Gericht nicht gelten. Eine Prüfungsklausur müsse immer hohe sprachliche Standards erfüllen.

Zum Seitenanfang



Wohnsitz-Regelung bei Auslands-BAföG gekippt

Deutsche Studierende sollen auch im Ausland länger Anspruch auf BAföG erhalten. Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg sieht in der geltenden Wohnsitz-Regelung einen Verstoß gegen EU-Recht. Diese sieht vor, dass ein Studierender nur dann staatliche Förderung für ein längeres Auslandsstudium erhält, wenn er unmittelbar vor Aufnahme drei Jahre in Deutschland gelebt hat. Die Richter befanden, dass diese Praxis das Recht der EU-Bürger auf Freizügigkeit beschränke (Az: C 523/11 u.a.).

Zum Seitenanfang



Elster-Einkommensteuererklärung

(Uf.) Steuererklärungen können unter Verwendung des Elster-Formulars abgegeben werden. Dies ist auch über einen Steuerberater möglich. Den Steuerberater trifft jedoch ein grobes Verschulden, wenn er seinem Mandanten (dem Steuerpflichtigen) lediglich eine "komprimierte" Elster-Einkommensteuererklärung zur Prüfung aushändigt, ohne vorher den maßgebenden Sachverhalt vollständig zu ermitteln, da er so seinem Mandanten die Möglichkeit nimmt, die darin enthaltenen Angaben auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu prüfen. In einem Verfahren hat der Bundesfinanzhof (Az.: III R 12/12) grobes Verschulden eines Steuerberaters angenommen, der seinem Mandanten das Elsterformular übergeben habe, ohne sich zu versichern, ob sich die Angaben des Klägers gegenüber dem Vorjahr verändert hatten (in diesem Fall: Trennung der Lebensgefährten). Da das Formular keine Rubriken und damit auch keine Eintragungen zum Entlastungsbetrag für Alleinerziehende enthielt, wie sie im amtlichen Vordruck in der Anlage Kind vorgesehen sind, war es zur falschen Berechnung bei der Einkommensteuererklärung gekommen. Eine Änderung des Bescheids nach der Abgabenordnung erfolgte nicht, da ein grobes Verschulden des Steuerberaters vorgelegen hat. 

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Freibeträge für Kinder 

(Uf.) Das Bundesfinanzministerium hat mit Schreiben vom 28. Juni 2013 die Übertragung der Freibeträge für Kinder neu geregelt. Bei nicht verheirateten unbeschränkt einkommensteuerpflichtigen Eltern wird auf Antrag eines Elternteils der Kinderfreibetrag des anderen Elternteils auf ihn übertragen, wenn der andere Elternteil seiner Unterhaltspflicht gegenüber dem Kind für das Kalenderjahr im Wesentlichen nicht nachkommt oder der andere Elternteil mangels Leistungsfähigkeit nicht unterhaltspflichtig ist. Die Übertragung des Kinderfreibetrags führt stets auch zur Übertragung des Freibetrags für den Betreuungs-, Erziehungs- und Ausbildungsbedarf. 

Als Kinderbetreuungskosten gelten Aufwendungen für Dienstleistungen sowie Aufwendungen für die Betreuung, Erziehung oder Ausbildung des Kindes bis zur Vollendung seines 18. Lebensjahres. Hierzu zählen beispielsweise Aufwendungen für die regelmäßige Unterbringung an Wochenenden. 

Das Schreiben findet sich unter:
http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Einkommensteuer/2013-06-28-freibetraege-kinder.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Zum Seitenanfang

Personalia


Foto: Frank Johannes

Neuer Präsident

Professor Hans Vorländer von der TU Dresden wird neuer Präsident der Universität Erfurt. Der Politikwissenschaftler löst zum 1. Juli 2014 Professor Kai Brodersen ab, der an der Universität Erfurt als Professor für Antike Kultur weiter wirken wird.

Zum Seitenanfang



Quelle: charite.de

Bestätigung

Professor Karl Max Einhäupl steht weiterhin an der Spitze der Berliner Charité. Der Aufsichtsrat des landeseigenen Unternehmens bestätigte den Neurologen für weitere fünf Jahre in seinem Amt als Vorstandsvorsitzender. Einhäupl leitet seit dem 1. September 2008 Deutschlands größtes Universitätsklinikum. 

Zum Seitenanfang



Golo-Mann-Preis für Geschichtsschreibung

Der Historiker Professor Volker Reinhardt von der Universität Fribourg wird am 16. November 2013 in Berlin mit dem erstmals vergebenen Golo-Mann-Preis für Geschichtsschreibung ausgezeichnet. Reinhardt erhält den mit 15.000 Euro dotierten Preis für sein Werk "Macchiavelli oder die Kunst der Macht". Der Golo-Mann-Preis für Geschichtsschreibung wird deutschsprachigen Autoren verliehen, die in einem oder mehreren Werken eine erzählende, den Leser gewinnende und literarischen Ansprüchen genügende Geschichtsschreibung vorgelegt haben, die sich zugleich auf der Höhe des wissenschaftlichen Forschungsstands bewegt.

Zum Seitenanfang


DHV-Seminare


Aktuelle DHV-Seminare

Forschungsförderung strategisch nutzen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn,
Donnerstag/Freitag, 12./13. September 2013
http://www.hochschulverband.de/cms1/646.html
 

Projektmanagement an der Hochschule
Kaiserin Friedrich-Haus Berlin, 
Dienstag, 17. September 2013, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/644.html

Mitarbeiterführung an der Hochschule
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn,
Montag/Dienstag, 23./24. September 2013
http://www.hochschulverband.de/cms1/636.html

Fundraising für Hochschulen
Universität Mannheim, Donnerstag, 26. September 2013, 10:00-17:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/633.html
 

Bewerbung und Berufung - Individuelles Bewerbungstraining für Geistes- und Sozialwissenschaftler
Hotel Bristol Bonn, Donnerstag/Freitag, 26./27. September 2013
http://www.hochschulverband.de/cms1/619.html
 

Die W-Besoldung - Chancen und Risiken
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin,
Montag, 30. September 2013, 10:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/632.html
 

Die Professur - Rechte und Pflichten
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin,
Dienstag, 1. Oktober 2013, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/659.html
 

Karriere und Berufung - Wie werde ich Professor/Professorin?
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin,
Donnerstag, 10. Oktober 2013, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/887.html

Berufungspraxis aktuell
Wissenschaftszentrum Bonn, Dienstag, 15. Oktober 2013, 10:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/694.html
 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

Zum Seitenanfang

Termine


Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium 2013 

Was ist Glück?
Mittwoch, 16. Oktober 2013, 10:00-16:45 Uhr, Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn 

Was ist Glück? Welche Formen von Glück gibt es? Beruht Glück auf den äußeren Umständen oder auf der Lebenseinstellung? Ist tatsächlich jeder seines Glückes Schmied? Welche Faktoren bestimmen Glück? Kann man es messen? Welche Korrelation besteht insbesondere zwischen materiellem Wohlstand und Wohlbefinden? Macht Geld glücklich? Und gibt es eine Glücksformel oder gar eine Anleitung zum Glücklichsein? Lässt sich Glück steigern mittels Chemie und Hormonen oder eher durch Kontemplation?

Antworten auf grundlegende anthropologische Fragen des Glücks geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 16. Oktober 2013 im Wissenschaftszentrum Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Biol. Claudia Schweigele, Tel.: 0228/902-6668, E-Mail: schweigele(at)hochschulverband.de

Anmelden können Sie sich online unter:
https://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

Zum Seitenanfang



3. Tagung "Faszination Chirurgie" am 20./21. September 2012 in der Halle Münsterland, Münster

Am 20. Und 21. September 2013 findet die 3. Tagung "Faszination Chirurgie" der Deutschen Chirurgiestiftung in Münster statt. In diesem Jahr steht die Tumorchirurgie im Mittelpunkt. Integriert in die Tagung ist das 9. IMC Herbst-Symposium Zahnmedizin. Die Deutsche Chirurgiestiftung hat erneut viele namhafte Vertreter des jeweiligen Fachgebietes gewonnen, die in Vorträgen und Workshops ihr Fach darstellen werden. Diese Veranstaltung richtet sich wieder hauptsächlich an Studierende, junge Assistentinnen und Assistenten in Weiterbildung mit dem Ziel, sie für den Beruf des Chirurgen zu begeistern. 

Weitere Informationen unter:
http://www.chirurgiestiftung.de/ 
 
 

Zum Seitenanfang

Publikationen


Hochschullehrerverzeichnis 2013

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist am 25. Juni 2013 neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 185,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 309 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da sie hier in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten finden (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an:  

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn 

oder per Email: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband ebenfalls bei dem De Gruyter Verlag direkt bestellen unter der E-Mail Adresse: axel.schniederjuergen@degruyter.com

Zum Seitenanfang



Wissenschaftliche Karriere 
Fragen und Antworten 2006 bis 2012 
 
Seit 2006 veröffentlicht der Deutsche Hochschulverband in der Zeitschrift "Forschung & Lehre" jeden Monat Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs). Der vorliegende Forumband ist die Zusammenstellung der in den letzten Jahren gestellten Fragen und der dazugehörenden Antworten. Er bietet für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu wichtigen "weichen" und "harten" Themen eine erste Orientierungshilfe zu zentralen Aspekten der Karriereplanung und der (rechtlichen) Rahmenbedingungen für eine wissenschaftliche Tätigkeit in Deutschland. 
 
Herausgegeben vom Deutschen Hochschulverband 
160 Seiten, 17,- Euro incl. Porto (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 15,- Euro inkl. Porto). 
ISBN 978-3-924066-98-7 
 
Bestellungen bitte richten an: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 
 

Zum Seitenanfang



Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Vierte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79,- Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70,- Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 
Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, oder per E-Mail: dhv(at)hochschulverband.de oder per Fax: 0228-90 266 80. 

Zum Seitenanfang

Vorschau F&L


Schwerpunkt: Studenten 2013 
 
Stefan Grünewald: Brüchige, zerrissene Welt 
Das Lebensgefühl der Jugendlichen heute 
 
Karin Wilcke: Wie sieht das in meinem Lebenslauf aus? 
Fragen an eine Berufsberaterin 
 
"Was habe ich von meinen Studierenden gelernt?" 
Antworten auf eine kleine Umfrage 
 
Weitere Beiträge: 
 
Christian Scholz/Manuel René Theisen: Bologna auf dem Tiefpunkt 
Lektoren als kollektive Krücke? 
 
Hubert Detmer/Martin Hellfeier/Ulrike Preißler:
Break-Even-Punkte der "neuen" W-Besoldung 
Automatisch höhere Bezüge durch die Besoldungsnovellen? 
 
Wolfgang Weber: Anleitung zur Manipulation von Berufungsverfahren 
Satirische Hinweise 

Zum Seitenanfang


DHV-Ticker


DHV-Gruppe Rostock 

(Wi.) Am 5. Juni 2013 fanden im Rahmen einer Mitgliederversammlung in Rostock DHV-Vorstandswahlen statt. Neuer Vorsitzender ist Herr Professor Hermann Michael Niemann (Altes Testament und Biblische Archäologie). Als weitere Vorstandsmitglieder wurden die Herren Professoren Heinz Bartsch (Arbeitswissenschaft), Wolfgang Bernard (Gräzistik), Volker Bienengräber (Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie), Rüdiger Köhling (Physiologie) und Klaus Peseke (Organische Chemie) gewählt. Aus dem Amt ausgeschieden ist Frau Professorin Edda Siegl (Genetik).

Zum Seitenanfang

Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Schnitzelkoma

Das gemeinsame Mittagessen wirkt entspannend und fördert die Kreativität. Es scheint jedoch der anschließenden Konzentrationsfähigkeit am Arbeitsplatz abträglich zu sein. Die Pause mit den Kollegen mache zu nachlässig und liberal. Eigene Fehler würden weniger ernst genommen. Das legt eine Studie der Humboldt-Universität zu Berlin nahe. Effizienteres Arbeiten sei eher nach einer zeitlich begrenzten Mittagspause alleine im Büro als bei einer längeren Auszeit in Begleitung von Kollegen außerhalb der Arbeitsumgebung möglich. Nach einem kurzen Essen am Arbeitsplatz ließen sich Fehler in Prozessen und Abläufen besser erkennen.

Zum Seitenanfang


Kooperationspartner des DHV


DHV und DFJV

(Uf.) Für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes besteht seit Jahren die Möglichkeit einer gleichzeitigen Mitgliedschaft im Deutschen Fachjournalisten-Verband (DFJV). Der DFJV ist der Berufsverband und Dienstleister für Journalisten, die sich auf ein Fach, Ressort oder Themengebiet spezialisiert haben. Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes haben die Möglichkeit, wenn sie dauerhaft und regelmäßig publizieren bzw. journalistisch tätig sind, Mitglied beim DFJV zu werden. Der Beitrag ist auf 75,- Euro pro Jahr reduziert. Informationen finden sich unter www.dfjv.de, das Antragsformular unter:
www.dfjv.de/documents/10180/529304/DFJV_Antrag_DHV.pdf

Zum Seitenanfang



DHV und Microsoft

(Gü.) Zeppelin Universität setzt auf die Cloud      

Als eine der ersten Hochschulen Deutschlands nutzt die Zeppelin Universität in Friedrichshafen den Microsoft-Cloud-Service Office 365 für Bildungseinrichtungen - und sie ist begeistert: Office 365 ist hoch verfügbar und es entstehen keine Kosten. Die Wartung einer eigenen Infrastruktur entfällt, und das IT-Team muss kein Know-how dafür bereitstellen. Die Studierenden arbeiten mit einer Lösung, die auf beliebigen Endgeräten abrufbar ist. Lesen Sie die gesamte Kundenreferenz der Zeppelin Universität hier: http://www.microsoft.com/de-de/business/kundenreferenzen/default.aspx?qu=Zeppelin+Universit%C3%A4t 

 

Zum Seitenanfang




DHV und CARabatt 

(Gü.) Super-Neuwagenkonditionen für DHV-Mitglieder 

TOP-Konditionen für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes: Die Sonderangebote des Monats - ohne verhandeln zu müssen. 

DHV-Mitglieder-Angebote des Monats 

Chevrolet: Captiva mit 31 Prozent Rabatt 
Listenpreis: ab 25.690 Euro 
DHV-Rabatt: 31 Prozent
DHV-Einstiegspreis: ab 17.726 Euro (zzgl. Bereitstellungskosten 755 Euro) 
Hier informieren: Chevrolet-Neufahrzeuge:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/sponsoren/Carabatt_Monatsangebot.pdf

VW: Golf mit bis zu 20,7Prozent Rabatt 
Listenpreis: ab 17.175 Euro
DHV-Rabatt: bis zu 20,7 Prozent
DHV-Einstiegspreis: ab 13.620 Euro (zzgl. Bereitstellungskosten 395 Euro) 
Hier informieren: VW-Neufahrzeuge:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/sponsoren/Carabatt_Monatsangebot.pdf

Die Konditionen sind bei Nachweis eines Fremdfabrikates (kein Audi, Seat, Skoda, Porsche oder VW) mit mindestens sechs Monaten und aktueller Zulassung gültig. 

Alle Aktionsangebote nur so lange der Vorrat reicht bzw. bis auf Widerruf. Über dieses Sommerangebot hinaus haben die Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes Zugang zu Spitzen-Nachlässen für sämtliche für den deutschen Markt vorgesehenen Neuwagen. 28 Marken und über 2.000 Modelle umfasst das Programm, das exklusiv für die Mitglieder unter www.hochschulverband.de/cms1/carabatt.html zu finden ist. 

Fragen, Ansprechpartner und Kontakt: 
CARabatt-Neuwagenservice
Stichwort: "Deutscher Hochschulverband - Neufahrzeuge zu Internetpreisen".
Tel.: ++49-2327-994 885-1

Zum Seitenanfang




DHV und VS Möbel

(Gü.) VS TeamTable: Die Einladung zum kommunikativen Austausch

Die Arbeitswelt wird immer dynamischer. Kommunikativer Austausch und Teamarbeit nehmen einen immer höheren Stellenwert ein. Doch häufig fehlt es am Arbeitsplatz an geeignetem Mobiliar, das auch kurze und spontane Meetings nicht nur möglich macht, sondern vielmehr dazu animiert.

Eine designorientierte und funktionale Ergänzung für die Bürolandschaft bietet VS mit seinem Stehtisch TeamTable. Sei es im eigenen Büroraum als Besprechungs- oder Besuchertisch oder in Gemeinschaftszonen: Durch seine geschwungene Amöbenform zieht der TeamTable nicht nur optisch die Aufmerksamkeit auf sich. Seine angenehme Stehhöhe wirkt geradezu einladend zu einer kurzen Besprechung, der kreativen Ideenfindung, zu Teamarbeiten oder aber auch "nur" zur kleinen Kaffeepause.

Seine Form bietet durch die Ra­dien flexibel die jeweils passende Tischgröße für Besprechungen von zwei bis sieben Perso­nen. Weiterhin lassen sich Ein­zeltische bequem zu verschiedenen Konfigurationen durch das Ineinanderschieben von Innen- und Außenradien kombinieren. Und mit dem Stuhl in geeigneter Höhe, zum Beispiel dem höhenverstellbaren VS PantoMove-VF Plus, lässt sich sogar bequem im Sitzen arbeiten.

Der TeamTable von VS ist in zahlreichen Materialausführungen erhältlich.

DHV-Mitglieder erhalten unseren TeamTable zu exklusiven Sonderkonditionen. Bei Interesse senden Sie uns bitte einfach eine E-Mail an dhv@vs-moebel.de

Zum Seitenanfang



DHV und Deilmann

(Gü.) Iberische Küsten & weiße Segel - mit dem Grandhotel auf See!

Wie ein farbenprächtiger Bilderbogen reihen sich während der Kreuzfahrt vom 21. bis zum 29. September 2013 die Höhepunkte der Iberischen Halbinsel aneinander. Auf der Fahrt von Lissabon am Rio Tejo in die Europäische Kulturhauptstadt 2013, Marseille, gibt es viel Neues und Spannendes zu entdecken:

- Erleben Sie die größte historische Yacht-Regatta der Welt in einem der berühmtesten Orte an der Côte d'Azur, die Voiles de St. Tropez.

- Deutschland bekanntester Fernsehkoch JOHANN LAFER gestaltet das kulinarische Programm an Bord mit. Freuen Sie sich auf ein exklusives Koch-Event, ein eigens kreiertes Gala-Menü und einen kulinarischen Landausflug. 

- Flusspassage auf dem Guadalquivir bis ins Zentrum von Sevilla.

Special:

Einzelreisende zahlen keinen Zuschlag für die Nutzung einer Zweibettkabine!

Weitere Infos unter http://www.deilmann-kreuzfahrten.de/kreuzfahrtprogramm/alle-reisen-im-ueberblick/reise-446/iberische-kuesten-weisse-segel.html.

http://www.deilmann-kreuzfahrten.de/fileadmin/deilmann-kreuzfahrten/images/kataloge/kataloge_2013/Mittelmeer_2013_low.pdf

Zum Seitenanfang




DHV und Seminaris

(Gü.) Jetzt an Potsdam & die Winteroper denken!

Musikliebhaber können sich schon mal Gedanken über den Winter machen. Zumindest über die Potsdamer Winteroper. Denn jetzt ist die beste Zeit, den Besuch dieses Kulturhighlights und damit eines ganz besonderen Winterwochenendes zu planen. 

Auf dem Programm der Winteroper steht in diesem Jahr Georg Friedrich Händels "Jephtha". Die Aufführungen finden in diesem Jahr statt in der Evangelischen Friedenskirche im Park Sanssouci. Dieser ganz besondere Aufführungsort bildet den Rahmen für die szenische Realisierung des Oratoriums. Die Aufführungen werden am 22./23., 29./30. November sowie am 1. Dezember 2013 gegeben.

Das Seminaris-Seehotel Potsdam und das Avendi-Hotel am Griebnitzsee haben für die Winteroper eigene Arrangements aufgelegt, bei denen die Eintrittskarte in der besten Platzkategorie enthalten ist, dazu ein Sektempfang und eine exklusive Einführung in das Oratorium. Mitglieder des Hochschulverbandes erhalten Sonderkonditionen, wenn sie beim Buchen das Stichwort DHV nennen.

Weitere Informationen und Beratung unter: 
sales@seminaris.de 
oder Telefon: (0 41 31) 7 13-888. 

Zum Seitenanfang




DHV und Merkana 

(Gü.) Unser Urlaubstipp für Sie: Wellness, Fitness, Happiness auf Mallorca 

Genießen Sie das moderne 5-Sterne-Hotel PURAVIDA Resort Blau im charmanten Porto Petro auf Mallorca. Das elegante Beachresort ist eine exklusive und moderne Anlage im Südosten Mallorcas mit Zugang zu zwei malerischen Sandbuchten. Zudem liegt es am kleinen Hafen von Porto Petro sowie Nahe des Naturparks Mondragó mit seinen türkisfarbenen Buchten. Die großzügig und komfortabel eingerichteten Zimmer erstrecken sich an der insgesamt 900 Meter langen Küste. Die malerischen Strandbuchten und das PURArelax Spa laden zur Erholung und Entspannung ein. Abwechslung bringen die Group Fitness Kurse mit Bodypump, Step Aerobic, Cycling, Aquafitness, Zumba oder Laufcoaching. Die PURAVIDA Erlebnisgastronomie mit verschiedenen à la carte Restaurants bieten dazu eine qualitativ hochwertige Küche. Sichern auch Sie sich eines der begehrten Zimmer (ab 699,- Euro im DZ inkl. Halbpension, z. B.: Reisezeitraum 14.-18. Oktober 2013). Sprechen Sie direkt mit Ihren persönlichen Ansprechpartnerinnen von Merkana Reise und fragen Sie auch nach exklusiven Sonderkonditionen! 

Merkana - Ihr Verbandsreisebüro
Alleestr. 68
42853 Remscheid
Tel.: +49 2191 9288-0
dhv@merkana.de
www.merkanareisen.de

Zum Seitenanfang


Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Dr. Dirk Böhmann (Böh.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Ulrike Preißler (Pr.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

Für alle hier befindlichen Hyperlinks gilt: Der Deutsche Hochschulverband bemüht sich um Sorgfalt bei der Auswahl dieser Seiten und deren Inhalte, hat aber keinerlei Einfluss auf die Inhalte oder Gestaltung der verlinkten Seiten. Der Deutsche Hochschulverband übernimmt ausdrücklich keine Haftung für den Inhalt externer Internetseiten.

Zum Seitenanfang

Sollten Sie Fragen haben, so e-mailen Sie uns bitte. Wenn Sie den Newsletter abbestellen oder Ihre E-Mail-Adresse ändern wollen, klicken Sie bitte hier.

Copyright © 2008, www.hochschulverband.de. All Rights Reserved.