DHV-Newsletter 9/2013

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Hochschulpolitik


DHV zeichnet RWTH Aachen für faire und transparente Berufungsverfahren aus       

Die RWTH Aachen ist bundesweit als erste Hochschule mit dem Gütesiegel des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) für faire und transparente Berufungsverfahren ausgezeichnet worden. Sowohl bei den "harten" wie "weichen" Faktoren wisse die RWTH zu überzeugen. Das Berufungsverfahren sei bewerberfreundlich und klar strukturiert, die Verhandlungsdauer, die zwischen drei und sechs Monaten liege, zügig bemessen. Die jeweiligen Verhandlungsschritte und ihre Ergebnisse würden zuverlässig und offen kommuniziert. Die Zuständigkeiten zwischen dezentraler und zentraler Ebene (Dekanat/Hochschulleitung) seien klar geregelt. Die Verhandlungen mit den Rufinhaberinnen und Rufinhabern verliefen wertschätzend und würden mit dem Kanzler persönlich finalisiert. Neue Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer erhielten an der RWTH in den ersten hundert Tagen vielfältige Unterstützungsangebote, z. B. bei der Wohnungssuche, der Kinderbetreuung oder der Stellensuche für Dual Career-Paare. 

"Im weltweiten Wettbewerb der Universitäten um die besten Köpfe kommt dem Berufungsverfahren eine zentrale Bedeutung zu. Die Qualität einer Hochschule hängt maßgeblich von ihrer erfolgreichen Berufungspolitik ab. Hier liegt der Ansatzpunkt für das neue DHV-Gütesiegel," erläuterte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen.  "Mit dem DHV-Gütesiegel können sich Hochschulen in einem Kernbereich ihrer Aufgaben profilieren. Das DHV-Gütesiegel bietet einen wirkungsvollen Anreiz, die Berufungskultur in Deutschland zu verbessern und kontinuierlich weiterzuentwickeln," so Kempen abschließend.
http://www.hochschulverband.de/cms1/guetesiegel_resonanz.html

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Quelle: istockphoto.com

DHV befragt Mitglieder

Für den Deutschen Hochschulverband (DHV) ist es sehr wichtig, die Meinung seiner Mitglieder zu kennen, damit er sich gezielt weiterentwickeln und verbessern kann. Daher führt der DHV eine Mitgliederbefragung durch. Von seinen Mitgliedern will der Verband erfahren und lernen, wie er seine Arbeit optimieren kann. Die Mitgliederbefragung ist bis zum 31. Oktober 2013 auf der Homepage des DHV freigeschaltet. 

Zur Mitgliederbefragung gelangen Sie direkt, wenn Sie nachstehendem Link folgen:
http://www.hochschulverband.de/mitgliederbefragung/
 

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Jeder fünfte Promovierte forscht

Rund 99.300 Promovierte waren im Jahr 2011 als Forscherinnen und Forscher in Unternehmen, Hochschulen, anderen wissenschaftlichen Einrichtungen oder sonstigen Wirtschaftsbereichen beschäftigt. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 19 Prozent aller erwerbstätigen Promovierten unter 65 Jahren. Dabei waren vor allem Promovierte der naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Fächer forschend tätig: 46 Prozent aller forschenden Promovierten hatten in Naturwissenschaften und Mathematik ihren Abschuss erworben, weitere 16 Prozent in den Ingenieurwissenschaften. Auf die Sprach-, Kultur- und Kunstwissenschaften entfielen 15 Prozent und auf die Humanmedizin 12 Prozent aller Forscherinnen und Forscher. Den geringsten Anteil an den forschenden Promovierten hatten mit zehn Prozent Promovierte der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. 

Promovierte, die als Forscherin beziehungsweise Forscher weiterarbeiteten, gaben die kreative und innovative Tätigkeit sowie das spezielle Interesse an der Forschertätigkeit als häufigste Gründe für ihre Berufswahl an. Rahmenbedingungen wie zum Beispiel die Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Bezahlung oder die Arbeitsplatzsicherheit spielten dagegen für die Entscheidung, eine forschende Tätigkeit auszuüben, eine geringere Rolle.
www.destatis.de

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Quelle: istockphoto.com

Promoviertenzahlen: Deutschland international im Mittelfeld

1,4 Prozent der 25- bis unter 65-Jährigen haben hierzulande eine Promotion erfolgreich abgeschlossen. Das schreibt die Deutsche Presse-Agentur unter Hinweis auf Zahlen des Statistischen Bundesamts. Im internationalen Vergleich liege Deutschland damit im Mittelfeld. Spitzenreiter bei den Promoviertenzahlen sei Korea, wo 3,4 Prozent der 25- bis unter 65-Jährigen einen Doktorgrad haben. Dahinter folgten die Schweiz mit drei und Luxemburg mit 2,4 Prozent. Am seltensten gebe es Doktortitel in Spanien und den Niederlanden. In Spanien hätten 0,5 Prozent in der besagten Altersgruppe eine Promotion abgeschlossen. In den Niederlanden seien es 0,6 Prozent.

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Quelle: www.julian.nida-ruemelin.de

Warnung vor "Akademisierungswahn"

Der Philosoph und frühere Kulturstaatsminister Professor Julian Nida-Rümelin hat kritisiert, dass zu viele junge Menschen ein Studium anfangen. Im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (F.A.S.) forderte er, dass wieder mehr Menschen eine Berufsausbildung absolvieren sollten. "Wir sollten den Akademisierungswahn stoppen", so Nida-Rümelin.

Gegenwind kam von SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles, die gegenüber der  "F.A.S." äußerte: "Wenn jetzt mehr als 50 Prozent eines Jahrgangs studieren, ist das ein unverzichtbarer Beitrag für unseren Anschluss im internationalen Vergleich." Allerdings müsse gleichzeitig die berufliche Bildung gestärkt und attraktiver gemacht werden. "Es müssen wieder mehr Betriebe ausbilden, mindestens 30 Prozent statt der heute 22 Prozent."

Auch Bundesministerin Johanna Wanka widersprach Nida-Rümelin. "Wir freuen uns über das große Interesse am Studium und investieren Milliarden für gute Bedingungen an den Hochschulen", so die Ministerin gegenüber der "F.A.S.". Man wisse um den Wert des dualen Ausbildungssystems. "Es ist falsch, zwei anerkannte Stärken unseres Bildungssystems gegeneinander auszuspielen."

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Quelle: istockphoto.com

Absolventenzahlen in einer Dekade verdoppelt

Im Prüfungsjahr 2012 erwarben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 413.300 Absolventinnen und Absolventen einen Hochschulabschluss an deutschen Hochschulen. Damit haben sich die Absolventenzahlen im Vergleich zum Prüfungsjahr 2002 nahezu verdoppelt. 

Im Wintersemester 2011/2012 und Sommersemester 2012 erwarben Absolventinnen und Absolventen mit einem Anteil von 44,3 Prozent am häufigsten einen Bachelorabschluss. An zweiter Stelle standen die traditionellen universitären Abschlüsse mit 19,4 Prozent, gefolgt von Masterabschlüssen mit 14,2 Prozent. Eine Lehramtsprüfung legten 9,4 Prozent der Absolventinnen und Absolventen erfolgreich ab, 6,5 Prozent erwarben eine Promotion und 6,2 Prozent erreichten einen herkömmlichen Fachhochschulabschluss. 

Die Zahl der Erstabsolventinnen und -absolventen stieg in den vergangenen zehn Jahren von 172.600 auf 309.600 im Prüfungsjahr 2012. Da die Regelstudienzeiten der Bachelor-Studiengänge kürzer sind als bei den traditionellen Diplom-Studiengängen, ging die Fachstudiendauer im selben Zeitraum von 10,6 auf 8,8 Fachsemester zurück. Die kürzeren Studienzeiten trugen dazu bei, dass sich das Durchschnittsalter der Erstabsolventinnen und -absolventen von 28,1 Jahre auf 26,6 Jahre verringerte.
www.destatis.de

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Guter Rat teuer?

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat seit 2009 fast so viel Geld für externe Expertise ausgegeben wie die übrigen Bundesministerien gemeinsam: Fast eine halbe Milliarde Euro flossen aus dem BMBF in Gutachten, Broschüren, Messeauftritte und PR-Maßnahmen. Insgesamt gaben die Bundesministerien in dem Zeitraum knapp eine Milliarde Euro für Honorare aus. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor.

Die Ausgaben des BMBF für externe Dienstleistungen sind demnach seit dem Jahr 2009 deutlich gestiegen: von damals knapp vier Millionen Euro auf 35 Millionen (2010), 76,6 Millionen (2011), 88,6 Millionen (2012) auf schließlich 260 Millionen im Jahr 2013. Das BMBF begründet die hohen Aufwendungen im Wesentlichen damit, dass die Ausgaben auch Mittel für Projektträger enthielten, da das BMBF anders als andere Ministerien keine nachgeordneten Behörden habe. 

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Trendwende bei MINT-Absolventen

In den Ingenieurwissenschaften ist die Zahl der Absolventen von 2010 auf 2011 um elf Prozent auf ca. 56.000 gestiegen, in Mathematik und Naturwissenschaften um gut zwei Prozent auf rund 50.000. In den Ingenieurwissenschaften ist damit ein langjähriger Rückgang gestoppt worden. Das geht aus dem Bericht "Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands" hervor, den das HIS-Institut für Hochschulforschung und das Niedersächsische Institut für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Expertenkommission Forschung und Innovation der Bundesregierung vorgelegt haben. 

Demnach blieben die Studienabbruchquoten in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) überdurchschnittlich hoch. An den Universitäten beende jeder Zweite in den Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik und Bauingenieurwesen das Studium vorzeitig. Das gelte auch für Mathematik und Informatik.

Außerdem blieben Frauen in Deutschland im internationalen Vergleich in akademisch geprägten MINT-Berufen deutlich unterrepräsentiert. Während sich jeder zweite Studienanfänger für ein MINT-Fach entscheide, sei es bei den Studienanfängerinnen nicht einmal jede vierte. Die schwächere Neigung zu Natur- und Ingenieurwissenschaften, so die Autoren der Studie weiter, werde bereits in der Schule angelegt. Ebenso wirkten die geringeren Karrierechancen von Frauen und Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf abschreckend.
http://www.his.de/presse/news/ganze_pm?pm_nr=1270

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Studienbeiträge für Nicht-EU-Ausländer 

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Horst Hippler, hat den Vorschlag der baden-württembergischen Grünen begrüßt, für Nicht-EU-Ausländer Studienbeiträge zu erheben. "Da wir als Deutsche im Ausland außerhalb der EU Gebühren zahlen, wäre das auch umgekehrt in Ordnung," führte Hippler gegenüber dem "Handelsblatt" aus. Nach Plänen der Grünen könnten ausländische Studierende bis zu 1.000 Euro pro Semester zahlen. Die Grünen Fraktionsvorsitzende Edith Sitzmann geht laut Medienberichten davon aus, dass sich die von den neuen Plänen betroffenen Studierenden die Gebühren leisten könnten. In der Regel stammten diejenigen, die aus den USA oder Asien nach Deutschland kämen, nicht aus den ärmsten Elternhäusern. Die SPD als Koalitionspartner der Grünen lehnte diese Überlegungen bereits ab. Nach dem Regierungswechsel hatte die grün-rote Landesregierung Studienbeiträge in Baden-Württemberg abgeschafft. 

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Warnungen vor Kürzungen bei Einstein-Stiftung

Die Präsidenten der vier Berliner Universitäten warnen vor "desaströsen Konsequenzen für die Wissenschaft", sollten geplante Kürzungen beim Etat der Einstein-Stiftung Wirklichkeit werden. Die Berliner Abgeordneten forderten sie auf, "den drohenden Imageverlust für den gesamten Wissenschaftsstandort" abzuwenden.

Das Budget der Stiftung soll laut Haushaltsentwurf, der nunmehr in den Ausschüssen des Berliner Abgeordnetenhauses beraten wird, von 15 Millionen auf 2,5 Millionen Euro für 2014 und 2015 abgesenkt werden (vgl. Newsletter 7/2013). Durch die Kürzungen würde die Stiftung handlungsunfähig, neue Vorhaben könnten nicht mehr finanziert werden. 2015 seien sogar bereits bewilligte Projekte bedroht. Dazu gehörten die Berufungen von Einstein-Professoren und von Nachwuchswissenschaftlern, so die Präsidenten von Technischer, Freier und Humboldt-Universität sowie der Universität der Künste. 

Eine Anhebung des Einstein-Etats zu ihren Lasten lehnten sie zugleich ab. Die bereits verhandelten Haushalte dürften nicht angetastet werden. Bei der politischen Zusage, dass das Geld für die Stiftung nicht die Budgets der Hochschulen mindern dürfe, müsse es bleiben.
http://www.hu-berlin.de/pr/pressemitteilungen/pm1308/pm_130819_00

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Vorläufig gerettet

Der Bremer Senat will die Jacobs University unter strengen Auflagen weitere fünf Jahre mit insgesamt 15 Millionen Euro unterstützen. Dazu soll ein Vertrag mit der Privathochschule und der Jacobs Foundation geschlossen werden. Das kündigte Bürgermeister Jens Böhrnsen an. Der Vertrag soll vorsehen, dass die Universität bis zum Jahr 2018 ihr strukturelles Defizit von etwa 20 Millionen Euro pro Jahr abbauen und danach ohne öffentliches Geld auskommen muss. Außerdem soll sie mehr Studierende aufnehmen, gleichzeitig aber weniger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen. Die Jacobs Foundation soll sich ferner dazu verpflichten, auch nach 2018 für mindestens zehn Jahre jeweils zehn Millionen Schweizer Franken (rund acht Millionen Euro) an die Jacobs University zu zahlen.

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Fakultäten sollen geschlossen werden

Sachsen-Anhalts Minister für Wissenschaft und Wirtschaft, Hartmut Möllring, hat einen MDR-Bericht zu Sparvorschlägen aus seinem Haus für die Hochschulen mit tausenden Studienplatzstreichungen zurückgewiesen. Einem Ministeriumspapier zufolge soll an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg die Fakultät Humanwissenschaften geschlossen werden. An der Martin-Luther-Universität Halle sollen zudem die Bereiche Medienwissenschaften, Informatik und Psychologie wegfallen. Das interne, in die Öffentlichkeit gelangte Arbeitspapier habe ihn weder erreicht noch sei es von ihm autorisiert worden, so Möllring in einem Dementi gegenüber dem MDR. Der Minister will sein Hochschulkonzept wie geplant im Oktober vorlegen. 

Dabei werden sich die Hochschulen in der Spardebatte (vg. Newsletter 7/2013) auch auf die Schließung ganzer Fachbereiche einstellen müssen. Das hatte  Möllring bereits zuvor in einem Interview mit der "Mitteldeutschen Zeitung" angekündigt, dabei aber die Abwicklung einer ganzen Hochschule ausgeschlossen. 

Unter Druck steht insbesondere das Universitätsklinikum Halle, das bis zum Jahr 2025 einen Investitionsbedarf von 400 Millionen Euro hat. "Wir haben dieses Geld nicht", erklärte Möllring dazu, der auf eine stärkere Beteiligung des Bundes in der Hochschulfinanzierung hofft: "Die Medizinerausbildung hat ebenso wie die kleinen Fächer eine nationale Bedeutung. Ich könnte mir vorstellen, dass sich der Bund da bei der Finanzierung beteiligt." 

 

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Aus für Universitätsrat 

Der Landtag von Schleswig-Holstein hat die Abschaffung des Universitätsrats mit den Stimmen von SPD, Grünen und SSW beschlossen. Außerdem soll das Land dem Universitätsklinikum künftig die Zuständigkeit für notwendige Baumaßnahmen übertragen können. Eine grundlegende Novelle des Hochschulgesetzes steht noch aus. 

Die vorzeitigen Änderungen waren laut Wissenschaftsministerin Waltraud Wende bereits jetzt erforderlich, weil die laufende Amtsperiode des Universitätsrats im September ende und eine Neubesetzung nicht mehr geplant sei. Das im Jahr 2007 eingeführte Gremium habe sich nicht bewährt, erklärte die Ministerin. Es sei nicht gelungen, für dieses hochschulübergreifende Gremium in den Universitäten Kiel, Lübeck und Flensburg die nötige Akzeptanz zu schaffen. Stattdessen soll es nun für die jeweiligen Hochschulen einzelne Hochschulräte geben. 

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Quelle: istockphoto.com

Ermittlungen wegen Doktorhandel

Ein Osnabrücker Geschäftsmann soll seit 2002 einen regen Handel mit falschen Doktortiteln der TU Warschau betrieben haben. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ermittelt gegen ihn und nimmt bundesweit Träger falscher Titel ins Visier. Das hat der NDR berichtet. Ermittler überprüften demnach 70 Personen, die der Schweizer Firma des Beschuldigten jeweils 15.000 Euro überwiesen haben sollen. Der Kaufmann soll auch für den Handel mit Ehrendoktortiteln einer erfundenen Yorkshire University in Großbritannien verantwortlich sein. 

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Karriere


Die Suche nach dem/der "Hochschullehrer/in des Jahres 2013" läuft

Welche Hochschullehrerin, welcher Hochschullehrer hat sich durch außergewöhnliches Engagement besonders verdient gemacht? Zum achten Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für den/die "Hochschullehrer/in der Jahres" aus. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung des ZEIT-Verlages Gerd Bucerius Gmbh & Co.KG verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sind dank ihres vielfältigen Engagements auch außerhalb ihrer Dienstaufgaben von Forschung, Lehre oder Krankenversorgung aktive Leistungsträger unserer Gesellschaft", erklärte DHV-Präsident Professor Dr. Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer ehren, die oder der das Ansehen der Berufsgruppe öffentlichkeitswirksam fördert und damit sinnfällig werden lässt, welche interessanten Charaktere diesen faszinierenden Beruf ausüben." 

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2013 Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen. Interessenten finden nähere Informationen unter:            
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres13.pdf

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academics-"Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres 2013"

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2013 vorgeschlagen werden. Mehr Informationen gibt es unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis

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Ars Legendi-Fakultätenpreise Mathematik und Naturwissenschaften 

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die Deutsche Mathematiker-Vereinigung, die Deutsche Physikalische Gesellschaft, die Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Verband für Biologie, Biowissenschaften & Biomedizin in Deutschland loben erstmals gemeinsam den Ars legendi-Fakultätenpreis für Mathematik und Naturwissenschaften aus. Der Preis wird an Wissenschaftlerinnen oder  Wissenschaftler verliehen, die sich durch herausragende, innovative und beispielgebende Leistungen in Lehre, Beratung und Betreuung auszeichnen. Er wird jährlich in den Kategorien Biowissenschaften, Chemie, Mathematik und Physik vergeben und ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Bewerbungsschluss ist der 6. Dezember 2013:
http://www.stifterverband.info/wissenschaft_und_hochschule/lehre/ars_legendi_fakultaetenpreis/mathematik_naturwissenschaften/index.html 

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Deutliche Mehrheit gegen Obergrenzen für Doktoranden pro Professor

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der August-Ausgabe gefragt, ob sie den Vorstoß der niedersächsischen Landesregierung unterstützen, mit den Universitäten zu vereinbaren, wie viele Doktoranden ein Professor annehmen darf. 75,2 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Nein, 24,8 Prozent mit Ja.

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Quelle: istockphoto.com

Wird zu viel studiert?

Der Philosoph und frühere Kulturstaatsminister Professor Julian Nida-Rümelin fordert, den gegenwärtigen "Akademisierungswahn" zu stoppen. Hat er recht?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


Quelle: istockphoto.com

Professoren haben keinen Rechtsanspruch auf ein Einzelbüro 

Ein Professor, der seit mehr als zwanzig Jahren in einem Einzelbüro untergebracht war, muss gegebenenfalls auch mit einem Zweier-Büro vorliebnehmen. Dies hat der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (Az.: 4 S 1020/13) entschieden. Geklagt hatte ein Professor der Hochschule Furtwangen, der nach Umbauarbeiten ein anderes Dienstzimmer mit einem Kollegen teilen musste. Die Richter befanden jedoch, dass der Dienstherr bei der Zuweisung von Diensträumen ein nahezu uneingeschränktes organisatorisches Gestaltungsermessen habe. Ein Rechtsverstoß läge nur vor, wenn der Umzug "sachlich unvertretbar oder willkürlich wäre". 

Die Zuweisung des neuen Raums sei aber im vorliegenden Fall nicht willkürlich erfolgt. Wegen steigender Studierenden- und Mitarbeiterzahlen säßen zahlreiche Professoren der Hochschule des Antragstellers in Zweier-Büros. Die zwanzigjährige Dienstzeit privilegiere den Antragsteller nicht, er werde auch in der Ausübung seiner Dienstaufgaben nicht unverhältnismäßig beeinträchtigt, so die Richter. 

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Quelle: istockphoto.com

Nachträgliche Spende

(Uf.) In einem aktuellen Fall reichte ein Steuerpflichtiger eine Spendenbescheinigung für das Jahr 2004 ein, die im Jahr 2008 ausgestellt wurde. Das Finanzamt lehnte eine Änderung des Feststellungsbescheids mit der Begründung ab, dass eine nachträglich erteilte Bescheinigung kein rückwirkendes Ereignis darstelle. Das Finanzgericht Münster wies die daraufhin erfolgte Klage des Steuerpflichtigen mit Urteil vom 18. Juli 2013 ab (Az.: 13 K 4515/10 F). Eine Spendenbescheinigung könne keine nachträglich bekannt gewordene Tatsache darstellen, da sie bei Erlass des Feststellungsbescheids noch gar nicht vorhanden gewesen sei. Ein solches rückwirkendes Ereignis sei jedoch für die Änderung eines Bescheids nach der Abgabenordnung ausdrücklich ausgeschlossen. Dem stehe auch das europarechtliche Effektivitätsgebot nicht entgegen. Ein Verstoß gegen das Europarecht läge nur dann vor, wenn eine nationale Regelung rückwirkend und ohne Einräumung einer Übergangsregelung die Durchsetzung europarechtlich geschützter Werte verwehre. Hier handele es sich um einen reinen Inlandssachverhalt.

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Personalia


Balzan-Preisträger 2013 

Die mit 750.000 Schweizer Franken dotierten Balzan-Preise werden am 15. November 2013 in Bern an den Mediävisten Professor André Vauchez (Universität Paris-Nanterre), den Soziologen Professor Manuel Castells (University of Southern California, Los Angeles), die Mikrobiologin Frau Professorin Pascale Cossart (Institut Pasteur, Paris) und den Quanteninformatiker Professor Alain Aspect (Ecole Polytechnique, Palaiseau) verliehen. Dies teilte die nach dem Journalisten Eugenio Balzan benannte Stiftung mit. Die Preisträger müssen die Hälfte des Preisgeldes für die Finanzierung von Forschungsprojekten nutzen, die vorzugsweise von jungen Wissenschaftlern durchgeführt werden sollen.

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Quelle: TU Dortmund

Neue Vorsitzende

Die Rektorin der TU Dortmund, Frau Professorin Ursula Gather, soll das Kuratorium der Krupp-Stiftung führen. Die Mathematikerin tritt am 1. Oktober 2013 die Nachfolge des verstorbenen Berthold Beitz an. Laut "Handelsblatt" ist ihre Amtszeit zunächst auf drei Jahre befristet.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare im Oktober 2013

Die Professur - Rechte und Pflichten
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin,
Dienstag, 1. Oktober 2013, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/659.html
 

International erfolgreich präsentieren
- Vorträge und Selbstdarstellung in englischer Sprache -
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn,
Montag/Dienstag, 7./8. Oktober 2013
http://www.hochschulverband.de/cms1/997.html

Karriere und Berufung - Wie werde ich Professor/Professorin?
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin,
Donnerstag, 10. Oktober 2013, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/887.html

Drittmitteleinwerbung und -verwaltung
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin,
Freitag, 11. Oktober 2013, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/629.html

Berufungspraxis aktuell
Wissenschaftszentrum Bonn,
Dienstag, 15. Oktober 2013, 10:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/694.html
 

Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn,
Donnerstag, 17. Oktober 2013, 10:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/803.html
 

Berufungen in der Schweiz und Deutschland
Gemeinsame Veranstaltung der Vereinigung der Schweizerischen Hochschuldozierenden VHS-AEU und des Deutschen Hochschulverbandes - ETH Zürich
Donnerstag, 24. Oktober 2013,  10:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1325.html

Berufungsverhandlungen in der Hochschulmedizin
Universität Mannheim,
Dienstag, 29. Oktober 2013, 11:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/691.html
 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium 2013 

Was ist Glück?
Mittwoch, 16. Oktober 2013, 10:00-16:45 Uhr, Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn 

Was ist Glück? Welche Formen von Glück gibt es? Beruht Glück auf den äußeren Umständen oder auf der Lebenseinstellung? Ist tatsächlich jeder seines Glückes Schmied? Welche Faktoren bestimmen Glück? Kann man es messen? Welche Korrelation besteht insbesondere zwischen materiellem Wohlstand und Wohlbefinden? Macht Geld glücklich? Und gibt es eine Glücksformel oder gar eine Anleitung zum Glücklichsein? Lässt sich Glück steigern mittels Chemie und Hormonen oder eher durch Kontemplation?

Antworten auf grundlegende anthropologische Fragen des Glücks geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 16. Oktober 2013 im Wissenschaftszentrum Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Biol. Claudia Schweigele, Tel.: 0228/902-6668, E-Mail: schweigele(at)hochschulverband.de

Anmelden können Sie sich online unter:
https://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Der gläserne Elfenbeinturm - Mehr Transparenz in der Drittmittelforschung?
Die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft wird immer enger. Davon profitieren beide Seiten: Die Wirtschaft hat einen Erkenntnisgewinn und die Wissenschaft einen wirtschaftlichen Gewinn. 

Mit der wachsenden Zusammenarbeit ist aber auch die Gefahr einer vermehrten Einflussnahme der Wirtschaft auf die Hochschulen und wonmöglich auch auf die Forschungsfreiheit verbunden.

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz möchte der Erörterung dieser Frage ein Forum bieten und lädt deshalb am 30. September 2013 zu einer Podiumsdiskussion in die Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin. Vertreter aus Wissenschaft, Industrie, Politik und Medien werden unter der Moderation von Professor Thomas Leif (SWR) diskutieren. Für den Deutschen Hochschulverband nimmt der Vorsitzende des Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Professor Udo Fink, teil.

Um Anmeldung per E-Mail an Poststelle@datenschutz.rlp.de bis zum 25. September 2013 wird gebeten.
Weitere Informationen unter:
http://www.datenschutz.rlp.de/infofreiheit/de/nachrichten/2013/images/20130930_Transparenz_Drittmittelforschung.pdf




Lehrerbildung international: Doppeltagung von DAAD und ID-E Berlin am 7. und 8. November 2013 in Berlin

Die beiden Tagungen sollen erfolgreiche Konzepte und gute Beispiele aus der Praxis der Lehrerbildung aus Deuschland und dem Ausland zusammentragen und im internationalen Vergleich für die hiesigen Hochschulen fruchtbar machen. Weitere Informationen und Anmeldehinweise erhalten Sie unter www.daad.de/ID-E_Berlinwww.daad.de/lehrerbildung sowie per E-Mail unter lehrerbildung@michel-irs.com:

- Donnerstag, 7. November 2013: ID-E Berlin Conference "Exploring Difference: International Perspectives on Teacher Training" (Britische Botschaft)

- Freitag, 8. November 2013: DAAD-Fachtagung "Internationalisierung der Lehrerbildung" (Landesvertretung NRW)

Die Konferenz 2013 der Reihe ID-E Berlin "International Dialogue on Education" wird getragen von: DAAD, British Council, Fulbright-Kommission, Group of Eight Australia, Botschaft von Kanada, Freie Universität Berlin, Finnland-Institut.

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Publikationen


Neuauflage des Handbuchs für den wissenschaftlichen Nachwuchs

(Uf.) Die 11. Auflage des Handbuchs für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist im Juli 2013 erschienen. Das Handbuch ersetzt keine individuelle Beratung, sondern ist lediglich eine Zusammenstellung von relevanten Texten, Aufsätzen, Vorschriften, Statistiken und Zahlen, die für den wissenschaftli­chen Nachwuchs von Bedeutung sein können und als Tipps für die wissenschaftliche Karriere zu sehen sind. Es beinhaltet Zahlen zum Frauenanteil, zum Anteil der Habilitationen, zur heutigen Personalstruktur, Aufsätze zum Berufsbild, Informationen zum Lehrdeputat, zur Professorenmobilität, Aufsätze zur Nachwuchsförderung mit aktuellen Informationen aus dem Bundesbericht 2013, zu Möglichkeiten des "Tenure Track", Beiträge zur Novellierung der W-Besoldung in den Ländern infolge des Urteils des Bundesverfassungsgerichts von 2012 sowie zahlreiche weitere Informationen. 

Das Handbuch ist zum Preis von 15,- Euro inklusive Versandkosten (beim Versand im Inland) zu beziehen. Ihre Bestellung richten Sie bitte an:   

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80  

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Hochschullehrerverzeichnis 2013

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist am 25. Juni 2013 neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 185,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 309 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da sie hier in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten finden (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an:  

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband ebenfalls bei dem De Gruyter Verlag direkt bestellen unter der E-Mail Adresse: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Funktionsgerechte Hochschulorganisation 
 
Am 4. Dezember 2012 veranstalteten der Deutsche Hochschulverband, Landesverband Hessen, und die Philipps-Universität Marburg ein Symposium zum Thema "Funktionsgerechte Hochschulorganisation - Rahmenbedingungen und Entwicklungspotenziale akademischer Selbstverwaltung". Der Band versammelt die dort gehaltenen und anschließend überarbeiteten Stellungnahmen und Referate: 

- Hans-Detlef Horn: Universitäten sind keine Wirtschaftsunternehmen - Einreden zum Auftakt 
- Claudia Kleinwächter/Katharina Krause: Ziele der Marburger Grundordnung 
- Rolf Bernhardt: Ziele der Novelle des Hessischen Hochschulgesetzes von 2009 
- Wolfgang Löwer: Hochschulautonomie in der bundesstaatlichen Entwicklung 
- Klaus Ferdinand Gärditz: Reformierte Hochschulorganisation und verfassungsrechtliche Gegenreformation 
- Volker Epping: Strukturelle Gefährdung der Wissenschaftsfreiheit durch Hochschulorganisation 
 
Der Band richtet sich nicht nur an Hochschulpolitiker und Hochschulrechtler, sondern besonders auch an diejenigen, für die die Organisation der hochschulinternen Willensbildung zum Umfeld ihrer alltäglichen Arbeitspraxis gehört: an Wissenschaftler, Nachwuchswissenschaftler und Studierende. 

96 Seiten, ISBN: 978-3-924066-99-4, 9,80 Euro inkl. Porto 

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:   
 
Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Vierte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79,- Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70,- Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
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Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Hochschulleitung 
 
Mit Beiträgen von Joybrato Mukherjee, Otto Hüther sowie Interviews mit Horst Hippler, Ulrich Radtke und Dieter Lenzen

Weitere Beiträge:
 
Sandra Kluwe: Friede den Fächern! Krieg den Kompetenzen! 
Historia magistra vitae: Calonne und die Notabeln 
 
Rainer Hegselmann: Provisorisches Insgesamt 
Wie lässt sich in der strukturierten Graduiertenausbildung eine wissenschaftliche Weltsicht vermitteln? 
 
Adrian Daub: Die Techies und die Fuzzies 
Selbst an US-Elite-Universitäten werden die Geisteswissenschaften infrage gestellt - ein Frontbericht aus dem Silicon Valley 

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DHV-Ticker

Umstellung auf SEPA

(Uf.) Zum 1. Februar 2014 gelten europaweit die SEPA-Bestimmungen für den Zahlungsverkehr. Damit Sie weiterhin das bequeme Lastschriftverfahren nutzen können, hat der Deutsche Hochschulverband (DHV) die bestehenden Einzugsermächtigungen in SEPA-Lastschriftmandate umgewandelt. Der DHV möchte Sie bereits vorab auf diesem Wege im Rahmen unserer Informationspflicht über die SEPA-Umstellung in Kenntnis setzen. Der DHV bucht ab Ende Februar Ihren Mitgliedsbeitrag als SEPA-Lastschrift mit unserer Gläubiger-ID DE15ZZZ00000064786 ab. Sie müssen dazu nichts weiter veranlassen. Im Januar 2014 erhalten Sie individuelle Informationen zu Ihrem Mitgliedsbeitrag. 

Sollte sich Ihre Kontoverbindung im Jahr 2014 ändern, informieren Sie uns bitte mit diesem, ab 2014 geltenden Formular: http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/bilder/newsletter/0913/sepa-nl-092013.pdf

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Teures Malheur

Der Sekundenschlaf eines Bankmitarbeiters hat zu einem gravierenden Fehler geführt: Weil der Mann dabei die Taste "2" seiner Computertastatur zu lange gedrückt hatte, wurde der Zahlungsbeleg eines Rentners von 62,40 Euro in 222.222.222,22 Euro geändert. Seine Kollegin übersah den Fehler bei der Überprüfung von Belegen. Erst nach einer systeminternen Überprüfung konnte dieser korrigiert werden. Die daraufhin erfolgte Kündigung der Sachbearbeiterin durch die Bank wies das Hessische Landesarbeitsgericht aber zurück (Az.: 9 Sa 1315/12). Es habe keine vorsätzliche Schädigung vorgelegen, auch sei der Arbeitsablauf nicht vorsätzlich manipuliert worden. Die Bearbeiterin hatte an dem Tag des Malheurs nach Angaben des Gerichts 603 Belege innerhalb von weniger als 1,4 Sekunden, 105 Belege innerhalb von 1,5 bis drei Sekunden und nur 104 Belege in mehr als drei Sekunden überprüft. Ihr schwerer Fehler reiche weder für eine Kündigung noch für eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses aus. Zuvor hatte sich die Beklagte nichts zu Schulden kommen lassen.

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Kooperationspartner des DHV



DHV und CARabatt 

(Gü.) Super-Neuwagenkonditionen für DHV-Mitglieder 

TOP-Konditionen für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes: Die Sonderangebote des Monats - ohne verhandeln zu müssen. 

DHV-Mitglieder-Angebote des Monats 

Chevrolet: Captiva mit 31 Prozent Rabatt 
Listenpreis: ab 25.690 Euro 
DHV-Rabatt: 31 Prozent
DHV-Einstiegspreis: ab 17.726 Euro (zzgl. Bereitstellungskosten 755 Euro) 
Hier informieren: Chevrolet-Neufahrzeuge:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/sponsoren/Carabatt_Monatsangebot.pdf

VW: Golf mit bis zu 20,7 Prozent Rabatt 
Listenpreis: ab 17.175 Euro
DHV-Rabatt: bis zu 20,7 Prozent
DHV-Einstiegspreis: ab 13.620 Euro (zzgl. Bereitstellungskosten 395 Euro) 
Hier informieren: VW-Neufahrzeuge:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/sponsoren/Carabatt_Monatsangebot.pdf

Die Konditionen sind bei Nachweis eines Fremdfabrikates (kein Audi, Seat, Skoda, Porsche oder VW) mit mindestens sechs Monaten und aktueller Zulassung gültig. 

Alle Aktionsangebote nur so lange der Vorrat reicht bzw. bis auf Widerruf. Über dieses Sommerangebot hinaus haben die Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes Zugang zu Spitzen-Nachlässen für sämtliche für den deutschen Markt vorgesehenen Neuwagen. 28 Marken und über 2.000 Modelle umfasst das Programm, das exklusiv für die Mitglieder unter www.hochschulverband.de/cms1/carabatt.html zu finden ist. 

Fragen, Ansprechpartner und Kontakt: 
CARabatt-Neuwagenservice
Stichwort: "Deutscher Hochschulverband - Neufahrzeuge zu Internetpreisen".
Tel.: ++49-2327-994 885-1

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DHV und VS Möbel 

Gü.) moving education: Innovationswettbewerb für Studenten und Jungabsolventen

Das EU-geförderte Projekt "tfe - task future in education" schreibt mit "moving education - Neue Lernumgebungen im 21. Jahrhundert" einen Innovationswettbewerb aus, der sich an Studenten und Absolventen der Jahre 2012/2013 aller Fachrichtungen richtet. Gesucht sind Ideen zur Integration von Bewegung in innovative schulische Lernumgebungen. Seit dem 1. September 2013 können sich sowohl Teams (gerne auch interdisziplinär) als auch Einzelteilnehmer registrieren.

In deutschen Schulen herrscht häufig immer noch eine traditionelle statische Ordnung von Lernräumen vor. Weil Lernprozesse nicht zuletzt durch den Einsatz neuer Medien aber immer vielfältiger, dynamischer, flexibler, interaktiver, vernetzter und durch die Schüler selbstbestimmter werden, sind Konzepte zur adäquaten Lernumgebung, die zum bewegten Lernen inspiriert und motiviert, gefragter denn je.

Die Wettbewerbsidee wurde in enger Zusammenarbeit der Mitglieder des "moving education-Netzwerks" (u. a. VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken) mit Pädagogen, Schülern, Wissenschaftlern, Planern und Herstellern entwickelt und beruht auf dem gemeinsamen Grundverständnis, dass dynamische und flexible Lernumgebungen sowohl Lehrenden als auch Lernenden helfen, Lernziele effizienter zu erreichen.

Eine anerkannte und interdisziplinär zusammengesetzte Jury wird sowohl die Research-Aktivitäten als auch die daraus resultierenden Erkenntnisse und die gestalterische Umsetzung der Ideen bewerten. Ausgelobt werden Geldpreise sowie Auslandpraktika mit finanzieller und organisatorischer Unterstützung. Spätester Termin zur Einreichung der vollständigen Arbeiten ist der 24. Januar 2014.

Auf www.movingeducation.net finden Sie alle weiteren Informationen zum Wettbewerb. Zur Teilnahme abbonieren Sie bitte zunächst den Newsletter, der regelmäßig über Neuigkeiten informiert. Seit dem 1. September 2013 besteht die Möglichkeit zur Onlineregistrierung. 

http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/bilder/newsletter/0913/moving-education092013.pdf

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DHV und Deilmann

(Gü.) Höhepunkte klassischer Musik auf dem Grandhotel zur See

Die antike Inselwelt der Ägäis und die türkische Westküste sind die Ziele der diesjährigen großen Galareise der klassischen Musik mit der DEUTSCHLAND. 

In der musikalisch inspirierten Atmosphäre dieser Reise genießen Sie die Gesellschaft großer Künstler und junger Talente, eine Vielzahl konzertanter Darbietungen an Bord sowie eine exklusive Aufführung nur für Traumschiff-Gäste in der Ausgrabungsstätte von Ephesus.

Junge hochbegabte Sänger stellen sich an Bord dem Urteil einer hochkarätig besetzten Jury im Wettbewerb um den OCEAN CLASSICAL AWARD - moderiert von Professor Justus Frantz und begleitet von Musikern der Philharmonie der Nationen.

Die zehntägige Kreuzfahrt vom 6.-15.11.2013 von Piräus nach Antalya ist ab 1.995,- Euro p. P. (Zweibettkabine) buchbar, Flüge ab/bis Deutschland zzgl. 620,- Euro p. P.

Weitere Infos unter:
 http://www.deilmann-kreuzfahrten.de/kreuzfahrtprogramm/themenkreuzfahrten/klassikkreuzfahrten.html

http://www.deilmann-kreuzfahrten.de/fileadmin/deilmann-kreuzfahrten/images/kataloge/kataloge_2013/Mittelmeer_2013_low.pdf

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DHV und Seminaris

(Gü.) Weihnachtsfeier effektvoll planen

Jetzt schon an die Weihnachtsfeier im Kreise der Dozenten, mit dem wissenschaftlich-technischen Personal oder vielleicht sogar im Rahmen der gesamten Fakultät denken? Ja, denn jetzt gibt es noch alle Möglichkeiten, diese Zusammenkunft zu einem unvergesslichen, verbindenden Erlebnis zu machen. 

Wer schon einmal eine solche Feier organisiert hat, weiß genau, dass dazu mehr gehört als Glühwein, Lebkuchen, ein paar Kerzen und Tannenzweige in einem freien Seminarraum. Wenn alle gern daran zurückdenken sollen, dann sollte man dafür am besten professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen. Seminaris-Marketing- und Vertriebsdirektorin Angela Karst: "Greifen Sie ruhig auf unsere Erfahrungen zurück! Jahr für Jahr finden in unseren Häusern Weihnachtsfeiern statt - vom Kaminabend im kleinen Kreis bis hin zur großen Nikolaus-Sause." Der erste Schritt: rechtzeitig einen Termin festlegen. Und dann möglichst schnell Räumlichkeiten in einem Hotel der Seminaris-Gruppe buchen. Angela Karst: "Auch bei der individuellen Ausgestaltung Ihrer Feier unterstützen wir Sie gern! Rufen Sie mich doch einfach an: 04131 - 713 829!" 

Ein kleiner Vorgeschmack: 
http://www.seminaris.de/index.php?id=358&noMobile=1

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DHV und Merkana 

(Gü.) Berlin - immer eine Reise wert!    

Und ganz besonders, wenn Sie so günstig und bequem in die Hauptstadt reisen können. Schon ab 99,- Euro pro Person, inkl. Bahnanreise und eine Hotelübernachtung*!   Erleben Sie also ganz entspannt Berlin mit all' seinen Facetten kennen: Kultur, Sightseeing, Politik, Szene und die Geschichte zwischen Ost und West.  

Mehr Informationen und Buchungen gerne bei Ihrer persönlichen Ansprechpartnerin Anke Schmiede von Ihrem Verbandsreisebüro Merkana 
Tel.: 02191-9288-240 
 schmiede@merkana.de oder dhv@merkana.de   

* Hin- und Rückreise, 2. Klasse, BC, Hotelübernachtung im Motel One, Preise je nach Verfügbarkeit, begrenztes Kontingent, Änderungen und Irrtümer vorbehalten!

 

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DHV und Brother

(Gü.) Portabel wie mobile Drucker, schnell und effizient wie Arbeitsplatzdrucker - Brother erweitert das Sortiment der Etikettendrucker 

Brother im September 2013: Brother bringt drei neue Etikettendrucker auf den Markt. Die  Modelle TD-2020, TD-2120N und TD-2130N ermöglichen gesteigerte Produktivität beim drahtlosen Druck von Etiketten. 

Die neuen Geräte versprechen eine Druckgeschwindigkeit von 152,4 mm/Sekunde und die Verarbeitung von Etikettenrollen mit einem Durchmesser von bis zu 12,7 cm und eine maximale Druckbreite von 56 mm. Die Modelle TD-2020 und TD-2120N haben eine Druckauflösung von 203 dpi, der TD-2130N sogar von 300 dpi und erfüllt damit die Voraussetzung für gestochen scharfe Texte und Logos. Sie arbeiten mit Thermodirekt-Druckverfahren und verfügen über eine USB-und serielle Schnittstelle.

Mehr Informationen unter: 
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/bilder/newsletter/0913/Brother092013.pdf

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)

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