DHV-Newsletter 11/2013

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Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

Lob oder Tadel für Wissenschaftsminister, Rektoren und Präsidenten? 

Wen wählen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum "Wissenschaftsminister des Jahres" und "Präsident/Rektor des Jahres"? Der Deutsche Hochschulverband (DHV), die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland, ruft seine Mitglieder einmal im Jahr dazu auf, die Führungsqualitäten des Rektors bzw. Präsidenten ihrer Hochschule sowie ihres jeweiligen Landeswissenschaftsministers und der Bundesministerin für Bildung und Forschung zu bewerten. 

Fühlen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gut repräsentiert? Wie ist es um Medien-, Führungskompetenz oder auch soziale Kompetenz der Entscheidungsträger bestellt? Verfügen sie über Verhandlungsgeschick, Durchsetzungsvermögen und Kenntnis des Universitätsbetriebs? Zeichnen sie Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Fairness, Offenheit und Mut zu Entscheidungen aus? Haben Rektor bzw. Präsident gute Kontakte zu Politik und Wirtschaft? Und machen die Wissenschaftsminister eine gute Politik für die Universitäten? 

Bis zum 13. Dezember 2013 haben alle DHV-Mitglieder Gelegenheit, sich mittels eines geschützten Passwortes an den Online-Abstimmungen zu beteiligen. Das Bewertungsverfahren wurde in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Evaluation und Methoden der Universität Bonn entwickelt. 

Die Auszeichnung "Wissenschaftsminister des Jahres" und der Preis "Rektor/Präsident des Jahres" werden im Rahmen der Wissenschaftsgala des DHV am 24. März 2014 in Frankfurt am Main verliehen.  

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Quelle: istockphoto.com

AG Med fordert Systemzuschlag für Universitätsklinika

Die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin (AG Med) hat vor dem Hintergrund der Koalitionsverhandlungen in Berlin die künftige Bundesregierung aufgefordert, die Finanzierung der Universitätsklinika nachhaltig zu verbessern. Das auf Fallpauschalen basierende Vergütungssystem (DRG) werde weder den Besonderheiten noch den spezifischen Aufgaben sowie Kosten der Universitätsklinika bei Diagnostik und Therapie gerecht. Inzwischen lege deshalb die Mehrzahl der 32 Universitätsklinika negative Jahresabschlüsse vor. 

Vor diesem Hintergrund erwarte die AG Med vom Bund einen DRG-Systemzuschlag, der der besonderen Aufgabenstellung von Maximalversorgern, die zudem Aufgaben in Forschung, Lehre und Weiterbildung schultern müssen, Rechnung trage. Zugleich forderte die AG Med die neue Bundesregierung auf, eine Kofinanzierung der Investitionskosten der Universitätsklinika durch den Bund und die Länder gegebenenfalls auch durch eine Grundgesetzänderung (Artikel 91 b GG) zu ermöglichen.
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/Finanzierung_der_Universit%C3%A4tsklinika.pdf

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Forschungsrating wird ausgeweitet

Der Wissenschaftsrat will den zahlreichen Universitätsrankings ein differenzierteres, multidimensionales Bewertungsverfahren entgegensetzen. Deshalb hat er auf seiner Herbstsitzung in Mainz beschlossen, das von ihm konzipierte und in vier Fächern (Chemie, Soziologie, Elektro- und Informationstechnik, Anglistik und Amerikanistik) seit 2005 eingehend erprobte Verfahren des Forschungsratings fortzuführen und auszuweiten. Zukünftig soll es auf alle Fächergruppen ausgedehnt werden (Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Geisteswissenschaften und Medizin). Pro Fächergruppe sollen bis zu fünf Fächer parallel bewertet werden. Davon verspricht sich der Wissenschaftsrat einen deutlich höheren Nutzen für die Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die erstmals innerhalb weniger Jahre einen Großteil ihrer Forschungsleistungen nach einheitlichen Standards bewerten lassen können. Die ersten Erhebungen könnten Pressseberichten zufolge Ende 2014 oder Anfang 2015 starten. Resultate für die ersten Fächer würden dann frühestens Ende 2016 vorliegen.

Der Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands, der sich im Jahr 2009 gegen die Teilnahme am Forschungsrating ausgesprochen hatte (vgl. Newsletter 7/2009), kritisierte in einer Stellungnahme, dass der Aufwand des neuen Verfahrens in keinem Verhältnis zu dessen Ertrag stehe. Beim Rating eines großen Faches wäre die Gruppe der Bewertenden und Bewerteten in einem hohen Maße identisch.
http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=1182&L=
http://www.historikerverband.de/

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Gedämpfte Stimmung bei Hochschulleitungen 

Die Stimmung der Rektoren und Präsidenten aller deutschen Hochschulen ist im Jahr 2012 gegenüber 2011 eingetrübt. Fast jeder zweite Hochschulleiter (45 Prozent) bewertet inzwischen die Finanzsituation seiner Hochschule negativ. 2011 waren es lediglich 16 Prozent. Das ergibt das aktuelle Hochschul-Barometer des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Auch für die Zukunft befürchte rund die Hälfte der Befragten eine weitere Verschlechterung der finanziellen Lage. Geld fehle vor allem bei Bau- und Sanierungsvorhaben und beim Personal. 

Hilfe soll nach dem Willen der Rektoren und Präsidenten vom Bund kommen: Neun von zehn Hochschulleitern forderten eine Abschaffung des Kooperationsverbots und zusätzliche staatliche Mittel. Gewünscht werde insbesondere ein Zusatzbeitrag, der sich an der Anzahl der Studierenden orientiere, so der Stifterverband. Höhere Grundmittel verlangten insbesondere die in der Exzellenzinitiative ausgezeichneten Eliteuniversitäten, die sich vom Drittmittel-Wettbewerb ermüdet fühlten.

Trotz der kritischen finanziellen Lage, so der Stifterverband weiter, sehe sich die große Mehrheit der Befragten im Wettbewerb besser aufgestellt als noch ein Jahr zuvor. Vor allem in der Lehre hielten sich mehr als 80 Prozent der Hochschulen für wettbewerbsfähig. 
http://www.stifterverband.com/hobaro/umfrage_2012/index.html

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Quelle: Susie Knoll/ Florian Jänicke

Steinmeier entlastet

Die Universität Gießen hat die Plagiatsvorwürfe gegen den Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Frank-Walter Steinmeier, zurückgewiesen. Zwar gebe es in der Zitierpraxis der Dissertation an einigen Stellen "handwerkliche Schwächen". Es lägen aber weder eine Täuschungsabsicht noch ein wissenschaftliches Fehlverhalten vor, erklärte die Universität am 5. November 2013. Der zuständige Promotionsausschuss habe deshalb einstimmig beschlossen, Steinmeier den Doktorgrad nicht zu entziehen. 

Die ersten Plagiatsvorwürfe gegen Steinmeier hatte Ende September Professor Uwe Kamenz von der FH Dortmund via "Focus" erhoben (vgl. Newsletter 10/2013). Kurz darauf hatten auch die Plagiatsjäger der Internetplattform Vroniplag auf 61 von 395 Seiten der Doktorarbeit kritische Stellen ausgemacht. Auf 18 Seiten in Steinmeiers Dissertation seien mehr als drei Viertel unsachgemäß gekennzeichneter Übernahmen enthalten.

Inzwischen steht auch Kamenz unter Plagiatsverdacht. Auf zehn Seiten seiner 1997 erschienenen Einführung in die Marktforschung soll er laut "Tagesspiegel" Abbildungen, Tabellen und Texte anderer Autoren ganz oder teilweise übernommen haben. 
http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm213-13

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Lammert: Kein Verfahren zur Aberkennung des Doktorgrades

Die Universität Bochum wird kein Verfahren zur Aberkennung des Doktorgrades von Bundestagspräsident Norbert Lammert eröffnen. Das hat das Rektorat der Hochschule nach eingehender Prüfung beschlossen. "In der Dissertation finden sich zwar vermeidbare Schwächen in den Zitationen, die aber den Verdacht des Plagiats oder der Täuschung keineswegs rechtfertigen", hieß es in einer Mitteilung der Universität.  

Ein anonymer Blogger mit dem Pseudonym "Robert Schmidt" hatte Lammert Ende Juli vorgeworfen, dass sich auf 42 Seiten seiner Arbeit aus dem Jahr 1975 Unregelmäßigkeiten fänden. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe hatte Lammert selbst um eine Überprüfung gebeten (vgl. Newsletter 8/2013). 
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2013/pm00294.html.de

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Quelle: www.destatis.de

Deutsche Studierende zieht es ins Ausland

Im Jahr 2011 waren knapp 134.000 deutsche Studierende an ausländischen Hochschulen eingeschrieben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren dies 4,6 Prozent oder 5.900 Studierende mehr als im Jahr 2010. In den letzten zehn Jahren zog es immer mehr deutsche Studierende ins Ausland: Während im Jahr 2001 auf 1.000 deutsche Studierende an inländischen Hochschulen 32 deutsche Studierende an Hochschulen im Ausland kamen, war dieses Verhältnis 2011 mit 63 nahezu doppelt so hoch.  

Die drei beliebtesten Zielländer im Jahr 2011 waren wie im Vorjahr Österreich, die Niederlande und das Vereinigte Königreich. Den größten Anteil aller deutschen Studierenden hatte Österreich (22,9 Prozent), gefolgt von den Niederlanden (18,7 Prozent) und dem Vereinigten Königreich (11,2 Prozent). 

Die Verteilung der deutschen Studierenden im Ausland nach Fächergruppen unterscheidet sich in den Zielländern erheblich. So sind in Australien knapp 58 Prozent aller deutschen Studierenden in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften immatrikuliert, während in Frankreich etwa die Hälfte aller deutschen Studierenden in der Fächergruppe Sprach- und Kulturwissenschaften, Sport studieren. In Ungarn dagegen sind 70 Prozent der deutschen Studierenden in Humanmedizin eingeschrieben. 

Die deutschen Hochschulen sind laut Statistikern auch für ausländische Studierende attraktiv. Im Wintersemester 2012/2013 waren an deutschen Hochschulen 205.000 ausländische Studierende eingeschrieben, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben hatten. Zehn Jahre zuvor (Wintersemester 2002/2003) waren es mit 163.000 ausländischen Studierenden noch deutlich weniger.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2013/11/PD13_377_213.html

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Quelle: istockphoto.com

Hochschulen als Wirtschaftsfaktor

Hochschulen stärken in ihren Regionen die Wirtschaftskraft und senken dort die Arbeitslosigkeit. Das geht aus der Studie "Wirtschaftsfaktor Hochschule" des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft hervor. Demnach steigt die Wirtschaftskraft pro Kopf an einem Hochschulstandort um ein Fünftel oder rund 4.500 Euro pro Einwohner. Die Arbeitslosenquote sinkt um ein Drittel, also etwa um drei Prozentpunkte.

Insgesamt lässt sich laut Stifterverband der Wertschöpfungseffekt von Hochschulen auf 190 Milliarden Euro im Jahr taxieren. Das entspreche 7,3 Prozent des deutschen Bruttoinlandprodukts. Dabei profitierten die Stadtstaaten, in denen im Verhältnis zur Einwohnerzahl besonders viele Studierenden und Wissenschaftler leben, am meisten von ihren Hochschulen.
http://www.stifterverband.info/presse/pressemitteilungen/2013_10_16_wirtschaftsfaktor_hochschule/index.html

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Forderungen an den "Superminister"

Nach der Zusammenlegung von Wissenschafts- und Kultusministerium in Bayern fürchten die Landesuniversitäten, ihre Anliegen könnten in der Fülle der Aufgaben, die auf "Superminister" Ludwig Spaenle zukommen, untergehen. In einem Positionspapier haben sie daher einen umfassenden Forderungskatalog aufgestellt, damit der Freistaat gegenüber der nationalen wie internationalen Konkurrenz nicht zurückfällt. Dazu gehört insbesondere die Forderung nach einem international wettbewerbsfähigen Karrierespektrum für Spitzenwissenschaftler. Weder 50 Zukunftsprofessuren, die flexibel international besetzt werden könnten, noch ein Fonds für 500 Nachwuchswissenschaftler, die ein von der bayerischen Staatsregierung einberufener Zukunftsrat vorgeschlagen habe, seien bislang geschaffen worden. Auch für Studierende aus dem Ausland müsse Bayern attraktiver werden. Um einem Innovationsstau in Milliardenhöhe zu begegnen, fordern die Universitäten, die Mittel für den Bauunterhalt mindestens zu verdreifachen. Überlegungen, eine "Wissenschaftskommission" einzurichten, um die Hochschulen wieder stärker zu kontrollieren, lehnten die Präsidenten ab. Die Freiheit von Forschung und Lehre verbiete "Denkvorgaben und bürokratiesteigernde Detailsteuerung". Gefordert werden darüber hinaus mehr Forschungskooperationen mit Firmen, "Industry-on-Campus"-Modelle, wie sie in Aachen oder Jülich praktiziert würden. Ebenso seien Forschungsverbünde stärker zu fördern.
http://www.unibayern.de/Positionspapier-1495

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Abkehr von der "unternehmerischen Hochschule"

Mit einem neuen Landeshochschulgesetz verabschiedet sich die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg vom Leitbild der "unternehmerischen Hochschule" der schwarz-gelben Vorgängerregierung. Die Rolle des Senats wird gegenüber dem Hochschulrat wieder gestärkt. Um Blockaden bei der Wahl eines Rektors zu vermeiden, wird der Senat schon in die Personalfindung eingebunden, die eigentliche Wahl soll künftig in beiden Gremien gleichzeitig erfolgen. In den Hochschulräten wird die Amtszeit der Mitglieder auf neun Jahre begrenzt. Dazu soll eine Frauenquote von 40 Prozent festgelegt werden.

Als Konsequenz aus den Plagiatsfällen bei Promotionen will die Landesregierung, dass künftig verbindliche Betreuungsvereinbarungen zwischen Doktorvater und Doktorand geschlossen werden, die einen verlässlichen Ablauf der Promotion garantieren sollen. Promovierende erhalten zudem eine Stimme in einem neuen Konvent. Schließlich sollen Juniorprofessoren die Möglichkeit haben, sich für ein "Tenure track"-Verfahren zu bewerben, also direkt von einer W1- auf eine W3-Stelle zu wechseln.

Bis zum 28. November ist der am 17. Oktober 2013 vorgestellte Entwurf in der Anhörung. Im zweiten Quartal 2014 soll das neue Gesetz in Kraft treten.

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Quelle: istockphoto.com

Zweitveröffentlichungsrecht: DHV protestiert gegen geplante baden-württembergische Landesregelung

Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Bernhard Kempen, hat Wissenschaftsministerin Theresisa Bauer mit Schreiben vom 15. November 2013 dazu aufgefordert, eine geplante Landesregelung zum Zweitveröffentlichungsrecht ersatzlos zurückzuziehen, da diese rechtswidrig und hochschulpolitisch verfehlt sei. Der Entwurf eines dritten baden-württembergischen Hochschulrechtsänderungsgesetzes sieht vor, den Anwendungsbereich eines Zweitveröffentlichungsrechts auf das wissenschaftliche Personal an den Hochschulen auszudehnen. Bei Fragen des Zweitveröffentlichungsrechts liege die Regelungskompetenz aber nicht bei den Ländern, sondern ausschließlich beim Bund, der das Zweitverwertungsrecht auf mindestens zur Hälfte mit öffentlichen Mitteln geförderte Forschungstätigkeiten beschränkt habe (vgl. Newsletter 7/2013), so Kempen. 

Darüber hinaus sehe die Neuregelung eine Ermächtigungsgrundlage für eine Rechtsverordnung des Wissenschaftsministeriums vor, mittels der wissenschaftliche Autoren dazu verpflichtet werden können, auf hochschuleigenen Servern zweitzuveröffentlichen. Dies verstoße gegen Art. 5 Abs. 3 des Grundgesetzes, wonach der wissenschaftliche Autor über Ort, Zeit und Art und Weise einer wissenschaftlichen Veröffentlichung selbst bestimmt.  

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Reform der Lehrerbildung

Der Berliner Senat hat sich auf eine Reform der Lehrerbildung geeinigt. Angehende Lehrer sollen vermutlich ab dem Wintersemester 2015/16 gleich gut und gleich lang ausgebildet werden. Auf sechs Semester Bachelor- sollen vier Semester Masterstudium sowie eine anderthalbjährige Vorbereitungszeit folgen. Drei Lehrämter soll es künftig noch geben: für Grundschulen, Integrierte Sekundarschulen und Gymnasien sowie Berufsschulen. Erst im Masterstudium sollen sich angehende Lehrer auf die Integrierten Sekundarschulen oder die Gymnasien spezialisieren können. Bei den Grundschullehrern soll die fachliche Kompetenz gestärkt werden. Neu wird hier eine Grundausbildung in Mathematik und Deutsch eingeführt. Für alle künftigen Lehrer sollen die Praxiselemente bereits während des Studiums gestärkt werden.

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Cottbuser Professoren fordern Stopp der Hochschulfusion

In einem Protestbrief haben 69 Cottbuser Professoren die rot-rote Landesregierung zum Stopp des Fusionsprozesses der BTU Cottbus mit der Senftenberger Hochschule Lausitz aufgefordert. Das vom Landtag beschlossene Fusionsgesetz solle bis zu einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ausgesetzt werden, forderten die Hochschullehrer. Seit der bereits am 1. Juli dieses Jahres vollzogenen Verschmelzung sei die Lage der beiden Hochschulen "deprimierend". Die alten Senate der Hochschulen müssten wieder eingesetzt werden. Um selbst eingreifen zu können, habe die Landesregierung die radikalste Form einer Fusion gewählt, bei der die Hochschulautonomie zeitweilig ausgesetzt werde. Das Protestpapier wurde von zwei Dritteln der Cottbuser Professoren unterzeichnet. Die neue BTU in Cottbus und Senftenberg hat zurzeit 228 Professorenstellen, von denen die Landesregierung mittelfristig 78 abbauen will.

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Wissenschaftsrat: Bremens Hochschulen leistungsstark, aber unterfinanziert

Das Wissenschaftssystem des Landes Bremen ist leistungsstark, aber unterfinanziert. Zu diesem Schluss kommt der Wissenschaftsrat, der auf seiner Herbstkonferenz in Mainz Empfehlungen zur Weiterentwicklung des öffentlichen Bremer Hochschulsystems verabschiedet hat. So stehe der Ausbau des Hochschul- und Wissenschaftssystems unter einem hohen finanziellen Druck. Schon heute seien deutliche Mängel in der Personal- und Infrastrukturausstattung der Hochschulen sichtbar, so der Wissenschaftsrat, der insbesondere höhere finanzielle Zuwendungen für die Bremer Wissenschaft anmahnte. Die weitere Unterstützung der privaten Jacobs University durch das Land dürfe keinesfalls zu Lasten der staatlichen Hochschulen gehen. 

Um Synergiepotenziale auszuschöpfen, rät der Wissenschaftsrat zu mehr Zusammenarbeit unter den Hochschulen auch über Landesgrenzen hinweg. Das Gremium empfahl, allgemeine Forschungs- und Lehrkooperationen bis hin zu Plattformen zwischen der Universität und den Fachhochschulen zu schaffen, in die auch außeruniversitäre Forschungsinstitute und die Wirtschaft einbezogen werden sollen. Eine solche Kooperationsplattform könne zum Beispiel in den Meereswissenschaften und -technologien zum Zuge kommen. 
http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=1183&L=

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Neues Hochschulgestz: Kritik an Machtfülle des Präsidenten

Für verfassungswidrig halten die Juristen der Universität Hamburg den Entwurf für ein neues Landeshochschulgesetz (vgl. Newsletter 7/2013). Nach Informationen des "Hamburger Abendblatts" drohen sie Wissenschaftssenatorin Dorothe Stapelfeldt mit einer Klage. In seiner jetzigen Form verstoße der Gesetzesentwurf gegen die Wissenschaftsfreiheit, weil sämtliche wichtige Entscheidungsbefugnisse in der Hand des Universitätspräsidenten konzentriert blieben. 

Zu einer ähnlichen Einschätzung wie die Juristische Fakultät kommt auch der Landesverband Hamburg im Deutschen Hochschulverband (DHV): Die Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter drohten marginalisiert zu werden und "vom Regen in die Traufe zu kommen", so Landesverbandsvorsitzender Professsor Hartmut Schmidt gegenüber dem "Hamburger Abendblatt". Wie die Juristen fordert der DHV, den Gesetzentwurf wegen seiner Verfassungswidrigkeit abzuändern. 

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Rektoren schlagen Alarm

Die Rektoren von Mecklenburg-Vorpommerns Hochschulen haben Presseberichten zufolge im Finanzausschuss des Landtags ein dramatisches Bild der Finanzlage ihrer Einrichtungen gezeichnet. Sollte das Land in den kommenden zwei Jahren nicht mehr Geld zur Verfügung stellen, müssten Stellen von Professoren und anderen Mitarbeitern unbesetzt bleiben. Allein an der Universität Greifswald wären 44 Stellen betroffen, führte die Rektorin Frau Professorin Johanna Weber in einer Anhörung des Ausschusses aus. 

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Hochschulzukunftsgesetz = Hochschulentmündigungsgesetz?

Die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen mit ihren rund 120.000 Beschäftigten sollen neue gesetzliche Grundlagen erhalten. Mit einem Hochschulzukunftsgesetz, dessen Entwurf Wissenschaftsministerin Svenja Schulze am 13. November 2013 in Düsseldorf vorgestellt hat, will die Regierung den Universitäten und Fachhochschulen wieder eine Landesplanung geben. Die Hochschulen werden angehalten, über ihre Leistungen und die Verwendung der Steuergelder klar Rechenschaft abzulegen. Der Senat wird aufgewertet und soll gemeinsam mit dem Hochschulrat neue Rektoren finden und wählen. Professoren, Mitarbeiter und Studierende sollen künftig paritätisch in den Gremien der akademischen Selbstverwaltung vertreten sein. Verbessert werden sollen auch die Arbeitsbedingungen und Aufstiegschancen von Beschäftigten der Hochschule. Bei der nach Feststellung des Landes zu geringen Präsenz von Frauen in Hochschulführungspositionen will das Gesetz gegensteuern. 

Die Pläne der Landesregierung stießen bei den nordrhein-westfälischen Universitäten auf scharfe Kritik. Die NRW-Landesrektorenkonferenz rügte den Gesetzentwurf als "klaren Rückschritt" und "unangebracht". Aus Sicht der Rektoren wird die Möglichkeit der hochschulpolitischen Einflussnahme des Landes durch die Autonomie der Universitäten und Fachhochschulen nicht beeinträchtigt. Vor diesem Hintergrund sei es unverständlich, wenn das bewährte Modell durch ein Hochschulgesetz abgelöst werde, das auf eine höhere Regelungsdichte und mehr staatliche Lenkung setze.

Zum Entwurf eines Hochschulzukunftsgesetzes werden in den nächsten Monaten Hochschulen, Gewerkschaften und Berufsverbände angehört, ehe im Frühjahr 2014 die Einbringung ins Parlament erfolgen soll. Das Gesetz selbst soll zum Wintersemester 2014/15 in Kraft treten.
http://www.wissenschaft.nrw.de/hochschule/hochschulrecht/hochschulzukunftsgesetz/
http://www.lrk-nrw.de/lrk/aktuelles/pressemiteilungen/353-15112013-neues-hochschulgesetz-nrw-universitaeten-enttaeuscht.html

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Karriere


Studiert und kinderlos

Immer mehr Frauen in Deutschland bleiben kinderlos. Bereits jede fünfte Frau zwischen 40 und 44 Jahren hat keinen Nachwuchs. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Die Statistiker bestätigten zudem, dass viele Akademikerinnen kinderlos bleiben. In den alten Bundesländern erreichte 2012 die Kinderlosenquote bei Akademikerinnen zwischen 45 und 49 Jahren mit 30 Prozent einen neuen Höchststand. Bei den fünf Jahre jüngeren Akademikerinnen wird die Kinderlosenquote hingegen voraussichtlich etwas geringer ausfallen. Neu ist, dass in den neuen Ländern die Kinderlosigkeit derzeit bei den Frauen mit Hochschul- oder Fachschulabschluss schneller zunimmt als bei Nicht-Akademikerinnen.
www.destatis.de

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Frauenquote spaltet die Wissenschaft

Frauen bewerten eine Frauenquote in der Wissenschaft überwiegend positiv. Sie gehen mehrheitlich von einer noch immer bestehenden Diskriminierung von Frauen im Wissenschaftssystem aus und sind der Meinung, dass eine Frauenquote die Gleichstellung von Frauen und Männern an Universitäten und mittelbar die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie verbessern könnte. Männer stehen einer Frauenquote dagegen mehrheitlich kritisch gegenüber. Das geht aus einer Online-Umfrage der Arbeitsgruppe "Hochschulpolitik" des Jungen Kollegs der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften hervor, an der 1.172 Hochschulmitarbeiterinnen und -mitarbeiter aus ganz Deutschland teilgenommen haben. Der geschlechterspezifische Unterschied bei der Beurteilung der Frauenquote sei umso stärker ausgeprägt, je höher die Befragten in der universitären Hierarchie stehen. So sei  die Meinungsdifferenz zwischen Professorinnen und Professoren besonders stark, bei jüngeren Akademikern und Akademikerinnen hingegen weniger ausgeprägt.

Die Arbeitsgruppe Hochschulpolitik spricht sich vor diesem Hintergrund  im Falle einer Einführung einer Frauenquote in der Wissenschaft für ein flexibles Kaskadenmodell aus. Dieses solle auf die Neuberufungen von Professorinnen und Professoren angewendet werden, aber nicht auf die in der betroffenen Fakultät zum jeweiligen Zeitpunkt bereits installierten Professuren. Damit soll vermieden werden, dass nur Frauen eingestellt werden, bis die Quote erfüllt ist.  
http://www.awk.nrw.de/pressemedien/detailansicht-presse/2013-10-23-stellungnahme-der-ag-hochschulpolitik-des-jungen-kollegs-zum-thema-frauenqoute-in-der-wissenschaft.html?tx_ttnews[backPid]=51
 

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"Science&Society"-Sessions 

Die Schering Stiftung fördert die Durchführung von "Science&Society"-Sessions im Rahmen naturwissenschaftlicher Konferenzen. Ausgangspunkt dafür ist die Überlegung, dass die modernen Naturwissenschaften einen immer größeren Einfluss auf das Leben in unserer Gesellschaft haben und dies auch in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen wird. 

Die Sessions befassen sich aus soziologischer, philosophischer, ethischer oder künstlerischer Perspektive mit den Naturwissenschaften und sollen Diskussionen anregen, die den Naturwissenschaftlern neue Blickwinkel auf ihre Arbeit und deren Außenwirkung eröffnen und zu neuartigen interdisziplinären Kooperation führen können. 

Für das Jahr 2014 ist die Einreichung von Anträgen bis zum 28. Februar 2014 möglich. Beantragt werden können Reise- und Übernachtungskosten für maximal drei Sprecher, die das gewählte Thema aus ihren jeweiligen Perspektiven im Plenum zur Diskussion stellen. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage der Schering Stiftung www.scheringstiftung.de  unter "Aktuelles". 

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Ars Legendi-Fakultätenpreise Mathematik und Naturwissenschaften 

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die Deutsche Mathematiker-Vereinigung, die Deutsche Physikalische Gesellschaft, die Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Verband für Biologie, Biowissenschaften & Biomedizin in Deutschland loben erstmals gemeinsam den Ars legendi-Fakultätenpreis für Mathematik und Naturwissenschaften aus. Der Preis wird an Wissenschaftlerinnen oder  Wissenschaftler verliehen, die sich durch herausragende, innovative und beispielgebende Leistungen in Lehre, Beratung und Betreuung auszeichnen. Er wird jährlich in den Kategorien Biowissenschaften, Chemie, Mathematik und Physik vergeben und ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Bewerbungsschluss ist der 6. Dezember 2013:
http://www.stifterverband.info/wissenschaft_und_hochschule/lehre/ars_legendi_fakultaetenpreis/mathematik_naturwissenschaften/index.html 

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Hohe Zustimmung für Rektorenschelte an TU9 und "German U15"

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Oktober-Ausgabe gefragt, ob sie die heftige Kritik mehrerer Hochschulpräsidenten und Rektoren an Zusammenschlüssen von Hochschulen wie den TU9 und den "German U15" für berechtigt hielten. 79,3 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 20,7 Prozent mit Nein.

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Quelle: istockphoto.com

Fortschritt durch Forschungsratings?

Der Wissenschaftsrat will mit seinem Forschungsrating den zahlreichen Universitätsrankings ein differenzierteres, mulitdimensionales Bewertungsverfahren entgegensetzen. Halten Sie Forschungsratings für einen Fortschritt?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


Quelle: istockphoto.com

Reform der W-Besoldung in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg reformiert die W-Besoldung. Das geht aus Eckpunkten hervor, die Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am 25. Oktober 2013 in Stuttgart vorgestellt hat. Danach sollen rückwirkend zum 1. Januar 2013 die Grundgehälter in W 2 und W 3 um 750 auf 5.400 bzw. um 518 auf 6.130 Euro angehoben werden. Leistungsbezüge sollen dabei in Höhe von 50 Prozent auf die Erhöhung der Grundgehälter angerechnet werden. Als bislang einziges Bundesland will Baden-Württemberg auch Juniorprofessoren besser stellen. Das Grundgehalt in W 1 soll um 300 Euro auf 4.288,35 Euro erhöht werden. Die Obergrenze der Zulage für Juniorprofessoren wird von bisher 600 Euro pro Monat auf 100 Prozent des Grundgehalts in W 1 angehoben.
http://mwk.baden-wuerttemberg.de/service/pressemitteilungen/presse-detailseite/anhebung-der-w-besoldung/

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Tischler mit Studienplatzklage gescheitert

Ein Tischler ohne Abitur ist mit dem Versuch, sich für ein Studium der Erziehungswissenschaften einzuklagen, vor Gericht gescheitert. Der Vater, der sich Vollzeit um seine zwei Kinder kümmert, ist laut Urteil des Verwaltungsgerichts Trier zu Recht von der Universität Trier nicht zugelassen worden (Az.: 5 K 692/13.TR). 

Ein Anspruch auf ein Universitätsstudium ohne Abitur bestehe nur, wenn die Ausbildung in einem inhaltlichen Zusammenhang mit dem Studiengang stehe, teilte das Gericht mit. Der Tischler aus dem Westerwald war der Ansicht, dass seine in der Erziehungszeit erworbenen Kenntnisse den erforderlichen Zusammenhang mit dem Studiengang herstellten.

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Quelle: istockphoto.com

VG Wort: Keine Pauschalbeiträge für Verlage

Die VG Wort darf nicht mehr allen Autoren pauschal einen Verlegeranteil von ihren Tantiemen abziehen. Das hat das Oberlandesgericht München entschieden (Az.: 6 U 2492/12). Damit bestätigten die Richter die Klage eines wissenschaftlichen Autors in zweiter Instanz. Die Berechnung eines Verlegeranteils sei nur dann rechtens, wenn der Autor seine Rechte ausdrücklich abgetreten habe, so die Richter. Außerdem verurteilte das Gericht die VG Wort dazu, genau offenzulegen, wer in welcher Höhe an den Tantiemen des Autors beteiligt wird. 

Die VG Wort verwaltet treuhänderisch Urheberrechte für mehr als 400.000 Autoren und 10.000 Verlage. Sie nimmt Geld ein und verteilt es nach einem bestimmten Verteilungsschlüssel an die Urheber. Die VG Wort hatte während des Rechtsstreits die Ausschüttung zunächst gestoppt, dann aber im August 2013 beschlossen, die Hauptausschüttung für 2012 unter Vorbehalt durchzuführen. Die VG Wort hat angekündigt, gegen die Entscheidung des Oberlandesgerichts in Revision zu gehen. 

 

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Aberkennung der Habilitation

Dem Freiburger Sportmediziner Professor Hans-Hermann Dickhuth ist seine vor 30 Jahren erfolgte Habilitation wegen Plagiats aberkannt worden. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hat die Universität Freiburg damit einem Professor die Habilitation aberkannt. Grundlage der Entscheidung war die Feststellung, dass es in Dickhuths Habilitation aus dem Jahr 1983 erhebliche Übereinstimmungen mit Doktorarbeiten gegeben habe, die in seinem Umfeld entstanden sind. Es hätten sich über weite Strecken identische Textpassagen gefunden. 

Nach dem Verlust der Habilitation könnte der bereits emeritierte Hochschullehrer auch nachträglich den Beamtenstatus verlieren. Das vom Rektorat der Universität Freiburg im Mai 2011 parallel zum akademischen Verfahren angestrengte Disziplinarverfahren ist abgeschlossen. Der Bericht liegt seit Februar dieses Jahres bei Wissenschaftsministerin Theresia Bauer zur Entscheidung. Die Anwälte von Dickhuth haben angekündigt, die Entscheidung des Habilitationsausschusses mit juristischen Mitteln anzufechten.

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Aberkennung des Professorentitels bestätigt

Ein wegen umstrittener Nebeneinkünfte und einem Steuervergehen in die Kritik geratener früherer Hochschullehrer darf sich nicht länger "Professor" nennen. Damit bestätigte das Verwaltungsgericht Ansbach eine Entscheidung der Nürnberger Georg-Simon-Ohm-Hochschule. Das Gericht begründete sein Urteil mit der Vorbildfunktion eines Professors gegenüber Hochschule und Studierenden. Als besonders "unangemessen" stufte die Kammer die Tatsache ein, dass der Hochschullehrer die Hochschulleitung drei Jahre lang über eine lukrative Nebentätigkeit als Marketingberater im Unklaren gelassen habe. Der Kläger war nach einem Streit über seine hohen Nebeneinkünfte 2011 freiwillig aus der Hochschule ausgeschieden, hatte aber seinen Professorentitel weiter tragen wollen. Das hatte die Hochschule aber abgelehnt.

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Quelle: istockphoto.com

Kein Doktorgrad in Personenstandsregistern

Akademische Grade haben in den Personenstandsregistern nichts mehr zu suchen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe klargestellt (Az.: XII ZB 526/12). Abgelehnt wurde die Klage eines Mediziners, der erreichen wollte, dass sein Doktortitel auch in der Geburtsurkunde seines Kindes erwähnt wird. Der BGH wies darauf hin, dass eine Erwähnung akademischer Titel in den Personenstandsregistern seit 2009 gesetzlich ausdrücklich nicht mehr vorgesehen ist. Eine Beeinträchtigung der Persönlichkeitsrechte ergebe sich daraus nicht. So sei im vorliegenden Fall der Vater nicht gehindert, seinen Titel "Doktor med." weiter zu führen.

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EuGH stärkt BAföG-Anspruch für das Auslandsstudium

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat den BAföG-Anspruch deutscher Studierender gestärkt, die im Ausland studieren. Demnach darf die Gewährung der finanziellen Unterstützung von Auslandsstudien künftig nicht mehr allein daran gebunden werden, dass der Studierende einen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat, entschied das Gericht. Über den Wohnsitz hinaus könne es noch andere Gründe der "Verbundenheit" zwischen dem Antragsteller und der deutschen Gesellschaft geben. Laut einem zweiten Urteil müssen auch kürzere als in Deutschland übliche Ausbildungen gefördert werden (Az.: C-220/12 und C-275/12).

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Google gewinnt Rechtsstreit

Google hat einen Rechtsstreit mit US-Autoren über die Digitalisierung von mehr als 20 Millionen Büchern gewonnen. Ein Bundesrichter wies am 14. November 2013 in New York die Klage mit der Begründung ab, der Internet-Konzern bewege sich im Rahmen des Urheberrechts. Der Dienst "Google Books" erleichtere den Zugang zu Werken für die Allgemeinheit und berücksichtige die Rechte der Autoren. Weiter sei davon auszugehen, dass die Umwandlung in eine digitale Version den Absatz ankurbeln werde. Die US-Autorenvereinigung will die Entscheidung anfechten.

Im Jahr 2005 hatten die US-Autoren sowie Verlage gegen "Google Books" geklagt. 2011 scheiterte ein Vergleich zwischen den Parteien am Veto des Richters, der durch den Kompromissvorschlag den Wettbewerb gefährdet sah (vgl. Newsletter 9/2011). 2012 legte Google den Streit mit den Verlagen bei, während die Autoren ihre Klage aufrecht erhielten.

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Personalia


Quelle: JUB

Rücktritt

Der Präsident und Geschäftsführer der Jacobs University (JUB), Professor Heinz-Otto Peitgen, tritt zum Jahresende von seinen Ämtern zurück. Der Rückzug erfolge aufgrund unterschiedlicher Auffassungen zur Führung und zur zukünftigen Gestaltung der Universität, teilte die private Hochschule mit. Die finanziell angeschlagene JUB hatte sich zuletzt mit der Jacobs Foundation und dem Bremer Senat über die Sanierung verständigt (vgl. Newsletter 9/2013). Ab Januar 2014 soll die Vizepräsidentin der JUB, Frau Professorin Katja Windt, übergangsweise das Präsidentenamt wahrnehmen.

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Neuer Rektor

Neuer Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln wird Professor Heiko Strüder. Der bisherige Prorektor für Forschung der einzigen Deutschen Sportuniversität folgt ab dem 20. Mai 2014 auf Professor Walter Tokarski, der seit 1999 im Amt ist und nach Ende seiner Amtszeit in den Ruhestand gehen wird.

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Sechs neue Alexander von Humboldt-Professuren 

Zwei Forscherinnen und vier Forscher aus dem Ausland wurden für die Alexander von Humboldt-Professur ausgewählt. Der mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro dotierte Preis wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Mit der Alexander von Humboldt-Professur sollen weltweit führende und im Ausland tätige Forscherinnen und Forscher die Möglichkeit erhalten, langfristig zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen durchzuführen. 

Die ausgewählten Preisträgerinnen und Preisträger treten nun in Berufungsverhandlungen mit den deutschen Universitäten, die sie für den Preis nominiert hatten: Frau Professorin Stefanie Engel, Umweltökonomin an der ETH Zürich, soll an die Universität Osnabrück und Frau Professorin Francesca Ferlaino, Quantenphysikerin von der Universität Innsbruck, an die Universität Ulm wechseln. Professor Andreas Ludwig, Theoretischer Physiker an der University of California, Santa Barbara, soll künftig an der Universität zu Köln forschen. Der Festkörperphysiker Professor Stuart Parkin, zurzeit am IBM Almaden Research Center, San Jose, USA, wurde von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gemeinsam mit dem Max- Planck-Institut für Mikrostrukturphysik, Halle, vorgeschlagen. Professor Andreas Schulz, Mathematiker am Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, USA, soll künftig an der TU München tätig sein. Professor Jairo Sinova, Theoretischer Physiker an der Texas A&M University, College Station, USA, soll demnächst an der Universität Mainz arbeiten. 
 http://www.bmbf.de/de/281.php
 http://www.humboldt-foundation.de/web/1662906.html

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Copyright Karsten Borgwardt

Alfried Krupp-Förderpreis

Der Tübinger Bioinformatiker Professor Karsten Borgwardt hat den mit einer Million Euro dotierten Alfried Krupp-Förderpreis erhalten. Der Wissenschaftler wurde am 13. November 2013 in Essen für seine Forschungen im Bereich der computergestützten Datenanalyse in der Medizin und Biologie ausgezeichnet. Der Krupp-Förderpreis ist einer der höchst dotierten Preise für Nachwuchswissenschaftler in Deutschland.

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Berliner Wissenschaftspreis

Frau Professorin Heike Solga, Direktorin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, erhält den mit 40.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. Die Bildungssoziologin forscht zur Entstehung und Verfestigung sozialer Ungleichheit. Mit dem Nachwuchspreis des Regierenden Bürgermeisters, der mit 10.000 Euro dotiert ist, wird die Umweltökonomin Jadwiga R. Ziolowski von der HU Berlin ausgezeichnet. 

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Alzheimer-Forschungspreis

Den Alzheimer-Forschungspreis der Hans- und Ilse-Breuer-Stiftung teilen sich Professor Michael Heneka von der Universität Bonn und Professor Dieter Edbauer vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in München. Der Preis ist mit 100.000 Euro die höchstdotierte Auszeichnung für Alzheimer-Forschung in Deutschland. 

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Quelle: Universität Wien

Urania-Medaille

Mit der Urania-Medaille ist am 22.Oktober 2013 in Berlin Professor Anton Zeilinger von der Universität Wien geehrt worden. Die Auszeichnung erhält der Quantenphysiker, der seit dem 1. Juli 2013 Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist, für seine beispielhafte Verbindung von international angesehener Leistung in Lehre und Forschung mit der Vermittlung komplexer wissenschaftlicher Fragestellungen an eine breite Öffentlichkeit. 

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Quelle: Universität Düsseldorf

Preis für Wissenschaftsrecht

Der Verein zur Förderung des deutschen & internationalen Wissenschaftsrechts hat am 11. November 2013 den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Preis für Wissenschaftsrecht in Düsseldorf verliehen. Ausgezeichnet wurden Ilse-Dore Gräfe für ihre Dissertationsschrift "Die wirtschaftliche Betätigung von Universitäten. Legitimation und Grenzen", die sie 2013 an der Universität Bochum eingereicht hat, und Jörg Stalleiken für seine 2010 an der Universität Bonn eingereichte Dissertationsschrift "Drittmittelforschung im Einkommen- und Körperschaftssteuerrecht. Unter besonderer Beachtung der Abgrenzung steuerbarer wirtschaftlicher Tätigkeiten von steuerfreier hoheitlicher Betätigung staatlicher Hochschulen". Der Preis für Wissenschaftsrecht wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben.

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Ruth Erwig Innovationspreis 

Im Rahmen der diesjährigen Tagung Faszination Chirurgie hat die Deutsche Chirurgie Stiftung erstmalig den Ruth Erwig Innovationspreis für besondere innovative chirurgische Leistungen in Höhe von 5.000 Euro verliehen. Preisträger ist Privatdozent Gerhard Stöhr, Chefarzt der Abteilung Allgemein-, Visceral- und Kinderchirurgie im Marienhospital Bottrop, der für ein außergewöhnliches neues chirurgisches Verfahren der Milzresektion bei Kugelzellanämie gewürdigt wurde.

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DHV-Seminare


Aktuelle DHV-Seminare

Berufungsverhandlungen effektiv führen
Wissenschaftszentrum Bonn
Freitag, 22. November 2013, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/647.html
 

Fundraising für Hochschulen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Montag, 25. November 2013, 10:00-17:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/633.html
 

Wissenschaftsenglisch schreiben
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Montag, 9. Dezember 2013, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/812.html
 

Karrierewege in der Hochschulmedizin
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Donnerstag, 16. Januar 2014, 11:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1341.html
 

Workshop "Faire und transparente Berufungsverhandlungen"
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin
Dienstag, 21. Januar 2014, 11:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1339.html
 

Erfolgreich publizieren in Medizin und Naturwissenschaften
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Dienstag, 21. Januar 2014, 10:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1067.html
 

Planung und Gestaltung von Lehrveranstaltungen
Universität Mannheim
Donnerstag, 23. Januar 2014, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/899.html
 

Gestaltung von Prüfungen
Universität Mannheim
Freitag, 24. Januar 2014, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1069.html
 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Publikationen


Neuauflage des Handbuchs für den wissenschaftlichen Nachwuchs

(Uf.) Die 11. Auflage des Handbuchs für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist im Juli 2013 erschienen. Das Handbuch ersetzt keine individuelle Beratung, sondern ist lediglich eine Zusammenstellung von relevanten Texten, Aufsätzen, Vorschriften, Statistiken und Zahlen, die für den wissenschaftli­chen Nachwuchs von Bedeutung sein können und als Tipps für die wissenschaftliche Karriere zu sehen sind. Es beinhaltet Zahlen zum Frauenanteil, zum Anteil der Habilitationen, zur heutigen Personalstruktur, Aufsätze zum Berufsbild, Informationen zum Lehrdeputat, zur Professorenmobilität, Aufsätze zur Nachwuchsförderung mit aktuellen Informationen aus dem Bundesbericht 2013, zu Möglichkeiten des "Tenure Track", Beiträge zur Novellierung der W-Besoldung in den Ländern infolge des Urteils des Bundesverfassungsgerichts von 2012 sowie zahlreiche weitere Informationen. 

Das Handbuch ist zum Preis von 15,- Euro inklusive Versandkosten (beim Versand im Inland) zu beziehen. Ihre Bestellung richten Sie bitte an:   

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80  

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Lothar Knopp: Rechtswissenschaften an technischen Universitäten 
- mit einem Fokus auf das Zentrum für Rechts- und Verwaltungswissenschaften (ZfRV) in Brandenburg 

 
In diesem Buch werden die Rechtswissenschaften an technischen Universitäten mit einem Fokus auf das brandenburgische Modell an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus analysiert. Es soll einen ersten Einblick in die Problemfelder, Herausforderungen, aber auch Entwicklungschancen der Rechtswissenschaften an technischen Universitäten geben. 
Aus dem Inhalt: 
- Rechtswissenschaftliche Forschung an technischen Universitäten 
- Promotions- und Habilitationsrecht 
- Strukturelle Verankerung und „Institutionalisierung“ der Rechtswissenschaften an technischen Universitäten - mit einem Fokus auf das Zentrum für Rechts- und Verwaltungswissenschaften an der BTU Cottbus 
- Zur Situation der Rechtswissenschaften an deutschen technischen Universitäten - "Einblicke" 

92 Seiten, ISBN 978-3-944941-00-9, 9,80 Euro inkl. Porto. 

Ihre Bestellung richten Sie bitte an:

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 



Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Fünfte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79,- Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70,- Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Brain Drain/Brain Gain 
 
Interviews mit Thomas Südhof, Markus Pauly u.a.

Beiträge von Frank Wagner sowie vom Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung u.a. 
 
Weitere Beiträge:
 
Tobias Wolbring: Fallstricke der Lehrevaluation 
Ein Plädoyer für einen sachgemäßen Umgang mit studentischen Lehrveranstaltungsbewertungen 
 
Angelika Wirth: Wie groß ist die Berufschance? 
Der Stellenmarkt für Hochschullehrer 2011 
 
Martin Butzlaff/Uwe Schneidewind: Neulandbetreter gesucht 
Die klassische Hochschule steht vor einem tiefgreifenden Wandel 

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DHV-Ticker


Quelle: istockphoto.com

Mitgliedsbeiträge im Deutschen Hochschulverband

(Wi.) Nach Maßgabe der Entscheidungen des 63. DHV-Tages 2013 in Leipzig erhöhen sich die Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2014 um 7,8 Prozent.

Eine Erhöhung von 3,8 Prozent dient dem Ausgleich der möglicherweise wegfallenden VG-Wort-Mittel. Hier ist der Ausgang eines voraussichtlich mehrjährigen Gerichtsverfahrens abzuwarten. Eine Erhöhung von vier Prozent ist wegen der über zwei Prozent liegenden Inflationsrate sowie des Tarifabschlusses für die Angestellten der Länder in Höhe von insgesamt 5,6 Prozent für die Kalenderjahre 2013 und 2014 von der Delegiertenversammlung als notwendig angesehen worden.

Je nach dienstrechtlicher Stellung belaufen sich damit die Mitgliedsbeiträge ab 2014 zwischen 195 Euro und 42 Euro im Jahr. Die einzelnen Beiträge lassen sich auf der Homepage des DHV unter http://www.hochschulverband.de/cms1/mitgliedschaft.html abrufen.

Der DHV bittet jedes Mitglied, beitragswirksame Änderungen der dienstrechtlichen Stellung der Geschäftsstelle frühzeitig mitzuteilen. Nach der Satzung des Deutschen Hochschulverbandes ist eine Rückzahlung zuviel gezahlter Beiträge ausgeschlossen, wenn die Überzahlung auf eine fehlende Anzeige zurückzuführen ist. Die Mitgliederdaten umfassen erst seit einigen Jahren das Geburtsdatum. Darüber hinaus gibt es aufgrund der individuellen Entscheidung bei der Emeritierung, Pensionierung oder Verrentung einen zeitlichen Spielraum von mehreren Jahren. Deshalb ist die Geschäftsstelle auf diese Mitteilung angewiesen. 

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Ansteckungsrisiko Scheidung 

Eine aktuelle Studie, über die die "Welt" berichtet, zeigt anhand von Langzeitdaten von 10.000 Amerikanern, dass Scheidung ansteckend wirkt. Lässt ein Freund sich scheiden, erhöht dies das eigene Risiko um 75 Prozent. Ist es ein Bekannter, sind es 33 Prozent. Es lasse sich sogar nachweisen, dass eine Scheidung nicht nur die eigenen engeren Freunde beeinflusse, sondern sogar deren Freunde, die das Scheidungspaar in vielen Fällen gar nicht kannten. Wer Kinder habe, sei für den Ansteckungseffekt aber deutlich weniger anfällig. Auch ein hoher Beliebtheitsgrad senke das Risiko, sich scheiden zu lassen, wenn andere es tun.

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Kooperationspartner des DHV

DHV und CARabatt  

(Gü.) Sparen ohne zu verhandeln! 
Für DHV-Mitglieder: FORD Focus Turnier 

Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes profitieren von TOP-Rabatten für deutsche Neuwagen. Hier unser Beispielsangebot für November und Dezember 2013. 
 
DHV-Mitglieder-Angebot des Monats: 
FORD Focus Turnier, Listenpreis: 17.250 Euro, Nachlass: bis zu 36,25 Prozess, DHV-Einstiegspreis: ab 11.000 Euro
Alle Aktionsangebote nur so lange der Vorrat reicht bzw. bis auf Widerruf. 
 
Über dieses TOP-Angebot hinaus haben die Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes exklusiven Zugang zu Spitzen-Nachlässen für ihr Wunschauto. 28 Marken und über 2.000 Modelle umfasst das Programm, das speziell für die Mitglieder unter http://www.hochschulverband.de/cms1/carabatt.html zu finden ist. 

Fragen, Ansprechpartner und Kontakt: 
CARabatt-Neuwagenservice
Stichwort: "Deutscher Hochschulverband - Neufahrzeuge zu Internetpreisen"
Tel.: ++49-2327-994 885-1

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DHV und VS Möbel 

(Gü.)  Catering-Modul: Mobile Vollversorgung

Lange und arbeitsintensive Büro- und Meetingtage fordern ihren Tribut. Um auch nach Stunden noch frisch und produktiv sein zu können, sind regelmäßige Pausen unabdingbar. 

Mit dem mobilen Catering-Modul der VS Serie 600 ist alles wohlgeordnet und übersichtlich zur Hand, was für eine effektive Kaffee- und Snackpause von Nöten ist. 

Eine strapazierfähige und langlebige Abdeckplatte bietet eine sichere Stellfläche für professionelle Kaffeevollautomaten. Die Elektrifizierung erfolgt sauber und unauffällig über die rückwärtige Kante.

Ein offener Auszug macht Tassen, Besteck und Kleinteile sofort ohne großes Aufsehen und geräuscharm griffbereit. In Schubladen mit eleganter und leicht zu reinigender Vollblech-Front lassen sich weitere Utensilien oder auch ein Wassertank sicher verstauen. 

Ebenso integrieren lässt sich ein leistungsfähiger Kühlschrank, durch den sich die Nutzer mit Kaltgetränken und Snacks versorgen können.

Durch seine Rollen ist das Catering-Modul flexibel an verschiedenen Orten einsetzbar. So kann es beispielsweise in der Küche befüllt werden, um dann Teilnehmer im Meetingraum zu versorgen.

Das Cateringmodul der Serie 600 von VS ist in zahlreichen Organisationsvarianten und Materialausführungen erhältlich.

DHV-Mitglieder erhalten das Catering-Modul der VS Serie 600 zu exklusiven Sonderkonditionen. Bei Interesse senden Sie uns bitte einfach eine E-Mail an dhv@vs-moebel.de

 

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DHV und Deilmann  

(Gü.) Fröhliche und unbeschwerte Festtage am Golf von Bengalen - mit dem Traumschiff!   

Auf der großen Weihnachts- und Silvesterreise des Grandhotels zur See erwarten Sie exotische Traumziele zwischen Indien und Fernost wie Cochin, Sri Lanka, Madras oder die Andamanen mit tropischen Stränden sowie das pulsierende Leben Singapurs. An Bord des Traumschiffs genießen Sie die heitere Besinnlichkeit traditioneller deutscher Weihnachtsbräuche. Außerdem haben wir ganz besondere Gäste und Musikgenuss vom Feinsten mit in das glanzvolle Festprogramm genommen: Starpianist Sebastian Knauer und die beliebte Sängerin und Entertainerin Ireen Sheer! Kommen Sie am 17. Dezember 2013 in Mumbai an Bord der DEUTSCHLAND, verbringen Sie 19 unvergesslich schöne Urlaubstage am Golf von Bengalen, erleben Sie kulinarischen Hochgenuss und erstklassige Unterhaltung. Und begrüßen Sie mit uns das Neue Jahr 2014 beim grandiosen Silvesterfeuerwerk im Hafen von Phuket.   

Weitere Informationen unter:
 http://www.deilmann-kreuzfahrten.de/kreuzfahrtprogramm/alle-reisen-im-ueberblick/reise-456/festtage-am-golf-von-bengalen.html

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DHV und Seminaris 

 (Gü.) Die Festtage oder Silvester im Hotel genießen 

Einmal Weihnachten oder Silvester richtig feiern & genießen: Herzlich Willkommen in den Seminaris- und Avendi-Hotels! Alle 4-Sterne-Häuser des DHV-Kooperationspartners bieten nicht nur optimale Tagungsmöglichkeiten, sondern man kann in ihnen auch ganz ausgezeichnet feiern.   

Ob in Berlin oder in Potsdam, ob in Lüneburg, Bad Honnef oder Bad Boll: Die Seminaris- und Avendi-Häuser haben für die Festtage und den Jahreswechsel vielfältige und abwechslungsreiche Festtagsarrangements zusammengestellt - von Busfahrten zu touristischen Höhepunkten der Region, Wanderungen in der Natur, dem Besuch kultureller Highlights bis hin zu mitreißenden Entertainment-Abenden im Hotel. Natürlich kommt dabei die weihnachtliche Besinnlichkeit nicht zu kurz - aber auch nicht das prickelnde Silvestergefühl, etwa bei einem exquisiten Galadinner. Doch auch wer sein Jahresendprogramm lieber selbst bestimmt, findet bei Seminaris ebenfalls entsprechende Angebote. Unser Tipp: Einfach den Katalog "Fein & festlich" von der Seminaris-Homepage (www.seminaris.de) herunterladen und sich für eines der vielen Arrangements entscheiden! 

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DHV und Merkana   

(Gü.)  Die schönsten Weihnachtsmärkte 
Fünf Tage mit der A-ROSA von Köln bis Straßburg
 

Lassen Sie den Vorweihnachtsstress hinter sich und erleben Sie vom 11. bis 15. Dezember 2013 auf einer erholsamen Rheinkreuzfahrt selbst altbekannte Städte ganz neu. Ziehen Sie über die schönsten Weihnachtsmärkte von Köln bis Straßburg, wenn sie in ihrer weihnachtlich geschmückten Pracht erstrahlen. Nach fünf wunderschönen Tagen kommen Sie erholt wieder an. 

Ab 399,- Euro p. P. in der Doppelkabine, Verpflegung A-ROSA VollpensionPlus 
(Einschiffungssnack, ausgewogenes Frühstücksbuffet, umfangreiches Mittagsbuffet, Kaffee- und Teestunde sowie Dinnerbuffet und Mineralwasser bei den Mahlzeiten)

Das Schiff: A-ROSA Viva
- Großzügige Kabinen (14,5 m²)
- SPA-Bereich z.T. mit Whirlpool
- Professionelle Trainer und ausgebildetes Fachpersonal
- Beauty- und Kosmetikbehandlungen- Panoramasauna (Sanarium)
- Restaurant, Weinwirtschaft
- Keine feste Kleider- und Sitzplatzordnung
- Ausgesuchte Weine oder exotische Cocktails an der Bar, in stilvollem Ambiente

Mehr Informationen erhalten Sie bei Ihrem Verbandsreisebüro Merkana!
Ihre persönliche Ansprechpartnerin:  
Marion Bleckmann
Tel.: + 49 2191 / 9288 232 
E-Mail: dhv@merkana.de
www.merkanareisen.de

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DHV und Brother  

(Gü.) Vielseitig, schnell, zuverlässig: Brother bringt neue Tinten- Multifunktionsgeräte auf den Markt   

Insgesamt fünf Geräte umfasst die neue Tinten-Familie von Brother. Das Top-Modell heißt MFC-J870DW. Es druckt, kopiert, scannt und bedruckt Papier, CD-, DVD- und BluRay-Rohlinge und ist mit NFC ausgestattet.   

Das MFC-J870DW bietet eine umfangreiche Ausstattung und druckt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 12 Seiten/Minute in schwarz/weiß und 10 Seiten/Minute in Farbe (gemäß ISO/IEC 24734) - auf Wunsch auch in Duplex. Über das anwenderfreundliche 6,8 cm große Touchscreen-Farbdisplay und das zugehörige Bedienfeld können die verschiedenen Funktionen direkt eingestellt werden. Ausreichend Platz für Papier bietet die 100 Blatt DIN A-4 Papierkassette. Fotos lassen sich mit einer Druckauflösung von bis zu 6.000 x 1.2000 über die Fotopapierkassette, die ebenfalls 20 Blatt fasst, drucken. Zusätzlich gibt es einen Vorlageneinzug für 20 Blatt.   

Das MFC-J870DW besitzt einen 128 MB großen Speicher und verfügt über einen USB-2.0 Hi-Speed-Anschluss. Dank der integrierten LAN-/ WLAN-Technik ist die Einbindung ins heimische Netzwerk bequem und einfach. 

Weitere Informationen: http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/bilder/newsletter/1013/Brother10-2013.pdf

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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