DHV-Newsletter 2/2014

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Hochschulpolitik


Quelle: bmbf.de

 DHV-Ministerranking: Erstmals gewinnt die Bundesministerin 

Mit Johanna Wanka (CDU) wird erstmals eine Bundesministerin für Bildung und Forschung "Wissenschaftsministerin des Jahres". Die hochschul- und wissenschaftspolitischen Leistungen der (noch als Landesministerin in Niedersachsen) Vorjahresdritten wurden im diesjährigen DHV-Ministerranking mit der Note "Befriedigend" (3,19/Vorjahr: 3,16) am besten bewertet. Annette Schavans Nachfolgerin wurden Integrität, hohe Identifikation mit ihrer Aufgabe und fundierte Kenntnisse inneruniversitärer Abläufe bescheinigt. Wankas Ernsthaftigkeit, Besonnenheit, Sachorientierung, Kompetenz und breite Erfahrungsbasis hoben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ebenso hervor wie den Umstand, dass sie ohne Profilierungsdrang gut in das Amt der Bundesforschungsministerin hineingefunden habe. 

Wanka, die bereits im Jahr 2008 als brandenburgische Wissenschaftsministerin das DHV-Ministerranking gewonnen hatte, verwies die Vorjahressiegerin, die baden-württembergische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer (Die Grünen) (Note: 3,28/Vorjahr: 2,84), auf Platz zwei. Den dritten Platz teilen sich der Vorjahresfünfte Wolfgang Heubisch aus Bayern (Note: 3,47/Vorjahr: 3,35) und die rheinland-pfälzische Ministerin Doris Ahnen (SPD) (Note: 3,47/Vorjahr: 3,53). Gewählt werden konnten nur Minister, die zu Beginn der Abstimmung mindestens 100 Tage im Amt waren. Andernfalls stand der Amtsvorgänger zur Abstimmung. 

Das Mittelfeld führt die neue niedersächsische Ministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Die Grünen) (Note: 3,50) auf Platz fünf an. Dahinter folgen die sächsische Ministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) (Note: 3,63/Vorjahr: 3,69) und Matthias Brodkorb (SPD) aus Mecklenburg-Vorpommern (Note: 3,98/Vorjahr 3,58). Die Vorjahresvierte Waltraud Wende (parteilos) aus Schleswig-Holstein (Note: 4,0/Vorjahr: 3,31) rutschte dagegen um vier Plätze auf Rang acht ab.

Zum fünften Mal wurde der/die "Wissenschaftsminister/-in des Jahres" in einer Online-Umfrage unter den mehr als 28.000 Mitgliedern des Verbandes ermittelt. Anhand eines Eigenschaftskatalogs konnten die DHV-Mitglieder die Kompetenzen und Fähigkeiten der Landeswissenschaftsminister und der Bundesministerin für Bildung und Forschung umfassend beurteilen. An der Abstimmung vom 11. November bis 13. Dezember 2013 nahmen 1.910 Wissenschaftler teil. Sie stellten ihren Wissenschaftsministern ein allenfalls mäßiges Zeugnis aus. Noch nie fiel in den letzten fünf Jahren die Gesamtbewertung so schlecht aus. Gegenüber dem Vorjahr ist die Durchschnittsnote von 3,61 auf 3,97 abgesackt. Durchgängig wurde den Ministern unabhängig von ihrer Platzierung Mängelverwaltung und fehlende Durchsetzungskraft für Hochschulen und Wissenschaft attestiert.

Im DHV-Ministerranking belegen Hamburgs Senatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) (Note 4,02/Vorjahr: 4,04) und Thüringens Minister Christoph Matschie (SPD) (Note: 4,17/Vorjahr: 3,88) Platz neun und zehn. Mit einer Vier Minus wurden auf den Plätzen elf bis vierzehn Brandenburgs Ministerin Sabine Kunst (parteilos) (Note: 4,35/Vorjahr: 4,30), Berlins Senatorin Sandra Scheeres (SPD) (Note: 4,39/Vorjahr: 4,12), Eva Kühne-Hörmann (CDU) aus Hessen (Note: 4,39/Vorjahr: 4,30) und Svenja Schulze (SPD) aus Nordrhein-Westfalen (Note: 4,44/Vorjahr: 4,09) bedacht. Die Rote Laterne der Vorjahresletzten Kühne-Hörmann übernahm Sachsen-Anhalts Minister Hartmut Möllring (CDU), dessen Leistung mit "Mangelhaft" bewertet wurde. Seine Amtsvorgängerin Birgitta Wolff (CDU) war als Vorjahreszweite noch mit einem "Befriedigend Plus" bewertet worden und hatte in den Jahren 2011 und 2012 das DHV-Ministerranking gewonnen.

In die Bewertung kamen nur Minister, für die mindestens 50 Bewertungen abgegeben wurden. Das erforderliche Quorum verfehlten die saarländische Ministerpräsidentin und Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Technologie, Annette Kramp-Karrenbauer (CDU), und Bremens Senatorin Eva Quante-Brandt (SPD). 

Die "Wissenschaftsministerin des Jahres" wird im Rahmen der Gala der Deutschen Wissenschaft geehrt, die am 24. März 2014 am Abend des 64. DHV-Tags in Frankfurt am Main stattfinden wird.

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Foto Friederike von Heyden

Professor Koch ist "Rektor des Jahres 2014"

Professor Lambert T. Koch, Rektor der Bergischen Universität Wuppertal, erhält zum zweiten Mal die Auszeichnung "Rektor des Jahres". Der Deutsche Hochschulverband (DHV) vergibt diesen Preis zum sechsten Mal. Der Ökonom hatte bereits im Jahr 2011 die vom DHV verliehene Auszeichnung zuerkannt bekommen. Im Rektorenranking des DHV hatte er in den letzten beiden Jahren Platz zwei belegt.   

Mit dem Preis "Rektor/Präsident des Jahres" würdigt die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine vorbildliche Amtsführung. Der Preisträger wurde in einer Online-Umfrage unter den mehr als 28.000 Mitgliedern des Verbandes ermittelt. Anhand eines Eigenschaftskatalogs wurden die Kompetenzen und Fähigkeiten der Rektoren und Präsidenten der wissenschaftlichen Hochschulen Deutschlands umfassend beurteilt. An der Abstimmung vom 11. November bis 13. Dezember 2013 nahmen 2.353 Wissenschaftler teil.   

Mit der Prädikatsnote 1,59 erzielte Professor Koch die Bestbewertung. Er wird als beeindruckende Persönlichkeit gesehen; Kompetenz, soziale Sensibilität und visionäre Kraft werden ihm zugesprochen. Mit deutlichem Abstand folgt der Rektor der Universität zu Köln, Professor Axel Freimuth, mit einer Bewertung von 2,10. Drittplatzierter mit einer Note von 2,12 wurde der Präsident der Universität Mainz, Professor Georg Krausch, gefolgt vom "Rektor des Jahres 2009", Professor Elmar Weiler (Universität Bochum) (Note 2,15) und vom "Präsidenten des Jahres 2012", Professor Wolfgang A. Herrmann (TU München) (Note 2,19).   

Über alle Teilnehmer gemittelt erhielten die deutschen Rektoren und Präsidenten von den Wissenschaftlern die Durchschnittsnote 2,83. Im Vergleich zu den bisherigen Abstimmungen hat sich die Gesamtbewertung aller berücksichtigten Rektoren und Präsidenten damit weiter geringfügig verschlechtert (2,75 (2013), 2,62 (2012), 2,55 (2011), 2,74 (2010) und 2,9 (2009)). Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hielten den Rektoren und Präsidenten gelegentlich einen selbstherrlichen Entscheidungsstil, mangelnde Führungsfähigkeiten, zu hohen Kontroll- und Verwaltungsdrang sowie zu wenig Konzentration auf Forschung und Lehre als Kernkompetenzen einer Universität vor.   

Der Preis "Rektor des Jahres" wird im Rahmen der Gala der Deutschen Wissenschaft verliehen, die am 24. März 2014 am Abend des 64. DHV-Tags in Frankfurt am Main stattfinden wird. Mit dem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro soll der Preisträger ein hochschulbezogenes Projekt finanzieren. 

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Faire und transparente Berufungsverfahren - Universität zu Köln erhält DHV-Gütesiegel 

Die Universität zu Köln ist nach der RWTH Aachen bundesweit als zweite Hochschule mit dem Gütesiegel des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) für faire und transparente Berufungsverfahren ausgezeichnet worden.

Das universitätsinterne Verfahren bis zur Ruferteilung erfolge an der Universität zu Köln gleichförmig und sachgerecht, so die Begründung des DHV. Berufungen werde, wie die Errichtung einer gleichnamigen, beim Kanzler angesiedelten Stabsstelle belege, institutionell ein sehr hoher Stellenwert eingeräumt, Fakultäten und Universitätsleitung kooperierten eng und vertrauensvoll miteinander. Die Verhandlungen selbst verliefen zügig und grundsätzlich wertschätzend. Zu den weiteren Stärken der Kölner Berufungsverfahren zählten angemessene Ausstattungsangebote und ein überdurchschnittlich gutes Verhandlungsklima. Zudem zeichneten die Universität gute Implacement-Angebote aus. Hervorzuheben sei schließlich das sich ständig fortentwickelnde "Best-Practice"-Modell für das gesamte Berufungsverfahren.

Der DHV sieht aber auch Verbesserungsbedarf und Entwicklungspotentiale. Eine neue Besoldungskonzeption, die derzeit an der Universität zu Köln erarbeitet wird, müsse Lösungen für eine leistungsgerechtere Honorierung derjenigen W2-Professoren enthalten, die kaum mehr als das reine W2-Grundgehalt erhielten. Die gegenwärtige Praxis, bei W2-Erstberufungen wegen der zum 1. Januar 2013 in NRW erfolgten Erhöhung des W-Grundgehalts um 690 Euro regelmäßig keine Berufungs-Leistungsbezüge mehr gewähren zu wollen, sei eine Schlechterstellung gegenüber denjenigen W2-Professoren, die vor dem 1. Januar 2013 verhandelt hätten und nun regelmäßig über eine höhere Monats-Brutto-Besoldung als das reine W2-Grundgehalt verfügten. Ebenso empfiehlt der DHV, Juniorprofessoren an der Universität zu Köln mehr Wertschätzung zuteil werden zu lassen, indem ihnen wie ihren W2- und W3-Kollegen über die Fakultätsebene hinaus auch ein Verhandlungstermin bei einem Rektoratsmitglied eingeräumt werde.

Weitere Informationen zum DHV-Gütesiegel gibt es unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/guetesiegel.html



Promotion an der FH bald auch in Baden-Württemberg und Hessen?

Das baden-württembergische Wissenschaftsministerium soll einem Zusammenschluss von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften nach "evaluations- und qualitätsgeleiteten Kriterien" befristet und thematisch begrenzt das Promotionsrecht verleihen können. Das sieht eine Experimentierklausel vor, die in den Entwurf eines neuen Landeshochschulgesetzes in letzter Minute aufgenommen worden ist. Wie Wissenschaftsministerin Theresia Bauer gegenüber der "FAZ" erklärte, wolle Baden-Württemberg nicht dem Beispiel Schleswig-Holsteins folgen und Fachhochschulen das Promotionsrecht übertragen (vgl. Newsletter 12/2013). Der Königsweg bleibe die Zusammenarbeit zwischen Universität und FH. Nur wenn das nicht gehe, werde das Ministerium eine Verbundlösung genehmigen, die Hürden blieben allerdings hoch. Eine FH-Promotion zum Billigtarif werde es im Südwesten nicht geben.

Der Landesverband Baden-Württemberg im Deutschen Hochschulverband hat am 28. Januar 2014 in einer schriftlichen Stellungnahme gefordert, die Experimentierklausel zu streichen. Die  bereits vorhandenen Möglichkeiten kooperativer Promotionen sollten genutzt und finanziell besser ausgestattet werden, um qualifizierten Fachhochschulabsolventen die Promotion an Universitäten zu ermöglichen und Qualitätsverluste bei Promotionen in Baden-Württemberg zu vermeiden.

Neben Baden-Württemberg plant offensichtlich auch Hessen, das Promotionsrecht für Fachhochschulen zu öffnen. Im Koalitionsvertrag zwischen CDU und Grünen wird festgelegt, dass "ein eigenständiges Promotionsrecht für forschungsstarke Bereiche hessischer Fachhochschulen" etabliert und im Rahmen hochschulübergreifender Zusammenarbeit verwirklicht werden soll. Das Konzept soll vom Wissenschaftsrat evaluiert werden. 

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DHV und Börsenverein warnen vor geplanter Zweitveröffentlichungsregelung

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels appellieren an die Abgeordneten des baden-württembergischen Landtags, den Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung hochschulrechtlicher Vorschriften zu ändern. Die Kritik richtet sich gegen eine geplante Norm im Landeshochschulgesetz, nach der baden-württembergische Hochschulangehörige durch die Satzung der Hochschule gezwungen werden können, Beiträge zu Fachzeitschriften oder Festschriften in sogenannten Open Access-Repositorien ein zweites Mal zu veröffentlichen. 

"Wer wissenschaftlichen Autoren die freie Entscheidung nimmt, Forschungsergebnisse so zu veröffentlichen, wie sie es selbst für richtig halten, gefährdet Wissenschaft und Forschung.  Der Hochschulstandort Baden-Württemberg schadet seiner Attraktivität, wenn Zwang an die Stelle von Wissenschaftsfreiheit und Urheberrecht tritt", erklärte Professor Bernhard Kempen, Präsident des DHV.

"Wird die geplante Regelung umgesetzt, können deutschsprachige wissenschaftliche Zeitschriften in vielen Bereichen gar nicht mehr oder nur noch ohne Beiträge baden-württembergischer Wissenschaftler erscheinen. Die Wissenschaftsverlage im Börsenverein stehen dem Publikationsweg Open Access offen und aktiv gegenüber. Nicht akzeptabel ist für uns jedoch, dass das Land Baden-Württemberg flächendeckend Leistungen von Wissenschaftsverlagen nutzen will, ohne sich an deren Finanzierung angemessen zu beteiligen", so der Vorsitzende des Verleger-Ausschuss des Börsenvereins, der Stuttgarter Verleger Matthias Ulmer.

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Quelle: niedersachsen.de

Datenbank für Militärforschung

Forschungsprojekte für das Militär sollen in Niedersachsen künftig in einer Datenbank zusammengeführt werden. Da es derzeit keine zentrale Erfassung über die Projekte an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen gebe, kündigte Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic in Hannover an, dieses Thema auf die politische Tagesordnung zu setzen. Die Erfassung sei wichtig, um ethische Debatten über mögliche Forschungen anzustoßen. Laut einer Liste des Ministeriums hat es zwischen 2000 und 2013 148 militärisch relevante Projekte an niedersächsischen Forschungseinrichtungen gegeben, deren Inhalte zum Teil aber geheim gehalten würden.

Nach der bundesweiten Debatte um Rüstungsforschung (vgl. Newsletter 12/2013 und Newsletter 1/2014) will auch Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer durch von den Hochschulen zu errichtende Register transparenter machen, welche Firmen oder Behörden für Forschung Geld geben. Nordrhein-Westfalen strebt ebenfalls mit dem geplanten neuen Hochschulzukunftsgesetz (vgl. Newsletter 11/2013) eine größere Transparenz bei der Verwendung von Drittmitteln an.

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Quelle: istockphoto.com

Weniger als die Hälfte schafft Studium in Regelstudienzeit

Knapp 40 Prozent der Hochschulabsolventen schaffen ihren Studienabschluss innerhalb der Regelstudienzeit. Im Prüfungsjahr 2012 erwarben nur 138.700 Studierende einen Abschluss in der vorgeschriebenen Semesterzahl.

Sehr viel länger als die Regelstudienzeit benötigten die meisten allerdings nicht: Zählt man zur Regelstudienzeit noch zwei weitere Semester dazu, steigt der Anteil der erfolgreich abgelegten Abschlussprüfungen auf 77 Prozent. Insgesamt erreichten 365.800 Studierende 2012 einen Studienabschluss.

Am zügigsten studierten Verwaltungswissenschaftler. Bei ihnen kamen 98,7 Prozent der Absolventen mit der Regelstudienzeit plus zwei Semester aus. Auch in Humanmedizin (88,4 Prozent) und Sozialwesen (85,3 Prozent) wurde vergleichsweise zügig studiert. Am seltensten reichte die Regelstudienzeit plus zwei Semester für Germanisten (68,5 Prozent) und Juristen (67,3 Prozent).
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2014/02/PD14_037_213.html

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Studium statt Ausbildung

Junge Menschen nehmen immer häufiger ein Studium auf, eine Berufsausbildung erscheint ihnen dagegen immer weniger attraktiv. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Demnach sank in den Jahren von 2006 bis 2012 die Zahl der Menschen in einer beruflichen Ausbildung um fünf Prozent, während zugleich die Zahl der Studierenden um 25 Prozent wuchs. 

Im Jahr 2012 machten in Deutschland knapp zwei Millionen Menschen eine Berufsausbildung, zwei Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Studierenden erhöhte sich dagegen binnen Jahresfrist um fünf Prozent auf 2,5 Millionen. 
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2014/02/PD14_042_212.html

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Quelle: bmbf.de

Studienabbrecher sollen Handwerker werden

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Professsorin Wanka, will Studienabbrecher für Handwerksberufe gewinnen. "Wir brauchen einen engeren Kontakt zwischen Studienabbrechern sowie den Kammern und Unternehmen, damit diese schnell zueinander finden. Dazu werden wir Pilotprojekte starten", erklärte die Ministerin gegenüber der "Welt am Sonntag". Die bereits erbrachten Studienleistungen sollten auf die folgende Ausbildung angerechnet werden: "Wir wollen es Studienabbrechern ermöglichen, eine verkürzte Ausbildung in Unternehmen zu absolvieren. Dazu müssen die von ihnen erbrachten Studienleistungen besser anerkannt werden."

Handwerksbetriebe suchen händeringend nach Personal. Laut Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) wird in den nächsten zehn Jahren jeder fünfte Handwerksmeister einen Nachfolger suchen. Der ZDH kündigte an, verstärkt um Studienabbrecher und Gymnasiasten zu werben.

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Quelle: istockphoto.com

Weiterentwicklung des BAföG in Aussicht gestellt

Die Bundesregierung will 2014 das BAföG verbessern und dazu Gespräche mit den Ländern aufnehmen. Das hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Professsorin Wanka, anlässlich der Vorstellung des BAföG-Berichts der Bundesregierung angekündigt. Im Schnitt erhalten demnnach bundesweit 630.000 Studierende und Schüler die Förderung. Das sind 45.000 mehr als 2010. Entsprechend sind die BAföG-Gesamtausgaben des Staates zwischen 2010 und 2012 von 2,84 Milliarden Euro auf 3,34 Milliarden Euro pro Jahr gestiegen. Durchschnittlich erhält ein Studierender heute 448 Euro, 2010 waren es noch 436 Euro. Zwar stiegen die Empfängerzahlen von BAföG-Leistungen, die Zahl der Geförderten hält inzwischen jedoch nicht mehr mit der noch rasanter wachsenden Gesamtzahl der Studierenden Schritt. So lag die Gefördertenquote 2012 bei 28 Prozent, ein Minus von 0,4 Prozent gegenüber dem Jahr 2011.

Uneinigkeit herrscht unter den Regierungsparteien über die Finanzierung der Ausbildungsförderung für Studierende. Bundesministerin Wanka wies einen Beschluss der SPD, das BAföG komplett aus Bundesmitteln zu bezahlen, zurück. Bund und Länder müssten weiterhin die Kosten gemeinsam tragen.
http://www.bmbf.de/de/892.php

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Quelle: csu.de

Universität prüft Doktorarbeit

Die Plagiatsvorwürfe gegen CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer haben sich bei einer ersten elektronischen Prüfung seiner Promotionsarbeit nicht erhärtet. Das teilte die Karls-Universität in Prag mit. Die Universität will die Vorwürfe aber weiter prüfen. Zuvor hatte der Ombudsmann für die deutsche Wissenschaft, Professor Wolfgang Löwer, gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" solch eine Prüfung gefordert. Scheuer hatte daraufhin selbst angekündigt, die Hochschule um eine Prüfung zu bitten. Der Politiker hatte im Jahr 2004 mit einer Arbeit unter dem Titel "Die politische Kommunikation der CSU im System Bayerns" ein "kleines Doktorat" erworben, das ihn nur in Berlin und Bayern zum Tragen eines allgemeinen Doktortitels berechtigt. Nach einem kritischen Bericht der "FAZ" und dem Vorwurf des Plagiats hatte Scheuer erklärt, auf das Führen des Doktortitels zu verzichten (vgl. Newsletter 1/2014).

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Wissenschaftsrat empfiehlt "schmerzhafte Einschnitte"

Der Wissenschaftsrat hat den Hochschulen des Saarlandes ein positives Zeugnis ausgestellt, schlägt aber wegen der Kürzungen des Landeszuschusses "schmerzhafte Einschnitte" in die Fächerstruktur vor. So solle die Universität des Saarlandes ganze Fachbereiche und Fakultäten aufgeben, um ihre akademischen Schwerpunkte erhalten oder ausbauen zu können. Insbesondere die Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft sei zu intensivieren. Kurzfristige Kooperationen seien z.B. im Bereich "Mechatronik und Automation" sowie im Gesundheitsbereich denkbar. 

Bei den juristischen Staatsexamens-Studiengängen empfiehlt der Wissenschaftsrat, entweder mit einer anderen Universität außerhalb der Landesgrenzen zu kooperieren oder die Studiengänge weitgehend einzustellen. Völlig neu sollen die Wirtschaftswissenschaften organisiert werden. Hier wird eine von beiden Hochschulen getragene "Business School Saarland" vorgeschlagen. Die Universitätsmedizin müsse, so der Wissenschaftsrat weiter, ihr Forschungsprofil weiter schärfen sowie Lehre und Nachwuchsförderung verbessern.

Die Landesregierung, die das Gutachten des Wissenschaftsrates in Auftrag gegeben hatte, will bis zum Sommer 2014 konkrete Vorschläge für den Umbau der saarländischen Hochschullandschaft vorlegen.
http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=1203&L=

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Kompromiss bei Lehrerbildung

In Berlin haben sich SPD und CDU auf einen Kompromiss bei der Lehrerbildung verständigt. Demnach bleibt es zwar bei nur einem gemeinsamen Lehramt für zukünftige Lehrer des Gymnasiums und für zukünftige Lehrer der Integrierten Sekundarschule (ISS), so wie die SPD es immer wollte. Doch während des Masterstudiums sollen Schwerpunktsetzungen in Fachlichkeit und Bildungswissenschaften möglich sein. Damit wird dem Drängen der CDU Rechnung getragen.

Laut "Tagesspiegel" scheint es somit möglich, dass Studierende, die später an der ISS arbeiten wollen, einen etwas größeren Anteil an Pädagogik belegen. Nicht ausgeschlossen werde damit auch, dass die Studierenden je nach angestrebtem Schultyp unterschiedliche Lerninhalte in den Fachwissenschaften wählen. Wie weit die Wege im Master sich tatsächlich unterscheiden werden, wird die Senatsverwaltung in einer Rechtsverordnung regeln.

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Theaterwissenschaft und Klassische Archäologie vor dem Aus

Wegen vom Freistaat Sachsen geforderter Stellenstreichungen stehen die Institute für Klassische Archäologie und Theaterwissenschaft der Universität Leipzig zur Disposition. Die entsprechenden Studiengänge, in denen derzeit noch rund 400 Studierende eingeschrieben sind, sollen eingestellt werden. Dies gab Rektorin Frau Professorin Beate Schücking bekannt. Die sächsische Landesregierung verlangt von den Hochschulen, bis 2020 mehr als 1.000 Stellen zu streichen. Die Universität Leipzig hatte dem Ministerium 2013 bereits 48 wegfallende Stellen gemeldet. Ab 2015 muss sie weitere 24 Stellen einsparen. 
 
 Die Theaterwissenschaftler der Universität Leipzig setzen sich gegen die Schließung ihres Instituts zur Wehr. Sie forderten von der Universitätsleitung die Rücknahme der Entscheidung. Das Leipziger Institut ist das einzige für Theaterwissenschaft in den neuen Bundesländern.

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Weniger Studiengänge und Professuren

Die ums Überleben kämpfende internationale Privathochschule "Jacobs University Bremen" (JUB) hat eine Forderung des rot-grünen Bremer Senats erfüllt und eine mittelfristige Wirtschaftsplanung vorgelegt, die darlegen soll, wie die JUB ab 2018 ohne Landeszuschüsse auskommen kann (vgl. Newsletter 9/2013). Zu den Kernpunkten gehören Kosteneinsparungen, beim Personal um rund ein Viertel und bei den Sachkosten um 13 Prozent. Außerdem sollen Studiengänge abgebaut und zusammengeführt werden. Forschung und Lehre sollen sich künftig auf drei Schwerpunkte konzentrieren. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Um zusätzliche Mittel zu akquirieren, will die Universität noch stärker als bisher mit der Wirtschaft zusammenarbeiten.

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"Mein Kampf"-Neuausgabe: Weder Verbot noch weitere Förderung

Das bayerische Kultusministerium will nicht mehr strafrechtlich gegen die kommentierte Neuedition von Hitlers "Mein Kampf"  durch das Münchner Institut für Zeitgeschichte vorgehen. Das erklärte Presseberichten zufolge der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle am 22. Januar 2014 vor dem Hochschulausschuss des Landtags. Die Staatsregierung hatte im Dezember die finanzielle Beihilfe an der Edition aufgekündigt und strafrechtliche Schritte wegen Volksverhetzung gegen das Münchner Institut angedroht, das die Neuausgabe auch ohne staatliche Beihilfe fortführen will (vgl. Newsletter 1/2014). Die Förderung der Edition war 2012 nach anfänglichen Bedenken durch einen einstimmigen Landtagsbeschluss entschieden worden. Der Rückzug der Staatsregierung war auf heftige Kritik der Opposition gestoßen. 

Man habe die Meinung geändert, erläuterte der Minister vor dem Ausschuss. Bei einer finanziellen Beteiligung der Landesregierung sei ein internationaler Rufschaden zu befürchten. Die halbe Million Euro, die von Seiten der Landesregierung schon in das Projekt geflossen sind, muss das Institut für Zeitgeschichte laut Spaenle aber nicht zurückzahlen. Den Verzicht auf strafrechtliche Verfolgung begründete er mit der Wissenschaftsfreiheit des Instituts. 

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Karriere


Junge EU-Forscher haben weltweit die größten Zukunftssorgen

Europäische Nachwuchswissenschaftler haben im weltweiten Vergleich die größten Zukunftssorgen, fühlen sich aber gleichzeitig am wenigsten in ihrer akademischen Freiheit eingeschränkt. Das geht aus einer Befragung des Netzwerks "Global Young Academy" unter weltweit 650 Forscherinnen und Forschern hervor, über die der "Tagesspiegel" berichtet. Demnach nennen in Europa 83 Prozent der Befragten "Jobunsicherheit" als ein großes Hindernis, wenn es um ihre wissenschaftliche Karriere geht. Nur 29 Prozent glauben, dass sie eine Professur bekleiden werden. Über "Jobunsicherheit" klagen demgegenüber in Nord- und Südamerika lediglich 44, in Afrika 31 und in Asien 15 Prozent der jungen Forscher. Sie sind überall auch zuversichtlicher, einmal eine Professur zu erreichen. Während dies in Afrika 68 Prozent der jungen Wissenschaftler denken, sind es in Amerika 55 und in Asien 49 Prozent. 

Trotz ihrer prekären beruflichen Situation fühlen sich Nachwuchsforscher in Europa bei ihrer Arbeit selbstbestimmter. Nur acht Prozent sehen ihre wissenschaftliche Freiheit eingeschränkt. In Amerika und Asien kritisieren das dagegen mehr als zwanzig Prozent der Befragten, in Afrika 16 Prozent. 

Weltweit wünschen sich junge Forscher mehr Förderungsmöglichkeiten und eine bessere Ausstattung für ihre Arbeit. Vermisst wird Transparenz, wenn die eigene Forschung evaluiert wird. Die meisten würden gerne etwas weniger lehren und dafür mehr forschen. Die wöchentliche Arbeitszeit junger Wissenschaftler liegt im Schnitt zwischen 50 Stunden (Europa) und 62 Stunden (Amerika).

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Quelle: istockphoto.com

Fast jeder zehnte Akademiker arbeitet für Niedriglohn

Trotz einer guten Ausbildung arbeiten laut einer neuen Studie hunderttausende Akademiker in Deutschland für Niedriglöhne. Nahezu jeder zehnte Akademiker bekam 2012 nicht mehr als 9,30 Euro brutto pro Stunde, berichtete die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Berechnungen des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. 

Von den abhängig Beschäftigten mit Hochschulabschluss erhielten demnach 8,6 Prozent einen Niedriglohn. Laut dem IAQ liegt dieser bei zwei Dritteln des mittleren Stundenlohns - 2012 waren das 9,30 Euro brutto in der Stunde. Dem Bericht zufolge waren rund 688.000 Menschen betroffen. Dabei tragen Akademikerinnen im Vergleich zu Akademikern ein doppelt so hohes Risiko, zu Niedriglöhnen zu arbeiten: Während 11,4 Prozent der Frauen mit Hochschulabschluss im Niedriglohnsektor tätig sind, sind es bei den Männern nur 6,1 Prozent.  Die Zahl der arbeitslosen Akademiker erhöhte sich 2013 im Jahresdurchschnitt gegenüber dem Vorjahr um 21.400 auf 191.100 Menschen. Dennoch bewegt sich die Arbeitslosenquote unter Akademikern weiterhin unter drei Prozent und damit insgesamt auf einem sehr niedrigen Niveau.

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Neues Reisekostenprogramm für Rückkehrer

Mit dem neuen "Dr. Wilhelmy-GSO-Reisekostenprogramm" für deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Ausland möchten die Dr. Wilhelmy-Stiftung und die German Scholars Organization (GSO) die Willkommenskultur in Deutschland verbessern und einen Beitrag zur weiteren Internationalisierung der deutschen Forschung leisten.

Das Programm richtet sich an Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Deutschland, die deutsche Forscherinnen und Forscher aus dem Ausland rekrutieren möchten. Reisekosten zu Bewerbungsgesprächen können aus Programmmitteln bis zu einer Höhe von 2.000 Euro erstattet werden. Das Programm ist dabei auf die sogenannten MINT-Fächer beschränkt. Anträge werden ab sofort von der GSO entgegengenommen. Näheres über die Antragsvoraussetzungen sowie das Antragsformular gibt es unter:
http://www.gsonet.org/ge/support_wil.php

 

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"Science&Society"-Sessions 

Die Schering Stiftung fördert die Durchführung von "Science&Society"-Sessions im Rahmen naturwissenschaftlicher Konferenzen. Ausgangspunkt dafür ist die Überlegung, dass die modernen Naturwissenschaften einen immer größeren Einfluss auf das Leben in unserer Gesellschaft haben und dies auch in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen wird. 

Die Sessions befassen sich aus soziologischer, philosophischer, ethischer oder künstlerischer Perspektive mit den Naturwissenschaften und sollen Diskussionen anregen, die den Naturwissenschaftlern neue Blickwinkel auf ihre Arbeit und deren Außenwirkung eröffnen und zu neuartigen interdisziplinären Kooperationen führen können. 

Für das Jahr 2014 ist die Einreichung von Anträgen bis zum 28. Februar 2014 möglich. Beantragt werden können Reise- und Übernachtungskosten für maximal drei Sprecher, die das gewählte Thema aus ihren jeweiligen Perspektiven im Plenum zur Diskussion stellen. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage der Schering Stiftung www.scheringstiftung.de  unter "Aktuelles". 

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Skepsis überwiegt bei MOOCs

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Januar-Ausgabe gefragt, ob sie in Massive Open Online Courses (MOOCs) ein Zukunftsmodell sähen. 69 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Nein, 31 Prozent mit Ja.

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Quelle: istockphoto.com

Dr. h.c. Snowden?

Die Universität Rostock wird am 9. April 2014 entscheiden, ob sie Edward Snowden die Ehrendoktorwürde verleiht. Soll die Universität Edward Snowden mit der Ehrendoktorwürde auszeichnen?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


Reformentwurf zur W-Besoldung

(Ra.) Das Land Niedersachsen hat als eines der letzten Bundesländer einen Gesetzentwurf zur Reform der Professorenbesoldung vorgelegt. Die niedersächsische Landesregierung will damit den Vorgaben des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 14. Februar 2012 (Az.: 2 BvL 4/10) gerecht werden und die W-Besoldung im Lande Niedersachsen verfassungskonform ausgestalten. 

Der Entwurf sieht eine Anhebung des Grundgehaltes in der Besoldungsgruppe W 2 um 614,68 Euro auf 5.088,37 Euro vor. Das Grundgehalt der Besoldungsgruppe W 3 soll um 111,58 Euro auf 5.535,44 Euro steigen. Die Erhöhung der Grundgehälter soll rückwirkend zum 1. Januar 2013 greifen. Der niedersächsische Landtag hat ferner beschlossen, die Grundgehälter vom 1. Juni 2014 an um 2,95 Prozent linear anzupassen. Ab diesem Zeitpunkt wird das Grundgehalt in der Besoldungsgruppe W 2 bei 5.238,48 Euro und bei 5.698,74 Euro in der Besoldungsgruppe W 3 liegen. 

Die Leistungsbezüge, die bis zum Verkündungstermin des Reformgesetzes bereits zugestanden haben, sollen jedoch um den Grundgehaltserhöhungsbetrag reduziert werden. Auch das Land Niedersachsen wird also eine Konsumtionsregelung in das neue Besoldungsgesetz implementieren und damit dem Beispiel der anderen Bundesländer folgen. Allerdings werden maximal 50 Prozent der bisher gewährten Leistungsbezüge konsumiert, wiederum begrenzt auf die Höhe des jeweiligen Grundgehaltsanhebungsbetrags (W 2: 614,68 Euro, W 3: 111,58 Euro). 

Der Gesetzentwurf befindet sich derzeit noch in der Anhörungsphase. Der Landesverband Niedersachsen im Deutschen Hochschulverband ist aufgerufen, bis Mitte März Stellung zu nehmen. Erst danach wird der Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht werden. Mit einem Inkrafttreten der W-Reform ist voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte zu rechnen.

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Beamtenbesoldung in Rheinland-Pfalz verfassungswidrig?

(Pr.) Das Land Rheinland-Pfalz hatte 2011 gesetzlich festgesetzt, dass sich die Besoldung der rheinland-pfälzischen Beamten und Richter in den Jahren 2012 bis 2016 um jeweils nur um ein Prozent pro Jahr erhöhen soll. Ein Leitender Oberstaatsanwalt der Besoldungsgruppe R3 legte gegen diese Besoldungsdeckelung Widerspruch ein und erhob sodann Klage gegen die Höhe seiner Bezüge. Das angerufene Verwaltungsgericht Koblenz hat das Verfahren nun ausgesetzt, um die Frage der verfassungsgemäßen Besoldung der Beamten und Richter in Rheinland-Pfalz dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vorzulegen (Beschluss aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 12. September 2013, Az.: 6 K 445/13. KO). Das Verwaltungsgericht Koblenz vertritt die Auffassung, die Beamtenbesoldung sei sichtbar von der allgemeinen finanziellen und wirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt und stelle sich somit als amtsunangemessen und damit verfassungswidrig dar.

Wenn dem Vorlagebeschluss des Verwaltungsgerichts Koblenz am Bundesverfassungsgericht Erfolg beschieden sein sollte, können rückwirkend nur diejenigen Beamten in den Genuss einer höheren Besoldung kommen, die einen entsprechenden Widerspruch eingelegt haben. Vor diesem Hintergrund ist allen Beamten, insbesondere auch den Hochschullehrern in Rheinland-Pfalz, vorsorglich anzuraten, einen Widerspruch gegen die nicht hinreichende Dynamisierung der Besoldung einzulegen. Der Widerspruch könnte damit begründet werden, dass die Besoldung wegen der nicht hinreichenden Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamten- und Richtervergütung greifbar hinter der allgemeinen Einkommensentwicklung zurückbleibe und damit eine Unteralimentation eingetreten sei. Insbesondere könne den Beamten kein Sonderopfer zur Konsolidierung der öffentlichen Haushalte auferlegt werden. Der Widerspruch muss vom Widerspruchsführer mit dem Antrag versehen werden, dass amtsangemessene Dienstbezüge seit der nicht hinreichenden Dynamisierung durch Deckelung sowie für das Jahr 2014 und alle Folgejahre festzusetzen und zu gewähren seien. Schließlich sollte der Widerspruchsführer darauf hinweisen, dass der Widerspruch auch der Verjährungshemmung dienen solle und daher darum gebeten werde, das Widerspruchsverfahren bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung darüber, ob die durch den Gesetzgeber beschlossene Deckelung rechtmäßig sei, ruhend zu stellen. 

Der Widerspruch ist beim Dienstherrn bzw. bei der Besoldungsstelle einzulegen. Im Widerspruch und Antrag sollte auf den Vorlagebeschluss des Verwaltungsgerichtes Koblenz Bezug genommen werden.

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Hirnforscher setzt sich im Rechtsstreit gegen Gesundheitsressort durch

Professor Andreas Kreiter von der Universität Bremen hat endgültig seinen Rechtsstreit gegen das Bremer Gesundheitsressort gewonnen: Das Bundesverwaltungsgericht (BVG) in Leipzig erklärte am 20. Januar 2014 ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Bremen für rechtskräftig, nach dem Affenversuche "ethisch vertretbar" und die zwei Dutzend Makaken einer "allenfalls mäßigen Belastung" ausgesetzt seien. Die Behörde hätte sie weiterhin genehmigen müssen.

Das OVG hatte in seinem Urteil vom 11. Dezember 2012 eine mögliche Revision zum BVG ausgeschlossen (Az.: 1 A 180/10, 1 A 367/10, vgl. auch Newsletter 12/2012). Eine dagegen gerichtete Beschwerde der Behörde wies das BVG nun als unbegründet zurück. Das OVG habe keinen pauschalen Vorrang der Grundlagenforschung vor dem Tierschutz festgestellt. Außerdem habe eine zwischenzeitliche Änderung des Tierschutzgesetzes klargestellt, dass eine Genehmigungsbehörde keinen Ermessensspielraum habe, wenn ein Forscher bestimmte Voraussetzungen erfülle (Az.: BVerwG 3B 29.13).

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Gericht: Bachelor für Lehramtsstudierende wertlos 

Auch bei schlechten Bachelornoten haben Lehramtsstudierende einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Osnabrück zufolge Anspruch auf Zulassung zum Master-Studiengang (Az.: 1 A 77/13). Gegen die Universität Osnabrück hatte eine Lehramtsstudentin geklagt. Sie hatte den Bachelor zwar erfolgreich abgeschlossen, die von der Universität für das Masterstudium geforderten Noten aber nicht erreicht. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Studiengängen sei beim Lehramt der Bachelor kein berufsqualifizierender Abschluss, so die Richter. Um Lehrer zu werden, müsse man das Studium mit einem Mastergrad abschließen. Gegen das noch nicht rechtskräftige Urteil will die Universität Osnabrück Berufung einlegen. 

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Koch-Mehrin verliert endgültig Kampf um Doktorgrad 

Die FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin muss auf die Führung ihres Doktorgrades verzichten. Knapp zwei Jahre nach Entzug des akademischen Grades durch die Universität Heidelberg (vgl. Newsletter 6/2012) lehnte der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) den Antrag der Politikerin auf Berufung gegen ein Urteil der Vorinstanz ab. Nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Karlsruhe hat die Universität Heidelberg Koch-Mehrin den Titel zu Recht entzogen, weil sie in ihrer Doktorarbeit Passagen aus fremden Texten nahezu wortgleich übernommen hatte, ohne dies kenntlich zu machen. Der VGH hegte keinerlei Zweifel an der Richtigkeit des Urteils.

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Doppelte Haushaltsführung 

(Uf.) Mit Urteil vom 15. November 2013 (Az.: 14 K 1196/10 E) hat das Finanzgericht Münster entschieden, dass Kosten für eine Wohnung am Beschäftigungsort nicht beruflich veranlasst sind, wenn diese zugleich von einem unterhaltsberechtigten Angehörigen (mit-)genutzt wird.

Im vorliegenden Fall unterhielt ein Mann eine Wohnung an seinem Hauptwohnsitz und eine weitere große Zeitwohnung in der Nähe seines Beschäftigungsorts. Diese Zweitwohnung nutzte er, wenn er sich dort aus beruflichen Gründen aufhielt. In dieser Wohnung lebte zugleich auch seine erwachsene Tochter, die ihr Studium bereits abgeschlossen hatte, aber noch nicht über ein eigenes Einkommen verfügte. Die ganzjährige Mitbenutzung der Wohnung durch die Tochter überlagere - so das Finanzgericht - die ursprünglich vorhandene berufliche Veranlassung des doppelten Haushalts. Eine klare und eindeutige Abgrenzung lasse sich nicht vornehmen. Daher wurden die Kosten der Wohnung (als Werbungskosten im Rahmen der doppelten Haushaltsführung) steuerlich nicht anerkannt, sondern lediglich die Fahrtkosten. 

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Kindergeld für verheiratete Kinder

(Uf.) Der Bundesfinanzhof hat seine Rechtsprechung zum Kindergeld für verheiratete Kinder mit Urteil vom 17. Oktober 2013 geändert (Az.: III R 22/13). 

Die bis dahin geltende Rechtsprechung, dass der Anspruch auf Kindergeld eine typische Unterhaltssituation voraussetze, die infolge der Heirat wegen der zivilrechtlich vorrangigen Unterhaltsverpflichtung des Ehegatten regelmäßig entfalle, wird damit aufgegeben. Der Kindergeldanspruch blieb nach der bisherigen Rechtsprechung nur erhalten, wenn die Einkünfte des Ehepartners für den vollständigen Unterhalt des Kindes nicht ausreichten und das Kind auch nicht über ausreichende eigene Mittel verfügte (sog. Mangelfall). 

Seit einer Gesetzesänderung hängt der Kindergeldanspruch inzwischen nicht mehr davon ab, dass die Einkünfte und Bezüge des Kindes einen Grenzbetrag (von zuletzt 8.004 Euro jährlich) nicht überschreiten. Insofern ist laut BFH der sogenannten Mangelfallrechtsprechung die Grundlage entzogen. Wenn die übrigen Voraussetzungen für die Berücksichtigung des Kindes erfüllt sind, können Eltern seit Januar 2012 das Kindergeld auch dann beanspruchen, wenn ihr Kind z.B. mit einem gut verdienenden Partner verheiratet ist.

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Neue Frist für elektronische Bilanz

(Uf.) Ein aktuelles Schreiben des Bundesfinanzministeriums klärt über die Übermittlungspflichten für Körperschaften und steuerbegünstigte Körperschaften auf. Grundsätzlich soll der Inhalt der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung durch Datenfernübertragung an das Finanzamt übermittelt werden. Das Bundesfinanzministerium weist aber ausdrücklich darauf hin, dass es neben den bisherigen Befreiungsmöglichkeiten für alle ganz oder teilweise steuerbefreiten Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen nicht beanstandet wird, wenn die Inhalte der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung erst für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2014 beginnen, durch Datenfernübertragung (= E-Bilanz) übermittelt werden. 

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Personalia


Quelle: uni-bremen.de

Gründungspräsident

Professor Jochen Zimmermann soll zum 1. Juni 2014 erster Präsident der neu gegründeten Lausitzer Universität werden. Das hat der Gründungssenat der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg entschieden. Der Bremer Wirtschaftswissenschaftler war der einzig verbliebene Bewerber auf den Gründungsvorsitz. Sein Konkurrent, Professor Michael Stelter von der TU Bergakademie Freiberg, hatte seine Kandidatur kurzfristig zurückgezogen. 

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Neue Präsidentin

Der Aufsichtsrat der Jacobs University hat die bisherige kommissarische Leiterin Frau Professorin Katja Windt zur neuen Präsidentin der Privathochschule gewählt. Die Neubesetzung an der Spitze war notwendig geworden, weil Amtsvorgänger Professor Heinz-Otto Peintgen zum Jahresende seinen Rücktritt erklärt hatte (vgl. Newsletter 11/2013).

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Neue Vizepräsidenten

Professor Hans-Ulrich Heiß und Frau Professorin Angela Ittel wurden am 5. Februar 2014 durch den Erweiterten Akademischen Senat zu Vizepräsidenten der TU Berlin gewählt. Beide Kandidaten wurden durch den designierten Präsidenten der TU Berlin, Professor Christian Thomsen (vgl. Newsletter 1/2014), am 24. Januar 2014 nominiert. Ihre Amtszeit beginnt am 1. April 2014 und beträgt zwei Jahre.

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Ars-Legendi-Fakultätenpreis in den Rechtswissenschaften 

Professor Thomas Lobinger von der Universität Heidelberg und Professor Urs Kramer von der Universität Passau erhalten den Preis für exzellente Hochschullehre in den Rechtswissenschaften. Der vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Deutschen Juristen-Fakultätentag und Kompetenzzentrum für juristisches Lernen und Lehren der Universität zu Köln verliehene Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Lobinger und Kramer werden für neue Wege in der Examensvorbereitung ausgezeichnet.

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DHV-Seminare


Aktuelle DHV-Seminare 

Rechte und Pflichten als Mitglied einer Berufungskommission
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Donnerstag, 6. März 2014, 11:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/913.html
 

Zeit- und Selbstmanagement
Universität Mannheim
Freitag, 7. März 2014, 10:00-18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/638.html
 

F + E -Verträge
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Montag, 10. März 2014, 10:00-17:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/1074.html

Die W-Besoldung - Chancen und Risiken
Wissenschaftszentrum Bonn
Dienstag, 11. März 2014, 10:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/632.html
 

Stressmanagement
Kaiserin-Friedrich-Haus Berlin
Donnerstag, 13. März 2014, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1073.html
 

Drittmitteleinwerbung und -verwaltung
Wissenschaftszentrum Bonn
Montag, 17. März 2014, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/629.html
 

Antragstellung für EU-Forschungsprojekte
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Montag, 17. März 2014, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/645.html
 

Forschungsförderung strategisch nutzen
Kaiserin-Friedrich-Haus Berlin
Dienstag, 18. März 2014, 10:00-18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/646.html
 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


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DHV-Tag am 24./25. März 2014 in Frankfurt

(Uf.) Die Jahrestagung des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), der 64. DHV-Tag, wird in diesem Jahr am 24. und 25. März 2014 in Frankfurt/Main stattfinden und unter dem Thema "Virtuelle Lernwelten in der Universität" stehen. Auf der Gala der Deutschen Wissenschaft im Palmengarten am Abend des 24. März 2014 werden feierlich die Preise "Wissenschaftsminister/-in des Jahres", "Rektor/-in/Präsident-/in des Jahres", "Hochschullehrer/-in des Jahres", "Nachwuchswissenschaftler/-in des Jahres", "Deutscher Hochschulbaupreis" und "Wissenschaftsstiftung des Jahres" verliehen. Der 25. März 2014 wird sich vormittags mit einem Festakt und einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung dem Thema "Universität 2.0 - Herausforderungen - Chancen - Grenzen" widmen. Am Nachmittag wird sich dann die interne Delegiertenveranstaltung des DHV anschließen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an ufermann@hochschulverband.de

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Stiftertag am 11. März 2014 in Bonn

(Ad.) Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) veranstalten am Dienstag, den 11. März 2014, den Stiftertag 2014. Die Veranstaltung findet statt von 10:30 Uhr bis 17:00 Uhr in der Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn. Fünf Referenten befassen sich mit den Voraussetzungen und der optimalen Vorbereitung für die Gestaltung des eigenen wissenschaftlichen Nachlasses sowie den Möglichkeiten und Voraussetzungen für die Gründung einer eigenen Stiftung, Zustiftung oder sonstigen Förderung. Während am Vormittag die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine sinnvolle Gestaltung des wissenschaftlichen Nachlasses - insbesondere das Erbrecht - im Fokus stehen, wird am Nachmittag die Stiftungsgründung aus rechtlicher Sicht und aus dem Blickwinkel der Stiftungsverwaltung vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf Stiftungen aus dem Bereich der Wissenschaft und der Förderung von Wissenschaftlern. Zwei engagierte Stifter berichten anschließend ausführlich über ihre Erfahrungen mit der Gründung einer eigenen Stiftung, ihre Motivation und die Ausgestaltung der Projekte ihrer Stiftung. Eine Anmeldung ist möglich bei Frau Dr. Vanessa Adam (Tel. 0228/902 66-49 oder per E-Mail unter adam@hochschulverband.de). Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl für die Veranstaltung begrenzt ist. 

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Publikationen


Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Fünfte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79,- Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70,- Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Schlaf

Jürgen Zulley: "Zu wenig Schlaf kann dick, dumm und krank machen" 
Fragen an den Schlafforscher Jürgen Zulley 
 
Michael Schredl: Warum träumen wir? 
Das subjektive Erleben während des Schlafes 
 
Ernst Peter Fischer: Manchen gibt's der Herr im Schlaf 
Schöne Ideen in der Nacht 
 
Weitere Beiträge :
 
Thomas Krüger/Georg Rudinger: Rektor und Wissenschafts­minister des Jahres 2014 
Ergebnisse des DHV-Rankings 
 
Joachim Krause: Militarisierte deutsche Hochschulen? 
Über die Einführung von Zivilklauseln 
 
Heinrich Detering: Wohin geht die sprachliche Reise? 
 

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DHV-Ticker


Neue Landesverbandsvorsitzende

Frau Professorin Susanne Lin-Klitzing (Institut für Schulpädagogik der Universität Marburg) ist am 30. Januar 2014 vom Landeskonvent Hessen zur neuen Vorsitzenden des Landesverbandes Hessen im Deutschen Hochschulverband gewählt worden. Die Erziehungswissenschaftlerin tritt damit die Nachfolge des Juristen Professor Hans-Detlef Horn (Institut für Öffentliches Recht der Universität Marburg) an.

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Vermischtes


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Mehr Wörter

Der deutsche Wortschatz hat im Verlauf des 20. Jahrhunderts um etwa ein Drittel zugenommen. Zu diesem Ergebnis ist nach einem Bericht der "Welt" ein Team um den Direktor des Max-Planck-Instituts für Psycholinguistik und Leiter des "Digitalen Wörterbuchs der Deutschen Sprache", Professor Wolfgang Klein, nach Auswertung umfangreichen statistischen Materials gelangt. Demnach belief sich der deutsche Wortschatz für die Zeit von 1994 bis 2004 auf 5.328.000 Wörter. Für die Nachkriegszeit 1948 bis 1957 wurden dagegen 5.045.000 Wörter gezählt, 1905 bis 1914 waren es lediglich 3.715.000. Der Zuwachs bestehe nur zum geringen Teil aus eigenständigen neuen Wörtern oder der Übernahme von Fremdwörtern. Die weitaus meisten neuen Wörter seien Ableitungen oder Zusammensetzungen. In der Belletristik hat es den Forschern zufolge von 1905 bis 2004 die wenigsten Wortschöpfungen gegeben. Ein viel stärkerer Zuwachs sei im Bereich der Gebrauchstexte, der wissenschaftlichen Prosa und vor allem der Zeitungen zu beobachten.

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Muff?

Auf Antrag der Abgeordneten Claudia Roth und Petra Pau hat das Bundestagspräsidium beschlossen, den Krawattenzwang für Schriftführer abzuschaffen. Das berichtete das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

In den vergangenen Jahren sei es immer wieder zum Streit über die Pflicht zum Schlips gekommen. Vor allem bei den Fraktionen von Grünen und Linken habe es zunehmend Schwierigkeiten gegeben, männliche Abgeordnete als Schriftführer für das Präsidium zu stellen, da viele sich geweigert hätten, eine Krawatte anzulegen. Dieser Grund entfalle nun.

"Mit der Abschaffung des Krawattenzwangs haben wir die Fenster im Bundestag ein gutes Stück weiter aufgestoßen und viel Muff entweichen lassen", kommentierte Claudia Roth ihren ersten Erfolg als neues Präsidiumsmitglied gegenüber dem "Spiegel".

 

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Kooperationspartner des DHV

DHV und CARabatt   

(Gü.) Mit dem VW GOLF Sportsvan ins neue Jahr: 14 Prozent Rabatt auf den Newcomer

Sparen ohne zu verhandeln!

Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes profitieren von Spitzen-Rabatten für deutsche Neuwagen. Hier unser TOP-Angebot für Januar. 

DHV-Mitglieder-Angebot des Monats:  

VW GOLF Sportsvan:          ab 23.800 Euro (unverbindliche Preisempfehlung)
DHV-Nachlass:                    14 Prozent
DHV Mitglieder-Preis:         ab 20.469 Euro

Alle Aktionsangebote nur so lange der Vorrat reicht bzw. bis auf Widerruf.

Über dieses TOP-Angebot hinaus haben die Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes exklusiven Zugang zu Spitzen-Nachlässen für ihr Wunschauto. 28 Marken und über 2.000 Modelle umfasst das Programm, das speziell für die Mitglieder unter http://www.hochschulverband.de/cms1/carabatt.html zu finden ist. 

Fragen, Ansprechpartner und Kontakt: 
CARabatt-Neuwagenservice
Stichwort: "Deutscher Hochschulverband - Neufahrzeuge zu Internetpreisen"
Tel.: ++49-2327-994 885-1

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DHV und Microsoft

(Gü.) Yammer: Social Enterprise für Bildungseinrichtungen ohne Zusatzkosten

Auch Bildungseinrichtungen haben künftig die Möglichkeit, modernste Social Tools zu nutzen - und das sogar kostenfrei: Ab dem 1. April 2014 können Kunden mit Office 365 Academic Plänen (A2, A3 und A4) zusätzlich Yammer Enterprise aktivieren. Damit stehen den Benutzern Funktionen für soziale Interaktion der neuesten Generation zur Verfügung, die sie bereits aus ihrem Privatleben kennen und intuitiv nutzen. Vorteile für die Bildungsinstitution sind neben dem kostenfreien Angebot, dass der interaktive Informationsaustausch unter Lernenden und Lehrenden in einem von ihr kontrollierten, sicheren sozialen Netzwerk stattfindet. Außerdem lässt sich Yammer Enterprise in bestehende Office 365 Applikationen einbinden. Weitere Informationen zum Angebot finden Sie hier:
http://www.edu365.de/Dienste/Kommunikation/1954_Yammer_Enterprise.htm

 

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DHV und Creditrefrom

(Gü.) Studie "Cash for Growth 2013" / Wachstum finanzieren - Working Capital optimieren 
 
Die deutsche Wirtschaft wird 2014 wieder deutlich wachsen. Dies führt zu einem steigenden Kapitalbedarf, um die notwendigen Investitionen finanzieren zu können. Zudem stehen in den nächsten Jahren bei vielen Unternehmen Refinanzierungen bevor, die den Kapitalbedarf nochmals erhöhen. Noch vor Bankkrediten und Eigenkapital ist für 89 Prozent der Unternehmen die Innenfinanzierung die wichtigste Maßnahme zur Verbesserung ihrer Kapitalisierung. Allerdings ist in den letzten Jahren die Kapitalbindungsdauer in mittelständischen Unternehmen wieder gestiegen. Die Optimierung des Working Capital rückt damit wieder in den Vordergrund, denn hiermit könnte ein ungenutztes Liquiditätspotenzial in Höhe von 87 Milliarden Euro freigesetzt werden. Das ist das Ergebnis der Studie "Cash for Growth 2013" von Roland Berger Strategy Consultants und Creditreform. Die Studie basiert auf den Daten über das Liquiditätsmanagement von über 2.700 Unternehmen aus den Jahren 2010 bis 2012. 
http://www.creditreform.de/aktuelles/news-list/details/news-detail/cash-for-growth-2013.html 



DHV und ocelot

(Gü.) ocelot (www.ocelot.de), die im Sommer 2012 eröffnete, viel beachtete Buchhandlung aus Berlin-Mitte, freut sich sehr, den DHV-Mitgliedern einen unabhängigen und individuellen Onlineshop bieten zu können. Alle Sendungen erreichen Sie in ein bis drei Werktagen, der Versand ist immer portofrei.

ocelot präsentiert Ihnen zwei der renommiertesten Suhrkamp-Reihen: suhrkamp taschenbuch wissenschaft (www.ocelot.de/Suhrkamp-STW-cms-suhrkamp_stw) und die edition suhrkamp (www.ocelot.de/Suhrkamp-ES-cms-suhrkamp_es). Viele Bände finden Sie in unserer Buchhandlung in der Brunnenstraße 181 in Berlin-Mitte oder in unserem Onlineshop (http://www.ocelot.de/Suhrkamp-cms-suhrkamp).  
 Die Reihe suhrkamp taschenbuch wissenschaft (stw) verbindet Klassiker der Theorie mit innovativen Publikationen verschiedener Wissenschaftsbereiche. Hauptanliegen der Serie ist es, für ein breites Spektrum an Theorieansätzen ein Diskussionsforum darzustellen. 
 

Die edition suhrkamp ist ein Sammelpunkt literarischer Experimente. Autoren und Autorinnen wie Herta Müller, Giorgio Agamben, Peter Sloterdijk und Hanno Rauterberg sind in dieser Reihe vertreten.

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DHV und Deutscher Fundraising-Kongress

(Gü.) Vom 2. bis zum 4. April 2014 findet er wieder statt, der Deutsche Fundraising-Kongress, das größte Branchentreffen im deutschsprachigen Raum. Über drei Tage werden in Workshops und Seminaren aktuelle Trends und wohlbekannte Aspekte diskutiert, darunter auch hochschulrelevante Themen, die über allgemeine Fragen des Fundraisings hinausgehen. So treibt das Thema der Vergleichbarkeit von deutschen und US-amerikanischen Verhältnissen im Bereich der Hochschulförderung ("Vom Alumnus zum Großspender") sicherlich viele Fundraiser um. Daneben werden aber auch ganz praktische Inhalte angeboten. Ob Storytelling, E-Mail-Fundraising oder Kommunikationstraining, CSR, Fragen der Spenderethik oder die optimale Spenden-Webseite - professionelle Fundraiser in Deutschland haben auch 2014 einen festen gemeinsamen Termin im Kalender.

Das aktuelle Programm und die Möglichkeit der Anmeldung finden Sie auf www.fundraising-kongress.de

und hier:

http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/bilder/newsletter/0214/FRCProgrammuebersicht.pdf

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DHV und Benefit Informationssysteme AG

(Gü.) OpenHearts 2014 - Fundraising neu erleben

Unter dem Motto "Fundraising neu erleben" präsentiert die Benefit Informationssysteme AG ihre neue Produktlinie OpenHearts. Damit wird die erfolgreiche Standardsoftware für Fundraising, Sponsoring, Alumni- und Stiftungs-Management jetzt auch WEB-fähig. 

Die intuitive und sichere Benutzerführung steigert Ihre Effizienz und vereinfacht die Einarbeitung. Über Wiedervorlagen und vordefinierte Abläufe wird sichergestellt, dass die Kommunikation zu den Spendern nicht abreißt und Dankschreiben oder Spendenbescheinigungen versandt werden. Für Transparenz über Förderer und Kampagnen sorgen übersichtliche Auswertungen und Grafiken. 

OpenHearts wird bereits von vielen Universitäten und Non-Profit-Organisationen eingesetzt und liefert auch Ihnen die Mittel, sich systematisch auf die Entwicklung erfolgversprechender Förderer zu konzentrieren. 

Ihr Ansprechpartner:
Christian Lang
Tel.:    0208 301 93-45
E-Mail: c.lang@benefit.de
Web:   www.benefit.de                          

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DHV und VS Möbel 

(Gü.) VS TeamTable: Besprechungstisch zu Sonderkonditionen

Kommunikation und Teamarbeit werden in der Arbeitswelt immer bedeutender. Deswegen bietet VS mit seinem TeamTable eine kommunikative und designorientierte Ergänzung für die Bürolandschaft.

Ob im eigenen Büro als Besprechungs- oder Besuchertisch oder in Gemeinschaftszonen: Die geschwungene Amöbenform sowie eine angenehme Stehhöhe laden geradezu ein zu einer kurzen Besprechung, der kreativen Ideenfindung, zu Teamarbeiten oder aber auch "nur" zur kleinen Kaffeepause.

Die Form des TeamTable bietet durch die Ra­dien die jeweils passende Tischgröße für zwei bis sieben Perso­nen. Ein­zeltische lassen sich durch das Ineinanderschieben von Innen- und Außenradien zu verschiedenen Konfigurationen kombinieren. Mit einem Stuhl in geeigneter Höhe, zum Beispiel dem höhenverstellbaren VS PantoMove-VF Plus, lässt sich sogar bequem im Sitzen arbeiten.

Mehr Informationen zum TeamTable finden Sie hier:
http://www.vs.de/kataloge/gesamtkatalog/details/13120/teamtable

DHV-Mitglieder erhalten unseren TeamTable zu exklusiven Sonderkonditionen. 

Gerne beraten wir Sie konkret und umfassend:

VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. KG / Tauberbischofsheim / Deutschland
Ansprechpartnerin: Evelyne Winkler
Tel: +49 (0)9341/88-601

E-Mail: 
dhv@vs-moebel.de
  

VS - Offizieller Ausstatter der Wissensgesellschaft. Seit 1898.
www.vs-moebel.de
 

 

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DHV und Deilmann    

(Gü.) Ab sofort auf Sendung - prominent moderiert: MS DEUTSCHLAND TV

Am 16. Januar 2014 ist der neue Videokanal der Reederei Peter Deilmann mit der ersten Folge gestartet. Jeden zweiten Donnerstag entführt Sie nun Hamburgs Multitalent Marek Ehrhardt in die exklusive Welt des einzigen Grandhotels auf See unter deutscher Flagge und bringt Ihnen den Pulsschlag des Kultschiffs MS DEUTSCHLAND und seine zahlreichen VIPs auf den Computerbildschirm. Als krönenden Abschluss jeder Sendung erhalten Sie noch "Mareks Reisetipp" zu einer ausgewählten Reiseroute mit dem Original-Traumschiff, die Sie mit etwas Glück sogar gewinnen können. Verpassen Sie keine Folge auf www.msdeutschland.tv, es lohnt sich!

 

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DHV und Seminaris  

(Gü.) Vier-Sterne-Hotel auf dem Campus 

Ein Hotel samt Tagungszentrum wie geschaffen für Wissenschaftskonferenzen und Hochschulveranstaltungen aller Art: das Seminaris-CampusHotel Berlin. Es liegt auf dem Campus der Freien Universität Berlin im Stadtteil Dahlem und ist inzwischen der Begegnungspunkt für renommierte nationale und internationale Tagungen und Veranstaltungen aus Wissenschaft und Forschung geworden.   

Das Konferenzzentrum "The Dahlem Cube" bietet einen 720 Quadratmeter großen, bei Bedarf in fünf Einheiten aufteilbaren Tagungsraum. Darüber hinaus gibt es im "Dahlem Cube" 15 tageslichtdurchflutete Seminar- und Konferenzräume, ein Businesscenter, Pausenbereiche sowie Ausstellungs- und Eventflächen von bis zu 1.000 Quadratmetern. Im Hotel selbst stehen den Gästen neben dem Restaurant, einer Bar und einer Terrasse insgesamt 186 First-Class-Zimmer zur Verfügung.   

Das Seminaris-Campushotel Berlin ist verkehrstechnisch optimal angebunden. Die U-Bahnstation Dahlem-Dorf liegt in unmittelbarer Nähe des Hotels.   

Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes erhalten aufgrund der Kooperationsvereinbarung im Seminaris-Campushotel Berlin besonders vorteilhafte Konditionen.  

 

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DHV und Merkana    

(Gü.) Merkana - Ihr Verbandsreisebüro möchte wir Ihnen heute die Faszination "Studienreise" ans Herz legen: Fremde Kulturen und Länder entdecken - und das mit einer erstklassigen Reiseleitung. Beeindruckender kann eine Reise nicht sein. Wir haben die "Crème de la Crème" der Studienreisen-Veranstalter für Sie im Programm und können als Studienreisen-Spezialist auf mehr als 20 Jahre Erfahrung zurückgreifen. 

"Südafrika - Nelson Mandela und die Kraft des Regenbogens" ist eine der Reisen, die wir für Sie ausgewählt haben. Fordern Sie jetzt unseren Studienreisen-Spezial-Flyer an, auf dem wir exklusiv für Sie eine Auswahl ganz besonderer Reisen durch verschiedene Länder Afrikas zusammengestellt haben! 

Erkundigen Sie sich nach den DHV-Sonderkonditionen.

Wir freuen uns, wenn wir uns um Ihre schönsten Wochen des Jahres kümmern dürfen! 

 Merkana - Ihr Verbandsreisebüro 
Alleestr. 68 
42853 Remscheid 
Tel.: 02191 9288-0 
www.merkanareisen.de
 dhv@merkana.de   

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Dr. Vanessa Adam (Ad.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Ulrike Preißler (Pr.)
Dr. Wiltrud Radau (Ra.)
Birgit Ufermann (Uf.)

Verweis auf andere Webseiten

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