DHV-Newsletter 4/2014

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Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

Nein zur FH-Promotion          

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) lehnt Pläne, Fachhochschulen ein Promotionsrecht zu gewähren, als einen gefährlichen Irrweg ab und warnt vor den Folgen eines politischen Dammbruchs. "Wer den Fachhochschulen das Promotionsrecht überträgt, wird es den außeruniversitären Forschungseinrichtungen nicht verweigern können", erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen. "Das Promotionsrecht für Fachhochschulen birgt das Risiko, die gesamte Architektur des Hochschulsystems zum Nachteil der Universitäten zu zerstören."

Fachhochschulen profilierten sich vor allem über anwendungsorientierte und praxisbezogene Ausbildung, Universitäten dagegen vornehmlich über Grundlagenforschung und Ausbildung durch Wissenschaft. "Die Verleihung des Promotionsrechts an die Fachhochschulen würde die verschiedenen Hochschularten einebnen. Verlierer wäre das deutsche Wissenschaftssystem als Ganzes, das durch Nivellierung geschwächt würde", so Kempen.  

Angesichts begrenzter Finanzressourcen für die Hochschulen stehe zu befürchten, dass mit der Verleihung des Promotionsrechts an Fachhochschulen eine Fehlallokation zu Lasten der unterfinanzierten Universitäten einhergehen werde. International sichtbare Spitzenforschung an Fachhochschulen könne unter den strukturellen Gegebenheiten der Fachhochschulen nur eine seltene Ausnahme sein. Umso schwerer wiege die Vorgabe des Koalitionsvertrages von Union und SPD an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), ihre Programme für Fachhochschulen zu öffnen. "Die Forschungsmittel der anwendungsorientierten Fachhochschulen sollten vornehmlich aus Auftragsforschung kommen und nicht aus der DFG, deren Bewilligungsquote ohnehin stark rückläufig ist", betonte Kempen.

Eine Notwendigkeit, Fachhochschulen ein institutionelles Promotionsrecht zu verleihen, ist nach Ansicht des DHV-Präsidenten nicht erkennbar. "Für promotionswillige Fachhochschulabsolventen bestehen zurzeit ausreichende Möglichkeiten, ihr Qualifikationsziel an Universitäten zu erreichen", erklärte Kempen. Er fügte jedoch hinzu, dass Universitäten gemeinsame Promotionskollegs mit Fachhochschulen bislang nur zögerlich vorangetrieben hätten. Der DHV-Präsident appellierte daher erneut an die Fakultäten, von den vorhandenen Möglichkeiten kooperativer Promotionsformen stärker Gebrauch zu machen, um qualifizierten Fachhochschulabsolventen die Promotion an Universitäten zu ermöglichen. Wer sich für ein aufgabenspezifisch gegliedertes Bildungssystem einsetze, müsse für Durchlässigkeit Sorge tragen. Das gelte in besonderem Maße für hervorragende, forschungsaffine FH-Absolventen.
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/FH-Promotionrecht.pdf

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Zivilklauseln sind verfassungswidrig         

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat sich gegen die Einführung sogenannter Zivilklauseln ausgesprochen, mit denen Hochschulen jedwede Forschungsaktivität unterbinden wollen, die militärisch genutzt werden könnte. "Die grundgesetzlich verbürgte Wissenschaftsfreiheit lässt sich keinem grundgesetzlich verankerten Friedensprimat unterordnen", erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen. "Weder der Gesetzgeber noch die Hochschulen haben die Befugnis, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter einen noch so wohlmeinenden Gesinnungsvorbehalt zu stellen."

Militärische Verteidigung, gegebenenfalls im Verbund mit anderen Staaten, sei ein Verfassungsauftrag des Grundgesetzes. Vorwürfe gegenüber Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die Forschungsgelder ausländischer Verteidigungsministerien angenommen haben, liefen daher ins Leere. "Die Forscherinnen und Forscherinnen müssen letztlich allein entscheiden, ob sie die Arbeit an den jeweiligen Projekten verantworten können. Niemand wird ihnen das abnehmen können", so Kempen.

Der DHV-Präsident wies darauf hin, dass die Grenzen zwischen militärisch nutzbarer und ziviler Forschung fließend seien. "Zivilklauseln bergen wegen der Dual-Use-Problematik die Gefahr, große Teile der Forschung unter Generalvorbehalt zu stellen und von rechtsförmigen Genehmigungsverfahren abhängig zu machen", betonte Kempen. Um der durchaus denkbaren missbräuchlichen Verwendung von militärisch nutzbaren Forschungsergebnissen entgegenzutreten, stünden mit dem Strafrecht, dem Kriegswaffenkontrollrecht und dem Außenwirtschaftsrecht ausreichende Rechtsinstrumente zur Verfügung.
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/Nein-zur-Zivilklausel.pdf

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DHV zweifelt an der Sinnhaftigkeit von Zielvereinbarungen   

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hält das Mittel der individuellen Zielvereinbarung für problematisch. Es knüpft finanzielle Zuwendungen bei der persönlichen Besoldung und Mittelausstattung an das Erreichen bestimmter, zuvor vereinbarter Ziele. Parameter solcher Vereinbarungen zwischen Hochschullehrern und Universitäten sind in der Regel quantitative Faktoren wie Drittmittelvolumina, die Zahl der Absolventen in der Regelstudienzeit oder die Zahl der Promotionen. "Eine leistungsorientierte Besoldung, zu der sich auch der DHV grundsätzlich bekennt, ist keineswegs auf das Mittel der individuellen Zielvereinbarung angewiesen", betonte DHV-Präsident, Professor Bernhard Kempen, anlässlich des 64. DHV-Tags in Frankfurt.  

Die Steuerung von Wissenschaft qua Zielvereinbarungen sei kritisch zu betrachten, weil sie Fehlsteuerungen der Wissenschaft begünstige. So erodierten und pervertierten Zielvereinbarungen in Chefarztverträgen, in denen Boni von der Zahl der Operationen abhängig gemacht würden, ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Verhältnis. Die per Zielvereinbarung vorgenommene Verknüpfung von finanziellen Anreizen mit der Zahl von Publikationen führe zudem zur weltweit in der Wissenschaft beklagten Flut wissenschaftlicher Artikel, von denen ungewiss sei, ob sie von der Wissenschaft überhaupt rezipiert werden könnten. Ebenso bestehe zwischen der provozierten Hatz nach Drittmitteln und der festzustellenden Zunahme von wissenschaftlichem Fehlverhalten ein Zusammenhang.

Vor diesem Hintergrund regte Kempen an, die Wirkungen von Zielvereinbarungen empirisch genauer zu erforschen. Zugleich wies der DHV-Präsident darauf hin, dass bei aller Notwendigkeit, wissenschaftliche Leistung gerecht zu bewerten, Wissenschaftler auch Vertrauen benötigten, damit Wissenschaft gedeihen könne. "Es muss darüber nachgedacht werden, ob und gegebenenfalls ab welchem Zeitpunkt der wissenschaftlichen Karriere Wissenschaftler soviel Vertrauen durch nachgewiesene Leistung verdienen, dass sie zielvereinbarungsfrei forschen können", so Kempen abschließend.
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/Zielvereinbarung.pdf

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Kempen: "Digitale Lehrformate sind Mittel, nicht Inhalt universitärer Bildung"           

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat dazu aufgerufen, behutsam und realistisch die Chancen und Risiken abzuwägen, die durch die voranschreitende Digitalisierung auf die Hochschullehre zukommen. Traditionelle und "digitale" Lehre seien kein Gegensatz. "Sie können und sollen sich gegenseitig ergänzen und bereichern", erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen. "Die wesentlichen Ziele einer universitären Bildung durch Wissenschaft, die Fähigkeit zu selbständigem Urteil und Kritik sowie die Bildung der Persönlichkeit, gelten unabhängig vom Lehrformat. Lehrformate sind stets als Mittel und nicht als Inhalt universitärer Bildung zu verstehen." 

Digitale Lehre könne die menschliche Begegnung zwischen Lehrendem und Studierendem sowie der Studierenden untereinander nicht ersetzen. "Erkenntnis gewinnt man vor allem im Dialog, im unmittelbaren Austausch und in der Begegnung von Lehrenden und Lernenden", ergänzte Kempen. Deshalb bleibe die physische Präsenz für die Motivation nicht nur der Lernenden, sondern auch der Lehrenden unersetzlich. 

Online-Kurse sind nach Einschätzung des DHV insbesondere dazu geeignet, Faktenwissen zu vermitteln. "Das bloße Bereitstellen elektronisch abrufbarer Informationen ist allerdings noch keine akademische Lehre", gab Kempen zu bedenken. "Digitale akademische Lehre bedarf vielmehr einer besonderen, zielgruppenspezifischen didaktischen Gestaltung."  

Die Befähigung zu guter wissenschaftlicher Lehre werde zukünftig mehr als bisher auch die Kompetenz umfassen, Medien sinnvoll einzusetzen und sich als Lehrender in anderen Formen als der Präsenzvorlesung zu präsentieren, so Kempen. Dabei gelte es, die Rechte des Hochschullehrers als Urheber digitaler Lehrformate zu schützen. Aus der grundgesetzlich verbürgten Freiheit von Forschung und Lehre ergebe sich, dass Art und Umfang des Einsatzes digitaler Lehrformate ausschließlich in der Entscheidung des einzelnen Hochschullehrers liege. Außerdem müssten beispielsweise die extrem zeitaufwendige Konzeption und Herstellung digitaler Lehrformate auf das Lehrdeputat des einzelnen Universitätslehrers in angemessenem Umfang angerechnet werden können.  

"Das Kalkül, mit Hilfe von digitaler Lehre zu Einsparungen in den Hochschulhaushalten zu gelangen, geht nicht auf", so Kempen abschließend. "Gute digitale Lehre setzt didaktische Aufbereitung und Interaktivität voraus. Das ist personal-, zeit- und kostenintensiv. Zum Nulltarif wird es qualitativ hochwertige digitale Lehre nicht geben."
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/Online-Lehre_als_Teil_der_universitaeren_Lehre.pdf

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Auszeichnung für faire und transparente Berufungsverhandlungen

Der Fernuniversität (FeU) in Hagen ist nach der RWTH Aachen, der Universität zu Köln und der Technischen Universität Kaiserslautern bundesweit als vierte Hochschule das Gütesiegel des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) für faire und transparente Berufungsverhandlungen verliehen worden.

Kanzlerin und Rektor der FeU betrachteten Berufungsverfahren als "Chefsache" und widmeten sich ihnen persönlich, heißt es in der Begründung des DHV. Berufungsverhandlungen verliefen zügig und würden zumeist innerhalb von drei bis vier Monaten finalisiert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler lobten dabei insbesondere die ausgezeichnete Verhandlungsatmosphäre an der FeU. Hervorzuheben sei auch die Praxis, Erstberufenen neben dem Grundgehalt unbefristete, ruhegehaltfähige und dynamisierte Berufungs-Leistungsbezüge und die sogenannte Grundausstattung für die Professur im Regelfall unbefristet zu gewähren. 

Punktuell sieht der DHV noch Nachbesserungsbedarf. Auch wenn die FeU in Hagen Rufinhaberinnen und Rufinhabern nach Abschluss der Verhandlungen unbürokratisch zu helfen suche, könnten die bisherigen Implacement-Angebote u.a. durch spezifische Einführungsveranstaltungen ausgebaut werden. Auch Aspekte wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder auch "Dual Career"-Fragen solle die FeU in Zukunft proaktiver angehen, empfiehlt der DHV.

"Gute Berufungspolitik beruht auf vielen Faktoren. Mit dem Gütesiegel will der Hochschulverband Hochschulen dabei unterstützen, ihre Berufungskultur fortzuschreiben", erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen. 

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Ruf nach Grundgesetzänderung

Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat die Regierungsparteien an ihre Wahlversprechen erinnert und eine langfristige Lösung für eine verbesserte Grundfinanzierung der Hochschulen gefordert. "Die Situation hat sich mit den Rekordzahlen von Studienanfängern und Studierenden ständig verschärft", so HRK-Präsident Professor Horst Hippler. "Die laufenden Grundmittel pro Studierendem sind seit dem Jahr 2000 von 6.130 Euro auf 5.770 Euro im Jahr 2011 zurückgegangen, unter Berücksichtigung der Preisentwicklung sogar um über 1.000 Euro von 7.050 auf 6.004 Euro." 

Während bereits über eine Fortschreibung des Paktes für Forschung und Innovation verhandelt werde, der vor allem der außeruniversitären Forschung zugute komme, zeichne sich für den Hochschulbereich noch keine Lösung ab. Bund und Länder müssten deshalb möglichst schnell wieder den Gesprächsfaden über eine Änderung des Grundgesetzes aufnehmen, um eine bessere Kooperation von Bund und Ländern bei der Hochschulfinanzierung zu ermöglichen. Einschneidende Sparmaßnahmen in einigen finanzschwachen Ländern zeigten, wie wichtig es sei, bald eine gemeinsame Lösung zu finden. "Wer sich den Zustand der Hochschulgebäude oder die veraltete IT-Ausstattung in weiten Teilen der Republik ansieht, weiß, welcher Flurschaden durch fehlende Mittel bereits angerichtet wurde. Nur mit einer Kofinanzierung des Bundes lässt sich diese Entwicklung stoppen", betonte HRK-Präsident Hippler. Außerdem sei der stark wachsende Bereich der Drittmittelforschung nicht ausfinanziert. Eine Steigerung und langfristige Verstetigung der sogenannten Overhead-Pauschale sei deshalb unerlässlich. 
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-senat-wahlversprechen-einhalten-grundfinanzierung-der-hochschulen-verbessern-3401/
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-zur-aufhebung-des-kooperationsverbots-3415/

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Numerus Clausus: Vor allem in Stadtstaaten, weniger im Osten

Knapp die Hälfte aller Studiengänge in Deutschland ist mit einem Numerus Clausus belegt, die Quoten innerhalb der Bundesländer unterscheiden sich aber deutlich. Das geht aus einer Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung hervor. So liegen alle ostdeutschen Bundesländer unter dem Bundesdurchschnitt von 45,5 Prozent. In Thüringen ist gerade einmal jeder vierte Studiengang zulassungsbeschränkt. In den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg sind dagegen ungefähr zwei Drittel aller Studiengänge mit Zugangshürden versehen. 

Deutschlandweit  ist etwa jeder zweite Bachelor-Studiengang und rund jeder dritte Master-Studiengang mit einem Numerus Clausus belegt. In Bezug auf die Hochschultypen liegt der Anteil bei den Fachhochschulen (49,5 Prozent) etwas höher als bei den Universitäten (43,7 Prozent). Beim Vergleich der vier Fächergruppen liegen die Rechts-, Wirtschaft- und Sozialwissenschaften mit einer Quote von 53,7 Prozent über den Quoten der mathematisch-naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen sowie den sprach- und kulturwissenschaftlichen Fächergruppen.
http://www.che.de/cms/?getObject=5&getNewsID=1718&getCB=398&getLang=de

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Neuer Teilnahmerekord bei Erasmus

Die Teilnehmerzahl am Erasmus-Programm für einen Studienaufenthalt im europäischen Ausland hat einen neuen Höchststand erreicht. Im Hochschuljahr 2012/2013 absolvierten 35.000 Studierende aus Deutschland mit dem EU-Programm einen Teil ihres Studiums oder ein Praktikum in 33 anderen europäischen Ländern, wie der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) in Bonn mitteilte. Das waren rund 2.000 junge Menschen mehr als im Vorjahr. Dazu kamen 4.000 deutsche Hochschulangehörige, die an einer ausländischen Hochschule unterrichtet oder an einer Weiterbildungsmaßnahme teilgenommen haben.

Die beliebtesten Länder waren Spanien (5.419 Geförderte), Frankreich (4.789) und Großbritannien (3.132). Die meisten Studierenden förderte die Technische Universität München (886), gefolgt von der Ludwig-Maximilians-Universität München (801) und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (781). Seit dem Programmstart von Erasmus 1987 wurden rund drei Millionen Studierende unterstützt.
https://www.daad.de/portrait/presse/pressemitteilungen/2014/25936.de.html
http://www.bmbf.de/press/3585.php

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Mehr Studienanfänger ohne Abitur

Die Zahl der Studienanfänger ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ist erneut gestiegen. Insgesamt 12.400 Anfänger ohne Abitur oder Fachhochschulreife haben sich 2012 erstmals für ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule eingeschrieben. Dies sind fast doppelt so viele wie noch vor dem Öffnungsbeschluss der Kultusministerkonferenz von 2009. Das geht aus einer Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervor. Spitzenreiter im Bundesländervergleich sind mit einem Anteil von 4,5 Prozent Hamburg und Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Berlin mit 3,8 Prozent. 

Gleichwohl ist die Zahl der Nicht-Abiturienten unter den Studienanfängern immer noch gering. Bei rund 500.000 Erstsemestern machen die 12.400 Nicht-Abiturienten gerade einmal 2,5 Prozent aus.

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Korrekturen am Hochschulzukunftsgesetz 

Das nordrhein-westfälische Landeskabinett hat den Entwurf eines Hochschulzukunftsgesetzes verabschiedet. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hatte zuvor mit Korrekturen am Gesetzentwurf auf den massiven Widerstand aus Wissenschaft und Wirtschaft (vgl. Newsletter 12/2013 und Newsletter 1/2014) reagiert, ohne von den Plänen einer strikteren Personal- und Finanzaufsicht abzurücken. So sollen nach dem überarbeiteten Entwurf Hochschulen erst nach ­Abschluss eines Forschungsprojekts offenlegen müssen, woher die Forschungsgelder stammen. Eine Informationspflicht bleibt jedoch bestehen, "wenn die Allgemeinheit ein überwiegendes Interesse an der Gewährung der Information hat und der Schaden nur geringfügig wäre". Aufgegeben wurde dagegen das Vorhaben, einzelnen Fachbereichen das Recht zur Verleihung von Doktorgraden entziehen zu können. Stattdessen müssen die Hochschulen ein System für Qualitätsmanagement einführen. Veränderungen gibt es auch bei den zum Jahresende nicht verbrauchten Landesgeldern. Klargestellt wird, dass die übrig gebliebenen Mittel durch das Land für die Hochschule verwahrt werden und dieser weiterhin als Rücklage zur Verfügung stehen sollen. 

Die Hochschulrektorenkonferenz und die nordrhein-westfälische Landesrektorenkonferenz halten die Änderungen am Entwurf des Hochschulzukunftsgesetzes nach wie vor für unzureichend. Hohe Regelungsdichte und überbordende Bürokratisierung blieben bestehen.
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-mitgliedergruppe-universitaeten-regierungsentwurf-zum-nrw-hochschulgesetz-ist-ein-irrweg-3416/

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Neues Landeshochschulgesetz

(Uf.) Der Landtag hat am 31. März 2014 das Dritte Gesetz zur Änderung hochschulrechtlicher Vorschriften in Baden-Württemberg beschlossen, das jetzt in Kraft ist. Mit der Novelle haben die Regierungsparteien das Leitbild der unternehmerischen Hochschule durch wissenschaftsadäquatere Strukturen geändert. Der Zugang zu den Hochschulen ist erleichtert worden. Maßnahmen zur Gleichstellung an den Hochschulen sind vorgesehen. Die Rolle der Hochschule in der akademischen Weiterbildung ist gestärkt worden. Die Transparenz in der Drittmittelforschung ist erhöht worden, und Verbesserungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs sind eingefügt worden. Die Opposition stimmte bei der Verabschiedung gegen die Novelle. Vor allem die Transparenzregelungen bei Projekten der Drittmittelforschung werden als standortschädigend angesehen. Auch die Regelungen zum Open Access sind - wie auch der Deutsche Hochschulverband und der Börsenverein im Vorfeld sehr deutlich gemacht haben (vgl. Newsletter 2/2014) - urheberrechtlich problematisch, weil Wissenschaftler von den Hochschulen angehalten werden sollen, ihre Arbeiten zwölf Monate nach der Veröffentlichung frei zugänglich zu machen. Auch die Ausformung der neuen Experimentierklausel für Promotionen an HAW-Verbünden (vgl. Newsletter 2/2014) ist kritisch zu sehen.

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Möllring legt Hochschulkonzept vor

Sachsen-Anhalts Hochschulen müssen sich auf harte Einschnitte gefasst machen. Das geht aus einem Konzept hervor, das Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Hartmut Möllring am 28. März 2014 in Magdeburg vorgestellt hat. So sollen an der Universität Halle die Institute für Medienwissenschaften, Psychologie und Informatik sowie das Studienkolleg, an dem sich Auslandsstudierende auf ihren Aufenthalt vorbereiten, geschlossen werden. Im Bereich Lehrerbildung werden stärkere Kooperationen mit Jena und Leipzig gefordert. An der Universität Magdeburg steht die Fakultät für Humanwissenschaften vor dem Aus. Stattdessen solle sich die Universität verstärkt auf die Medizin, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften konzentrieren. Generell werden weniger Studiengänge und der Abbau von Doppelstrukturen angemahnt. Laut Möllring soll sein Konzept als Diskussionsgrundlage bis zur Beschlussfassung im Herbst dienen. Nach Berechnungen der Grünen droht bei der Umsetzung des Konzepts jeder zehnte Studienplatz zu entfallen. Möllring geht dagegen von weiterhin konstanten Studierendenzahlen in den nächsten zehn Jahren aus. Derzeit gibt es 34.000 Studienplätze und 50.000 Studierende in Sachsen-Anhalt.
http://www.che.de/cms/?getObject=5&getNewsID=1713&getCB=398&getLang=de

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Hamburg soll Wissenschaftsmetropole werden

Altbürgermeister Klaus von Dohnanyi (SPD) und die früheren Senatoren Wolfgang Peiner (CDU) und Willfried Maier (Grüne) sind in "Sorge um Hamburg". Die drei Politiker haben über die Parteigrenzen hinweg einen dringenden Appell an die politische Führung der Hansestadt gerichtet: Wenn Hamburg seine Zukunftsfähigkeit nicht verspielen wolle, müsse die Stadt mit vereinten Kräften zu einer führenden Wissenschafts- und Forschungsmetropole ausgebaut werden. Hamburgs Hochschulen seien derzeit in Rankings nur Mittelmaß, die Stadt habe keine Spitzenuniversität und drohe im internationalen Wettbewerb der Standorte zurückzufallen. Die drei Politiker forderten Bürgermeister Olaf Scholz daher auf, Wissenschaftspolitik zur Chefsache zu machen und als eine neue Priorität in den Mittelpunkt seiner Senatspolitik zu rücken.

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Lehrerbildung: Kiel versus Flensburg

Die von Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Waltraud Wende auf den Weg gebrachte Reform der Lehrerausbildung (vgl. Newsletter 10/2013) sorgt für erbitterten Streit. Nach Wendes Plänen sollen angehende Sekundarlehrer für Gymnasien und Gemeinschaftsschulen künftig an der Universität Flensburg in 13 Fächern studieren können. Zwischen Ministerium und den Universitäten Flensburg und Kiel waren jedoch im Herbst 2013 nur sieben Fächer vereinbart worden. Nun sollen in Flensburg, wo bislang Grundschullehrer und Lehrer für die Sekundarstufe I ausgebildet wurden, naturwissenschaftliche Studiengänge aufgebaut werden und Labore entstehen. Die Universität Kiel, die bisher die Gymnasiallehrer ausbildet, sieht deshalb ihre Ausstattung gefährdet und kündigte an, jede Kooperation mit der Universität Flensburg vorerst auf Eis zu legen. Die Universität Flensburg wies dagegen darauf hin, dass der Ausbau nicht zu Lasten Kiels gehe und für die Attraktivität des Standorts Flensburg unerlässlich sei. Im Streit beider Universitäten wurden auch Vorwürfe laut, Wende, die vor ihrer Tätigkeit als Ministerin Präsidentin der Universität Flensburg war, wolle ihre ehemalige Hochschule bevorzugen.

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Korruptionsverdacht: 2.000 Jura-Examensarbeiten auf dem Prüfstand

Wegen Korruptionsvorwürfen gegen einen Mitarbeiter des Landesjustizprüfungsamtes werden in Niedersachsen die Abschlussprüfungen von etwa 2.000 Juristen untersucht. Zwölf Sonderprüfer sollen laut Angaben des niedersächsischen Justizministeriums bis zum Sommer alle Prüfungen seit 2011 durchsehen. Da die Klausuren aus Niedersachsen nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Spiegel" auch an andere Bundesländer weitergegeben wurden, könnte sich die Affäre noch ausweiten.

Hintergrund ist der Fall eines Richters, der im Landesjustizprüfungsamt in Celle arbeitete und Klausurthemen und -lösungen an Kandidaten verkauft haben soll, die kurz vor dem zweiten Staatsexamen standen. Gegen den Juristen, der in Italien festgenommen wurde, ermittelt die Staatsanwaltschaft Verden wegen des Verdachts auf Korruption. 

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Plagiatsvorwurf gegen Entwicklungsminister

Wegen eines Plagiatsvorwurfs prüft die Universität Regensburg laut "Bild" die Doktorarbeit des Entwicklungsministers Gerd Müller. Müller soll eine Textpassage seiner Arbeit abgeschrieben haben: "Da gibt es handwerkliche Fehler", so der Plagiatsjäger Martin Heidingsfelder gegenüber "Bild". An einigen zitierten Textpassagen sollen die Zitierzeichen fehlen. Müller wies die Plagiatsvorwürfe als "nicht nachvollziehbar" zurück. Der Minister begrüße es, dass sich der Ombudsmann der Universität Regensburg der Vorwürfe annehme, dies werde für Klarheit sorgen, so seine Sprecherin gegenüber der "Welt". 

Heidingsfelder ist offenbar beauftragt worden, Müllers Arbeit zu überprüfen. Auf der Seite politplag.de bietet er Überprüfungen von Politiker-Dissertationen kommerziell an.

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Eumann bleibt Doktor

Der nordrhein-westfälische Medienstaatssekretär Marc Jan Eumann darf seinen Doktortitel weiter führen. Das hat die Technische Universität Dortmund am 9. April 2014 mitgeteilt. Eumann war vorgeworfen worden, verschwiegen zu haben, dass seine 2011 erschienene Doktorarbeit aus seiner eigenen, unveröffentlichten Magisterarbeit von 1990 hervorgegangen sei (vgl. Newsletter 1/2013). Das Rektorat der Universität hatte daraufhin "erhebliches wissenschaftliches Fehlverhalten" festgestellt (vgl. Newsletter 8/2013). Über eine mögliche Aberkennung des Doktorgrades musste jedoch der Rat der Fakultät Kulturwissenschaften befinden. Dieser entschied laut "FAZ" "trotz großer Bedenken bezüglich eines wissenschaftlichen Fehlverhaltens" gegen die Aberkennung des Doktorgrades, "da eine vorsätzliche Täuschung seitens Herrn Eumann nicht eindeutig belegt werden konnte".
http://www.tu-dortmund.de/uni/Medien/aktuelles/meldungen/2014-04/14-04-09_eumann/index.html

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Überlastung: Fernuniversität zieht Notbremse

Deutschlands größte Hochschule, die Fernuniversität in Hagen, zieht nach jahrelangem ungebremsten Studierendenzuwachs Konsequenzen: Zum Sommersemester soll die Zahl der Studierenden um zehn Prozent sinken. Statt 88.000 werden dann nur noch 80.000 Studierende eingeschrieben sein. Wegen der wachsenden Überlastung habe die Fernuniversität die Einschreibefristen verkürzt, so der Rektor der Fernuniversität, Professor Helmut Hoyer. Das habe zu weniger Neueinschreibungen und Rückmeldungen geführt. Die Zahl der Studierenden habe sich innerhalb von sieben Jahren verdoppelt, die vom Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellten Ressourcen seien aber nicht gestiegen. 

Um die Qualität zu sichern, hat die Fernuniversität zehn neue Professoren und 100 wissenschaftliche Mitarbeiter eingestellt. Die Hochschule mit einem Gesamtetat von 100 Millionen Euro wird zu zwei Dritteln vom Land Nordrhein-Westfalen getragen. Hoyer plädierte für eine Aufstockung der Mittel. Auch andere Bundesländer und der Bund sollten sich stärker beteiligen (vgl. Newsletter 1/2014).

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Edward Snowden: Philosophische Fakultät ebnet den Weg für Ehrenpromotion

Der Rat der Philosophischen Fakultät der Universität Rostock hat am 9. April 2014 mit 17 von 21 Stimmen entschieden, ein Verfahren zur Verleihung der Ehrendoktorwürde an den ehemaligen amerikanischen Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden zu eröffnen. Sieben internationale Gutachter hätten bestätigt, dass Snowdens Enthüllungen über die Abhörpraktiken der NSA auch von wissenschaftlicher Bedeutung seien.

Der Whistleblower soll mit der Ehrendoktorwürde vor allem als Aufklärer gewürdigt werden, der seine eigene bürgerliche Existenz geopfert hat, um auf gravierende gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen, hieß es zur Begründung. Damit stehe er in der großen Tradition amerikanischer Bürgerrechtler, die sich im Dienst einer höheren Moral auch für den zivilen Ungehorsam gegenüber der eigenen Regierung entschieden hätten. Die Fakultät wolle zudem die "Zivilcourage" Snowdens und seinen "substanziellen Beitrag zu einem neuen globalen Diskurs über Freiheit, Demokratie, Kosmopolitismus und die Rechte des Individuums in einer global vernetzten digitalen Welt" würdigen, hieß es weiter. 

Nach den Regeln der Promotionsordnung folgt dem Beschluss über die Eröffnung eines Verfahrens ein weiterer Beschluss der Fakultät über die Verleihung der Ehrendoktorwürde. Sollte die Abstimmung positiv ausfallen, haben weder Senat noch der Rektor ein Vetorecht. Derweil will die Fakultät versuchen, mit Snowden Kontakt aufzunehmen, um zu erfahren, "ob er mit der Verleihung einer Ehrendoktorwürde einverstanden ist".
https://www.phf.uni-rostock.de/aktuelles/detailansicht-der-news/news-artikel/pressemitteilung-der-philosophischen-fakultaet-zur/

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Privathochschule insolvent

Infolge finanzieller Engpässe hat die Humboldt-Viadrina School of Governance Insolvenz beantragen müssen. Die Gründungspräsidentin und zweimalige Bewerberin um das Amt des Bundespräsidenten, Professorin Gesine Schwan, will sich um einen Fortbestand der Hochschule bemühen. Der Lehrbetrieb für derzeit 58 Studierende werde zunächst fortgesetzt. 

Seit 2009 bietet die School of Governance drei berufsbegleitende Master-Studiengänge im Bereich "Public Policy" an. Sie kooperiert mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Viadrina-Universität Frankfurt (Oder), an der Schwan zuvor Präsidentin war. Die Regierungsschule wird ausschließlich privat finanziert und muss sich durch Gebühren, Spenden und Forschungsmittel selbst tragen. Für ein zweijähriges Masterstudium sind 18.000 Euro Studiengebühren zu entrichten.

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Foto: Thomas Roese

Universität Potsdam erhält den "Deutschen Hochschulbaupreis"

Die Universität Potsdam ist Träger des "Deutschen Hochschulbaupreises 2014". Den mit 15.000 Euro dotierten Preis übergab der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Umweltschutz, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Florian Pronold, vor rund 300 Gästen dem Präsidenten der Universität Potsdam, Professor Oliver Günther, am 24. März 2014 im Rahmen der sechsten Gala der Deutschen Wissenschaft in Frankfurt. 

Ausgezeichnet wurde das Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum Golm der Universität Potsdam, das das Berliner Architektenbüro "Staab Architekten" entworfen hat. Es beeindrucke "durch sein vielfältiges Innenleben und dessen räumliche Verzahnung mit dem Außenraum", so die Jury unter dem Vorsitz des Kölner Architekten Professor Gernot Schulz. 

Zwei weitere Auszeichnungen in Höhe von jeweils 5.000 Euro erhielten die TU München und die Hochschule Bochum. Prämiert wurden das Interims Audimax am Campus Garching der TU München, für das das Münchner Büro "Deubzer König + Rimmel Architekten" verantwortlich zeichnet, sowie die BlueBox Bochum des Fachbereichs Architektur der Hochschule Bochum, welches das Bochumer Architektenbüro "ARCHWERK Generalplaner" betreut hat.

Den Deutschen Hochschulbaupreis hat die Deutsche Universitätsstiftung unter der Schirmherrschaft des Bundesbauministeriums zum zweiten Mal ausgelobt. Den Preis unterstützt die Eberhard-Schöck-Stiftung mit einem Preisgeld in einer Gesamthöhe von 25.000 Euro. Um den Preis hatten sich 33 Hochschulen mit 35 Bauprojekten aus 12 Bundesländern beworben.
http://www.hochschulverband.de/cms1/universitaetsstiftung.html#c21030

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Quelle: istockphoto.com

"Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse" ist "Wissenschaftsstiftung des Jahres"

Die "Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse" ist erster Träger des Preises "Wissenschaftsstiftung des Jahres", den die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements ausgelobt haben. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde im Rahmen der sechsten Gala der Deutschen Wissenschaft am 24. März 2014 in Frankfurt ver­geben. 

Die "Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse" wurde von Frau Pro­fessorin Christa Rohde-Dachser gegründet. Rohde-Dachser ist seit 2003 emeritierte Lehrstuhlinhaberin für Psychoanalyse an der Goethe-Univer­sität Frankfurt. Ziel ihrer Stiftung ist es, der in der universitären Psychologie in den zurückliegenden Jahren zugunsten verhaltenswissenschaftlicher Ansätze zurückgedrängten Psychoanalyse mit ihrer Konzentration auf unbewusste Vorgänge wieder Gel­tung zu verschaffen. Mit Hilfe der Stiftung wurde im Jahr 2009 die staatlich aner­kannte International Psychoanalytic University Berlin (IPU Berlin) gegründet, die heute über 400 Studierende hat.

"Frau Kollegin Rohde-Dachser hat sich sowohl als Wissenschaftlerin als auch als Mäzenatin große Verdienste um hervorragende Forschung und Lehre in der Psycho­analyse erworben", erläuterte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Pro­fessor Bernhard Kempen, der zugleich Präsidiumsmitglied der DUS ist, die Ent­scheidung der Jury zugunsten der "Stiftung zur Förderung der universitären Psycho­analyse". "Durch Frau Kollegin Rohde-Dachsers beispielhaftes Engagement können sich an­dere Stifterinnen und Stifter, insbesondere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaft­ler, ermutigt fühlen, ihnen persönlich wichtig erscheinende und wissenschaftliche relevante Themen mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, indem sie Stiftungen oder Stiftungsfonds gründen und sich den Themen widmen, die sie schon in ihrer wis­senschaftlichen Karriere vorangetrieben und beschäftigt haben." 

Weitere Informationen unter:    
http://www.deutsche-universitaetsstiftung.de/cms1/1311.html

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Karriere


Neues Reisekostenprogramm für Rückkehrer

Mit dem neuen "Dr. Wilhelmy-GSO-Reisekostenprogramm" für deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Ausland möchten die Dr. Wilhelmy-Stiftung und die German Scholars Organization (GSO) die Willkommenskultur in Deutschland verbessern und einen Beitrag zur weiteren Internationalisierung der deutschen Forschung leisten.

Das Programm richtet sich an Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Deutschland, die deutsche Forscherinnen und Forscher aus dem Ausland rekrutieren möchten. Reisekosten zu Bewerbungsgesprächen können aus Programmmitteln bis zu einer Höhe von 2.000 Euro erstattet werden. Das Programm ist dabei auf die sogenannten MINT-Fächer beschränkt. Anträge werden ab sofort von der GSO entgegengenommen. Näheres über die Antragsvoraussetzungen sowie das Antragsformular gibt es unter:
http://www.gsonet.org/ge/support_wil.php

 

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Barometer


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Mehrheit hält Wissenschaftsstandort Deutschland für unattraktiv

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der März-Ausgabe gefragt, ob der Wissenschaftsstandort Deutschland attraktiv genug sei. 73,7 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Nein, 26,3 Prozent mit Ja.

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Geglückter Start der Großen Koalition?

Seit mehr als 100 Tagen ist die Große Koalition im Amt. Hat Sie der Start der neuen Bundesregierung in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik überzeugt?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


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Causa Schavan: Entzug des Doktorgrades war rechtens

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat die Klage der ehemaligen Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan gegen den Entzug ihres Doktorgrades durch die Universität Düsseldorf wegen vorsätzlicher Täuschung (vgl. Newsletter 2/2013) abgewiesen. Das Plagiatsverfahren sei von der Universität formal korrekt durchgeführt worden, so die Richter. Sie sahen es auch als erwiesen an, dass Schavans Dissertationsschrift an verschiedenen Stellen Textpassagen enthalte, die aus anderen wissenschaftlichen Werken stammten, ohne dass die Autorenschaft hinreichend gekennzeichnet worden sei (Az.: 15 K 2271/13). Schavan, die zur mündlichen Verhandlung nicht geladen war und auch nicht vor Gericht erschien, kündigte an, gegen das Urteil nicht in Berufung zu gehen. Weiterhin weist sie jedoch den Vorwurf der Täuschung zurück und bleibt auch bei dem Vorwurf gegen die Universität Düsseldorf, dass das Verfahren gegen sie nicht korrekt war.

Unterdessen haben das Präsidium und die 18 Dekane der Ludwig-Maximilians-Universität München Schavan dazu bewegt, ihr Mandat für den Hochschulrat (vgl. Newsletter 10/2013) niederzulegen. Die Universität Lübeck hat dagegen der ehemaligen Ministerin am 11. April 2014 die Ehrendoktorwürde überreicht. Die Ehrendoktorwürde werde nicht für wissenschaftliche Leistungen, sondern für Verdienste um die Hochschule verliehen, so die Universität. Schavan wurde für ihre Verdienste um den Erhalt der Medizinerausbildung in Lübeck (vgl. Newsletter 7/2010) geehrt.

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Personalia


Wiederwahl I 

Die Delegierten des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) haben auf dem 64. DHV-Tag in Frankfurt am Main den Präsidenten des DHV, Professor Bernhard Kempen, mit großer Mehrheit für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Kempen, der seit März 2004 an der Spitze des DHV steht, lehrt an der Universität zu Köln Völkerrecht und Öffentliches Recht. Erster Vizepräsident bleibt Professor Ulrich Schollwöck (Physik/LMU München).   

Dem Präsidium werden zudem wie bisher Frau Professorin Ilona Rolfes (Ingenieurwissenschaften/RUB Bochum), Frau Professorin Dr. Claudia Solzbacher (Pädagogik/Universität Osnabrück), Frau Professorin Daniela Wawra (Anglistik/Universität Passau) sowie Professor Bernd Helmig (Betriebswirtschaftslehre/Universität Mannheim) und Professor Josef Pfeilschifter (Allgemeine Pharmakologie und Toxikologie/Universität Frankfurt) angehören. 

 

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Wiederwahl II

Die Mitgliedergruppe Universitäten der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat Professor Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg, erneut zu ihrem Sprecher gewählt. Er ist bereits seit 2012 in diesem Amt und damit Mitglied des derzeit siebenköpfigen HRK-Präsidiums. Zu seinem Stellvertreter wurde Professor Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen, gewählt.

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Gala der Deutschen Wissenschaft: Vier hochkarätige Auszeichnungen verliehen       

Professor Walid Maalej, Professorin Anne Bohnenkamp-Renken, Professor Lambert T. Koch und Professorin Johanna Wanka sind die vier Preisträger, die auf der Gala der Deutschen Wissenschaft des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) am 24. März 2014 in Frankfurt ausgezeichnet wurden. 

Vor 300 Gästen aus Hochschule, Politik und Gesellschaft würdigte academics - das von der ZEIT und der Zeitschrift "Forschung & Lehre" getragene Karriereportal - Juniorprofessor Walid Maalej als "Nachwuchswissenschaftler des Jahres". Die mit 5.000 Euro prämierte Auszeichnung erhielt der Informatiker der Universität Hamburg aus den Händen des Zeit-Verlag-Geschäftsführers, Rainer Esser, für seine Forschungsleistungen und sein Engagement bei "Schotsteck", dem Hamburger Programm für integrative Talent- und Berufsförderung, das Hamburger mit Migrationshintergrund auf ihrem Bildungs- und Karriereweg unterstützt.

Professorin Anne Bohnenkamp-Renken, Direktorin des Freien Deutschen Hochstifts und des Goethe-Hauses in Frankfurt am Main und Professorin für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Frankfurt, wurde vom DHV die Auszeichnung "Hochschullehrerin des Jahres" verliehen. Der Preis, der mit Unterstützung des ZEIT-Verlags Gerd Bucerius GmbH & Co. KG vergeben wird, ist mit 10.000 Euro dotiert. Mit ihrem beispielhaften persönlichen Einsatz für die Errichtung eines Deutschen Romantik-Museums in Frankfurt am Main, so die Begründung des Präsidenten des DHV, Professor Bernhard Kempen, habe sich Bohnenkamp in herausragender Weise um das Ansehen ihres Berufsstandes in der Öffentlichkeit verdient gemacht. Die Literaturwissenschaftlerin wirke beispielhaft in und für die Gesellschaft und engagiere sich öffentlich weit über die Grenzen des eigenen Fachs hinaus. 

Professor Lambert T. Koch, Rektor der Bergischen Universität Wuppertal, wurde durch den Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Professor Andreas Schlüter, mit der Auszeichnung "Rektor des Jahres" geehrt, die der DHV auslobt. Professor Koch, der bereits 2011 den Titel "Rektor des Jahres" erringen konnte, wurde in einer Umfrage unter den 28.000 Mitgliedern des Verbandes ermittelt, in der anhand eines Eigenschaftskatalogs die Kompetenzen und Fähigkeiten der Rektoren und Präsidenten der wissenschaftlichen Hochschulen Deutschlands umfassend beurteilt wurden. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird Professor Koch für die gestalterische Weiterentwicklung des Hauptcampus verwenden.

Als "Wissenschaftsministerin des Jahres" wurde die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professorin Johanna Wanka, durch Ministerpräsident a. D. Professor Bernhard Vogel ausgezeichnet. Auch Bundesministerin Wanka wurde in einer Umfrage unter den 28.000 Mitgliedern des Verbandes ermittelt, in der anhand eines Eigenschaftskatalogs die Kompetenzen und Fähigkeiten aller Landeswissenschaftsminister und der Bundesministerin für Bildung und Forschung umfassend beurteilt wurden.

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Absage

Die neue Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg muss sich einen neuen Gründungspräsidenten suchen. Noch vor seinem Amtsantritt ist der designierte Gründungspräsident Professor Jochen Zimmermann (vgl. Newsletter 2/2014) zurückgetreten. Als Grund wurden zunächst seitens des Wissenschaftsministeriums Differenzen über die Ausgestaltung des Dienstverhältnisses angegeben. Laut Zimmermann waren dagegen inhaltliche Meinungsverschiedenheiten über die Ausrichtung der BTU für seinen Rückzug verantwortlich. 

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Professor Jörg-Peter Weigle

Rücktritt und Rückkehr 

Professor Stefan Willich, Rektor der Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler, ist nach nur zwei Jahren Amtszeit zurückgetreten. Der Quereinsteiger aus der Medizin kehrt an das Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité zurück. Bis ein neuer Rektor gefunden ist, übernimmt Willichs Vorgänger, Professor Jörg-Peter Weigle, die Interimsleitung.

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Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2014 

Professor Michael Reth von der Universität Freiburg ist diesjähriger Preisträger des mit 100.000 Euro dotierten Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preises. Der Immunologe wurde für seine herausragenden Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Antikörperforschung am 14. März 2014 in Frankfurt ausgezeichnet. Der mit 60.000 Euro prämierte Nachwuchspreis ging an Andrea Ablasser von der Universität Bonn. Ihr Forschung zeige, wie das Immunsystem Viren und Bakterien erkenne, lautete die Begründung.
 
 

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Millennium-Technologiepreis 2014

Professor Stuart Parkin, Direktor des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik in Halle und Inhaber einer Alexander von Humboldt-Professur an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, erhält den mit einer Million Euro dotierten Millennium-Technologiepreis 2014. Das gab die Technikakademie Finnlands am 9 April 2014 bekannt. Dank der Forschung des Briten sei die Speicherkapazität magnetischer Festplatten um ein Tausendfaches erhöht worden, hieß es zur Begründung.

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Abelpreis 2014 

Der diesjährige Abelpreis wird am 20. Mai 2014 dem russischen Mathematiker Professor Jakow Grigorjewitsch Sinai von der Princeton University und dem Landau Institut für theoretische Physik der russischen Akademie der Wissenschaften bei Moskau verliehen. Mit dem Preis, der als eine der wichtigsten wissenschaftlichen Auszeichnungen der Welt gilt und dem Nobelpreis entspricht, wird der Forscher für seine grundlegenden Beiträge und bahnbrechenden Ergebnisse in der Theorie der dynamischen Systeme, in der mathematischen Physik und in der Wahrscheinlichkeitstheorie geehrt.

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DHV-Seminare


Aktuelle DHV-Seminare 

 

Ausgründungen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Montag, 5. Mai 2014, 10:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/909.html
 

Verhandlungen bei Erstberufung
Haus der Wissenschaft Bremen
Dienstag, 6. Mai 2014, 11:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/630.html
 

Neu im Programm!
Tagungsorganisation an der Hochschule

Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Dienstag, 6. Mai 2014, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1076.html

Neu im Programm!
Auf den Punkt gebracht -Schreibtraining für Wissenschaftler

Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Donnerstag/Freitag, 8./9. Mai 2014
www.hochschulverband.de/cms1/1340.html
 

Fundraising für Hochschulen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Montag/Dienstag, 12./13. Mai 2014
http://www.hochschulverband.de/cms1/633.html 

Emeritierung und Pensionierung
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin
Freitag, 16. Mai 2014, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/628.html
 

Die Professur - Rechte und Pflichten
Wissenschaftszentrum Bonn
Freitag, 16. Mai 2014, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/659.html
 

Wissenschaftliche Mitarbeiter an der Hochschule
 - Wissenschaftszeitvertragsgesetz und TV-L

Universität Mannheim
Dienstag, 20. Mai 2014, 10:00-16:30 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/624.html

Dekane/Dekaninnen und ihre Leitungsaufgaben
Wissenschaftszentrum Bonn
Freitag, 22. Mai 2014, 11:00-16:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/637.html
 

Rhetorik in der Lehre
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Donnerstag/Freitag, 22./23. Mai 2014
www.hochschulverband.de/cms1/642.html


Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


GSO Fit for Germany-Workshop am 16. Mai 2014 in London  

Nach erfolgreichem Fit for Germany-Workshop im vergangenen Herbst veranstaltet die gemeinnützige German Scholars Organization e.V. (GSO) aufgrund der großen Nachfrage nun den zweiten Fit for Germany-Workshop in London. Dieser findet am 16. Mai 2014 statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Der GSO Fit for Germany-Workshop bietet eine hervorragende Gelegenheit, sich auf eine Rückkehr nach Deutschland vorzubereiten. In kleinen Gruppen von 25-30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden Sie einen Tag lang intensiv auf die Gegebenheiten und Anforderungen des deutschen Arbeitsmarktes vorbereitet. Sie erhalten aktuelle und praxisorientierte Informationen von Fachleuten zu Arbeitsmarktanforderungen und -bedingungen aus den Bereichen: Hochschule, Wirtschaft/Industrie und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Zusätzlich bieten Ihnen persönliche Beratungsgespräche von Experten wertvolle Hilfestellungen für Ihre ganz individuelle Rückkehr- und Karriereplanung. 
Weitere Informationen und Anmeldeformular unter:
http://gsonet.org/ge/events/WS14London/

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Publikationen


Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Fünfte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79,- Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70,- Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: "Virtuelle Lernwelten in der Universität" 

Mit Beiträgen von:
 
Jochen Hörisch: "Ein bezaubernd sturer Anachronismus": Über die Universität in Zeiten von MOOCs und Co. 
 
Caja Thimm: Mediatisierte Gesellschaft - Mediatisierte Wissenschaft? 
Wie Facebook, Twitter und Co. die Hochschulen verändern 
 
Professor Sabine Jeschke: Professor Virtuelle Lernwelten 4.0: 
Trends und Zukunftsszenarien für die Universität 
 
Professor Bernhard Kempen: Pragmatismus statt Euphorie 
Virtuelle Lernwelten in der Universität 
 
 
Weitere Beiträge: 
 
Peter Finke: Die Wissenschaft der Bürger und ihre Gespenster 
Über einige Fehldeutungen in der gegenwärtigen Citizen Science-Debatte 
 
Matthias Sutter: Die Entdeckung der Geduld: Warum Ausdauer in der Forschung wichtig ist 

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DHV-Ticker


Werner-Pöls-Medaille für Professor Berg

Professor Gunnar Berg ist am 25. März 2014 auf dem 64. DHV-Tag in Frankfurt mit der "Werner-Pöls-Medaille" geehrt worden. Mit der Auszeichnung würdigt der Deutsche Hochschulverband (DHV) beispielhafte Kollegialität und vorbildliches ehrenamtliches Engagement. Herr Professor Berg war von 2000 bis 2008 Mitglied im Präsidium und fungierte dort von 2002 bis 2004 als Erster Vizepräsident und von 2006 bis 2008 als Zweiter Vizepräsident. Seit 2008 ist er Beauftragter des Präsidiums für die Altersversorgung in den neuen Bundesländern. Seine Erfahrung und seine Zeit hat er in uneigennütziger Weise in den Dienst der Kolleginnen und Kollegen gestellt. Aufgrund seines herausragenden Engagements für den DHV gerade - aber nicht nur - in den neuen Bundesländern ist Herr Professor Berg eine Identifikationsfigur des DHV. Der DHV spricht ihm dafür seinen besonderen Dank und seine Anerkennung aus.
 
 

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Vermischtes


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Eliteuniversitäten reißen sich um siebzehnjährigen Schüler

Der siebzehnjährige Kwasi Enin aus Long Island hat etwas Außergewöhniches geschafft: Alle acht Ivy-League-Universitäten - Brown, Columbia, Cornell, Dartmouth, Harvard, Princeton, University of Pennsylvania und Yale - haben ihm laut Nachrichtenagentur dpa auf seine Bewerbung hin einen Studienplatz angeboten. Dabei haben die amerikanischen Eliteuniversitäten sehr strenge und anspruchsvolle Zulassungsbedingungen. Durchschnittlich nehmen sie nur etwa jeden zehnten Bewerber an.

Kwasi Enin, der Medizin und Musik studieren will, muss sich jetzt nur noch entscheiden. Princeton, das als erste Hochschule geantwortet habe, habe ihm bislang die besten Stipendien angeboten, so der Schüler. Aber er tendiere zu Yale. "Sie scheinen all das zu verkörpern, was ich von einer Uni will. Das Familiäre. Die wunderbare Ausbildung. Studenten aus aller Welt. Und finanzielle Unterstützung."

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Colourbox

(Gü.) Campusweiter Zugang zu neun Millionen Bildern

Bieten Sie Ihren Studenten jetzt die Möglichkeit, schon während ihrer Ausbildung ein Tool einzusetzen, das täglich von Kreativen weltweit für die Entwicklung von Applikationen, Präsentationen und Anzeigen genutzt wird. Mit unseren Hochschul-Angeboten erhalten Ihre Studenten uneingeschränkten Zugang zu einer riesigen Vielfalt von neun Millionen Bildern, Illustrationen und Videos. Ganz gleich, ob hoch auflösende Stock-Bilder, Aufnahmen berühmter Pop-Ikonen oder wichtiger historischer Ereignisse -, unsere Datenbank bietet das passende Material für jedes Projekt.

Ihrer Bildungseinrichtung stehen je nach Angebot monatlich 50 bzw. 150 Downloads für Ihre eigenen Marketing- und Werbezwecke zur Verfügung. Zusätzlich erhält jeder Student 30 Downloads im Monat für Hausarbeiten oder andere Projekte. Schon 100 Euro decken den Bildbedarf Ihrer Studenten und Ihrer Hochschule ab.

Mehr Informationen unter:
www.colourbox.de/education
Tel.: +49 (0)30 - 568 370 0544

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SIXT - jetzt auch in den USA 

(Uf.) Als Mitglied des Deutschen Hochschulverbandes haben Sie ab sofort die Möglichkeit, Sonderkonditionen bei Sixt in den USA zu nutzen. Die Buchung funktioniert ebenso wie bei innerdeutschen oder europäi­schen Anmietungen - nutzen Sie die Kundennummer 790368 (Raten inkl. Selbstbeteiligung) oder die Kundennummer 9989364 (Raten exkl. Selbstbeteiligung). Auch in den USA ist Sixt, der Spezialist für Mietwagen, als Autovermietung in vielen Regio­nen und Städten vertreten. Umfassen­der Service ist eine Selbstverständlichkeit. 

Zu finden ist Sixt in den USA beispielsweise in den Staaten Arizona, Florida, Georgia, North Carolina, South Carolina und Washington. Online-Buchungen können über die Sixt Home­page (www.sixt.de) im Firmenkundenportal mit der entsprechenden Kundennummer sowie Ihrem Online-Passwort (schule) gebucht werden. 

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Barclay-Doppelkarte

(Uf.) Das seit über zehn Jahren vom Deutschen Hochschulverband angebotene Barclaycard Kreditkarten-Doppel, bestehend aus Visa und MasterCard, für 23,- Euro pro Jahr wird ab dem 1. Juli 2014 nicht mehr angeboten, da es seit kurzem auch kostenlose Angebote von Barclaycard gibt. Die Kündigung dieser Vereinbarung berührt das bestehende Kreditkarten-Vertragsverhältnis zwischen Barclaycard und dem einzelnen Mitglied nicht.

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DHV und Microsoft 

(Gü.) Wettbewerbsvorteil dank Office 365 an der Universität Bamberg

Die Universität Bamberg  möchte ihren Studierenden moderne IT-Services über einfache E-Mail-Postfächer hinausgehend anbieten. Eine Cloud-Lösung wird angestrebt, weil eine On-Premise-Lösung mit zeitgemäßer Funktionalität für alle Studierenden nicht finanzierbar und eigenständig betreibbar wäre. Der Cloud-Dienst Office 365 wird mit Opt-In-Lösung im Einklang mit dem Datenschutz implementiert. Durch den Student Advantage Benefit kann die Universität den Studierenden nun auch umfassende Werkzeuge für produktives Arbeiten kostenlos zur Verfügung stellen: "Dank der hohen IT-Servicequalität hat die Universität Bamberg einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Universitäten", so Hartmut Plehn, Leiter des Rechenzentrums der Universität Bamberg. Die Nutzung der gängigen Microsoft Office Anwendungen ist zudem eine optimale Berufsvorbereitung. Nicht zuletzt schärft Bamberg so das Profil als eine Universität, die auf Betreuung und Organisation besonderen Wert legt. Erfahren Sie mehr unter:
sicherheitmachtschule.blob.core.windows.net/mediabase/pdf/2490.pdf

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DHV und CARabatt   

 (Gü.) Für DHV-Mitglieder: Aktion Ford Fiesta 0 Prozent Finanzierung 
Sparen ohne zu verhandeln: Hier unser TOP-Angebot für April 2014. 

DHV-Mitglieder-Angebot des Monats:

 

z.B. Ford Fiesta Ambiente 3-türig 
1,25 l, 44 kW (60 PS) 5-Gang Schaltgetriebe*   
UVP: ab 10.950 EUR 
Aktionspreis: ab 8.082,50 EUR (zzgl. 590 EUR Bereitstellung Dresden) 
Nachlass: bis zu 26,2 Prozent 
Laufzeit: 48 Monate 
Jährliche Laufleistung: 10.000 KM 
Anzahlung: 0,00 EUR 
Effektiver Jahreszins: 0,00% 
Gesamtdarlehnsbetrag: 8.672,50 EUR 
Monatliche Rate: 89 EUR 
Restrate 4.489,50 EUR 

Alle Aktionsangebote nur solange der Vorrat reicht bzw. bis auf Widerruf.
Über dieses TOP-Angebot hinaus haben die Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes exklusiven Zugang zu Spitzen-Nachlässen für ihr Wunschauto. 28 Marken und über 2.000 Modelle umfasst das Programm, das speziell für die Mitglieder unter http://www.hochschulverband.de/cms1/carabatt.html zu finden ist.

Fragen, Ansprechpartner und Kontakt: 
CARabatt-Neuwagenservice
Stichwort: "Deutscher Hochschulverband - Neufahrzeuge zu Internetpreisen"
Tel.: ++49-2327-994 885-1

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DHV und VS Möbel 

(Gü.) Rückenentlastende VS Stehpulte zu Sonderkonditionen

Im Alltag und vor allem am Arbeitsplatz verbringen wir immer mehr Zeit im Sitzen. Dieser Bewegungsmangel stellt eine erhebliche Belastung für unser Muskel-Skelett-System dar. Nicht nur gesundheitliche, sondern auch ökonomische Konsequenzen durch eine verminderte Effizienz und häufigere Ausfallzeiten der Mitarbeiter sind die Folge. 

Arbeitsmediziner fordern mehr Bewegung im Büro und empfehlen einen natürlichen Bewegungsausgleich zwischen sitzenden und stehenden Arbeitshaltungen.

Das Stehpult Up von VS animiert dazu, das Dauersitzen am Schreibtisch und in Besprechungen durch temporäres Arbeiten im Stehen zu unterbrechen. Up ist einsetzbar als typisches Beistell-Lesepult zum Arbeitsplatz, aber auch Besprechungen oder Telefonate können daran effektiv und rückenentlastend im Stehen geführt werden.

Mehr Informationen zum Stehpult Up finden Sie unter:
http://www.vs.de/media/Gesamtkatalog_PK_DE/Downloads/Up_TY_DE.pdf

DHV-Mitglieder erhalten unser Stehpult Up zu exklusiven Sonderkonditionen. 

Gerne beraten wir Sie konkret und umfassend:

VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. KG / Tauberbischofsheim / Deutschland
Ansprechpartnerin: Evelyne Winkler
Tel: +49 (0)9341/88-601
E-Mail: dhv@vs-moebel.de  

VS - Offizieller Ausstatter der Wissensgesellschaft. Seit 1898.
www.vs-moebel.de 

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DHV und Seminaris  

(Gü.) Optimale Tagungsmöglichkeiten in Potsdam 

Potsdam - geschichtsträchtige Stadt der Preußenkönige, aber auch zukunftzugewandter Standort für universitäre Forschung und Lehre. Mit dem Avendi-Hotel am Griebnitzsee und dem Seminaris-Seehotel Potsdam ist die Seminaris-Gruppe, Kooperationspartner des DHV, gleich zwei Mal vertreten:   

Das Seminaris-Seehotel Potsdam liegt mitten in der Pirschheide, direkt am Ufer des Templiner Sees. Es bietet insgesamt 35 Seminar- und Tagungsräume für Veranstaltungen von bis zu 500 Teilnehmern, 225 Zimmer, ein großes Wellness-Areal mit Pool sowie eine abwechslungsreiche Gastronomie. Am eigenen Steg legt auch das Potsdamer Wassertaxi an!   

Das Avendi-Hotel am Griebnitzsee, in Nachbarschaft zur Universität Potsdam, bietet sieben Konferenzräume inkl. moderner Technik, 87 komfortable Zimmer z.T. mit Seeblick und punktet mit der großen Seeterrasse. Vorteilhaft: Der S-Bahnhof liegt nur wenige Schritte entfernt.   

Aufgrund der Kooperation von DHV und Seminaris erhalten Mitglieder des Hochschulverbands besonders vorteilhafte Tagungskonditionen. 

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DHV und Deilmann     

(Gü.) "Traumschiff-Schnuppern": Kurzreisen zum Kennenlernen!

Städtereise, Wellnessurlaub, Erholung auf See oder Familienurlaub - auf den sommerlichen Kurzreisen der DEUTSCHLAND genießen Sie den ganzen Luxus und die großartige Erlebniswelt des Grandhotels auf See in wenigen Tagen - zu wirklich attraktiven Schnupper-Preisen! Und zur Fußball-WM.... 

Entdecken Sie die schönsten Ziele des Mittelmeeres, der Nord- und Ostsee mit dem Original-Traumschiff. Spannende Themen für Musikliebhaber und Gourmets, für verliebte Paare wie für Familien, für Fußballfans wie politisch Interessierte bereichern das klassische Kreuzfahrtprogramm. 

Kennenlern-Special (Reise 471 & 473): 
Die 2. Person in der Doppelkabine erhält 40% Rabatt auf den Passagepreis. (Nur gültig bei Neubuchung und nicht mit anderen Sondernachlässen kombinierbar.) 
Die besondere Kurzreise DEUTSCHLAND-Tage (Reise 479): 
"Sprechen wir über Deutschland!" Seien Sie dabei, wenn Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft an Bord der DEUTSCHLAND in Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Talkrunden und Einzelgesprächen nach Hintergründen fragen und Lösungsansätze aufzeigen. 

Informationen unter: 
http://www.deilmann-kreuzfahrten.de/kreuzfahrtprogramm/kurzreisen.html

Eine Übersicht unserer Kurzreisen finden Sie hier: 
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/bilder/newsletter/0414/D-Tage_Kurzreisen_471-483_low.pdf

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DHV und Novo 

(Gü.) Pilottenkoffer Vario Mobil  

Der rollbare Pilotenkoffer Vario Mobil vereint alle Vorteile eines zeitgemäßen Topladers in sich. Sein Innenraum bietet Platz für viel Transportgut. So können DIN-A4-Ordner problemlos stehend verstaut werden und das optionale Trennplattensystem schafft viele variable Unterteilungen für Notebooks, Tablet-PCs, Ordner, Hängeregistraturen oder Warenmuster. So schnell und individuell anpassbar, wie Sie es für Ihre täglichen Anforderungen benötigen.  

Dank der niedrigen Seitenwände lässt sich der Inhalt des Koffers leicht greifen - bequem von oben. Sein robuster Teleskopauszug aus Aluminium lässt sich bis 102 cm ausziehen und sorgt so für bequemen Einsatz. Und wer viel transportieren muss, freut sich über sein niedriges Gewicht. Denn der als Bordgepäck zugelassene Pilotenkoffer Vario Mobil wiegt dank seines strapazierfähigen und robusten Außenmaterials extrem wenig. Zusätzlich sorgt die elegant schwarze Carbonoptik der Seitenteile im Zusammenspiel mit den Echtlederscharnieren für besten Look. Und auf das gelungene Ganze geben wir 36 Monate Garantie!
http://www.novo.de/novo-shop/Organisationsmittel/Pilotenkoffer/Pilotenkoffer-mit-Rollen

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)

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