DHV-Newsletter 5/2014

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Hochschulpolitik


Lenzen: "Bologna hat den Bildungsauftrag der Universitäten zerstört"

Die deutschen Hochschulen drohen nach den Worten des Präsidenten der Universität Hamburg, Professor Dieter Lenzen, der zugleich Sprecher der Mitgliedergruppe Universitäten der Hochschulrektorenkonferenz ist, "Berufsschulen zu werden". Die Hochschulen in Deutschland seien aber "weder von ihrem Umfang noch von ihrem wissenschaftlichen Auftrag geeignet, eine Berufsausbildung für Kindergärtnerinnen, Physiotherapeuten und Apothekenhelferinnen anzubieten, und es ist auch nicht ihre Aufgabe", schrieb Lenzen in einem Beitrag für die Tageszeitung "Die Welt". 

Durch die Abschaffung des klassischen einphasigen Studiums, das in Deutschland und anderen kontinentaleuropäischen Ländern mit einem Diplom, Lizenziat, Magister oder einem Staatsexamen endete, und die Einführung eines zweiphasigen Bachelor-Master-Systems nach angloamerikanischem Vorbild sei "der Bildungsauftrag der Universität und damit das kontinentaleuropäische Konzept zerstört" worden, so Lenzen weiter. Die deutsche Bildungspolitik habe sich "von Vertretern des britischen Konzepts der Bildung im tertiären Bereich über den Tisch ziehen lassen". Vergeblich habe man sich mit der Studienreform erleichterte Studienortswechsel für die Studierenden in Europa erhofft. Um die Bildungskatastrophe zu vermeiden, müssten Hochschulleitungen die Bologna-Bestimmungen umgehen und mehr Freiräume in den Curricula schaffen, schreibt Lenzen.

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Empörung über Anzeigenkampagne gegen Hirnforscher

Die Universität Bremen hat mehrere Tageszeitungen wegen der Veröffentlichung einer Anzeige, die sich gegen den Bremer Neurowissenschaftler Professor Andreas Kreiter richtet, scharf kritisiert. Der Abdruck der Anzeige sei unverständlich und empörend, heißt es in einem Offenen Brief des Rektors Professor Bernd Scholz-Reiter. Es werde ein Wissenschaftler "in seiner Menschenwürde angegriffen", so Scholz-Reiter weiter. Die Grenzen zulässiger öffentlicher Meinungsbildung und -äußerung seien überschritten worden.  

Die Organisation "Tierversuchsgegner Bundesrepublik Deutschland" hatte vor Ostern in ganzseitigen Anzeigen Kreiter und dessen Arbeit angegriffen. Von einem "eiskalten Weitermachen" Kreiters bei der Forschung an lebenden Affen könne keine Rede sein, heißt es im Offenen Brief der Universität. Schließlich habe das Bundesverwaltungsgericht die Tierversuche für zulässig und ethisch vertretbar erklärt. In der Anzeige würden die anerkannten und im wissenschaftlichen Wettbewerb um Forschungsmittel ständig überprüften und begutachteten Methoden von Professor Kreiter als antiquiert und pseudowissenschaftlich diffamiert.  

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen schloss sich in einer Stellungnahme der Kritik von Scholz-Reiter an. Die Anzeige verletze in grober Weise die Persönlichkeitsrechte von Professor Kreiter und verleumde die gesamte biowissenschaftliche Forschung. Es sei befremdlich, "dass renommierte Zeitungen durch die Annahme der Anzeige eine Plattform für eine in Form und Inhalt menschenverachtende Diffamierungskampagne und die mit ihr verbundene Gefahr der Verletzung des öffentlichen Friedens bieten". Die wichtige gesellschaftliche Diskussion zu den Rahmenbedingungen und der Bedeutung von Tierversuchen in der Forschung müsse sachlich, offen und ohne persönliche Verunglimpfungen geführt werden.
http://www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/reden_stellungnahmen/2014/stellungnahme_allianz_kreiter_140507.pdf
http://www.uni-bremen.de/aktuelle-meldungen/einzelanzeige/article/offener-brief-an-die-verlagsleitungen-und-chefredaktionen-von-die-zeit-faz-tagesspiegel-und-bremer.html?cHash=3876297ed9bb03b288f333899514eb2b

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Studienanfängerzahlen: Prognose erneut nach oben korrigiert

Die Studienanfängerzahlen liegen auch in den nächsten Jahren deutlich höher als zunächst von der Kultusministerkonferenz (KMK) vorausgesagt. Verantwortlich dafür sei in erster Linie der Anstieg der Studienanfänger aus dem Ausland auf rund 84.000 pro Jahr. Außerdem habe die Zahl der Schulabsolventen, die das Abitur erreichen, weiter zugenommen. 

Neuen KMK-Schätzungen zufolge bleibt die Zahl der Studienanfänger in Deutschland mit jährlich etwa 500.000 bis zum Jahr 2019 auf hohem Niveau. Erst danach sei ein allmählicher Rückgang auf 465.000 Studienanfänger im Jahr 2025 zu erwarten. 

Noch 2009 und 2012 war die KMK von niedrigeren Zahlen ausgegangen. 2009 hatte sie kalkuliert, dass sich die Studienanfängerzahlen ab 2015 wieder rückläufig entwickeln würden. 2012 lautete die Prognose, dass die Studienanfängerzahlen bis 2019 deutlich über 450.000 liegen würden und frühestens ab 2021 auf 442.000 abschmelzen könnten (vgl. DHV-Newsletter 2/2012).  
http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/neue-vorausberechnung-der-kultusministerkonferenz-zu-den-studienanfaengerzahlen-fuer-2014-bis-2025.html

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Quelle: istockphoto.com

HRK warnt vor weiteren Zulassungsbeschränkungen

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Horst Hippler, hat die korrigierte Studienanfängerprognose der Kultusministerkonferenz zum Anlass genommen, um eine Aufstockung der Mittel für den Hochschulpakt zu fordern. Bis zum Jahr 2015 steige der Finanzbedarf auf Grund der neuen Vorausberechnung um 600 Millionen, bis zum Jahr 2018 sogar um eine weitere Milliarde Euro. Bis 2020 sei ein zusätzliches Finanzvolumen von drei Milliarden Euro erforderlich, darüber hinaus bis 2023 nochmals mehr als eine Milliarde Euro. Wenn der Hochschulpakt nicht ausgeweitet werde, würden die Hochschulen nur noch zwei Drittel der Studienplätze anbieten können, warnte Hippler. Härtere Zulassungsbeschränkungen und längere Wartezeiten wären die Folge. Mittelfristig drohten wichtige Fachkräfte zu fehlen.
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-zur-prognose-der-studienanfaenger-ohne-bund-laender-kooperation-droht-kollaps-3436/
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-mitgliederversammlung-warnt-eindringlich-studienplaetze-drohen-wegzubrechen-3443/

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Quelle: istockphoto.com

"Allianz" in Sorge über das "Hochschulzukunftsgesetz" und um die Wissenschaftsfinanzierung

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen sieht in dem vom nordrhein-westfälischen Landeskabinett beschlossenen Entwurf eines "Hochschulzukunftsgesetzes" (vgl. Newsletter 4/2014) "eine besorgniserregende Abkehr von Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie", die die bisherigen Erfolge der nordrhein-westfälischen Hochschulen in Lehre und Forschung gefährde. Insbesondere die Mitwirkungsbefugnisse der Landesregierung im Rahmen der Hochschulentwicklungsplanung, die Detailsteuerung bei Haushalts- und Wirtschaftsangelegenheiten sowie die vorgesehenen Sanktionen bei Nichterfüllung der von der Landesexekutiven vorgegebenen Auflagen seien kritikwürdig.

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hatte bereits zuvor an Bund und Länder appelliert, zügig neue Weichenstellungen für die Finanzierung des Wissenschaftssystems vorzunehmen. "Gute Wissenschaft und Forschung benötigen mittelfristige Planungssicherheit", heißt es in einem Brief an die Bundeskanzlerin, die Bundesministerin für Bildung und Forschung, die Partei- und Fraktionsvorsitzenden der Regierungsparteien sowie die Ministerpräsidenten der Länder. Der breite Konsens über eine verbesserte Grundfinanzierung der Hochschulen, die Weiterentwicklung des Hochschulpaktes, des Paktes für Forschung und Innovation sowie der Exzellenzinitiative solle genutzt werden, um schnell ein Maßnahmenbündel umzusetzen.
http://www.dfg.de/download/pdf/presse/das_neueste/das_neueste_2014/140424_pm_allianz_hochschulzukunftsgesetz.pdf
http://www.dfg.de/download/pdf/presse/das_neueste/das_neueste_2014/140415_pm_allianz_wissenschaftssystem.pdf

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Empfehlungen für strengere Regularien bei biosicherheitsrelevanter Forschung 

Die Freiheit, in Deutschland mit gefährlichen Krankheitserregern zu forschen, soll in besonderen Fällen eingeschränkt werden können. Das hat der Deutsche Ethikrat in einer Stellungnahme zur Biosicherheit empfohlen, in denen er Maßstäbe für einen risikobedachten Umgang mit lebenswissenschaftlichen Erkenntnissen vorgelegt hat.

Im Einzelnen spricht sich der Ethikrat dafür aus, in der Wissenschaftsgemeinschaft das Bewusstsein für Missbrauchsgefahren lebenswissenschaftlicher Forschung zu schärfen und einen bundesweit gültigen Forschungskodex für einen verantwortlichen Umgang mit missbrauchsgefährdeter Forschung zu erstellen. Bisosicherheitsrelevante Forschung solle nur noch dann gefördert werden, wenn sich der leitende Wissenschaftler auf diesen neuen Kodex verpflichte. Zudem empfiehlt der Ethikrat die Begutachtung hochriskanter Forschung durch eine neu einzurichtende Kommission, die sich gegen die Finanzierung oder Veröffentlichung von Arbeiten aussprechen kann. Bei welchen Arbeiten anzunehmen sei, dass sie Wissen, Produkte oder Technologien hervorbringen, die direkt von Dritten missbraucht werden können, um das Leben oder die Gesundheit von Menschen, die Umwelt oder andere Rechtsgüter zu schädigen, müsse gesetzlich definiert werden, so der Ethikrat.
http://www.ethikrat.org/dateien/pdf/stellungnahme-biosicherheit.pdf

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Forderung nach systematischer Berufs- und Studienorientierung in der Oberstufe

Der Wissenschaftsrat hat auf seiner Frühjahrssitzung eine funktionale Balance und stärkere Verzahnung der post-schulischen Bildungsbereiche gefordert. Dazu müsse es in der Sekundarstufe II eine systematische Berufs- und Studienorientierung geben. Diese müsse berufliche und akademische Ausbildungswege gleichberechtigt vorstellen und jeweils eingehend über die entsprechenden Anforderungen, Beschäftigungsperspektiven und Weiterentwicklungsmöglichkeiten informieren, heißt es in den "Empfehlungen zum Verhältnis von beruflicher und akademischer Bildung". 

Bund und Länder forderte der Wissenschaftsrat auf, die Durchlässigkeit zwischen Berufs- und Hochschulbildung in beide Richtungen zu erhöhen. So solle bei der Hochschulzulassung beruflich Qualifizierter ohne Abitur auf die Fachbindung und den Nachweis von Berufserfahrung verzichtet werden. Im Beruf erworbene Kompetenzen sollten andererseits verstärkt auf Studienleistungen angerechnet werden, um Zeitverluste gering zu halten. Gleichzeitig sollten Studierenden mehr Übergänge in die berufliche Bildung angeboten werden. Der Wissenschaftsrat empfahl auch, Ausbildungsangebote, in denen berufspraktische und wissenschaftliche Inhalte verbunden werden, auszubauen. So ausgebildete Fachkräfte seien besonders gut auf die zukünftigen Anforderungen in der Arbeitswelt vorbereitet.
http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=1223&L=

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Über 850 Hochschulen im Vergleich

Studierenden und Lehrenden soll mit "U-Multirank" ein neues internationales Hochschulranking zur Verfügung getellt werden, das nach individuellen Bedürfnissen abgefragt werden kann. In der neu lancierten Online-Plattform, die die EU-Kommission mit zwei Millionen Euro bezuschusst, werden über 850 Hochschuleinrichtungen aus der ganzen Welt bewertet, von denen rund 300 bisher in noch keinem Ranking erfasst sein sollen. "U-Multirank" ist laut eigener Aussage das erste internationale Ranking, das sämtliche Hochschultypen von der Universität bis hin zu den Fachhochschulen und Privathochschulen einbezieht. Im Unterschied zu traditionellen internationalen Rankings stellt "U-Multirank" nicht nur auf die Forschungsleistung ab. Auch auf die Qualität von Lehre und Lernumfeld, die internationale Ausrichtung, das Abschneiden beim Wissenstransfer sowie die regionale Einbindung wird geachtet. 

Die Beurteilung in 31 Indikatoren erfolgt durch Buchstaben (A=sehr gut, E=schwach). Aktuell sind die Disziplinen Betriebswirtschaft, Elektrotechnik, Maschinenbau und Physik in der Datenbank vertreten. 2015 sollen die Psychologie, Informatik und Medizin hinzukommen. 

Von den untersuchten Hochschulen befinden sich 62 Prozent in Europa, 17 Prozent in Nordamerika und 14 Prozent in Asien. Auch 63 deutsche Hochschulen wurden benotet. In mehreren Bereichen gut abgeschnitten haben unter anderem die Technische Universität München, die Universität Witten/Herdecke, die Universität Erlangen-Nürnberg, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Universität des Saarlandes und die Jacobs University in Bremen. 

Wie das Centrum für Hochschulentwicklung, das an der Entwicklung von "U-Multirank" mitgewirkt hat, mitteilte, schneiden 95 Prozent der Hochschulen zumindest in einer Kategorie sehr gut ab. In der gesamten Breite seien es jedoch nur zwölf Prozent.
http://www.che.de/cms/?getObject=5&getNewsID=1739&getCB=398&getLang=de

 

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11,3 Milliarden Euro für außeruniversitäre Forschung

Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen haben 2012 in Deutschland rund 11,3 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundeamtes 3,3 Prozent mehr als 2011. Gleichzeitig stieg die Zahl des in diesen Einrichtungen eingesetzten Personals für Forschung und Entwicklung in Vollzeitäquivalenten um 2,4 Prozent auf 95.900 Personen.  

Zu den außeruniversitären Forschungseinrichtungen gehören Einrichtungen von Bund, Ländern und Gemeinden sowie öffentlich geförderte private Einrichtungen ohne Erwerbszweck. Auf die gemeinsam von Bund und Ländern geförderten privaten Forschungseinrichtungen entfielen 2012 mit rund 8,6 Milliarden Euro drei Viertel der gesamten außeruniversitären Forschungsausgaben. Davon gaben die Helmholtz-Zentren 3,8 Milliarden, die Institute der Fraunhofer-Gesellschaft 1,9 Milliarden, die Institute der Max-Planck-Gesellschaft 1,7 Milliarden und die Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft 1,2 Milliarden Euro aus. Auf die Akademien der Wissenschaften entfielen rund 0,1 Milliarden Euro. 

Die außeruniversitären Forschungseinrichtungen hatten 2012 einen Anteil von 14,3 Prozent an den gesamten Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland. Auf die Hochschulen entfielen 18 Prozent. Mehr als zwei Drittel der Forschungs- und Entwicklungsleistungen wurde vom Wirtschaftssektor erbracht. Insgesamt wurden in den drei Sektoren 2012 nach vorläufigen Berechnungen 79,4 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Dies entspricht einem Anteil von 2,98 Prozent am Bruttoinlandsprodukt. In der Wachstumsstrategie für die Europäische Union "Europa 2020" wurde europaweit ein Anteil von drei Prozent am Bruttoinlandsprodukt als Ziel für das Jahr 2020 formuliert. 
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2014/04/PD14_150_218.html

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Quelle: istockphoto.com

Mit Studierenden aus dem Ausland gegen den Fachkräftemangel

Angesichts eines drastischen Fachkräftemangels in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen wollen Hochschulen und Arbeitgeber systematisch Studierende aus dem Ausland anwerben. Von Bund und Ländern fordern sie Unterstützung. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf das nationale MINT-Forum, in dem u.a. die Hochschulrektorenkonferenz, Arbeitgeberverbände und Industrie- und Handelskammern zusammenarbeiten. Um künftige Fachkräfte für Deutschland zu gewinnen, sollen Stipendien für ausländische Studierende aufgelegt werden. An den Hochschulen soll mit Hilfe von Zentren für internationales Publikum eine Willkommenskultur befördert werden. Zu viele ausländische Studierende verließen nach ihrem Abschluss Deutschland.

 

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Studierendenrekord an Privathochschulen

Im Wintersemester 2012/2013 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 137.800 Studierende an privaten Hochschulen in Deutschland immatrikuliert. Dies entspreche einem überproportionalen Zuwachs von zehn Prozent gegenüber dem Wintersemester 2011/2012, teilte das Statistische Bundesamt mit. Die Anzahl der Studierenden insgesamt sei in diesem Zeitraum nur um fünf Prozent gestiegen. Seit dem Wintersemester 2000/2001, als 24.600 Studierende an privaten Hochschulen gezählt wurden, habe sich ihre Zahl knapp versechsfacht.

Unter den privaten Hochschulen, die sich insbesondere auf die Lehre konzentrieren, dominieren die Fachhochschulen und die Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Im Wintersemester 2012/2013 waren 117.500 Studierende an privaten Fachhochschulen immatrikuliert. Während der Anteil der Fachhochschulen bei den Studierenden an privaten Hochschulen 85 Prozent betrug, machte er bei den Studierenden insgesamt nur 32 Prozent aus. 
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2014/05/PD14_154_213.html

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Plagiate: Zu viel Wikipedia in historischem Sachbuch

Der C.H. Beck-Verlag hat die Auslieferung des Buchs "Große Seeschlachten: Wendepunkte der Weltgeschichte von Salamis bis Skagerrak" gestoppt. Damit reagierte der Wissenschaftsverlag auf Plagiatsvorwürfe gegen die beiden Autoren Olaf Rader und Juniorprofessor Arne Karsten. 

Bei einer Überprüfung seien in den von Olaf Rader verfassten Kapiteln eine Reihe nicht nachgewiesener Zitate entdeckt worden, bestätigte der Verlag. Bei den meisten Stellen handele es sich um eine nicht kenntlich gemachte Übernahme aus Wikipedia, die Radar zutiefst bedauere. Als unberechtigt hätten sich dagegen  die Vorwürfe gegen Karsten erwiesen.

Ein Facebook-Nutzer namens Arne Janning hatte die Debatte ins Rollen gebracht und Ausschnitte aus dem Buch mit den entsprechenden Passagen auf Wikipedia verglichen. Den Vorwurf, die Autoren hätten das Buch "vollständig aus Wikipedia-Einträgen zusammenkopiert", hatte er zwischenzeitlich relativiert. Jannings weitere Anschuldigung, Radar und Karsten hätten für das Buchprojekt Fördergelder der Deutschen Forschungsgemeinschaft erhalten, wies der Beck-Verlag als sachlich falsch zurück. Beide Autoren haben nach Verlagsangaben rechtliche Schritte gegen Janning eingereicht, da er pauschalisierende Behauptungen in die Welt gesetzt habe, ohne diese hinreichend zu belegen.
chbeck.de/_assets/pdf/pm_grosse-seeschlachten.pdf

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Plagiatsverdacht gegen Entwicklungshilfeminister Müller entkräftet 

Die Universität Regensburg sieht in der Doktorarbeit von Entwicklungshilfeminister Gerd Müller keine Hinweise auf ein Plagiat. "Die Art und Weise, wie vom Autor benutzte Literatur und Quellen dokumentiert sind, ist nicht darauf angelegt, die eigentliche intellektuelle Autorschaft an Erkenntnissen, Ideen, Argumenten oder Thesen zu verschleiern", teilte die Universität mit. Auch an den wenigen Stellen, wo Wortfolgen übernommen wurden, ohne sie durch Anführungszeichen zu markieren, werde die Herkunft durch Anmerkungsziffern und Seitennachweis belegt. Der Plagiatsjäger Martin Heidingsfelder hatte den Vorwurf erhoben, Müllers Dissertation verstoße gegen die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis (vgl. Newsletter 4/2014). 
http://www.uni-regensburg.de/pressearchiv/pressemitteilung/380767.html

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Opfer von Spähangriffen aus China?

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" seit Monaten das Ziel von Spähangriffen. Mehrere Computer von Wissenschaftlern und Systemadministratoren seien mit Spionage-Programmen infiltriert worden. Das DLR habe deshalb das von der Bundesregierung gegründete Nationale Cyber-Abwehrzentrum in Bonn eingeschaltet, berichtete das Nachrichtenmagazin. Die Bundesregierung stufe den Fall als äußerst ernst ein, weil es um Raketentechnologie gehen soll. Laut "Spiegel" weisen einige Indizien des Spähangriffs in Richtung China. Allerdings könnten auch andere Urheber für die Attacken nicht ausgeschlossen werden. Derweil hat die Generalbundesanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet. Dem Verdacht einer geheimdienstlichen Agententätigkeit werde nachgegangen.

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Kompromiss bei Hochschulfinanzierung

Die Rektoren der Thüringer Hochschulen und die Thüringer Landesregierung haben sich über die Hochschulfinanzierung der nächsten Jahre geeinigt. Das Land will der Empfehlung des Wissenschaftsrats folgen, wonach die Grundmittel der Hochschulen sich jährlich in einem Umfang von einem Prozentpunkt oberhalb der erwartbaren wissenschaftsspezifischen Tarif- und Kostensteigerungen erhöhen sollen. Ab 2016 könnten die Hochschulen dann mit etwa 15 Millionen Euro mehr rechnen. Im Jahr 2020 könnte der Mehrbetrag bei knapp 18 Millionen Euro liegen. 

Zuvor war innerhalb der schwarz-roten Landesregierung über die Forderung von Wissenschaftsminister Christoph Matschie nach einer pauschalen Anhebung von vier Prozent gestritten worden. Finanzminister Wolfgang Voß hatte sich dagegen gesträubt. 

Trotz zusätzlicher Zuwendungen wird das Land Thüringen bis zum Jahr 2020 knapp 300 Stellen weniger aus Landesmitteln finanzieren (vgl. Newsletter 12/2013).

 

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Schrumpfkur konkretisiert

Die angeschlagene private Jacobs University hat ihr Sanierungskonzept (vgl. Newsletter 2/2014) konkretisiert. Um ab dem Jahr 2018 ohne Landeszuschüsse auszukommen und nur noch auf Hilfen der Jacobs-Stiftung angewiesen zu sein, sollen Studiengänge gestrichen und Personal abgebaut werden. So trennt sich die Privathochschule von nahezu allen Master-Studiengängen. Statt 14 sollen nur noch zwei angeboten werden. Von den bisherigen 21 Bachelor-Studiengängen werden drei komplett gestrichen, drei weitere sollen teilweise in neuen Angeboten aufgehen. 

Der Abbau des akademischen Angebotes wird mit einem personellen Aderlass verbunden. Rund 65 Vollzeitstellen in Lehre und Verwaltung werden gestrichen. Aktuell arbeiten auf dem Campus rund 480 Beschäftigte. Die Jacobs University wird sich künftig auf die Schwerpunkte Diversität, Gesundheit und Mobilität konzentrieren. 

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Lehrerausbildung: Einigung zwischen Flensburg und Kiel

Der Streit um die Verteilung der Lehrerausbildung in Schleswig-Holstein ist vorerst beigelegt. Auf einem Krisengipfel in Kiel handelte Landesministerin Waltraud Wende mit Vertretern der zerstrittenen Universitäten Flensburg und Kiel (vgl. Newsletter 4/2014) eine einvernehmlich getroffene Kompromisslösung aus. Diese sieht im Kern eine begrenzte Erweiterung der Lehrerausbildung in Flensburg vor. 

Beim umstrittenen Ausbau der Naturwissenschaften konnte sich die Universität Kiel durchsetzen. Biologie, Chemie, Physik und Geographie sollen in Flensburg weiterhin nur für die Sekundarstufe I angeboten werden. Über ein neues zweisemestriges Masterstudium an der Universität Kiel sollen die angehenden Lehrer aus Flensburg dann die Möglichkeit erhalten, sich für den Unterricht in der Sekundarstufe II zu qualifizieren.
http://www.schleswig-holstein.de/MBW/DE/Service/Presse/PI/2014/Mai_2014/III_Lehrkraefte.html

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Verzicht auf Honorarprofessur

Die Freie Universität Berlin hat der Bitte der ehemaligen Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan um "Entpflichtung" von ihrer Honorarprofessur entsprochen. Laut "Tagesspiegel" soll Schavan ihren Wunsch mit ihrer neuen Aufgabe als künftige Botschafterin im Vatikan begründet haben. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hatte zuvor ihre Klage gegen den Entzug ihres Doktorgrades durch die Universität Düsseldorf wegen vorsätzlicher Täuschung (vgl. Newsletter 4/2014) abgewiesen.

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Warnung vor Phishing-Mails

Aus gegebenem Anlass warnt der Deutsche Hochschulverband vor Mails, die die Adressen von ausländischen Wissenschaftlern als fingierten Absender nutzen. Wegen einer unerwarteten Notlage bittet der Absender darin um finanzielle Hilfe. Sehr häufig bestehen oder bestanden zwischen Absender und Adressat wissenschaftliche Kontakte. Die Mails werden in betrügerischer Absicht von Unbekannten verschickt.

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Karriere


Orientierungsrahmen für den wissenschaftlichen Nachwuchs 

Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonfernz (HRK) hat sich am 13. Mai 2014 in Frankfurt am Main in einem zweiten Anlauf auf eine Empfehlung zur verbesserten Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern verständigt. Ein erster Versuch, eine solche Empfehlung zu verabschieden, hatte auf der vorherigen HRK-Mitgliederversammlung am 27. November 2013 in Karlsruhe noch keine Mehrheit gefunden (vgl. Newsletter 12/2013).

Die HRK schlägt vor, an den einzelnen Hochschulen Orientierungsrahmen für den wissenschaftlichen Nachwuchs nach der Promotion zu erarbeiten. Darin sollen Personalentwicklungskonzepte, Angebote für Zusatzqualifizierungen und Stellenkonzepte enthalten sein. Dabei sei zu berücksichtigen, dass die Hochschulen den Nachwuchs nicht nur für Karrieren innerhalb des Wissenschaftssystems vorbereiten, sondern auch auf forschende und leitende Tätigkeiten in Wirtschaft und Gesellschaft. Über die verschiedenen Karrierewege müssten die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler besser als bisher informiert werden.

Eine konsequente Personalentwicklung setze allerdings rechtlich und finanziell verlässliche Rahmenbedingungen voraus, so die HRK weiter. Durch einen Aufwuchs der Grundfinanzierung, der im Koalitionsvertrag für den Hochschulbereich vorgesehen sei, könnten Bund und Länder den Hochschulen die notwendige Planungssicherheit verschaffen. Letztere werden dazu angehalten, in ihren Orientierungsrahmen auch Aussagen zu fächerspezifischen Bedarfen unbefristeter und befristeter Arbeitsverhältnisse im Bereich des promovierten wissenschaftlichen Personals zu machen. Gemeinsam mit den Fakultäten sollen akademische Daueraufgaben identifiziert und Konzepte für das notwendige Stellenportfolio erstellt werden. Soweit es sich um befristete Aufgaben handele, sei sicherzustellen, dass sich die Verträge an der Laufzeit der Projekte orientieren.
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-empfehlung-zur-verbesserten-foerderung-von-nachwuchswissenschaftlern-3444/

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Karriereförderung für Wissenschaftlerinnen 

Von Februar 2015 bis Februar 2016 fördern die Technische Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Freie Universität Berlin mit ihrem ProFiL-Programm wieder 36 hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur. Durch Mentoring, wissenschaftsspezifisch ausgerichtete Seminare und strategische Vernetzung unterstützt das Programm die Teilnehmerinnen bei der weiteren Planung ihrer Karriere und bereitet sie auf Führungs- und Managementaufgaben einer Professur vor. 

Seit dem Beginn des Programms vor zehn Jahren wurden 163 von insgesamt 389 Teilnehmerinnen auf eine W2- oder W3-Professur oder auf vergleichbare Positionen wie Lecturer oder Senior Lecturer berufen. Ihre Habilitation schlossen 104 Geförderte ab, Gast- und Vertretungsprofessuren erhielten 93 Wissenschaftlerinnen, 42 wurden auf Juniorprofessuren berufen, 13 erreichten eine Nachwuchsgruppenleitung und sieben ein Heisenbergstipendium. 

Bewerben können sich Privatdozentinnen, Habilitandinnen, Juniorprofessorinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen und Postdoktorandinnen der drei Trägeruniversitäten (mit Ausnahme der Charité - Universitätsmedizin Berlin, die ein eigenes Programm anbietet) und des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung. 

Für die Teilnahme ist ein Kostenbeitrag von 250 Euro zu leisten. Bewerbungsschluss ist der 2. Juni 2014. 

Weitere Informationen: Dorothea Jansen, Wissenschaftliche Koordinatorin, Tel.: 030-314-29304, E-Mail: jansen@tu-berlin.de, Web: www.profil-programm.de

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Große Unzufriedenheit mit Großer Koalition

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der April-Ausgabe gefragt, ob sie der Start der Großen Koalition in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik überzeugt hat. 94,8 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Nein, 5,2 Prozent mit Ja.

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"U-Multirank": ein Fortschritt?

Mit "U-Multirank" steht ein neues globales Hochschulranking zur Verfügung, das alle Hochschultypen berücksichtigt und Vergleiche in verschiedenen Leistungsbereichen ermöglichen will. Halten Sie "U-Multirank" für einen Fortschritt? 

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


Mitwirkungsrechte der Studierenden im Senat verletzt

Die Studierendenvertreter im Senat der Universität Trier haben einen Anspruch auf die erneute Beratung über die Einrichtung des neuen Studiengangs Pflegewissenschaften. Das hat das Oberverwaltungsgericht in Koblenz entschieden und damit ein anderslautendes Urteil des Verwaltungsgerichts Trier von November 2013 aufgehoben (Az.: 2 A 10022/14.OVG). 

Der Antrag auf Einrichtung des Studiengangs war im Juni 2013 gegen die Stimmen sämtlicher studentischer Vertreter im Senat der Hochschule angenommen worden. Unter Berufung auf ihre geschlossene Ablehnung machten die Kläger gegenüber der Universität geltend, das Hochschulgesetz vermittle ihnen einen Anspruch darauf, dass der fragliche Tagesordnungspunkt erneut im Senat behandelt wird. Der Beklagte lehnte dies unter Hinweis darauf ab, die Einrichtung eines neuen Studiengangs betreffe Angelegenheiten der Lehre nicht unmittelbar.

Die Richter widersprachen. Die Einrichtung eines Studiengangs sei keinesfalls eine allein hochschulpolitische Entscheidung. Sachgerechte Entscheidungen auf dem Gebiet der Lehre könnten vielfach nur getroffen werden, wenn Erfahrungen und Argumente von Lehrenden und Lernenden berücksichtigt und ausgeglichen würden. Außerdem sahen die Richter im aus Drittmitteln finanzierten Studiengang Pflegewissenschaft einen Hinweis auf "eine verstärkte Ökonomisierung des Wissenschaftsbetriebs". Daraus resultierten "Steuerungseffekte", die die Wissenschafts- und Lehrfreiheit gefährden, so die Richter. Angesichts derartiger struktureller Gefahren sei eine Einbeziehung der Studierenden wichtig.

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Studienverbot für Terrorhelfer rechtens

Ein verurteilter Helfer der Terrororganisation al-Qaida darf in Deutschland sein wegen Verbüßung einer dreijährigen Freiheitsstrafe unterbrochenes Informatikstudium nicht fortsetzen. Eine Beschwerde des Palästinensers mit syrischem Pass gegen diese Entscheidung der Ausländerbehörde wies das Verwaltungsgericht Koblenz zurück (Az.: 3L 229/14.KO). 

Die von ihm begangenen Straftaten seien geeignet, das allgemeine Sicherheitsgefühl der Bevölkerung nachhaltig zu beeinträchtigen. Das Engagement für al-Qaida und die Verbreitung dschihadistischen Gedankengutes stünden in eklatantem Widerspruch zur demokratischen Werteordnung. Zudem hätten Terrornetzwerke ein besonderes Interesse an der Rekrutierung von Personen mit Computerkenntnissen. Überdies habe der Antragsteller das Internet als Plattform für seine Straftaten intensiv genutzt, so die Begründung der Richter. 

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Personalia


Neuer Vorsitzender

Neuer Vorsitzender des Wissenschaftsrates wird der Bildungsforscher Professor Manfred Prenzel von der Technischen Universität München. Er löst zum 1. Juli 2014 Professor Wolfgang Marquardt  ab, der dann Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich wird (vgl. Newsletter 1/2014). Prenzel, der dem Wissenschaftsrat seit 2011 als Mitglied angehört, hat sich vor allem im Zusammenhang mit der PISA-Studie einen Namen gemacht, für deren wissenschaftliches Projektmanagement er verantwortlich ist.

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Drei neue Vizepräsidenten

Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat am 13. Mai 2014 in Frankfurt am Main drei neu Vizepräsidenten für das HRK-Präsidium gewählt, deren zweijährige Amtszeit am 1. August 2014 beginnen wird. Professor Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück, wird im Präsidium der HRK für das Ressort "Informationsinfrastrukturen" zuständig sein. Professor Ulrich Rüdiger, Rektor der Universität Konstanz, übernimmt den Bereich "Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs", Professorin Johanna Eleonore Weber, Rektorin der Universität Greifswald, das Ressort "Hochschulmedizin und Gesundheitswissenschaften". Aus dem Präsidium scheiden Ende Juli Professor Karl-Dieter Grüske, Präsident der Universität Erlangen-Nürnberg, und Professor Joachim Metzner, ehemaliger Präsident der Fachhochschule Köln, aus. Beide waren nach drei Amtszeiten nicht wiederwählbar.

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Neue Rektorin

An der Universität Düsseldorf wird ab dem 1. November 2014 erstmals eine Frau an der Spitze stehen. Hochschulrat und Senat haben am 13. Mai Frau Professorin Anja Steinbeck zur neuen Rektorin gewählt. Die Juristin und Prorektorin der Universität zu Köln für Planung, Finanzen und Gender tritt damit die Nachfolge des amtierenden Rektors Professor Michael Piper an, der für eine zweite Amtszeit nicht mehr kandidiert hatte.

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Quelle: Bernd Wannenmacher

Wiederwahl

Der Literaturwissenschaftler Professor Peter-André Alt ist am 30. April 2014 im Amt des Präsidenten der Freien Universität Berlin bestätigt worden. Die Pharmakologin Professorin Monika Schäfer-Korting wurde am 7. Mai 2014 in einem zweiten Wahlgang als Vizepräsidentin wiedergewählt.

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Communicator-Preis 2014

Der Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft geht in diesem Jahr an Professor Onur Güntürkün von der Ruhr-Universität Bochum. Der Biopsychologe wird am 1. Juli 2014 in Frankfurt am Main für die vorbildliche Vermittlung seiner Forschungen zu den biologischen Grundlagen des Verhaltens von Tier und Mensch in die breite Öffentlichkeit ausgezeichnet.

Der Communicator-Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird seit 2000 an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen, die ihre Forschungsergebnisse und die ihres Faches einem breiten Publikum außerhalb der Wissenschaft nahebringen.
http://www.dfg.de/gefoerderte_projekte/wissenschaftliche_preise/communicator-preis/2014/index.jsp

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Ars legendi-Fakultätenpreis Medizin 2014

Der Preis für exzellente Lehre in der Hochschulmedizin geht in diesem Jahr an die Privatdozenten Bernhard Hirt und Michael Knipper. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Medizinische Fakultätentag vergeben den mit 30.000 Euro dotierten Ars legendi-Fakultätenpreis Medizin zu gleichen Teilen an zwei Dozenten, die sich seit Jahren mit ihren Lehrkonzepten in hohem Maße um die medizinische Lehre an ihren Fakultäten und darüber hinaus verdient gemacht haben. Bernhard Hirt lehrt an der Eberhard Karls Universität Tübingen im Fach Anatomie und Michael Knipper als Medizinhistoriker an der Justus-Liebig-Universität Gießen. 
http://www.stifterverband.info/presse/pressemitteilungen/2014_04_30_ars_legendi_medizin/index.html

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DHV-Seminare


Aktuelle DHV-Seminare 

 

 

Wissenschaftsenglisch schreiben
Akademie Franz-Hitze-Haus Münster
Montag, 2. Juni 2014, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/812.html
 

Die W-Besoldung - Verhandlungsstrategien, Chancen und Risiken
Universität Mannheim
Donnerstag, 5. Juni 2014, 10:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/632.html
 

Selbsteinschätzung - Fremdbild - Feedback
Universität Mannheim
Donnerstag, 5. Juni 2014, 11:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1305.html
 

Hochschulbesteuerung
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Dienstag 17. Juni 2014, 10:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/910.html
 

Berufungsverhandlungen effektiv führen
Wissenschaftszentrum Bonn
Montag, 23. Juni 2014, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/647.html
 

Nebentätigkeitsrecht
Universität Mannheim
Montag, 23. Juni 2014, 11:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/643.html
 

Karriere und Berufung
Wissenschaftszeitvertragsgesetz und TV-L
Wissenschaftszentrum Bonn
Donnerstag, 26. Juni 2014, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/887.html

Mitarbeiterführung an der Hochschule
Ringhotel Munte Bremen
Donnerstag/Freitag, 26./27. Juni 2014
http://www.hochschulverband.de/cms1/636.html

Zeit- und Selbstmanagement
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Montag, 30. Juni 2014, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/638.html
 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

"Ende der Privatheit?" - DHV-Symposium am 29. Oktober 2014 im Wissenschaftszentrum Bonn

Die Enthüllungen des Whistleblower Edward Snowden über die flächendeckende Ausspähung von Internet und Telefon durch den amerikanischen und britischen Geheimdienst haben weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Umfragen zufolge sind den Nutzern digitaler Medien die Datensicherheit und damit der Erhalt ihrer Privatsphäre wichtig. Im Alltag entblößen sie sich aber oftmals bereitwillig in Suchmaschinen wie Google oder den sozialen Netzwerken von Facebook, Twitter & Co. Angesichts der rasanten Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien, die neue Möglichkeiten der Überwachung und Kontrolle bieten, scheint das "Ende der Privatheit" näher zu rücken. Der nichtöffentliche Bereich, in dem der Mensch unbehelligt von äußeren Einflüssen sein Recht auf freie persönliche Entfaltung wahrnehmen kann, schrumpft.
Was ist Privatheit? Ist sie als Begriff überholt oder als Rechtsgut nicht mehr schützenswert? Muss Privatheit neu interpretiert werden? Und wo liegen die Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Bereich? Gibt es einen Rückzug ins Private? Ist Einsamkeit (und Freiheit) noch eine Konditio für wissenschaftliches Arbeiten?
Antworten auf diese grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 29. Oktober 2014 im Wissenschaftszentrum Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.
Anmeldung und weitere Informationen unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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9. Deutscher Hochschulrechtstag am 28. Mai 2014 in Erlangen  

Der 9. Deutsche Hochschulrechtstag findet am 28. Mai 2014 in Erlangen statt. Er widmet sich der Frage: "Fakultät und  Promotionsrecht - quo vadis?" und dem Thema "Franchising-Module in der Mediziner-Ausbildung". Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. 
Mehr Informationen unter: 
http://www.hochschulrechtstag.de/downloads/files/ProgrammHRT2014.pdf

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Publikationen


Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Fünfte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79,- Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70,- Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: Alter 
 
Wolfgang von Renteln-Kruse: Altern in Gesundheit und Krankheit 
Herausforderungen der medizinischen Versorgung alter Patienten 
 
Martin Hellfeier: Vorsicht Ruhestand! 
Aktiv an der Hochschule jenseits der Altersgrenze 
 
Altersgrenzen für den Eintritt in den Ruhestand 
Übersicht über die Regelungen in Bund und Ländern 
 
Christoph Bergner: "Lückeprofessoren"
Über die Rolle der Politik im Umgang mit dem Problem der Altersversorgung angestellter Hochschullehrer der neuen Länder 
 
Weitere Beiträge:
 
Alexander Karmann: Leistungsanreize an Fakultäten 
LOM und ihre Fallstricke aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht 
 
Christina Möller: Als Arbeiterkind zur Professur? 
Wissenschaftliche Karrieren und soziale Herkunft 

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DHV-Ticker


DHV-Gruppe Lüneburg 

(Wi.) Am 16. April 2014 hat sich im Rahmen einer Mitgliederversammlung an der Universität Lüneburg ein neuer DHV-Vorstand konstituiert: Zum ersten Vorsitzenden wurde Herr Professor Ferdinand Müller-Rommel (Politikwissenschaft) gewählt, zweiter Vorsitzender ist Herr Professor Jürgen Deller (Wirtschaftspsychologie). Ausgeschieden sind die Herren Professoren Werner Faulstich (Angewandte Medienforschung) und Jörg Wolff (Jugend- und Strafrecht).

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DHV-Gruppe Jacobs University Bremen 

(Wi.) Die Jacobs University Bremen hat seit dem 1. Mai 2014 einen neuen DHV-Vorstand: Einstimmig wurden Frau Professorin Sonja Lippke (Health Psychology) sowie Herr Professor Peter Ludes (Mass Communication) als DHV-Vertreter neugewählt. Nicht mehr im Amt sind Frau Professorin Klaudia Brix (Molecular Cell Biology), Frau Professorin Margrit Schreier (Empirical Methods in the Humanities and Social Sciences) sowie Herr Professor Adalbert F.X. Wilhelm (Statistics).

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Lernen: Stift schlägt Laptop

Wer bei Vorträgen handschriftlich protokolliert, versteht und behält den Inhalt des Gesagten messbar besser als Personen, die für die Mitschrift auf moderne Kommunikationsmittel wie Laptops zurückgreifen. Zu diesem Befund sind US-Forscher im Fachblatt "Psychological Science" gelangt. Sie ließen Vergleichsgruppen Vorträge auf dem Rechner oder mit Stift und Papier protokollieren und stellten anschließend Verständnisfragen. Wurde nur das reine Faktenwissen getestet, zeigten sich nur geringe Unterschiede unter den Probanden. Bei der Wiedergabe komplexer Zusammenhänge und bei gedanklichen Transferleistungen schnitt die Laptop-Gruppe hingegen deutlich schlechter ab. Offenbar fördert handschriftliches Notieren einen bewussten Umgang mit dem Lernstoff und damit das kognitive Verarbeiten im Hirn, so die US-Forscher. 

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Colourbox

(Gü.) Campusweiter Zugang zu neun Millionen Bildern

Bieten Sie Ihren Studenten jetzt die Möglichkeit, schon während ihrer Ausbildung ein Tool einzusetzen, das täglich von Kreativen weltweit für die Entwicklung von Applikationen, Präsentationen und Anzeigen genutzt wird. Mit unseren Hochschul-Angeboten erhalten Ihre Studenten uneingeschränkten Zugang zu einer riesigen Vielfalt von neun Millionen Bildern, Illustrationen und Videos. Ganz gleich, ob hoch auflösende Stock-Bilder, Aufnahmen berühmter Pop-Ikonen oder wichtiger historischer Ereignisse -, unsere Datenbank bietet das passende Material für jedes Projekt.

Ihrer Bildungseinrichtung stehen je nach Angebot monatlich 50 bzw. 150 Downloads für Ihre eigenen Marketing- und Werbezwecke zur Verfügung. Zusätzlich erhält jeder Student 30 Downloads im Monat für Hausarbeiten oder andere Projekte. Schon 100 Euro decken den Bildbedarf Ihrer Studenten und Ihrer Hochschule ab.

Mehr Informationen unter:
www.colourbox.de/education
Tel.: +49 (0)30 - 568 370 0544

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DHV und MLP

(Gü.) "Hospital Akut TM" - Crashkurs in Krankenhausbetriebswirtschaft

Krankenhäuser wirtschaftlich zu führen ist, mit Blick auf die anhaltende Kostensteigerung im Gesundheitswesen, wichtiger denn je. Mit dem interaktiven Planspiel "Hospital AkutTM" des renommierten Planspielherstellers BTI bringt der unabhängige Finanz- und Vermögensberater MLP Klinikärzten und examensnahen Medizinstudierenden auf anschauliche Art wichtige Grundlagen der Krankenhaus-Betriebswirtschaftslehre näher. Dazu übernehmen die Teilnehmer die Rolle der Krankenhausleitung und simulieren den Klinikalltag; sie nehmen Patienten auf, therapieren und entlassen diese. Es entstehen Kosten, die erbrachten Leistungen werden abgerechnet, um am Ende den Jahresabschluss mit der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Bilanz zu erstellen. Außerdem werden Klinikkennzahlen ermittelt und analysiert. Ziel ist es, die Ressourcen des Krankenhauses so einzusetzen, dass im Spielverlauf eine Optimierung der Kosten und Prozesse erreicht wird. Hierbei ist die Erkenntnis, dass dies nicht zwingend zu Lasten der Qualität der medizinischen Versorgung geschehen muss, ein zentraler Aspekt. Interessierte Ärzte und Studierende können sich bei Monika Knorr von MLP über Hospital AkutTM informieren (monika.knorr@mlp.de).

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DHV und Microsoft 

(Gü.) Surface Pro 128 GB + Typecover 2 zum Spitzen-Preis
 
Am 8. April 2014 endete der Support für Windows XP. Wer jetzt noch mit einem alten PC unterwegs ist, sollte sich schnell Gedanken über neue Software und/oder Hardware machen. Passend dazu haben wir das ideale Angebot für Sie, damit Sie auch in Zukunft sicher, schnell und effektiv an Ihrer Bildungseinrichtung arbeiten können.

Aber auch für alle anderen gilt: Wer jetzt ein Tablet mit dem Herz eines Laptops zu einem unschlagbaren Preis möchte, sollte nicht lange zögern, denn das Surface Pro 128 GB mit Windows 8 Pro gibt es ab sofort zu einem Sonderpreis. 

Zusätzlich zu dem Stylus Pen, mit dem Sie schreiben, Markierungen in Präsentationen einfügen und Dokumente elektronisch unterzeichnen können, erhalten Sie das Typecover 2 und eine auf drei Jahre erweiterte Garantie.
Weitere Informationen unter:
http://blogs.msdn.com/b/edublog/archive/2014/04/09/surface-pro-128-gb-typecover-2-zum-unschlagbaren-preis.aspx

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DHV und CARabatt    

(Gü.) DHV-Aktion des Monats:  Ford Fiesta fahren für nur 79 Euro mtl. 

Der Mai lockt mit Spitzenangeboten von FORD! Vier Jahre Fiesta fahren für 79 Euro im Monat - das gibt es nur beim Deutschen Hochschulverband.

Weitere 28 Marken und über 2.000 Modelle umfasst das Programm, das exklusiv für die Mitglieder unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/carabatt.html

Fragen, Ansprechpartner und Kontakt: 
CARabatt-Neuwagenservice
Stichwort: "Deutscher Hochschulverband - Neufahrzeuge zu Internetpreisen"
Tel.: ++49-2327-994 885-1

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DHV und VS Möbel 

(Gü.) Kompaktes und mobiles VS Stehmodul zum Sonderpreis

Das Stehmodul der VS Serie 600 überzeugt als ergänzendes Möbelstück im Büroalltag durch Funktionalität und Design.

Am eigenen Arbeitsplatz bietet das Stehmodul zusätzlichen abschließbaren Stauraum. Dank der Rollen kann es nah am Schreib- oder Besprechungstisch positioniert werden, so dass häufig benötigte Unterlagen und Utensilien sofort griffbereit sind. Mit einer Abdeckplatte in angenehmer Stehhöhe lädt es ein zum ergonomischen Wechsel der Arbeitshaltungen: Kurze Besprechungen, Telefonate oder die Durchsicht von Unterlagen können daran im Stehen durchgeführt werden. Als fahrbare Station in Konferenzräumen, die mit Arbeitsmaterialien, begleitender Technik oder Cateringutensilien befüllt werden kann, optimiert es den reibungslosen Ablauf von Meetings.

Mehr Informationen zum S 600 Stehmodul finden Sie hier:
http://www.vs.de/media/Gesamtkatalog_PK_DE/Downloads/S600-Steh_TY_DE.pdf

DHV-Mitglieder erhalten unseren TeamTable zu exklusiven Sonderkonditionen. 

Gerne beraten wir Sie konkret und umfassend:

VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. KG / Tauberbischofsheim / Deutschland
Ansprechpartnerin: Evelyne Winkler
Tel: +49 (0)9341/88-601
E-Mail: dhv@vs-moebel.de  

VS - Offizieller Ausstatter der Wissensgesellschaft. Seit 1898.
www.vs-moebel.de 

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DHV und Augustinum

(Gü.) Morgenstern vom Feinsten   
Literarisch-musikalischer Abend mit dem Kieck-Theater Weimar im Augustinum   

Wer kennt sie nicht, die Lach- und Spaßgedichte von Christian Morgenstern vom ästhetischen Wiesel, das auf einem Kiesel saß (um des Reimes willen!) oder dem Nasobem? Zum 100. Todestages des hintergründigen Poeten präsentieren Cornelia Thiele und Thomas Kieck in acht Wohnstiften des Augustinum ein kurzweiliges Bühnenprogramm, bei dem sie das Groteske und Humorvolle, das Sinnfreie und Absurde von Morgensterns Texten mit leichter Hand aufnehmen und spielerisch darbieten.   

"Der Unverbeß - Ein Christian Morgenstern Programm" ist eine von zahlreichen Veranstaltungen, die das Augustinum in seinen bundesweit 23 Senioren-Wohnstiften im Rahmen seines abwechslungsreichen und anspruchsvollen Kulturprogramms anbietet. Jedes Haus besitzt ein eigenes Theater, das mit Kabarett, Konzert, Kino oder Vortrag kultureller Mittelpunkt ist und immer wieder auch Gäste von außen anzieht. 
Nähere Informationen unter: 
http://www.augustinum.de/stars-im-augustinum

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DHV und Seminaris  

(Gü.) Konferenz-Etage im Seminaris-Hotel Lüneburg 

 Das Seminaris-Hotel Lüneburg hat seine Tagungskapazitäten vergrößert. Das Haus zeigt sich jetzt noch übersichtlicher und funktionaler. Veranstalter des Deutschen Hochschulverbandes kommen auf Grund der Kooperation mit der Seminaris-Gruppe auch hier in den Genuss besonders günstiger Konditionen.   

Im ersten Obergeschoss des Seminaris-Hotels Lüneburg ist jetzt eine eigene Konferenzetage mit hellen, lichtdurchfluteten Räumen entstanden. Dafür wurden hier neue Tagungsräume geschaffen und die bereits vorhandenen Räumlichkeiten modernisiert. Damit gibt es jetzt in diesem Haus zwei klar voneinander getrennte Tagungsbereiche: die Seminar- und Gruppenräume sowie den Plenarsaal im Erdgeschoss und die neue Konferenzetage. Alle Konferenzräume sind klimatisiert, haben ein hochmodernes Schließsystem und sind mit Wlan sowie kabelgebundenem Internetzugang ausgestattet.   

Interessant für die "vorlesungsfreie Zeit" im Seminaris: Im Untergeschoss wurde eine neue Bar eröffnet, auch im Restaurant "Seminaris" gibt es einen einladenden Barbereich. Und in der warmen Jahreszeit lädt die große Park-Terrasse zum Relaxen ein.

 

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DHV und Deilmann      

(Gü.) Große Galareise der Klassischen Musik - Vom Okzident zum Orient   

Wohl nirgends kann man Musik intensiver genießen als auf einer Kreuzfahrt mit dem Original-Traumschiff. Meisterwerke großer Komponisten erklingen an Bord - auf der großen Klassikreise vom 22. bis 30. September 2014 von Civitavecchia (Rom) nach Istanbul. Erstmalig und erstklassig dargeboten vom Kammerorchester der Bayerischen Philharmonie unter der Leitung von Dirigent Mark Mast. Während stilvolles Ambiente, klassische Eleganz und unübertroffene Gastlichkeit musikalischen Glanzlichtern den passenden Rahmen geben, genießen Sie die wundervollen Aufführungen im nostalgischen KAISERSAAL. 

Vom Herzen des Mittelmeers durch die Inselwelt Griechenlands bis in die Stadt am Bosporus: Auf der großen Galareise der klassischen Musik ist die DEUTSCHLAND zur besten Jahreszeit und an den schönsten Orten einer immer wieder aufs Neue mitreißenden Urlaubsregion unterwegs. 

Eine Kreuzfahrt, die nicht nur Klassikkenner und -liebhaber begeistern wird! Bei Buchung bis zum 30. Juni 2014 kommen Sie noch in den Genuss eines Guthabens über fünf Prozent des Passagierpreises für Getränke an Bord und Landausflüge. 
Informationen unter:
http://www.deilmann-kreuzfahrten.de/kreuzfahrtprogramm/reiseuebersicht/reisedetail/reise-nr/484.html

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DHV und Merkana 

(Gü.) Ihr Verbandsreisebüro - jetzt in der "Villa Reisen"     

Sie finden Ihr Verbandsreisebüro nun in neuen Räumlichkeiten! Im ehemaligen denkmalgeschützten Standesamt der Stadt Remscheid hat Merkana Reisen seinen neuen Firmensitz gefunden. Unsere Reiseexperten freuen sich, Sie in Lennep in der historischen Villa begrüßen zu dürfen.   

Ihre Traumreise ist unsere Wissenschaft: Von der Pauschalreise nach Mallorca bis zur komplizierten, individuell erstellen Bausteinreise in die USA ist weiterhin alles dabei! Und natürlich sind auch Hochzeitsreisen im ehemaligen Standesamt an der Tagesordnung. 

Haben Sie Ihren nächsten Urlaub schon geplant? Wir beraten Sie sehr gerne! Rufen Sie uns an (Tel.: 02191 9288-0) oder mailen Sie uns (E-Mail: dhv@merkana.de) und fragen Sie auch gleich nach Ihren Sonderkonditionen. Denn diese bestehen selbstverständlich weiterhin für unseren Partner, den DHV!     

Merkana - Ihr Verbandsreisebüro   
JETZT:   
Thüringsberg 20 
42897 Remscheid 
Ihre Ansprechpartnerin: Marion Bleckmann 
Tel.: 02191 9288-232 
www.merkanareisen.de

dhv@merkana.de

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Angelika Wirth (Wi.)

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