DHV-Newsletter 6/2014

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Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

Kooperationsverbot für Hochschulen fällt, Einigung über Bildungsmilliarden

Damit sich der Bund wieder unter bestimmten Voraussetzungen an der Finanzierung von Hochschulen beteiligen kann, soll das Grundgesetz ergänzt werden. Darauf haben sich die drei Parteivorsitzenden der Großen Koalition, Angela Merkel (CDU), Sigmar Gabriel (SPD) und Horst Seehofer (CSU) verständigt. 

Beschlossen wurde zudem, dass der Bund die Ausbildungsförderung BAföG ab dem kommenden Jahr alleine finanziert und ab dem Wintersemester 2016 erhöht. Dadurch sollen die Länder jährlich um 1,17 Milliarden Euro entlastet werden, so dass dort zusätzliche Mittel für Hochschulen und Schulen frei werden. 

Der Bund wird weiterhin außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, den Hochschulpakt, den Pakt für Forschung und Innovation und die Exzellenzinitiative finanzieren. Den Aufwuchs für die außeruniversitäre Forschung wird der Bund dabei in Zukunft allein tragen. Von den sechs Milliarden Euro, die laut Koalitionsvertrag für Betreuung und Bildung investiert werden sollen, sollen fünf Milliarden Euro für den Bereich Wissenschaft, Schule und Hochschulen sowie eine Milliarde Euro für den Bereich Kindertagesstätten und Krippen eingesetzt werden.

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat die vom Bund und von den Ländern erzielte Einigung zur Bildungs- und Wissenschaftsfinanzierung ausdrücklich begrüßt. Sie sei "Ausdruck einer klaren wissenschaftspolitischen Schwerpunktsetzung" und werde "der zentralen Bedeutung dieses gesellschaftlichen Sektors" gerecht. Zuvor hatten noch die Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Professor Peter Strohschneider, und der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Horst Hippler, sowie der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Wolfgang Marquardt, die Politik aufgefordert, ihre gegenseitige Blockade in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik zu überwinden. Wenn weiter ungeklärt bleibe, wie die von der Großen Koalition versprochenen sechs Milliarden Euro für Bildung und Forschung verteilt werden sollten, drohe das Wissenschaftssystem und auch die akademische Ausbildung von mehr als 2,5 Millionen Studierenden in Deutschland "weiteren und noch größeren Schaden" zu nehmen, so die Spitzenvertreter der drei Wissenschaftsorganisationen bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt in der Bundespressekonferenz seit den Auseinandersetzungen um die Föderalismusreform im Jahre 2005.
http://www.bmbf.de/press/3615.php
http://www.dfg.de/download/pdf/presse/das_neueste/das_neueste_2014/140527_pm_allianz_einigung_bund_laender.pdf
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/die-zukunft-des-wissenschaftssystems-nicht-aufs-spiel-setzen-3450/

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Proteste gegen Unterfinanzierung

(Uf.) In Baden-Württemberg sind an verschiedenen Universitätsstandorten wie Tübingen, Stuttgart, Ulm, Karlsruhe, Mannheim, Freiburg und anderen am 21. Mai 2014 tausende Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Hochschullehrer zum Protest auf die Straße gegangen. Mit dem Aktionstag haben sie landesweit auf ihre Finanznot hingewiesen und gefordert, dass der Bund in die finanzielle Grundfinanzierung der Hochschulen einsteigen müsse, wie dies auch bereits Wissenschaftsministerin Bauer gefordert hatte. Weitere Forderungen sind die dreiprozentige Erhöhung der Grundfinanzierung, ein jährlicher Inflationsausgleich und eine einprozentige Erhöhung der Sachausgaben. Tübingen erlebte die größte studentische Demonstration seit 1976. Dort veranstaltete man u.a. eine 24-Stunden-Vorlesung zu unterschiedlichen Themen - von Literaturwissenschaften bis Physik. 

Auch in anderen Bundesländern gab es Proteste. In Mecklenburg-Vorpommern, im Saarland und in Sachsen-Anhalt machten ebenfalls Tausende auf die prekäre Lage der Hochschulen aufmerksam.

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Ministerpräsidenten fordern mehr Geld für Universitätklinika

Die 16 Ministerpräsidenten der Länder haben auf ihrer Sitzung am 12. Juni 2014 die Forderung nach einer besseren Finanzausstattung der Hochschulmedizin unterstützt. Sie betrachteten "mit Sorge, dass die deutschen Universitätsklinika nach vorläufigen Jahresabschlusszahlen für 2013 ein Rekorddefizit verzeichnen". Die von der Bundesregierung in Aussicht gestellten Verbesserungen für die Universitätsklinika als Maximalversorger mit Aufgaben in Forschung, Lehre und Weiterbildung reichten nicht aus, "um deren wirtschaftliche Situation dauerhaft zu verbessern". Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe unter Beteiligung der Wissenschaftsminister soll bis zum Ende des Jahres Vorschläge für eine angemessene Finanzierung der Hochschulmedizin erarbeiten. 
http://www.mwk.baden-wuerttemberg.de/no_cache/service/pressemitteilungen/presse-detailseite/wissenschaftsministerin-theresia-bauer-begruesst-dass-die-ministerpraesidentenkonferenz-den-zusaet/

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Studienabbruchquoten: "Alte" Studiengänge besser als "neue" 

Jeder dritte Bachelor-Studierende der Jahrgänge 2008 und 2009 hat das Universitätsstudium abgebrochen, beim Fachhochschulstudium traf dies auf jeden vierten Bachelor-Studierenden zu. Das geht aus neuesten Berechnungen des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hervor. Danach hat sich der Studienerfolg von Bachelorstudierenden der Jahrgänge 2008 und 2009 im Vergleich zu vorangegangenen Jahrgängen nur vereinzelt verbessert. So ist in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen an Universitäten die Abbruchquote bei den Jahrgängen 2008/2009 gegenüber den Jahrgängen 2006/2007 von 48 auf 36 Prozent gesunken. Dagegen verzeichneten die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an Universitäten in demselben Zeitraum eine Zunahme der Abbruchquote von 24 auf 27 Prozent. Unverändert hoch bleibt die Studienabbruchquote in Mathematik und den Naturwissenschaften. Hier schafften es an der Universität vier von zehn Studierenden nicht zum Bachelorabschluss. 

Fast jeder neunte Studierende, der im Jahr 2010 das Masterstudium angefangen hat, musste laut den DZHW-Berechnungen die Universität ohne Masterabschluss verlassen, an den Fachhochschulen waren es lediglich sieben Prozent. Dabei unterscheiden sich die Abbruchquoten der einzelnen Fächergruppen erheblich: Gut 95 Prozent der Masterstudierenden in Mathematik und den Naturwissenschaften haben ihren Studienabschluss an der Universität erreicht. Bei den Masterstudierenden in den Fächern Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften erzielten dagegen lediglich vier von fünf den angestrebten Universitätsabschluss. 

Laut DZHW haben die Staatsexamens-Studiengänge weiterhin mit derzeit 13 Prozent eine niedrige Abbruchrate. Unterhalb der Bachelor-Abbruchquoten bewegen sich auch die Abbruchquoten bei den auslaufenden Diplom- und Magister-Studiengängen. Diese belaufen sich bei den Universitäten auf 27 und bei den Fachhochschulen auf 22 Prozent. Nach Angaben des DZHW handelt es sich jedoch um "singuläre Werte", die "nur sehr eingeschränkt" sowohl mit den gleichzeitig gemessenen Werten für Bachelorstudierende als auch mit früheren Abbruchquoten verglichen werden könnten. 
http://www.bmbf.de/press/3613.php
http://www.dzhw.eu/pdf/pub_fh/fh-201404.pdf

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Studentische Skepsis gegenüber dem Bachelor

Der Bachelor bleibt auch fünfzehn Jahre nach der Bologna-Reform in den Augen der meisten Studierenden kein berufsqualifizierender Hochschulabschluss. So planen sechs von zehn Bachelor-Studierenden, nach ihrem Abschluss ein Masterstudium anzuhängen. Nahezu drei Viertel tun dies, weil sie sich erst mit dem Master bessere Karriere- und Verdienstmöglichkeiten erhoffen. Zwei Drittel wollen sich zudem spezialisieren. Das geht aus einer aktuellen, repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach hervor, die im Auftrag des Reemtsma Begabtenförderungswerks unter mehr als 2.000 Studierenden aller Fachrichtungen im Alter von 18 bis 29 Jahren durchgeführt worden ist. 

Nur einer von vier befragten Studierenden ist demnach der Ansicht, dass der Bachelor ausreichend auf das Berufsleben vorbereitet. Gerade einmal jeder Fünfte ist davon überzeugt, dass Arbeitgeber den Bachelor-Abschluss für qualifizierend genug erachten.
http://www.sts-kd.de/reemtsma/Studie-Lang-Allensbach-2014h.pdf

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Immer bessere Abiturnoten

Die Leistungen von Abiturienten werden Berichten mehrerer Medien zufolge immer höher benotet. Der Anteil der Einser-Abiturienten sei allein zwischen 2006 und 2012 um vierzig Prozent gestiegen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung".

Auch die Durchschnittsnote habe sich in dieser Zeit in den meisten Bundesländern verbessert. Die Ausnahmen bildeten Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Die "Welt am Sonntag" schrieb unter Berufung auf Statistiken der Kultusministerkonferenz, in Nordrhein-Westfalen habe es etwa 2002 die Note 1,0 nur 421-mal gegeben, 2012 schon fast 1200-mal.

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19.700 Deutschland-Stipendiaten

Im Jahr 2013 erhielten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 19.700 Studierende ein Deutschlandstipendium, mit dem seit dem Sommersemester 2011 Studierende gefördert werden, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Im Vergleich zum Vorjahr entsprach dies einem Anstieg um 42 Prozent. Gemessen an der Gesamtzahl der Studierenden des Wintersemesters 2013/2014 erreichte die Zahl der Stipendiaten jedoch lediglich einen Anteil von 0,76 Prozent. Langfristig sollten acht Prozent der Studierenden in den Genuss der Förderung kommen; im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD wurde dieses Ziel auf zwei Prozent gesenkt. 

Die meisten Stipendiatinnen und Stipendiaten im Jahr 2013 hatte erneut Nordrhein-Westfalen mit 5.400, gefolgt von Bayern mit 3.100 und Baden-Württemberg mit 2.800. Die wenigsten Stipendiatinnen und Stipendiaten verzeichnete Hamburg mit 51. 

Die Deutschlandstipendien in Höhe von monatlich 300 Euro werden je zur Hälfte vom Bund und von privaten Mittelgebern finanziert. Dafür warben die Hochschulen 2013 Fördermittel in Höhe von 21 Millionen Euro von privaten Mittelgebern ein. Im Vergleich zu 2012 ergab sich ein Zuwachs von 61 Prozent. 
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2014/05/PD14_175_21431.html

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Zahl ausländischer Wissenschaftler auf Rekordniveau

An deutschen Hochschulen sind inzwischen so viele ausländische Wissenschaftler tätig wie nie zuvor. Das geht aus dem zweijährlich erscheinenden Bundesbericht Forschung und Innovation hervor, den das Bundeskabinett am 21. Mai 2014 verabschiedet hat. Demnach waren im Jahr 2012 rund 35.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland an deutschen Hochschulen tätig. Dies entspricht einem Anstieg von etwa 60 Prozent gegenüber 2006, so der Bericht. Allein bei der Max-Planck-Gesellschaft waren 2012 etwa 49 Prozent der Doktoranden und 31 Prozent der Direktoren ausländischer Herkunft. 

7,2 Prozent aller wissenschaftlichen Publikationen, so der Bericht weiter, kommen aus Deutschland. Damit liegt die Bundesrepublik auf Platz vier hinter den Vereinigten Staaten, China und Großbritannien.

Mit dem Bundesbericht Forschung und Innovation antwortet die Bundesregierung auch auf das Gutachten 2014 der Expertenkommission Forschung und Innovation, das Ende Februar Bundeskanzlerin Angela Merkel überreicht wurde und in dem die Attraktivität des Wissenschaftsstandortes Deutschland angezweifelt wurde (vgl. Newsletter 3/2014).
http://www.bmbf.de/press/3611.php

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Quelle: istockphoto.com

45 Milliarden Euro: Hochschulausgaben auf Rekordhöhe

Im Jahr 2012 gaben die deutschen öffentlichen, kirchlichen und privaten Hochschulen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 44,9 Milliarden Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung aus. Das waren 2,8 Prozent mehr als im Jahr 2011 (43,7 Milliarden Euro).  

Mit 25,4 Milliarden Euro waren die Personalaufwendungen wie in den Jahren zuvor der größte Ausgabeposten der deutschen Hochschulen (2011: 24,2 Milliarden Euro). Der laufende Sachaufwand betrug 14,8 Milliarden Euro (2011: 14,5 Milliarden Euro). Für Investitionen wurden 4,7 Milliarden Euro und damit rund 0,3 Milliarden Euro weniger als im Vorjahr ausgegeben. 

Die Ausgabensteigerungen konnten die Hochschulen zu einem beträchtlichen Teil über höhere eigene Einnahmen finanzieren. Die Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit und Vermögen, die zu über 90 Prozent von medizinischen Einrichtungen als Entgelte für die Krankenbehandlung erwirtschaftet wurden, erhöhten sich um fünf Prozent auf 14,9 Milliarden Euro. Außerdem warben die Hochschulen im Jahr 2012 Drittmittel in Höhe von 6,8 Milliarden Euro (+ 6,1 Prozent) ein. Wichtigste Drittmittelgeber der Hochschulen waren die Deutsche Forschungsgemeinschaft (2,2 Milliarden Euro), der Bund (1,7 Milliarden Euro) sowie die gewerbliche Wirtschaft (1,3 Milliarden Euro). 

Die Einnahmen der Hochschulen aus Beiträgen der Studierenden gingen 2012 um 13,2 Prozent zurück und lagen bei 1,1 Milliarden Euro. Dieser Rückgang ist unter anderem auf den Wegfall der Studiengebühren für das Erststudium an öffentlichen Hochschulen in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen zurückzuführen.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2014/06/PD14_210_213.html

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Mehr Gasthörer

Im Wintersemester 2013/2014 besuchten 34.000 Gasthörerinnen und Gasthörer Lehrveranstaltungen an deutschen Hochschulen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes erhöhte sich damit die Anzahl im Vergleich zum vorhergehenden Wintersemester um einen Prozentpunkt. Das war der erste Anstieg seit drei Jahren. 

Das Durchschnittsalter der Gaststudierenden lag bei 53,4 Jahren. Geschichte war mit 4.600 Gasthörerinnen und Gasthörern das beliebteste Studienfach, gefolgt von Philosophie mit 2.900 und Wirtschaftswissenschaften mit 2.700 Gaststudierenden. 
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen.html

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"Jobstarter plus" vorgestellt

Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz am 30. Mai 2014 haben Bundesministerin Johanna Wanka und Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, das Programm "Jobstarter plus" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vorgestellt.

Ziel des Programms ist es, bundesweit rund 15 regionale Pilotprojekte zur Entwicklung und Erprobung von innovativen Modellen zur Integration von Studienabbrechern in die berufliche Bildung zu fördern (vgl. auch Newsleletter 2/2014). Um Studienabbrecher besser über die Perspektiven in der beruflichen Bildung und die rechtlichen Möglichkeiten zur Anerkennung von bereits erworbenen Qualifikationen zu informieren, will das BMBF zudem ein zentrales Informationsportal aufbauen. Insgesamt wird das BMBF in dieser Legislaturperiode rund 13,5 Millionen Euro zur Integration von Studienabbrechern in die berufliche Bildung bereitstellen.
http://www.bmbf.de/de/jobstarter.php

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Forderung nach ermäßigtem Umsatzsteuersatz für elektronische Medien

Bibliothekare in Deutschland und Europa setzen sich in einem "Bremer Appell" für eine ermäßigte Besteuerung elektronischer Medien ein. Um im Zeitalter der Digitalisierung eine zeitgemäße Wissensvermittlung gewährleisten zu können, müssten die derzeitigen Rahmenbedingungen überarbeitet werden, erläuterte Klaus-Rainer Brintzinger, Vorsitzender des Verbands Deutscher Bibliothekare. Zu diesem Zweck sei es nicht ausreichend, den ermäßigten Umsatzsteuersatz von gedruckten Medien auf Hörbücher auszudehnen, wie von der Großen Koalition in Berlin beschlossen. Vielmehr müsse die ermäßigte Besteuerung auch für elektronische Bücher und Zeitschriften gelten. Bislang werden für Printmedien sieben, für E-Medien hingegen 19 Prozent Umsatzsteuer veranschlagt. Diese Differenzierung, die in Bibliotheken zu deutlich erhöhten Ausgaben vor allem im Segment wissenschaftlicher Zeitschriften führe, sei unzeitgemäß, so Brintzinger. Er forderte die Bundesregierung auf, sich im Rat der Europäischen Union für eine Änderung der EU-Umsatzsteuerrichtlinie einzusetzen.

Die wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland geben nach seinen Angaben inzwischen rund 40 Prozent ihrer Budgets für elektronische Produkte aus und beziehen mehr als 3,8 Millionen elektronische Zeitschriften-Abonnements: "Die bisherige Umsatzsteuerregelung ist extrem wissenschaftsfeindlich und gefährdet den technischen Fortschritt." Es sei auch widersinnig, dass der Staat mit der höheren Mehrwertsteuer Bibliotheken belaste, für deren Finanzierung er selbst aufkommen müsse. 
http://www.artefakt-berlin.de/fileadmin/files/Projekte/bibliothekartag/pdfs_neu/03_Bibliothekartag-2014_Eroeffnungsmeldung.pdf

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Ehrendoktorwürde für Edward Snowden: Veto des Rektors 

Der Rektor der Universität Rostock, Professor Wolfgang Schareck, hat das von der Philosophischen Fakultät initiierte Verfahren zur Verleihung der Ehrendoktorwürde an den ehemaligen amerikanischen Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden (vgl. Newsletter 4/2014) vorläufig gestoppt. 

Zur Begründung verwies Schareck auf das Landeshochschulgesetz, nach dem es "besonderer wissenschaftlicher Leistungen" bedürfe, um die Ehrendoktorwürde zugesprochen zu bekommen. "Die Übergabe eines umfangreichen Datenbestandes an ausgesuchte Medien mit dem Ziel einer Veröffentlichung und Auswertung dieses Datenbestandes durch diese Medien und zu dem Zweck, einen möglicherweise auch wissenschaftlichen Diskurs mit Blick auf die Aktivitäten verschiedener Geheimdienste und ihre gesellschaftlichen, rechtlichen und sonstigen Implikationen auszulösen, kann jedoch nach meiner Rechtsauffassung nicht als wissenschaftliche Leistung gewertet werden", so Schareck. Falls die Fakultät ihren mit großer Mehrheit gefassten Beschluss nicht revidiert, wird Mecklenburg-Vorpommerns Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb über die Rechtmäßigkeit der Verleihung der Ehrendoktorwürde entscheiden müssen. 
ww.uni-rostock.de/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht-pressemeldung/news-artikel/rektor-beanstandet-beschluss-der-philosophischen-f/

 

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Quelle: warawende.de

Rückendeckung für Wende

In einer Sondersitzung des Bildungsausschusses hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig Wissenschaftsministerin Waltraud Wende abermals den Rücken gestärkt und ihr den Verbleib im Amt bis zum Ende der Legislaturperiode 2017 zugesichert. Bei der Rückkehroption der Universität Flensburg für Wende liege kein Rechtsbruch vor. Dagegen warf die Opposition im Kieler Landtag der Professorin vor, bei ihrem Wechsel ins Ministeramt auf einen rechtswidrigen Beschluss der Universität Flensburg hingewirkt zu haben. 

Die Universität hatte ihrer ehemaligen Präsidentin eine W3-Professur für Literatur- und Medienwissenschaften samt Zulage für den Fall eines vorzeitigen Ausscheidens aus dem Ministeramt in Aussicht gestellt. Nach öffentlichem Druck hatte Wende am 17. April 2014 auf diese Rückkehroption verzichtet. Auch Vertreter der Universität Flensburg hatten eingeräumt, dass der Beschluss so nicht hätte fallen dürfen. Das Präsidium sei aber überzeugt gewesen, rechtens zu handeln.

Wende war 2010 für sechs Jahre zur Präsidentin der Universität Flensburg gewählt worden. Zuvor war sie Professorin in Groningen. Das Landeshochschulgesetz sieht vor, dass die Präsidentin frühestens nach einer Amtszeit von sechs Jahren auf eine Professur zurückkehren kann. Den Fall, dass ein Professor oder eine Professorin vorher aber keine Professur in Deutschland bekleidet, behandelt das Gesetz nicht.

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Quelle: km.bayern.de

635.448 Euro für die Ehefrau

Ludwig Spaenle, Staatsminister im Freistaat Bayern für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, steht unter Druck. Als Landtagsabgeordneter und Kultusminister beschäftigte er seine Ehefrau und zahlte ihr von 1997 bis Anfang 2013 eine Bruttosumme von 635.488 Euro. Das geht aus der Antwort der Staatskanzlei auf die Fragen der SPD zur sogenannten "Verwandtenaffäre" hervor, die die Sozialdemokraten nun veröffentlicht haben. Neben Spaenle sind Agrarminister Helmut Brunner mit knapp 290.000 Euro, Innenstaatssekretär Gerhard Eck mit mehr als 200.000 Euro, Finanzstaatssekretär Franz Pschierer mit 136.000 Euro und Kultusstaatssekretär Bernd Sibler mit etwa 90.000 Euro in die Affäre verwickelt. Rechtswidrig gehandelt haben die Beteiligten nicht, da die Beschäftigung von Familiemitgliedern im Freistaat bis zum Jahr 2013 erlaubt war. 

Ministerpräsident Seehofer hatte allerdings angeordnet, dass die CSU-Politiker für die Zeit ihrer Zugehörigkeit zum Kabinett, also seit Herbst 2008, die an ihre Familienangehörigen ausgezahlten Gelder erstatten sollten. So hat Spaenle insgesamt 37.343 Euro an die Staatskasse zurückgezahlt - einschließlich einer Nachzahlung von etwa 2.454 Euro für den November 2008, die der Minister bei der Berechnug der Gesamtsumme laut "Süddeutscher Zeitung" übersehen haben will. Die SPD zeigte sich damit jedoch nicht zufrieden. Statt der Bruttogehälter einschließlich der Sozialbeiträge seien lediglich die Nettogehälter zurückgezahlt worden. Rücktrittsforderungen seitens der Opposition erteilte Ministerpräsident Seehofer eine Absage.

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Personelle Konsequenzen nach Debatte um Drittmittel 

Nach einer Debatte um angesparte Drittmittel an der Charité gibt die Dekanin Professorin Annette Grüters-Kieslich ihr Amt zum Jahresende ab. Wie die Charité mitteilte, habe der Aufsichtsrat ein entsprechendes Angebot der Medizinerin angenommen. Ebenso wurde beschlossen, den bereits freigestellten kaufmännischen Leiter der Fakultät, Gerrit Fleige, mit sofortiger Wirkung abzuberufen. Wirtschaftsprüfer hatten die Buchführung der Charité bemängelt (vgl. Newsletter 3/2014). Der Aufsichtsrat habe deutlich gemacht, dass er derartige Mängel der unternehmerischen Transparenz nicht akzeptieren könne, teilte die Charité mit. Eine Mittelfehlverwendung aus Sicht der Zuwendungsgeber habe allerdings nicht festgestellt werden können. Laut Mitteilung werde man angesparte Drittmittel von knapp 35 Millionen Euro in den nächsten Jahren ausschließlich für Forschungsprojekte ausgegeben. Die Entscheidung über die Verwendung von Drittmitteln soll künftig nicht mehr bei der Fakultätsleitung allein, sondern beim Gesamtvorstand der Charité liegen.
http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/dekanin_der_charite_stellt_amt_zum_jahresende_zur_verfuegung/
http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/jahresabschluss_der_charite_zum_dritten_mal_in_folge_positiv/

 

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Inititative für freiwilliges wissenschaftliches Jahr gestartet

Die niedersächsische Landesregierung will ein freiwilliges wissenschaftliches Jahr bundesweit gesetzlich verankern. Ziel sei es, das freiwillige wissenschaftliche Jahr neben dem freiwilligen sozialen und dem freiwilligen ökologischen Jahr im Jugendfreiwilligendienstegesetz als weitere Säule festzuschreiben. Danach könnten künftig staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern institutionell gefördert werden, kraft Gesetzes als Träger eines freiwilligen wissenschaftlichen Jahres zugelassen werden. 

Das neue Angebot soll zum einen die Orientierung bei der Studien- und Berufswahl erleichtern helfen und zum anderen insbesondere in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik dem prognostizierten Fachkräftemangel entgegenwirken. 

Die Medizinische Hochschule Hannover bietet das freiwillige wissenschaftliche Jahr im Zuge eines Pilotprojektes seit September 2011 mit großem Erfolg an. Auf die aktuell 78 Plätze haben sich laut niedersächsischem Wissenschaftsministerium mehr als 200 Anwärter beworben.

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Einsparungen beim Libeskind-Bau 

Der umstrittene Libeskind-Bau an der Leuphana Universität Lüneburg könnte rund 3,7 Millionen Euro günstiger werden als bislang angenommen. Durch Einsparvorschläge will die Hochschule die Kosten auf rund 72,3 Millionen Euro senken. Damit liegt das von Land, Bund, EU, Landkreis und Hochschule zu schulternde Investitionsvolumen aber noch immer deutlich über den anfangs veranschlagten knapp 58 Millionen Euro. Die Einsparungen sollen insbesondere durch Abstriche bei der Haustechnik und der Gestaltung des Außenbereichs erzielt werden. Um die Risiken weiterer Kostensteigerungen zu minimieren, wird die Leuphana weitere Auflagen der Landesregierung erfüllen müssen. So wird die Universität unverzüglich eine externe Projektsteuerung ausschreiben und aufbauen müssen. Zudem soll die Arbeit des Stiftungsrates durch einen Controlling-Beirat begleitet werden. 

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Einsparungsplan 2020 

Bremens Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt hat am 14. Mai 2014 den Wissenschaftsplan 2020 vorgelegt. Der Entwurf sieht vor, Doppelangebote an bremischen Hochschulen abzubauen. Insbesondere bei den Gesundheitswissenschaften sollen sich Universität und Hochschule Bremen besser in ihren Angeboten abstimmen. An der Universität Bremen steht zudem das Fach Psychologie auf dem Prüfstand. Von einer möglichen Schließung wären 1.000 Studierende betroffen. 

Die Hochschulen haben bis Ende Juni 2014 Zeit, um zum Wissenschaftsplan Stellung zu nehmen. Dieser soll noch im Sommer dieses Jahres vom Bremer Senat beschlossen werden. 
http://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen146.c.87511.de&asl=bremen02.c.730.de 

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Rechtswissenschaften und Zahnmedizin bleiben erhalten

An der Universität des Saarlandes sollen die Studienbereiche Zahnmedizin und Jura erhalten bleiben. Das hat Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer bei der Vorstellung eines Beratungspapiers zur Entwicklung der saarländischen Hochschulen klargestellt, das Vertreter der Universität des Saarlandes, der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) und der Landesregierung in mehreren Arbeitskreisen erarbeitet haben und das als weitere Diskussionsgrundlage für die Fortschreibung von Eckpunkten der künftigen Hochschulplanung dienen soll. Ebenso wenig soll es eine von Universität und HTW gemeinsam getragene Business School geben. Damit weicht das vorgestellte Papier an zentralen Punkten von Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Weiterentwicklung des Hochschulsystems des Saarlandes (vgl. Newsletter 2/2014) ab.

Es sieht vor, dass Kooperationsplattformen zwischen Universität und HTW in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, in den Wirtschaftswissenschaften und im Bereich Gesundheit entstehen sollen. Darin sollen beide Hochschulen in Lehre, Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses, Forschung sowie Wissenstransfer zusammenarbeiten. Zudem wird vorgeschlagen, die Aufnahmekapazitäten in den großen Lehramtsstudienfächern zu verringern. Dazu gehören Chemie, Deutsch, Englisch, Geschichte, Lernbereiche der Primarstufe, Mathematik, Sport und Wirtschaftspädagogik. 

Auch die Verwaltungen der Hochschulen sollen enger zusammenarbeiten. Bis 2020 soll dadurch ein Fünftel dieser Ausgaben eingespart werden.
http://www.saarland.de/7025_115772.htm

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Appell an die Landesregierung

Die Brandenburgische Landesrektorenkonferenz (BLRK) hat auf ihrer Mai-Sitzung die Landesregierung aufgefordert, die finanzielle Ausstattung der brandenburgischen Hochschulen deutlich und nachhaltig zu erhöhen. Sowohl bei der Finanzausstattung pro Studienplatz als auch beim prozentualen Anteil der Hochschulausgaben am Landeshaushalt liege Brandenburg seit Jahren im Bundesvergleich auf dem letzten Platz. Als Orientierung könnten die seit mehreren Jahren vorgenommenen Aufwüchse der Haushaltszuwendungen für die außeruniversitären Forschungseinrichtungen dienen. Aufgrund der geltenden Bund-Länder-Vereinbarungen steigen deren Haushalte pro Jahr um nominal fünf Prozent.

Die BLRK fordert die Landesregierung auf, diese fünf Prozent an finanziellem Aufwuchs pro Jahr auch den Hochschulen zuzugestehen. Dies sei eine zentrale Voraussetzung, um landesweit die Anzahl und Attraktivität der Studienplätze sowie die Studien- und Forschungsqualität zu sichern und auszubauen. Derzeit sähen die Landeszuweisungen für die kommenden Jahre nicht einmal einen Inflationsausgleich vor.

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Karriere


Wer wird "Hochschullehrer/in des Jahres 2014"?

Welche Hochschullehrerin, welcher Hochschullehrer hat sich durch außergewöhnliches Engagement besonders verdient gemacht? Zum neunten Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für den/die "Hochschullehrer/in der Jahres" aus. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung der ZEIT-Verlagsgruppe verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer gehören auch außerhalb von Forschung, Lehre oder Krankenversorgung zu den Aktivposten unserer Gesellschaft", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer würdigen, die bzw. der der breiten Öffentlichkeit einen Eindruck von den außergewöhnlichen Persönlichkeiten vermittelt, die diesen faszinierenden  Beruf ausüben." 

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2014 Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen. Interessenten finden nähere Informationen im beigefügten Ausschreibungstext unter:    
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres.pdf

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academics-"Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres 2014" 

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics.de - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2014 vorgeschlagen werden. Mehr Informationen gibt es unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis

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Schweizerischer Bundesrat will die Lage des wissenschaftlichen Nachwuchses verbessern

Der Schweizerische Bundesrat will gemeinsam mit den Hochschulen und dem Schweizerischen Nationalfonds anreizorientierte Sondermaßnahmen prüfen, um die Hochschulen darin zu unterstützen, ihre Karrierestruktur langfristig und bedarfsgerecht anzupassen. Dazu gehört die Schaffung von Assistenzprofessuren mit "Tenure Track", aber auch anderweitig differenzierter Stellenprofile. Das geht aus einem am 28. Mai 2014 verabschiedeten Bericht des Bundesrats hervor. Die Hochschulen sollen zudem ihren Nachwuchs besser betreuen und früher entscheiden, wer aufsteigt und wer nicht. Doktoranden, die vom Nationalfonds angestellt sind, sollen künftig sieben Prozent mehr Lohn erhalten. Ihnen soll darüber hinaus garantiert werden, mindestens 60 Prozent der Arbeitszeit für die Dissertation verwenden zu können.

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Bruno-Heck-Wissenschaftspreis 2014/2015

Die Altstipendiaten der Konrad Adenauer-Stiftung schreiben zum 14. Mal den von ihnen gestifteten Bruno-Heck-Wissenschaftspreis aus. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis ist nach dem langjährigen Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Professor Bruno Heck, benannt. Er zeichnet herausragende und innovative Forschungsleistungen von Nachwuchswissenschaftlern bis 35 Jahre aus den Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Rechtswissenschaften und Medizin aus, die einen wesentlichen Beitrag zu gesellschaftlich und politisch relevanten Zeitfragen leisten. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2014. Die Verleihung des Preises findet im Jahr 2015 statt. 

Ein mit 2.500 Euro ausgestatteter Sonderpreis, der hervorragende künstlerische Leistungen auszeichnet, kann zusätzlich verliehen werden.  
Weitere Informationen gibt es unter:
www.kas.de/wf/de/71.9591/
Zum Ausschreibungstext:
http://www.kas.de/upload/dokumente/2014/06/140616_Ausschreibung_Bruno_Heck_Farbe_Bildschirm.pdf

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Barometer


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Skepsis gegenüber "U-Multirank" überwiegt 

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Mai-Ausgabe gefragt, ob sie das neue globale Hochschulranking "U-Multirank", das alle Hochschultypen berücksichtigt und Vergleiche in verschiedenen Leistungsbereichen ermöglichen will, für einen Fortschritt halten. 67,8 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Nein, 32,2 Prozent mit Ja.

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Gute Einigung für die Hochschulen?

Die Große Koalition hat ihren Streit um die Verwendung der Bildungsmilliarden vorerst beigelegt. Die Mitwirkungsmöglichkeiten des Bundes bei der Finanzierung der Hochschulen sollen per Grundgesetzänderung erweitert werden, und mit der Übernahme der BAföG-Kosten durch den Bund ab 2015 sollen die Länder zusätzliche Finanzspielräume erhalten. Reicht die getroffene Einigung für die Hochschulen aus?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


VG Gießen: Acht Klagen gegen W-Besoldung anhängig

Acht Hochschullehrer haben beim Verwaltungsgericht (VG) Gießen Klage gegen die im letzten Jahr reformierte Professorenbesoldung (vgl. Newsletter 12/2012) eingereicht. Das berichtet die "Gießener Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf einen Gerichtssprecher. Die klagenden Professsoren werden alle nach der Stufe W2 bezahlt. Geklärt werden soll, ob die nach der Reform vorgesehene Erhöhung des W2-Grundgehalts das Können und die Verantwortung eines Professors amtsangemessen wiederspiegelt und ob die anteilige Verrechnung von Leistungsbezügen mit dem Grundgehalt rechtlich zulässig ist. Der Deutsche Hochschulverband teilt die Bedenken der Hochschullehrer, eine Klägerin unterstützt er im Rahmen eines Musterprozesses unmittelbar. Wann die Gießener Richter entscheiden werden, steht noch nicht fest.

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Berlin I: Ressortentwurf zur Reform der W-Besoldung vorgelegt  

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport hat die beteiligten Fachkreise und Verbände um eine Stellungnahme zum Ressortentwurf einer Reform der W-Besoldung gebeten. Mit dem Entwurf soll die Professorenbesoldung in Berlin den Vorgaben des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 14. Februar 2012 (Az.: 2 BvL 4/10) entsprechend ausgestaltet werden.  

Der Gesetzentwurf sieht einen "Aufstockungsbetrag" auf das Grundgehalt vor. Dieser beträgt bei W 2-Professoren 646,32 Euro rückwirkend ab dem 1. Januar 2013 und - aufgrund einer zwischenzeitlichen Tariferhöhung - 659,25 Euro ab dem 1. August 2013. Der "Aufstockungsbetrag" für  W3-Professoren beläuft sich rückwirkend ab dem 1. Januar 2013 auf 463,74 und ab dem 1. August 2013 auf 473,02 Euro. Bisher erarbeitete Zulagen für besondere Leistungen sollen außerdem vollständig mit dem "Aufstockungsbetrag" verrechnet werden. Davon ausgenommen werden allein "Funktionsleistungsbezüge".  

Der Landesverband Berlin im Deutschen Hochschulverband (DHV) hat in einer Stellungnahme insbesondere die anvisierte Konsumtionsregelung kritisiert. Der Eingriff in verbindlich zugesagte Leistungsbezüge bleibe "rechtlich zweifelhalft und angreifbar" und sei dazu geeignet, resignative und demotivierende Wirkungen bei vorhandenen Leistungsträgern zu entfalten.   

Außerdem hat der DHV den Senat aufgefordert, auch die Besoldung nach W1 amtsangemessen zu erhöhen, da Juniorprofessoren ein Berufungsverfahren erfolgreich durchlaufen hätten und als Hochschullehrer in Forschung und Lehre selbständig tätig seien.   

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Berlin II: Mehr Geld für Beamte

Berliner Beamte sollen eine höhere Gehaltserhöhung bekommen als bisher geplant. Zusätzlich zu jeder Besoldungserhöhung soll es so lange einen Extra-Zuschlag von 0,5 Prozentpunkten geben, bis das Tarifniveau der anderen Länder erreicht ist. Darauf hat sich der Senat verständigt. Zuvor hatte er bereits ein Gesetz verabschiedet, mit dem die Beamtenbezüge analog zu denen der Angestellten des Landes angehoben werden. Demnach sollten die Gehälter zum 1. August 2014 um 2,5 Prozent und ein Jahr später um weitere 2,7 Prozent steigen. 0,2 Punkte der 2,7 Prozent fließen allerdings direkt in die Versorgungsrücklage des Landes, so dass die Gehälter effektiv 2015 ebenfalls um 2,5 Prozent steigen.

Seit einem Gehaltsverzicht 2003 verdienen Berliner Beamte weniger als ihre Kollegen in anderen Bundesländern. Diese Lücke soll nun schrittweise geschlossen werden. Profitieren davon werden 63.800 Landesbeamte und 52.500 Pensionäre.

 

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Änderungen des Thüringer Hochschulgesetzes in Kraft getreten 

(Ad.) Zum 1. Mai 2014 ist in Thüringen das "Gesetz zur Verbesserung der Perspektiven des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie zur Änderung hochschulrechtlicher Vorschriften" in Kraft getreten. Durch das Gesetz wird u. a. die bisherige Regelung in § 78 Abs. 1 Thüringer Hochschulgesetz zum Ausschreibungsverzicht bei Berufungen auf eine Professur deutlich erweitert. So kann von einer Ausschreibung nun auch dann abgesehen werden, wenn ein Professor oder Juniorprofessor ein Rufangebot auf eine höherwertige Professur an einer anderen Hochschule erhalten hat oder durch Berufung auf eine höherwertige Professur an der Hochschule gehalten werden soll. Ein Ausschreibungsverzicht ist zudem auch möglich, wenn eine Professur im Rahmen eines mit dem Ministerium vereinbarten Berufungs- und Karrierekonzeptes, das die Bestenauslese ebenso absichert wie ein Ausschreibungsverfahren, besetzt werden soll. Diese Ausnahme ermöglicht es den Hochschulen, selbst eigene Berufungs- und Karrierekonzepte für einen Tenure Track zu entwickeln. Auch für die Besetzung mit einem Nachwuchswissenschaftler, der durch ein hochschulübergreifendes Förderprogramm mit einem Ausschreibungs- und Begutachtungsverfahren gefördert wird, kann auf eine Ausschreibung verzichtet werden. Gleiches gilt auch bei Besetzung einer durch ein hochschulübergreifendes Förderprogramm geförderten Professur, dessen Vergabebestimmungen ein Ausschreibungs- oder Bewerbungsverfahren mit Begutachtung vorsehen. 

Das Gesetz führt zudem u.a. die Möglichkeit eines Studiums auf Probe für beruflich Qualifizierte ohne Hochschulzugangsberechtigung mit mindestens zweijähriger Berufsausbildung in einem zum angestrebten Studiengang fachlich verwandten Bereich ein.

 Auch wird die sogenannte Seniorprofessur in Form einer übergangsweisen Wahrnehmung von Aufgaben aus dem bisherigen Fachgebiet durch Beauftragung durch die Hochschul- bzw. Klinikleitung oder im Rahmen eines privatrechtlichen Vertragsverhältnisses geregelt. 

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Personalia


Neuer Präsident I

Professor Volker Epping, seit 2006 Sachverständiger für Musterprozesse im Deutschen Hochschulverband (DHV) und seit 2011 Vorsitzender des Landesverbandes Niedersachsen im DHV, wird neuer Präsident der Leibniz Universität Hannover. Der derzeitige Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht tritt zum 1. Januar 2015 die Nachfolge von Professor Erich Barke an, der Ende des Jahres 2014 in den Ruhestand gehen wird.

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Neuer Präsident II 

Professor Walter Rosenthal, bislang wissenschaftlicher Direktor des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in Berlin-Buch, wird zum 1. September 2014 neuer Präsident der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Der Mediziner übernimmt das Amt von Professor Klaus Dicke, der nach zehn Jahren als Rektor nicht wieder kandidierte. Da Rosenthal der erste Universitätschef in Jena ist, der nicht aus den eigenen Reihen stammt, bekommt die Hochschule erstmals in ihrer 456-jährigen Geschichte einen Präsidenten. Alle bisherigen Leiter wurden Rektor genannt.

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Quelle: BUW, Jens Hauspurg

Neuer Präsident III

Professor Walter Bauer-Wabnegg soll neuer Präsident der Universität Erfurt werden. Der ehemalige Rektor der Bauhaus-Universität Weimar und frühere Staatssekretär im Kultusministerium des Landes Thüringen soll Professor Kai Brodersen ablösen, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidierte. Die Suche für einen Nachfolger hatte sich schwierig gestaltet. Bauer-Wabnegg ist bereits der zweite Kandidat einer Findungskommission, nachdem zuvor der Politikwissenschaftler Professor Hans Vorländer von der Technischen Universität Dresden seine Wahl abgelehnt hatte (vgl. Newsletter 1/2014).

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Quelle: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Neuer Präsident IV

Professor Wilhelm Schäfer soll zum 1. März 2015 neuer Präsident der Universität Paderborn werden. Der Informatiker soll die Nachfolge von Professor Nikolaus Risch antreten, der nach sechsjähriger Amtszeit ausscheiden wird.

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Drei Wissenschatlerinnen für Humboldt-Professuren ausgewählt

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat drei neue Alexander von Humboldt-Professorinnen ausgewählt. Der mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro dotierte internationale Preis für Forschung in Deutschland soll weltweit führenden und im Ausland tätigen Forschern langfristig zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen ermöglichen. Von zehn Nominierten überzeugten erstmals ausschließlich Frauen. Die drei ausgewählten Preisträgerinnen treten nun in Berufungsverhandlungen mit den Universitäten, die sie vorgeschlagen hatten. Professorin Elisabeth Décultot, Literaturwissenschaftlerin am Centre National de la Recherche Scientifique, Paris, soll künftig an der Universität Halle-Wittenberg arbeiten. Die Zellbiologin Professorin Kathrin Plath soll von der University of California, Los Angeles, an die Technische Universität Dresden und die Pflanzengenetikerin Professorin Marja Timmermans vom Cold Spring Harbor Laboratory an die Universität Tübingen wechseln.

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Kavli-Preis

Professor Stefan Hell wird den mit insgesamt einer Million Dollar (rund 730.000 Euro) dotierten Kavli-Preis für Nanowissenschaften erhalten. Der Direktor des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen wird für seine bahnbrechenden Leistungen in der Lichtmikroskopie geehrt. Hell teilt sich den Preis mit zwei weiteren Wissenschaftlern: den Professoren Thomas Ebbesen von der Universität Straßburg und Sir John Pendry vom Imperial College London. Die Beiträge der drei zur Nano-Optik hätten die Auflösungsgrenze der optischen Mikroskopie revolutioniert, teilten das Max-Planck-Institut in Göttingen und das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg mit, an dem Hell ebenfalls arbeitet. 

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Ars legendi-Fakultätenpreis in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik

Der Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Lehre in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten geht an Professor Markus Friedrich, Ordinarius der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften der Universität Stuttgart. Der Preis wird von 4ING und vom Stifterverband vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert. Professor Friedrich gelinge es, mit einem klaren Lehrkonzept die Studierenden aus mehreren Fachrichtungen besonders in großen Grundlagenvorlesungen in den Mittelpunkt seiner Lehrveranstaltungen zu stellen, so die Jury: "Er setzt dabei sowohl auf neue Technologien wie etwa ein Abstimmungsgerät, das eine Beteiligung der Studierenden in Echtzeit ermöglicht, als auch auf ein ganzes Bündel klassischer Maßnahmen wie Partnerinterviews, Gruppendiskussionen oder Spiele."
http://www.stifterverband.info/presse/pressemitteilungen/2014_06_17_ars_legendi_ingenieurwissenschaften/index.html

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DHV-Seminare


 

 

DHV-Seminare Juli-August

Berufungspraxis aktuell
Universität Mannheim
Dienstag, 1. Juli 2014, 10:00-17:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/694.html 

Drittmitteleinwerbung und -verwaltung
Universität Mannheim
Donnerstag, 3. Juli 2014, 10:00-18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/629.html

Restplätze frei! 
Prüfungsrecht an Hochschulen

Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Dienstag, 8. Juli 2014, 11:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/809.html

Berufungsverhandlungen in der Hochschulmedizin
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Donnerstag, 10. Juli 2014, 11:00-17:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/691.html

Restplätze frei! 
Professioneller Stimmgebrauch an der Hochschule
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Freitag, 11. Juli 2014, 11:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/747.html

Verhandlungen bei Erstberufung
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin
Donnerstag, 21. August 2014, 11:00-16:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/630.html
 

Projektmanagement an der Hochschule
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Montag, 25. August 2014, 10:00-18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/644.html
 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


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"Ende der Privatheit?" - DHV-Symposium am 29. Oktober 2014 im Wissenschaftszentrum Bonn

Die Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden über die flächendeckende Ausspähung von Internet und Telefon durch den amerikanischen und britischen Geheimdienst haben weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Umfragen zufolge sind den Nutzern digitaler Medien die Datensicherheit und damit der Erhalt ihrer Privatsphäre wichtig. Im Alltag entblößen sie sich aber oftmals bereitwillig in Suchmaschinen wie Google oder den sozialen Netzwerken von Facebook, Twitter & Co. Angesichts der rasanten Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien, die neue Möglichkeiten der Überwachung und Kontrolle bieten, scheint das "Ende der Privatheit" näher zu rücken. Der nichtöffentliche Bereich, in dem der Mensch unbehelligt von äußeren Einflüssen sein Recht auf freie persönliche Entfaltung wahrnehmen kann, schrumpft.

Was ist Privatheit? Ist sie als Begriff überholt oder als Rechtsgut nicht mehr schützenswert? Muss Privatheit neu interpretiert werden? Und wo liegen die Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Bereich? Gibt es einen Rückzug ins Private? Ist Einsamkeit (und Freiheit) noch eine Konditio für wissenschaftliches Arbeiten?

Antworten auf diese grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 29. Oktober 2014 im Wissenschaftszentrum Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Anmeldung und weitere Informationen unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Jetzt anmelden: Fit for Germany-Workshop am 4. September 2014 in Boston 

Bereits zum 15. Mal führt die German Scholars Organization (GSO) den begehrten Fit for Gerrmany-Workshop  durch, der am 4. September 2014 in Boston (USA) stattfindet. Melden Sie sich am besten gleich an und sichern Sie sich einen der limitierten Plätze.  

Der Fit for Germany-Workshop ist ein Trainingsseminar, welches eine hervorragende Gelegenheit bietet, sich auf eine Rückkehr nach Deutschland vorzubereiten oder erst einmal Informationen zu sammeln. Einen Tag lang bietet Ihnen die GSO in Kooperation mit dem Deutschen Hochschulverband, dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, der KWS Saat AG und der Fraunhofer-Gesellschaft aktuelles und gebündeltes Wissen aus erster Hand. In einer kleinen Gruppe von 25-30 Teilnehmer(inne)n werden Sie intensiv auf die Gegebenheiten und Anforderungen des deutschen Arbeitsmarktes vorbereitet. Sie erhalten aktuelle und praxisorientierte Informationen von Experten zu Arbeitsmarktanforderungen und -bedingungen aus den Bereichen: Hochschule, Wirtschaft/Industrie und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Zusätzlich bieten Ihnen persönliche Beratungsgespräche wertvolle Hilfestellungen für Ihre individuelle Rückkehr- und Karriereplanung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. 
Weitere Informationen zu Inhalt und Anmeldung finden Sie unter:
http://gsonet.org/ge/events/WS14Boston/

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Publikationen


Hochschullehrerverzeichnis 2014

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis wird im Juni 2014 neu erscheinen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 197,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 329 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten finden (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an:  

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18 – 20, 53173 Bonn 

oder per Email: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband ebenfalls bei dem De Gruyter Verlag direkt bestellen unter der e-Mail Adresse: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Fünfte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79,- Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70,- Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Schwerpunkt: "Arbeit"
 
Gert G. Wagner: Was Arbeit ökonomisch wert ist, kann nicht nur von der individuellen Leistung abhängen 
 
Irene Gerlach: Weniger krank und mehr motiviert: Familienbewusste Personalpolitik 
 
Choni Flöther: Mehr Lehre und Verwaltung, weniger Forschung 
Über die Arbeitsbedingungen von Hochschullehrern 
 
Stefan Poppelreuter: "Wer schneller lebt, 
ist früher fertig": Gesundheitsmanagement in der Arbeitswelt 
 
Weitere Beiträge: 
 
Dieter Lenzen: Zurück zu alten Stärken: Bologna und die Folgen für die Hochschulen 
 
Professor Andreas Dörpinghaus: Post-Bildung
Vom Unort der Wissenschaft 

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DHV-Ticker


Zwei neue Mitglieder werben - ein Jahr beitragsfrei
 
(Wi.) Mitglieder werben lohnt sich: Der DHV bietet für das Jahr 2014 eine neue "Mitglieder werben Mitglieder-Aktion" mit attraktiven Preisen an. 
 
Als Dankeschön erhält jedes Mitglied, das im Jahr 2014 mehr als ein neues Mitglied wirbt, eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro, Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an einem DHV-Seminar u.a.). Darüber hinaus wird unter allen Teilnehmern an der Werbeaktion eine Wochenendreise über 750 Euro verlost und ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2014 die meisten Mitglieder geworben hat.
 
Es lohnt sich also, nicht nur Mitglied im DHV zu sein, sondern auch neue Mitglieder für den DHV zu gewinnen.
 
Interessierte Mitglieder erhalten weitere Informationen auf der Homepage des DHV unter http://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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DHV-Gruppe Paderborn 

(Wi.) An der Universität Paderborn fand ein DHV-Vertreter-Wechsel statt: In Nachfolge von Herrn Professor Joachim Hilgert (Mathematik) wurde Herr Professor Bernd Henning (Elektrische Messtechnik) neu in den Vorstand gewählt.

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Vermischtes


Wer wird Weltmeister? 

Welche Mannschaften werden am 13. Juli 2014 in Rio de Janeiro das Finale der Fußballweltmeisterschaft bestreiten? Seit dem Beginn der Fußballweltmeisterschaft am 12. Juni in Sao Paulo lässt nur wenige diese Frage kalt. Wem das Warten zu lang wird, der kann schon heute alle 32 Teams ins Rennen um den Titel schicken und dabei selbst ein wenig mitmischen. Denn David Dormagen und Professor Raul Rojas von der Freien Universität Berlin haben eine Software entwickelt, mit der die WM virtuell am Computer ausgetragen werden kann. Die besten Chancen haben Brasilien, gefolgt von Spanien, Deutschland und Argentinien. Indikatoren wie das Fifa-Ranking ergeben laut "Welt" eine Wahrscheinlichkeit von 66 Prozent, dass eine der vier Mannschaften das Turnier für sich entscheiden wird. 

Der Simulator ist über das Internet zugänglich; jeder Nutzer und jede Nutzerin kann die für die Simulation verwendeten Parameter selbst einstellen und so eine eigene Einschätzung der besseren Indikatoren für die Spielstärke einer Mannschaft in die Simulation einbringen. Entschieden ist also auch virtuell noch nichts! 

Zu erreichen ist der Simulator unter: 
www.worldcup-simulator.de

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Kooperationspartner des DHV



DHV und CARabatt    

 (Gü.) Sparen ohne zu verhandeln! 
Exklusiv für DHV-Mitglieder: VW Golf Sportsvan 

Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes profitieren von TOP-Rabatten für deutsche Neuwagen. Hier unser Beispielangebot für Juni 2014 

DHV-Aktion des Monats 
VW Golf Sportsvan 

Listenpreis:             ab 19.625,- Euro   
Nachlass:                 bis zu 16,5 Prozent oder 3.240,- Euro  
DHV-Einstiegspreis: ab 16.385 euro (zzgl. 425 Euro  Bereitstellungskosten)   

Alle Aktionsangebote nur so lange der Vorrat reicht bzw. bis auf Widerruf.

Über dieses TOP-Angebot hinaus haben die Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes exklusiven Zugang zu Spitzen-Nachlässen für ihr Wunschauto. 28 Marken und über 2.000 Modelle umfasst das Programm, das speziell für die Mitglieder unter http://www.hochschulverband.de/cms1/carabatt.html zu finden ist. 

Fragen, Ansprechpartner und Kontakt: 
CARabatt-Neuwagenservice
Stichwort: "Deutscher Hochschulverband - Neufahrzeuge zu Internetpreisen"
Tel.: ++49-2327-994 885-1

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DHV und VS Möbel 

(Gü.) Hokki: aktives Sitzen zum Sonderpreis   

Die Zeit am Arbeitsplatz ist häufig geprägt durch lange Sitzphasen - der Bedarf an ergonomischem Mobiliar wächst.   

Mit einem abgerundeten Standfuß bietet der VS-Bewegungssitz Hokki kontrollierte Beweglichkeit in alle Richtungen. Als temporäre Sitzgelegenheit steigert er sowohl das körperliche als auch das geistige Wohlbefinden: Die Durchblutung wird gefördert, Verspannungen nehmen ab und die Konzentrationsfähigkeit wird gesteigert.   

Hokki zeichnet sich aus durch seine vielfältigen und spontanen Einsatzmöglichkeiten. Egal ob in der Schule, im Büro oder zu Hause: Durch sein geringes Volumen und Gewicht ist er jederzeit spontan zu Hand.   

Durch die vier festen Sitzhöhen 31 cm, 38 cm, 46 cm und 52 cm eignet sich Hokki für jede Körpergröße. Außerdem stehen die Farben rot, blau, grün, gelborange, dunkelgrau und anthrazit zur Auswahl.   

Mehr Informationen zum Hokki finden Sie unter: 
https://shop.vs-moebel.de

Gerne beraten wir Sie konkret und umfassend:

VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. KG / Tauberbischofsheim / Deutschland
Ansprechpartnerin: Evelyne Winkler
Tel: +49 (0)9341/88-601
E-Mail: dhv@vs-moebel.de  

VS - Offizieller Ausstatter der Wissensgesellschaft. Seit 1898.
www.vs-moebel.de 

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DHV und Seminaris   

(Gü.) Professionelle Tagungen - im Grünen 

Frische Luft und viel Grün: Das ist das Erfolgsrezept professioneller Tagungsplaner und Veranstalter. Die Hotels der Seminaris-Gruppe unterstützen diesen Trend - nicht nur aufgrund ihrer Lage, sondern auch mit besonderen Rahmenprogrammen. 

Das Seminaris-Hotel in Lüneburg liegt direkt am ausgedehnten Kurpark der Stadt, die beiden Häuser in Bad Honnef bilden eine grüne Tagungsinsel zwischen Rhein und Siebengebirge, das Hotel in Bad Boll liegt im Geosphärenreservat Schwäbische Alb, die beiden Häuser in Potsdam wurden direkt an Havelseen gebaut. Und der Standort des neuesten Hauses der Gruppe, des Seminaris-Campushotels Berlin, ist das grüne Villenviertel Dahlem, ganz nah beim großen Botanischen Garten. 

Alle Seminaris- und Avendi-Hotels bieten Rahmenprogramme im Grünen. So kann man etwa in Lüneburg und Potsdam Teambuildings im Freien beim Unternehmen "Teamgeist" gleich mitbuchen - genauso wie in Bad Boll, wo das Unternehmen Con-la-natura Action im hoteleigenen Hochseilgarten oder auch Mountainbiketouren auf der Alb anbietet. 

Aufgrund der Kooperation von DHV und Seminaris erhalten Mitglieder des Hochschulverbands besonders vorteilhafte Tagungskonditionen. 

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DHV und Deilmann

(Gü.) Weiße Nächte im Baltikum 

Kommen Sie am 1. Juli 2014 Bord und erleben Sie auf dem Original-Traumschiff die berühmten weißen Nächte des Baltikums. Leinen los heißt es in Hamburg. Von dort aus erkunden Sie zum Mittsommer die baltischen Städte Danzig, Königsberg, St.Petersburg, Tallinn, Riga, Memel und Stralsund, bevor Sie nach 13 Tage den Hafen von Kiel erreichen. Ein Highlight dieser Reise ist zweifelsohne Sankt Petersburg. Hier haben Sie zwei Tage Zeit, um sich von der prunkvollen Zarenstadt verzaubern zu lassen. 

An Bord erwartet Sie ein vielseitiges Lektoren- und Unterhaltungsprogramm, u. a. mit dem Historiker Professor Michael Stürmer und Neuro-Coach Dr. Sven Sebastian sowie der Sängerin Charlotte Cavelle, den Artisten Lilli Mühleisen und Daniel Thomas. 

Natürlich kommen auch die Fußballfans an Bord auf ihre Kosten: Die Spiele der deutschen Elf sowie andere interessante Partien werden live übertragen und von der Torwart-Legende Sepp Maier und dem Journalisten Dieter Matz kommentiert, eingeordnet und diskutiert. 

Ein besonderes Schmankerl ist eine Vergünstigung von fünf Prozent auf dieser Reise, die als Bordguthaben für Getränke und Landausflüge gutgeschrieben werden. Weitere Informationen unter: 
http://www.deilmann-kreuzfahrten.de/kreuzfahrtprogramm/reiseuebersicht/reisedetail/reise-nr/474.html

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Dr. Vanessa Adam (Ad.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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