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Hochschulpolitik


Mehr Tenure Track-Professuren und Dauerstellen für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Der Wissenschaftsrat hat angesichts anhaltend hoher Studierendenzahlen empfohlen, die Zahl der Professuren bis zum Jahr 2025 schrittweise um 7.500 zu erhöhen. Der Zuwachs könne in den kommenden zehn Jahren zum Teil durch die Umwidmung befristeter Mitarbeiterstellen geschaffen werden, vor allem aber mit Hilfe einer deutlich verbesserten Grundfinanzierung der Hochschulen, so der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Manfred Prenzel, vor der Presse in Berlin.

Zugleich plädierte das Gremium für eine gezielte Ausgestaltung des Karriereweges zur Professur über den Tenure Track. Künftig solle für ein Fünftel aller Professuren der Tenure Track vorgesehen werden. Tenure Track-Professuren sind zeitlich befristete Professuren, die bei Bewährung entfristet werden können.

Um den insgesamt gewachsenen Anforderungen in den verschiedenen Leistungsbereichen von Universitäten Rechnung zu tragen, empfiehlt der Wissenschaftsrat zudem, auch die Zahl der unbefristet beschäftigten wissenschaftlichen Mitarbeiter und Lehrkräfte für besondere Aufgaben zu erhöhen. Aufgaben, für die erfahrenes wissenschaftliches Personal in unbefristeten Beschäftigungsverhältnissen gebraucht werde, gebe es in Forschung, Lehre und Wissenschaftsmanagement.
http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=1232&L=

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1.567 Habilitationen 

1.567 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben im Jahr 2013 ihre Habilitation erfolgreich abgeschlossen. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. 2012 waren 1.646 Habilitationen abgeschlossen worden, im Spitzenjahr 2002 sogar noch 2.302. 

Die meisten Habilitationsverfahren wurden 2013 in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (789) abgeschlossen. Darauf folgten die Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften (269), Mathematik/Naturwissenschaften (243) sowie Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (140).  

Ungefähr jede vierte Habilitation wurde 2013 von einer Frau abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, lag das Durchschnittsalter der Habilitierten zum Zeitpunkt ihrer Habilitation im Durchschnitt bei 41,1 Jahren. Während das Durchschnittsalter der Habilitierten in der Fächergruppe Kunst/Kunstwissenschaft 45,1 Jahre betrug, haben Personen in Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit 39,8 Jahren deutlich früher habilitiert. 
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2014/06/PD14_223_213.html

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HRK fordert frei werdende BAföG-Millionen für Hochschulen  

Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz hat Bund und Länder erneut dazu aufgerufen, die Grundfinanzierung der Hochschulen nachhaltig zu verbessern. Mit der Zusage des Bundes, sowohl das BAföG als auch den Pakt für Forschung und Innovation künftig allein zu finanzieren (vgl. Newsletter 6/2014), würden in den Ländern Spielräume geschaffen. Die Mittel aus dem BAföG müssten vollständig in die Hochschulen fließen.  

Die niedersächsische Landesregierung hat jedoch bereits angekündigt, die ab 2015  frei werdenden Mittel von 110 Millionen Euro nicht in die Hochschulen, sondern in die Finanzierung einer dritten Betreuungskraft in Kindertagesstätten investieren zu wollen. In Schleswig-Holstein haben sich zudem SPD, Grüne und SSW darauf verständigt, bis 2017 insgesamt 728 mehr Lehrerstellen zu schaffen. Dieser Schritt kostet 36,4 Millionen Euro und soll aus den Mitteln finanziert werden, die der Bund den Ländern durch die vollständige Übernahme der BAföG-Kosten ab 2015 zukommen lässt. Laut Wissenschaftsministerin Professorin Waltraud Wende sollen lediglich zehn Millionen Euro der freiwerdenden BAföG-Mittel an die Hochschulen gehen.  
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-fordert-baldige-konkretisierung-zur-kuenftigen-bildungsfinanzierung-3487/
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-niedersachsen-handelt-gegen-koalitionseinigung-3505/

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Kritik an Einstimmigkeitsprinzip für Bundesengagement

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die politischen Entscheidungsträger in Bund und Ländern aufgefordert, ihre jüngsten Einigungen in der Wissenschaftspolitik (vgl. Newsletter 6/2014) rasch und einvernehmlich umzusetzen. Auch nach der Einigung von Bund und Ländern seien wichtige Fragen offen, so der DFG-Präsident Professor Peter Strohschneider: "Vor allem zur Verstetigung der Exzellenzinitiative und der Programmpauschale braucht die Wissenschaft schnell Klarheit und verlässliche Planungsperspektiven." 

Der inzwischen vorgelegte Entwurf für eine Änderung des Artikels 91b des Grundgesetzes erschwert nach Ansicht des DFG-Präsidenten die geplante gemeinsame Förderung der Hochschulen durch Bund und Länder, indem er bei Vereinbarungen, die - so der Wortlaut - "im Schwerpunkt Hochschulen betreffen", die Zustimmung aller Länder voraussetze. Dieses Einstimmigkeitsprinzip sei hinderlich, die Formulierung "im Schwerpunkt" überdies zu unpräzise. "Entscheidend wird sein, dass der Bund sich tatsächlich, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, an der Grundfinanzierung der Hochschulen beteiligt", mahnte Strohschneider an. Auch die Länder müssten ihre neuen Handlungsspielräume dazu nutzen, um die Grundfinanzierung der Hochschulen zu verbessern.

Wie notwendig dies sei, werde auch durch die wachsende Zahl von Drittmittelanträgen an die DFG deutlich, so Strohschneider weiter. In der Einzelförderung erreichte die DFG im Jahr 2013 mit rund 12.800 Anträgen 600 mehr als im Vorjahr und 2.800 mehr als 2009. Die Bewilligungsquoten entwickelten sich jedoch rückläufig. So sank der Anteil der positiv beschiedenen Anträge gegenüber 2012 von 32 auf 31 Prozent. Damit sei die "besorgniserregende Negativdynamik" der vergangenen fünf Jahre aber "offenbar zunächst gestoppt", betonte Strohschneider. Zwischen 2009 und 2012 war die Bewilligungsquote der DFG von knapp 47 auf 32 Prozent zurückgegangen.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2014/pressemitteilung_nr_29/index.html

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Quelle: istockphoto.com

Ausgaben für Rüstungsforschung verdoppelt

Die Bundesregierung hat Medienberichten zufolge die Ausgaben für die Rüstungsforschung an Hochschulen und öffentlichen Forschungseinrichtungen in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Seit 2010 habe das Bundesverteidigungsministerium mehr als 700 öffentliche Forschungsaufträge mit einem Volumen von rund 390 Millionen Euro erteilt, berichteten "NDR Info" und "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf eine vertrauliche Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken. Verglichen mit dem Zeitraum von 2000 bis 2010, für den zuletzt vertrauliche Zahlen vorlagen, hat sich demnach das jährliche Auftragsvolumen für Rüstungsforschung mehr als verdoppelt.

Die Wissenschaftler forschten den Berichten zufolge unter anderem an Drohnen, Geschossen und Militär-Robotern. An öffentlichen Hochschulen seien in den vergangenen vier Jahren 120 Aufträge im Wert von mehr als 28 Millionen Euro eingegangen. Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen erhielten demnach 588 Aufträge im Wert von mehr als 360 Millionen Euro.

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Mobilitätsbilanz mit Licht und Schatten

Die Mobilität der Studierenden hat sich in den vergangenen 14 Jahren kaum verändert. Wenn Studierende ins Ausland gehen, dann eher kürzer und nach dem Bachelorstudium. Das geht aus dem Bericht "Wissenschaft Weltoffen 2014" hervor, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdient (DAAD) und dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung vorgestellt hat. Jeder dritte Studierende in Deutschland absolvierte demnach während seines Studiums einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt. Bundesregierung und DAAD haben sich demgegenüber das Ziel gesetzt, dass bis 2020 jeder zweite deutsche Hochschulabsolvent Auslandserfahrung gesammelt haben soll.

Unterdessen stammt mittlerweile etwa jeder zehnte Studierende in Deutschland aus dem Ausland. Damit ist Deutschland nach den USA und Großbritannien für ausländische Studierende das beliebteste Gastland.
http://www.wissenschaft-weltoffen.de/

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Quelle: istockphoto.com

Wissenschaftsrat will Medizinerausbildung reformieren

Der Wissenschaftsrat hat sich für eine Reform der Medizinerausbildung ausgesprochen. Im Medizinstudium soll künftig eine an den ärztlichen Rollen und ihren Kompetenzen orientierte Ausbildung an die Stelle der traditionellen Orientierung an Fächern treten. Die Studieninhalte sollen vornehmlich in fächerübergreifenden, organ- und themenzentrierten Modulen vermittelt werden. Durch die Integration vorklinischer und klini­scher Inhalte könne so von Beginn des Studiums an die Bedeutung und Anwendung the­oretischer Grundlagen für die ärztliche Praxis herausgestellt werden, so der Wissenschaftsrat weiter. 

Um die wissenschaft­lichen Kompetenzen der angehenden Ärztinnen und Ärzte zu stärken, sollen alle Studierende künftig im Studium im Rahmen einer obligatorischen Forschungsarbeit ein Problem aus dem Gebiet der Medizin selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden bearbeiten. Die Staatsprüfungen seien darüber hinaus an die Anforderungen kompetenzbasierter und integrierter Curricula anzupassen. Aus Gründen der Qualitätssicherung und Vergleichbarkeit empfiehlt der Wissenschaftsrat eine bundeseinheitliche Zwischenprüfung nach dem sechsten Fachsemester. Diese soll um einen strukturierten klinisch-praktischen Prüfungsteil ergänzt werden, dessen Durchführung in Verantwortung der Fakultäten liegen könne. Die mündlich-praktischen Teile der Ärztlichen Prüfungen bedürften dagegen zwingend einer stärkeren Standardisierung. Hinsichtlich der Struktur des Praktischen Jahres wird empfohlen, die Ausbildung künftig in vier Ausbildungsabschnitte zu je 12 Wochen zu gliedern. Diese Quartalsstruktur soll den Studierenden mit zwei Wahlquartalen - neben weiterhin verpflichtenden Ausbildungsabschnitten in Innerer Medizin und Chirurgie - eine größere Wahlfreiheit ermöglichen.
http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=1233&L=

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Quelle: istockphoto.com

EU-Studie: Studiengebühren nicht generell abschreckend

Studiengebühren wirken sich nicht generell negativ auf die Einschreibquoten an Hochschulen aus. Das geht aus einer internationalen Studie hervor, die die EU-Kommission in Auftrag gegeben hat. Für die Untersuchung wurden neun Länder analysiert, darunter Deutschland, Großbritannien, Kanada, Österreich und Südkorea. Der einzige sichtbare negative Effekt von Studiengebühren zeigte sich demnach in Großbritannien: Hier hielten die Gebühren offenbar ältere Menschen von einem Studium ab. 

Durch Studienförderungen könnten Staaten selbst die relativ geringen Auswirkungen von Gebühren kompensieren, heißt es in dem Bericht weiter. In Großbritannien, Kanada und Südkorea, wo die höchsten Gebühren in der Gruppe der untersuchten Länder erhoben werden, würden Fördersysteme, wie etwa Stipendien oder Steuervorteile, die Auswirkungen abfedern. 

Allerdings würden Studiengebühren auch nicht automatisch zu Verbesserungen der Studienbedingungen führen. Den Hochschulen stünden zwar mehr Finanzmittel zur Verfügung, doch würden Studiengebühren nicht immer in Maßnahmen fließen, die den Studierenden unmittelbar zugutekämen. So würden mit den Mitteln nicht unbedingt zusätzliche Dozentenstellen geschaffen.
europa.eu/rapid/press-release_IP-14-709_de.htm

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Zentrale Studienvergabe stockt weiterhin

Die zentrale Vergabe von Studienplätzen über die Webplattform "hochschulstart.de" kommt nur schleppend voran. Wie die Stiftung für Hochschulzulassung als Betreiberin des Systems mitteilte, bieten derzeit 62 Hochschulen knapp 300 Studienangebote an. Ein Jahr zuvor hatten 47 Hochschulen mit 176 Studiengängen an dem Koordinierungsverfahren für örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge teilgenommen. Zum Start des Systems waren lediglich 17 Hochschulen mit 22 Studienangeboten vertreten. Nach Angaben der Stiftung kommt das System für rund 170 Hochschulen in Betracht.

Über "hochschulstart.de" werden die Bewerbungen der Studieninteressenten und die Angebote der Hochschulen in einem System zusammengeführt und abgeglichen. Das Zulassungsverfahren zu Studiengängen soll dadurch erleichtert werden, da auf Grund von Mehrfachbewerbungen immer wieder begehrte Studienplätze nicht rechtzeitig besetzt werden können.
http://www.hochschulstart.de/fileadmin/downloads/presse/PM_DoSV_2014_06_13.pdf

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Vier von fünf Abiturienten wollen studieren 

Für die große Mehrheit der Studienberechtigten des Schulabschlussjahrgangs 2012 ist ein Hochschulstudium die erste Wahl zur Berufsqualifikation. Dies zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) unter mehr als 11.500 Schulabsolventinnen und Schulabsolventen mit Hochschulzugangsberechtigung des Jahrgangs 2012. 

Zu den 52 Prozent der Schülerabsolventinnen und Schulabsolventen, die ein halbes Jahr nach Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung ein Studium aufgenommen haben, kommen demnach noch einmal 22 Prozent hinzu, die ein Studium fest geplant haben. Damit liegt die sogenannte Brutto-Studierquote, also der Anteil eines Schulabschlussjahrgangs, der ein Studium mit hoher Wahrscheinlichkeit aufnimmt, abgerundet bei 73 Prozent. Berücksichtige man noch diejenigen, die eine Studienaufnahme erwägen, erhöhe sich die Quote auf 80 Prozent, so das DZHW. Seit nunmehr zehn Jahren zeichne sich damit ab, dass mindestens drei Viertel der Schulabsolventinnen und Schulabsolventen die hochschulische der beruflichen Ausbildung vorziehe. 

Besonders beliebte Studienrichtungen sind die Wirtschaftswissenschaften, Maschinenbau sowie Lehramts-Studiengänge. Ihren akademischen Bildungsweg wollen viele Studienberechtigte auch nach dem Erststudium fortsetzen. Nahezu jeder zweite Studienberechtigte, der sich für ein Bachelorstudium entschieden hat oder dies fest einplant, hat zum jetzigen Zeitpunkt bereits den Master als weiterführendes Studium im Blick. 
http://www.dzhw.eu/presse/news/ganze_pm?pm_nr=1326

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Quelle: istockphoto.com

Plädoyer für besseren Wissenschaftsjournalismus 

Die Nationale Akademie der Wissenschaften "Leopoldina", die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften "Acatech" und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften haben zu einer Offensive für mehr und bessere Wissenschaftsberichte in den Medien aufgerufen. Sowohl Wissenschaftseinrichtungen als auch die Medien stünden unter starkem Wettbewerbsdruck und neigten dazu, ihre Botschaften unsachlich zuzuspitzen. Qualitätsstandards und -grundsätze müssten deshalb zusammen von Journalisten und Wissenschaftlern formuliert werden. Das Prinzip der Redlichkeit und Selbstkritik müsse für den einzelnen Forscher gelten. Wer die Bedeutung seiner Ergebnisse gegenüber den Medien übertreibe, verstoße gegen die gute wissenschaftliche Praxis.     

Die Akademien warben für einen Wissenschaftspresserat nach dem Vorbild des Deutschen Presserats, der Fehlleistungen rügen soll. Sie plädierten für ein neuartiges "Science Media Center", das Journalisten bei der Wissenschaftsberichterstattung unterstützen soll. Außerdem müsse die Politik Anreize setzen, um beispielsweise durch die Auslobung von Preisen redliche Kommunikation zu fördern.   

Die Rolle der sozialen Medien in der Wissenschaftskommunikation wurde von den Akademien nicht untersucht. Sie bedürften einer eigenen eingehenderen Betrachtung, hieß es. 
http://www.leopoldina.org/de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/press/2227/
http://www.leopoldina.org/uploads/tx_leopublication/2014_06_Stellungnahme_WOeM.pdf
 

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Mindestlohn I: Studentische Hilfskraftstellen in Gefahr 

Der Deutsche Bundestag hat am 3. Juli 2014 mit den Stimmen der Großen Koalition beschlossen, zum 1. Januar 2015 einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Zeitstunde einzuführen. Der Landesverband Bayern im Deutschen Hochschulverband (DHV) sieht dadurch studentische Hilfskraftstellen im Freistaat gefährdet. Studentische Hilfskräfte erhalten dort häufig einen Stundensatz, der unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegt.  

"Wir stemmen uns nicht gegen einen gesetzlichen Mindestlohn", erklärte dazu der Vorsitzende des Landesverbandes Bayern im DHV, Professor Rüdiger Ahrens. Nachteile, die den Universitäten durch die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns entstünden, müssten jedoch ausgeglichen werden.  

"Um in Zeiten wachsender Studierendenströme ihre vielfältigen Aufgaben in Forschung und Lehre wahrnehmen zu können, bleiben Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer auf die Zuarbeit studentischer Hilfskräfte angewiesen", erläuterte Ahrens. "Studentische Hilfskräfte erhalten ihrerseits wertvolle Einblicke in die Arbeit eines Wissenschaftlers. Für viele ist dies der Einstieg in die eigene wissenschaftliche Karriere." 

Vor diesem Hintergrund forderte Ahrens den Freistaat Bayern auf, die durch die Einführung eines Mindestlohns teurer werdende, aber dringend benötigte studentische Hilfskraftsarbeit durch die Bereitstellung zusätzlicher Finanzmittel abzusichern. 

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Mindestlohn II: Ausnahmen für Praktikanten

Mit Erfolg hat der Senat der Hochschulrektorenkonferenz Korrekturen am Gesetzentwurf zum flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn angemahnt. Nach dem Willen der Großen Koalition sollten ursprünglich auch freiwillige Praktika, die länger als sechs Wochen dauern, mit mindestens 8,50 Euro die Stunde vergütet werden. Nur Praktika, die offiziell Teil einer Ausbildung oder eines Studiums sind, sollten nicht unter die Mindestlohn-Regelung fallen. 

Da Unternehmen unter diesen Umständen seltener Praktikanten einstellen könnten, hatte die HRK gefordert, Praktika mit einer Dauer von bis zu drei Monaten von der Mindestlohnregelung auszunehmen, auch wenn sie nicht in der Studienordnung vorgeschrieben seien. Studierende benötigten die Möglichkeit, sich mit Hilfe von Praktika auf dem Arbeitsmarkt zu orientieren, ihre Interessen auszuloten und erste Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln. "Wir wollen keine ,Generation Praktikum', aber die bewährten Optionen für das Sammeln erster Berufserfahrungen dürfen nicht verstellt werden", so HRK-Präsident Professor Horst Hippler.

Die Große Koalition hat sich dem Petitum der Rektoren angeschlossen. Freiwillige Praktika während Ausbildung und Studium zur Berufsfindung dürfen drei Monate dauern, ohne dass ein Mindestlohn anfällt.reiwillige Praktika während Ausbildung und Studium zur Berufsfindung dürfen drei Monate dauern, ohne dass ein Mindestlohn anfällt.Kein Mindestlohn soll künftig für Praktika von bis zu drei Monaten anfallen, die während einer Ausbildung oder eines Studiums geleistet werden.
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hochschulen-fordern-praktika-nicht-erschweren-3488/

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Möllring droht Universitäten mit Entmachtung 

Zur Durchsetzung von Einsparungen an den Hochschulen bereitet Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Hartmut Möllring eine Entmachtung der Universitäten vor. Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung". Konkret stehe eine "Verordnungsermächtigung" zur Debatte, durch die Möllring etwa Institutsschließungen festlegen könnte, falls die Hochschulgremien die erforderlichen Beschlüsse nicht fassten. Notwendig werden könnte dies, weil die Einsparvorgaben an den beiden Landesuniversitäten einen Umfang hätten, der nicht erwarten lasse, dass die Rektorate für die erforderlichen Maßnahmen in den Senaten eine Mehrheit bekämen, heißt es demnach im Entwurf der Kabinettsvorlage zur Hochschulstrukturplanung bis 2025. Als Alternative zur Verordnungsermächtigung werde auch eine "Neustrukturierung der Hochschullandschaft direkt durch den Gesetzgeber" angeboten. Bei dieser Variante könnte dann der Landtag per Gesetz Umstrukturierungen und Institutsschließungen verabschieden. 

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Kritik am Strategiepapier des Senats

Der Landesverband Hamburg im Deutschen Hochschulverband (DHV) hat sich skeptisch zum Strategiepapier des Senats zur Zukunft des Wissenschaftsstandorts Hamburg geäußert. In dem vorgelegten Entwurf mit dem Titel "Strategische Perspektiven für die Hamburgischen Hochschulen bis 2020" werden mehr Exzellenz in Forschung und Lehre und mehr Internationalität als Ziele genannt. Die Hochschulen sollen mehr Drittmittel aus der Wirtschaft einwerben und im Gegenzug mehr Wissenstransfer leisten. 

Der Staat müsse gute Rahmen- und Arbeitsbedingungen für die Hochschulen schaffen und sichern, erklärte dazu DHV-Landesverbandsvorsitzender Professor Peter Burger gegenüber dem "Hamburger Abendblatt": "Das heißt: Stellen, Geld, Infrastruktur, und das bedeutet zugleich Zeit für Forschung und Lehre und weniger Bürokratie".

Den Hochschulen würden jedoch immer neue Aufgaben aufgebürdet, ohne dass sie dafür zusätzliches Geld erhielten. "Trotz der mehrfachen Ankündigung, die Verteilung der Studienplätze aus den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedarfen ableiten zu wollen, werden auch gegen hohe Nachfrage von Bewerbern Studienplätze in manchen Fächern, wie zum Beispiel Betriebswirtschaftslehre, stark zusammengestrichen", so der DHV-Landesverbandsvorsitzende weiter.

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Kampf ums Diplom: Minister stärkt Hochschulen den Rücken

Der Bildungs- und Wissenschaftsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Mathias Brodkorb, führt den Kampf ums Diplom als möglichen Studienabschluss in Mecklenburg-Vorpommern (vgl. Newsletter 6/2011) fort. Das Land unterstütze eine Klage der Fachhochschule Stralsund beim Verwaltungsgericht Greifswald gegen eine Entscheidung der Akkreditierungsagentur ASIIN, teilte Brodkorb mit.

Laut Landeshochschulgesetz können Studierende nach einem abgeschlossenen Studium anstelle des Bachelor- bzw. Mastergrades einen Diplomgrad erhalten. Der Akkreditierungsrat der Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen hat jedoch beschlossen, dass Bachelor- und Master-Studiengängen, die optional die Vergabe eines Diplomgrades vorsehen, nicht akkreditierungsfähig seien bzw. ihnen die Akkreditierung zu entziehen sei. 

Landesrechtliche Regelungen, so Brodkorb, seien auch vom Akkreditierungsrat und den privaten Akkreditierungsagenturen zu akzeptieren. Es sei nicht hinnehmbar, "dass der Akkreditierungsrat glaubt, sich über die demokratischen Beschlüsse eines Parlaments hinwegsetzen zu dürfen".

Neben der Fachhochschule Stralsund hatte auch die Universität Rostock bei den
Akkreditierungsagenturen mehrere Master- beziehungsweise Bachelor-Studiengänge zur Genehmigung eingereicht. Die Genehmigungen wurden jedoch nur unter der Auflage erteilt, die auf Wunsch des Studierenden mögliche Vergabe des Diplom- statt des Master- oder Bachelorgrades nicht weiter vorzusehen.
http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/bm/?pid=78035

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Sorge um 2.000 Studienplätze 

Die Universität Bremen warnt vor dem Verlust von 2.000 Studienplätzen. Nach Meinung von Akademischem Senat und Rektorat wäre dies die Folge, wenn die Bildungsbehörde den Wissenschaftsplan 2020 wie angekündigt umsetzt (vgl. Newsletter 6/2014). 

Angesichts jährlich steigender Kosten für beispielsweise Personal und Energie stünden den Hochschulen trotz nominellen Mittelzuwachses bis 2020 rund zehn Prozent weniger Geld zur Verfügung, heißt es in der Stellungnahme. Dies widerspreche aber Aussagen von Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen, die Zahl der Studienplätze erhalten zu wollen. Um den Erfolg der Universität auch für die Zukunft nicht in Frage zu stellen, benötige diese eine jährlich um etwa 16 Millionen Euro höhere Grundfinanzierung. 
http://www.uni-bremen.de/aktuelle-meldungen/einzelanzeige/article/uni-reagiert-auf-wissenschaftsplan-2020.html?cHash=5b48d16be65e327562d0f89d2cd60584

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Snowden Ehrenmitglied der FU

Edward Snowden wird Ehrenmitglied der Freien Universität (FU) Berlin. Das hat der Akademische Senat der FU auf Antrag der Studierendenvertreter beschlossen. Zur Begründung hieß es laut "Tagesspiegel", der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter habe sich "außergewöhnlich für Transparenz, Gerechtigkeit und Freiheit eingesetzt". Dies sei eine "in höchstem Maße mit den Grundsätzen der FU - ,Veritas, Iustitia und Libertas' - konforme Haltung". 

Unterdessen will die Philosophische Fakultät der Universität Rostock trotz des Widerspruchs von Rektor Professor Wolfgang Schareck (vgl. Newsletter 6/2014) die Ehrendoktorwürde an Edward Snowden verleihen. Schareck kündigte an, den Streitfall nunmehr Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb zur Entscheidung vorzulegen. 

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Karriere


Wer wird "Hochschullehrer/in des Jahres 2014"?

Welche Hochschullehrerin, welcher Hochschullehrer hat sich durch außergewöhnliches Engagement besonders verdient gemacht? Zum neunten Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für den/die "Hochschullehrer/in der Jahres" aus. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung der ZEIT-Verlagsgruppe verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer gehören auch außerhalb von Forschung, Lehre oder Krankenversorgung zu den Aktivposten unserer Gesellschaft", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer würdigen, die bzw. der der breiten Öffentlichkeit einen Eindruck von den außergewöhnlichen Persönlichkeiten vermittelt, die diesen faszinierenden  Beruf ausüben." 

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2014 Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen. Interessenten finden nähere Informationen im beigefügten Ausschreibungstext unter:    
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres.pdf

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academics-"Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres 2014" 

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics.de - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2014 vorgeschlagen werden. Mehr Informationen gibt es unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis

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Bruno-Heck-Wissenschaftspreis 2014/2015

Die Altstipendiaten der Konrad Adenauer-Stiftung schreiben zum 14. Mal den von ihnen gestifteten Bruno-Heck-Wissenschaftspreis aus. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis ist nach dem langjährigen Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Professor Bruno Heck, benannt. Er zeichnet herausragende und innovative Forschungsleistungen von Nachwuchswissenschaftlern bis 35 Jahre aus den Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Rechtswissenschaften und Medizin aus, die einen wesentlichen Beitrag zu gesellschaftlich und politisch relevanten Zeitfragen leisten. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2014. Die Verleihung des Preises findet im Jahr 2015 statt. 

Ein mit 2.500 Euro ausgestatteter Sonderpreis, der hervorragende künstlerische Leistungen auszeichnet, kann zusätzlich verliehen werden.  
Weitere Informationen gibt es unter:
www.kas.de/wf/de/71.9591/
Zum Ausschreibungstext:
http://www.kas.de/upload/dokumente/2014/06/140616_Ausschreibung_Bruno_Heck_Farbe_Bildschirm.pdf

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Online-Petition "Perspektive statt Befristung"

Die Online-Petition "Perspektive statt Befristung: Für mehr Arbeitsplätze im Wissenschaftsbereich" läuft noch bis zum 6. September 2014. Sie ist an die Bundesminister Wanka und Gabriel gerichtet und verfolgt das Ziel, den Anteil unbefristeter Arbeitsverhältnisse im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Gefordert wird eine Weiterentwicklung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes, ein Umbau der Wissenschaftsförderung und eine Verbesserung des gesetzlichen Befristungsschutzes. Die Petition hat bislang über 19.000 Unterstützer gefunden.
http://www.perspektive-statt-befristung.de/
https://www.openpetition.de/petition/online/perspektive-statt-befristung-fuer-mehr-feste-arbeitsplaetze-im-wissenschaftsbereich

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Barometer


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Skepsis gegenüber Einigung der Großen Koalition

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Juni-Ausgabe gefragt, ob die Einigung, die die Große Koalition über die Verwendung der Bildungsmilliarden getroffen hat, für die Hochschulen gut sei. 60,5 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Nein, 39,5 Prozent mit Ja.

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Wissenschaftsrat auf dem richtigen Weg?

Der Wissenschaftsrat fordert mehr Professuren, mehr Tenure Track-Stellen und Dauerbeschäftigungsverhältnisse im Mittelbau. Ist das Gremium mit seinen Vorschlägen auf dem richtigen Weg?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


Altersdiskriminierung: Übergangsregelungen für Beamtenbesoldung rechtens 

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Klagen von insgesamt acht deutschen Staatsdienern auf Gehaltsnachzahlungen wegen Altersdiskriminierung weitgehend abschlägig beschieden. Diese hatten sich über eine - mittlerweile abgeschaffte - deutsche Regelung beschwert, laut der die Besoldung eines Beamten nach Maßgabe seines Lebensalters differierte. 

Seit 2009 wird die Bezahlung im Bund und seit 2011 in Berlin an die Erfahrung, also die Dienstjahre, gekoppelt. Der EuGH bestätigte nun, dass es in der Tat unzulässig sei, die Besoldung vom Lebensalter abhängig zu machen. Allerdings seien bestimmte Übergangsregelungen für den Umstieg von dem einen auf das andere System legitim - zum Beispiel die des Landes Berlin, das Beamte gemäß ihrem früheren Grundgehalt in die neue Besoldungsstruktur eingeordnet hatte. Das EU-Recht schreibe auch nicht vor, den ehemals diskriminierten Beamten rückwirkend einen Ausgleich zum theoretisch höchstmöglichen Sold zu zahlen, unterstrichen die Richter. Deutsche Gerichte sollten zwar noch einmal prüfen, ob Deutschland wegen fehlerhafter Umsetzung des EU-Rechtes nicht doch haftbar gemacht werden könne. Jedoch sei es im Grundsatz legitim, dass die Bundesrepublik eine strenge Verjährungsfrist für Forderungen von Beamten setze. (Az.: C-501/12 bis C-506/12, C-540/12 und C-541/12). 

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Verfassungsgerichtshof kippt Nullrunde für höhere Beamte

Das Landesgesetz zur Beamtenbesoldung für die Jahre 2013 und 2014 verstößt gegen die nordrhein-westfälische Verfassung. Das hat der Verfassungsgerichtshof in Münster entschieden (Az.: VerfGH 21/13) und damit einer Klage von 92 Landtagsabgeordneten der Oppositionsparteien CDU, FDP und Piraten stattgegeben.

Nach Auffassung der Richter besteht keine Rechtfertigung, den überwiegenden Teil der Beamtenschaft mittels Nullrunden und abgestufter Entlohnungen für die oberen Besoldungsgruppen von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung abzukoppeln. Ebenso sei mit dem Gesetz das Abstandsgebot zwischen den Besoldungsgruppen verletzt worden. 

Während die Bezüge für die nicht beamteten Arbeitnehmer des Öffentlichen Dienstes im Jahr 2013 um 2,65 und im Jahr 2014 um 2,95 Prozent angehoben wurden, sah das verworfene Gesetz nur für Beamte in den unteren Tarifgruppen bis A 10 eine vollständige Übernahme der Regelung des Öffentlichen Dienstes vor. Beamte in den Gehaltsstufen A 11 und A 12 sollten ein Prozent mehr erhalten, ab der Tarifgruppe A 13 waren Nullrunden vorgesehen.

Nach Angaben des Verfassungsgerichtshofs bedeutet die Entscheidung keine rückwirkende automatische Erhöhung der Beamtengehälter. Der Gesetzgeber muss jetzt jedoch erneut über die Anpassung der Bezüge entscheiden.

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W-Besoldung: Rechtsgutachten hält Senatspläne für verfassungswidrig

Berlins Hochschulleitungen halten nach einem Bericht des "Tagesspiegels" die Pläne des Berliner Senats zur Reform der W-Besoldung (vgl. Newsletter 6/2014) für verfassungswidrig. Sie stützen sich dabei auf ein Rechtsgutachten, das die Professoren Battis und Grigoleit in Auftrag der Landesrektorenkonferenz gefertigt haben. Die beiden Verwaltungsrechtler komen darin zu dem Schluss, dass die Berliner Aufstockungslösung für Professoren, die bislang keine oder nur geringe Leistungszulagen erhielten, "gegen das verfassungsrechtlich verankerte Leistungsprinzip" verstoße. Nur eine Erhöhung des Grundgehalts könne die Unterbezahlung der Professoren beseitigen.

Statt eines kompensatorischen Zuschlags für jene, die unter A 15 oder A 16 liegen, verlangen die Rektoren daher pauschal 659 Euro mehr Grundgehalt für W2-Professoren und 473 Euro für W3-Professoren. Die Beträge leiten sich aus den "maximalen" Aufstockungsbeträgen ab, die nach dem Senatsentwurf nur Hochschullehrer ohne Leistungszulagen erhalten sollten. Auch für Juniorprofessoren, die nach dem Berliner Gesetzentwurf leer ausgehen sollen, fordern die Hochschulen eine Gehaltserhöhung von rund 500 Euro. Die dadurch entstehenden Mehrkosten müsse das Land tragen, so die Landesrektorenkonferenz weiter.

Die federführende Innenverwaltung hat laut "Tagesspiegel" die Einwände der Hochschulen bereits zurückgewiesen: Die Aufstockungsbeträge seien "mit der Verfassung vereinbar" und für Juniorprofessoren werde "ein Anpassungsbedarf nicht gesehen".

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Quelle: istockphoto.com

Beihilfe und ergänzende Krankenversicherung im Basistarif

(Ad.) Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Urteil vom 17. April 2014 (Az.: 5 C 16.13) entschieden, dass eine Begrenzung des Anspruchs auf Gewährung von Beihilfe für Beihilfeberechtigte, die neben der Beihilfe im sogenannten Basistarif privat krankenversichert sind, gegen den verfassungsrechtlichen Gleichheitsgrundsatz verstößt. Bisher sah die Bundesbeihilfeverordnung für solche Fälle eine Begrenzung der Beihilfeleistungen auf die Leistungen vor, die die privaten Krankenversicherer im Basistarif zu erbringen haben, und verschlechterte damit das Leistungsniveau der Beihilfe gegenüber in regulären Tarifen Versicherten. Das Bundesinnenministerium hat nun mit Rundschreiben vom 19. Juli 2014 entschieden, dass die einschränkende Regelung im Vorgriff auf eine nunmehr erforderliche Änderung der Bundesbeihilfeverordnung nicht mehr anzuwenden ist und die für das Beihilferecht zuständigen obersten Landesbehörden angewiesen, ihre Entscheidungen unter Berücksichtigung des Urteils zu treffen.

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Personalia


Quelle: uni-frankfurt.de

Neues Amt I

Die ehemalige Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, Professorin Birgitta Wolff, wird zum 1. Januar 2015 neue Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt. Die Wirtschaftswissenschaftlerin, die die Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 2011 und 2012 zur "Wissenschaftsministerin des Jahres" wählten, folgt auf Professor Werner Müller-Esterl, der für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung stand.

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Quelle: TU Berlin

Neues Amt II

Professor Jörg Steinbach, ehemaliger Präsident der Technischen Universität Berlin, wird Gründungspräsident der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Mit der Entscheidung für den Chemiker endet zugleich ein zäher Streit um die Personalie des Gründungspräsidenten. Der ursprünglich für diesen Posten vorgesehene Bremer Ökonom Professor Jochen Zimmermann hatte nach Unstimmigkeiten mit dem brandenburgischen Wissenschaftsministerium sein Amt nicht angetreten (vgl. Newsletter 4/2014).

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Quelle: ku.de

Interimspräsidentin

Die Katholische Universität Eichstätt (KU) soll vorerst von einem vierköpfigen Interimspräsidium geleitet werden. Spätestens in zwei Jahren soll das Gremium mit der Wahl eines neuen Präsidenten abgelöst werden. Das hat der Stiftungsrat  beschlossen. Interimspräsidentin wird die bisherige Vorsitzende des Akademischen Senats der KU, Professorin Gabriele Gien. Amtsinhaber Professor Richard Schenk hatte Ende Februar seinen Rücktritt vom Präsidentenamt erklärt (vgl. Newsletter 3/2014).

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Drei neue Vizepräsidenten

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat zwei neue Vizepräsidentinnen und einen neuen Vizepräsidenten: Die Gießener Biochemikerin und Molekularbiologin Professorin Katja Becker, die Karlsruher Mathematikerin Professorin Marlis Hochbruck und der Münchner Rechtswissenschaftler Professor Wolfgang Schön wurden am 2. Juli 2014 von der Mitgliederversammlung der DFG in Frankfurt/Main in das Präsidium der Forschungsförderorganisation gewählt. Becker folgt auf den Mülheimer Chemiker Professor Ferdi Schüth, Hochbruck auf die Karlsruher Informatikerin Professorin Dorothea Wagner, und Schön übernimmt das Amt der Berliner Rechtswissenschaftlerin Professorin Christine Windbichler.

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Quelle: WWU/privat

Alfried-Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer 2014

Professor Benedikt Wirth von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ist diesjähriger Träger des mit einer Million Euro dotierten Alfried-Krupp-Förderpreises für junge Hochschullehrer. Unter den 55 Kandidaten, die Universitäten und Forschungseinrich­tungen aus ganz Deutschland für den Preis vorgeschlagen hatten, war der Mathematiker mit 31 Jahren der jüngste. 

Wirth untersucht Formen in den Lebens- und Ingenieurwissenschaften. Die Form eines Organs oder einer Pflanze kann Aufschluss über den Gesundheitszustand geben. Die Form eines mechanischen Bauteils bestimmt dessen Stabilität. Zudem können Roboter anhand der Form Objekte erkennen. 

Mit seiner Arbeitsgruppe liefere Wirth wichtige Beiträge, damit mathematische Modelle und Methoden zur Untersuchung von Formen routinemäßig angewandt werden könnten, ließ die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung zur Begründung ihrer Entscheidung verlauten. Wirths Arbeit reiche von der Theorie mathematischer Strukturen bis zur praktischen Umsetzung und zur Berechnung von Lösungen am Computer.
http://www.krupp-stiftung.de/upload/PI_24_Juni_2014_Benedikt_Wirth_Alfried_Krupp_F_rderpreis_2014.pdf

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Quelle: uni-stuttgart.de

Max-Planck-Forschungspreis 2014

Für ihre Pionierleistungen auf dem Gebiet der Quantenmechanik würdigen die Alexander von Humboldt-Stiftung und die Max-Plank-Gesellschaft Professor Jörg Wrachtrup von der Universität Stuttgart sowie Professor Robert Schoelkopf von der Yale University mit dem Max-Planck-Forschungspreis. Die Wissenschaftler nutzen die besonderen Regeln der Nanowelt, die Quantengesetze, in geschickter Weise, um etwa die Quanteninformationstechnologie voran zu bringen, so die Begründung. Der Max-Planck-Forschungspreis ist einer der höchst dotierten Wissenschaftspreise in Deutschland. Die Preisträger erhalten jeweils 750.000 Euro für ihre Forschung und insbesondere Kooperationen mit deutschen beziehungsweise ausländischen Wissenschaftlern. Die Preisverleihung findet am 27. November 2014 in Berlin statt.

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Quelle: dainst.de

Gerda Henkel Preis 2014

Professor Stephan Seidlmayer, Erster Direktor der Abteilung Kairo des Deutschen Archäologischen Instituts, wird am 13. Oktober 2014 in Düsseldorf mit dem Gerda Henkel Preis ausgezeichnet. Gewürdigt werden damit die Forschungen des Ägyptologen auf dem Gebiet der Altertumswissenschaften. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben.

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Quelle: uke.de

Innovationspreis der Deutschen Hochschulmedizin 2014

Die Deutsche Hochschulmedizin hat am 3. Juli 2014 den mit 10.000 Euro dotierten Innovationspreis an Professorin Sonja Schrepfer aus dem Universitären Herzzentrum Hamburg-Eppendorf verliehen. In ihrer Arbeit beschreibe sie einen neuen Mechanismus, der für die Heilung geschädigter Gefäßwände eine wichtige Rolle spiele, hieß es zur Begründung.

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Foto: David Ausserhöfer

Deutscher Sprachpreis 2014

Professor Konrad Ehlich wird am 26. September 2014 in Weimar mit dem Deutschen Sprachpreis der Henning-Kaufmann-Stiftung ausgezeichnet werden. Die Stiftung zur Pflege der Reinheit der deutschen Sprache würdigte damit seine Verdienste um die sprachwissenschaftliche Germanistik, das Deutsche als Fremdsprache und die Pflege der Wissenschaftssprache Deutsch. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird jährlich verliehen.

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DHV-Seminare


 

 

DHV-Seminare im August und September

Projektmanagement an der Hochschule
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Montag, 25. August 2014, 10:00-18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/644.html

Die W-Besoldung - Chancen und Risiken
Wissenschaftszentrum Bonn
Montag, 1. September 2014, 10:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/632.html

Die Professur - Rechte und Pflichten
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin
Dienstag, 2. September 2014, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/659.html

Ausgründungen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Dienstag, 9. September 2014, 10:00-16:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/909.html

Forschungsförderung strategisch nutzen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Donnerstag/Freitag, 11./12. September 2014
http://www.hochschulverband.de/cms1/646.html

Mitarbeiterführung an der Hochschule
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Donnerstag/Freitag, 18./19. September 2014
www.hochschulverband.de/cms1/636.html

Berufungsverhandlungen effektiv führen
Universität Mannheim
Freitag, 19. September 2014, 10:00-18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/647.html

Fundraising für Hochschulen
Universität Mannheim
Dienstag, 23. September 2014, 10:00-17:30 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/633.html

Bewerbung und Berufung - Individuelles Bewerbungstraining für Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen
Hotel Bristol Bonn
Donnerstag/Freitag, 25./26. September 2014
www.hochschulverband.de/cms1/619.html

Antragstellung für EU-Forschungsprojekte
Universität Mannheim
Montag, 29. September 2014, 10:00-18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/645.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

"Ende der Privatheit?" - DHV-Symposium am 29. Oktober 2014 im Wissenschaftszentrum Bonn

Die Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden über die flächendeckende Ausspähung von Internet und Telefon durch den amerikanischen und britischen Geheimdienst haben weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Umfragen zufolge sind den Nutzern digitaler Medien die Datensicherheit und damit der Erhalt ihrer Privatsphäre wichtig. Im Alltag entblößen sie sich aber oftmals bereitwillig in Suchmaschinen wie Google oder den sozialen Netzwerken von Facebook, Twitter & Co. Angesichts der rasanten Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien, die neue Möglichkeiten der Überwachung und Kontrolle bieten, scheint das "Ende der Privatheit" näher zu rücken. Der nichtöffentliche Bereich, in dem der Mensch unbehelligt von äußeren Einflüssen sein Recht auf freie persönliche Entfaltung wahrnehmen kann, schrumpft.

Was ist Privatheit? Ist sie als Begriff überholt oder als Rechtsgut nicht mehr schützenswert? Muss Privatheit neu interpretiert werden? Und wo liegen die Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Bereich? Gibt es einen Rückzug ins Private? Ist Einsamkeit (und Freiheit) noch eine Konditio für wissenschaftliches Arbeiten?

Antworten auf diese grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 29. Oktober 2014 im Wissenschaftszentrum Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Anmeldung und weitere Informationen unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Jetzt anmelden: Fit for Germany-Workshop am 4. September 2014 in Boston 

Bereits zum 15. Mal führt die German Scholars Organization (GSO) den begehrten Fit for Gerrmany-Workshop  durch, der am 4. September 2014 in Boston (USA) stattfindet. Melden Sie sich am besten gleich an und sichern Sie sich einen der limitierten Plätze.  

Der Fit for Germany-Workshop ist ein Trainingsseminar, welches eine hervorragende Gelegenheit bietet, sich auf eine Rückkehr nach Deutschland vorzubereiten oder erst einmal Informationen zu sammeln. Einen Tag lang bietet Ihnen die GSO in Kooperation mit dem Deutschen Hochschulverband, dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, der KWS Saat AG und der Fraunhofer-Gesellschaft aktuelles und gebündeltes Wissen aus erster Hand. In einer kleinen Gruppe von 25-30 Teilnehmer(inne)n werden Sie intensiv auf die Gegebenheiten und Anforderungen des deutschen Arbeitsmarktes vorbereitet. Sie erhalten aktuelle und praxisorientierte Informationen von Experten zu Arbeitsmarktanforderungen und -bedingungen aus den Bereichen: Hochschule, Wirtschaft/Industrie und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Zusätzlich bieten Ihnen persönliche Beratungsgespräche wertvolle Hilfestellungen für Ihre individuelle Rückkehr- und Karriereplanung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. 
Weitere Informationen zu Inhalt und Anmeldung finden Sie unter:
http://gsonet.org/ge/events/WS14Boston/

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Publikationen


Hochschullehrerverzeichnis 2014

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist im Juni 2014 neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 197,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 329 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten finden (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an:  

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18 – 20, 53173 Bonn 

oder per Email: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband ebenfalls bei dem De Gruyter Verlag direkt bestellen unter der e-Mail Adresse: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Fünfte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79,- Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70,- Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Promotion im Umbruch?

Mit Beiträgen von Thomas Kathöfer, Micha Teuscher, Wolfgang Hampe, Martin Kintzinger

Weitere Beiträge:

Mathias Brodkorb: Paradoxien im europäischen Hochschulraum
Für eine wissenschaftsfreundliche Reform des Bologna-Prozesses

Erik Gawel / Miquel Aguado: W-Besoldung
Verfassungsrechtliche Probleme der Einmal-Konsumtion in Stufenmodellen der W-Besoldung

Hubert Detmer / Katharina Picker: Einstellungsaltersgrenzen für Professoren
Eine Übersicht von Bund und Ländern

Rosemarie Nave-Herz: Universitätskarriere oder Kinder?
Wertorientierungen und Entscheidungskonflikte

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DHV-Ticker


Zwei neue Mitglieder werben - ein Jahr beitragsfrei
 
(Wi.) Mitglieder werben lohnt sich: Der DHV bietet für das Jahr 2014 eine neue "Mitglieder werben Mitglieder-Aktion" mit attraktiven Preisen an. 
 
Als Dankeschön erhält jedes Mitglied, das im Jahr 2014 mehr als ein neues Mitglied wirbt, eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro, Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an einem DHV-Seminar u.a.). Darüber hinaus wird unter allen Teilnehmern an der Werbeaktion eine Wochenendreise über 750 Euro verlost und ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2014 die meisten Mitglieder geworben hat.
 
Es lohnt sich also, nicht nur Mitglied im DHV zu sein, sondern auch neue Mitglieder für den DHV zu gewinnen.
 
Interessierte Mitglieder erhalten weitere Informationen auf der Homepage des DHV unter http://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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DHV-Gruppe Göttingen

(Wi.) In Göttingen hat sich am 19. Juni 2014 ein neuer Vorstand konstituiert. Wiedergewählt wurden die Professoren Ulf Diederichsen (Organische Chemie), Werner Heun (Allgemeine Staatslehre und Politische Wissenschaften) und Christoph Viebahn (Zentrum für Anatomie). Neu gewählt wurden Professor Christoph Knorr (Department für Nutztierwissenschaften) und Professor Markus T. Bohnsack (Molekularbiologie). Professor Viebahn übernimmt in Nachfolge von Professor Matthias Gauly (Institut für Tierzucht und Haustiergenetik) das Amt des Sprechers.

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DHV-Gruppe Wuppertal

(Wi.) Im Rahmen einer Mitgliederversammlung der DHV-Gruppe Wuppertal wurden am 24. Juni  2014 Professor Horst Hübner (Sportwissenschaft) und Professor Reinhard Möller (Automatisierungstechnik) in ihrem Amt als DHV-Vertreter bestätigt. 

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DHV-Gruppe Duisburg-Essen

(Wi.) Die DHV-Gruppe Duisburg-Essen hat am Standort Duisburg einen neuen Vorstand: Professor Karl-Rudolf Korte (Institut für Politikwissenschaft und Direktor der "NRW School of Governance") wurde per Briefwahl im Juli zum neuen Vorsitzenden gewählt.

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Vermischtes


"SMILE-App": Rückmeldung in Echtzeit

Studierende können ihren Hochschullehrern bald bundesweit via App eine Rückmeldung geben. Entwickelt wurde die Anwendung am Lehrstuhl für Rechnerarchitektur der Universität Freiburg im Rahmen des Projekts "SMILE" ("Smartphones in der Lehre"). Die App für Smartphones, Tablets und Internetbrowser ermöglicht es Dozenten, in Echtzeit eine ungeschminkte Auskunft darüber zu bekommen, ob Studierende dem Vortrag noch folgen können. Über eine Frage-Antwort-Funktion erhalten letztere zudem die Möglichkeit, Fragen unmittelbar zu stellen, ohne den Vortragenden zu stören. 

Über zwei Jahre hinweg haben Studierende und Dozenten am Freiburger Institut für Informatik die "SMILE-App" getestet. Während individuell formulierte Textnachrichten als Rückmeldung eher die Ausnahme waren, wurde am häufigsten mit einem "Langsam-schneller-Button" das Vorlesungstempo kritisiert. An 20 Hochschulen soll die "SMILE-App" nun zum kommenden Wintersemester zum Einsatz kommen. Die Inbetriebnahme bleibt an die Zustimmung des Dozenten geknüpft.

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Kooperationspartner des DHV



DHV und CARabatt    

(Gü.) Sparen ohne zu verhandeln! 
Exklusiv für DHV-Mitglieder: Hyundai i30 Coupé

Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes profitieren von TOP-Rabatten für deutsche Neuwagen. Hier unser Beispielangebot für Juli 2014 

DHV-Aktion des Monats 
Hyundai i30 Coupé
Listenpreis:             ab 15.690,- Euro   
Nachlass:                 bis zu 25 Prozent 
DHV-Einstiegspreis: ab 11.699 Euro (zzgl. 580,- Euro  Bereitstellungskosten)   

Alle Aktionsangebote nur so lange der Vorrat reicht bzw. bis auf Widerruf.

Über dieses TOP-Angebot hinaus haben die Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes exklusiven Zugang zu Spitzen-Nachlässen für ihr Wunschauto. 28 Marken und über 2.000 Modelle umfasst das Programm, das speziell für die Mitglieder unter http://www.hochschulverband.de/cms1/carabatt.html zu finden ist. 

Fragen, Ansprechpartner und Kontakt: 
CARabatt-Neuwagenservice
Stichwort: "Deutscher Hochschulverband - Neufahrzeuge zu Internetpreisen"
Tel.: ++49-2327-994 885-1

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DHV und Colourbox

(Gü.) Campusweiter Zugang zu neun Millionen Bildern

Bieten Sie Ihren Studenten jetzt die Möglichkeit, schon während ihrer Ausbildung ein Tool einzusetzen, das täglich von Kreativen weltweit für die Entwicklung von Applikationen, Präsentationen und Anzeigen genutzt wird. Mit unseren Hochschulangeboten erhalten Ihre Studenten uneingeschränkten Zugang zu einer riesigen Vielfalt von neun Millionen Bildern, Illustrationen und Videos. Ganz gleich, ob hoch auflösende Stock-Bilder, Aufnahmen berühmter Pop-Ikonen oder wichtiger historischer Ereignisse - unsere Datenbank bietet das passende Material für jedes Projekt.

Ihrer Bildungseinrichtung stehen je nach Angebot monatlich 50 bzw. 150 Downloads für Ihre eigenen Marketing- und Werbezwecke zur Verfügung. Zusätzlich erhält jeder Student 30 Downloads im Monat für Hausarbeiten oder andere Projekte. Schon 100 Euro decken den Bildbedarf Ihrer Studenten und Ihrer Hochschule ab.
Mehr Informationen unter: www.colourbox.de/education oder
Tel.: +49 (0)30 - 56 83 70 0544    

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DHV und VS Möbel

(Gü.) VS TeamTable: Besprechungstisch zu Sonderkonditionen

Kommunikation und Teamarbeit werden in der Arbeitswelt immer bedeutender. Deswegen bietet VS mit seinem TeamTable eine kommunikative und designorientierte Ergänzung für die Bürolandschaft.

Ob im eigenen Büro als Besprechungs- oder Besuchertisch oder in Gemeinschaftszonen: Die geschwungene Amöbenform sowie eine angenehme Stehhöhe laden geradezu ein zu einer kurzen Besprechung, der kreativen Ideenfindung, zu Teamarbeiten oder aber auch "nur" zur kleinen Kaffeepause.

Die Form des TeamTable bietet durch die Ra­dien die jeweils passende Tischgröße für zwei bis sieben Perso­nen. Ein­zeltische lassen sich durch das Ineinanderschieben von Innen- und Außenradien zu verschiedenen Konfigurationen kombinieren. Mit einem Stuhl in geeigneter Höhe, zum Beispiel dem höhenverstellbaren VS PantoMove-VF Plus, lässt sich sogar bequem im Sitzen arbeiten.

Mehr Informationen zum TeamTable finden Sie unter:
http://www.vs.de/media/Gesamtkatalog_PK_DE/Downloads/TeamTable_TY_DE.pdf

DHV-Mitglieder erhalten unseren TeamTable zu exklusiven Sonderkonditionen. 

Gerne beraten wir Sie konkret und umfassend:

VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. KG / Tauberbischofsheim / Deutschland
Ansprechpartnerin: Evelyne Winkler
Tel: +49 (0)9341/88-601
E-Mail: dhv@vs-moebel.de  

VS - Offizieller Ausstatter der Wissensgesellschaft. Seit 1898.
www.vs-moebel.de 

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DHV und Seminaris   

(Gü.) Tagungen mit Sommer-Feeling 

Das Avendi-Hotel am Griebnitzsee in Potsdam - ein Hotel der Seminaris-Gruppe - bietet nicht nur First-Class-Komfort und professionelle Tagungsausstattung, sondern lässt beim Tagen auch noch so etwas wie Sommer-Feeling aufkommen: etwa, wenn die Tagungsteilnehmer ihre Mahlzeiten auf der herrlichen Seeterrasse genießen - mit einem fantastischen Blick auf den idyllischen Griebnitzsee. 

Sechs Tagungsräume (alle mit Seeblick), moderne Präsentations- und Kommunikationstechnik, 87 First-Class-Zimmer, ein Restaurant, die Movie-Bar sowie die Seeterrasse bieten ein perfektes Ambiente für Veranstaltungen mit bis zu 120 Personen. Mit einer perfekten Verkehrsanbindung  "vor der Haustür" wird ihnen auch die Anreise leicht gemacht. Und in der tagungsfreien Zeit locken die Freizeitmöglichkeiten in Babelsberg, Potsdam und Berlin. Diese Vorzüge sowie den professionellen und herzlichen Service haben Trainer und Veranstalter beim bundesweiten Wettbewerb "Die besten Tagungshotels in Deutschland 2013/2014" mit hervorragenden Platzierungen belohnt. 

Auf Grund der Kooperation von DHV und Seminaris erhalten Mitglieder des Hochschulverbands besonders vorteilhafte Tagungskonditionen. 
Info-Tel.: 04131-713 888.

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DHV und Merkana

(Gü.) Mallorca auf neuen Wegen  

Sie glauben, die spanische Lieblingsinsel der Deutschen zu kennen? Ballermann, Palma, Café Katzenberger? Massentourismus adé!

Wir zeigen Ihnen Mallorca mal von der anderen Seite und nehmen Sie gerne mit auf eine Entdeckungsreise  zu den versteckten Höhepunkten Mallorcas, abseits der touristischen Hochburgen. Wir freuen uns, Ihnen die Insel auch dort zu zeigen, wo sie noch authentisch und ursprünglich ist.

Und das Beste: Gemeinsam mit dem Reiseveranstalter Gebeco und Futouris tragen Sie zum Wohl der Bevölkerung, der Natur und Umwelt bei! Kommen Sie mit auf die 8-Tage-Erlebnisreise "Mallorca auf neuen Wegen" vom 23.09.14 - 30.09.14.  

Melden Sie sich gerne bei uns:  

Merkana - Ihr Verbandsreisebüro  
JETZT:  Thüringsberg 20
42897 Remscheid
Ihre Ansprechpartnerin: Marion Bleckmann
Tel.: 02191 9288-232
www.merkanareisen.de
dhv@merkana.de

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Dr. Vanessa Adam (Ad.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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