DHV-Newsletter 9/2014

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Hochschulpolitik


W-Besoldung: DHV fordert, Gesetzentwurf des Senats zurückzuziehen

Die Vorsitzende des Landesverbandes Berlin im Deutschen Hochschulverband (DHV), Professorin Susanne Fontaine, hat in einem Offenen Brief Innensenator Frank Henkel und Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres dazu aufgefordert, den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der W-Besoldung zurückzuziehen und grundlegend zu überarbeiten. Gegenwärtig beziehen in der Hauptstadt Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren mit 3778,02 Euro, W2-Professorinnen und Professoren mit 4315,76 Euro und W3-Professorinnen und Professoren mit 5240,56 Euro bundesweit die niedrigsten Grundgehälter. Nach den bisherigen Plänen des Senats sollen lediglich diejenigen W2- und W3-Professoren einen Aufstockungsbetrag von bis zu 659,25 Euro bzw. bis zu 473,02 Euro erhalten, die bislang keine oder nur geringe Leistungszulagen erhalten haben. 

"Die größte Schwäche der Berliner Reformpläne liegt darin, dass sie - mit Ausnahme der 'Funktionsleistungsbezüge' - eine hundertprozentige Verrechnung von Leistungszulagen mit dem Grundgehalt (sog. Konsumtion) vorsehen", schreibt Fontaine. "Durch die Konsumtionsregelung wird das Prinzip der Leistungshonorierung ad absurdum geführt. Auf die vielen Leistungsträger, die sich dank überdurchschnittlichen Engagements in Forschung und Lehre Zulagen erworben haben, wirkt ein solches Modell resignativ und demotivierend." Eine vorsätzliche Missachtung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bestehe zudem darin, dass Juniorprofessuren bei der Besoldungsreform bislang ausgespart werden sollen, obwohl es in Berlin lediglich 174 Stellen W1-Stellen gebe und der finanzielle Mehraufwand für eine verbesserte Besoldung der Juniorprofessuren somit überschaubar bleibe.

Das Land müsse zusätzliche Mittel in die Hand nehmen, um auf dem Berufungsmarkt mit der bundesweiten Konkurrenz Schritt halten zu können. "Andernfalls droht Berlin, das über eine einzigartige universitäre und außeruniversitäre Landschaft verfügt, seine Wettbewerbsfähigkeit als Wissenschaftsstandort zu verlieren", so die DHV-Landesvorsitzende weiter. Statt eines kompensatorischen Zuschlages für Professorinnen und Professoren ohne oder mit nur geringen Leistungszulagen sollten die maximalen Aufstockungsbeträge generell auf alle Grundgehälter aufgeschlagen werden und die Leistungszulagen unangetastet bleiben. Ebenso sei das W1-Grundgehalt um 500 Euro auf 4.278,02 Euro anzuheben.

"Sollte der Senat an einem Konsumtionsmodell festhalten, wird der Deutsche Hochschulverband als Interessenvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler seinen Mitgliedern rechtliche Schritte nahelegen müssen, sobald das Gesetz in Kraft tritt", so Fontaine abschließend.
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/aktuelles/Offener_Brief_September_2014.pdf

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Quelle: istockphoto.com

Sorge um "Overhead" 

Die Länder wollen sich nicht an den Nebenkosten beteiligen, die den Hochschulen durch eingeworbene Forschungsprojekte entstehen ("Overhead"). Sie weigern sich, einer Aufforderung des Bundesrechnungshofes (vgl. Newsletter 12/2013) nachzukommen, die sich auch der Rechnungsprüfungsausschuss des Deutschen Bundestages zu eigen gemacht hat. Das berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf informierte Länderkreise.  

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Horst Hippler, zeigte sich derweil alarmiert. Hochschulen, die beim Einwerben von Projekten erfolgreich seien, dürften sich nicht "zu Tode" siegen: "Wer jedes eingeworbene Forschungsprojekt aus seiner Grundsubstanz bezuschussen muss, nimmt Schaden und muss mittelfristig bestimmte Leistungen einstellen", erklärte Hippler. Sollte eine Einigung von Bund und Ländern in der Finanzierungsfrage nicht zustande kommen, drohe die Programmpauschale gänzlich zu entfallen, warnte der HRK-Präsident.
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-hippler-forschungsprojekte-voll-finanzieren-programmpauschale-anheben-3546/

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Forderung nach Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer 

Der Präsident der Technischen Universität München (TUM), Professor Wolfgang Herrmann, hat sich für die Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer ausgesprochen. "Ich sehe kommen, dass sich die Nicht-EU-Ausländer an den Kosten beteiligen werden", erklärte Herrmann gegenüber dem "Münchner Merkur". "Ein Szenario wäre: Deutsche und EU-Ausländer studieren kostenfrei, die Nicht-EU-Ausländer zahlen." 

Das System brauche Gebühren, "um sich qualitativ weiterzuentwickeln", so Herrmann weiter. Die Höhe der Beiträge sei wiederum "abhängig von der Qualität des Angebots". Universitäten könnten sich auf diese Art eine gewisse Unabhängigkeit erwirtschaften. "Wir können nicht immer beim Staat betteln", betonte der TUM-Präsident. Rückläufige Studierendenzahlen von Nicht-EU-Ausländern erwarte er nicht. Die besten Talente aus China etwa nähmen "doch längst hohe Kosten in Kauf, um an US-amerikanischen Spitzenunis studieren zu dürfen". 

Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle wies Herrmanns Vorstoß laut "Süddeutscher Zeitung" zurück. Der Freistaat Bayern habe im vergangenen Jahr "bewusst die Studiengebühren abgeschafft" und kompensiere den Wegfall der Beiträge aus regulären Haushaltsmitteln. Es sei für ihn "wichtig", dass die Abschaffung "nicht in Zweifel gezogen wird". 

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Internisten wollen medizinischen Doktorgrad neu aufstellen 

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) hat dazu aufgerufen, die Qualität der Promotionen zu verbessern. Betreuer müssten regelmäßig mit ihren Doktoranden Gespräche führen und sie auch verbindlich über die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis aufklären, heißt es in einem Positionspapier. Auch fächerübergreifende Graduiertenkollegs leisteten eine Beitrag dazu, die Qualität der Promotion zu sichern. 

Die DGIM rät außerdem dazu, dem Vorbild angelsächsischer Länder zu folgen und einen Medizinischen Doktorgrad (M.D.) ohne wissenschaftliche Promotion zu schaffen. Dieser würde mit der Approbation erteilt. Der Titel des "Dr. med." als "Ph.D."-Äquivalent soll demgegenüber laut DGIM erst nach einer entsprechenden Prüfung und Abgabe einer eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit erlangt werden. Ausschließlich der "Dr. med." würde dann auch die spätere Berufung auf eine universitäre Professur ermöglichen. Die Attraktivität einer wissenschaftlichen Laufbahn könne durch Stellen und Stipendien zum formalisierten Promotionsstudium oder die finanzielle Förderung von Forschungssemestern erhöht werden, so die DGIM abschließend.
http://www.dgim.de/portals/pdf/Presse/20140819_DGIM%20PM_Promotion.pdf 

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Quelle: istockphoto.com

Studierende sind mit Lehrenden zufrieden, wünschen sich aber mehr Feedback 

Rund zwei Drittel der Studierenden sind mit den Studienbedingungen an deutschen Hochschulen insgesamt zufrieden oder sehr zufrieden. Das geht aus dem aktuellen Studienqualitätsmonitor des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung und der AG Hochschulforschung der Universität Konstanz hervor, für den diesmal rund 50.000 Studierende online befragt wurden. Acht von zehn Studierenden lobten das Fachwissen der Hochschullehrer. Deren Engagement bezeichneten zwei Drittel aller Studierenden mindestens als gut. Zugleich wünschte sich jedoch über die Hälfte intensivere Rückmeldungen zu den eigenen Studienergebnissen. Vier von zehn Studierenden forderten außerdem bessere Angebote für das Erlernen wissenschaftlicher Arbeitstechniken. 

Laut Studienqualitätsmonitor bezeichnete gut jeder zweite Studierende die Stofffülle seines Studiengangs als problematisch, jeder Dritte fühlt sich überfordert und beklagte die unflexible Studiengestaltung. Nur jeder dritte Studierende bescheinigte seiner Universität, gut auf das Berufsleben vorzubereiten.
http://www.dzhw.eu/aktuell/presse/ganze_pm?pm_nr=1344

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"Deutschland-Stipendium": Rüge für das BMBF

Der Bundesrechnungshof hat laut "Süddeutscher Zeitung" in einem Bericht zum "Deutschland-Stipendium" das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gerügt. Begabte Studierende erhalten durch das 2011 eingeführte Förderinstrument unabhängig vom Einkommen der Eltern monatlich 300 Euro. Die Kosten werden zur Hälfte vom Bund getragen, die andere müssen die Hochschulen in der Wirtschaft einwerben. 

Das Stipendiensystem habe "wesentliche Ziele nicht erreicht", schreiben die Prüfer. Gemessen an der Gesamtzahl der Studierenden erhalten derzeit 0,76 Prozent ein "Deutschland-Stipendium", 2012 waren es lediglich 0,6 Prozent und 2011 nur 0,25 Prozent. Die Höchstförderquote - also die Zahl der Stipendien, für die Bundesmittel bereitstehen - lag jeweils doppelt so hoch. Im Koalitionsvertrag des Jahres 2009 waren als mittelfristiges Ziel sogar acht Prozent aller Studierenden vorgegeben. 

"Bei gleichem Tempo der Zunahme hätte dies über 20 Jahre gedauert", so der Rechnungshof. Immerhin habe die Große Koalition nun diese Marke auf zwei Prozent gesenkt. Die Regierung solle künftig die Quoten "realistisch festlegen" - mit Blick auf den Bundeshaushalt, in dem nicht Dutzende Millionen verplant werden sollten, die dann übrig blieben. 

Zudem kritisiert der Rechnungshof den enormen Verwaltungsaufwand für das "Deutschland-Stipendium". Damit die Hochschulen Geldgeber finden, werden unter anderem Pauschalen gezahlt, um Experten für das Anwerben privater Mittel einzustellen. 2011 lag laut Rechnungshof der "Durchführungsaufwand" für das Projekt mit 47 Prozent fast genauso hoch wie die Ausgaben für Stipendien. Der Anteil sei zwar danach gesunken und betrage inzwischen 21 Prozent. Dass aber immer noch jeder fünfte Euro des Bundes nicht in die direkte Förderung der Studierenden fließe, sei nicht zu dulden. Bis Ende Januar 2015 müsse das Ministerium vorlegen, wie sich der Verwaltungsaufwand 2014 entwickelt hat.

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Angst vor dem Stipendium

Viele Studierende sind skeptisch, ob sie den Anforderungen für ein Stipendium gerecht werden. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Reemtsma Begabtenförderungswerks im März und April dieses Jahres unter mehr als 2.000 Studierenden aller Fachrichtungen durchgeführt hat. Demnach bezweifelt jeder Zweite, dass seine Noten für eine Förderung gut genug sind. 44 Prozent glauben außerdem, dass ihr gesellschaftliches Engagement nicht ausreicht. 38 Prozent wissen nach eigenen Angaben nicht, an wen sie sich für eine Stipendienvergabe wenden müssen. 

Knapp jeder dritte Studierende nennt als Grund, noch gar nicht auf die Idee gekommen zu sein, sich für ein Stipendium zu bewerben. Ebenso viele halten das Bewerbungsverfahren für aufwendig und kompliziert und schrecken daher davor zurück. 

Derzeit haben vier Prozent aller Studierenden ein Stipendium. Jeder Fünfte hat sich bereits einmal um eines beworben. 
http://www.sts-kd.de/reemtsma/Studie-Lang-Allensbach-2014h.pdf 

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Online-Selbststudientests wenig hilfreich

Studieninteressenten, die mit Hilfe eines im Internet angebotenen Studienselbsttests ihren optimalen Studiengang finden wollen, werden fast immer enttäuscht. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, in der sechs Online-Tests auf den Prüfstand gestellt wurden. Darunter befanden sich u.a. der Studium-Interessentest von HRK und "Zeit Online", der StudiFinder der Hochschulen NRW und der Orientierungstest der Hochschulen Baden-Württemberg. 

Testpersonen mit einer klaren fachlichen Neigung erhielten zwar akzeptable Studienvorschläge, so der Stifterverband. Aber gerade diejenigen, die ein breites Interesse vorweisen und eine verlässliche Orientierung dringend benötigen, bekämen keine verlässliche Entscheidungshilfe. Sie erhielten Studienvorschläge, die dem Interessensprofil sogar widersprächen, weil es keinen richtigen Abgleich zwischen den Interessen und Kompetenzen der Testpersonen gebe und zudem einzelne Fragen eine übermäßige Gewichtung erführen.

Die angebotenen Studienselbsttests können laut Stifterverband daher nicht mehr als ein erster grober Ansatzpunkt zur Studienorientierung sein und keine persönlichen Beratungsgespräche ersetzen. Um die Qualität und Aussagekraft von Selbsteinschätzungstests zu steigern, schlägt der Stifterverband vor, mehr Personal für die Studienberatung einzustellen. Ebenso sei dem Beispiel der Mediziner zu folgen und bundesweit zentralisierte Tests einzuführen. Ideal wäre ein zentrales, modular und sequentiell aufgebautes Portal, das Orientierung verschaffe, die Studieneignung valide prüfe und zugleich den Kontakt zu den Studierendenberatungsstellen herstelle, bilanzierte der Stifterverband.
http://www.stifterverband.info/presse/pressemitteilungen/2014_09_05_online-selbsttests/index.html

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Weiter steigende Absolventenzahlen

Die Zahl der Hochschulabsolventen ist zum zwölften Mal in Folge gestiegen. Laut Statistischem Bundesamt erwarben 436.400 Menschen einen Abschluss. Das waren sechs Prozent mehr als im Vorjahr. 

Rund ein Drittel der Examina wurden 2013 in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften abgelegt, danach folgen die Ingenieurwissenschaften, Sprach- und Kulturwissenschaften sowie Mathematik und die Naturwissenschaften. 

Die größte Gruppe der Absolventen (47,5 Prozent) erwarb einen Bachelorabschluss, gefolgt vom Master (18,5 Prozent) und den traditionellen universitären Abschlüssen wie dem Diplom (14,7 Prozent). 9,5 Prozent der Absolventen legten erfolgreich eine Lehramtsprüfung ab. 6,3 Prozent erwarben eine Promotion.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2014/09/PD14_329_213.html

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"Bildung auf einen Blick": Durchwachsene Noten für Deutschland

In Deutschland erreichen im internationalen Vergleich noch immer vergleichsweise wenige Menschen Abschlüsse an Hochschulen oder als Meister. Es hätten zwar mittlerweile so viele junge Leute wie noch nie einen sogenannten tertiären Abschluss, aber der Anteil an Hochgebildeten wachse in kaum einem anderen Land so langsam wie hierzulande, erklärte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Berlin bei der Vorlage der aktuellen Ausgabe des Berichts "Bildung auf einen Blick". Während in Deutschland inzwischen 28 Prozent der Menschen im Alter zwischen 25 und 64 Jahren einen Studienabschluss hätten, seien dies im OECD-Schnitt 33 Prozent.

Insbesondere in Deutschland habe sich die Kluft zwischen gut und nicht gut ausgebildeten Menschen vertieft, heißt es in dem Bericht weiter. Hochqualifizierte verdienten hierzulande bereits im Jahr 2000 45 Prozent mehr als Erwerbstätige ohne Hochschul- oder Meisterabschluss. Inzwischen sei der Einkommensvorsprung auf 74 Prozent gestiegen, wohingegen im Schnitt der anderen Industrienationen der Lohnvorteil von Akademikern derzeit 59 Prozent betrage.

Zwischen den sozialen Schichten in der deutschen Gesellschaft gebe es darüber hinaus "eine geringe Bildungsmobilität". 58 Prozent aller 25- bis 64-Jährigen hätten den gleichen Bildungsstand wie ihre Eltern, 24 Prozent seien besser ausgebildet, 18 Prozent schlechter. 

Gleichwohl gehört Deutschland laut OECD-Bericht zu den wenigen OECD-Staaten, in denen die Arbeitslosigkeit über alle Bildungsgruppen hinweg abgenommen hat. Unter Tertiärabsolventen liege die Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik mit 2,4 Prozent deutlich unter dem OECD-Schnitt von fünf Prozent.
http://www.oecd.org/edu/eag.htm
http://www.bmbf.de/de/24648.php
http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/deutschland-bildet-sich.html

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Hilferuf an die Politik

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina schlägt Alarm: Moderne Hochdurchsatzverfahren zur Analyse von Erbinformationen, Proteinen und Stoffwechselprodukten bieten neue Möglichkeiten, umfassende Daten über Lebensprozesse zu gewinnen. Diese OMICS-Technologie weckten Hoffnungen auf große Fortschritte in der Medizin, der Pharmazie, der Biochemie oder den Ernährungswissenschaften. Allerdings sei Deutschland weder personell noch strukturell auf diese Entwicklungen vorbereitet, warnt die Leopoldina in ihrem ersten Zukunftsreport mit dem Titel "Lebenswissenschaften im Umbruch". So gelinge die Auswertung der enormen Datenmengen bisher "nur ansatzweise". 

Um nicht den Anschluss an die internationale Forschung zu verlieren, empfiehlt die Leopoldina eine engere Zusammenarbeit der Lebenswissenschaften mit anderen Fächern wie der Mathematik, der Informatik und den Ingenieurwissenschaften. Zudem sei der Aufbau einer nationalen OMICS- und IT-Infrastruktur anzustreben und die gezielte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses energisch voranzutreiben.
http://www.leopoldina.org/de/presse/nachrichten/zukunftsreport/

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Hochschulzukunftsgesetz verabschiedet

Der Landtag von Nordrhein-Westfalen hat am 10. September 2014 das Hochschulzukunftsgesetz (vgl. zuletzt DHV-Newsletter 4 und 5/2014) verabschiedet, das zum 1. Oktober des Jahres in Kraft treten wird. Zuvor hatten die rot-grünen Regierungsfraktionen den Gesetzentwurf noch an einigen Stellen entschärft, ohne die grundlegende Kritik von Wirtschaft, Wissenschaft und Opposition an der Regelungsdichte des Vorhabens entkräften zu können. So soll die Grundlage für die umstrittenen Rahmenvorgaben, mit denen das Ministerium in Personal- und Wirtschaftsangelegenheiten der Hochschulen eingreifen kann, nun vom Landtag beschlossen werden. Auch beim "Landeshochschulentwicklungsplan", der Grundsätze, Strukturfragen und Fächerangebote enthalten soll, muss jetzt der Landtag zustimmen. Außerdem wurde eine jährliche Veröffentlichungspflicht der Rektorengehälter festgeschrieben.

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Wende geht, Ernst und Alheit kommen

Schleswig-Holsteins Bildungs- und Wissenschaftsministerin Waltraud Wende ist am 12. September 2014 zurückgetreten. Nachfolgerin als Bildungsministerin wird Britta Ernst, Ehefrau des Hamburger Bürgermeisters Olaf Scholz und bislang Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion. Das Wissenschaftsressort übernimmt die Ministerin für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung Kristin Alheit.

Laufende Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Kiel hätten sie und ihr Umfeld in einem Maße belastet, das sie so nicht erwartet habe, gab Wende in ihrem am 15. September bekanntgewordenen Rücktrittsschreiben als Begründung für ihr Ausscheiden aus dem Ministeramt an. Bis zuletzt hatte ihr Ministerpräsident Torsten Albig Rückendeckung gegeben.

Laut Agenturmeldungen hatte die Staatsanwaltschaft Kiel Ende August einen Anfangsverdacht gesehen, dass sich Wende als damalige Präsidentin der Universität Flensburg sowie der Kanzler der Hochschule "jeweils einer Bestechung und Bestechlichkeit schuldig gemacht haben könnten". So soll der Kanzler der Universität zugunsten von Wende vor deren Wechsel ins Ministeramt im Mai 2012 "maßgeblich und rechtswidrig an einer Rückkehroption an die Universität Flensburg und zwar auf eine Professur mitgewirkt haben". Im Gegenzug dafür soll Wende dem Senat der Universität Flensburg den Kanzler zur Wiederwahl vorgeschlagen haben. 

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Wende auch wegen des Verdachts des Betruges. Wende soll dem für die Rückkehroption nach Ansicht beider Beschuldigter zuständigen Präsidium der Universität Flensburg unzutreffende Angaben gemacht haben, "um so sicherzustellen, dass das von ihr gewünschte Ergebnis erzielt wird". Dabei handle es sich um eine angebliche - positiv ausgefallene - Rechtmäßigkeitsprüfung einer solchen Rückkehrmöglichkeit durch einen Fachjuristen. 

Wende hatte im Juni nach heftiger Kritik auf die Rückkehroption verzichtet (vgl. Newsletter 6/2014).
http://www.schleswig-holstein.de/MBW/DE/Service/Presse/PI/2014/September_2014/III_Wende_Ruecktritt.html

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Stiftungsuniversität

Die Universität Lübeck wird zum 1. Januar 2015 die erste Stiftungsuniversität in Schleswig-Holstein. Dies hat der Landtag am 12. September 2014 mit den Stimmen der Regierungsfraktionen beschlossen. 

Mit  der Umwandlung verspricht sich die Landesregierung eine Stärkung der Hochschulautonomie, besonders in Personalangelegenheiten, bei der Bewirtschaftung der Finanzmittel und der Verwaltung der Hochschulliegenschaften.

Von 2014 bis 2018 wird das Land der Universität jährlich 25,7 Millionen Euro geben. Darüber hinaus kann sie Geld einwerben, etwa von Bürgern oder gemeinnützigen Stiftungen. Die Universität strebt in den ersten fünf Jahren zehn Millionen Euro an. Studiengebühren oder eine Privatisierung sind ausgeschlossen. 

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Scharfe Kritik an Strategiepapier des Senats

Hochschulrat und Präsidium der Universität Hamburg haben das Strategiepapier von Wissenschaftssenatorin Dorothee Stapelfeldt zur Zukunft der Hochschulen zurückgewiesen. "Wir fordern die Behörde für Wissenschaft und Forschung auf, dieses 'Perspektivpapier' unverzüglich zurückzunehmen", erklärte Professor Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg. Es sei ein massiver Eingriff in die Hochschulautonomie, zeige keinerlei Wertschätzung der Arbeit der Universitätsmitarbeiter und sei auch nicht unter Mitwirkung der Hochschulen entstanden. Inakzeptabel sei insbesondere, dass das Strategiepapier zu den entscheidenden Verpflichtungen des Staates, zukunftsweisende Finanzmittel und Strukturvoraussetzungen für die Universität zu schaffen, schweige. Ein neuer Strategieentwurf müsse klare Aussagen zur Bereitstellung von weit über einer halben Milliarde Euro für die Sanierung enthalten und auch die Schaffung der Voraussetzungen für einen garantierten Master-Studienplatz der Studierenden beinhalten.

Auch der Landesverband Hamburg im Deutschen Hochschulverband hat sich vom Strategiepapier des Senats distanziert (vgl. Newsletter 7/2014). Derweil ist bekannt geworden, dass Hamburg die Landesmittel, die durch die vollständige Kostenübernahme der Ausbildungsförderung durch den Bund ab dem Jahr 2015 freiwerden (vgl. Newsletter 6/2014), nur in Schulen und nicht in Hochschulen investieren will. 
http://www.uni-hamburg.de/presse/pressemitteilungen/2014/pm45.html

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Keine Ehrenpromotion für Edward Snowden

Mecklenburg-Vorpommerns Bildungs- und Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb hat die Verleihung eines Ehrendoktortitels an den früheren US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden endgültig abgelehnt. Er bestätigte damit die Rechtmäßigkeit der Beanstandungen durch den Rektor der Universität Rostock, Professor Wolfgang Schareck, der das Ministerium als Rechtsaufsicht angerufen hatte, nachdem er zuvor das Verfahren an der Philosophischen Fakultät der Universität Rostock zur Verleihung der Ehrendoktorwürde an den Whistleblower gestoppt hatte (vgl. Newsletter 6/2014). 

Brodkorb erkannte zwar die Argumente der Philosophischen Fakultät an, wonach Snowden "unser Wissen über geheimdienstliche Tätigkeiten stark verändert hat" und seine Enthüllungen "erhebliche Auswirkungen auch auf die Wissenschaft" hätten. Das Landeshochschulgesetz Mecklenburg-Vorpommerns fordere allerdings von den für eine Ehrendoktorwürde vorgesehenen Kandidaten eine eigenständige "besondere wissenschaftliche Leistung". Damit seien die Hürden für eine Ehrung höher als in anderen Bundesländern. Die geforderte wissenschaftliche Leistung habe die Philosophische Fakultät für Snowden nicht nachgewiesen, so Brodkorb.
http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/bm/?pid=81834

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Startschuss für MOOC rund um "German Engineering"

Die TU9, ein Zusammenschluss Technischer Universitäten in Deutschland, bietet ab dem 20. Oktober 2014 einen Massive Open Online Course (MOOC) rund um "German Engineering" an. Das Angebot richtet sich an Studieninteressierte aus dem In- und Ausland, die sich für ein weiterführendes ingenieurwissenschaftliches Studium in Deutschland interessieren und sich für die eigene Orientierung anschauliche Informationen zu Studiengängen und Studieninhalten wünschen. 

Der MOOC ist als englischsprachige Online-Ringvorlesung konzipiert und findet öffentlich und kostenlos im Internet statt. In dem auf neun Wochen angelegten Zyklus stellen Professorinnen und Professoren aus verschiedenen Ingenieurfächern an den TU9-Universitäten ihre Themengebiete und Standorte in live zu verfolgenden Videoübertragungen vor. Ergänzende Aufgaben und Arbeitsaufträge, welche die Anforderungen und die inhaltliche Ausrichtung des jeweiligen Studienganges zeigen, können im Anschluss von den Teilnehmenden bearbeitet und im Forum miteinander diskutiert werden. Zudem gibt es Gelegenheit, auch individuelle Fragen zu stellen. Der Kurs kann im Ganzen absolviert werden. Der Einstieg ist aber auch jederzeit zu einzelnen Themen möglich. 
http://www.tu9.de/presse/6571.php

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Hohe Auszeichnung für das Institut für Theaterwissenschaft

Das Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig wird am 8. November 2014 in Hamburg mit dem Deutschen Theaterpreis "Der Faust" geehrt. Die undotierte Auszeichnung wird vom Deutschen Bühnenverein seit 2006 jährlich in diversen Kategorien vergeben und würdigt herausragende Leistungen von Theaterschaffenden. Mit dem Institut für Theaterwissenschaft wird zum ersten Mal in der Geschichte des Deutschen Theaterpreises eine wissenschaftliche Einrichtung geehrt.

Zur Begründung der Verleihung wurde in der Pressemitteilung des Deutschen Bühnenverereins die "nationale wie internationale Strahlkraft und Vernetzung" des Instituts hervorgehoben. Durch seine weltweiten Kontakte und Kooperationen, durch die der aktuelle Forschungsstand maßgeblich mitgeprägt werde, sei das Institut ein unverzichtbarer wissenschaftlicher und soziokultureller Bestandteil nicht nur der Theaterstadt Leipzig, sondern auch weit über deren Grenzen hinaus. Als höchst erfolgreiche Forschungseinrichtung trage das Leipziger Institut für Theaterwissenschaft entscheidend zur Untersuchung und Veränderung kultureller Diskurse und Praktiken bei.
 
Angesichts akuter Kürzungsmaßnahmen in Wissenschaft und Bildung will der Deutsche Bühnenverein mit dem Preis daher ein Signal "auch gegen die drohende Schließung dieses Instituts - als einziges seiner Art in den neuen Ländern -" setzen.
http://www.uni-leipzig.de/~thea/index.php?id=122&tx_ttnews[tt_news]=270&cHash=e0922164a71bd6598b86b734330b30b4

 

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Neues Studieninformationsportal 

Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) und der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) haben zum 20. August 2014 das Studieninformationsportal studium.org gestartet. Hierbei sei "bewusst auf jede Form des Rankings, also auf wertende Vorgaben, verzichtet" worden, so Professor Stephan Lessenich, Vorsitzender der DGS. Mit studium.org werde dem Nutzer ermöglicht, die vorhandenen Daten individuell nach Studiengang, -ort  und/oder nach persönlicher Relevanz zu ermitteln und die Ergebnisse auf einer Merkliste festzuhalten. Denn "Rankings im Stil von Bundesligatabellen bieten Studienanfängern keine wirkliche Orientierung", betonte Professor Martin Schulze Wessel, Vorsitzender des VHD. "Sie täuschen eine Sicherheit über die Qualität von Studiengängen vor, ohne die spezifischen Stärken und Schwächen von bestimmten Studienangeboten auch nur annähernd zu erfassen." Stattdessen zeige studium.org die große Vielfalt der Studienorte und Studiengänge für die Fächer Soziologie und Geschichte auf und ermögliche damit die fundierte persönliche Studienwahl. Insofern verstehe sich studium.org  auch als eine "qualitätvolle Alternative" zu Hochschulrankings des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) und anderen Informationsportalen. 

Weitere Fachgesellschaften und damit eine Ausweitung der angebotenen Fächer sollen in den nächsten Monaten folgen. Ziel sei es, zukünftig ein breites Fächerspektrum, auch über die Sozial- und Geisteswissenschaften hinaus, abzubilden.
http://www.soziologie.de/de/nc/presse/meldungen/pressemeldung-detail/archive/2014/08/20/article/studieninformationen-vom-fachverband-wwwstudiumorg.html
http://www.historikerverband.de/presse/pressemitteilungen/studieninformationen-vom-fachverband-wwwstudiumorg.html

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Karriere


Wer wird "Hochschullehrer/in des Jahres 2014"?

Welche Hochschullehrerin, welcher Hochschullehrer hat sich durch außergewöhnliches Engagement besonders verdient gemacht? Zum neunten Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für den/die "Hochschullehrer/in der Jahres" aus. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung der ZEIT-Verlagsgruppe verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer gehören auch außerhalb von Forschung, Lehre oder Krankenversorgung zu den Aktivposten unserer Gesellschaft", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer würdigen, die bzw. der der breiten Öffentlichkeit einen Eindruck von den außergewöhnlichen Persönlichkeiten vermittelt, die diesen faszinierenden  Beruf ausüben." 

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2014 Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen. Interessenten finden nähere Informationen im beigefügten Ausschreibungstext unter:    
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres.pdf

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academics-"Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres 2014" 

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics.de - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2014 vorgeschlagen werden. Mehr Informationen gibt es unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis

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Bruno-Heck-Wissenschaftspreis 2014/2015

Die Altstipendiaten der Konrad Adenauer-Stiftung schreiben zum 14. Mal den von ihnen gestifteten Bruno-Heck-Wissenschaftspreis aus. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis ist nach dem langjährigen Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Professor Bruno Heck, benannt. Er zeichnet herausragende und innovative Forschungsleistungen von Nachwuchswissenschaftlern bis 35 Jahre aus den Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Rechtswissenschaften und Medizin aus, die einen wesentlichen Beitrag zu gesellschaftlich und politisch relevanten Zeitfragen leisten. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2014. Die Verleihung des Preises findet im Jahr 2015 statt. 

Ein mit 2.500 Euro ausgestatteter Sonderpreis, der hervorragende künstlerische Leistungen auszeichnet, kann zusätzlich verliehen werden.  
Weitere Informationen gibt es unter:
www.kas.de/wf/de/71.9591/
Zum Ausschreibungstext:
http://www.kas.de/upload/dokumente/2014/06/140616_Ausschreibung_Bruno_Heck_Farbe_Bildschirm.pdf

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Auf dem Weg zur Professur 
Karriereplanung - Bewerbungstraining - Berufungscoaching   

(Pr.) Eine wissenschaftliche Karriere will von Anfang an gut geplant sein. Insbesondere auf dem Weg zur Professur müssen rechtzeitig strategische und auch fachspezifische Entscheidungen getroffen werden, um konkurrenzfähig zu sein und um die Chancen zu optimieren, auch einen Ruf auf eine Professur zu erhalten. Geht es konkret um eine Bewerbung auf eine Professur, gilt es, die schriftlichen Unterlagen zu perfektionieren und einen adressatenorientierten Probevortrag zu trainieren. Nicht zuletzt sollte man die "ungeschriebenen Regeln" eines möglichst guten Gesprächs mit der Berufungskommission kennen. Ist ein Ruf erteilt, muss man rechtlich, strategisch und kommunikativ gut aufgestellt mit dem Fachbereich und der Hochschulleitung über Ausstattung und Besoldung verhandeln.   

Bei diesen einzelnen Schritten begleitet Sie gerne das Expertenteam des Deutschen Hochschulverbandes (DHV). Wir halten daher für Sie entsprechende Trainings- und Coachingangebote vor:            

Allgemeine Karriereplanung und -beratung 

Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung Ihrer individuellen Berufs- und Karriereplanung und bieten Ihnen professionelle Hilfestellung bei Ihrer Standortbestimmung an. Sie bestimmen bei der Karriereberatung die für Sie relevanten Themen wie: Analyse Ihrer Karrieresituation, Stärken-Schwächen-Profil Ihrer Person, Ihre möglichen Qualifizierungsprofile und -wege, Bestimmung Ihrer realistisch möglichen Zielpositionen, Entwicklung einer individuellen Karrierestrategie, Handlungsalternativen erkennen und aufzeigen, Aufstellung bei der Bewerbung für eine Position, Selbstmarketing sowie Berufs- und Lebensplanung.   

Bewerbungstraining 

Sie werden in Anbetracht Ihrer guten schriftlichen Bewerbungsunterlagen nun zum Probevortrag und Gespräch von einer Berufungskommission eingeladen, ggf. müssen Sie auch ein Assessment-Center durchlaufen. Auf diese wichtigen Schritte bereiten die Experten des DHV Sie durch ein individuelles Training vor. Zu Ihrem Probevortrag, der im Rahmen des Trainings aufgenommen werden kann, erhalten Sie ein ausführliches und zielführendes Feedback. Für viele Bewerber stellt vor allen Dingen das Gespräch mit der Berufungskommission eine besondere Herausforderung dar, dieses wird im Rollenspiel simuliert und der Umgang mit schwierigen Fragen trainiert, so dass Sie sich "wohlpräpariert" der Bewerbungssituation stellen können.   

Intensivcoaching bei Berufungsverhandlungen 

Sie haben den Ruf erhalten und verhandeln nun mit der Hochschule über Arbeitsbedingungen, Besoldung u.v.a.m. Im Berufungscoaching wird Ihnen neben den rechtlichen Rahmenbedingungen der Professur vermittelt, wie Sie sich professionell aufstellen und eine optimale Konzeption für die anstehenden Verhandlungen bei den Berufungs - oder ggf. auch Bleibeverhandlungen - entwickeln. Regelmäßig erwarten die Fachbereiche und Hochschulleitungen ein Konzeptionspapier und Besoldungsschreiben, die Ihr Coach mit Ihnen entwickelt und optimiert. Schließlich wird die Argumentationsführung für die schriftliche und mündliche Verhandlung vorbereitet und bei Bedarf auch das Gespräch mit den einzelnen Protagonisten simuliert.   

Berufungscoachings können im Rahmen eines persönlichen Treffens mit dem Coach in der Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes oder auch telefonisch realisiert werden. Beratungen zur Karriereplanung und auch das Bewerbungstraining setzen in der Regel Ihr persönliches Treffen mit dem Coach voraus. Die Gebühren für die einzelnen Produkte werden entsprechend des Zeitaufwandes berechnet. Eine Zeitstunde ist dabei mit 170 Euro zzgl. USt. anzusetzen. Weitere Informationen zum Trainings- und Coachingprogramm des Deutschen Hochschulverbandes  finden Sie auch auf unserer Homepage: www.hochschulverband.de/cms1/Leistungen.html. Bei konkreten Fragen zu den Trainings- und Coachingangeboten des Deutschen Hochschulverbandes stehen Ihnen darüber hinaus jederzeit gerne der Leiter der Abteilung "Recht und Beratung", Herr Rechtsanwalt Dr. Hubert Detmer (Tel. 0228/902 66-29, E-Mail: detmer@hochschulverband.de) und Frau Rechtsanwältin Frau Dr. Ulrike Preißler (Tel. 0228/902 66-55, E-Mail: preissler@hochschulverband.de) zur Verfügung. Wir informieren Sie ganz unverbindlich über die Begleitung, die wir Ihnen anbieten können.

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Barometer


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Nicht nur in Englisch!

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der August-Ausgabe gefragt, ob sie es für richtig halten, dass die TU München ihr Master-Studienangebot bis zum Jahr 2020 auf Englisch umstellen will. 84,7 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Nein, 15,3 Prozent mit Ja.

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Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer?

Der Präsident der TU München, Professor Wolfgang Herrmann, plädiert für die Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer. Stimmen Sie ihm zu? 

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


Gesetzentwurf zur Neuregelung der Professorenbesoldung 

(Uf.) Im Saarland ist nun als letztem Bundesland ein Gesetzentwurf zur Neuregelung der Professorenbesoldung vorhanden. Der Gesetzentwurf enthält insbesondere folgende Änderungen: Die Grundgehälter für Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren sollen nicht erhöht werden. Die Grundgehälter W2 sollen rückwirkend zum 1. Januar 2013 um 550 auf 4.912,92 Euro, zum 1. September 2013 auf 5.025,92 und zum 1. September 2014 auf 5.116,39 Euro erhöht werden. Die W3-Gehälter sollen ebenfalls rückwirkend zum 1. Januar 2013 um 450 auf 5.723,99 Euro, zum 1. September 2013 auf 5.855,64 Euro und zum 1. September 2014 auf 5.961,04 Euro angehoben werden.

Im Gesetzentwurf ist eine Konsumtion (Anrechnung der Leistungsbezüge) zu 100 Prozent, höchstens bis zur Höhe des Unterschiedsbetrages zwischen den bisherigen und den erhöhten Grundgehältern vorgesehen. Zur Erhaltung der Anreizwirkung sollen unbefristete Leistungsbezüge in Höhe von 20 Prozent des jeweiligen Leistungsbezuges von der Anrechnung auf die erhöhten Grundgehälter ausgenommen werden. Funktionsleistungsbezüge sollen ebenso wie befristete Leistungsbezüge, die auf der Grundlage konkreter Zielvereinbarungen gewährt worden sind, von der Anrechnung ausgenommen werden. Der Landesverband Saarland im Deutschen Hochschulverband wird noch eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf abgeben.

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DHV unterstützt W1-Musterklage in Berlin 

(Hen.) Das Präsidium des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) hat entschieden, ein Musterverfahren gegen die W-Besoldung bei Juniorprofessoren zu unterstützen. Eine entsprechende Klage vor dem Verwaltungsgericht Berlin wurde bereits erhoben. 

Die Berliner W-Besoldung bildet im Besoldungsvergleich auch bei den Juniorprofessorinnen und -professoren das bundesweite Schlusslicht. Der bereits vorgelegte Entwurf zu einer Novellierung der W-Besoldung lässt ferner erkennen, dass zukünftig keinerlei Anhebung des Grundgehalts für Juniorprofessoren zu erwarten ist (vgl. Newsletter 6/2014). 

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Verfassungsbeschwerde gegen das Hochschulgesetz in Baden-Württemberg 

(Uf.) 34 von rund 700 Hochschullehrern der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) haben Verfassungsbeschwerde gegen das neue Hochschulgesetz in Baden-Württemberg eingelegt (Az.: 1 BvR 1586/14). Sie sehen einen Verstoß gegen die im Grundgesetz verankerte  Wissenschaftsfreiheit, da die Rektoren der Studienakademien, die bislang eine Stellung wie die der Dekane einer Fakultät einnahmen, durch das Landeshochschulgesetz faktisch entmachtet worden seien. Sie dürfen jetzt laut Gesetzesbegründung nur noch "aus Besitzstandsgründen" den Titel "Rektor" führen. Formalrechtlicher Leiter aller Studienakademien ist nun allein der Präsident der DHBW. Damit hätten die örtlichen Senate der DHBW als Kollegialorgane keine Möglichkeit mehr, den Präsidenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg zu wählen oder abzuwählen. 

Das neue Hochschulgesetz überträgt auf der zentralen Organisationsebene für alle Hochschulen in Baden-Württemberg Entscheidungsbefugnisse im wissenschaftsrelevanten Bereich (gem. § 16 LHG). Die Mitglieder der Rektorate können nur auf der Basis einer gemeinsamen einvernehmlichen Entscheidung des Senats, Hochschulrats und Wissenschaftsministeriums abgewählt werden (§ 18 Abs. 5 LHG). Mit der Verfassungsbeschwerde wird das Kompetenzungleichgewicht zu Lasten der Senate im Verhältnis zu den Rektoraten auf Grund beschränkter Mitwirkungsrechte kritisiert. 

 

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Rechtswidrige Verbeamtungsaltersgrenze in Nordrhein-Westfalen 

(Ad.) Die bisherige Verbeamtungsaltersgrenze in Nordrhein-Westfalen ist rechtswidrig. Mit Urteil vom 22. Januar 2013 (Az. 6 A 1171/11) hatte das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen der Klage einer Professorin im Angestelltenverhältnis gegen die Entscheidung der einstellenden Hochschule stattgegeben, sie wegen Überschreitung des 45. Lebensjahres nicht zu verbeamten (vgl. DHV-Newsletter 2/2013). Das OVG hatte entschieden, dass die Hochschule bei der Ermessensentscheidung über die Verbeamtung eines Rufinhabers, der das 45. Lebensjahr überschritten hat, der Frage keine Bedeutung beimessen darf, ob sie einen Versorgungsabschlag an das Land Nordrhein-Westfalen zu zahlen hat. Zudem hat das OVG ausgeführt, dass eine Verbeamtungsaltersgrenze zu ihrer Wirksamkeit einer gesetzlichen Grundlage bedürfe, die in Nordrhein-Westfalen fehle. Das Urteil war bisher nicht rechtkräftig geworden, da das OVG die Revision nicht zugelassen hatte und hiergegen durch die Hochschule Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingelegt worden war. 

Die Nichtzulassungsbeschwerde ist nun mit Beschluss vom 25. Juli 2014 (Az.: 2 B 40/13) vom Bundesverwaltungsgericht abschlägig beschieden worden. Das Urteil vom 22. Januar 2013 ist damit rechtskräftig geworden. Das Land Nordrhein-Westfalen hat Anfang 2014 aufgrund des Urteils eine gesetzliche Ermächtigungsgrundlage für die Regelung einer Verbeamtungsaltersgrenze durch Verordnung in das Landeshochschulgesetz Nordrhein-Westfalen eingefügt. Vor wenigen Tagen hat nun das Wissenschaftsministerium unter Nutzung der Ermächtigung den Entwurf einer Neufassung der Hochschulwirtschaftsführungsverordnung vorgelegt. Danach soll die Verbeamtungsaltersgrenze für Professorinnen und Professoren auf die Vollendung des 50. Lebensjahres hochgesetzt werden. Zudem soll es verschiedene Tatbestände geben, die eine Erhöhung herbeiführen, z.B. für Kindererziehungszeiten. Professorinnen und Professoren in Nordrhein-Westfalen, die aufgrund der bisherigen Rechtslage im Angestelltenverhältnis eingestellt worden sind, sollten - insbesondere wenn von Seiten der Hochschule die Verpflichtung zur Zahlung des Versorgungsabschlags als Grund für die Nichtverbeamtung geltend gemacht wurde - erwägen, zeitnah einen Antrag auf Verbeamtung zu stellen. 

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Höhere Beamtenbesoldung 

Die nordrhein-westfälischen Beamten erhalten nun doch alle mehr Geld. Für die Jahre 2013 und 2014 sollen die mittleren und höheren Beamten ab Besoldungsgruppe A 11 jeweils 1,5 Prozent mehr bekommen. Hinzu treten Festbeträge von insgesamt 369 Euro und für 2014 zusätzliche 492 Euro. Allerdings wird die prozentuale Erhöhung zeitlich verzögert: Die Beamten in den Besoldungsgruppen A11 und A12 erhalten sie in den ersten beiden Jahren erst nach vier Monaten, die Beamten ab A13 müssen jeweils acht Monate warten. 

Die Neuregelung war nötig geworden, weil der Verfassungsgerichtshof den bisherigen Besoldungsplan der rot-grünen Landesregierung verworfen hatte (vgl. Newsletter 7/2014). Die Landesregierung wollte die Tariferhöhung für Angestellte in voller Höhe (5,6 Prozent für 2013 und 2014) nur an Beamte bis A 10 weiterreichen und hatte für Staatsdiener ab A 13 Nullrunden angeordnet. 

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Höhere Besoldungsanpassung ab 2015?

(Pr.) Die Geschäftsführung des Landesverbandes Rheinland-Pfalz im Deutschen Hochschulverband (DHV) hat die Ministerpräsidentin gebeten, in Anbetracht der guten wirtschaftlichen Entwicklung und der höheren Steuereinnahmen des Landes eine Öffnung der Besoldungsdeckelung von nur einem Prozent in den kommenden Jahren in Erwägung zu ziehen. Dies gebiete die Fürsorgepflicht des Landes gegenüber den Beamtinnen und Beamten. Auch dürfe den Staatsdienern kein Sonderopfer auferlegt werden. 

Die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz hat inzwischen mitgeteilt, dass bei einer konstant positiven Wirtschaftskraft, die sich auch in den kommenden Tarifabschlüssen widerspiegeln soll, eine Besoldungsanpassung für die Beamtinnen und Beamten und damit auch für die Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer ab 2015 über ein Prozent hinaus vorgenommen werden soll. Sobald hier ein Gesetzesentwurf vorliegt, wird der DHV darüber informieren. 

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Bibliotheken dürfen Bücher digitalisieren

Laut EU-Recht dürfen Bibliotheken die Bücher aus ihrem Bestand digitalisieren und an elektronischen Leseplätzen anbieten, ohne die Verlage vorher um Erlaubnis zu fragen. Falls die Nutzer das Buch aber ausdrucken oder auf einem USB-Stick speichern können, haben die Rechteinhaber Anspruch auf einen "angemessenen" finanziellen Ausgleich. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) klargestellt (Az.: C-117/13). 

Anlass der Entscheidung ist die Vorlage des Bundesgerichtshofs zum Rechtsstreit zwischen der TU Darmstadt und einem Stuttgarter Verlag (vgl. Newsletter 10/2012). Dieser hatte geklagt, weil die Hochschule eines seiner Bücher digitalisiert und an Leseplätzen zugänglich gemacht hatte, die das Speichern des Buches auf einem externen Datenträger ermöglichte. Das Angebot des Verlags, E-Books zu erwerben, hatte die Universität abgelehnt.

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Europarechtlicher Anspruch auf Visaerteilung für Studierende

Nicht-EU-Ausländern ist ein Studentenvisum zu erteilen, wenn sie die dafür erforderlichen Voraussetzungen erfüllen und keine Bedrohung für die öffentliche Ordnung, Sicherheit oder Gesundheit darstellen. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden (Az.: C- 491/13). Behörden dürften über die entsprechenden EU-Regelungen hinaus keine weiteren einschränkenden Zulassungsbedingungen einführen. 

Der EuGH entschied damit zugunsten eines tunesischen Staatsangehörigen, der an der TU Dortmund studieren wollte. Obwohl ihn die Universität zugelassen hatte, hatten die Ausländerbehörde und das Auswärtige Amt die Erteilung eines Studentenvisums abgelehnt, weil sie Zweifel an der Motivation des Studenten hegten. Ein solcher Ermessensspielraum stehe den Behörden nach EU-Recht jedoch nicht zu, so die Richter.

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Personalia


Neuer Vorstand

Der Präsident der Freien Universität Berlin, Professor Peter-André Alt, ist seit dem 1. September 2014 Vorsitzender des Vorstandes der German U15. Alt folgt auf den Rektor der Universität Heidelberg, Professor Bernhard Eitel. Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes ist Professor Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

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Quelle: uni-greifswald.de

Neuer Präsident

Professor Alexander Wöll von der Universität Greifswald wird neuer Präsident der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Der Slawist folgt auf Gunter Pleuger, dessen Amtszeit am 30. September 2014 endet. 

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Rücktritt

Der Gründungspräsident der Zeppelin-Universität (ZU), Professor Stephan Jansen, ist mit sofortiger Wirkung als Präsident und Sprecher der Geschäftsführung der privaten Hochschule zurückgetreten.  Ursprünglich hatte Jansen angekündigt, die ZU erst im Lauf des kommenden Jahres verlassen zu wollen (vgl. Newsletter 2/2014). Laut Medienberichten haben Enthüllungen der vergangenen Wochen zu Jansens Schritt geführt. So waren interne Papiere an die Öffentlichkeit gelangt, in denen die Haushaltsführung der Universität stark kritisiert wurde. Ebenso soll die Universitätsspitze Medienberichte zufolge offenbar Provisionen für das Einwerben von Drittmitteln erhalten und verteilt haben. Das Amt des Präsidenten und Geschäftsführers der ZU soll interimsweise Professor Alfred Kieser übernehmen.

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Anneliese Maier-Forschungspreise

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat am 11. September 2014 in Hamburg zum dritten Mal die mit jeweils 250.000 Euro dotierten Anneliese Maier-Forschungspreise verliehen. Unter insgesamt 60 Nominierten aus 17 Ländern wurden die folgenden acht Preisträger ausgewählt: die amerikanische Sprachwissenschaftlerin Professorin Mary E. Beckmann (Kooperationspartner LMU München), der belgische Verwaltungswissenschaftler Professor Geert Bouckaert (Kooperationspartner Universität Potsdam), der britische Philosoph Professor Kit Fine (Kooperationspartner Universität Hamburg), die in Großbritannien forschende deutsche Psychologin Professorin Ulrike Hahn (Kooperationspartner LMU München), der amerikanische Soziologe Professor Donald Tomaskovic-Devey (Kooperationspartner Universität Bielefeld), die amerikanische Psychologin Professorin Kathleen Vohs (Kooperationspartner Universität Heidelberg), der britische Historiker Professor Gregory Woolf (Kooperationspartner Universität Erfurt) und die spanische Islamhistorikerin Professorin Maribel Fierro (Kooperationspartner FU Berlin).

 Mit dem Anneliese Maier-Forschungspreis unterstützt die Alexander von Humboldt-Stiftung die Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland. Die Auszeichnung wird seit 2012 jährlich an herausragende ausländische Wissenschaftler aus allen Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften vergeben. Mit dem Preisgeld werden Forschungskooperationen mit Fachkollegen in Deutschland über einen Zeitraum von fünf Jahren finanziert. Die Nominierung erfolgt durch die wissenschaftlichen Kooperationspartner an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen. Der Preis wird aus Mitteln des Bundesforschungsministeriums finanziert und ist nach der deutschen Philosophin und Wissenschaftshistorikerin Professorin Anneliese Maier (geb. 1905 in Tübingen, gest. 1971 in Rom) benannt. 

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Balzan-Preise 2014

Am 8. September 2014 wurden in Mailand die Träger der diesjährigen Balzan-Preise bekanntgegeben: Am 20. November 2014 in Rom ausgezeichnet werden der Kanadier Professor Ian Hacking von der Universität Toronto in der Sparte Epistemologie und Philosophie des Geistes, Professor Mario Torelli von der Universität Perugia in klassischer Archäologie, Professor Dennis Sullivan von der City-Universität New York in Mathematik und Professor G. David Tilman von der Universität Minnesota in Ökologie der Pflanzen. Die Preisträger erhalten je 750.000 Schweizer Franken und müssen die Hälfte des Preisgeldes zur Finanzierung von Forschungsprojekten verwenden.

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DHV-Seminare


 

DHV-Seminare September-Oktober

Restplätze frei!
Fundraising für Hochschulen

Universität Mannheim
Dienstag, 23. September 2014, 10:00-17:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/633.html

Restplätze frei!
Antragstellung für EU-Forschungsprojekte

Universität Mannheim
Montag, 29. September 2014, 10:00-18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/645.html

Berufungen in der Schweiz und in Deutschland
Haus der Universität Bern
Montag, 20. Oktober 2014, 9:30-16:30 Uhr

Wissenschaft ist auf Mobilität und zunehmend auch auf Internationalität angewiesen. Bei der Gestaltung der beruflichen Karriere wird das Bewerbungsverhalten zunehmend internationaler. Das Berufungsgeschäft zwischen Deutschland und der Schweiz ist außerordentlich vital. W-Besoldung und stärkere Verhandlungsmöglichkeiten sind nur zwei Stichworte. Das Seminar will über die Systemunterschiedlichkeiten und die Vorzüge des einen oder anderen Systems aufklären und mithin dazu beitragen, Orientierung für zukünftige Karriereschritte zu schaffen.
www.hochschulverband.de/cms1/1325.html
 

Verhandlungen bei Erstberufung
Universität Mannheim
Dienstag, 21. Oktober 2014, 11:00-16:00 Uhr

In diesem halbtägigen Seminar wird ein Überblick über den Ablauf der Verhandlungen mit der Hochschule sowie über die Besoldung und Professurausstattung bei der Erstberufung gegeben. Anhand typischer Verhandlungssituationen wird praktisch erörtert, welche Besoldungsvorstellungen und Professurausstattungswünsche angemessen sind und im Falle der Erstberufung realistischerweise vorgebracht werden können.
www.hochschulverband.de/cms1/630.html
 

Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Dienstag, 28. Oktober 2014, 10:00-16:30 Uhr

Die erste wichtige Etappe, die Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur meistern müssen, ist die Qualifikationsphase, etwa als wissenschaftliche Mitarbeiterin, Juniorprofessorin oder Professurvertreterin. Ein unverzichtbarer Baustein neben der wissenschaftlichen Arbeit ist dabei das "Networking". In der zweiten Etappe - der Bewerbungsphase - kommt es auf eine überzeugende und professionelle Selbstdarstellung an. Erhält die Wissenschaftlerin schließlich den Ruf auf die Professur, stehen in einer dritten Etappe die Berufungsverhandlungen über die Besoldung und Ausstattung an. Von immer größerer Bedeutung sind ferner Fragen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie zur Ausgestaltung von "Dual Career"-Konstellationen.  

Im Seminar geben Berater und Coaches - basierend auf aktuellem Erfahrungswissen - umfassende praktische Hinweise zu den wichtigsten Qualifikationswegen zur Professur, zu einer erfolgreichen Bewerbung sowie zur Optimierung der Verhandlungsführung und -ergebnisse.

www.hochschulverband.de/cms1/803.html 

Die neue Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes erscheint am 1. Oktober 2014 und kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


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"Ende der Privatheit?" - DHV-Symposium am 29. Oktober 2014 im Wissenschaftszentrum Bonn

Die Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden über die flächendeckende Ausspähung von Internet und Telefon durch den amerikanischen und britischen Geheimdienst haben weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Umfragen zufolge sind den Nutzern digitaler Medien die Datensicherheit und damit der Erhalt ihrer Privatsphäre wichtig. Im Alltag entblößen sie sich aber oftmals bereitwillig in Suchmaschinen wie Google oder den sozialen Netzwerken von Facebook, Twitter & Co. Angesichts der rasanten Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien, die neue Möglichkeiten der Überwachung und Kontrolle bieten, scheint das "Ende der Privatheit" näher zu rücken. Der nichtöffentliche Bereich, in dem der Mensch unbehelligt von äußeren Einflüssen sein Recht auf freie persönliche Entfaltung wahrnehmen kann, schrumpft.

Was ist Privatheit? Ist sie als Begriff überholt oder als Rechtsgut nicht mehr schützenswert? Muss Privatheit neu interpretiert werden? Und wo liegen die Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Bereich? Gibt es einen Rückzug ins Private? Ist Einsamkeit (und Freiheit) noch eine Konditio für wissenschaftliches Arbeiten?

Antworten auf diese grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 29. Oktober 2014 im Wissenschaftszentrum Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Anmeldung und weitere Informationen unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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"Herzkrank - was nun?" - 4. Tagung "Faszination Chirurgie" der Deutschen Chirurgie Stiftung am 27. September 2014 in Münster

In den vergangenen 100 Jahren haben deutsche Chirurgen ganz wesentlich die Entwicklung der modernen Chirurgie beeinflusst. Sie haben erheblich dazu beigetragen, dass die chirurgische Patientenversorgung auf dem heutigen Niveau möglich ist. Wegen vielschichtiger Veränderungen im Ausbildungs- und Krankenhaussystem nimmt die Bereitschaft, Chirurg zu werden, dramatisch ab. Laut Bundesärztekammer fehlen bis Ende des Jahrzehnts etwa 17.000 Ärzte in Krankenhäusern.

Vor diesem Hintergrund hat die Deutsche Chirurgie Stiftung sich die Nachwuchsförderung von Chirurgen zur Hauptaufgabe gemacht. Dies erfolgt vor dem Hintergrund, dass in Deutschland der chirurgische Nachwuchs mittlerweile mit einem jährlichen Defizit von rund 600 Chirurgen zur "Mangelware" geworden ist. Mit dem Thema "Herzmedizin" richtet sich nun die 4. Tagung "Faszination Chirurgie" an die Öffentlichkeit mit dem Ziel, der Bevölkerung Schwierigkeiten und Vorgehensweisen im Bereich der Herzmedizin transparent zu machen - Probleme, die entstehen, wenn in Deutschland die Chirurgen ausgehen. 

Neben Vorträgen zweier renommierter Herzmediziner findet im Anschluss daran eine Round Table Diskussion zum Thema "Wie ist eine optimale Behandlung langfristig für alle sicherzustellen?" statt. Moderiert wird die Runde, an der neben Medizinern auch Vertreter aus Politik und Gesundheitswesen teilnehmen, von der bekannten Journalistin Ursel Sieber, Koautorin des Buches "Enteignet".

Die Veranstaltung ist öffentlich und findet am 27. September 2014 von 10.00 Uhr bis etwa 13.00 Uhr im Landesmuseum Münster statt. Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss an die Veranstaltung wird der mit 5.000 Euro dotierte Ruth Erwig Preis verliehen. Der Preisträger wird in einem kurzen Vortrag seine Arbeit vorstellen. 
Nähere Informationen und die Möglichkeit zur kostenfreien Anmeldung finden Sie unter:
www.chirugiestiftung.de

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Publikationen


Hochschullehrerverzeichnis 2014

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist im Juni 2014 neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 197,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 329 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten finden (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an:  

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn 

oder per Email: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband ebenfalls bei dem De Gruyter Verlag direkt bestellen unter der e-Mail Adresse: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Fünfte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: Berufung 
 
Hubert Detmer: Schneller, disparater und gefahrgeneigter 
Trends in der Berufungsverhandlungspraxis 
 
Wiltrud Christine Radau: Das Berufungsverfahren 
Aktuelle Entwicklungen aus hochschulrechtlicher Sicht 
 
Rainer Christoph Schwinges: Auf dem Weg zum Professor neuen Stils 
Die Berufung in historischer Perspektive 
 
Länderübersicht 
Autonomie konkret: die Ruferteilung 
Wer beruft nach welchem Verfahren? 
 
Weitere Beiträge:
 
Christian von Coelln: Zurück in die "Zukunft" 
Das neue Hochschulgesetz in Nordrhein-Westfalen 
 
Kathinka Best | Martina Schraudner: Wer macht wirklich MINT? 
Wissenschaftskarrieren in der retrospektiven Verlaufsanalyse 

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DHV-Ticker


Zwei neue Mitglieder werben - ein Jahr beitragsfrei
 
(Wi.) Mitglieder werben lohnt sich: Der DHV bietet für das Jahr 2014 eine neue "Mitglieder werben Mitglieder-Aktion" mit attraktiven Preisen an. 
 
Als Dankeschön erhält jedes Mitglied, das im Jahr 2014 mehr als ein neues Mitglied wirbt, eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro, Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an einem DHV-Seminar u.a.). Darüber hinaus wird unter allen Teilnehmern an der Werbeaktion eine Wochenendreise über 750 Euro verlost und ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2014 die meisten Mitglieder geworben hat.
 
Es lohnt sich also, nicht nur Mitglied im DHV zu sein, sondern auch neue Mitglieder für den DHV zu gewinnen.
 
Interessierte Mitglieder erhalten weitere Informationen auf der Homepage des DHV unter http://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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DHV-Kalendarium

28./29. August 2014 - Klausurtagung des Präsidiums und Erweiterten Präsidiums in Kiel mit einem Meinungsaustausch mit Ministerin Waltraud Wende

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Vermischtes


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Informationen, die haften bleiben

Wer Texte auf einem E-Book-Reader liest, erinnert sich schlechter an komplexere Inhalte als Leser der gedruckten Buchversion. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, über die die "Süddeutsche Zeitung" berichtet hat. Beim Vergleich zweier Gruppen mit je 25 Personen fanden Forscher von der Stavanger Universität heraus, dass die Nutzer elektronischer Lesegeräte nach der Lektüre weniger genaue Angaben über den Handlungsverlauf machen konnten als Leser der gedruckten Ausgabe. Die norwegischen Wissenschaftler führen dies auf die Haptik beim Lesen zurück. Der Aufbau von Erinnerungen beim Lesen auf dem elektronischen Lesegerät sei schwieriger, weil die einzelnen Seiten so wenig tastbar seien. Im Gegensatz dazu fühlten die Hände des Lesers beim Blättern in einem traditionellen Buch, an welcher Stelle er gerade sei. Dies begünstige das Erinnerungsvermögen. 

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Kooperationspartner des DHV



DHV und MLP

(Gü.) MLP Finance Slam: Ein innovatives Lehr- und Lernformat zur finanziellen Allgemeinbildung 

Studien belegen, dass Menschen in Deutschland Finanzbildung vermissen. Auch in vielen Hochschulen ist das Thema meist noch unterrepräsentiert. MLP möchte daher finanzielle Allgemeinbildung auf einem innovativen Weg zugänglich machen. 

In den naturwissenschaftlichen Disziplinen gibt es zur Vermittlung komplexer Inhalte bereits sogenannte "Science Slams". Komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge werden auf unterhaltsame Art und Weise populärwissenschaftlich vermittelt. Es entstand die Idee des MLP Finance Slams; das Format überträgt das Prinzip des Science Slams auf finanzielle Themen. Die Kombination inhaltlicher Perspektiven mit unterhaltenden Elementen ist ein adäquater Impulsgeber zur Erschließung lernförderlicher Aspekte in komplexen Kontexten, wie es bei Kernthemen aus der Finanzbranche üblicherweise der Fall ist. 

Die Erstveranstaltung fand im Sommersemester 2014 statt. Neun Studierendengruppen aus Augsburg, Ludwigshafen und Kaiserslautern/Zweibrücken warben im Hörsaal des MLP Campus um die Gunst des Publikums. Die zweite Auflage des MLP Finance Slams findet im Sommersemester 2015 statt.  
Kontakt: Dr. Holger Schaaf
holger.schaaf@mlp.de
 

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DHV und Hugendubel 

(Gü.) Wir freuen uns, Sie als neuen Kooperationspartner des Deutschen Hochschulverbandes begrüßen zu dürfen. 

Seit 1893 steht Hugendubel als Familienunternehmen für Buchhandlungen mit bester Qualität und bestem Service. 

Auf dem riesigen Markt für Medienprodukte gilt es heute nicht nur den Überblick zu bewahren, sondern auch die Beschaffung dieser Medien wirtschaftlich effizient und transparent zu gestalten. 

Hugendubel Fachinformationen möchte Sie mit erfahrenen Fachbuchhändlern dabei unterstützen und die weltweite Recherche, Beschaffung, Belieferung und das Management Ihrer benötigten Medien übernehmen. 

Wir sind für Sie da! 

Unsere Buchhandlungen, Kontaktdaten und Ansprechpartner finden Sie unter: www.hugendubel.info/stores

Sie erreichen uns zentral per Mail unter info@hugendubel.info oder unter 089/30757575. 
Haben Sie individuelle Wünsche? 
Sehr gern steht Ihnen unser Vertriebsleiter, Herr Thomas Falk, unter Tel.: 0151/14010903 oder t.falk@hugendubel.info zur Verfügung. 

Als exklusives Angebot für Sie als Mitglied des Verbandes im Monat September bieten wir Ihnen unseren Preisleistungssieger zum Sonderpreis: 

tolino shine 

Der Preisleistungssieger
- E-Ink Display mit verbesserter Technologie
- Kostenlose HotSpots und TelekomCloud 
- Wörterbuch- und Übersetzungsfunktion
- Integrierte Beleuchtung - Lesen auch im Dunkeln 
- Offenes System für maximale Freiheit
- bis zu sieben Wochen Akkulaufzeit  

Sie erhalten unseren eReader tolino shine für nur 79,95 statt 99 Euro. 

So einfach gelingt die Bestellung: 
a) via Anmeldung auf unser Website im Bereich "Konto erstellen"
b) via Mail an info@hugendubel.info, Bestellzeichen DHV 
c) via Telefon: + 49 (0) 89 30 75 75 75, Bestellzeichen DHV.

Weitere Informationen zum Thema eReading bekommen Sie hier: http://www.hugendubel.de/go/tolino/tolino/        

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DHV und VS Möbel 

(Gü.) Rückenentlastende VS Stehpulte zu Sonderkonditionen

Im Alltag und vor allem am Arbeitsplatz verbringen wir immer mehr Zeit im Sitzen. Dieser Bewegungsmangel stellt eine erhebliche Belastung für unser Muskel-Skelett-System dar. Nicht nur gesundheitliche, sondern auch ökonomische Konsequenzen durch eine verminderte Effizienz und häufigere Ausfallzeiten der Mitarbeiter sind die Folge.

Arbeitsmediziner fordern mehr Bewegung im Büro und empfehlen einen natürlichen Bewegungsausgleich zwischen sitzenden und stehenden Arbeitshaltungen.

Das Stehpult Up von VS animiert dazu, das Dauersitzen am Schreibtisch und in Besprechungen durch temporäres Arbeiten im Stehen zu unterbrechen. Up ist einsetzbar als typisches Beistell-Lesepult zum Arbeitsplatz, aber auch Besprechungen oder Telefonate können daran effektiv und rückenentlastend im Stehen geführt werden.

Mehr Informationen zum Stehpult Up finden Sie hier:  
http://www.vs.de/media/Gesamtkatalog_PK_DE/Downloads/Up_TY_DE.pdf

Gerne beraten wir Sie konkret und umfassend: 

VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. KG / Tauberbischofsheim / Deutschland
Ansprechpartnerin: Evelyne Winkler
Tel: +49 (0)9341/88-601
E-Mail: dhv@vs-moebel.de   

VS - Offizieller Ausstatter der Wissensgesellschaft. 
Seit 1898.

www.vs-moebel.de

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DHV und VS Möbel II

(Gü.) VS auf der Orgatec: Collaboration bewegt die Arbeitswelt

Besuchen Sie uns auf der Orgatec in Köln vom 21. bis 25. Oktober 2014.

 VS-Stand in Halle 9 B010  

 Hier präsentieren wir unsere Produktneuheiten zu den Themenschwerpunkten "local collaboration" und "world wide collaboration". 

Als Spezialist für Schul- und Büromöbel hat VS seine Erfahrungswerte aus den zwei Welten gebündelt und präsentiert die Ergebnisse auf der Orgatec in Köln: Auf 306 m² Ausstellungsfläche dreht sich alles um das hochaktuelle Thema "Collaboration". Mehr erfahren Sie unter: http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/bilder/newsletter/0914/VS_auf_der_Orgatec.pdf

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DHV und Seminaris

(Gü.) So wird's eine unvergessliche Weihnachtsfeier 

Mit festlichen und furiosen Ideen steht die Seminaris-Gruppe bereit, wenn es um die Planung und Durchführung Ihrer Weihnachtsfeier geht - ob im Kreise von Freunden und Kollegen oder vielleicht sogar für die gesamte Fakultät. 

Neben kulinarischen Gaumenfreuden ist oft ein gut gewähltes Unterhaltungsprogramm der Garant für unvergessliche Stunden. Viele attraktive und auch ungewöhnliche Angebote finden Sie auf der Seminaris-Homepage auf einen Klick: www.seminaris.de/weihnachtsfeiern-2014.html 

Seminaris-Marketing- und Vertriebsdirektorin Angela Karst: "Greifen Sie ruhig auf unsere Erfahrungen zurück. Legen Sie die ganze Arbeit in unsere Hände und genießen Sie Ihre Weihnachtsfeier!" 

Am besten jetzt schnell die Räumlichkeiten in einem Hotel der Seminaris-Gruppe sichern. Angela Karst: "Auch bei der individuellen Ausgestaltung Ihrer Feier unterstützen wir Sie gern! Rufen Sie einfach an: 04131 - 713 888!" 

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Dr. Vanessa Adam (Ad.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Sven Hendricks (Hen.)
Dr. Ulrike Preißler (Pr.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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