DHV-Newsletter 10/2014

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Hochschulpolitik


DHV fordert Klarheit über Verwendung der freiwerdenden BAföG-Millionen

Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Bernhard Kempen, hat die Länder aufgefordert, endlich vollständig offenzulegen, wie hoch die freiwerdenden BAföG-Mittel ausfallen und wie sie diese zu verwenden gedenken, wenn der Bund die Kosten für die Ausbildungsförderung ab Januar 2015 vollständig übernehmen will. "Die Länder müssen die Hängepartie beenden und ihre Karten auf den Tisch legen, weil die Hochschulen Planungssicherheit benötigen. Jedes weitere Hinauszögern nährt Misstrauen und bestätigt den Verdacht, dass die Länder den Bund als Zahlmeister schätzen, sich selbst aber ihrer Verantwortung für die Hochschulen nur allzu gern entziehen", erklärte der DHV-Präsident.

Nicht hinnehmbar sei, dass sich laut einer aktuellen Umfrage des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung die Länder Bayern, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen nicht festlegen wollen, welche Summen nach der vollständigen Kostenübernahme durch den Bund freiwerden. Die Länder Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen veranschlagten zudem niedrigere Summen als die Bundesregierung. "Die Länder müssen aufhören, sich ihre Kostenanteile schönzurechnen", betonte Kempen. "Die für Bildung und Wissenschaft zugesagten Mittel dürfen nicht in den Landeshaushalten versickern."

Der DHV-Präsident zeigte sich darüber enttäuscht, dass bislang lediglich Bremen und Hessen die freiwerdenden BAföG-Millionen in voller Höhe den Hochschulen zukommen lassen wollen. Kempen erinnerte in diesem Zusammenhang an die Vereinbarung der Koalitionsspitzen vom 26. Mai 2014, in der klar geregelt worden sei, dass die freiwerdenden BAföG-Mittel zur Finanzierung von Bildungsausgaben im Bereich Hochschulen und Schule verwendet werden sollten. Vor diesem Hintergrund sei es "vollkommen inakzeptabel", so Kempen weiter, dass einige Länder, allen voran Niedersachsen, die freiwerdenden BAföG-Mittel für die frühkindliche Bildung abzweigen und dass Länder wie Hamburg und Schleswig-Holstein ausschließlich die Schulen bedenken wollten. "Bislang macht das Studierenden-BAföG in etwa drei Viertel der Ausbildungsförderung aus. Es kann nicht darum gehen, Hochschulen gegen Schulen oder frühkindliche Bildung auszuspielen. Auf Grund der bisherigen BAföG-Verteilung ist aber ein Vorrang der Hochschulen bei der Verwendung der freiwerdenden BAföG-Millionen geboten", betonte Kempen abschließend. 

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Quelle: istockphoto.com

AG Med pocht auf bessere Vergütung für Universitätsmedizin

Die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin (AG Med) hat ihre Forderung nach Einführung eines Systemzuschlags für Universitätsklinika bekräftigt. Das auf Fallpauschalen basierende Vergütungssystem (DRG) allein wird weder den Besonderheiten noch den spezifischen Aufgaben sowie Kosten der Universitätsklinika gerecht, die als Maximalversorger Sonderaufgaben in Forschung, Lehre und Weiterbildung schultern müssten. Deshalb bleibe die Universitätsmedizin auf zusätzliche Vergütungsformen angewiesen. 

Mit Sorge beobachtet die AG Med, dass auf der einen Seite zwar Bundesministerin Wanka und die Wissenschaftsminister der Länder die Einführung eines Systemzuschlags grundsätzlich befürworten, dass aber auf der anderen Seite Bundesminister Gröhe und die Gesundheitsminister der Länder einen Systemzuschlag bislang ablehnen. Sie wollen stattdessen  das DRG-System weiter ausbauen. "Die Gesundheitsminister dürfen aber nicht auf halber Strecke stehen bleiben", erklärte dazu die AG Med. "Eine bessere Vergütung der Aufgaben der Universitätsklinika als Maximalversorger in den DRG-Fallpauschalen  ist dringend notwendig. Darüber hinaus müssen für komplexe Krankheitsbilder, die hohe Kosten verursachen und nicht durch Fallpauschalen sachgerecht abgebildet werden können, umgehend gesonderte Vergütungsmöglichkeiten eingeführt werden, wie es im Koalitionsvertrag vereinbart wurde." 

Die AG Med weist darauf hin, dass immer mehr Universitätsklinika rote Zahlen schreiben. Einer aktuellen Umfrage des Verbandes der Universitätsklinika zufolge rechnen nunmehr 19 von 33 Klinika damit, das Geschäftsjahr mit einem Minus abzuschließen. Nur noch fünf Universitätsklinika erwarten einen positiven Abschluss. "Um die Leistungsfähigkeit und das hohe Versorgungsniveau der Universitätsmedizin zu erhalten, sind nicht kleinere Remeduren, sondern ein großer Wurf erforderlich", betont die AG Med. "Bundesminister Gröhe und die Gesundheitsminister der Länder sollten sich daher schnell einigen."

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Universität Bremen für faire und transparente Berufungsverhandlungen ausgezeichnet

Der Universität Bremen ist als erster norddeutschen und bundesweit als sechster Hochschule das Gütesiegel des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) für faire und transparente Berufungsverhandlungen verliehen worden. Zuvor waren bereits die RWTH Aachen, die Universität zu Köln, die TU Kaiserslautern, die FernUniversität in Hagen und die Universität Duisburg-Essen ausgezeichnet worden.

Die Berufungsverhandlungen an der Universität Bremen verliefen grundsätzlich fair und wertschätzend, heißt es in der Begründung des DHV. Sowohl Kanzler als auch Rektor führten alle Berufsverhandlungen mit Juniorprofessoren und Professoren persönlich durch. Berufungsverhandlungen seien durchweg von einem guten Klima und hohem Gewinnungsinteresse geprägt. Fristen seien großzügig bemessen; zudem würden die Verhandlungen auch auf Fachbereichsebene fürsorglich begleitet. Positiv sei auch die Praxis, im Rahmen individueller Zielvereinbarungen den Katalog in Betracht zu ziehender Ziele bzw. Leistungen konsensual auszuhandeln. Neuberufenen Professoren stünden in den ersten hundert Tagen vielfältige und individuell zugeschnittene Implacement-Angebote zur Verfügung (z.B. auch "Coachings" durch "ältere" Kolleginnen und Kollegen). Als familienfreundlich zertifizierte Hochschule sei die Universität Bremen insbesondere bei Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser als andere Hochschulen. 

Punktuell gibt es aus Sicht des DHV jedoch noch Optimierungspotential. Die Transparenz der Verfahren könne noch weiter ausgebaut werden, beispielsweise durch die Einführung eines "Berufungsmonitors" vor der Ruferteilung, in dem Bewerber zu jeder Zeit den Stand des Berufungsverfahrens abfragen könnten. Für korrekturbedürftig betrachtet der DHV insbesondere die an der Universität Bremen gängige Praxis, Erstzuberufenen lediglich den gesetzlich garantierten Grundleistungsbezug zu gewähren. Auf diese Weise fänden die individuellen wissenschaftlichen Leistungen in den Besoldungsverhandlungen zu wenig Beachtung. Nicht unkritisch beurteilt der DHV abschließend die Bremer Praxis, die bedeutsame außerfachliche Eignung von Rufinhabern in der Regel nicht durch die Berufungskommission selbst, sondern durch externe Dienstleister in Form eines "Assessment Center" feststellen zu lassen. Die Anregung laute daher, eine Evaluation dieses Verfahrens unter Einschluss aller bisher Beurteilten vorzunehmen. 

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HRK-Präsident für Wiedereinführung von Studienbeiträgen

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Horst Hippler, hat sich gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" für die Wiedereinführung von Studienbeiträgen ausgesprochen. "Die Hochschulen sind jetzt schon völlig unzureichend ausgestattet. Studienbeiträge können sinnvoll die staatliche Finanzierung ergänzen", erklärte Hippler gegenüber der Zeitung. Die öffentliche Ablehnung werde sich ändern, wenn man sehe, wie an Hochschulen noch stärker gespart werden müsse. Wegen der angespannten Haushalte werde bald auch die Politik umdenken, so der HRK-Präsident weiter. In den Bundesländern sehe er "schon jetzt diese Debatten, an allen Ecken und Enden".

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Hochschulleitungen sorgen sich um Finanzen, Personal und Autonomie

Die Stimmung an den Hochschulen hat sich nach dem neuesten Hochschul-Barometer des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft weiter eingetrübt. Auf einer Bewertungsskala von -100 bis +100 erreichte der Gesamtindex 2013 nur noch +18 Punkte. 2011 waren es noch +25, 2012 +22 Punkte. Während die aktuelle Lage noch positiv beurteilt werde, fielen die Erwartungen an die Zukunft deutlich ab, von +19 Punkten (2011) auf +11 Punkte (2013), heißt es in dem Barometer. 

Sehr skeptisch schätzen die Präsidenten und Rektoren deutscher Hochschulen demnach die künftige Finanz- und Personalsituation ein. An den staatlichen Hochschulen glaube über die Hälfte der Befragten, dass sich die Situation in den kommenden fünf Jahren weiter verschlechtern werde. Groß sei auch die Angst vor einem drohenden Autonomieverlust. Derzeit beurteilten die Hochschulen ihre Autonomie noch als zufriedenstellend. Viel weniger optimistisch seien sie aber bei der Beurteilung der Lage in fünf Jahren. Besonders pessimistisch blickten dabei die Hochschulen aus Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen in die Zukunft.
http://www.stifterverband.info/presse/pressemitteilungen/2014_10_15_hochschul-barometer/index.html

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Ausgaben pro Studierendem sinken 

Die meisten Bundesländer haben zwar ihre Hochschulausgaben in den letzten Jahren erhöht, doch bleibt der Anstieg erheblich hinter den steigenden Studierendenzahlen zurück. Das geht aus aktuellen Analysen des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie für die Konrad-Adenauer-Stiftung hervor. 

Lagen im Jahr 2000 die öffentlichen Ausgaben je Studierenden im Bundesdurchschnitt noch bei 9.600 Euro, so wurden 2011 nur noch 8.700 Euro aufgebracht. Während die Bundesmittel je Studierenden dabei um rund 500 Euro angestiegen seien, seien die Mittel der Länder im Schnitt um 1.400 Euro gesunken.

Die jährlichen Ausgaben je Studierenden seien im Jahr 2011 in lediglich vier Ländern - Hamburg, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen - höher als zur Jahrtausendwende. Die Ausgaben in diesen Ländern seien seit 2000 insgesamt um 1.300 bis 2.000 Euro pro Studierendem gestiegen. In den anderen Ländern seien die Mittel von Bund und Land hingegen um bis zu 3.000 Euro gesunken; in der Mehrzahl der Fälle hätten sich die Ausgaben um 1.000 bis 2.600 Euro verringert. Insbesondere Berlin habe vom Bund über den Hochschulpakt deutlich mehr Geld erhalten und dennoch die Zuschüsse gekürzt.
http://www.kas.de/wf/de/33.39052/
http://www.fibs.eu/

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Quelle: istockphoto.com

Poker um Programmpauschale 

Der Streit zwischen Bund und Länder um die Programmpauschale (vgl. Newsletter 9/2014) spitzt sich nach Informationen des "Tagesspiegels" offenbar weiter zu. Demnach will Bundesministerin Wanka den Hochschulpakt angeblich nur dann fortsetzen, wenn die Länder einen Zuschuss zum "Overhead" leisten. Die Länder wollen jedoch, dass der Bund auch in Zukunft zwanzig Prozent am "Overhead" tragen soll. Da die wirklichen Nebenkosten für Projekte an Hochschulen weit höher lägen, seien die Länder am "Overhead" längst beteiligt. Auch sei die Fortsetzung des Hochschulpakts im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vereinbart, ohne damit neue Bedingungen an die Länder zu verknüpfen.

Derweil hat der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Bund und Länder nachdrücklich aufgefordert, den Streit um die Finanzierung der Programmpauschale beizulegen. "Wenn die Programmpauschale über den Bund-Länder-Streit tatsächlich wegfiele, wäre das die Bankrotterklärung der Hochschulpolitik und der Todesstoß für viele wichtige Forschungsvorhaben", so HRK-Präsident Professor Horst Hippler. Die tatsächlichen indirekten Kosten für Forschungspeojekte lägen je nach Fachdisziplin bei 40 bis 70 Prozent. Bis zum Jahre 2020 sei daher eine Vollkostenfinanzierung anzustreben.
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/bund-laender-streit-gefaehrdet-hochschulforschung-hrk-senat-fordert-finanzierung-der-realen-kosten/

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Exzellenzinitiative wird evaluiert 

Internationale Experten sollen die Exzellenzinitiative, für die Bund und Länder den deutschen Hochschulen in zwei Förderphasen rund 4,6 Milliarden Euro bis zum Jahresende 2017 zur Verfügung stellen, evaluieren. Bund und Länder haben dafür eine Kommission unter Vorsitz des Schweizer Umweltphysikers Professor Dieter Imboden, der zugleich Vorsitzender im Aufsichtsrat des Österreichischen Wissenschaftsfonds ist, eingesetzt. Das Gremium wird seine Evaluationsergebnisse Bund und Ländern im Januar 2016 präsentieren. Es soll damit zur Weiterentwicklung des Programms beitragen. Grundlage der Begutachtung wird ein Datenbericht über die drei Förderlinien (Graduiertenschulen, Cluster und Zukunftskonzepte) sein, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Wissenschaftsrat im kommenden Jahr vorlegen wollen. 
http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2014-08.pdf

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Bundesrat für Lockerung des Kooperationsverbotes 

Der Bundesrat hat die Grundgesetzänderung zur Lockerung des Kooperationsverbotes von Bund und Ländern in der Wissenschaft unterstützt. Die Länderkammer ließ am 19. September 2014 einen entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung passieren. Der Bund soll demnach auch dauerhaft die Möglichkeit erhalten, Projekte an Hochschulen zu fördern, wenn diese "überregionale Bedeutung" haben. Das im Zuge der Föderalismusreform eingeführte Kooperationsverbot erlaubt dem Bund bisher nur in engen Grenzen, den Wissenschaftsbereich finanziell zu fördern. 

Nach der Zustimmung durch den Deutschen Bundestag ist damit eine endgültige Verabschiedung der vorgesehenen Grundgesetzänderung im Bundesrat für den 19. Dezember 2014 zu erwarten. Auf Zustimmung im gesamten Bundesrat ist auch die geplante BAföG-Reform gestoßen. Sie sieht vor, dass der Bund die Ausbildungsförderung ab dem kommenden Jahr alleine tragen und damit den bisherigen Anteil der Länder übernehmen wird (vgl. Newsletter 6/2014). 

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Europäische Hochschulfinanzierung driftet auseinander

Die European University Association hat am 10. Oktober 2014 einen Bericht vorgelegt, der ein wachsendes Ungleichgewicht in der europäischen Hochschulfinanzierung belegt. Zu den zwölf Staaten, deren Zuschüsse im Zuge der Finanzkrise zwischen 2008 und 2014 um fünf Prozent oder mehr geschrumpft sind, zählen Kroatien, Tschechien, Griechenland, Ungarn, Italien, Irland, Litauen, Serbien, die Slowakei, Slowenien, Spanien und Großbritannien. Deutschland gehört demnach neben Polen, Schweden, Norwegen, Belgien und Österreich zu den sechs Staaten, in denen die staatlichen Zuschüsse im gleichen Zeitraum um fünf oder mehr Prozent wuchsen. Hochschulrektoren hätten berichtet, ihre Regierungen erwarteten, dass die Kürzungen durch Einwerbungen aus EU-Programmen wie "Horizont 2020" ausgeglichen würden. Angesichts des Ausmaßes der Einsparvolumina sei dies oftmals jedoch nicht möglich.

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Mehr ausländische Wissenschaftler 

Immer mehr ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten an deutschen Hochschulen. Das vermeldet der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) unter Berufung auf das Statistische Bundesamt. Im Vergleich zum Vorjahr sei ihre Zahl um 2.724 auf 38.015 gestiegen. Sie stellten damit mittlerweile 10,3 Prozent aller wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiter. Die Zahl der ausländischen Professorinnen und Professoren sei ebenfalls von 2.777 auf 2.883 gestiegen. Sie nähmen einen Anteil von 6,4 Prozent ein. 

DAAD-Präsidentin Professorin Margret Wintermantel wertete diese Zahlen als Beleg dafür, dass Deutschland für Lehrende und Forschende aus dem Ausland immer attraktiver werde. 
https://www.daad.de/portrait/presse/pressemitteilungen/2014/27059.de.html

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Wieder zu wenig Stipendiaten?

Die Zahl von Stipendiaten, die mit dem Deutschlandstipendium gefördert werden, dürfte auch in diesem Jahr deutlich hinter den Erwartungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zurückbleiben. Bis Ende September sind nach Informationen des "Tagesspiegels" erst 21 Millionen Euro für das Stipendium ausgegeben worden. Im Etat des BMBF sind aber rund 47 Millionen Euro für 2014 eingeplant. Bis zum Jahresende könnten insgesamt 36 Millionen Euro geflossen sein, heißt es im "Tagesspiegel" unter Berufung auf Schätzungen aus dem Bundestag weiter. Im Regierungsentwurf für das Jahr 2015 seien aber sogar 55 Millionen Euro für das Deutschlandstipendium eingeplant.

Die nicht verausgabten Summen drohen nunmehr an den Finanzminister zurückzufließen. Zuletzt hatte der Bundesrechnungshof bemängelt, dass mehrfach erheblich mehr Geld im Etat für das Stipendium eingeplant war, als tatsächlich ausgezahlt werden konnte (vgl. Newsletter 9/2014).

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CSU-Generalsekretär darf Doktortitel behalten

Die Universität Prag hat die Plagiatsvorwürfe gegen die Doktorarbeit von CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer zurückgewiesen. Zu diesem Schluss sei die Ethik-Kommission der Karls-Universität nach monatelanger Prüfung gekommen, teilte ein Sprecher auf Anfrage der "Welt am Sonntag" mit.

Scheuer habe demnach zwar drei Textpassagen ohne entsprechende Kennzeichnung übernommen. "Im Kontext der gesamten Arbeit betrachtet die Kommission diese Abschnitte jedoch eher als eine Zusammenfassung und nicht als schwerwiegenden Verstoß gegen Ethik-Regeln", hieß es weiter.

Scheuer hatte bereits kurz nach dem Aufkommen der Plagiatsvorwürfe Anfang des Jahres auf das Führen seines Doktortitels verzichtet. Der CSU-Politiker hatte 2004 in Tschechien ein "kleines Doktorat" erworben, das ihn nur in Bayern und Berlin zum Tragen eines allgemeinen Doktortitels berechtigte (vgl. Newsletter 1 und 2/2014).

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Sparvorgaben: Halle wehrt sich

Die Universität Halle folgt nicht den Sparvorgaben der Landesregierung. "Offenbar erwartet man in Magdeburg, dass die Hochschule Kürzungen auf dem Tablett liefert", erklärte Rektor Professor Udo Sträter der  "Mitteldeutschen Zeitung". Das werde nicht passieren. "Dafür ist die Situation zu offen." Die Universität legte zwar wie gefordert einen Hochschulentwicklungsplan vor, beschloß aber im Unterschied zu den sechs weiteren Landeshochschulen keine einschneidenden Kürzungen und Institutsschließungen. 

Die Hochschulen im Land sollen bis 2019 insgesamt 24 Millionen Euro einsparen, allein Halle fast 12 Millionen. Das ließe sich nur einhalten, wenn bis zu einem Fünftel der jetzigen Universität abgebaut würde, so Rektor Sträter. Er betonte, "Überflüssiges" gebe es nicht und der Abbau würde Studienplätze und Forschung gefährden. Auch gebe es höchst unterschiedliche Signale aus der Regierung, wo gespart werden solle.

Wissenschaftsminister Möllring kündigte weiteren Gesprächsbedarf an und warnte die Universität davor, sich den Sparvorgaben des Landes zu widersetzen. Sollte dies der Fall sein, werde sie künftig nicht mehr wie bisher eigenständig über Ausgaben entscheiden können, so der Minister weiter.

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Aus für NTH

Das Land Niedersachsen gibt nach sechs Jahren Laufzeit den Hochschulverbund Niedersächsische Technische Hochschule (NTH) wieder auf. Das teilte Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic am 14. Oktober 2014 in Hannover mit. Die Allianz aus den Technischen Universitäten Braunschweig und Clausthal sowie der Leibniz Universität Hannover sollte die drei Hochschulen international wettbewerbsfähiger machen. Jedoch konnten die Vorteile der wissenschaftlichen Zusammenarbeit nicht effektiv genug genutzt werden, stellte eine Gutachterkommission fest. Insgesamt flossen 25 Millionen Euro aus Landesmitteln in die NTH. 

Kooperationen soll es nach dem Willen der Landesregierung aber weiterhin geben, insbesondere die Technische Universität Braunschweig und die Leibniz Universität Hannover sollen künftig enger zusammenrücken. Außerdem sollten auch beispielsweise die Medizinische und die Tierärztliche Hochschule Hannover sowie externe Forschungseinrichtungen als mögliche Kooperationspartner einbezogen werden. Für die Technische Universität Clausthal sei eine eigene Zukunftsplanung sinnvoller, so die Ministerin.
http://www.mwk.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/niedersaechsische-technische-hochschule-hat-erwartungen-nicht-erfuellt---128582.html

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Meeresforschung wechselt ins Wissenschaftsressort

Das schleswig-holsteinische Wirtschaftsministerium wird laut Staatskanzlei zum 1. November 2014 die Zuständigkeit für das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung sowie für das Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Geomar übernehmen. Beide Einrichtungen waren bisher dem Wissenschaftsressort zugeordnet, das nach dem Rücktritt von Waltraud Wende als Bildungs- und Wissenschaftsministerin in das Sozialministerium gewechselt war (vgl. Newsletter 9/20114). Das Wirtschaftsministerium von Minister Reinhard Meyer ist bereits für die maritime Politik des Landes und die Landesinitiative "Zukunft Meer" verantwortlich.

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Stipendienprogramm für syrische Kriegsflüchtlinge 

Mit 7,8 Millionen Euro will das Auswärtige Amt junge Syrer in Deutschland und an Fluchtorten in Ägypten, der Türkei, Jordanien oder dem Libanon finanziell unterstützen, damit sie ihr Studium fortsetzen können. Es reagiert damit auf einen Aufruf deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ein staatliches Stipendienprogramm für syrische Kriegsflüchtlinge gefordert hatten (vgl. Newsletter 8/2014). Das berichtet der "Tagesspiegel". Angesiedelt werde das Förderprogramm beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Dort werde zudem die Zahl der regulären Stipendien für Syrer verdoppelt, auch Bachelorstudierende sollten einbezogen werden. 

Rund 330 Studierende und Wissenschaftler aus Syrien halten sich derzeit mit einem DAAD-Stipendium in Deutschland auf. 

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Karriere


Bruno-Heck-Wissenschaftspreis 2014/2015

Die Altstipendiaten der Konrad Adenauer-Stiftung schreiben zum 14. Mal den von ihnen gestifteten Bruno-Heck-Wissenschaftspreis aus. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis ist nach dem langjährigen Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Professor Bruno Heck, benannt. Er zeichnet herausragende und innovative Forschungsleistungen von Nachwuchswissenschaftlern bis 35 Jahre aus den Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Rechtswissenschaften und Medizin aus, die einen wesentlichen Beitrag zu gesellschaftlich und politisch relevanten Zeitfragen leisten. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2014. Die Verleihung des Preises findet im Jahr 2015 statt. 

Ein mit 2.500 Euro ausgestatteter Sonderpreis, der hervorragende künstlerische Leistungen auszeichnet, kann zusätzlich verliehen werden.  
Weitere Informationen gibt es unter:
www.kas.de/wf/de/71.9591/
Zum Ausschreibungstext:
http://www.kas.de/upload/dokumente/2014/06/140616_Ausschreibung_Bruno_Heck_Farbe_Bildschirm.pdf

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Mehrheit für Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der September-Ausgabe gefragt, ob sie dem Plädoyer des Präsidenten der TU München, Professor Wolfgang Herrmann, für die Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer zustimmen würden. 64,5 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 35,5 Prozent mit Nein.

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Quelle: istockphoto.com

Sollen die Länder die Programmpauschale mitfinanzieren?

Bund und Länder streiten um die Programmpauschale. Sollen sich die Länder künftig stärker an den Overheadkosten beteiligen? 

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


DHV nimmt zum Gesetzentwurf zur W-Besoldung Stellung

(Uf.) Der Landesverband Saarland im Deutschen Hochschulverband (DHV) hat zum Gesetzentwurf zur Neuregelung der Professorenbesoldung von August 2014 (vgl. Newsletter 9/2014) Stellung genommen und sich vor allem gegen die dort enthaltene nahezu vollständige Konsumtionsregelung ausgesprochen. Um Leistungsanreize zu erhalten, sollen bei unbefristeten Leistungsbezügen lediglich 20 Prozent der Bezüge von der Anrechnung auf das Grundgehalt ausgenommen werden. Bei Funktionsleistungsbezügen sowie befristeten Leistungsbezügen, die auf der Grundlage konkreter Zielvereinbarungen gewährt worden seien, soll zudem keine Verrechnung mit dem Grundgehalt erfolgen. Auf Grund der rigiden Anrechnungsregelungen sowie der vorgesehenen Absenkung der Ruhegehaltfähigkeit der Leistungsbezüge werde der positive Effekt, der mit der Erhöhung der W2- und W3-Grundgehälter eigentlich verbunden sei, nicht erreicht. Daher ist der Entwurf aus Sicht des DHV zu kritisieren. 

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Novellierung der Lehrverpflichtungsverordnung

(Uf.) Das baden-württembergische Wissenschaftsministerium hat den Neuerlass der Verordnung zur Lehrverpflichtung an Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen (LVVO) zur Anhörung freigegeben. Dazu hat der Landesverband Baden-Württemberg im Deutschen Hochschulverband (DHV) am 18. September 2014 eine Stellungnahme abgegeben. Die neue LVVO bezieht die Duale Hochschule Baden Württemberg mit ein und sieht Neuregelungen für akademische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor. Einen positiven Anreiz sieht der DHV darin, dass bei Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern Weiterbildungsangebote auf die Lehrverpflichtung angerechnet werden sollen. Ebenfalls für begrüßenswert hält es der DHV, dass moderne Lehrformen in der LVVO stärker berücksichtigt werden sollen. Kritisch zu bewerten sei allerdings, dass bei entstehenden Unterdeputaten ein Ausgleich innerhalb von drei Jahren durch die Hochschullehrerin bzw. den Hochschullehrer herbeigeführt, bei Überdeputaten jedoch erst ein Ausgleich innerhalb von fünf Jahren geschaffen werden soll. 

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Fall Schön: Nachträglicher Entzug des Doktorgrads wegen "Unwürdigkeit" rechtens 

Die Universität Konstanz hat dem umstrittenen Physiker Jan Hendrik Schön den Doktorgrad zu Recht wegen "unwürdigen" Verhaltens entzogen. Das hat das Bundesverfassungsgericht bestätigt und damit eine Verfassungsbeschwerde des Physikers abgewiesen (Az: 1 BvR 3353/12). Die Universität hatte dem im Jahr 1998 ordnungsgemäß promovierten Physiker den akademischen Grad im Jahr 2004 aberkannt, nachdem ihm in 16 Fällen eindeutige Verstöße gegen die Grundsätze wissenschaftlichen Arbeitens wie Datenmanipulation nachgewiesen worden waren.  

Schön hatte daraufhin vor dem Verwaltungsgericht Freiburg zunächst erfolgreich geklagt (vgl. Newsletter 10/2010); der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim hatte die Klage jedoch abgewiesen (vgl. Newsletter 10/21011). Ein Titelinhaber erweise sich als "unwürdig" zur Führung des Doktorgrades im Sinne des baden-württembergischen Landeshochschulgesetzes, wenn er gravierend gegen die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis verstoße, insbesondere Forschungsergebnisse fälsche. Mit diesem Argument hatte bereits das Bundesverwaltungsgericht die erneute Revision des Beschwerdeführers am 31. Juli 2013 zurückgewiesen (Az: 6 C 9.12). Dieser Auffassung schlossen sich nun auch die Verfassungsrichter an. Sie stellten mit dem Beschluss klar, dass sich der  Begriff der "Unwürdigkeit" ausschließlich auf "wissenschaftsbezogene Verfehlungen" beziehen muss. Der Begriff der "Würdigkeit" sei zwar an sich unscharf, lasse sich jedoch im Wissenschaftsrecht durch Wesen und Bedeutung des akademischen Grades präzisieren. 

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Verkauf von Klausurlösungen als Urheberrechtsverletzung

Das Amtsgericht Halle hat nach einem Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung" einen Studenten wegen gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzung zu 90 Tagessätzen à 15 Euro verurteilt. Er hatte auf der Plattform eBay Lösungen für Klausuraufgaben verkauft, dabei jedoch die angebotenen Lösungen nicht selbst verfasst, sondern von einer jungen Frau aus Magdeburg übernommen, die für ihre Lösungen 50 Euro verlangte. Der Student hatte dagegen die Unterlagen schon für 30 bis 40 Euro angeboten. 

In sieben Fällen, berichtete die Zeitung, konnte dem Studenten der Handel nachgewiesen werden. Die Verteidigung hatte einen Freispruch gefordert und argumentiert, ein Urheberrechtsverstoß liege nicht vor, weil die Magdeburgerin die Aufgaben größtenteils selbst nur kopiert habe. Außerdem treffe der Vorwurf der Gewerbsmäßigkeit nicht zu, da der Angeklagte mit dem Verkauf lediglich 200 Euro verdient habe. 

Doch der zuständige Amtsrichter sah eine Verletzung des Urheberrechts und verwies darauf, dass der Student gewiss mehr Lösungen auch für andere Aufgaben verkauft habe, wie sein Profil bei eBay zeige. "Das war schon eine Art Nebentätigkeit", zitierte die "Mitteldeutsche Zeitung" den Richter.

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Häusliches Arbeitszimmer  

(Uf.) Ein Raum, in dem ein Steuerpflichtiger zu Hause einen Telearbeitsplatz unterhält, kann dem Typus des häuslichen Arbeitszimmers entsprechen. Der Bundesfinanzhof gab einem Beamten recht, der nach einer einvernehmlich mit seinem Dienstherrn getroffenen Anordnung über die Einrichtung eines Telearbeitsplatzes die ihm entstandenen Arbeitszimmerkosten steuerlich als Werbungskosten geltend gemacht hatte (Az.: VI R 40/12). Der im Einkommensteuergesetz nicht näher bestimmte Begriff des häuslichen Arbeitszimmers umfasst somit auch einen häuslichen Telearbeitsplatz, wenn der Raum büromäßig genutzt wird und der Erledigung gedanklicher, schriftlicher und verwaltungstechnischer Arbeiten dient. 

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Personalia


Nobelpreise 2014  

Die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften hat die diesjährigen Nobelpreisträger bekanntgegeben, die am 10. Dezember 2014 in Stockholm geehrt werden. Jeder Nobelpreis ist mit acht Millionen schwedischen Kronen (ca. 870.000 Euro) dotiert.   

Das Komitee vergab den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin an Professor John O'Keefe vom University College London sowie Professorin May-Britt Moser und Professor Edvard Ingjald Moser von der Universität Trondheim. Die drei Neurowissenschaftler werden für die Entdeckung von Zellen, die ein Positionierungssystem im Gehirn bilden, geehrt.  

Den Physik-Nobelpreis 2014 teilen sich Professor Isamu Akasaki von der Meijo-Universität in Nagoya, Professor Hiroshi Amano von der Universität von Nagoya und Professor Shuji Nakamura von der University of California in Santa Barbara. Sie erhalten die Auszeichnung für die Entwicklung blaues Licht emittierender Dioden, die helle und energiesparende Lichtquellen ermöglichen.

Der Nobelpreis für Chemie geht an Professor Stefan Hell, Direktor am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen und Abteilungsleiter am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, sowie Eric Betzig vom Howard Hughes Medical Institute in Ashburn, Virginia und Professor William Moerner von der University of California in San Diego. Sie werden für die Entwicklung der superauflösenden Fluoreszenzmikroskopie ausgezeichnet. 

Professor Jean Tirole von der Universität Toulouse wurde mit dem diesjährigen Nobelpreis für Ökonomie bedacht. Er wird für seine Forschungen über Marktmacht und Regulierung gewürdigt. 

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Quelle: dkfz.de

Präsident in spe 

Professor Otmar Wiestler, seit 2004 Vorstandsvorsitzender und wissenschaftlicher Stiftungsvorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg, soll zum 1. September 2015 neuer Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft werden. Der derzeitige Präsident, Professor Jürgen Mlynek, hatte sein Amt 2005 angetreten und scheidet satzungsgemäß nach zwei Amtszeiten aus. 

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Ernst Schering Preis 2014 

Die Schering Stiftung hat am 23. September 2014 in Berlin den Ernst Schering Preis an die Stammzellforscherin Professorin Magdalena Götz, Direktorin des Instituts für Stammzellforschung am Helmholtz Zentrum München und Inhaberin des Lehrstuhls für Physiologische Genomik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, verliehen. Götz erhält den mit 50.000 Euro dotierten Preis für ihre herausragenden Arbeiten zur Erforschung der molekularen Grundlagen der Gehirnentwicklung. 

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Wissenschaftspreis Niedersachsen 2014

Professor Thomas Scheper von der Leibniz Universität Hannover ist am 15. Oktober 2014 mit dem diesjährigen Wissenschaftspreis des Landes Niedersachsen ausgezeichnet worden. Der Preis, der mit 25.000 Euro dotiert ist, wurde dem Chemiker für sein Engagement im Bereich der interdisziplinären Forschung im Bereich Tissue Engineering und Biomedizin sowie für seine Beiträge zur Internationalisierung von Lehre und Studium zugesprochen. Die mit einem Preisgeld von 20.000 Euro versehene Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ging an die Juniorprofessorin Marcela Ibañez-Diaz von der Georg-August-Universität Göttingen, die sich insbesondere in der Erforschung der Determinanten des Anbaus von Drogen profiliert hat.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare November-Dezember 

Restplätze frei!
Berufungsverhandlungen an Medizinischen Fakultäten
Universität Mannheim
Dienstag, 4. November 2014, 11:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1396.html

Restplätze frei!
Zeit- und Selbstmanagement
Kaiserin-Friedrich-Haus Berlin
Montag, 10. November 2014, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/638.html

Rhetorik in der Lehre
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Donnerstag/Freitag, 13./14. November 2014
http://www.hochschulverband.de/cms1/642.html

Dekane und ihre Leitungsaufgaben
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin
Freitag, 14. November 2014, 11:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/637.html

Professioneller Stimmgebrauch an der Hochschule
Kaiserin-Friedrich-Haus BerlinMontag, 17. November 2014, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/747.html

Karrierewege in der Hochschulmedizin
Kaiserin-Friedrich-Haus BerlinDienstag, 18. November 2014, 11:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1341.html

Fundraising für Hochschulen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Donnerstag, 20. November 2014, 10:00-17:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/633.htm
 
Wissenschaftliche Mitarbeiter an der Hochschule
- Wissenschaftszeitvertragsgesetz und TVL-

Wissenschaftszentrum Bonn
Donnerstag, 20. November 2014, 10:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/624.html

Berufungsverhandlungen effektiv führen
Wissenschaftszentrum BonnFreitag, 21. November 2014, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/647.html

Die Professur - Rechte und Pflichten
Wissenschaftszentrum BonnMontag, 24. November 2014
http://www.hochschulverband.de/cms1/659.html

Faire und transparente Berufungsverhandlungen
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin
Donnerstag, 4. Dezember 2014, 11:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1339.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de. Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

"Ende der Privatheit?" - DHV-Symposium am 29. Oktober 2014 im Wissenschaftszentrum Bonn

Die Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden über die flächendeckende Ausspähung von Internet und Telefon durch den amerikanischen und britischen Geheimdienst haben weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Umfragen zufolge sind den Nutzern digitaler Medien die Datensicherheit und damit der Erhalt ihrer Privatsphäre wichtig. Im Alltag entblößen sie sich aber oftmals bereitwillig in Suchmaschinen wie Google oder den sozialen Netzwerken von Facebook, Twitter & Co. Angesichts der rasanten Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien, die neue Möglichkeiten der Überwachung und Kontrolle bieten, scheint das "Ende der Privatheit" näher zu rücken. Der nichtöffentliche Bereich, in dem der Mensch unbehelligt von äußeren Einflüssen sein Recht auf freie persönliche Entfaltung wahrnehmen kann, schrumpft.

Was ist Privatheit? Ist sie als Begriff überholt oder als Rechtsgut nicht mehr schützenswert? Muss Privatheit neu interpretiert werden? Und wo liegen die Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Bereich? Gibt es einen Rückzug ins Private? Ist Einsamkeit (und Freiheit) noch eine Konditio für wissenschaftliches Arbeiten?

Antworten auf diese grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 29. Oktober 2014 im Wissenschaftszentrum Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Anmeldung und weitere Informationen unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Fit for Germany-Workshop: 15. November 2014 in Singapur

Erstmalig veranstaltet die German Scholars Organization den begehrten Fit for Germany-Workshop nun auch in Singapur. Am 15. November 2014 findet dieser in der Residenz der Deutschen Botschaft Singapur statt. Die Plätze sind limitiert. 

Der Fit for Germany-Workshop ist ein Trainingsseminar, welches eine hervorragende Gelegenheit bietet, sich auf eine Rückkehr nach Deutschland vorzubereiten oder auch um wichtige Informationen für die eigene Karriereplanung zu sammeln. Einen Tag lang bietet Ihnen die GSO in Kooperation mit dem Deutschen Hochschulverband, dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, der Robert Bosch GmbH und Partnern aus der außeruniversitären Forschung aktuelles und gebündeltes Wissen aus erster Hand. In einer kleinen Gruppe werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv auf die Gegebenheiten und Anforderungen des deutschen Arbeitsmarktes vorbereitet. Sie erhalten aktuelle und praxisorientierte Informationen von Experten zu Arbeitsmarktanforderungen und -bedingungen aus den Bereichen: Hochschule, Wirtschaft/Industrie und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Zusätzlich bieten Ihnen persönliche Beratungsgespräche wertvolle Hilfestellungen für Ihre individuelle Rückkehr- und Karriereplanung. 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Weitere Informationen zu Inhalt und Anmeldung gibt es unter: 
https://www.gsonet.com/ge/events/WS14Singapur/
 

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Publikationen


Hochschullehrerverzeichnis 2014

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist im Juni 2014 neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 197,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 329 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten finden (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an:  

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn 

oder per Email: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband ebenfalls bei dem De Gruyter Verlag direkt bestellen unter der e-Mail Adresse: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Fünfte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: Gender 
 
Mit Beiträgen von Andrea Geier, Stefan Hirschauer, Lann Hornscheidt, Walter Krämer
 
Weitere Beiträge:
 
Holger Burckhart: Mit Bologna in die Zukunft 
Ein Plädoyer für die Fortführung der Reform 
 
Thomas Schmidt-Dörr: Studieren in China 
Gaokao oder Auslandsstudium? 
 
Philipp Schaller | Hans A. Wüthrich: Mit dem Blick eines Feldforschers 
Führungskräfte lernen von Studierenden - ein lehr­didaktisches Experiment 
 
Niels Van Quaquebeke | Christina Mölders | Catharina Decker: Sehnsucht nach Respekt 
Wie wollen wir unser Miteinander strukturieren? 
 

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DHV-Ticker


Zwei neue Mitglieder werben - ein Jahr beitragsfrei
 
(Wi.) Mitglieder werben lohnt sich: Der DHV bietet für das Jahr 2014 eine neue "Mitglieder werben Mitglieder-Aktion" mit attraktiven Preisen an. 
 
Als Dankeschön erhält jedes Mitglied, das im Jahr 2014 mehr als ein neues Mitglied wirbt, eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro, Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an einem DHV-Seminar u.a.). Darüber hinaus wird unter allen Teilnehmern an der Werbeaktion eine Wochenendreise über 750 Euro verlost und ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2014 die meisten Mitglieder geworben hat.
 
Es lohnt sich also, nicht nur Mitglied im DHV zu sein, sondern auch neue Mitglieder für den DHV zu gewinnen.
 
Interessierte Mitglieder erhalten weitere Informationen auf der Homepage des DHV unter http://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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Mitgliedsbeiträge im Deutschen Hochschulverband ab 2015 

(Wi.) Nach Maßgabe der Entscheidung des 64. DHV-Tages 2014 in Frankfurt am Main erhöhen sich die Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2015 um 2,1 Prozent. 

Je nach dienstrechtlicher Stellung belaufen sich damit die Mitgliedsbeiträge ab 2014 zwischen 200 Euro und 46 Euro im Jahr. Die einzelnen Beiträge lassen sich auf der Homepage des DHV unter http://www.hochschulverband.de/cms1/mitgliedschaft.html abrufen. 

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) bittet jedes Mitglied, beitragswirksame Änderungen der dienstrechtlichen Stellung der Geschäftsstelle frühzeitig mitzuteilen. Nach der Satzung des DHV ist eine Rückzahlung zu viel gezahlter Beiträge ausgeschlossen, wenn die Überzahlung auf eine fehlende Anzeige zurückzuführen ist. Die Mitgliederdaten umfassen erst seit einigen Jahren das Geburtsdatum. Darüber hinaus gibt es auf Grund der individuellen Entscheidung bei der Emeritierung, Pensionierung oder Verrentung einen zeitlichen Spielraum von mehreren Jahren. Deshalb ist die Geschäftsstelle auf diese Mitteilung angewiesen.

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DHV-Kalendarium

9./10. Oktober 2014 - Trilaterales Treffen der Vereinigung der Schweizer Hochschuldozierenden, des Österreichischen Universitätsprofessor/Innenverbandes und des Deutschen Hochschulverbandes in Zürich

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Vermischtes


Ig-Nobelpreis für UDE-Zoologen

In der Nacht zum 19. September 2014 sind die 24. Ig-Nobelpreise an der Universität Harvard vergeben worden. Ausgezeichnet wurden skurrile wissenschaftliche Arbeiten, die "Menschen erst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen". Unter den zehn Preisträgern befindet sich das deutsch-tschechische Zoologen-Team um Professor Hynek Burda von der Universität-Duisburg-Essen (UDE). Die zwölf Forscher haben beobachtet, dass Hunde sich für ihr Geschäft an der Nord-Süd-Achse des Erdmagnetfeldes ausrichten, wenn dieses ruhig ist. 

Der Preis, der seit 1991 vom Magazin Annals of Improbable Research in mehreren Kategorien vergeben wird, gilt als satirisches Gegenstück zu den höchsten aller wissenschaftlichen Ehren und ist ein Wortspiel: "Ignoble" heißt eigentlich unwürdig oder schmachvoll. Schämen muss sich allerdings niemand: Die Auszeichnungen nehmen "richtige" Nobelpreisträger vor stets ausverkauftem Haus vor.

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Kooperationspartner des DHV


Santander Universitäten und DHV werden Partner

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und Santander Universitäten werden Kooperationspartner. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten die Vizepräsidentin des DHV Professorin Claudia Solzbacher und der Geschäftsführer des DHV, Michael Hartmer, und Pedro de Elejabeitia, Vorstandsmitglied der Santander Consumer Bank AG, in Bonn. 

Santander Universitäten wird als Premiumpartner das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für die Auszeichnung "Präsident/Rektor des Jahres" stiften, mit dem der DHV seit 2009 jährlich einen Rektor bzw. Präsidenten für vorbildliche Amtsführung ehrt. Außerdem wird Santander das Stipendienprogramm TANDEM unterstützen, mit dem die vom DHV gegründete Deutsche Universitätsstiftung Studierende aus Nichtakademikerfamilien, oftmals mit Migrationshintergrund, fördert. 30 Stipendiaten werden jährlich von einem fach- und studienortnahen Hochschullehrer während des Studiums begleitet. Insgesamt werden aktuell 90 Stipendiaten betreut. Außerdem unterstützt Santander Universitäten das Fundraising des DHV und dessen Kommunikationsaktivitäten mit den Mitgliedern des Verbandes.

"Wir freuen uns, mit dieser Kooperation eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu schlagen", erklärte DHV-Vizepräsidentin Solzbacher. "Santander Universitäten fördert u.a. den internationalen Austausch von Lehre und Forschung, die Entwicklung von Innovationen an Universitäten und Stipendienprogramme. Ich freue mich sehr über die Zusammenarbeit von Santander Universitäten mit dem DHV. Neben unserem Engagement als Förderer der Gala der Wissenschaften wollen wir im Rahmen des TANDEM-Programms junge Menschen aus Nichtakademikerfamilien unterstützen, damit sie ihr Studium erfolgreich abschließen können", betonte Pedro de Elejabeitia. 

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DHV und Hugendubel 

(Gü.) Seit vielen Jahren sind wir, die Hugendubel Fachinformationen, Vertriebspartner wichtiger Verlage - national wie international. Wir sind ein unabhängiges Familienunternehmen und konzentrieren uns ausschließlich auf den Vertrieb von Fachinformationen. Daher dürfen wir auch wissenschaftliche Bibliotheken zu unseren Kunden zählen.

Digitale Themen bestimmen zunehmend die Bibliothekswelt. Wir freuen uns, Ihnen die Springer eBook Collection 2015 anbieten zu können. Der Verlag bietet seit 2007 sein gesamtes Programm in digitaler Form wissenschaftlichen Bibliotheken an. Sie können Eigentum an sechs deutsch - und 13 englischsprachigen Themenpaketen erwerben.  

Angeboten wird jetzt bereits die Produktion des Copyright - Jahres 2015.Eine wichtige Neuerung gibt es! Ab CY 2015 gibt es ein weiteres deutschsprachiges Themenpaket "Psychologie" mit 100 Titeln. 

Auch in diesem Jahr wird es einen Frühbucherrabatt von 20 Prozent gültig bis zum 31. Dezember 2014 geben. Mengenrabatt gewähren wir je nach Paketanzahl zwischen fünf und 20 Prozent. Der Konsortialrabatt bleibt ebenfalls unverändert. Gern unterbreiten wir Ihnen ein konkretes Angebot. 

Ihr Ansprechpartner: Vertriebsleiter Thomas Falk, Telefon: 0151-14010903, t.falk@hugendubel.info

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DHV und Colourbox

(Gü.) Campusweiter Zugang zu neun Millionen Bildern

Bieten Sie Ihren Studenten jetzt die Möglichkeit, schon während ihrer Ausbildung ein Tool einzusetzen, das täglich von Kreativen weltweit für die Entwicklung von Applikationen, Präsentationen und Anzeigen genutzt wird. Mit unseren Hochschulangeboten erhalten Ihre Studenten uneingeschränkten Zugang zu einer riesigen Vielfalt von neun Millionen Bildern, Illustrationen und Videos. Ganz gleich, ob hoch auflösende Stock-Bilder, Aufnahmen berühmter Pop-Ikonen oder wichtiger historischer Ereignisse -, unsere Datenbank bietet das passende Material für jedes Projekt. Ihrer Bildungseinrichtung stehen je nach Angebot monatlich 50 bzw. 150 Downloads für Ihre eigenen Marketing- und Werbezwecke zur Verfügung. Zusätzlich erhält jeder Student 30 Downloads im Monat für Hausarbeiten oder andere Projekte. Schon 100 Euro decken den Bildbedarf Ihrer Studenten und Ihrer Hochschule ab. Mehr Informationen unter: 
www.colourbox.de/education
 oder Tel.: +49 (0)30 - 56 83 70 0544.

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DHV und VS Möbel 

(Gü.) Kompaktes und mobiles VS Stehmodul zum Sonderpreis

Das Stehmodul der VS Serie 600 überzeugt als ergänzendes Möbelstück im Büroalltag durch Funktionalität und Design.

Am eigenen Arbeitsplatz bietet das Stehmodul zusätzlichen abschließbaren Stauraum. Dank der Rollen kann es nah am Schreib- oder Besprechungstisch positioniert werden, so dass häufig benötigte Unterlagen und Utensilien sofort griffbereit sind. Mit einer Abdeckplatte in angenehmer Stehhöhe lädt es ein zum ergonomischen Wechsel der Arbeitshaltungen: Kurze Besprechungen, Telefonate oder die Durchsicht von Unterlagen können daran im Stehen durchgeführt werden. Als fahrbare Station in Konferenzräumen, die mit Arbeitsmaterialien, begleitender Technik oder Cateringutensilien befüllt werden kann, optimiert es den reibungslosen Ablauf von Meetings.

Mehr Informationen zum S 600 Stehmodul finden Sie unter:
http://www.vs.de/media/Gesamtkatalog_PK_DE/Downloads/MyCaddy-Steh_TY_DE.pdf

DHV-Mitglieder erhalten unseren TeamTable zu exklusiven Sonderkonditionen. 

Gerne beraten wir Sie konkret und umfassend: 

VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. KG / Tauberbischofsheim / Deutschland
Ansprechpartnerin: Evelyne Winkler
Tel: +49 (0)9341/88-601
E-Mail: dhv@vs-moebel.de   

VS - Offizieller Ausstatter der Wissensgesellschaft. 
Seit 1898.

www.vs-moebel.de

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DHV und Seminaris

(Gü.) Seminaris-Gruppe festigt Führungsposition
Erfolgreichste Hotelgruppe bei den "Besten Tagungshotels in Deutschland 2014"

Erneut erzielt die Seminaris-Gruppe herausragende Ergebnisse im Wettbewerb "Die besten Tagungshotels in Deutschland 2014": Zwei erste Plätze, drei weitere unter den Top-5, vier unter den Top-10 und drei unter den Top-20. Damit ist Seminaris in diesem Jahr wieder die erfolgreichste Hotelgruppe bei dieser Wahl. Dazu Geschäftsführer Hartmut S. Pirl: "Auch wenn diese Spitzenplätze fast wie Routine erscheinen, sind sie doch Beweis einer hohen Kontinuität der professionellen Arbeit in unseren Häusern!"   

Erste Plätze nehmen das Seminaris-Seehotel Potsdam in der Kategorie "Seminar" und das Avendi-Hotel am Griebnitzsee in der Kategorie "Klausur" ein. Zusätzlich belegt das Seehotel den 3. Platz bei "Konferenz" und den 5. Platz bei "Kongress". Das Avendi-Hotel am Griebnitzsee legt weitere Top-Platzierungen nach: Rang 4 bei "Seminar" und Rang 5 bei "Meeting". Die anderen Hotels der Gruppe schneiden ebenfalls glänzend ab: das Seminaris-Campushotel Berlin (Platz 5 bei "Konferenz", Platz 7 bei "Kongress" und Platz 15 bei "Seminar"), das Seminaris-Hotel Bad Boll (11. Rang bei "Konferenz" und 19. Rang bei "Seminar"), der Seminaris Kongresspark Bad Honnef (Rang 13 bei "Kongress") sowie das Seminaris-Hotel Lüneburg (Rang 16 bei "Kongress"). 

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

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Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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