DHV-Newsletter 1/2015

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Lockerung des "Kooperationsverbotes" passiert Bundesrat 

Der Bundesrat ist am 19. Dezember 2014 einstimmig dem Votum des Bundestags (vgl. Newsletter 11/2014) gefolgt und hat einer Lockerung des "Kooperationsverbotes" im Wissenschaftsbereich zugestimmt: Damit ist die Verfassungsänderung nunmehr beschlossen. Sie ermöglicht es dem Bund, dauerhaft in Hochschulprojekte zu investieren, wenn sie überregionale Bedeutung haben. Bisher war das nur in zeitlich oder thematisch begrenzten Projekten möglich.

Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Bernhard Kempen, begrüßte die Entscheidung. Ob sich nun tatsächlich für die Hochschulen viel ändere, müsse abgewartet werden, erklärte er gegenüber dem "Deutschlandfunk": "Jetzt müssen diese Pakte noch mit Leben gefüllt werden. Und ehrlich gesagt, da liegen ja eigentlich die Probleme. Die liegen nicht so sehr auf der rechtlichen, sondern auf der inhaltlichen Ebene."

Als einen "Sieg der Vernunft" bezeichnete der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Horst Hippler, den Bundesratsbeschluss. Die HRK wolle darauf drängen, dass Länder und Bund Renovierung und Bau von Räumlichkeiten für Lehre und Forschung, die Modernisierung der Infrastruktur vor allem im Bereich der Informationstechnik sowie eine Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses z. B. durch eine Aufstockung der Professuren und der Stellen im Mittelbau nun auch gemeinsam angehen.
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-zur-lockerung-des-kooperationsverbots-sieg-der-vernunft-3614/

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DFG plädiert für "Nachwuchspaket"

Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Peter Strohschneider, hat im Rahmen des Neujahrsempfangs der DFG in Berlin angeregt, die beschlossene Fortführung der Exzellenzinitiative zur Verbesserung der Lage des wissenschaftlichen Nachwuchses zu nutzen.  So sei es bedenklich, dass die Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses "in eben dem Jahrzehnt, in dem die Wissenschaft in bis dato ungekanntem Maße politische Aufmerksamkeit und Finanzierung genoss, keineswegs besser, sondern aufs Ganze gesehen eher schlechter geworden ist", kritisierte Strohschneider. Für die jungen promovierenden und promovierten Wissenschaftler brauche es vor allem "mehr dritte Wege zwischen dem Aufstieg auf eine Professur und dem kompletten Ausstieg aus dem Wissenschaftssystem", forderte der DFG-Präsident. Die Schaffung von differenzierteren Personalstrukturen, Dauerstellen für Daueraufgaben und auch mehr Professuren gehöre zwar ausdrücklich nicht in die Zuständigkeiten von Förderorganisationen wie der DFG. Wohl aber lasse sich hier "mit den Mitteln der Projektförderung unterstützend eingreifen", erklärte Strohschneider und schlug vor, die bisherige erste Förderlinie der Exzellenzinitiative zu einem "Nachwuchspaket" weiterzuentwickeln. "Ein solches Nachwuchspaket würde eine Ausweitung der strukturierten Nachwuchsförderung mit einer Stärkung der Forschungsorientierung in Graduiertenkollegs sowie mit erweiterten Fördermöglichkeiten für promovierte Forschende verbinden", unterstrich Strohschneider.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2015/pressemitteilung_nr_02/index.html

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Quelle: istockphoto.com

Wirtschaft zur "Akademisierungsdebatte": "Wir brauchen alle"

Die deutsche Wirtschaft hat davor gewarnt, betriebliche Ausbildung und Hochschulstudium gegeneinander auszuspielen. "Wir brauchen alle" lautet der Titel eines gemeinsamen Positionspapiers der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), des Bundesverbandes der Deutschen Industrie und der Telekom, über das die "Welt" berichtet hat. "Die Debatte über eine mögliche Überakademisierung oder gar einen Akademisierungswahn ist irreführend, undifferenziert und schadet dem Gedanken von mehr Durchlässigkeit zwischen den Bildungsbereichen", erklärte BDA-Vizepräsident Gerhard Braun gegenüber der Zeitung. Das Problem seien nicht zu viele Akademiker, sondern "fehlende Ausbildungsreife, mangelnde Berufsorientierung, hohe Abbruchzahlen in Schule und Hochschule sowie eine immer noch hohe Zahl von Menschen ohne jeglichen Berufsabschluss". Statt die Debatte über den Akademisierungswahn anzuheizen, seien vor allem Reformen im Bildungsbereich mit mehr individueller Förderung notwendig. Schulen, die zur Hochschulreife führen, sollten berufliche und hochschulische Bildung gleichberechtigt vorstellen.

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DAAD wirbt für Online-Kurse

Virtuelle Bildungsangebote bereichern die Hochschulen und können zu ihrer Internationalisierung beitragen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zum Potential digitaler Lehr- und Lernformate wie Massive Open Online Courses in der Hochschulbildung. "Wir glauben nicht, dass virtuelle Lernformen die Erfahrungen eines Auslandsaufenthalts ersetzen können. Doch um weltweit wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir uns stärker mit der Frage beschäftigen, wie man mit virtueller Bildung die Internationalisierung stärken kann", erklärte DAAD-Präsidentin Professorin Margret Wintermantel.

Online-Bildungsangebote böten zusätzliche Möglichkeiten, die internationale Mobilität von Studierenden und Wissenschaftlern zu fördern. Mit Sprachkursen, der Vermittlung von Basiswissen und zentralen Elementen der jeweiligen Wissenschaftskultur könne der internationale Austausch besser vorbereitet und erleichtert werden. Auch zeigten virtuelle Bildungsformate ein hohes internationales Marketingpotential. In Anbetracht des zunehmenden globalen Wettbewerbs könnten es sich die deutschen Hochschulen nicht leisten, innovative Werkzeuge zur Erschließung und Rekrutierung neuer internationaler Zielgruppen langfristig zu ignorieren. 
https://www.daad.de/presse/pressemitteilungen/de/32508-chancen-der-digitalen-hochschulbildung/

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Quelle: istockphoto.com

Forderung nach mehr Forschungsförderung

Auf Initiative der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professorin Johanna Wanka, haben die Wissenschaftsminister einiger EU-Staaten eine deutlich stärkere Forschungsförderung im Rahmen des Wachstumsplans der EU-Kommission gefordert. Investitionen in Forschungsprojekte zur Stärkung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit müssten einen Schwerpunkt bilden, heißt es laut Presseberichten in einem Positionspapier der Minister Deutschlands, Spaniens, Frankreichs, Österreichs, der Niederlande, Polens und Sloweniens. 

Die EU-Staats-und Regierungschefs hatten am 18. Dezember 2014 in Brüssel einen Wachstumsplan verabschiedet, den der Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, vorgelegt hatte. Das Paket soll neue Investitionen in Höhe von 315 Milliarden Euro in der EU ermöglichen. Bis zum Juni 2015 müssen konkrete Projekte und ihre Finanzierung festgelegt werden.

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2.884 minderjährige Studierende

Die einjährige Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur (G8) und die Aussetzung der Wehrpflicht haben die Zahl der minderjährigen Studierenden steigen lassen. 2.884 Studierende unter 18 Jahren waren im Wintersemester 2013/14 an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Das hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt. Trotz des neuen Höchststandes liegt der Anteil der Minderjährigen an den derzeit rund 2,6 Millionen Studierenden damit lediglich bei 0,1 Prozent.

Bei der Fächerwahl liegen die Wirtschaftswissenschaften vorn: 347 Abiturienten unter 18 Jahren haben sich für ein solches Fach entschieden. An zweiter Stelle folgt die Informatik mit 234 Studierenden. 
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/zdw/2015/PD15_002_p002.html

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Quelle: istockphoto.com

SPD will Nationalen Bildungsrat

Deutschland braucht einen Nationalen Bildungsrat. Das haben sowohl Ernst Dieter Rossmann, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, als auch Hubertus Heil, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender im Deutschen Bundestag, gefordert. Mit einem Nationalen Bildungsrat soll das Wirken aller Akteure in der Bildungspolitik besser aufeinander abgestimmt werden. Beide Politiker reagierten damit auf ein Gutachten des Deutschen Gewerkschaftsbundes, das zu dem Ergebnis gekommen war, wichtige Ziele des Bildungsgipfels von 2008 seien verfehlt worden. Insbesondere die angestrebte Halbierung der Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss sei nicht erreicht worden.

Der Nationale Bildungsrat soll nach dem Vorbild des Wissenschaftsrates aus Vertretern des Bundes und der Länder bestehen und darüber hinaus Sozialpartner aus Wirtschaft und Gewerkschaften sowie Bildungswissenschaftlern eine Stimme geben. 

Beim Koalitionspartner stieß der Vorschlag auf wenig Gegenliebe. Wichtiger als ein neues Gremium sei, dass die Länder die gesparten BAföG-Ausgaben, die seit Beginn des Jahres vollständig der Bund trägt, in Schulen und Hochschulen investierten, so der bildungspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag, Albert Rupprecht. 

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Keine Kürzungen bei der Hochschulmedizin in Kiel und Lübeck

Nach massiven Protesten der Universitäten in Kiel und Lübeck hat die Regierungskoalition in Schleswig-Holstein von einer beabsichtigten Mittelkürzung in der Hochschulmedizin Abstand genommen. Die Kieler Landesregierung hatte ursprünglich bis zum Jahr 2020 insgesamt 20 Millionen Euro in der Hochschulmedizin einsparen wollen. Das war laut "Lübecker Nachrichten" und "Flensburger Tageblatt" aus ihrem Bericht an den Stabilitätsrat hervorgegangen, der im Auftrag von Bund und Ländern über die Einhaltung der Schuldenbremse wacht. 

An den Universitäten in Kiel und Lübeck hatte die Landesregierung durch Institutszusammenlegungen, Streichung von Professuren und Mittelkürzungen in der Forschung ein Einsparvolumen von 10 Millionen Euro generieren wollen. Die beiden Universitäten hatten sich daraufhin in einer gemeinsamen Erklärung "bestürzt über die massiven Einsparvorgaben" gezeigt. Die Sparmaßnahmen "hätten dramatische Folgen für die Leistungsfähigkeit von Forschung, Lehre und Krankenversorgung in der schleswig-holsteinischen Hochschulmedizin", so die Hochschulen in einer gemeinsamen Erklärung. 

Um die Vorgaben der Schuldenbremse einzuhalten, soll laut Regierungskoalition nun andernorts gespart werden. Beim Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) wollen SPD, Grüne und SSW jedoch weiterhin den Rotstift ansetzen. Die Forderung, das Defizit der UKSH durch Einsparungen und Mehreinnahmen bis 2020 um zehn Millionen Euro zu reduzieren, wurde aufrechterhalten.
http://www.uni-kiel.de/pressemeldungen/index.php?pmid=2015-010-hochschulmedizin

http://www.uni-luebeck.de/universitaet/aktuelles-zur-universitaet-und-dem-campus/aktuelles-zur-universitaet-und-dem-campus/artikel/gemeinsame-stellungnahme-zur-hochschulmedizin-in-schleswig-holstein.html

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Landesrechnungshof: Keine Unterfinanzierung, aber Mehrbedarf bei Hochschulen

Die Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern sind ausreichend finanziert, könnten aber noch effizienter arbeiten und besser kontrolliert werden. Zu diesem Ergebnis gelangt ein Bericht des Landesrechnungshofes Mecklenburg-Vorpommern, der auf Bitten der Landesregierung und der Landeshochschulen erstellt worden war und am 19. Dezember 2014 veröffentlicht wurde. Auch wenn die vom Land zur Verfügung gestellten Grundmittel je Studierenden im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich ausfielen, sei der von den Hochschulen angemeldete Mehrbedarf an Personal- und Sachmitteln anzuerkennen. Den Hochschulen seien deshalb zusätzliche Mittel zu gewähren, die durch die Kostenübernahme der Ausbildungsförderung durch den Bund freiwerden. Die Universitäten Rostock und Greifswald zeigten sich mit der Einschätzung des Landesrechnungshofes grundsätzlich zufrieden, wiesen jedoch auf weiterhin bestehende Finanzierungslücken insbesondere beim Personal hin.
http://www.lrh-mv.de/land-mv/LRH_prod/LRH/Veroeffentlichungen/Pressemitteilungen/PM141219.pdf

http://www.uni-rostock.de/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht-pressemeldung/news-artikel/grundfinanzierung-der-hochschulen-wird-erhoeht

http://www.uni-greifswald.de/informieren/presseinformationen/presseinformationen-2014/grundfinanzierung-der-universitaet-greifswald-wird-erhoeht.html

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Mehr Grundmittel

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Horst Hippler, hat die übrigen Bundesländer aufgefordert, dem Beispiel Baden-Württembergs in der Hochschulfinanzierung zu folgen. In dem am 9. Januar 2015 unterzeichneten Hochschulvertrag hatte die baden-württembergische Landesregierung den Landeshochschulen zugesichert, deren Grundfinanzierung, wie vom Wissenschaftsrat empfohlen, um drei Prozent pro Jahr anzuheben. Bis zum Jahr 2020 werden diesen damit 2,2, Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt. "Mit dem Vertrag schaffen wir Planungssicherheit für unsere Hochschulen", erklärte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. "Die Hochschulen haben damit nun die Freiheit, bis zu 3.800 neue Stellen in der Grundfinanzierung einzurichten."
http://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/hochschulfinanzierungsvertrag-perspektive-2020-unterzeichnet/
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-begruesst-verbesserte-grundfinanzierung-der-hochschulen-in-baden-wuerttemberg-3621/

 

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Hunderte unbesetzte Studienplätze

Obwohl in Berlin fast 114.000 Bewerbungen auf zulassungsbeschränkte Studiengänge eingegangen sind, sind im Wintersemester 2013/14 in grundständigen NC-Studiengängen 4,5 Prozent der 15.283 Plätze unbesetzt geblieben. Verantwortlich dafür war nicht zuletzt der nach wie vor unzureichend mögliche Abgleich von Mehrfachbewerbungen, mit denen Studierwillige ihre Chancen auf einen Studienplatz erhöhen wollen. Das berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf eine Antwort der Wissenschaftsverwaltung auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Anja Schillhaneck. An der Freien Universität seien 401 Studienplätze im grundständigen Bachelor-Bereich unbesetzt geblieben, an der Technischen Universität 95 und an der Humboldt-Universität 80.

Laut Senatsverwaltung hätten die Universitäten auf die Zahl freigebliebener Plätze bereits reagiert, indem sie mehr Studiengänge ohne Zulassungsbeschränkung anbieten. Insgesamt waren zum aktuellen Wintersemester an den drei Universitäten 51 Fächer NC-frei, 37 mehr als 2013/14.

Den Berliner Hochschulen drohen Abzüge, wenn sie die Zahl der Studienanfänger pro Jahr bei über 26.000 nicht halten. Bei der Berechnung dieser Verpflichtung kommt für die Hochschulen erschwerend dazu, dass sie Fach- und Hochschulwechsler nicht berücksichtigen dürfen. Nach Angaben der Freien Universität müssen sich deshalb 1,5 Studierende immatrikulieren, um einen Studierenden finanziert zu erhalten. 

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Kunsthistoriker gegen geplanten Verkauf von öffentlichem Kunstbesitz

Der Verband Deutscher Kunsthistoriker hat sich am 23. Dezember 2014 in einem Offenen Brief an die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gewandt, um gegen den geplanten Ver­kauf zahlreicher Kunstwerke aus öffentlichem Besitz zu protestieren. 

Was sich bereits mit dem Verkauf von Warhol-Werken ankündigt habe, scheine in noch weitaus erschreckenderem Rahmen mit der Kunstsammlung der Portigon AG fortgesetzt zu werden. Der Portigon AG wurde der Kunstbesitz der insolventen WestLB übertra­gen, die als landeseigene Bank über Jahrzehnte Kunst angekauft hatte. 

Nach den Plänen der Landesregierung stünden nun auch zahlreiche Kunstwerke zur Disposition, die der Obhut von Museen anvertraut worden seien. Die Veräußerungspläne stellten daher einen besorgniserregenden Dammbruch dar. Es sei aus gutem Grund ein Tabu, Museumsbesitz auf dem freien Kunstmarkt zu veräußern, um damit kommerzielle Profite zu erzielen. "Museumsbesitz ist unveräußerlich gestellt, um ihn den Konjunkturen des Zeitgeschmacks oder ökonomischer Bewertungen zu entziehen und in die lange Dimension künftiger Generationen zu setzen", so die Kunsthistoriker.
http://www.kunsthistoriker.org/offener_brief_nrw_kunstbesitz.html

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Karriere


Quelle: istockphoto.com

Wissenschaftlicher Nachwuchs als Themenschwerpunkt

Die Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und SPD wollen die Verbesserungen der Arbeitsbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland zu einem Themenschwerpunkt des neuen Jahres machen. Bis Frühjahr 2015 will die Regierungskoalition gemeinsame Eckpunkte gegen den Missbrauch von Befristungsmöglichkeiten auf den Weg bringen. Das kündigte die SPD-Abgeordnete Simone Raatz nach einem Koalitionsfachgespräch zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz am 17. Dezember 2014 in Berlin an. Diskutiert worden seien 2+1- oder 3+1-jährige Arbeitsverträge in der Promotionsphase, begleitet durch verpflichtende Betreuungsverträge, in der die Rechte und Pflichten des Promovenden und betreuenden Hochschullehrers festzuhalten seien. Strittig sei noch die Vertragslänge in der Postdoc-Phase. 

Laut CSU-Abgeordnetem Albrecht Rupp ist auf Bundesebene dafür zu sorgen, "dass die Vergabe von Fördermitteln an Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus dem Bundeshaushalt konsequent mit klaren Vorgaben verbunden wird, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu stärken - wer zahlt, schafft an!".

Karrieren in der Wissenschaft müssten planbarer und zuverlässiger werden, ergänzte die CDU-Abgeordnete Alexandra Dinges-Dierig. "Gleichzeitig müssen sie freie und flexible Forschung ermöglichen." Einfache Lösungen, wie etwa eine mögliche Verschärfung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes, gebe es nicht. "Wir brauchen die Mischung aus gesetzlichem Rahmen, flexiblem Budget und verantwortungsvollem Umgang mit jungen Menschen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen."
http://www.spdfraktion.de/presse/pressemitteilungen/wissenschaftszeitvertragsgesetz-es-geht-um-das-wie-nicht-um-das-ob
https://www.cducsu.de/themen/bildung-forschung-kultur-und-medien

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Barometer


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Neun von zehn gegen "Bolognisierung" der Doktorandenphase

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Dezember-Ausgabe gefragt, ob sie die Ablehnung der Hochschulrektorenkonferenz gegenüber einer strukturellen Angleichung der Promotionsphase als sogenannten "dritten Zyklus" des Bologna-Prozesses an die beiden ersten Studienzyklen "Bachelor" und "Master" teilten. 87,1 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 12,9 Prozent mit Nein.

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Quelle: istockphoto.com

Braucht Deutschland einen Nationalen Bildungsrat?

Die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag hat einen Nationalen Bildungsrat gefordert, um die Bildungspolitik besser zu koordinieren. Braucht Deutschland einen Nationalen Bildungsrat?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


VG Trier hält Konsumtion in Rheinland-Pfalz für verfassungsgemäß

(Det.) Das Verwaltungsgericht Trier (Az.: 1 K 711/14.TR) hat in einem nicht rechtskräftigen Urteil am 9. September 2014 entschieden, dass in Rheinland-Pfalz die infolge der Erhöhung des W2-Grundgehalts um 240 Euro vorgesehene Anrechnung gewährter Leistungsbezüge in Höhe von 90 Euro verfassungsgemäß sei. Rheinland-Pfalz hatte in Reaktion auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur nicht amtsangemessenen Ausgestaltung des hessischen W2-Grundgehalts vom 14. Februar 2012 die W2-Besoldung extrem zurückhaltend lediglich um 240 Euro angehoben und hiermit korrespondierend einen maximalen Konsumtionsbetrag von 90 Euro vorgesehen. Die teilweise Konsumtion bereits gewährter Leistungsbezüge (infolge der Erhöhung des Grundgehalts) verstößt nach Auffassung des VG Trier weder gegen das Leistungsprinzip noch gegen die Eigentumsgarantie. Eine Reduktion von maximal 37,5 Prozent der Leistungsbezüge sei nicht unverhältnismäßig. Gegen die Entscheidung ist Berufung eingelegt worden. In einem anderen vom Deutschen Hochschulverband (DHV) unterstützten Musterprozess wird in Rheinland-Pfalz speziell die nach Auffassung des DHV immer noch zu niedrig bemessene W2-Grundbesoldung angegriffen.

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Lineare Besoldungserhöhung 

(Ad.) Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat aufgrund des "Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetzes 2013/2014/2015" die Bezüge der Beamten zum 1. Januar 2015 linear um zwei Prozent erhöht. Das W2-Grundgehalt beträgt demgemäß seit dem 1. Januar 2015 5.283,35 Euro, das W3-Grundgehalt 6.158,47 Euro. Juniorprofessoren erhalten ein W1-Grundgehalt von 4.075,91 Euro.
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/besoldungstabellen/grundgehaelter_w.pdf

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Lehrdeputat der Hochschullehrer

(Pr.) Die Kurzinformation des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) zur Höhe des Lehrdeputates der Hochschullehrer an Universitäten ist aktualisiert worden. Auf der DHV-Homepage kann diese Information eingesehen werden unter dem Link: www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/info_blaetter/Lehrdeputat.pdf. Weiterhin finden sich in dieser Übersicht auch Informationen zur Vorlesungszeit im jeweiligen Studienjahr.

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Einkommensteuererklärung per Fax

(Uf.) Der Bundesfinanzhof hat mit Urteil vom 8. Oktober 2014 entschieden, dass eine Einkommensteuererklärung auch per Fax wirksam an das Finanzamt übergeben werden kann (Az.: VI R 82/13). Im vorliegenden Fall übermittelte eine Steuerberaterin dem Finanzamt die Steuererklärung der Steuerpflichtigen über das ELSTER-Portal ohne Zertifizierung, aber mit Unterschrift der Steuerpflichtigen. Für die Einkommensteuererklärung gilt insoweit nichts anderes als für die Übermittlung fristwahrender Schriftsätze, für die die Übermittlung per Telefax in allen Gerichtszweigen uneingeschränkt zulässig ist. 

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Auf dem Weg zur Professur 
Karriereplanung - Bewerbungstraining - Berufungscoaching   
 

(Pr.) Eine wissenschaftliche Karriere will von Anfang an gut geplant sein. Insbesondere auf dem Weg zur Professur müssen rechtzeitig strategische und auch fachspezifische Entscheidungen getroffen werden, um konkurrenzfähig zu sein und um die Chancen zu optimieren, auch einen Ruf auf eine Professur zu erhalten. Geht es konkret um eine Bewerbung auf eine Professur, gilt es, die schriftlichen Unterlagen zu perfektionieren und einen adressatenorientierten Probevortrag zu trainieren. Nicht zuletzt sollte man die "ungeschriebenen Regeln" eines möglichst guten Gesprächs mit der Berufungskommission kennen. Ist ein Ruf erteilt, muss man rechtlich, strategisch und kommunikativ gut aufgestellt mit dem Fachbereich und der Hochschulleitung über Ausstattung und Besoldung verhandeln.    

Bei diesen einzelnen Schritten begleitet Sie gerne das Expertenteam des Deutschen Hochschulverbandes (DHV). Wir halten daher für Sie entsprechende Trainings- und Coachingangebote vor:             

Allgemeine Karriereplanung und -beratung  

Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung Ihrer individuellen Berufs- und Karriereplanung und bieten Ihnen professionelle Hilfestellung bei Ihrer Standortbestimmung an. Sie bestimmen bei der Karriereberatung die für Sie relevanten Themen wie: Analyse Ihrer Karrieresituation, Stärken-Schwächen-Profil Ihrer Person, Ihre möglichen Qualifizierungsprofile und -wege, Bestimmung Ihrer realistisch möglichen Zielpositionen, Entwicklung einer individuellen Karrierestrategie, Handlungsalternativen erkennen und aufzeigen, Aufstellung bei der Bewerbung für eine Position, Selbstmarketing sowie Berufs- und Lebensplanung.    

Bewerbungstraining  

Sie werden in Anbetracht Ihrer guten schriftlichen Bewerbungsunterlagen nun zum Probevortrag und Gespräch von einer Berufungskommission eingeladen, ggf. müssen Sie auch ein Assessment-Center durchlaufen. Auf diese wichtigen Schritte bereiten die Experten des DHV Sie durch ein individuelles Training vor. Zu Ihrem Probevortrag, der im Rahmen des Trainings aufgenommen werden kann, erhalten Sie ein ausführliches und zielführendes Feedback. Für viele Bewerber stellt vor allen Dingen das Gespräch mit der Berufungskommission eine besondere Herausforderung dar, dieses wird im Rollenspiel simuliert und der Umgang mit schwierigen Fragen trainiert, so dass Sie sich "wohlpräpariert" der Bewerbungssituation stellen können.  

Intensivcoaching bei Berufungsverhandlungen  

Sie haben den Ruf erhalten und verhandeln nun mit der Hochschule über Arbeitsbedingungen, Besoldung u.v.a.m. Im Berufungscoaching wird Ihnen neben den rechtlichen Rahmenbedingungen der Professur vermittelt, wie Sie sich professionell aufstellen und eine optimale Konzeption für die anstehenden Verhandlungen bei den Berufungs - oder ggf. auch Bleibeverhandlungen - entwickeln. Regelmäßig erwarten die Fachbereiche und Hochschulleitungen ein Konzeptionspapier und Besoldungsschreiben, die Ihr Coach mit Ihnen entwickelt und optimiert. Schließlich wird die Argumentationsführung für die schriftliche und mündliche Verhandlung vorbereitet und bei Bedarf auch das Gespräch mit den einzelnen Protagonisten simuliert.    

Berufungscoachings können im Rahmen eines persönlichen Treffens mit dem Coach in der Geschäftsstelle des DHV oder auch telefonisch realisiert werden. Beratungen zur Karriereplanung und auch das Bewerbungstraining setzen in der Regel Ihr persönliches Treffen mit dem Coach voraus. Die Gebühren für die einzelnen Produkte werden entsprechend des Zeitaufwandes berechnet. Eine Zeitstunde ist dabei mit 170 Euro zzgl. USt. anzusetzen. Weitere Informationen zum Trainings- und Coachingprogramm des DHV finden Sie auch auf unserer Homepage: www.hochschulverband.de/cms1/Leistungen.html. Bei konkreten Fragen zu den Trainings- und Coachingangeboten des DHV stehen Ihnen darüber hinaus jederzeit gerne der Leiter der Abteilung "Recht und Beratung", Herr Rechtsanwalt Dr. Hubert Detmer (Tel. 0228/902 66-29, E-Mail: detmer@hochschulverband.de) und Frau Rechtsanwältin Frau Dr. Ulrike Preißler (Tel. 0228/902 66-55, E-Mail: preissler@hochschulverband.de) zur Verfügung. Wir informieren Sie ganz unverbindlich über die Begleitung, die wir Ihnen anbieten können.

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Personalia


Quelle: rlp.de

Neue Vorsitzende

Im Jahr 2015 ist Vera Reiß, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, Vorsitzende der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK). Sie wurde im Dezember 2014 von den Mitgliedern der GWK in Nachfolge von Staatsministerin Doris Ahnen gewählt. Stellvertretende diesjährige Vorsitzende der GWK ist turnusmäßig die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professorin Johanna Wanka. 

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Quelle: dlr.de

Neuer Generaldirektor

Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, Professor Johann-Dietrich Wörner, wird neuer Generaldirektor der Europäischen Raumfahrtagentur Esa. Zum 1. Juli 2015 tritt er die Nachfolge von Professor Jean-Jacques Dordain an.

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Foto: Josef Fischnaller

Schader-Preis 2015

Professorin Angelika Nußberger erhält den diesjährigen Schader-Preis, der mit 15.000 Euro dotiert ist. Die Juristin und Slawistin ist Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg und Direktorin des Instituts für osteuropäisches Recht und Rechtsvergleichung der Universität zu Köln. Die Schader-Stiftung zeichnet jährlich Forscherinnen und Forscher aus, die mit wissenschaftlicher Arbeit und öffentlichem Wirken wichtige Beiträge für die Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten.

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DHV-Seminare


Ausgewählte DHV-Seminare im Februar 2015

 

Die Steuererklärung für Wissenschaftler
Wissenschaftszentrum Bonn
Dienstag, 3. Februar 2015, 11:00-16:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/911.html
 

Rechte und Pflichten in Gleichstellungs- und Genderfragen an Hochschulen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Donnerstag, 5. Februar 2015, 11:00-17:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/1397.html
 

Präsentationstechniken und Medieneinsatz in der Hochschullehre
Universität Mannheim
Freitag, 6. Februar 2015, 10:00-18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/1077.html
 

Die Professur - Rechte und Pflichten
Universität Mannheim
Donnerstag, 19. Februar 2015, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/659.html

Konfliktmanagement an der Hochschule
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Donnerstag/Freitag, 19./20. Februar 2015, 
1. Seminartag 10:00 Uhr bis 2. Seminartag 17:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/635.html
 

Zeit- und Selbstmanagement
Universität Mannheim
Montag, 23. Februar 2015, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/638.html
 

Karriere und Berufung - Wie werde ich Professor/Professorin?
Universität Mannheim
Dienstag, 24. Januar 2015, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/887.html
 

Forschungsförderung strategisch nutzen
Universität Mannheim
Dienstag, 24. Januar 2015, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/646.html
 

Publishing in scientific journals
 
- In Zusammenarbeit mit dem Nationalen Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) -
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Donnerstag/Freitag, 26./27. Februar 2015, 
 1. Seminartag 10:00 Uhr bis 2. Seminartag 17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1391.html
 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Publikationen


Hochschullehrerverzeichnis 2014

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist im Juni 2014 neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 197,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 329 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten finden (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Bestellung bitte an:  

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn 

oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) kann zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband ebenfalls bei dem De Gruyter Verlag direkt bestellt werden unter der E-Mail- Adresse: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Fünfte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: Open Access

Mit Beiträgen von Peter Strohschneider, Gerald Spindler, Wolfgang König, Angelika Lex

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DHV-Ticker


Neue DHV-Gruppe Universitätsmedizin Berlin

Auf Wunsch der Berliner DHV-Mitglieder, die in der Universitätsmedizin tätig sind, ist eine neue DHV-Gruppe Universitätsmedizin Berlin gegründet worden. Sie setzt sich aus Wissenschaftlern zusammen, die an der Charité mit ihren vier Standorten Campus Buch, Campus Virchow-Klinikum, Campus Charité Mitte und Campus Benjamin Franklin tätig sind.

Nach den schriftlichen Vorstandswahlen gehören dem dreiköpfigen Vorstand der neuen DHV-Gruppe an: Herr Professor Christof Dame (Oberarzt und stellvertretender Direktor der Klinik für Neonatologie, Campus Virchow-Klinikum), Herr Professor Hans-Hellmut Neumayer (Direktor der Medizinischen Klinik mit dem Schwerpunkt Nephrologie, Campus Charité Mitte) und Herr Professor Christoph Stein (Direktor der Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt Intensivmedizin, Campus Benjamin Franklin).

 

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Zwei neue Mitglieder werben - ein Jahr beitragsfrei
 
(Wi.) Mitglieder werben lohnt sich: Der DHV bietet für das Jahr 2015 eine neue "Mitglieder werben Mitglieder-Aktion" mit attraktiven Preisen an. 
 
Als Dankeschön erhält jedes Mitglied, das im Jahr 2015 mehr als ein neues Mitglied wirbt, eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro, Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an einem DHV-Seminar u.a.). Darüber hinaus wird unter allen Teilnehmern an der Werbeaktion eine Wochenendreise über 750 Euro verlost und ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2015 die meisten Mitglieder geworben hat.
 
Es lohnt sich also, nicht nur Mitglied im DHV zu sein, sondern auch neue Mitglieder für den DHV zu gewinnen.
 
Interessierte Mitglieder erhalten weitere Informationen auf der Homepage des DHV unter http://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Ruhe sanft?

Das nächtliche Lesen auf hell beleuchteten Tablets und Readern kann die innere Uhr des Menschen beeinflussen und somit den Schlafrhythmus stören. Wer vier Stunden lang auf seinem E-Reader lese, bei dem schalte die innere Uhr um durchschnittlich 1,5 Stunden verzögert in den Ruhemodus. Das berichtet der "Focus" unter Berufung auf eine Publikation, die Wissenschaftler im Fachjournal "Proceedings" der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften (PNAS) veröffentlicht haben. Als Maß galt der Spiegel des Hormons Melatonin, das den Schlaf reguliert. Zu vermuten sei, dass ein hoher Anteil blauen Lichts der Bildschirme die Veränderung auslöst.

Ihre nicht allzu repräsentativen Untersuchungen stellten die Forscher an zwölf Versuchspersonen an, die vor dem Schlafengehen vier Stunden lang entweder in gedruckten Büchern oder auf E-Readern lasen. Nach fünf Tagen wurde das Medium gewechselt.

Jene Probanden, die E-Books gelesen hatten, fanden erst nach längerer Zeit Schlaf als nach dem Lesen der gedruckten Ausgaben. Auch die Traumphasen waren reduziert. Am darauffolgenden Morgen waren die Leser der elektronischen Bücher weniger gut erholt und aufmerksam.

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Kooperationspartner des DHV

DHV und Hugendubel 

 (Gü.) Die HANSER eLibrary bietet spezialisierte Fachinformationen für Wissenschaftler an Hochschulen und Institutionen. Sie finden dort über 1.100 E-Books und E-Journals aus verschiedenen Fachgebieten und jährlich über 200 Neuerscheinungen. Der Schwerpunkt der Publikationen liegt dabei in den Bereichen Technik, IT und Wirtschaft. Die Vorteile der Nutzung der HANSER eLibrary auf einen Blick:

- Downloadmodell
- zeitlich unbegrenzte Nutzung
- unbegrenzte Anzahl an Simultanzugriffen
 - Volltextsuche im gesamten Archiv oder auf Titel- und Kapitelebene
- Volltextindexierung
- einzelne Buchkapitel als PDF-Dokument abrufbar
- unbegrenzter Ausdruck und Download von Seiten
- Nutzungsstatistiken nach dem COUNTER-Standard
- MARC 21 Datensätze verfügbar 
- Pick & Choose (ab 20 Titeln)

Sehr gern schalten wir für Sie einen kostenlosen und unverbindlichen Testzugang frei oder erstellen Ihnen ein konkretes Angebot - zugeschnitten auf Ihre inhaltlichen Bedürfnisse. 

Hugendubel Fachinformationen - Wir sind für Sie da!
Unsere Buchhandlungen, Kontaktdaten und Ansprechpartner finden Sie unter: www.hugendubel.info/stores 

Sie erreichen uns zentral per Mail unter:
info@hugendubel.info oder unter 089/30757575. 

Haben Sie individuelle Wünsche?

Sehr gern steht Ihnen unser Vertriebsleiter, Herr Thomas Falk, unter Tel.: 0151/14010903 oder t.falk@hugendubel.info zur Verfügung.

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DHV und VS Möbel 

(Gü.) Besuchen Sie VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken auf der Didacta vom 24. bis 28. Februar 2015

Der Schul- und Büromöbelproduzent VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken aus Tauberbischofsheim steht für qualitativ hochwertige ganzheitliche Einrichtungs- und Systemkonzepte für die gesamte Bildungsbiografie. Ob Kindergarten, Grundschule, weiterführende Schule, Hochschule oder berufliche Weiterbildung: Das bedarfsgerechte und praxiserprobte Produktspektrum des Komplettanbieters richtet sich an alle Zielgruppen des Bildungssektors. VS bietet nicht nur Möbel, sondern auch Medientechnik und einen umfassenden Service - alles aus einer Hand.

Seine Kompetenzen unterstreicht VS in diesem Jahr in Halle 14_15, Stand B06  mit einem innovativen Standkonzept. Auf 379 m² zeigt das Unternehmen alles, was für einen effektiven Ablauf des Unterrichtsalltags weiterhin erforderlich ist. Unter dem Titel "Systemhaus Schule - Möbel, Medien, Service für den Lebensraum Schule" taucht der Messebesucher ein in eine Welt rund ums zeitgemäße flexible und vernetzte Klassenzimmer. 

Weitere Informationen unter:
http://www.hochschulverband.de/VS-Kooperation.pdf 

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DHV und Seminaris

(Gü.)  Auf den Spuren des Nobel-Trails
Seminaris CampusHotel Berlin für Entdecker 

In unmittelbarer Nähe zu Forschung und Wissenschaft, auf dem Campus der Freien Universität Berlin, liegt das Seminaris CampusHotel Berlin im Stadtteil Dahlem. Von pittoresken Villen und dem Grün der Parkanlagen umgeben, finden sich hier zahlreiche Wissenschaftseinrichtungen mit großen Traditionen, namhafte Nobelpreisträger haben hier geforscht und gelehrt. 

Das Haus selbst bietet alle Vorzüge eines hochmodernen Konferenzhotels, ist hervorragend erreichbar und gehört zu den erfolgreichsten Berliner Tagungshotels. Entdecker folgen per moderner Gratis-App dem Nobel-Trail und erkunden zu Fuß oder per Segway in der unmittelbaren Umgebung, wo einst Otto Hahn, Liese Meitner oder Max Planck lebten und arbeiteten.

Informationen zu allen DHV-Vorzugskonditionen in den Seminaris Hotels & Meeting Resorts unter Tel. 04131 713-888 oder per mail: sales@seminaris.de 

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DHV und Fundraiser-Magazin

(Gü.) Fundraising für Hochschulen

Fast 450 Teilnehmern aus Non-Profit-Organisationen nahmen im letzten Jahr an den regionalen Fundraisingtagen des Fundraiser-Magazins teil. Am 5. Februar 2015 findet im Wissenschaftspark Gelsenkirchen der 5. Fundraisingtag NRW und am 12. März 2015 der 7. Fundraisingtag München an der Hochschule München statt. Internationale und nationale Referenten aus Non-Profit-Organisationen sowie Bildungsinstitutionen wie der International University Bad Honnef oder der Max-Planck-Gesellschaft berichten aus ihrer Fundraising-Praxis, unter anderem über die richtige Ansprache von Großspenden und die Anbahnung von Unternehmenskooperationen. Für Non-Profits gilt für den Fundraisingtag in München noch ein attraktiver Frühbucherrabatt von 40 Euro bis zum 31. Januar 2015.
http://www.fundraisingtage.de

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Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

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