DHV-Newsletter 2/2015

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Deutscher Hochschulverband - Köpfe die Wissen schaffen

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Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

Wanka will Arbeitsbedingungen für Nachwuchs verbessern

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professorin Johanna Wanka, will mit einer Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes gegen die miserablen Arbeitsbedingungen vieler Nachwuchswissenschaftler vorgehen. Die Möglichkeit, Forschern befristete Verträge zu geben, werde "teilweise ausgenutzt", erklärte die Ministerin in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung": "Es ist indiskutabel, dass mehr als die Hälfte der Wissenschaftler bei ihrem ersten Vertrag kürzer als ein Jahr beschäftigt werden." Bei Doktorarbeiten müsse sich die Vertragsdauer daran orientieren, wie viel Zeit für eine Promotion normalerweise nötig sei. "Das wird selten unter drei Jahren gehen", so Wanka. Ähnlich sei es bei Drittmittelprojekten, bei denen die Verträge so lange laufen sollten wie das Projekt. Daueraufgaben dürften nicht über Zeitverträge erledigt werden. "Wir müssen aber auch aufpassen", fuhr die Ministerin fort. "Starre Mindestzeiten für alle wären kontraproduktiv und würden nur Stellen und damit Chancen kosten." 

Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Bernhard Kempen, begrüßte die Aussagen. "Alle Insider wissen wie es läuft - und es läuft nicht rund", äußerte Kempen mit Blick auf die Arbeitsbedingungen von Nachwuchswissenschaftlern ebenfalls gegenüber der "Süddeutschen Zeitung". Ihre Situation werde ausgenutzt - "unvernünftig, fahrlässig, manchmal sogar boshaft". Eine Mindestvertragsdauer für Doktoranden von drei Jahren lehnte er allerdings ab. "Das geht an der Lebenswirklichkeit mancher Fächer vorbei, es gibt Leute, die schreiben prima Arbeiten in einem Jahr."

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Erstmals mehr Master- als Bachelor-Studiengänge

Wer heute ein Studium in Deutschland aufnimmt, kann derzeit aus 17.437 verschiedenen Studiengängen wählen. Das geht aus den neuesten statistischen Daten zu Studienangeboten an Hochschulen in Deutschland hervor, die die Hochschulrektorenkonferenz herausgibt. Für gut die Hälfte der Bachelor-Angebote gibt es demnach keine Zugangsbeschränkungen, bei den Master-Programmen gilt dies für knapp zwei Drittel.

Vor allem bei Master-Studiengängen ist ein Angebotszuwachs zu verzeichnen: Ihre Gesamtzahl (7.689) überstieg erstmals knapp die der Bachelor-Angebote (7.685). Dabei stellte sich das Verhältnis von Master- zu Bachelor-Programmen je nach Hochschultyp anders dar: An Universitäten wurden deutlich mehr Master als Bachelor angeboten. Hier standen 5.272 Master- 4.061 Bachelor-Programmen gegenüber. An den Fachhochschulen gab es dagegen 3.234 Bachelor- und 1.940 Master-Studiengänge. 
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/neue-hrk-daten-mehr-studiengaenge-stabile-zulassungsbeschraenkungen-3637/

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Bundesweit mindestens 14.579 unbesetzte NC-Studienplätze

Nach Recherchen von "Spiegel Online" sind im Wintersemester 2014/15 Tausende von Studienplätzen unbesetzt geblieben. Allein in den besonders begehrten Numerus-Clausus-Fächern (NC) hätten bis zum Januar mindestens 14.579 Plätze nicht vergeben werden können. Während eine komplette Auslastung aller zulassungsbeschränkter Studienfächer lediglich Sachsen vermeldet habe, gebe es den zahlenmäßig größten Anteil an freien NC-Studienplätzen bei Bachelor-Studiengängen in Nordrhein-Westfalen. 8.398 Plätze wurden hier nicht besetzt. Den größten prozentualen Anteil an unbesetzten Bachelor-NC-Plätzen verzeichneten Universitäten in Thüringen (12,8 Prozent) und Fachhochschulen in Mecklenburg-Vorpommern (16,1 Prozent). Den größten Anteil an unbesetzten Master-NC-Plätzen wiesen hingegen Universitäten in Mecklenburg-Vorpommern (26,4 Prozent) und Pädagogische Hochschulen in Baden-Württemberg (29,2 Prozent) aus. Keine aktuellen Zahlen legten Berlin, Brandenburg, Hessen, das Saarland und Schleswig-Holstein vor.

Wie aber aus den vorhandenen Zahlen hervorgeht, bleibt das Problem einer effektiven Verteilung der Studienplätze in Deutschland nach wie vor ungelöst. An dem computergestützten "dialogorientierten Serviceverfahren" der Stiftung für Hochschulzulassung, mit dem Bund und Länder das Chaos bei der Studienplatzvergabe zu beenden hofften, nehmen bislang lediglich 62 Hochschulen teil (vgl. Newsletter 7/2014). 

Gleichwohl verteidigte der Vizepräsident für Lehre und Studium der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Holger Burckhart, das "dialogorientierte Serviceverfahren". Als Hemmschuh für die Teilnahme wirke sich nicht zuletzt der von den Ländern geschlossene Staatsvertrag aus, nach dem die Hochschulen die Kosten des Verfahrens tragen sollten. "Das muss bei der gerade anstehenden Revision des Vertrags unbedingt korrigiert werden", so Burkhardt. "Die Hochschulen nehmen mit der Hochschulzulassung eine staatliche Aufgabe wahr, die die Länder zu finanzieren haben."
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hochschulen-verantwortungsvoller-umgang-mit-zulassung-zum-studium-3640/

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Stifter im Visier

Die Anti-Korruptionsorganisation Transparency International (TI) warnt vor immer engeren Verflechtungen von Hochschulen und Unternehmen. 1,3 Milliarden Euro fließen demnach pro Jahr als Drittmittel aus der Wirtschaft - doppelt so viel wie vor zehn Jahren. Bundesweit gebe es rund 1.000 Professuren, die von Firmen oder Stiftungen finanziert würden. 

Der Freie Zusammenschluss von StudentInnenschaften (fzs), TI und die Zeitung "taz" präsentierten zugleich eine neue Version ihrer Webseite "hochschulwatch.de", die sich seit 2013 mit den Verquickungen deutscher Hochschulen mit der Wirtschaft beschäftigt (vgl. Newsletter 2/2013). Auf der Website können Nutzer gezielt nach Geldgebern aus der Wirtschaft suchen oder eigene Angaben zu Beispielen von Einflussnahme machen. 

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Quelle: istockphoto.com

Drei Prozent-Marke bei FuE-Anteil am BIP verfehlt

Im Jahr 2013 sind die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozent auf fast 80,2 Milliarden Euro gestiegen. Die FuE-Ausgaben der Hochschulen (plus 3,2 Prozent) sowie der außeruniversitären Forschungseinrichtungen (plus 6,7 Prozent) wuchsen, die Ausgaben der deutschen Wirtschaft verblieben im Jahr 2013 dagegen etwa auf dem Niveau des Vorjahres bei 53,6 Milliarden Euro. Dies geht aus einer aktuellen FuE-Erhebung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft hervor. 

Der Anteil der FuE-Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland liegt nach einer rechnerischen Umstellung des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen nunmehr bei 2,85 Prozent. Der politisch angestrebte Wert von drei Prozent wurde damit erneut verfehlt. Über dem Drei-Prozent-Ziel liegen derzeit hingegen Schweden und Finnland mit einem Anteil von 3,2 bzw. 3,3 Prozent am BIP. EU-weit betragen die FuE-Ausgaben am BIP lediglich 2,02 Prozent. 
http://www.bmbf.de/press/3730.php
http://www.stifterverband.info/presse/pressemitteilungen/2015_01_23_fue/index.html

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Kriterien für die Anerkennung nichtstaatlicher Hochschulen

Der Wissenschaftsrat hat bei seinen Wintersitzungen in Berlin überarbeitete Fassungen des "Leitfadens der Institutionellen Akkreditierung nichtstaatlicher Hochschulen" sowie des "Leitfadens der Konzeptprüfung nichtstaatlicher Hochschulen in Gründung" verabschiedet. Darin hat er erstmals Voraussetzungen der Hochschulförmigkeit formuliert, die als Kernanforderung der Akkreditierung von einer nicht­staat­lichen Hochschule erfüllt werden müssen. Dazu zählen Aspekte wie Freiheit von Forschung und Lehre, mitgliedschaftliche Organisation, systematische Verankerung von Forschung in der Hochschule und Mindestanforderungen an die Zahl der hauptberuflichen Professuren. Im Bereich Hochschulgovernance gelte es, insbesondere auf die nötige Unabhängigkeit der akademischen Belange einer Hochschule von ihrem wirtschaftlichen Betreiber zu achten.
http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=1261&L=

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Quelle: ZDH

Abitur und Gesellenbrief im Paket

Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, will Lehrlingen die Möglichkeit bieten, beruflichen Lehrabschluss und Hochschulreife im Paket zu erwerben. "Dazu brauchen wir ein duales Gymnasium in allen 16 Bundesländern - und perspektivisch auch für alle Berufe", erklärte Wollseifer gegenüber dem "Handelsblatt". 

Um entsprechende Reformen an den Berufsschulen zu ermöglichen, will Wollseifer umgehend das Gespräch mit den Kultusministern suchen. Es gehe ihm ausdrücklich nicht um eine Reform des Gymnasiums. Basis soll die duale Ausbildung im Betrieb bleiben. "An der Berufsschule jedoch sollten ambitionierte Lehrlinge Lehrveranstaltungen besuchen können, die zum Abitur führen." 

Mit Abitur und Gesellenbrief könnten sie auch sofort den Meisterbrief anschließen. Das Vorbild dafür seien Österreich und die Schweiz. Dort bestehe flächendeckend die Möglichkeit, Abiturvorbereitung und Berufsausbildung parallel zu absolvieren. Bisher ist Lehre plus Fachabitur an beruflichen Schulen möglich, aber nur für neun Berufe, darunter Industriemechaniker und Mechatroniker. 

232 Jugendliche streben aktuell diese Doppelqualifizierung an. Das neue Konzept soll die Lehre attraktiver machen, vor allem für leistungsstarke Schüler: "Sie könnten Lehre und Abitur im Doppelpack machen und zudem schon früh Geld verdienen", warb Handwerkspräsident Wollseifer.

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W-Besoldung: DHV sieht "Forschritt, aber keinen Durchbruch"

Die Vorsitzende des Landesverbandes Berlin im Deutschen Hochschulverband (DHV), Professorin Susanne Fontaine, hat es begrüßt, dass CDU- und SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus Korrekturen am Senatsentwurf zur Reform der Professorenbesoldung vornehmen wollen: "Die Änderungsvorschläge sind ein Fortschritt, aber längst noch kein Durchbruch."

Positiv hervorzuheben sei, dass das Grundgehalt von Juniorprofessoren um 200 Euro aufgestockt werden solle. "Neben Baden-Württemberg wäre Berlin damit das einzige Bundesland, dass eine Erhöhung der W1-Grundvergütung im Zuge der nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 14. Februar 2012 erforderlichen Reform der W-Besoldung vorsieht", betonte Fontaine. Ob allerdings die vorgesehene Aufstockung reiche, um eine amtsangemessene Besoldung von Juniorprofessoren in Berlin sicherzustellen, bleibe gegebenenfalls weiterhin gerichtlich zu klären. 

Richtig, so die Landesverbandsvorsitzende weiter, sei ebenfalls, dass CDU und SPD von einer vollständigen Konsumtion von Leistungsbezügen Abstand nehmen wollten. Um die Besoldungsreform aufkommensneutral zu gestalten, hatte der Senat einen Aufstockungsbetrag von bis zu 659 Euro auf das W2- und von bis zu 473 Euro auf das W3-Grundgehalt vorgesehen, der jedoch vollständig mit den Leistungszulagen verrechnet werden sollte. Nur wenige Professoren mit geringen oder ohne Leistungszulagen hätten davon profitiert. Nach Vorstellung der beiden Fraktionen sollen nunmehr lediglich 50 Prozent der Leistungszulagen auf die erhöhten Grundgehälter anrechenbar sein. "Das Grundproblem wird dadurch gemildert, nicht jedoch behoben", erklärte Fontaine. "Rechtlich verbindlich zugesagte Leistungsbezüge müssen unangetastet bleiben und dürfen auch nicht teilweise in Grundgehalt umgewandelt werden." Sollte auch ein überarbeiteter Entwurf zur W-Besoldung Verrechnungen von Leistungszulagen und Grundgehalt enthalten, werde der DHV als Interessenvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler seinen Mitgliedern trotz mancher Verbesserungen auch weiterhin rechtliche Schritte nahelegen müssen, sobald das Gesetz in Kraft trete, so Fontaine abschließend. 

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Novelle: Zivilklausel und Transparenz für Drittmittelforschung

Bremens staatliche Hochschulen sollen gesetzlich dazu verpflichtet werden, "in Forschung, Lehre und Studium ausschließlich friedliche Zwecke" zu verfolgen. Das sieht ein Gesetzentwurf der rot-grünen Landesregierung vor. Bisher galten nur hochschulinterne Zivilklauseln. Sowohl die Hochschulen als auch der Deutsche Hochschulverband lehnen den Vorstoß als Eingriff in die Wissenschaftsfreiheit ab. 

Auf Kritik der Hochschulen stoßen auch die Pläne für eine Datenbank, in der alle Drittmittelprojekte der Hochschulen mit Zielen, Geldgebern und Fördersummen aufgelistet werden sollen. Ab einer Förderung von 5.000 Euro sollen Hochschulleitungen außerdem die Verträge mit den Geldgebern offenlegen müssen. Die Universität Bremen befürchtet, dass durch die Veröffentlichungspflicht wichtige Interessen der Geldgeber verletzt werden könnten.

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Zielvereinbarungen unterzeichnet

Der Streit um die Einsparziele bei Sachsen-Anhalts Hochschulen hat zumindest formal ein Ende gefunden. Am 29. Januar 2015 unterzeichneten die Hochschulrektoren und Wissenschaftsminister Hartmut Möllring die Zielvereinbarungen für die Zeit bis 2019. Darin verpflichten sich die Hochschulen, 1,5 Prozent ihres bisherigen Budgets einzusparen. 

Detailliertere Planungen gibt es aber noch nicht. Während die Universität Magdeburg beispielsweise auf die Schließung einzelner Fächer setzt, hat die Universität Halle noch keine konkreten Pläne (vgl. dazu auch Newsletter 10/2014). Bis zum Wintersemester 2015/16 wolle seine Hochschule ein Konzept vorlegen, erklärte dazu ihr Rektor Professor Udo Sträter. 

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Rahmenvorgabe: Hochschulen wollen sich nicht bevormunden lassen

Die nordrhein-westfälischen Hochschulen warnen Presseberichten zufolge vor einer Bevormundung durch die rot-grüne Landesregierung. Im Entwurf für eine neue Rahmenverordnung plant das Wissenschaftsministerium mehr Eingriffsmöglichkeiten bei Personal-, Haushalts- und Wirtschaftsfragen der Hochschulen. 

Professorin Ursula Gather, Präsidentin der Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW, kritisierte, dass das Ministerium "letztlich ohne das Einverständnis der Hochschulen" verbindliche Vorschriften zu zentralen Verwaltungsfragen verordnen wolle. Das sei "strikt" abzulehnen. 

In Stellungnahmen für eine Anhörung im Landtag klagten Rektoren und Kanzler der Universitäten und Hochschulen über mögliche Eingriffe des Landes. Ein vergleichbares Regelungswerk existiere bundesweit für den Hochschulbereich bislang nicht. Laut Gather ist nicht auszuschließen, dass die Rahmenvorgaben auch Forschung und Lehre betreffen könnten. Dies stehe aber in Widerspruch zu Wissenschafts- und Lehrfreiheit. 

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Hochschulen als Wirtschaftsfaktor

Hamburgs Hochschulen sind für den Stadtstaat ein wirtschaftlicher Gewinn. Das geht aus einer aktuellen Studie von DIW ECON, dem Beratungsunternehmen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, hervor, die die Landeshochschulen in Auftrag gegeben hatten. Der Bruttowertschöpfungseffekt aller staatlichen Hamburger Hochschulen lag demnach 2013 bei rund 1,3 Milliarden Euro. Dem standen Zuweisungen in Höhe von 626 Millionen Euro gegenüber. Als starker Wirtschaftsfaktor für die Hansestadt tragen die Hochschulen rund 1,4 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Etwa 11.000 Menschen sind direkt an den Hochschulen beschäftigt. Hinzu komme noch einmal die gleiche Anzahl an Personen, deren Arbeitsplatz mittelbar an den Hochschulen hänge, heißt es in dem Gutachten weiter.
http://diw-econ.de/wirtschaftsfaktor-hochschule-in-der-freien-und-hansestadt-hamburg/
 

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Weniger Studienplätze

Die Universität Hamburg wird nach einem Bericht des "Hamburger Abendblatts" weiter schrumpfen: Die Zahl der von der Stadt finanzierten Plätze für Studienanfänger soll bis 2016 um 379 gegenüber 2013 auf 8.069 abgesenkt werden. Dies entspricht einem Minus von 4,5 Prozent. Das sieht die "Vereinbarung über die Ausbildungskapazität 2015 und 2016" vor, die Wissenschaftssenatorin Dorothee Stapelfeldt und der Präsident der Universität Hamburg, Professor Dieter Lenzen, unterzeichnet haben.

Der Kontrakt sieht außerdem vor, dass das Kontingent der Lehrveranstaltungen gekürzt wird. Wurden 2013 Vorlesungen und Seminare noch im Umfang von 19.127 Zeitstunden abgehalten, so soll die Gesamtzahl im laufenden Jahr auf 18.530 Stunden und 2016 auf 18.190 Stunden absinken. Besonders betroffen von dem Minus in der Lehre und dem Abbau der Studienplätze sind die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, die allein 259 Studienplätze einbüßen. Von derzeit 75,5 Professuren und 140,1 Vollzeitstellen für wissenschaftliche Mitarbeiter sollen hier 2016 noch 62,2 Professuren und 120,3 Stellen für wissenschaftliches Personal übrig bleiben.

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Affenversuche: Razzia am Tübinger Max-Planck-Institut

Die Staatsanwaltschaft Tübingen hat nach massiver Kritik an Affenversuchen das Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik durchsucht. Es werde geprüft, ob es bei den Versuchen mit den Affen zu Verstößen gegen das Tierschutzgesetz gekommen sei, wurde mitgeteilt. Der Anfangsverdacht stütze sich auf mehrere Strafanzeigen sowie bisherige Ermittlungen gegen die Forschungseinrichtung, die sich mit Signal- und Informationsverarbeitung im Gehirn beschäftigt. Bei der Durchsuchung am 27. Janaur 2015 seien umfangreiche Unterlagen sichergestellt worden, die nun ausgewertet würden, hieß es. 

Die Max-Planck-Gesellschaft zeigte sich verwundert über die Durchsuchung. Sämtliche Unterlagen, die die Staatsanwaltschaft verlangt habe, seien dieser sowie dem Regierungspräsidium Tübingen bereits offengelegt worden. Da laut Regierungspräsidium bislang keine Verfehlungen nachgewiesen werden konnten, darf das Tübinger Institut vorerst ohne Einschränkung weiter Tierversuche durchführen. Nach einem Fernsehbericht vom September 2014 über die Haltung von Versuchsaffen in Tübingen hatte die Max-Planck-Gesellschaft bereits Verstöße gegen das Tierschutzgesetz zurückgewiesen, zugleich aber eine bessere Betreuung der Tiere angekündigt. 

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Startschuss für das Wissenschaftsjahr 2015 zur "Zukunftsstadt"

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professorin Johanna Wanka, hat am 19. Februar 2015 in Berlin das Wissenschaftsjahr 2015 eröffnet. Unter dem Motto "Zukunftsstadt" gibt es in den kommenden Monaten bundesweit mehrere hundert Gesprächsrunden, Ausstellungen und Wettbewerbe, die sich mit den ökologischen und sozialen Herausforderungen großer Städte befassen. Das Bundesministerium unterstützt die Veranstaltungsreihe mit sechs Millionen Euro und stellt darüber hinaus für verschiedene Forschungsprojekte zur "Zukunftsstadt" in den kommenden fünf Jahren 150 Millionen Euro zur Verfügung.
http://www.bmbf.de/25388.php
http://www.wissenschaftsjahr-zukunftsstadt.de/index.php?id=76

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Karriere


Längerfristige Verträge für Nachwuchswissenschaftler

Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee will Nachwuchsforscher an Thüringer Hochschulen mit langfristigeren Verträgen ausstatten. Dazu will das Wissenschaftsministerium in diesem Jahr unter anderem eine halbe Million Euro für ein Programm bereitstellen, das jungen Wissenschaftlern den Weg zu einer Professorenstelle erleichtern soll. Bei den sogenannten "Tenure-Track"-Professuren besteht die Gelegenheit, nach einer befristeten Bewährungszeit eine Festanstellung als Hochschullehrer zu erhalten. "Damit wollen wir auch einen Beitrag leisten, um die Attraktivität des Hochschulstandorts Thüringen insgesamt zu erhöhen und qualifizierte Nachwuchswissenschaftler ins Land zu locken", erklärte Tiefensee. Wie viele längerfristige Stellen im Freistaat geschaffen werden sollen, blieb allerdings offen.        
http://www.thueringen.de/th6/tmwat/service/pressemitteilungen/82716/index.aspx

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Nein zum Nationalen Bildungsrat

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Januar-Ausgabe gefragt, ob es eines Nationalen Bildungsrates bedarf, um die Bildungspolitik besser zu koordinieren. 67,3 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Nein, 32,7 Prozent mit Ja.

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Quelle: istockphoto.com

Ja zum "dualen Gymnasium"?

Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, will die Attraktivität von Lehrberufen erhöhen und deshalb Lehrlingen die Möglichkeit bieten, Gesellenbrief und Abitur im Paket zu erwerben. Unterstützen Sie diesen Vorstoß?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


Quelle: istockphoto.com

Geldstrafe wegen Facebook-Beleidigung

Akif Pirinçci, der durch umstrittene Publikationen und einen Katzenroman bekannt wurde, hat einen Strafbefehl in Höhe von 8.000 Euro wegen Beleidigung akzeptiert. Der Autor hatte auf seiner Facebook-Seite einen Professor der Biologie und Sozialwissenschaft verunglimpft. Die Sexualtheorie des Professors sei "geisteskrank" und "durchgeknallt". Der Wissenschaftler selbst sei ein "Irrer" und habe "einen Dachschaden", seine Theorie sei ein "Juwel der Dummheit". Der Professor hatte daraufhin Strafanzeige erstattet.

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Quelle: istockphoto.com

Altersgrenze für den Bezug von Kindergeld 

(Uf.) Kinder sind dann beihilferechtlich berücksichtigungsfähige Angehörige, wenn sie bei dem/der beihilfeberechtigten Hochschullehrer/Hochschullehrerin im Familienzuschlag berücksichtigungsfähig sind. Mit dem Steueränderungsgesetz im Jahr 2007 wurde die Altersgrenze für den Bezug von Kindergeld und damit für die Berücksichtigungsfähigkeit beim Familienzuschlag mit Wirkung zum 1. Januar 2007 stufenweise vom 27. auf das 25. Lebensjahr herabgesetzt. Die Kinder der Geburtsjahrgänge 1981 und früher sind nicht betroffen. Kinder des Geburtsjahrgangs 1982 bleiben bis zur Vollendung des 26. Lebensjahres kindergeldberechtigt. Kinder ab dem Geburtsjahr 1983 und jünger sind nur noch bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres, jeweils zuzüglich etwaiger Zeiten eines Wehr-/Zivil- oder befreienden Entwicklungshelferdienstes, kindergeld- und damit familienzuschlagsberechtigt. Die Herabsetzung des Lebensalters wirkt sich damit beim Familienzuschlag und bei der Beihilfe aus. Das Bundesinnenministerium hat am 14. Januar 2015 ein Schreiben herausgegeben, in dem es mitteilt, dass diese Regelung weiterhin gilt, auch wenn es eine Verfassungsbeschwerde gegen die Absenkung der Altersgrenze (Az.: 2 BvR 646/14) gibt, so dass Anträge von beihilfeberechtigten Hochschullehrern und Hochschullehrerinnen auf Erstattung von entstandenen Aufwendungen im Beihilferecht in Folge der Herabsetzung der Altersgrenze für die Berücksichtigungsfähigkeit von Kindern sowie das Ruhen des Verfahrens bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts als unzulässig zurückgewiesen werden und einem Antrag auf Ruhen des Verfahrens nicht entsprochen wird. 

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Personalia


Quelle: Uni Kassel

Neuer Präsident

Professor Reiner Finkeldey wird neuer Präsident der Universität Kassel. Zum 1. Oktober 2015 tritt der Forstgenetiker und Vizepräsident der Universität Göttingen die Nachfolge von Professor Rolf-Dieter Postlep an, der aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl stand.

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Foto: David Ausserhofer

Neuer Vorsitzender

Professor Hans-Ulrich Heiß von der Technischen Universität Berlin ist seit dem 1. Januar 2015 neuer Vorsitzender des Dachvereins 4Ing, Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und Informatik an Universitäten. Er löst Professor Manfred Hampe von der Technischen Universität Darmstadt ab.

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Quelle: helmholtz-hzi.de

Louis-Jeantet-Preis für Medizin

Professorin Emmanuelle Charpentier von der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig erhält am 22. April 2015 in Genf den mit 700.000 Franken (ca. 690.000 Euro) dotierten Louis-Jeantet-Preis für Medizin. Die gebürtige Französin wird damit für ihren Beitrag zur Nutzbarmachung eines alten Mechanismus der bakteriellen Immunität zu einer leistungsstarken Technologie zur Bearbeitung von Genomen geehrt. Neben der Mikrobiologin wird auch Professor Rudolf Zechner von der Universität Graz für seine Forschungen zum Fettstoffwechsel ausgezeichnet.

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Quelle: umm.de

Johann-Georg-Zimmermann-Forschungspreis

Der mit 10.000 Euro dotierte Johann-Georg-Zimmermann-Forschungspreis geht an den Privatdozenten Daniel Nowak von der Universität Mannheim. Nowak erforscht, wie das sogenannte Myelodysplastische Syndrom, das die Blutbildung stört, entsteht. Das Krankheitsbild kann zum Blutkrebs führen. Mit dem Preis, der zu den höchsten Auszeichnungen Deutschlands für die Krebsforschung zählt, würdigt die Medizinische Hochschule Hannover herausragende wissenschaftliche Arbeiten junger Nachwuchswissenschaftler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 

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Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften 

Der Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Hochschullehre in Mathematik und Naturwissenschaften geht an Simone Karrie, Professor Reinhard Köster und Professor Martin Korte von der Technischen Universität Braunschweig (Biowissenschaften), an Professor Dietmar Stalke von der Georg-August-Universität in Göttingen (Chemie), an Professor Norbert Henze vom Karlsruher Institut für Technologie (Mathematik) und an Professor Jürgen Sum und Bernd Jödicke von der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (Physik). Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die Gesellschaft Deutscher Chemiker, die Deutsche Mathematiker-Vereinigung, die Deutsche Physikalische Gesellschaft und der Verband für Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland haben den Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften 2014 zum zweiten Mal ausgelobt. Pro Kategorie ist er mit 5.000 Euro dotiert.
http://www.stifterverband.info/presse/pressemitteilungen/2015_02_04_ars_legendi_mathematik/index.html

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DHV-Seminare


Ausgewählte DHV-Seminare im März 2015

 

Gemeinsame Berufungen
Wissenschaftszentrum Bonn
Dienstag, 3. März 2015, 11:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1393.html
 

Mitarbeitergespräche führen
Ringhotel Munte Bremen
Donnerstag/Freitag, 5./6. März 2015
1. Seminartag 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr
2. Seminartag 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/1072.html

Rhetorik in der Lehre
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Donnerstag/Freitag, 5./6. März 2015
1. Seminartag 10:00 Uhr bis 18.00 Uhr
2. Seminartag 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/642.html

Professioneller Stimmgebrauch an der Hochschule
 
Universität Mannheim
 Montag, 9. März 2015, 11:00 bis17:00 Uhr
 http://www.hochschulverband.de/cms1/747.html

Stressmanagement
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Dienstag, 10. März 2015, 10:00 bis 18:00 Uhr
 http://www.hochschulverband.de/cms1/1073.html

Die W-Besoldung - Chancen und Risiken
Universität Mannheim
Dienstag, 10. März 2015, 10:00-17:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/632.html

Mitarbeiterführung an der Hochschule
Kaiserin-Friedrich-Haus Berlin
Donnerstag/Freitag, 12./13. März 2015
1. Seminartag 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr
2. Seminartag 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/636.html

Gestaltung von Prüfungen
Universität Mannheim
Montag, 16. März 2015, 10:00 bis 18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/1069.html
 

Antragstellung für EU-Forschungsprojekte
 
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Montag, 16. März 2015, 10:00 bis 18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/645.html

Drittmitteleinwerbung und -verwaltung
Wissenschaftszentrum Bonn
Dienstag, 17. März 2015, 10:00 bis 18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/629.html
 

Planung und Gestaltung von Lehrveranstaltungen
Universität Mannheim
Dienstag, 17. März 2015, 10:00 bis 18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/899.html
 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Einladung zur International Science 2.0 Conference 2015 nach Hamburg

Vom 25. bis 26. März 2015 wird in Hamburg die zweite "International Science 2.0 Conference" stattfinden. Der Fokus der Konferenz liegt in diesem Jahr auf Science 2.0 im Kontext verwandter Themen wie Citizen Science und Big Data Analytics.

Ein Highlight wird der Eröffnungsvortrag von Jean-Claude Burgelman von der Europäischen Kommission sein, der erstmalig die Ergebnisse der europaweiten "Public Consultation on 'Science 2.0': Science in Transition" öffentlich vorstellt.

Zur Tagung:

Datum: 25. bis 26. März 2015 in Hamburg / Empire Riverside Hotel
Programm:
 http://www.science20-conference.eu/programme/
Conference-Hashtag:
 #sci20conf
Anmeldung:
 http://www.science20-conference.eu/registration/ 

Tagungsgebühr: bis zum 23. Februar 2015 Early Bird mit 150 EUR, nach dem 23. Februar 2015 200 EUR. 

Zur Science 2.0 Conference: Die internationale Science 2.0 Conference widmet sich den neuesten wissenschaftlichen Trends, Entwicklungen, Herausforderungen und Best Practices im Bereich Science 2.0. Veranstalter der Tagung ist der Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0. 

Chair der Tagung ist Professor Dr. Klaus Tochtermann, Sprecher des Leibniz-Forschungsverbundes Science 2.0 und Direktor der ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (Kiel/ Hamburg).

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Publikationen


Hochschullehrerverzeichnis 2014

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist im Juni 2014 neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 197,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 329 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten finden (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Bestellung bitte an:  

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn 

oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) kann zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband ebenfalls bei dem De Gruyter Verlag direkt bestellt werden unter der E-Mail- Adresse: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Fünfte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: Hochschulbau

Friedrich Stratmann/Jana Stibbe: Bau- und Instandsetzungsbedarf in den Universitäten

Roland Kischkel: Stiefmütterliche Behandlung
Bauen für die Wissenschaft

Christiane Bender: Wohlfühlfaktor Fehlanzeige
Studieren im Frankfurter Uni-Turm

Weitere Beiträge:

Thomas Krüger/Georg Rudinger: Rektor und Wissenschafts­minister des Jahres 2015
Ergebnisse des DHV-Rankings

Martin Kersting: Abitur ohne Hochschulreife?
Die Not mit den Noten

Sascha Liebermann: Infantilisierung der Studenten durch Anwesenheitspflicht
Freiheit und Verantwortung als konstitutive Momente des Studiums

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DHV-Ticker


Zwei neue Mitglieder werben - ein Jahr beitragsfrei
 
(Wi.) Mitglieder werben lohnt sich: Der DHV bietet für das Jahr 2015 eine neue "Mitglieder werben Mitglieder-Aktion" mit attraktiven Preisen an. 
 
Als Dankeschön erhält jedes Mitglied, das im Jahr 2015 mehr als ein neues Mitglied wirbt, eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro, Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an einem DHV-Seminar u.a.). Darüber hinaus wird unter allen Teilnehmern an der Werbeaktion eine Wochenendreise über 750 Euro verlost und ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2015 die meisten Mitglieder geworben hat.
 
Es lohnt sich also, nicht nur Mitglied im DHV zu sein, sondern auch neue Mitglieder für den DHV zu gewinnen.
 
Interessierte Mitglieder erhalten weitere Informationen auf der Homepage des DHV unter http://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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DHV-Gruppe Augsburg

(Wi.) In schriftlichem Wahlverfahren wurde Professor Josef Franz Lindner (Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Medizinrecht, Rechtsphilosophie) einstimmig in den Vorstand der DHV-Gruppe Augsburg gewählt. 

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Campuskatze "Fräulein Sinner"

Sie hört auf den Namen "Fräulein Sinner" und streunt seit dreizehn Jahren durch die Flure und Hörsäle der Universität Hildesheim. Im Januar 2002 hatte die Verwaltungsmitarbeiterin Monika Sinner das damals herrenlose, grau-weiß-getigerte Tier gefunden. Versuche, es in einer Pflegefamilie oder im Tierheim unterzubringen, schlugen fehl. "Fräulein Sinner" kehrte immer wieder zur Hildesheimer Alma Mater zurück, wie der "Norddeutsche Rundfunk" berichtet. Ein Team von Wissenschaftlern kümmere sich darum, dass der Campuskatze das Futter nicht ausgehe. Auch sorge es für die eine oder andere Streicheleinheit.

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"Profs abschaffen"

Die studentische Liste "Profs abschaffen" hat bei den Gremienwahlen an der Technischen Universität Berlin einen Achtungserfolg errungen. Das berichtet der "Tagesspiegel". Die erstmals angetretene Liste schaffte zwar nicht den Sprung auf einen der 25 Sitze im Akademischen Senat, errang aber einen Sitz der 61 Sitze im Erweiterten Akademischen Senat. Dort könne sie nun auf ihr Ziel hinwirken, die Zeit "der alten schlauen Männer mit sperrigem Habitus" zu beenden, schreibt der "Tagesspiegel".

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Kooperationspartner des DHV

DHV und Hugendubel 

(Gü.) Alles begann vor vielen Jahren mit einem Objekt im Taschenformat, dem Produkt einer langen Tradition. Moleskine ist das Erbe des legendären Notizbuches der Künstler und Intellektuellen der vergangenen zwei Jahrhunderte von Vincent Van Gogh bis Pablo Picasso, von Ernest Hemingway bis Bruce Chatwin. Ein schlichtes, schwarzes Rechteck, an den Ecken abgerundet, die von einem elastischen Band gehaltenen Vorsatzblätter, die Innentasche: ein anonymes und in seiner Essenzialität perfektes Objekt, mehr als 100 Jahre von einer kleinen, französischen Manufaktur hergestellt, die die Pariser Buchhandlungen belieferte,  welche von der internationalen künstlerischen und intellektuellen Avantguarde besucht wurden. Der vertraute Reisebegleiter im Taschenformat enthielt die Skizzen, Notizen, Geschichten und Ideen, bevor diese berühmte Bilder oder Seiten geliebter Bücher wurden.

Im Februar bieten wir Ihnen als Mitglied des DHV 20 Prozent Nachlass auf alle Moleskine-Artikel. Dieses Angebot gilt nur in unserem Webportal-Hugendubel.info unter Angabe des Bestellzeichens DHV. 

Hugendubel Fachinformationen - Wir sind für Sie da!

Unsere Buchhandlungen, Kontaktdaten und Ansprechpartner finden Sie unter: www.hugendubel.info/stores .

Sie erreichen uns zentral per Mail unter info@hugendubel.info oder unter 089/30757575.

Haben Sie individuelle Wünsche?

Sehr gern steht Ihnen unser Vertriebsleiter, Herr Thomas Falk, unter Tel.: 0151/14010903 oder t.falk@hugendubel.info zur Verfügung.

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DHV und CarFleet 24

(Gü.) Sonderkonditionen für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes
CarFleet24: Neufahrzeuge zu Top-Preisen

Mit CarFleet24 hat der Deutsche Hochschulverband einen Kooperationspartner gewinnen können, der für fast jeden Fuhrpark professionelle Lösungen anbietet. So auch für unsere Mitglieder. 

CarFleet24 vermittelt Verbandsmitgliedern und deren Familienangehörigen und Mitarbeitern Neufahrzeuge zu Sonderkonditionen - direkt vom deutschen Vertragshändler/-partner. 

Dank eines eigenen bundesweiten Händler-Netzwerks kann CarFleet24 Neuwagen der meistgefragten Automarken jederzeit kompetent, seriös, zuverlässig und günstig vermitteln.

Ihre konkreten Vorteile als Mitglied des Verbandes:

- 35 verschiedene Hersteller
- bis zu 36 Prozent Nachlass
- keine Re-Importe oder EU-Neuwagen
- volle Garantieleistungen
- Zahlung erst bei Übernahme des Fahrzeugs
- keine Vermittlungskosten oder sonstige Gebühren
- hervorragende Barkauf-Angebote
- Finanzierung und Leasing jederzeit möglich
- bundesweite Anlieferung
- Abwicklung über deutsche Vertragshändler/-partner
- Angebot gilt auch für Familienangehörige und Mitarbeiter

Marken wie Alfa Romeo, Audi, BMW, Citroën, Fiat, Honda, Hyundai, Lancia, Lexus, Mercedes Benz, Mini, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Suzuki, Toyota, Volvo, VW und viele weitere werden von CarFleet24 angeboten.

Die jeweiligen Modelle sowie die aktuellen Rabattwerte finden Sie im Internet auf www.carfleet24.de (Passwort: hochschulverband). 

Kontakt
CarFleet24
www.carfleet24.de

Passwort: hochschulverband

Tel.: 01805 – 717107*
Fax: 01805 – 717108*
E-Mail: kundenbetreuung@carfleet24.de

* [0,14 Euro/Min. aus dem Festnetz; max. 0,42 €/Min. aus den Mobilfunknetzen]

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DHV und Weinkeller der BASF

(Gü.) Der Weinkeller der BASF - Faszinierende Weinwelten erleben

In vino veritas - vielleicht findet nicht jeder die Wahrheit im Wein, aber wer den wahren Wein sucht, der wird in unserem Weinkeller seit 1901 fündig. Bei uns gibt es Genuss für jeden Geldbeutel und jeden Anlass.

Eine bestens ausgebildete Mannschaft sorgt dafür, dass ausschließlich herausragende Weine ihren Weg in den Weinkeller finden. Mit ihrer gesammelten Erfahrung empfehlen sie den richtigen Wein für jede Lebenslage. 

Entdecken Sie unser speziell für Sie zusammengestelltes "Akademisches Genusspaket" mit einer Auswahl von drei erlesenen Weinen: 

- eine Rebsorte, benannt nach einer alten persischen Universitätsstadt
- ein autochthoner Wein, der auf nahezu exakt der Fläche kultiviert wurde, die der Zahl Pi in Hektar entspricht
- ein Wein aus einem deutschen Weingut, dessen Ahnherr die "Geschichte des Weins" formulierte: Bassermann-Jordan

Das 3er Paket mit jeweils einer Flasche Wein inklusive Versand innerhalb Deutschlands kostet 38,90 Euro. 

Damit Sie sich ganz auf das Genießen konzentrieren können, beraten wir Sie gerne persönlich:

Weinkeller der BASF
Anilinstr. 12
67063 Ludwigshafen
Tel.: 0621 60 48055
Fax: 0621 60 52621

weinkeller@basf.com
www.weinkeller.basf.com
 

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DHV und VS Möbel 

(Gü.) Cateringmodul: Mobile Vollversorgung zu Sonderkonditionen

Mit dem Catering-Modul der VS Serie 600 ist alles zur Hand, was bei arbeitsintensiven Büro- und Meetingtagen für eine Kaffee- und Snackpause vonnöten ist. 

Die strapazierfähige Abdeckplatte bietet eine sichere Stellfläche für professionelle Kaffeevollautomaten. Die Elektrifizierung erfolgt unauffällig über die rückwärtige Kante.

Ein offener Auszug macht Tassen, Besteck und Kleinteile ohne großes Aufsehen und geräuscharm griffbereit. In Schubladen mit leicht zu reinigender Vollblech-Front lassen sich weitere Utensilien oder auch ein Wassertank sicher verstauen. 

Ebenso integrieren lässt sich ein leistungsfähiger Kühlschrank.

Rollen machen das Catering-Modul flexibel an verschiedenen Orten einsetzbar. So kann es beispielsweise in der Küche befüllt werden, um dann Teilnehmer im Meetingraum zu versorgen.

Mehr Informationen zum S 600 Caterinmodul finden Sie hier:

http://www.vs.de/media/Gesamtkatalog_PK_DE/Downloads/S600-Catering_TY_DE.pdf

DHV-Mitglieder erhalten unser S 600 Catering-Modul zu exklusiven Sonderkonditionen.  

Gerne beraten wir Sie konkret und umfassend:

VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. KG / Tauberbischofsheim / Deutschland
Ansprechpartnerin: Evelyne Winkler
Tel: +49 (0)9341/88-601

E-Mail: dhv@vs-moebel.de
  

VS - Offizieller Ausstatter der Wissensgesellschaft. Seit 1898.
www.vs-moebel.de
 

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DHV und Seminaris

(Gü.)  Exklusives Jubiläumsangebot
Seminaris Hotel Bad Boll mit 20 Jahren Tagungskompetenz
 

Das Seminaris-Hotel Bad Boll, ideal im Raum Stuttgart-Ulm gelegen, ist seit nunmehr 20 Jahren Gastgeber für Seminar- und Tagungsgäste, aber auch für Geschäftsreisende und Touristen. Regelmäßig erreicht das Haus Top-Platzierungen  beim jährlichen Wettbewerb der "Besten Tagungshotels in Deutschland".

Anlässlich seines 20-jährigen Hoteljubiläums 2015 lädt das Seminaris Hotel Bad Boll seine Kunden ein mitzufeiern und hat hierzu ein exklusivesTagungsangebot aufgelegt: Auf alle neuen Tagungs- und Seminaranfragen bis zum 30. Juni 2015 wird für Veranstaltungen bis 20 Personen zehn Prozent Preisnachlass auf die jeweilige Tagungspauschale gewährt, bei Veranstaltungen ab 20 Personen sogar auf die jeweilige Tagungspauschale und auch auf den Übernachtungspreis! Bitte bei Buchung das Stichwort "Jubiläums-Aktion" nennen!

Informationen zu allen DHV-Vorzugskonditionen in den Seminaris Hotels & Meeting Resorts unter Tel. 04131 713-888 oder per mail: sales@seminaris.de 

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Newsletter-Archiv

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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