DHV-Newsletter 3/2015

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Hochschulpolitik


Quelle: baden-wuerttemberg.de

DHV-Ministerranking: Bauer vor Wanka

Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg, ist von den Mitgliedern des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) zur "Wissenschaftsministerin des Jahres" gewählt worden. Die hochschul- und wissenschaftspolitischen Leistungen der Vorjahreszweiten wurden im diesjährigen DHV-Ministerranking mit der Note "Befriedigend Plus" (2,85/Vorjahr: 3,28) am besten bewertet. Bauer (Bündnis 90/Die Grünen) wurden Engagement, Kompetenz und Durchsetzungsfähigkeit attestiert. Insbesondere die Erhöhung der Grundausstattung der Universitäten habe sie im Kabinett erfolgreich vermitteln können. Bauer, die bereits im Jahr 2013 das DHV-Ministerranking gewonnen hatte, verwies die Vorjahressiegerin, die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professorin Johanna Wanka, (Note: 3,26/Vorjahr: 3,19), auf Platz zwei. Ihr bescheinigten die DHV-Mitglieder hohe Kompetenz, aber zu geringe Durchsetzungsfähigkeit im Kabinett. Dritte wurde die rheinland-pfälzische Ministerin Doris Ahnen (SPD) (Note: 3,43/Vorjahr: 3,47). Gewählt werden konnten nur Minister, die zu Beginn der Abstimmung mindestens 100 Tage im Amt waren. Andernfalls stand der Amtsvorgänger bzw. die Amtsvorgängerin zur Abstimmung. 

Das Mittelfeld auf den Plätzen vier und fünf führen der neue hessische Minister Boris Rhein (CDU) (Note: 3,52) und Bayerns Superminister Ludwig Spaenle (Note: 3,66) an. Dahinter folgen Matthias Brodkorb (SPD) aus Mecklenburg-Vorpommern (Note: 3,77/Vorjahr 3,98), Thüringens Minister Christoph Matschie (SPD) (Note: 3,86/Vorjahr: 4,17), der sich von Platz zehn auf Platz sieben verbesserte, und die sächsische Ministerin Professorin Sabine von Schorlemer (parteilos) (Note: 3,87/Vorjahr: 3,63). 

Im diesjährigen DHV-Ministerranking rutschte Niedersachsens Ministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Bündnis 90/Die Grünen) gegenüber dem Vorjahr von Platz fünf auf Platz neun ab (Note: 3,95/Vorjahr: 3,50). Platz zehn belegt Brandenburgs Ministerin Sabine Kunst (SPD) (Note: 4,19/Vorjahr: 4,35). Mit der Note Vier bis Fünf wurden auf den Plätzen elf und zwölf Berlins Senatorin Sandra Scheeres (SPD) (Note: 4,50/Vorjahr: 4,39) und Hamburgs Senatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) (Note 4,52/Vorjahr: 4,02) bedacht, die sich damit um drei Plätze verschlechterte. Mit Mangelhaft bewerteten die Wissenschaftler Svenja Schulze (SPD) aus Nordrhein-Westfalen (Note: 4,84/Vorjahr: 4,44), die insbesondere wegen des als dirigistisch empfundenen Hochschulzukunftsgesetzes kritisiert wurde, und Sachsen-Anhalts Minister Hartmut Möllring (CDU) (Note: 4,92/Vorjahr: 5,07), der bereits im Vorjahr die "Rote Laterne" erhalten hatte. 

Zum sechsten Mal wurde der/die "Wissenschaftsminister/-in des Jahres" in einer Online-Umfrage unter den mehr als 28.500 Mitgliedern des Verbandes ermittelt. Anhand eines Eigenschaftskatalogs konnten die DHV-Mitglieder die Kompetenzen und Fähigkeiten der Landeswissenschaftsminister und der Bundesministerin für Bildung und Forschung umfassend beurteilen. An der Abstimmung vom 19. November bis 17. Dezember 2014 nahmen 2.480 Wissenschaftler teil. In die Bewertung kamen nur Minister, für die mindestens 50 Bewertungen abgegeben wurden. Das erforderliche Quorum verfehlten die saarländische Ministerpräsidentin und Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Technologie, Annette Kramp-Karrenbauer (CDU), Bremens Senatorin Eva Quante-Brandt (SPD) und Schleswig-Holsteins Ministerin Kristin Alheit (SPD).             
http://www.hochschulverband.de/ranking-dhv_2015.pdf

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Quelle: TU Kaiserslautern

Professor Helmut J. Schmidt ist "Rektor/Präsident des Jahres"   

Professor Helmut J. Schmidt, Präsident der Technischen Universität Kaiserslautern, erhält die Auszeichnung "Rektor/Präsident des Jahres", die der Deutsche Hochschulverband (DHV) zum siebten Mal vergibt. Mit dem Preis würdigt die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine vorbildliche Amtsführung. Der Preisträger wurde in einer Online-Umfrage unter den 28.500 Mitgliedern des Verbandes ermittelt. Anhand eines Eigenschaftskatalogs wurden die Kompetenzen und Fähigkeiten der Rektoren und Präsidenten der wissenschaftlichen Hochschulen Deutschlands umfassend beurteilt. An der Abstimmung vom 19. November bis 17. Dezember 2014 nahmen 2.511 Wissenschaftler teil.   

Mit der Prädikatsnote 1,56 erzielte Professor Schmidt die Bestbewertung. Der Zoologe wird als ein Präsident "ohne Fakultätsbrille" gesehen, der Lehrende und Lernende gleichermaßen ernst nehme und insofern als ein Glücksfall betrachtet werden könne. Denkbar knapp dahinter folgt der Vorjahressieger und Rektor der Universität Wuppertal, Professor Lambert T. Koch, mit einer Bewertung von 1,59 auf Platz zwei. Drittplatzierter mit einer Note von 1,75 wurde der Rektor der Universität Hohenheim, Professor Stephan Dabbert, gefolgt vom "Rektor des Jahres 2009", Professor Elmar Weiler (Universität Bochum) (Note 1,97) und dem Präsidenten der Universität Kassel, Professor Rolf-Dieter Postlep (Note 1,99). 

Über alle Teilnehmer gemittelt erhielten die deutschen Rektoren und Präsidenten von den Wissenschaftlern die Durchschnittsnote 2,62. Im Vergleich zu den beiden Vorjahren hat sich die Gesamtbewertung aller berücksichtigten Rektoren und Präsidenten damit geringfügig verbessert (2,83 (2014), 2,75 (2013), 2,62 (2012), 2,55 (2011), 2,74 (2010) und 2,9 (2009)). Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hielten den Rektoren und Präsidenten gelegentlich einen selbstherrlichen Entscheidungsstil, schlechte Kommunikation, extensive Administration sowie zu wenig Verständnis für unterschiedliche Wissenschafts- und Fachkulturen vor.
http://www.hochschulverband.de/ranking-dhv_2015.pdf
 

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Carl-Zeiss-Stiftung ist "Wissenschaftsstiftung des Jahres"

Die Carl-Zeiss-Stiftung ist diesjähriger Träger des Preises "Wissenschaftsstiftung des Jahres", den die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements ausgelobt haben. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Rahmen der siebten Gala der Deutschen Wissenschaft am 23. März 2015 in Mainz vergeben. 

Die von dem Physiker Ernst Abbe im Jahre 1889 gegründete Stiftung ist die älteste private Stiftung in Deutschland mit dem institutionellen Auftrag, die Wissenschaften an den Hochschulen zu fördern. Sie konzentriert ihre Förderung auf Hochschulen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen und legt ihr Augenmerk auf die naturwissenschaftlichen und technischen Fächer. Ihr Förderspektrum reicht von Doktoranden- und Postdoktoranden-Stipendien über Junior- und Stiftungsprofessuren bis hin zu Rückkehrer- und Strukturprogrammen. Mehr als 80 Millionen Euro hat die Carl-Zeiss-Stiftung, die sich aus Gewinnen der beiden Stiftungsunternehmen Zeiss und SCHOTT finanziert, von 2007 bis 2014 zur Förderung der Wissenschaft bewilligt. 194 Doktoranden und 76 Postdoktoranden haben in diesem Zeitraum ein Stipendium erhalten, 26 Juniorprofessoren, 27 wissenschaftlich exzellente, interdisziplinär arbeitende Forschungsgruppen und neun Stiftungsprofessuren wurden gefördert. Ebenso wurden seit 2013 zehn Rückberufungen deutscher Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland ermöglicht.

"Die Carl-Zeiss-Stiftung baut Brücken von der Wirtschaft zur Wissenschaft. Sie ist ein Motor für Veränderungen und ermöglicht Universitäten, neue innovative Forschungsfelder zu erschließen. Insbesondere in der Nachwuchsförderung erweist sie sich als wichtiger Impulsgeber, der mutig in die Zukunft investiert. Mit Hilfe der Carl-Zeiss-Stiftung können Universitäten junge Spitzenkräfte und internationale Spitzenforscher gewinnen. Dadurch schärfen Hochschulen ihr Profil und erhöhen ihre Konkurrenzfähigkeit", erläuterte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Bernhard Kempen, der zugleich Präsidiumsmitglied der DUS ist, die Entscheidung der Jury zugunsten der Carl-Zeiss-Stiftung. "Mit ihrem Engagement hat die Carl-Zeiss-Stiftung Maßstäbe in der Wissenschaftsförderung gesetzt, an denen sich andere Stiftungen, Stifterinnen und Stifter orientieren können." 

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Kooperationen zwischen Wirtschaft und Hochschulen rückläufig

Für deutsche Hochschulen spielt die deutsche Wirtschaft bei der Drittmitteleinwerbung eine immer geringere Rolle. Das geht aus einem aktuellen "Faktencheck" des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft hervor. Lag im Jahr 2005 der Anteil der Drittmittel aus der Wirtschaft bei gut 28 Prozent, so fiel er im Jahr 2012 mit knapp 20 Prozent auf ein historisches Tief. Ähnlich verlaufe der Trend bei den Stiftungsprofessuren: Während es 2009 noch 563 von Unternehmen eingerichtete Lehrstühle gab, waren es 2012 nur noch 514. Insgesamt liege der Anteil der Wirtschaft an der Gesamtfinanzierung der Hochschulen seit Jahrzehnten unter fünf Prozent, derzeit sogar nur bei 4,4 Prozent.

"Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Engagement der Wirtschaft für die Wissenschaft", erklärte Professor Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft: "Es sollte konsensfähig sein, dass unser Forschungs- und Innovationssystem ohne den Beitrag der Wirtschaft viel weniger leistungsfähig wäre. Die meisten Unternehmen wissen, wie wichtig die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre für sie ist, und deshalb rütteln sie daran auch nicht." 

In einer aktuellen Befragung des Stifterverbandes hätten die Hochschulleiter den Unternehmen überwiegend einen fairen und den wissenschaftlichen Regeln entsprechenden Umgang bei Kooperationen bescheinigt. Versuche, wissenschaftliche Veröffentlichungen zu steuern oder Forschungsergebnisse zu beeinflussen, seien die klare Ausnahme. 94 Prozent der Hochschulleiter berichteten, dass es keine unangemessene Einflussnahme an ihrer Hochschule gab. 

Über 90 Prozent der Hochschulleitungen wollten zudem mehr Forschungskooperationen. Dafür wäre aber eine Trendumkehr erforderlich, denn führende Unternehmen ließen zunehmend im Ausland forschen. Nur noch 14 Prozent der von der Wirtschaft vergebenen Auftragsforschung finde in der deutschen Wissenschaft statt. Besonders deutsche Kernbranchen hätten in den vergangenen Jahren ihre Forschung und Entwicklung im Ausland kräftig ausgebaut, etwa die Automobilindustrie (+28 Prozent jährlich) und der Maschinenbau (+25 Prozent jährlich).
http://www.stifterverband.info/wissenschaft_und_hochschule/infothek/wirtschaft_wissenschaft/index.html

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Quelle: istockphoto.com

Umwidmung von EU-Forschungsmitteln: Rektoren schlagen Alarm 

Die Hochschulrektorenkonferenzen aus Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland haben sich energisch gegen Pläne der EU-Kommission gewandt, rund 2,7 Milliarden Euro aus dem europäischen Forschungsprogramm "Horizon 2020" abzuziehen und in einen neuen "Europäischen Fonds für Strategische Investitionen" (EFSI) zu überführen. Mit Blick auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Forschungsstandorts Europa seien die Kürzungspläne von 2,7 Milliarden Euro ein fatales Signal. 

"Es ist absurd, Investoren anlocken zu wollen und gleichzeitig die europäischen Mittel für Forschung und Innovation zu kürzen", erklärte Professor Horst Hippler, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). "Europa kann nur wirtschaftlich erfolgreich bleiben, wenn durch exzellente Forschung neue Erkenntnisse gewonnen werden", so der HRK-Präsident weiter, "sonst wird die Zulieferkette für Innovationen unterbrochen." 

Auch gebe es in "Horizon 2020" bereits einen Fonds, der die gleiche Zielsetzung wie EFSI verfolge: Diese Gelder, die sich genau auf 2,7 Milliarden Euro beliefen, würden nicht in den neuen Fonds übertragen und blieben unangetastet. Die Aufwendungen für die Grundlagenforschung würden dagegen "ohne Ausnahmen" reduziert. "Hier wird mit den Geldern der Steuerzahler nicht verantwortungsvoll umgegangen, sondern der am leichtesten zugängliche Topf des EU-Haushalts geplündert", unterstrich Hippler. 

Die Rektorenkonferenzen kritisieren zudem die geplante Umsetzung des EFSI. Entgegen allen Ankündigungen sei anhand der Durchführungsbestimmungen nicht erkennbar, dass durch den Fonds insbesondere Projekte für Bildung, Forschung und Innovation finanziert werden sollten. Laut Hippler wären die deutschen Hochschulen nach derzeitiger Rechtslage nicht einmal berechtigt, Projektanträge zu stellen. 
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/rektorenkonferenzen-warnen-forschungsstandort-europa-in-gefahr-3651/

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Personalausstattung entscheidet über Leistungsfähigkeit einer Hochschule 

Die Leistungen, die Hochschulen in Lehre und Forschung erbringen, werden maßgeblich durch die Personalausstattung determiniert. Das ist das Ergebnis einer Studie des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS), die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde. Fachbereiche mit einer größeren Zahl von Professoren sowie wissenschaftlichen Fachkräften haben demnach sowohl mehr Absolventen und mehr Studierende in der Regelstudienzeit als auch mehr Doktoranden und Habilitanden. Den Professuren kommt laut FiBS-Studie dabei die größte Bedeutung zu. Nur bei der Beschaffung von Drittmitteln seien die Wissenschaftlerstellen wichtiger: Fachbereiche mit mehr Professoren hätten nicht automatisch höhere Drittmitteleinnahmen. 

Laut FiBS-Studie zeigt sich zudem, dass höhere Drittmitteleinnahmen zu negativen Effekten bei den Lehrindikatoren führen, also höhere Drittmitteleinnahmen geringere Absolventenzahlen und weniger erfolgreiche Studierende in der Regelstudienzeit zur Folge haben. 

Die Analyse der unterschiedlichen Einflussfaktoren auf die Mittelzuweisungen vom Land an die Hochschulen macht des Weiteren deutliche Gegensätze sichtbar zwischen den Geistes- und Sozialwissenschaften, die günstige Voraussetzungen für gute Ergebnisse bei den Lehrindikatoren haben, und den Ingenieur- und Naturwissenschaften, die bei den Forschungsindikatoren punkten. 

Insgesamt komme es auf die Betreuungsrelation an, heißt es weiter. Mehr Professuren und zusätzliche Wissenschaftler führten zu guten Lehr- und Forschungsleistungen. Die massive Verschlechterung der Betreuungsrelationen in den Ingenieur- und Naturwissenschaften (vgl. Newsletter 12/2014) dürfte maßgeblich für die hohen Abbrecherquoten in diesen Fächern verantwortlich sein.
http://www.fibs.eu/de/sites/presse/_wgHtml/_subpage_20150219_0753_24553.htm

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EFI I: Lob und Tadel für Initiativen der Bundesregierung 

Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) hat in ihrem Jahresgutachten, das sie Bundeskanzlerin Angela Merkel am 25. Februar 2015 überreicht hat, die Aufhebung des Kooperationsverbots im Hochschulbereich begrüßt. Dadurch würden neue Möglichkeiten entstehen, die Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems voranzutreiben. Allerdings wies die Expertenkommission darauf hin, dass mit dem im Grundgesetz verankerten Einstimmigkeitsprinzip jedem Bundesland de facto ein Vetorecht eingeräumt wird. Sie mahnte an, die Mittel für Spitzenforschung bei der Weiterführung der Exzellenzinitiative mindestens konstant zu halten. Dabei werde ein international sichtbares Wissenschaftssystem nicht ohne "Leuchttürme" auskommen können: "Somit muss es auch weiterhin eine institutionelle Förderung der leistungsstärksten deutschen Universitäten geben", so die Experten. 

Das von der Bundesregierung bis 2015 angestrebte Ziel, drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Forschung und Entwicklung aufzuwenden, sei zu wenig ambitioniert. "Damit Deutschland langfristig zu den führenden Innovationsnationen aufschließen kann, muss für das Jahr 2020 ein ehrgeizigeres Ziel verankert werden: 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Forschung und Entwicklung", forderte die Expertenkommission. 
http://www.e-fi.de/fileadmin/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen_2015/EFI_PM_Herausforderungen_F.u.I.-Politik.pdf

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EFI II: MOOCs als Innovationstreiber nutzen

Nach Ansicht der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) stellen Massive Open Online Courses (MOOCs) eine "wichtige und sinnvolle Ergänzung des Lehr- und Forschungsinstrumentariums der Hochschulen" dar. Sie könnten die Hochschulen von der Vermittlung von Standardwissen entlasten und damit Freiräume für mehr forschungsnahe Lehre schaffen: So könnten sich gerade Universitäten dem Humboldtschen Ideal wieder stärker annähern, heißt es im Jahresgutachten der Expertenkommission, das sie Bundeskanzlerin Angela Merkel am 25. Februar 2015 überreicht hat. 

Nicht für jede Hochschule wird es nach Ansicht der Expertenkommission jedoch sinnvoll sein, eigene MOOCs zu erstellen. Damit das weltweit schnell wachsende MOOC-Angebot für eine systematische Verbesserung des Studienangebots genutzt werden könne, sollten insbesondere Fragen der Anrechenbarkeit von MOOCs für reguläre Studienabschlüsse geklärt werden. 

Aufgabe der Politik sollte es sein, den Ausbau der MOOCs positiv zu begleiten und dort finanziell zu fördern, wo Qualitätsverbesserungen die höheren Ausgaben rechtfertigten. Kostspielige Duplizierungen von MOOC-Plattformen sollten vermieden, Open Source-Infrastrukturen bevorzugt und Inhalte möglichst frei verfügbar gemacht werden. Die für die Hochschulfinanzierung zuständigen Ministerien sollten den Einsatz von MOOCs nicht als Rechtfertigung dafür heranziehen, Hochschulen finanzielle Mittel für die Lehre zu entziehen. "Möglicherweise entstehende finanzielle Freiräume müssen den Hochschulen für die längst überfällige Verbesserung der Lehre belassen werden", schreiben die Experten.
http://www.e-fi.de/fileadmin/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen_2015/EFI_PM_MOOCs.pdf

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Quelle: istockphoto.com

Forderung nach zehn Prozent mehr Medizin-Studienplätzen

In einem aktuellen Positionspapier zur Reform des Medizinstudiums hat der Marburger Bund eine deutliche Erhöhung der Medizin-Studienplätze um mindestens 10 Prozent gefordert. Mit den gegenwärtigen Kapazitäten, die weitgehend denen vor 25 Jahren entsprächen, sei das Niveau der ärztlichen Versorgung nicht mehr aufrechtzuerhalten, vor allem wenn in zehn Jahren die erste Ruhestandswelle von Ärzten bevorstehe. 

Derzeit werden pro Jahr etwa 10.600 Studierende zum Medizinstudium zugelassen. Nehme man den Stand vor der deutschen Wiedervereinigung zum Maßstab, müssten heute unter Einbeziehung der medizinischen Fakultäten in den ostdeutschen Bundesländern rechnerisch mindestens 16.000 Plätze pro Jahr zur Verfügung stehen, so der Marburger Bund weiter.

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Quelle: istockphoto.com

Ausländeranteil bei Studienanfängern steigt

Im Studienjahr 2014 haben insgesamt 501.000 Menschen ein Studium an einer deutschen Hochschule begonnen. Laut Statistischem Bundesamt entsprach dies einem Rückgang von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der ausländischen Studienanfänger stieg dagegen um 4,5 Prozent auf 107.000. Der Anteil der ausländischen Erstimmatrikulierten an allen Studierenden im ersten Hochschulsemester liegt damit bei 21,4 Prozent. Im Studienjahr 2013 betrug er noch 20,1 Prozent. 

Die meisten Studienanfänger mit ausländischer Staatsangehörigkeit begannen ein Studium in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Es folgen die Ingenieurwissenschaften, die Sprach- und Kulturwissenschaften sowie die Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/03/PD15_073_213.html
 

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432.700 Studienberechtigte

Im Jahr 2014 haben rund 432.700 Schülerinnen und Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. Das waren nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes 8,9 Prozent weniger als im Vorjahr. 

In Nordrhein-Westfalen sank die Zahl der Absolventen mit Hochschul- oder Fachhochschulreife im Jahr 2014 um 27,7 Prozent besonders deutlich, da aufgrund der Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre bereits im Vorjahr zwei Schuljahrgänge aus den Gymnasien entlassen worden waren. In Hessen, wo sich die Doppelabiturjahrgänge auf 2012 bis 2014 verteilten, gab es 5,9 Prozent weniger Studienberechtigte im Jahr 2014 gegenüber 2013.

Betrachte man nur die Länder, die keine doppelten Entlassungsjahrgänge in den Jahren 2013 und 2014 hatten, so sei die Zahl der Studienberechtigten mit 287.800 im Jahr 2014 nahezu konstant im Vergleich zum Vorjahr geblieben, meldeten die Statistiker. In Mecklenburg-Vorpommern mit 8,4 und Thüringen mit 5,6 Prozent war der Zuwachs am höchsten. Von den Rückgängen waren Schleswig-Holstein mit 4,6  und Bayern mit 2,2 Prozent weniger Studienberechtigten am stärksten betroffen. 
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/02/PD15_064_211.html

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Lehrerbildung: 100 Millionen Euro für 19 Modellprojekte

In einer ersten Förderrunde der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" sind 19 Modellkonzepte für das Lehramtsstudium an insgesamt 21 Hochschulen ausgezeichnet worden. Damit sind ein Fünftel der insgesamt für den Wettbewerb eingeplanten 500 Millionen Euro vergeben. 80 Konzepte wurden in der ersten Runde eingereicht und von einem Gremium aus Pädagogikexperten, Studierenden und Vertretern von Bund und Ländern unter Vorsitz des Bildungsforschers Professor Manfred Prenzel beurteilt.

Überarbeitete oder neue Anträge für eine zweite Bewilligungsrunde innerhalb der ersten Förderphase können Hochschulen nunmehr bis zum 12. Juni 2015 einreichen. An die erste Förderphase bis zum Jahr 2018 wird sich eine weitere bis zum Jahr 2023 anschließen. 

Ziel der Qualitätsoffensive bleibt laut Gemeinsamer Wissenschaftskonferenz eine bessere Abstimmung der drei Säulen des Lehramtsstudiums - der Bildungswissenschaften, der Fachdidaktiken und der Fachwissenschaften. Auch die Phasen der Lehrerbildung - Studium, Vorbereitungsdienst und Weiterbildung - sollen enger verzahnt werden. Um den Wettbewerb in Gang setzen zu können, waren die Länder der Forderung des Bundes nach einer besseren länderübergreifenden Anerkennung von Lehramtsabschlüssen nachgekommen (vgl. Newsletter 8/2014).
http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2015-02.pdf

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Neuer Hochschulpakt

Hessens Universitäten und Fachhochschulen bekommen in den nächsten fünf Jahren mehr Geld. Das geht aus dem neuen Hochschulpakt hervor, den das Land Hessen mit den Landeshochschulen geschlossen hat. Demnach sollen die 13 staatlichen Hochschulen von 2016 bis 2020 insgesamt neun Milliarden Euro erhalten. Vorgesehen ist, den Anteil der Studierenden an den Fachhochschulen zu steigern. Zudem sollen die Hochschulen in Zukunft stärker dafür belohnt werden, wenn ihre Studierenden innerhalb der Regelstudienzeit ihren Abschluss machen. Ein weiteres Ziel besteht darin, die Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse beim Lehrpersonal zu verringern.
https://wissenschaft.hessen.de/presse/pressemitteilung/hessischer-hochschulpakt-erfolgreich-abgeschlossen

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Scharfe Kritik am Hochschulentwicklungsplan 

Der saarländische Ministerrat hat am 10. März 2015 den Landeshochschulentwicklungsplan für die Jahre 2015 bis 2020 verabschiedet. Vorgesehen ist, bestehende Doppelstrukturen abzubauen und die Profilbildung der einzelnen Hochschulen zu verstärken. Zudem soll es mehr Kooperationen zwischen der Universität des Saarlandes und der Hochschule für Technik und Wirtschaft geben. Mit der Reform sind erhebliche Finanzeinschnitte verbunden.

Der Präsident der Universität des Saarlandes, Professor Volker Linneweber, zeigte sich empört darüber, dass die Stellungnahme der Universität kaum berücksichtigt worden sei. Zudem entziehe das Land der Hochschulautonomie die Grundlage und mache detaillierte Vorgaben bis auf die Ebene einzelner Professuren. "Ich kann mir derzeit nicht vorstellen, wie auf dieser Basis eine Ziel- und Leistungsvereinbarung verhandelt werden soll", erklärte er gegenüber der "Saarbrücker Zeitung".

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Baden-Württemberg bundesweit mit niedrigster "Schwundbilanz"

In Baden-Württemberg beenden überdurchschnittlich viele junge Menschen ihr Studium erfolgreich. Das belegt die aktuelle Studie "Schwundbilanzen bei den deutschen Studierenden an den baden-württembergischen Hochschulen", die das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung im Auftrag des Wissenschaftsministerium erstellt hat. Der bilanzierte Schwund im Bachelorstudium ist demnach im Südwesten mit 18 Prozent deutlich geringer als der Durchschnittswert von 29 Prozent für die anderen großen Hochschulländer Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen.  

Die Schwundbilanz zeigt, wie viele Studierende eines Jahrgangs ihr Studium, das sie in Baden-Württemberg begonnen haben, ohne Abschluss im Land beenden. 

Besonders niedrig sei der Schwund an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften und an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg mit zusammen neun Prozent, so die Studie weiter. Hohen Schwund wiesen dagegen unter anderem die Fächer Mathematik, Ingenieur- und Naturwissenschaften an den Universitäten auf. 
http://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/aktuelle-studie-baden-wuerttemberg-bei-studienerfolg-spitze/

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Senate widersprechen Landesrechnungshof

Die Senate der Universitäten Rostock und Greifswald wehren sich gegen den Vorschlag des Landesrechnungshofs, die Personalhaushalte künftig nur noch zu 96 Prozent zu finanzieren. 

Der Rechnungshof war Ende letzten Jahres in einem Gutachten (vgl. Newsletter 1/2015) zu dem Schluss gekommen, dass die Universitäten damit ausfinanziert seien. Dieser Schlussfolgerung widersprachen die beiden Senate in einer gemeinsamen Stellungnahme aufs Entschiedenste. Um allen Aufgaben in Lehre und Forschung nachkommen zu können, seien die beiden Universitäten auf eine volle Auslastung der Personalkapazitäten angewiesen. Die Senate forderten den Rechnungshof daher auf, seine Aussagen zu revidieren.
http://www.uni-rostock.de/detailseite/news-artikel/gemeinsame-erklaerung/
http://www.uni-greifswald.de/informieren/presseinformationen/presseinformationen-2015/1-quartal-2015/gemeinsame-presseerklaerung-der-senate-rostock-und-greifswald.html

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Karriere


Jede zweite Juniorprofessur künftig mit "Tenure-Track-Option" 

Rheinland-Pfalz hat sich bei der Verwendung der Mittel festgelegt, die durch die vollständige Kostenübernahme der Ausbildungsförderung durch den Bund für das Land freiwerden: 25 von 35 Millionen Euro im Jahr sollen an die Hochschulen fließen. Das geht aus Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen hervor, die am 23. Februar 2015 geschlossen worden sind. Rund 200 dauerhafte, zusätzliche Stellen sowie bessere Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs will das Land Rheinland-Pfalz mit den zusätzlichen Mitteln schaffen. Laut Wissenschaftsministerium soll künftig jede zweite Juniorprofessur mit einer "Tenure-Track-Option" versehen werden. 
http://mbwwk.rlp.de/einzelansicht/archive/2015/february/article/25-millionen-euro-pro-jahr-zusaetzlich-fuer-die-hochschulen-1/
 

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Mehr Planungssicherheit für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Bayerns Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle und Vertreter der Landeshochschulen haben sich in einer Grundsatzvereinbarung auf bessere Arbeitsbedingungen und klarere Perspektiven für Nachwuchswissenschaftler im Freistaat verständigt. Die Vereinbarungen sehen vor, dass sich die Gesamtbeschäftigungsdauer von jungen Menschen, die sich wissenschaftlich qualifizieren, am üblichen Zeitrahmen der entsprechenden Qualifikation ausrichtet. Bei einer Promotion werden dafür zwei bis vier, bei einer Habilitation vier bis sechs Jahre veranschlagt. Junge Wissenschaftler, die erstmals beschäftigt werden, sollen in der Regel zumindest einen Jahresvertrag bekommen. Außerdem sollen Nachwuchswissenschaftler, die sich weiterqualifizieren, mindestens eine Halbtagsstelle erhalten, damit sie finanziell besser abgesichert sind. Mitarbeiter, die an sogenannten Drittmittelprojekten arbeiten, sollen Beschäftigungszusagen zumindest für die Dauer der Projektlaufzeit bekommen.
http://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/3347/bessere-arbeitsbedingungen-fuer-nachwuchswissenschaftler.html

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Knappes Ja zum "dualen Gymnasium"

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Februar-Ausgabe gefragt, ob sie den Vorstoß des Präsidenten des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, unterstützen, Lehrlingen die Möglichkeit zu bieten, Gesellenbrief und Abitur im Paket zu erwerben. 51,5 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 48,5 Prozent mit Nein.

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Quelle: istockphoto.com

Zu wenig Kooperationen mit der Wirtschaft?

Der Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Professor Andreas Schlüter, fordert nicht weniger, sondern mehr Engagement der Wirtschaft für die Wissenschaft in Deutschland. Stimmen Sie ihm zu?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


"Entwicklungszusage" statt Tenure-Track

(Hell.) Die für dieses Jahr geplante Novelle des Hessischen Hochschulgesetzes enthält zwei wesentliche Neuerungen: Der hessische Gesetzgeber will das Promotionsrecht für Fachhochschulen ermöglichen. Dieses Recht soll befristet und an Bedingungen geknüpft sein. Voraussetzung für die Verleihung ist, dass eine "Fachrichtung" an einer Fachhochschule "ausreichende Forschungsstärke" nachgewiesen hat. Der Landesverband Hessen im Deutschen Hochschulverband hat hierzu kritisch Stellung genommen. 

Zudem will der hessische Gesetzgeber die Juniorprofessur abschaffen. Stattdessen will er künftig die Möglichkeit einräumen, eine befristete "Professur mit Entwicklungszusage" zu besetzen. In diesem Rahmen können die zur Besetzung einer Lebenszeitprofessur notwendigen zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen erbracht werden. Damit würde die Möglichkeit geschaffen, im Wege eines Tenure-Track-Verfahrens anstatt einer Juniorprofessur eine Professur mit der Option zu besetzen, diese nach Bewährung zu entfristen. 

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Klage gegen die Studierendenflut

Die Hamburger HafenCity Universität (HCU) zieht deutschlandweit als erste Hochschule vor das Bundesverfassungsgericht, um die aus ihrer Sicht erdrückende Zahl sich einklagender Studierender einzudämmen. Mit der Verfassungsbeschwerde soll die seit gut 40 Jahren geltende Rechtsprechung gekippt werden, wonach Hochschulen bis zur Grenze ihrer Funktionstüchtigkeit zusätzliche, sich einklagende Studierende aufnehmen müssen. Damit geht die HCU gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Hamburg vom 13. Oktober 2014 sowie gegen die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts vom 9. Februar 2015 vor. Beide Instanzen verpflichteten die HCU dazu, zusätzliche Studierende im Bachelor-Studiengang Stadtplanung aufzunehmen. Geklagt hatte zuvor ein Studienanfänger, der von der HCU wegen ausgeschöpfter Kapazität und Belegung aller Studienplätze abgelehnt worden war. Aus Sicht der HCU sendet die gängige Rechtsprechung "ein katastrophales Signal für den Hochschulstandort Deutschland und das deutsche Wissenschaftssystem" aus: Sie sei der Studienqualität abträglich und greife massiv in die Grundrechte der Hochschullehrenden, der Hochschule und der Studierenden ein.
https://www.hcu-hamburg.de/t/presse/presse/pressemeldungen/

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Plagiatsfall Mathiopoulos: OVG lässt Berufung zu

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hat im Rechtsstreit zwischen der Universität Bonn und der Politikberaterin Margarita Mathiopoulos nach Infomationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" die Berufung zugelassen. Zur Begründung führte das OVG "besondere Schwierigkeiten der Rechtssache" an, etwa wegen der Frage, wie eine frühere Entscheidung der Universität zu Plagiatsvorwürfen zu bewerten sei. Mathiopoulos war 1986 an der Universität Bonn promoviert worden. 

1991 ergab eine stichprobenartige Untersuchung der Universität zwar gravierende handwerkliche Mängel in der Dissertation; weil man aber keinen Täuschungsvorsatz erkennen konnte, entzog die Universität den Doktorgrad damals nicht. Im Nachklang der Guttenberg-Affäre griff "VroniPlag" den Fall wieder auf und erneuerte die Vorwürfe. Im April 2012 revidierte die Universität ihre Entscheidung von 1991 als "objektiv rechtswidrig" und beschloss, Mathiopoulos den Doktorgrad zu entziehen (vgl. Newsletter 5 und 12/2012).

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Quelle: istockphoto.com

Fünf Jahre Haft für Verkauf von Prüfungslösungen 

Das Landgericht Lüneburg hat einen ehemaligen Referatsleiter des Landesjustizprüfungsamtes am 26. Februar 2015 zu fünf Jahren Haft verurteilt. Der Richter hatte Aufgaben und Lösungen für das Zweite Juristische Staatsexamen an angehende Juristen gegen Geld und sexuelle Gefälligkeiten weitergegeben. Das Gericht befand den geständigen Angeklagten deshalb unter anderem der Bestechlichkeit für schuldig.

Der Fall hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt: Über Monate hatten zahlreiche Juristen des Landes Niedersachsen insgesamt 16.000 Examensklausuren von 2.000 Kandidaten überprüft (vgl. Newsletter 4/2014). Gegen 15 Juristen wurden Verfahren zur Aberkennung ihrer Abschlüsse eingeleitet.

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Quelle: istockphoto.com

Geldstrafe für Fälschung von Prüfungsergebnissen 

Wegen der Fälschung von Prüfungsergebnissen muss eine ehemalige studentische Hilfskraft eine Geldstrafe in Höhe von 1.800 Euro zahlen. Vor dem Amtsgericht Kassel gab der Angeklagte zu, Klausur- und Prüfungsergebnisse für sich und seine Freundin verbessert zu haben. Für sechs Fälschungsfälle wurde der 24-jährige Mann zu 90 Tagessätzen zu jeweils 20 Euro verurteilt. 

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Abschaffung des Verheiratetenzuschlags

(Hell.) Zum 1. Januar 2015 ist in Brandenburg der Familienzuschlag der Stufe 1 (Verheiratetenzuschlag) abgeschafft worden. Der Familienzuschlag beträgt nun für das erste und zweite zu berücksichtigende Kind jeweils 140 Euro, für das dritte und jedes weitere zu berücksichtigende Kind 320,20 Euro. Der Verheiratetenzuschlag wird nicht mehr gezahlt. Stattdessen ist die Besoldung um die Hälfte des ehemals gewährten Verheiratetenzuschlags angehoben worden. Verheirateten Beamten, die vor dem 1. Januar 2015 bereits Anspruch auf den Verheiratetenzuschlag der Stufe 1 in Brandenburg hatten, wird allerdings ein Ausgleichsbetrag in Höhe der anderen Hälfte des ehemaligen Verheiratetenzuschlags gewährt.   

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Personalia


Neuer Präsident

Professor Hans Michael Piper, ehemaliger Rektor der Universität Düsseldorf, soll neuer Präsident der Universität Oldenburg werden. Piper, derzeit Direktor des Instituts für Molekulare Medizin des Universitätsklinikums Düsseldorf, tritt die Nachfolge von Professorin Babette Simon an, die zum 1. April 2014 die Funktion des Medizinischen Vorstandes und der Vorstandsvorsitzenden der Universitätsmedizin Mainz übernommen hatte (vgl. Newsletter 1/2014). 

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Brain Prize 2015

Die diesjährigen Gewinner der weltweit höchstdotierten Auszeichnung für Neurowissenschaften sind von der dänischen "Grete Lundbeck European Brain Research Foundation" bekanntgegeben worden. Den mit einer Million Euro dotierten Preis teilen sich Professor Arthur Konnerth von der Technischen Universität München, Professor Winfried Denk vom Max-Planck-Institut für Neurobiologie in München, Professor David Tank von der Princeton University und Professor Karel Svoboda vom Howard Hughes Medical Institute in Maryland. 

Die Preisträger werden geehrt für die Erfindung, Ausarbeitung und Anwendung der Zwei-Photonen-Mikroskopie zur Gewinnung von detailreichen, dynamischen Bildern von der Aktivität in einzelnen Nervenzellen, Dendriten und Synapsen. Dies habe zu einem grundlegenden Wandel in der Untersuchung der Entwicklung, Plastizität und funktionellen Verschaltung des Gehirns geführt, hieß es zur Begründung.

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Forschungspreis für Seltene Erkrankungen 2015

In Berlin sind am 26. Februar 2015 zwei Kinderärzte mit dem Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen ausgezeichnet worden. Professor Heymut Omran vom Universitätsklinikum Münster erhielt den mit 50.000 Euro dotierten Preis für die Arbeit zu den Ursachen der primären Cilien Dyskinesie, einer seltenen Lungenerkrankung bei Kindern. Der mit 15.000 Euro dotierte Anerkennungspreis für Nachwuchswissenschaftler ging an Stefan Lobitz von der Charité - Universitätsmedizin Berlin für seine Arbeiten zur frühen Diagnostik einer seltenen angeborenen Bluterkrankung, der Sichelzellanämie. 

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Foto: Thomas Tratnik

Erwin-Niehaus-Preis

Viola Nordström vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg hat den mit 40.000 Euro dotierten Erwin-Niehaus-Preis erhalten. Die Molekularbiologin werde für ihre Grundlagenforschung zur Ursache der Alzheimerkrankheit geehrt, teilte die Alzheimer Forschung Initiative mit. Die gemeinnützige Organisation vergibt den Preis, der sich an Nachwuchswissenschaftler auf dem Gebiet der Alzheimerforschung richtet, alle zwei Jahre.

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Quelle: uni-leipzig.de

Felix Wankel Tierschutz-Forschungspreis

Die Veterinärmedizinerin Professorin Maria-Elisabeth Krautwald-Junghanns von der Universität Leipzig erhält den mit 30.000 Euro dotierten Felix Wankel Tierschutz-Forschungspreis, den die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München alle zwei Jahre vergibt. Ausgezeichnet wurde ihr Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Hühnerei. Derzeit werden in Deutschland etwa 40 Millionen bei der Legehennenvermehrung anfallende männliche Nachkommen unmittelbar nach dem Schlupf getötet.

Die Forschungsarbeiten der Leipziger Wissenschaftlerin ermöglichten nun eine Geschlechtsbestimmung nach wenigen Bebrütungstagen zu einem Zeitpunkt, an dem der Hühnerembryo nach jetzigem Erkenntnisstand noch kein Schmerzempfinden habe. Die Entwicklung eines praxistauglichen Verfahrens könne dazu beitragen, die Zahl der getöteten männlichen Hühnerembryos deutlich zu reduzieren und damit einen wertvollen Beitrag zum Tierschutz in der Nutzgeflügelhaltung zu leisten, hieß es zur Begründung. 

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Goethe-Medienpreis 

Die Universität Frankfurt und die FAZIT-Stiftung haben am 23. Februar 2015 den Goethe-Medienpreis für wissenschafts- und hochschulpolitischen Journalismus vergeben. Der mit 4.000 Euro dotierte Hauptpreis ging an Gerald Wagner von der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" für seinen Beitrag "An der Abendschule sagt keiner Fack Ju Göthe - Aufstieg durch Bildung?". Den zweiten Preis in Höhe von 1.800 Euro wurde Florian Felix Weyh vom Deutschlandradio Kultur für sein Feature "Der eine macht, der andere wacht - Peer Review als Qualitätssicherungsverfahren in der Wissenschaft" zuerkannt. Bernd Kramer wurde für seinen Beitrag "Bestellte Wahrheiten" in der "Deutschen Universitätszeitung" für den mit 1.200 Euro versehenen dritten Preis ausgewählt. Ein undotierter Anerkennungspreis ging nach Leipzig an das studentische Radio Mephisto 97,6. 

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DHV-Seminare


Ausgewählte DHV-Seminare im April 2015

Die Steuererklärung für Wissenschaftler
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn 
Dienstag, 4. April 2015, 11:00-16:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/911.html 

Projektmanagement an der Hochschule 
Universität Mannheim
Donnerstag, 16. April 2015, 10:00 Uhr-18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/644.html 

Verhandlungen bei Erstberufung
Wissenschaftszentrum Bonn 
Donnerstag, 16. April 2015, 11:00-16:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/630.html 

F+E-Verträge
Wissenschaftszentrum Bonn 
Montag, 20. April 2015, 10:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1074.html 

Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur
Universität Mannheim 
Dienstag, 21. April 2015, 10:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/803.html
803.html

Leitung und Organisation
Wissenschaftszentrum Bonn 
Donnerstag, 23. April 2015, 10:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/616.html

Bau- und Liegenschaftsmanagement an Hochschulen
Hotel Bristol Bonn
Donnerstag/Freitag, 23./24. April 2015
1. Seminartag 12:30 Uhr bis 2. Seminartag 13:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1399.html

Berufungsverhandlungen an Medizinischen Fakultäten 
Kaiserin-Friedrich-Haus Berlin 
Freitag, 24. April 2015, 11:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/691.html

Wissenschaftliches Fehlverhalten
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Freitag, 24. April 2015, 11:00-16:00 Uhr  
http://www.hochschulverband.de/cms1/1071.html

Medientraining für Wissenschaftler 
Bildungszentrum Kloster Banz, Bad Staffelstein 
Freitag-Sonntag, 24.-26. April 2015 
Beginn und Ende der Veranstaltung:
Freitag 16:30 Uhr bis Sonntag 13:30 Uhr 
http://www.hochschulverband.de/cms1/639.html

Ausgründungen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn 
Montag, 27. April 2015, 10:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/909.html 

Betreuung von Doktoranden
Wissenschaftszentrum Bonn 
Montag, 27. April 2015, 11:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1070.html 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Publikationen

Neuerscheinung: 25 Jahre Wiedervereinigung 
 
Seit dem Beitritt von fünf neuen Bundesländern zum Geltungsbereich des Grundgesetzes am 3. Oktober 1990 sind 25 Jahre vergangen. Damals wählten die Bürger der DDR den Beitritt um so, wie es hieß, "in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden". 
 
Die nach der Wiedervereinigung geborenen Generationen können oft mit Ost-West-Gegensätzen oder Begriffen wie "Ossi" und "Wessi" nicht mehr viel anfangen. Andere, insbesondere gesamteuropäische oder globale Fragen sind für die neuen Generationen wichtiger als ehemalige Gegensätze. Bedeutet dies, dass die Einheit vollendet ist? Ist die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse geglückt? Wie stellt sich die Situation in der Wissenschaft und an den Hochschulen in den neuen Ländern dar? 

Die Buchdokumentation des Deutschen Hochschulverbandes zum Thema "25 Jahre Wiedervereinigung" versammelt Stimmen aus Wissenschaftsorganisationen, von Historikern und Zeitzeugen, u.a Johanna Wanka, Horst Hippler, Jürgen Mlynek, Roland Jahn, Dagmar Schipanski, Hans Joachim Meyer und Andreas Rödder. 
 
Herausgegeben vom Deutschen Hochschulverband Bonn 
Erschienen in der Reihe "Forum", Heft 85, März 2015, 138 Seiten 
ISBN: 978-3-944941-01-1 
Preis: 11,80 Euro incl. Porto (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 9,80 Euro inkl. Porto) 

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Hochschullehrerverzeichnis 2014

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist im Juni 2014 neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 197,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 329 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten finden (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Bestellung bitte an:  

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn 

oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) kann zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband ebenfalls bei dem De Gruyter Verlag direkt bestellt werden unter der E-Mail- Adresse: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Fünfte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: Zuwanderung 
 
Felix Grigat: Verlust und Gewinn 
Ergebnisse aktueller Studien 
 
Holger Kolb: Mythos Punktesystem 
Über den Wandel der kanadischen Einwanderungspolitik 
 
Christina Gathmann/Nicolas Keller: Verbessert ein deutscher Pass die Integration von Zuwanderern? 
 
Weitere Beiträge: 
 
Gerhard Dannemann/Debora Weber-Wulff: Viel Licht und noch mehr Schatten 
Wie Universitäten auf Plagiatsdokumentationen reagieren 
 
Linda Jochheim: Zehn Jahre "W" 
Effekte der leistungsorientierten Professorenvergütung 
 
Martin Hellfeier: Besoldung und Mobilität 
Nachzahlungen bei Novellierung der W-Besoldung nach Länderwechsel 
 
Gert Zöller: Mitbestimmung oder Dozenten-Bashing? 
Über Online-Evaluierungen der Lehre 

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DHV-Ticker


Zwei neue Mitglieder werben - ein Jahr beitragsfrei
 
(Wi.) Mitglieder werben lohnt sich: Der DHV bietet für das Jahr 2015 eine neue "Mitglieder werben Mitglieder-Aktion" mit attraktiven Preisen an. 
 
Als Dankeschön erhält jedes Mitglied, das im Jahr 2015 mehr als ein neues Mitglied wirbt, eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro, Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an einem DHV-Seminar u.a.). Darüber hinaus wird unter allen Teilnehmern an der Werbeaktion eine Wochenendreise über 750 Euro verlost und ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2015 die meisten Mitglieder geworben hat.
 
Es lohnt sich also, nicht nur Mitglied im DHV zu sein, sondern auch neue Mitglieder für den DHV zu gewinnen.
 
Interessierte Mitglieder erhalten weitere Informationen auf der Homepage des DHV unter http://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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Vermischtes


Sportsgeist

Um 36 Prozent ist - verglichen mit der letzten Erhebung vor vier Jahren - an den brasilianischen Hochschulen die Zahl der Studierenden gewachsen, die Deutsch als Fremdsprache gewählt haben. Das berichtet der FAZ-Blog "Planckton". Nach der 1:7-Niederlage im Halbfinale gegen Deutschland fühlten sich die Brasilianer inzwischen auch kulturell zum WM-Lehrmeister hingezogen, heißt es dort weiter. "Alemao" habe jedoch auch schon vor der Weltmeisterschaft gelockt, zumindest in der gebildeten Schicht und in der zentralen Forschungs- und Bildungsregion Sao Paulo. 

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Kooperationspartner des DHV

DHV und Hugendubel  

(Gü.) Durch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen wichtigen Fachverlagen im In- und Ausland ist es Hugendubel möglich, Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot für Ihre benötigen Fachinformationen zu unterbreiten. Durch die Nutzung der marktrelevanten Bibliographien und Datenbanken können wir Ihnen verlässlich und schnell bei der Recherche von Büchern, Periodika, Zeitschriften bis hin zu "Grauer Literatur" und digitalen Angeboten vollumfänglich zur Verfügung stehen. 

Dabei liefern wir in der Regel am nächsten Tag - direkt auf Ihren Tisch - meist ohne Mehrkosten. Die Lieferung von Büchern ist bei uns grundsätzlich portofrei. 

In diesem Monat halten wir für Sie exklusiv eine Reihe von preisreduzierten wissenschaftlichen Sonderausgaben vorrätig. Alle Titel finden Sie unter www.hugendubel.info/DHV oder in unseren Filialen.  

Hugendubel Fachinformationen - Wir sind für Sie da! Unsere Buchhandlungen, Kontaktdaten und Ansprechpartner finden Sie unter: www.hugendubel.info/stores.

Sie erreichen uns zentral per Mail unter info@hugendubel.info oder unter 089/30757575. 

Haben Sie individuelle Wünsche? Sehr gern steht Ihnen unser Vertriebsleiter, Herr Thomas Falk, unter Tel.: 0151/14010903 oder t.falk@hugendubel.info zur Verfügung.

 

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DHV und Weinkeller der BASF

(Gü.) Entdecken Sie die neue Weinliste Frühjahr 2015 vom Weinkeller der BASF 

Es ist wieder soweit: In diesen Tagen erscheint die neue Weinliste Frühjahr 2015: Die Vielfalt an Weinen in unserem Keller ist atemberaubend. Um unsere Kunden optimal durch die weite Welt des Weins zu geleiten, veröffentlichen wir unsere Weinliste. Texte zu ausgewählten Weinen und Anbauregionen sowie ein Weinglossar laden Sie zu einer Entdeckungsreise ein. Ein besonderes Highlight sind auch die Empfehlungen von fünf unserer erfahrenen Weinkenner und Gastronomen, die ihren Lieblingswein präsentieren. 

2015 ist für uns außerdem ein ganz besonderes Jahr: Die BASF feiert 150-jähriges Jubiläum! Zu diesem Anlass haben wir auf den ersten Seiten Spezialitäten von Weingütern aus der "alten" und der "neuen" Welt für Sie ausgesucht. Ein Beispiel ist der 2009er Fabulous Foundation Blend von unserem jahrzehntelangen Wegbegleiter, dem Weinhaus Niepoort. Er stammt aus Rebsorten, die in Portugal heimisch sind und das außergewöhnliche Etikett zeigt Ereignisse aus dem Gründungsjahr 1865, etwa die Erstbesteigung des Matterhorns oder die Uraufführung von Tristan und Isolde von Richard Wagner. Lassen Sie sich überraschen und tauchen Sie ein in die Tiefen unseres vielfältigen Sortimentes. 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann fordern Sie gleich die neue Weinliste an: weinkeller@basf.com oder gerne auch per Telefon: 0621-60 48055.

Weinkeller der BASF
Anilinstr. 12
67063 Ludwigshafen
Tel.: 0621 60 48055
Fax: 0621 60 52621
weinkeller@basf.com
www.weinkeller.basf.com

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DHV und VS Möbel 

(Gü.) Rückenentlastende VS Stehpulte zu Sonderkonditionen

Im Alltag und vor allem am Arbeitsplatz verbringen wir immer mehr Zeit im Sitzen. Dieser Bewegungsmangel stellt eine erhebliche Belastung für unser Muskel-Skelett-System dar. Nicht nur gesundheitliche, sondern auch ökonomische Konsequenzen durch eine verminderte Effizienz und häufigere Ausfallzeiten der Mitarbeiter sind die Folge.

Arbeitsmediziner fordern mehr Bewegung im Büro und empfehlen einen natürlichen Bewegungsausgleich zwischen sitzenden und stehenden Arbeitshaltungen.

Das Stehpult Up von VS animiert dazu, das Dauersitzen am Schreibtisch und in Besprechungen durch temporäres Arbeiten im Stehen zu unterbrechen. Up ist einsetzbar als typisches Beistell-Lesepult zum Arbeitsplatz, aber auch Besprechungen oder Telefonate können daran effektiv und rückenentlastend im Stehen geführt werden.

Mehr Informationen zum Stehpult Up finden Sie unter: http://www.vs.de/media/Gesamtkatalog_PK_DE/Downloads/Up_TY_DE.pdf

DHV-Mitglieder erhalten unser Stehpult Up zu exklusiven Sonderkonditionen. 

Gerne beraten wir Sie konkret und umfassend:

VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. KG / Tauberbischofsheim / Deutschland
Ansprechpartnerin: Evelyne Winkler
Tel: +49 (0)9341/88-601

E-Mail: dhv@vs-moebel.de
  

VS - Offizieller Ausstatter der Wissensgesellschaft. Seit 1898.
www.vs-moebel.de
 

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DHV und Seminaris 

(Gü.) Bad Honnef: Highlights im Sommer 2015 
Flyer der Seminaris-Gruppe informiert über kulturelle Highlights in Bad Honnef  

Von der "Krokuspracht" am 13. März im Kurpark Bad Honnef bis zur "7 Mountains Music Night", dem Live-Musik-Event am 22. August 2015, benennt der neue Flyer viele tolle Veranstaltungen, die bei Besuchern der Stadt jährlich auf großes Interesse stoßen. Dazu gehören auch musikalische Leckerbissen wie das "Jazzfest Bonn" mit internationalen Größen à la Lizz Wright, das Insel-Open-Air-Festival "R(h)einspaziert" auf der idyllischen Rheininsel Grafenwerth oder "La ville en rose" - das Honnefer Rosenfest mit Wahl der Rosenkönigin. Das "Dinner en blanc" verspricht ein stil- und genussvolles Picknick im Park, und wer es sportlicher mag, den zieht es aufs Siebengebirge zum Volkswandern am 10. Mai.   
Informationen zu passenden Arrangements für einen Aufenthalt und zu allen DHV-Vorzugskonditionen in den Seminaris Hotels & Meeting Resorts unter Tel.: 04131/ 713-888 oder per E-Mail: sales@seminaris.de

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DHV und Deutscher Fundraising Verband

(Gü.) Deutscher Fundraising Kongress 2015 - Großspenden im Fokus

Vom 19. bis zum 21. Mai 2015 findet in Berlin der 22. Deutsche Fundraising Kongress statt, das größte Branchentreffen im deutschsprachigen Raum. Über drei Tage werden in Workshops und Seminaren aktuelle Trends und thematische Dauerbrenner diskutiert. Darunter auch hochschulrelevante Themen, die über allgemeine Fragen des Fundraisings hinausgehen. 

So berichtet die Goethe-Universität, wie Sie das 100-jährige Jubiläum nicht nur über Fundraising finanzierten, sondern auch als Anreiz für spätere Förderungen nutzen. Generell ist das Schwerpunktthema Großspenden sicher für viele Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen interessant. 

Ein Forum am ersten Kongresstag zielt darüber hinaus auf die engere Zusammenarbeit von Fundraising-Praktikern und der sie begleitenden Wissenschaft. Die Ergebnisse werden in einem zusätzlichen Seminar zusammengefasst. 

Ob rechtliche Rahmenbedingungen, E-Mail-Fundraising oder Kommunikationstraining oder Fragen der Spenderethik - professionelle Fundraiser in Deutschland haben auch 2015 einen festen gemeinsamen Termin im Kalender.

Das aktuelle Programm und die Möglichkeit der Anmeldung finden Sie auf www.fundraising-kongress.de 

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Newsletter-Archiv

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

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Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Martin Hellfeier (Hell.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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