DHV-Newsletter 4/2015

hochschulverband.de

 
Deutscher Hochschulverband - Köpfe die Wissen schaffen

Versandte Exemplare

34.774

Deutscher Hochschulverband
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel.: 0228-90 266 66
Fax: 0228-90 266 80
Neue Servicenummer für Rechtsberatung:
0228-90 266 77

E-Mail senden
hochschulverband.de

  

Teilen, Posten, Liken

Auf der Facebook-Seite des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) finden Sie Nachrichten, Informationen, Veranstaltungshinweise und vieles mehr. Folgen Sie uns, um stets auf dem Laufenden zu bleiben.
https://www.facebook.com/Hochschulverband

Zum Seitenanfang

Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

DHV will Qualifikationsweg zur Universitätsprofessur neu ordnen     

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat sich für eine stärkere Trennung von wissenschaftlichen Mitarbeiter- und Qualifikationsstellen ausgesprochen. Bereits nach der Post-Doc-Phase sollte eine nur in Ausnahmefällen reversible Entscheidung herbeigeführt werden, ob ein junger Nachwuchswissenschaftler die Karriere als wissenschaftlicher Mitarbeiter oder als zukünftiger Hochschullehrernachwuchs einschlägt, heißt es in einer Resolution des 65. DHV-Tags in Mainz. Dieses Y-Modell ermögliche denjenigen, die keine Qualifikationsstelle anstrebten, sich frühzeitig für andere Karrierewege innerhalb und außerhalb der Wissenschaft zu entscheiden. Die in einem berufungsähnlichen Qualifikationsverfahren als Hochschullehrernachwuchs ausgewählten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler könnten dagegen eine individuellere Förderung und eine weitaus bessere Perspektive auf eine Lebenszeitprofessur erhalten. 

"An der bisherigen Vielfalt der Qualifikationswege würde sich nichts ändern", erläuterte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen, das Modell. "In einer dem Hochschullehrernachwuchs vorbehaltenen neuen Personalkategorie Assistenzprofessur (Assistant Professor) könnten Habilitanden, Juniorprofessoren und Nachwuchsgruppenleiter aufgehen." Auch Habilitanden könnten dann als Assistant Professor in den Genuss eines "Tenure Track"  kommen, der ihnen bislang de facto verwehrt ist. Kempen forderte, den Fakultäten und Universitäten im Rahmen ihrer individuellen Personalplanungskonzepte größtmögliche Freiheit über die Zahl von "Tenure Track"-Stellen zu geben. Um Hausberufungen zu vermeiden, sollten wie bei Juniorprofessuren bundesweit üblich "Tenure Track"-Stellen nur dann vergeben werden, wenn der Stelleninhaber vor Antritt der Stelle die Universität gewechselt oder während seiner Doktoranden- oder Post Doc-Zeit mindestens zwei Jahre außerhalb der die "Tenure Track"-Stelle vergebenden Universität gearbeitet habe. ",Tenure Track'-Stellen dürfen zudem nicht unter Stellenvorbehalt stehen", betonte Kempen. "Nur als vorgezogene Berufungen sind sie akzeptabel und sinnvoll. Tenure Track ist dann ein Mittel der Personalplanung und -gewinnung." 

Der DHV-Präsident begrüßte die Forderung des Wissenschaftsrates, dass Bund und Länder bis zum Jahre 2025 zusätzliche 7.500 Professuren kapazitätsneutral schaffen sollten. Gegenüber der vom Wissenschaftsrat ebenfalls empfohlenen Umwidmung von wissenschaftlichen Mitarbeiterstellen in Professuren gab er sich hingegen skeptisch. "Wissenschaftliche Mitarbeiter sind für die erfolgreiche Einwerbung und Abwicklung von Drittmittelvorhaben unverzichtbar. Lehrstühle mit einer Vielzahl von Mitarbeitern sind allein aufgrund ihrer Größe in der Lage, die Drittmittelvolumina zu generieren, auf die die deutsche Universität angesichts ihrer schlechten Grundfinanzierung angewiesen ist."
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/Wissenschaft-als-Beruf-final_25.3.2015.pdf

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Vier Milliarden Euro für die Exzellenzinitiative, eine Milliarde Euro für den Nachwuchs

Die Spitzen der Großen Koalition haben auf ihrer Klausurtagung in Göttingen beschlossen, für die Fortsetzung der Exzellenzinitiative von 2018 an bis 2028 vier Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Außerdem soll schon im Jahr 2017 eine Milliarde Euro zusätzlich ausgegeben werden, um im Rahmen einer gemeinsamen Bund-Länder-Initiative Wissenschaftskarrieren zu erleichtern und planbarer zu machen. Die Hochschulen sollen dabei unterstützt werden, moderne Personalentwicklungskonzepte aufzulegen.

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professorin Johanna Wanka, hatte bereits am 24. März 2015 auf dem DHV-Tag in Mainz für ein Bund-Länder-Programm für den wissenschaftlichen Nachwuchs geworben und angekündigt, auf ihre Länderkolleginnen und -kollegen in dieser Angelegenheit in den nächsten Wochen zuzugehen. Laut Wanka soll das Programm insbesondere zusätzliche "Tenure Track"-Stellen ermöglichen, damit junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Anfang an die Perspektive auf eine feste Anstellung erhalten. Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Bernhard Kempen, hatte Wankas Vorstoß begrüßt.

Zum Seitenanfang



BAföG-Entlastung: Wanka ermahnt abermals Bundesländer

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professorin Johanna Wanka, hat erneut an die Länder appelliert, die BAföG-Entlastung durch den Bund in Höhe von insgesamt 1,2 Milliarden Euro insbesondere den Hochschulen zugute kommen zu lassen (vgl. zuletzt Newsletter 8/2014). Die freiwerdenden Mittel würden dazu reichen, um über 10.000 neue Professuren zu finanzieren. Die Ministerin monierte, dass Länder wie Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Schleswig-Holstein die Mittel nahezu ausschließlich in Schulen oder gar Kindertagesstätten investieren wollten, obwohl Bund und Länder dies im vergangenen Jahr so nicht verabredet hätten (vgl. dazu Newsletter 6/2014).

Die Linke und die Grünen im Bundestag wiesen Wankas Äußerungen zurück. Einzelne Bildungsbereiche dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden. Ebenso reichten die BAföG-Entlastungsmittel nicht aus, um die massive Unterfinanzierung von Bildung und Forschung zu beheben.

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

DHV fordert bessere Konditionen für Lehrbeauftragte

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) beobachtet mit großer Sorge, dass es an Universitäten inzwischen drei bis vier Mal mehr Lehrbeauftragte als Universitätsprofessoren gibt. Viele Lehrbeauftragte seien habilitiert und als Privatdozenten oder außerplanmäßige Professoren in der Lehre tätig. Jenseits der gesetzlich angeordneten "Titellehre" von zwei Semesterwochenstunden blieben sie zum Lebensunterhalt oftmals auf Lehraufträge angewiesen, würden zumeist jedoch nur spärlich pro gehaltener Stunde vergütet, ohne sozialversicherungspflichtig beschäftigt zu sein.

"Der exponentielle Zuwachs von Lehrbeauftragten ist ein sicherer Beleg für die Unterfinanzierung des gesamten Hochschulsystems", erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen. "Das gesamte System der universitären Lehre ist in Schieflage. Dafür tragen zuallererst Bund und Länder Verantwortung", so der DHV-Präsident. 

Lehraufträge sollten der Arrondierung des Lehrangebots und der Verklammerung mit der beruflichen Praxis außerhalb der Universitäten dienen. "Der Zweck von Lehraufträgen liegt nicht darin, Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern vorbehaltene Lehraufgaben für wenig Geld an Externe zu delegieren", so Kempen. "Wenn Lehrbeauftragte faktisch dauerhaft Dienstaufgaben wahrnehmen, müssen reguläre Beschäftigungsverhältnisse als Hochschullehrer oder wissenschaftlicher Mitarbeiter geschaffen werden." 

Lehraufträge, die Teil des Pflichtlehrangebotes für die Studierenden sind, müssten zudem besser vergütet werden. Nach einer Umfrage des DHV aus dem Jahr 2010 bewegte sich an deutschen Universitäten der Hauptkorridor bei der Lehrauftragsvergütung zwischen 20 und 50 Euro. Mancherorts werde damit der seit Januar 2015 geltende Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde unterschritten, denn eine Stunde Lehre erfordere für Vorbereitung und Nachbereitung mindestens zwei zusätzliche Zeitstunden. Hinzu komme der Prüfungsaufwand. "Die miserable Honorierung von Lehraufträgen ist inakzeptabel", so Kempen. "Eine schrittweise Erhöhung der Lehrauftragsvergütung auf mindestens 60 Euro pro Lehrveranstaltungsstunde ist daher dringend geboten." Dazu stünden den Ländern die Mittel zur Verfügung, die durch die Kostenübernahme des BAföG durch den Bund freiwerden. Bislang habe lediglich Mecklenburg-Vorpommern als einziges Bundesland angekündigt, die Lehrvergütungssätze zu erhöhen.
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/Situation_der_Lehrbeauftragten.pdf

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

DHV weist politische Schuldzuweisungen für hohe Abbrecherquoten zurück

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat sich gegen Bestrebungen der staatlichen Hochschulpolitik verwahrt, die Hochschulen für hohe Studienabbrecherquoten politisch haftbar zu machen. Jeder dritte Bachelor-Studierende der Jahrgänge 2008 und 2009 hat Statistiken zufolge das Universitätsstudium ohne Abschluss beendet. "Die Gründe, die zu einem Studienabbruch führen, sind vielfältig", erklärte dazu der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen. "Studienabbrecher sind keine Versager."

Mit Schuldzuweisungen an die Hochschulen wolle die staatliche Bildungspolitik von ihren eigenen Fehlern ablenken. Durch die Reformen der letzten Jahre seien die Schul- und Studienzeiten verkürzt und die Hochschulen immer mehr dazu genötigt worden, Studierwillige durch Brückenkurse zur Hochschulreife zu führen. "Hohe Studierquoten, die bildungspolitisch gewollt sind, müssen zwangsläufig zu hohen Abbrecherquoten führen, wenn die Ausbildungsqualität auch nur annähernd gleich bleiben soll", betonte Kempen. Rigide administrative Vorgaben bei der Umsetzung der Bologna-Reformen hätten erhöhte Studienabbrecherzahlen begünstigt, weil sich die modularisierte Studienstruktur als zu starr erwiesen habe. Das vom DHV jährlich aktualisierte Universitätsbarometer weise darüber hinaus nach, dass sich das zahlenmäßige Verhältnis von Studierenden pro Universitätsprofessor kontinuierlich verschlechtert habe. Es liege derzeit im Durchschnitt bei 65 Studierenden pro Hochschullehrer. 2012 waren es noch 64, 2010 60 Studierende. "Gute Betreuungsrelationen können Studienabbrüche vermeiden helfen", ergänzte Kempen. 

Die Vorstellung, für Misserfolge in einem Studienfach seien vornehmlich die Hochschule, Hochschullehrer und Dozenten verantwortlich, sei falsch. Bei der Vergabe von Hochschulabschlüssen müssten allein objektive Leistungskriterien ausschlaggebend bleiben. "Staatliche Quoten für Studienabbrecher oder Maßnahmen, die damit vergleichbar sind, wie z.B. die Finanzierung der Hochschulen nach Maßgabe der Studienabschlüsse in der Regelstudienzeit, sind korrumpierend und laufen auf eine Absenkung von Qualitätsstandards hinaus", so der DHV-Präsident. "Die Gesellschaft benötigt qualifiziert Ausgebildete, nicht unterqualifizierte Absolventen, deren Abschlüsse der Planerfüllung politischer Kennzahlen dienen."

Unterstützung benötigen insbesondere diejenigen, die zu der Überzeugung gelangten, dass eine akademische Ausbildung für sie nicht das Richtige sei. Der DHV befürworte daher Bestrebungen, Studienaussteiger für nichtakademische Ausbildungsberufe zu gewinnen, erklärte Kempen.
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/Abbrecherquoten.pdf

Zum Seitenanfang



Bologna-Reform führt zu Desorientierung bei der Studienwahl

Während im Jahre 1999 noch zwischen 180 unterscheidbaren und mehr oder weniger klar definierbaren Studienfächern gewählt werden konnte, stehen heute an deutschen Universitäten und Hochschulen über 3.000 unterschiedliche grundständige Studiengänge zur Auswahl. Dies zeigt eine inhaltsanalytische Auswertung von mehr als 16.000 Studienangeboten in Deutschland, die der Soziologe und Bildungswisssenschaftler Marco Schröder von der Universität Augsburg durchgeführt hat. In den ersten zehn Jahren nach der Bologna-Reform ist damit ein Anstieg der grundständigen Studienalternativen um mehr als 1.400 Prozent zu verzeichnen. Wo früher beispielsweise lediglich Informatik zur Auswahl stand, machen heute über 140 als unterschiedlich spezialisiert ausgewiesene Informatikstudiengänge die Wahl zur Qual.

Mit der immensen Anzahl an Wahlmöglichkeiten seien angehende Studierende "völlig überfordert", so Schröder weiter. Statt rational zu entscheiden, würden sie bei ihrer Studiengangswahl häufig beispielsweise einfach nur noch nach dem Versuch-und-Irrtum-Prinzip verfahren: Studiengänge würden ausprobiert und gegebenenfalls dann mehrfach gewechselt.
http://www.presse.uni-augsburg.de/unipressedienst/2015/april-juni/2015_052/

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Kempen: "Offenheit muss die Regel, Verschwiegenheit die zu begründende Ausnahme sein"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat seine Haltung, dass bei Kooperationen zwischen Universitäten und Wirtschaft Transparenz herrschen müsse, erneuert und konkretisiert. Abweichungen vom Transparenzgebot universitärer Forschung seien nur in wenigen Konstellationen denkbar. Dies sei etwa der Fall, wenn das Bekanntwerden des Drittmittelauftrages geeignet sei, Interessen der inneren und äußeren Sicherheit, der Landesverteidigung oder internationale Beziehungen zu beschädigen, oder wenn die Gefahr der Verletzung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen zu befürchten sei. "Bisweilen kann tatsächlich allein der Umstand, dass ein Forschungsauftrag zu einem bestimmten Thema, mit einer bestimmten Fragestellung und in einem bestimmten finanziellen Umfang zum Gegenstand eines Drittmittelauftrags geworden ist, geeignet sein, dem Drittmittelgeber im Falle der Veröffentlichung des Drittmittelprojekts wirtschaftlichen Schaden zuzufügen", erläuterte Kempen. "Allerdings darf diese Gefahr nicht nur rituell behauptet werden, sondern muss vom Drittmittelgeber im Einzelnen gegenüber der Universität belegt werden."

Sollte aus berechtigten Gründen auf eine vollständige Veröffentlichung des Drittmittelauftrags verzichtet werden, dürften nur einzelne Teile des gesamten Drittmittelprojekts (wie z.B. Name des Auftraggebers oder des beauftragten Instituts, die Zuwendungshöhe oder die Laufzeit) unter Hinweis auf berechtigte Interessen des Auftraggebers verschwiegen werden. Darüber hinaus sei dem Transparenzgebot auch dadurch Rechnung zu tragen, dass nach Abschluss des Projektes oder - insbesondere bei Ausnahmen aus Gründen des öffentlichen Interesses - nach einer zu vereinbarenden Verschwiegenheitsfrist Forschungsergebnisse und Vertragspartner veröffentlicht werden müssten. "Eine auf Dauer vereinbarte Verschwiegenheit universitärer Forschung darf es nicht geben", so Kempen. "Die immer häufiger anzutreffende Praxis, dass sowohl von Examenskandidaten oder Doktoranden als auch von den betreuenden Hochschullehrern ohne ausreichende, detaillierte sachliche Begründung die Unterzeichnung einer Geheimhaltungsverpflichtung verlangt wird, ist korrekturbedürftig."
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/Transparenzgebot_Kooperationen_Uni-Wirtschaft.pdf

Zum Seitenanfang



Kempen: "Berufliche und akademische Bildung nicht gegeneinander ausspielen"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat angesichts kontinuierlich steigender Studierendenzahlen davor gewarnt, berufliche und akademische Bildung gegeneinander auszuspielen. 

Zur Entlastung der überfüllten Universitäten werde ein differenziertes Ausbildungsangebot benötigt, das insbesondere auch attraktive Angebote für die berufliche Ausbildung vorsehe. Deutschland, dessen Innovationsfähigkeit auch auf dem Zusammenspiel von akademischer und beruflicher Bildung beruhe, könne sich eine weitere Nivellierung des Bildungssystems nicht leisten. "Innerhalb aller Bildungssektoren ist für die Rückgewinnung und Gewährleistung höchster Leistungsstandards Sorge zu tragen: Qualität muss Vorrang vor Quantität haben", betonte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen.

In Deutschland gebe es mit dem dualen System der Berufsausbildung ein weltweit nahezu einzigartiges Modell, das mindestens ebenso gut qualifizierte Fachkräfte wie das auf Hochschulabschlüsse gerichtete System anderer OECD-Mitgliedstaaten hervorbringe. Umso folgenreicher und abträglicher sei die Fixierung auf Akademikerquoten in Deutschland. Sie leiste einer schleichenden Entwertung nichtakademischer Abschlüsse Vorschub. Berufliche und akademische Bildung seien andersartig, verdienten aber gleichermaßen Anerkennung und Förderung, so Kempen.

Um Begabungen individuell entfalten zu können, sei ein Bildungsangebot der Vielfalt erforderlich, das Übergänge zwischen akademischer und beruflicher Bildung in beiderlei Richtungen offen halte. "Durchlässigkeit ist allerdings auch kein Selbstzweck", fügte der DHV-Präsident hinzu. "Aus Gründen der Qualitätssicherung darf auf den Nachweis der Eignung nicht verzichtet werden. Im Hinblick auf den möglichen Studienerfolg müssen daher Hochschulen weiterhin die Studienaufnahme von beruflich Qualifizierten an inhaltliche Voraussetzungen knüpfen dürfen."
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/Akademisierungswahn.pdf

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Chancengerechtigkeit durch barrierefreie Hochschulen 

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat an Bund und Länder appelliert, den finanziellen Mehrbedarf zu decken, der mit der Implementierung eines inklusiven Bildungssystems verbunden ist. Nach der jüngsten Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks sind sieben Prozent aller Studierenden in Deutschland durch eine Behinderung oder chronische Krankheit im Studium beeinträchtigt. "Trotz vielfacher und erfolgreicher Anstrengungen von Seiten der Hochschulen und der Studentenwerke sind wir von dem Leitbild ,Eine Hochschule für alle', das die Hochschulrektorenkonferenz im April 2009 formuliert hat, noch entfernt", erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen. Flächendeckend seien nach wie vor weder Hörsäle und Seminarräume noch Beratungsstellen dem Bedarf Studierender mit Behinderung oder chronischer Krankheit angepasst. Ebenso wenig sei an allen Hochschulen ein barrierefreier Zugang zu Informationen und Dokumenten gegeben. "Barrierefreiheit bleibt eine Zukunftsaufgabe. Die Beratungsstellen der Hochschulen und Studentenwerke leisten unter schwierigen Umständen Beachtliches", hob Kempen hervor. "Den notwendigen weiteren Ausbau können sie alleine aber nicht stemmen."

Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer hätten auf der einen Seite darauf zu achten, dass die Gewährung von Nachteilausgleichen aus Gründen der Chancengleichheit zu keinen Qualitätsabstrichen führe. Auf der anderen Seite müssten sie neben Fingerspitzengefühl eine erhöhte Flexibilität an den Tag legen, um den Belangen von Studierenden mit Behinderung oder chronischer Krankheit individuell gerecht zu werden. Konkrete Weiterbildungsangebote für Lehrende, wie eine chancengerechte Hochschule für Menschen mit Behinderungen ausgestaltet sein sollte, blieben allerdings Mangelware. "Bund und Länder müssen deshalb Qualifizierungsmaßnahmen auflegen, damit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die Lage versetzt werden, den Herausforderungen eines inklusiven Bildungssystems gerecht zu werden", so Kempen.

Damit Studierende mit Behinderung oder chronischer Krankheit Chancen auf eine wissenschaftliche Karriere hätten, seien sie auf unterstützende Maßnahmen angewiesen. "Insbesondere bei Förderprogrammen müssen behinderungsbedingte Nachteile in den Auswahlkriterien oder bei der Förderungshöchstdauer angemessen berücksichtigt werden", forderte der DHV-Präsident.
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/Inklusion.pdf

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Neuer Rekord bei Erasmus-Studierenden 

Rund 40.500 Studierende und Hochschulangehörige aus Deutschland haben im vergangenen Hochschuljahr 2013/2014 eine Förderung im Rahmen des Erasmus-Programms erhalten. Das geht aus Zahlen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) hervor. Mit rund 36.000 ging ein Großteil der Erasmus-Zuschüsse an Studierende. Das bedeutete eine Zunahme von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hinzu kamen fast 4.500 deutsche Hochschulangehörige, die mit einem Erasmus-Stipendium an einer ausländischen Hochschule unterrichteten oder an einer Weiterbildungsmaßnahme im Ausland teilnahmen. Das entsprach rund acht Prozent mehr als im Vorjahr. 

Die aktivsten deutschen Hochschulen im Erasmus-Programm waren die Technische Universität München (1.071 Geförderte), die Universität Münster (955) und die Ludwig-Maximilians-Universität München (912). 

Die beliebtesten Gastländer der deutschen Erasmus-Studierenden für ein Auslandsstudium waren im vergangenen Jahr Spanien (5.339 Geförderte), Frankreich (4.877) und Großbritannien (3.140). Im Durchschnitt verbringen Studierende 5,5 Monate im Ausland, bei Praktikanten sind es 4,4 Monate und bei Hochschulpersonal etwa sieben Tage. 
http://www.bmbf.de/press/3760.php
https://www.daad.de/presse/pressemitteilungen/de/33809-erasmus-mobilitaet-erreicht-neuen-hoechststand/
 

Zum Seitenanfang



Kabinett verabschiedet Entwurf für eine Novelle des Hochschulgesetzes

Das niedersächsische Landeskabinett hat den Entwurf für eine Novelle des Hochschulgesetzes zur Verbandsbetei­ligung freigegeben. Das Gesetz habe zum Ziel, die Personalvertretungen, die Gleichstellungsbeauftragten und die Studierenden stärker an den Entscheidungen der Hochschule, insbesondere zu Studium und Lehre zu beteiligen, erklärte Wissen­schaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić. Es verbessere die Perspektiven des wis­senschaftlichen Nachwuchses, schaffe mehr Geschlechtergerechtigkeit an den Hoch­schulen und stärke die Rechte der Senate. Um die hohe Zahl befristeter Arbeitsverträge an den Hochschulen einzudämmen, soll festgeschrieben werden, dass Hochschulen die Aufgabe haben, für gute Arbeitsbedin­gungen zu sorgen. Eine Konkretisierung soll sodann in den Zielvereinbarungen zwischen den Hochschulen und dem Wissenschaftsministerium erfolgen.

Zum Seitenanfang



"Steuerverschwendung": Universität widerspricht Rechnungshof

Die Universität Bremen hat die im Jahresbericht 2015 des Landesrechnungshofes der Freien Hansestadt Bremen erhobenen Vorwürfe der Steuergeldverschwendung entschieden zurückgewiesen. Der Rechnungshof hatte kritisiert, dass Professoren, die leistungsbezogen honoriert werden, zwischen 2011 und 2013 insgesamt 568.000 Euro zu viel Gehalt bekommen haben. Hochschullehrende mit besonderen Leitungsfunktionen, wie zum Beispiel Dekane, seien rechtswidrig doppelt honoriert worden, obwohl sie schon mit Freistunden entschädigt wurden. 

"Diese Aussage ist falsch", betonte der Kanzler der Universität Bremen, Martin Mehrtens. "Die zwölf Dekaninnen und Dekane der Universität Bremen leisten für die Dauer ihrer Amtsführung umfassende Management-Aufgaben. Neben ihrer Tätigkeit als Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer leiten sie Bereiche mit bis zu 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und übernehmen damit Aufgaben, für die an anderen Stellen des Öffentlichen Dienstes hochbezahlte Vollzeitstellen besetzt werden." Damit die Dekaninnen und Dekane diese vielschichtigen Aufgaben neben ihrer Tätigkeit in Lehre, Forschung und Transfer überhaupt bewältigen könnten, erhielten sie die gesetzlich vorgeschriebene zeitliche Entlastung bei der Lehre. Auch eine für die Dauer der Aufgabenwahrnehmung gewährte Zulage zum Gehalt sei durch das Land Bremen geregelt. "Die Universität hat sich an die Vorgaben des Landes gehalten", so Martin Mehrtens. 

Zudem sei es falsch, die Gewährung von Leistungszulagen bei Professoren-Gehältern als "Steuerverschwendung" zu bezeichnen. Das Bundesverfassungsgericht habe im Februar 2012 entschieden, dass die Besoldung von Professoren in Deutschland nicht amtsangemessen sei und die Länder aufgefordert, die Besoldung anzupassen. "Diese gesetzliche Vorgabe haben wir umgesetzt. Der Vorwurf der Rechtswidrigkeit trifft hier nicht zu", unterstrich Mehrtens.

Zum Seitenanfang



Hochschulen müssen am Verfahren zur zentralen Studienplatzvergabe teilnehmen  

Nordrhein-Westfalens Hochschulen müssen sich zum kommenden Wintersemester am sogenannten Dialogorientierten Serviceverfahren der Stiftung für Hochschulzulassung beteiligen. Zumindest für die beliebten Fächer Betriebswirtschaftslehre, Jura, Psychologie und Wirtschaftsingenieurwesen soll die Teilnahme am zentralen Vergabeverfahren verpflichtend werden. Das kündigte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze an.

Da sich bislang nur eine Minderheit der Hochschulen am zentralen Vergabeverfahren beteiligt, müssen sich Abiturienten oft direkt bei den Hochschulen um einen Studienplatz bewerben. Dadurch bleiben seit Jahren tausende Studienplätze trotz aufwendiger Nachrückverfahren unbesetzt. Presseberichten zufolge waren es bundesweit knapp 15.000, allein auf Nordrhein-Westfalen entfielen davon rund 8.400 (vgl. Newsletter 2/2015). 

Zum Seitenanfang



Hoffnung für kleine Institute auf Fortbestand

An der Universität Leipzig werden die Studiengänge Archäologie, Pharmazie und Theaterwissenschaften zumindest vorläufig erhalten bleiben. Den Studierenden, die sich zum kommenden Wintersemester immatrikulieren, werde garantiert, dass sie ihr Studium an der Universität Leipzig innerhalb der Regelstudienzeit auch abschließen können, hieß es von Seiten der Hochschule gegenüber "MDR Info". Möglich wird dies, weil die schwarz-rote Landesregierung den ursprünglich geplanten Stellenabbau abmildern will. Zwar werden Stellenstreichungen, die die Vorgängerregierung aus CDU und FDP mit den Hochschulen bis 2016 vereinbart hat, nicht rückgängig gemacht werden. Ab 2017 könnten jedoch mehr als 750 Stellen erhalten bleiben. 

Insgesamt wollten CDU und FDP ursprünglich 1.042 Stellen an den 14 sächsischen Hochschulstandorten einsparen. Die Universität Leipzig hatte daraufhin beschlossen, die Institute für Archäologie, Pharmazie und Theaterwissenschaften zu schließen. Hiergegen hatte es massive Proteste gegeben (vgl. Newsletter 2 und 9/2014).

Auch mit den neuen Plänen der Landesregierung muss die Universität Leipzig bis 2016 noch Stellen streichen. Wie viele das konkret seien, sei noch nicht bekannt, hieß es aus der Universität gegenüber "MDR Info". 

Zum Seitenanfang



Landesinitiative "Kleine Fächer"

(Uf.) Die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat am 26. März 2015 die "Landesinitiative ,Kleine Fächer' Baden-Württemberg" vorgestellt, die auf Empfehlungen einer von ihr im Jahr 2013 eingesetzten Expertenkommission basiert. Die Landesinitiative umfasst mit einer zunächst dreijährigen Laufzeit und sich anschließender Evaluation fünf einzelne Maßnahmen: die Einrichtung eines Fonds, der für die Erarbeitung und Erprobung von exemplarischen, zukunftsweisenden Instrumenten, Maßnahmen und Strukturmodellen Anreize schaffen soll, um diese Fächer wettbewerbsfähig zu machen, die Einrichtung eines "Zukunftsrats ,Kleine Fächer'" als landesweite Koordinations- und Moderationsplattform zur Begleitung der Handlungsempfehlungen, die Einrichtung einer "Forschungsstelle Strukturschwache wissenschaftliche Kompetenzen" und die Vernetzung der Landesinitiative ,Kleine Fächer' mit entsprechenden politischen Bemühungen in anderen Bundesländern oder mit dem Bund. Betroffen sind in Baden-Württemberg 116 von den Universitäten gemeldete "Kleine Fächer" mit rund 12.000 Studierenden.

Zum Seitenanfang


Karriere


Neuausrichtung der Doktoranden- und Postdoktorandenförderung

Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) stellt ihre Nachwuchsförderung zum 1. Juli 2015 neu auf. Dafür wird sie die Mittel in der Nachwuchsförderung um fast 40 Prozent auf jährlich 50 Millionen Euro anheben. Zukünftig sollen alle Promovierende, die an einem Max-Planck-Institut forschen, mit einem Fördervertrag ausgestattet werden, der über drei Jahre läuft und um 12 Monate verlängert werden kann. Bisher hatte die Mehrheit vor allem auch der ausländischen Doktoranden ein Stipendium. "International ist das durchaus üblich", erklärte MPG-Präsident Professor Martin Stratmann. "Aber die Dualität von Vertrag und Stipendium wurde zunehmend nicht mehr akzeptiert, weil sie sich nicht hinreichend unterschieden haben." Daher solle nunmehr die wissenschaftliche Freiheit des Stipendiums mit der sozialen Sicherheit eines Arbeitsvertrages kombiniert werden. 

Auch Postdoktoranden sollen künftig nur noch Arbeitsverträge entsprechend des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes erhalten. Stipendien werden nur noch an wissenschaftliche Gäste vergeben, die projektbezogen und vorübergehend an Max-Planck-Instituten forschen. 
http://www.mpg.de/9066287/50-Millionen-Euro-fuer-den-wissenschaftlichen-Nachwuchs
 

Zum Seitenanfang



Promovieren lohnt sich insbesondere für Nicht-Wissenschaftler

In der Regel verdienen Promovierte in der freien Wirtschaft mehr als in der Wissenschaft. Das geht aus einer Untersuchung des Internationalen Zentrums für Hochschulforschung an der Univeristät Kassel hervor, für die 1.266 Promovierte und 70.000 Hochschulabsolventen eineinhalb Jahre nach ihrem Studienabschluss befragt worden sind. Im Schnitt haben Promovierte in der freien Wirtschaft demnach ein Einkommen von 4.722 Euro. In Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind es dagegen 3.340 Euro. Deutliche Unterschiede gibt es auch je nach Fach: So verdienen Sprach- und Kulturwissenschaftler im Schnitt 3.841 Euro in der Privatwirtschaft. 2.559 Euro sind es dagegen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Maschinenbauer mit Doktorgrad verdienen demgegenüber 5.496 Euro in der freien Wirtschaft, aber lediglich 3.792 Euro in der Wissenschaft.

Über alle Beschäftigungsgruppen hinweg liegt das Einkommen von Promovierten eineinhalb Jahre nach ihrem Abschluss bei 4.357 Euro. Bei Master-Absolventen beträgt es 3.144, bei Bachelor-Absolventen 2.632 Euro. 

Zum Seitenanfang


Barometer


Quelle: istockphoto.com

Mehrheit wünscht mehr Engagement der Wirtschaft für die Wissenschaft

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der März-Ausgabe gefragt, ob sie der Forderung des Generalsekretärs des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Professor Andreas Schlüter, nach mehr Engagement der Wirtschaft für die Wissenschaft in Deutschland zustimmen. 53,8 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 46,2 Prozent mit Nein.

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Max-Planck-Gesellschaft: Vorbild in der Nachwuchsförderung?

Die Max-Planck-Gesellschaft strukturiert ihre Nachwuchsförderung neu. Doktoranden erhalten künftig statt eines Stipendiums einen Fördervertrag und Postdoktoranden nur noch Arbeitsverträge entsprechend des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes. Ist die MPG damit ein Vorbild in der Nachwuchsförderung?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

Zum Seitenanfang


Recht aktuell


Abgeordnetenhaus beschließt W-Besoldungsreform

Das Berliner Abgeordnetenhaus hat am 26. März 2015 mit den Stimmen der SPD- und CDU-Fraktion bei Enthaltung der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und Linken beschlossen, das Gesetz über die Professorenbesoldung zu ändern. Bereits zuvor hatten die Regierungsfraktionen nach Protesten aus den Hochschulen auf Korrekturen am ursprünglichen Gesetzentwurf des Senats gedrängt (vgl. Newsletter 2/2015).

Statt individueller Aufstockungsbeträge, die mit den Leistungszulagen vollständig verrechnet werden sollten, wird es nunmehr eine Erhöhung des Grundgehalts für alle W2- und W3-Professoren bei einer nur noch 50-prozentigen Verrechnung der Zulagen geben. Rückwirkend zum 1. Januar 2013 wird damit das W2-Grundgehalt auf bis zu 646,32 Euro und das W3-Grundgehalt auf bis zu 463,74 Euro angehoben. Durchgesetzt hat sich auch ein zunächst vom Senat abgelehnter Aufschlag von 200 Euro auf das Grundgehalt der Juniorprofessoren.

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

VG Würzburg: Konsumtion von Leistungsbezügen in Bayern verfassungsgemäß

(Hen.) Das Verwaltungsgericht (VG) Würzburg hat mit Urteil vom 3. Februar 2015 (Az.: W 1 K 14.211) die Klage einer Universitätsprofessorin in Bayern abgelehnt, die sich gegen die im Zuge der Novellierung der bayerischen W-Besoldung vorgenommene, teilweise Konsumtion ihrer Hochschulleistungsbezüge gewendet hatte. Das Gericht folgt dabei in seiner Begründung in weiten Teilen der Entscheidung des VG Trier vom 9. September 2014, das eine Konsumtion von Leistungsbezügen für verfassungsgemäß gehalten hatte (vgl. Newsletter 1/2015). Das VG Würzburg betont dabei, dass die Fortgewährung einer Leistungszulage ebenso wenig einen absoluten verfassungsrechtlichen Bestandsschutz genießen würde, wie Berufungsvereinbarungen über die Ausstattung von Lehrstühlen. Aufgrund eines weiten Gestaltungsspielraumes des Gesetzgebers in Bezug auf Höhe und Struktur der Besoldung habe der Beamte grundsätzlich keinen Anspruch darauf, dass ihm die für die Bemessung der Bezüge maßgeblichen Regelungen, unter denen er in das Beamtenverhältnis eingetreten ist, unverändert erhalten blieben. Im Rahmen des Art. 33 Abs. 5 GG, so das Gericht, sei insbesondere weder die unverminderte Höhe der Bezüge noch die ungeschmälerte Beibehaltung eines zu einem bestimmten Zeitpunkt bemessenen Besoldungsvorsprungs auch für die Zukunft garantiert. Nach Auffassung des Gerichts dürfe der Gesetzgeber Leistungsbezüge vielmehr kürzen, wenn dies aus sachlichen Gründen gerechtfertigt sei. Im Ergebnis stelle sich deshalb auch die bayerische Regelung zur Konsumtion von Leistungsbezügen als rechtmäßig dar.

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Entzug des Doktorgrades: Chatzimarkakis verliert Rechtsstreit

Der frühere FDP-Politiker und ehemalige Abgeordnete im Europäischen Parlament Georgios Chatzimarkakis ist mit dem Versuch, gegen den Entzug seines Doktorgrades durch die Universität Bonn rechtlich vorzugehen, endgültig gescheitert. Das Oberverwaltungsgericht in Münster lehnte Chatzimarkakis' Berufung gegen ein früheres Urteil des Verwaltungsgerichts Köln ab (Az.: 19 A 1111/12). Damit ist rechtskräftig entschieden, dass der frühere Politiker einen Doktorgrad nicht führen darf. Die Universität Bonn hatte ihm nach Plagiatsvorwürfen im Jahr 2011 den Doktorgrad entzogen (vgl. Newsletter 7/2011). 

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Kindergelderhöhung

(Uf.) Das Bundeskabinett hat beschlossen, den steuerlichen Grundfreibetrag, den Kinderfreibetrag und das Kindergeld rückwirkend zum 1. Januar 2015 sowie den Kinderzuschlag ab 1. Juli 2016 zu erhöhen. Der steuerliche Grundfreibetrag soll im Jahr 2015 um 118 und im Jahr 2016 um weitere 180 Euro erhöht werden. Der Kinderfreibetrag soll um 144 im Jahr 2015 und um weitere 96 Euro im Jahr 2016 steigen. 

Gleichzeitig soll das Kindergeld zum 1. Januar 2015 monatlich um vier Euro je Kind und ab dem 1. Januar 2016 um weitere zwei Euro je Kind angehoben werden. Das Kindergeld liegt damit ab 1. Januar 2015 bei 188 für das erste und zweite Kind, bei 194 für das dritte Kind und bei 219 Euro für das vierte und weitere Kind. 

Die Bundesregierung hat des Weiteren entschieden, den Kinderzuschlag ab dem 1. Juli 2016 um monatlich 20 auf 160 Euro zu erhöhen. Somit liegt der Grundfreibetrag ab 1. Januar 2015 bei 8.472 und ab 1. Januar 2016 bei 8.652 Euro.

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Wechselnde Betriebsstätten bei Selbständigen

(Uf.) Eine freiberuflich tätige Musikpädagogin, die in mehreren Schulen, Kindergärten und bei Privatpersonen Musikunterricht erteilte, machte die Fahrtkosten für ihr privates Kraftfahrzeug als Betriebsausgaben steuerlich geltend und setzte für jeden gefahrenen Kilometer pauschal 0,30 Euro an. Das Finanzamt erkannte die Fahrtkosten nur mit 0,30 Euro pro Entfernungskilometer an. Das Finanzgericht und ebenso der Bundesfinanzhof (Urteil vom 23.10.2014, Az.: III R 19/13) gaben jedoch der Klägerin Recht. Da es sich nicht nur um eine Betriebsstätte handele, sondern um ständig wechselnde Tätigkeitsorte und keinem Tätigkeitsort eine zentrale Bedeutung beizumessen sei, seien die tatsächlichen Aufwendungen für die Fahrten absetzbar. 

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Hörbücher

(Uf.) Gemäß § 12 Abs. 2 Nr. 1 und 2 UStG ermäßigt sich die Steuer für Umsätze mit Hörbüchern auf sieben Prozent. Die Änderung ist zum 1. Januar 2015 in Kraft getreten. Dieser ermäßigte Umsatzsteuersatz für Hörbücher ist auf Umsätze anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 2014 ausgeführt werden. Neben der Lieferung, der Einfuhr und dem innergemeinschaftlichen Erwerb ist auch die Vermietung dieser Gegenstände begünstigt. Die Anwendung der Steuerermäßigung setzt die Übertragung bzw. Vermietung eines körperlichen Gegenstandes in Gestalt eines Speichermediums voraus (dieses kann sowohl digital also auch analog sein) und ergibt sich aus einem entsprechenden Schreiben des Bundesfinanzministeriums.

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Deutsch-französisches Doppelbesteuerungsabkommen

(Uf.) Das am 31. März 2015 überarbeitete deutsch-französische Doppelbesteuerungsabkommen vereinfacht die Besteuerung von Rentnerinnen und Rentner mit Altersbezügen aus dem jeweils anderen Staat. Dieses Zusatzabkommen ermöglicht eine Besteuerung ausschließlich am Wohnort, mit der Folge, dass für Rentner ein geringerer Verwaltungsaufwand und eine Erleichterung bei der Besteuerung entstehen. Zukünftig werden also Rentenzahlungen aus der deutschen gesetzlichen Sozialversicherung für in Frankreich ansässige Bezieher ausschließlich in Frankreich besteuert, ebenso im umgekehrten Fall.

Zum Seitenanfang

Personalia


Foto: Bündnis 90/Die Grünen

Neue Senatorin

Katharina Fegebank ist am 15. April 2015 zur neuen Senatorin für Wissenschaft in Hamburg vereidigt worden. Die bisherige Parteivorsitzende der Grünen in Hamburg, die zugleich Zweite Bürgermeisterin der Hansestadt geworden ist, löst Dorothee Stapelfeldt ab, die das Ressort Stadtentwicklung und Wohnen übernommen hat.

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Gala der Deutschen Wissenschaft: Vier hochkarätige Auszeichnungen verliehen      

Juniorprofessor Kálmán György Graffi, Professor Raúl Rojas, Professor Helmut J. Schmidt und Ministerin Theresia Bauer waren die vier Preisträger, die auf der Gala der Deutschen Wissenschaft des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) am 23. März 2015 in Mainz ausgezeichnet wurden. 

Vor 300 Gästen aus Hochschule, Politik und Gesellschaft würdigte academics - das von der ZEIT und der Zeitschrift "Forschung & Lehre" getragene Karriereportal - Juniorprofessor Kálmán György Graffi als "Nachwuchswissenschaftler des Jahres". Die mit 5.000 Euro prämierte Auszeichnung erhielt der Informatiker der Universität Düsseldorf aus den Händen des Zeit-Verlag-Geschäftsführers, Rainer Esser, für die Verschränkung seiner Forschungen zu sicheren, dezentralen sozialen Netzwerken mit seinem persönlichen Einsatz für eine freie und unüberwachte Kommunikation.

Professor Raúl Rojas, Lehrstuhlinhaber für Informatik auf dem Arbeitsgebiet Intelligente Systeme und Robotik an der Freien Universität Berlin, wurde vom DHV die Auszeichnung "Hochschullehrer des Jahres" verliehen. Der Preis, der mit Unterstützung des ZEIT-Verlags Gerd Bucerius GmbH & Co. KG vergeben wird, ist mit 10.000 Euro dotiert. Rojas' Robotik-Projekte, bei denen Studierenden die Fachgrundlagen in Vorlesungen und Seminaren vermittelt werden, ehe sie anschließend in Projektarbeit die Hard- und Software der Roboter selbst entwickeln, würden Forschung, Lehre und Praxis in idealer Weise verbinden, so die Begründung des Präsidenten des DHV, Professor Bernhard Kempen. Mit seiner beispielgebenden beruflichen Arbeit trage der Berliner Informatiker dazu bei, junge Menschen für technische Berufe zu begeistern. 

Professor Helmut J. Schmidt, Präsident der Technischen Universität Kaiserslautern, wurde durch den Träger des Nobelpreises 2014 für Chemie, Professor Stefan Hell, mit der Auszeichnung "Rektor/Präsident des Jahres" geehrt, die der DHV auslobt. Professor Schmidt wurde in einer Umfrage unter den 28.500 Mitgliedern des Verbandes ermittelt, in der anhand eines Eigenschaftskatalogs die Kompetenzen und Fähigkeiten der Rektoren und Präsidenten der wissenschaftlichen Hochschulen Deutschlands umfassend beurteilt wurden. Das von "Santander Universitäten" gestiftete Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird Professor Schmidt für den Ausbau des Gästehausbereichs der Villa Denis, einer Tagungs- und interkulturellen Begegnungsstätte der TU Kaiserslautern, verwenden.

Als "Wissenschaftsministerin des Jahres" wurde die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Theresia Bauer, durch Ministerpräsident a.D. Jürgen Rüttgers ausgezeichnet. Auch Bauer wurde in einer Umfrage unter den 28.500 Mitgliedern des Verbandes ermittelt, in der anhand eines Eigenschaftskatalogs die Kompetenzen und Fähigkeiten aller Landeswissenschaftsminister und der Bundesministerin für Bildung und Forschung umfassend beurteilt wurden.

Zum Seitenanfang



Quelle: uni-bayreuth.de

Neues Mitglied im "Ombudsman für die Wissenschaft"

Der Rechtswissenschaftler Professor Stephan Rixen von der Universität Bayreuth ist zum neuen Mitglied in das Gremium "Ombudsman für die Wissenschaft" der Deutschen Forschungsgemeinschaft gewählt worden, das allen Wissenschaftlern in Deutschland in Fragen guter wissenschaftlicher Praxis und bei Verdachtsfällen von wissenschaftlichem Fehlverhalten zur Verfügung steht. Rixen soll im Juni nächsten Jahres den Bonner Rechtswissenschaftler Professor Wolfgang Löwer ablösen, dessen Amtszeit um ein Jahr verlängert wurde.

Zum Seitenanfang



Foto: privat

Leopold-Lucas-Preis 2015

Professorin Angelika Neuwirth erhält am 12. Mai 2015 den mit 50.000 Euro dotierten Leopold-Lucas-Preis der Universität Tübingen. Die Berliner Arabistin und Kulturwissenschaftlerin wird für ihre Forschungen zu Entstehungs- und Wirkungsgeschichte des Koran und ihre Beiträge zur Förderung des Dialogs zwischen Islam, Judentum und Christentum geehrt.

Zum Seitenanfang



Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2015 

Fünf junge Wissenschaftlerinnen und fünf junge Wissenschaftler erhalten am 5. Mai 2015 in Berlin die jeweils mit 20.000 Euro dotierten "Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2015", die die Deutsche Forschungsgemeinschaft vergibt. Ausgezeichnet werden der Religionssoziologe Marian Burchardt vom Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften, Göttingen, die Mechatronikerin Jessica Burgner-Kahrs von der Universität Hannover, der Polymerchemiker Pavel Levkin vom Karlsruher Institut für Technologie, der Nephrologe Soeren Lienkamp vom Universitätsklinikum Freiburg, der Ingenieurwissenschaftler Thomas Niendorf von der TU Bergakademie Freiberg, der Medienkulturwissenschaftler Stephan Packard von der Universität Freiburg, die Philologin Susanne Paulus von der Universität Münster, die Infektionsbiologin Cynthia Sharma von der Universität Würzburg, die Psychologin Sarah Weigelt von der Universität Bochum und die Geodätin Xiaoxiang Zhu von der TU München. Insgesamt 127 Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Fachgebieten waren für die Preisrunde 2015 vorgeschlagen worden.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2015/pressemitteilung_nr_13/index.html

Zum Seitenanfang



Abelpreis 2015

Der US-Amerikaner Professor John Forbes Nash jr., der 1994 für seine Erkenntnisse auf dem Gebiet der Spieltheorie mit dem Nobelpreis für Wirtschaft ausgezeichnet wurde, und sein kanadischer Kollege Professor Louis Nirenberg erhalten den diesjährigen Abelpreis für "Beiträge von außerordentlichen Tiefe und Einfluss auf die mathematische Wissenschaften". Wie die norwegische Wissenschaftsakademie bekanntgab, soll damit ihre Arbeit zu nichtlinearen partiellen Differentialgleichungen und deren Anwendung auf geometrische Analysis gewürdigt werden. Der Preis ist mit sechs Millionen norwegischen Kronen (umgerechnet knapp 700.000 Euro) dotiert und wird seit 2003 vergeben. Überreicht wird er am 19. Mai 2015 vom norwegischen König in Oslo.

Zum Seitenanfang


DHV-Seminare


Ausgewählte DHV-Seminare im April und Mai 2015

Wissenschaftliches Fehlverhalten
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Freitag, 24. April 2015, 11:00-16:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/1071.html
 

Ausgründungen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Montag, 27. April 2015, 10:00 Uhr-16:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/909.html
 

Berufungspraxis aktuell
Universität Mannheim
Dienstag, 5. Mai 2015, 10:00-17:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/694.html
 

Wissenschaftszeitvertragsgesetz und TV-L
Universität Mannheim
Donnerstag, 7. Mai 2015, 10:00-16:30 Uhr
 www.hochschulverband.de/cms1/624.html

Die Professur - Rechte und Pflichten
Wissenschaftszentrum Bonn
Montag, 11. Mai 2015, 10:00-18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/659.html
 

Fundraising an Hochschulen
Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes Bonn
Montag/Dienstag, 11./12. Mai 2015
1. Seminartag 10:00 Uhr bis 2. Seminartag 15:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/633.html

Emeritierung und Pensionierung
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Dienstag, 12. Mai 2015, 10:00-18:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/628.html
 

Dekane und ihre Leitungsaufgaben
Universität Mannheim
Donnerstag, 21. Mai 2015, 11:00-16:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/637.html

Verhandlungen bei Erstberufung
Haus der Wissenschaft Bremen
Donnerstag, 28. Mai 2015, 11:00-16:00 Uhr
www.hochschulverband.de/cms1/630.html
 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

Zum Seitenanfang

Termine


Seminar "Wissenschaftlicher Nachwuchs - Rechtliche Probleme - Erwartungen - Perspektiven" am 18./19. Juni 2015 in Potsdam

Der Verein zur Förderung des deutschen & internationalen Wissenschaftsrechts e.V. veranstaltet am 18./19. Juni 2015 in Potsdam ein Seminar zum Thema "Wissenschaftlicher Nachwuchs - Rechtliche Probleme - Erwartungen - Perspektiven". 

Nicht zuletzt im Zusammenhang mit projektbezogener und struktureller Forschungsförderung ist die Zahl der Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Damit verschärft sich einerseits die bekannte "Flaschenhalsproblematik", andererseits sind eine verantwortliche Personalentwicklung und ggf. auch eine neue Strukturierung des wissenschaftlichen Nachwuchses mehr denn je angezeigt. Auch die Ausgestaltung der Dienstverhältnisse des sogenannten wissenschaftlichen Nachwuchses ist beileibe nicht immer idealtypisch. Dies betrifft die Promotions-, vor allem aber auch die sogenannte Post-Doc-Phase. Nicht nur die Politik, sondern auch die Gesetzgebung und letztlich die Personalentwicklung nimmt sich dieses vielschichtigen Themas immer intensiver an, wobei viele der damit verbundenen Entscheidungen und Vorgaben umstritten sind.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an die Hochschulleitungen - namentlich die Prorektorate für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs - und die Leiter und Leiterinnen von Graduiertenschulen. Darüber hinaus sind die Leitungen außeruniversitärer Forschungseinrichtungen, die Personaldezernate, die Personalräte der wissenschaftlich Beschäftigten und die Wissenschaftsministerien von Bund und Ländern sowie alle weiteren Interessierten und Betroffenen ebenso herzlich eingeladen, nach Potsdam zu kommen.

Veranstaltungsprogramm und Anmeldung unter:
www.verein-wissenschaftsrecht.de/Veranstaltungsangebote/Wissenschaftlicher_Nachwuchs/index.php

Zum Seitenanfang

Publikationen


Neuerscheinung: 25 Jahre Wiedervereinigung 
 
Seit dem Beitritt von fünf neuen Bundesländern zum Geltungsbereich des Grundgesetzes am 3. Oktober 1990 sind 25 Jahre vergangen. Damals wählten die Bürger der DDR den Beitritt um so, wie es hieß, "in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden". 
 
Die nach der Wiedervereinigung geborenen Generationen können oft mit Ost-West-Gegensätzen oder Begriffen wie "Ossi" und "Wessi" nicht mehr viel anfangen. Andere, insbesondere gesamteuropäische oder globale Fragen sind für die neuen Generationen wichtiger als ehemalige Gegensätze. Bedeutet dies, dass die Einheit vollendet ist? Ist die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse geglückt? Wie stellt sich die Situation in der Wissenschaft und an den Hochschulen in den neuen Ländern dar?

Die Buchdokumentation des Deutschen Hochschulverbandes zum Thema "25 Jahre Wiedervereinigung" versammelt Stimmen aus Wissenschaftsorganisationen, von Historikern und Zeitzeugen, u.a Johanna Wanka, Horst Hippler, Jürgen Mlynek, Roland Jahn, Dagmar Schipanski, Hans Joachim Meyer und Andreas Rödder. 
 
Herausgegeben vom Deutschen Hochschulverband Bonn 
Erschienen in der Reihe "Forum", Heft 85, März 2015, 138 Seiten 
ISBN: 978-3-944941-01-1 
Preis: 11,80 Euro incl. Porto (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 9,80 Euro inkl. Porto) 

Zum Seitenanfang



Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren


Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Fünfte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

Zum Seitenanfang

Vorschau F&L


Thema: "Gefährlicher Hazard“ - Karrierewege in der Wissenschaft 
 
Bernhard Kempen: Das richtige Maß von Risiko und Sicherheit 
Wissenschaft als Beruf 
 
"Wissenschaft als Beruf" 
Qualifikation und Personalstrukturen in der Wissenschaft nach der Promotion (Resolution des 65. DHV-Tages in Mainz) 
 
Heike Schmoll: Ein Lob der Vielfalt 
Karrierewege zur Professur 
 
Auf dem Weg zur Professur 
Beispiele von Nachwuchswissenschaftlern 
 
Weitere Beiträge:

 
Arne Heise: Aus dem Gleichgewicht 
Über den Zustand der Wirtschaftswissenschaften 
 
Wilfried Lagler: Digitale Welt und das Vergessen 
Internetsuchmaschinen und Bibliotheken 
 

Zum Seitenanfang


DHV-Ticker


Werner-Pöls-Medaille I

Professor Volker Epping, seit dem 1. Januar 2015 Präsident der Universität Hannover, ist am 24. März 2015 auf dem DHV-Tag in Mainz mit der "Werner-Pöls-Medaille" geehrt worden. Mit der Auszeichnung würdigt der Deutsche Hochschulverband (DHV) beispielhafte Kollegialität und vorbildliches ehrenamtliches Engagement. Professor Epping war von Januar 2007 bis Juni 2014 Vorsitzender des Landesverbandes Niedersachsen im DHV. Seit 2006 war er Sachverständiger für Musterprozesse. Seine Erfahrung und seine Zeit habe er in uneigennütziger Weise in den Dienst der Kolleginnen und Kollegen gestellt. Der Hochschulrechtler sei ein leidenschaftlicher Verfechter und Verteidiger der Freiheit von Forschung und Lehre, so der DHV. 

Zum Seitenanfang



Werner-Pöls-Medaille II

Professor Bernd Haubitz ist am 24. März 2015 auf dem DHV-Tag in Mainz mit der "Werner-Pöls-Medaille" geehrt worden. Mit der Auszeichnung würdigt der Deutsche Hochschulverband (DHV) beispielhafte Kollegialität und vorbildliches ehrenamtliches Engagement. 

Professor Haubitz ist seit dem 17. März 2004 Vorsitzender der  DHV-Gruppe Medizinische Hochschule Hannover und seit dem 14. April 2011 Stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes Niedersachsen im DHV. Seine Erfahrung und seine Zeit habe er in uneigennütziger Weise in den Dienst der Kolleginnen und Kollegen gestellt. Professor Haubitz sei ein Vorkämpfer für die Wahrung akademischer Selbstverwaltungsrechte und habe mittels einer erfolgreichen Verfassungsbeschwerde einen richtungsweisenden Beschluss des Bundesverfassungsgerichts erwirkt. Zudem sei er ein überaus erfolgreicher Werber für den DHV, so die Begründung. 

Zum Seitenanfang



DHV-Mitgliederwerbekampagne "30.000 bis 2017"

(Wi.) Dem DHV gehören derzeit bereits über 29.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Jetzt will der DHV durchstarten:

Seit dem 1. Januar 2015 läuft eine Mitgliederwerbekampagne mit dem Ziel, 2017 das 30.000ste DHV-Mitglied zu begrüßen.

Bitte beteiligen Sie sich an dieser Kampagne! Helfen Sie mit, die Zukunft Ihrer Berufsvertretung zu sichern.

Unter allen Mitgliedern, die seit dem 1. Januar 2015 bis zum Kampagnenende mindestens ein neues Mitglied geworben haben, und unter allen neuen Mitgliedern, die im genannten Zeitraum DHV-Mitglied werden, wird ein Preis im Wert von jeweils 1.000 Euro verlost.

Näheres dazu unter: www.hochschulverband.de/cms1/1409.html

Zum Seitenanfang



Gewinner der DHV-Aktion "Mitglieder werben Mitglieder 2014"

(Wi.) An der "Mitglieder werben Mitglieder"-Aktion 2014 beteiligten sich insgesamt 464 Mitglieder des DHV. 24 Mitglieder hatten mehr als ein Mitglied geworben und konnten unter vielen verschiedenen angebotenen Preisen eine attraktive Prämie (wie z.B. ein Jahr beitragsfreie Mitgliedschaft) auswählen. Den Hauptpreis für die Werbung eines Mitglieds - eine Wochenendreise für zwei Personen - erhielt Herr Professor Jörg Jost (Universität Paderborn, Germanistische Sprachdidaktik). Der Gewinner wurde per Los ermittelt.

Der Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro für die Werbung der meisten Mitglieder (im Jahr 2014 waren es acht Mitglieder) ging erneut an Herrn Professor Bernd Haubitz (Medizinische Hochschule Hannover, Zentrum Radiologie).

Die Mitglieder-Werbeaktion findet auch im Jahr 2015 statt. Es lohnt sich also, nicht nur Mitglied im DHV zu sein, sondern auch neue Mitglieder für den DHV zu gewinnen. Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des DHV unter:
http://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf

Zum Seitenanfang

Vermischtes


Aufpreis für schnellere Begutachtung

Das Open-Access-Journal "Scientific Reports" sorgt für Furore: Wie der "Tagesspiegel" berichtet, bietet es Autoren seit dem 24. März dieses Jahres an, ihre Artikel  gegen einen Aufpreis von 750 Dollar schneller begutachten zu lassen. Bei Zahlung der Extragebühr wird binnen drei Wochen entschieden, ob der Artikel angenommen wird. Ansonsten müssen längere Wartezeiten in Kauf genommen werden.

Das Vorgehen der "Scientific Reports", die ebenso wie das renommierte Fachblatt "Nature" zur Nature Publishing Group gehören, stößt jedoch auch unter den Herausgebern auf Kritik. Einer von ihnen erkärte seinen Rücktritt. Er befürchte, dass ein Zwei-Klassen-System entstehe, in dem Forscher mit größerem Budget mehr publizieren, so seine Begründung. Für Veröffentlichungen in dem Open-Acess-Journal sind aktuell bereits 1.495 Dollar pro Aufsatz als Unkostenbeitrag fällig. 

Zum Seitenanfang


Kooperationspartner des DHV


DHV und Hugendubel  

(Gü.) Wir freuen uns,  Ihnen  exklusive Sonderkonditionen für die  "HANSER eLIBRAR" aus den Gebieten Technik, Naturwissenschaft und Wirtschaft anbieten zu können.

Unser Angebot für Sie als Neukunden: 

22,5 Prozent Rabatt +7,5 Prozent Hugendubel-Sonderabatt auf alle Themenpakete 2014

Pick & Choose:  Schon ab zehn Titeln möglich

Was bietet Ihnen die "Hanser eLibrary" via Hugendubel Fachinformationen?

Wir bieten Ihnen zwei attraktive Kaufmodelle:

1. Feste E-Book-Pakete zum exklusiven Sonderpreis gegenüber dem Verlagspreis

2. Individuelle Bildung von E-Book-Paketen möglich (Pick & Choose)

Dabei können Sie aus neun Themenpaketen und über 1.000 E-Books wählen.

Individuelles Angebot

Gerne möchten wir Ihnen ein individuelles Angebot für Ihr Institut oder Ihrer Bibliothek unterbreiten.

Lizenzbedingungen, Titellisten und Preislisten und spezielle Angebote senden wir Ihnen gerne zu.

Kostenlose Testzugänge sind jederzeit möglich, geben Sie uns einfach Bescheid.

Hugendubel Fachinformationen - Wir sind für Sie da!

Unsere Buchhandlungen, Kontaktdaten und Ansprechpartner finden Sie unter: www.hugendubel.info/stores.

Sie erreichen uns zentral per Mail unter info@hugendubel.info oder unter 089/30757575.

Haben Sie individuelle Wünsche?

Sehr gern steht Ihnen unser Vertriebsleiter, Herr Thomas Falk, unter Tel.: 0151/14010903 oder t.falk@hugendubel.info zur Verfügung. 

Zum Seitenanfang



DHV und MLP

(Gü.) "Join the best": Stipendiaten stehen fest

- 15 Studenten treten Praktika im europäischen und außereuropäischen Ausland an
- Zusätzlich 13 "Gap Year"-Pakete vergeben
- Alle Finalisten in exklusives Netzwerk aufgenommen

Die diesjährigen Stipendiaten des internationalen Praktikumsprogramms "Join the best" stehen fest. 15 Studenten qualifizierten sich während des finalen Assessment Centers in der MLP-Zentrale in Wiesloch. Die Stipendiaten erhalten exklusiv zwei- bis sechsmonatige Auslandspraktika bei renommierten Unternehmen und Institutionen, die jeweils mit einem konkreten Projekt verbunden sind.

Im Assessment Center traten die 300 besten aus bundesweit rund 1.400 Bewerbern an. "Auch im elften Jahr von ,Join the best' haben wir während des Assessment Centers wieder starke Persönlichkeiten kennengelernt, die schon im Laufe des Studiums aktiv an ihrer Karriere arbeiten und sich zusätzlich für andere einsetzen", sagt Marc-Philipp Unger, Vice President der MLP Corporate University. "Wir freuen uns, dass wir die Stipendiaten mit den Praktika und den damit verbundenen Stipendien auf dem Weg in ihr Berufsleben unterstützen können." 

Erstmals wurden in diesem Jahr auch 13 sogenannte "Gap Year"-Pakete für Studenten zusammengestellt. Diese ermöglichen den Studenten bis zu zwölf Monate bei verschiedenen Unternehmen zu arbeiten, darunter auch Start-Ups, Familienunternehmen oder Joint Ventures. Der Ablauf wird möglichst individuell auf die Wünsche der Gewinner zugeschnitten. Darüber hinaus wurden während der Firmenkontaktmesse rund 100 weitere Praktika vergeben.

Das Stipendium von MLP umfasst neben den Flug- und Unterkunftskosten auch ein Versicherungspaket sowie eine Kreditkarte für jedes Auslandspraktikum. Alle Finalisten werden zudem in ein Talente-Netzwerk aufgenommen und können dadurch Kontakte zu den beteiligten Partnerunternehmen weiter ausbauen. Exklusiver Medienpartner von "Join the best" war auch in diesem Jahr wieder das Karrieremagazin "high potential".

Zum Seitenanfang



DHV und Weinkeller der BASF

(Gü.) BASF und Wein?

"Warum hat die BASF einen eigenen Weinkeller?", "Wie passt denn Chemie und Wein zusammen?" - diese oder ähnliche Fragen haben wir an unserem Stand auf dem diesjährigen DHV-Tag in Mainz des Öfteren gehört. Schließlich waren wir als Weinkeller der BASF zum ersten Mal dabei und die wenigsten der Teilnehmer haben das weltweit größte Chemieunternehmen bisher mit dem Thema Wein in Verbindung gebracht.

Wir möchten hier etwas Licht ins Dunkle bringen: Gemäß dem Sprichwort "In vino veritas" findet vielleicht nicht jeder die Wahrheit im Wein, aber wer den wahren Wein sucht, der wird bei uns bereits seit 1901 fündig und somit hat der Weinkeller der BASF bereits eine lange Tradition vorzuweisen. Gegründet wurde er einst, um den "Beamten" und Arbeitern der BASF Wein zu erschwinglichen Preisen anzubieten.

Spitzenweine waren damals nur den adeligen und sehr reichen Familien vorbehalten. Bereits 1903 konnte man aus einem abwechslungsreichen Sortiment aus 21 Pfälzer, zehn Mosel-, sieben Rhein-Weinen sowie verschiedenen Burgund- und Bordeaux-Weine auswählen. Schon wenige Jahre später wurde die erste Weinliste gedruckt. 

Unseren Weinschatz haben wir schon früh für jedermann geöffnet, und wer seinen Vorrat im Weinkeller der BASF auffüllte, der konnte sich zu jeder Zeit darauf verlassen, nur ausgewählte Rot-, Weiß- und Roséweine zu genießen, ganz gleich welcher Herkunft. Heute lagern wohl temperiert über 2.000 verschiedene Weine aus aller Herren Länder in zwölf Metern Tiefe in unseren Gewölben. Der älteste Jahrgang geht sogar zurück bis auf das Jahr 1865 - das Gründungsjahr der BASF.

Haben wir Sie neugierig gemacht? Schauen Sie bei uns vorbei - wir beraten Sie gerne:

Weinkeller der BASF
Anilinstr. 12
67063 Ludwigshafen
Tel.: 0621 60 48055
Fax: 0621 60 52621
weinkeller@basf.com
www.weinkeller.basf.com

Zum Seitenanfang



DHV und VS Möbel 

(Gü.) Kompaktes und mobiles VS Stehmodul zum Sonderpreis

Das Stehmodul der VS Serie 600 überzeugt als ergänzendes Möbelstück im Büroalltag durch Funktionalität und Design.

Am eigenen Arbeitsplatz bietet das Stehmodul zusätzlichen abschließbaren Stauraum. Dank der Rollen kann es nah am Schreib- oder Besprechungstisch positioniert werden, so dass häufig benötigte Unterlagen und Utensilien sofort griffbereit sind. Mit einer Abdeckplatte in angenehmer Stehhöhe lädt es ein zum ergonomischen Wechsel der Arbeitshaltungen: Kurze Besprechungen, Telefonate oder die Durchsicht von Unterlagen können daran im Stehen durchgeführt werden. Als fahrbare Station in Konferenzräumen, die mit Arbeitsmaterialien, begleitender Technik oder Cateringutensilien befüllt werden kann, optimiert es den reibungslosen Ablauf von Meetings.

Mehr Informationen zum S 600 Stehmodul finden Sie:
http://www.vs.de/media/Gesamtkatalog_PK_DE/Downloads/MyCaddy-Steh_TY_DE.pdf

DHV-Mitglieder erhalten unser Stehmodul zu exklusiven Sonderkonditionen. 

Gerne beraten wir Sie konkret und umfassend:

VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. KG / Tauberbischofsheim / Deutschland
Ansprechpartnerin: Evelyne Winkler
Tel: +49 (0)9341/88-601

E-Mail: dhv@vs-moebel.de
  

VS - Offizieller Ausstatter der Wissensgesellschaft. Seit 1898.
www.vs-moebel.de
 

Zum Seitenanfang



DHV und Seminaris 

(Gü.) Reizvoll Tagen am See

Außergewöhnlich ist Trumpf - nicht nur die Lage direkt am See, sondern auch die Event-Bausteine der beiden Seminaris- und avendi-Hotels in Potsdam: Vom eigenen Steg können Stadtführungen per Boot starten, oder man unternimmt gemeinsam eine etwas abenteuerliche Drachenboot-Fahrt. Besondere Erkundungstouren per Segway sowie als GPS-Schnitzeljagd durch die historischen Potsdamer Highlights sind ebenfalls reizvoll. Dazu bieten beide Häuser ausgezeichnete Tagungsmöglichkeiten und Erholung im Gleichmaß - hier wird jede Tagung zu einem Erlebnis mit hohem Erinnerungswert!

Informationen zu den DHV-Vorzugskonditionen in allen Seminaris Hotels & Meeting Resorts gibt es unter: Tel. 04131 713-888 oder per E-Mail: sales@seminaris.de 

Zum Seitenanfang



DHV und ifunds

(Gü.) EINLADUNG zum "Tag der offenen Tür" bei ifunds germany

Wir möchten Sie zu unserem Tag der offenen Tür am 12. Juni 2015 einladen!

Sie haben die Möglichkeit, sich über unsere Produkte und Dienstleistungen ausführlich zu informieren und sich alles "live und in Farbe" zeigen zu lassen. Wir präsentieren Ihnen persönlich oder in kleiner Runde unsere Softwarelösungen raise-it und analyse-it für CRM, Fundraising und Analysen. Gerne erläutern wir Ihnen unsere umfangreichen Dienst- und Serviceleistungen und beantworten Ihre Fragen rund um das Thema "Daten im Fundraising".
Kaffee und eine Kleinigkeit zu essen gibt es natürlich auch.

Ab 11 Uhr öffnen wir für Sie die Türen in unserem neuen Domizil, in der Schanzenstraße 35. 

Ab 17 Uhr lassen wir den Tag in einer After-Work-Einweihungsparty mit Live-Musik ausklingen.

Wir freuen uns sehr darauf, Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen bei uns begrüßen zu dürfen.

Details zu unsere Veranstaltung finden Sie hier:
www.ifunds-germany.de/tagderoffenentuer.html 

Zum Seitenanfang



DHV und Deutscher Fundraising Verband

(Gü.) Deutscher Fundraising Kongress 2015 - Großspenden im Fokus

Vom 19. bis zum 21. Mai 2015 findet in Berlin der 22. Deutsche Fundraising Kongress statt, das größte Branchentreffen im deutschsprachigen Raum. Über drei Tage werden in mehr als 100 Workshops und Seminaren aktuelle Trends und thematische Dauerbrenner diskutiert.

Unter dem Titel "Transparenz und Wirkungsmessung - Zwischen Bedarf und Bürokratie" diskutieren am Dienstag unter anderem Burkhard Wilke vom DZI, Gerhard Wallmeyer von Greenpeace Deutschland und Dr. Martin Dodenhoeft vom Deutschen Fundraising Verband über die Vielfalt der Spendensiegel in Deutschland. Moderiert wird die Runde von Anke Plättner (WDR). 

Der Mittwoch startet mit einer Keynote von Van Bo Le-Mentzel, dem Erfinder Hartz4-Möbel und aktuellem Gastprofessor an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Den Kongressabschluss bildet am Donnerstag die Keynote von Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann. Die Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017 spricht über Fundraising und Verantwortung. 

Ob rechtliche Rahmenbedingungen, E-Mail-Fundraising, Kommunikationstraining oder Fragen der Spenderethik - professionelle Fundraiser in Deutschland haben auch 2015 einen festen gemeinsamen Termin im Kalender.

Das aktuelle Programm und die Möglichkeit der Anmeldung finden Sie auf:
 www.fundraising-kongress.de

Zum Seitenanfang

Newsletter-Archiv

Sollten Sie Darstellungsprobleme in Ihrem Mailprogramm haben, finden 
Sie den aktuellen Newsletter auch in unserem Newsletter-Archiv.

Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Sven Hendricks (Hen.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

Für alle hier befindlichen Hyperlinks gilt: Der Deutsche Hochschulverband bemüht sich um Sorgfalt bei der Auswahl dieser Seiten und deren Inhalte, hat aber keinerlei Einfluss auf die Inhalte oder Gestaltung der verlinkten Seiten. Der Deutsche Hochschulverband übernimmt ausdrücklich keine Haftung für den Inhalt externer Internetseiten.

Zum Seitenanfang

Sollten Sie Fragen haben, so e-mailen Sie uns bitte. Wenn Sie den Newsletter abbestellen oder Ihre E-Mail-Adresse ändern wollen, klicken Sie bitte hier.

Copyright © 2008, www.hochschulverband.de. All Rights Reserved.