DHV-Newsletter 6/2015

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Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

Befristungsregelungen: Allianz für Leitlinien, aber gegen Gesetz

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat Vorbehalte gegen ein Gesetz angemeldet, das kurzzeitige Befristungen von Arbeitsverträgen in Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen verhindern soll. Das geht laut "Süddeutscher Zeitung" und "Tagesspiegel" aus einem Schreiben der Allianz an Bundesministerin Johanna Wanka und die Koalitionsfraktionen hervor. Die Wissenschaftsorganisationen verlangten, sowohl wissenschaftliches als auch nichtwissenschaftliches Personal weiterhin flexibel beschäftigen zu können. Mindestlaufzeiten für Zeitverträge bei wissenschaftlichen Mitarbeitern gesetzlich festzulegen, sei nicht notwendig, weil sich wissenschaftliche Einrichtungen schon durch Leitlinien verpflichten würden, Nachwuchswissenschaftler so zu beschäftigen, dass sie ihre Qualifizierungsziele erreichen könnten. 

Da die CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Kritikpunkte der Wissenschaftsorganisationen prüfen wolle, werfe ihr die SPD-Fraktion vor, eine Blockadehaltung einzunehmen. Ein Eckpunktepapier zum Zeitvertragsgesetz sei bereits zwischen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Berichterstatterinnen beider Fraktionen abgestimmt gewesen. 

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Habilitationszahl steigt wieder

Insgesamt 1.627 Wissenschaftler haben im Jahr 2014 ihre Habilitation in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stieg die Zahl der Habilitationen im Vergleich zum Vorjahr damit um vier Prozent. Verglichen mit dem Jahr 2002, in dem die Zahl der Habilitationen einen Höchststand erreicht hatte, wurden im Jahr 2014 rund 29 Prozent weniger Habilitationsverfahren abgeschlossen.  

Die größte Anzahl an Habilitationen gab es - wie in den Vorjahren - in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (828). Darauf folgten die Fächergruppen Mathematik, Naturwissenschaften (276), Sprach- und Kulturwissenschaften (261) sowie Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (143). 

Der Frauenanteil bei den Habilitationen lag 2014 bei knapp 28 Prozent. Vor zehn Jahren hatte der Anteil noch 23 Prozent betragen. Zudem wurden im Jahr 2014 148 Habilitationen in Deutschland von ausländischen Wissenschaftlern erfolgreich beendet. Der Ausländeranteil bei den Habilitationen lag damit bei neun Prozent.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/06/PD15_222_213.html;jsessionid=FF8448E9E1C4DBDFBCBCD72E7F60036E.cae4
 

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DHV sucht "Hochschullehrer/-in des Jahres 2015"         

Wer wird "Hochschullehrer/-in der Jahres 2015"? Zum zehnten Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für diejenige Hochschullehrerin bzw. denjenigen Hochschullehrer aus, die oder der sich durch außergewöhnliches Engagement besonders verdient gemacht hat. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung der ZEIT-Verlagsgruppe verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer gehören auch außerhalb von Forschung, Lehre oder Krankenversorgung zu den Leistungsstützen unserer Gesellschaft", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer ehren, die oder der das Ansehen der Berufsgruppe öffentlichkeitswirksam fördert und damit der breiten Öffentlichkeit zugleich vor Augen führt, welch interessante Charaktere diesen faszinierenden Beruf ausüben." 

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2015 Kandidaten als "Hochschullehrer/-in des Jahres" vorzuschlagen. Interessenten finden nähere Informationen im beigefügten Ausschreibungstext unter:    
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres.pdf

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academics-"Nachwuchswissenschaftler/-in des Jahres"  

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/-in des Jahres" zeichnet academics.de - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - den/die "Nachwuchswissenschaftler/-in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2015 vorgeschlagen werden. Mehr Informationen gibt es unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis

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Deutscher Hochschulbaupreis 2016

Die Deutsche Universitätsstiftung lobt unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) zum dritten Mal den Deutschen Hochschulbaupreis aus. Der Preis wird durch ein Preisgeld der Eberhard-Schöck-Stiftung in Höhe von 25.000 Euro unterstützt. Der Hauptpreis ist mit 15.000 Euro dotiert. Für bis zu zwei weitere Auszeichnungen à 5.000 Euro stehen weitere 10.000 Euro zur Verfügung. 

Mit dem Preis sollen beispielhafte Hochschulgebäude oder -ensembles ausgezeichnet werden, die eine besondere baukulturelle Qualität aufweisen bzw. von vorbildlichem Umgang bei der Sanierung und Modernisierung historischer Bausubstanz zeugen. Sie sollen in herausragender Weise ästhetische und funktionale Gesichtspunkte vereinen und als Hochschulgebäude für Studierende und Hochschullehrer attraktiv sein. Sie sollen dem nachhaltigen Bauen in ökologischer, ökonomischer und sozio-kultureller Hinsicht verpflichtet sein und positiv zur Gestaltung des öffentlichen Raumes beitragen. 

Zugelassen zur Teilnahme sind Arbeiten auf dem Gebiet der Architektur und des Städtebaus, die nach dem 1. Januar 2013 in Deutschland fertig gestellt und ihrer Bestimmung übergeben wurden. 

Zur Einreichung berechtigt sind alle staatlichen und staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Deutschland in Kooperation mit den hauptverantwortlich für den Entwurf zeichnenden Architekten. Einsendeschluss ist der 30. November 2015.

Mehr Informationen unter:
http://www.bbr.bund.de/BBR/DE/WettbewerbeAusschreibungen/DeutscherHochschulpreis/hochschulpreis_node.html

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Quelle: MPG/Amac Garbe

Vorstoß zu themenzentrierten, überregionalen "Max-Planck-Schools" 

Der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), Professor Martin Stratmann, hat den Aufbau von "Max-Planck-Schools" angeregt, in denen sich Max-Planck-Forscher mit Spitzenforschern deutscher Universitäten in überregionalen Bildungs- und Forschungsnetzwerken zusammenschließen sollen. Anders als beispielsweise in den USA sei wissenschaftliche Exzellenz in Deutschland nicht an wenigen Orten konzentriert, erklärte Stratmann bei der Festversammlung im Rahmen der 66. Jahresversammlung der MPG am 18. Juni 2015 in Berlin. Nur wenn die in Deutschland bereits vorhandene, räumlich verteilte Exzellenz produktiv zusammengebracht werde, könne die individuelle Sichtbarkeit der besten deutschen Wissenschaftler erhöht und die Attraktivität deutscher Spitzenforschung gestärkt werden. "Wenn sich führende Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft mit führenden Kollegen der Universitäten auf zukunftsträchtigen Wissenschaftsgebieten zusammentun, dann entstehen Bildungs- und Forschungsnetzwerke, die mit den Top-Einrichtungen der Welt konkurrieren können", so Stratmann. Innerhalb solcher "Max-Planck-Schools" solle es dann auch Tenure-Track-Stellen geben. Nur so könnten die Schools die besten Nachwuchswissenschaftler anziehen und in Deutschland halten.
http://www.mpg.de/9285736/exzellenz-in-deutschland

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Bologna-Nachfolgekonferenz in Eriwan: Minister wollen Berufsbefähigung des Bachelorabschlusses stärken

Die europäischen Bildungsminister wollen das Bachelorstudium verstärkt auf den Arbeitsmarkt ausrichten. "Qualität und Relevanz der Hochschulbildung sind weiter zu stärken, um auch die Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen zu fördern", teilten das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Kultusministerkonferenz zu den Beschlüssen des Ministertreffens der nunmehr 48 Bologna-Signatarstaaten am 14./15. Mai 2015 in Eriwan mit. Wie die "Süddeutsche Zeitung" ergänzte, vereinbarten die Bildungsminister als konkretes Ziel, dass Hochschulen mehr mit Firmen kooperieren und praxisnähere Studiengänge anbieten sollten. Absolventen, auch diejenigen mit einem Bachelor nach nur sechs Semestern, müssten "arbeitsmarktfähig werden für sich rasch verändernde Arbeitsmärkte, die von technischer Entwicklung und neuen Berufsbildern geprägt sind". 

Seitens der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) wurde es als wichtiges Signal gewertet, dass das Kommuniqué der Ministerkonferenz nicht mehr die Forderung nach einer "Verschulung" der Promotionsphase als "drittem Studienzyklus" enthalte. Dagegen hatte sich die HRK gemeinsam mit den Rektorenkonferenzen aus Frankreich, Polen, der Schweiz und Großbritannien verwahrt (vgl. Newsletter 12/2014).

Die nächste Bologna-Ministerkonferenz findet 2018 in Paris statt.
http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/48-staaten-1-gemeinsame-perspektive.html

http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-zur-konferenz-der-europaeischen-bildungsminister-in-jerewan-3716/

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TTIP: HRK sieht Gefahr für die Freiheit von Forschung und Lehre

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat auf ihrer Mitgliederversammlung in Kaiserslautern die EU-Kommission dazu aufgefordert, Bildung aus dem geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA, TTIP, explizit auszunehmen. Bildungsdienstleistungen würden dort nicht als öffentliche Aufgabe ("public services") definiert. Nach der Logik des Abkommens müssten alle Bereiche, die von ihm nicht erfasst werden sollen, explizit ausgeschlossen werden. 

"Staatliche Leistungen der Daseinsvorsorge sollten grundsätzlich von den TTIP-Verhandlungen ausgenommen werden. Bildung, Kunst und Kultur gehören nicht in das Handelsabkommen", erklärte HRK-Präsident Professor Horst Hippler. Es gebe auf beiden Seiten des Atlantiks kulturell verankerte unterschiedliche Auffassungen von der Verantwortlichkeit für Bildungsangebote. In Deutschland und weiten Teilen Europas seien Bildung, Kunst und Kultur als gesellschaftliche Aufgaben anerkannt, deren Finanzierung in der Verantwortung der Gesellschaft liege. In den USA würden diese Bereiche dagegen sehr viel stärker als eine Privatinvestition des Individuums gesehen. 

Die Rahmenbedingungen für private Bildungsanbieter sollten nach Vorstellungen der HRK aber weiterhin von staatlichen Organen beschlossen werden, damit Fehlentwicklungen politisch korrigiert werden könnten. Im Falle einer unkontrollierten Marktöffnung durch ein Freihandelsabkommen wäre dies nicht mehr möglich, so Hippler weiter. Bund und Länder müssten daher durch Einsprüche bei der EU-Kommission rechtzeitig sicherstellen, dass sie ihre Regulierungskompetenz sowohl für die staatliche als auch private Bildung bewahrten.
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hochschulrektorenkonferenz-zu-ttip-bildung-ist-keine-ware-3718/

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Quelle: istockphoto.com

Franchising beim Medizinstudium: HRK sieht Länder in der Pflicht

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat auf ihrer 18. Mitgliederversammlung in Kaiserslautern Leitlinien für Franchising-Modelle in der Medizin verabschiedet. Mit "Academic Franchising" werden im Medizinstudium Modelle bezeichnet, bei denen ausländische Hochschulen mit inländischen Krankenhäusern kooperieren. 
 
Die HRK appellierte vor allem an die Länder, ihre Kontrollrechte wahrzunehmen und die Einhaltung von Qualitätsstandards sicherzustellen. So könnten sie etwa Vorgaben organisatorischer und qualitativer Art machen.

Hintergrund für den Erfolg des "Academic Franchising" in Deutschland ist die seit Jahren ungebrochene Nachfrage nach einem Medizin-Studienplatz. Private und kooperative Modelle des Medizinstudiums könnten daher das herkömmliche Medizinstudium sinnvoll ergänzen, erklärte HRK-Präsident Professor Horst Hippler. Allerdings müssten alle Modelle des Medizinstudiums einheitlichen Qualitätsstandards unterliegen.

Zwar seien seit der Umsetzung der EU-Berufsanerkennungsrichtlinie die medizinischen Berufsabschlüsse anderer EU-Staaten in Deutschland automatisch anzuerkennen. Dennoch sähen auch die europäischen Regelungen vor, dass die Ausbildung zum Mediziner durch ein wissenschaftliches Universitätsstudium erfolgen müsse. "Die neuen Franchising-Modelle lassen für uns aber die Wissenschaftlichkeit des Studiums nicht hinreichend erkennen", betonte Hippler. "Vielfach fehlt es schon an der notwendigen wissenschaftlichen Qualifikation des eingesetzten Personals."
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-leitlinien-fuer-franchising-beim-medizin-studium-3715/

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Quelle: istockphoto.com

Professorinnenprogramm überzeichnet

Dem Professorinnenprogramm, das die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern aufgelegt hat, um Frauen in Führungspositionen der Wissenschaft zu bringen (vgl. zuletzt DHV-Newsletter 1/2013), geht offenbar das Geld aus. 51 für gut befundene Förderanträge sind laut "Süddeutscher Zeitung" auf der Warteliste gelandet, weil das Geld nicht reiche. Das gehe aus der Antwort des Bundesministeriums für Bildung und Forschung auf eine Anfrage der Grünen hervor.

Die Leidtragenden seien die betroffenen Hochschulen. Denn sie mussten die Professorinnen bereits vorher berufen und zudem ein Programm zur Gleichstellung auflegen. Bei den dafür benötigten Aufwendungen erhielten sie nunmehr keine Hilfe.

Das Bundesministerium verweise auf Vereinbarungen mit den Ländern, wonach Anträge nach ihrem Eingang bedient würden, bis die Mittel aufgebraucht seien. Der wissenschaftspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Kai Gehring, kritisierte dagegen "stümperhaftes Programm-Management und klammheimliches Wegsparen durch Ministerin Wanka". Das Programm sei hoffnungslos überzeichnet. Daher müsse Wanka die Mittel aufstocken, wenn sie es mit verlässlichen Karrieren in der Wissenschaft ernst meine.

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Quelle: wissenschaftsrat.de

Prenzel: "Studienplätze nicht nur nach Abiturnoten vergeben"

Für den Vorsitzenden des Wissenschaftsrats, Professor Manfred Prenzel, ist die Abiturnote "nur begrenzt geeignet", den Studienerfolg vorherzusagen. "Wenn die Schulnoten das alleinige Kriterium bei der Vergabe sind, kann dies dazu führen, dass die Schüler aus dem einen Bundesland bessere Karten haben als die aus dem anderen", so Prenzel genüber dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Bei der Benotung gebe es "Subkulturen" in einzelnen Schulen und in den Bundesländern. "Die ostdeutschen Bundesländer haben eine ausgeprägte Tradition, Spitzenleistungen zu fördern und zu honorieren", erklärte der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, "andere Länder neigen eher dazu, Abiturienten gleichzumachen, vielleicht aus politischen Gründen."

Prenzel forderte die Hochschulen deshalb auf, ihre Studienplätze nicht nur nach der Abiturnote zu vergeben. Sie sollten vielmehr auch den Lebenslauf, ein Motivationsschreiben oder ein persönliches Gespräch berücksichtigen. 

Anlass für Prenzels Äußerungen war eine Datenanalyse im "Spiegel". Daraus ging hervor, dass die Abiturnote auch vom Bundesland abhängt, in dem die allgemeine Hochschulreife erworben wird. Große Unterschiede unter den 16 Ländern bei den Einserabituren und den Durchfallquoten wurden dadurch sichtbar. 

Um eine bessere Vergleichbarkeit der Abiturleistungen zu gewährleisten, hatte die Kultusministerkonferenz (KMK) im Oktober 2012 beschlossen, dass sich die Bundesländer ab dem Schuljahr 2016/17 bei der Abiturprüfung in Mathematik, Deutsch, Englisch und Französisch aus einem gemeinsamen Aufgabenpool bedienen können (vgl. Newsletter 11/2012). Nunmehr verständigte sich die KMK darauf, dass 2017 außer in Hessen und Rheinland-Pfalz erstmals in 14 Bundesländern am gleichen Tag die Abiturklausur in Mathematik geschrieben wird.

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Quelle: istockphoto.com

Archäologen sehen ihr Fach in Gefahr

Archäologen in Deutschland sehen mit wachsender Sorge, dass ihr Fach immer seltener an Universitäten vertreten ist. Die Zukunft von Fachrichtungen wie Frühgeschichte oder Klassische Archäologie sei auch deshalb in Gefahr, weil große Disziplinen wie Medizin immer mehr Platz für sich beanspruchten, ließ der Vorsitzende des West- und Süddeutschen Verbandes für Altertumsforschung (WSVA), Alfried Wieczorek, Presseberichten zufolge verlauten.

Nach Angaben des Mittel- und Ostdeutschen Verbandes für Altertumsforschung gibt es deutschlandweit nicht einmal mehr 30 Lehrstühle für archäologische Fächer. In den 90er Jahren seien es noch doppelt so viele gewesen. 

Laut WSVA gibt es in Deutschland in der Wertschätzung der Archäologie ein Nord-Süd-Gefälle. Die Verantwortlichen in südlichen Bundesländern hätten erkannt, wie wichtig auch kleine Hochschulfächer seien. Die Bereitschaft, sie zu streichen, sei umso größer, je weiter man nach Norden gehe.

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Tierversuchsgegner scheitern mit Petition 

Tierversuchsgegner sind mit einer europäischen Bürgerinitiative bei der EU-Kommission gescheitert. Sie  hatten gefordert, die bestehenden Richtlinien zum Schutz von Versuchstieren zu kippen und Experimente an oder mit lebenden Tieren zu verbieten. Hierfür sahen die Kommissionsmitglieder jedoch keinen Anlass. Ein vollständiges Verbot von Forschungsarbeiten mit Tieren in der EU wäre verfrüht und berge die Gefahr, dass die biomedizinische Forschung in Länder außerhalb der EU verlagert werde, argumentierte die Kommission.

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"Münkler-Watch": Politikwissenschaftler am Pranger

Professor Herfried Münkler hat Vorwürfe des anonymen Studentenblogs "Münkler-Watch" zurückgewiesen, wonach er Rassismus, Sexismus und Militarismus verbreite. "Das ist das Gegenteil von dem, was ich gesagt habe", erklärte der Politikwissenschaftler der Humboldt-Universität zu Berlin gegenüber der Wochenzeitung "Die Zeit". 

Die Blogger hielten sich "für ausgesprochen links", ihr Verhalten erinnere jedoch eher an "hochschulpolitische Vorgänge des Jahres 1933": "Der hat viel Geld, wir sind arm. Der hat Einfluss, wir nicht", so Münkler. "Das ist ein Muster, das auch antisemitisch eingesetzt worden ist." 

Gern würde der Politikwissenschaftler mit seinen Kritikern sprechen, aber diese blieben unsichtbar. "Das ist asymmetrische Kriegsführung", betonte Münkler. Wenn er jetzt Vorlesungen halte, frage er sich immer, ob er "falsch interpretiert werden" könne und was er "nicht sagen" sollte. Durch die "Denunziationsvokabeln" werde die intime Arbeitsatmosphäre zwischen Vortragenden und Mitarbeitenden gestört, und sie werde durch externe Überwachung aufgesprengt, kritisierte Münkler weiter. 

Von der Humboldt-Universität fühle er sich in der Auseinandersetzung im Stich gelassen: "Sie hat keine Fähigkeit zur Empathie. Die Administration der Universität ist von den Hochschullehrern sehr weit entfernt." Der Präsident der Humboldt-Universität, Professor Jan-Hendrik Olbertz, widersprach dieser Einschätzung: "Die Universitätsleitung hat sich mehrfach öffentlich hinter in dieser Weise attackierte Professorinnen und Professoren der Humboldt-Universität gestellt", erklärte Olbertz auf Anfrage des "Tagesspiegel". "Angriffe auf die Integrität von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern, die noch dazu anonym über das Internet verbreitet werden, sind völlig inakzeptabel. Sie untergraben das Grundrecht des freien wissenschaftlichen Austauschs, sie sind verletzend, stillos und in der Tat feige."

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Entschuldigung wegen "Studenten-Schelte" in der "FAZ" 

Professor Axel Meyer, Inhaber der Professur für Zoologie/Evolutionsbiologie an der Universität Konstanz, hat sich für die Wortwahl eines Artikels entschuldigt, den er bereits am 16. April 2015 in der "FAZ" veröffentlicht hatte:  "Um eine Debatte über bildungspolitische Entwicklungen in Deutschland anzustoßen, habe ich einen polemischen Artikelstil gewählt. Bei denjenigen, die sich durch meinen Schreibstil beleidigt gefühlt haben, bitte ich ausdrücklich um Entschuldigung", erklärte Meyer laut der "Welt" zu seinem Artikel "Ehre und Ehrlichkeit der Studenten". Darin hatte er den heutigen Studierenden eine zu laxe Arbeitsmoral bescheinigt: "In jeder Hinsicht wird ihnen der Hintern gepudert und mit viel Fürsorge und Verständnis jede Faulheit und Inkompetenz vergeben", so Meyer. Auch werde "so oft geschummelt, dass sich die Balken biegen". "Alle Studenten über einen Kamm scheren" wolle er, Meyer, allerdings nicht. 

Gleichwohl war der Rektor der Universität Konstanz, Professor Ulrich Rüdiger, auf Distanz zu Meyer gegangen und hatte disziplinarische Schritte gegen den Evolutionsbiologen erwogen. "Als Rektor der Universität Konstanz entschuldige ich mich persönlich für diese von einem Universitätsmitglied gemachten Aussagen", hatte Rüdiger verlauten lassen, der mehrere Aussagen als "diffamierend und beleidigend" bezeichnete. In einem Rundschreiben an die Professorenschaft hatte er Meyer zudem unwahre Tatsachenbehauptungen über Vorgänge an der Universität Konstanz vorgehalten.
http://www.aktuelles.uni-konstanz.de/content/stellungnahme/

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EU-Forschungsförderung: Teilerfolg für die Hochschulen

EU-Kommission, EU-Parlament und Europäischer Rat haben sich auf einen Kompromiss zur Finanzierung des "Europäischen Fonds für Strategische Investitionen" (EFSI) geeinigt, mit dem die Konjunktur in Europa angekurbelt und die Arbeitslosigkeit bekämpft werden soll. Für die Startfinanzierung des Fonds sollen acht Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt bereitgestellt werden. Für Kritik im Parlament hatte gesorgt, dass die Kommission hierfür insbesondere Gelder aus den EU-Forschungsprogrammen abziehen wollte (vgl. Newsletter 5/2015). Statt 2,7 Milliarden Euro sollen nunmehr lediglich 2,2 Milliarden Euro aus dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizont 2020" zugunsten des EFSI umgewidmet werden. Kürzungen bei den Mitteln für den Europäischen Forschungsrat und bei der Förderung von Nachwuchswissenschaftlern durch das Marie-Sklodowska-Curie-Programm soll es dagegen nicht geben.

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Horst Hippler, sprach dennoch von einer "schlechten Nachricht für Europa". Der Protest der Hochschulen und anderer Wissenschaftsorganisationen (vgl. Newsletter 3/2015) habe zwar Wirkung gezeigt, aber auch die abgesenkten Kürzungen blieben "äußerst schmerzhaft".
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/eu-kompromiss-zu-juncker-fonds-efsi-belastet-forschungsfoerderung-teilerfolg-fuer-die-hochschule/

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Quelle: istockphoto.com

Deutschlandstipendium weiterhin umstritten

Trotz wachsender Förderzahlen bleibt das vom Bund mit jährlich rund 47 Millionen Euro unterstützte Deutschlandstipendium zwischen Regierung und Opposition heftig umstritten. Professorin Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hob bei der Jahresveranstaltung zum Deutschlandstipendium am 19. Mai 2015 in Berlin den Aufwärtstrend beim Förderprogramm hervor. Wie das Statistische Bundesamt am 28. Mai 2015 mitteilte, erhielten 22.500 Studierende im Jahr 2014 ein Deutschlandstipendium in Höhe von 300 Euro monatlich, das zur Hälfte vom Bund und von privaten Mittelgebern finanziert wird.   

Mit dem Deutschlandstipendium werden seit dem Sommersemester 2011 Studierende gefördert, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Der Anteil der Studierenden, die ein Deutschlandstipendium erhalten, soll jährlich erhöht werden und langfristig acht Prozent betragen. 

Da gemessen an der Gesamtzahl der Studierenden des Wintersemesters 2014/2015 jedoch derzeit lediglich 0,84 Prozent der Studierenden in den Genuss eines Deutschlandstipendiums kommen, fordern die Grünen die Abschaffung des Förderinstruments, das ein "Ladenhüter" und "teurer Misserfolg" sei. Das Geld solle lieber für mehr BAföG und eine bessere Stipendienförderung für Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisenregionen genutzt werden.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/05/PD15_193_21431.html

http://www.bmbf.de/press/3797.php

http://www.gruene-bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2015/mai/fuenf-flop-feiern-sind-genug-deutschlandstipendium-abschaffen-stipendienfoerderung-neu-ausrichten_ID_4395429.html

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Wirtschaft unzufrieden mit Einsatz für ausländische Studierende 

Deutschland nutzt zu wenig das Arbeitsmarktpotenzial ausländischer Studie­render: 41 Prozent von ihnen brechen das Studium wieder ab, von den erfolgreichen Absolventen bleiben nach Studienabschluss nur rund 44 Prozent in Deutschland. Dies sind die zentralen Ergebnisse des aktuellen "Hochschul-Bildungs-Reports 2020" des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und der Unternehmensberatung McKinsey. Die Zahlen seien alarmierend, da mittlerweile jedes zweite Unternehmen in Deutschland auf ausländische Studierende zur Deckung des eigenen Fachkräftebedarfs angewiesen sei und da Prognosen erkennen ließen, dass bis zum Jahr 2025 vier von zehn Studien­anfängern einen ausländischen Pass haben werden.

Um mehr Fachkräfte zu gewinnen, fordern Stifterverband und McKinsey, die Studienabbruchquoten auf weniger als 30 Prozent und damit auf das Niveau der deutschen Studienanfänger zu senken sowie die Verbleibquoten für alle Ausländer mit 52 Prozent auf das Niveau von EU-Ausländern in Deutschland zu steigern. Gelingen könne dies durch ein neues Finanzierungsmodell, mit dem der Bund Hochschulen dauerhafte Anreize für eine qualitätsorientierte Gewinnung ausländischer Studierender und einen erfolgreichen Studienabschluss setze. 

Verbesserungsbedarf sehen Stifterverband und McKinsey zudem bei der stagnierenden Auslandsmobilität deutscher Studierender. Da bei ihnen zusehends die Nachbarländer beliebter als ferne Ziele seien, bestehe die Gefahr, dass sie nicht in dem Maße die Fähigkeiten erlernten, die glo­bal aufgestellte Unternehmen auf außereuropäischen Märkten benötigten. 

Unternehmen sollten sich daher nach Einschätzung von Stifter­verband und McKinsey stärker am Ausbau berufsvorbereitender Auslandsaufenthalte, insbesondere Praktika, beteiligen und enger mit Hochschulen kooperieren. Um das Auslandsstudium nicht an finanziellen Hürden scheitern zu lassen, schlagen Stifterverband und McKinsey eine vom Bund verbürgte "Auslandsgaran­tie" vor. Konkret sollte dafür das Auslands-BAföG durchweg in Form von Zuschüssen und nicht mehr mittels Darlehen zur Verfügung gestellt werden und nach dem Vorbild von EU-Förderungen wie ERASMUS regional ange­passte Fördersätze haben.
http://www.stifterverband.info/presse/pressemitteilungen/2015_06_03_hochschul-bildungs-report/index.html

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Karriere


Rahmenkodex für gute Beschäftigung

Das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium und Vertreter der Landeshochschulen haben einen Kodex für gute Arbeit entwickelt und vorgestellt. Darin vorgesehen sind längerfristige Verträge für wissenschaftliches Personal. Laufzeiten unter einem Jahr soll es grundsätzlich nicht mehr geben. Außerdem soll der Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ausgebaut und Teilzeitbeschäftigung familienfreundlicher werden. Darüber hinaus ist ein landesweiter Hochschularbeitsmarkt vorgesehen, um Jobwechsel zu erleichtern. 
http://www.wissenschaft.nrw.de/presse/pressemeldungen/details/arbeitsplatz-hochschule-wird-attraktiver-ministerin-stellt-rahmenkodex-fuer-gute-beschaeftigung-vor/

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Deutschland - ein Auswanderungsland

Deutschland ist nicht nur das zweitgrößte Einwanderungsland innerhalb der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD), es ist auch eines der Hauptherkunftsländer für Auswanderer. Das geht aus der am 1. Juni 2015 veröffentlichten Publikation "Talente im Ausland: Ein Bericht über deutsche Auswanderer" hervor. Nach den derzeit aktuellsten Zahlen der OECD lebten demnach 2011 etwa 3,4 Millionen Deutsche in einem anderen OECD-Land, die meisten davon in den Vereinigten Staaten (rund 1,1 Millionen), Großbritannien und der Schweiz (je 270.000). Damit stellte Deutschland die fünftgrößte Auswanderergruppe in der OECD hinter Mexiko, Großbritannien, China und Indien dar. 

Mit 140.000 Emigranten entwickle sich die jährliche Auswanderung aus Deutschland in jüngster Zeit "auf hohem Niveau stabil", heißt es in dem Rapport weiter. Das Bildungsniveau der Auswanderer sei zudem hoch und steige in der Tendenz sogar noch an. 1,4 Millionen von ihnen hätten Abitur und/oder eine Berufsausbildung, weitere 1,2 Millionen verfügten über ein abgeschlossenes Studium und 46.000 besäßen einen Doktorgrad. Vor allem durch den hohen Anteil an gut gebildeten Frauen habe sich die Zahl der hochqualifizierten Emigranten im vergangenen Jahrzehnt um 40 Prozent erhöht. 

In den letzten Jahren sind laut OECD weniger deutsche Staatsangehörige zurückgekehrt als fortgezogen. Genauso wie für die Auswanderer seien für die Rückwanderer die Berufsaussichten von zentraler Bedeutung. Noch wichtiger für die Rückkehr seien allerdings Familie und Freunde, so die OECD. Unter den ausgewanderten deutschen Wissenschaftlern blieben insbesondere diejenigen im Ausland, die viel in internationalen Fachzeitschriften veröffentlichten.
http://www.oecd-ilibrary.org/social-issues-migration-health/talente-im-ausland-ein-bericht-uber-deutsche-auswanderer_9789264234055-de

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Barometer


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Sorge vor "Überakademisierung"

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Mai-Ausgabe gefragt, ob sie die Sorge des Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Eric Schweitzer, vor einer "Überakademisierung" teilten und seiner Forderung, die Zahl der Studienplätze zu begrenzen, zustimmten. 76,8 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 23,2 Prozent mit Nein.

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Studienplatz-Auswahl nicht nur nach Abiturnoten?

Der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Manfred Prenzel, hat die Hochschulen aufgefordert, ihre Studienplätze nicht nur nach der Abiturnote zu vergeben. Sie sollten vielmehr auch den Lebenslauf, ein Motivationsschreiben oder ein persönliches Gespräch bei der Auswahl berücksichtigen. Stimmen Sie ihm zu?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


Verfassungsbeschwerden gegen Fusionshochschule Cottbus-Senftenberg nur teilweise erfolgreich

Die vorübergehende Leitung der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg durch einen vom Wissenschaftsministerium eingesetzten Gründungsbeauftragten hat gegen die grundgesetzlich verbürgte Wissenschaftsfreiheit verstoßen. Das hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) entschieden (Az.: 1 BvR 1501/13 u. 1 BvR 1682/13). Die Verfassungsrichter argumentierten, dass eine staatlich eingesetzte und verantwortete Hochschulleitung im Gegensatz zu dem Gedanken wissenschaftlicher Eigenverantwortung und dem daraus folgenden Prinzip universitärer Autonomie stehe. Bei einer Fusion gehöre es zur Ausgestaltungsaufgabe des Gesetzgebers, die Mitwirkungsrechte der wissenschaftlich Tätigen möglichst zu schonen. 

Keinen Erfolg hatten dagegen weitere Verfassungsbeschwerden der Fakultäten (vgl. auch Newsletter 6/2013). Aus dem Postulat der Wissenschaftsfreiheit lasse sich kein Recht auf Fortbestand einer konkreten wissenschaftlichen Einrichtung ableiten, so die Richter. Die Garantie der Wissenschaftsfreiheit verpflichte den Staat lediglich, für funktionsfähige Institutionen eines freien universitären Wissenschaftsbetriebs zu sorgen. Es bleibe dem Gesetzgeber infolgedessen überlassen, sich für die Fusion einer Universität mit einer Fachhochschule zu entscheiden. 

Ebenso werde die Wissenschaftsfreiheit nicht dadurch verletzt, dass die Hochschullehrenden der TU Cottbus trotz ihrer größeren Anzahl mit ebenso vielen Personen in den zentralen Selbstverwaltungsorganen vertreten seien wie die Fachhochschulprofessoren. Die Unterschiede beim Lehrdeputat wiegen nach Ansicht des BVerfG nicht so schwer, dass sie eine Ungleichbehandlung rechtfertigten. Auch das Argument der Tradition, kategorial zwischen Universitäten und Fachhochschulen zu unterscheiden, sei für den Gesetzgeber nicht bindend. Da die Garantie der Wissenschaftsfreiheit für FH- und Universitätsprofessoren gelte, sei es legitim, wenn der Gesetzgeber beide im Gründungssenat und im erweiterten Gründungssenat gleich stark repräsentiert sehen wolle. Gesichtspunkte der universitären Forschung und Lehre hätten ansonsten von vornherein ein Übergewicht gegenüber der anwendungsbezogenen Forschung und Lehre aus der Fachhochschule Lausitz gewinnen können.

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Altersgrenze für Laufbahnbeamte in NRW verfassungswidrig  

(Ad.) Das Bundesverfassungsgericht hat die geltenden Regelungen zum Höchsteinstellungsalter von Laufbahnbeamten in Nordrhein-Westfalen aus formalen Gründen beanstandet. Die Regelungen der Laufbahnverordnung vom 30. Juni 2009, nach denen die Einstellung von Beamten aufgrund des erreichten Lebensalters verweigert werden kann, seien verfassungswidrig. Sie verstießen gegen den aus dem Rechtsstaatprinzip herzuleitenden Grundsatz, dass der Gesetzgeber die für die Grundrechtsverwirklichung maßgeblichen Regelungen selbst treffen müsse und diese nicht der Exekutive überlassen dürfe. Das Landesbeamtengesetz enthalte keine hinreichend bestimmte Ermächtigungsgrundlage zur Festsetzung von Einstellungshöchstaltersgrenzen durch Verordnung, hieß es in einem am 28. Mai 2015 veröffentlichten Beschluss (Az.: 2 BvR 1322/12). Gleichzeitig stellten die Richter grundsätzlich klar, dass der Gesetzgeber Altersvorgaben machen darf, um ein ausgewogenes zeitliches Verhältnis zwischen Lebensdienstzeit und Ruhestandszeit zu gewährleisten. Geklagt hatten zwei Lehrer, die nach jahrelanger Anstellung an öffentlichen Schulen wegen ihres Alters nicht in das Beamtenverhältnis übernommen worden waren. Beide Verfahren wurden nun zur erneuten Entscheidung an das Bundesverwaltungsgericht zurückverwiesen.

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Nächste Runde im Streit um Ehrendoktorwürde für Snowden

Die Philosophische Fakultät der Universität Rostock hat im Streit um die Verleihung der Ehrendoktorwürde an den ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden eine Klage beim Verwaltungsgericht in Schwerin gegen Hochschulleitung und Wissenschaftsministerium angestrengt (Az.: GA 2088/15SN).

Die Fakultät hatte im April 2014 beschlossen, dem als "Whistleblower" bekanntgewordenen Snowden die Ehrendoktorwürde zu verleihen. Er habe mit der Bekanntgabe der Praktiken des US-Geheimdienstes NSA unter anderem die Funktion eines klassischen Aufklärers erfüllt (vgl. DHV-Newsletter 4/2014). Der Rektor der Universität Rostock, Professor Wolfgang Schareck, hatte daraufhin als Rechtsaufsicht das Verfahren gestoppt. Snowden habe für diese Ehrung keine ausreichende wissenschaftliche Leistung vollbracht (vgl. DHV-Newsletter 6/2014). Schareck wurde in dieser Haltung von Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb gestützt (vgl. DHV-Newsletter 9/2014). Die Fakultät macht dagegen geltend, dass die Feststellung einer wissenschaftlichen Leistung allein ihr obliege.

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Stufenweise Anhebung des Pensionsalters auf 67

Der rheinland-pfälzische Landtag hat eine stufenweise Anhebung des Pensionsalters für die rund 70.000 Beamten und Richter beschlossen. Sie müssen künftig statt bis 65 bis 67 Jahren arbeiten. Das Land will dadurch Geld sparen. Es gibt Ausnahmen für Lehrer, Polizisten, Justizbeamte und Feuerwehrleute.

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Quelle: istockphoto.com

Freibeträge für Werbungskosten 

(Uf.) Bisher musste jeder Steuerpflichtige für jedes Jahr aufs Neue beim Finanzamt beantragen, dass ein Freibetrag für Werbungskosten oder haushaltsnahe Dienstleistungen für das Jahr angesetzt wird. Ab 2016 können Freibeträge zwei Jahre lang gültig bleiben. Starttermin für das Verfahren ist der 1. Oktober 2015. Ab diesem Zeitpunkt können Arbeitnehmer den entsprechenden Antrag beim Wohnsitzfinanzamt stellen. Wenn allerdings die Anspruchsvoraussetzungen für die eingetragenen Freibeträge wegfallen, sind Arbeitnehmer verpflichtet, dies dem Finanzamt mitzuteilen. Dies ergibt sich aus einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums (Az.: IV C 5 - S 2365/15/10001).

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Personalia


Vier neue Humboldt-Professuren ausgewählt 

Drei Wissenschaftlerinnen und ein Wissenschaftler aus den USA, Israel und Großbritannien sind für die Alexander von Humboldt-Professur ausgewählt worden. Der mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro dotierte Preis wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Mit der Alexander von Humboldt-Professur sollen weltweit führende und im Ausland tätige Forscherinnen und Forscher die Möglichkeit erhalten, langfristig zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen durchzuführen.   

Die ausgewählten Preisträgerinnen und Preisträger treten nun in Berufungsverhandlungen mit den deutschen Universitäten, die sie für den Preis nominiert haben: Professor Sariel Har-Peled, Informatiker an der University of Ilinios in Urbana-Champaign, soll künftig an der Universität des Saarlandes arbeiten. Professorin Tiffany Knight, Ökologin und Umweltforscherin an der Washington University in Saint Louis, ist von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zusammen mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig vorgeschlagen worden. Professorin Katrin Kogman-Appel, Judaistin an der University of the Negev in Beer-Sheva, soll künftig an der Universität Münster forschen. Professorin Judith Pfeiffer, Islamwissenschaftlerin an der University of Oxford, soll an die Universität Bonn wechseln.

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Quelle: law-school.de

Neue Präsidentin

Professorin Katharina Boele-Woelki von der Universität Utrecht wird zum 1. Oktober 2015 neue Präsidentin der Bucerius Law School in Hamburg. Die Rechtswissenschaftlerin folgt auf Professor Karsten Thorn, der das Spitzenamt seit dem 21. Mai 2014 kommissarisch innehatte, nachdem der Richterwahlausschuss Professorin Doris König zur Richterin des Bundesverfassungsgerichts gewählt hatte.

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Quelle: zew.de

Neuer Präsident

Der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, Professor Clemens Fuest, wird neuer Präsident des ifo Instituts München. Fuest wird zum 1. April 2016 auf Professor Hans-Werner Sinn folgen, dessen Amtszeit nach Vollendung des 68. Lebensjahres ausläuft. 

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Quelle: FWF/Hans Schubert

Neue Vorstandsvorsitzende

Professorin Pascale Ehrenfreund, seit 2013 Präsidentin des österreichischen Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, wird Vorsitzende des Vorstands des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Astrobiologin folgt auf Professor Johann-Dietrich Wörner, der das DLR seit März 2007 acht Jahre geführt hat und zum 1. Juli 2015 sein Amt als Generaldirektor der Europäischen Weltraumagentur ESA antritt (vgl. Newsletter 1/2015). Mit Ehrenfreund leitet erstmals eine Frau die größte deutsche ingenieurwissenschaftliche Forschungseinrichtung.

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Quelle: einsteinfoundation.de

Ämtertausch

Professor Günter Stock, scheidender Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW), wird neuer Vorstandsvorsitzender der Einstein-Stiftung. Stock folgt als Einstein-Vorsitzender auf den Mathematiker Professor Martin Grötschel, der seinerseits die Nachfolge von Stock als Akademiepräsident der BBAW antritt (vgl. Newsletter 12/2014).

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Quelle: mpim-bonn.mpg.de

Shaw-Preis

Professor Gerd Faltings, Direktor des Bonner Max-Planck-Instituts für Mathematik, und Professor Henryk Iwaniec von der Rutgers University in New Jersey teilen sich den mit einer Million US-Dollar dotierten Shaw-Preis. Beide Mathematiker hätten grundlegendes Handwerkszeug zur Lösung langjähriger Probleme der Zahlentheorie geschaffen, hieß es zur Begründung. Der Shaw-Preis wird seit 2004 jährlich in den drei Fachgebieten Mathematik, Astronomie sowie Medizin und Lebenswissenschaften verliehen. 

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Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

Ostrowski-Preis

Professor Peter Scholze von der Universität Bonn erhält den mit rund 95.000 Euro dotierten Ostrowski-Preis für herausragende Leistungen in der reinen Mathematik und in den theoretischen Grundlagen der numerischen Mathematik. Scholze wird für seine innovativen Arbeiten an der Schnittstelle zwischen automorphen Formen und arithmetisch-algebrarischer Geometrie ausgezeichnet.

wird für seine innovativen Arbeiten an der Schnittstelle zwischen automorphen Formen und arithmetisch-algebraischer Geometrie ausgezeichnet.

Ostrowski-Preis: 95.000 Euro für Bonner Mathematiker | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:
www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/bonn-zentrum/95-000-euro-fuer-bonner-mathematiker-article1654134.html

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Quelle: mpimp-golm.mpg.de

Wissenschaftspreis des Stifterverbandes 

Professor Lothar Willmitzer vom Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie in Golm erhält den mit 50.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, den dieser gemeinsam mit der Max-Planck-Gesellschaft verleiht. Willmitzer habe die Stoffwechselwege von Pflanzen erforscht und seine Erkenntnisse erfolgreich in Unternehmen weiterentwickelt mit dem Ziel, Nutzpflanzen mit verbesserten Eigenschaften auszustatten, so dass sie beispielsweise mehr Nährstoffe besitzen oder höhere Erträge erbringen.

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Prinzessin-von-Asturien-Preis 2015

Professorin Emmanuelle Charpentier von der Medizinischen Hochschule Hannover und vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig und ihre US-Kollegin Professorin Jennifer Doudna von der University of California in Berkeley erhalten den Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Forschung und Wissenschaft. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis gilt als "spanischer Nobelpreis". Ausgezeichnet wurden die beiden Forscherinnen für die Entwicklung von Crispr/Cas9, einer biochemischen Methode zur Erzeugung von gentechnisch veränderten Organismen, die sich einen Abwehrmechanismus von Bakterien gegen Viren zunutze macht. Mit dem Verfahren wird eine präzise Bearbeitung von Erbmaterial ermöglicht.

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Quelle: humboldt-foundation.de

Karl-Ziegler-Preis

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) würdigt Professor Helmut Schwarz, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, mit dem Karl-Ziegler-Preis. Mit 50.000 Euro ist es die höchstdotierte deutsche Auszeichnung auf dem Gebiet der Chemie. Die GDCh ehrt Professor Schwarz "als einen der renommiertesten physikalisch-organischen und metallorganischen Chemiker von größter internationaler Strahlkraft", wie es unter anderem in der Begründung zur Preisvergabe heißt.

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Quelle: www.ox.ac.uk

Nach 786 Jahren: Erstmals eine Frau an der Spitze

Professorin Louise Richardson, die derzeit der schottischen Universität St. Andrews vorsteht, soll ab dem 1. Januar 2016 als Vizekanzlerin die Leitung der Universität Oxford übernehmen. Seit der Gründung der Hochschule 1230 wurde sie noch nie von einer Frau geführt. Frauen dürfen überhaupt erst seit 1878 an der Eliteuniversität studieren.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare im Sommer-Herbst 2015

Berufungsverhandlungen an Medizinischen Fakultäten
Bonn, Donnerstag, 2. Juli 2015, 11:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/691.html

Drittmitteleinwerbung und -verwaltung
Mannheim, Freitag, 3. Juli 2015, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/629.html

Professioneller Stimmgebrauch an der Hochschule
Bonn, Montag, 6. Juli 2015, 11:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/747.html

Prüfungsrecht an Hochschulen
Bonn, Dienstag, 7. Juli 2015, 11:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/809.html

Tagungsorganisation an der Hochschule
Berlin, Donnerstag, 9. Juli 2015, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1076.html

Berufungspraxis aktuell
Bonn, Freitag, 10. Juli 2015, 10:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/694.html

Neu terminiert!
Stressmanagement

Bonn, Donnerstag, 10. September 2015, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1073.html 

Neu im Programm!
Berufungen in Österreich und in Deutschland

Universität Salzburg 
Donnerstag, 8. Oktober 2015, 10:00-17:00 Uhr

Wissenschaft ist auf Mobilität und auf Internationalität angewiesen. Das Bewerbungsverhalten wird zunehmend internationaler. 

Das Berufungsgeschäft zwischen Deutschland und Österreich ist außerordentlich vital. In den letzten Jahren sind beide Systeme umfangreichen Veränderungen unterworfen worden. Die Abschaffung der Verbeamtung von Universitätsprofessoren in Österreich und die Einführung der W-Besoldung und stärkere Verhandlungsmöglichkeiten sind nur zwei Stichworte von vielen. Das Seminar will über die Systemunterschiedlichkeiten und die Vorzüge des einen oder anderen Systems aufklären und mithin dazu beitragen, Orientierung für zukünftige Karriereschritte zu schaffen.
http://www.hochschulverband.de/cms1/1428.html
 

Neu terminiert! 
Rhetorik in der Lehre 
Bonn, Donnerstag/Freitag, 22./23. Oktober 2015 
http://www.hochschulverband.de/cms1/642.html 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

Vater, Mutter, Kind? Familie im Spiegel der Wissenschaft - DHV-Symposium 2015 am 28. Oktober 2015 im Wissenschaftszentrum Bonn

Der Mensch ist wesentlich durch Abstammung und Verwandtschaft geprägt. Die Formen des Zusammenlebens unterliegen in der modernen, globalisierten Welt einem stetigen Wandel. Insbesondere im westlichen Kulturkreis hat sich das Familienbild in den letzten Jahrzehnten verändert: Zur klassischen "Familie" mit Vater, Mutter und Kindern sind die Ein-Eltern-Familie, die Patchwork-Familie oder unverheiratete und gleichgeschlechtliche Paare mit und ohne Kinder hinzugetreten. Die pluralen Lebensformen stellen Staat und Gesellschaft vor erhebliche Herausforderungen. Angesichts sinkender Geburtenraten hat sich insbesondere die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu einem sozial- und familienpolitischen Dauerbrenner entwickelt. Auch in der Wissenschaft werden die Schwierigkeiten, Karriere und Beruf unter einen Hut zu bringen, als ein großes Hindernis für den Weg in Forschung und Lehre erachtet.

Was ist Familie? Was macht sie aus? Wie hat sich das Bild von Familie im Laufe der Jahre gewandelt, und welchen gesellschaftlichen und individuellen Wert hat Familie in anderen Kulturen? Wie sieht die Zukunft der Familie aus? Ist sie noch immer das wichtigste Bindemittel zwischen den Generationen, oder hat das tradierte Rollenbild von "Vater, Mutter, Kind" ausgedient? Welche Möglichkeiten hat Familienpolitik, und wo liegen ihre Grenzen?

Antworten auf diese grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 28. Oktober 2015 im Wissenschaftszentrum Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Biol. Claudia Schweigele, Tel.: 0228/902-6668, E-Mail: schweigele@hochschulverband.de. Anmelden können Sie sich online unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Jetzt anmelden: Fit for Germany-Workshop am 27. August 2015 in San Francisco 

Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen findet am 27. August 2015 in San Francisco der nächste Fit for Germany-Workshop der German Scholars Organization (GSO) statt. Dieses ganztägige Karriereseminar bietet Ihnen die Möglichkeit, sich optimal auf eine Rückkehr nach Deutschland vorzubereiten. In einer kleinen Gruppe von maximal 25 Teilnehmern werden Sie intensiv auf die Anforderungen des deutschen Arbeitsmarktes vorbereitet. Einen Tag lang bietet Ihnen die GSO in Kooperation mit dem Deutschen Hochschulverband, dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, der Max-Planck-Gesellschaft und Vertretern aus der Wirtschaft aktuelles und gebündeltes Wissen aus erster Hand. Im Anschluss an den Workshop besteht zudem die Möglichkeit zu individuellen Karrieregesprächen mit Beratern der GSO und den Referenten des Workshops. Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.gsonet.org/ge/events/WS15SanFrancisco/
Wenn Sie sich einen der limitierten Plätze sichern möchten, so melden Sie sich bitte umgehend online an unter:
http://www.gsonet.org/ge/events/WS15SanFrancisco/reg.php

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Publikationen


25 Jahre Wiedervereinigung 
 
Seit dem Beitritt von fünf neuen Bundesländern zum Geltungsbereich des Grundgesetzes am 3. Oktober 1990 sind 25 Jahre vergangen. Damals wählten die Bürger der DDR den Beitritt um so, wie es hieß, "in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden". 
 
Die nach der Wiedervereinigung geborenen Generationen können oft mit Ost-West-Gegensätzen oder Begriffen wie "Ossi" und "Wessi" nicht mehr viel anfangen. Andere, insbesondere gesamteuropäische oder globale Fragen sind für die neuen Generationen wichtiger als ehemalige Gegensätze. Bedeutet dies, dass die Einheit vollendet ist? Ist die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse geglückt? Wie stellt sich die Situation in der Wissenschaft und an den Hochschulen in den neuen Ländern dar? 

Die Buchdokumentation des Deutschen Hochschulverbandes zum Thema "25 Jahre Wiedervereinigung" versammelt Stimmen aus Wissenschaftsorganisationen, von Historikern und Zeitzeugen, u.a Johanna Wanka, Horst Hippler, Jürgen Mlynek, Roland Jahn, Dagmar Schipanski, Hans Joachim Meyer und Andreas Rödder. 
 
Herausgegeben vom Deutschen Hochschulverband Bonn 
Erschienen in der Reihe "Forum", Heft 85, März 2015, 138 Seiten 
ISBN: 978-3-944941-01-1 
Preis: 11,80 Euro incl. Porto (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 9,80 Euro inkl. Porto) 

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Fünfte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: Entschleunigung 
 
Mit Beiträgen von Ralf Konersmann, Christoph Küffer, Axel Haunschild und Hans Beck 
 
Weitere Beiträge: 
 
Rüdiger Bachmann: Professor ist Professor 
Der wissenschaftliche Nachwuchs in den USA und in Deutschland am Beispiel der Ökonomik 
 
Christian Scholz / Volker Stein: Sag mir, wo die Uni ist 
Eine Systemdiagnose nahe an der Resignation 
 
Gregor Berghorn: Wendungen und Hoffnungen 
Hochschulen und Wissenschaft in Russland 
 
Pro&Contra "Science Slams" 
Pro: Julia Offe 
Contra: Magnus Klaue 

Forschung & Lehre seit dem 1. Juni 2015 als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick: 

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker


DHV-Gruppe Tübingen

(Uf.) Am 18. Mai 2015 ist es im Rahmen einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zu einem Wechsel im Vorstand der DHV-Gruppe Tübingen gekommen. Professor Lars Wesemann (Institut für Anorganische Chemie) hat sein Amt als DHV-Vertreter abgegeben, das er seit 1. August 2007 innehatte. Neu gewählt wurde einstimmig Frau Professorin Carolin Huhn (Institut für Physikalische und Theoretische Chemie). Vorsitzender der DHV-Gruppe bleibt weiterhin Professor Hermann Reichold (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels-, Wirtschafts- und  Arbeitsrecht).

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DHV-Gruppe Freiburg

(Uf.) In einem schriftlichen Wahlverfahren hat am 27. Mai 2015 eine Neuwahl der DHV-Gruppe Freiburg stattgefunden. Professorin Marlies Heinz (Orientalisches Seminar) hat ihr Amt als langjährige DHV-Vertreterin abgegeben. Als Vorsitzender der DHV-Gruppe ist Professor Jan C. Behrends (Physiologisches Institut, Medizinische Fakultät) gewählt worden. Als weitere DHV-Vertreter sind Professor Torsten Loop (Leitender Oberarzt der Anästhesiologischen Universitätsklinik Freiburg), Professor Rainer Springhorn (Geologisches Institut) und Privatdozent Bernd Kammerer (Abteilungsleiter Kernkompetenz Metabolomics - Zentrum für Biosystemanalyse) gewählt worden.

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DHV-Mitgliederwerbekampagne "30.000 bis 2017"

(Wi.) Dem DHV gehören derzeit bereits über 29.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Jetzt will der DHV durchstarten:

Seit dem 1. Januar 2015 läuft eine Mitgliederwerbekampagne mit dem Ziel, 2017 das 30.000ste DHV-Mitglied zu begrüßen.

Bitte beteiligen Sie sich an dieser Kampagne! Helfen Sie mit, die Zukunft Ihrer Berufsvertretung zu sichern.

Unter allen Mitgliedern, die seit dem 1. Januar 2015 bis zum Kampagnenende mindestens ein neues Mitglied geworben haben, und unter allen neuen Mitgliedern, die im genannten Zeitraum DHV-Mitglied werden, wird ein Preis im Wert von jeweils 1.000 Euro verlost.

Näheres dazu unter: 
http://www.hochschulverband.de/cms1/1409.html

 

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Erfolgreiche Disputation im Alter von 102 Jahren

Eine 102-jährige Berlinerin hat mit annähernd 80 Jahren Verspätung ihre Doktorarbeit über Lähmungen durch Diphterie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf verteidigt. Professorin Ingeborg Syllm-Rapoport hatte die Dissertation bereits Ende der 30er Jahren eingereicht, war aber wegen der jüdischen Herkunft ihrer Mutter nicht zur mündlichen Prüfung zugelassen woren. Der erfolgreichen Kinderärztin, die nach der Emigration in die USA auf Umwegen in die DDR gelangte und dort an der Charité die europaweit erste Professorin für Neonatologie wurde, sei es bei der nachträglichen Anerkennung ihrer Doktorarbeit nicht um sich gegangen, sondern ums Prinzip, wie sie gegenüber dem Berliner "Tagesspiegel" erklärte: "Ich habe es für die Opfer gemacht."

Für sie selbst sei die nachträgliche Verteidigung der Arbeit vor Professoren der Universität Hamburg "gar nicht so einfach" gewesen. Die Universität habe jedoch damit geschehenes Unrecht wiedergutmachen wollen. Die Prüfer seien "sehr nett und tolerant und wohl auch zufrieden" mit ihr gewesen. Rapoport selbst zeigte sich "nicht so zufrieden": "Früher hätte ich besser geantwortet."

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Carfleet 24 

(Gü.) Wie soll es sein, Ihr persönliches Traumauto?
 
Mit großem Kofferraum für viel Gepäck? Mit Vierradantrieb für die Fahrt in die Berge? Oder mit einem Soundsystem, das jede Fahrt zum Klangerlebnis macht? 

Ob Neuwagen, Sportflitzer, Van oder Jeep, ob Limousine oder Kombi, für Hobby oder Transport: Es gibt viele individuelle Gründe und Anforderungen, wenn es darum geht, ein passendes Auto zu finden. Doch ein Autokauf heutzutage bedeutet nicht mehr, irgendwelche Kompromisse eingehen zu müssen. Denn die Auswahl ist umfassend, die Preise für Neuwagen günstig und die Gelegenheit zum Autokauf rund um die Uhr verfügbar, 24h am Tag und sogar am Wochenende.

Bringen Sie all Ihre Wünsche zu CarFleet24. Ihre Vorstellungen in Verbindung mit unserem Know-how ergeben zusammen ein Fahrzeug, das kompromisslos auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist und jeden Tag aufs Neue Freude macht.

Der Schwerpunkt von CarFleet24 liegt darin, Ihnen als Verbandsmitglied vom Deutschen Hochschulverband Ihr Traumauto - egal welches Fabrikat - anzubieten, ohne dass dieses Fahrzeug vor Ort stehen muss. Wir helfen Ihnen gerne, ein Auto zu finden, das möglichst wenig verbraucht, das der Gesundheit dient und dem Klima nicht schadet, technisch an der Spitze liegt, möglichst günstig in Anschaffung und Betrieb ist. 

Dieser Service ist für Sie kostenlos! 

Jetzt aber: Viel Spaß bei der Zusammenstellung Ihres Wunschfahrzeugs. Sicherer, bequemer und vor allem günstiger geht es nicht.

Kontakt 
CarFleet24
www.carfleet24.de
Passwort: hochschulverband 
Fon: 01805 - 717107* 
Fax: 01805 - 717108* 
E-Mail: kundenbetreuung@carfleet24.de
* [0,14 Euro/Min. aus dem Festnetz; max. 0,42 Euro/Min. aus den Mobilfunknetzen] 

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DHV und Hugendubel   

(Gü.) Die Nomos eLibrary stellt Bibliotheken eine komfortable Online-Datenbank mit mehr als 5.000 Buchtiteln und 30 Zeitschriften aus dem Programm des Nomos Verlags zur Verfügung. Monografien, Lehrbücher und Zeitschriften aus den Bereichen Rechts-, Sozial- und Geisteswissenschaften stehen ab dem Jahrgang 2007 elektronisch zur Verfügung. Jährlich werden mehr als 500 Neuerscheinungen ergänzt. Die intuitive Bedienung der Oberfläche erleichtert das wissenschaftliche Arbeiten: Die Recherche erfolgt über eine Volltextsuche über alle Inhalte (PDF), die ohne DRM-Beschränkungen genutzt werden können. Um eine dauerhafte Verfügbarkeit zu gewährleisten, werden alle Online-Zugänge zum Kauf angeboten. Hierbei bietet Nomos flexible Erwerbungsmodelle an: eBook-Pakete, Pick & Choose, e-Only sowie Bundles (Print inkl. Online). Bibliotheken haben die Möglichkeit, Metadaten (MARC 21) sowie Nutzungsstatistiken (nach COUNTER-Standards) herunterzuladen. Sehr gern erstellen wir für Sie ein auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Angebot. 

Hugendubel Fachinformationen - Wir sind für Sie da!

Unsere Buchhandlungen, Kontaktdaten und Ansprechpartner finden Sie unter: www.hugendubel.info/stores

Sie erreichen uns zentral per Mail unter info@hugendubel.info oder unter der Rufnummer 089/30757575.

Haben Sie individuelle Wünsche?

Sehr gern steht Ihnen unser Vertriebsleiter, Herr Thomas Falk, unter Tel.: 0151/14010903 oder t.falk@hugendubel.info zur Verfügung.

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DHV und BASF Weinkeller

(Gü.) Es wird Sommer - und wie jedes Jahr veröffentlicht der Weinkeller seine diesjährige Sommerweinliste mit einer exklusiven Auswahl an erfrischenden Weinen für laue Nächte. 

Genießen Sie zum Beispiel den herrlich leichten Vinho Verde Loureiro des Weinguts Anselmo Mendes aus Portugal, der mit seiner besonderen Aromatik eine kühle atlantische Brise verbreitet. 

Aber auch unsere Auswahl an geschmackvollen, fruchtigen Rot- und Roséweinen passt zu allen unkomplizierten sommerlichen Speisen, wie Spaghetti al Pesto, Gegrilltem oder Salaten.

Also nichts wie raus in den Garten, die Terrasse oder den Balkon, die Füße hochlegen und den Sommer im Glas schmecken!

Die Sommerweinliste ist als pdf-Dokument unter www.weinkeller.basf.de zu finden.

Sie können diese aber auch einfach persönlich anfordern unter: 

Weinkeller der BASF
Anilinstraße 12                     
67063 Ludwigshafen
Tel.: 0621 60-48055
Fax: 0621 60-52621
weinkeller@basf.com

http://www.standort-ludwigshafen.basf.de/group/corporate/site-ludwigshafen/de_DE/about-basf/worldwide/europe/Ludwigshafen/Neighborhood/Gastronomie_und_Wohnen/Kellerei/Index

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DHV und VS Möbel

(Gü.) Hokki: aktives Sitzen zum Sonderpreis

Die Zeit am Arbeitsplatz ist häufig geprägt durch lange Sitzphasen - der Bedarf an ergonomischem Mobiliar wächst.

Mit einem abgerundeten Standfuß bietet der VS-Bewegungssitz Hokki kontrollierte Beweglichkeit in alle Richtungen. Als temporäre Sitzgelegenheit steigert er sowohl das körperliche als auch das geistige Wohlbefinden: Die Durchblutung wird gefördert, Verspannungen nehmen ab und die Konzentrationsfähigkeit wird gesteigert.

Hokki zeichnet sich aus durch seine vielfältigen und spontanen Einsatzmöglichkeiten. Egal ob in der Schule, im Büro oder zu Hause: Durch sein geringes Volumen und Gewicht ist er jederzeit spontan zu Hand. 

Durch die festen Sitzhöhen 31 cm, 38 cm, 46 cm, 52 cm und 62 cm eignet sich Hokki für jede Körpergröße. Es stehen Ihnen verschiedene Farben zur Auswahl. Mehr Informationen zum Hokki finden Sie in Produktkatalog und Bestellanfrage unter "Stühle" hier:
www.vs.de/media/Gesamtkatalog_PK_DE/Downloads/Hokki_TY_DE.pdf

Gerne beraten wir Sie konkret und umfassend:

VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. KG / Tauberbischofsheim / Deutschland

Ansprechpartnerin: Evelyne Winkler
Tel: +49 (0)9341/88-601
E-Mail: dhv@vs-moebel.de
 

VS - Offizieller Ausstatter der Wissensgesellschaft. Seit 1898.
www.vs-moebel.de

 

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DHV und Seminaris 

(Gü.) 20 Jahre "Herzlichkeit & Kompetenz"

Das Seminaris-Hotel Bad Boll, ideal im Raum Stuttgart-Ulm gelegen, ist seit nunmehr 20 Jahren Gastgeber für Seminar- und Tagungsgäste, aber auch für Geschäftsreisende und Touristen. Regelmäßig erreicht das Haus Top-Platzierungen beim jährlichen Wettbewerb der "Besten Tagungshotels in Deutschland".

Hotelchef Andreas Brucker und sein Team sind Gastgeber aus Leidenschaft, ihr Haus eine beliebte Adresse zum Wohnen, Speisen und Entspannen. Draußen locken Natur, Kultur und Technik: die wunderschöne Schwäbische Alb vor der Tür oder die Landeshauptstadt Stuttgart und natürlich die zahlreichen Automobil-Museen "im Land der Denker und Tüftler".

Jetzt können Sie einen Wochenend-Aufenthalten im Seminaris Hotel Bad Boll gewinnen: Klicken Sie www.seminaris.de oder auf unsere Facebook-Seite "Seminaris & avendi Hotels". Viel Glück!

Informationen zu allen DHV-Vorzugskonditionen in den Seminaris Hotels & Meeting Resorts unter Tel. 04131 713-888 oder per mail: sales@seminaris.de 

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DHV und ifunds

 (Gü.) Die Innovationsfähigkeit unserer Wirtschaft und unseres Landes hängt im Wesentlichen von Bildung und Wissen ab. 

In Ihren Hörsälen und Forschungslaboren schaffen Sie die Zukunft.

Das birgt neue Aufgaben und Herausforderungen für Universitäten, die mit staatlichen Mitteln kaum zu schultern sind, womit das Engagement von privaten Stiftern und Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewinnt. 

Mit unserer Fundraising-Management-Software raise-it erhalten Sie die optimale und professionelle Unterstützung, z.B. bei der Verwaltung Ihrer Alumni und Förderer, Ihrem Kampagnenmanagement oder bei der Abwicklung von Dankschreiben und Zuwendungsbestätigungen. Wir bieten Ihnen ein stabiles, vielseitiges und sicheres Werkzeug als Grundlage für innovatives und kreatives Fundraising.

Sie möchten die Zahl der Neuspender der letzten Jahre vergleichen oder Ihre treusten langjährigen Förderer ermitteln? Für einfache und komplexe Analyseaufgaben haben wir analyse-it als Lösung geschaffen.

Sehr gerne informieren wir Sie persönlich ausführlich über unsere Produkte.
 
 Tel.:       0221-6699520
 E-Mail:    kontakt@ifunds-germany.de

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