DHV-Newsletter 9/2015

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Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

Frustration statt Motivation durch W-Besoldung

Mit der Einführung der W-Besoldung ist das Grundgehalt für Professoren gesunken. Dafür wurden Zulagen bei der Berufung, bei Bleibeverhandlungen und für besondere Leistungen in Lehre und Forschung eingeführt. Viele engagierte Hochschullehrer sehen ihre Leistung dennoch nicht ausreichend gewürdigt. Das ist das Ergebnis einer Studie der Sozialwissenschaftlerin Linda Jochheim von der Universität Bochum, für die 275 W-besoldete Professoren an 87 deutschen Universitäten befragt und zusätzlich 40 weitere Personen interviewt worden sind. Für Frustation unter den Professoren sorge, dass weder klare Kriterien noch hinreichende Mittel für die Vergabe von Leistungszulagen vorhanden seien. Ein Großteil des universitären Personalbudgets werde für die Zulagen aus Berufungs- und Bleibeverhandlungen aufgezehrt, so dass Gelder für die Prämierung besonderer Leistungen fehlten. 

So gaben 75 Prozent aller Befragten in der Studie an, die W-Besoldung führe nicht zu einer verstärkten Würdigung ihrer Forschungsarbeit; sogar 92 Prozent sagten das über die Lehrtätigkeit. Eine große Mehrheit lehnte auch die Aussage ab, die W-Besoldung steigere die Qualität von Lehre und Forschung. Stattdessen empfanden es die Befragten als langwierig und zeitraubend, die Leistungszulagen zu beantragen. Die Studie zeigte zugleich, dass Geisteswissenschaftler seltener beziehungsweise geringere Leistungszulagen erhalten als ihre Kollegen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Trotzdem befürworteten auch Geisteswissenschaftler prinzipiell die leistungsbezogene Besoldung. 

Um wirksame Leistungsanreize zu setzen, schlägt Jochheim vor, unterschiedliche Geldtöpfe für die Disziplinen sowie immaterielle Anreize wie z.B. Nachlässe bei der Lehrverpflichtung zu schaffen.
http://rubin.rub.de/de/w-besoldung-verfehlt-oft-ihren-zweck

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Bundeskabinett billigt Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes

Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (vgl.dazu zuletzt Newsletter 7/2015) verabschiedet. 

Bei der sogenannten sachgrundlosen Qualifizierungsbefristung muss die Befristungsdauer laut dem Gesetzentwurf künftig der Dauer der angestrebten Qualifikation - etwa einer Promotion - angemessen sein. Bei einer Befristung wegen Drittmittelfinanzierung soll sie der Dauer der Mittelbewilligung entsprechen. Aus dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz soll sich künftig zudem klar ergeben, dass die sachgrundlose Befristung nur zulässig ist, wenn die Beschäftigung der eigenen wissenschaftlichen oder künstlerischen Qualifizierung dient. Damit wird zugleich unterbunden, dass Daueraufgaben durch befristetes Personal erledigt werden, das keine wissenschaftliche oder künstlerische Qualifizierung anstrebt.

Weitere Änderungen betreffen die Erweiterung der familienpolitischen Komponente des Gesetzes auch auf die Betreuung von Stief- oder Pflegekindern. Die Befristungsdauer verlängert sich bei der Betreuung von Kindern unter 18 Jahren um zwei Jahre pro Kind. Zudem soll auch für Nachwuchswissenschaftler mit einer Behinderung oder einer schweren chronischen Erkrankung künftig eine um zwei Jahre längere Höchstfrist gelten.
http://www.bmbf.de/press/3846.php

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Sorge um Überregulierungen bei Personaloffensive

Die Interessenvertretung German U15 hat die Pläne der Regierungskoalition, wissenschaftliche Karrierewege planbarer zu gestalten (vgl. Newsletter 4/2015), begrüßt. Universitäten böten jedoch "keine hundertprozentige Daseinsvorsorge, sondern faire Chancen für die am besten Qualifizierten", heißt es in einem Positionspapier. Anders als Unternehmen bildeten Universitäten ihr Personal "nicht in erster Linie für den Verbleib in der eigenen Einrichtung weiter". Deshalb dürfe die angestrebte Personaloffensive von Bund und Ländern nicht zu Überregulierungen führen. So sollte die Personalstruktur im Mittelbau "durch ein gut ausbalanciertes Verhältnis zwischen Qualifikations- und Dauerstellen gekennzeichnet sein". Damit jede Generation faire Chancen auf eine Hochschulkarriere habe, müsse es ausreichend befristete Qualifikationsstellen, aber auch genügend Dauerpositionen jenseits der Professur geben. Ebenso dürfe es bei der Ausgestaltung von Tenure Track-Verfahren keinen Automatismus bei der Berufung auf eine Juniorprofessur geben. Die Zusage auf eine Lebenszeitprofessur nach positiver Evaluation könne aber einen tragfähigen Baustein bilden, um hochbegabte junge Wissenschaftler zu gewinnen und ihren Karriereweg abzusichern. Für die Weiterentwicklung von Personalmodellen und -strukturen ist nach Ansicht von German U15 über Wettbewerbe für die Finanzierung neuer Personalkonzepte hinaus eine höhere Grundfinanzierung von Bund und Ländern erforderlich. 

German U15 vertritt nach eigenen Angaben die Interessen 15 forschungsstarker und international sichtbarer Universitäten, in denen fast ein Drittel aller Studierenden in Deutschland immatrikuliert sind.
http://www.german-u15.de/presse/ressourcen/Positionspapier-Wissenschaftskarrieren-26_8_2015.pdf

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DFG-Förderatlas I: Erfolg in der Exzellenzinitiative zahlt sich aus

Die in der Exzellenzinitiative geförderten Universitäten und Einrichtungen sind besonders forschungsstark und attraktiv. Das hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) anlässlich der Vorstellung des "DFG-Förderatlas 2015" herausgestellt. Die 45 an der Exzellenzinitiative beteiligten Universitäten konnten alleine insgesamt 5,14 Milliarden Euro an Drittmitteln einwerben. Dies entsprach 82 Prozent aller Drittmittel für Universitäten (6,27 Milliarden Euro) und 76 Prozent der Drittmittel für alle Hochschulen (6,76 Milliarden Euro). Auch bei den DFG-Bewilligungen, bei der direkten Projektförderung durch den Bund und im Siebten Forschungsrahmenprogramm der EU erzielten die Universitäten der Exzellenzinitiative jeweils die weitaus größten Anteile. Ebenso entschieden sich 93 Prozent der Wissenschaftler an deutschen Hochschulen, die beim European Research Council (ERC) bis 2014 einen Starting Grant, Consolidator Grant oder Advanced Grant einwerben konnten, für eine der in der Exzellenzinitiative erfolgreichen Universitäten. Bis 2014 kamen rund 4.000 Wissenschaftler aus dem Ausland in das deutsche Wissenschaftssystem oder kehrten als deutsche Forscher aus dem Ausland zurück, um in einer Graduiertenschule (rund 2.400) oder einem Exzellenzcluster (rund 1.600) mitzuwirken. Messbaren Einfluss habe die Exzellenzinitiative zudem auf die Zahl wissenschaftlicher Publikationen, wie eine bibliometrische Analyse für die beiden Fächer Physik und Chemie belegt: Hier stieg die Zahl der Veröffentlichungen zwischen 2002 und 2013 an den Universitäten der Exzellenzinitiative deutlich stärker als für Deutschland insgesamt (43 gegenüber 25 Prozent).

Keine Anzeichen vermag die DFG für eine wachsende Ungleichverteilung von Fördermitteln unter den einzelnen Hochschulen oder Fächern im Zuge der Exzellenzinitiative erkennen. So habe sich die Zahl der Hochschulen, die Drittmittel von der DFG erhielten, deutlich erhöht. Mittlerweile werden 210 von 427 Hochschulen von Deutschlands größter Forschungsförderorgsanisation unterstützt. Der Abstand zwischen Drittmittel-Hochburgen und kleineren Hochschulen habe sich weiter verringert. Von den 40 bewilligungsstärksten Hochschulen habe die Nummer eins zwischen 2011 und 2013 insgesamt 4,06 mal so viele Drittmittel eingeworben wie die Nummer 40. Zwischen 2008 und 2010 waren es noch 4,52, zwischen 2005 und 2007 sogar 4,92 mal so viele Mittel gewesen.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2015/pressemitteilung_nr_43/index.html

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DFG-Förderatlas II: Wachsende Kluft zwischen Grundaustattung und Drittmittelförderung 

Die Bedeutung von Drittmitteln für die Finanzierung von Forschungsprojekten ist weiter gestiegen. So erhielten die Hochschulen in Deutschland im Jahr 2012 insgesamt 17,5 Milliarden Euro an laufenden Grundmitteln und 6,8 Milliarden Euro an Drittmitteln. Die "Drittmittelquote", also der Anteil der Drittmittel an der Gesamtfinanzierung der Hochschulen ohne Verwaltungseinnahmen, betrug damit 28 Prozent; 2010 lag sie noch bei 26 Prozent, 2003 erst bei 19 Prozent. Diese Zahlen wurden von der Generalsekretärin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Dorothee Dzwonnek, und Professor Ulrich Rüdiger, Rektor der Universität Konstanz und Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz, bei der Vorstellung des "DFG-Förderatlas 2015" am 3. September 2015 in Berlin präsentiert.

Spitzenreiter beim Einwerben von Forschungsgeldern der DFG ist die LMU München, gefolgt von der Universität Heidelberg, die damit vor der RWTH Aachen (mit 272,5 Millionen Euro) lag. Aufgeschlüsselt nach den Wissenschaftsbereichen warben in den Geistes- und Sozialwissenschaften die FU und die HU Berlin die meisten DFG-Mittel ein, gefolgt von den Universitäten Heidelberg, Frankfurt/Main und Münster. In den Lebenswissenschaften lagen die LMU München sowie die Universitäten Heidelberg, Göttingen und Freiburg vorne, in den Naturwissenschaften und der Mathematik die Universitäten Bonn und Hamburg, die LMU München und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). In den Ingenieurwissenschaften gingen die meisten DFG-Mittel an die RWTH Aachen, gefolgt von der TU Darmstadt, den Universitäten Erlangen-Nürnberg und Stuttgart, dem KIT und der TU München. Bezogen auf die Zahl ihrer Professoren erwiesen sich darüber hinaus mittlere und fachlich fokussierte Universitäten wie die Universität Konstanz, die Medizinische Hochschule Hannover oder die Universität Bielefeld als besonders forschungsstark. 

Der aktuelle Förderatlas der DFG weist auch die forschungsstärksten deutschen Regionen aus. Bei der Einwerbung von Fördergeldern lag in den Jahren 2011 bis 2013 bei den DFG-Mitteln die Region Berlin mit 724 Millionen Euro an der Spitze, gefolgt von der Region München mit 644 Millionen Euro. Bei der Projektförderung des Bundes rangierten beide Regionen fast gleichauf an der Spitze (Berlin 807, München 804 Millionen Euro), bei den EU-Mitteln München deutlich vor Berlin (887 zu 565 Millionen Euro).
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2015/pressemitteilung_nr_43/index.html

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Neue Eliteuniversitäten wollen weitere Förderung 

Die Hochschulleitungen der fünf im Jahr 2012 zu Exzellenzhochschulen gekürten Universitäten sehen die Früchte ihres Erfolges bei der Exzellenzinitiative in Gefahr. Die jährlich mit bis zu 13,4 Millionen Euro geförderten Zukunftskonzepte müssten fortgeführt werden, heißt es in einem Brief an führende Politiker aus Bund und Ländern, über den der "Tagesspiegel" berichtet. Die Effekte des Wettbewerbs müssten langfristig gesichert werden, schrieben die Rektoren und Präsidenten der HU Berlin, der Universität Bremen, der TU Dresden sowie der Universitäten Köln und Tübingen.

Die Zukunftskonzepte seien von ihnen in der Erwartung entwickelt worden, dass dafür zehn Jahre Zeit seien, wenn sie nach fünf Jahren einer kritischen Evaluation standhielten. Eine vorzeitige Beendigung wäre dagegen "kaum zu rechtfertigen". Die eingeleiteten Reformen benötigten Zeit, sich zu "konsolidieren", betonten die Hochschulleitungen. 

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Krankenhausreform: Universitätsklinika befürchten noch mehr rote Zahlen

Die Deutsche Hochschulmedizin ist vom geplanten Krankenhausstrukturgesetz enttäuscht. Statt unmittelbarer Verbesserungen drohten den ohnehin unterfinanzierten Universitätsklinika zunächst zusätzliche Belastungen, die sich ab dem Jahr 2017 auf bis zu 250 Millionen Euro im Jahr summieren könnten. Daran würden die laut Gesetzentwurf ebenfalls geplanten Qualitätszuschläge, bessere Finanzierung der Notfallversorgung oder die Förderung medizinischer Zentren erst einmal wenig ändern, zumal diese wichtigen ordnungspolitischen Neuerungen "im besten Fall noch Jahre" auf sich warten ließen, teilten der in der Deutschen Hochschulmedizin zusammengeschlossene Verband der Universitätsklinika und der Medizinische Fakultätentag mit. Enttäuschend sei, dass der Gesetzentwurf keine Lösung für die sogenannten Extremkostenfälle vorsehe. Die überproportionale Belastung von Klinken durch die Behandlung von Patienten mit schweren, komplexen und mehrfachen Erkrankungen müsse durch gesonderte Zuschläge ausgeglichen werden.
http://www.uniklinika.de/vud.php/cat/11/aid/1950

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Bund will Hochschulen bei Flüchtlingseingliederung helfen

Bundesministerin Johanna Wanka hat den Universitäten Unterstützung in der Flüchtlingsfrage zugesagt. "Wir wollen, dass die Hochschulen zur Integration beitragen", erklärte die Ministerin im Interview mit der "Zeit", ohne sich darauf festzulegen, wie viel Geld der Bund insgesamt investieren will. 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung habe ein Maßnahmenpaket beschlossen, das Flüchtlingen, die Lust auf ein Studium hätten und die entsprechenden Qualifikationen mitbrächten, den Hochschulzugang erleichtern solle. Um Sprachkenntnisse und die Studierfähigkeit früh festzustellen und zu fördern, werde der Sprachtest mit Mitteln vom Bund in die Sprachen übersetzt, welche die Flüchtlinge sprechen, wie etwa Arabisch und Dari. Auch sollen Flüchtlinge den Test "flexibel an zentralen Hochschulstandorten ablegen können", versprach die Ministerin: "Wir werden die Gebühren, die für den Test anfallen, zu einem großen Teil übernehmen." 

Darüber hinaus werde der Bund 2.400 zusätzliche Plätze für Flüchtlinge an Studienkollegs bereitstellen, um ihnen den Einstieg in ein Studium zu erleichtern. Auch gehe es darum, den Flüchtlingen "das Studium finanziell zu ermöglichen, wenn alle Voraussetzungen dafür erfüllt sind", so Wanka. Zum 1. Janaur 2016 könnten nicht nur Asylberechtigte ohne Wartezeit BAföG beziehen, auch Geduldete haben dann nach 15 Monaten Aufenthalt in Deutschland ein Anrecht hierauf.

Als weitere Maßnahme, um die Studierfähigkeit von Flüchtlingen zu verbessern, wolle der Bund verstärkt digitale Medien einsetzen. "Zum Beispiel eine App, die Flüchtlinge schon in der Erstaufnahmeeinrichtung nutzen können. Sie soll Informationen und Orientierung liefern und Sprachlektionen enthalten", so Wanka. Die App solle "so schnell wie möglich" entwickelt werden. Anerkannte Flüchtlinge bekämen vom Bund zukünftig zudem Studienberatungen bezahlt. 

Unterdessen planen die Fraunhofer- und Max-Planck-Gesellschaft ein Pilotprojekt für den Einstieg von Flüchtlingen ins Wissenschaftssystem. Dazu wurden erste Gespräche auf Landesebene sowie mit dem Bundesforschungsministerium geführt.

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Hochschulautonomie nur noch ein Randthema der Politik

Im internationalen Vergleich ist die Entscheidungsfreiheit deutscher Hochschulen nach wie vor sehr begrenzt. Zudem steht Hochschulautonomie hierzulande derzeit nicht im Fokus der Politik. Zu diesem Befund gelangt eine Studie des Berliner Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS), die für die Konrad-Adenauer-Stiftung durchgeführt wurde.

Demnach hat sich die Hochschulautonomie in den letzten fünf Jahren nach einem Jahrzehnt der Stärkung der Hochschulen kaum verändert. Auch ein Trend zur Schwächung der Hochschulen seitens der Landesregierungen sei nicht erkennbar, obwohl einige Bundesländer versuchten, mehr Gewicht bei der Gestaltung der Hochschullandschaft zu erlangen. Selbst in Nordrhein-Westfalen und Hessen besäßen die Hochschulen weiterhin einen vergleichsweise hohen Grad an Autonomie, auch wenn sie gegenüber den Landesregierungen Freiheit bei der Entwicklungsplanung eingebüßt hätten. Etwas unabhängiger seien die Hochschulen in drei anderen Bundesländern geworden: In Bayern, Bremen und Rheinland-Pfalz können die Hochschulen ihre Professoren inzwischen selbstständiger berufen als zuvor. In Berlin gebe es leichte Veränderungen bei der leistungsorientierten Mittelzuweisung, in Brandenburg bei der Haushaltsflexibilität. In den übrigen Ländern sei der Grad an Autonomie gleich geblieben. In einzelnen Bereichen nehme der Einfluss der Landesregierung zu, in anderen dafür der der Hochschulen, so das FiBS.
http://www.fibs.eu/de/sites/presse/_wgHtml/_subpage_20150825_2103_59362.htm

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Hochschul-Barometer verzeichnet Stimmungsaufhellung

Deutsche Hochschulleitungen gewinnen ihr Vertrauen in die Politik zurück. 66 Prozent aller Rektoren und Präsidenten schätzen die Zusammenarbeit mit der Landespolitik als gut oder eher gut ein. 2013 waren dies noch elf Prozentpunkte weniger. Das ist ein zentrales Ergebnis des aktuellen Hochschul-Barometers, bei dem der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Heinz Nixdorf Stiftung jährlich von allen Rektoren und Präsidenten staatlicher und staatlich anerkannter Hochschulen in Deutschland wissen wollen, wie sie ihre momentane Lage und ihre Perspektiven einschätzen. Die Antworten werden dabei auf einer Bewertungsskala von -100 (negativster Wert) und +100 (positivster Wert) dokumentiert.

Laut Hochschul-Barometer hat sich nach drei Jahren mit rückläufigen Werten die Stimmungslage an den Hochschulen gedreht. Gefragt nach den finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen, nach Kooperationen und Wettbewerbsfähigkeit in Forschung und Lehre lag der Gesamtindex 2014 bei 23,8 Punkten gegenüber 17,6 Punkten im Vorjahr. 

Allerdings galt die wachsende Zufriedenheit nicht für alle Hochschulgruppen gleichermaßen. Am positivsten war die Stimmung in den privaten Universitäten und in den Universitäten mit geförderten Exzellenzclustern und Zukunftskonzepten. Alle anderen großen staatlichen Universitäten waren nach wie vor eher kritisch gestimmt. Sie bemängelten eine unzureichende Finanzierung, ihre schlechte Ausstattung und Schwierigkeiten bei der Anwerbung von gutem wissenschaftlichem Personal.

Laut Hochschul-Barometer sehen fast alle Rektoren und Präsidenten Handlungsbedarf bei der Internationalisierung. So wollen 89 Prozent von ihnen ihre Hochschule für mehr Studierende aus dem Ausland öffnen: Der Anteil von derzeit zehn Prozent soll sich auf 14 Prozent erhöhen. Der Anteil ausländischer Professoren soll zudem von gegenwärtig fünf Prozent auf 13 Prozent wachsen.
http://www.stifterverband.info/presse/pressemitteilungen/2015_09_17_hochschul-barometer/index.html

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Gleichstellungspolitik: Spitzenreiter Berlin 

Die FU Berlin, die RWTH Aachen und die Universität Hildesheim zählen bundesweit zu den Universitäten, die Frauen am besten fördern. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Ausgabe des Gleichstellungsrankings des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS). Zielstellung des Ranking ist es, die Leistungen der Hochschulen im Bereich der Gleichstellung von Frauen und Männern mit Hilfe quantitativer Indikatoren zu vergleichen. Bewertet wurde insbesondere, wie sich der Frauenanteil in einer höheren Qualifikationsstufe im Vergleich zur vorherigen Qualifikationsstufe verhält.

Beim Länderranking liegt Berlin vor Hamburg vorn. Es folgen Brandenburg, Hessen und Schleswig-Holstein. Im Mittelfeld sind Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz platziert, gefolgt von Sachsen-Anhalt, dem Saarland, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Schlusslichter bilden die Länder Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern sowie Bayern und Thüringen.
http://www.gesis.org/fileadmin/cews/www/download/CEWS_Ranking2015.pdf

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Mehrheit für nachgelagerte Studienbeiträge

59 Prozent der Deutschen sprechen sich für die Einführung von nachgelagerten Studienbeiträgen aus, die nach dem Studium und ab einem bestimmten Jahresabkommen fällig werden sollen. Lediglich 30 Prozent halten einen solchen Vorstoß für falsch. Das geht aus dem ifo-Bildungsbarometer des Zentrums für Bildungsökonomie hervor, für das rund 4.200 Bürger in einer repräsentativen Stichprobe befragt wurden. Bei den Bürgern lagen Befürworter und Gegner von Studienbeiträgen zunächst gleichauf. 

für die Einführung von nachgelagerten Studiengebühren aus. Sie sollen nach dem Studium und erst ab einem gewissen Jahreseinkommen gezahlt werden müssen.

Deutsche halten wenig vom Betreuungsgeld - Lesen Sie mehr auf:
www.donaukurier.de/nachrichten/topnews/Deutschland-Umfragen-Bildung-Erziehung-Deutsche-halten-wenig-vom-Betreuungsgeld;art154776,3116193

für die Einführung von nachgelagerten Studiengebühren aus. Sie sollen nach dem Studium und erst ab einem gewissen Jahreseinkommen gezahlt werden müssen.

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für die Einführung von nachgelagerten Studiengebühren aus. Sie sollen nach dem Studium und erst ab einem gewissen Jahreseinkommen gezahlt werden müssen.

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für die Einführung von nachgelagerten Studiengebühren aus. Sie sollen nach dem Studium und erst ab einem gewissen Jahreseinkommen gezahlt werden müssen.

Deutsche halten wenig vom Betreuungsgeld - Lesen Sie mehr auf:
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Ein Meinungswandel trat jedoch ein, wenn die Befragten über den Mehrverdienst informiert wurden, der durch einen Studienabschluss im Durchschnitt entsteht. Akademiker mit Abschluss verdienen im Schnitt netto 2.450 Euro, Gesellen mit abgeschlossener Lehre hingegen nur 1.800 Euro. Vor dem Hintergrund dieser Information plädierte die Hälfte der Befragten für Studienbeiträge und nur 38 Prozent dagegen. Bei Personen ohne Hochschulreife waren es dann sogar 56 Prozent. Aus Sicht der Bildungsökonomen bestätigen die Ergebnisse, dass die deutsche Bevölkerung eine hohe Bereitschaft zu Reformen im Bildungssystem aufweist.
http://www.cesifo-group.de/de/ifoHome/research/Departments/Human-Capital-and-Innovation/Bildungsbarometer/Bildungsbarometer2015.html

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Präsident der TU München ist der "Sprachpanscher des Jahres 2015"

Die Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache (VDS) haben dem Präsidenten der TU München, Professor Wolfgang Herrmann, die Negativ-Auszeichnung "Sprachpanscher des Jahres 2015" zugesprochen. Damit protestieren sie gegen Herrmanns Pläne, fast alle Master-Studiengänge an der TU München demnächst nur noch auf Englisch anzubieten. Herrmann falle damit "allen Bestrebungen in den Rücken, das Deutsche als ernstzunehmende Wissenschaftssprache am Leben zu erhalten", begründete der Vorsitzende des VDS, Professor Walter Krämer, diese Wahl. 

Der Titel "Sprachpanscher des Jahres" wird seit 1998 vergeben. Er stehe für das unnötige Verdrängen eingeführter deutsche Begriffe durch Importe aus dem angelsächsischen Ausland sowie für die Demontage des Deutschen als Sprache von Kultur und Wissenschaft ganz allgemein, so der VDS.

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Wissenschaftliche Mitarbeiter oftmals unter drei Jahren angestellt 

In Berlin sind noch immer viele wissenschaftliche Mitarbeiter mit einer Vertragslaufzeit von unter drei Jahren angestellt. Das berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf eine Antwort der Wissenschaftsverwaltung auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Anja Schillhaneck. Um Kurzzeitbefristungen entgegenzutreten, sehen die 2014 geschlossenen Hochschulverträge in der Regel eine Mindestlaufzeit von drei Jahren für Verträge von wissenschaftlichen Mitarbeitern vor, wenn die Hochschulen die Stellen aus Landesmitteln finanzierten. Noch seien allerdings viele wissenschaftliche Mitarbeiter kürzer angestellt. Das gelte insbesondere für die Humboldt-Universität, wo derzeit 57 Prozent der Erstverträge eine Laufzeit von weniger als drei Jahren haben. An der TU sind es 51 Prozent, an der FU 31 Prozent.

Da einige Forscher im Mittelbau auch länger als drei Jahre angestellt seien, betrügen bei FU und TU im Schnitt die Vertragslaufzeiten bereits in etwa drei Jahre. Deutlich darunter liege nur die HU mit derzeit 25 Monaten. Die HU weise darauf hin, dass erst zum April eine Richtlinie in Kraft getreten sei, nach der die entsprechenden Verträge künftig mindestens drei Jahre laufen sollten. Zum Semesterbeginn sei mit zahlreichen Neueinstellungen zu rechnen, so dass sich die durchschnittliche Länge der Erstverträge dann erhöhen werde.

Besonders kurz sind laut "Tagesspiegel" auch die Vertragslaufzeiten an der Charité. Dort lägen die Durchschnittsvertragslaufzeiten für wissenschaftliche Mitarbeiter aktuell bei 25 Monaten. Das Land hatte die Charité aber auch nur zu Vertragslaufzeiten von zwei Jahren verpflichtet. 19 Prozent der Verträge lägen derzeit unter dieser Frist.

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LOEWE wird fortgesetzt

Hessen will sein im Jahr 2008 gegründetes Forschungsprogramm LOEWE fortführen. Das haben Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Wissenschaftsminister Boris Rhein angekündigt. Das Kürzel LOEWE steht für "Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz". Mit dem Programm wird herausragende wissenschaftliche Forschung, aber auch eine intensive Vernetzung von Wissenschaft, außeruniversitärer Forschung und Wirtschaft gefördert. Im Zeitraum von 2008 bis 2014 stellte das Land insgesamt rund 520 Millionen Euro für LOEWE bereit. Im Jahr 2015 beträgt das LOEWE-Budget rund 84 Millionen Euro. 
https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/ministerpraesident-bouffier-und-wissenschaftsminister-rhein-eroeffnen-die

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Zusätzliche 115 Millionen Euro für die Hochschulsanierung 

Niedersachsens Hochschulen erhalten insgesamt 115 Millionen Euro zusätzlich für Sanierungsprojekte. Das kündigte Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic am 27. August 2015 an. Das Geld stellen Bund und Land je zur Hälfte aus dem Hochschulpakt zur Verfügung. Finanziert werden landesweit kleine Neu-, Um- und Erweiterungsbauten. Dazu gehören insbesondere die Sanierung von Hörsälen, Fassaden, Werkstätten und Sportanlagen.

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Deutscher Hochschulbaupreis 2016

Die Deutsche Universitätsstiftung lobt unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) zum dritten Mal den Deutschen Hochschulbaupreis aus. Der Preis wird durch ein Preisgeld der Eberhard-Schöck-Stiftung (http://www.eberhard-schoeck-stiftung.de/) in Höhe von 25.000 Euro unterstützt. Der Hauptpreis ist mit 15.000 Euro dotiert. Für bis zu zwei weitere Auszeichnungen à 5.000 Euro stehen weitere 10.000 Euro zur Verfügung. 

Mit dem Preis sollen beispielhafte Hochschulgebäude oder -ensembles ausgezeichnet werden, die eine besondere baukulturelle Qualität aufweisen bzw. von vorbildlichem Umgang bei der Sanierung und Modernisierung historischer Bausubstanz zeugen. Sie sollen in herausragender Weise ästhetische und funktionale Gesichtspunkte vereinen und als Hochschulgebäude für Studierende und Hochschullehrer attraktiv sein. Sie sollen dem nachhaltigen Bauen in ökologischer, ökonomischer und sozio-kultureller Hinsicht verpflichtet sein und positiv zur Gestaltung des öffentlichen Raumes beitragen. 

Zugelassen zur Teilnahme sind Arbeiten auf dem Gebiet der Architektur und des Städtebaus, die nach dem 1. Januar 2013 in Deutschland fertig gestellt und ihrer Bestimmung übergeben wurden. 

Zur Einreichung berechtigt sind alle staatlichen und staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Deutschland in Kooperation mit den hauptverantwortlich für den Entwurf zeichnenden Architekten. Einsendeschluss ist der 30. November 2015.

Mehr Informationen unter:
http://www.bbr.bund.de/BBR/DE/WettbewerbeAusschreibungen/DeutscherHochschulpreis/hochschulpreis_node.html

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Karriere


DHV sucht "Hochschullehrer/-in des Jahres 2015"         

Wer wird "Hochschullehrer/-in der Jahres 2015"? Zum zehnten Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für diejenige Hochschullehrerin bzw. denjenigen Hochschullehrer aus, die oder der sich durch außergewöhnliches Engagement besonders verdient gemacht hat. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung der ZEIT-Verlagsgruppe verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer gehören auch außerhalb von Forschung, Lehre oder Krankenversorgung zu den Leistungsstützen unserer Gesellschaft", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer ehren, die oder der das Ansehen der Berufsgruppe öffentlichkeitswirksam fördert und damit der breiten Öffentlichkeit zugleich vor Augen führt, welch interessante Charaktere diesen faszinierenden Beruf ausüben." 

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2015 Kandidaten als "Hochschullehrer/-in des Jahres" vorzuschlagen. Interessenten finden nähere Informationen im beigefügten Ausschreibungstext unter:    
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres.pdf

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academics-"Nachwuchswissenschaftler/-in des Jahres"  

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/-in des Jahres" zeichnet academics.de - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - den/die "Nachwuchswissenschaftler/-in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2015 vorgeschlagen werden. Mehr Informationen gibt es unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis

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Barometer


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"Kerndatensatz Forschung": Viel Verständnis für Kritik der Historiker

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der August-Ausgabe gefragt, ob sie die Kritik des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands an der Einführung eines "Kerndatensatzes Forschung" für berechtigt halten. 87,6 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 12,4 Prozent mit Nein.

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Exzellenzinitiative: Aus für Zukunftskonzepte, die erst seit 2012 gefördert werden?

Die Rektoren und Präsidenten der HU Berlin, der Universität Bremen, der TU Dresden und der Universitäten Köln und Tübingen fordern eine weitere Förderung der Zukunftskonzepte, die im Rahmen der Exzellenzinitiative erst seit 2012 gefördert werden. Stimmen Sie dieser Forderung zu?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


Besoldungsanpassung in Rheinland-Pfalz

(Pr.) Mit dem Gesetz zur Anpassung der Besoldung und Versorgung 2015/2016 vom 18. August 2015 sind die Beamten- und Versorgungsbezüge in Rheinland-Pfalz um 2,1 Prozent rückwirkend zum 1. März 2015, bezogen auf die Tabellenwerte vom 31. Dezember 2014, erhöht worden. Um weitere 2,3 Prozent werden die Beamten- und Versorgungsbezüge zum 1. März 2016 nochmals steigen. Die Besoldungsanpassungen werden realisiert durch höhere Steuereinnahmen im Land Rheinland-Pfalz. Das W1-Grundgehalt wird nun den Betrag von 4.143,39 Euro ausmachen. Ein W2-Grundgehalt beläuft sich jetzt auf 5.045,40 Euro und das W3-Grundgehalt beträgt nun 5.725,19 Euro. 
Weitere Informationen des Landesamtes für Finanzen zur Besoldungsanpassung finden sich hier: 
https://www.lff-rlp.de/no_cache/fachliche-themen/detail/artikel/3160/index.html

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Preis für hervorragende Akte auf dem Gebiet der Gesetzgebung

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes, Peter Altmaier, und mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Apfelbaum schreibt die Deutsche Gesellschaft für Gesetzgebung (DGG) zum fünften Mal den Preis für hervorragende Akte auf dem Gebiet der Gesetzgebung in Höhe von 5.000 (1. Preis), 3.000 (2. Preis) und 2.000 Euro (3. Preis) aus.  

Eingesandt werden können u. a.:

- ein Gesetzentwurf oder Teile eines Gesetzentwurfes,
- ein Vorschlag zur Vereinfachung eines Gesetzes,
- ein Vorschlag für eine methodische Innovation in der Gesetzgebung,
- Projekte und Forschungsvorhaben aus dem juristischen und politikwissenschaftlichen Bereich, die Themen der Gesetzgebung behandeln. 

Bewerbungen sind elektronisch zu richten an den Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Gesetzgebung e.V.: Herrn Dr. Günter Krings  MdB, info@dggev.de. Einsendeschluss ist der 30. November 2015.

Weitere Auskünfte gibt es auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Gesetzgebung unter: 
http://www.dggev.de/veranstaltungen/preis-fuer-gute-gesetzgebung

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Personalia


Foto: fernuni-hagen.de

Neue Rektorin

Professorin Ada Pellert ist am 14. September 2015 zur Rektorin der FernUniversität in Hagen gewählt worden. Die österreichische Fernstudienexpertin und Gründungspräsidentin der Deutschen Universität für Weiterbildung in Berlin soll das Amt zum 1. Januar 2016 für eine Amtszeit von sechs Jahren vom amtierenden Rektor Professor Helmut Hoyer übernehmen.

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Foto: Wieland Brendel © CC-BY 3.0

Bernstein-Preis für Computational Neuroscience

Der Neurowissenschaftler Philipp Berens von der Universität Tübingen ist für seine Forschung zur Netzhaut des Auges am 15. September 2015 in Heidelberg mit dem diesjährigen Bernstein-Preis für Computational Neuroscience ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit bis zu 1,25 Millionen Euro dotiert und ermöglicht den Aufbau einer eigenen Arbeitsgruppe an einer deutschen Forschungseinrichtung.

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Foto: Körber-Stiftung/Friedrun Reinhold

Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2015

Die britische Chemikerin und Materialforscherin Professorin Nicola Spaldin hat am 7. September 2015 in Hamburg den mit 750.000 Euro dotierten Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2015 erhalten. Spaldin, die an der ETH Zürich forscht und lehrt, habe die theoretischen Grundlagen für die neuartige Stoffklasse der Multiferroika gelegt, erklärte die Körber-Stiftung zur Begründung der Preisvergabe. Multiferroika sind kristalline chemische Verbindungen, die sowohl auf elektrische als auch auf magnetische Felder reagieren. 

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Foto: robert-koch-stiftung.de

Robert-Koch-Preis für Krankenhaushygiene 

Für ihre herausragenden Leistungen bei der Bekämpfung von Krankenhauskeimen ist Professorin Petra Gastmeier am 7. September 2015 in Berlin von der Robert-Koch-Stiftung mit dem Preis für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention in Höhe von 50.000 Euro ausgezeichnet worden. Die Leiterin des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin an der Berliner Charité habe mit der Etablierung des Krankenhausinfektions-Surveillancesystems (KISS) maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Krankenhaushygiene in Deutschland verbessert habe. Zudem habe die von ihr initiierte "Aktion Saubere Hände" zu einer erhöhten Anwendung der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen und damit zu einer Reduzierung von Krankenhausinfektionen geführt. 

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Foto: dfg.de

Von Kaven-Ehrenpreis 2015

Der von Kaven-Ehrenpreis 2015 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geht an Professor Tobias Henrik Oertel-Jäger von der Universität Jena. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 21. September 2015 im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung in Hamburg zum zehnten Mal verliehen. Der von Kaven-Ehrenpreis wird in der Regel Nachwuchswissenschaftlern aus der Mathematik im Heisenberg-Programm als besondere Auszeichnung zuerkannt. Die Auswahlentscheidung trifft das Fachkollegium Mathematik der DFG. 

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Foto: BIH

Neuer Vorstandsvorsitzender

Professor Erwin Böttinger wird zum 1. November 2015 neuer Vorstandsvorsitzender des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung. Der Mediziner und Wissenschaftler, der derzeit noch an der Icahn School of Medicine at Mount Sinai in New York tätig ist, wird das Amt von Professor Ernst Theodor Rietschel übernehmen.

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Foto: dzhw.eu

Neue wissenschaftliche Leiterin

Seit dem 1. September 2015 verantwortet Professorin Monika Jungbauer-Gans die wissenschaftliche Geschäftsführung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung in Hannover. Die bisherige Lehrstuhlinhaberin für Empirische Wirtschaftssoziologie an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg folgt auf Professor Walter Heinz.

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DHV-Seminare


Ausgewählte DHV-Seminare im Oktober 2015

Berufungen in Österreich und Deutschland
Salzburg, Donnerstag, 8. Oktober 2015, 10:00-17:00 Uhr 

Wissenschaft ist auf Mobilität und zunehmend auch auf Internationalität angewiesen. Bei der Gestaltung der beruflichen Karriere wird das Bewerbungsverhalten zunehmend internationaler. Das Berufungsgeschäft zwischen Deutschland und Österreich ist außerordentlich vital. W-Besoldung und stärkere Verhandlungsmöglichkeiten sind nur zwei Stichworte. Das Seminar will über die Systemunterschiedlichkeiten und die Vorzüge des einen oder anderen Systems aufklären und mithin dazu beitragen, Orientierung für zukünftige Karriereschritte zu schaffen.
www.hochschulverband.de/cms1/1428.html
 

Potentiale nutzen! - Individuelles Bewerbungstraining mit Video für Natur- und Ingenieurwissenschaftlerinnen und Medizinerinnen 

Gemeinsames Seminar des Deutschen Hochschulverbandes mit dem Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) 
Düsseldorf, Donnerstag/Freitag, 8./9. Oktober 2015

In diesem zweitägigen Bewerbungstraining für Natur- und Technikwissenschaftlerinnen sowie Medizinerinnen, die vor der "heißen" Bewerbungsphase stehen, geben professionelle Beraterinnen Hilfestellungen und praktische Tipps zur Optimierung des Bewerbungsauftritts und der Bewerbungsunterlagen. Die Teilnehmerinnen erhalten eine individuelle Rückmeldung zu ihren Bewerbungsunterlagen sowie ein Feedback zu einer Vortragspräsentation, die auf Video aufgezeichnet wird. In einem Rollenspiel wird das nichtöffentliche Gespräch mit der Berufungskommission praxisnah trainiert. Die Verhandlungsstrategien aus juristischer Sicht werden von einer Rechtsexpertin des Deutschen Hochschulverbandes erläutert. Eine Professorin gibt Tipps zu strategischen Aspekten bei Berufungsverhandlungen und berichtet von eigenen Erfahrungen aus Berufungskommissionen.
www.hochschulverband.de/cms1/648.html
 

Selbsteinschätzung - Fremdbild - Feedback
Berlin, Donnerstag, 15. Oktober 2015, 11:00-18:00 Uhr 

Der Deutsche Hochschulverband bietet in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der MLP Finanzdienstleistungen AG ein aus drei Modulen bestehendes Förderprogramm zur Persönlichkeitsanalyse an. Ziel des Programms ist es, die Kenntnisse über eigene Stärken, Präferenzen, Antreiber und Motivatoren zu vertiefen, um persönliche Zielsetzungen besser verstehen und Qualifikationen beruflich einsetzen zu können. Das 3-Module Förderprogramm werden regelmäßig durchgeführt u.a. mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Emmy-Noether-Programm sowie an universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Nähere Informationen finden Sie unter:
www.hochschulverband.de/cms1/foerderprogramm.html
 

Rhetorik in der Lehre
Bonn, Donnerstag/Freitag, 22./23. Oktober 2015, 

In diesem Workshop haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihren Beitrags- und Vortragsstil ausgehend von eigenen Kurzbeiträgen und Übungen zu reflektieren und zu optimieren. Sie können lernen, stringenter zu argumentieren und in der Lehre und in Vorträgen publikumsorientierter zu sprechen. Darüber hinaus werden die wichtigsten Hilfsmittel für wirksame Beiträge und Vorträge vermittelt. Auf der Basis kurzer Teilnehmerbeiträge (mit Video-Feedback) werden Besonderheiten, Stärken und Schwächen des individuellen Kommunikationsstils herausgearbeitet. 
www.hochschulverband.de/cms1/1440.html

Die neue Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes erscheint am 1. Oktober 2015 und kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

Vater, Mutter, Kind? Familie im Spiegel der Wissenschaft - DHV-Symposium 2015 am 28. Oktober 2015 im Wissenschaftszentrum Bonn

Der Mensch ist wesentlich durch Abstammung und Verwandtschaft geprägt. Die Formen des Zusammenlebens unterliegen in der modernen, globalisierten Welt einem stetigen Wandel. Insbesondere im westlichen Kulturkreis hat sich das Familienbild in den letzten Jahrzehnten verändert: Zur klassischen "Familie" mit Vater, Mutter und Kindern sind die Ein-Eltern-Familie, die Patchwork-Familie oder unverheiratete und gleichgeschlechtliche Paare mit und ohne Kinder hinzugetreten. Die pluralen Lebensformen stellen Staat und Gesellschaft vor erhebliche Herausforderungen. Angesichts sinkender Geburtenraten hat sich insbesondere die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu einem sozial- und familienpolitischen Dauerbrenner entwickelt. Auch in der Wissenschaft werden die Schwierigkeiten, Karriere und Beruf unter einen Hut zu bringen, als ein großes Hindernis für den Weg in Forschung und Lehre erachtet.

Was ist Familie? Was macht sie aus? Wie hat sich das Bild von Familie im Laufe der Jahre gewandelt, und welchen gesellschaftlichen und individuellen Wert hat Familie in anderen Kulturen? Wie sieht die Zukunft der Familie aus? Ist sie noch immer das wichtigste Bindeglied zwischen den Generationen, oder hat das tradierte Rollenbild von "Vater, Mutter, Kind" ausgedient? Welche Möglichkeiten hat Familienpolitik, und wo liegen ihre Grenzen?

Antworten auf diese grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 28. Oktober 2015 im Wissenschaftszentrum Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Biol. Claudia Schweigele, Tel.: 0228/902-6668, E-Mail: schweigele@hochschulverband.de. Anmelden können Sie sich online unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Publikationen


Neuauflage des Handbuchs für den wissenschaftlichen Nachwuchs

(Uf.) Die 12. Auflage des Handbuchs für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist im September 2015 erschienen. Das Handbuch für den wissenschaftlichen Nachwuchs ersetzt keine individuelle Beratung, sondern ist eine Zusammenstellung von relevanten Texten, Aufsätzen, Vorschriften, Statistiken und Zahlen, die für den wissenschaftli­chen Nachwuchs von Bedeutung sein können und als Tipps für die wissenschaftliche Karriere zu sehen sind. Es beinhaltet aktuelle Zahlen zum Frauenanteil, zum Anteil der Habilitationen, zur heutigen Personalstruktur, zum Berufsbild, zur Professorenmobilität, Aufsätze zur Nachwuchsförderung mit aktuellen Vorschlägen, zu Möglichkeiten des Tenure Tracks, Beiträge zur W-Besoldung mit Konsequenzen in der Ausgestaltung der Länder und zahlreiche weitere Informationen. 

Das Handbuch ist zum Preis von 15,- Euro inklusive Versandkosten (beim Versand im Inland) über den DHV zu bestellen. 

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Hochschullehrerverzeichnis 2015 

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist am 26. Juni 2015 neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 203,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 339,00 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da Sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/-innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/-innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten finden (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18 - 20, 53173 Bonn 

oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband ebenfalls bei dem De Gruyter Verlag direkt bestellen unter der E-Mail Adresse: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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25 Jahre Wiedervereinigung 
 
Seit dem Beitritt von fünf neuen Bundesländern zum Geltungsbereich des Grundgesetzes am 3. Oktober 1990 sind 25 Jahre vergangen. Damals wählten die Bürger der DDR den Beitritt um so, wie es hieß, "in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden". 
 
Die nach der Wiedervereinigung geborenen Generationen können oft mit Ost-West-Gegensätzen oder Begriffen wie "Ossi" und "Wessi" nicht mehr viel anfangen. Andere, insbesondere gesamteuropäische oder globale Fragen sind für die neuen Generationen wichtiger als ehemalige Gegensätze. Bedeutet dies, dass die Einheit vollendet ist? Ist die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse geglückt? Wie stellt sich die Situation in der Wissenschaft und an den Hochschulen in den neuen Ländern dar? 

Die Buchdokumentation des Deutschen Hochschulverbandes zum Thema "25 Jahre Wiedervereinigung" versammelt Stimmen aus Wissenschaftsorganisationen, von Historikern und Zeitzeugen, u.a Johanna Wanka, Horst Hippler, Jürgen Mlynek, Roland Jahn, Dagmar Schipanski, Hans Joachim Meyer und Andreas Rödder. 
 
Herausgegeben vom Deutschen Hochschulverband Bonn 
Erschienen in der Reihe "Forum", Heft 85, März 2015, 138 Seiten 
ISBN: 978-3-944941-01-1 
Preis: 11,80 Euro incl. Porto (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 9,80 Euro inkl. Porto) 

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Fünfte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: Reputation

Stefan Kühl: Reputation
Zur Funktion des Strebens nach Anerkennung in der Wissenschaft

Thomas Junker: Schicksalsfrage
Zur Verankerung der Reputation in der Natur des Menschen

Christoph Antweiler: Soziale Wertschätzung als kulturelle Ressource
Reputation im Kulturvergleich

Bernhard Pörksen: Der digitale Pranger
Dynamiken des Reputationsverlustes in der Empörungsdemokratie der Gegenwart

Weitere Beiträge:

Hubert Detmer: Ungeliebte "Gewinnchance"
Zielvereinbarungen in der W-Besoldung

Thomas Schmidt-Dörr: Neue Strukturen für das chinesische Hochschulsystem
Akademikerarbeitslosigkeit versus Fachkräftemangel

Christoph Scherrer/Eva Walther: CETA, TiSA, TTIP
Privatisierung der Hochschulen durch Handelsabkommen?

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick: 

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker


DHV-Mitgliederwerbekampagne "30.000 bis 2017"

(Wi.) Dem DHV gehören derzeit bereits über 29.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Jetzt will der DHV durchstarten:

Seit dem 1. Januar 2015 läuft eine Mitgliederwerbekampagne mit dem Ziel, 2017 das 30.000ste DHV-Mitglied zu begrüßen.

Bitte beteiligen Sie sich an dieser Kampagne! Helfen Sie mit, die Zukunft Ihrer Berufsvertretung zu sichern.

Unter allen Mitgliedern, die seit dem 1. Januar 2015 bis zum Kampagnenende mindestens ein neues Mitglied geworben haben, und unter allen neuen Mitgliedern, die im genannten Zeitraum DHV-Mitglied werden, wird ein Preis im Wert von jeweils 1.000 Euro verlost.

Näheres dazu unter: 
http://www.hochschulverband.de/cms1/1409.html

 

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Vermischtes


The Oscar goes to ...

Zwei Deutsche und ein Österreicher sind die diesjährigen Gewinner der Studenten-Oscars in der Sparte "Ausländischer Film". Wie die Oscar-Akademie mitteilte, setzten sich die drei Nachwuchsregisseure gegen die internationale Konkurrenz durch. Gold und Silber erhielten die deutschen Filmstudenten Ilker Çatak von der Hamburg Media School und Dustin Loose von der Filmakademie Baden-Württemberg für die Beiträge "Fidelity" bzw. "The Last Will". Bronze ging an Patrick Vollrath von der Filmakademie Wien für den Beitrag "Everything Will Be Okay". Weltweit waren Beiträge von 93 Filmhochschulen eingereicht worden. Mit den Studenten-Oscars ehrt die Akademie Auslandsregisseure und Talente von Filmhochschulen in den USA.

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Kooperationspartner des DHV


DHV und AirPlus

(Uf.) Der Deutsche Hochschulverband bietet Mitgliedern zu einer reduzierten Jahresgebühr von 15,30 Euro die AirPlus MasterCard und die AirPlus VisaCard mit gewissen Versicherungen an. Weitere Informationen finden Sie unter www.airplus.com. Grundsätzlich wird es zum 1. Januar 2016 Änderungen zur bestehenden Karte geben. Aufgrund unterschiedlicher lokaler Geldwäsche- und Verbraucherschutzgesetze wird AirPlus in Kürze all die Mitglieder anschreiben, die eine ausländische Adresse angegeben haben, und um eine deutsche Adresse bitten, da Verbandskreditkarten zukünftig nur noch an Personen mit einem Wohnsitz innerhalb Deutschlands ausgegeben werden. Entscheidend für die Anwendung dieser Regelung ist der private Wohnsitz des Karteninhabers.

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DHV und Hugendubel   

(Gü.) Der Springer Verlag, weltweit die Nr. 1 im Bereich der wissenschaftlichen, technischen und medizinischen Bücher, und die Hugendubel Fachinformationen GmbH sind langjährige Partner. Wir freuen uns daher, Ihnen gemeinsam die Springer eBook Collection CY 2016 vorstellen zu dürfen. Die Springer Verlag hat die eBook Collection speziell auf die Bedürfnisse von Wissenschaftlern an Hochschulen und Universitäten ausgerichtet. Die eBook Collection beinhaltet fast alle Publikationen der Verlagsgruppe wie Monographien, Lehrbücher, Handbücher, Buchreihen, Lexika. Die Springer eBook Collection 2016 umfasst ca. 11.000 Titel in unterschiedlichen Themengebieten. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.hugendubel.info/Digital/Springer-Link  

Alles aus einer Hand - gerade bei digitalem Content 

Hugendubel Fachinformationen - Wir sind für Sie da!

Unsere Buchhandlungen, Kontaktdaten und Ansprechpartner finden Sie unter: www.hugendubel.info/stores

Sie erreichen uns zentral per Mail unter info@hugendubel.info oder unter der Rufnummer 089/30757575.

Haben Sie individuelle Wünsche?

Sehr gern steht Ihnen unser Vertriebsleiter, Herr Thomas Falk, unter Tel.: 0151/14010903 oder t.falk@hugendubel.info zur Verfügung.

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DHV und VS Möbel 

(Gü.) Kompaktes und mobiles VS Stehmodul zum Sonderpreis

Das Stehmodul der VS Serie 600 überzeugt als ergänzendes Möbelstück im Büroalltag durch Funktionalität und Design.

Am eigenen Arbeitsplatz bietet das Stehmodul zusätzlichen abschließbaren Stauraum. Dank der Rollen kann es nah am Schreib- oder Besprechungstisch positioniert werden, so dass häufig benötigte Unterlagen und Utensilien sofort griffbereit sind. Mit einer Abdeckplatte in angenehmer Stehhöhe lädt es ein zum ergonomischen Wechsel der Arbeitshaltungen: Kurze Besprechungen, Telefonate oder die Durchsicht von Unterlagen können daran im Stehen durchgeführt werden. Als fahrbare Station in Konferenzräumen, die mit Arbeitsmaterialien, begleitender Technik oder Cateringutensilien befüllt werden kann, optimiert es den reibungslosen Ablauf von Meetings.

Mehr Informationen zum S 600 Stehmodul finden Sie: 
http://www.vs.de/media/Gesamtkatalog_PK_DE/Downloads/MyCaddy-Steh_TY_DE.pdf

DHV-Mitglieder erhalten unser Stehmodul zu exklusiven Sonderkonditionen. 

Gerne beraten wir Sie konkret und umfassend: 

VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. KG / Tauberbischofsheim / Deutschland
Ansprechpartnerin: Evelyne Winkler
Tel: +49 (0)9341/88-601

E-Mail: dhv@vs-moebel.de
   

VS - Offizieller Ausstatter der Wissensgesellschaft. Seit 1898.
www.vs-moebel.de
 

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DHV und Seminaris 

(Gü.) Seminaris-Gruppe: 360-Grad-Panoramen online 

Die virtuellen Rundgänge der Seminaris-Gruppe sind startklar für die Homepage und Google plus. Damit erhalten Gäste und Interessierte authentische Einblicke in die Atmosphäre, die Räumlichkeiten und das Umfeld aller Seminaris-Destinationen. 

Wer das Ambiente eines Seminaris- oder avendi-Hotels einmal vorfühlen möchte, klickt auf der Homepage am besten gleich auf "360-Grad". Und schon ist er mittendrin - deutschlandweit. Die Einblicke sind transparent und zeigen dem Betrachter alles, was er wissen will: Wie sehen die First-Class-Zimmer aus? Wie groß sind die Restaurants? Gibt es attraktive Außenplätze? Wie sind die Tagungsräume ausgestattet? Diese und mehr Fragen sind schnell beantwortet - per Mausklick und direkt vom Schreibtisch. 

Und jede Destination zeigt ihre individuellen Stärken: in Potsdam die Seeterrassen, in Berlin die lichtdurchflutete Architektur, in Bad Honnef der Jugendstil-Kursaal und das "Wellness, avendi & SPA", in Lüneburg die frisch renovierte Eingangshalle und in Bad Boll das Ambiente in den Restaurants. Fazit: Ob Hochzeit, Tagung oder Kurztrip - die 360-Grad-Panoramen sorgen für Durchblick.

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DHV und ifunds

(Gü.) Die Innovationsfähigkeit unserer Wirtschaft und unseres Landes hängt im Wesentlichen von Bildung und Wissen ab. 

In Ihren Hörsälen und Forschungslaboren schaffen Sie die Zukunft.

Das birgt neue Aufgaben und Herausforderungen für Universitäten, die mit staatlichen Mitteln kaum zu schultern sind, womit das Engagement von privaten Stiftern und Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewinnt. 

Mit unserer Fundraising-Management-Software raise-it (http://www.ifunds-germany.de/software/raise-it-basis.html) erhalten Sie die optimale und professionelle Unterstützung, z.B. bei der Verwaltung Ihrer Alumni und Förderer, Ihrem Kampagnenmanagement oder bei der Abwicklung von Dankschreiben und Zuwendungsbestätigungen. Wir bieten Ihnen ein stabiles, vielseitiges und sicheres Werkzeug als Grundlage für innovatives und kreatives Fundraising.

Sie möchten die Zahl der Neuspender der letzten Jahre vergleichen oder Ihre treusten langjährigen Förderer ermitteln? Für einfache und komplexe Analyseaufgaben haben wir analyse-it (http://www.ifunds-germany.de/software/analyse-it.html) als Lösung geschaffen.

Sehr gerne informieren wir Sie persönlich ausführlich über unsere Produkte.
 
Telefon: 0221-6699520
E-Mail: kontakt@ifunds-germany.de

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Newsletter-Archiv

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Ulrike Preißler (Pr.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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