DHV-Newsletter 10/2015

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Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

Exzellenzinitiative I: DFG und Wissenschaftsrat mit positiver Zwischenbilanz

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat, die die Exzellenzinitiative im Auftrag von Bund und Ländern durchgeführt haben, haben eine positive Zwischenbilanz des Wettbewerbs gezogen. Das berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf einen tausendseitigen Bericht beider Wissenschaftsorganisationen, der einer internationalen Expertenkommission unter der Leitung des Schweizer Umweltphysikers Professor Dieter Imboden als Grundlage für eine Evaluation der Exzellenzinitiative dienen soll (vgl. Newsletter 10/2014). 

Deutsche Universitäten sind demnach durch den Wettbewerb international sichtbarer geworden. Die Zahl der Publikationen sei nachweislich gestiegen. Auch würden Geistes- und Sozialwissenschaften stärker als bisher gefördert. Ins Leben gerufene Graduiertenschulen seien außerdem so erfolgreich, dass sie einen festen Platz in der Förderung durch die DFG erhalten sollten.

Trotz eines durchgängig positiven Duktus enthält der Report laut "Tagesspiegel" auch Selbstkritisches. So werde angeführt, dass übergreifende Forschungscluster Reibungsverluste forcierten. Ihre Fortsetzung sei bisher nur zur Hälfte finanziell gesichert. Sprecher von Graduiertenschulen und Clustern sowie aus dem Ausland rekrutierte Professoren hätten oft ihre Lehrverpflichtungen reduziert; der Abstimmungsaufwand bei Kooperationen von Universitäten mit außeruniversitären Partnern sei sehr hoch. Die Entwicklung bei der Gleichstellung von Mann und Frau verlaufe zudem "ernüchternd".

Laut "Tagesspiegel" empfiehlt der Bericht, die Förderung ganzer Universitäten in Zukunft zu erweitern. Ausgezeichnete Universitäten müssten auch "Spitzenleistungen in der Lehre, im Wissens- und Technologietransfer sowie in anderen Dienstleistungsaufgaben erbringen", zitiert die Zeitung aus dem Report von DFG und Wissenschaftsrat.

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Exzellenzinitiative II: SPD-Fraktion will exzellente Standorte und Netzwerke fördern

Die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag hat ihre Vorstellungen zur Fortführung der Exzellenzinitiative konkretisiert. Anders als bisher will sie nunmehr auch wie die Unionsfraktion im Bundestag den Wettbewerb zwischen ganzen Universitäten fortführen, lehnt aber nach wie vor eine von CDU/CSU favorisierte Beschränkung auf vier bis fünf "Exzellenzuniversitäten" ab (vgl. Newsletter 7/2015). Das berichtet der "Tagesspiegel".

Laut SPD sollen auf der einen Seite nach dem Prinzip der bisherigen Zukunftskonzepte weiterhin einzelne Universitäten als "exzellente Standorte der Forschung" gefördert werden. Parallel dazu sollen zudem regionale Zusammenschlüsse von Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitären Instituten und Unternehmen als "exzellente Hochschulnetzwerke für Innovation" ausgewählt werden. Mit dem neuen Format wollen die Sozialdemokraten auch Leistungen jenseits der Forschung, etwa in der Lehre oder im Wissenstransfer, auszeichnen. Insgesamt sollen "mindestens zehn" Netzwerke beziehungsweise Universitäten gefördert werden. Universitäten müssten sich dabei entscheiden, ob sie sich einzeln oder im Verbund um Gelder bewerben wollten.

Im Mittelpunkt eines neuen Wettbewerbs sollen nach dem Willen der SPD-Fraktion erneut die Exzellenzcluster stehen. Mindestens 40 wollen die Sozialdemokraten fördern, wobei die Fördersumme künftig zwischen drei und elf Millionen Euro variieren könne und die Förderperiode auf sieben Jahre zu verlängern sei. Universitäten, die sich als "exzellenter Standort" fördern lassen wollten, müssten dabei mindestens zwei Cluster einwerben.

Die SPD-Fraktion schlägt darüber hinaus vor, herausragende Cluster mit langfristigen Perspektiven dauerhaft vom Bund zu finanzieren. Das könne ebenso für institutionell geförderte Universitäten und Netzwerke gelten, sollten sie nach der ersten Förderperiode erfolgreich evaluiert werden.

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Plagiatsverdacht gegen Verteidigungsministerin von der Leyen: MHH leitet Hauptverfahren ein

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) wird die Doktorarbeit von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen in einer Hauptprüfung untersuchen. Die Hochschulleitung habe entschieden, eine "förmliche Untersuchung" durch die "Kommission für Gute Wissenschaftliche Praxis" einzuleiten, teilte die MHH mit. Vorausgegangen war eine Vorprüfung der Arbeit durch die Ombudsperson der Hochschule, die jedoch keine Rückschlüsse auf den Ausgang des Verfahrens zulasse. 

Von der Leyen hatte die MHH bereits im August um eine Überprüfung ihrer 1990 vorgelegten Dissertation gebeten, nachdem sie von Recherchen der Internetplattform "VroniPlag Wiki" erfahren hatte. Danach soll die Arbeit zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen enthalten, die nicht als solche kenntlich gemacht seien. Zudem soll es mehr als 20 Hinweise auf Quellen geben, in denen der zitierte Inhalt gar nicht zu finden sei. Die Ministerin wies den Plagiatsverdacht als unberechtigt zurück.

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Quelle: istockphoto.com

Diskussion um Verjährungsfristen bei Plagiaten

In der Debatte um Plagiatsvorwürfe gegen Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat sich Professorin Ulrike Beisiegel, Vizepräsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, für eine Verjährung bei der Aberkennung von Doktorgraden ausgesprochen: "Aus meiner Erfahrung als Sprecherin des Ombudsgremiums der Deutschen Forschungsgemeinschaft sehe ich nachvollziehbare und gut vertretbare Argumente, die für eine Verjährung der Entziehung des Doktorgrades, das heißt die amtliche Sanktionsbefugnis sprechen", so Beisiegel gegenüber der "Rheinischen Post". Das treffe aber nicht die Beurteilung von Verstößen gegen die gute wissenschaftliche Praxis, fügte sie hinzu. 

Zuvor hatte bereits der Ombudsmann für die deutsche Wissenschaft, Professor Wolfgang Löwer, seinen früheren Vorschlag erneuert und eine Frist von 15 Jahren angeregt, nach der ein Doktorgrad nicht mehr entzogen werden soll. "Eine solche Verjährungsfrist kann aber nur der Gesetzgeber einführen", betonte Löwer gegenüber der "Funke Mediengruppe". Es sei zwar richtig, dass der Doktorgrad zu Beginn der Karriere Vorteile bringe, aber dieser Vorteil schwinde, je länger das Berufsleben andauere. "Durch den Entzug des Doktortitels wird der soziale Geltungsanspruch einer Person zerstört." 

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) will die Fakultäten an den Universitäten unabhängig über Verjährungsfristen entscheiden lassen. "Eine solche Verjährungsfrist sollte aber frühestens nach zehn Jahren greifen", erklärte Michael Hartmer, Geschäftsführer des DHV, gegenüber der "Rheinischen Post". Ansonsten fehle die Zeit für kritische, rechtzeitig warnende Besprechungen in der Fachliteratur.

Dagegen warnte der Sprecher der Internetplattform "Vroni-Plag", Professor Gerhard Dannemann von der Humboldt-Universität Berlin, im ZDF-"Morgenmagazin": "Denken Sie nicht an die Politiker, denken Sie an die Wissenschaft."

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Plagiate: Erstmals soll auch Doktorvater bestraft werden

Nach mehreren Plagiatsfällen bei medizinischen Promotionen will die Universität Münster nun auch einen Doktorvater bestrafen. Das berichten die "Westfälischen Nachrichten". Dem Mediziner sollen demnach bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand alle von der Fakultät über die rechtliche garantierte Besoldung und Versorgung hinaus gewährten Leistungen gestrichen werden. 

Wie die Zeitung weiter berichtet, war der Hochschullehrer als Doktorvater wegen vier von ihm betreuten Promotionen in die Kritik geraten. Die fraglichen Arbeiten gehörten zu den 23 Doktorarbeiten an der Medizinischen Fakultät der Universität Münster, die im vergangenen Jahr nacheinander im Internetforum "VroniPlag Wiki" als Plagiatsverdachtsfälle veröffentlicht wurden. 

Eine beim Rektorat der Universiät angesiedelte Kommission habe "schweres wissenschaftliches Fehlverhalten" bei dem Betreuer festgestellt und dessen Verhalten "aufs Schärfste missbilligt", bestätigte die Universität auf Nachfrage der Zeitung. Ob die vorgeschlagene Strafe tatsächlich verhängt wird, muss die Medizinische Fakultät entscheiden, deren Fachbereichsrat das nächste Mal am 30. Oktober 2015 tagen wird.

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28.147 Promotionen

Im Prüfungsjahr 2014 wurden in Deutschland 28.147 Personen an Universitäten und ihnen gleichgestellten Hochschulen promoviert. Insgesamt 460.503 Absolventen erwarben im Wintersemester 2013/14 und im Sommersemester 2014 einen Hochschulabschluss an deutschen Hochschulen. Damit ist deren Zahl im Vergleich zum Vorjahr das 13. Jahr in Folge angestiegen (+ sechs Prozent). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, bestanden 416.800 deutsche Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlussprüfung, 43.700 hatten eine ausländische Staatsbürgerschaft. 

Rund ein Drittel der Examen wurde 2014 in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften abgelegt. 20 Prozent schlossen ihr Studium in Ingenieurwissenschaften erfolgreich ab, 18 Prozent in Sprach- und Kulturwissenschaften und 17 Prozent in Mathematik und Naturwissenschaften. In der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften erwarben sechs Prozent der Absolventen einen Abschluss. Zusammengefasst erreichten die übrigen Fächergruppen Sport, Veterinärmedizin, Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften sowie Kunst, Kunstwissenschaft einen Anteil von sieben Prozent an allen Abschlüssen.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/09/PD15_345_213.html

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Quelle: istockphoto.com

258,3 Milliarden Euro für Bil­dung, Forschung und Wissen­schaft

Im Jahr 2013 wurden in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 258,3 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft ausgegeben. Das waren 2,5 Prozent mehr als im Jahr 2012. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch den Kinderbetreuungsausbau, den Hochschulpakt, die Exzellenzinitiative und andere Sonderprogramme. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2013 wurden 9,2 Prozent für Bildung, Forschung und Wissenschaft verwendet. Dies entspricht einer Steigerung um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Deutschland ist damit trotz steigender Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft noch deutlich vom selbst gesteckten Ziel entfernt, die gesamtstaatlichen Aufwendungen in diesem Bereich bis 2015 auf zehn Prozent des BIP zu steigern. 

Angaben über die Finanzierungsstruktur liegen bislang nur für das Jahr 2012 vor. Von den insgesamt 251,9 Milliarden Euro, die damals für Bildung, Forschung und Wissenschaft ausgegeben wurden, finanzierten die öffentlichen Haushalte rund 64 Prozent (Bund: 12 Prozent, Länder: 41 Prozent, Kommunen: 11 Prozent). Rund 35 Prozent wurden vom privaten Bereich (Unternehmen und Organisationen ohne Erwerbszweck) und rund ein Prozent vom Ausland übernommen.

Allein bezogen auf die Ausgaben für den Bereich Bildung lag der Beitrag der öffentlichen Haushalte bei rund 79 Prozent (Bund: zehn Prozent, Länder: 54 Prozent, Kommunen: 15 Prozent). Der gemeinsame Anteil des privaten Bereichs und des Auslands lag für den Bildungsbereich bei 21 Prozent. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung wurden dagegen zu 66 Prozent durch den privaten Bereich finanziert.  
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/09/PD15_347_218.html

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Deutsche Universitäten holen auf

Die besten Universitäten sind weiterhin in den USA und Großbritannien zu finden. Doch deutsche Universitäten haben sich verbessert. Das geht aus dem "World University Ranking" des britischen Magazins "Times Higher Education" (THE) hervor. Insgesamt schafften es nach dem Ranking 20 deutsche Universitäten unter die besten 200 Hochschulen der Welt. Das waren acht mehr als im Vorjahr. 

Beste deutsche Universität war die LMU München auf Rang 29, unter die ersten hundert gelangten zudem die Universität Heidelberg (37), die HU Berlin (49), die TU München (53), die FU Berlin (72) sowie die Universitäten Tübingen (78), Freiburg (84), Bonn (94) und Göttingen (99).

Das "THE World University Ranking" fragt Wissenschaftler weltweit nach der Reputation der Universitäten. Außerdem ermittelt es Daten wie etwa die Zahl der Publikationen je Wissenschaftler, die Zitationen pro Publikation, das Betreuungsverhältnis von Lehrenden und Studierenden, die eingeworbenen Drittmittel sowie den Grad der Internationalisierung. 

Das positive deutsche Abschneiden mag durch eine veränderte Methodik begünstigt worden sein. Mehr Wissenschaftler aus dem nicht-angelsächsischen Raum wurden befragt und mehr Magazine aus dem nicht-angelsächsischen Raum ausgewertet. Eines blieb aber unverändert: Die deutschen Universitäten schnitten bei der zahlenmäßigen Relation von Studierenden je Professor unter den besten 200 Hochschulen am schlechtesten ab.

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Fachverbände fordern Wissenschaftsklausel

Das in Deutschland geltende Urheberrecht schränkt die Nutzung audiovisueller Zeugnisse in der Wissenschaft so stark ein, dass innovative Forschung und Lehre an deutschen Hochschulen im internationalen Vergleich ins Hintertreffen zu geraten drohen. Davor haben der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands und die Gesellschaft für Medienwissenschaft gewarnt. Gestützt auf ein Rechtsgutachten der auf Urheberrecht spezialisierten Anwaltskanzlei iRights.Law, forderten beide Fachverbände die unverzügliche Einführung einer allgemeinen, an den praktischen Bedürfnissen von Forschung und Lehre orientierten Wissenschaftsschranke. Die bestehenden urheberrechtlichen Unsicherheiten und Hürden für Forschung und Lehre hätten zu großen Verunsicherungen geführt, die umgehend beseitigt werden müssten. Aus Furcht vor den Konsequenzen möglicher Urheberrechtsverfolgungen werde inzwischen sogar von bestimmten Forschungsfragen, Untersuchungsgegenständen und Digitalisierungsprojekten gänzlich abgesehen, hoben beide Verbände hervor. 
http://www.historikerverband.de/verband/stellungnahmen/verwendung-av-quellen.html
http://blog.gfmedienwissenschaft.de/wp-content/uploads/2015/09/StellungnahmeVHDGfM_AVMedien.pdf

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"Rahmenkodex" rechtswidrig?

Die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Svenja Schulze stößt mit einem gesetzlich verankerten "Rahmenkodex" für bessere Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter an den Hochschulen (vgl. Newsletter 6/2015) auf Widerstand. Die Hochschulen unterstützen zwar die Inhalte des Rahmenkodex, sind aber gegen gesetzliche Vorschriften. Die Landesrektorenkonferenz der Universitäten (LRK) hat darum das von der Ministerin vorgelegte Konzept überprüfen lassen. Ein mehr als hundertseitiges Gutachten kommt laut "Spiegel" nun zu einem vernichtenden Ergebnis: Der Rahmenkodex und dessen gesetzliche Grundlage erwiesen sich "in weiten Bereichen als verfassungswidrig". Viele Regelungen des Kodex seien mit Bundes- und Landesrecht nicht vereinbar. Außerdem verletze das Gesetz die Rechte der Gewerkschaften und zerstöre das paritätische Verhandlungsmodell. Laut LRK muss die Ministerin deshalb schnellstmöglich "Abhilfe bezüglich der aufgezeigten Rechtsunsicherheit" schaffen.

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160 Millionen Euro zusätzlich

Thüringens Hochschulen erhalten von 2016 bis 2019 insgesamt rund 160 Millionen Euro zusätzlich. Laut der neuen Rahmenvereinbarung zwischen Land und Hochschulen, die das Landeskabinett am 13. Oktober 2015 verabschiedet hat, steigen die jährlichen Ausgaben von 382 Millionen Euro im Jahr 2015 auf gut 447 Millionen Euro 2019 an. Das ist nach Angaben des thüringischen Wissenschaftsministeriums der angeblich höchste Anstieg an Ausgaben für Hochschulen bundesweit. 

Der Mittelaufwuchs für die Hochschulen ab 2016 entspreche einer Erhöhung der Grundfinanzierung um jährlich drei Prozent für erwartete wissenschafts­spezifische Kosten- und Tarifsteigerungen. Hinzu komme ein Strategie- und Innovationsbudget von einem Prozent für verbesserte Studienbedingungen, zusätzliche Forschungsaktivitäten und die gezielte Profilbildung der Hoch­schulen, heißt es aus dem Wissenschaftsministerium weiter.

Neu geregelt wurde die Mittelvergabe: Die Hochschulen erhalten künftig einen größeren Teil der Mittel direkt in Form eines Globalhaushalts, der sich zu 90 Prozent aus einem Grundbudget und zu 10 Prozent aus einem Leistungsbudget zusammensetzt. Auch die Verteilung der Gelder auf die einzelnen Hochschulen folgt einem neuen Prozedere: Ab 2016 bilden Ziel- und Leistungsvereinbarungen die Grundlage der Hochschulfinanzierung, die sich vor allem an effizienten Strukturen, quantitativen und qualitativen Zielsetzungen in Forschung und Lehre sowie an Fragen der Profilbildung orientieren soll.
http://www.thueringen.de/th6/tmwwdg/service/pressemitteilungen/86650/index.aspx

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Heureka II: Eine Milliarde Euro für den Hochschulbau

Die hessische Landesregierung hat das Bauprogramm Heureka für die Hochschulen über das Jahr 2020 hinaus verlängert. Allerdings war das laufende Programm bereits um jährlich 50 auf 200 Millionen Euro reduziert worden (vgl. Newsletter 1/2014). Von 2021 bis 2026 sollen nunmehr eine Milliarde Euro in die Modernisierung und den Ausbau der Hochschulen fließen. Die höchsten Zuwendungen erhalten die Universitäten Marburg (110 Millionen), Gießen (110 Millionen), Kassel (100 Millionen), die TU Darmstadt (100 Millionen) und die Universität Frankfurt (90 Millionen Euro).

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Weniger Fakultäten und Professoren

Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) will die Zahl ihrer Fakultäten von derzeit acht auf sechs reduzieren. Das kündigte der Präsident der BTU, Professor Jörg Steinbach, am 5. Oktober 2015 in Cottbus bei der Vorstellung des Hochschulentwicklungsplans an. Forschung und Lehre an der BTU sollen sich künftig auf die Bereiche Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, Biotechnologie, Umweltschutz und Gesundheit, kognitive und zuverlässige cyber-physikalische Systeme sowie "smart regions" und Kulturerbe konzentrieren. Um das umstrittene Zusammenwachsen der ehemaligen Cottbuser Universität mit der Fachhochschule Lausitz in Senftenberg voranzutreiben, soll es an jeder Fakultät sowohl Universitäts- als auch Fachhochschul-Studiengänge geben. 

Darüber hinaus sollen mit einer finanziell gut ausgestatteten Berufungsplanung erstklassige Kandidaten an die Standorte nach Cottbus und Senftenberg gelockt werden. Da über 70 Professoren demnächst altersbedingt ausscheiden würden, könne die Neuausrichtung problemlos vollzogen werden, betonte Steinbach. Zukünftig soll es 177 Professuren geben, 45 weniger als bisher. Davon sollen 142 universitär und 35 fachhochschulisch ausgerichtet sein. Dem vorgelegten Konzept muss das Wissenschaftsministerium noch zustimmen.
https://www.b-tu.de/universitaet/presse/presseinformationen/einzelansicht/2442-btu-cottbus-senftenberg-stellt-sich-neu-auf

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Rektorenwahl: Senat kontra Hochschulrat

Der Akademische Senat der Universität Leipzig hat nach einem Bericht der "Leipziger Volkszeitung" in einem Schreiben den Hochschulrat aufgefordert, die Amtsinhaberin, Professorin Beate Schücking, auf die Kandidatenliste zur Rektorenwahl zu setzen, auf der bisher nur zwei externe Bewerber stehen. Es sei nicht nachvollziehbar, dass Schücking keine Wahlchance erhalten solle (vgl. Newsletter 8/2015). Ebenso wäre "nicht hinnehmbar", dass der erweiterte Senat durch diesen Schritt in seiner Wahlfreiheit beschnitten werde, heißt es in dem Brief weiter.

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Online-Plattform für geflüchtete Wissenschaftler

Die Universität Leipzig hat eine Online-Plattform für geflüchtete Wissenschaftler freigeschaltet. Die Website soll den Kontakt zwischen deutschen Forschungseinrichtungen und geflüchteten Wissenschaftlern vermitteln, wie die Universität mitteilte. 

Auf der Plattform www.chance-for-science.de können geflüchtete Wissenschaftler und ihre deutschen Kollegen entsprechend ihrer Fachrichtung Profile mit Angaben zur bisherigen Forschungstätigkeit erstellen. Im Stil eines sozialen Netzwerks besteht dann die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme.

Ziel der Plattform ist es, geflüchteten Wissenschaftlern das Fortführen ihrer Forschungstätigkeit in Deutschland zu ermöglichen. Dies könne zum Beispiel erfolgen durch Zugang zu Bibliotheken, Einladungen zu Veranstaltungen oder Gastvorlesungen an Universitäten, gemeinsames Verfassen wissenschaftlicher Publikationen oder gelegentliche Skype-Treffen zum wissenschaftlichen Austausch, so die Initiatorin Professorin Carmen Bachmann von der Universität Leipzig.
http://www.zv.uni-leipzig.de/service/presse/nachrichten.html?ifab_modus=detail&ifab_id=6220

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Walter Blüchert Stiftung und Deutsche Universitätstiftung starten "hochform"

Die Walter Blüchert Stiftung und die Deutsche Universitätsstiftung haben gemeinsam das Kooperationsprojekt "hochform" gestartet. Es wurde für Akademiker mit Flüchtlingsstatus entwickelt, die trotz akademischer Abschlüsse keine Chance auf eine adäquate Arbeit in Deutschland haben. Das Programm geht auf eine Anregung von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zurück. Er hatte die Walter Blüchert Stiftung in einem Schreiben um Unterstützung für ausländische Akademiker gebeten, die an deutschen Hochschulen ausnahmslos vor Sprach- und Systembarrieren stehen. 

"hochform" wird Akademiker mit Flüchtlingsstatus durch persönliches Coaching bei ihrem Zusatzstudium in Deutschland und beim Einstieg in den Arbeitsmarkt unterstützen. Es wird Studierenden der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) angeboten und umfasst das Eins-zu eins-Mentoring eines fach- und studienortnahen Hochschulprofessors vom Studienbeginn bis zum Abschluss. Darüber hinaus erhalten die Stipendiaten Fortbildungen zu Schlüsselqualifikationen - unter anderem Selbstpräsentation, Zeit- und Selbstmanagement, Bewerbungstraining - sowie Zuschüsse zu Literatur, Studienmaterialien, Bildungsreisen etc. 

Zum Studienbeginn im Wintersemester 2015/2016 werden etwa 20 ausländische Akademiker in das Förderprogramm "hochform" aufgenommen. Im Sommersemester 2016 und Wintersemester 2016/17 sollen bis zu 100 weitere folgen. 

Voraussetzungen für die Bewerber sind: anerkannter Flüchtlingsstatus, deutsche Sprachkenntnis (Niveau C1), Fachwahl aus dem MINT-Bereich, erster akademischer Bildungsabschluss sowie die Aussicht auf einen Studienplatz an einer deutschen Hochschule. 

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Flüchtlingsprojekt "Kiron University" gestartet

Von Berliner Studierenden ins Leben gerufen, hat die "Kiron University" zum Wintersemester ihren Betrieb aufgenommen. Sie will Flüchtlingen schnell und unbürokratisch ein Studium anbieten. Am 15. Oktober 2015 haben die ersten 1.000 Flüchtlinge mit ihrem Studium begonnen. 

Die ersten beiden Studienjahre absolvieren die Studierenden Onlinekurse, darunter auch Sprachkurse, die von deutschen und internationalen Universitäten kostenlos angeboten werden. Erst nach den zwei Jahren müssen alle Voraussetzungen für ein staatlich anerkanntes Hochschulstudium erfüllt sein. Die Studierenden absolvieren einen Deutschtest und müssen alle notwendigen Papiere vorlegen, um weiter studieren zu können. Haben sie dazu alle Online-Kurse bestanden und ausreichend Leistungspunkte gesammelt, wechseln sie im dritten Studienjahr zum Präsenzstudium an eine der Partneruniversitäten. Hier können die Studierenden dann nach drei Jahren ihren regulären Bachelorabschluss machen. 

Für den vorbildlichen Einsatz von Blended Learning - einer Kombination aus Online- und Präsenzlehre - und die soziale Ausrichtung hat der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft nun das Projekt "Kiron University" mit der "Hochschulperle digital" des Monats Oktober ausgezeichnet. 
http://www.stifterverband.info/presse/pressemitteilungen/2015_09_23_hochschulperle/index.html

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Deutscher Hochschulbaupreis 2016

Die Deutsche Universitätsstiftung lobt unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) zum dritten Mal den Deutschen Hochschulbaupreis aus. Der Preis wird durch ein Preisgeld der Eberhard-Schöck-Stiftung (http://www.eberhard-schoeck-stiftung.de/) in Höhe von 25.000 Euro unterstützt. Der Hauptpreis ist mit 15.000 Euro dotiert. Für bis zu zwei weitere Auszeichnungen à 5.000 Euro stehen weitere 10.000 Euro zur Verfügung. 

Mit dem Preis sollen beispielhafte Hochschulgebäude oder -ensembles ausgezeichnet werden, die eine besondere baukulturelle Qualität aufweisen bzw. von vorbildlichem Umgang bei der Sanierung und Modernisierung historischer Bausubstanz zeugen. Sie sollen in herausragender Weise ästhetische und funktionale Gesichtspunkte vereinen und als Hochschulgebäude für Studierende und Hochschullehrer attraktiv sein. Sie sollen dem nachhaltigen Bauen in ökologischer, ökonomischer und sozio-kultureller Hinsicht verpflichtet sein und positiv zur Gestaltung des öffentlichen Raumes beitragen. 

Zugelassen zur Teilnahme sind Arbeiten auf dem Gebiet der Architektur und des Städtebaus, die nach dem 1. Januar 2013 in Deutschland fertig gestellt und ihrer Bestimmung übergeben wurden. 

Zur Einreichung berechtigt sind alle staatlichen und staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Deutschland in Kooperation mit den hauptverantwortlich für den Entwurf zeichnenden Architekten. Einsendeschluss ist der 30. November 2015.

Mehr Informationen unter:
http://www.bbr.bund.de/BBR/DE/WettbewerbeAusschreibungen/DeutscherHochschulpreis/hochschulpreis_node.html

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Karriere


Neues Merkblatt

(Det.) Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat für seine Mitglieder ein neues Merkblatt zu dem Thema "Kinder, Familie und Einstellungsaltersgrenzen für Professorinnen und Professoren" verfasst. Das Merkblatt basiert auf einer aktuellen Umfrage des DHV in den Bundesländern. In vielen Bundesländern können inzwischen die rechtlich umstrittenen Einstellungsaltersgrenzen für Professorinnen und Professoren unter anderem bei Kinderbetreuungszeiten hinausgeschoben werden. Das Merkblatt kann von Mitgliedern in elektronischer oder postalischer Form angefordert werden. 

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Auf dem Weg zur Professur
Karriereplanung - Bewerbungstraining - Berufungscoaching
 

Eine wissenschaftliche Karriere will von Anfang an gut geplant sein. Insbesondere auf dem Weg zur Professur müssen rechtzeitig strategische und auch fachspezifische Entscheidungen getroffen werden, um konkurrenzfähig zu sein und um die Chancen zu optimieren, auch einen Ruf auf eine Professur zu erhalten. Geht es konkret um eine Bewerbung auf eine Professur, gilt es, die schriftlichen Unterlagen zu perfektionieren und einen adressatenorientierten Probevortrag zu trainieren. Nicht zuletzt sollte man die "ungeschriebenen Regeln" eines möglichst guten Gesprächs mit der Berufungskommission kennen. Ist ein Ruf erteilt, muss man rechtlich, strategisch und kommunikativ gut aufgestellt mit dem Fachbereich und der Hochschulleitung über Ausstattung und Besoldung verhandeln.  

Bei diesen einzelnen Schritten begleitet Sie gerne das Expertenteam des Deutschen Hochschulverbandes (DHV). Wir halten daher für Sie entsprechende Trainings- und Coachingangebote vor: 

Allgemeine Karriereplanung und -beratung
Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung Ihrer individuellen Berufs- und Karriereplanung und bieten Ihnen professionelle Hilfestellung bei Ihrer Standortbestimmung an. Sie bestimmen bei der Karriereberatung die für Sie relevanten Themen wie: Analyse Ihrer Karrieresituation, Stärken-Schwächen-Profil Ihrer Person, Ihre möglichen Qualifizierungsprofile und -wege, Bestimmung Ihrer realistisch möglichen Zielpositionen, Entwicklung einer individuellen Karrierestrategie, Handlungsalternativen erkennen und aufzeigen, Aufstellung bei der Bewerbung für eine Position, Selbstmarketing sowie Berufs- und Lebensplanung. 

Bewerbungstraining
Sie werden in Anbetracht Ihrer guten schriftlichen Bewerbungsunterlagen nun zum Probevortrag und Gespräch von einer Berufungskommission eingeladen, gegebenenfalls müssen Sie auch ein Assessment-Center durchlaufen. Auf diese wichtigen Schritte bereiten Sie die Experten des DHV durch ein individuelles Training vor. Zu Ihrem Probevortrag, der im Rahmen des Trainings aufgenommen werden kann, erhalten Sie ein ausführliches und zielführendes Feedback. Für viele Bewerber stellt vor allen Dingen das Gespräch mit der Berufungskommission eine besondere Herausforderung dar, dieses wird im Rollenspiel simuliert und der Umgang mit schwierigen Fragen trainiert, so dass Sie sich "wohlpräpariert" der Bewerbungssituation stellen können.  

Intensivcoaching bei Berufungsverhandlungen
Sie haben den Ruf erhalten und verhandeln nun mit der Hochschule über Arbeitsbedingungen, Besoldung u.v.a.m. Im Berufungscoaching wird Ihnen neben den rechtlichen Rahmenbedingungen der Professur vermittelt, wie Sie sich professionell aufstellen und eine optimale Konzeption für die anstehenden Verhandlungen bei den Berufungs - oder gegebenenfalls auch Bleibeverhandlungen - entwickeln. Regelmäßig erwarten die Fachbereiche und Hochschulleitungen ein Konzeptionspapier und Besoldungsschreiben, die Ihr Coach mit Ihnen entwickelt und optimiert. Schließlich wird die Argumentationsführung für die schriftliche und mündliche Verhandlung vorbereitet und bei Bedarf auch das Gespräch mit den einzelnen Protagonisten simuliert.    

Berufungscoachings können im Rahmen eines persönlichen Treffens mit dem Coach in der Geschäftsstelle des DHV oder auch telefonisch realisiert werden. Beratungen zur Karriereplanung und auch das Bewerbungstraining setzen in der Regel Ihr persönliches Treffen mit dem Coach voraus. Die Gebühren für die einzelnen Produkte werden entsprechend des Zeitaufwandes berechnet. Eine Zeitstunde ist dabei mit 170,- Euro zzgl. USt. anzusetzen. Weitere Informationen zum Trainings- und Coachingprogramm des DHV finden Sie auch auf unserer Homepage (www.hochschulverband.de/cms1/Leistungen.html). Bei konkreten Fragen zu den Trainings- und Coachingangeboten des DHV stehen Ihnen darüber hinaus jederzeit gerne der Leiter der Abteilung "Recht und Beratung", Herr Rechtsanwalt Dr. Hubert Detmer (Tel. 0228/902 66-29, E-Mail: detmer@hochschulverband.de) und Frau Rechtsanwältin Dr. Ulrike Preißler (Tel. 0228/902 66-55, E-Mail: preissler@hochschulverband.de) zur Verfügung. Wir informieren Sie ganz unverbindlich über die Begleitung, die wir Ihnen anbieten können.

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Barometer


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Wenig Unterstützung für Forderung der fünf neuen Exzellenzuniversitäten

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der September-Ausgabe gefragt, ob sie die Forderung der Rektoren und Präsidenten der HU Berlin, der Universität Bremen, der TU Dresden und der Universitäten Köln und Tübingen nach einer Weiterführung der Zukunftskonzepte unterstützten, die im Rahmen der Exzellenzinitiative erst seit 2012 gefördert werden. 39,5 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 60,5 Prozent mit Nein.

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Sollen Plagiate bei Doktorarbeiten verjähren? 

Die Plagiatsvorwürfe gegen Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen haben eine alte Debatte belebt: Sollen Plagiate bei Doktorarbeiten verjähren?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de 

 

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Recht aktuell


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VG Gießen: Teilkonsumtion rechtmäßig

(Det.) Als drittes Gericht hat nun das Verwaltungsgericht Gießen mit Urteil vom 22. Juli 2015 (Az.: 5 K 1802/13.GI) nach Trier (vgl. Newsletter 1/2015) und Würzburg (vgl. Newsletter 4/2015) die Teilkonsumtion bereits gewährter Leistungsbezügen in Folge der Erhöhung der W2-Grundgehälter für rechtens angesehen. Die Entscheidung, gegen die die Berufung zugelassen worden ist, ist wie die beiden bisherigen Entscheidungen nicht rechtskräftig. 

In einem vom Deutschen Hochschulverband unterstützten Musterprozess urteilte das Verwaltungsgericht, die in Hessen praktizierte Teilkonsumtion bereits gewährter Leistungsbezüge verstoße nicht gegen das verfassungsrechtlich verbürgte Alimentationsprinzip. Der hessische Gesetzgeber habe ferner mit seiner Orientierung der W2-Besoldung an der A15-Besoldung den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts zur Novellierung der W-Besoldung Genüge getan. Auch sei das hessische Spezifikum des Erfahrungsstufenaufstiegs in der "neuen" W-Besoldung rechtens. Es liege keine (mittelbare) Altersdiskriminierung vor. Die Teilkonsumtion bereits gewährter Leistungsbezüge greife zwar in Rechtspositionen ein, doch seien auch diese Eingriffe nicht gleichbedeutend mit einem Verstoß gegen die hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums im Sinne von Artikel 33 Abs. 5 oder die Eigentumsgarantie gemäß Artikel 14 des Grundgesetzes (GG). Weder stünden Berufungs- und Bleibevereinbarungen unter einem absoluten Bestandsschutz, noch billige die Eigentumsgarantie der Klägerin einen absoluten Schutz vor Eingriffen in die ihr gewährten Leistungszulagen zu. Der Gesetzgeber habe in die individuellen Besoldungsvereinbarungen bzw. Zusagen eingreifen dürfen, weil er sein Ziel, "Rosinenpickerei" zu verhindern, nicht anders habe erreichen können. Eine "Rosinenpickerei" läge dann vor, wenn die Klägerin sowohl in den Genuss der Nachbesserung des ehedem verfassungswidrig ausgestalteten W2-Grundgehalts als auch in den Genuss ungeschmälerter Leistungsbezüge käme. Die Kürzung bereits gewährter Leistungsbezüge sei mithin durch ein sachlich gerechtfertigtes Anliegen des Gesetzgebers, das in der Gesetzesbegründung auch hinreichend Niederschlag gefunden habe, gedeckt. Der hessische Gesetzgeber habe mit der Konsumtionsregelung das legitime Ziel verfolgt, im Rahmen der Herstellung verfassungskonformer Zustände bei der W2-Besoldung eine doppelte Begünstigung der Hochschullehrer durch die durchschnittlich höheren Leistungszulage des vor dem 1. Januar 2013 geltenden Besoldungssystems in Verbindung mit dem höheren Grundgehalt der ab dem 1. Januar 2013 neu geregelten W2-Besoldung zu begrenzen. Dieses Ziel könne dadurch erreicht werden, die - ursprünglich vom Gesetzgeber so gedachten - alimentativen Elemente der vor dem 1. Januar 2013 gewährten Leistungszulagen in das fest garantierte Grundgehalt zu überführen. Zuletzt führten die Richter aus, die teilweise Konsumtion der Leistungszulagen verstoße auch nicht gegen das in Artikel 33 Abs. 5 GG als hergebrachter Grundsatz des Berufsbeamtentums verankerte Leistungsprinzip. Gerade die Konzeption einer relativen Konsumtion habe grundsätzlich auch zur Folge, dass im Hinblick auf die Höhe der jeweiligen Leistungsbezüge die "Rangfolge" zwischen den Amtsinhabern gewahrt bleibe. 

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Quelle: istockphoto.com

Kein Entzug des Doktorgrads trotz verschwiegener Vorstrafe

Ein vorbestrafter Ingenieur hat sich vor Gericht erfolgreich gegen die Aberkennung seines Doktorgrads zur Wehr gesetzt. Die TU Freiberg hatte dem Mann den Grad entzogen, weil er bei der Zulassung zur Promotion eine Vorstrafe wegen sexueller Nötigung verschwiegen hatte. Dies war jedoch nicht rechtens, entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig (Az.: BVerwG 6 C 45.14). Eine Strafverurteilung sei nur dann ein sachgerechter Grund für die Verweigerung der Promotion, wenn es sich um eine wissenschaftsbezogene Verfehlung handele.

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Neuer AhD-Newsletter 

Die Arbeitsgemeinschaft höherer Dienst (AhD), zu dessen Mitgliedern auch der Deutsche Hochschulverband gehört, hat einen neuen Newsletter veröffentlicht. Er enthält vor allem Nachrichten zu aktuellen dienstrechtlichen, tarifrechtlichen und beamtenrechtlichen Entwicklungen in Bund und Ländern sowie zu neueren Gerichtsentscheidungen auf diesen Gebieten.

Zum aktuellen AhD-Newsletter: 
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/bilder/newsletter/1015/AhD_Newsletter_September_2015.pdf

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Preis für hervorragende Akte auf dem Gebiet der Gesetzgebung

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes, Peter Altmaier, und mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Apfelbaum schreibt die Deutsche Gesellschaft für Gesetzgebung (DGG) zum fünften Mal den Preis für hervorragende Akte auf dem Gebiet der Gesetzgebung in Höhe von 5.000 (1. Preis), 3.000 (2. Preis) und 2.000 Euro (3. Preis) aus.  

Eingesandt werden können u. a.:

- ein Gesetzentwurf oder Teile eines Gesetzentwurfes,
- ein Vorschlag zur Vereinfachung eines Gesetzes,
- ein Vorschlag für eine methodische Innovation in der Gesetzgebung,
- Projekte und Forschungsvorhaben aus dem juristischen und politikwissenschaftlichen Bereich, die Themen der Gesetzgebung behandeln. 

Bewerbungen sind elektronisch zu richten an den Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Gesetzgebung e.V.: Herrn Dr. Günter Krings  MdB, info@dggev.de. Einsendeschluss ist der 30. November 2015.

Weitere Auskünfte gibt es auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Gesetzgebung unter: 
http://www.dggev.de/veranstaltungen/preis-fuer-gute-gesetzgebung

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Personalia


Nobelpreise 2015   

Die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften hat die diesjährigen Nobelpreisträger bekanntgegeben, die am 10. Dezember 2015 in Stockholm geehrt werden. Jeder Nobelpreis ist mit acht Millionen schwedischen Kronen (ca. 850.000 Euro) dotiert.    

Das Komitee vergab den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin zu einer Hälfte an Professor William Campbell von der Drew University in Madison, New Jersey und Professor Satoshi Ōmura von der Kitasato-Universität sowie an Professorin Youyou Tu von der Akademie für Traditionelle Chinesische Medizin. Die drei Wissenschaftler hätten sich um die Entwicklung neuer Therapien gegen Flussblindheit, Elefantiasis und Malaria verdient gemacht. 

Den diesjährigen Physik-Nobelpreis teilen sich Professor Takaaki Kajita von der Universität Tokio und Professor Arthur McDonald von der Queen's University in Kingston. Mit ihrem Nachweis der sogenannten Neutrino-Oszillationen hätten die beiden Teilchenforscher gezeigt, dass diese Elementarteilchen eine Masse besitzen. 

Der Nobelpreis für Chemie geht an Professor Tomas Lindal vom Francis Crick Institute and Clare Hall Laboratory in Hertfordshire, Professor Paul Modrich vom Howard Hughes Medical Institute and Duke University School of Medicine in Durham, North Carolina und Professor Aziz Sancar von der University of North Carolina in Chapel Hill. Die drei DNA-Forscher werden für ihre Beiträge zur Entschlüsselung der Erbgut-Reparatur ausgezeichnet, die sich beispielsweise für die Entwicklung neuer Krebstherapien als nützlich erwiesen haben.  

Professor Angus Deaton von der Princeton University in New Jersey wurde mit dem diesjährigen Nobelpreis für Ökonomie bedacht. Er wird für seine Forschung zu Konsum, Armut und Wohlstand gewürdigt. 

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Quelle: AWK NRW

Neuer Präsident

Professor Wolfgang Löwer, Vorsitzender des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen im Deutschen Hochschulverband, wird zum 1. Januar 2016 neuer Präsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Der Jurist von der Universität Bonn wird damit Nachfolger von Professor Hanns Hatt, der zum Jahresende nach sechs Jahren und zwei Amtszeiten regulär aus dem Amt scheidet. 

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Quelle: uni-ulm.de

Neuer Sprecher

Dieter Kaufmann, Kanzler der Universität Ulm, ist neuer Bundessprecher der Vereinigung der Kanzler der Universitäten Deutschlands. Kaufmann folgt auf Albert Berger, Kanzler der Technischen Universität München.

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Quelle: uni-marburg.de

Ars Legendi-Preis 2015

Der mit 50.000 Euro dotierte Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre im Digitalen Lehren und Lernen, den der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gemeinsam mit der Hochschulrektorenkonferenz vergibt, geht in diesem Jahr an Professor Jürgen Handke von der Universität Marburg. Der Anglist sei ein "Vorreiter der digitalen Lehre in den Geisteswissenschaften", hieß es zur Begründung.

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Quelle: geomar.de

Deutscher Umweltpreis 2015

Professor Mojib Latif vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel wird am 8. November 2015 in Essen mit dem Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ausgezeichnet. Das Preisgeld von 490.000 Euro teilt er sich mit dem schwedischen Nachhaltigkeitsexperten Professor Johan Rockström, Direktor des Stockholm Resilience Centre. Latif sei einer der bekanntesten Klimaexperten in Deutschland und mache in vielen Veröffentlichungen, komplexe Sachverhalte einem breiten Publikum verständlich, hieß es zur Begründung.

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Foto: MPG, Hallbauer & Fioretti

Otto-Warburg-Medaille

Professorin Emmanuelle Charpentier, Direktorin am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin, erhält am 1. April 2016 die mit 25.000 Euro dotierte Otto-Warburg-Medaille. Die Mikrobiologin wird damit erneut ausgezeichnet für die Entwicklung von Crispr/Cas9, einer biomedizinischen Methode zur Erzeugung von gentechnisch veränderten Organismen, die sich einen Abwehrmechanismus von Bakterien gegen Viren zunutze macht. Mit dem Verfahren wird eine präzise Bearbeitung von Erbmaterial ermöglicht (vgl. zuletzt Newsletter 6/2015).

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DHV-Seminare


DHV-Seminare im November 2015

Wissenschaftszeitvertragsgesetz und TV-L
Bonn, Montag, 9. November 2015, 10:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/624.html

Drittmitteleinwerbung und -verwaltung
Berlin, Dienstag, 10. November 2015, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/629.html

Bewerbung auf eine Professur an Medizinischen Fakultäten
Bonn, Montag, 16. November 2015, 10:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1436.html

Dekane und ihre Leitungsaufgaben
Berlin, Dienstag, 10:45-15:45 Uhr [sic!]
http://www.hochschulverband.de/cms1/637.html

Berufungsverhandlungen effektiv führen
Mannheim, Donnerstag, 19. November 2015, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/647.html

Fundraising für Hochschulen
Mannheim, Donnerstag, 19. November 2015, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/633.html

Nebentätigkeitsrecht
Mannheim, Montag, 23. November 2015, 11:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/643.html

Hochschulbesteuerung
Bonn, Dienstag, 24. November 2015, 10:30-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/910.html

Emeritierung und Pensionierung
Bonn, Donnerstag, 26. November 2015, 10:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/628.html

Die Professur - Rechte und Pflichten
Bonn, Freitag, 27. November 2015, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1437.html

Die am 1. Oktober 2015 erschienene neue Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Publikationen


Neuauflage des Handbuchs für den wissenschaftlichen Nachwuchs

(Uf.) Die 12. Auflage des Handbuchs für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist im September 2015 erschienen. Das Handbuch für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist eine Zusammenstellung von relevanten Texten, Aufsätzen, Vorschriften, Statistiken und Zahlen, die für den wissenschaftli­chen Nachwuchs von Bedeutung sind. Es umfasst aktuelle Zahlen zum Frauenanteil, zum Anteil der Habilitationen, zur heutigen Personalstruktur, zum Berufsbild, zur Professorenmobilität, Aufsätze zur Nachwuchsförderung mit aktuellen Vorschlägen, zu Möglichkeiten des Tenure Tracks, Beiträge zur W-Besoldung mit Konsequenzen in der Ausgestaltung der Länder und zahlreiche weitere Informationen. 

Das Handbuch ist zum Preis von 15,- Euro inklusive Versandkosten (beim Versand im Inland) über den DHV zu bestellen. 

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Hochschullehrerverzeichnis 2015 

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist am 26. Juni 2015 neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 203,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 339,00 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da Sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/-innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/-innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten finden (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18 - 20, 53173 Bonn 

oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband ebenfalls bei dem De Gruyter Verlag direkt bestellen unter der E-Mail Adresse: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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25 Jahre Wiedervereinigung 
 
Seit dem Beitritt von fünf neuen Bundesländern zum Geltungsbereich des Grundgesetzes am 3. Oktober 1990 sind 25 Jahre vergangen. Damals wählten die Bürger der DDR den Beitritt um so, wie es hieß, "in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden". 
 
Die nach der Wiedervereinigung geborenen Generationen können oft mit Ost-West-Gegensätzen oder Begriffen wie "Ossi" und "Wessi" nicht mehr viel anfangen. Andere, insbesondere gesamteuropäische oder globale Fragen sind für die neuen Generationen wichtiger als ehemalige Gegensätze. Bedeutet dies, dass die Einheit vollendet ist? Ist die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse geglückt? Wie stellt sich die Situation in der Wissenschaft und an den Hochschulen in den neuen Ländern dar? 

Die Buchdokumentation des Deutschen Hochschulverbandes zum Thema "25 Jahre Wiedervereinigung" versammelt Stimmen aus Wissenschaftsorganisationen, von Historikern und Zeitzeugen, u.a Johanna Wanka, Horst Hippler, Jürgen Mlynek, Roland Jahn, Dagmar Schipanski, Hans Joachim Meyer und Andreas Rödder. 
 
Herausgegeben vom Deutschen Hochschulverband Bonn 
Erschienen in der Reihe "Forum", Heft 85, März 2015, 138 Seiten 
ISBN: 978-3-944941-01-1 
Preis: 11,80 Euro incl. Porto (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 9,80 Euro inkl. Porto) 

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Fünfte, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: Wissenschaft und Öffentlichkeit 
 
Mit Beiträgen von Mike S. Schäfer, Georg Ruhrmann,  Frank Marcinkowski, Hildegard Werth u.a. 
 
Weitere Beiträge: 
 
Vanessa Orlik/Jan Kercher: Studieren weltweit 
Nationale Ziele und Strategien zur Studierendenmobilität im internationalen Vergleich 
 
Michael Baurmann/Gerhard Vowe: Selbstregulierung von Forschungs­verbünden 
Zehn Regeln zur Lösung von Kooperationsproblemen in der Wissenschaft 
 
Ländersynopse 
Besoldungsanpassungen in der Besoldungsrunde 2015/2016 
 

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick: 

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker


Foto: zeitzeugenbuero.de

Foto: Christoph Herbort-von Loeper / Leibniz-Gemeinschaft

Zwei neue Ehrenmitglieder

Professor Peter Bohley, emeritierter Professor für Biochemie der Universität Tübingen, und Professor Hans Joachim Meyer, langjähriger Sächsischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, sind zu Ehrenmitgliedern des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) ernannt worden. Beide Wissenschaftler haben sich in besonderer Weise um die Erneuerung des Geistes und damit um die innere Einheit Deutschlands verdient gemacht. Der DHV spricht beiden Wissenschaftlern mit Verleihung der Ehrenmitgliedschaft seinen besonderen Dank und seine Anerkennung aus.

Professor Bohley wurde 1983 wegen pazifistischer Äußerungen mit einem Lehrverbot der Universität Halle-Wittenberg belegt und setzte seine wissenschaftliche Karriere an der Universität Tübingen fort. Als Hochschullehrer mit Rückgrat und Zivilcourage, der den Aufstand des 17. Juni 1953 persönlich miterlebte und jahrelang Opfer politischer Verfolgung war, hält er die Erinnerung an die SED-Diktatur wach. 

Professor Meyer wurde 1990 Minister für Bildung und Wissenschaft in der einzigen freigewählten Regierung der DDR. Anschließend war er bis zum 2. Mai 2002 Sächsischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst. Professor Meyer ist seit der Wende ein herausragender Anwalt der ostdeutschen Wissenschaft und Streiter für die Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Forschungsleistungen.

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DHV-Mitgliederwerbekampagne "30.000 bis 2017"

(Wi.) Dem DHV gehören derzeit bereits über 29.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Jetzt will der DHV durchstarten:

Seit dem 1. Januar 2015 läuft eine Mitgliederwerbekampagne mit dem Ziel, 2017 das 30.000ste DHV-Mitglied zu begrüßen.

Bitte beteiligen Sie sich an dieser Kampagne! Helfen Sie mit, die Zukunft Ihrer Berufsvertretung zu sichern.

Unter allen Mitgliedern, die seit dem 1. Januar 2015 bis zum Kampagnenende mindestens ein neues Mitglied geworben haben, und unter allen neuen Mitgliedern, die im genannten Zeitraum DHV-Mitglied werden, wird ein Preis im Wert von jeweils 1.000 Euro verlost.

Näheres dazu unter: 
http://www.hochschulverband.de/cms1/1409.html

 

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Mitgliedsbeiträge im Deutschen Hochschulverband ab 2016
 
(Wi.) Nach Maßgabe der Entscheidung des 65. DHV-Tages 2015 in Mainz erhöhen sich die Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2016 um 2,1 Prozent. 
 
Je nach dienstrechtlicher Stellung belaufen sich damit die Mitgliedsbeiträge ab 2016 zwischen 205 Euro und 50 Euro im Jahr. Die einzelnen Beiträge lassen sich auf der Homepage des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) unter http://www.hochschulverband.de/cms1/mitgliedschaft.html abrufen.
 
Wir bitten jedes Mitglied, beitragswirksame Änderungen der dienstrechtlichen Stellung der Geschäftsstelle frühzeitig mitzuteilen. Nach der Satzung des DHV ist eine Rückzahlung zu viel gezahlter Beiträge ausgeschlossen, wenn die Überzahlung auf eine fehlende Anzeige zurückzuführen ist. Die Mitgliederdaten umfassen erst seit einigen Jahren das Geburtsdatum. Darüber hinaus gibt es aufgrund der individuellen Entscheidung bei der Emeritierung, Pensionierung oder Verrentung einen zeitlichen Spielraum von mehreren Jahren. Deshalb ist die Geschäftsstelle auf diese Mitteilung angewiesen.

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Vermischtes


Ig-Nobelpreis 

In der Nacht zum 18. September 2015 sind die 25. Ig-Nobelpreise an der Universität Harvard vergeben worden. Ausgezeichnet wurden skurrile wissenschaftliche Arbeiten, die "Menschen erst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen". Unter den zehn Preisträgern befand sich auch ein Forscherduo der Universität Wien. Es kam zu dem Schluss, dass der Ende des 17. Jahrhunderts regierende Herrscher von Marokko, Moulay Ismael Ibn Sharif, gemäß der Legende tatsächlich 888 Kinder gezeugt haben könnte. Physisch sei dies möglich, wenn der Sultan über mehr als drei Jahzehnte hinweg im Schnitt eineinhalb Mal pro Tag Sex gehabt habe, errechneten die beiden Wissenschaftler.

Der Preis, der seit 1991 vom Magazin Annals of Improbable Research in mehreren Kategorien vergeben wird, gilt als satirisches Gegenstück zu den höchsten aller wissenschaftlichen Ehren und ist ein Wortspiel: "Ignoble" heißt eigentlich unwürdig oder schmachvoll. Schämen muss sich allerdings niemand: Die Auszeichnungen nehmen "richtige" Nobelpreisträger vor stets ausverkauftem Haus vor.

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Kooperationspartner des DHV


DHV und AirPlus 

(Uf.) Die AirPlus MasterCard und Visa Card

Die Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH wird die bereits seit Jahren bestehende Vereinbarung mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) zum 31. März 2016 kündigen und muss aufgrund geänderter EU-Regelungen für Verbraucher neue Konditionen anbieten. Somit besteht ab dem 1. April 2016 für Mitglieder des DHV die Möglichkeit, zur reduzierten Jahresgebühr von 15,30 Euro allein die MasterCard zu beziehen. Es handelt sich dann um eine Privatkarte mit einem neuen Preismodell: Die Kosten für das Auslandsentgelt (außerhalb Europas) liegen nun bei 1,95 Prozent (anstatt bisher 1,5 Prozent) und es wird eine Transaktionsgebühr für Zahlungen innerhalb Europas bei sofortigem Zahlungsziel von 1,09 Prozent geben (jedoch nicht bei Bargeldabhebungen). Der Versicherungsschutz bleibt - wie bisher - bestehen. 

Sie haben aber optional die Möglichkeit, falls Sie - wie bisher - Ihre privaten und dienstlichen Kosten mit zwei Kreditkarten abrechnen wollen, eine AirPlus Private Card mit einer Jahresgebühr von 39,- Euro zusätzlich selbst zu beantragen. 

Falls Sie die neuen Konditionen des MasterCard nicht überzeugen, haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit, Ihre bisherigen Karten gegenüber AirPlus zu kündigen. Sie erhalten im Januar/Februar 2016 von AirPlus ein persönliches Schreiben in der Angelegenheit. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: AirPlus Corporate Card Service Telefon +49(0) 851 951 233 144, E-Mail: card@airplus.com.

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DHV und Hugendubel   

(Gü.) Herbstzeit ist Hörbuchzeit. Für Sie als Mitglied des Deutschen Hochschulverbandes gilt folgendes exklusives Angebot: In der Zeit vom 20. Oktober bis zum 15. November 2015 bieten wir Ihnen einen Nachlass in Höhe von 20 Prozent auf alle physischen Hörbücher und Hörspiele. Dieses Angebot gilt bei Bestellungen über unser Webportal www.Hugendubel.info. Dort finden Sie eine umfangreiche Auswahl von über 350.000 Hörbüchern und -spielen zu zahlreichen Themen und Genres. Das Bestellzeichen lautet DHV. Einen Zugang zu unserem Portal bekommen Sie unter https://www.hugendubel.info/login/register

Hugendubel Fachinformationen - Wir sind für Sie da!

Unsere Buchhandlungen, Kontaktdaten und Ansprechpartner finden Sie unter: www.hugendubel.info/stores

Sie erreichen uns zentral per Mail unter info@hugendubel.info oder unter der Rufnummer 089/30757575.

Haben Sie individuelle Wünsche?

Sehr gern steht Ihnen unser Vertriebsleiter, Herr Thomas Falk, unter Tel.: 0151/14010903 oder t.falk@hugendubel.info zur Verfügung.

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DHV und VS Möbel 

(Gü.) Hokki: aktives Sitzen zum Sonderpreis 

Die Zeit am Arbeitsplatz ist häufig geprägt durch lange Sitzphasen - der Bedarf an ergonomischem Mobiliar wächst. 

Mit einem abgerundeten Standfuß bietet der VS-Bewegungssitz Hokki kontrollierte Beweglichkeit in alle Richtungen. Als temporäre Sitzgelegenheit steigert er sowohl das körperliche als auch das geistige Wohlbefinden: Die Durchblutung wird gefördert, Verspannungen nehmen ab und die Konzentrationsfähigkeit wird gesteigert. 

Hokki zeichnet sich aus durch seine vielfältigen und spontanen Einsatzmöglichkeiten. Egal ob in der Schule, im Büro oder zu Hause: Durch sein geringes Volumen und Gewicht ist er jederzeit spontan zu Hand.  

Durch die festen Sitzhöhen 31 cm, 38 cm, 46 cm, 52 cm und 62 cm eignet sich Hokki für jede Körpergröße. Es stehen Ihnen verschiedene Farben zur Auswahl. Mehr Informationen zum Hokki finden Sie in Produktkatalog und Bestellanfrage unter "Stühle" hier:
www.vs.de/media/Gesamtkatalog_PK_DE/Downloads/Hokki_TY_DE.pdf 

Gerne beraten wir Sie konkret und umfassend: 

VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. KG / Tauberbischofsheim / Deutschland 

Ansprechpartnerin: Evelyne Winkler
Tel: +49 (0)9341/88-601
E-Mail: dhv@vs-moebel.de
  

VS - Offizieller Ausstatter der Wissensgesellschaft. Seit 1898.
www.vs-moebel.de 

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DHV und Seminaris 

(Gü.) Auch in diesem Jahr erzielt die Seminaris-Gruppe herausragende Ergebnisse im Wettbewerb "Die besten Tagungshotels in Deutschland 2015": ein erster Platz, sechs weitere unter den Top-10 und vier unter den Top-20. Die sieben Seminaris- und Avendi-Hotels stehen so auch ganz oben in ihren jeweiligen Bundesländern - sind also die "erste Adresse" für Tagungsinteressierte und Bucher.

Damit ist Seminaris in diesem Jahr wieder die erfolgreichste Hotelgruppe bei dieser Wahl. Dazu Geschäftsführer Hartmut S. Pirl: "Solche Spitzenplätze sind nur durch weitsichtige Investitionen in Hard- und Software zu erzielen: mit top-qualifizierten und motivierten Mitarbeitern sowie bestens ausgestatteten Tagungsmöglichkeiten!"

Führungskräfte, Trainer und weitere "Vieltager" waren dazu aufgerufen, das beste Tagungshotel in den Kategorien Seminare, Konferenzen, Klausuren, Events, Kongresse und Meetings zu wählen. In diesem Jahr flossen rund 20.000 Einzelstimmen in das Gesamtergebnis ein, die von gut 3.500 Personen abgegeben wurden. 

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DHV und Brother

(Gü.) Vielseitig und kompakt: Brother hat vier neue Tinten- Multifunktionsgeräte im Angebot

Vier Geräte umfasst die neue Geräte-Familie von Brother. Neben dem 4-in-1 Top-Modell MFC-J880DW vervollständigen das 3-in-1 DCP-J562DW, das MFC-J480DW und MFC-J680DW das Quartett.  

Das MFC-J880DW ist mit automatischem Duplexdruck bis zu DIN A4 ausgestattet und Schwarz/Weiß-Seiten druckt es mit bis zu 12 Seiten/Minute - bei Farbe sind es bis zu 10 Seiten/Minute gemäß ISO/IEC 24734.

In die geschlossene Papierkassette passen 100 Blatt DIN A4, Fotos werden über die 20 Blatt Fotopapierkassette gedruckt und der Einzelblatteinzug bedruckt Papier von bis zu 300 g/m². 

Das MFC-J880DW hat einen USB-2.0 Hi-Speed-Anschluss und die Einbindung ins Netzwerk erfolgt mittels integrierter LAN-/ WLAN-Technik. Ausdrucke und Scans können auch über mobile Endgeräte angeordnet werden - per Google Cloud PrintTM, Apple AirPrint, Brother iPrint&Scan oder Android Print Service Plugin (ab Android 5.0). Das MFC-J880DW ist zudem mit der "Near Field Communication"-Technologie (NFC) ausgestattet. 

Die neuen PTS-zertifizierten Geräte sind mit dem "Blauen Engel" und dem "Energy Star" ausgezeichnet. Brother gewährt drei Jahre Herstellergarantie.

Ansprechpartner Brother:
Jürgen Schwendemann
Tel.: 0171 / 6501097

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DHV und Merkana

(Gü.) 3,2,1 - Sommerkataloge da!

Eh wir uns versehen, sind wir schon wieder mitten im Herbst angekommen, und während es immer kälter und ungemütlicher wird, darf eines nicht vergessen werden - der Sommer naht, zumindest in Katalogform!

Und gibt es etwas Schöneres, als wenn es draußen stürmt und friert, mit einer Tasse Tee gemütlich auf der Couch den nächsten Sommerurlaub in die warmen, attraktiven und ersehnten Orte dieser Welt zu planen?

Wir sind der Ansicht, das ist der beste Zeitpunkt, vom Süden zu träumen und Pläne zu schmieden!

Daher bringen wir Ihnen mit den neuen Sommerkatalogen viele neue Reiseziele und Angebote ins Haus. Und das sogar kostenlos! 

Ihren Wunschkatalog bestellen Sie entweder online unter www.merkanareisen.de oder telefonisch unter der 02191 9288-0.

Sichern Sie sich bereits jetzt Ihr Sommermärchen und profitieren Sie von den attraktiven Frühbucherpreisen. Gerne beraten wir Sie zu Ihrer nächsten Urlaubsreise auch persönlich in unserer "VillaReisen". 

Merkana - Ihr Verbandsreisebüro
Thüringsberg 20
42897 Remscheid
Ihre Ansprechpartnerin: Marion Bleckmann
Tel.: 02191 9288-232
www.merkanareisen.de
dhv@merkana.de
 

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DHV und ifunds

(Gü.) Die ANT-Informatik AG aus der Schweiz und ifunds germany GmbH werden ihren Kunden zukünftig ein breiteres Portfolio an Produkten und Dienstleistungen bieten.

Die Schweizer Softwarefirma ANT ist mit ihrem Non-Profit-CRM- und Fundraising System SextANT schon lange auf dem Schweizer Markt verankert. ANT bietet eine ausgereifte Projekt-Software, die die Prozesse der Mittelverwendung abbildet und von der Planung über die Projektdokumentation bis hin zum Projektcontrolling ein strukturiertes und ablaufsicheres Projektmanagement ermöglicht. Darüber hinaus bietet ANT ein speziell auf die Anforderungen des Großspenderfundraisings zugeschnittenes Major Donor Modul an.

ifunds germany, deren Non-Profit-CRM- und Fundraising System raise-it von vielen Organisationen in Deutschland genutzt wird, wird seine Dienstleistungen im Outsourcing auf die Kunden von SextANT ausweiten. Zudem bringt ifunds die langjährige und internationale Erfahrung im Bereich der Datenanalyse in die Partnerschaft ein. Mit kompetenter Beratung zur Gestaltung und Nutzung von Analysen im Fundraising wird das flexible Analysetool analyse-it implementiert. Als neues Produkt wird das ifunds suite grant management zur Abwicklung von Projektanfragen online und offline die Angebotspalette der ifunds ergänzen.

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Newsletter-Archiv

Sollten Sie Darstellungsprobleme in Ihrem Mailprogramm haben, finden 
Sie den aktuellen Newsletter auch in unserem Newsletter-Archiv.

Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Dr. Hubert Detmer (Det.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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