DHV-Newsletter 12/2015

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Hochschulpolitik


Quelle: cesifo-group.de

Professor Sinn ist "Hochschullehrer des Jahres"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) zeichnet Professor Hans-Werner Sinn als "Hochschullehrer des Jahres" aus. Sinn hat den Lehrstuhl für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München inne, ist Präsident des ifo Instituts und Leiter des internationalen CESifo-Forscher-Netzwerks. 

"Herr Kollege Sinn ist ein Wissenschaftler, der allein der Rationalität verpflichtet ist und politischen Opportunismus nicht kennt. Als meistzitierter Ökonom in Deutschland gehört er zu den Meinungsführern im politischen Diskurs. Er publiziert nicht nur für die Profession, sondern schreibt mit großem Erfolg auch für ein breites Publikum. Für alle Medien ist er zudem ein hochgeschätzter Gesprächspartner", erläuterte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen. "Herr Kollege Sinn steht für unparteiliche, wissenschaftliche Expertise. Er ist ein meinungsfreudiger Freigeist und unabhängiger Mahner jenseits des politischen Mainstreams, dessen Thesen Debatten anstoßen und beleben. Gerade weil seine Positionen Widerspruch hervorrufen, hat sein Wort Gewicht: Ob zur Flüchtlings-, Umwelt-, Steuer-, Geld-, Lohn- oder Währungspolitik - Sinn steht häufig für unkonventionelle und unbequeme Meinungen. Insbesondere in aktuellen Fragen, wie z. B. der Euro-Krise, führte kein Weg an der Auseinandersetzung mit seinen Positionen vorbei. Dieses vorbildliche Wirken als politischer Hochschullehrer, der einen wichtigen Teil des öffentlichen Diskurses in vielen gesellschaftspolitischen Fragen ausmacht und prägt, soll mit der Auszeichnung "Hochschullehrer des Jahres" gewürdigt werden." Sinn habe sich in herausragender Weise um das Ansehen des Wissenschaftler- und Professorenberufes in der Öffentlichkeit verdient gemacht. 

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird Herrn Professor Sinn am 4. April 2016 im Rahmen der "Gala der Deutschen Wissenschaft" in Berlin verliehen, auf der auch academics - das Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von der ZEIT und der Zeitschrift "Forschung & Lehre" - den Preis für den/die "Nachwuchswissenschaftler/-in des Jahres" vergeben wird. Die mit 5.000 Euro prämierte Auszeichnung erhält Frau Professorin Jessica Burgner-Kahrs, seit Kurzem Lehrstuhlinhaberin für Kontinuumsrobotik an der Leibniz-Universität Hannover. Die diesjährige Heinz Maier-Leibnitz-Preisträgerin arbeitet u.a. an Methoden, wie Roboter für chirurgische Eingriffe noch präziser und schonender eingesetzt werden können.

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Quelle: bmbf

Nachwuchspakt: Wanka pocht auf mehr als 1.000 "Tenure-Track"-Stellen

Bundesministerin Johanna Wanka hat in einem Interview mit der "Zeit" ihre Absicht bekräftigt, gemeinsam mit den Ländern einen Nachwuchspakt aufzulegen, der über zehn Jahre hinweg mit jährlich 100 Millionen Euro "Tenure-Track"-Stellen schaffen soll, um begabten Wissenschaftlern den Weg in eine Dauerprofessur zu ebnen. Derzeit befindet sich Wanka in Verhandlungen mit ihren Länderkollegen, die im nächsten Frühjahr abgeschlossen sein sollen (vgl. Newsletter 11/2015).

Laut Wanka sollen mit der Summe "auf jeden Fall mehr" als 1.000 Stellen finanziert werden. "Wenn wir nur ein paar Hundert Tenure-Track-Professuren schaffen, wird das in den USA, Kanada oder England nicht wahrgenommen", so die Ministerin.

Die "Tenure-Track"-Professuren sollen in einem wettbewerblichen Verfahren vergeben werden und damit einen Strukturwandel in den Hochschulen schaffen. "Die Universitäten, die sich um die Fördergelder bewerben, werden belegen müssen, dass sie die Karrierewege für junge Wissenschaftler verbessern", so Wanka. "Ich setze auf Wettbewerb. Wenn der Tenure-Track die Hochschulen leistungsfähiger macht, wird er sich durchsetzen."

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Wissenschaftszeitvertragsgesetz passiert Bundestag

Der Deutsche Bundestag hat mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von Union und SPD am 17. Dezember 2015 die Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes verabschiedet. Sie soll die Arbeitsbedingungen von Nachwuchswissenschaftlern verbessern, indem Kurzbefristungen ein Riegel vorgeschoben wird. So soll sich die Vertragsdauer künftig nach dem Qualifizierungsziel oder nach der Laufzeit eines Drittmittelprojektes bemessen. Kürzere Befristungen werden aber im begründeten Ausnahmefall möglich bleiben. Dies kritisierte die Opposition im Bundestag. Grüne und Linke sprachen sich für verbindliche Mindestvertragslaufzeiten aus.

 

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Österreich will Professurenzahl um 10 Prozent erhöhen

Bis 2017/18 sollen an österreichischen Universitäten 500 zusätzliche Professuren bzw. äquivalente Stellen geschaffen werden. Das sieht nach Medienberichten der erste "Gesamtösterreichische Universitätsentwicklungsplan" für die Jahre 2016 bis 2021 vor, den das Wissenschaftsministerium am 1. Dezember 2015 vorgelegt hat. Der geplante Aufwuchs entspricht einem Plus von zehn Prozent gegenüber 2014/15 bei Professoren, Dozenten und assoziierten Professoren. Ebenfalls um zehn Prozent soll im gleichen Zeitraum die Zahl der Absolventen steigen, bis 2021 sogar um 15 Prozent. Angestrebt wird ein Betreuungsverhältnis von 40 Studierenden in Bachelor-, Master- und Diplomstudien pro Professur. 2013/14 betrug dieses Verhältnis eins zu 42.

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Eigenständiges Promotionsrecht für Fachhochschulen

Forschungsstarke Fachrichtungen an Fachhochschulen in Hessen, die in Zukunft "Hochschulen für angewandte Wissenschaften" heißen sollen, erhalten ein eigenständiges Promotionsrecht. Dies geht aus dem neuen Hochschulgesetz hervor, das zum 1. Januar 2016 in Kraft tritt und das der Landtag in Wiesbaden am 26. November 2015 mit den Stimmen der Regierungsfraktionen von CDU und Grünen verabschiedet hat. Bisher waren Promotionen an Fachhochschulen stets nur in Kooperation mit einer Universität möglich. 

Deutscher Hochschulverband und Universitätsleitungen hatten sich zuvor gegen die Öffnung des Promotionsrechts für Fachhochschulen gewandt. Sie hatten vor einer Nivellierung der Hochschularten gewarnt. Hessens Universitäten hatten stattdessen die Intensivierung der "kooperativen Promotion" für forschungsstarke FH-Kollegen angeregt.

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Frauenanteil steigt weiter

In Leitungspositionen des Wissenschaftssystems bleiben Frauen weiterhin unterrepräsentiert. Das geht aus der "19. Fortschreibung des Datenmaterials (2013/2014) zu Frauen in Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen" hervor, die die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) veröffentlicht hat.   

Demnach sind weiterhin vier von fünf Professuren mit Männern besetzt. Dabei sei der Frauenanteil in den vergangenen 20 Jahren stark gestiegen: Bei den Promotionen waren es 1994 rund 31,2 Prozent, inzwischen sind es 44,2 Prozent, die Zahl der Habilitandinnen stieg von 13,5 auf 27,4 Prozent, die der Professorinnen von 7,5 auf 21,3 Prozent. Bei den Professuren sinke der Frauenanteil jedoch, je höher die Besoldungsgruppe werde: Der Frauenanteil auf W1-Professuren lag 2013 bei 39,9 Prozent, auf C3/W2-Stellen bei 21,8 Prozent und auf C4/W3-Professuren bei 17,3 Prozent.  

Bei den außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist laut GWK der Frauenanteil in Führungspositionen von 1995 bis 2014 von 2,3 auf 14,9 Prozent gestiegen. Führend sei die Max-Planck-Gesellschaft mit 21,8 Prozent, gefolgt von der Leibniz-Gemeinschaft mit 16,8 Prozent und der Helmholtz-Gemeinschaft mit 14,6 Prozent. Weit abgeschlagen rangiere die Fraunhofer-Gesellschaft, bei der nur 4,7 Prozent der Leitungsposten von Frauen bekleidet werden.
http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2015-14.pdf

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Fast 2,8 Millionen Studierende

Im Wintersemester 2015/2016 hat die Studierendenzahl eine neue Rekordhöhe erreicht. Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes waren rund 2.759 000 Studierende im aktuellen Wintersemester an einer deutschen Hochschule immatrikuliert. Damit erhöhte sich die Zahl der Studierenden im Vergleich zum Wintersemester 2014/2015 um 60.400 und damit 2,2 Prozent.

1.755 000 (63,6 Prozent) Studierende waren an wissenschaftlichen Hochschulen eingeschrieben, 35.800 (1,3 Prozent) an den Kunsthochschulen. Fachhochschulen ohne Verwaltungsfachhochschulen hatten mit 932.500 Studierenden einen Anteil von 33,8 Prozent. An Verwaltungsfachhochschulen studierten im Wintersemester 2015/2016 rund 36.300 Menschen (1,3 Prozent). 

Die Zahl der Studienanfänger, die im Studienjahr 2015 (Sommersemester und folgendes Wintersemester) erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule aufgenommen haben, ist gegenüber dem Vorjahr indes leicht um 0,2 Prozent auf 503.600 gesunken. 

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Horst Hippler, nahm die aktuellen statistischen Zahlen zum Anlass, um Bund und Länder zur Finanzierung der aktuellen und künftigen Mehrbedarfe an Studienplätzen aufzufordern. So seien die Prognosen von Bund und Ländern in den Jahren von 2011 bis 2015 weit übertroffen worden: Statt der erwarteten 245.000 zusätzlichen Studienanfänger seien es tatsächlich über 720.000.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/11/PD15_432_213.html
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/studierendenzahlen-bleiben-auf-rekordniveau-ausfinanzierung-des-hochschulpakts-sichern-3848/

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Zulassungsbeschränkungen leicht rückläufig

Der Anteil der zulassungsbeschränkten Angebote für Studienanfänger ist im laufenden Wintersemester gegenüber dem Vorjahr leicht von 49,5 auf 46,1 Prozent zurückgegangen. Das hat die Auswertung der Zahlen aus dem Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ergeben. 

Mit Ausnahme des Saarlandes ist die Zahl der Zulassungsbeschränkungen überall rückläufig. Allerdings liegt sie in Hamburg weiterhin bei knapp über 80 Prozent, in Baden-Württemberg, Bremen, Niedersachsen und dem Saarland über 60 Prozent. In den fünf östlichen Bundesländern ist der Anteil der zulassungsbeschränkten Fächer durchweg unterdurchschnittlich, am geringsten in Thüringen mit 12,8 Prozent. Aber auch Bayern (31,6 Prozent), Rheinland-Pfalz (32,1 Prozent) und Hessen (43,5 Prozent) liegen unter dem Durchschnitt. 

Die HRK-Statistik weist für das aktuelle Semester gut 18.000 Studienangebote aus, davon rund 8.300 Bachelor- und 8.100 Masterprogramme. 
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/neue-hrk-daten-zulassungsbeschraenkungen-leicht-ruecklaeufig-grosse-unterschiede-zwischen-laend/

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Quelle: istockphoto.com

Weniger Auslandsstudierende

Im Jahr 2013 waren 134.500 deutsche Studierende an ausländischen Hochschulen eingeschrieben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren dies 3,2 Prozent oder 4.400 Studierende weniger als im Jahr 2012. Insgesamt zog es jedoch in den letzten zehn Jahren  immer mehr deutsche Studierende ins Ausland: Während im Jahr 2003 auf 1.000 deutsche Studierende an inländischen Hochschulen 37 deutsche Studierende an Hochschulen im Ausland kamen, lag dieses Verhältnis 2013 bei 1.000 zu 58.  

Die vier beliebtesten Zielländer waren 2013 wie im Jahr zuvor Österreich (mit einem Anteil von 19,7 Prozent), die Niederlande (17,2 Prozent), das Vereinigte Königreich (11,7 Prozent) und die Schweiz (11, Prozent). Damit studierten in diesen vier Ländern knapp 60 Prozent der im Ausland immatrikulierten Deutschen. 

Im Wintersemester 2014/2015 waren an deutschen Hochschulen 236.000 ausländische Studierende eingeschrieben, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben hatten. Zehn Jahre zuvor (Wintersemester 2004/2005) waren es mit 187.000 ausländischen Studierenden noch deutlich weniger gewesen.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/12/PD15_469_217.html

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Interessenkonflikte im BMBF?

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verfügt über die meisten externen Mitarbeiter aller Bundesministerien. In den Häusern waren zwischen Juli 2014 und Juni 2015 insgesamt 40 externe Mitarbeiter eingesetzt. Das geht laut "Süddeutscher Zeitung" aus dem bisher unveröffentlichten 14. Bericht der Bundesregierung über den Einsatz externer Mitarbeiter hervor. Mit 24 solcher Mitarbeiter stelle das BMBF deutlich mehr als die Hälfte aller Externen. Dabei habe die Bundesregierung die Beschäftigung externer Mitarbeiter in den Ministerin streng reglementiert. So gelte der Einsatz von Personen aus Unternehmen und Institutionen, zu denen in den letzten zwei Jahren Geschäftsbeziehungen unterhalten wurden, als nicht zulässig. Das BMBF kooperiere insbesondere mit dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR), zu dem es seit Jahrzehnten in einem wirtschaftlichen Verhältnis stehe. Einerseits sei das DLR zwar ein eigenständiger Verein mit Unternehmensstrukturen. Andererseits sei es jedoch der wichtigste Dienstleister für diverse Bundesministerien. Als Projektträger verwalte es knapp eine Milliarde Euro Forschungsgelder, vor allem des BMBF. 

Kritik von Seiten der Opposition im Deutschen Bundestag und des Bundesrechnungshofes fechte das BMBF indes nicht an. Man habe "Vorkehrungen getroffen, um durch organisatorische Maßnahmen auch theoretisch denkbare Interessenkonflikte zu vermeiden", hieß es auf Nachfrage der Zeitung. Per Beschluss sei im Haushaltsausschuss des Bundestages festgestellt worden, dass externe Mitarbeiter "insbesondere" von Projektträgern des BMBF kommen dürften.

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Neuer Klub

Die deutsche Hochschullandschaft hat eine neue Interessenvertretung. Neben Verbünden wie TU9 und U15 gibt es nun auch den "Verband für universitäre Wissenschaftsallianzen". Die Idee eines solchen Zusammenschlusses war im Vorfeld der diesjährigen Herbstkonferenz der Hochschulrektorenkonferenz maßgeblich von der TU Kaiserslautern, der Universität des Saarlandes, der Universität Paderborn und der Hochschule Kaiserslautern vorangetrieben worden. Zu den weiteren Gründungsmitgliedern gehören die Universitäten von Bielefeld, Chemnitz, Greifswald, Magdeburg, Potsdam, Rostock und Ulm.
https://www.uni-kl.de/aktuelles/news/news/detail/News/verband-fuer-universitaere-wissenschaftsallianzen-gegruendet/

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Quelle: istockphoto.com

"Studieren in Fernost": Positive Bilanz

Ostdeutsche Hochschulen ziehen immer mehr westdeutsche Studierende an. Inzwischen stammt jeder dritte Studienanfänger an ostdeutschen Hochschulen aus Westdeutschland. Vor zehn Jahren stammte lediglich jeder sechste Studienanfänger im Osten aus dem Westen; auch 2008 war es nicht einmal jeder fünfte. Ebenso konnte die Abwanderung von Studienanfängern aus den Neuen Ländern in den vergangenen Jahren gestoppt werden. Inzwischen kommen für zwei ostdeutsche Studierende, die nach Westdeutschland gehen, durchschnittlich etwa drei westdeutsche in den Osten. All dies geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die Bundesministerin Johanna Wanka und Landesminister Hartmut Möllring am 8. Dezember 2015 in Berlin zum Auslaufen der Marketingkampagne "Mein Campus von Studieren in Fernost" präsentiert haben. Die Kampagne war 2008 für 43 Hochschulen in Ostdeutschland ins Leben gerufen, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und vom Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft Sachsen-Anhalt koordiniert worden. Ihr Ziel, das Studienangebot der ostdeutschen Länder bei westdeutschen Studieninteressierten bekannter zu machen und Vorurteile abzubauen, habe sie erreicht, bilanzierten Wanka und Möllring.
https://www.bmbf.de/de/jeder-dritte-studienanfaenger-im-osten-ist-aus-dem-westen-2149.html

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Lob und Kritik für deutsches Bildungssystem

Die Chancen junger Menschen auf dem Arbeitsmarkt sind in Deutschland mit seinem dualen Ausbildungssystem deutlich besser als in den anderen großen Industrienationen. Das geht aus dem Bericht "Bildung auf einen Blick 2015" hervor, den die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am 25. November 2015 in Berlin vorgestellt hat.

Laut Vergleichsdaten lag die Quote der 20- bis 24-Jährigen, die nach ihrer Schulzeit weder in Arbeit noch in Aus- oder Weiterbildung waren, hierzulande bei 10,1 Prozent - im Durchschnitt von 33 OECD-Staaten dagegen bei 17,9 Prozent.

Neben der in Deutschland traditionell starken beruflichen Bildung weist der OECD zufolge auch bei der höheren Bildung der Trend nach oben. So ist Deutschland im OECD-Vergleich insbesondere bei den Anfängerquoten im Promotionsbereich mit 5,4 Prozent führend.

Zudem beginnen mittlerweile 53 Prozent eines Jahrgangs ein Studium oder einen anderen tertiären Bildungsgang (Meister, Techniker, etc.) - im OECD-Durchschnitt sind es 60 Prozent. Problematisch bleiben laut OECD die vergleichsweise hohen Abbruchquoten im Tertiärbereich. In Deutschland beenden demnach 36 Prozent ihr Studium erfolgreich, im OECD-Schnitt sind es hingegen 50 Prozent. 

Insgesamt gibt Deutschland 4,4 Prozent des Bruttoinlandprodukts für Bildung aus. Es liegt damit deutlich unter dem OECD-Durchschnitt von 5,3 Prozent. Die Kosten der Hochschulbildung bestreitet hierzulande zu 86 Prozent die öffentliche Hand, im OECD-Durchschnitt sind es nur 70 Prozent.
https://www.bmbf.de/de/trendfarbe-mint-2031.html

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Sparprogramm: Fakultäten und Senat schlagen Alarm

Der Senat und die acht Fakultäten der Universität des Saarlandes haben in einem Offenen Brief an Ministerpräsidentin und Wissenschaftsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer sowie die Fraktionen der Regierungskoalition vor einem massiven Bedeutungsverlust ihrer Alma mater gewarnt. Wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtet, fordern sie, die Sparauflagen für die Hochschule zu lockern, deren Etat bis zum Jahr 2020 auf dem gegenwärtigen Stand von 180 Millionen Euro eingefroren werden soll. Geschehe das nicht, drohten ein massiver Rückgang der Studierendenzahlen und der Verlust der wissenschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der finanziell besser ausgestatteten Konkurrenz. Auch bestehe die Gefahr, dass viele freiwerdende Lehrstühle nicht wiederbesetzt werden könnten. Deshalb müsse das Land zumindest anstehende Personalkosten-Steigerungen übernehmen und die Sparlast um zehn Millionen Euro reduzieren.

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30 zusätzliche Professuren für Informations- und Kommunikationstechnologie

Berlin will digitale Hauptstadt werden. Dazu sollen 30 zusätzliche Professuren für Informations- und Kommunikationstechnologie beitragen. Das sieht ein Zehn-Punkte-Plan vor, den der Regierende Bürgermeister Michael Müller und der Präsident der Technischen Universität Berlin, Professor Christian Thomsen, am 7. Dezember 2015 vorgestellt haben. Die neuen Stellen sollen an den verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen des Landes eingerichtet werden. Mit den neuen Professuren soll die Digitalisierung in den Bereichen Industrie 4.0, Smart City, Big Data und 3-D-Technologie vorangetrieben werden. Gedacht ist an Juniorprofessuren, die nach sechs Jahren gegebenenfalls verstetigt werden sollen. Für mehr als 20 Professuren bestehen laut Thomsen bereits Förderzusagen aus der Wirtschaft und außeruniversitären Einrichtungen. 

Das Land Berlin wird für die zusätzlichen Professuren, weitere temporäre Berufungen von Top-Wissenschaftlern sowie für ein Zentrum Digitale Zukunft jährlich fünf Millionen Euro zur Verfügung stellen. Es erhofft sich dadurch auch Rückenwind für die nächste Exzellenzinitiative des Bundes und bessere Chancen für die Bewerbung um ein Bundesinstitut für Digitalisierung und Gesellschaft, das das Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgeschrieben hat. Bisher gibt es in Berlin bereits etwa 100 IT-Professuren.

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Eine Million Euro für 13 Gender-Professuren

Das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium fördert im kommenden Jahr 13 Professuren zur Genderforschung mit insgesamt einer Million Euro.

"Ich bin davon überzeugt, dass eine breite Verankerung der Genderforschung in allen Wissenschaftsbereichen den Weg zu einer geschlechtergerechteren Hochschullandschaft ebnet. Die systematische Berücksichtigung der Gender-Perspektive steigert die Qualität der Forschungsergebnisse", erklärte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Gefördert werden Professuren unter anderem aus den Bereichen Medizin, Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Theologie. Sie werden ab Januar 2016 über drei Jahre mit jährlich 75.000 oder 100.000 Euro unterstützt.
http://www.wissenschaft.nrw.de/presse/pressemeldungen/details/wissenschaftsministerium-foerdert-13-professuren-in-der-genderforschung-mit-jaehrlich-einer-million-euro/

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Amigo-Affäre in Nordrhein-Westfalen

Das Büro der nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium sollen unzulässig Einfluss auf einen Arbeitsrechtsstreit an der Universität Duisburg-Essen genommen haben. Das berichtet die "WAZ" unter Bezugnahme auf eine Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, bei dem die Universität Duisburg-Essen erfolgreich gegen eine Weisung des Wissenschaftsministeriums geklagt hatte, die befristete Stelle einer Mitarbeiterin nach deren zweiter Elternzeit um zwei Jahre zu verlängern. Die Universität hatte den Zeitvertrag nur um acht Monate und sechs Tage verlängert und sich auf die übliche Verwaltungspraxis berufen.

Wie die Zeitung weiter berichtete, war das Wissenschaftsministerium aktiv geworden, nachdem ihm das Büro von Kraft ein Schreiben der Mutter der betroffenen Universitätsmitarbeiterin weitergeleitet habe. Die Mutter hatte sich unter Bezug auf ihre gemeinsame Zeit im Mülheimer Handballverein an Kraft persönlich gewandt. Als das Wissenschaftsministerium übernahm, soll der zuständige Referatsleiter beim Kanzler der Universität persönlich angerufen und interveniert haben.

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Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen I

Der Leibniz-Universität Hannover ist als erster niedersächsischer Universität und bundesweit neunter Hochschule das Gütesiegel des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) für faire und transparente Berufungsverhandlungen verliehen worden. 

Bewerberinnen und Bewerber um eine an der Leibniz-Universität ausgeschriebene Professur lobten das gute Verhandlungsklima und die hohe Bereitschaft von Seiten der Universität, auf ihre individuellen Belange einzugehen, teilte der DHV mit. Auf zentraler und dezentraler Ebene lägen die Berufungsverhandlungen in den Händen des Dekans, des Hauptberuflichen Vizepräsidenten und des Präsidenten. Erstberufenen würden neben dem Grundgehalt unbefristete, ruhegehaltfähige und dynamisierte Leistungsbezüge gewährt. Auch die "Ausstattungspakete" seien regelmäßig gut. Darüber hinaus verfüge die Leibniz-Universität über ein breit gefächertes "Implacement"-Angebot, zu dem neuerdings auch Maßnahmen der Personalentwicklung (Erstberatung, individuelle Coaching-Sequenzen, Qualifizierungsangebote in Lehre und Führung) gehören. Bereits seit 2009 gebe es einen zentralen Ansprechpartner für Neuberufene. Ein "Dual Career"-Service für die Partner und Partnerinnen neuberufener Professorinnen und Professoren sowie ein spezieller Familienservice, der beispielsweise die Vermittlung von Kindergartenplätzen und Schulempfehlungen vorhält, zeichneten die mit dem "Audit Familiengerechte Hochschule" zertifizierte Universität aus. Insgesamt sei die Leibniz-Universität fortlaufend bestrebt, ihre Berufungskultur dynamisch fortzuentwickeln.

Lediglich punktuell sieht der DHV noch Verbesserungspotenzial. Ein "Verhandlungsleitfaden" und eine "one stop agency" rund um den Verhandlungsprozess zum Zwecke der Ruforientierung der Rufinhaber wären wünschenswert. Die auf fünf Jahre beschränkten Ausstattungszusagen sollten durch die Definition einer nicht revozierbaren Grundausstattung ergänzt oder über individuelle und prospektive Ziel- und Leistungsvereinbarungen perpetuiert werden können. Wünschenswert sei zudem, Juniorprofessoren an der Leibniz-Universität wie ihren W2- und W3-Kollegen einen Verhandlungstermin bei der Hochschulleitung einzuräumen. Ebenso könnten die sehr gut aufgestellten Eingliederungsangebote den Neuberufenen gegenüber noch proaktiver kommuniziert werden.

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Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen II

Der Universität der Bundeswehr München (UniBw M) ist als erster Universität mit Sitz in Bayern und bundesweit achter Hochschule das Gütesiegel des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) für faire und transparente Berufungsverhandlungen verliehen worden. 

Berufungsverhandlungen an der UniBw M verliefen gleichförmig, sachgerecht und zügig. Bei W2- und W3-Professuren lägen sie als "Chefsache" in den Händen der Präsidentin und des Kanzlers, teilte der DHV mit. Fakultäten und Universitätsleitung kooperierten eng und vertrauensvoll miteinander. Bewerberinnen und Bewerber lobten das sehr gute Verhandlungsklima mit der Hochschulleitung. Gespräche verliefen sehr respektvoll und fänden in einer sehr offenen, persönlichen und von Freundlichkeit geprägten Atmosphäre statt. Zu den Positiva gehöre, dass Erstberufenen neben dem Grundgehalt unbefristete, ruhegehaltfähige und dynamisierte Leistungsbezüge gewährt würden. Neuberufene Professorinnen und Professoren profitierten gerade während ihrer ersten Arbeitstage von kurzen Entscheidungswegen. Kinderbetreuungsangebote auf dem Campus erleichterten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Begrüßenswert sei auch, dass den Berufenen immer ein "Kümmerer" im Sinne einer quasi allzuständigen Ansprechperson zur Verfügung stehe. 

Punktuell sieht der DHV noch Verbesserungspotenzial. Die Transparenz der Verfahren könne weiter erhöht werden, beispielsweise durch die Einführung eines "Berufungsmonitors" vor der Ruferteilung, in dem Bewerber zu jeder Zeit den Stand des Berufungsverfahrens abfragen könnten. Wünschenswert sei ferner, die Befristung von Ausstattungszusagen durch die Hochschulleitung, die meist drei Jahre beträgt, regelmäßig auf fünf Jahre anzuheben. Die Eingliederung neuer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler könne durch eine spezielle Willkommensveranstaltung für neuberufene Professorinnen und Professoren verbessert werden. Ebenso empfiehlt der DHV, Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren einen Gesprächstermin bei der Hochschulleitung einzuräumen. 

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Auflösung

(Uf.) Der Bund Freiheit der Wissenschaft (BFW), der im Jahr 1970 gegründet wurde und sich für die Freiheit der Wissenschaft und die Leistungsfähigkeit der Hochschulen und Schulen eingesetzt hat, wird sich zum 31. Dezember 2015 auflösen. Dies wurde in der Mitgliederversammlung im November dieses Jahres beschlossen. Der BFW hat sich über viele Jahre gegen überzogene Reglementierungen in den Hochschulen und für Freiräume für wissenschaftliches Arbeiten eingesetzt, hat seit 1984 bildungspolitische Foren durchgeführt und zahlreiche Veröffentlichungen erstellt. 

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Neuer Preis für studentisches Engagement

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) haben einen neuen Preis für engagierte Studierende ins Leben gerufen. Die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland und der Verband der Studentenwerke suchen den oder die "Student/-in des Jahres". 

Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro und wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestiftet. DHV und DSW wollen mit dem Preis diejenige Studentin, denjenigen Studenten oder ein Studierendenteam auszeichnen, der oder die ein über die Leistungen im Studium hinausgehendes, herausragendes Engagement zeigen. Es besteht keine Beschränkung, in welcher Art und Weise dies gelungen ist. Auf der "Gala der Deutschen Wissenschaft" am 4. April 2016 in Berlin soll der neue Preis erstmals verliehen werden.

"Es gibt viele unter den 2,6 Millionen Studierenden, die über ihr Fachstudium hinaus im studiennahen Bereich, aber auch in Staat und Gesellschaft ehrenamtlich und altruistisch engagiert sind", erklären DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen und DSW-Präsident Professor Dieter Timmermann. "Dieses Engagement wollen wir mit der Auszeichnung ,Student/-in des Jahres' sichtbarer machen, indem wir einem besonders positiven Beispiel studentischen Engagements Öffentlichkeit verschaffen."

Beide Verbände rufen dazu auf, bis zum 31. Dezember 2015 Kandidatinnen und Kandidaten für die neue Auszeichnung vorzuschlagen.
www.hochschulverband.de/student-des-jahres.pdf
 

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Karriere


Quelle: istockphoto.com

Nachwuchswissenschaftler: Vier von fünf wollen aus dem Hochschulsystem aussteigen

Vier von fünf Forschern wollen aus dem Hochschulsystem aussteigen, unter den Juniorprofessoren spielt jeder zweite mit dem Gedanken. Das geht aus einer nicht-repräsentativen Crowdsourcing-Umfrage unter knapp 7.000 jungen Forschern hervor, zu der die Wochenzeitung "Die Zeit" und "Zeit Online" aufgerufen hatten. 

Als wichtigsten Grund für den Ausstieg nannten 34 Prozent klarere Zukunftsaussichten, 23 Prozent bessere Bezahlung, 20 Prozent eine bessere Vereinbarung von Familie und Beruf und 15 Prozent, dass die Entscheidung, ob man in der Wissenschaft bleiben könne, zu spät falle.

Ein gemischtes Zeugnis stellten die jungen Wissenschaftler ihren Promotionsbetreuern und Professoren aus. 18 Prozent lobten die intensive Betreuung, 40 Prozent bezeichneten diese als "eher intensiv", 30 Prozent als "eher schlecht" und 12 Prozent als "schlecht".

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Große Mehrheit für Ausweitung des Nachwuchspaktes

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der November-Ausgabe gefragt, ob Bund und Länder bei dem geplanten Nachwuchspakt über "Tenure-Track"-Professuren hinaus gemeinsam auch mehr Dauerstellen für den Mittelbau schaffen sollten. 85,7 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 14,3 Prozent mit Nein.

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Quelle: istockphoto.com

Chancengleichheit auf gutem Weg?

Nach neuen Zahlen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz ist der Frauenanteil in Wissenschaft und Forschung kontinuierlich gestiegen. Wird für die Chancengleichheit im Wissenschaftsbereich zu wenig getan?

Zur Abstimmung: 
www.hochschulverband.de 

 

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Recht aktuell


Qualifikationsprofessur ersetzt Juniorprofessur

(Hell.) Der Hessische Landtag hat Ende November 2015 die Novellierung des Hessischen Hochschulgesetzes beschlossen. Die Juniorprofessur wird abgeschafft. Stattdessen wird die Qualifikationsprofessur eingeführt. Hierbei handelt es sich um eine Professur auf Zeit mit einer Höchstdauer von sechs Jahren. In der Ausschreibung kann vorgesehen werden, dass nach Ablauf der Befristung die dauerhafte Übertragung einer Professur derselben oder einer höheren Besoldungsgruppe zugesagt wird, sofern der Qualifikationsprofessor im Rahmen einer Entwicklungszusage zusätzliche wissenschaftliche Leistungen erbringt, die ihn zur Wahrnehmung einer Professur auf Lebenszeit qualifizieren. Es handelt sich mithin um ein "Tenure-Track"-Verfahren, das eine gesicherte Perspektive auf eine Lebenszeitprofessur bietet.

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Aufschub für Einzelerfassung von Semesterapparaten

Urheberrechtlich geschützte Zitate und Quellen in Vorlesungsskripten müssen im kommenden Jahr noch nicht einzeln von jedem Dozenten abgerechnet werden. Diesen Anspruch hatte sich die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) gerichtlich bestätigen lassen. Gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz (KMK) verständigte sie sich nun jedoch darauf, die nach dem Urheberrechtsgesetz erlaubten Intranetnutzungen an öffentlichen Hochschulen, wie sie beispielsweise für digitale Semesterapparate von Bedeutung sind, 2016 nochmals über eine angemessene Pauschalzahlung zu vergüten. Vor dem 1. Januar 2017 ist daher noch keine Einzelerfassung von genutzten Werken vorzunehmen. Im kommenden Quartal soll zudem das geplante Verfahren für die Erfassung und Meldung der einzelnen, an den Hochschulen vorgenommenen Nutzungen vereinfacht und vorangetrieben werden, teilte die KMK mit.

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Quelle: istockphoto.com

Fall Mathiopoulos: OVG Münster bestätigt Universität Bonn

Die Politikwissenschaftlerin Margarita Mathiopoulos ist erneut mit einer Klage gegen die Entziehung ihres Doktorgrades gescheitert (vgl. Newsletter 5 und 12/2012). Die Universität Bonn durfte der ehemaligen FDP-Beraterin 2012 den Doktorgrad entziehen, wie das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster entschied (Az.: 19 A 254/13). Das Gericht nahm dabei auch zu der Frage Stellung, wie eine frühere, anderslauternde Entscheidung der Universität zu den Plagiatsvorwürfen gegen Mathiopoulos zu bewerten sei (vgl. Newsletter 3/2015). 1991 hatte eine stichprobenartige Untersuchung der Universität zwar gravierende handwerkliche Mängel in der Dissertation ergeben; einen Täuschungsvorsatz hatte man aber verneint. Deshalb hatte die Universität den Doktorgrad damals nicht entzogen. 

Eine Bindungswirkung aus dieser früheren Überprüfung stehe der Entziehung nicht entgegen, urteilte das OVG nun. Damals habe die Fakultät das Verfahren schlicht eingestellt, der Klägerin aber nicht verbindlich zugesichert, von einer Entziehung auch in Zukunft abzusehen. Mathiopoulos habe bei ihrer Dis­ser­ta­ti­on eine Täuschung begangen. Es sei auch ver­fassungsgemäß, dass das Hochschulrecht in Nordrhein-Westfalen die Voraussetzungen für die Ent­ziehung eines Doktorgrades nicht selbst regele, sondern der akademischen Selbst­verwaltung der Hochschulen überantworte. Eine zwingend zu beachtende Entzie­hungsfrist gebe es danach nicht. Mathiopoulos kündigte an, gegen das Urteil Revision beim Bundesverwaltungsgericht einzulegen. 

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Hochschulzugang von Geflüchteten

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat sich über ein gemeinsames Vorgehen in Fällen verständigt, in denen ein Studienbewerber fluchtbedingt eine im Heimatland erworbene Hochschulzugangsberechtigung nicht oder nur unvollständig mit Dokumenten nachweisen kann. Zur erleichterten Nachweisführung wird ein dreistufiges Verfahren zur Studierfähigkeit eröffnet. Es umfasst die Feststellung der persönlichen Voraussetzungen, die sich aus dem jeweils näher bestimmten asyl- bzw. aufenthaltsrechtlichen Status ergeben, die Plausibilisierung der Bildungsbiographie sowie ein qualitätsgeleitetes Prüfungs- bzw. Feststellungsverfahren. Außerdem kann nach Feststellung der persönlichen Voraussetzungen im Rahmen der Plausibilitätsprüfung statt der Originaldokumente mindestens ein anderes Originaldokument bzw. eine beglaubigte Kopie vorgelegt werden, mit dem indirekt die behauptete Hochschulzugangsberechtigung belegt wird. Kann bei ausreichender indirekter Nachweisführung aufgrund der Plausibilitätsprüfung auf eine Hochschulzugangsberechtigung geschlossen werden, wird auf ein Prüfungs- bzw. Feststellungsverfahren verzichtet. Die konkrete Ausgestaltung obliegt den Ländern.
http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/meldung/kultusministerkonferenz-verabschiedet-regelungen-fuer-hochschulzugang-von-fluechtlingen.html

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Quelle: istockphoto.com

Exmatrikulation gerechtfertigt: Kein Vertrauensschutz bei Falschangaben

Wenn nachträglich Tatsachen bekannt werden, die zur Versagung der Einschreibung hätten führen müssen, darf ein Student auch noch nach sechs absolvierten Semestern exmatrikuliert werden. Das hat das Verwaltungsgericht Aachen entschieden (Az.: 6 K 1095/15). Es bestätigte damit eine Entscheidung der RWTH Aachen, die einen Medizinstudenten exmatrikuliert hatte, der eine falsche Angabe im Anmeldebogen für den Studiengang gemacht hatte. Der Student hatte bereits zuvor an der Universität Heidelberg Medizin studiert und war nach einer endgültig nicht bestandenen Klausur exmatrikuliert worden, hatte dies jedoch bei der Anmeldung in Aachen verschwiegen. 

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Personalia


Quelle: bremen.de

Stabwechsel

Zum 25. Januar 2016 wird die die Senatorin für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt Bremen, Claudia Bogedan, die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) von der Sächsischen Staatsministerin für Kultus, Brunhild Kurth, übernehmen. Kurth wird Vizepräsidentin der KMK. Zu Vizepräsidenten für das Jahr 2016 wurden ebenso der baden-württembergische Minister für Kultus, Jugend und Sport, Andreas Storch, und die Thüringer Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, Birgit Klaubert, gewählt. 

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Quelle: Stifterverband

Neuer Präsident

Die Universität Vechta hat einen neuen Präsidenten. Professor Burghart Schmidt wird die Hochschule für die Amtsperiode vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2021 leiten. 

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Leibniz-Preise 2016

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat drei Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftlern den Leibniz-Preis 2016 zugesprochen. Sie waren zuvor aus 120 Vorschlägen ausgewählt worden. Von den zehn neuen Preisträgerinnen und Preisträgern kommen jeweils drei aus den Lebenswissenschaften, den Naturwissenschaften sowie den Geistes- und Sozialwissenschaften und einer aus den Ingenieurwissenschaften. 

Ausgezeichnet werden am 1. März 2016 in Berlin der Neuromediziner Professor Frank Bradke vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Bonn, die Infektionsbiologin Professorin Emmanuelle Charpentier vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin, der Informatiker Professor Daniel Cremers von der Technischen Universität München, der Mineraloge Professor Daniel James Frost von der Universität Bayreuth, der Philosoph Professor Dag Nikolaus Hasse von der Universität Würzburg, der Chemiker Professor Benjamin List vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim/Ruhr, der Rechtswissenschaftler Professor Christoph Möllers von der Humboldt-Universität zu Berlin, die Biochemikerin Professorin Marina Rodnina vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen, die Kunsthistorikerin Professorin Bénédicte Savoy von der Technischen Universität Berlin und der Mathematiker Professor Peter Scholze von der Universität Bonn. Alle Preisträger erhalten ein Preisgeld von jeweils 2,5 Millionen Euro für kommende Forschungsarbeiten.

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Quelle: stifterverband.org

Deutscher Zukunftspreis

Bundespräsident Joachim Gauck hat am 2. Dezember 2015 in Berlin das Team des Projektes "Entspannung für Herz und Lunge" mit dem Deutschen Zukunftspreis 2015, dem Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation, ausgezeichnet.

Für die Entwicklung eines lebensrettenden Medikaments gegen Lungenhochdruck wurden Professor Ardeschir Ghofrani von der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie Reiner Frey und Professor Johannes-Peter Stasch von der Bayer Pharma AG Wuppertal geehrt.

entwickelten einem Wirkstoff, der bei mehreren Formen von lebensbedrohlichem Lungenhochdruck wirkt. Das Medikament ist bereits in 50 Ländern zugelassen.

Deutsche Wissenschaft: Zukunftspreis für lebensrettendes Medikament bei Lungenhochdruck | Berlin - Berliner Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
www.berliner-zeitung.de/berlin/deutsche-wissenschaft-zukunftspreis-fuer-lebensrettendes-medikament-bei-lungenhochdruck,10809148,32689370.html

Die Gewinner entwickelten einem Wirkstoff, der bei mehreren Formen von lebensbedrohlichem Lungenhochdruck wirkt. Das Medikament ist bereits in 50 Ländern zugelassen.

Deutsche Wissenschaft: Zukunftspreis für lebensrettendes Medikament bei Lungenhochdruck | Berlin - Berliner Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
www.berliner-zeitung.de/berlin/deutsche-wissenschaft-zukunftspreis-fuer-lebensrettendes-medikament-bei-lungenhochdruck,10809148,32689370.html

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Quelle: EPFL, V. Chetelat

Klung-Wilhelmy-Wissenschafts-Preis 

Der Klung-Wilhelmy-Wissenschafts-Preis 2015 ist an Professor Tobias J. Kippenberg von der ETH Lausanne verliehen worden. Der Physiker wurde für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Wechselwirkung von Licht mit Mikro- und Nano-mechanischen Systemen gewürdigt.

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hu-berlin.de

wzb.eu

Berliner Wissenschaftspreis

Mit dem diesjährigen Wissenschaftspreis des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, der mit einem Preisgeld von 40.000 Euro verbunden ist, ist am 20. November 2015 Professor Peter Hegemann von der Humboldt-Universität zu Berlin geehrt worden. Der Biophysiker erhält die Auszeichnung für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Optogenetik. Der mit 10.000 Euro versehene Nachwuchspreis ging an die Politikwissenschaftlerin Tine Hanrieder vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung für ihre Untersuchungen im Bereich der Gesundheitswirtschaft.

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Quelle: hu-berlin.de

Leipziger Buchpreis

Professor Heinrich August Winkler von der Humboldt-Universität zu Berlin erhält den mit 20.000 Euro dotierten Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2016. Die Auszeichnung wird dem Historiker am 16. März 2016 für seine vierbändige "Geschichte des Westens" verliehen, teilte das Kulturamt der Stadt mit. Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung wird seit 1994 jährlich vergeben und zählt zu den wichtigsten Literaturauszeichnungen in Deutschland. Zum Preiskuratorium gehören der Freistaat Sachsen, die Stadt Leipzig, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Leipziger Messe.

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Quelle: uni-bonn.de

Willam G. Lennox Award

Der Direktor der Bonner Universitätsklinik für Epileptologie, Professor Christian E. Elger, wurde bei der 69. Jahrestagung der Amerikanischen Epilepsie-Gesellschaft (AES) mit dem Willam G. Lennox Award ausgezeichnet. Der mit 10.000 US-Dollar dotierte Preis geht damit erstmals seit mehr als 25 Jahren wieder an einen deutschen Epileptologen. Elger wird für seine Verdienste um den Ausbau der Unversitätsiklinik für Epileptologie zu einem führenden Zentrum der Epilepsiechirurgie und der Erforschung des menschlichen Gehirns geehrt.

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Foto: Markus Hilbich

Prix de l'Académie de Berlin

Professorin Bénédicte Savoy, Kunsthistorikerin an der Technischen Universität Berlin, ist am 1. Dezember 2015 für ihre außergewöhnlichen Leistungen zur Belebung und Vertiefung der Beziehungen zwischen Franzosen und Deutschen mit dem Prix de l'Académie de Berlin geehrt worden. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird jedes Jahr vergeben. 

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Quelle: uni-due.de

Hochschulmanager des Jahres 

Der Rektor der Universität Duisburg-Essen, Professor Ulrich Radtke, ist von der Wochenzeitung "Die Zeit" und dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) zum "Hochschulmanager des Jahres 2015" gekürt worden. Dank seiner Führungsqualitäten nehme die Universität eine Vorreiterrolle in den Bereichen der Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit ein, entwickle zunehmende Forschungsstärke und biete faire Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs, hieß es zur Begründung. CHE und "Zeit" wollen mit der Auszeichnung Leiter deutscher Hochschulen würdigen, die durch eine herausragende Führungsleistung die Erfolge ihrer Hochschule prägen und weitreichende Reformen vorantreiben.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare im Januar 2016

Berufungspraxis aktuell
Mannheim, Donnerstag, 14. Januar 2016, 10:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/694.html

Bewerbung auf eine Professur
Bonn, Montag, 18. Januar 2016, 10:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1392.html

Qualitätsmanagement an Hochschulen
Bonn, Dienstag, 19. Januar 2016, 10:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1445.html

Prüfungsrecht an Hochschulen
Mannheim, Donnerstag, 21. Januar 2016, 11:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/809.html

Berufungsverhandlungen an Medizinischen Fakultäten
Bonn, Montag, 25. Januar 2016, 11:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/691.html

Rechte und Pflichten in Gleichstellungs- und Genderthemen an Hochschulen
Bonn, Dienstag, 26. Januar 2016, 11:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1397.html

Planung und Gestaltung von Lehrveranstaltungen
Bonn, Donnerstag, 28. Januar 2016, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/899.html

Konfliktmanagement an der Hochschule
Berlin, Donnerstag/Freitag, 28./29. Januar 2016
Donnerstag, 10:00 Uhr bis Freitag, 17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/635.html 

Gestaltung von Prüfungen
Bonn, Freitag, 29. Januar 2016, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1069.html

Die am 1. Oktober 2015 erschienene neue Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Publikationen


Neuerscheinung:

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Wissen Sie, wie man "Berufungsliste", "Blockseminar" oder "Präsenzstudium" ins Englische übersetzt? Oder welche Entsprechung der Ausdruck "die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen beantragen" im Englischen findet?

Das "Wörterbuch Hochschule" ist ein verlässliches Nachschlagewerk zur Lösung derartiger sprachlicher Aufgaben in allen Bereichen des Hochschullebens. Es richtet sich vor allem an: 

- deutschsprachige Wissenschaftler und Studierende
- englischsprachige Wissenschaftler und Studierende
- Übersetzer.

Das Fachwörterbuch enthält ca. 9.000 Stichwörter im deutsch-englischen und ca. 14.000 Stichwörter im englisch-deutschen Teil. Dabei geht es um:

-  Fachausdrücke aus den Bereichen Hochschulmanagement, öffentliches Recht, Forschung, Lehre, Bewerbung und Berufung, Einwerbung von Fördermitteln, Bibliothekswesen
- allgemeinsprachliche Wörter, die in Publikationen und Diskussionen zum Thema Hochschule häufig gebraucht werden. 

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie. 

Gebundene Ausgabe, 2015, 476 Seiten, 19,90 Euro (D) inkl. Porto, für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 17,90 Euro inkl. Porto.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, Tel.: 0228/902 66 66, Fax: 0228/902 66 80 oder per Mail: dhv@hochschulverband.de 

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Neuauflage des Handbuchs für den wissenschaftlichen Nachwuchs

(Uf.) Die 12. Auflage des Handbuchs für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist im September 2015 erschienen. Das Handbuch für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist eine Zusammenstellung von relevanten Texten, Aufsätzen, Vorschriften, Statistiken und Zahlen, die für den wissenschaftli­chen Nachwuchs von Bedeutung sind. Es umfasst aktuelle Zahlen zum Frauenanteil, zum Anteil der Habilitationen, zur heutigen Personalstruktur, zum Berufsbild, zur Professorenmobilität, Aufsätze zur Nachwuchsförderung mit aktuellen Vorschlägen, zu Möglichkeiten des Tenure Tracks, Beiträge zur W-Besoldung mit Konsequenzen in der Ausgestaltung der Länder und zahlreiche weitere Informationen. 

Das Handbuch ist zum Preis von 15,- Euro inklusive Versandkosten (beim Versand im Inland) über den DHV zu bestellen. 

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Hochschullehrerverzeichnis 2015 

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist am 26. Juni 2015 neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 203,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 339,00 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da Sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/-innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/-innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten finden (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18 - 20, 53173 Bonn 

oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband ebenfalls bei dem De Gruyter Verlag direkt bestellen unter der E-Mail Adresse: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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25 Jahre Wiedervereinigung 
 
Seit dem Beitritt von fünf neuen Bundesländern zum Geltungsbereich des Grundgesetzes am 3. Oktober 1990 sind 25 Jahre vergangen. Damals wählten die Bürger der DDR den Beitritt um so, wie es hieß, "in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden". 
 
Die nach der Wiedervereinigung geborenen Generationen können oft mit Ost-West-Gegensätzen oder Begriffen wie "Ossi" und "Wessi" nicht mehr viel anfangen. Andere, insbesondere gesamteuropäische oder globale Fragen sind für die neuen Generationen wichtiger als ehemalige Gegensätze. Bedeutet dies, dass die Einheit vollendet ist? Ist die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse geglückt? Wie stellt sich die Situation in der Wissenschaft und an den Hochschulen in den neuen Ländern dar? 

Die Buchdokumentation des Deutschen Hochschulverbandes zum Thema "25 Jahre Wiedervereinigung" versammelt Stimmen aus Wissenschaftsorganisationen, von Historikern und Zeitzeugen, u.a Johanna Wanka, Horst Hippler, Jürgen Mlynek, Roland Jahn, Dagmar Schipanski, Hans Joachim Meyer und Andreas Rödder. 
 
Herausgegeben vom Deutschen Hochschulverband Bonn 
Erschienen in der Reihe "Forum", Heft 85, März 2015, 138 Seiten 
ISBN: 978-3-944941-01-1 
Preis: 11,80 Euro incl. Porto (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 9,80 Euro inkl. Porto) 

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: Flüchtlinge

Ludger Wößmann: Integration durch Bildung
Für eine realistische Flüchtlingspolitik

Jochen Oltmer: Ersatz-Zufluchtsland?
Warum die Bundesrepublik 2015 zum Ziel umfangreicher Fluchtbewegungen geworden ist

Thomas Petersen: Sorgen und Hilfsbereitschaft
Die Einstellungen der Deutschen zur Flüchtlingskrise

Weitere Beiträge:

Josef Franz Lindner: "Shitstorms" gegen Professoren
Zur Fürsorgepflicht des Dienstherrn

Markus Klein: Klausurerfolg trotz Unwissenheit
Akademische Leistungsbewertung mit dem Antwort-Wahl-Verfahren

Michael Szurawitzki: "Brain Drain" im Land der tausend Seen
Aktuelle Entwicklungen an den finnischen Hochschulen

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick: 

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker


DHV-Gruppe Potsdam

(Lor.) In der DHV-Gruppe Potsdam fanden im November 2015 in einem schriftlichen Verfahren die Neuwahlen des Vorstandes statt. Gewählt wurden Herr Professor Uwe Hellmann, Herr Professor Hans-Jürgen Holdt, Herr Professor Götz Schulze, Herr Professor Dieter Wagner, Frau Professorin Vladislava Maria Warditz sowie Frau Professorin Ilse Wischer. 

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DHV-Gruppe Frankfurt (Oder)

(Lor.) In der DHV-Gruppe Frankfurt (Oder) fand im November 2015 in einem schriftlichen Verfahren die Neuwahl des Vorstandes statt. Gewählt wurden Herr Professor Karl Ludwig Keiber, Frau Professorin Kerstin Schoor sowie Herr Professor Harald Walach. 

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DHV-Mitgliederwerbekampagne "30.000 bis 2017"

(Wi.) Dem DHV gehören derzeit bereits über 29.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Jetzt will der DHV durchstarten:

Seit dem 1. Januar 2015 läuft eine Mitgliederwerbekampagne mit dem Ziel, 2017 das 30.000ste DHV-Mitglied zu begrüßen.

Bitte beteiligen Sie sich an dieser Kampagne! Helfen Sie mit, die Zukunft Ihrer Berufsvertretung zu sichern.

Unter allen Mitgliedern, die seit dem 1. Januar 2015 bis zum Kampagnenende mindestens ein neues Mitglied geworben haben, und unter allen neuen Mitgliedern, die im genannten Zeitraum DHV-Mitglied werden, wird ein Preis im Wert von jeweils 1.000 Euro verlost.

Näheres dazu unter: 
http://www.hochschulverband.de/cms1/1409.html

 

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Quelle: istockphoto.com

Mitgliedsbeiträge im Deutschen Hochschulverband ab 2016
 
(Wi.) Nach Maßgabe der Entscheidung des 65. DHV-Tages 2015 in Mainz erhöhen sich die Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2016 um 2,1 Prozent. 
 
Je nach dienstrechtlicher Stellung belaufen sich damit die Mitgliedsbeiträge ab 2016 zwischen 205 Euro und 50 Euro im Jahr. Die einzelnen Beiträge lassen sich auf der Homepage des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) unter http://www.hochschulverband.de/cms1/mitgliedschaft.html abrufen.
 
Wir bitten jedes Mitglied, beitragswirksame Änderungen der dienstrechtlichen Stellung der Geschäftsstelle frühzeitig mitzuteilen. Nach der Satzung des DHV ist eine Rückzahlung zu viel gezahlter Beiträge ausgeschlossen, wenn die Überzahlung auf eine fehlende Anzeige zurückzuführen ist. Die Mitgliederdaten umfassen erst seit einigen Jahren das Geburtsdatum. Darüber hinaus gibt es aufgrund der individuellen Entscheidung bei der Emeritierung, Pensionierung oder Verrentung einen zeitlichen Spielraum von mehreren Jahren. Deshalb ist die Geschäftsstelle auf diese Mitteilung angewiesen.

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Vermischtes


"Flüchtlinge" als "Wort des Jahres 2015"

"Flüchtlinge" ist das "Wort des Jahres 2015". Diese Entscheidung gab die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) am 11. Dezember 2015 bekannt. Sie hatte aus rund 2.500 Vorschlägen einen Begriff gewählt, der das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben eines Jahres sprachlich besonders bestimmt hat.

Wie die GfdS weiter ausführte, sei "Flüchtlinge" auch sprachlich hochinteressant. Denn die Nachsilbe "-ling", die sich auch in Begriffen wie "Eindringling" oder "Emporkömmling" finde, klinge für sprachsensible Ohren tendenziell abschätzig. Ob sich allerdings der neuerdings öfters verwendete Ausdruck Geflüchtete durchsetzen werde, bleibe abzuwarten.

Den zweiten Platz hinter "Flüchtlinge" belegte der Ausspruch "Je suis Charlie", der als Ausdruck der Solidarität nach dem Terroranschlag auf das Pariser Satiremagazin "Charlie Hebdo" am 7. Januar 2015 in aller Munde war. Auf Rang drei folgte das Wortgebilde "Grexit", das in der Diskussion um einen Austritt des krisengeschüttelten Griechenlands aus der Eurozone entstand.

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Santander

(Gü.) Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und Santander Universitäten haben ihre 2014 vereinbarte Kooperation um weitere vier Jahre verlängert. Wie schon 2014 und 2015 wird Santander Universitäten als Premiumpartner auch weiterhin das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für die Auszeichnung "Präsident/Rektor des Jahres" stiften, mit dem der DHV seit 2009 jährlich einen Rektor beziehungsweise Präsidenten für vorbildliche Amtsführung ehrt. Gewählt wird der Preisträger durch eine Online-Abstimmung unter den rund 29.500 Mitgliedern. Die Auszeichnung wird im Rahmen der "Gala der Deutschen Wissenschaft" verliehen. Mit dem von Santander Universitäten gestifteten Preisgeld soll der Preisträger ein hochschulbezogenes Projekt finanzieren. 

Im Rahmen der Kooperation wird Santander auch zukünftig das Stipendienprogramm TANDEM unterstützen, mit dem die vom DHV gegründete Deutsche Universitätsstiftung (DUS) Studierende aus Nichtakademikerfamilien, oftmals mit Migrationshintergrund, fördert. 30 Stipendiaten werden jährlich von einem fach- und studienortnahen Hochschullehrer während des Studiums begleitet. Die DUS bietet zweimal jährlich Workshops und Weiterbildungen zu Themen wie Zeit- und Lernmanagement, Präsentation, Rhetorik und Etikette an. Darüber hinaus stehen Coachings, Netzwerke, Potentialanalysen, Fachveranstaltungen und Förderersymposien auf dem anspruchsvollen Begleitprogramm. Insgesamt werden aktuell 90 Stipendiaten betreut.

Außerdem unterstützt Santander Universitäten das Sponsoring des  DHV und dessen Kommunikationsaktivitäten mit den Mitgliedern des Verbandes.

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DHV und BASF Weinkeller

(Gü.) Weihnachtsaktion für die Mitglieder des DHV bis zum 31. Dezember 2015 
 
100105 
2014 Alchimie Blanc 
Domaine des Terres Blanches, Loire, Frankreich
 
Die Hopi-Indianer wussten, dass man Geld nicht essen kann. Auch Familie Saget La Perrière zieht es vor, lieber mit Alchimie statt Gold genießbare Tropfen ins Glas zu zaubern. Sie verwandeln in feinen Lagen der Loire Sauvignon Blanc-Trauben in herrliche Weine. Ihr Weißwein-Alchimie erfrischt mit blumigen Noten die Nase und mit seiner ausgewogenen Harmonie aus Frucht und Säure den Gaumen. Ein echtes Genießer-Goldstück als Apéritif, zu Austern, Fischterrine oder zu einer pikanten Tarte. 

VK-Preis pro 0,75l-Flasche 8,90 statt 9,90 Euro. 

 
38010 
2012 Pi 3,1415 
Bodegas Langa, Aragon, Spanien

 
Entdecken Sie diesen spanischen Rotwein der Bodegas Langa, ein Familienbetrieb in der Region Aragon im Nordosten Spaniens. Genau wie die Zahl Pi umfasst der Weinberg für diesen Rotwein aus der Rebsorte Concejon (eine Mutation der Tempranillo-Traube) 3,14 Hektar. Die Rebstöcke sind über 80 Jahre alt und erzeugen nur noch wenige Trauben von höchster Konzentration, die sich auch in dem 2012er Pi wiederfindet. Er reifte für 12 Monate in französchen Barriques, was die seidigen Tannine und die wunderschöne Vanillenote im Finale erklärt. Entdecken Sie am Gaumen dunkle Waldbeeren wie Brombeere und Cassis und genießen Sie diesen leckeren Tropfen, der nicht nur Mathematikern munden dürfte. 

VK-Preis pro 0,75l-Flasche 8,95  statt 9,95 Euro. 

Beide Weine zum Vorzugspreis für Mitglieder des DHV. 

Bitte bei der Bestellung das Kennwort DHV angeben. 

E-Mail: weinkeller@basf.com oder Telefon: 0621 60 48055 

www.weinkeller.basf.de 

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DHV und Hugendubel   

(Gü.) Freude für das ganze Jahr! 

Entdecken Sie Kalender, die Sie glücklich und erfolgreich durch das Jahr 2016 bringen. Stöbern Sie in Familienplanern, Bastelkalendern, Kalendern für Natur- und Tierfreunde, Kunstkalendern und vielem mehr. Individuelle oder klassische Kalender bestellen Sie auf Hugendubel.info. Ob Fotokalender oder Abreißkalender, bei uns erwartet Sie eine umfangreiche Format-Auswahl.

Bis zum 15. Januar 2016 bieten wir Ihnen einen Nachlass in Höhe von 20 Prozent auf alle  Kalender, welche nicht dem Buchpreisbindungsgesetz unterliegen.  Dieser Aktionsrabatt gilt nur für Bestellungen auf www.Hugeldubel.info mit Bestellzeichen DHV. 

Hugendubel Fachinformationen - Wir sind für Sie da!

Unsere Buchhandlungen, Kontaktdaten und Ansprechpartner finden Sie unter: www.hugendubel.info/stores

Sie erreichen uns zentral per Mail unter info@hugendubel.info oder unter der Rufnummer 089/30757575.

Haben Sie individuelle Wünsche?

Sehr gern steht Ihnen unser Vertriebsleiter, Herr Thomas Falk, unter Tel.: 0151/14010903 oder t.falk@hugendubel.info zur Verfügung.

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DHV und Seminaris 

(Gü.) Seminaris Hotel Bad Honnef: Jubiläums-Special zum 30sten

Seit 30 Jahren zieht es Firmen und Institutionen ins "rheinische Nizza" - das passende Bonmot von Alexander von Humboldt für das milde Klima in Bad Honnef im "Vorgarten Bonns". Direkt am Rhein gelegen und nur 20 Autominuten von der Metropole entfernt, ist das kleine Fachwerkstädtchen der perfekte Ort für konzentriertes Arbeiten in relaxter Atmosphäre.   

Das Seminaris Hotel Bad Honnef feiert 2016 sein 30. Jubiläum. Dank der langjährigen Erfahrung und Professionalität hat es schon mehrfach oberste Ränge bei der Wahl der "Besten Tagungshotels in Deutschland" belegt. Das Haus bedient seine Gäste mit Know-how und Köpfchen - vom kleinsten Meeting bis zum Kongress mit bis zu 350 Personen. Dafür stehen 24 Seminar-, Tagungs- und Konferenzräume sowie ein Plenar- und Bankettsaal zur Verfügung. Und wer übernachten möchte, kann eines der 211 First-Class-Zimmer oder Suiten buchen.

Bis zum 31. August 2016 wird ein Jubiläums-Rabatt von 15 Prozent auf das Full-Arrangement inkl. Übernachtung gewährt: Das bedeutet "Rundum-Sorglos-Tage" dann nur für schlanke 130 Euro pro Person (nach Verfügbarkeit). 

Weitere Informationen in der Seminaris-Zentrale, Tel. (04131) 713-888, E-Mail: sales@seminaris.de.

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DHV und Altruja

(Gü.) Weihnachtszeit ist Spendenzeit

Im Dezember spenden die Menschen circa 4,6 Mal häufiger als in den restlichen Monaten. Statistiken zeigen, dass jeder Dritte im Dezember bereit ist, ein Teil seines Geldes an die Organisation seiner Wahl abzugeben. Auch Hochschulen können davon profitieren. 

Im Offline-Bereich sind Weihnachtskampagnen vor allen an Schulen bereits kaum mehr wegzudenken. Besonders beliebt sind hier die Weihnachtsbasare oder auch der fast überall jährlich stattfindende Chorauftritt. Doch auch im Online-Fundraising ist Weihnachten das wichtigste saisonale Event - mit vielfachen Möglichkeiten. 

Heute möchten wir Ihnen drei Elemente des Online-Fundraising für Ihre Weihnachtskampagne vorstellen:

1. Der Adventskalender: Mit dem Adventskalender können Sie zum Beispiel Ihre Hochschule 24 Tage vorstellen und die Vorfreude auf Weihnachten wecken. Das Besondere: Somit können Sie gleichzeitig 24 Tage lang Spenden sammeln! 

2. Der Spendenbaum: Lassen Sie Ihre Spender einfach ein Geschenk unter Ihren virtuellen Spendenbaum legen. Ihre Unterstützer haben die Wahl zwischen drei verschiedenen Geschenkgrößen, mit zugeordnetem Betrag und individueller Beschreibung. Die Interaktion macht das Spenden greifbar.

3. Die Weihnachtswunschliste: Auf Ihre Wunschliste können Sie alle Sachmittel und Produkte setzen, die Ihre Hochschule derzeit dringend benötigt. 

Auch wenn es für dieses Jahr schon sehr spät ist, sollte man sich dies für den Marketingplan 2016 unbedingt vormerken. Das Team von Altruja wünscht Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins das neue Jahr.

Altruja ist Partner des Deutschen Hochschulverbandes und unterstützt über 550 gemeinnützige Organisationen beim Spendensammeln im Internet.

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