DACH-Hochschul-Fundraisingpreis 2020

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) lobt zum fünften Mal den Hochschulfundraising-Preis aus. Dieser Preis wird nun erstmals für DACH-Staaten ausgeschrieben. Mit der Auszeichnung sollen Best-Practice-Beispiele prämiert werden, die im Rahmen ihrer Auf- oder Ausbauarbeit der Hochschul-, Universitäts- oder einer Wissenschaftsstiftung ihr erfolgreiches Fundraising bewiesen haben. Dabei stehen der Aufbau transparenter Netzwerke, die exzellente Einbindung von Förderinnen und Förderern sowie nachhaltiger Spenderpflege besonders im Fokus. Insbesondere sollen innovative Konzepte prämiert werden.

Bewerben können sich staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen sowie Universitätsklinika aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit folgendem Bewerbungsgegenstand:
Auf- und Ausbau von Stiftungen im Rahmen der Hochschulen ab einem Finanzvolumen von 250.000 Euro p.a. zur nachhaltigen Vermögensbildung bzw. zur Finanzierung eines Förderprojektes z.B. Lehrstuhl, Professur, Institut, Berufungsfonds.

Aus den Bewerbungsunterlagen sollen die Projektidee, die Planungsschritte und eine Erfolgsanalyse sowie eine Begründung, warum die Hochschule oder die Kampagne besonders preiswürdig ist, hervorgehen. Bewerben Sie sich mit Hilfe unseres Formulars bis zum 01. Dezember 2019. Sie finden es unter www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/funds-consult/hochschulfundraisingpreis.pdf


Preisträger 2018

Die Universität Hildesheim ist 2018 Träger des Deutschen Hochschulfundraisingpreises, den der Deutsche Hochschulverband (DHV) nun schon zum dritten Mal ausgelobt hat. Im Rahmen des DHV-HRK-Fundraising-Symposiums in Berlin wurde die Auszeichnung vor 150 Hochschulleitungen sowie Fundraiserinnen und Fundraisern, die aus Deutschland, Schweiz und Österreich nach Berlin gekommen waren, durch Professor Dr. Guido Benzler, Geschäftsführender Gesellschafter rheform – EntwicklungsManagement GmbH, dem Präsidenten der Universität Hildesheim, Professor Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, überreicht.

Honoriert wurde die konsequente Pflege und Erweiterung des Kreises der Förderinnen und Förderer aus Wirtschaft und Gesellschaft. Die Spenderpflege der Universität Hildesheim setze Maßstäbe, weil sie eindrücklich vor Augen führe, wie mit Hilfe einer professionellen Fundraisingstrategie systematisch zum Spenden angeregt werden könne, so Professor Benzler in seiner Laudatio. In hervorragender Weise baue die Universität Hildesheim enge persönliche Kontakte zu ihren Förderinnen und Förderern auf. Auf der Basis breit gefächerter Begegnungsformate gelinge es ihr immer wieder, den Kreis der Spenderinnen und Spender zu einer Stiftergemeinschaft zu formen, aus der heraus größere und namhafte Spenden erfolgten.

Zwei Anerkennungspreise gingen an die Hertie School of Governance und die TU Kaiserslautern.

Link zur Pressemitteilung


Preisträger 2017

Die TU München (TUM) ist Preisträger des Deutschen Hochschulfundraisingpreises, den der Deutsche Hochschulverband (DHV) zum zweiten Mal ausgelobt hat. Im Rahmen des DHV-HRK-Fundraising-Symposiums in München wurde die Auszeichnung vor 160 Hochschulleitungen und Fundraisern, die aus Deutschland, Schweiz und Österreich angereist waren, durch Professor Dr. Guido Benzler, Geschäftsführender Gesellschafter rheform - EntwicklungsManagement GmbH, dem Präsidenten der TUM, Professor Dr. Wolfgang A. Herrmann, überreicht. Honoriert wurde die Gründung der TUM Universitätsstiftung, deren Grundstockvermögen seit 2010 auf inzwischen über 35 Millionen Euro angewachsen ist. Die TUM Universitätsstiftung will Akzente der Exzellenzinitiativen aus den Jahren 2006 und 2012 in eine Erfolgsgeschichte verwandeln und die Finanzierungsbasis der TUM verbreitern, um insbesondere die Gewinnung der besten Köpfe im internationalen Wettbewerb zu sichern. An erster Stelle stehen dabei die Berufung führender Wissenschaftler aus dem Ausland und die Förderung der besten Doktoranden in der TUM Graduate School. Die TUM habe damit Vorbildwirkung für andere deutsche Hochschulen, so Professor Benzler in seiner Laudatio. Der Jury hätten die enorme Aufbauleistung, die kluge und zukunftsgewandte Ausrichtung der Stiftungsarbeit sowie die großen Erfolge in der Einwerbung innerhalb kürzester Zeit imponiert. Vor allem sei es der TU gelungen, durch die Einführung fester Formate der Begegnung enge persönliche Kontakte zu ihren Förderern zu knüpfen.

Anerkennungspreise wurden für das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main vergeben.

DHV-Funds-Consult

Dipl. pol. Cornelia C. Kliment
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