DHV-Newsletter 1/2016

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Deutscher Hochschulverband - Köpfe die Wissen schaffen

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Hochschulpolitik


Exzellenzinitiative: DFG drängt auf rasche Entscheidungen

Der unklare Fortgang der Exzellenzinitiative beunruhigt die Wissenschaft: Das Warten auf die Weiterentwicklung des Wettbewerbs habe "zu zunehmender Nervosität" geführt, erklärte der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Peter Strohschneider, gegenüber der Presse anlässlich des Neujahrsempfangs der DFG in Berlin. Weil die Perspektiven bislang vage blieben, falle es Universitäten zusehends schwerer, Konkurrenzrufe aus dem Ausland abzuwehren.

Der DFG-Präsident äußerte die Erwartung, dass bis zum Juni dieses Jahres die Neuorganisation der Exzellenzinitiative stehe. Bis zur endgültigen Entscheidung über die Fortsetzung der Förderung ab 2018 müsse es dann für bereits geförderte Projekte eine Übergangsfinanzierung geben. 

Die DFG setzt bei der Fortführung des Wettbewerbs weiterhin auf die Einrichtung von "Exzellenzzentren" (vgl. Newsletter 7/2015). Sie sollen an die Stelle der bisherigen Förderlinien Graduiertenschulen und Exzellenzcluster treten und die Förderung von Spitzenforschung auch mit der des wissenschaftlichen Nachwuchses verbinden können. Außerdem soll es nach ihren Vorstellungen flexible Formate und Finanzzuweisungen je nach Forschungsvorhaben geben. Der institutionelle Wettbewerb zwischen den Universitäten soll erhalten bleiben. 

Strohschneider plädierte ferner für ein Entscheidungssystem, das "seinerseits höchsten Qualitätsansprüchen genügen müsse und auf der Grundlage wissenschaftlicher Qualitätsurteile zu wissenschaftsgeleiteten Förderentscheidungen führe". Weder politische Präferenzen noch fachliche oder regionale Proporze dürften eine Rolle spielen.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2016/pressemitteilung_nr_01/index.html

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Bundesinnenministerium will höheren Dienst nicht für Bachelor-Absolventen öffnen 

Das federführende Bundesinnenministerium lehnt es ab, die Beamtenlaufbahn des höheren Dienstes allgemein für Bachelorabsolventen zu öffnen, obwohl ein solcher Schritt im schwarz-roten Koalitionsvertrag fixiert worden ist. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf ein Schreiben des Ministeriums an die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Hubertus Heil und Michael Kretschmer. Wörtlich heißt es demnach, "eine breite Absenkung des Qualifikationsniveaus" stehe nicht zur Diskussion. Dies sähen die Innenverwaltungen der Länder gleichermaßen "kritisch". Vom "hohen Leistungsstandard in der Verwaltung" und von der "bestmöglichen Personalauslese" könne nur bei "zwingenden Gründen wie Bewerbermangel" abgewichen werden. 

Im Koalitionsvertrag von Union und SPD war vereinbart worden, die Voraussetzungen für den öffentlichen Dienst stärker an berufspraktischen Erfahrungen zu orientieren, beispielsweise sollten zumindest Bachelorabsolventen mit Promotion oder mehrjähriger Berufserfahrung Zugang zum höheren Dienst erhalten. Dadurch sollte erreicht werden, dass der Bachelor öffentlich als vollqualifizierender Abschluss gilt. 

Bereits Anfang der 2000er Jahre hatten Kultus- und Innenminister festgelegt, dass ein weiterführender Masterabschluss Zugangsvoraussetzung für den höheren Dienst sein soll. Für den Fortbestand dieser Regelung hatte auch die Arbeitsgemeinschaft höherer Dienst geworben, der der Deutsche Hochschulverband angehört.

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Quelle: istockphoto.com

Dialogorientiertes Serviceverfahren mit Akzeptanzproblemen

Drei Jahre nach dem offiziellen Start kommt das Dialogorientierte Serviceverfahren (DOSV) weiterhin nur schleppend voran (vgl. zuletzt DHV-Newsletter 7/2014). Dies geht laut "Süddeutscher Zeitung" aus einem Schreiben hervor, mit dem sich die Stiftung Hochschulzulassung an alle Rektoren gewandt hat. Demnach beteiligen sich gegenwärtig lediglich 89 Hochschulen mit 465 zulassungsbeschränkten Studiengängen an dem zentralen Vergabeverfahren. Es gibt jedoch insgesamt rund 4.000 Bachelor-Studiengänge, die mit einem Numerus clausus (NC) belegt sind. Die Betreiber des DOSV geben an, rund 150.000 Mehrfachzulassungen vermieden zu haben. Insbesondere im NC-Fach Psychologie gelinge es, Nachrück- und Losverfahren auszuschließen.

Hochschulleitungen begegnen dem DOSV nach wie vor skeptisch. Insbesondere fürchten sie, auf den dauerhaften Kosten des Verfahrens sitzen zu bleiben (vgl. zuletzt DHV-Newsletter 2/2015).

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Schwere Vorwürfe gegen Freiburger Sportmedizin

Bei der Aufklärung der Doping-Vergangenheit der Universität Freiburg ist die eingesetzte Untersuchungskommission laut eigenen Angaben auf einen "Forschungsskandal" gestoßen, der gravierende Folgen für die Sportmedizin und den gesamten Wissenschaftsbetrieb haben könnte. Es seien zahlreiche sportmedizinische Arbeiten mit zum Teil erheblichen wissenschaftlichen Mängeln entdeckt worden, teilte die Vorsitzende der Kommission, Professorin Letizia Paoli, am 6. Januar 2016 Presseberichten zufolge mit. Ob ein Zusammenhang zur Doping-Vergangenheit der Universität besteht, ließ die Kommission offen. Sie bat alle Wissenschaftler, die in die Forschungsarbeiten der Abteilung Sportmedizin von 1980 bis 2000 involviert waren, sich umgehend zu melden. Außerdem solle eine spezielle Task Force eingesetzt werden, um die Vorwürfe zu überprüfen.

Die Universität kündigte eine schonungslose Aufklärung der Vorwürfe an. Laut "Badischer Zeitung" zeigte sie sich aber verstimmt, dass Paoli "entgegen der vertraglichen Vereinbarungen" mit ihren Erkenntnissen an die Öffentlichkeit getreten sei. Eigentlich sei vereinbart worden, dass erst nach Abschluss der Kommissionsarbeit Details aus der laufenden Arbeit veröffentlicht würden. 

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Mängel in Medizinstudien

Viele medizinische Grundlagenstudien sind mangelhaft und können kaum überprüft werden. Das geht aus zwei Untersuchungen aus Deutschland und den USA hervor, die im Fachblatt "PLOS Biology" erschienen sind. Wissenschaftler der Charité fanden bei der Kontrolle von Schlaganfall- und Krebsstudien heraus, dass bei vielen Experimenten Versuchstiere aus Versuchen herausgenommen wurden und nicht mehr in die Analysen eingingen. Dahinter stecke jedoch keine betrügerische Absicht, sondern vor allem das "Wunschdenken" der Forscher. Zudem honoriere das Wissenschaftssystem insbesondere das Neue und Spektakuläre. Es spiele keine Rolle, ob man genaue Fallzahlen angebe oder neutrale Ergebnisse produziere. Mehr methodische Transparenz und strengere Qualitätsstandards für die Veröffentlichung in Fachjournalen seien daher unerlässlich.

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Neues Hochschulgesetz

(Hen.) Ungeachtet heftiger Proteste der Landesrektorenkonferenz und der Opposition haben die Regierungsfraktionen am 17. Dezember 2015 im schleswig-holsteinischen Landtag die Reform des Hochschulgesetzes verabschiedet. Die Spitzen der Universitäten und Fachhochschulen fühlten sich durch erst kürzlich bekanntgewordene Änderungen übergangen und forderten eine zweite Anhörung. Das lehnten SPD, Grüne und SSW ab.

Das Gesetz sieht unter anderem die Einführung eines sogenannten "Promotionskollegs" vor, welches erleichterte Möglichkeiten zur Promotion von Fachhochschulabsolventen und zur Promotionsbetreuung von "forschungsstarken" Fachhochschulprofessoren bieten soll. Darüber hinaus wird ein Erweiterter Senat neu ins Gesetz eingeführt, dem neben beratenden Funktionen Entscheidungen über Würden und Ehrungen zufallen sollen und dem weitere Befugnisse durch den Senat zugewiesen werden können, sofern diese nicht die Freiheit von Forschung und Lehre betreffen. Mehr Transparenz soll dadurch enstehen, dass die Senatssitzungen der Hochschulen zukünftig grundsätzlich öffentlich durchgeführt werden. Die Anwesenheitspflicht von Studierenden in Lehrveranstaltungen wird abgeschafft. Außerdem werden die Entscheidungsbefugnisse des Hochschulrats zugunsten des Senats deutlich zurückgenommen. Zukünftig erhält der Senat insbesondere die Befugnis, sowohl über die Struktur- und Entwicklungsplanung der Hochschule als auch die Grundsätze für die Verteilung der Finanzen und Sachmittel sowie der Personalausstattung zu beschließen. 

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Rektorenwahl gescheitert

Nach monatelanger Kontroverse ist das laufende Verfahren zur Besetzung des Rektorenamtes an der Universität Leipzig endgültig geplatzt. Mit dem Bremer Althistoriker Professor Tassilo Schmitt zog auch der zuletzt verbliebene Kandidat seine Bewerbung zurück. Im Dezember hatte bereits Professor Eduard Mühle, Historiker an der Universität Münster, erklärt, nicht mehr für den Rektorenposten zur Verfügung zu stehen.

Die Wahl war von Beginn an umstritten, weil der Hochschulrat die amtierende Rektorin Professorin Beate Schücking trotz eines freien Listenplatzes nicht wieder vorgeschlagen und stattdessen lediglich Mühle und Schmitt nominiert hatte. Schücking, die seit 2011 an der Spitze der Universität steht und deren Amtszeit Februar 2016 endet, hatte wiederholt ihr Interesse an einer weiteren Amtszeit geäußert (vgl. Newsletter 8/2015). Das Amt soll nun neu ausgeschrieben werden.

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Konrad Lorenz: Universität widerruft Ehrendoktorwürde

Die Universität Salzburg hat dem 1989 verstorbenen Medizinnobelpreisträger Professor Konrad Lorenz postum die Ehrendoktorwürde entzogen. Der Verhaltensforscher habe aktiv nationalsozialistisches Gedankengut verbreitet und das im Verfahren zur Verleihung der Ehrendoktorwürde im Jahr 1983 verschwiegen, begründete die Universität ihre Entscheidung. Die Ehrendoktorwürde wurde aus demselben Grund auch dem deutschen Juristen Professor Wolfgang Hefermehl aberkannt. Die Universität Salzburg überprüft seit 2014 ihre früheren Laureaten auf ihr Verhalten während des Nationalsozialismus.
http://www.uni-salzburg.at/index.php?id=41747&newsid=11337&b=52
http://www.uni-salzburg.at/index.php?id=52541&L=0%27A%3D0&newsid=11267&f=0&group=2015

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Forschung und EU-Datenschutz

Daten, die für wissenschaftliche Zwecke erhoben werden, können auch über einen ursprünglichen Erhebungszweck hinaus genutzt werden. Das sieht ein Kompromiss vor, auf den sich nach Angaben des Rats für Sozial- und Wirtschaftsdaten die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und der Ministerrat geeinigt haben. Der Entwurf einer neuen EU-Datenschutzverordnung sieht demnach vor, dass Anonymisierung und Pseudonymisierung eine detaillierte Auswertung von Datensätzen und ihre Verknüpfung ermöglichen sollen.

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Zentren für Islamische Theologie: Weitere Förderung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) setzt die Förderung der Islamischen Theologie an deutschen Universitäten fort. Das BMBF folgt damit dem Votum eines internationalen wissenschaftlichen Gremiums, das die Zentren für Islamische Theologie gerade begutachtet hat. Die Zentren wurden 2011 und 2012 an den Universitäten Tübingen, Münster, Osnabrück, Frankfurt am Main und Erlangen-Nürnberg gegründet und zunächst für fünf Jahre vom BMBF mit insgesamt knapp 20 Millionen Euro unterstützt. Weitere fünf Jahre der Förderung werden sich nun anschließen.

Die Unterstützung des BMBF umfasst Professuren, theologische und interdisziplinäre Nachwuchsgruppen, internationale Kooperationen und Tagungen. Die Verantwortung für den Aufbau und dauerhaften Betrieb liegt bei den Ländern und den Hochschulen. Die Zentren bilden den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie islamische Religionslehrerinnen und -lehrer für den Schulunterricht aus. Derzeit sind rund 1800 Studierende an den fünf vom BMBF geförderten Standorten für Islamische Theologie eingeschrieben.
https://www.bmbf.de/de/islamische-theologie-in-deutschland-verankern-2356.html

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Anklage gegen 179 Professoren

Gegen 179 Professoren von 110 koreanischen Universitäten hat die Staatsanwaltschaft in Südkorea Anklage wegen Verletzung des Urheberrechts erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, alte, von anderen Autoren verfasste Lehrbücher unter eigenem Namen noch einmal veröffentlicht zu haben. Um Plagiate zu vertuschen, sei auf der Umschlagseite nur der Name auf dem Titel geändert worden. Verlage sollen diesen Schwindel teilweise geduldet haben.

82 Akademiker, die sich fälschlicherweise als Autoren ausgaben, wurden bereits zu Geldstrafen in Höhe von drei bis zehn Millionen Won (ca. 2.300 bzw. 7.800 Euro) verurteilt. Für die meisten Professoren dürften zusätzliche Disziplinarverfahren an ihren Hochschulen hinzukommen.

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Nach Regierungskritik: Wissenschaftler im Visier der Justiz

Wegen der Forderung nach einem Ende der türkischen Militäroffensive in den Kurdengebieten sind Medienberichten zufolge mindestens 18 türkische Wissenschaftler unter dem Vorwurf der "Terrorpropaganda" verhaftet worden. Gegen weitere Wissenschaftler wird wegen "Beleidigung des Staates" ermittelt. 

Rund 1.200 Wissenschaftler von rund 90 Universitäten hatten zuvor einen öffentlichen Aufruf unterzeichnet, in dem sie von der Regierung verlangten, die Gewalt in den überwiegend von Kurden bewohnten Gebieten zu beenden und die im Sommer abgebrochenen Friedensverhandlungen wieder aufzunehmen. Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte ihnen daraufhin vorgeworfen, sich mitschuldig an den Verbrechen der Arbeiterpartei Kurdistans zu machen. Er hatte zugleich Justiz und die Universitäten dazu aufgerufen, gegen die Unterzeichner der Petition vorzugehen, die er des "Verrats" bezichtigte.

Die Rektorenkonferenzen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz kritisierten die Repressionen der türkischen Regierung gegen Unterzeichner des Aufrufs und forderten den Schutz der Meinungsfreiheit in der Türkei. 
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/rektorenkonferenzen-kritik-am-umgang-mit-regierungskritischen-wissenschaftlern-in-der-tuerkei-3886/

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Wissenschaftler als Flüchtlinge I

(Uf.) Die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung, die vom Auswärtigen Amt sowie privaten Stiftungen finanziert wird, bietet Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland die Möglichkeit, Fördermittel zur Aufnahme politisch verfolgter Forschender zu beantragen (vgl. Newsletter 11/2015). Ein Begleitprogramm fördert den Erfahrungsaustausch zwischen interessierten Einrichtungen unter Einbindung von Experten des "Scholars at Risk Network" und des "Scholar Rescue Fund" des Institute of International Education. In der Zeit vom 15. Dezember 2015 bis 31. März 2016 besteht die Möglichkeit der Antragstellung; 20 Stipendien werden zur Verfügung gestellt. 
Weitere Informationen zur Philipp Schwartz-Initiative finden Sie unter: 
https://www.humboldt-foundation.de/web/philipp-schwartz-initiative.html 

Für Fragen wenden Sie bitte an Frau Dr. Barbara Sheldon oder Herrn Frank Albrecht unter schwartz-initiative@avh.de.

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Wissenschaftler als Flüchtlinge II

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) will aus ihren Heimatländern geflohenen  Wissenschaftlern die Mitarbeit in DFG-geförderten Forschungsprojekten erleichtern. Zur kurzfristigen Integration von Flüchtlingen aller wissenschaftlichen Qualifikationsstufen können Hochschulen und Projektleitungen Zusatzanträge auf Stellen oder Gastmittel stellen, teilte die DFG mit. Für die längerfristige Einbindung von wissenschaftlich bereits etablierten Personen könne die Fördergesellschaft zum einen Aufenthalts- und Reisekosten und zum anderen eine Vergütung gewähren. Darüber hinaus könnten geflohene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch direkt an Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereichen und anderen DFG-geförderten Verbundprojekten beteiligt werden. Wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die jeweiligen Projekte eingebunden würden, liege in der Verantwortung der Projektleitungen und Hochschulen, so die DFG.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2015/pressemitteilung_nr_59/index.html

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Quelle: istockphoto.com

Plädoyer für eine realistische Flüchtlingspolitik

Bildung in Form von Sprache und Qualifikation ist der Schlüssel zur Integration von Flüchtlingen am deutschen Arbeits­markt und damit letztlich auch in die Gesellschaft. Wie aber steht es um das durchschnittliche Bildungs- und Qualifikationsniveau der Flüchtlinge? Eine Analyse aus bildungsökonomischer Sicht gibt Professor Ludger Wößmann in der Januar-Ausgabe von "Forschung & Lehre".
Zum Beitrag:
http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/?p=20106

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Quelle: istockphoto.com

Deutscher Hochschulfundraisingpreis

Der Deutsche Hochschulverband lobt in diesem Jahr erstmals den Deutschen Hochschulfundraisingpreis aus. Mit der Auszeichnung sollen Best Practice-Beispiele prämiert werden, die herausragende Kreativität bei der Entwicklung von Fundraising-Kampagnen, besondere Erfolge bei der Förderergewinnung, exzellente Aufbauleistung oder Fördererkultivierung bzw. vergleichbare Leistungen im Bereich des Hochschulfundraisings unter Beweis gestellt haben. Bewerben können sich staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen sowie Universitätsklinika in Deutschland.

Einzureichen sind Kampagnen ab einem Fördervolumen von 500.000 Euro p.a. zur nachhaltigen Finanzierung eines Förderprojekts, z.B. Lehrstuhl, Professur, Institut, Berufungsfonds.

Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro verbunden, das zweckgebunden für das Hochschulfundraising oder ein laufendes Fundraisingprojekt zu verwenden ist. Die Verleihung erfolgt im Rahmen des DHV-HRK-Frundraising-Symposiums am Montag, den 4. April 2016, in Berlin.

Schirmherr des Symposiums und Preisgeldstifter ist das Unternehmen rheform.

Bewerbungen und Vorschläge können bis zum 28. Februar 2016 beim DHV eingereicht werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Zur Ausschreibung:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/funds-consult/hochschulfundraisingpreis.pdf

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Leadership in Academia - Bitte um Beteiligung an einer Umfrage

Wissenschaftliche Mitarbeiter an der Professur für Forschungs- und Wissenschaftsmanagement der TU München bitten um Beteiligung an einer wissenschaftlichen Befragung zum Thema Mitarbeiterführung in Wissenschaft und Forschung. Dieses Thema hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen, ist bisher aber noch wenig erforscht. Bitte helfen Sie dabei, diese Lücke zu schließen.

Die Befragung richtet sich an wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland beschäftigt sind, und nimmt fünf bis zehn Minuten Zeit in Anspruch. Alle Angaben sind anonym. Rückschlüsse auf einzelne Personen sind zu keinem Zeitpunkt möglich. Ziel der Befragung ist es, einen systematischen Einblick in die gegenwärtige Führungspraxis in Wissenschaft und Forschung an Hochschulen in Deutschland zu gewinnen.

Der Link zur Umfrage lautet: 
http://ww3.unipark.de/uc/Caterina_Paletta_TUM/e766/

Bei Fragen und Anmerkungen stehen gerne zur Verfügung:

Armin Pircher Verdorfer (armin.pircher-verdorfer@tum.de)
Caterina Paletta  (caterina.paletta@tum.de)
Kristin Knipfer (kristin.knipfer@tum.de)

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Karriere


Quelle: istockphoto.com

Deutschland bei ERC-Starting Grants Spitzenreiter

50 deutsche Nachwuchswissenschaftler haben im Jahr 2015 einen ERC-Starting-Grant erhalten. Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, liegt Deutschland damit europaweit an erster Stelle, gefolgt von Wissenschaftlern aus Italien und Frankreich, die 31 bzw. 24 ERC-Starting-Grants einwarben. Von den 429 Millionen Euro, die in diesem Jahr als Stipendien vergeben wurden, gingen 70 Millionen Euro an Universitäten und Forschungseinrichtungen in Deutschland. Die Preisträger erhalten 1,5 bis zwei Millionen Euro, um eine eigene Forschungsgruppe aufzubauen. Von knapp 3.000 Projektanträgen wurden mit 291 knapp zehn Prozent gefördert.

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"ProBe": Neues Consulting-Angebot zur Begutachtung von Verbundprojekten

"ProBe - Consulting zur Begutachtung von Verbundprojekten" ist ein neues Consulting-Angebot, das der Deutsche Hochschulverband in Kooperation mit "Scholz - consulting training coaching" und "Körper&Sprache" zum 1. Januar 2016 gestartet hat. Es richtet sich an Forschergruppen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaft, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Hochschulleitungen und soll ihnen dabei helfen, Forschungsergebnisse vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.

In der Regel werden Verbundprojekte in zweistufigen Verfahren begutachtet: Auf eine erfolgreiche Begutachtung der schriftlichen Antragsunterlagen folgt die abschließende Begutachtung in einem interaktiven Prozess, sei es in Form einer Begehung am Standort des Vorhabens, sei es in Form einer Präsentation der Antragstellenden vor einer Gutachterkommission in einem externen Rahmen. 

Mit "ProBe" werden Wissenschaftler bei der Optimierung ihres Auftritts unterstützt. Mit Hilfe von zwei Coaches wird die Begehungssituation simuliert und anschließend analysiert. Dabei wird die Stimmigkeit von Einzel- und Gruppendarstellung überprüft und ein kongruenter Auftritt in Gestik, Mimik und gesprochenem Wort eingeübt. Ebenso erfolgt ein Abgleich der Darstellung von Förder- und strategischen Zielen sowie angestrebten Resultaten der Projektgruppe mit den Perspektiven und Kriterien einer Gutachterkommission. Auch der bestmögliche Zuschnitt der Präsentationsinhalte auf die Anforderungen von Förderorganisationen und -programmen wird erörtert.
Weitere Informationen zu "ProBe" gibt es unter:  
www.consulting-ProBe.de

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Barometer


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Mehrheit sieht Nachholbedarf bei Chancengleichheit

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Dezember-Ausgabe gefragt, ob für die Chancengleichheit im Wissenschaftsbereich zu wenig getan werde. 64,3 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 35,7 Prozent mit Nein.

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Universität Salzburg: War der Entzug der Ehrendoktorwürde von Konrad Lorenz richtig?

Die Universität Salzburg hat dem verstorbenen Medizinnobelpreisträger Professor Konrad Lorenz wegen seines Verhaltens während des Nationalsozialismus postum die Ehrendoktorwürde entzogen. Ist diese Entscheidung richtig?

Zur Abstimmung: 
www.hochschulverband.de 

 

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Recht aktuell


Quelle: istockphoto.com

W-Besoldung: OVG Rheinland-Pfalz billigt teilweise Konsumtion der Leistungsbezüge

(Det.) Mit Urteil vom 15. Dezember 2015 (Az.: 2 A 11055/14) hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz entschieden, dass die im rheinland-pfälzischen Landesbesoldungsgesetz vorgesehene teilweise Konsumtion der Leistungsbezüge weder unter dem Gesichtspunkt der hergebrachten Grundsätze des Hochschullehrerbeamtenrechts noch der Eigentumsgarantie, des allgemeinen Gleichbehandlungsgebots oder des rechtsstaatlich gebotenen Vertrauensschutzes verfassungsrechtlich zu beanstanden sei. Damit liegt zu der im Bund und in den Ländern "nachgebesserten" W-Besoldung neben drei erstinstanzlichen Entscheidungen nun auch die erste oberverwaltungsgerichtliche Entscheidung vor. Zu berücksichtigen ist freilich, dass Rheinland-Pfalz in Reaktion auf den Karlsruher Richterspruch vom 14. Februar 2012 die Grundgehälter in der Besoldungsgruppe W2 zum 1. Januar 2013 lediglich um 240 Euro erhöht hatte und ein konsumtionsfreier Sockelbetrag von 150 Euro vorgesehen worden war. Mithin wirkte sich die Konsumtion lediglich in Höhe von 90 Euro monatlich brutto aus. 

In der Begründung des Urteils mussten sich die Richter aufgrund dieser gesetzlichen Lage zwar nicht mit dem Modell einer "Vollkonsumtion" bereits erworbener Leistungsbezüge infolge der Erhöhung der Grundgehälter auseinandersetzen. Gleichwohl gibt es Anhaltspunkte dafür, dass eine Teilkonsumtion mit einem unantastbaren Sockelbetrag - so wie in Rheinland-Pfalz - auch aus Sicht der Richter zumindest unproblematischer zu rechtfertigen ist als eine vollständige Verrechnung bereits erworbener Leistungsbezüge infolge der gesetzlichen Erhöhung der Grundgehälter. Zu dem Gesichtspunkt des sogenannten Vertrauensschutzes stellten die Richter fest: "Die rückwirkende Kürzung der Leistungsbezüge fällt zusammen mit der ebenfalls rückwirkend erfolgenden Erhöhung des Grundgehaltes. Unter dem Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes sind diese beiden Aspekte nicht isoliert, sondern zusammen zu beachten. Denn dadurch, dass eine nominale Kürzung der Besoldung nicht eintritt - "unter dem Strich" verbleibt dem Kläger vielmehr sogar ein Plus in Höhe von 150 Euro monatlich - konnte sein Vertrauen in eine bestimmte Höhe der Bezüge schon im Ansatz nicht erschüttert werden". 

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Quelle: istockphoto.com

Sachsen: Wegfall des Weihnachtsgeldes im Jahr 2011 verfassungswidrig

(Hell.) Das Bundesverfassungsgericht hat mit Beschluss vom 17. November 2015 (Az.: 2 BvL 5/13 u. a.) entschieden, dass der Wegfall des Weihnachtsgeldes (juristisch: Sonderzahlung) in Sachsen im Jahr 2011 verfassungswidrig war. Der Beschluss bezieht sich formell auf sächsische Beamtinnen und Beamte der Besoldungsgruppe A 10 bezogen auf das Jahr 2011. Deren Besoldung unterschreite, bedingt durch den ersatzlosen Wegfall des Weihnachtsgeldes im Jahr 2011, das "Mindestmaß amtsangemessener Alimentation". Es spricht einiges dafür, dass auf dieser Basis auch die Besoldung aller anderen Besoldungsgruppen in Sachsen seit dem Jahr 2011 verfassungswidrig gering sein könnte. Der Freistaat Sachsen ist nun gehalten, verfassungskonforme Regelungen mit Wirkung spätestens vom 1. Juli 2016 an zu treffen. Zugleich hat das Bundesverfassungsgericht die Grundgehaltssätze der Besoldungsgruppe A9 in Nordrhein-Westfalen in den Jahren 2003 und 2004, der Besoldungsgruppen A12 und A13 im Jahr 2003 sowie der Besoldungsgruppen A9 in Niedersachsen im Jahr 2005 für mit dem Grundgesetz vereinbar erklärt. Auch in diesen Ländern waren Sonderzahlungen weggefallen bzw. gekürzt worden.   

Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichts vom 18. Dezember 2015:
http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2015/bvg15-095.html

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Personalia


Quelle: HU Berlin

Neue Präsidentin

Die brandenburgische Wissenschaftsministerin Professorin Sabine Kunst wird neue Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie soll zum Sommersemester die Nachfolge von Professor Jan-Hendrik Olbertz antreten. Die ehemalige Präsidentin der Universität Potsdam, die von 2010 bis 2011 auch Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes war, kam zum Zuge, nachdem der Würzburger Mediziner Professor Martin Lohse seine Kandidatur für das Präsidentenamt zurückgezogen hatte.

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Quelle: astro.uni-koeln.de

Gay-Lussac-Humboldt-Preis

Professor Stephan Schlemmer, Experimentalphysiker an  der Universität zu Köln, ist einer der zwei Preisträger des Gay-Lussac-Humboldt-Preises des Jahres 2015. Der Preis wird am 22. Januar, dem Jahrestag des Élysée-Vertrages zwischen Deutschland und Frankreich, an ausgezeichnete Forscher verliehen, die sich neben herausragender Forschung um die deutsch-französische Wissenschaftskooperation verdient gemacht haben. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert und wird seit 1983 gemeinsam von der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem französischen Hochschul- und Forschungsministerium an Forscher beider Länder vergeben.

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Quelle: nyu.edu

Schader-Preis 2016 

Professorin Christine Landfried erhält den diesjährigen Schader-Preis, der mit 15.000 Euro dotiert ist. Die Politikwissenschaftlerin ist Inhaberin des Max-Weber-Lehrstuhls für Deutschland- und Europastudien an der New York University. Die Schader-Stiftung zeichnet jährlich Forscherinnen und Forscher aus, die mit wissenschaftlicher Arbeit und öffentlichem Wirken wichtige Beiträge für die Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare im Februar 2016

 Die W-Besoldung - Chancen und Risiken
Bonn, Montag, 1. Februar 2016, 10:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/632.html
 

Die Steuererklärung für Wissenschaftler
Mannheim, Montag, 1. Februar 2016, 11:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/911.html

Versorgung und Vorsorge
Bonn, Dienstag, 2. Februar 2016, 11:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1394.html

Potentiale nutzen! - Geistes und Sozialwissenschaften
Düsseldorf, Donnerstag/Freitag, 4./5. Februar 2016
Donnerstag, 9:30 Uhr bis Freitag, 16:30 Uhr 
http://www.hochschulverband.de/cms1/617.html

Die Professur - Rechte und Pflichten
Mannheim, Donnerstag, 11. Februar 2016, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1437.html

Gemeinsame Berufungen
Mannheim, Freitag, 12. Februar 2016, 10:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1393.html

Verhandlungen bei Erstberufung
Mannheim, Dienstag, 16. Februar 2016, 11:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/630.html

Forschungsförderung strategisch nutzen
Mannheim, Mittwoch, 17. Februar 2016, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/646.html

Bau- und Liegenschaftsmanagement an Hochschulen
Bonn, Donnerstag, 18. Februar 2016, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1399.html

Selbsteinschätzung - Fremdbild - Feedback
Bonn, Montag, 29. Februar 2016, 11:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/foerderprogramm.html

 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Publikationen


Neuerscheinung:

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Wissen Sie, wie man "Berufungsliste", "Blockseminar" oder "Präsenzstudium" ins Englische übersetzt? Oder welche Entsprechung der Ausdruck "die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen beantragen" im Englischen findet?

Das "Wörterbuch Hochschule" ist ein verlässliches Nachschlagewerk zur Lösung derartiger sprachlicher Aufgaben in allen Bereichen des Hochschullebens. Es richtet sich vor allem an: 

- deutschsprachige Wissenschaftler und Studierende
- englischsprachige Wissenschaftler und Studierende
- Übersetzer.

Das Fachwörterbuch enthält ca. 9.000 Stichwörter im deutsch-englischen und ca. 14.000 Stichwörter im englisch-deutschen Teil. Dabei geht es um:

-  Fachausdrücke aus den Bereichen Hochschulmanagement, öffentliches Recht, Forschung, Lehre, Bewerbung und Berufung, Einwerbung von Fördermitteln, Bibliothekswesen
- allgemeinsprachliche Wörter, die in Publikationen und Diskussionen zum Thema Hochschule häufig gebraucht werden. 

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie. 

Gebundene Ausgabe, 2015, 476 Seiten, 19,90 Euro (D) inkl. Porto, für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 17,90 Euro inkl. Porto.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, Tel.: 0228/902 66 66, Fax: 0228/902 66 80 oder per Mail: dhv@hochschulverband.de 

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Neuauflage des Handbuchs für den wissenschaftlichen Nachwuchs

(Uf.) Die 12. Auflage des Handbuchs für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist im September 2015 erschienen. Das Handbuch für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist eine Zusammenstellung von relevanten Texten, Aufsätzen, Vorschriften, Statistiken und Zahlen, die für den wissenschaftli­chen Nachwuchs von Bedeutung sind. Es umfasst aktuelle Zahlen zum Frauenanteil, zum Anteil der Habilitationen, zur heutigen Personalstruktur, zum Berufsbild, zur Professorenmobilität, Aufsätze zur Nachwuchsförderung mit aktuellen Vorschlägen, zu Möglichkeiten des Tenure Tracks, Beiträge zur W-Besoldung mit Konsequenzen in der Ausgestaltung der Länder und zahlreiche weitere Informationen. 

Das Handbuch ist zum Preis von 15,- Euro inklusive Versandkosten (beim Versand im Inland) über den DHV zu bestellen. 

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: Sicherheit an deutschen Hochschulen 
Christian von Coelln: Die Verantwortung des einzelnen Hochschullehrers für die Sicherheit 
 
Alexander Noyon: Warnzeichen erkennen 
Konflikt- und Bedrohungsmanagement an deutschen Hochschulen 
 
Urte Ketelhön/Ingo Holzkamm: Arbeitsschutz und Hochschulalltag 
Perspektiven der Arbeitssicherheit an deutschen Hochschulen 
 
Karl-Heinz Schlosser: Stromausfall an der Ruhr-Universität 
Folgen und Erkenntnisse 
 
Katherine Timmel: Frühwarnsystem für den Campus 
Die ETH Zürich setzt auf Bedrohungsmanagement 
 
Weitere Beiträge: 
 
Christian Hillgruber/Christian Marzlin: Ohne gesetzliche Grundlage 
Warum die Exzellenzinitiative in ihrer bisherigen Form nicht fortgeführt werden darf 
 
Pro & Contra Berufsbezeichnung "Ingenieur" 
Hans-Ullrich Kammeyer/Hubertus Brauer: Was die Ingenieurkammern prüfen wollen 
Horst Hippler: Keine hochschulfremde Überprüfung 
 
Günter Krampen: Vom Passiv zum Aktiv? 
Ich-Tabu oder Selbstdarstellung in wissenschaftlichen Texten 

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker


DHV-Mitgliederwerbekampagne "30.000 bis 2017"

(Wi.) Dem DHV gehören derzeit bereits über 29.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Jetzt will der DHV durchstarten:

Seit dem 1. Januar 2015 läuft eine Mitgliederwerbekampagne mit dem Ziel, 2017 das 30.000ste DHV-Mitglied zu begrüßen.

Bitte beteiligen Sie sich an dieser Kampagne! Helfen Sie mit, die Zukunft Ihrer Berufsvertretung zu sichern.

Unter allen Mitgliedern, die seit dem 1. Januar 2015 bis zum Kampagnenende mindestens ein neues Mitglied geworben haben, und unter allen neuen Mitgliedern, die im genannten Zeitraum DHV-Mitglied werden, wird ein Preis im Wert von jeweils 1.000 Euro verlost.

Näheres dazu unter: 
http://www.hochschulverband.de/cms1/1409.html

 

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Verstorbener Schwermetaller als Namenspatron für neues chemisches Element?

Der verstorbene Sänger und Bassist der britischen Heavy Metal Band "Motörhead", Ian Fraser "Lemmy" Kilmister, soll nach dem Willen seiner Anhänger Namensgeber eines neuen Elements im Periodensystem sein. Eine Petition, die dazu aufruft, eines der vier neuen superschweren Elemente "Lemmium" zu nennen, fand zahlreiche Unterstützer.

Die für das Periodensystem zuständige International Union of Pure and Applied Chemistry (IUPAC) hatte die vier neuen Elemente Ende Dezember 2015 offiziell bestätigt. Die Entdeckung des Elements mit der Ordnungszahl 113 wurde japanischen Wissenschaftlern zugeschrieben, die Entdeckung der Elemente mit den Ordnungszahlen 115, 117 und 118 einem US-russischen Forscherteam. Die Forscher können nun Namen vorschlagen. Eine Entscheidung will die IUPAC in den kommenden Monaten fällen.

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) Sci-Views: Videos aus der Wissenschaft

Am 15. Januar 2016 ist der Heidelberger Verlag Spektrum der Wissenschaft mit seinem neuen Portal für populärwissenschaftliche Webvideos offiziell an den Start gegangen. Die Seite www.SciViews.de präsentiert einem wissenschaftlich interessierten Publikum sehenswerte Webvideos, die von einer Fachredaktion aus zahlreichen Quellen im Internet ausgewählt und den Nutzern vorgestellt werden. Seien es Filme zur Kometenmission Rosetta, Animationen über Gentechnik oder Beiträge von Forschungseinrichtungen, die ihre Arbeit präsentieren - die Themen auf SciViews.de decken alle Disziplinen der Naturwissenschaften ab. Die SciViews-Redaktion lädt darüber hinaus Wissenschaftsjournalisten und -blogger ein, kurze Rezensionen von Videos zu verfassen. SciViews-Redaktionsleiter Thilo Körkel nennt die Ziele der Plattform: "Einerseits wollen wir Nutzer auf Wissenschaftsthemen neugierig machen, andererseits gewinnen wir wissenschaftliche Institutionen als zahlende Partner, die über SciViews ein breiteres Publikum für ihre Wissenschaftsvideos erreichen wollen." Mit an Bord sind unter anderem Nature, das Helmholtz-Zentrum Berlin, die Webplattform dasgehirn.info und die Universität Innsbruck. In den kommenden Monaten kommen weitere Partner hinzu, darunter die Lindauer Nobelpreisträgertagungen.

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DHV und Hugendubel   

(Gü.) Das Angebot digitaler Inhalte steigt stetig. Wir filtern für Sie die richtigen und relevanten Inhalte über alle Verlage und Dienstleister. Erwarten Sie im Detail:
Egal ob Neuerscheinungen, Klassiker, Fachbücher oder Bestseller - in unserem Portal finden Sie ca. 400.000 eBooks aus über 1200 Verlagen. Diese sind komplett über unseren bibliographischen Katalog erschlossen. 

Wir arbeiten für Sie mit allen wichtigen Verlagen und Fachbuchlieferanten zusammen. Dadurch sind wir in der Lage, Ihnen punktgenaue digitale Angebote nach Ihren inhaltlichen Vorgaben zu unterbreiten. Neben der Lieferung von eBooks und eJournals stehen dabei vor allem Themenpakete und Datenbanklösungen im Fokus.

In enger Zusammenarbeit mit unseren Contentpartnern und digitalen Großhändlern entwickeln wir für Sie das passgenaue und plattformunabhängige Modell für den Einsatz digitaler Inhalte. Wir kümmern uns dabei um den kompletten Prozess der Recherche und Besorgung sowie die technische Abwicklung Ihrer Aufträge und Anfragen.

Hugendubel Fachinformationen - Wir sind für Sie da!

Unsere Buchhandlungen, Kontaktdaten und Ansprechpartner finden Sie unter: www.hugendubel.info/stores

Sie erreichen uns zentral per Mail unter info@hugendubel.info oder unter der Rufnummer 089/30757575.

Haben Sie individuelle Wünsche?

Sehr gern steht Ihnen unser Vertriebsleiter, Herr Thomas Falk, unter Tel.: 0151/14010903 oder t.falk@hugendubel.info zur Verfügung.

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DHV und FloraPrima

(Gü.) FloraPrima ist einer der führenden Online-Blumenversender mit weltweitem Versand und 24-Stunden-Lieferservice. Von Blumensträußen bis zu Pflanzen und Geschenken - FloraPrima bietet aus einem umfangreichen Sortiment von über 129 Produkten immer genau den richtigen Blumengruß für jede Gelegenheit und Geldbeutel. 

FloraPrima garantiert, ausschließlich frische und erstklassige Ware zu verarbeiten, und dass die Blumensträuße immer topfrisch geliefert werden. Täglich frische Anlieferungen von ausgewählten Blumenzüchtern aus aller Welt gewährleisten die gleichbleibend hohe Qualität der verschickten Blumensträuße. Eine speziell entwickelte, attraktive Frischverpackung schützt den Blumenstrauß bei seiner Anlieferung vor Hitze, Kälte und Transportschäden. Es wird außerdem mit einer Sieben-Tage-Frischegarantie geworben. Sie erhalten Ihren Strauß wie abgebildet, inklusive einem Beutel Blumennahrung und einer Pflegeanleitung in einem attraktiven Geschenkkarton. Und wenn die Blumen doch einmal auf dem Transport gelitten haben sollten, findet FloraPrima immer eine Lösung, um ihre Kunden zufrieden zu stellen.

Die Blumensträuße werden immer so geliefert, wie im Shop abgebildet. Änderungen der Arrangements sind zwar nicht möglich, dafür lässt die große Auswahl keine Wünsche offen. Außerdem können unter der Rubrik "Rosen in beliebiger Menge" jede gewünschte Menge mit zehn bis 100 Rosen in mehreren Farben bestellt werden. Ein besonderer Service ist die kostenlose Glasvase, die zu jedem Blumenstrauß beigelegt wird. 

Eine Übersicht über unser gesamtes Angebot finden Sie unter:

https://www.floraprima.de/

Für Fragen stehen wir Ihnen per Mail unter info@floraprima.de oder Telefon unter 01806 455 615 gerne zur Verfügung. 

So sind wir persönlich erreichbar:
Montag bis Freitag von 6:30 bis 22:00 Uhr
Samstag von 6:30 bis 18:00 Uhr
Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr

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DHV und Seminaris 

(Gü.) "Kurz & Gut"-Arrangements mit attraktiven Sonderpreisen 

Jetzt ist Buchungszeit für Reisen und kleine Auszeiten. Und Kurzurlaube sorgen für positive Energien: Im Winter locken Wellness-Programme, im Sommer Outdoor-Erlebnisse. Schöne Ideen dazu liefert die Seminaris-Gruppe im neuen "Kurz & Gut 2016" mit exklusiven Sonderpreisen für DHV-Mitglieder und mitreisende Freunde.

Vielfalt ist Trumpf: Romantische Gassen und einen Blick ins Brauereimuseum bietet das Arrangement "Hopfen & Malz" vom Seminaris Hotel Lüneburg; den "Frühling in Berlin" inklusive einen Besuch des Botanischen Gartens kann man im Seminaris Campushotel Berlin buchen. Und wer das königliche Potsdam, Schloss Sanssouci und Co. sportlich entdecken möchte, ist mit den Fahrrad-Arrangements vom Seminaris Seehotel Potsdam und avendi Hotel am Griebnitzsee gut beraten. 

Um attraktive "Plus"-Bausteine wie zum Beispiel die Besichtigung des Konrad-Adenauer-Hauses oder den Besuch eines Weinfestes kann man das zwei- oder dreitägige Basispaket "Bad Honnef Plus" im Seminaris- und avendi-Hotel Bad Honnef ergänzen. Das Seminaris Hotel Bad Boll am Rande der Schwäbischen Alb geht mit "Wellness für Körper & Seele" und dem "Sommer der Verführungen" ins Rennen. On top: Auf diverse Arrangements gibt es attraktive Frühbucher-Boni und Sparpreise - was will man mehr?

Alle Infos über sales@seminaris.de oder Telefon: (04131) 713-888.

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DHV und Merkana

(Gü.) Vergangenes Jahr, neue Reisen, bewährte Preise! 

Und ehe wir uns versehen, ist 2015 passé. Aber da wartet das neue Jahr 2016 wie ein unbeschriebenes Blatt darauf, mit Erlebnissen, Abenteuern und  neuen Geschichten befüllt zu werden. Ja genau, wir sprechen vom REISEN. Packt Sie nicht schon die Vorfreude? Entspannen unter Palmen auf Mauritius, fremde Kulturen erfahren in Kambodscha oder doch lieber eine abenteuerliche Safari durch die Weiten Tansanias? 

Sagen Sie's uns und profitieren Sie noch bis zum 31. Januar 2016 von den attraktiven Frühbucherpreisen und sichern Sie sich damit Ihren Reisetraum für 2016!

Ihre exklusiven DHV-Vorteile:
Sechs Wochen nach Reiserückkehr erhalten DHV-Mitglieder eine Rückerstattung bei Pauschalreisen aus dem Sortiment des Reisebüros zurück. Bei Kreuzfahrten aus dem Sortiment gilt dies für die Kreuzfahrtpassage. DHV-Mitglieder profitieren des Weiteren von sehr guten Flug-, Bahn- und Gruppenkonditionen.

Gerne beraten wir Sie zu Ihrer nächsten Urlaubsreise auch persönlich in unserer "ReiseVilla". 

Merkana - Ihr Verbandsreisebüro
Thüringsberg 20
42897 Remscheid
Tel.: 02191 9288-0
dhv@merkana.de

www.merkanareisen.de

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Newsletter-Archiv

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe
Dr. Hubert Detmer (Det.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Martin Hellfeier (Hell.)
Dr. Sven Hendricks (Hen.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

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