DHV-Newsletter 2/2016

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Hochschulpolitik


Exzellenzinitiative I: Imboden-Kommission legt Bericht und Empfehlungen vor

Die internationale Expertenkommission zur Evaluierung der Exzellenzinitiative unter Vorsitz des Schweizer Umweltphysikers Professor Dieter Imboden hat dem Bund-Länder-Wettbewerb eine positive Wirkung bescheinigt, verschweigt indes auch negative Begleiterscheinungen nicht: So habe sich beispielsweise der Zeitpunkt der Entscheidung für oder gegen eine akademische Karriere durch die Schaffung von mehr Postdoc-Stellen im Rahmen der Initiative tendenziell nach hinten statt nach vorne zu jüngeren Jahren verschoben.

Laut Imboden-Kommission soll der Exzellenzwettbewerb "mindestens im selben Umfang" wie im Jahr 2014, also mit 500 Millionen Euro im Jahr, fortgesetzt werden. Kernziel müsse die Stärkung der Spitzenforschung in Deutschland und die Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Universitäten als zentrale Träger des Forschungssystems bleiben. Um den Universitäten in der Zeit zwischen der Entscheidung über die Ausgestaltung eines Nachfolgeprogramms und dem Auslaufen des bisherigen Wettbewerbs bis zum Ende des Jahres 2017 die notwendige Planungssicherheit zu verschaffen, solle die Laufzeit aller Projekte der jetzt laufenden Runde bis Ende 2019 verlängert werden.

Nach den Vorstellungen der Imboden-Kommission sollen zudem bei der nächsten Wettbewerbsrunde die Graduiertenschulen nicht mehr als eigenständige Förderlinie fortgeführt werden. Die bisherige Förderlinie Exzellenzcluster soll modifiziert werden. Sie müsse thematisch offener sowie in Finanzierungsumfang und -dauer flexibler werden. An die Stelle der "Zukunftskonzepte" soll laut Kommission eine "Exzellenzprämie" in Höhe von ca. 15 Millionen Euro per annum treten. Die Prämie dürfe nicht auf Antrag, sondern ausschließlich aufgrund von Leistung an die zehn besten Universitäten für einen Zeitraum von sieben bis acht Jahren vergeben werden.

Die Vorsitzende der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK), Bundesministerin Johanna Wanka, kündigte an, dass sich Bund und Länder nunmehr zügig auf eine Fortsetzung der Exzellenzinitiative verständigen wollen. Auf der Sitzung der GWK am 22. April 2016 soll eine neue Bund-Länder-Vereinbarung in Nachfolge der Exzellenzinitiative beschlossen werden, die die Regierungschefs dann im Juni verabschieden könnten.
Zum Bericht der Internationalen Expertenkommission:
http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Papers/Imboden-Bericht-2016.pdf

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Exzellenzinitiative II: DHV will Neuausrichtung 

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat den Bericht der internationalen Expertenkommission zur Evaluierung der Exzellenzinitiative begrüßt. "Der Bericht bietet eine gute Grundlage, um die Entscheidung über die Ausgestaltung der Exzellenzinitiative II voranzutreiben", urteilte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen. "Zwischen der Analyse und den Empfehlungen der Imboden-Kommission und denjenigen des DHV bestehen große Übereinstimmungen. "

Nach den Vorstellungen des DHV sollen modifizierte Exzellenzcluster und die bewährte Graduiertenförderung den Kern einer zukünftigen Exzellenzinitiative bilden, die Förderlinie Zukunftskonzepte soll hingegen aufgegeben werden. "Eine Universität war und ist nie als ganze exzellent, vielmehr sind es immer einzelne Köpfe und Wissenschaftler in den Fachbereichen und Fakultäten", erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen. Deshalb müsse bei der angestrebten Fortsetzung des Programms stärker als bisher die Exzellenz von Wissenschaftlern, universitären Instituten und eventuell noch Fakultäten, aber nicht die von Universitäten in ihrer Gesamtheit im Mittelpunkt stehen. Allenfalls denkbar sei, dass die Politik Universitäten, deren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in überproportionaler Weise an Exzellenzclustern beteiligt seien, die bereits eingeführte Graduierung "Exzellenzuniversität" zuspreche. 

Der DHV-Präsident plädierte dafür, mehrere Professoren oder universitäre Institute - gegebenenfalls auch ohne Beteiligung von außeruniversitären Forschungseinrichtungen - in einen förderfähigen Zusammenhang zu stellen. Kleinste Einheiten mit wenigen Wissenschaftlern, z.B. in den sogenannten "Kleinen Fächern", müssten ebenso berücksichtigungsfähig sein und dürften dem Clustergedanken nicht geopfert werden. 

Kempen forderte Bund und Länder dazu auf, die Exzellenzinitiative weiterhin ausschließlich auf die Spitzenforschung zu konzentrieren. Eine Ausweitung der Förderlinien auf andere Leistungsbereiche wie die Lehre oder den Wissenstransfer, eine Öffnung des Wettbewerbs für Fachhochschulen und forschende Industrieunternehmen seien vor diesem Hintergrund weder hilfreich noch zielführend. Ebenso dürfe die Exzellenzinitiative nicht mit den notwendigen und begrüßenswerten Bestrebungen vermengt werden, mit denen dem wissenschaftlichen Nachwuchs bessere Perspektiven, z.B. durch Erhöhung der Professorenstellen und durch "Tenure Track"-Programme, verschafft werden sollten. Auch ergebe die Exzellenzinitiative nur dann Sinn, wenn sie verstetigt und zur flexiblen Dauerförderung werde. Die Mittel für den Wettbewerb sollten weiter gesteigert und Förderzeiträume angehoben werden. 
Zum Präsidiumsbeschluss:     
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/Resolution-Exzellenzinitiative.pdf

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Exzellenzinitiative III: HRK gegen Exzellenzregionen

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Horst Hippler, hat sich gegen Überlegungen (vgl. Newsletter 10/2015) gewandt, in der nächsten Exzellenzinitiative auch mehrere Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen einer Region als "Spitzenregion" zu fördern. "Die Hochschulen aller Regionen müssen die Chance erhalten, ihre Vorhaben zu präsentieren, auch in Zusammenarbeit mit überregional frei gewählten Partnern", erklärte Hippler.

Die Förderung wissenschaftlicher Exzellenz setze ein wissenschaftsgeleitetes Verfahren voraus. Bund und Länder gefährdeten ihren eigenen Erfolg, würden sie dieses Prinzip aufweichen. Trotz des bestehenden Zeitdrucks dürfe es keinesfalls Abstriche bei der Qualität des Verfahrens geben. "Gegebenenfalls wäre eine einjährige Überbrückungsfinanzierung die Lösung", ergänzte der HRK-Präsident.
http://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-vor-imboden-empfehlung-zur-exzellenzinitiative-verfahren-nicht-unter-falschen-zeitdruck-stellen/

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Quelle: istockphoto.com

Industriepromotionen: DHV fordert Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis 

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat Regeln guter wissenschaftlicher Praxis bei sogenannten Industriepromotionen vorgelegt. Sie sind das Ergebnis einer Arbeitsgruppe von hochrangigen universitären Vertretern vornehmlich der Ingenieurwissenschaft und der Rechtswissenschaft. Die Unterzeichner wollen auf Fehlentwicklungen bei der sogenannten Industriepromotion aufmerksam machen. 

In MINT-Fächern schreiben zumeist international tätige Firmen "Doktorandenprogramme" aus, mit denen qualifizierten Masterabsolventen Stellen im Unternehmen, in der Regel mit einer Laufzeit von drei Jahren, zur Verfügung und eine Anschlussbeschäftigung in Aussicht gestellt werden. Universitäten und Professoren sollen dabei häufig ein firmenintern festgelegtes Promotionsthema akzeptieren und eine akademische Betreuung gewährleisten. Teilweise wird diese Erwartung durch Drittmittelaufträge oder Beratungsverträge mit dem jeweils betreuenden Lehrstuhl oder der Hochschule untermauert. Die prüfungsrechtliche Selbstverständlichkeit, dass Daten und Quellen einer Dissertation offengelegt werden und für den Prüfer nachvollziehbar sein müssen, wird sehr häufig mit Geheimhaltungsklauseln ausgeschlossen. Hiergegen verwahrt sich der DHV. "Die Universität ist kein mittelbar finanzierter Zulieferer des MINT-Arbeitsmarktes. Sie ist allein verantwortlicher Träger des Promotionsverfahrens und will von ihrem Partner als solcher wahrgenommen und gewürdigt werden", erklärte DHV-Präsident Professor  Bernhard Kempen. Er forderte zugleich alle Hochschullehrer dazu auf, "auch auf Kosten von Drittmittelverlusten auf die Zusammenarbeit mit solchen Firmen zu verzichten, die nicht bereit sind, die Grundregeln der Wissenschaft einzuhalten und anzuerkennen". 
Zum Positionspapier:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/Industriepromotion.pdf


 

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mwk.baden-wuerttemberg.de

DHV-Ministerranking: Bauer verteidigt Titel vor Wanka 

Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg, ist von den Mitgliedern des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) nach 2013 und 2015 zum dritten Mal zur "Wissenschaftsministerin des Jahres" gewählt worden. Ihre hochschul- und wissenschaftspolitischen Leistungen wurden im diesjährigen DHV-Ministerranking mit der Note "Befriedigend Plus" (2,62/Vorjahr: 2,85) am besten bewertet. Bauer (Bündnis 90/Die Grünen) wird eine ausgeprägte Bereitschaft zum Dialog, politische Rationalität, partiell sogar Exzellenz attestiert. Sie behauptete ihre Spitzenposition vor der Vorjahreszweiten, der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professorin Johanna Wanka (Note: 3,24/Vorjahr: 3,26). Ihr bescheinigten die DHV-Mitglieder erneut hohe Kompetenz und Glaubwürdigkeit, aber zu geringe öffentliche Präsenz sowie Durchsetzungsfähigkeit im Kabinett. Dritte und damit höchstplatzierte Neueinsteigerin wurde die sächsische Staatsministerin Eva-Maria Stange (SPD), die die Note 3,28 erhielt und damit eine halbe Note besser als ihre Amtsvorgängerin, die Vorjahreszehnte Professorin Sabine von Schorlemer (parteilos) (Note: 3,87), abschnitt.  

Das Mittelfeld auf den Plätzen vier und fünf führen Bayerns Superminister Ludwig Spaenle (Note: 3,41, Vorjahr: 3,66) und Thüringens Minister Wolfgang Tiefensee (Note: 3,47) an. Dahinter folgt Hamburgs neue Senatorin Katharina Fegebank (Bündnis 90/Die Grünen) (Note: 3,50), die um eine Note besser als ihre Amtsvorgängerin, die Vorjahreszwölfte Dorothee Stapelfeldt (SPD) (Note: 4,52), bewertet wurde. Platz sieben ging an Hessens Minister Boris Rhein, der im Vergleich zum Vorjahr drei Plätze einbüßte (Note: 3,53, Vorjahr: 3,52). 

Zum siebten Mal wurde der/die "Wissenschaftsminister/-in des Jahres" in einer Online-Umfrage unter den 29.500 Mitgliedern des Verbandes ermittelt. Anhand eines Eigenschaftskatalogs konnten die DHV-Mitglieder die Kompetenzen und Fähigkeiten der Landeswissenschaftsminister und der Bundesministerin für Bildung und Forschung umfassend beurteilen. An der Abstimmung vom 16. November bis 18. Dezember 2016 nahmen 2.828 Wissenschaftler teil. Sie stellten ihren Wissenschaftsministern ein allenfalls mäßiges Zeugnis aus. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Durchschnittsnote zwar von 4,05 auf 3,76 verbessert. Durchgängig wurde den Ministern jedoch unabhängig von ihrer Platzierung Unkenntnis des Universitätsbetriebs und Desinteresse am intellektuellen Leben bescheinigt. 

Im diesjährigen DHV-Ministerranking verlor das Land Rheinland-Pfalz fünf Plätze. Ministerin Vera Reiß landete auf Rang acht (Note: 3,55). Mecklenburg-Vorpommerns Minister Mathias Brodkorb (SPD) rutschte von Platz sechs auf Platz neun ab (Note: 3,59, Vorjahr: 3,77). Platz zehn und elf belegten Schleswig-Holsteins Ministerin Kristin Alheit (SPD) (Note: 3,76) und ihre Brandenburger Kollegin Professorin Sabine Kunst (SPD) (Note: 3,91, Vorjahr: 4,19). Niedersachsens Ministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Bündnis 90/Die Grünen) verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr erneut und fiel von Rang neun auf Platz zwölf zurück (Note: 3,91/Vorjahr: 3,95). Platz 13 ging an Berlins Senatorin Sandra Scheeres (SPD) (Note: 4,09/Vorjahr: 4,50). Als Drittletzte platzierte sich erstmals die saarländische Ministerpräsidentin und Wissenschaftsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) (Note: 4,31). Den letzten Platz tauschte Sachsen-Anhalts Minister Hartmut Möllring (CDU) (Note: 4,58/Vorjahr: 4,92) mit Svenja Schulze (SPD) aus Nordrhein-Westfalen (Note: 4,62/Vorjahr: 4,84), die insbesondere wegen des als autonomiefeindlich empfundenen Hochschulzukunftsgesetzes kritisiert wurde. 

In die Bewertung kamen nur Minister, für die mindestens 50 Bewertungen abgegeben wurden. Das erforderliche Quorum verfehlte allein Bremens Senatorin Professorin Eva Quante-Brandt (SPD) mit 37 Stimmen.
http://www.hochschulverband.de/ranking-dhv_2016.pdf

Der "Wissenschaftsministerin des Jahres" hat der "Deutschlandfunk" am 18. Februar 2016 ein Porträt gewidmet.
Zum Podcast:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/02/18/dlf_20160218_1930_d81618fb.mp3

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Quelle: uni-hohenheim.de

Professor Stephan Dabbert ist "Rektor des Jahres"  

Professor Stephan Dabbert, Rektor der Universität Hohenheim, erhält die Auszeichnung "Rektor/Präsident des Jahres", die der Deutsche Hochschulverband (DHV) zum achten Mal vergibt. Mit dem Preis würdigt die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine vorbildliche Amtsführung. Der Preisträger wurde in einer Online-Umfrage unter den 29.500 Mitgliedern des Verbandes ermittelt. Anhand eines Eigenschaftskatalogs wurden die Kompetenzen und Fähigkeiten der Rektoren und Präsidenten der wissenschaftlichen Hochschulen Deutschlands umfassend beurteilt. An der Abstimmung vom 16. November bis 18. Dezember 2015 nahmen 3.027 Wissenschaftler teil. 

Mit der Prädikatsnote 1,65 erzielte Professor Dabbert die Bestbewertung. Der Agrarökonom wird als eine Führungspersönlichkeit geschätzt, die zuhört und andere Meinungen respektiert sowie umsichtig und geduldig mit allen Beteiligten umgeht. Seine informierten Entscheidungen seien plausibel begründet, ohne andere Positionen zu desavouieren. Denkbar knapp hinter Dabbert folgt der Sieger des Jahres 2014 und Rektor der Universität Wuppertal, Professor Lambert T. Koch, mit einer Bewertung von 1,67 auf Platz zwei. Auf Platz drei und vier folgen der "Präsident/Rektor des Jahres 2012", Professor Wolfgang A. Herrmann von der TU München, und der Präsident der Universität Erlangen-Nürnberg, Professor Joachim Hornegger, mit einer Note von 1,98. Platz fünf geht an den Vorjahressieger Professor Helmut J. Schmidt von der TU Kaiserslautern mit einer Bewertung von 1,99. 

Über alle Teilnehmer gemittelt erhielten die deutschen Rektoren und Präsidenten von den Wissenschaftlern die Durchschnittsnote 2,66. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Gesamtbewertung aller berücksichtigten Rektoren und Präsidenten damit geringfügig verschlechtert (2,62 (2015)). Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigten sich dabei ungeduldiger mit ihren Hochschulleitungen. Sie hielten ihren Rektoren und Präsidenten häufiger als zuvor einen autoritären oder gar selbstherrlichen Führungsstil, Profilierungssucht sowie zu wenig Verständnis für unterschiedliche Wissenschafts- und Fachkulturen vor.
www.hochschulverband.de/ranking-dhv_2016.pdf

Ein Interview, das der "Deutschlandfunk" am 16. Februar 2016 mit dem "Rektor des Jahres" über die Rolle von Hochschulleitungen geführt hat, gibt es zum Nachhören unter:
http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2016/02/16/dlf_20160216_1445_0b8a3d65.mp3

Ein "Gipfeltreffen" des "Rektor des Jahres " mit der "Wissenschaftsminsterin des Jahres" hat die Universität Hohenheim im Video festgehalten:
https://youtu.be/Z9aLdSrRPKc

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Medizinstudent Christoph Lüdemann ist "Student des Jahres" 

Christoph Lüdemann, Student und Doktorand der Humanmedizin und Masterabsolvent in Wirtschaftswissenschaften der Universität Witten/Herdecke, ist erster Träger des Preises "Student des Jahres", den der Deutsche Hochschulverband (DHV) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) erstmals ausgelobt haben. "Der Preis würdigt einen Studenten, der ein über die Leistungen im Studium hinausgehendes, herausragendes Engagement zeigt", betonten DHV und DSW. 

Mit Christoph Lüdemann wird ein Mitbegründer des Vereins "L'appel Deutschland" geehrt, der 2013 ins Leben gerufen wurde, mittlerweile mehr als 30 ehrenamtliche Mitarbeiter hat und ein jährliches Spendenvolumen von beinahe einer Viertel Million Euro aufweist. Die Organisation leistet in Ruanda und Sierra Leone Hilfe zur Selbsthilfe und richtet ihre Projekte in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Infrastruktur an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort aus. Mit dem "Umgekehrten Generationenvertrag" setzt der Verein u.a. ein innovatives und zugleich sozialverträgliches Finanzierungsmodell um, das langfristig Menschen in Ruanda und Sierra Leone Bildungschancen eröffnen will. Nach dem Vorbild der Studierendengesellschaft an der Universität Witten/Herdecke wird Studieninteressierten durch einen Sponsor aus Deutschland eine Studienmöglichkeit gegeben. Nach ihrem Abschluss und dem Eintritt ins Berufsleben verpflichten sie sich, ihren Förderungsbetrag einem neuen Stipendiaten zukommen zu lassen, so dass fortlaufend junge Menschen die Möglichkeit auf Bildung erhalten. 

"Christoph Lüdemann ist die treibende Kraft hinter "L'appel Deutschland", die in zwei der ärmsten afrikanischen Länder Projekte und Bauvorhaben durchführt. Trotz eines zeitintensiven Studiums lenkt er eine Hilfsorganisation, die Menschen mit schlechten Zukunftsaussichten Perspektiven auf eine bessere Zukunft eröffnet. Dieses außergewöhnliche und vorbildliche Engagement soll mit der Auszeichnung "Student des Jahres" gewürdigt werden", erklärten DHV und DSW. 

Der Preis "Student des Jahres" wird auf der "Gala der Deutschen Wissenschaft" am 4. April 2016 in Berlin verliehen. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro verbunden, das vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestiftet wird.

Zum "YouTube"-Kanal von "L'appel Deutschland":
https://www.youtube.com/user/LappelDeutschland

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Forderung nach mehr Professuren und "Tenure Track"-Stellen

Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) hat in ihrem Jahresgutachten, das sie Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesministerin Johanna Wanka am 17. Februar 2016 in Berlin überreicht hat, die staatliche Hochschulpolitik dazu aufgefordert, attraktive Bedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu schaffen. Dazu sollten in den nächsten Jahren zusätzliche W2- und W3-Professuren geschaffen werden. Anstelle der bisher gängigen Ausgestaltung der Juniorprofessuren, bei der eine Weiterbeschäftigung selbst bei Bewährung nicht vorgesehen sei, sollten vermehrt "Tenure Track"-Laufbahnen angeboten werden, die die Chance beinhalten, nach einer Bewährungszeit eine Lebenszeitprofessur zu erhalten.

Im Rahmen der Exzellenzinitiative müsse die institutionelle Förderung einzelner Universitäten erhalten bleiben. Der Exzellenzbegriff sei zukünftig schärfer zu fassen. Eine Exzellenzuniversität sollte nicht nur herausragende Forschung betreiben, sondern müsse gleichzeitig auch erfolgreich zum Wissenstransfer der Forschungsergebnisse in Wirtschaft und Gesellschaft beitragen, heißt es in dem Gutachten.

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Quelle: istockphoto.com

Medizinerausbildung: Wissenschaftsrat will Qualitätssicherung im nichtstaatlichen Bereich

Der Wissenschaftsrat hat grundsätzliche Anforderungen an die Medizinerausbildung und Empfehlungen zur Sicherung ihrer Qualität im nichtstaatlichen Sektor formuliert. Demnach führt der Weg zum Arztberuf in Deutschland nur über ein Medizinstudium, das universitären Ansprüchen genügt. Dies gilt auch für die nichtstaatlichen Angebote der Medizinerausbildung nach deutschem und nach europäischem Recht, um die das staatliche Medizinstudium in den letzten Jahren ergänzt wurde.

Die Ausbildung müsse in der Gesamtheit von Lehre, Forschung und Krankenversorgung an einer Einrichtung mit einem aktiven Forschungsumfeld und strukturell breit verankerter Forschung stattfinden, betonte der Wissenschaftsrat. Die für die ärztliche Berufsausübung zwingend erforderlichen Kompetenzen (Wissen, Fertigkeiten und Haltungen) müssten durch entsprechend qualifizierte und engagierte Lehrende vermittelt werden. Das Medizinstudium setze die Einbindung von Kliniken voraus, die trotz allen ökonomischen Drucks der Krankenversorgung bereit seien, Lehre und Forschung einen herausgehobenen Stellenwert einzuräumen.
 
Damit diese Grundsätze auch umgesetzt werden, empfiehlt der Wissenschaftsrat bestimmte Maßnahmen der Qualitätssicherung im nichtstaatlichen Bereich: Angebote nach deutschem Recht sollten verpflichtend eine Konzeptprüfung und Institutionelle Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat durchlaufen. Grenzüberschreitenden Angeboten nach europäischem Recht sollte die Option einer solchen Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat als freiwillige Maßnahme ebenfalls angeboten werden. Zusätzlich seien die Länder gefordert, die europarechtlichen Möglichkeiten mit Blick auf eine inländische Qualitätssicherung auszuschöpfen.
http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=1313&L

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Kerndatensatz Forschung I: Standards für Forschungsberichte auf dem Weg 

Mit seinen "Empfehlungen zur Spezifikation des Kerndatensatz Forschung" will es der Wissenschaftsrat Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen ermöglichen, ihre Forschungsaktivitäten künftig in einheitlicher Weise zu dokumentieren. Über zwei Jahre hatten mehrere Gruppen von Experten Vorschläge erarbeitet, die auch im Internet kommentiert werden konnten. Laut Wissenschaftsrat hatten hundert Einrichtungen von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und Verbesserungsvorschläge eingereicht, die Berücksichtigung gefunden hätten und in die ursprüngliche Vorlage eingearbeitet worden seien. 

Mit dem Kerndatensatz Forschung soll für alle forschenden Einrichtungen, die für unterschiedliche Adressaten Berichte über ihre Tätigkeiten zusammenstellen müssen, der Arbeitsalltag deutlich einfacher werden. Angaben zu Bereichen Beschäftigte, Nachwuchsförderung, Drittmittel und Finanzen, Patente und Ausgründungen, Publikationen sowie Forschungsinfrastrukturen sollen nach einheitlichen Kriterien erfasst werden. Durch eine Angleichung der Definitionen sollen die Qualität und der Nutzen der weitergegebenen Daten erhöht werden.
 
Neue Berichtspflichten sollen nicht entstehen. Die wissenschaftlichen Einrichtungen bleiben laut Wissenschaftsrat Dateneigner und müssen bei jeder Anfrage gesondert prüfen, ob sie in rechtlicher und vertraglicher Hinsicht berechtigt sind, die angefragten Daten zur Verfügung zu stellen. Die Schaffung neuer, einrichtungsübergreifender oder gar nationaler Datenbanken sei nicht vorgesehen. Ebenso wenig könne der Kerndatensatz Forschung die Leistungsbewertungen von einschlägig qualifizierten Peers ersetzen, betonte der Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Professor Manfred Prenzel. Diesen biete der Kerndatensatz jedoch eine belastbare Datengrundlage für ihre Tätigkeit.
http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=1312&L

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Kerndatensatz Forschung II: Soziologen skeptisch

Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) hat - wie zuvor der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (vgl. Newsletter 8/2015) - erhebliche Bedenken gegen die Einführung eines Kerndatensatzes Forschung geäußert. Dem hohen Aufwand ständen unklare Effizienzgewinne gegenüber. Laut DGS ist trotz gegenteiliger Beteuerungen nicht auszuschließen, dass die Daten für den Vergleich de facto nicht vergleichbarer Forschungsaktivitäten benutzt würden. Auch im Hinblick auf die Entwertung nicht im Kerndatensatz enthaltener Forschungsaktivitäten zeigt sich die DGS besorgt. Zu befürchten sei eine unintendierte Steuerungswirkung auf das Wissenschaftssystem. Leistungen, die nicht honoriert würden, würden unter Wettbewerbsbedingungen auch nicht mehr erbracht. Die DGS fordert daher eine breitere Diskussion des Kerndatensatzes. Insbesondere die Fachgesellschaften seien stärker einzubeziehen.
http://www.soziologie.de/uploads/media/DGS-Stellungnahme_zum_Kerndatensatz_Forschung_20.01.2016_01.pdf

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Streit um Zweitveröffentlichungsrecht

Die Juristische Fakultät der Universität Konstanz protestiert gegen eine Satzungsänderung, nach der die Wissenschaftler der Hochschule dazu angehalten werden, Zeitschriftenbeiträge zwölf Monate nach Erscheinen auf einem hochschuleigenen Repositorium zu veröffentlichen. Die Juristen kündigen deshalb an, das Gebot vorerst zu ignorieren. Das berichtet die "FAZ" unter Berufung auf ein Schreiben der Fakultät an den Rektor der Universität Konstanz, Professor Ulrich Rüdiger. Die neue Regelung stelle eine "Zwangsvergemeinschaftung" von Autorenrechten dar, heißt es darin. Das Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit werde dadurch ebenso verletzt wie das des geistigen Eigentums. Wahrscheinlich sei, dass bald alle Publikationen zwangsweise auf dem Repositorium gesammelt würden. Die Verlage hätten jedoch kein Interesse an Veröffentlichungen, die auch andernorts erschienen. 

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Finanzierung von MPI in Florida: Rüge für das BMBF

Der Bundesrechnungshof (BRH) hat die Beteiligung des Bundes an der Finanzierung des neurowissenschaftlichen Instituts der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) in Florida moniert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stelle dafür jährlich vier Millionen Euro zur Verfügung, "obwohl dies wegen Finanzierungszusagen aus den USA zunächst ausdrücklich ausgeschlossen worden war", berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf eine Vorlage des BRH für den Bundestag.

Das BMBF verteidige sich mit dem Hinweis darauf, dass die US-Fördermittel nicht ausgereicht hätten unter anderem, weil die MPG in der Finanzplanung wesentliche Ausgaben nicht berücksichtigt habe und Drittmittel infolge der US-Wirtschaftskrise ab 2007 nahezu vollständig ausgeblieben seien. Der daraufhin einsetzenden Unterstützung des BMBF fehle jedoch die "ausdrückliche Einwilligung" des Haushaltsausschusses, die dieser für institutionelle Zuwendungen ins Ausland verlange, bemängele der Rechnungshof. Wie der "Tagesspiegel" weiter vermeldet, wollen sowohl der BRH als auch die Parlamentarier das Ministerium zu mehr Transparenz verpflichten. Künftig solle es den Haushaltszuschuss frühzeitig informieren, bevor solche Mittel fließen. Die Förderung für alle Forschungseinrichtungen im Ausland müsse zudem in einem jährlichen Monitoring-Bericht ausgewiesen werden.

Das BMBF zeige sich laut Rechnungshofbericht einsichtig. Aufgrund der Planungsmängel bei der MPG sollen künftig bei Neugründungen mögliche Risiken sorgfältig geprüft werden. Ansonsten halte es das BMBF aber nicht für notwendig, die Summe der Ausgaben für Forschungsinstitute im Ausland im Bundeshaushalt zu nennen. Das Parlament könne sich jederzeit über Details der Wirtschaftspläne unterrichten lassen.

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Zurück zum Diplom?

Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee will Studierende mit der Möglichkeit, einen Diplomabschluss zu erwerben, in den Freistaat locken. Das berichtet die "Thüringer Allgemeine". Unterstützung erhalte der Minister dabei von Professor Peter Scharff, Rektor der TU Ilmenau und derzeit Vorsitzender der Thüringer Landesrektorenkonferenz. Wie Tiefensee glaube er, Thüringen könne mit einer Initiative für Diplomabschlüsse ein Alleinstellungsmerkmal erhalten. Vor allem der Abschluss als Diplomingenieur genieße international nach wie vor einen guten Ruf. 

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Brand verursacht 50 Millionen Euro Schaden

Nach einem Brand in der Nacht vom 4. auf den 5. Februar 2016 ist eine Halle des Werkzeugmaschinenlabors der RWTH Aachen nicht mehr nutzbar. In der völlig zerstörten Halle befanden sich auf rund 6.000 Quadratmetern hochwertige Maschinen, Büroräume und Werkstätten. Mit einem Großaufgebot von bis zu 160 Mann kämpfte die Feuerwehr mehrere Stunden gegen die Flammen, dabei wurden zwei Einsatzkräfte leicht verletzt. Weitere Menschen kamen nicht zu Schaden. Laut RWTH beläuft sich die mögliche Schadenssumme auf etwa 50 Millionen Euro. Genauere Angaben über die Brandursache liegen noch nicht vor. 

 

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Selbstmordserie

Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Hans-Peter Bartels, will eine auffallende Häufung von Suiziden an der  Universität der Bundeswehr München untersuchen. Wie bereits zuvor der "Spiegel" berichtete, wird die Hochschule von einer rätselhaften Serie von Suiziden erschüttert. Ende vergangenen Jahres nahmen sich in nur zwei Monaten drei Studenten das Leben, seit Mai 2014 sollen es möglicherweise sechs Fälle gewesen sein. Eltern und einige Dozenten machten den hohen Druck, der durch das in Trimester geteilte Intensivstudium an der Bundeswehruniversität entstehe, für die Verzweiflung der jungen Männer mit verantwortlich. Bei den Prüfungen gebe es hohe Durchfallquoten, einzelne von ihnen könnten nur zweimal wiederholt werden. Wer im dritten Versuch scheitere, müsse das Studium abbrechen und scheide aus der Bundeswehr aus. 

Die Universität will nunmehr weitere Maßnahmen initiieren, um zukünftige Selbsttötungen von Studenten zu verhindern. Neben der katholischen und evangelischen Seelsorge gibt es seit Längerem ein breites Beratungsangebot. Die drei jungen Männer, die sich Ende 2015 das Leben nahmen, hatten jedoch keines davon in Anspruch genommen.

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Online-Forum: Studienqualität in der Akkreditierung

Der Akkreditierungsrat überarbeitet im laufenden Jahr seine Regeln und strebt an, Studienqualität möglichst umfassend in seinen Kriterien abzubilden. Dafür sollen in größerem Umfang als bisher Meinungen von Beteiligten und Betroffenen eingeholt werden. Der Akkreditierungsrat hat deshalb zum 15. Februar 2016 eine öffentlich zugängliche Online-Diskussion über "Studienqualität in der Akkreditierung" freigeschaltet. Die Diskussionsplattform mit neun Themenforen bleibt bis zum 15. April 2016 geöffnet und unter dem folgenden Link erreichbar:
http://forum.akkreditierungsrat.de

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Quelle: istockphoto.com

Deutscher Hochschulfundraisingpreis

Der Deutsche Hochschulverband lobt in diesem Jahr erstmals den Deutschen Hochschulfundraisingpreis aus. Bewerbungen und Vorschläge können noch bis zum 28. Februar 2016 beim DHV eingereicht werden.

Mit der Auszeichnung sollen Best Practice-Beispiele prämiert werden, die herausragende Kreativität bei der Entwicklung von Fundraising-Kampagnen, besondere Erfolge bei der Förderergewinnung, exzellente Aufbauleistung oder Fördererkultivierung bzw. vergleichbare Leistungen im Bereich des Hochschulfundraisings unter Beweis gestellt haben. Bewerben können sich staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen sowie Universitätsklinika in Deutschland.

Einzureichen sind Kampagnen ab einem Fördervolumen von 250.000 Euro p.a. zur nachhaltigen Finanzierung eines Förderprojektes z.B. Lehrstuhl, Professur, Institut, Berufungsfonds.

Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro verbunden, das zweckgebunden für das Hochschulfundraising oder ein laufendes Fundraisingprojekt zu verwenden ist. Die Verleihung erfolgt im Rahmen des DHV-HRK-Fundraising-Symposiums am Montag, den 4. April 2016, in Berlin:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

Schirmherr des Symposiums und Preisgeldstifter ist das Unternehmen rheform. 

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Zur Ausschreibung:
http://www.hochschulverband.de/cms1/1472.html

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Karriere


Wissenschaftsvertragsgesetz passiert Bundesrat

Nach dem Deutschen Bundestag (vgl. Newsletter 12/2015) hat nun auch der Bundesrat die Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes gebilligt. Das Gesetz soll Fehlentwicklungen in der Befristungspraxis junger Wissenschaftler entgegentreten und planbare Karrierewege fördern. Künftig wird sich die Dauer der Befristung an der angestrebten Qualifizierung oder an der Laufzeit eines Drittmittelprojekts orientieren. Außerdem sind wissenschaftliche Mitarbeiter mit Daueraufgaben künftig ausschließlich auf der Grundlage des Teilzeit- und Befristungsgesetzes zu beschäftigen. 

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DHV präzisiert Forderung nach "Hausberufungsverbot"

Das Präsidium des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) hat klargestellt, dass ein echtes, gesetzlich vorgesehenes und zwingendes "Hausberufungsverbot" für Juniorprofessoren, Assistenzprofessoren und Habilitanden nur für Positionen gefordert wird, die mit einem "Tenure Track" von der Qualifikationsstelle auf eine Lebenszeitprofessur W2 oder W3 verbunden sind. In allen übrigen Fällen soll es bei der bisherigen Regelung bleiben, wonach mittels einer besonderen Begründung und besonders scharfer Anforderungen an das Prinzip der Bestenauslese auch interne Bewerber (z.B. Privatdozenten, Juniorprofessoren, Assistenzprofessoren), wenn sie keinen "Tenure Track" haben, im Hause auf eine W2- oder W3-Professur berufen werden können.
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/Hausberufungverbot.pdf

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Grundgehälter in der Besoldungsordnung W

Eine Übersicht über die aktuellen Grundgehälter der W-Besoldung in Bund und Ländern (Stand: 1. Januar 2016) ist abrufbar unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/besoldungstabellen/grundgehaelter_w.pdf

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Barometer


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Wenig Verständnis für Universität Salzburg

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Januar-Ausgabe gefragt, ob sie die Entscheidung der Universität Salzburg billigen, dem verstorbenen Medizinnobelpreisträger Professor Konrad Lorenz wegen seines Verhaltens während des Nationalsozialismus postum die Ehrendoktorwürde zu entziehen. 29,6 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 70,4 Prozent mit Nein.

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Quelle: istockphoto.com

"Exzellenzprämie" statt "Zukunftskonzepte"?

Die internationale Expertenkommission zur Evaluierung der Exzellenzinitiative will an die Stelle der "Zukunftskonzepte" eine "Exzellenzprämie" für die zehn besten Universitäten setzen, die nicht auf Antrag, sondern ausschließlich aufgrund von Leistung vergeben werden soll. Unterstützen Sie diese Empfehlung?

Zur Abstimmung: 
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


Quelle: istockphoto.com

Exzellenzinitiative IV: Wettbewerb fehlt gesetzliche Grundlage                  

Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder könnte zum Fall für die Gerichte werden. Darauf machen der Bonner Jurist Professor Christian Hillgruber und der Frankfurter Rechtsanwalt Christian Marzlin in einem Beitrag in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift "Forschung & Lehre" aufmerksam. "Bisher ist es zu einer Anrufung der Gerichte nicht gekommen, weil es sich niemand mit den Entscheidungsgremien verderben wollte. Das muss aber nicht so bleiben", schreiben die beiden Autoren. Wer sich zu Unrecht von der förderungsabhängigen Wissenschaftsentwicklung ausgeschlossen und abgehängt fühle, könnte klagebereit sein.

Universitäten, die bei der Exzellenzinitiative nicht zum Zuge kämen, hätten beim Gang vor die Verwaltungsgerichte gute Aussicht auf Erfolg, so die beiden Autoren weiter. Dem Wettbewerb, der bislang auf bloßen Verwaltungsvereinbarungen zwischen Bund und Ländern beruhe, fehle die erforderliche Gesetzeslegitimation. Die Notwendigkeit einer parlamentsgesetzlichen Grundlage ergebe sich zum einen aus der Ausgestaltung des Entscheidungsverfahrens, bei dem u.a. der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Wissenschaftsrat die hoheitliche Wahrnehmung der Staatsaufgabe "Forschungsförderung" übertragen werde. Zum anderen bestehe aufgrund der Grundrechtswesentlichkeit ein Gesetzesvorbehalt: Die Exzellenzinitiative, die zu einer erheblichen Aufstockung der für die Finanzierung der Hochschulen immer wichtiger werdenden Zusatzmittel führe, entfalte eine Steuerwirkung, die die Wissenschaftsfreiheit tangiere. Per Gesetz müssten die evaluationsbasierte Mittelvergabe sowie zumindest die grundlegenden Förderkriterien und Begutachtungsmaßstäbe geregelt werden. Die Bereitstellung der Fördermittel durch den gesetzlich beschlossenen Haushaltsplan allein genüge nicht, konstatieren Hillgruber und Marzlin.
http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/?p=20376

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Neuer AhD-Newsletter  

Die Arbeitsgemeinschaft höherer Dienst (AhD), zu dessen Mitgliedern auch der Deutsche Hochschulverband gehört, hat einen neuen Newsletter veröffentlicht. Er enthält vor allem Nachrichten zu aktuellen dienstrechtlichen, tarifrechtlichen und beamtenrechtlichen Entwicklungen in Bund und Ländern sowie zu neueren Gerichtsentscheidungen auf diesen Gebieten. 

Zum aktuellen AhD-Newsletter:
http://www.hoehererdienst.de/news/Newsletter_1_2016.pdf

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Personalia


Foto: facesbyfrank

Wiederwahl

Professor Manfred Prenzel ist auf den Wintersitzungen des Wissenschaftsrates ein weiteres Mal in seinem Amt als Vorsitzender des Wissenschaftsrates bestätigt worden. Im Vorsitz der Wissenschaftlichen Kommission gibt es dagegen einen Wechsel, da die bisherige Vorsitzende der Kommission, die Bremer Meeresforscherin Professorin Antje Boetius, nach sechsjähriger Mitgliedschaft turnusgemäß aus dem Wissenschaftsrat ausscheidet. Neuer Vorsitzender ist ihr bisheriger Stellvertreter, der an der Universität Münster tätige Hirnforscher Professor Hans-Christian Pape.

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Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis

Professorin Emmanuelle Charpentier, Direktorin am Berliner Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, wird am 14. März 2016 in Frankfurt mit dem diesjährigen Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstaedter-Preis ausgezeichnet. Die Mikrobiologin teilt sich den mit 100.000 Euro dotierten Preis gemeinsam mit der Biochemikerin Professorin Jennifer Doudna von der Universität Berkeley. Erneut werden beide  für die Entwicklung einer Technik zur gezielten Erbgutveränderung, dem "CRISPR-Cas9"-Verfahren, ausgezeichnet (vgl. zuletzt Newsletter 6/2015). Der mit 60.000 Euro dotierte Nachwuchspreis geht an Claus-Dieter Kuhn von der Universität Bayreuth. Der Biochemiker und Strukturbiologe beschäftigt sich mit der Steuerung von Prozessen im Inneren von Zellen, etwa dem An- und Abschalten von Genen.

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Innovationspreis NRW

Die Gewinner des Innovationspreises des Landes Nordrhein-Westfalen stehen fest. In der mit 100.000 Euro dotierten Kategorie Innovation wird Professor Jürgen Wolf vom Universitätsklinikum Köln am 29. Februar 2016 in Düsseldorf ausgezeichnet. Die von ihm und seinem Team ermöglichten maßgeschneiderten Behandlungen auf Basis genetischer Untersuchungen führten bei Patienten mit Lungenkrebs zu einer höheren Lebenserwartung. In der Kategorie Nachwuchs erhalten Stephan Binder und Georg Schaumann vom Forschungszentrum Jülich ein Preisgeld von 50.000 Euro für die Entwicklung eines Verfahrens, das die Suche nach produktiven Mikroorganismen für die Herstellung wichtiger Nährstoffe oder Pharmazeutika millionenfach beschleunigt. Der undotierte Ehrenpreis geht an Professor Robert Schlögl, Direktor am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin und Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion in Mülheim/Ruhr für wichtige Beiträge zur Energieforschung. 

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DHV-Seminare


DHV-Seminare im März 2016

Karriere und Berufung
Mannheim, Dienstag, 1. März 2016, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/887.html

Faire und transparente Berufungsverhandlungen
Berlin, Freitag, 4. März 2016, 11:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1339.html  

Berufungsverhandlungen effektiv führen
Berlin, Dienstag, 8. März 2016, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/647.html

Rhetorik in der Lehre
Bonn, Donnerstag/Freitag, 10./11. März 2016,
Donnerstag, 10:00 Uhr bis Freitag, 16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1440.html

Mitarbeiterführung an der Hochschule
Bremen, Donnerstag/Freitag, 10./11. März 2016,
Donnerstag, 10:00 Uhr bis Freitag, 17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/636.html

Professioneller Stimmgebrauch an der Hochschule
Mannheim, Montag, 14. Februar 2016, 11:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/747.html

Leitung und Organisation
Bonn, Dienstag, 15. Februar 2016, 10:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/616.html

Drittmitteleinwerbung und -verwaltung
Bonn, Donnerstag, 17. Februar 2016, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/629.html

 

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Publikationen


Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Wissen Sie, wie man "Berufungsliste", "Blockseminar" oder "Präsenzstudium" ins Englische übersetzt? Oder welche Entsprechung der Ausdruck "die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen beantragen" im Englischen findet?

Das "Wörterbuch Hochschule" ist ein verlässliches Nachschlagewerk zur Lösung derartiger sprachlicher Aufgaben in allen Bereichen des Hochschullebens. Es richtet sich vor allem an: 

- deutschsprachige Wissenschaftler und Studierende
- englischsprachige Wissenschaftler und Studierende
- Übersetzer.

Das Fachwörterbuch enthält ca. 9.000 Stichwörter im deutsch-englischen und ca. 14.000 Stichwörter im englisch-deutschen Teil. Dabei geht es um:

-  Fachausdrücke aus den Bereichen Hochschulmanagement, öffentliches Recht, Forschung, Lehre, Bewerbung und Berufung, Einwerbung von Fördermitteln, Bibliothekswesen
- allgemeinsprachliche Wörter, die in Publikationen und Diskussionen zum Thema Hochschule häufig gebraucht werden. 

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie. 

Gebundene Ausgabe, 2015, 476 Seiten, 19,90 Euro (D) inkl. Porto, für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 17,90 Euro inkl. Porto.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, Tel.: 0228/902 66 66, Fax: 0228/902 66 80 oder per Mail: dhv@hochschulverband.de 

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste, unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: E-Klausuren

Jörg Hafer/Frederic Matthé: Ein nach vorne offener Prozess
E-Assessments an Hochschulen

Christoph Jeremias: Nur am Rande beachtet
Prüfungsrechtliche Rahmenbedingungen für elektronische Prüfungen

Heinz-Werner Wollersheim: Kunst und Technik vereinen
Assessment Literacy für E-Prüfungen

Weitere Beiträge:

Exzellenzinitiative: Der Bericht der internationalen Expertenkommission zur Evaluation der Exzellenzinitiative

Hubert Detmer: Berufungen unter gerichtlicher Kontrolle
Die Rechtsprechung im Jahre 2015

Vanessa Adam: Reform des Wissenschafts­zeitvertragsgesetzes
Neue Spielregeln für die Befristung von Nachwuchswissenschaftlern

Stefan Keppler-Tasaki: Von der "Festung" zum "Hub"
Der Umbau des japanischen Hochschulsystems

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker

Gewinner der DHV-Aktion "Mitglieder werben Mitglieder 2015"
 
(Wi.) An der DHV-Mitglieder-Werbeaktion 2015 nahmen insgesamt 610 Mitglieder teil. Der Hauptpreis für die Werbung eines neuen Mitglieds - eine Wochenendreise für zwei Personen im Wert von 750 Euro - ging per Los an Herrn Professor Holger Zorn (Universität Gießen, Institut für Lebensmittelchemie & Lebensmittelbiotechnologie). Darüber hinaus konnten 37 Mitglieder, die zwei oder mehr Mitglieder geworben hatten, eine Prämie (z.B. ein Jahr beitragsfreie Mitgliedschaft) wählen. Der Sonderpreis für die Werbung der meisten Mitglieder in Höhe von 1.000 Euro ging erneut an Herrn Professor Bernd Haubitz (Medizinische Hochschule Hannover, Zentrum Radiologie), der zwölf neue Mitglieder für den DHV geworben hatte.
 
Die Aktion, die seit 2015 von der DHV-Mitgliederwerbekampagne "30.000 bis 2017" flankiert wird, findet auch im Jahr 2016 statt. Interessierte Mitglieder erhalten dazu weitere Informationen auf der Homepage des DHV (www.hochschulverband.de/mitglieder-werben-mitglieder.pdf). Derzeit gehören dem DHV 29.710 Mitglieder an.

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DHV-Mitgliederwerbekampagne "30.000 bis 2017"

(Wi.) Dem DHV gehören derzeit bereits über 29.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Jetzt will der DHV durchstarten:

Seit dem 1. Januar 2015 läuft eine Mitgliederwerbekampagne mit dem Ziel, 2017 das 30.000ste DHV-Mitglied zu begrüßen.

Bitte beteiligen Sie sich an dieser Kampagne! Helfen Sie mit, die Zukunft Ihrer Berufsvertretung zu sichern.

Unter allen Mitgliedern, die seit dem 1. Januar 2015 bis zum Kampagnenende mindestens ein neues Mitglied geworben haben, und unter allen neuen Mitgliedern, die im genannten Zeitraum DHV-Mitglied werden, wird ein Preis im Wert von jeweils 1.000 Euro verlost.

Näheres dazu unter: 
http://www.hochschulverband.de/cms1/1409.html

 

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Vermischtes


Uni-Sause: 88.000 Euro Schadensersatz für die beiden Organisatoren

Nach mehr als acht Jahren hat sich am 26. Januar 2016 das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster mit einer glamourösen Party an der Ruhr-Universität Bochum befasst und die beiden Organisatoren zu Schadenersatzleistungen in Höhe von 88 000 Euro verurteilt (Az.: 15 A 333/14). Für die Party waren Bands für Gagen von bis zu 50.000 Euro engagiert worden, ohne dass eine Gegenfinanzierung bestand. Das OVG machte den damaligen Vorsitzenden des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Ruhr-Universität Bochum sowie seinen Finanzreferenten für das entstandene Minus von mehr als 220.000 Euro verantwortlich. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hatte vor mehr als zwei Jahren den Anspruch der klagenden Studierendenschaft auf 176.000 Euro festgesetzt. Zwar sah auch das OVG grob fahrlässige Pflichtverletzungen durch die beiden Organisatoren, dem Studierendenparlament sprachen die Richter aber eine gravierende Mitschuld zu. Deshalb reduzierten sie die Schadenssumme auf die Hälfte. 

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Kooperationspartner des DHV


DHV und MLP

(Gü.) Stipendienprogramm MINT Excellence - bis zum 15. April 2016 bewerben

MINT Excellence vergibt auch in diesem Jahr 30 Stipendien von je 3.000 Euro an Studierende der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). 

Jetzt unter MINT Exellence bewerben: https://mlp-financify.de/mint-excellence/
Bewerbungsschluss ist der 15. April 2016.

Bewerben können sich Bachelor- und Masterstudenten sowie Doktoranden in der Promotionsphase in einer der drei Kategorien: "Studies Excellence" für herausragende Studienleistungen, "Social Excellence" für gesellschaftliches Engagement und "Science Excellence" für besondere wissenschaftliche Leistungen. 

Zusätzlich schreibt MINT Excellence fünf Promotionspreise für junge promovierte MINT-Wissenschaftler aus, dotiert mit je 5.000 Euro. 

MINT Excellence ist eine Initiative der Manfred Lautenschläger-Stiftung.

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DHV und Weinkeller BASF

(Gü.) Frühjahrsaktion für die Mitglieder des DHV bis zum 31. März 2016   

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2014 Alchimie Blanc 
 
Domaine des Terres Blanches, Loire, Frankreich  
Die Hopi-Indianer wussten, dass man Geld nicht essen kann. Auch Familie Saget La Perrière zieht es vor, lieber mit Alchimie statt Gold genießbare Tropfen ins Glas zu zaubern. Sie verwandeln in feinen Lagen der Loire Sauvignon Blanc-Trauben in herrliche Weine. Ihr Weißwein Alchimie erfrischt mit blumigen Noten die Nase und mit seiner ausgewogenen Harmonie aus Frucht und Säure den Gaumen. Ein echtes Genießer-Goldstück als Apéritif, zu Austern, Fischterrine oder zu einer pikanten Tarte. 
Vorzugspreis für Mitglieder des DHV: 8,90 statt 9,90 Euro.

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2013 Pi 3,1415
  
Bodegas Langa, Aragon, Spanien  
Entdecken Sie diesen spanischen Rotwein der Bodegas Langa, ein Familienbetrieb in der Region Aragon im Nordosten Spaniens. Genau wie die Zahl Pi umfasst der Weinberg für diesen Rotwein aus der Rebsorte Concejon (eine Mutation der Tempranillo-Traube) 3,14 Hektar. Die Rebstöcke sind über 80 Jahre alt und erzeugen nur noch wenige Trauben von höchster Konzentration, die sich auch in dem 2012er Pi wiederfindet. Er reifte für 12 Monate in französischen Barriques, was die seidigen Tannine und die wunderschöne Vanillenote im Finale erklärt. Entdecken Sie am Gaumen dunkle Waldbeeren wie Brombeere und Cassis und genießen Sie diesen leckeren Tropfen, der nicht nur Mathematikern munden dürfte.
Vorzugspreis für Mitglieder des DHV: 9,95 statt 10,95 Euro. 

Bitte bei der Bestellung das Kennwort DHV angeben.  
E-Mail: weinkeller@basf.com oder Telefon: 0621 60 48055  www.weinkeller.basf.de  

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DHV und Hugendubel   

(Gü.) Viele Arbeiten in wissenschaftlichen Bibliotheken sind zeitintensiv. Hugendubel Fachinformationen beschafft und verwaltet alle benötigten Bücher und Medien - aus einer Hand. Vom 14. bis 17. März 2016 findet der 6. Bibliothekskongress 2016 in Leipzig statt. Dieser steht unter dem Motto: "Bibliotheksräume - real und digital". Dort präsentiert Hugendubel Fachinformationen seine Leistungen. Wir laden Sie hiermit sehr herzlich ein, uns dort zu besuchen. Sie finden uns am Messestand A01 auf der Ebene 0. Terminanmeldungen nehmen wir sehr gern und ab sofort entgegen.

Hugendubel Fachinformationen - Wir sind für Sie da!

Unsere Buchhandlungen, Kontaktdaten und Ansprechpartner finden Sie unter: www.hugendubel.info/stores

Sie erreichen uns zentral per Mail unter info@hugendubel.info oder unter der Rufnummer 089/30757575.

Haben Sie individuelle Wünsche?

Sehr gern steht Ihnen unser Vertriebsleiter, Herr Thomas Falk, unter Tel.: 0151/14010903 oder t.falk@hugendubel.info zur Verfügung.

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DHV und Carfleet 24

(Gü.) Sie wünschen sich ein hochwertiges und hervorragend ausgestattetes Fahrzeug zu besonders günstigen Konditionen? Sie möchten Ihren Neuwagen sorgenfrei leasen oder finanzieren? 

Neben dem Konfigurator und dem individuellen Zusammenstellen Ihres Wunschautos bieten wir Ihnen als Vermittler von deutschen Neuwagen attraktive Sonderaktionen an. Im Rahmen der CarFleet24-Sonderaktionen präsentieren wir Ihnen limitierte Angebote. Diese sind entweder zeitlich begrenzt oder aufs Neue wegen hoher Nachfrage verlängert worden.

Jetzt die Top-Angebote nutzen!

Alternativ beraten wir Sie als Mitglied vom Deutschen Hochschulverband natürlich auch sehr gerne bei Kauf, Finanzierung und Leasing eines Neuwagens anderer Automarken. 

Für Sie als Hochschulverband-Mitglied nachfolgend nochmals die Zugangsdaten zu unserem Neuwagen-Konfigurator und den Aktionsmodellen:

Kontakt:
CarFleet24
www.carfleet24.de

Passwort: hochschulverband
Fon: 01805 - 717107*
Fax: 01805 - 717108*

E-Mail: kundenbetreuung@carfleet24.de

* [0,14 Euro/Min. aus dem Festnetz; max. 0,42 €/Min. aus den Mobilfunknetzen]

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DHV und Seminaris  

(Gü.) Seit 30 Jahren zieht es Firmen und Institutionen ins "rheinische Nizza" - das passende Bonmot von Alexander von Humboldt für das milde Klima in Bad Honnef im "Vorgarten Bonns". Direkt am Rhein gelegen und nur 20 Autominuten von der Metropole entfernt, ist das kleine Fachwerkstädtchen der perfekte Ort für konzentriertes Arbeiten in relaxter Atmosphäre.   

Das Seminaris-Hotel Bad Honnef feiert 2016 sein 30. Jubiläum. Dank der langjährigen Erfahrung und Professionalität hat es schon mehrfach oberste Ränge bei der Wahl der "Besten Tagungshotels in Deutschland" belegt. Das Haus bedient seine Gäste mit Know-how und Köpfchen - vom kleinsten Meeting bis zum Kongress mit bis zu 350 Personen. Dafür stehen 24 Seminar-, Tagungs- und Konferenzräume sowie ein Plenar- und Bankettsaal zur Verfügung. Und wer übernachten möchte, kann eines der 211 First-Class-Zimmer oder Suiten buchen.

Bis zum 31. August 2016 wird ein Jubiläums-Rabatt von 15 Prozent auf das Full-Arrangement inkl. Übernachtung gewährt: Das bedeutet "Rundum-Sorglos-Tagen" dann nur für schlanke 130 Euro pro Person (nach Verfügbarkeit). 

Weitere Informationen in der Seminaris-Zentrale, Tel. (04131) 713-888, E-Mail: sales@seminaris.de

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Newsletter-Archiv

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Angelika Wirth (Wi.)

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