DHV-Newsletter 3/2016

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Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

"Tenure Track"-Programm: Staatssekretäre sollen Kompromiss gefunden haben

Die Staatssekretäre der Wissenschaftsministerien von Bund und Ländern sollen sich über die Grundlinien des geplanten "Tenure Track"-Programms verständigt haben, über die die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz am 22. April 2016 und die Regierungschefs von Bund und Ländern am 18. Juni 2016 abschließend entscheiden werden. Das berichtet Jan-Martin Wiarda, freier Journalist sowie ehemaliger "Zeit"-Redakteur und ehemaliger Kommunikationschef der Helmholtz-Gemeinschaft, in seinem Blog. Demnach sollen sich die Länder verpflichten, die 1.000 angestrebten "Tenure Track"-Stellen dauerhaft zur Verfügung zu stellen. Diese sollen nach dem Programmende bestehen bleiben und werden wieder neu besetzt, sobald ein Nachwuchswissenschaftler den Sprung auf eine unbefristete Professur geschafft hat. Insgesamt sollen sich die Länder allerdings nicht dazu verpflichten, mehr Universitätsprofessuren als die gegenwärtig rund 26.000 zu schaffen. Pro Jahr und Professur (inklusive Ausstattung) setzen Bund und Länder rund 120.000 Euro an, die Laufzeit des Programms soll acht Jahre betragen. Die von einigen Ländern geforderte Finanzierung von Mittelbaustellen (vgl. Newsletter 11/2015) soll es nicht geben.
http://www.jmwiarda.de/blog/

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Eckpunkte der Exzellenzinitiative sollen stehen

Die Staatssekretäre der Wissenschaftsministerien von Bund und Ländern sollen sich auf Eckpunkte der nächsten Exzellenzinitiative geeinigt haben, über die die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) am 22. April 2016 und die Regierungschefs von Bund und Ländern am 18. Juni 2016 abschließend befinden müssen. Das berichtet Jan-Martin Wiarda, freier Journalist sowie ehemaliger "Zeit"-Redakteur und ehemaliger Kommunikationschef der Helmholtz-Gemeinschaft, in seinem Blog. Die neue Runde der Exzellenzinitiative soll demnach mit zweijähriger Verzögerung starten. Bis dahin solle es eine Überbrückungsfinanzierung im bisherigen Umfang geben. 

In dem neuen Wettbewerb soll es zwei Förderlinien geben. Für die erste Förderlinie Exzellenzcluster sollen im Jahr 385 Millionen Euro zur Verfügung stehen, für die zweite Förderlinie Exzellenzuniversitäten 148 Millionen Euro. Acht bis elf Exzellenzuniversitäten sind vorgesehen, wobei sowohl Einzel- als auch Verbundbewerbungen möglich sein sollen. Pro Exzellenzuniversität und Jahr sind 10 bis zu 15 Millionen Euro Förderung geplant. Bei erfolgreichen Verbundbewerbungen soll die Fördersumme dann unter den Universitäten gestaffelt werden. 45 bis 50 Exzellenzcluster sollen nur auf Zeit, nämlich maximal zweimal sieben Jahre, gefördert werden können, während der Bund bei den Exzellenzuniversitäten in die Dauerförderung einsteigen soll. Die jährliche Förderung pro Cluster soll sich in einer Bandbreite zwischen drei und zehn Millionen Euro bewegen. Zusätzlich zum Overhead soll eine in der Höhe noch nicht definierte Universitätspauschale hinzukommen.

Die Wettbewerbe um beide Förderlinien sollen entzerrt werden. Zuerst sollen sich die Universitäten um die Cluster bewerben, ehe das Antragsverfahren um den Exzellenzstatus mit abgespeckten Zukunftskonzepten folgen soll. Voraussetzung für die Einzelbewerbungen sollen zwei eingeworbene Cluster sein.

Neu soll das Entscheidungsverfahren gestaltet werden. Deutsche Forschungsgemeinschaft und Wissenschaftsrat sollen insgesamt 40 Wissenschaftler und Wissenschaftsmanager vorschlagen, die jeweils bei allen Entscheidungen ein einfaches Stimmrecht erhalten. Zu ihnen sollen 17 Vertreter aus Bund und Ländern mit einfachem Stimmrecht hinzukommen. Bei den Clustern soll eine einfache Mehrheit im Gremium reichen, bei den Exzellenzuniversitäten soll dagegen eine Mehrheit sowohl bei der Wissenschaft als auch bei der Politik erforderlich sein.
http://www.jmwiarda.de/blog/

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Hochschulleitungen für exzellente Förderung über Spitzenforschung hinaus

Die Exzellenzinitiative wird von einer großen Mehrheit der Hochschulleitungen befürwortet, obwohl nur wenige Hochschulen direkt von dem Förderinstrument profitieren. Das geht aus dem aktuellen Hochschul-Barometer vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und von der Heinz Nixdorf Stiftung hervor. Knapp drei Viertel der befragten Hochschulleiter (73 Prozent) sagten demnach, die Exzellenzinitiative habe die deutsche Spitzenforschung vorangetrieben. Gleichwohl betonten immer noch 51 Prozent der Befragten, deutsche Hochschulen würden international noch nicht ausreichend wahrgenommen.

Nach dem Willen der Hochschulleitungen sollten 32 Prozent der finanziellen Mittel für exzellente Forschungsbereiche ausgegeben werden (Exzellenzcluster). 21 Prozent müssten für den Ausbau universitärer Förderung zur Verfügung stehen (Zukunftskonzepte) und 19 Prozent für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Graduiertenschulen).   

Für besonders förderungswürdig hielten die Rektoren und Präsidenten laut Hochschul-Barometer das Themenfeld regionale Kooperationen und Wissenstransfer. Würde es eine solche Förderlinie geben, sollten sogar 26 Prozent der gesamten Fördermittel dafür verwendet werden.  

Rund die Hälfte aller befragten Hochschulleitungen fand die von der Imboden-Kommission angeregte "Exzellenzprämie" sinnvoll, die ohne Antragsverfahren an Hochschulen mit Spitzenforschung vergeben werden soll (vgl. Newsletter 2/2016). Nur ein Drittel lehnte ein solches Modell ab. Dabei lagen die Universitäten der Exzellenzinitiative und andere Universitäten in ihrer Zustimmung fast gleich auf (60 Prozent und 56 Prozent).

Weiterhin wollten 81 Prozent der Befragten den Exzellenzbegriff auf weitere Profile wie Lehre und Transfer erweitert wissen. Hier stimmten Fachhochschulen (90 Prozent) allerdings deutlich häufiger zu als Universitäten (55 Prozent). Bei den Universitäten der Exzellenzinitiative teilte diese Forderung nur noch eine Minderheit von 27 Prozent. 
http://www.stifterverband.org/pressemitteilungen/2016_03_10_hochschul-barometer

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Neue Förderpläne für innovative Hochschulen

Bund und Länder verhandeln nach Angaben der "Zeit" nicht nur über die Fortführung der Exzellenzinitiative, sondern auch über ein weiteres Förderpaket. Unter dem Titel "Innovative Hochschule" wollen die Wissenschaftsminister Unternehmungen belohnen, mit denen Hochschulen ihre Wissensschätze neuen Zielgruppen zugänglich machen: Firmen oder Schulen, Bürgerinitiativen oder Nachbarn. 

Der Wettbewerb solle, so heißt es weiter, besonders den Fachhochschulen zugutekommen, die bei der Exzellenzinitiative leer ausgegangen waren. Auf Anfrage der "Zeit" bestätigte Bundesministerin Johanna Wanka die Pläne: "Ich möchte eine weitere Möglichkeit zur Förderung der Leistung von Hochschulen entwickeln." Die Rede ist von mehreren Hundert Millionen Euro vom Bund über zehn Jahre und möglicherweise zusätzlichem Geld von den Ländern. Noch beraten die Staatssekretäre von Bund und Ländern.

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Von der Leyen: Fehler, aber kein Fehlverhalten

Der Senat der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat sich mit sieben zu einer Stimme bei einer Enthaltung dafür entschieden, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen den Doktorgrad nicht abzuerkennen. Handwerkliche Fehler enthalte insbesondere der Einleitungsteil ihrer Arbeit, ein Fehlverhalten, das auf einer Täuschungsabsicht gründe, sei jedoch nicht erkennbar. Mit ihrer Arbeit habe von der Leyen neue wissenschaftliche und in der Praxis relevante Erkenntnisse im Bereich der Geburtshilfe geliefert. Von Vorwürfen, bei der Behandlung der Patientinnen ethische Grundsätze verletzt zu haben (vgl. Newsletter 11/2015), sei sie freizusprechen. 

Plagiatsjäger von "VroniPlag Wiki" hatten von der Leyen schwere Regelverstöße in ihrer 1990 erschienenen medizinischen Doktorarbeit vorgeworfen. Von der Leyen hatte die Vorwürfe abgestritten und ihre frühere Hochschule um eine Überprüfung der Arbeit gebeten (vgl. Newsletter 10/2015). Über das Ergebnis zeigte sie sich erleichtert, räumte aber auch ein, dass Teile ihrer damaligen Arbeit nicht den Maßstäben entsprächen, die sie an sich selber stelle.
https://www.mh-hannover.de/46.html?&tx_ttnews[tt_news]=4447&cHash=0aa389e24b6b3847d80e7a0734fd914b

Zum Video-Mitschnitt des "NDR" von der Pressekonferenz der MHH am 9. März 2016:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Von-der-Leyen-darf-Doktortitel-behalten,vonderleyen398.html

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Kommission tritt unter Protest zurück

Die "Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin" hat sich nach andauernden Querelen mit der Universitätsleitung (vgl. zuletzt Newsletter 1/2016) am 1. März 2016 selbst aufgelöst. Sie protestierte mit ihrem Rückzug gegen die angebliche Einschränkung ihrer Unabhängigkeit durch die Universitätsleitung. Die Kommission war 2007 mit dem Ziel ins Leben gerufen worden, die Geschichte der skandalumwitterten Freiburger Sportmedizin unter ihren ehemaligen Professoren Joseph Keul und Armin Klümper zu untersuchen. Das Gremium hatte unter Leitung der Kriminologin Professorin Letizia Paoli von der Universität Leuven wiederholt massive Behinderungen durch die Universität Freiburg beklagt. Diese hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen. 

Das Rektorat der Universität Freiburg bezeichnete die Selbstauflösung der Dopingkommission als "unbegründet und verantwortungslos". Besonders bedauerlich sei es, "dass nun viele öffentliche Ankündigungen der Kommissionsvorsitzenden zu dopinghistorisch einmaligen Funden und wissenschaftlichem Fehlverhalten in der Sportmedizin ohne wissenschaftlich fundierte Nachweise im öffentlichen Raum stehen", erklärte Rektor Professor Hans-Jochen Schiewer. Die bisherigen Aufklärungsergebnisse wolle die Universität aber sichern und öffentlich machen und dazu eine neue Forschungsstelle für Sportmedizin und Doping schaffen. Auch die zurückgetretenen Kommissionsmitglieder kündigten an, ihre Sicht der Dinge in einer gesonderten Publikation zu veröffentlichen.
Zur Stellungnahme der Universität Freiburg:
https://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2016/pm.2016-03-01.27

Zum Podcast eines Interviews, das der "Deutschlandfunk" am 2. März 2016 mit dem Freiburger Rektor Professor Hans-Jochen Schiewer geführt hat:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/03/02/dlf_20160302_1436_53dc6753.mp3

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Quelle: HAW Hamburg

500. Berufung im Professorinnenprogramm 

Professorin Miriam Tariba Richter ist die 500. Hochschullehrerin, die im Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder gefördert wird. Das teilte das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit. Richter nimmt zum 1. März 2016  ihre Arbeit als Professorin im Fach Pflegewissenschaft mit den Schwerpunkten Gender und Migration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg auf. 

Da wissenschaftliche Karrierewege für Frauen immer noch weniger durchlässig sind als für Männer, haben Bund und Länder 2008 das Professorinnenprogramm beschlossen und stellen hierfür insgesamt 300 Millionen Euro zur Verfügung. Zurzeit ist in Deutschland jede fünfte Professur mit einer Frau besetzt.
https://www.bmbf.de/de/500-frau-im-professorinnenprogramm-berufen-2506.html

Ein Interview, das der "Deutschlandfunk" am 1. März 2016 mit Professorin Richter anlässlich ihres Amtsantritts geführt hat, gibt es zum Nachhören unter:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/03/01/dlf_20160301_1443_60b0dd5c.mp3

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Zahl der Studienberechtigten gestiegen

Im Jahr 2015 haben rund 443.000 Schülerinnen und Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren das nach vorläufigen Ergebnissen 1,9 Prozent mehr Studienberechtigte als im Vorjahr.

Einem starken Anstieg in den neuen Ländern einschließlich Berlin von insgesamt 8,3 Prozent stand ein weniger starker Anstieg von einem Prozent im früheren Bundesgebiet gegenüber. Rückgänge der Absolventenzahlen gab es in Schleswig-Holstein (- 2,9 Prozent) und insbesondere Hessen (- 9,5 Prozent), wo im Vorjahr noch ein doppelter Jahrgang Abitur gemacht hatte.

Der größte Teil der neu Studienberechtigten (76,8 Prozent) hat 2015 die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife erworben. 23,2 Prozent  der Absolventinnen und Absolventen erlangten die Fachhochschulreife.

Von den Studienberechtigten des Jahres 2015 waren 52,7 Prozent Frauen und 47,3 Prozent Männer.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/02/PD16_066_211.html

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Quelle: istockphoto.com

265,5 Milliarden Euro für Bil­dung, Forschung und Wissen­schaft 

Im Jahr 2014 wurden in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 265,5 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft ausgegeben. Das waren 3,2 Prozent mehr als im Jahr 2013. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch den Kinderbetreuungsausbau und die Zunahme von Forschung und Entwicklung. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2014 wurden 9,1 Prozent für Bildung, Forschung und Wissenschaft verwendet. Deutschland ist damit trotz steigender Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft noch deutlich vom selbst gesteckten Ziel entfernt, die gesamtstaatlichen Aufwendungen in diesem Bereich bis 2015 auf zehn Prozent des BIP zu steigern.  

Mit 151,7 Milliarden Euro entfiel der größte Teil der Ausgaben im Jahr 2014 auf die Erstausbildung in Krippen, Kindergärten, Schulen, Hochschulen (einschließlich Forschung und Entwicklung) sowie auf die duale Ausbildung. Die Ausgaben für Bildungsförderung und die Käufe der privaten Haushalte von Bildungsgütern betrugen 20,1 Milliarden Euro. Auf die Bereiche Weiterbildung, Jugendarbeit, Horte und dergleichen entfielen 18,9 Milliarden Euro. Für Forschung und Entwicklung wendeten Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen 69,3 Milliarden Euro auf, während die Ausgaben für die Bildungs- und Wissenschaftsinfrastruktur 5,5 Milliarden Euro betrugen.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/03/PD16_078_217.html

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BMBF zieht positive Zwischenbilanz

Das "Deutschlandstipendium" soll in seiner jetzigen Form beibehalten werden. Zu diesem Ergebnis kommt ein Evaluationsbericht, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Auftrag gegeben und den das Bundeskabinett am 9. März 2016 verabschiedet hat. "Das Deutschlandstipendium hat einen Grundstein für eine neue Stipendienkultur in Deutschland gelegt", heißt es in dem Bericht. Seit seiner Einführung habe es sich als "wichtige Säule der Begabtenförderung" etabliert und finde "stetig wachsenden Anklang in Wirtschaft und Gesellschaft".

Studierende, die sich gesellschaftlich engagieren, hervorragende Leistungen erbringen oder besondere Hürden in ihrer Bildungsbiographie überwinden, erhalten im Zuge des Stipendiums 300 Euro monatlich. Von Hochschulen gewonnene, private Förderer übernehmen 150 Euro pro Stipendium im Monat, der Bund finanziert die andere Hälfte (vgl. Newsletter 2/2011). 

Mit dem "Deutschlandstipendium" werden laut Bericht überdurchschnittlich viele Studentinnen und Studenten mit Migrationshintergrund gefördert. Mehr als jeder vierte Stipendiat (28 Prozent) habe eine Einwanderungsgeschichte in seiner Familie, im Schnitt aller Studierenden seien es hingegen 23 Prozent. In Bezug auf Bildungsherkunft, Geschlecht, Alter und Familienstand der Stipendiaten sei das Förderprogramm sozial ausgewogen. 

2014 wurden mehr als 22.500 Studierende mit einem "Deutschlandstipendium" gefördert. Das entspricht 0,84 Prozent der Studierenden, die im Wintersemester 2014/2015 an einer deutschen Hochschule eingeschrieben waren. Nach ursprünglicher Planung sollten acht Prozent der Studierenden in Deutschland mittelfristig durch das Deutschlandstipendium gefördert werden, inzwischen senkte die Große Koalition diese Zielvorgabe auf zwei Prozent ab (vgl. Newsletter 6 und 7/2015).

Weiterhin unzufrieden mit dem "Deutschlandstipendium" zeigte sich der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Hubertus Heil: "Das Prestigeprojekt der Union ist ein Rohrkrepierer. Im Haushalt des Bildungsministeriums mit Hunderten von Fördertiteln hat es die fünftschlechteste Abrufquote", erklärte er gegenüber der "Nordwest-Zeitung": "Es wäre vernünftiger, die Mittel, anstatt sie jedes Jahr verfallen zu lassen, in bewährte Fördersysteme wie die Begabtenförderwerke zu investieren."
https://www.bmbf.de/de/soziale-vielfalt-im-deutschlandstipendium-2545.html

 

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Quelle: istockphoto.com

Teilzeitstudium: Zu wenig Angebote?

Nur jeder zehnte Studiengang in Deutschland kann auch in Teilzeit studiert werden. Das geht aus einer Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervor. Den höchsten Anteil an in Teilzeit angebotenen Studiengängen im Wintersemester 2015/16 gibt es demnach im Saarland mit 64 Prozent, gefolgt von Hamburg mit 42,6 Prozent und Brandenburg, wo jeder dritte Studiengang in Teilzeit studiert werden kann.
 
Mit neun Ländern hat mehr als die Hälfte eine geringere Quote als zehn Prozent. Schlusslicht ist Sachsen-Anhalt, wo mit einem Anteil von 0,9 Prozent nicht einmal jeder hundertste Studiengang eine Alternative zum Vollzeit-Studium darstellt.

Das Teilzeitangebot werde jedoch noch nicht ausgeschöpft, so das CHE weiter. Gegenwärtig studieren lediglich 6,5 Prozent in Teilzeit. An privaten Hochschulen sind es mit 11,7 Prozent deutlich mehr.

An Deutschlands Hochschulen sind zudem deutlich mehr Menschen ohne Abitur eingeschrieben als noch vor etwa 20 Jahren. Während 1997 knapp 8.500 Menschen ohne allgemeine Hochschul- oder Fachhochschulreife studierten, waren es 2014 fast 50.000, heißt es in einer weiteren Studie des CHE. Vor allem Fachhochschulen sind demnach bei Studierenden ohne Hochschulreife gefragt. Ihr Anteil dort beträgt vier Prozent, an Universitäten sind es lediglich zwei.
http://www.che.de/cms/?getObject=5&getNewsID=1972&getCB=212&getPM&getLang=de
http://www.che.de/cms/?getObject=5&getNewsID=1974&getCB=398&getLang=de

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Quelle: istockphoto.com

"Sci-Hub" stellt 49 Millionen Fachartikel illegal ins Netz 

Die kasachische Hirnforscherin Alexandra Elbaykan hat auf der Datenbank "Sci-Hub" Presseberichten zufolge rund 49 Millionen wissenschaftliche Aufsätze ins Netz gestellt, die für jedermann zugänglich sind. Ende des vergangenen Jahres konnte der Fachverlag Elsevier vor einem New Yorker Gericht erwirken, dass die Domain von "Sci-Hub" gesperrt wird. Mittlerweile ist "Sci-Hub" jedoch wieder unter neuer Adresse abrufbar. Laut Elsevier verletzt "Sci-Hub" täglich das Copyright von 3.000 Aufsätzen. Alexandra Elbaykan gibt an, dass sie in Kasachstan keinen Zugriff auf akademische Fachliteratur hatte, die sie für ihre Forschung benötigte. Daraufhin habe sie sich die Veröffentlichungen illegal beschafft. Nunmehr helfe sie anderen, ebenfalls an Literatur zu kommen.

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1,1 Millionen Euro für Grundlagenforschung an Künstlicher Intelligenz

Der US-Konzern Facebook strebt europaweite Forschungspartnerschaften im Bereich Künstliche Intelligenz an. Deshalb wird das Unternehmen in einem ersten Schritt 25 Hochleistungsserver im Wert von insgesamt rund 1,1 Millionen Euro an Forschungsinstitute in Deutschland und Europa zur Verfügung stellen. Dies kündigte Firmenchef Mark Zuckerberg während eines Deutschlandbesuchs am 15. Februar 2016 in Berlin an. Mit den Großrechnern sollen Wissenschaftler zügiger forschen können. Auf die Forschungsinhalte will Facebook keinen Einfluss nehmen.

Zu den ersten Zuwendungsempfängern gehört die Technische Universität Berlin. Weitere Rechner will Facebook über ein Auswahlverfahren vergeben. Hochschulen oder öffentlich finanzierte Forschungseinrichtungen, die sich beteiligen wollen, müssen sich dazu bereiterklären, ihre Forschungsergebnisse unter freier Lizenz zu veröffentlichen.

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Eckpunkte für die Hochschulentwicklungsplanung bis 2025

Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange hat am 15. März 2016 die Eckpunkte zur Hochschulentwicklungsplanung bis 2025 präsentiert. Sollten sich die 14 staatlichen Hochschulen darauf einlassen, wird der Freistaat auf den ursprünglich geplanten Abbau von 754 Stellen (vgl. Newsletter 11/2014) verzichten. Im Gegenzug sollen sich die Hochschulen zur stärkeren Profilierung verpflichten.

So soll u.a. das Studienfach "Rechtswissenschaft" an der Universität Leipzig konzentriert und nicht mehr an der TU Dresden weitergeführt werden. Für ausgewählte Staatsexamensstudiengänge mit besonderer Bedeutung sollen im Hochschulentwicklungsplan zudem Planungsgrößen für das Jahr 2025 vorgegeben werden. Für Humanmedizin sind dies 540 Studienanfänger und für Zahnmedizin 120 Studienanfänger. Beim Lehramt werden Kapazitäten von 2.000 Plätzen für Studienanfänger angestrebt, um dem künftigen Bedarf an Lehrern gerecht zu werden. Die Ausbildung in der Pharmazie wird gesichert.

Sachsen plant im Wintersemester 2024/25 mit 95.000 Studierenden. Das wären 10.000 weniger als bisher.

Der Hochschulentwicklungsplan soll in der zweiten Jahreshälfte 2016 vom Kabinett verabschiedet werden. Zuvor werden Hochschulen und weitere betroffene Einrichtungen, Verbände und andere Institutionen Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten. 
http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/202502

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Mecklenburg-Vorpommern will Mittel für Spitzenforschung konzentrieren

Die Mittel für die Spitzenforschung sollen in Mecklenburg-Vorpommern künftig weniger gestreut werden. In der laufenden Förderperiode bis 2020 stünden 28,5 Millionen Euro bereit, mit denen voraussichtlich fünf Projekte gefördert werden können, kündigte Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb Medienberichten zufolge an. In der vergangenen Förderperiode waren 29 Millionen Euro auf 98 Vorhaben verteilt worden. Mit der Begrenzung auf wenige herausragende Projekte will Brodkorb den Anschluss der Spitzenforschung des Landes an die Exzellenzförderung des Bundes erreichen. Bislang hat noch keine Hochschule des Landes eine Förderung innerhalb der Exzellenzinitiative erhalten.

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Hochschulpolitischer Dialog 

(Ad.) Im Januar 2016 fand in Thüringen die Auftaktveranstaltung eines hochschulpolitischen Dialoges zwischen dem Wissenschaftsministerium und den dortigen Akteuren im Hochschulbereich statt. Ziel des Dialoges ist es, in einem gemeinsamen Prozess den Reformbedarf des Thüringer Hochschulgesetzes vor dem Hintergrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes zur Struktur der Medizinischen Hochschule Hannover vom 24. Juni 2014 (vgl. Newsletter 8/2014) zu definieren. Das Urteil trifft grundlegende Aussagen zu den Kontroll- und Einflussmöglichkeiten des akademischen Vertretungsorgans auf Entscheidungen der Hochschulleitung. 

In der nächsten Phase des Thüringer Hochschuldialogs werden nun in der Zeit von April bis Juni 2016 an allen Thüringer Hochschulen Regionaldialogforen stattfinden. Diese Foren zielen darauf ab, den lokalen Mitgliedern und Angehörigen der Hochschulen die Möglichkeit zu geben, ihre Vorstellungen zur Novellierung der Thüringer Hochschulgesetzgebung im Hinblick auf die jeweiligen Hochschulspezifika zu äußern und darüber zu diskutieren. Die Termine für den Hochschuldialog an den regionalen Standorten sind abrufbar unter:
http://www.thueringen.de/th6/tmwwdg/wissenschaft/hochschule_und_studium/dialog

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"Recyclingpapierfreundlichste Hochschule" gesucht

Erstmals sucht die "Initiative Pro Recyclingpapier" Deutschlands Hochschulen mit den höchsten Recyclingpapierquoten. Universitäten und Fachhochschulen mit mehr als 5.000 Studierenden können sich um den Titel "Recyclingpapierfreundlichste Hochschule" bewerben, indem Sie ihren Einsatz von Recyclingpapier mit dem "Blauen Engel" bekanntgeben und damit ihr Engagement für ressourceneffizientes Handeln transparent machen. 

Die Ergebnisse werden im "Papieratlas 2016" zusammengefasst und veranschaulichen die ökologischen Vorteile der Nutzung von Recyclingpapier in den Bereichen Energie, Wasser und CO2-Emissionen. Kooperationspartner des neuen Hochschulwettbewerbs, der bis zum 10. Mai 2016 läuft, sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt sowie der Deutsche Hochschulverband. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Es ist geplant, dass sie die "Recyclingfreundlichste Hochschule" am 11. Oktober 2016 in Berlin auszeichnen wird.

Nähere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter:
http://papieratlas.de/hochschulen/

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Karriere


Preis für mutige Wissenschaft

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt ab dem Jahr 2016 den neuen "Preis für mutige Wissenschaft" im Rahmen der Forschungspreise des Landes. Mit der Auszeichnung sollen exzellente Forscherinnen und Forscher an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen des Landes gewürdigt werden, die ausgetretene Wege verlassen haben und die im Rahmen ihrer Forschung Wagnisse eingegangen sind. Der Preis solle ein Signal dafür setzen, wie sehr innovative Wissenschaft davon lebe, dass Forscherinnen und Forscher Vorhaben verfolgen, die auch die Gefahr des Scheiterns beinhalten, so Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Die für den Preis vorgeschlagenen Forscherinnen und Forscher sollen eine erfolgreiche Promotion vorweisen können und zum Zeitpunkt der Ausschreibung nicht älter als 45 Jahre sein. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2016. Das Preisgeld von 30.000 Euro ist für die weitere wissenschaftliche Arbeit der Preisträgerin bzw. des Preisträgers bestimmt.
http://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/wissenschaftsministerium-schreibt-erstmals-preis-fuer-mutige-wissenschaft-aus-vergabe-des/

 

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GSO Leadership Academy

Die German Scholars Organization (GSO) möchte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler dabei unterstützen, sich persönlich und professionell systematisch weiterzuentwickeln, und hat daher gemeinsam mit renommierten Partnern wie der Fraunhofer-Gesellschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, dem Zentrum für Wissenschaftsmanagement, der Klaus Tschira Stiftung und der Joachim Herz Stiftung die GSO Leadership Academy gegründet. Assoziierte Partner sind der Deutsche Hochschulverband und die TU9. 
 
Die Academy richtet sich an exzellente deutschsprachige Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Fachrichtungen, die im Ausland leben und arbeiten und vor dem nächsten Karriereschritt stehen. Sie sollten zudem eine Rückkehr nach Deutschland anstreben. Während zwei intensiver Trainingsphasen in den USA und Deutschland werden die Fellows der Academy durch individuelle Karriereplanung, Leadership Development und konkretes Managementwissen auf ihrem Weg in eine Führungsrolle begleitet. 
 
Bewerberinnen und Bewerber sollten über einen Postdoc-Status oder vergleichbare Fähigkeiten und Kenntnisse verfügen. Neben exzellenten akademischen Leistungen ist die eigene Motivation für die Aufnahme in die Academy entscheidend. Es werden maximal 25 Vollstipendien vergeben, fünf davon direkt über die Max-Planck-Gesellschaft. Für die ausgewählten Fellows fällt eine einmalige Anmeldegebühr in Höhe von 250 Euro an (entfällt für Max-Planck-Fellows). 

Weitere Informationen zur Academy und zur Bewerbung, die bis zum 20. April 2016 möglich ist, finden Sie hier:
http://www.gsonet.org/ge/leadershipAcademy.php

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Guter Arbeitgeber 

Die Universität Potsdam hat als erste Universität in Deutschland das Zertifikat "Human Resources Excellence in Research" (HRS4R) der Europäischen Kommission erhalten. Mit dem Qualitätssiegel wird ihr bescheinigt, als Arbeitgeber den Empfehlungen der "European Charter for Researchers and The Code of Conduct for Recruitment" zu entsprechen. Dazu zählen etwa die Einhaltung von berufsständischen und ethischen Aspekten, gerechte Einstellungsverfahren, günstige Arbeitsbedingungen sowie eine intensive Nachwuchsförderung.

Um bestmögliche Arbeitsbedingungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu schaffen, sollen der Ausbau des Dual Career Services und ein erweitertes Neuberufenen-Coaching, aber auch mehr finanzielle Unterstützung von Dozenturen im Ausland und die übersichtliche Veröffentlichung sämtlicher Maßnahmen zur universitätsinternen Forschungsförderung vorangetrieben werden, kündigte die Universität Potsdam an.
http://www.uni-potsdam.de/uniges/nachrichten-veranstaltungen/medienmitteilungen/detail-latest/article/2016-02-19-universitaet-potsdam-ist-erste-deutsche-uni-mit-eu-zertifikat-als-guter-arbeitgeber-fuer-wissenschaftler.html

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E-Prüfungen

Der Anstieg der Prüfungszahlen durch die Umsetzung der Bologna-Reform hat zu einer erheblichen Belastung des Hochschulpersonals geführt. Hier bieten sich E-Prüfungen als Ausweg an. Vor welchen Herausforderungen deren Gestaltung und Durchführung an den Hochschulen stehen, beschreibt Professor Heinz-Werner Wollersheim in der März-Ausgabe der Zeitschrift "Forschung & Lehre". 
http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/?p=20577

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Große Zustimmung zur "Exzellenzprämie"

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Februar-Ausgabe gefragt, ob sie die Empfehlung der Internationalen Expertenkommission zur Evaluierung der Exzellenzinitiative unterstützen, an die Stelle der "Zukunftskonzepte" eine "Exzellenzprämie" für die zehn besten Universitäten zu setzen, die nicht auf Antrag, sondern ausschließlich aufgrund von Leistung vergeben werden soll. 67,8 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 32,2 Prozent mit Nein.

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Quelle: istockphoto.com

Entlastung durch E-Prüfungen?

Der Anstieg der Prüfungszahlen durch die Umsetzung der Bologna-Reform hat zu einer erheblichen Belastung des Hochschulpersonals geführt. Sind E-Prüfungen ein guter Weg, um die Prüfungsbelastung zu reduzieren?

Zur Abstimmung: 
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


Grundgehälter in der Besoldungsordnung W

Eine Übersicht über die aktuellen Grundgehälter der W-Besoldung in Bund und Ländern (Stand: 1. Januar 2016) ist abrufbar unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/besoldungstabellen/grundgehaelter_w.pdf

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Personalia


Foto: Landtag Brandenburg

Rückkehr

Martina Münch kehrt als Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur ins brandenburgische Kabinett zurück. Die SPD-Politikerin war bereits von 2009 bis 2011 Wissenschaftsministerin des Landes, bevor sie bis 2014 das Bildungsressort übernahm. Münch folgt nun auf Professorin Sabine Kunst, die Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin wird (vgl. Newsletter 1/2016).

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Foto: uni-wuerzburg.de

Neuer Vorstandsvorsitzender

Professor Martin Lohse, Pharmakologe von der Universität Würzburg, wechselt an das Berliner Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft. Dort wird er zum 1. April 2016 Vorsitzender des Vorstands und wissenschaftlicher Direktor. Er folgt auf Professor Walter Rosenthal, der das Amt seit 2009 innehatte und zum 1. September 2014 ins Präsidentenamt der Universität Jena gewechselt war (vgl. Newsletter 6/2014). Lohse war zeitweilig auch als Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin im Gespräch, hatte jedoch seine Kandidatur wieder zurückgezogen (vgl. Newsletter 1/2016).

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Foto: University of Oxford

Abelpreis 2016

Professor Andrew Wiles von der Universität Oxford erhält am 24. Mai 2016 in Oslo den diesjährigen Abelpreis für den Beweis des Großen Fermatschen Satzes. Die Auszeichnung ist mit sechs Millionen norwegische Kronen (ca. 630.000 Euro) dotiert und gilt als Nobelpreis der Mathematik. Der Große Fermatsche Satz lautet: Ist n eine natürliche Zahl und größer als 2, so kann die n-te Potenz jeder natürlichen Zahl ungleich null nicht in die Summe zweier n-ter Potenzen natürlicher Zahlen ungleich null zerlegt werden.

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Eva Luise Köhler Forschungspreis

Der Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen ist am 5. März 2016 in Berlin an den Privatdozenten Sven Thoms und Professor Ekkehard Wilichowski von der Universitätsmedizin Göttingen verliehen worden. Mit 50.000 Euro prämiert wurde ihr Forschungsansatz zur Behandlung von Muskeldystrophien (Muskelschwund).

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Thüringer Forschungspreis

Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefen­see hat am 14. März 2016  den Thürin­ger Forschungspreis an drei Institute aus Jena übergeben. Der mit 12.500 Euro dotierte Forschungspreis im Bereich der Grundlagenforschung ging an Professor Christian Hübner und Professor Ingo Kurth vom Institut für Humangenetik der Friedrich-Schil­ler-Universität Jena. Ihr Team forschte zu den Mechanismen der Schmerzempfindung. Ein zweiter, ebenfalls mit 12.500 Euro dotierter Forschungspreis für Grund­lagenforschung wurde an Profesor Gerd Gleixner vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie Jena für das Projekt "Artenvielfalt schützt das Klima" verliehen. Der Preis für angewandte Forschung und ein Preisgeld von 25.000 Euro wurde dem Leibniz-Institut für Photonische Technologien in Jena - Rainer Riesenberg, Mario Kanka und Alexej Grjasnow - zuerkannt. Prämiert wurde damit die Forschung für ein miniaturisiertes, linsenloses 3D-Mikroskop, das in der Medizin eingesetzt werden soll.

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Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Hochschullehre in Mathematik und den Naturwissenschaften

Die Preisträger des Ars legendi-Fakultätenpreises für exzellente Hochschullehre in Mathematik und den Naturwissenschaften werden am 5. April 2016 in Frankfurt am Main ausgezeichnet. Jeweils 5.000 Euro gehen in der Kategorie Biowissenschaften an Dorothea Kaufmann von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, in der Kategorie Chemie an Professor Richard Göttlich, Professor Siegfried Schindler und Juniorprofessorin Nicole Graulich von der Justus-Liebig-Universität Gießen, in der Kategorie Mathematik an Professor Ilka Agricola von der Philipps-Universität Marburg und in der Kategorie Physik an Frederic Schuller von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Mit dem Ars legendi-Fakultätenpreis in Mathematik und den Naturwissenschaften werden Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen für herausragende, innovative und beispielgebende Leistungen in Lehre, Beratung und Betreuung ausgezeichnet. Für 2016 wurde der Preis bereits zum dritten Mal von dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, der Gesellschaft Deutscher Chemiker, der Deutschen Mathematiker-Vereinigung, der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und dem Verband für Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland ausgelobt.

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Preis für Wissenschaftsrecht 

Der Verein zur Förderung des deutschen & internationalen Wissenschaftsrechts hat am 29. Februar 2016 Sebastian Madeja für seine Dissertationsschrift "Die Institution der Universitätsmedizin als Subjekt der Umsatzsteuer - Verfassungs- und umsatzsteuerrechtliche Problemfelder des Kooperationsmodells insbesondere in der Personalgestellung", die 2012 an der Universität Nürnberg-Erlangen eingereicht wurde, mit dem Preis für Wissenschaftsrecht ausgezeichnet. Der Preis wurde zum dritten Mal vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare im April 2016

Bewerbung und Berufung -Individuelles Bewerbungstraining für Berufungsverfahren für Natur- und Ingenieurwissenschaftler*innen
Bonn, Donnerstag/Freitag, 7./8. April 2016
Donnerstag 9:30 Uhr bis Freitag 16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/618.html

Verhandlungen bei Erstberufung
Bremen, Montag, 11. April 2016, 11:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/630.html

Wissenschaftszeitvertragsgesetz und TV-L
Mannheim, Dienstag, 12. April 2016, 10:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/624.html

Projektmanagement an der Hochschule
Berlin, Donnerstag, 14. April 2016, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/644.html

Wissenschaftliches Fehlverhalten
Bonn, Freitag, 15. April 2016, 11:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1071.html

Zeit- und Selbstmanagement
Mannheim, Montag, 18. April 2016, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/638.html

Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur
Bonn, Dienstag, 19. April 2016, 10:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/803.html

Antragstellung für EU-Forschungsprojekte
Mannheim, Donnerstag, 21. April 2016, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/645.html

Präsentationstechniken und Medieneinsatz in der Hochschullehre
Bonn, Freitag, 22. April 2016, 10:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1077.html

Berufungspraxis aktuell
Bonn, Freitag, 22. April 2016, 10:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/694.html

Berufungsverhandlungen an Medizinischen Fakultäten
Berlin, Dienstag, 26. April 2016, 11:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/691.html

Bewerbung und Berufung -Individuelles Bewerbungstraining für Berufungsverfahren für Mediziner*innen
Bonn, Donnerstag/Freitag, 28./29. April 2016,
Donnerstag 9:30 Uhr bis Freitag 16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/620.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

DHV-HRK-Fundraisingsymposium am 4. April 2016 in Berlin

Anmeldungen für das DHV-HRK-Fundraisingsymposium am 4. April in Berlin sind noch bis zum 21. März 2016 möglich. Mit dem Symposium wollen der Deutsche Hochschulverband und die Hochschulrektorenkonferenz Rektoren, Präsidenten, Kanzler, Stifter und die Leitungsebene in Stiftungen, kaufmännische Leiter und ärztliche Direktoren von Klinika sowie die mit Fundraising betraute Führungsebene zusammenbringen und Möglichkeiten des Ideen- und Gedankenaustauschs bieten.

Erstmalig wird im Rahmen des Symposiums auch der mit 5.000 Euro dotierte Deutsche Hochschulfundraisingpreis (http://www.hochschulverband.de/cms1/1472.html) vergeben, der herausragende Leistungen im Bereich des Hochschulfundraisings prämiert. 

Die Veranstaltung findet von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Hotel Hilton in Berlin statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 250 Euro. 
Zum Programm und zum Anmeldebogen:
http://www.hochschulverband.de/cms1/1473.html

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Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium "Personalentwicklung und Personalstrukturplanung für den wissenschaftlichen Nachwuchs" 

Wissenschaftszentrum Bonn, Mittwoch, 1. Juni 2016, 10:00-17:00 Uhr

Das DHV-Symposium "Personalentwicklung und Personalstrukturplanung für den wissenschaftlichen Nachwuchs" geht der Frage nach, inwieweit eine Verknüpfung zwischen  Personalentwicklung und Personalstrukturplanung erforderlich und möglich ist, welche praktischen Voraussetzungen dazu erfüllt werden müssen und welche strategischen Perspektiven sich für die Hochschulen daraus ergeben. Im letzten Jahrzehnt haben zahlreiche Universitäten und Fachhochschulen zum Teil umfassende Anstrengungen unternommen, Personalentwicklungsmaßnahmen auch für das wissenschaftliche Personal zu etablieren. Die Frage der Planbarkeit der wissenschaftlichen Karriere wie auch die Anstrengungen der Hochschulen, Spitzenkräfte zu gewinnen und zu binden, stellen jedoch die Personalentwicklung an Hochschulen vor neue Herausforderungen. Die Forderung nach mehr "Tenure Track"-Stellen und die Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes lassen für die Hochschulen Personalstrukturfragen für den wissenschaftlichen Nachwuchs stärker in den Vordergrund rücken: Welche dienstrechtlichen Personalkategorien für den wissenschaftlichen Nachwuchs sollen in welcher Zahl vorgehalten und eingerichtet werden? Welche Personalentwicklungsmaßnahmen sind für welche Zielgruppen erforderlich und nützlich?

Nähere Informationen und ein Online-Anmeldeformular finden Sie unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Publikationen


Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch) 

Wissen Sie, wie man "Berufungsliste", "Blockseminar" oder "Präsenzstudium" ins Englische übersetzt? Oder welche Entsprechung der Ausdruck "die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen beantragen" im Englischen findet?

Das "Wörterbuch Hochschule" ist ein verlässliches Nachschlagewerk zur Lösung derartiger sprachlicher Aufgaben in allen Bereichen des Hochschullebens. Es richtet sich vor allem an: 

- deutschsprachige Wissenschaftler und Studierende
- englischsprachige Wissenschaftler und Studierende
- Übersetzer.

Das Fachwörterbuch enthält ca. 9.000 Stichwörter im deutsch-englischen und ca. 14.000 Stichwörter im englisch-deutschen Teil. Dabei geht es um:

-  Fachausdrücke aus den Bereichen Hochschulmanagement, öffentliches Recht, Forschung, Lehre, Bewerbung und Berufung, Einwerbung von Fördermitteln, Bibliothekswesen
- allgemeinsprachliche Wörter, die in Publikationen und Diskussionen zum Thema Hochschule häufig gebraucht werden. 

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie. 

Zweite unveränderte Auflage 2016, 476 Seiten, 19,90 Euro (D) inkl. Porto, für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 17,90 Euro inkl. Porto.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, Tel.: 0228/902 66 66, Fax: 0228/902 66 80 oder per Mail: dhv@hochschulverband.de 

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: Political Correctness 
 
Philipp Gassert: Keine einfachen Antworten 
Die Anfänge der Debatte über "politische Korrektheit" in den USA 
 
Emanuel Richter: Woran bemisst sich der Standard? 
Political Correctness und Demokratie 
 
Volker Kronenberg: Verschärft (un)korrekt 
Amerika und die Präsidentschaftswahlen 
 
Weitere Beiträge: 
 
Ein Interview mit dem dem "Hochschullehrer des Jahres", 
Professor Dr. Hans-Werner Sinn 
 
Ulrike Preissler: Die W-Besoldung in 17 Variationen 
Territorialkenntnisse im Vergütungsdschungel 
 
Stefan Keppler-Tasaki: Von der "Festung" zum "Hub" 
Der Umbau des japanischen Hochschulsystems 
 
Christian Julmi: Wie der Wissenschaftsbetrieb Innovationen verhindert 
Das Beispiel der Management- und Organisationsforschung 

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker


DHV-Mitgliederwerbekampagne "30.000 bis 2017"

(Wi.) Dem DHV gehören derzeit bereits über 29.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Jetzt will der DHV durchstarten:

Seit dem 1. Januar 2015 läuft eine Mitgliederwerbekampagne mit dem Ziel, 2017 das 30.000ste DHV-Mitglied zu begrüßen.

Bitte beteiligen Sie sich an dieser Kampagne! Helfen Sie mit, die Zukunft Ihrer Berufsvertretung zu sichern.

Unter allen Mitgliedern, die seit dem 1. Januar 2015 bis zum Kampagnenende mindestens ein neues Mitglied geworben haben, und unter allen neuen Mitgliedern, die im genannten Zeitraum DHV-Mitglied werden, wird ein Preis im Wert von jeweils 1.000 Euro verlost.

Näheres dazu unter: 
http://www.hochschulverband.de/cms1/1409.html

 

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Vermischtes


Mit dem Colt auf den Campus

Der Campus der University of Texas in Austin ist künftig keine waffenfreie Zone mehr. Ab dem 1. August 2016 sind dort Schusswaffen erlaubt, auch wenn dies der Überzeugung des Universitätspräsidenten, vieler Professoren und Studierender widerspricht. Zuvor hatte das texanische Parlament ein generelles Waffenverbot für Universitätsgelände aufgehoben. Widerwillig setzte die Universitätsleitung diesen Beschluss nun um.

Die Universität war im Jahr 1966 einer der ersten Schauplätze einer Schießerei auf einem Campus in den USA, bei der ein ehemaliger Soldat 14 Menschen tötete und 30 weitere verletzte.

 

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Santander

(Gü.) Fit für den Berufseinstieg: Dritter Santander Stipendiatentag in Frankfurt am Main

Am 11. April 2016 findet in Kooperation mit dem Deutschen Hochschulverband in Frankfurt am Main der diesjährige Santander Stipendiatentag statt. Dies ist die dritte Veranstaltung ihrer Art nacheinander. Eingeladen zu dem Treffen auf dem Campus Westend der Goethe-Universität sind rund 140 Deutschlandstipendiaten der Partner-Universitäten und 30 durch Santander geförderte TANDEM-Stipendiaten der Deutschen Universitätsstiftung.

Thematisch stehen Fragen der persönliche Karriereplanung im Mittelpunkt des gemeinsamen Tages. Den Teilnehmern soll anhand praktischer Übungen Orientierung und Sicherheit bei der Persönlichkeitsdarstellung sowie der passenden Berufswahl vermittelt werden. Dazu wird der Workshop "Fit für den Berufseinstieg" sehr tiefe Eindrücke liefern. Zusammen mit dem Unternehmensbereich Human Resources der Santander Consumer Bank und "matchingbox", einem Start-up-Partner aus dem Hochschulbereich, werden Bewerbungshintergründe und Praxisbeispiele erarbeitet.

"Matching box" nutzt soziale und personenbezogene Merkmale, um aus Bewerbern Botschafter ihrer eigenen Marke zu machen. Über ein spezielles Matchingverfahren werden Persönlichkeitsprofile von registrierten Usern erstellt und mit Stellenbeschreibungen von Unternehmen abgeglichen. So lassen sich Kandidaten finden, die sich aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur für vakante Positionen eignen.

 

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DHV und MLP

(Gü.) Stipendienprogramm MINT Excellence - bis zum 15. April 2016 bewerben

MINT Excellence vergibt auch in diesem Jahr 30 Stipendien von je 3.000 Euro an Studierende der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). 

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2016.

Bewerben können sich Bachelor- und Masterstudenten sowie Doktoranden in der Promotionsphase in einer der drei Kategorien: "Studies Excellence" für herausragende Studienleistungen, "Social Excellence" für gesellschaftliches Engagement und "Science Excellence" für besondere wissenschaftliche Leistungen. 

Zusätzlich schreibt MINT Excellence fünf Promotionspreise für junge promovierte MINT-Wissenschaftler aus, dotiert mit je 5.000 Euro.

Mehr Informationen unter:
https://mlp-financify.de/mint-excellence/

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AirPlus Kreditkartendoppel

(Uf.) Das bisherige AirPlus Kreditkartendoppel wird im April 2016 aufgrund von Neuregelungen zum Interbankenentgelt geändert und die Kreditkarten werden gegen eine AirPlus Travel Expense Card (Mastercard) ausgetauscht. Weiterhin wird die Mastercard zum Jahrespreis von 15,30 Euro angeboten und optional zu zusätzlichen 39 Euro die AirPlus Private Card VISA. Hier besteht ein Sonderkündigungsrecht, wenn die Karten zugesandt werden und Sie diese nicht wünschen. 

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DHV und Weinkeller BASF

(Gü.) Frühjarsbotenliste

Was gibt es Schöneres, wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen sich langsam zeigen, die Tage wieder länger werden, und man das ein oder andere gute Gläschen Wein auch im Freien genießen kann? 

Es wird Frühling und zum ersten Mal veröffentlicht der Weinkeller leckere Tropfen auserwählter "Frühlingsboten".

Entdecken Sie zum Beispiel unseren argentinischen Malbec Rosé "Los Dos" vom Weingut Viñas Don Martín, der sich durch seinen fruchtig, saftigen Geschmack wunderbar als Apéritif oder zu unkomplizierten leichten Speisen eignet. 

Auch unsere Auswahl an Rot- und Weißweinen lässt keinerlei Wünsche offen, ob sommerlich frisch und fruchtig oder doch kräftiger mit etwas Tannin, es ist für jeden Geschmack das Passende dabei. 

Die Frühjahrsbotenliste ist als PDF Dokument unter www.weinkeller.basf.de zu finden.

Sie können diese aber auch einfach persönlich anfordern unter: 

Weinkeller der BASF
Anilinstraße 12
67063 Ludwigshafen
Tel.: 0621 60-48055
Fax: 0621 60-52621
weinkeller@basf.com
www.weinkeller.basf.com

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DHV und Hugendubel   

(Gü.) Springer Yellow Sale 2016 mit -50 Prozent auf den Listenpreis!

Wir freuen uns, Ihnen internationale Mathematik-Fachbücher des Springer Verlages mit Sonderkonditionen anbieten zu dürfen. Das ist eine sehr gute Möglichkeit, kostengünstig Ihre Bibliothek zu erweitern. Stöbern Sie einfach in der Titelliste und lassen sich inspirieren. Alle Titel finden Sie mit ausführlichen Annotationen unter: https://www.hugendubel.info/home/YellowSale

Hier die Fakten:

- ca. 500 englische und französische Titel
- 50 Prozent Rabatt auf den Listenpreis
- Bestseller von 1990 bis 2015
- Der Aktionszeitraum ist vom 1. März 2016 bis zum 31. Juli 2016.

Alles aus einer Hand - gerade bei digitalem Content

Hugendubel Fachinformationen - Wir sind für Sie da!

Unsere Buchhandlungen, Kontaktdaten und Ansprechpartner finden Sie unter: www.hugendubel.info/stores

Sie erreichen uns zentral per Mail unter info@hugendubel.info oder unter der Rufnummer 089/30757575.

Haben Sie individuelle Wünsche?

Sehr gern steht Ihnen unser Vertriebsleiter, Herr Thomas Falk, unter Tel.: 0151/14010903 oder t.falk@hugendubel.info zur Verfügung.

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DHV und Fröscher

(Gü.) Für ihr neu saniertes Verwaltungsgebäude suchte die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Stuttgart unter anderem für den Versammlungssaal eine neue Bestuhlung. Neben einer ansprechenden Optik waren den Verantwortlichen bei der Auswahl eines passenden Stuhlmodells vor allem ein hoher Sitzkomfort, eine robuste Bauart und der Einsatz haptisch angenehmer Materialien wichtig. Aktuell sind mehr als 300 "Klif"-Stühle der Firma Fröscher in zwei Gebäuden im Einsatz und werden als Besucher-, Besprechungs-, Mehrzweck- und Versammlungsstühle genutzt. 

"Die Stühle gefallen mir in Form und Sitzkomfort nach wie vor sehr gut. Ich kann sie weiterempfehlen, insbesondere wenn aus Platzgründen eine eher kompakte Reihenbestuhlung erforderlich ist", attestiert Dipl.-Ing. Reinhard Kaiser, Architekt und Leiter Bauten & Technik an der DHBW. Praktische Reihenverbindungen sorgen dafür, dass die Stühle im Bedarfsfall eng und gut sortiert beieinanderstehen. Optional sind auch Klips erhältlich, die Beschriftungen (beispielsweise Nummerierungen) möglich machen. Werden die Stühle gerade nicht gebraucht, sind vom Boden aus problemlos bis zu 15 Stühle stapelbar, mithilfe eines Stapelwagens sogar bis zu 40 Stühle. 

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DHV und Brother

(Gü.) Einladung zur Logistik- und Serviceveranstaltung am 13./14. April 2016

Die Brother International GmbH (http://www.hochschulverband.de/cms1/kooperationspartner03.html) möchte Sie hiermit herzlich zur Brother Logistik- und Service-Veranstaltung 2016 einladen. Erfahren Sie mehr über die Marke Brother, die vielfältigen Produkte und innovativen Druck- und Scanlösungen. Lernen Sie den Brother-Logistikstandort kennen und überzeugen Sie sich vor Ort von den zahlreichen Möglichkeiten, die unser Servicecenter zu bieten hat. Erleben Sie unsere Spezialisten hautnah bei Sonderlösungen. Es erwartet Sie eine spannende und informative Veranstaltung im Nippon Express Deutschland GmbH (Marie-Bernays-Ring 23, Mönchengladbach).

Wir haben für Sie ein Zimmerkontingent im Leonardo Hotel Mönchengladbach zu Sonderkonditionen reserviert. Bei Fragen wenden Sie sich an brinkmannm@brother.de.     

13. April 2016   

12:00 Uhr Business Lunch
12:30 Uhr Logistikteil 
- Besichtigung Nippon Express 
- Vorführung Sonderarbeiten
- Kennzahlen und DIN Normen
- Umweltschonendes Drucken 
19:00 Uhr Abendessen im Leonardo Hotel     

14. April 2016   

9:00 Uhr Serviceteil 
- PRINT AirBag 
- Zertifikate 
- Ausblick zur zukünftigen Entwicklung 
- Besichtigung des Brother Truck 
12:30 Uhr Q & A 
13:00 Uhr Ende der Veranstaltung   

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DHV und Altruja

(Gü.) Online-Fundraising-Studie 2016 der Altruja GmbH

Wie jedes Jahr startet auch im Jahr 2016 die mittlerweile sechste Online-Fundraising-Studie der Altruja GmbH. Die Studie zeigt Tendenzen und Veränderungen zum Thema Online-Spenden auf.  Des Weiteren bezieht die Studie neben Deutschland auch die Länder Österreich und Schweiz mit ein.

Warum ist Online-Fundraising  für Hochschulen wichtig? Hochschulen sind, speziell in der heutigen Zeit, auf Fördermittel und zusätzliche Einnahmequellen angewiesen. Aus diesem Grund wird das Thema des Hochschul-Fundraising,  unter anderem für die Vergabe von einem Deutschlandstipendium, immer wichtiger. Online-Fundraising, welches sich unter der Kategorie des Fundraising einordnet, kann hier ein wichtiger und effizienter Schritt sein, diese Fördermittel zu erhalten. Um das Thema voranzutreiben, zielt die Studie der Altruja GmbH darauf ab, die Tendenzen und Veränderungen von Online-Spenden zu erörtern. So kann Online-Fundraising vorangetrieben und vor allem optimiert werden. Wer sich für die Online-Fundraising-Studie 2016 interessiert, kann ab dem 21. März 2016 auf http://www.altruja.de/online-fundraising-studie-2016.html  bei der Studie kostenlos mitmachen.

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Newsletter-Archiv

Sollten Sie Darstellungsprobleme in Ihrem Mailprogramm haben, finden 
Sie den aktuellen Newsletter auch in unserem Newsletter-Archiv.

Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Dr. Vanessa Adam (Ad.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Angelika Wirth (Wi.)

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