DHV-Newsletter 4/2016

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Hochschulpolitik


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Nachwuchsprogramm: DHV verlangt deutliche Nachbesserungen

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat Bund und Länder dazu aufgefordert, der Empfehlung des Wissenschaftsrates vom Juli 2013 zu folgen und zusätzliche 7.500 Universitätsprofessuren bis zum Jahr 2025 einzurichten. "Das bisherige geplante Bund-Länder-Programm für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist unzureichend", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. Das Programm sieht vor, mit einer Milliarde Euro von 2017 bis 2027 mehr als 1.000 Stellen für Junior- und Assistenzprofessuren zu schaffen, die hochqualifizierten Wissenschaftlern über den "Tenure Track" den Weg in eine Lebenszeitprofessur ermöglichen sollen (vgl. zuletzt Newsletter 3/2016). 

"Der in Aussicht genommene Aufwuchs entspricht damit gerade einmal einem Zugewinn gegenüber dem bisherigen Bestand an Lebenszeitprofessuren von knapp vier Prozent", betonte Kempen. An Universitäten und ihnen gleichgestellten Hochschulen stünden derzeit den rund 24.500 Lebenszeitprofessuren knapp 1,8 Millionen Studierende gegenüber. Das vom DHV jährlich aktualisierte Universitätsbarometer weise nach, dass sich das zahlenmäßige Verhältnis von Studierenden pro Universitätsprofessor kontinuierlich verschlechtere. Es liegt derzeit im Durchschnitt bei 66 Studierenden pro Hochschullehrer.  

Zu den insgesamt ca. 900 Nachwuchsgruppenleitern und rund 1.600 Juniorprofessoren kämen jährlich rund 1.600 neue Habilitierte auf den ohnehin schon überquellenden Berufungsmarkt und reihten sich in die Zahl derjenigen ein, die auf der Suche nach einer qualifizierten Dauerbeschäftigung in der Wissenschaft seien. Mehr als bedauerlich sei daher, dass sich die Länder bei den Verhandlungen um das Nachwuchsprogramm bislang weigerten, eine Verstetigung zusätzlicher Professuren über den gegenwärtigen Bestand zuzusichern. "Die überwiegende Mehrheit von qualifizierten Nachwuchswissenschaftlern hätte dann noch weniger Stellen außerhalb des "Tenure Track"-Programms", erläuterte Kempen.

Der DHV-Präsident verwies darauf, dass durch staatlich getriebene Programme wie die Exzellenzinitiative, den Hochschulpakt und den Pakt für Forschung und Innovation in den letzten zehn Jahren die Zahl der inzwischen zu 90 Prozent befristet beschäftigten wissenschaftlichen Mitarbeiter um 50 Prozent gewachsen sei. "Bund und Länder müssen endlich gemeinsam substantielle Finanzmittel zur Schaffung zusätzlicher Professoren bereitstellen", forderte Kempen. "Ohne ein solches Ventil sitzt der wissenschaftliche Nachwuchs in der vom Staat selbst aufgestellten Falle."
Zur Resolution "Verlässlichere Karriereperspektiven durch mehr Professuren":
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/Nachwuchsprogramm.pdf

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Exzellenzinitiative: DHV für Umbau vom Konzept- zum Leistungswettbewerb        

Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Bernhard Kempen, hat Bund und Länder dazu aufgefordert, sich bei der Neuausrichtung der Exzellenzinitiative stärker an den Empfehlungen der Internationalen Expertenkommission zur Evaluierung der Exzellenzinitiative unter Vorsitz des Schweizer Umweltphysikers Professor Dieter Imboden (vgl. Newsletter 2/2016) zu orientieren. "Der Imboden-Bericht hat zu Recht viel Lob erhalten. Ihn nunmehr stillschweigend zu den Akten zu legen, wäre ein Fehler. Seine konkreten Schlussfolgerungen sollten in den entscheidenden Punkten auch umgesetzt werden", erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen, anlässlich des 66. DHV-Tags in Berlin, der unter dem Thema "Was ist exzellente Wissenschaft?" stand. 

Insbesondere soll die staatliche Hochschulpolitik nach Auffassung des DHV nicht weiter auf die Fortführung einer Förderlinie mit Zukunftskonzepten beharren. Die Imboden-Kommission hatte stattdessen die Einführung einer "Exzellenzprämie" angeregt, die nicht auf Antrag, sondern einzig aufgrund von Leistung an die zehn besten Universitäten für einen Zeitraum von sieben bis acht Jahren vergeben werden soll. 

Der DHV-Präsident schlug vor, denjenigen Universitäten, deren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in überproportionaler Weise an Exzellenzclustern beteiligt seien, die bereits eingeführte Graduierung "Exzellenzuniversität" zuzusprechen. "Ein solches Verfahren ist klar und einfach. Zudem bietet es genügend Flexibilität, weil es Aufstiegsmöglichkeiten eröffnet, aber auch den Abstieg zulässt", so Kempen. Das von der Imboden-Kommission angeregte indikatorengestützte Ranking, das beispielsweise auf eingeworbene DFG-Mittel und Wissenschaftspreise zurückgreift, sei demgegenüber nur die zweitbeste Lösung. "Ein solches Verfahren droht zum Spielball politischer Interessen zu werden und könnte sich als zu starr erweisen", so Kempen.

Kritisch beurteilte der DHV-Präsident dagegen Imbodens Plädoyer, Universitätsleitungen weiter zu stärken. "Die grundgesetzlich verbürgte Wissenschaftsfreiheit erfordert eine Mitwirkung der Wissenschaftler an allen wissenschaftsrelevanten Entscheidungen. Dazu gehören über Forschung und Lehre hinaus auch die Zukunftsplanung, die Organisationsstruktur und der Haushalt", betonte Kempen unter Verweis auf das MHH-Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 24. Juni 2014 (vgl. Newsletter 8/2014), das sich generell mit den Mitspracherechten von Wissenschaftlern befasst. "Nicht gegen, sondern nur mit den Wissenschaftlern als den entscheidenden Leistungsträgern einer Hochschule können Universitäten zu Spitzenerfolgen geführt werden."
http://www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M5342dbaedbc.html

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NRW-Regelungen zur Akkreditierung von Studiengängen verfassungswidrig

Die Regelungen über die Akkreditierung von Studiengängen des Landes Nordrhein-Westfalen, wonach Studiengänge durch Agenturen "nach den geltenden Regelungen" akkreditiert werden müssen, sind mit dem Grundgesetz unvereinbar. Dies hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts mit am 18. März 2016 veröffentlichtem Beschluss  (Az.: 1 BvL 8/10) in einem Verfahren der konkreten Normenkontrolle auf Vorlage des Verwaltungsgerichts Arnsberg (vgl. Newsletter 7/2010) entschieden. Das Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit stehe zwar Vorgaben zur Qualitätssicherung von Studienangeboten grundsätzlich nicht entgegen. Wesentliche Entscheidungen zur Akkreditierung von Studiengängen dürfe der Gesetzgeber jedoch nicht anderen Akteuren überlassen. Der Landesgesetzgeber hat nunmehr verfassungskonforme Regelungen mit Wirkung spätestens vom 1. Januar 2018 an zu treffen.

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Kempen: "Akkreditierung gehört in die Hände der Universitäten" 

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, die Regelungen zur Akkreditierung von Studiengängen in Nordrhein-Westfalen als grundgesetzwidrig zurückzuweisen, begrüßt. "Das Urteil bestätigt die Position des DHV und weist über Nordrhein-Westfalen hinaus", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Auch in anderen Ländern stehen Akkreditierungen auf rechtlich wackligen Füßen." Die privatrechtlich organisierten Akkreditierungsagenturen nähmen mit der Genehmigung von Studiengängen eine hoheitliche Aufgabe wahr und bedürften daher einer besonderen rechtlichen Legitimation, die bislang fehle. "Diese Sicht teilt das Bundesverfassungsgericht", so Kempen.

Der DHV fordert Bund und Länder auf, daraus die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen und die bisherige Akkreditierungspraxis grundsätzlich zu überdenken. Universitäten könnten die Qualität ihrer Studiengänge sehr gut selbst organisieren. "Qualitätssicherung von Studiengängen ist unverzichtbar. Aber das derzeitige Akkreditierungssystem ist dafür ungeeignet. Es ist bürokratisch, ineffizient und verursacht mit mindestens 15.000 Euro pro einzelnem Studiengang viel zu hohe Kosten", betonte Kempen. Ein neues Betätigungsfeld für Akkreditierungsagenturen könnte darin bestehen, Hochschulen bei der Implementierung und Weiterentwicklung von eigenen Qualitätsmanagementsystemen zu beraten. "Die Qualitätssicherung gehört in die Hände der Universitäten", erklärte Kempen abschließend. "Wettbewerb und Hochschulautonomie bedeuten, dass Universitäten selbst entscheiden müssen, ob sie die Leistungen von Agenturen in Anspruch nehmen wollen, um sich gegenüber anderen Hochschulen zu profilieren."

Zum Podcast eines Interviews, das der DHV-Präsident dem "Deutschlandfunk" am 21. März 2016 zur Qualitätssicherung von Studiengängen gegeben hat:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/03/21/dlf_20160321_1440_c5a43b5f.mp3

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Mehr Teilzeitbeschäftigung, Job-Sharing und Home Office-Arbeitsplätze     

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat Hochschulen und Politik aufgefordert, Beschäftigungsverhältnisse für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Kinder betreuen, familienfreundlicher zu gestalten. Der DHV schlägt vor, ihnen eine Teilzeitbeschäftigung zu ermöglichen und Chancen auf Jobsharing zu eröffnen. Individuelle Vereinbarungen zur temporären Freistellung oder die zeitliche Hinausschiebung von Selbstverwaltungsaufgaben, ein zeitweise reduziertes Lehrdeputat oder eine zeitweilige Entlastung von Prüfungsaufgaben würden helfen, Familie und Wissenschaft miteinander zu verbinden. Das Kindergarten- und Hortangebot müsse weiter ausgebaut und die Schaffung von Spontanplätzen und Eltern-/Kind-Noträumen vorangetrieben werden. "Wo es möglich ist, sollten sich Kinder nicht nur auf dem Campus, sondern in der Nähe ihrer Eltern aufhalten können", heißt es dazu in einer Resolution des 66. DHV-Tags in Berlin. 

Außerdem sollten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Kinder betreuen, soweit es sich mit den Belangen eines Faches vereinbaren lasse, die Möglichkeit erhalten, zumindest temporär ihre Tätigkeit an Home Office-Arbeitsplätzen wahrzunehmen. Kindererziehungszeiten, die die laut dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz zulässige Befristungsdauer von 12 Jahren (bzw. 15 Jahren in der Medizin) für angestelltes wissenschaftliches und künstlerisches Personal bei der Betreuung eines oder mehrerer Kinder um zwei Jahre je Kind verlängerten, müssten auch auf Beamtenverhältnisse Anwendung finden. Ebenso sollten die beamtenrechtlichen Einstellungsaltersgrenzen um eine familienpolitische Komponente ergänzt werden. Kindererziehungszeiten seien hier ebenfalls mit zwei Jahren pro Kind anzurechnen. Bei Professuren könnten damit die Einstellungsaltersgrenzen entsprechend der Kinderzahl hinausgeschoben werden.
Zur Resolution "Zur besseren Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familie":
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/Vereinbarkeit_wissenschaftlicher_Karriere.pdf

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Transparenz-Standards bei Forschungskooperationen

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat zusammen mit seinen Mitgliedsunternehmen die Empfehlungen "Transparenz bei der Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen" erarbeitet. Sie sollen dazu beitragen, die Öffentlichkeit über Drittmittel-Projekte zu informieren, die Freiheit der Forschung von externer Einflussnahme zu wahren und das geistige Eigentum von Hochschulen und Unternehmen  zu schützen.

Dazu sollen die Länder nach den Vorstellungen des Stifterverbandes die Hochschulen damit beauftragen, regelmäßig, mindestens einmal im Jahr die Öffentlichkeit über ihre Kooperationen mit Unternehmen zu unterrichten. Dabei gelte es, die Besonderheiten der einzelnen Kooperationen zu berücksichtigen. Landes- oder bundesweite Datenerfassungen seien dafür ungeeignet.

Im Rahmen von Auftragsforschung und Kooperationen bei Forschungs-und Entwicklungsvorhaben, die für Unternehmen zumeist wettbewerbsrelevant seien, bleibe es wichtig, die Transparenzregelung eng miteinander abzustimmen und vertraglich festzulegen. Das Interesse der Wissenschaft an der Veröffentlichung von Qualifizierungsarbeiten, Studien und Artikeln in Fachzeitschriften, die aus der Kooperation mit Unternehmen entstünden, müsse respektiert werden, solange dadurch nicht Schutzrechtsanmeldungen behindert würden. Bei wissenschaftlichen Publikationen, wie Studien oder Gutachten, sollten finanzielle Verbindungen zu Unternehmen offengelegt werden. 

Hochschulen und Unternehmen müssen laut Stifterverband ihre Strukturen und Prozesse beim Kooperationsmanagement verbessern. Hochschulen sollten Business-Relationship- und Transparenz-Manager etablieren und Unternehmen entsprechende Kapazitäten an der Schnittstelle Unternehmen/Hochschule aufbauen sowie Zuständigkeiten bündeln. 
https://www.stifterverband.org/pressemitteilungen/2016_04_06_transparenz-empfehlungen

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Bild: VDI

Plädoyer für einheitliche "Engineering-Grade"

Fast jeder vierte Studierende der Ingenieurwissenschaften weiß nicht, ob er später die Berufsbezeichnung Ingenieur tragen darf. Das geht aus einer Studie des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) zur Ingenieurausbildung nach 15 Jahren Bologna-Reform hervor. Ursächlich dafür seien ein vielfältiges Angebot von spezialisierten Bachelor-Studiengängen und ein fehlender einheitlicher akademischer Grad für Ingenieur-Studiengänge. Professor Udo Ungeheuer, Präsident des VDI, forderte deshalb, unbedingt wieder Transparenz in die Abschlüsse zu bringen. Mit der Einführung der akademischen Grade "Bachelor" und "Master of Engineering" oder "Master of Science in Engineering" könne es gelingen, die Marke "German Engineering" für die Zukunft weiter zu stärken.

Verbesserungsbedarf gibt es laut VDMA-/VDI-Studie auch in der Berufsvorbereitung für angehende Ingenieure: Bei 43 Prozent der Bachelor- und 37 Prozent der Master-Studierenden vermissten Arbeitgeber Praxiskenntnisse "stark" bis "sehr stark". Genau diese Kenntnisse seien aber für Unternehmen zu 48 Prozent für eine Einstellung entscheidend. 81 Prozent der Unternehmen werteten auch soziale Kompetenzen der Bewerber, ihr Auftreten und ihre Präsentation als wichtig. Laut Studie weisen jedoch Bachelor- und Master-Absolventen diese Kompetenzen nur zu 23 beziehungsweise 32 Prozent auf.

Wie des Weiteren aus der VDMA-/VDI-Studie hervorgeht, hat sich das zahlenmäßige Verhältnis von Studierenden pro Professor in den Ingenieurwissenschaften in den letzten Jahren kontinuierlich verschlechtert. Im Jahr 2013 kamen an Universitäten 95 Studierende auf eine Professur, 2005 waren es noch 58. 
https://www.vdi.de/presse/artikel/ingenieurausbildung-die-hochschulen-koennen-bologna/

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Quelle: istockphoto.com

Sanierungsstau

Auf bis zu 40 Milliarden Euro beziffert das HIS-Institut für Hochschulentwicklung den Instandsetzungsbedarf an deutschen Hochschulen ohne Universitätsklinika bis zum Jahre 2025. Bei seinen Berechnungen stützte sich das Institut auf eine Umfrage in den Bundesländern zu bereits getätigten und geplanten Bauausgaben für die Hochschulinfrastruktur. Das Finanzierungsdefizit für den ermittelten Instandsetzungs- und Reinvestitionsbedarf wird sich laut HIS bis 2025 zwischen 20 und 35 Milliarden Euro bewegen. Insgesamt müsse mit einer Erhöhung statt mit einem Abbau des Sanierungs- und Modernisierungsstaus gerechnet werden. Bund und Länder müssten daher überlegen, wie zusätzliche Finanzmittel für den Bestandserhalt der Hochschulgebäude gewonnen werden könnten.

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12,5 Milliarden Euro für außer­universitäre Forschung

Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen haben 2014 in Deutschland rund 12,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert. Das waren laut Statistischem Bundesamt 5,6 Prozent mehr als 2013. Gleichzeitig stieg die Zahl des in diesen Einrichtungen eingesetzten Personals für Forschung und Entwicklung in Vollzeitäquivalenten um 2,9 Prozent auf 101.005 Personen. Von diesen entfielen 52.854 Vollzeitäquivalente auf wissenschaftliches Personal.  

Zu den außeruniversitären Forschungseinrichtungen gehören Einrichtungen von Bund, Ländern und Gemeinden sowie öffentlich geförderte private Einrichtungen ohne Erwerbszweck. Auf die gemeinsam von Bund und Ländern geförderten privaten Forschungseinrichtungen entfielen 2014 mit rund 9,6 Milliarden Euro mehr als drei Viertel der gesamten außeruniversitären Forschungsausgaben. Davon gaben die Helmholtz-Zentren 4,3 Milliarden Euro, die Institute der Fraunhofer-Gesellschaft 2,1 Milliarden Euro, die Institute der Max-Planck-Gesellschaft 1,8 Milliarden Euro und die Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft 1,3 Milliarden Euro aus. Auf die Akademien der Wissenschaften entfielen rund 0,1 Milliarden Euro.  

Nach vorläufigen Berechnungen hatten die außeruniversitären Forschungseinrichtungen 2014 einen Anteil von 14,9 Prozent an den gesamten Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland. Auf die Hochschulen entfielen 17,1 Prozent. Der größte Teil (68 Prozent) der Forschungs- und Entwicklungsleistungen wurde vom Wirtschaftssektor erbracht. Insgesamt wurden in den drei Sektoren 2014 nach vorläufigen Berechnungen 83,9 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Dies entspricht einem Anteil von 2,88 Prozent am Bruttoinlandsprodukt (BIP). In der Wachstumsstrategie für die Europäische Union "Europa 2020" wurde europaweit ein Anteil von drei Prozent am BIP als Ziel für das Jahr 2020 formuliert.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/04/PD16_123_218.html

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Quelle: istockphoto.com

Universitäten wollen einen Beitrag zur nachhaltigen Integration von Flüchtlingen leisten  

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat Bund und Länder dazu aufgefordert, die Hochschulen bei der Integration von Flüchtlingen bedarfsgerecht zu unterstützen. "Bei der Eingliederung von Menschen, die Schutz vor Krieg, Tod und Vertreibung in Deutschland suchen, kommt allen Bildungseinrichtungen eine Schlüsselfunktion zu. Die deutschen Universitäten und die in ihnen tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stehen für Weltoffenheit und wollen ihren Beitrag zur nachhaltigen Integration von Flüchtlingen leisten", erklärte DHV-Präsident Professor  Bernhard Kempen. 

Kempen betonte, dass sprachliche und fachliche Studienvoraussetzungen von jedem Studierenden erfüllt werden müssten. Abstriche von Leistungsstandards dürfe es für studierwillige Flüchtlinge weder bei der Studienzulassung noch bei Prüfungen geben. Um ihnen eine gezielte, auf ihre individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten zugeschnittene Studienberatung vor und während des Studiums anbieten zu können, empfahl der DHV-Präsident den Hochschulen, sogenannte "Willkommenslotsen" einzurichten.

Höchste Priorität müsse darüber hinaus auf dem Ausbau von Kursen in der Sprache Deutsch liegen. Damit Flüchtlinge fehlende fachliche Studienvoraussetzungen erwerben könnten, sei die Erweiterung des Angebots von Studienkollegs zu forcieren. Online-Angebote zur sprachlichen und fachlichen Studienvorbereitung könnten Präsenzangebote zwar ergänzen, nicht jedoch ersetzen. 

Flüchtlinge, die ein Studium aufnähmen, bräuchten Klarheit über ihren Aufenthaltsstatus durch zügige Asylverfahren. Sie benötigen zudem finanzielle Unterstützung und sollten bei einem erfolgreichen Abschluss über eine zeitliche Bleibeperspektive von mindestens zwei Jahren verfügen, so der DHV-Präsident weiter. 

Auch müssten Universitäten und Forschungseinrichtungen in die Lage versetzt werden, bedrängten Forschern eine Perspektive zu eröffnen, damit diese ihre Arbeit fortsetzen und gegebenenfalls in nicht allzu ferner Zukunft am Wiederaufbau ihrer Heimat mitwirken könnten. Universitäten und außeruniversitäre Einrichtungen seien dazu aufgerufen, bedrängte Wissenschaftler nach Maßgabe ihrer Qualifikation ins deutsche Wissenschaftssystem zu integrieren. 
Zur Resolution "Aufgaben der Wissenschaft bei der Integration von Flüchtlingen":
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/Fluechtlinge.pdf

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Digitale Medien: Studierende mit zumeist konservativem Nutzungsverhalten

Studierende setzen digitale Medien zu einem Großteil noch eher konservativ ein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des CHE Centrum für Hochschulentwicklung im Rahmen des Hochschulforums Digitalisierung. In der Studie wurde zwischen vier Studierenden-Typen unterschieden. Die größte Gruppe (30 Prozent) seien die "PDF-Nutzer". Sie arbeiteten nach wie vor überwiegend mit klassischen digitalen Medien, mit PDF-Dokumenten, PowerPoint-Präsentationen und kommunizierten über E-Mails. Jeder vierte Studierende in Deutschland könne dagegen der weiteren Kategorie der "E-Prüflinge" zugeordnet werden. Diese nutzten im Verlauf ihres Studiums auch E-Assessment-Formate und legten digitale Prüfungen ab. Die "Videolernenden" (23 Prozent) nutzen bereits auch audiovisuelle Medien wie etwa YouTube-Videos oder Vorlesungsaufzeichnungen. Die kleinste Gruppe (21 Prozent) bildeten die "digitalen Allrounder". Sie hätten sich die gesamte Vielfalt digitaler Medien erschlossen. Hierzu gehörten neben digitalen Prüfungen etwa auch soziale Kommunikationstools wie Blogs oder neuartige Formate wie beispielsweise Lernspiele.  

Deutliche Unterschiede der Medienkompetenz ergäben sich nach Fächern. Der Anteil an "digitalen Allroundern" sei bei den Informatikern überdurchschnittlich hoch, der Anteil der "E-Prüflinge" hingegen bei den Medizinstudierenden.
https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/lernen-digitale-medien-studierendenperspektive

 

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Zielvereinbarung zur Hochschulfinanzierung unterzeichnet

Um die Mehrbelastungen durch den doppelten Abiturjahrgang 2016 zu bewältigen, sollen Schleswig-Holsteins Hochschulen mehr Geld erhalten. Wissenschaftsministerin Kristin Alheit sprach anlässlich der Unterzeichnung der Zielvereinbarung zur Hochschulfinanzierung von einem Meilenstein für die Entwicklung der Hochschulen. Auch der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz Schleswig-Holsteins, Professor Werner Reinhard, begrüßte den Schritt. Die Hochschulen seien erleichtert und froh, Planungssicherheit für ihre Weiterentwicklung in den kommenden Jahren zu haben.

Laut "Zukunftspaket Hochschulen" steigt im laufenden Jahr die Grundfinanzierung der Hochschulen um zehn Millionen Euro. Stufenweise soll sie anschließend um jeweils fünf Millionen Euro jährlich bis zum Jahr 2019 wachsen. Hinzu kommen mit dem Hochschulpakt III von 2016 bis 2023 insgesamt 450 Millionen Euro, je zur Hälfte vom Bund und vom Land getragen. Zudem erhalten die Hochschulen die Zusage, dass Hochschulpaktmittel in Höhe von 30 Millionen Euro auch nach Auslaufen des Hochschulpaktes dauerhaft zur Verfügung gestellt werden.
http://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VIII/_startseite/Artikel/160329_zielvereinbarung_hochschulfinanzierung.html

 

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Kollegiengebäude Mathematik des KIT erhält den "Deutschen Hochschulbaupreis 2016" 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist Träger des "Deutschen Hochschulbaupreises 2016". Den mit 15.000 Euro dotierten Preis übergab die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Barbara Hendricks, dem Präsidenten des KIT, Professor Holger Hanselka, am 4. April 2016 im Rahmen der achten Gala der Deutschen Wissenschaft in Berlin vor rund 400 Gästen. 

Ausgezeichnet wurde das Kollegiengebäude Mathematik, dessen Umbau die Arge Ingenhoven architects und Meyer Architekten aus Düsseldorf gestaltet hat. "Mit der Sanierung des Kollegiengebäudes Mathematik wird eine vordringliche Bauaufgabe im deutschen Hochschulbau, der Umgang mit dem Bestand aus der Nachkriegszeit, vorbildlich gelöst", so die Jury unter dem Vorsitz von Professorin Anne Julchen-Bernhardt, Lehrstuhlinhaberin für Gebäudelehre und Grundlagen des Entwerfens an der RWTH Aachen. "Der Bestandsaufbau wirkt insbesondere durch den überdachten Innenhof, der einen neuen akustisch ausgezeichneten Veranstaltungsraum schafft und gleichzeitig das kommunikative Herzstück des Gebäudes ist. [...] Die hellen Materialien und die lichtdurchströmte Konstruktion des transparenten Folienkissendaches geben dem großen, ehemals düsteren Gebäude einen leichten und freundlichen Charakter."

Weitere Auszeichnungen in Höhe von jeweils 5.000 Euro erhielten die TU Chemnitz und die Kunsthochschule Halle. Prämiert wurde der Weinhold-Bau der TU Chemnitz, für den die Münchner Burger Rudacs Architekten verantwortlich zeichnen, sowie die Mediathek Burg Giebichenstein der Kunsthochschule Halle, deren Planung die Dresdner F29 Architekten GmbH und ZILA Frei Architekten aus Leipzig gemeinsam realisiert haben. 

Den Deutschen Hochschulbaupreis hat die Deutsche Universitätsstiftung unter der Schirmherrschaft des Bundesbauministeriums zum dritten Mal ausgelobt. Die Auszeichnung unterstützt die Eberhard-Schöck-Stiftung mit einem Preisgeld in einer Gesamthöhe von 25.000 Euro. Um den Preis haben sich 37 Hochschulen mit 40 Bauprojekten aus zehn Bundesländern beworben.  
Zum Videoporträt des "Deutschen Hochschulbaupreisträgers":
https://www.youtube.com/watch?v=UkwyOmXnOx4

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Care-for-Rare Foundation ist "Wissenschaftsstiftung des Jahres"

Die Care-for-Rare Foundation ist diesjähriger Träger des mit 10.000 Euro dotierten Preises "Wissenschaftsstiftung des Jahres", den die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zum dritten Mal ausgelobt haben. 

Die Care-for-Rare Foundation wurde im August 2009 von Professor Christoph Klein, derzeit Direktor der Kinderklinik und Kinderpoliklinik am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München, und dem Juristen Professor Andreas Staudacher in Hannover gegründet. Durch die Erforschung von Krankheitsprozessen sollen die Ursachen seltener Erkrankungen bei Kindern aufgespürt werden. Ihnen will die Stiftung einen schnelleren Zugang zu einer modernen genetischen Diagnostik und zu innovativen Therapieverfahren eröffnen. Die Care-for-Rare Foundation kooperiert mit einem internationalen Netzwerk von Ärzten und Wissenschaftlern. Ihre Förderung der klinischen Forschung konzentriert sich derzeit auf Krankheiten des Blutes und des Immunsystems. 

"Die Care-for-Rare Foundation trägt dazu bei, das oftmals unermessliche Leid von Kindern mit seltenen Erkrankungen und ihren Angehörigen zu mildern. Mit Hilfe der Forschung sollen neue Horizonte in Diagnostik und Therapie eröffnet werden. Für die Betroffenen bedeutet das Hoffnung. Denn die Chance, dass nach Ursachen und Therapien für Erkrankungen, von denen weniger als fünf von 10.000 Individuen betroffen sind, gesucht wird, ist bislang gering, da Forschung und Zulassung von Medikamenten als zu aufwendig und teuer gelten", erläuterte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Bernhard Kempen, der zugleich Präsidiumsmitglied der DUS ist, die Entscheidung der Jury zugunsten der Care-for-Rare-Foundation. "Mit ihrem Engagement hat die Care-for-Rare Foundation exemplarisch Maßstäbe in der Wissenschaftsförderung gesetzt, an denen sich andere Stiftungen, Stifterinnen und Stifter orientieren können." 
Zum Videoporträt der Care-for-Rare Foundation:
https://www.youtube.com/watch?v=5FK85sVhZk4

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Deutscher Hochschulfundraisingpreis geht an die Universität Mannheim      

Die Universität Mannheim ist erster Preisträger des Deutschen Hochschulfundraisingpreises, den der Deutsche Hochschulverband (DHV) ausgelobt hat. Im Rahmen des DHV-HRK-Fundraising-Symposiums in Berlin wurde die Auszeichnung vor 140 Hochschulleitungen und Fundraisern, die aus Deutschland, Schweiz und Österreich angereist waren, durch Professor Guido Benzler, Geschäftsführender Gesellschafter rheform - EntwicklungsManagement GmbH, dem Rektor der Universität Mannheim, Professor Ernst-Ludwig von Thadden, überreicht.

Honoriert wurde die Großspendenkampagne der Universität Mannheim, die seit 2012 läuft und auf zehn Jahre angelegt ist. Ziel der Kampagne ist die Einwerbung von Großspenden u.a. für Leuchtturmprojekte in Forschung und Lehre, für Stipendien für sozial benachteiligte Studierende sowie die allgemeine Erhöhung des Stiftungskapitals der Universität Mannheim. Die Universität Mannheim könne als ein Best Practice-Beispiel für den exzellenten nachhaltigen Aufbau und die Pflege von Großspenderbeziehungen dienen, so Professor Benzler in seiner Laudatio. "Die Jury überzeugten insbesondere das stringente und überzeugende Konzept zum systematischen Ausbau der Fundraisingstrukturen, die Kreativität und strategische Ausrichtung auf die Zukunft in der Bandbreite der Fundraisingprodukte sowie der frühzeitige Erfolg in der Gewinnung langfristiger Spendenbeziehungen der Universität Mannheim."

Zwei Anerkennungspreise gingen an die Goethe-Universität Frankfurt und die Universität zu Lübeck. Die Goethe-Universität wurde für herausragende Fundraisingerfolge im Rahmen einer Jubiläums-Kampagne geehrt, die Universität zu Lübeck für ihre Aufbauleistung als Stiftungsuniversität.

Der Deutsche Hochschulfundraisingpreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld, das das Unternehmen rheform gestiftet hat, soll zweckgebunden für das Hochschulfundraising oder ein laufendes Fundraisingprojekt verwendet werden.

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Karriere


Deutschland für ausländische Wissenschaftler nicht attraktiv genug

Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fühlen sich in Deutschland zumeist wohl, doch nur jeder Dritte plant, länger als fünf Jahre zu bleiben. Das geht aus einer Studie hervor, die GATE-Germany, ein Konsortium für internationales Hochschulmarketing des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), veröffentlicht hat. Für die Studie wurden promovierte internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu ihren Entscheidungsmotiven, ihrer beruflichen und sozialen Integration und ihren Karriereabsichten befragt. Finanziert wurde die Studie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Gegen einen längeren Verbleib sprechen aus der Sicht der Befragten vor allem unsichere Karriereperspektiven. Mangelnde Entwicklungschancen, die Habilitation als Eintrittsbarriere sowie zu geringe Sprachkenntnisse wurden u.a. als Hindernisse für eine Karriere in Deutschland genannt.

Laut der Studie unterhalten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zumeist sehr intensive Kontakte zu ihren deutschen Kolleginnen und Kollegen, jedoch seltener zu Deutschen außerhalb ihrer Arbeitsumgebung. Ausländerfeindlichkeit außerhalb der Wissenschaft gehört für viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Alltag: Jeder zweite Forscher berichtete von Vorurteilen, jeder vierte von verbalen Übergriffen und sechs Prozent erlebten bereits physische Attacken.  

"Die Willkommenskultur, die viele Hochschulen so erfolgreich etabliert haben, darf nicht im Labor und an der Campusgrenze Halt machen. Nachholbedarf gibt es einerseits in der Hochschulverwaltung und andererseits im städtischen Umfeld. Hieran sollten wir gemeinsam weiter arbeiten", betonte HRK-Präsident Professor Horst Hippler.
https://www.daad.de/presse/pressemitteilungen/de/42089-internationale-wissenschaftler-fuehlen-sich-wohl-in-deutschland/

Zur Publikation "Internationale Nachwuchswissenschaftler in Deutschland: Motivation - Integration - Förderung": 
http://www.gate-germany.de/schriftenreihe

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Frauen bei Forschungspreisen unterrepräsentiert

Wissenschaftlerinnen werden bei der Verleihung von Forschungspreisen weniger beachtet als Wissenschaftler. Das berichtet die "Zeit". Nach ihren Berechnungen  gingen in den vergangenen zehn Jahren im Rahmen von elf bedeutenden Wissenschaftspreisen 184 Auszeichnungen an Männer. Nur 34 Preise bekamen Frauen verliehen.

Den prestigereichen Akademiepreis und auch die Helmholtz-Medaille erhielten noch nie eine Frau. "Uns werden kaum Frauen vorgeschlagen, weder von Männer noch von Frauen", so Jochen Brüning, Leiter der Findungskommission des Akademiepreises, gegenüberr der "Zeit". Einzig beim Sofia Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung und beim Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft sehe es anders aus. Dort bekamen Frauen 33 beziehungsweise 40 Prozent der Auszeichnungen. In Deutschland haben Frauen rund 21 Prozent aller Professuren und 17 Prozent der besonders gut ausgestatteten W3-Professuren inne.

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Barometer


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Hochschullehrer sehen Entlastung durch "E-Prüfungen"

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der März-Ausgabe gefragt, ob "E-Prüfungen" ein guter Weg seien, um die von der Bologna-Reform gewachsene Prüfungsbelastung zu reduzieren. 70,3 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 29,7 Prozent mit Nein.

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Abschied vom "Dipl.-Ing." als Fehler?

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau und der Verein Deutscher Ingenieure wollen mit einer einheitlichen Einführung der akademischen Grade "Bachelor" und "Master of Engineering" oder "Master of Science in Engineering" die Marke "German Engineering" für die Zukunft wieder stärken. War die Abkehr vom "Dipl.-Ing." ein Fehler?

Zur Abstimmung: 
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


Föderalismus: Bis zu 1.000 Euro Differenz bei monatlichem Grundgehalt von Professoren

Auf rund 760 Euro brutto können sich gegenwärtig die monatlichen Gehaltsunterschiede nach der Reform der W-Besoldung in Bund und Ländern im W2-Grundgehalt summieren. Beim W3-Grundgehalt klafft die Föderalismusschere um fast 1.000 Euro brutto im Monat auseinander. Dies geht aus einer aktuellen Übersicht des Deutschen Hochschulverbandes hervor, die die Zeitschrift "Forschung & Lehre" in ihrer April-Ausgabe veröffentlicht hat.

Ohne Berücksichtigung der von einigen Gesetzgebern in die W-Besoldung neu eingeführten Erfahrungsstufen mit Gehaltsaufstieg nach fünf bzw. sieben Jahren ist bei den W3-Grundgehältern Baden-Württemberg Spitzenreiter eines föderalen Besoldungsrankings (6.575,51 Euro), gefolgt von Hamburg (bei Berücksichtigung des Grundleistungsbezuges von 648,75 Euro) (6.472,28 Euro) und Bayern (6.401,99 Euro). Das Schlusstrio bilden Niedersachsen (5.841,21 Euro), Thüringen (5.732,73 Euro) und Hessen (5.579,18 Euro). Auch bei W2 führt Baden-Württemberg das Ranking ohne Erfahrungsstufen an (5.792,44 Euro) vor Hamburg (bei Berücksichtigung des Grundleistungsbezuges von 648,75 Euro) (5.469,34 Euro) und Sachsen-Anhalt (5.448,47 Euro). Schlusslichter sind Rheinland-Pfalz (5.161,44 Euro), Berlin (5.144,62 Euro) und Hessen (5.031,79 Euro). 

Berücksichtigt man das beim Bund, in Bayern, Hessen und Sachsen eingeführte Erfahrungsstufensystem, so ist im Bereich W3 der Bund mit Blick auf die letzte Erfahrungsstufe Spitzenreiter (6.910,95 Euro) vor Bayern (6.898,69 Euro) und Sachsen (6.891,63 Euro). Auch beim W2-Grundgehalt liegt der Bund in der letzten Erfahrungsstufe vorn (6.060,38 Euro) vor Sachsen (5.985,04 Euro) und Bayern (5.960,47 Euro).

Die Grundgehälter in der W-Besoldung können durch diverse Leistungsbezüge erhöht werden.
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/besoldungstabellen/grundgehaelter_w.pdf

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Personalia


Neuwahl

Die Delegierten des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) haben auf dem 66. DHV-Tag in Berlin den Präsidenten des DHV, Professor Bernhard Kempen, mit großer Mehrheit für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Kempen, der seit März 2004 an der Spitze des DHV steht, lehrt an der Universität zu Köln Völkerrecht und Öffentliches Recht. Erster Vizepräsident wurde Professor Josef Pfeilschifter (Allgemeine Pharmakologie und Toxikologie/Universität Frankfurt).

Dem Präsidium werden zudem wie bisher Professorin Ilona Rolfes (Ingenieurwissenschaften/RUB Bochum), Professorin Daniela Wawra  (Anglistik/Universität Passau) sowie Professor Bernd Helmig (Betriebswirtschaftslehre/Universität Mannheim) und Professor Ulrich Schollwöck (Physik/LMU München) angehören.

Neu ins Präsidium gewählt wurde Professorin Rebbecca Waldecker (Mathematik/Universität Halle-Wittenberg).

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Gala der Deutschen Wissenschaft

Christoph Lüdemann, Professorin Jessica Burgner-Kahrs, Professor Hans-Werner Sinn, Professor  Stephan Dabbert und Ministerin Theresia Bauer sind die fünf Preisträger, die auf der Gala der Deutschen Wissenschaft des Deutschen Hochschulverbandes am 4. April 2016 in Berlin ausgezeichnet wurden. Sie wurden als "Student des Jahres" (vgl. Newsletter 2/2016),  "Nachwuchswissenschaftlerin des Jahres" (vgl. Newsletter 12/2015), "Hochschullehrer des Jahres" (vgl. Newsletter 12/2015), "Rektor des Jahres" (vgl. Newsletter 2/2016) und "Wissenschaftsministerin des Jahres" (vgl. Newsletter 2/2016) geehrt. 

Zum Videoporträt des "Studenten des Jahres":
https://www.youtube.com/watch?v=Nb1nz0jeIo8
Zum Videoporträt der "Nachwuchswissenschaftlerin des Jahres":
https://www.youtube.com/watch?v=7cTVCP0hRMw
Zum Videoporträt des "Hochschullehrers des Jahres":
https://www.youtube.com/watch?v=CyHDi8RkxrA
Zum Videoporträt des "Rektors des Jahres":
https://www.youtube.com/watch?v=GZgwEKcU8i4
Zum Videoporträt der "Wissenschaftsministerin des Jahres":
https://www.youtube.com/watch?v=rhhWFIBF-8Y

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Foto: uni-due.de

Neuer Sprecher der Mitgliedergruppe Universitäten der HRK

Neuer Sprecher der Mitgliedergruppe Universitäten der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) wird der Rektor der Universität Duisburg-Essen, Professor Ulrich Radtke. Seine zweijährige Amtszeit beginnt am 1. August 2016. Als Sprecher folgt der Geograph Radtke dem Erziehungswissenschaftler und Präsidenten der Universität Hamburg, Professor Dieter Lenzen, nach. Stellvertretender Sprecher wird der Rechtswissenschaftler Professor Volker Epping, Präsident der Universität Hannover.

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Neuer Präsident

Professor Rolf Heuer, von 2009 bis 2015 Generaldirektor des Europäischen Teilchenbeschleunigerzentrums CERN, ist neuer Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Er folgt damit Professor Edward G. Krubasik, der von April 2014 bis April 2016 Präsident der mit über 62.000 Mitgliedern größten physikalischen Fachgesellschaft der Welt war und nun turnusmäßig Vizepräsident der DPG wird.

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Foto: Universität Bielefeld

Communicator-Preis

Der Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft geht in diesem Jahr an den Sozialpsychologen und Konfliktforscher Professor Andreas Zick. Der Wissenschaftler von der Universität Bielefeld erhält die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung für die vielfältige, langjährige und besonders engagierte mediale und öffentliche Vermittlung seiner Forschungsergebnisse zu Ursachen, Formen und Folgen innergesellschaftlicher Konflikte, Diskriminierung und Gewalt. Die Preisverleihung findet am 4. Juli 2016 im Rahmen der DFG-Jahresversammlung in Mainz statt.

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Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2016

Fünf junge Wissenschaftlerinnen und fünf junge Wissenschaftler erhalten am 18. Mai 2016 in Berlin die jeweils mit 20.000 Euro dotierten "Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2016", die die Deutsche Forschungsgemeinschaft vergibt. Ausgezeichnet werden die Rheumatologin Juniorprofessorin Aline Bozec vom Universitätsklinikum Erlangen, der Mikrobiologe Tobias Erb vom Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg, der Linguist Daniel Gutzmann von der Universität Frankfurt/Main, der Informatiker Markus Krötzsch von der Technischen Universität Dresden, der Rechtshistoriker Christoph Lundgreen von der Technischen Universität Dresden, die Juniorprofessorin Isabell Otto von der Universität Konstanz, die Physikerin Professorin Hannah Petersen von der Universität Frankfurt/Main, der Informatiker Ludovic Righetti vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen, die Neurowissenschaftlerin Tatjana Tchumatchenko vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt/Main und die Soziologin Professorin Celine Teney von der Universität Bremen. Insgesamt 134 Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Fachgebieten waren für die Preisrunde 2016 vorgeschlagen worden.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2016/pressemitteilung_nr_12/index.html

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Fotos: saw-leipzig.de

Leipziger Wissenschaftspreis

Der mit insgesamt 20.000 Euro dotierte Leipziger Wissenschaftspreis ist am 8. April 2016 an die Chemikerin Professorin Annette G. Beck-Sickinger und an den Historiker Professor Manfred Rudersdorf verliehen worden. Seit 2001 loben die Stadt Leipzig, die Universität Leipzig und die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig regelmäßig den Leipziger Wissenschaftspreis aus. Mit ihm werden exzellente Wissenschaftler aus der Region geehrt, die mit ihren Arbeiten das Ansehen Leipzigs als einer Stadt der Wissenschaften ausweisen und stärken. 

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DHV-Seminare


DHV-Seminare im Mai 2016

Die Professur - Rechte und Pflichten
Bonn, Montag, 2. Mai 2016, 10:00-18:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1437.html

Ausgründungen
Bonn, Dienstag, 3. Mai 2016, 10:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/909.html

Die Steuererklärung für Wissenschaftler
Bonn, Montag, 9. Mai 2016, 11:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/911.html

Fundraising für Hochschulen
Bonn, Montag/Dienstag, 9./10. Mai 2016
Montag 10:00 Uhr bis Dienstag 15:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/633.html

Rechte und Pflichten als Mitglied einer Berufungskommission
Bonn, Dienstag, 10. Mai 2016, 11:00-16:30 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/913.html

Emeritierung und Pensionierung
Berlin, Donnerstag, 12. Mai 2016, 10:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/628.html

Humor in der Lehre
Mannheim, Donnerstag/Freitag, 19./20. Mai 2016
Donnerstag 10:30 Uhr bis Freitag 16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1447.html 

Dekane und ihre Leitungsaufgaben
Bonn, Montag, 23. Mai 2016, 11:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/637.html

Verhandlungen bei Erstberufung
Berlin, Dienstag, 24. Mai 2016, 11:00-16:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/630.html

F+E-Verträge
Bonn, Dienstag, 31. Mai 2016, 10:00-17:00 Uhr
http://www.hochschulverband.de/cms1/1074.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium "Personalentwicklung und Personalstrukturplanung für den wissenschaftlichen Nachwuchs" 

Wissenschaftszentrum Bonn, Mittwoch, 1. Juni 2016, 10:00-17:00 Uhr

Das DHV-Symposium "Personalentwicklung und Personalstrukturplanung für den wissenschaftlichen Nachwuchs" geht der Frage nach, inwieweit eine Verknüpfung zwischen  Personalentwicklung und Personalstrukturplanung erforderlich und möglich ist, welche praktischen Voraussetzungen dazu erfüllt werden müssen und welche strategischen Perspektiven sich für die Hochschulen daraus ergeben. Im letzten Jahrzehnt haben zahlreiche Universitäten und Fachhochschulen zum Teil umfassende Anstrengungen unternommen, Personalentwicklungsmaßnahmen auch für das wissenschaftliche Personal zu etablieren. Die Frage der Planbarkeit der wissenschaftlichen Karriere wie auch die Anstrengungen der Hochschulen, Spitzenkräfte zu gewinnen und zu binden, stellen jedoch die Personalentwicklung an Hochschulen vor neue Herausforderungen. Die Forderung nach mehr "Tenure Track"-Stellen und die Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes lassen für die Hochschulen Personalstrukturfragen für den wissenschaftlichen Nachwuchs stärker in den Vordergrund rücken: Welche dienstrechtlichen Personalkategorien für den wissenschaftlichen Nachwuchs sollen in welcher Zahl vorgehalten und eingerichtet werden? Welche Personalentwicklungsmaßnahmen sind für welche Zielgruppen erforderlich und nützlich?

Nähere Informationen und ein Online-Anmeldeformular finden Sie unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Publikationen


Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch) 

Wissen Sie, wie man "Berufungsliste", "Blockseminar" oder "Präsenzstudium" ins Englische übersetzt? Oder welche Entsprechung der Ausdruck "die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen beantragen" im Englischen findet?

Das "Wörterbuch Hochschule" ist ein verlässliches Nachschlagewerk zur Lösung derartiger sprachlicher Aufgaben in allen Bereichen des Hochschullebens. Es richtet sich vor allem an: 

- deutschsprachige Wissenschaftler und Studierende
- englischsprachige Wissenschaftler und Studierende
- Übersetzer.

Das Fachwörterbuch enthält ca. 9.000 Stichwörter im deutsch-englischen und ca. 14.000 Stichwörter im englisch-deutschen Teil. Dabei geht es um:

-  Fachausdrücke aus den Bereichen Hochschulmanagement, öffentliches Recht, Forschung, Lehre, Bewerbung und Berufung, Einwerbung von Fördermitteln, Bibliothekswesen
- allgemeinsprachliche Wörter, die in Publikationen und Diskussionen zum Thema Hochschule häufig gebraucht werden. 

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie. 

Zweite unveränderte Auflage 2016, 476 Seiten, 19,90 Euro (D) inkl. Porto, für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 17,90 Euro inkl. Porto.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, Tel.: 0228/902 66 66, Fax: 0228/902 66 80 oder per Mail: dhv@hochschulverband.de 

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 

Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Ihre Bestellung richten Sie bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: Exzellenzinitiative 
 
Bernhard Kempen: Was ist exzellente Wissenschaft? 
 
Stefan Kühl: Exzellente Beantragung 
Eine alternative Evaluation der Exzellenzinitiative 
 
Heinrich Zankl: Anerkennung verwehrt 
Exzellente Außenseiter in der Wissenschaft 
 
Weitere Beiträge:
 
Erich Barke: Zurück in die Zukunft: 
Für klare Strukturen in Lehre und Forschung 
 
Christoffer H. Grundmann: Emeritierung nur dann, wenn ich es wünsche 
Über den Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem akademischen Lehrbetrieb in Amerika 
 
Silke Übelmesser / Tina Haußen: Kausale Beziehungen 
Wie hängt die Hochschulfinanzierung mit der Anzahl ausländischer Studenten zusammen? 
 
Wartezeiten auf Forschungssemester 
Eine Länderübersicht 

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker


DHV-Mitgliederwerbekampagne "30.000 bis 2017"

(Wi.) Dem DHV gehören derzeit bereits über 29.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Jetzt will der DHV durchstarten:

Seit dem 1. Januar 2015 läuft eine Mitgliederwerbekampagne mit dem Ziel, 2017 das 30.000ste DHV-Mitglied zu begrüßen.

Bitte beteiligen Sie sich an dieser Kampagne! Helfen Sie mit, die Zukunft Ihrer Berufsvertretung zu sichern.

Unter allen Mitgliedern, die seit dem 1. Januar 2015 bis zum Kampagnenende mindestens ein neues Mitglied geworben haben, und unter allen neuen Mitgliedern, die im genannten Zeitraum DHV-Mitglied werden, wird ein Preis im Wert von jeweils 1.000 Euro verlost.

Näheres dazu unter: 
http://www.hochschulverband.de/cms1/1409.html

 

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Vermischtes


Nach 33 Jahren: 90-jährige promoviert mit Auszeichnung 

Nach ihrer Pensionierung im Jahr 1983 hatte die Französin Colette Bourlier beschlossen, eine Doktorarbeit zu schreiben. Vor den Gremien der Universität Besançon verteidigte die nunmehr fast 91-jährige jetzt ihre Dissertation mit dem Titel "Einwanderer als Arbeiter in Besançon in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts". Statt der üblichen drei hatte sie mehr als 30 Jahre für ihre Arbeit benötigt. Dem Erfolg tat es kein Abbruch. Laut "Spiegel Online" hat sie "mit Auszeichnung" bestanden.

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Santander

(Gü.) Fit für den Berufseinstieg: Dritter Santander Stipendiatentag in Frankfurt am Main

 

Am 11. April 2016 fand in Kooperation mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) in Frankfurt am Main der diesjährige Santander-Stipendiatentag statt. Unter dem Motto "Fit für den Berufseinstieg" trafen sich 55 der von Santander geförderten Deutschlandstipendiaten und TANDEM-Stipendiaten der Deutschen Universitätsstiftung zu einem regen Erfahrungsaustausch mit Vertretern der Bank und des DHV. 

Thematisch standen Fragen der persönlichen Karriereplanung im Mittelpunkt des gemeinsamen Tages. Den Teilnehmern wurde anhand praktischer Übungen Orientierung und Sicherheit bei der Persönlichkeitsdarstellung sowie der passenden Berufswahl vermittelt. Darüber hinaus war es Ziel des Treffens, das weltweite Santander-Hochschul-Netzwerk für die deutschen Stipendiaten greifbar und erlebbar zu machen. In diesem Zusammenhang stieß vor allem der Vortrag von Fernando Silva, Generalbevollmächtigter der Santander Bank, auf großes Interesse, der auf  humorvolle Art seine berufliche Vita in unterschiedlichen Ländern und Bereichen der Bank für die Studenten Revue passieren ließ.

Dies war die dritte Veranstaltung ihrer Art nacheinander. Ziel ist hierbei stets, den Ansprüchen gerecht zu werden, den StipendiatInnen einen Mehrwert für ihre persönliche Entwicklung und eine engere Bindung zu ihrem Förderer zu vermitteln. 

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DHV und PlagScan

(Gü.) PlagScan freut sich, seit April dieses Jahres zum Kreise der Förderer des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) zu gehören. Den DHV und PlagScan verbinden das Bestreben, einen wertvollen Beitrag zu Forschung und Lehre zu leisten.

Sie möchten z.B. die Originalität von studentischen Arbeiten überprüfen oder Informationen darüber, wer Ihre Inhalte zitiert?

Mit dem Online-Service für Plagiatsprüfung erlangen Sie auf Knopfdruck ein übersichtliches Ergebnis, recherchiert in Milliarden von Internet- und Verlagsquellen sowie in sämtlichen Dokumenten, die Sie selbst für Ihre Suche vorhalten möchten.

Seit 2009 ist PlagScan online, lange bevor prominente Fälle von Plagiaten in Abschlussarbeiten das öffentliche Interesse geweckt haben. Die mittlerweile über 1.000 Bildungseinrichtungen rund um den Globus, die PlagScan nutzen, bestätigen PlagScan in seiner Arbeit und darin, dass das Thema Textplagiate nach einer wirksamen, digitalen Lösung verlangt. 

Testen Sie den Service kostenlos jederzeit mit einem Dokument Ihrer Wahl mit besonderen Konditionen für DHV-Mitglieder unter:
dhv.plagscan.com.

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DHV und CarFleet24

(Gü.) "Starten wir die Motoren in eine tolle neue Saison"

Sehen, hören, staunen: CarFleet24 bietet ein umfassendes Fahrzeugangebot und attraktive Vorteile für Sie als Mitglied!

Als Marktführer in der Verbandswelt ist CarFleet24 ein starkes Neuwagenportal mit einer langen Geschichte in der Automobilbranche und bekannt für Kundenbindung und außergewöhnlichen Service.

Wenn Sie ein neues Auto suchen, brauchen Sie sich nicht mehr zwangsläufig im Autohaus nach einem Traumwagen umzuschauen. Denn unser Kooperationspartner bietet Ihnen als Mitglied, Ihren Familienangehörigen und Mitarbeitern online die Möglichkeit, sich umfangreich über Modelle und Preise zu informieren. 

Neben dem Konfigurator, mit dem Sie sich Ihr Wunschfahrzeug individuell zusammenstellen können, bietet unser Partner zusätzlich zeitlich limitierte Sonderaktionen an. 

Alternativ haben Sie auch die Möglichkeit, als gewerbliches, selbständiges oder freiberufliches Mitglied an exklusiven Rahmenabkommen mit Herstellern zu partizipieren. Sie fordern kostenfrei einen Abrufschein zum vergünstigten Bezug eines Neuwagens bei CarFleet24 an. Die Abwicklung läuft über Ihren regionalen Vertragshändler.

Da Autokauf stets Vertrauenssache ist, nimmt CarFleet24 nur deutsche Partner als Lieferanten auf, die eine reibungslose und seriöse Abwicklung garantieren. Natürlich verfügt jedes Fahrzeug über die volle gesetzliche Gewährleistung sowie Werks- und Mobilitätsgarantie gemäß den AGB der jeweiligen Hersteller. Diese kann europaweit bei jedem Vertragshändler der entsprechenden Marke in Anspruch genommen werden. Es lohnt sich, Mitglied im Deutschen Hochschulverband zu sein!

Überzeugen Sie sich einfach selbst, denn der Service ist selbstverständlich kostenlos! 

Kontakt:
CarFleet24
www.carfleet24.de

Passwort: hochschulverband

Fon: 01805 - 717107*
Fax: 01805 - 717108*
E-Mail: kundenbetreuung@carfleet24.de

* [0,14 Euro/Min. aus dem Festnetz; max. 0,42 Euro/Min. aus den Mobilfunknetzen]

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DHV und Weinkeller BASF

(Gü.) DHV Abonnement 2016

Die Weinwelt ist voller interessanter und entdeckenswerter Informationen. Wissen Sie beispielsweise, welche bekannte Rebsorte in Portugal "Tinta Roriz" genannt wird und was genau sich hinter dem ungarischen "Kekfrankós" verbirgt? Viele Rebsorten haben unterschiedliche Synonyme in verschiedenen Anbauländern und somit verbirgt sich hinter so manchem exotisch klingenden Wein oftmals ein alter Bekannter. 

Interessieren Sie sich für die Welt der Weinsensorik und für das Erleben eines Weins mit allen verfügbaren Sinnen? 

Wussten Sie, dass Sie im Weinbau immer wieder auf viele Zahlen und metrische Maße stoßen? Angefangen von der Größe des Weinbergs bis hin zur Wahl des richtigen Fassvolumens. 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? 

Entdecken Sie unser DHV-Weinabonnement: 
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/sponsoren/basf_01.pdf

und unsere Frühlingsangebote: 
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/sponsoren/basf_02.pdf 

 

Bei Fragen oder Bestellungen freuen wir uns von Ihnen zu hören: 

Weinkeller der BASF
Anilinstraße 12
67063 Ludwigshafen
Tel.: 0621 60-48055
Fax: 0621 60-52621
weinkeller@basf.com
www.weinkeller.basf.com

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DHV und Hugendubel   

(Gü.) Neues Display bei eReader tolino shine 2 HD: Schärfer, weißer, flackerfrei

Mit seinem hochauflösenden 300 ppi E Ink Carta Display liefert der tolino shine 2 HD den derzeit höchsten Standard in punkto Lese- und Augenfreundlichkeit. Auch kleine Schriften werden gestochen scharf dargestellt: Lesen Sie mit dem tolino shine 2 HD wie auf Papier und nutzen Sie dabei alle Vorteile digitalen Lesens. 

Beim Umblättern stört kein Flackern mehr. Auch bei starker Sonneneinstrahlung ist das Display spiegelfrei und kontrastreich. Bei Dunkelheit schalten Sie einfach die integrierte Beleuchtung an, die sich stufenlos regulieren und an alle Lichtverhältnisse anpassen lässt.

Für Mitglieder des DHV bieten wir den eReader tolino shine 2 HD im April und Mai zu einem Preis von 99 statt 119 Euro an. Der Versand erfolgt portofrei mit offener Rechnung.

Alles aus einer Hand - gerade bei digitalem Content

Hugendubel Fachinformationen - Wir sind für Sie da!

Unsere Buchhandlungen, Kontaktdaten und Ansprechpartner finden Sie unter: www.hugendubel.info/stores

Sie erreichen uns zentral per Mail unter info@hugendubel.info oder unter der Rufnummer 089/30757575.

Haben Sie individuelle Wünsche?

Sehr gern steht Ihnen unser Vertriebsleiter, Herr Thomas Falk, unter Tel.: 0151/14010903 oder t.falk@hugendubel.info zur Verfügung.

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DHV und Fröscher

(Gü.) Dynamo 

Sitzen Sie sich gesund. Menschen sind immer in Bewegung, so hat sich die Natur das jedenfalls gedacht. Gerade beim Arbeiten fördern leichte Bewegungen die Durchblutung und somit die Konzentrationsfähigkeit. Bei Dynamo reagiert die gewölbte Standfläche auf jede Gewichtsverlagerung und aktiviert somit die Muskulatur. 

Der 3D Bewegungshocker ist höhenverstellbar, aus stabilem, strapazierfähigem Kunststoff und voll recycelbar. Die Höhenverstellung erfolgt durch eine hochwertige, verdrehsichere Gasdruckfeder mit umlaufenden Auslösering. Der Sitz ist gewölbt mit extrem komfortablem Schaumstoff und strapazierfähigem Bezugsstoff. Die Bodenauflage aus thermo-plastischem Kunststoff sorgt für sicheren Halt, auch auf glatten Böden. Die verwendeten Materialien sind schadstofffrei und leicht abwaschbar mit hoher Abriebfestigkeit. 

Der gewölbte Boden unterstützt den natürlichen Bewegungsdrang.

Dynamo - fördert die Koordination
Dynamo - aktiviert die Durchblutung
Dynamo - verbessert die Konzentrationsfähigkeit

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DHV und Brother 

(Gü.) "iF Design Award 2016" - Erneute Auszeichnung für Brother Produkte

Bereits zum neunten Mal in Folge wurden Brother-Produkte mit dem "iF Design Award" ausgezeichnet. Gleich drei Produkt-Kategorien des japanischen Technologiekonzerns Brother wurden beim jüngsten Wettbewerb von einer internationalen Jury mit dem "iF Design Award 2016" ausgezeichnet. 

Zu den Kriterien des renommierten "IF Design Awards", der seit 1953 verliehen wird, gehören Funktionalität, Innovation, Ergonomie und Umweltaspekte. Für den "iF Design Award 2016" gab es knapp 5.300 Einreichungen aus 53 Ländern.

Mit den Auszeichnungen aus diesem Jahr hat Brother den Award insgesamt 51 Mal gewonnen. 

Zu den ausgezeichneten Brother-Produktserien gehören Tintenstrahl-Multifunktionsgeräte, PC-Beschriftungsgeräte sowie der AiRScouter. 

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DHV und Management Forum

(Gü.) Tag der Weltmarktführer der Region Köln 

Das Management Forum der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH organisiert den Tag der Weltmarktführer der Region Köln am 11. Mai 2016. Die aktuellen Trends zeigen: Unsere Gesellschaft wird vernetzter, flexibler und mobiler. Der digitale Wandel ermöglicht dem Endverbraucher eine individuelle Gestaltung, auch über sein Fernsehprogramm. Wann er will, wo er will, via Smartphone und Tablet. Wie sich ein öffentlich-rechtlicher Rundfunkanbieter dieser Herausforderung stellt und erfolgreich neue Lösungsansätze entwickelt, erfahren Sie von Tom Buhrow, Intendant des Westdeutschen Rundfunks, auf dem Tag der Weltmarktführer der Region Köln. Freuen Sie sich außerdem auf weitere Top-Referenten, u.a.: 

- Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung, Ford Werke GmbH
- Simone Menne, Mitglied des Vorstands, Deutsche Lufthansa AG
- Michael Rauterkus, CEO, Grohe AG
- Dr. Helmut Leube, Vorstandsvorsitzender, DEUTZ AG 

Profitieren auch Sie vom Wissen der erfolgreichsten Mittelständler und sichern Sie sich einen der begehrten 200 Plätze unter:
http://www.weltmarktfuehrer-tag.de/koeln/anmeldung/

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Newsletter-Archiv

Sollten Sie Darstellungsprobleme in Ihrem Mailprogramm haben, finden 
Sie den aktuellen Newsletter auch in unserem Newsletter-Archiv.

Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch

presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Angelika Wirth (Wi.)

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