DHV-Newsletter 7/2016

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Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

Kultusministerkonferenz will an Akkreditierung festhalten

Die Kultusministerkonferenz (KMK) will offenbar keine einschneidenden Konsequenzen aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ziehen, das die bisherige Genehmigungspraxis von Studiengängen im Februar als verfassungswidrig eingestuft hatte (vgl. Newsletter 2/2016). Das berichtet die "FAZ". Die KMK gibt sich damit unbeeindruckt vom Heidelberger Aufruf gegen die Akkreditierung, dem sich inzwischen mehr als 2.300 Personen angeschlossen haben und in dem gefordert wird, die Qualitätssicherung von Studium und Lehre nicht halbstaatlichen Akkreditierungsagenturen zu überlassen, sondern wieder in die Hände der Hochschulen zu legen (vgl. Newsletter 5 und 6/2016).

Gegen die Stimme von Mecklenburg-Vorpommerns Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb, der seine Kritik an den gegenwärtigen Akkreditierungsverfahren erneuerte (vgl. Newsletter 4/2016), beschlossen die Kultusminister auf Anregung ihrer Amtschefs ein Eckpunktepapier, mit dem die bisherigen Regelungen zur Akkreditierung überarbeitet werden sollen. Wie die "FAZ" berichtet, soll nach diesem Eckpunktepapier der Akkreditierungsrat weiter bestehen bleiben. In dem Gremium könnte allerdings der Einfluss der Wissenschaft zukünftig gestärkt werden. Auch ein Zwei-Kammersystem mit einer Verwaltungskommission und einer Wissenschaftlichen Kommission sei denkbar. Ebenso könnte die Entscheidungsbefugnis zur Verleihung des Akkreditierungssiegels beim Akkreditierungsrat angesiedelt werden, während den Agenturen die Organisation der Begutachtung und die Beratung der Hochschulen obliegen würden. Zudem könnten die Verfahren und Intervalle zur Reakkreditierung verändert werden.

Details soll nunmehr der KMK-Hochschulausschuss ausarbeiten, ehe die Minister im Oktober konkrete Entscheidungen zur Weiterentwicklung der Akkreditierungsverfahren treffen wollen.

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Quelle: thueringen.de

Hochschulfinanzierung: Tiefensee legt Zehn-Punkte-Plan vor

Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee fordert einen neuen Vertrag zur Hochschulfinanzierung zwischen Bund und Ländern. Der Bund müsse unbefristet mit vier Milliarden Euro jährlich in die dauerhafte Finanzierung der Hochschulen einsteigen, schrieb Tiefensee laut "Tagesspiegel" in einem Zehn-Punkte-Papier an seine Ministerkollegen in Bund und Ländern. Es müsse rasch gehandelt werden, da im Jahr 2020 der Hochschulpakt zur Abfederung des Studierendenzuwachses auslaufe und im Jahr zuvor die Entflechtungsmittel entfielen, mit denen der Bund den Ländern den Wegfall der gemeinsamen Aufgabe Hochschulbau ausgleiche.

Nach dem Willen von Tiefensee solle der Bund jährlich 1.000 Euro für jeden Studierenden bereitstellen, der sein Studium in der Regelstudienzeit beende. Das sei "einfacher und transparenter" als das bisherige System im Hochschulpakt, in dem Pauschalen auf der Basis von Prognosen überwiesen und Ausgleichs- und Rückzahlungen nachgelagert werden. Der jährliche Aufwand für den Bund würde etwa 1,8 Milliarden betragen, das seien etwa zehn Prozent der für einen Studierenden durchschnittlich anfallenden Kosten.

Um die Infrastruktur der Hochschulen zu stärken und die Finanzierungslücke von acht Milliarden Euro bis 2025 zu schließen, soll der Bund nach 2019 jährlich 1,6 Milliarden Euro für den Hochschulbau und Investitionen "in leistungsfähige IT-Infrastrukturen" geben. Jährlich sollten 400 Millionen Euro für den Aufbau leistungsfähiger digitaler Lehr- und Forschungsplattformen fließen.

Außerdem solle die DFG-Programmpauschale von 22 Prozent auf 30 Prozent erhöht werden. Der Bund, der bislang 20 Prozent trägt, solle die Kosten für die Erhöhung übernehmen, ab dem Jahr 2021 wären das 600 Millionen Euro.

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Zahl der Habilitationen stabil

Insgesamt 1.627 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben im Jahr 2015 ihre Habilitation an wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, blieb die Zahl der Habilitationen im Vergleich zum Vorjahr insgesamt unverändert, jedoch erhöhte sich die Zahl der weiblichen Habilitierten um zwei Prozent auf 462. Dies entspricht einem Frauenanteil an den Habilitationen von 28 Prozent. Zehn Jahre zuvor hatte dieser 23 Prozent betragen. 

Im Jahr 2015 wurden 159 Habilitationen in Deutschland von ausländischen Wissenschaftlern erfolgreich beendet. Damit nahm der Ausländeranteil bei Habilitationen von fünf im Jahr 2005 auf zehn Prozent im Jahr 2015 zu. 

Mit rund der Hälfte aller abgeschlossenen Habilitationen blieb die Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften wie in den Vorjahren bei Frauen (225 Habilitationen) und bei Männern (571) am häufigsten vertreten. Die nächstgrößere Anzahl an Habilitationen entfiel auf die Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften (247). Den dritten Platz nahm die Fächergruppe Geisteswissenschaften (236) ein. Hier gab es mit 33 Prozent den höchsten Frauenanteil.

Das Durchschnittsalter der Habilitierten lag 2015 bei 41 Jahren. Mit durchschnittlich knapp 42 Jahren waren Frauen geringfügig älter als Männer (41 Jahre).
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/06/PD16_219_213.html

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84 Prozent mehr ausländische Wissenschaftler seit 2006

Mehr als 85.000 ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler lehrten und forschten 2014 an deutschen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Zur gleichen Zeit arbeiteten rund 43.000 deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Ausland. Dies belegen Zahlen des Berichts "Wissenschaft weltoffen 2016", den das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung am 13. Juli 2016 in Berlin vorgestellt hat.

Damit ist im Vergleich zum Jahr 2006 die Anzahl ausländischen wissenschaftlichen Personals an deutschen Hochschulen 2014 um 84 Prozent gestiegen. Auch bei außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist der Anteil ausländischen wissenschaftlichen Personals auf rund 9.000 gestiegen. Ihr Anteil betrage nunmehr 20 Prozent am gesamten wissenschaftlichen Personal.

Laut "Wissenschaft weltoffen 2016" ist auch die Studierendenmobilität von deutschen Studierenden ins Ausland und von ausländischen Studierenden nach Deutschland erneut gestiegen. 2015 gab es 321.000 ausländische Studierende an deutschen Hochschulen. Die größten Zuwächse ausländischer Studierender seien im Masterbereich (+25 Prozent) und bei den Promotionen (+3 Prozent) zu verzeichnen. 23 Prozent oder 65.000 der ausländischen Studierenden seien in den Ingenieurwissenschaften eingeschrieben.
https://www.bmbf.de/de/deutschland-zieht-immer-mehr-auslaendische-wissenschaftler-an-3116.html

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Vier von zehn Studiengängen bleiben zulassungsbeschränkt

Im Bundesdurchschnitt sind 41,5 Prozent aller Studiengänge zulassungsbeschränkt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer geringfügigen Verbesserung um 0,5 Prozent. Dies zeigt eine Auswertung des CHE Centrum für Hochschulentwicklung. Den im Ländervergleich höchsten Anteil zulassungsbeschränkter Studiengänge gibt es demnach in den beiden Stadtstaaten Hamburg und Bremen mit 72,3 bzw. 60,8 Prozent. Die niedrigsten Werte finden sich in Rheinland-Pfalz (23 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (23,6 Prozent).

Auf Länder- und Fächerebene existieren jedoch sehr deutliche Unterschiede. So ist bundesweit in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mehr als jeder zweite Studiengang mit einem Numerus Clausus (NC) belegt. In der Fächergruppe der Sprach- und Kulturwissenschaften stehen dagegen knapp 70 Prozent aller Studiengänge Studieninteressierten ohne zahlenmäßige Beschränkungen offen.

Noch deutlicher werden die fachspezifischen Unterschiede auf Landesebene. So liegt etwa die NC-Quote für Studiengänge der Sprach- und Kulturwissenschaften in Mecklenburg-Vorpommern bei 6,9 Prozent, in Hamburg dagegen bei 94,2 Prozent.

Insgesamt gibt es an Universitäten einen geringeren Anteil an zulassungsbeschränkten Studiengängen (40,1 Prozent) als an Fachhochschulen (45,8 Prozent). Für Bachelor-Studiengänge liegt die Quote im kommenden Wintersemester bundesweit bei 47,6 Prozent. Beim Master ist lediglich rund jeder dritte Studiengang (35,5 Prozent) zulassungsbeschränkt.

Hohe Anteile von Studiengängen mit NC gibt es nicht nur in den Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin, sondern auch in anderen Großstädten wie Köln (66,3 Prozent), Bochum (59,5 Prozent), Karlsruhe (59,7 Prozent) oder Hannover (72,1 Prozent). Nahezu ohne Zugangsbeschränkungen studiert es sich dagegen in Würzburg mit einem Anteil von 17,4 Prozent.
http://www.che.de/cms/?getObject=5&getNewsID=1998&getCB=398&getLang=de

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Quelle: istockphoto.com

11.500 unbesetzte Bachelor-Studienplätze

Die Verteilung von Studienplätzen mit Numerus Clausus (NC) verläuft weiterhin schleppend (vgl. Newsletter 2/2015). Laut "Spiegel Online" beteiligten sich zuletzt 100 von 180 staatlichen Universitäten und Fachhochschulen, die zulassungsbeschränkte Bachelor-Studiengänge anbieten, an der eigens dafür eingerichteten bundesweiten Studienplatzbörse, dem "Dialogorientierten Vergabeverfahren".

Im Wintersemester 2015/16 seien von 252.000 Bachelor-Studienplätzen in NC-Fächern gut 11.500 unbesetzt geblieben. Das entsprach einer Quote von 4,6 Prozent.

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Forderung nach mehr Offenheit für internationale Studierende

Der Wissenschaftsrat hat Hochschulen und Politik dazu aufgerufen, sich stärker für die Gewinnung, den Studienerfolg und die Arbeitsmarktintegration internationaler Studierender zu engagieren. Notwendig seien unter anderem beschleunigte Verfahren der Visavergabe und eine Neuregelung des Hochschulzugangs für Drittstaatler, bei dem künftig vor allem die individuelle Leistungsfähigkeit der Bewerberinnen und Bewerber ausschlaggebend sein müsse. Zudem fordert der Wissenschaftsrat, mehr fachliche und sprachliche Vorbereitungsangebote für Personen aus Nicht-EU-Staaten anzubieten sowie eine frühzeitige Vernetzung mit Arbeitgebern zu ermöglichen. Mit zeitlich flexiblen und gemischtsprachigen Studiengängen, in denen der Deutschanteil über die Studienzeit hinweg stetig ansteigt, ließe sich darüber hinaus die Attraktivität des Hochschulstandorts Deutschland weiter erhöhen. Im Rahmen des Marketings und der Rekrutierung sollten die Hochschulen verstärkt die neuen Kommunikationswege sozialer Medien nutzen.
http://www.wissenschaftsrat.de/presse/pressemitteilungen/2016/nummer_16_vom_11_juli_2016.html

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Quelle: istockphoto.com

Hochschulmedizin: Länder fordern Fallpauschalenzuschlag

In einem gemeinsamen Entschließungsantrag vom 17. Juni 2016 haben die Länder Niedersachsen, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Hessen im Bundesrat die Verbesserung der Finanzsituation der Hochschulklinika in Deutschland angemahnt. Die Antragsteller fordern die Bundesregierung auf, sich zeitnah für finanzielle Verbesserungen einzusetzen oder andernfalls die einschlägigen Gesetze nachzubessern bzw. einen Fallpauschalenzuschlag für Hochschulklinika und Maximalversorger einzuführen.

Die Hochschulklinika bildeten eine elementare Grundlage des Gesundheitssystems. Die bundesweit 33 Universitätsklinika mit ihren rund 180.000 Mitarbeitern seien von entscheidender Bedeutung für die vollumfängliche Krankenversorgung der Bevölkerung, medizinische Forschung sowie Aus- und Weiterbildung. In der Krankenversorgung gingen Hochschulklinika und andere Maximalversorger über das Angebot normaler Krankenhäuser hinaus und behandelten Patienten mit besonders komplizierten Erkrankungen. Dies sei mit hohen Vorhalte- und Organisationskosten beispielsweise für die umfassende medizinische Infrastruktur verbunden.

Zwei Drittel der Hochschulklinika in Deutschland wiesen jedoch ein negatives Jahresergebnis auf. Die letzten Gesetzesänderungen auf Bundesebene, das Versorgungsstärkungsgesetz und das Krankenhausstrukturgesetz, hätten bisher keine relevanten Verbesserungen der Finanzsituation erwirkt.

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Brexit als "tiefer Einschnitt" 

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat das Votum Großbritanniens für einen Ausstieg aus der Europäischen Union bedauert und als "eine schmerzhafte Zäsur" gewertet. Es müsse alles unternommen werden, um die gute Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen in Großbritannien, Deutschland und der gesamten EU möglichst unvermindert fortzusetzen.

"Unsere Hoffnung ist, dass durch Abkommen zwischen der EU und Großbritannien in absehbarer Zeit wieder eine Basis geschaffen wird, auf der die wissenschaftlichen Kooperationen und der Studierendenaustausch weiter die nötige Förderung erfahren", betonte HRK-Präsident Professor Horst Hippler. "Unser Appell geht an die politisch Verantwortlichen, trotz der anti-europäischen Entscheidung zu tragfähigen Vereinbarungen zu kommen, um den Schaden für den europäischen Hochschulraum so gering wie möglich zu halten."

Professorin Margret Wintermantel, Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, äußerte gegenüber dem "Tagesspiegel" die Sorge vor "erheblichen Auswirkungen" auf die Mobilität von Studierenden sowie Wissenschaftlern. Derzeit sind mehr als 18.000 Deutsche an einer britischen Universität eingeschrieben, davon 4.400 im Rahmen des Erasmus-Austauschprogramms der EU. Ebenso arbeiten momentan mehr als 5.000 deutsche Forscherinnen und Forscher in Großbritannien.

Dank der Personenfreizügigkeit innerhalb der EU sind Studierende und Wissenschaftler bislang auf keine Aufenthaltsgenehmigung oder Arbeitserlaubnis angewiesen. Ein Studium könnte nach dem EU-Austritt für EU-Bürger teurer werden; die Forschungsförderung steht zur Disposition.

Derweil haben mehr als 300 britische Wissenschaftler Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem offenen Brief darum gebeten, die Interessen der britischen Befürworter eines EU-Verbleibs bei den Austrittsverhandlungen zu wahren.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-zum-brexit-tiefer-einschnitt-auch-fuer-die-hochschulen-3981/

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Kritik an "Horizon 2020"

Die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen hat sich angesichts der Zwischenevaluierung von "Horizon 2020" durch die EU-Kommission mit der Ausrichtung und Finanzierung des Programms unzufrieden gezeigt. So erfahre das Ziel, die Stärkung der wissenschaftlichen und technologischen Grundlagen durch die Schaffung eines Europäischen Forschungsraums, kaum noch Beachtung. Die Geistes- und Sozialwissenschaften würden in "Horizon 2020" marginalisiert, obwohl sie wichtige Beiträge zur Lösung gegenwärtiger gesellschaftlicher Herausforderungen wie etwa Flucht und Vertreibung leisten könnten. Kritisch zu bewerten sei zudem, dass im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise das Programm zunehmend als ein Impulsgeber für Wirtschaftswachstum dienen solle. Nachhaltige Innovationstreiber entstünden jedoch nur "langfristig in optimalem Wechselspiel von erkenntnis- und anwendungsorientierter Forschung".

Die Allianz forderte die EU-Kommission dazu auf, die Verbundforschung als Hauptinstrument der EU-Forschungsförderung zu erhalten, die Unterstützung von Forschungsinfrastrukturen auszubauen und spezifische Förderlinien für internationale Kooperationen auch im Rahmen von "Horizon 2020" aufzulegen. Statt vermehrt auf Projektförderung durch Finanzinstrumente zu setzen, müsse weiterhin primär das Zuwendungsprinzip gelten.
http://www.leopoldina.org/de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/press/2414/

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150 Millionen Euro Vertrag wird nachgebessert

Der Präsident der Universität Mainz, Professor Georg Krausch, hat Presseberichten zufolge angekündigt, die Kooperationsvereinbarungen mit der Boehringer Ingelheim Stiftung überarbeiten zu wollen. Bei der Vertragsgestaltung habe es grundlegende Fehler gegeben, erklärte Krausch bei einem Pressegespräch, das anlässlich der Einsichtnahme der Verträge durch Journalisten anberaumt worden war. Den Anspruch auf Einsicht hatte der Publizist Professor Thomas Leif vor dem Verwaltungsgericht Mainz erstritten (vgl. Newsletter 6/2016).

Mit einer Spende von 100 Millionen Euro hatte die Stiftung 2011 die Gründung des Instituts für Molekulare Biologie ermöglicht. Zwei Jahre später spendete die Stiftung weitere 50 Millionen für die Neuausrichtung des Fachbereichs Biologie. Hierbei hatte sie sich eine Zustimmungspflicht bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen und ein faktisches Vetorecht bei Berufungsvereinbarungen vorbehalten. Beides hatte der Deutsche Hochschulverband bemängelt.

Nach Angaben von Krausch hat die Stiftung von ihren Einflussmöglichkeiten jedoch keinen Gebrauch gemacht. Auch wolle diese die erforderlichen Korrekturen mittragen. Die weitere Zusammenarbeit sei nicht gefährdet.

Derweil gab sich das rheinland-pfälzische Wissenschaftsministerium uneinsichtig. Es sehe weder Rechtsverstöße noch Handlungsbedarf bei den Kooperationsvereinbarungen.

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Faire und transparente Berufungsverhandlungen

Der Universität Hohenheim ist als erster baden-württembergischer Universität und bundesweit zehnter Hochschule das Gütesiegel des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) für faire und transparente Berufungsverhandlungen verliehen worden. Zu den Stärken der Universität Hohenheim zählten ein professionell organisiertes Berufungsverfahren, eine Politik der kurzen Wege sowie hilfsbereite Ansprechpartner während des gesamten Berufungsprozesses, teilte der DHV mit. Außerordentlich positiv sei, dass alle Berufungsverhandlungen von potentiellen W1- und W3-Professorinnen und Professoren als "Chefsache" auf zentraler Ebene in den Händen des Rektors und der Kanzlerin lägen. Bewerberinnen und Bewerber fühlten sich dadurch persönlich wertgeschätzt und lobten generell das offene und konstruktive Verhandlungsklima. Individuelle Wertschätzung komme auch dadurch zum Ausdruck, dass bei Ziel- und Leistungsvereinbarungen die zu erreichenden Ziele im Konsensverfahren niedergelegt würden. Die "Ausstattungspakete" der Universität Hohenheim seien insbesondere für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler regelmäßig gut. Die Universität Hohenheim biete Neuberufenen zudem breitgefächerte Einstiegsangebote. Hierzu gehörten u.a. ein Neuberufenenportal mit detaillierten Informationen über erste Arbeitsschritte sowie "Welcome Events", unter denen insbesondere das Professorium als Forum zum gegenseitigen Kennenlernen hervorsteche. Unterstützungsleistungen für "Dual Career Couples" sowie die "Kinderfeuerwehr", die bei Bedarf die Kinderbetreuung übernehme, zeichneten die mit dem Siegel "Familiengerechte Hochschule" zertifizierte Universität aus.

Lediglich punktuell sieht der DHV noch Verbesserungspotential. Obwohl die Universität Hohenheim eine gute Informationspolitik betreibe, könnten Bewerberinnen und Bewerber durch die Implementierung eines Berufungsverfahrensmonitors sowie Rufinhaberinnen und Rufinhaber durch einen "Verhandlungsleitfaden" rund um den Verhandlungsprozess noch besser unterrichtet werden. Ebenso könnten die sehr gut aufgestellten Eingliederungsangebote wie z.B. die Unterstützung für "Dual Career Couples" den Neuberufenen gegenüber noch proaktiver kommuniziert werden. Wünschenswert wäre insbesondere die Einrichtung einer universitätseigenen Kindertagesstätte. Die Richtlinien zur Evaluation von Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren seien stärker zu konkretisieren.
https://www.hochschulverband.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=242

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Streit um Viertelparität

An der TU Berlin muss eine Abstimmung zur Einführung der Viertelparität wegen eines Formfehlers wiederholt werden. 31 Mitglieder des Erweiterten Akademischen Senats (EAS) stimmten am 6. Juli 2016 für die Einführung der Viertelparität, 30 dagegen, so dass die Wahl des Präsidiums der TU oder eine Änderung ihrer Grundordnung künftig ohne die Zustimmung der Professorenschaft hätte erfolgen können. Bislang haben die Professoren im EAS 31 von 61 Stimmen, den wissenschaftlichen Mitarbeitern, den nicht-wissenschaftlichen Mitarbeitern und den Studierenden stehen jeweils zehn Stimmen zu. Fortan sollten nunmehr auf jede Gruppe jeweils 15 Stimmen im EAS entfallen.

Als der EAS die Viertelparität im Jahr 2013 schon einmal beschloss (vgl. Newsletter 6/2013), erklärte der damalige TU-Präsident Professor Jörg Steinbach die Entscheidung als rechtswidrig und darum ungültig. Unterstützung bekam er von der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, die befand, dass nach dem Berliner Hochschulgesetz Hochschullehrer bei wissenschaftsrelevanten Entscheidungen stets die Mehrheit haben müssten (vgl. Newsletter 7/2013). Die Befürworter der Viertelparität scheiterten daraufhin bei einer Klage an einem Formfehler.

TU-Präsident Professor Christian Thomsen will laut "Tagesspiegel" einen etwaigen EAS-Beschluss zugunsten der Viertelparität nicht anfechten. Über die Angelegenheit wird zudem auch noch das Kuratorium der TU befinden müssen. Anschließend wird die Senatsverwaltung für Wissenschaft die Rechtslage wohl erneut prüfen.

Vor der EAS-Entscheidung hat am 5. Juli 2016 unter der Leitung der "FAZ"-Redakteurin Heike Schmoll eine prominent besetzte Podiumsdiskussion über die Vor- und Nachteile der Viertelparität an der TU stattgefunden, die hier noch einmal verfolgt werden kann:
https://youtu.be/b3XOAEJjvGM

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Digitale Hochschullehre als Herausforderung

Fast drei Viertel (73 Prozent) der Hochschulen verfolgen ein Konzept der Anreicherung ihrer Lehre durch digitale Elemente. Über ein Drittel (36 Prozent) nennen einen Blended-Learning-Ansatz als Leitidee, also die didaktisch konzipierte Integration von Präsenzveranstaltungen und E-Learning-Angeboten. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung, bei der im Auftrag des Hochschulforums Digitalisierung 200 Hochschulen befragt wurden.

Digitale Lehre betrachten demnach 42 Prozent der Hochschulen als ein Instrument, um ihr Studienangebot zu verbessern mit dem Ziel, den Studienerfolg, die Qualität der Lehre oder die Vereinbarkeit von Familie und Studium zu erhöhen. Mangelnde Personalressourcen werden von 70 Prozent und ein unzureichendes Budget von der Hälfte der befragten Hochschulen als entscheidende Hindernisse für den Ausbau und die Weiterentwicklung digitaler Lehre genannt. Dies hob der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz Professor Horst Hippler hervor.

Lediglich zwei Prozent der befragten Hochschulen verzichten gänzlich auf digitale Elemente in der Lehre, nur 15 Prozent sehen in der digitalen Lehre kein strategisches Ziel.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/digitalisierung-der-hochschullehre-viel-wird-getan-viel-bleibt-zu-tun-3982/

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Quelle: istockphoto.com

Grüne Gentechnik: Nobelpreisträger kontra Greenpeace

109 Nobelpreisträger haben in einem Offenen Brief für den Einsatz Grüner Gentechnik geworben und insbesondere die Organisation Greenpeace aufgefordert, ihren Widerstand gegen diese biotechnische Innovation aufzugeben. Zu den Unterzeichnern des Appells gehören auch die deutschen Preisträger Professorin Christiane Nüsslein-Volhard und Professor Harald zur Hausen.

Gesundheitsschäden könnten weder bei Menschen noch Tieren nachgewiesen werden, die gentechnisch veränderte Produkte zu sich genommen hätten. Greenpeace, so die Briefunterzeichner weiter, müsse vor allem seine Kampagne gegen "Golden Rice" stoppen, das Chancen eröffne, Todes- und Krankheitsfälle durch Vitamin-A-Mangel zu verringern. Gemäß Unicef-Statistiken gebe es jährlich bis zu zwei Millionen vermeidbare Todesfälle, die auf Vitamin-A-Mangel zurückzuführen seien. Die Unterversorgung führe bei 250.000 bis 500.000 Kindern im Jahr zum Verlust des Augenlichts. Die Hälfte von ihnen drohe binnen eines Jahres nach dem Erblinden der Tod: "How many poor people in the world must die before we consider this a "crime against humanity"?", fragen die Nobelpreisträger abschließend.
http://supportprecisionagriculture.org/nobel-laureate-gmo-letter_rjr.html

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Bürgerinteresse an Wissenschaft wächst

41 Prozent der Bevölkerung haben ein allgemein großes oder sehr großes Interesse an wissenschaftlichen Themen. Zwei Jahre zuvor waren es lediglich 33 Prozent. Das geht aus dem Wissenschaftsbarometer 2016 hervor, für das TNS Emnid im Auftrag von Wissenschaft im Dialog rund 1.000 Telefoninterviews durchgeführt hat.

Bürger wollen zudem stärker in Entscheidungen zu Wissenschaft und Forschung einbezogen werden. Vier von zehn äußerten den Wunsch nach stärkerer Mitsprache.

Die Umfrage hat auch das Vertrauen der Bürger in Aussagen von Wissenschaftlern zu verschiedenen Forschungsthemen erfasst. Bei der "Grünen Gentechnik" gaben nur 17 Prozent der Befragten an, den Aussagen von Wissenschaftlern zu vertrauen. Beim Thema "Erneuerbare Energien" vertrauten dagegen 53 Prozent der Bürger den Einschätzungen von Wissenschaftlern, unter Schülern waren es sogar 72 Prozent.

"Gesundheit und Ernährung" wurde von den Bürgern als wichtigster Forschungsbereich für die Zukunft eingestuft, dicht gefolgt von "Klima und Energie". Nur jeder Fünfte war der Auffassung, dass Fakten und Meinungen von Forschern in der Berichterstattung zu Flüchtlingsfragen ausreichend berücksichtigt werden.
http://www.wissenschaft-im-dialog.de/medien/pressemitteilungen/artikel/beitrag/buerger-wuenschen-wissenschaftliche-expertise-zu-fluechtlingsfragen/

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Karriere


Rahmenkodex zur befristeten Beschäftigung an Hochschulen

Für befristet Beschäftigte an Sachsens Hochschulen soll künftig ein Rahmenkodex gelten, der ihnen ein Mindestmaß an Planungssicherheit für ihren Berufsweg bietet. Darauf haben sich am 29. Juni 2016 Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange und Vertreter der Hochschulen verständigt.

Der Rahmenkodex legt unter anderem fest, dass sich die Dauer einer Beschäftigung grundsätzlich an der Dauer der angestrebten Qualifizierung oder an der Dauer der Bewilligung des zugehörigen Drittmittelprojekts orientieren soll. Die Laufzeit der Verträge von wissenschaftlichen und künstlerischen Hilfskräften soll nicht mehr kürzer als sechs Monate sein.

Die Laufzeit von Verträgen der wissenschaftlichen oder künstlerischen Mitarbeiter, die auf der Grundlage des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes geschlossen werden, soll im Falle des Qualifikationsziels einer Promotion nicht ein Jahr und in der Postdoc-Phase nicht drei Jahre unterschreiten. Überbrückungsmaßnahmen, insbesondere zur Sicherstellung einer durchgängigen Beschäftigung und Qualifizierung, bleiben im Sinne der Beschäftigten weiterhin möglich. Die Regelbeschäftigung soll in der Qualifikationsphase mit dem Ziel der Promotion 50 Prozent der regelmäßigen Arbeitszeit nicht unterschreiten. In der Postdoc-Phase ist eine Beschäftigung von nicht unter 75 Prozent der regelmäßigen Arbeitszeit anzubieten. Um den Qualifizierungserfolg abzusichern, werden zwischen Doktoranden und betreuenden Professoren Betreuungsvereinbarungen abgeschlossen.
https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/204535

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Neues Förderprogramm für Nachwuchswissenschaftler aus den Kleinen Fächer

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) baut seine Förderung der Kleinen Fächer aus. Mit dem Neuen Programm "Kleine Fächer - Große Potenziale" erhalten in den nächsten drei Jahren jährlich bis zu zehn exzellente Nachwuchswissenschaftler aus den Kleinen Fächern die Möglichkeit, sich für den Zeitraum von drei Jahren an einer Universität oder Forschungseinrichtung in Deutschland mit selbstgewählten, neuen innovativen und vielfältigen Forschungsfragen zu beschäftigen. Ab dem noch laufenden Jahr stellt das BMBF dafür rund zehn Millionen Euro bereit. Mit der Fördermaßnahme ist der DLR Projektträger betraut.
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1200.html

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DHV sucht den/die "Hochschullehrer/in des Jahres 2016"        

Wer wird "Hochschullehrer/in der Jahres 2016"? Zum elften Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für diejenige Hochschullehrerin bzw. denjenigen Hochschullehrer aus, die oder der sich durch außergewöhnliches Engagement besonders verdient gemacht hat. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung der ZEIT-Verlagsgruppe verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer engagieren sich auch außerhalb von Forschung, Lehre oder Krankenversorgung in vielfältiger Weise", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer ehren, die oder der das Ansehen der Berufsgruppe öffentlichkeitswirksam fördert. Vermittelt werden soll, welche interessanten und faszinierenden Persönlichkeiten den Beruf des Hochschullehrers ergreifen."

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2016 Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen. Interessenten finden nähere Informationen unter:   

https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres.pdf

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academics-Nachwuchspreis "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres"

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics.de - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und „Forschung & Lehre“ - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können bis zum 30. September 2016 vorgeschlagen werden. Mehr Informationen gibt es unter: http://www.academics.de/nachwuchspreis

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Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung

(Uf.) Die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung, die vom Auswärtigen Amt sowie privaten Stiftungen finanziert wird, bietet im Rahmen der zweiten Runde Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland die Möglichkeit, Fördermittel zur Aufnahme gefährdeter Forschender zu beantragen.

Gasteinrichtungen werden in die Lage versetzt, gefährdeten Forschenden Stipendien für bis zu 24-monatige Forschungsaufenthalte zu verleihen. Außerdem stehen Mittel zur Verfügung, um entsprechende Strukturen an den aufnehmenden Institutionen zu schaffen. Ein Begleitprogramm fördert den Erfahrungsaustausch zwischen interessierten Einrichtungen unter Einbindung von Experten des "Scholars at Risk Network", des "Scholar Rescue Fund" und des "Council for At-Risk Academics".

In der aktuellen Antragsrunde stehen bis zu 24 Stipendien zur Verfügung (voraussichtlich bis zu 16 an bislang noch nicht geförderte Institutionen und bis zu acht an Geförderte aus der ersten Runde).

Weitere Informationen zur Philipp Schwartz-Initiative gibt es unter:
https://www.humboldt-foundation.de/web/philipp-schwartz-initiative.html#s2
.

Institutionen, die bereits in der ersten Runde gefördert wurden, steht die zusätzliche Beantragung einer Best Practice-Förderung offen. Eine Antragstellung ist auch zulässig, wenn in der zweiten Runde keine Stipendienmittel beantragt werden.

Für Fragen steht Ihnen als primärer Ansprechpartner innerhalb der Humboldt-Stiftung Herr Frank Albrecht, Referent für die Philipp Schwartz-Initiative, telefonisch (0228-833-122) und per E-Mail (schwartz-initiative@avh.de) zur Verfügung. Für Fragen zum Hintergrund des Programms können Sie sich an die verantwortliche Referatsleiterin, Frau Dr. Barbara Sheldon, Leiterin des Referats Strategische Planung (Tel.: 0228-833-109), wenden.

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Knappe Mehrheit für Vorstoß der Jungen Akademie

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Juni-Ausgabe gefragt, ob sie den Vorstoß der Jungen Akademie zur Schaffung von 1.000 Bundesprofessuren unterstützen. 53,7 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 46,3 Prozent mit Nein.

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Quelle: istockphoto.com

Ja zur Viertelparität?

Die TU Berlin streitet um die Einführung der Viertelparität im Erweiterten Akademischen Senat, der den Präsidenten wählt und die Grundordnung der TU ändern kann. Ist die Viertelparität für ein solches Gremium sinnvoll?

Zur Abstimmung: 
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


Wer schneller studiert, muss weniger BAföG zurückzahlen

Studierende, die bis Ende 2012 in kürzestmöglicher Zeit ihr Studium abgeschlossen haben, können eventuell noch einen Teilerlass bei der Rückzahlung ihrer Ausbildungsförderung beantragen. Das geht aus einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hervor (Az: 5 C 24.15).

Laut Gesetz können Studierende einen "großen Teilerlass" ihrer BAföG-Schulden in Höhe von 2.560 Euro beantragen, wenn sie bis Ende 2012 ihr Studium in der "Mindestausbildungszeit" abschlossen. Dauerte es höchstens zwei Monate länger, gibt es einen Nachlass von 1.025 Euro.

Nach bisheriger Praxis wurde der BAföG-Teilerlass nur gewährt, wenn es für ein Studium eine formelle Mindeststudienzeit gibt. Dagegen hatten mehrere Studierende mit Fächern, in denen dies nicht der Fall war, geklagt und darauf hingewiesen, dass sie alle Leistungen und Prüfungen so zügig erbracht hätten wie nach den Vorgaben der Studien- und Prüfungsordnung möglich. Laut Bundesverwaltungsgericht reicht es aus, wenn sich eine Mindeststudienzeit indirekt aus den Vorgaben der Universität ergibt. Profitieren können Studierende, die noch keinen Bescheid über ihre BAföG-Rückzahlung erhalten haben.

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Personalia


Foto: idw-online.de

Neuer Präsident

Professor Winfried Speitkamp wird neuer Präsident der Bauhaus-Universität Weimar. Der Historiker von der Universität Kassel wird sein Amt voraussichtlich ab dem 1. April 2017 für insgesamt sechs Jahre antreten. Speitkamp folgt auf den Bauinformatiker Professor Karl Beucke.

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Neue Vizepräsidenten

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat eine neue Vizepräsidentin und einen neuen Vizepräsidenten: Die Mitgliederversammlung der DFG wählte am 6. Juli 2016 in Mainz den Münchner Chemiker Professor Roland Fischer und die Frankfurter Literaturwissenschaftlerin Professorin Julika Griem in das Präsidium. Fischer übernimmt das Amt vom Bonner Biochemiker Professor Michael Famulok, Griem folgt auf den Münsteraner Althistoriker Professor Peter Funke. Neben den beiden neuen Mitgliedern wird der Hannoveraner Experimentalphysiker Professor Wolfgang Ertmer für weitere vier Jahre DFG-Vizepräsident bleiben.

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Foto: Peter-Andreas Hassiepen

Preis des Historischen Kollegs

Mit dem Preis des Historischen Kollegs wird am 11. November 2016 in München Professor Karl Schlögel geehrt, der bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2013 an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder gelehrt hat. Der Osteuropahistoriker erhält die Auszeichnung vornehmlich für sein vielfach übersetztes Buch "Terror und Traum. Moskau 1937" (München 2008). Der zum zwölften Mal verliehene Preis ist mit 30.000 Euro dotiert.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare im August/September 2016

Stressmanagement
Berlin, Dienstag, 6. September 2016, 10:00-18:00 Uhr

Arbeitsverdichtung, zunehmender Zeit- und Leistungsdruck und viele andere Faktoren können das Risiko von chronischem Stress erhöhen. Frühzeitig genutzte Strategien können helfen, diese negativen Folgen zu verringern oder gar ganz zu vermeiden. In diesem Seminar erhalten Sie einen kompakten Überblick über die zentralen Aspekte einer umfassenden und nachhaltig wirksamen Stressmanagementkompetenz. In Übungen werden Strategien des Stressmanagementsreflektiert und praktisch vertieft.
https://www.hochschulverband.de/1073.html

Fundraising für Hochschulen
Bonn, Dienstag, 13. September 2016, 10:00-17:30 Uhr

Angesichts begrenzter öffentlicher Mittel einerseits und der zunehmend gewährten
Autonomie andererseits sind Hochschulen mehr denn je darauf angewiesen, neue und zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen. Während die Fundraising-Aktivitäten zur Zeit ganz überwiegend im Bereich der Zentralverwaltung verortet sind, dürfte das Thema künftig auch die dezentrale Ebene - die Fakultäten, Fachbereiche und Institute - erfassen. Das DHV-Kompaktseminar vermittelt Grundlagen und Techniken zum Fundraising an Hochschulen. Durch den Einsatz von Fallstudien, die in Gruppenarbeit analysiert werden, ist es besonders praxis- und umsetzungsorientiert angelegt.
https://www.hochschulverband.de/633.html

Neu!
Einführung neuer Studiengänge

Bonn, Dienstag, 20. September 2016, 10:00-17:00 Uhr

Die Einführung neuer wie auch die Modifizierung bestehender Studiengänge an Hochschulen ist ein komplexer und mit vielen Fragen verknüpfter Prozess. Das neue DHV-Seminar bietet eine kompakte Einführung in die Thematik und greift aktuelle hochschulpolitische und -rechtliche Aspekte auf. Es richtet sich gleichermaßen an Lehrende wie auch an Experten in der Hochschulverwaltung.
https://www.hochschulverband.de/1444.html

Berufungen in der Schweiz und in Deutschland
Zürich, Dienstag, 27. September 2016, 9:30-16:30 Uhr

Wissenschaft ist auf Mobilität und zunehmend auch auf Internationalität angewiesen. Das Berufungsgeschäft zwischen Deutschland und der Schweiz ist außerordentlich vital. Das Seminar will über die Systemunterschiedlichkeiten und die Vorzüge des einen oder anderen Systems aufklären und mithin dazu beitragen, Orientierung für zukünftige Karriereschritte zu schaffen.
https://www.hochschulverband.de/1325.html

Berufungsverhandlungen in "W"
Bonn, Donnerstag, 29. September 2016, 10:00-17:00 Uhr

Mit der Einführung und erst recht mit der 2013 begonnenen Novellierung der W-Besoldung hat die Intensität und Komplexität von Berufungs- und Bleibeverhandlungen für alle beteiligten Parteien erheblich zugenommen. Beim Einstieg in das W-Besoldungssystem werden vorrangig sogenannte Berufungs-Leistungsbezüge verhandelt. Neben bisherigem Gehalt, Konkurrenzangeboten, Erst- und Mehrfachberufungskonstellationen, dem Instrument der Ziel- und Leistungsvereinbarungen, der Vergabe besonderer Leistungsbezüge, unterschiedlichen Landesgesetzen werden zahlreiche weitere Aspekte bei den heutigen Berufungsverhandlungen betrachtet. Hierüber klärt das Seminar strukturiert und umfassend auf.
https://www.hochschulverband.de/632.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Publikationen


Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch) 

Wissen Sie, wie man "Berufungsliste", "Blockseminar" oder "Präsenzstudium" ins Englische übersetzt? Oder welche Entsprechung der Ausdruck "die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen beantragen" im Englischen findet?

Das "Wörterbuch Hochschule" ist ein verlässliches Nachschlagewerk zur Lösung derartiger sprachlicher Aufgaben in allen Bereichen des Hochschullebens. Es richtet sich vor allem an: 

- deutschsprachige Wissenschaftler und Studierende
- englischsprachige Wissenschaftler und Studierende
- Übersetzer.

Das Fachwörterbuch enthält ca. 9.000 Stichwörter im deutsch-englischen und ca. 14.000 Stichwörter im englisch-deutschen Teil. Dabei geht es um:

-  Fachausdrücke aus den Bereichen Hochschulmanagement, öffentliches Recht, Forschung, Lehre, Bewerbung und Berufung, Einwerbung von Fördermitteln, Bibliothekswesen
- allgemeinsprachliche Wörter, die in Publikationen und Diskussionen zum Thema Hochschule häufig gebraucht werden. 

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie. 

Zweite unveränderte Auflage 2016, 476 Seiten, 19,90 Euro (D) inkl. Porto, für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 17,90 Euro inkl. Porto.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, Tel.: 0228/902 66 66, Fax: 0228/902 66 80 oder per Mail: dhv@hochschulverband.de 

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Markus Meißner: Entstehung und Entwicklung des Hochschulbefristungsrechts

Im März 2016 wurde das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) novelliert. Das vorrangige Ziel der Gesetzesänderung besteht darin, die große Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse an Wissenschaftseinrichtungen, darunter viele mit einer Laufzeit von unter einem Jahr, zu begrenzen.

Die vorliegende Arbeit bietet erstmalig in konzentrierter Form einen Gesamtüberblick über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Hochschulbefristungsrechts. Die Entwicklung nach der Entstehung des Hochschulbefristungsrechts unterteilt sich dabei in bisher drei wesentliche Schritte: die Umstellung des Befristungssystems mit dem 5. HRGÄndG beziehungsweise der Reparaturnovelle, die Verlagerung der Hochschulbefristungsregelungen in das WissZeitVG sowie die jüngste Novellierung des WissZeitVG. Zudem werden aus der Historie Erkenntnisse für das Verständnis der Hochschulbefristungsregelungen sowie für Verbesserungsvorschläge gewonnen.

Band 19 der Reihe: Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsrecht, 216 Seiten, 26 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 23 Euro) inkl. Porto Inland, ISBN: 978-3-944941-04-2

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Hochschullehrerverzeichnis 2016

(Uf.) Das neue Hochschullehrerverzeichnis ist erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 209,40 Euro (im Vergleich zum Ladenpreis von 359 Euro) inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da Sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler) finden können.

Bestellungen bitte an:

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband beim De Gruyter Verlag direkt bestellen, per E-Mail unter: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Bestellungen bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: Hochschulleitung

Ulf Pallme König: Kooperationsmodell
Die Rolle von Rektor und Kanzler in der Hochschulmedizin

Pro&Contra:
Brauchen Universitäten starke Hochschulleitungen?
Pro: Dieter M. Imboden
Contra: Christian Scholz

Petra Wend: Sichtbar sein
Als Präsidentin an einer schottischen Universität

Weitere Beiträge:

Peter Graf Kielmansegg: "Immer enger" in Europa?

Rüdiger Görner: Brexit und kein Ende?
Gedanken über den Sonderweg Britanniens

Christiane Bender: Zwischen Breaking News und Mails
Die Vorlesung - ein Auslaufmodell?

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker


DHV-Mitgliederwerbekampagne "30.000 bis 2017"

(Wi.) Dem DHV gehören derzeit bereits zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Jetzt will der DHV durchstarten:

Seit dem 1. Januar 2015 läuft eine Mitgliederwerbekampagne mit dem Ziel, 2017 das 30.000ste DHV-Mitglied zu begrüßen.

Bitte beteiligen Sie sich an dieser Kampagne! Helfen Sie mit, die Zukunft Ihrer Berufsvertretung zu sichern.

Unter allen Mitgliedern, die seit dem 1. Januar 2015 bis zum Kampagnenende mindestens ein neues Mitglied geworben haben, und unter allen neuen Mitgliedern, die im genannten Zeitraum DHV-Mitglied werden, wird ein Preis im Wert von jeweils 1.000 Euro verlost.

Näheres dazu unter: 

https://www.hochschulverband.de/1409.html

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Zu schlechtes Niveau: 18.000 Euro Studiengebühren zurück

Weil ihr das Niveau an ihrer Hochschule zu niedrig erschien, hat eine US-Bürgerin in Schweden erfolgreich auf Schadenersatz geklagt. Die Hochschule Mälardalen muss ihr umgerechnet gut 18.000 Euro Studiengebühren zurückerstatten. Die Richter bestätigten die Ansicht der Klägerin, dass es gravierende Lücken im angebotenen Lehrstoff gegeben habe. Die mit einem Schweden verheiratete US-Amerikanerin hatte vor allem moniert, dass das Mathematikniveau zu niedrig sei, um die von ihr angestrebte Karriere im Finanzwesen zu ermöglichen. Bei einer staatlichen Inspektion im Jahre 2013 waren der Hochschule bereits Ausbildungsmängel bescheinigt worden. Diese gab an, das beanstandete Mathematikangebot seitdem verbessert zu haben.

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Kooperationspartner des DHV


DHV und die Agentur Visuell

(Gü.) Die neue Broschüre der Deutschen Universitätsstiftung (DUS) trägt die Handschrift von Visuell.

Als Kooperationspartner des Deutschen Hochschulverbandes haben wir eine neue Broschüre für die Stiftung gestaltet. 

Mit Motivation und Begeisterung junge und engagierte Talente zu fördern, das ist der Anspruch der DUS.

Und die Begeisterung ist ansteckend! Sehr gefreut hat uns die Aufgabe, drei erfolgreiche Stipendienprogramme und die Philosophie der Stiftung in einer Broschüre zusammenfassend zu präsentieren.

Zukunftsorientiert, frisch und im quadratischen Design informieren wir über die Stiftung und ihre Leistungen - kombiniert mit einer Vielzahl fotografischer Impressionen aus dem Leben der geförderten Studenten.

Wenn Sie mehr über unsere Arbeit und die Agentur Visuell erfahren möchten, erleben Sie kreativen Input unter www.visuell-marketing.com

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DHV und Sixt

(Uf.) Der Deutsche Hochschulverband und die Sixt Autovermietung arbeiten auch im Ausland zusammen. Sixt ist in über 105 Ländern vertreten und bietet dort für Mitglieder des DHV attraktive Konditionen (z.B. in Spanien, in den Niederlanden und Frankreich). Dabei  handelt es sich um Firmenkonditionen, die das ganze Jahr gelten und Nettopreise sind. Sie können so - ob privat oder bei einer Dienstreise - auch im Ausland den gewohnten Sixt Service, die hochwertige Fahrzeugflotte und die Flexibilität im Rahmen einer Anmietung nutzen. Die Buchung erfolgt wie gewohnt online unter www.sixt.de oder telefonisch unter 01806/252525.

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DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) Spektrum der Wissenschaft Kompakt - Themen auf den Punkt gebracht

Digitale Publikationsreihe informiert gezielt zu einzelnen Forschungsfeldern

Wie funktioniert Crispr/CAS? Wie entstanden Raum und Zeit? Was ist dran an aktuellen Ernährungstrends? Die digitale Publikationsreihe "Spektrum Kompakt" will Antworten geben auf ganz konkrete Fragen: Die inzwischen über 80 Ausgaben widmen sich sowohl grundlegenden als auch hochaktuellen Forschungsfeldern und bündeln dafür die Inhalte aus den Redaktionen von "Spektrum.de", "Spektrum der Wissenschaft", "Gehirn&Geist" und "Sterne und Weltraum". Die Themen umfassen ein dementsprechend weites Spektrum, in dem auch Titel wie "Kaffee" oder "Musik" nicht fehlen. Ebenfalls gut vertreten ist die Psychologie mit Ausgaben wie "Stress", "Achtsamkeit und Empathie" oder auch "Depressionen". Optisch aufwändig gestaltet und im bequemen Querformat sind die im Schnitt 60 bis 70 Seiten starken PDFs für das Lesen auf Tablets optimiert - ein Format, mit dem bereits "Spektrum - Die Woche", die zweite rein digitale Publikation des Spektrum der Wissenschaft Verlages, seit Jahren punktet.
www.spektrum.de/kompakt

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DHV und Carfleet

(Gü.) CarFleet24 - Vermittlung von Neufahrzeugen zu Top-Konditionen

Ersparen Sie sich die mühsame und zeitaufwendige Suche nach einem Neuwagen. Schenken Sie sich das nervenaufreibende Feilschen um gute Preise. Mit CarFleet24 können Sie Ihre Vorstellungen von Ihrem neuen Wunschfahrzeug einfach, bequem und sicher online abgeben und erhalten in kürzester Zeit Ihr Top-Angebot. Von Alfa Romeo über Mercedes Benz bis zu Volkswagen, wir bieten Ihnen die volle Vielfalt der Mobilität auf vier Rädern und sind Ihre vertrauensvolle Adresse rund ums Auto.

Ein breites Angebot an Neuwagen von offiziellen deutschen Markenvertragshändlern zu absolut günstigen Preisen - so lässt sich der Service von CarFleet24 auf den Punkt bringen. Und das mit nur wenigen Klicks und für den Fahrzeugkäufer mit absolut kostenloser Vermittlung.

Durch ein eigenes bundesweites Händler-Netzwerk, dem die größten und leistungsfähigsten Vertragshändler/-partner Deutschlands angeschlossen sind, vermitteln wir Ihnen deutsche Neuwagen der gefragtesten Automarken kompetent, seriös, zuverlässig und günstig!

Jetzt aber: Viel Spaß bei der Zusammenstellung Ihres Traumautos! Sicherer, bequemer und vor allem günstiger geht es nicht. 

Kontakt:
CarFleet24
www.carfleet24.de
Passwort: hochschulverband
Fon: 01805 – 717107*
Fax: 01805 – 717108*
E-Mail: kundenbetreuung@carfleet24.de
* [0,14 Euro/Min. aus dem Festnetz; max. 0,42 Euro/Min. aus den Mobilfunknetzen]   

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DHV und Hugendubel

(Gü.) Mit den neuen tolino page entspannt lesen wie auf Papier

Mit dem tolino page lesen Sie wie in einem gedruckten Buch. Dank der verwendeten hochwertigen E-Ink Carta Technologie spiegelt das Display selbst bei starker Sonne nicht im Geringsten. Anders als mit Tablet oder Smartphone lesen Sie so auch am Strand oder im Schwimmbad ganz bequem. Mit nur 170 Gramm ist der tolino page ein echtes Leichtgewicht und wiegt weniger als die meisten Taschenbücher. Durch seine kompakte Form liegt der eReader zudem perfekt in der Hand. Damit wird der tolino page zum praktischen Begleiter für alle, die es handlich mögen und gerne einfach draufloslesen.

Das Einsteigergerät zum Einführungspreis

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Spiegelungsfreies Display auch bei Sonne

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Touchscreen-Display und intuitive Menüführung

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Alles aus einer Hand - gerade bei digitalem Content

Hugendubel Fachinformationen - Wir sind für Sie da!

Unsere Buchhandlungen, Kontaktdaten und Ansprechpartner finden Sie unter: www.hugendubel.info/stores.

Sie erreichen uns zentral per Mail unter info@hugendubel.info oder unter 089/30757575.

Haben Sie individuelle Wünsche?

Sehr gern steht Ihnen unser Vertriebsleiter, Herr Thomas Falk, unter Tel.: 0151/14010903 oder t.falk@hugendubel.info zur Verfügung.

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DHV und Fröscher

Fröscher-Bildungsoffensive
klif - 2 für 1

Der Mehrzweckstuhl klif von Fröscher ist mit 3,5 kg ein extremes Leichtgewicht, gilt als Stapelwunder, erfüllt mit 3D-gestrickten Netzen alle internationalen Ergonomieanforderungen und setzt mit 100 Prozent rezyklierten Kunststoffen einen neuen Maßstab unter den Mehrzweckstühlen. 

Ob für Seminar, Aula, große Auditorien oder Hochschulgremien - klif lässt sich mit Reihenverbindern, Armlehnen, Rollen und vielen weiteren Ergänzungen optimal für die jeweiligen Bedürfnisse erweitern.

Dieses Angebot, zwei Stühle zum Preis von einem, gilt exklusiv für alle Mitglieder des DHV ab 35 Stück im Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016.

Wir beraten Sie gerne persönlich unter Tel. 07144 – 204 0.

Seit 1921 entwickeln und produzieren wir Produkte in Baden-Württemberg. Anfänglich waren es Frisör- und Rasierstühle, ab den 50er Jahren wandelte sich das Unternehmen zu einem bedeutenden Objektmöbelhersteller. Heute liegt die Kernkompetenz bei Möbeln für kommunikative Räume.

Hinter der Aussage  "Fröscher - Möbel für kommunikative Räume" verbergen sich neben Möbeln komplexe Themen, wie individuelle Raum- und Produktlösungen, nutzerfreundliche Einbindung von Präsentationstechnik und die Adaption komplexer Raumsteuerungen.

Als inhabergeführtes Unternehmen sind wir stolz auf diese Geschichte und Tradition, die Verpflichtung und Anspruch bedeutet.

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DHV und Seminaris

(Gü.) Seminaris Hotels: Profi-Rhetorik-Studios in Potsdam und in Lüneburg

Gute Rhetorik ist eine hohe Kunst und: verschafft Gehör. Ein ideales Hilfsmittel für jeden Vortrag, Rede oder Präsentation. Wer frei sprechen, gezielt Pausen einlegen, sich entspannt bewegen und das Auditorium pointiert zum Schmunzeln bringen kann, ist klar im Vorteil. Und wer seine Redekunst professionalisieren möchte, kann dies neuerdings an zwei Standorten der Seminaris-Gruppe.

Denn seit 2016 werden im avendi Hotel am Griebnitzsee in Potsdam und im Seminaris Hotel Lüneburg je ein speziell eingerichtetes Rhetorik-Studio mit Hightech vom Feinsten angeboten: Full-HD-Decken-, Wand- und Handkameras, LED-Scheinwerfer, drahtlose Mikrofontechnik, Bildschirme und vieles mehr. Die passende Hardware also für ein erfolgreiches Ergebnis.

Qualifizierte Rhetorik-Seminare in den Bereichen Arbeitsrecht und Datenschutz bietet u. a. das Institut zur Fortbildung von Betriebsräten (ifb) an - die Profi-Studios stehen natürlich auch allen anderen Anbietern und Interessenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden offen.

Die Seminaris-Gruppe punktet nicht nur mit Top-Platzierungen im jährlichen Ranking "Beste Tagungshotels in Deutschland", sondern auch mit sieben Hotelstandorten in idyllisch-grüner Lage bei gleichzeitiger Nähe zu Metropolen und Verkehrsknotenpunkten.

Info: avendi Hotel am Griebnitzsee, Tel. (0331)-7091-0 · Seminaris Hotel Lüneburg, Tel. (04131)-713-0
http://www.seminaris.de

https://www.facebook.com/seminaris.avendi.hotels/

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DHV und Altruja

(Gü.) Lernen und Arbeiten mit Altruja - das Spendentool Spark und Altrujas Lernbegleiter

Wie verknüpft man Social Media, E-Mail-Marketing und Online-Spenden? Die Antwort findet sich bei dem Spendentool "Spark" (http://www.altruja.de/spark-angebot.html). Alle NGOs haben die Möglichkeit, Spark zwei Monate lang gratis zu testen. Altruja bietet Ihnen die komplette Einrichtung Ihrer Wunschkampagne an und schenkt Ihnen 50 Euro Werbegebühren in facebook.

Dass Altruja hinter seinen Produkten steht, zeigt auch die neue Zufriedenheitsgarantie (http://www.altruja.de/zufriedenheitsgarantie.html), die Ihnen den bestmöglichen Service bietet.

Neben praktischen Möglichkeiten wie "Spark" ist auch lebenslanges Lernen Grundvoraussetzung in nahezu allen Bereichen des Lebens. Das macht sich Altruja zur Aufgabe und will Sie neben der Bereitstellung von Spendensoftware auch auf die Welt des Online-Fundraising vorbereiten - und Sie im Idealfall selbst zum Online-Fundraiser machen. In den ersten Schritten bietet Altruja kostenlose Weiterbildungsmöglichkeiten, wie die Altruja Academy (http://www.altruja.de/altruja-academy.html)an, die Ihnen per E-Mail Schritt für Schritt Wissen im Online-Fundraising vermittelt. Im Online-Bereich sind Lernbegleiter (http://www.altruja.de/whitepaper.html), sogenannte Guides, ein Grundpfeiler, um sich weiterzubilden. Altruja stellt Ihnen mehrere dieser Lernbegleiter zur Verfügung. Wer sich lieber über visuelle Reize fortbilden möchte, kann dies über die kostenlosen Altruja-Webinare (http://www.altruja.de/fundraising-webinar.html) machen, die im zweiwöchigen Rhythmus angeboten werden.

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Newsletter-Archiv

Sollten Sie Darstellungsprobleme in Ihrem Mailprogramm haben, finden 
Sie den aktuellen Newsletter auch in unserem Newsletter-Archiv: www.hochschulverband.de/newsletter-archiv.html

Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de
Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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