DHV-Newsletter 8/2016

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Deutscher Hochschulverband - Köpfe die Wissen schaffen

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Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

KMK und HRK wollen Bologna-Prozess weiterentwickeln

Die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) haben nach monatelangen Beratungen (vgl. Newsletter 5/2016) am 15. Juli 2016 ein gemeinsames Papier veröffentlicht, mit dem weitere Entwicklungsperspektiven für den Bologna-Prozess aufgezeigt werden sollen. Die Hochschulen werden dazu aufgerufen, vorhandene Freiräume bei der Studiengestaltung noch besser zu nutzen. Das modularisierte Studium soll insgesamt flexibler werden und weniger Detailregelungen enthalten. Bei der Anerkennung von Studienleistungen sollen erworbene Kompetenzen und nicht die Verrechnung von ECTS-Punkten den Ausschlag geben. Insbesondere in den ersten beiden Semestern soll es zudem auch möglich sein können, ohne Noten zu studieren, nur mit "bestanden" oder "nicht bestanden". Auf dem Abschlusszeugnis soll künftig jeweils der Prozentrang der Abschlussnote im Spektrum aller vergebenen Noten innerhalb einer Absolventenkohorte ausgewiesen werden. KMK und HRK  halten es darüber hinaus "mittelfristig" für "wünschenswert", wenn Hochschulen in Staatsexamensfächern wie Jura und Medizin "ein ergänzendes Angebot gestufter Studiengänge anbieten, auch um internationale Anschlussfähigkeit zu gewährleisten".
https://www.kmk.org/aktuelles/artikelansicht/klares-bekenntnis-von-kmk-und-hrk-zur-europaeischen-studienreform.html
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/klares-bekenntnis-von-kmk-und-hrk-zur-europaeischen-studienreform-3996/

Fundamentalkritik an den Beschlüssen von KMK und HRK sowie am Bologna-Prozess hat Mecklenburg-Vorpommerns Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb im Interview mit dem "Deutschlandfunk" am 15. Juli 2016 geäußert. Das Gespräch ist nachzuhören unter:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/07/15/interview_kultusminister_uebt_fundamelalkritik_am_bachelor_dlf_20160715_1437_79cc6eb6.mp3

"Campus & Karriere" hat zudem am 16. Juli 2016 ein Feature zu der Frage gesendet, ob die von KMK und HRK empfohlenen Reformschritte ausreichen. Die Diskussion mit Professor Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg, und Professor Stefan Kühl, Soziologe von der Universität Bielefeld, kann noch einmal verfolgt werden unter:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/07/16/campus_und_karriere_16072016_komplette_sendung_dlf_20160716_1405_bde85661.mp3

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Mehr Professorinnen und Professoren

Ende 2015 lehrten und forschten an deutschen Hochschulen und Universitätsklinika rund 46.300 Professoren und Professorinnen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, waren das rund 600 oder 1,2 Prozent mehr als 2014. Die Gesamtzahl der Professoren und Professorinnen sei in den letzten zehn Jahren um 22 Prozent gestiegen, so die Statistiker weiter. Dabei habe sich insbesondere der Frauenanteil innerhalb der Professorenschaft stetig erhöht. Er nahm zwischen 2005 und 2015 von 14 auf 23 Prozent zu und erreichte 2015 mit rund 10.500 Professorinnen einen neuen Höchststand. 

Mit knapp 13.300 Lehrstühlen insgesamt war Ende 2015 die Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bei Professorinnen (3.800) und bei Professoren (9.500) am häufigsten vertreten. Der zweite Rang bei der Anzahl an Lehrstühlen insgesamt entfiel auf die Ingenieurwissenschaften (12.200; 1.400 Frauen und 10.800 Männer). Wie in den Vorjahren gab es die höchsten Frauenanteile bei den Geisteswissenschaften (36 Prozent) und bei Kunst, Kunstwissenschaft (32 Prozent). 

Im Jahr 2015 gehörten 386.300 Personen dem wissenschaftlichen und künstlerischen Hochschulpersonal an. 299.800 Personen zählten zum Verwaltungs-, technischen und sonstigen Hochschulpersonal. Der Anstieg beim Verwaltungs-, technischen und sonstigen Hochschulpersonal betrug in den letzten zehn Jahren 17 Prozent. Beim wissenschaftlichen und künstlerischen Personal lag der Zuwachs bei 61 Prozent.
www.destatis.de/DE/Publikationen/StatistikWissenschaft/StatistikWissenschaft_Download.html;jsessionid=C9ACAB197E83722E79ECA4E0B35D603A.cae1

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750.000 zusätzliche Studienplätze durch den Hochschulpakt

Bund und Länder haben mit den Mitteln des Hochschulpakts seit Beginn des Programms im Jahr 2007 bis zum Jahr 2014 insgesamt 750.000 zusätzliche Studienplätze geschaffen. Dies geht aus dem jüngsten Umsetzungsbericht der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) für das Jahr 2014 hervor.

Im Vergleich zum Bezugsjahr 2005 haben im Berichtsjahr 39 Prozent mehr Erstsemester ein Hochschulstudium aufgenommen. Während die Studienanfängerzahl an den Universitäten um 24 Prozent gestiegen ist, betrug die Steigerung an den Fachhochschulen sogar 70 Prozent. Dies entspricht laut GWK der Zielsetzung des Hochschulpakts, den Anteil der Studienanfänger an Fachhochschulen zu erhöhen.

Die Zahl des wissenschaftlichen Personals wuchs im selben Zeitraum um 21 Prozent, auch die Zahl  der Professorinnen und Professoren. Einen noch stärkeren Anstieg gab es bei den Lehrbeauftragten, deren Zahl sich seit 2005 um 71 Prozent erhöht hat.
http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2016-15.pdf

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Massenentlassung von Wissenschaftlern

Nach dem gescheiterten Militärputsch hat sich die Lage für türkische Wissenschafler weiter zugespitzt: Die Regierung forderte Medienberichten zufolge 1.577 Dekane privater und staatlicher Hochschulen zum Rücktritt auf. 15.000 Beamte im Bildungssektor wurden suspendiert. Darüber hinaus verbot der türkische Hochschulrat Dozenten und Wissenschaftlern Dienstreisen ins Ausland. Wissenschaftler, die sich bereits zu Dienst- oder Forschungsaufenthalten im Ausland aufhielten, wurden angehalten, in die Heimat zurückkehren, um sich überprüfen zu lassen. Gleichzeitig wurden alle Rektoren dazu aufgefordert, ihr Wissenschafts- und Verwaltungspersonal auf etwaige Verbindungen zur Bewegung des islamischen Predigers Fethullah Gülen zu kontrollieren.

Präsident Recep Tayyip Erdogan verdächtigt seinen einstigen Verbündeten Gülen, hinter dem Putschversuch Mitte Juli zu stehen. Der in den USA lebende Prediger streitet dies ab.

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Verbände protestieren gegen Vorgehen der türkischen Regierung

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) haben das Vorgehen der türkischen Regierung gegen Wissenschaftler aufs Schärfste verurteilt. "Die von der türkischen Regierung ins Werk gesetzten massenhaften Entlassungen von Wissenschaftlern und Hochschulangehörigen sowie die Verhaftungen aufgrund einer vermuteten politischen Einstellung sind weitab jeder Rechtsstaatlichkeit", erklärte der Präsident des DHV, der Kölner Völkerrechtler Professor Bernhard Kempen. Die Einschränkungen der Reisefreiheit für Wissenschaftler verstießen gegen internationales Recht und den Geist der wissenschaftlichen Freiheit. Gemeinsam mit dem Deutschen Journalisten-Verband, dem Deutschen Richterbund und dem Deutschen Anwaltverein appellierte der DHV in einem von der "Welt" am 30. Juli 2016 veröffentlichten Aufruf an Bundesregierung und Europäische Kommission, nicht zuzuschauen, "wie der Rechtsstaat in der Türkei abgewickelt wird". Journalisten, Wissenschaftler, Anwälte und Richter müssten nicht immer mit Präsident Erdogan und seiner Regierung einer Meinung sein. Kritisches und oppositionelles Denken seien kein Verbrechen.

Zuvor hatte sich der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Horst Hippler, über die aktuellen Vorgänge in der Türkei entsetzt gezeigt. Die Nachrichten deuteten darauf hin, dass es "um systematische Einschüchterung und um die Vernichtung des freien Geistes" gehe. Bereits im Januar hatte der HRK-Präsident die Repressionen der türkischen Regierung gegen Wissenschaftler an türkischen Hochschulen kritisiert (vgl. Newsletter 1/2016). Mit dem DHV und anderen internationalen Partnern gehört die HRK zu den Mitunterzeichnern eines Offenen Briefes an den türkischen Staatspräsidenten, in dem der Schutz der akademischen Freiheiten angemahnt wird.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-protestiert-gegen-umgang-mit-hochschulangehoerigen-in-der-tuerkei-3999/

https://www.hochschulverband.de/pressemitteilung.html?&cHash=d815ed5bca4ca611957d4ea6f2112467&tx_ttnews%5Btt_news%5D=243#_

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Foto: Stefanie Link

Neuer Vorstoß zur Hochschulfinanzierung

Mecklenburg-Vorpommerns Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb will die Hochschulfinanzierung neu ordnen. Im Unterschied zu seinem Thüringer Amtskollegen Wolfgang Tiefensee, der insbesondere den Einstieg des Bundes in eine studentenzahlbezogene Hochschulfinanzierung forderte (vgl. Newsletter 7/2016), hat er in einem Namensbeitrag für die "FAZ" vom 20. Juli 2016 angeregt, mit Hilfe des Bundes ein strukturelles Anreizsystem zur Hochschulfinanzierung zu schaffen, das an die Stelle des 2023 auslaufenden Hochschulpaktes treten könnte. So könnte der Bund Länder, die ihre Hochschulen, gemessen an ihrer Finanzkraft je Einwohner, schon heute überdurchschnittlich finanzieren, mit zweckgebundenen Prämien bedenken; Länder, deren Ausgaben unterdurchschnittlich ausfallen, erhielten dagegen großzügige Zuschläge im Falle eines Anpassungsprozesses ihrer Ausgaben nach oben. Wer in diesem System mit Benchmarks die Ausgaben nicht erhöhe, bekäme keinerlei Zuwendungen.

Brodkorb erhofft sich dadurch eine angemessene Beteiligung aller Länder an der Hochschulfinanzierung. Mit 307 Euro überstiegen beispielsweise die Ausgaben Hessens je Einwohner für Bedarfe an Hochschulen diejenigen Brandenburgs mit 166 Euro je Einwohner deutlich. Um den Durchschnittswert der Flächenländer von 264 Euro zu erreichen, "müssten eine ganze Reihe von Ländern ihre Hochschulfinanzierung um teils mehrere hundert Millionen Euro anheben". Den Ländern böte sich mit dem von ihm angestrebten Anreizmodell die Möglichkeit, "durch zusätzliche, langfristig planbare Finanzmittel die Forschungsstärke aller Hochschulen auszubauen und gegenüber den außeruniversitären Forschungseinrichtungen stärker zu akzentuieren", schreibt Brodkorb.

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Bundesweit gültige Lizenzverträge mit Verlagen angestrebt

Die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen will die Informationsversorgung der Wissenschaft verbessern. Dazu soll das Projekt DEAL beitragen, das auf Anregung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) initiiert worden ist. Ziel des Projekts ist der Abschluss bundesweiter Lizenzverträge für das gesamte elektronische Zeitschriftenportfolio der großen Wissenschaftsverlage.

Unter der Federführung der HRK haben bereits Verhandlungen mit dem Elsevier-Verlag begonnen, die in ein Vertragswerk mit einer Laufzeit ab dem 1. Januar 2017 münden sollen. Mit den Verlagen Springer Nature und Wiley sollen in diesem Jahr zudem erste Sondierungsgespräche geführt werden.

Laut HRK sollen die Lizenzverträge auch eine Open-Access-Komponente enthalten. Hochschulen und Forschungseinrichtungen würde es dadurch beispielsweise ermöglicht, Zweitveröffentlichungen von Forschern weltweit frei zugänglich zu machen.

Die HRK betonte, dass die Gewährleistung einer adäquaten Versorgung mit aktueller Literatur für Forschung und Lehre seit Jahren ein Problem an den meisten Wissenschaftsstandorten in Deutschland sei. Die fortschreitende Konzentration der großen, international agierenden Wissenschaftsverlage habe die Marktmacht der Anbieter weiter gestärkt und die Preise dramatisch steigen lassen. Die Erwerbungsetats der wissenschaftlichen Bibliotheken hielten seit langem nicht mehr Schritt, längst könne den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie auch den Studierenden nicht mehr alles Notwendige bereitgestellt werden.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/deal-bundesweite-lizenzierung-der-angebote-grosser-wissenschaftsverlage-verhandlungen-mit-elsevier-angelaufen-4009/

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Quelle: istockphoto.com

Datenbank "Euros für Ärzte"

Mehr als 20.000 Ärzte, die im vergangenen Jahr Geld oder geldwerte Vorteile von Pharmaunternehmen erhielten, sind ab sofort in der Datenbank „Euros für Ärzte“ im Internet zu finden. Sie wird von dem Portal "Spiegel Online" und dem Journalistenbüro "Correctiv" angeboten. Die Ärzte und Institutionen wie beispielsweise Universitätsklinika und Fachgesellschaften können auf einer interaktiven Deutschlandkarte nach Namen, Ort oder Postleitzahlen gesucht werden.

Die Datenbasis lieferte der Verein Freiwillige Selbstkontrolle der Arzneimittelindustrie, nach dessen Angaben 54 Pharmaunternehmen  im Jahr 2015 575 Millionen Euro an 71.000 Ärzte sowie 6.200 medizinische Einrichtungen verteilten. Lediglich ein knappes Drittel der Zuwendungsempfänger erklärte sich jedoch damit einverstanden, dass die erhaltenen Zahlungen publik gemacht werden. Die Spannbreite reicht von knapp neun Euro Reisekostenerstattung bis zu Zuwendungen über 100.000 Euro.
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/euros-fuer-aerzte-datenbank-wie-viel-hat-mein-arzt-bekommen-a-1102819.html

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Exzellenzinitiative: Verbundantrag der Berliner Universitäten?

Die Präsidenten der FU, HU und TU Berlin streben nach einem Bericht des "Tagesspiegels" an, einen Verbundantrag in der nächsten Exzellenzinitiative zu stellen, bei der ab 2019 elf Universitäten oder Universitätsverbünde als "Exzellenzuniversitäten" gekürt werden sollen. "Berlin, einer der bedeutendsten Wissenschaftsstandorte Deutschlands, wird auf diese Weise seine Chancen nutzen, seine Position in der europäischen Spitze weiter auszubauen", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Präsidien, aus der das Blatt zitiert. "Schon heute erzielen die Berliner Universitäten ihre Erfolge vielfach in Verbünden - in gemeinsamen Graduiertenschulen, Clustern und Sonderforschungsbereichen." Ein gemeinsamer Exzellenzantrag "zur Förderung des Spitzenstandortes Berlin" werde daher "optimale Voraussetzungen für ein erfolgreiches Bestehen" schaffen.

Wie der "Tagesspiegel" weiter berichtet, wollen die Präsidenten von FU, HU und TU nunmehr auch ihre Gremien hinter das unter dem Arbeitstitel "Berlin's Universities Alliance" firmierende Projekt bringen. Gerade an der FU soll es jedoch Skeptiker geben, die der Universität auch im Alleingang einen weiteren Erfolg im Ringen um den Exzellenzstatus zutrauen. Ebenso könnten Befürchtungen entstehen, dass Berlins Senat erneut versuchen könnte, eine "Superuni" zu schaffen, so die Zeitung weiter.

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Gymnasiallehrer für stärkere Angleichung der Abiturstandards

Angesichts auseinanderklaffender Ergebnisse der Abiturprüfungen hat der Deutsche Philologenverband erneut die Bundesländer zu verstärkten Reformen aufgefordert. Nach wie vor gebe es bundesweit zu große Unterschiede bei der Anzahl der Einser-Prüfungen und den Abiturdurchschnittsnoten. Die Länder müssten daher auf dem Weg vorankommen, den Wert des Abiturs trotz Bildungsföderalismus anzugleichen.

Tatsächlich variieren die Durchschnittswerte in diesem Jahr zwischen 2,18 in Thüringen und 2,58 in Niedersachsen. Zudem haben sich die Ergebnisse der Abiturprüfungen in den vergangenen Jahren im Schnitt fast überall verbessert. So stieg in Berlin in der letzten Dekade der Notenmittelwert von 2,68 (2006) auf 2,40 (2016). Bei den Quoten der Abiturnoten mit einer Eins vor dem Komma waren die Unterschiede zwischen den Ländern ebenfalls groß: Während in Thüringen rund 40 Prozent aller Abiturienten ein Einserabitur schafften, waren es in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz unter 20 Prozent.

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Was Professoren von Studienanfängern erwarten

Wer in Deutschland ein Studium beginnt, sollte aus Sicht von Professoren unabhängig von seiner Fächerwahl drei Fähigkeiten mitbringen: abstraktes, logisches, analytisches Denkvermögen, selbstständiges, selbstorganisiertes und diszipliniertes Arbeiten sowie Lern-, Einsatz- und Leistungsbereitschaft.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des CHE Centrum für Hochschulentwicklung, in der die Anforderungsprofile für 32 Fächer von Anglistik bis Zahnmedizin untersucht wurden. Datengrundlage ist eine Befragung von rund 9.500 Professoren. Die drei genannten Kompetenzen werden dabei in nahezu allen Fächern von den Befragten für das Studium des jeweiligen Faches vorausgesetzt.

Zwischen den Anforderungsprofilen der einzelnen Fächer zeigen sich jedoch auch deutliche Unterschiede. So spielt nach Ansicht der Befragten eine soziale Komponente wie etwa "Teamfähigkeit" nur in sieben der untersuchten Fächer eine zentrale Rolle für ein erfolgreiches Studium. "Belastbarkeit, Ausdauer und Durchhaltevermögen" wurden in 12 Fächern als besonders wichtig eingeschätzt.
http://www.che.de/cms/?getObject=5&getNewsID=2012&getCB=398&getLang=de

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Weniger BAföG-Empfänger

Im Jahr 2015 erhielten in Deutschland 870.000 Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, fiel die Zahl der BAföG-Empfänger gegenüber 2014 um etwa 54.000 beziehungsweise 5,9 Prozent. Bereits im Jahr 2014 hatte der Rückgang gegenüber dem Vorjahr 3,5 Prozent betragen. Unter den Geförderten befanden sich 2015 rund 259.000 Schüler sowie 611.000 Studierende. Der Rückgang war bei den Schülern (minus 6,9 Prozent) stärker als bei den Studierenden (minus 5,4 Prozent). 

Im Durchschnitt erhielten geförderte Schüler monatlich 421 Euro pro Person (plus drei  Euro) und geförderte Studierende 448 Euro pro Person (gegenüber dem Vorjahr unverändert). 

Im Jahr 2015 betrugen die Ausgaben des Bundes, der ab 2015 die volle Finanzierung der Leistungen nach dem BAföG übernahm, drei Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die gesamten Ausgaben für die BAföG- Leistungen um rund 170 Millionen Euro oder 5,4 Prozent zurück. Für die Schülerförderung wurden 0,8 Milliarden Euro (- 47 Millionen Euro) bereitgestellt und für die Studierendenförderung 2,2 Milliarden Euro (- 123 Millionen Euro). 

Zum 1. August 2016 ist ein umfassendes Reformpaket zum BAföG in Kraft getreten. Mit verbesserten Leistungen - wie höheren Bedarfssätzen und Elternfreibeträgen - sei davon auszugehen, dass die Gefördertenzahlen und der finanzielle Aufwand künftig wieder steigen würden, teilten die Statistiker mit.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/08/PD16_278_214.html

 

 

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Mindestlohn: Union fordert Ausnahmen für Studierende

Unionspolitiker fordern, den Mindestlohn für Studenten abzuschaffen: "Alle Praktika, die während des Studiums oder der Ausbildung absolviert werden, egal ob freiwillige Praktika oder Pflichtpraktika, sollten immer mindestlohnfrei sein", heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung des Ringes Christlich-Demokratischer Studenten, der Jungen Union und der CDU-Mittelstandsvereinigung, aus der die "Welt" zitiert.

Seit dem 1. Januar 2015 gilt der Mindestlohn auch für Praktikanten. Pflichtpraktika sind vom Mindestlohn zwar ausgenommen. Doch wer länger als drei Monate ein freiwilliges Praktikum absolviert, muss 8,50 Euro pro Stunde erhalten.

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Karriere


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Selbstzitat ist männliche Vorliebe

Insbesondere Verfasser wissenschaftlicher Arbeiten zitieren sich gerne selbst. Das geht aus einer gemeinsamen Studie der Universitäten von Stanford, Washington und New York hervor, über die die "Süddeutsche Zeitung" berichtet.

Das Forscherteam habe 1,5 Millionen akademische Texte aller Fachrichtungen ausgewertet und festgestellt, dass etwa zehn Prozent der enthaltenen Zitate auf Aussagen desselben Verfassers zurückgingen. Im Vergleich zitierten sich Männer in den untersuchten Werken zu 56 Prozent häufiger als ihre Kolleginnen.

Die US-Forscher boten für den deutlichen Unterschied zwischen Männern und Frauen auch einige Erklärungsansätze. So belegten soziale Studien, dass Männer generell eine höhere Meinung von der eigenen Leistung hätten und weniger gehemmt seien, diese in den Vordergrund zu stellen. Hingegen sähen Frauen ihre eigene Leistung demnach eher kritisch und seien vor allem in Männerdomänen mit Erfolgen zurückhaltender.

Neben den psychologischen Ursachen können den US-Forschern zufolge aber auch praktische Gründe eine Rolle für das unterschiedliche Verhalten spielen. Männer begännen allgemein früher damit, eigene wissenschaftliche Arbeiten zu veröffentlichen, und hätten so schlichtweg mehr Stoff zum Zitieren. Außerdem arbeiteten sie prozentual häufiger in Forschungsgebieten mit einer frühen Spezialisierung, wie zum Beispiel in den Naturwissenschaften. Dort seien Selbstzitate, anders als in den Geisteswissenschaften, häufiger.

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DHV sucht den/die "Hochschullehrer/in des Jahres 2016"        

Wer wird "Hochschullehrer/in der Jahres 2016"? Zum elften Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für diejenige Hochschullehrerin bzw. denjenigen Hochschullehrer aus, die oder der sich durch außergewöhnliches Engagement besonders verdient gemacht hat. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung der ZEIT-Verlagsgruppe verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer engagieren sich auch außerhalb von Forschung, Lehre oder Krankenversorgung in vielfältiger Weise", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer ehren, die oder der das Ansehen der Berufsgruppe öffentlichkeitswirksam fördert. Vermittelt werden soll, welche interessanten und faszinierenden Persönlichkeiten den Beruf des Hochschullehrers ergreifen."

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2016 Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen. Interessenten finden nähere Informationen unter:   

https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres.pdf

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academics-Nachwuchspreis "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres"

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics.de - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und „Forschung & Lehre“ - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können bis zum 30. September 2016 vorgeschlagen werden. Mehr Informationen gibt es unter: http://www.academics.de/nachwuchspreis

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Barometer


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Große Mehrheit gegen die Einführung der Viertelparität

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Juli-Ausgabe gefragt, ob sie die Einführung der Viertelparität in akademischen Selbstverwaltungsgremien befürworteten. 83,6 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Nein, 16,4 Prozent mit Ja.

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Quelle: istockphoto.com

Bessere Angleichung der Abiturstandards?

Der Deutsche Philologenverband hat die Bundesländer dazu ermahnt, den Wert des Abiturs trotz Bildungsföderalismus anzugleichen. Unterstützen Sie diese Forderung?

Zur Abstimmung: 
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


Berufungsrecht für die Universität Trier

Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Professor Konrad Wolf hat das Berufungsrecht des Ministeriums an den Präsidenten der Universität Trier, Professor Michael Jäckel, übertragen. Dies sei ein Schritt zu "noch größerer Autonomie", erklärte Wolf. Damit gewinne die Universität Trier noch mehr Eigenständigkeit bei der Gewinnung von hochqualifizierten Lehrenden und Forschenden. Höchste Qualitätsmaßstäbe müssten nicht nur für die Ausgewählten gelten, sondern auch für das Verfahren der Personalauswahl. "Berufungen sind ein zentrales Instrument der Erneuerung und Profilbildung der Hochschulen", so Wolf. Daher wolle das Land die weitere Delegation des Berufungsrechts vorantreiben.

Die Universität Trier ist in Rheinland-Pfalz die zweite Hochschule nach der Universität Mainz, die auf Antrag das Berufungsrecht erhalten hat.

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Besoldungsanpassung

(Ad.) Zum 1. September 2016 tritt im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern das "Gesetz über eine Anpassung von Besoldungs-, Beamtenversorgungs- und Amtsbezügen für die Jahre 2016 und 2017 in Mecklenburg-Vorpommern" in Kraft. Hiernach erfolgt zum 1. September 2016 eine Erhöhung der Bezüge um zwei Prozent, mindestens jedoch um einen Betrag von 65 Euro. Eine weitere Erhöhung findet ab dem 1. Juni 2017 statt, ab dem sich die Bezüge der Landesbeamten nochmals um weitere 1,7 Prozent erhöht. Auch für die Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger des Landes gelten entsprechende Anpassungen.

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Neuer AhD-Newsletter  

Die Arbeitsgemeinschaft höherer Dienst (AhD), zu dessen Mitgliedern der Deutsche Hochschulverband gehört, hat einen neuen Newsletter veröffentlicht. Er enthält vor allem Nachrichten zu aktuellen dienstrechtlichen, tarifrechtlichen und beamtenrechtlichen Entwicklungen in Bund und Ländern sowie zu neueren Gerichtsentscheidungen auf diesen Gebieten. 

Zum aktuellen AhD-Newsletter:
http://www.hoehererdienst.de/news/Newsletter_3_2016.pdf

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Personalia


Sofja Kovalevskaja-Preise 2016  

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat die Preisträger des mit bis zu 1,65 Millionen Euro dotierten Sofja Kovalevskaja-Preises 2016 bekanntgegeben. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Auszeichnung geht in diesem Jahr an zwei junge Wissenschaftlerinnen und vier Wissenschaftler im Alter von 29 bis 44 Jahren. Sie sollen für die Dauer von bis zu fünf Jahren an deutschen Gastinstituten eigene Forschungsgruppen leiten. Die Preisträgerinnen und Preisträger, die am 15. November 2016 in Berlin geehrt werden, sind: der Festkörperphysiker Mazhar N. Ali (Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik, Halle/Saale), der Quantgenphysiker Michael P. Heller (Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, Potsdam-Golm), der Molekularbiologe Francesco Neri (Leibniz-Institut für Alternsforschung, Jena), die Medizinerin Faith H. A. Osier (Universitätsklinikum Heidelberg), der Elementarteilchenphysiker William Shepherd (Universität Mainz) und die Physikerin Safa Shoai (Universität Potsdam).
https://www.humboldt-foundation.de/web/skp-2016.html

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Foto: Urbschat Berlin

Neue Vizepräsidentin

Professorin Eva Inés Obergfell wird neue Vizepräsidentin für Lehre und Studium der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Juristin löst Professor Michael Kämper-van den Boogaart ab, der seit 2011 Vizepräsident für Studium und Internationales ist.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare im September/Oktober 2016

Stressmanagement
Berlin, Dienstag, 6. September 2016, 11:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1073.html

Bewerbung und Berufung - Individuelles Bewerbungstraining für Berufungsverfahren für Geistes- und Sozialwissenschaftler
Bonn, Donnerstag/Freitag, 15./16. September 2016
1. Seminartag 9:30-19:00 Uhr, 2. Seminartag 9:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/619.html 

Antragstellung für EU-Forschungsprojekte
Bonn, Montag, 19. September 2016, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/645.html

Projektmanagement an der Hochschule
Bonn, Dienstag, 27. September 2016, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/644.html

Berufungen in der Schweiz und in Deutschland
Zürich, Dienstag, 27. September 2016, 9:30-16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1325.html

Berufungsverhandlungen in "W"
Bonn, Donnerstag, 29. September 2016, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/632.html

Hochschulbesteuerung
Bonn, Donnerstag, 6. Oktober 2016, 10:30-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/910.html 

Rhetorik in der Lehre
Bonn, Donnerstag/Freitag, 13./14. Oktober 2016,
1. Seminartag 10:00-18:00 Uhr, 2. Seminartag 9:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1440.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

2030: Die Welt von morgen aus der Sicht der Wissenschaft - DHV-Symposium 2016 am 2. November 2016 im Wissenschaftszentrum Bonn
Wissenschaft ist die Suche nach Wahrheit und Erkenntnis. Bei der Lösung zentraler Herausforderungen der Menschheit kommt ihr eine Schlüsselrolle zu. Schlagworte wie Klimawandel, Energieversorgung, Elektromobilität, Globalisierung, demographischer Wandel, medizinischer oder technischer Fortschritt machen deutlich: Überall werden entscheidende Impulse von der Wissenschaft erwartet. Von ihr werden die Durchbrüche erhofft, die die Welt verändern, verbessern und ihr Überleben sichern sollen.

Wohin führt uns die Wissenschaft? Wie sieht die Welt von morgen aus ihrer Sicht aus? Wie werden wir 2030 leben? Welche Durchbrüche stehen bevor oder können erhofft werden? Wo liegen die Forschungsfelder der Zukunft? Was kann die Wissenschaft zur Bewältigung der Menschheitsprobleme beitragen? Und wie sollten Politik und Gesellschaft mit ihren Empfehlungen umgehen?

Diesen Fragestellungen will der Deutsche Hochschulverband (DHV) im Rahmen einer interdisziplinären Fachtagung am 2. November 2016 im Wissenschaftszentrum Bonn nachgehen. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Biol. Claudia Schweigele, Tel.: 0228/902-6668, E-Mail: schweigele@hochschulverband.de. Anmelden können Sie sich online unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Publikationen


Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch) 

Wissen Sie, wie man "Berufungsliste", "Blockseminar" oder "Präsenzstudium" ins Englische übersetzt? Oder welche Entsprechung der Ausdruck "die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen beantragen" im Englischen findet?

Das "Wörterbuch Hochschule" ist ein verlässliches Nachschlagewerk zur Lösung derartiger sprachlicher Aufgaben in allen Bereichen des Hochschullebens. Es richtet sich vor allem an: 

- deutschsprachige Wissenschaftler und Studierende
- englischsprachige Wissenschaftler und Studierende
- Übersetzer.

Das Fachwörterbuch enthält ca. 9.000 Stichwörter im deutsch-englischen und ca. 14.000 Stichwörter im englisch-deutschen Teil. Dabei geht es um:

-  Fachausdrücke aus den Bereichen Hochschulmanagement, öffentliches Recht, Forschung, Lehre, Bewerbung und Berufung, Einwerbung von Fördermitteln, Bibliothekswesen
- allgemeinsprachliche Wörter, die in Publikationen und Diskussionen zum Thema Hochschule häufig gebraucht werden. 

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie. 

Zweite unveränderte Auflage 2016, 476 Seiten, 19,90 Euro (D) inkl. Porto, für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 17,90 Euro inkl. Porto.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, Tel.: 0228/902 66 66, Fax: 0228/902 66 80 oder per Mail: dhv@hochschulverband.de 

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Markus Meißner: Entstehung und Entwicklung des Hochschulbefristungsrechts

Im März 2016 wurde das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) novelliert. Das vorrangige Ziel der Gesetzesänderung besteht darin, die große Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse an Wissenschaftseinrichtungen, darunter viele mit einer Laufzeit von unter einem Jahr, zu begrenzen.

Die vorliegende Arbeit bietet erstmalig in konzentrierter Form einen Gesamtüberblick über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Hochschulbefristungsrechts. Die Entwicklung nach der Entstehung des Hochschulbefristungsrechts unterteilt sich dabei in bisher drei wesentliche Schritte: die Umstellung des Befristungssystems mit dem 5. HRGÄndG beziehungsweise der Reparaturnovelle, die Verlagerung der Hochschulbefristungsregelungen in das WissZeitVG sowie die jüngste Novellierung des WissZeitVG. Zudem werden aus der Historie Erkenntnisse für das Verständnis der Hochschulbefristungsregelungen sowie für Verbesserungsvorschläge gewonnen.

Band 19 der Reihe: Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsrecht, 216 Seiten, 26 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 23 Euro) inkl. Porto Inland, ISBN: 978-3-944941-04-2

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Hochschullehrerverzeichnis 2016

(Uf.) Das neue Hochschullehrerverzeichnis ist erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 209,40 Euro (im Vergleich zum Ladenpreis von 359 Euro) inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da Sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler) finden können.

Bestellungen bitte an:

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband beim De Gruyter Verlag direkt bestellen, per E-Mail unter: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Bestellungen bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: Bibliothek der Zukunft

Mit Beiträgen von Andreas Degwitz, Klaus-Reiner Brintzinger, Rafael Ball u.a.

Weitere Beiträge:

Peter Strohschneider: Binnenspannungen und Zentrifugal­kräfte in Europa
Anmerkungen zu Gesellschaft, Staat und Wissenschaft im ­Zeichen von Brexit, Technokratie und Populismus

Rüdiger Görner: Wie exzellent ist die Exzellenz und wie messbar ist die Lehre?
Wie ein britischer Regierungsentwurf Bildung neutralisiert

Dirk Böhmann: Korruptionsbekämpfung im Gesundheitswesen

Hubert Detmer/Sandra Fischer: Titel und Forschungssemester bei Juniorprofessur?
Eine Länderübersicht

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker


DHV-Mitgliederwerbekampagne "30.000 bis 2017"

(Wi.) Dem DHV gehören derzeit bereits zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Jetzt will der DHV durchstarten:

Seit dem 1. Januar 2015 läuft eine Mitgliederwerbekampagne mit dem Ziel, 2017 das 30.000ste DHV-Mitglied zu begrüßen.

Bitte beteiligen Sie sich an dieser Kampagne! Helfen Sie mit, die Zukunft Ihrer Berufsvertretung zu sichern.

Unter allen Mitgliedern, die seit dem 1. Januar 2015 bis zum Kampagnenende mindestens ein neues Mitglied geworben haben, und unter allen neuen Mitgliedern, die im genannten Zeitraum DHV-Mitglied werden, wird ein Preis im Wert von jeweils 1.000 Euro verlost.

Näheres dazu unter: 

https://www.hochschulverband.de/1409.html

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Hirntumor: Höheres Risiko für Akademiker

Männer und Frauen, die mindestens drei Jahre an einer Universität studiert haben, erkranken möglicherweise eher an einem Hirntumor als Menschen ohne Hochschulbildung. Zu diesem Befund ist Presseberichten zufolge ein britisch-schwedisches Forscherteam in einer Studie gelangt, die das Fachblatt "Journal of Epidemiology & Community Health" veröffentlicht hat.

Laut den Wissenschaftlern liegt das Hirntumorrisiko bei Männern mit mindestens dreijähriger Universitätsbildung 19 Prozent über dem Risiko jener Menschen, die bereits nach neun Jahren die Schule verlassen haben. Bei Frauen sei das Risiko sogar um 23 Prozent höher.

Der Studie legten die Forscher die Krankenakten von 4,3 Millionen Menschen in Schweden zugrunde. Eine Erklärung des statistischen Zusammenhanges zwischen Erkrankungsrisiko und Bildungsstand steht noch aus.
http://jech.bmj.com/content/early/2016/05/25/jech-2015-207002

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Santander Universitäten

(Gü.) Santander unterstützt Cologne Summer Schools

Bereits zum vierten Mal unterstützt Santander im Namen von "Santander Universitäten Deutschland" die Cologne Summer Schools der Universität zu Köln. Etwa zwei Dutzend Sommerschul-Angebote aus unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen, zu denen sich 51 internationale Studierende und Alumni angemeldet haben, stehen in diesem Jahr auf dem Lehrplan. Die Programme wenden sich in erster Linie an Studierende von Partneruniversitäten der Universität zu Köln und werden von Expertenteams der renommiertesten Wissenschaftseinrichtungen der Universität auf den Gebieten der Alterns-, Ungleichheits-, Migrations- und Interkultureller Bildungsforschung begleitet. Interdisziplinarität und Internationalität werden schon durch die Themenstellung deutlich: "Cologne Summer School on Multidisciplinary Ageing Research", "KölnAlumni WELTWEIT Sommer Schule", "Soziale Ungleichheit und interkulturelle Bildung", "Serendipias: migración como oportunidad". Themen von hoher Relevanz für heutige Gesellschaften, die weltweit durch demographischen Wandel sowie wachsende soziale und kulturelle Diversität gekennzeichnet sind.

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DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) AcademiaNet: Exzellente Wissenschaftlerinnen im Blick

Sie möchten einen Lehrstuhl oder ein wissenschaftliches Gremium besetzen oder suchen eine Expertin ihres Fachgebiets? Auf der Online-Plattform AcademiaNet werden Sie sicher fündig: Die von der Robert Bosch Stiftung und Spektrum der Wissenschaft betriebene Datenbank versammelt über 2.100 Profile exzellenter Wissenschaftlerinnen aus einer Vielzahl von Disziplinen und Fachgebieten aus ganz Europa. Alle gelisteten Wissenschaftlerinnen wurden von Europas größten Wissenschaftsorganisationen nach engen Exzellenzkriterien ausgewählt und stehen für hervorragende wissenschaftliche Qualifikation und größtmögliche Expertise ihres Fachgebiets. AcademiaNet hilft Ihnen bei der Recherche nach geeigneten Kandidatinnen für einflussreiche wissenschaftliche Positionen und erleichtert Ihnen die Besetzung von Führungspositionen und Gremien mit Wissenschaftlerinnen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.academia-net.de/projekt/
oder in dieser Broschüre:
http://www.academia-net.de/sixcms/media.php/1295/AcademiaNet_DE_web.pdf
Gerne schicken wir Ihnen bei Bedarf auch einen Flyer zur Auslage an Ihrer Institution zu.

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DHV und FloraPrima

(Gü.) FloraPrima ist einer der führenden Online-Blumenversender mit weltweitem Versand und 24-Stunden-Lieferservice. Von Blumensträußen bis zu Pflanzen und Geschenken - FloraPrima bietet aus einem umfangreichen Sortiment von über 129 Produkten immer genau den richtigen Blumengruß für jede Gelegenheit und Geldbeutel.

FloraPrima garantiert, ausschließlich frische und erstklassige Ware zu verarbeiten, und dass die Blumensträuße immer topfrisch geliefert werden. Täglich frische Anlieferungen von ausgewählten Blumenzüchtern aus aller Welt gewährleisten die gleichbleibend hohe Qualität der verschickten Blumensträuße. Eine speziell entwickelte, attraktive Frischverpackung schützt den Blumenstrauß bei seiner Anlieferung vor Hitze, Kälte und Transportschäden. Es wird außerdem mit einer Sieben-Tage-Frischegarantie geworben. Sie erhalten Ihren Strauß wie abgebildet, inklusive einem Beutel Blumennahrung und einer Pflegeanleitung in einem attraktiven Geschenkkarton. Und wenn die Blumen doch einmal auf dem Transport gelitten haben sollten, findet FloraPrima immer eine Lösung, um ihre Kunden zufrieden zu stellen.

Die Blumensträuße werden immer so geliefert, wie im Shop abgebildet. Änderungen der Arrangements sind zwar nicht möglich, dafür lässt die große Auswahl keine Wünsche offen. Außerdem können unter der Rubrik "Rosen in beliebiger Menge" jede gewünschte Menge mit zehn bis 100 Rosen in mehreren Farben bestellt werden. Ein besonderer Service ist die kostenlose Glasvase, die zu jedem Blumenstrauß beigelegt wird.

Eine Übersicht über unser gesamtes Angebot finden Sie unter:

https://www.floraprima.de

Für Fragen stehen wir Ihnen per Mail unter info@floraprima.de oder Telefon unter 01806 455 615 gerne zur Verfügung.

So sind wir persönlich erreichbar:
Montag bis Freitag von 6:30 bis 22:00 Uhr
Samstag von 6:30 bis 18:00 Uhr
Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr

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DHV und BASF Weinkeller

(Gü.) Weintipp August

Telmo Rodriguez ist das Multitalent des Weinlandes Spanien! Nach seiner Ausbildung im französischen Bordeaux und an der Rhône kehrte er zunächst in das Weingut seiner Familie Remelluri in der Rioja Alavesa zurück. Doch das reichte dem ehrgeizigen Weinmacher nicht: Zusammen mit seinem Partner Pablo Eguzkiza gründete er die "Campañía de Vinos Telmo Rodriguez" und machte sich auf die Suche nach den ursprünglichen Schätzen der spanischen Rebenlandschaft. Heute ist er als "Driving Winemaker" in neun spanischen Regionen tätig. Der Basa aus dem Rueda ist mit der bekannteste Wein aus Telmo Rodriguez' Portfolio und ist eine der Triebfedern seines Erfolges: Ein frischer Weißweintyp mit zart strohgelber Farbe. In der Nase spritzige Limette, grüne Stachelbeere und Anklänge von etwas süßlicher Honigmelone. Im Mund ist der Basa trocken mit einer ansprechenden Säure - ein perfekter Wein für entspannte Sommerabende und für eine leichte, mediterrane Küche mit Tapas, Meeresfrüchten und Fisch.

Artikelnummer: 100709
2015 Basa Blanco, Telmo Rodriguez
Preis: 6,90 Euro

Bei Fragen oder Wünschen können Sie uns gerne kontaktieren unter: 

Weinkeller der BASF   
Anilinstraße 12    
67063 Ludwigshafen  
Tel.: 0621 60-48055
Fax: 0621 60-52621
weinkeller@basf.com    
weinkeller.basf.com

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Newsletter-Archiv

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de
Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Dr. Vanessa Adam (Ad.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

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