DHV-Newsletter 9/2016

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Hochschulpolitik


Ansehen der Professoren in der Bevölkerung leicht gesunken

Professoren genießen in der Öffentlichkeit ein hohes Ansehen. Ihr Ansehen ist jedoch gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Das geht aus der Bürgerbefragung zum Öffentlichen Dienst hervor, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Deutschen Beamtenbundes durchgeführt hat.

Ein hohes oder sehr hohes Ansehen für Professoren bekundeten 2016 70 Prozent der Bevölkerung, ein Jahr zuvor waren es noch 74 Prozent. Für die schlechteren Werte sind laut Auswertung der Umfrage Medien und Politiker verantwortlich. Diese hätten sich zuletzt mehr "mit Randgruppen wie Pegida oder der AfD als mit den Befindlichkeiten der Mehrheit der Bürger befasst". Die "gehätschelten" Randgruppen aber seien "notorische Nörgler". Laut "Süddeutscher Zeitung" sind dagegen für die generell niedrigeren Ansehenswerte der meisten Berufsgruppen innerhalb des Öffentlichen Dienstes vor allen die Voten der AfD-Anhängerschaft ausschlaggebend. So schätzten lediglich 59 Prozent von ihnen Professoren sehr.
http://www.dbb.de/fileadmin/pdfs/2016/forsa_2016.pdf

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Starke Zweifel an Fairness von Gutachtern

Wissenschaftler ziehen die Fairness von Gutachtern in hohem Maße in Zweifel. Das geht aus einer Umfrage des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung unter rund 5.000 Wissenschaftlern hervor, über die der "Zeit-Chancen-Brief" vorab berichtet hat. 83 Prozent der befragten Professoren (1.120) stimmten demnach der Aussage voll oder teilweise zu, dass Anträge von nicht neutralen Konkurrenten begutachtet würden. 82 Prozent wiederum stimmten der Aussage voll oder teilweise zu, dass renommierte Wissenschaftler auch weniger gute Projekte bewilligt bekämen. Rund 45 Prozent waren der Ansicht, dass sich die Qualität der Gutachten in den letzten fünf Jahren verschlechtert habe, fast ebenso viele sagten, die Qualität habe sich nicht verändert. Nur gut 10 Prozent erkannten eine Verbesserung. Die Befragten wünschten sich außerdem mehr Wettbewerb unter den Förderorganisationen um die besten Anträge: 61 Prozent stimmten voll oder teilweise zu, dass das der Wissenschaft gut tun würde. 2013 waren allerdings noch 68 Prozent der Befragten dieser Ansicht.

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Quelle: istockphoto.com

Vier von fünf Nachwuchswissenschaftlern erreichen nicht ihr Karriereziel in der Wissenschaft

Die Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses wird von Hochschulmitarbeitern über alle Statusgruppen und Fächer hinweg als ungünstig bewertet. Dies geht aus der zweiten "Wissenschaftlerbefragung" hervor, die das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) zwischen März und Mai dieses Jahres unter 4.884 Hochschulmitarbeitern, darunter 1.753 Doktoranden, durchgeführt hat. Über die Ergebnisse hat die Zeitschrift "Forschung & Lehre" exklusiv in ihrer September-Ausgabe berichtet. Demnach ist eine überwiegende Mehrheit der Befragten der Ansicht, es fehle an materieller Unterstützung und an einer ausreichenden Stellenzahl. Auch seien die Karriereperspektiven zu unsicher und das Einkommen nicht wettbewerbsfähig. Mehr als die Hälfte der Predocs und Postdocs sehen zudem Defizite in der Betreuung, bei den Professoren teilen lediglich drei von zehn diese Einschätzung.

Von den Doktoranden streben laut Umfrage knapp 20 Prozent eine Professur an, weitere knapp 30 Prozent nannten eine andere Funktion in Forschung und Lehre als Karriereziel. Auf Grund struktureller Voraussetzungen bleibt jedoch 82 Prozent der ambitionierten Nachwuchswissenschaftler das Karriereziel in der Wissenschaft verwehrt, so das DZHW. Insbesondere Doktoranden mit befristeten Verträgen von bis zu einem Jahr zielten auf eine Karriere außerhalb der Wissenschaft. Demgegenüber optierten Doktoranden mit Verträgen mit einer Laufzeit von über einem Jahr und Doktoranden, die über eine Promotionsvereinbarung in einem engen Kontakt zu ihrem Promotionsbetreuer stünden oder von diesem gezielt im Hinblick auf die Zeit nach ihrer Promotion beraten würden, häufiger für eine Karriere in der Wissenschaft. Um den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Wissenschaft zu halten, müsse nicht nur gegen die berufliche Unsicherheit vorgegangen werden, schlussfolgert das DZHW. Auch die Betreuungssituation müsse verbessert werden.
http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/

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Emmy Noether-Programm und Heisenberg-Stipendium befördern Wissenschaftskarrieren

Gezielt in Nachwuchsprogrammen geförderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben deutlich bessere Chancen auf eine erfolgreiche Karriere in der Wissenschaft. Dies belegen die ersten Ergebnisse einer umfassenden Studie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu wissenschaftlichen Karrierewegen, die beim 16. Jahrestreffen des German Academic International Network in Washington vorgestellt wurden.

So sind 63 Prozent der Personen, die in den Jahren 2007 und 2008 erfolgreich in der frühen Karrierephase einen Antrag auf Förderung im Emmy Noether-Programm der DFG gestellt haben, inzwischen auf eine Professur berufen worden. Von den Personen, deren Antrag keine Förderempfehlung erhielt, wurden dagegen bislang nur 29 Prozent berufen. Von den erfolgreichen Antragstellerinnen und Antragstellern aus den Jahren 2001 bis 2003 haben inzwischen sogar mehr als 80 Prozent eine Professur erlangt. Ähnlich verhält es sich mit dem Heisenberg-Stipendium, das sich an etablierte und potenziell berufbare Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler richtet: Von den in den Jahren 2007 und 2008 erfolgreichen Antragstellerinnen und Antragstellern haben heute 83 Prozent eine Professur inne, von den nicht erfolgreichen sind es nur 54 Prozent.

Für Geförderte in DFG-Nachwuchsprogrammen dürfe es durch den Nachwuchspakt, mit dem Bund und Länder bis zum Jahr 2032 1.000 Tenure-Track-Stellen schaffen wollen (vgl. Newsletter 6/2016), "nicht zu einer künstlichen Verlängerung der wissenschaftlichen Bewährungsphase durch eine zweite Tenure-Track-Phase nach der Förderung kommen", betonte die DFG. Weder dürften vorhandende Tenure-Stellen in das Tenure-Track-Programm verschoben werden noch dürften sich Tenure-Optionen für diejenigen schließen, die sich bislang in hoch kompetitiven Verfahren wie dem Emmy Noether-Programm durchsetzen konnten.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2016/pressemitteilung_nr_41/

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Positionspapier zu "Guter Arbeit in der Wissenschaft" vorgelegt

Die Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag hat einen Ausbau der festen Stellen für den Mittelbau gefordert. Wie der "Tagesspiegel" unter Berufung auf das Positionspapier "Gute Arbeit in der Wissenschaft" berichtet, soll der Bund die Länder dafür in die Pflicht nehmen, indem er die Verbesserung der Grundfinanzierung an Vorgaben binde. Ein verpflichtendes Kriterium soll dabei die Schaffung zusätzlicher Dauerstellen etwa für Forschungsgruppenleiterinnen oder Wissenschaftsmanager sein. Lehrbeauftragte und Privatdozenten, die dauerhaft Lehr- und Prüfungsaufgaben wahrnehmen, müssten zudem sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse angeboten werden, so die Arbeitsgruppe weiter.

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Deutschland spart bei Studierenden

Während Deutschland trotz sinkender Schülerzahlen seine Schulen vergleichsweise gut ausstattet, entsprechen die Ausgaben bei den Hochschulen nicht den gewachsenen Studierendenzahlen. Das geht aus dem aktuellen Bericht "Bildung auf einen Blick" hervor, den die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am 15. September 2016 vorgestellt hat.

Trotz eines Rückgangs der Schülerzahlen um acht Prozent in den Jahren von 2008 bis 2013 stiegen demnach die Ausgaben vom Grundschulbereich bis zur Oberstufe um drei Prozent. Dies entspricht einem Anstieg der Ausgaben pro Schüler um zwölf Prozent – weit mehr als der OECD-Durchschnitt von acht Prozent, heißt es im Länderbericht für Deutschland. Mit einem Zuwachs von 28 Prozent bei den Studierenden im selben Zeitraum firmiert Deutschland OECD-weit in der Spitzengruppe. Weil jedoch die Finanzierung der Hochschulen trotz Zuwächsen von 16 Prozent damit nicht Schritt halte, lägen die Ausgaben pro Studierendem um zehn Prozent unter dem Stand von 2008.

Laut OECD investiert Deutschland trotz der Priorität, die Bildungsinvestitionen beigemessen werde, immer noch einen geringeren Anteil seines Volksvermögens und seines öffentlichen Gesamthaushalts in Bildung als andere Länder. Die Ausgaben für Bildungseinrichtungen stammen hierzulande überwiegend aus öffentlichen Quellen und belaufen sich gegenwärtig auf 4,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Sie liegen damit deutlich unter dem OECD-Durchschnitt von 4,8 Prozent.
https://www.oecd.org/berlin/publikationen/bildung-auf-einen-blick.htm

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Umfassende Dokumentation von Promotionsverfahren

Die neun Landesuniversitäten in Baden-Württemberg wollen in Zukunft umfassende Daten über Promotionsverfahren erheben. Dies hat die Landesrektorenkonferenz (LRK) beschlossen. Bisher wird weder an den Hochschulen in Baden-Württemberg noch in anderen Bundesländern dokumentiert, wie viele Doktoranden eine Promotion beginnen, welche Projekte sie bearbeiten, wie lange sie dafür brauchen und ob sie die Promotion überhaupt abschließen. Auch über die Begutachtungszeiten und die Prüfungsergebnisse fehlen bislang verlässliche Auskünfte.

Das soll sich nach dem Willen der Rektoren nun ändern. Die Daten sollen künftig vollständig erfasst werden. Besonders bei Einzelpromotionen sieht Professor Wolfram Ressel, Rektor der Universität Stuttgart und Vorsitzender der LRK Baden-Württemberg, Nachholbedarf. In den Fächern Mathematik, Naturwissenschaften, Technik und Informatik würden die Daten dagegen schon länger erhoben, weil in diesem Bereich die Doktorarbeiten meist Teil größerer Forschungsprojekte seien.

Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer begrüßte den Beschluss der LRK. Bundesweit vergleichbare Promotionsdaten erforderten aber auch ein Engagement des Bundes, auf das die Universitäten auch an diesem Punkt angewiesen seien.
http://www.lrk-bw.de/index.php/pressemitteilungen

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Allianz startet Informationsoffensive zu Tierversuchen

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen will mit einer neuen Initiative umfassend und transparent über Tierversuche in der Forschung informieren. Ziel ist es, zur Versachlichung der Diskussion über Notwendigkeiten, Nutzen und Alternativen tierexperimenteller Forschung beizutragen.

Unter www.tierversuche-verstehen.de werden Nachrichten, Hintergrundtexte, Reportagen, Filme, Info-Grafiken, Interviews und Fotos zum Thema Tierversuche angeboten. Allgemein Interessierte, Lehrer und Schüler finden hier für sie aufbereitete Inhalte ebenso wie Medien und andere Meinungsbildner. Zusätzlich bietet die Plattform ein Diskussionsforum sowie eine Expertendatenbank, über die sowohl Ansprechpartner für Journalisten als auch Referenten für Schule und Weiterbildung vermittelt werden. Auch in den Sozialen Medien ist die Initiative aktiv: mit Videoclips auf YouTube sowie mit tagesaktuellen Neuigkeiten über @TVVde auf Twitter. Ab Ende dieses Jahres will sich "Tierversuche verstehen" auch bei öffentlichen Veranstaltungen präsentieren und der Diskussion stellen.

Mitglieder der Allianz sind die Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die Hochschulrektorenkonferenz, die Leibniz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Wissenschaftsrat.
https://www.leopoldina.org/de/presse/nachrichten/initiative-tierversuche-verstehen-gestartet/

Zum YouTube-Kanal von "Tierversuche verstehen":
https://www.youtube.com/channel/UC31eML9pdF-i7pSPcv7NgXw/videos

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Notstand bei Ausbildungsberufen

Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), hat davor gewarnt, dass den Unternehmen die Bewerber für die berufliche Ausbildung fehlten. Ende Juli dieses Jahres seien bei den Agenturen für Arbeit 24.000 mehr Ausbildungsangebote als suchende Jugendliche gemeldet gewesen. Laut der jüngsten DIHK-Ausbildungsumfrage bleiben mittlerweile in fast jedem dritten Ausbildungsbetrieb Lehrstellen unbesetzt; rund 14.000 der Unternehmen verzeichnen überhaupt keine Bewerber mehr.

Als Gründe nannte der DIHK-Präsident den Trend zum Studium und die sinkende Zahl von Schulabgängern. 2015 hätten rund 150.000 junge Leute mehr ein Studium begonnen als 2005; im selben Zeitraum sei die Zahl der Lehrstellenbewerber um etwa 190.000 zurückgegangen. Das entspreche einem Minus von 25 Prozent.

Schweitzer rief die Gymnasien dazu auf, Abiturienten nicht nur für das Studium zu mobilisieren, sondern ihnen auch Berufsorientierung zu vermitteln. Die berufliche Ausbildung sei attraktiv, zumal es pro Jahr rund 100.000 Studienabbrecher gebe.
http://www.dihk.de/themenfelder/aus-und-weiterbildung/news?m=2016-08-26-schweitzer-ausbildung

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Quelle: istockphoto.com

Schlechtere Noten bei Abwesenheit

Zwischen der Anwesenheit in Lehrveranstaltungen und dem Studienerfolg besteht ein enger Zusammenhang. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie "Abwesenheit von Lehrveranstaltungen - Ein nur scheinbar triviales Problem" des Hochschulforschers Professor Rolf Schulmeister von der Universität Hamburg, über die die "Rheinische Post" berichtet hat.

298 Studien zur studentischen Anwesenheit aus 25 Ländern, die Schulmeister ausgewertet hat, zeigten, dass Studierende, die dreimal oder öfter fehlten, in Prüfungen schlechter abschnitten. Selbst wenn man an den Veranstaltungen teilnehme, sich währenddessen aber mit E-Mails oder Facebook beschäftige, sind Schulmeister zufolge die Noten der Anwesenden besser.

Zu den Ländern, die die Anwesenheitspflicht an Hochschulen abgeschafft haben, gehört Nordrhein-Westfalen. Deren Wissenschaftsministerin Svenja Schulze zweifelt laut "Rheinischer Post" die Aussagekraft von Schulmeisters Studie an. Von den knapp 300 untersuchten Studien sei nur eine einschlägig für Deutschland, so die Ministerin.

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Quelle: istockphoto.com

Vollverschleierungsverbot an Hochschulen?

Bundesinnenminister Thomas de Maizière und die Innenminister der unionsgeführten Bundesländer wollen per Gesetz eine Vollverschleierung in Teilen der Öffentlichkeit verbieten. Verstöße sollen als Ordnungswidrigkeiten eingestuft werden. Das Verbot soll für Bildungseinrichtungen wie Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen gelten, darüber hinaus im Öffentlichen Dienst, bei Gericht sowie in allen Situationen, in denen Menschen identifizierbar sein müssen.

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Erneute Auszeichnung für faire und transparente Berufungsverhandlungen

Die RWTH Aachen wird für weitere fünf Jahre das Gütesiegel des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) für faire und transparente Berufungsverhandlungen führen. Sie war im August 2013 bundesweit als erste Hochschule mit dem DHV-Gütesiegel ausgezeichnet worden. Als erste Universität hat sie nunmehr auch das nach drei Jahren anstehende Re-Audit-Verfahren erfolgreich durchlaufen.

Berufungsverhandlungen an der RWTH Aachen verliefen weiterhin kompetent, wertschätzend und zügig, teilte der DHV mit. Ein deutlicher Indikator für die erfolgreiche Berufungspolitik der RWTH sei die hohe Erfolgsquote bei Berufungen. Sie gewinne in 88 Prozent aller Fälle den auf einer Berufungsliste Erstplatzierten und schließe Bleibeverhandlungen zu 67 Prozent erfolgreich ab. Im Vergleich zum ursprünglichen Gütesiegel-Verfahren sei die Verfahrenstransparenz und die Informationspolitik im Zusammenhang mit Berufungsverhandlungen nochmals verbessert worden. Mit der Errichtung der Abteilung "Berufungsmanagement und Beamtinnen und Beamte" innerhalb des Personaldezernats im Februar 2015 seien die Koordination und die Begleitung der Berufungsprozesse an der RWTH weiter professionalisiert worden. Die sehr guten Unterstützungsangebote für Neuberufenene seien zudem ausgebaut worden. Dazu zähle u.a. ein eigener Internetauftritt des Welcome Centers für neuberufene Professorinnen und Professoren.

Lediglich punktuell sieht der DHV noch Verbesserungsbedarf. So erneuerte der DHV sein Plädoyer, auch mit Juniorprofessorinnen und –professoren reguläre Berufungsverhandlungen zu führen.

"Das DHV-Gütesiegel hat sich als ein Instrument bewährt, um die Berufungskultur an Hochschulen zu steigern. Es hat an der RWTH Aachen Veränderungsprozesse unterstützt, die laufend fortgeschrieben werden müssen", erklärte der Kanzler der RWTH Aachen, Manfred Nettekoven.

Weitere Informationen zum DHV-Gütesiegel gibt es unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/guetesiegel.html

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Plädoyer für eine eigene Exzellenzinitiative

Der Präsident der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko), Professor Oliver Vitouch, hat sich für eine Exzellenzinitiative österreichischen Zuschnitts ausgesprochen. Es spräche viel für einen "konsequenten Ausbau kompetitiver Instrumente". Dies hätte zur Folge, dass die Universitäten "neue Stärkefelder" sprießen ließen, auch in Form von Themenverbünden, also kooperativ über mehrere Standorte. "Dabei geht es nicht um das Modell einer vollends zugespitzten Pyramide wie etwa in den USA, sondern um ein Hochplateau, auf dem sich mehrere Universitäten mit ihren jeweiligen Schwerpunktsetzungen versammeln können", betonte der uniko-Präsident bei einer Diskussionsveranstaltung in Wien. Als mögliche Ansatzpunkte für eine solche Exzellenzinitiative benannte er die Förderung von exzellenten jungen Wissenschaftern, die Hebung der "schmerzlich niedrigen Förderquote des Wissenschaftsfonds FWF bei den Einzelanträgen" sowie die Berufung exzellenter Persönlichkeiten und High Potentials, die "mit den bisherigen Instrumenten noch nicht systematisch zu gewinnen sind".
http://uniko.ac.at/aktuelles/index.php?ID=12018#O12018

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50 zusätzliche IT-Professuren

Berlin bekommt 50 neue Professuren im Bereich Digitalisierung. Sie werden von den vier Berliner Universitäten berufen und gehören zum neuen Einstein Center Digital Future, das am 5. September 2016 durch die Einstein Stiftung Berlin bewilligt wurde. Das Zentrum soll ein hochschulübergreifender Nukleus für die Erforschung und Förderung digitaler Strukturen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft werden. Es soll neue Formen der Zusammenarbeit und eine Konzentration auf innovative interdisziplinäre Spitzenforschung ermöglichen.

Für das Projekt ist ein Budget von 38,5 Millionen Euro vorgesehen, das Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam stemmen wollen. Die meisten der 50 Professuren werden als Juniorprofessuren mit einer Laufzeit von sechs Jahren ausgeschrieben. Es werden auch W2/W3-Professuren sowie eine Gastprofessur eingerichtet. Zwei wichtige Anliegen bestehen darin, möglichst viele Wissenschaftlerinnen für die Professuren zu gewinnen und einen Teil der aus privaten und industriellen Mitteln finanzierten Professuren zu verlängern bzw. zu verstetigen.
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/menue/tub_medien/publikationen/medieninformationen/2016/september_2016/gemeinsame_pressemitteilung_vom_1292016/

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Bewerberandrang

An den Berliner Hochschulen sind für das Wintersemester 2016/17 mehr als hunderttausend Bewerbungen eingegangen. Das übersteigt die Zahl der angebotenen Plätze bei weitem, wie der "Tagesspiegel" berichtet. Allein an der Humboldt-Universität gingen für die Bachelor-Fächer mit Numerus Clausus 51.400 Bewerbungen ein, das sind mehr als zehn Bewerbungen pro Studienplatz. Die Freie Universität erhielt 34.000 Bewerbungen auf knapp 5.300 Plätze, die Technische Universität 18.000 Bewerbungen auf 2.180 Plätze.

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Juristenausbildung: Verzicht auf Stifterofferte

50 Anwälte, Anwaltskanzleien und Steuerberater möchten der Juristischen Fakultät der TU Dresden mit insgesamt knapp einer Million Euro zwei Stiftungsprofessuren finanzieren. Sie wollen damit dazu beitragen, die Juristenausbildung an der TU Dresden zu erhalten, damit auch künftig eine ausreichend große Zahl an Juristen für Sachsen ausgebildet wird. Nach dem Willen der Landesregierung soll die Juristenausbildung in Sachsen jedoch in Leipzig konzentriert werden (vgl. Newsletter 3 und 6/2016).

Die Universitätsleitung hat die Stifterofferte derweil zurückgewiesen. Um Richter, Staats- und Rechtsanwälte für Sachsen an der TU Dresden ausbilden zu können, müsse das Studienangebot wieder auf die 2003 von der damaligen Landesregierung des Freistaats Sachsen beendete juristische Staatsexamensausbildung umgestellt werden. Damit verbunden sei die Notwendigkeit, zusätzliche Lehrstühle zu schaffen, was nur zu Lasten anderer Fakultäten gehen könne. Ein Umbau innerhalb der TU würde bedeuten, "dass strategische Überlegungen und Entwicklungen der Universität der letzten Jahre zurückgenommen werden müssten", so die Hochschulleitung. Zu befürchten sei eine nachhaltige Schwächung anderer Strukturen der TU, "da für eine einmalige Stiftung von einer Million Euro insgesamt eine Verpflichtung von etwa 29 Millionen [...] aus eigenen Mitteln eingegangen werden müsste".
https://tu-dresden.de/tu-dresden/newsportal/news/statement-der-tud-zum-angebot-zwei-stiftungsprofessuren-an-der-juristischen-fakultaet-einzurichten

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Karriere


DHV sucht den/die "Hochschullehrer/in des Jahres 2016"        

Wer wird "Hochschullehrer/in der Jahres 2016"? Zum elften Mal lobt der Deutsche Hochschulverband (DHV) ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für diejenige Hochschullehrerin bzw. denjenigen Hochschullehrer aus, die oder der sich durch außergewöhnliches Engagement besonders verdient gemacht hat. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung der ZEIT-Verlagsgruppe verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer engagieren sich auch außerhalb von Forschung, Lehre oder Krankenversorgung in vielfältiger Weise", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer ehren, die oder der das Ansehen der Berufsgruppe öffentlichkeitswirksam fördert. Vermittelt werden soll, welche interessanten und faszinierenden Persönlichkeiten den Beruf des Hochschullehrers ergreifen."

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2016 Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen. Interessenten finden nähere Informationen unter:   

https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres.pdf

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academics-Nachwuchspreis "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres"

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics.de - das Karriereportal der Wissenschaft von DIE ZEIT und „Forschung & Lehre“ - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr durch herausragendes Engagement, zukunftsweisende Ideen oder beispielhaftes Handeln Forschung und Lehre nachhaltig beeinflusst hat. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidaten können bis zum 30. September 2016 vorgeschlagen werden. Mehr Informationen gibt es unter: http://www.academics.de/nachwuchspreis

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Einladung zur Studienteilnahme I

Am Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftspsychologie der Universität Zürich (Professor Klaus Jonas) wird ab Ende September 2016 das Projekt "Professor/inn/en in akademischen Leitungspositionen" in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich durchgeführt. 

In der Studie wird untersucht, welche kontextuellen und individuellen Faktoren die Bereitschaft von Professorinnen und Professoren beeinflussen, eine administrative Leitungsposition (spezifisch: das Dekanatsamt) im Verlauf der wissenschaftlichen Karriere zu übernehmen oder abzulehnen.

Die Befragung wird zu zwei Zeitpunkten stattfinden (ab Ende September und ab Ende November 2016) und jeweils nicht mehr als 15 Minuten dauern. 

Unter dem folgenden Link können sich Professorinnen und Professoren der Geistes- und Sozialwissenschaften, der Naturwissenschaften und der Wirtschaftswissenschaften für eine Studienteilnahme (in deutscher oder englischer Sprache) anmelden:
http://tiny.uzh.ch/AE
 

Ab Ende September und Ende November erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils per E-Mail einen Link zu einer Online-Befragung. Anonymität wird garantiert.

Bei Fragen können Sie sich gern an die folgenden Personen wenden: 

Dipl.-Psych. Levke Henningsen (E-Mail: l.henningsen@psychologie.uzh.ch; Tel.: +41 (0)44 635 7177)
B.Sc. Juliane Konrad (E-Mail: juliane.konrad@uzh.ch)

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Einladung zur Studienteilnahme II

Bislang publizierte Studien zur Promotionsbetreuung haben primär die Perspektive Promovierender untersucht. Die Studie "Promotionsbetreuung aus der Perspektive Betreuender" möchte einen ergänzenden Beitrag zu einem besseren Verständnis der Promotionsbetreuung in Deutschland leisten, indem sie die bisher eher untergeordnet untersuchte Perspektive der Promotionsbetreuenden in den Fokus stellt. 

Die Befragung richtet sich an Promotionsbetreuende aller Fachbereiche in Deutschland, die zugleich auch Begutachtende der Promotionen (z.B. Doktormütter/-väter bzw. "Zweitbetreuende") sind. Die Teilnahme sollte in der Regel nicht mehr als 15 Minuten in Anspruch nehmen und erfolgt anonym. Rückschlussmöglichkeiten auf einzelne Personen und deren konkrete Institutionszugehörigkeit sind ausgeschlossen. Bei Interesse können Teilnehmende einen Kurzbericht über zentrale Ergebnisse der Studie erhalten. 

Die Teilnahme ist bis zum 31. Oktober 2016 über folgenden Link möglich: 
https://ww3.unipark.de/uc/Betreuendenumfrage/

Die Studie ist ein Forschungsprojekt der iGRAD – Interdisciplinary Graduate and Research Academy Düsseldorf in Kooperation mit dem Institut für Experimentelle Psychologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Bei Fragen und für weiterführende Informationen stehen Ihnen gerne folgende Ansprechpersonen im Forschungsprojekt via betreuendenumfrage@uni-duesseldorf.de zur Verfügung:

Jasmin Alicia Dankert, B.Sc.
Dr. Debbie Radtke
Dr. Christian Dumpitak

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Auf dem Weg zur Professur
Karriereplanung - Bewerbungstraining - Berufungscoaching

Eine wissenschaftliche Karriere will von Anfang an gut geplant sein. Insbesondere auf dem Weg zur Professur müssen rechtzeitig strategische und auch fachspezifische Entscheidungen getroffen werden, um konkurrenzfähig zu sein und um die Chancen zu optimieren, auch einen Ruf auf eine Professur zu erhalten. Geht es konkret um eine Bewerbung auf eine Professur, gilt es, die schriftlichen Unterlagen zu perfektionieren und einen adressatenorientierten Probevortrag zu trainieren. Nicht zuletzt sollte man die "ungeschriebenen Regeln" eines möglichst guten Gesprächs mit der Berufungskommission kennen. Ist ein Ruf erteilt, muss man rechtlich, strategisch und kommunikativ gut aufgestellt mit dem Fachbereich und der Hochschulleitung über Ausstattung und Besoldung verhandeln. 

Bei diesen einzelnen Schritten begleitet Sie gerne das Expertenteam des Deutschen Hochschulverbandes (DHV). Wir halten daher für Sie entsprechende Trainings- und Coachingangebote vor:

Allgemeine Karriereplanung und -beratung
Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung Ihrer individuellen Berufs- und Karriereplanung und bieten Ihnen professionelle Hilfestellung bei Ihrer Standortbestimmung an. Sie bestimmen bei der Karriereberatung die für Sie relevanten Themen wie: Analyse Ihrer Karrieresituation, Stärken-Schwächen-Profil Ihrer Person, Ihre möglichen Qualifizierungsprofile und -wege, Bestimmung Ihrer realistisch möglichen Zielpositionen, Entwicklung einer individuellen Karrierestrategie, Handlungsalternativen erkennen und aufzeigen, Aufstellung bei der Bewerbung für eine Position, Selbstmarketing sowie Berufs- und Lebensplanung.

Bewerbungstraining
Sie werden in Anbetracht Ihrer guten schriftlichen Bewerbungsunterlagen nun zum Probevortrag und Gespräch von einer Berufungskommission eingeladen, gegebenenfalls müssen Sie auch ein Assessment-Center durchlaufen. Auf diese wichtigen Schritte bereiten die Experten des DHV Sie durch ein individuelles Training vor. Zu Ihrem Probevortrag, der im Rahmen des Trainings aufgenommen werden kann, erhalten Sie ein ausführliches und zielführendes Feedback. Für viele Bewerber stellt vor allen Dingen das Gespräch mit der Berufungskommission eine besondere Herausforderung dar, dieses wird im Rollenspiel simuliert und der Umgang mit schwierigen Fragen trainiert, so dass Sie sich "wohlpräpariert" der Bewerbungssituation stellen können. 

Intensivcoaching bei Berufungsverhandlungen
Sie haben den Ruf erhalten und verhandeln nun mit der Hochschule über Arbeitsbedingungen, Besoldung u.v.a.m. Im Berufungscoaching wird Ihnen neben den rechtlichen Rahmenbedingungen der Professur vermittelt, wie Sie sich professionell aufstellen und eine optimale Konzeption für die anstehenden Verhandlungen bei den Berufungs - oder gegebenenfalls auch Bleibeverhandlungen - entwickeln. Regelmäßig erwarten die Fachbereiche und Hochschulleitungen ein Konzeptionspapier und Besoldungsschreiben, die Ihr Coach mit Ihnen entwickelt und optimiert. Schließlich wird die Argumentationsführung für die schriftliche und mündliche Verhandlung vorbereitet und bei Bedarf auch das Gespräch mit den einzelnen Protagonisten simuliert.   

Berufungscoachings können im Rahmen eines persönlichen Treffens mit dem Coach in der Geschäftsstelle des DHV oder auch telefonisch realisiert werden. Beratungen zur Karriereplanung und auch das Bewerbungstraining setzen in der Regel Ihr persönliches Treffen mit dem Coach voraus. Die Gebühren für die einzelnen Produkte werden entsprechend des Zeitaufwandes berechnet. Eine Zeitstunde ist dabei mit 170,- Euro zzgl. USt. anzusetzen. Weitere Informationen zum Trainings- und Coachingprogramm des DHV finden Sie auch auf unserer Homepage (www.hochschulverband.de/cms1/Leistungen.html). Bei konkreten Fragen zu den Trainings- und Coachingangeboten des DHV stehen Ihnen darüber hinaus jederzeit gerne der Leiter der Abteilung "Recht und Beratung", Herr Rechtsanwalt Dr. Hubert Detmer (Tel. 0228/902 66-29, E-Mail: detmer@hochschulverband.de) und Frau Rechtsanwältin Dr. Ulrike Preißler (Tel. 0228/902 66-55, E-Mail: preissler@hochschulverband.de) zur Verfügung. Wir informieren Sie ganz unverbindlich über die Begleitung, die wir Ihnen anbieten können.

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Barometer


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Große Mehrheit für weitere Angleichung von Abiturstandards

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der August-Ausgabe gefragt, ob sie die Forderung des Deutschen Philologenverbands unterstützen, den Wert des Abiturs trotz Bildungsföderalismus anzugleichen. 89,9 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 10,1 Prozent mit Nein.

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Quelle: istockphoto.com

Bessere Grundfinanzierung gegen politische Vorgaben?

Die Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag will die Verbesserung der Grundfinanzierung der Hochschulen durch den Bund an Vorgaben für die Länder binden. Halten Sie das für richtig?

Zur Abstimmung: 
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


Quelle: istockphoto.com

VG Köln hält Konsumtion für rechtmäßig

(No.) Das Verwaltungsgericht (VG) Köln hat als erstes Verwaltungsgericht in Nordrhein-Westfalen die Konsumtion der Leistungsbezüge in Folge der außerplanmäßigen Besoldungserhöhungen auf Grund der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts für rechtmäßig erklärt. Damit schließt sich das Gericht der bisher zu dieser Fragestellung ergangenen Rechtsprechung im Wesentlichen an. Der nordrhein-westfälische Gesetzgeber hatte zum 1. Januar 2013 das Grundgehalt der Besoldungsgruppe W 2 um 690,- Euro und in der Besoldungsgruppe W 3 um 300,- Euro erhöht. Diese Erhöhungsbeträge wurden jedoch auf Berufungs-, Bleibeleistungs- und auf besondere Leistungsbezüge angerechnet. Die Anrechnung erfolgte in Höhe von 45 Prozent der Bezüge bis maximal zur Höhe der Erhöhungsbeträge.

Nach Auffassung des Gerichts verstoßen die Anrechnungsregelungen nicht gegen das Alimentationsprinzip, da Leistungsbezüge kein Bestandteil der Alimentation seien. Auch andere Rechtsverletzungen kann das Gericht nicht erkennen. Der Gesetzgeber könne sich auf sachliche Gründe für die Anrechnungsregelungen berufen, da er nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Verfassungswidrigkeit der W-Besoldung in Hessen vor der Aufgabe stand, die Professorenbesoldung in Nordrhein-Westfalen in einer verfassungskonformen Weise neu auszugestalten. Das Gesetz verfolge das legitime Ziel, eine leistungsgerechte Mittelverteilung insgesamt sicherzustellen. Auch vor dem Hintergrund der verfassungsrechtlich gewährleisteten Eigentumsgarantie handele es sich um eine Regelung, die noch verhältnismäßig sei. Zum einen verblieben den Betroffenen zumindest 55 Prozent der Zulagen und zum anderen stehe sich kein Hochschullehrer schlechter als vorher. Auch die Tatsache, dass Professoren mit hohen Zulagen gar nicht von der Erhöhung profitieren würden, hält das Gericht noch für verhältnismäßig und damit rechtmäßig (Az.: 3 K 183/14, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig).

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Personalia


Foto: David Ausserhofer

Neue Staatssekretärin

Ulrike Gutheil wird neue Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Die bisherige Kanzlerin der TU Berlin folgt auf Martin Gorholt, der Bevollmächtigter Brandenburgs beim Bund und für Medien wird und in die Landesvertretung nach Berlin wechselt.

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Balzan-Preise

Professor Reinhard Jahn, Direktor am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen, wird mit dem Balzan-Preis im Fach "Molekulare und zellulare Neurowissenschaften" ausgezeichnet. Er wird damit für seine wegweisenden Untersuchungen bei den Signalübertragungen im Nervensystem prämiert. Weitere Preisträger sind der Anglist Professor Piero Boitani von der Universität Rom "La Sapienza" im Fach "Vergleichende Literaturwissenschaften" sowie der italo-amerikanische Physiker Professor Federico Capasso von der Universität Harvard für "Angewandte Photonik". Zum ersten Mal wurde der Preis in einer Sparte nicht vergeben. Die Auszeichnung für "Internationale Beziehungen" musste wegen mangelnder Kandidatenauswahl auf das kommende Jahr verschoben werden. Der Preis Premio Balzan ist mit je 750.000 Schweizer Franken nach dem Nobelpreis einer der höchstdotierten Wissenschaftspreise.

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Foto: dkfz/Tobias Schwerdt

Lasker-Preis

Professor Ralf Bartenschlager, Virologe und Krebsforscher am Universitätsklinikum Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum, erhält den mit 250.000 Dollar dotierten Lasker-DeBakey Preis für klinisch-medizinische Forschung. Der Lasker-Preis, den die New Yorker Lasker-Foundation jährlich in drei Kategorien vergibt, ist die höchste medizinisch-wissenschaftliche Auszeichnung in den USA. Bartenschlager war es mit seiner Arbeitsgruppe erstmals gelungen, das Hepatitis C-Virus im Labor zu vermehren. Damit schuf er die wesentliche Voraussetzung dafür, zielgerichtete Medikamente gegen das Virus zu entwickeln, das bei chronischer Infektion zu Leberzirrhose und Leberkrebs führt. Bartenschlager erhält den Preis gemeinsam mit Professor Charles Rice von der Rockefeller University in New York und Michael Sofia von Arbutus Biopharma. Die feierliche Verleihung des Preises findet am 23. September 2016 in New York statt.

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Ernst Schering Preis und Friedmund Neumann Preis

Für seine herausragenden Forschungsarbeiten zur Rolle der Chaperone bei der Proteinfaltung in der lebenden Zelle zeichnet die Schering Stiftung Professor Franz-Ulrich Hartl, Direktor der Abteilung Zelluläre Biochemie am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried, mit dem Ernst Schering Preis 2016 aus. Die Auszeichnung ist mit 50.000 Euro dotiert und wird ihm am 26. September 2016 in Berlin verliehen. Den mit 10.000 Euro versehenen Friedmund Neumann Preis 2016 wird zugleich die Nachwuchswissenschaftlerin Barbara Treutlein vom Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig für ihre herausragenden Arbeiten zur Einzelzell-Transkriptom-Analyse erhalten.

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Foto: uni-jena.de

Tractatus-Preis

Professor Hartmut Rosa wird am 23. September 2016 mit dem Essay-Preis "Tractatus" des Philosophicum Lech ausgezeichnet. Der Soziologe von der Universität Jena erhält den mit 25.000 Euro dotierten Preis exemplarisch für sein Werk "Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung".

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Foto: uni-frankfurt.de

Gossen-Preis

Professorin Nicola Fuchs-Schündeln von der Goethe-Universität Frankfurt ist am 5. September 2016 mit dem Gossen-Preis 2016 des Vereins für Socialpolitik ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und wird jedes Jahr an einen Wirtschaftswissenschaftler oder eine Wirtschaftswissenschaftlerin aus dem deutschen Sprachraum verliehen, der oder die durch ihre Forschung internationales Ansehen gewonnen hat.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare im September/Oktober 2016

Projektmanagement an der Hochschule
Bonn, Dienstag, 27. September 2016, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/644.html

Berufungen in der Schweiz und in Deutschland
Zürich, Dienstag, 27. September 2016, 9:30-16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1325.html

Erfolgreiche Besoldungsverhandlungen und Besoldungsoptimierungen in "W"
Bonn, Donnerstag, 29. September 2016, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/632.html

Hochschulbesteuerung
Bonn, Donnerstag, 6. Oktober 2016, 10:30-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/910.html

Rhetorik in der Lehre
Bonn, Donnerstag/Freitag, 13./14. Oktober 2016
1. Seminartag 10:00-18:00 Uhr, 2. Seminartag 9:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1440.html

Selbsteinschätzung - Fremdbild - Feedback
Mannheim, Freitag, 14. Oktober 2016, 11:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/foerderprogramm.html

Bewerbung auf eine Professur an Medizinischen Fakultäten
Bonn, Montag, 24. Oktober 2016, 10:00-16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1436.html

Berufungspraxis aktuell
Berlin, Dienstag, 25. Oktober 2016, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/694.html

Berufungsverhandlungen an Medizinischen Fakultäten
Mannheim, Freitag, 28. Oktober 2016, 11:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/691.html

Die neue Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes erscheint am 1. Oktober 2016 und kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

2030: Die Welt von morgen aus der Sicht der Wissenschaft - DHV-Symposium 2016 am 2. November 2016 im Wissenschaftszentrum Bonn
Wissenschaft ist die Suche nach Wahrheit und Erkenntnis. Bei der Lösung zentraler Herausforderungen der Menschheit kommt ihr eine Schlüsselrolle zu. Schlagworte wie Klimawandel, Energieversorgung, Elektromobilität, Globalisierung, demographischer Wandel, medizinischer oder technischer Fortschritt machen deutlich: Überall werden entscheidende Impulse von der Wissenschaft erwartet. Von ihr werden die Durchbrüche erhofft, die die Welt verändern, verbessern und ihr Überleben sichern sollen.

Wohin führt uns die Wissenschaft? Wie sieht die Welt von morgen aus ihrer Sicht aus? Wie werden wir 2030 leben? Welche Durchbrüche stehen bevor oder können erhofft werden? Wo liegen die Forschungsfelder der Zukunft? Was kann die Wissenschaft zur Bewältigung der Menschheitsprobleme beitragen? Und wie sollten Politik und Gesellschaft mit ihren Empfehlungen umgehen?

Diesen Fragestellungen will der Deutsche Hochschulverband (DHV) im Rahmen einer interdisziplinären Fachtagung am 2. November 2016 im Wissenschaftszentrum Bonn nachgehen. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Biol. Claudia Schweigele, Tel.: 0228/902-6668, E-Mail: schweigele@hochschulverband.de. Anmelden können Sie sich online unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Publikationen


Markus Meißner: Entstehung und Entwicklung des Hochschulbefristungsrechts

Im März 2016 wurde das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) novelliert. Das vorrangige Ziel der Gesetzesänderung besteht darin, die große Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse an Wissenschaftseinrichtungen, darunter viele mit einer Laufzeit von unter einem Jahr, zu begrenzen.

Die vorliegende Arbeit bietet erstmalig in konzentrierter Form einen Gesamtüberblick über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Hochschulbefristungsrechts. Die Entwicklung nach der Entstehung des Hochschulbefristungsrechts unterteilt sich dabei in bisher drei wesentliche Schritte: die Umstellung des Befristungssystems mit dem 5. HRGÄndG beziehungsweise der Reparaturnovelle, die Verlagerung der Hochschulbefristungsregelungen in das WissZeitVG sowie die jüngste Novellierung des WissZeitVG. Zudem werden aus der Historie Erkenntnisse für das Verständnis der Hochschulbefristungsregelungen sowie für Verbesserungsvorschläge gewonnen.

Band 19 der Reihe: Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsrecht, 216 Seiten, 26 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 23 Euro) inkl. Porto Inland, ISBN: 978-3-944941-04-2

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Hochschullehrerverzeichnis 2016

(Uf.) Das neue Hochschullehrerverzeichnis ist erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 209,40 Euro (im Vergleich zum Ladenpreis von 359 Euro) inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da Sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler) finden können.

Bestellungen bitte an:

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband beim De Gruyter Verlag direkt bestellen, per E-Mail unter: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Bestellungen bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: Berufung

Hubert Detmer: Berufungsverfahren und -verhandlungen in Praxis und Recht

Dirk Böhmann: Berufungsverhandlungen an medizinischen Fakultäten

Vanessa Adam: Synopse: Erstberufung auf Zeit oder auf Probe

Birgit Kessler: Zentral gesteuert
Berufungen an der ETH Zürich

Bernd Scholz-Reiter: Assessment Center in Berufungsverfahren

Weitere Beiträge:

Najko Jahn/Marco Tullney: Open Access
Eine Analyse der Kosten in Deutschland

Gregor Berghorn: Entsowjetisierung
Russlands Reformen im Bildungs- und Wissenschaftssystem

Antje Dieterich: Gasthörerschaft und Sonderprogramme
Geflüchtete an Berliner Hochschulen

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker


DHV-Mitgliederwerbekampagne "30.000 bis 2017"

(Wi.) Dem DHV gehören derzeit bereits zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Jetzt will der DHV durchstarten:

Seit dem 1. Januar 2015 läuft eine Mitgliederwerbekampagne mit dem Ziel, 2017 das 30.000ste DHV-Mitglied zu begrüßen.

Bitte beteiligen Sie sich an dieser Kampagne! Helfen Sie mit, die Zukunft Ihrer Berufsvertretung zu sichern.

Unter allen Mitgliedern, die seit dem 1. Januar 2015 bis zum Kampagnenende mindestens ein neues Mitglied geworben haben, und unter allen neuen Mitgliedern, die im genannten Zeitraum DHV-Mitglied werden, wird ein Preis im Wert von jeweils 1.000 Euro verlost.

Näheres dazu unter: 

https://www.hochschulverband.de/1409.html

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Saisonales Scheidungshoch nach den Ferien

US-Ehepaare trennen sich häufig nach den Sommer- und Winterferien. So reichen in den Vereinigten Staaten besonders viele Paare ihre Scheidungsklagen im März und August ein, wie Soziologen der University of Washington ermittelt haben. Das berichtet die "Welt". Viele Menschen hätten hohe Erwartungen an die Weihnachtszeit oder die langen Sommerferien im Kreis ihrer Lieben, so die Forscher. Paare mit Problemen hofften, dass diese Zeit ihre Beziehung rette. Stattdessen trete oft das Gegenteil ein.

Nach dem Familiensommerurlaub und vor dem US-Schulstart Anfang September zögen dann offenbar viele Eheleute die Konsequenz und reichten die Scheidung ein. Nach der Weihnachtspause brauche es hingegen wohl etwas länger, bevor mit dem Frühling die Tatkraft zurückkehre, den Entschluss umzusetzen.

Einen schwachen Trost mit Blick auf Deutschland gibt es: Obwohl sich die Scheidungsraten in den USA und Deutschland inzwischen statistisch angenähert haben, lassen sich saisonale Scheidungshochs für Deutschland nicht mit Zahlen bestätigen: Scheidungen werden nur pro Jahr, nicht pro Monat statistisch erfasst, vermeldet die "Welt".

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Dorint Hotels & Resorts

(Gü.) Neuer Kooperationspartner

"Herzlich, klassisch, lebenswert" - für diese Werte steht die Marke Dorint Hotels & Resorts seit fünf Jahrzehnten. Mit Sitz in Köln betreibt die Gesellschaft 38 Häuser in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz. Rund 3.300 Mitarbeiter leben herzliche und natürliche Gastlichkeit. In allen Dorint Hotels & Resorts ist WLAN für Sie kostenfrei. Ob Business Hotels für Ihre geschäftlichen Aufenthalt, Tagungshotels (https://www.dorint.com/de/business-hotels/) in zentraler Lage, Wellnesshotels (https://www.dorint.com/de/resort-hotels/) zum Entspannen oder unsere Ferien-Apartments (https://www.dorint.com/de/ferien-appartments/) im Grünen und am Meer – bei den Dorint Hotels & Resorts werden Sie fündig. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und sind uns sicher: "Sie werden wiederkommen."

Ihre exklusiven DHV-Vorteile:

In nahezu allen Dorint Hotels & Resorts stehen den DHV-Mitgliedern ab sofort Sonderkonditionen zur Verfügung. Als Inhaber der kostenfreien Dorint Card (https://www.dorint.com/de/dorint-card) sammeln Sie Bonuspunkte und wandeln diese dann in attraktive Prämien um. Unser exklusives Willkommensangebot für Sie: Tätigen Sie Ihre Zimmerreservierung bis zum 28. Februar 2017 über den Buchungslink DHV-Sonderkonditionen für Individualreisende (https://www.dorint.com/de/deutscher-hochschulverband/) und Sie erhalten einmalig 300 Bonuspunkte auf Ihre persönliche Dorint Card gutgeschrieben. Bitte geben Sie beim Aktionscode: DHV-300 ein.

Weitere Details finden Sie unter:
https://www.hochschulverband.de/1505.html

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DHV und Hugendubel   

(Gü.) Im digitalen Zeitalter suchen Bibliotheken und Wissenschaftler nach effektiven und sicheren Informationen  aus der Forschung. Der Springer Verlag, weltweit die Nr. 1 im Bereich der wissenschaftlichen Literatur, berücksichtigt diese Anforderungen und bietet wissenschaftlichen Content über eine Datenbank an. Das Portal "SpringerLink" stellt ihnen lektorierte eBook Collections, Protocols, Reference Works und eJournals über einen Fingertipp zur Verfügung.

Wir freuen uns daher, als langjähriger Vertriebspartner des Springer Verlages, Ihnen diese umfangreichen Inhalte vorstellen zu dürfen. Insbesondere die neu erscheinende eBook Collection 2017 ist speziell auf die Bedürfnisse von Wissenschaftlern an Hochschulen und Universitäten ausgerichtet. Die eBook Collection beinhaltet alle Publikationen der Verlagsgruppe wie Monographien, Lehrbücher, Handbücher, Buchreihen, Lexika. Die Springer eBook Collection 2017 umfasst ca. 15.000 Titel in unterschiedlichen Themengebieten. Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.hugendubel.info/Digital/Springer-Link        

Alles aus einer Hand - gerade bei digitalem Content 

Hugendubel Fachinformationen - Wir sind für Sie da!

Unsere Buchhandlungen, Kontaktdaten und Ansprechpartner finden Sie unter: www.hugendubel.info/stores

Sie erreichen uns zentral per Mail unter info@hugendubel.info oder unter der Rufnummer 089/30757575.

Haben Sie individuelle Wünsche?

Sehr gern steht Ihnen unser Vertriebsleiter, Herr Thomas Falk, unter Tel.: 0151/14010903 oder t.falk@hugendubel.info zur Verfügung.

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DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) Am Anfang steht die Neugier

Seit der September-Ausgabe erscheint das Magazin "Spektrum der Wissenschaft" im runderneuerten Look. An dem bewährten Prinzip, dass dort führende Wissenschaftler selbst über ihre Forschung berichten, ändert sich natürlich nichts. Was aber nach monatelanger Vorarbeit geändert wurde, sind Bebilderung und Layout: mehr erklärende Infografiken, mehr Fotos, die direkt aus der Forschung kommen und die Sie so näher an die Themen heranführen - denn das ist das Ziel von "Spektrum der Wissenschaft"!

Lernen Sie das neue "Spektrum der Wissenschaft" im Probeabo kennen:
http://www.spektrum.de/aktion/spektrum

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DHV und Fröscher

(Gü.) Endlich einmal ein Tisch mit Automatik!

Flexible, schwenkbare und fahrbare Tische sind die Lösung für multifunktionale Raumlösungen. Besprechungsräume sind in der Regel Mangelware in den Verwaltungen und da helfen unterschiedliche Nutzungskonzepte, vor allem wenn sie mit diesem Tisch situativ, schnell und einfach umsetzbar sind.

ctz ist ein Klapptisch für Konferenz-, Seminar- oder Schulungsräume. Es ist ein Schwenktisch auf Rollen, die automatisch über das Abklappen der Tischplatte verriegelt – und über das Hochklappen wieder freigegeben werden. Klemm- oder Verletzungsgefahren sind dank ausgefeilter Mechanik und Design ausgeschlossen. Die Tischbeinausleger sind trapezförmig angeordnet und ermöglichen so das Stapeln der Tische sowohl horizontal als auch linear. Die Beinraumblende passt sich über eine Parallelverschiebung jedem Neigungswinkel der Tischplatte an und fügt sich in der Stapelposition zwischen die Tischbeine ein.

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DHV und Seminaris

(Gü.) Seminaris CampusHotel Berlin: Partner für Wissenschaft und Forschung

Seit 7 ½ Jahren ist das Seminaris Campus Hotel Berlin professioneller Partner für Wissenschaft und Forschung auf dem Campusgelände der Freien Universität Berlin. Ein idealer Standort für wissenschaftsnahe Tagungen und Kongresse - das Segment, in dem sich das CampusHotel im Berliner Markt als Profi etabliert hat. So stehen dort regelmäßig Veranstaltungen der Freien Universität Berlin, des Max-Planck- oder Otto-Suhr-Instituts, aber auch diverser anderer nationaler und internationaler Forschungseinrichtungen auf der Agenda.

Die funktionale Bauweise, die klaren Linien und die lichtdurchflutete Architektur des Stararchitekten Helmut Jahn wurden auf die Bedürfnisse moderner Tagungen und Kongresse abgestimmt. So findet man beispielsweise im Konferenzzentrum "The Dahlem Cube" den 720 Quadratmeter großen, fünffach teilbaren Saal "Domus Variabilis" und 15 weitere Seminar- und Tagungsräume sowie Ausstellungsflächen bis 1.000 Quadratmeter. Gastronomische Pausen bieten das Restaurant "Papillon", der "Faculty Club" und die Piazza im Innenhof.

Für kulturell Interessierte bietet das grüne Villenviertel Dahlem eine vielfältige Museumslandschaft in direkter Nachbarschaft zum Hotel: u. a. das Brücke-, Alliierten- oder Ethnologische Museum. Auch der Botanische Garten ist nicht weit und die Berliner City ist in nur wenigen Minuten vom nahe gelegen U-Bahnhof Dahlem-Dorf erreichbar.

Weitere Informantionen unter:
Seminaris CampusHotel Berlin

Tel. (030)-557797-0
berlin@seminaris.de
www.seminaris.de/berlin

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DHV und CarFleet24

(Gü.) Neufahrzeuge: Nutzen Sie Ihre Vorteile!

CarFleet24 versteht sich als markenunabhängiger Berater für die Beschaffung Ihres neuen Wunschautos. Ziel ist es, dass Ihnen die zertifizierten Verkäufer von CarFleet24 das jeweils allerbeste Angebot für Ihr persönliches Wunschfahrzeug, verbunden mit dem günstigsten Finanzierung-/Leasingangebot bis hin zum attraktivsten Barkauf am deutschen Markt, heraussuchen und vermitteln.

Nutzen Sie CarFleet24 als Ihren Partner in allen Belangen zur Realisierung Ihres Wunschautos denn

... Sie wollen nicht kaufen müssen, was weg muss!

... Sie wollen keine leeren Versprechungen mehr hören!

... Sie wollen nicht länger "Bittsteller" im Autohaus sein!

... Sie wollen nicht mehr hören, dass das supergünstige Spitzenangebot gerade verkauft wurde!

... Sie wollen nicht mehr akzeptieren müssen, was alles nicht geht!

... Sie wollen keine Vorauszahlungen leisten müssen!

Wir haben ein offenes Ohr für Ihre Wünsche und wollen Sie Ihrem Traum vom Neuwagen ein Stück näher bringen.

Kontakt:

CarFleet24 www.carfleet24.de
Passwort: hochschulverband
Fon: 01805 - 717107*
Fax: 01805 - 717108*
E-Mail: kundenbetreuung@carfleet24.de
* [0,14 Euro/Min. aus dem Festnetz; max. 0,42 Euro/Min. aus den Mobilfunknetzen]

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DHV und BASF Weinkeller

(Gü.) Vorzugspreisaktion September

Wussten Sie, dass die Rebsorte Pinotage aus einer Kreuzung von Cinsault und Pinot Noir entstanden ist? Die Neuzüchtung wurde von Abraham Isak Perold im Jahre 1924 an der Universität Stellenbosch durchgeführt. Der Name entstand aus der ursprünglichen Bezeichnung von Perold: "Perold’s Hermitage x Pinot", der ab 1959 unter der Kurzform "Pinotage" vermarktet wurde. Die Rebsorte Cinsault wurde und wird noch heute in Südafrika gelegentlich Hermitage genannt. Der Pinotage Rosé animiert durch eine helle rosa Farbe im Glas und besticht im Gaumen mit fruchtig reifen Beerennoten, die an Erdbeeren und Himbeeren erinnern. Ein wunderbar ausgewogener Rosé, der Ihnen zu jeder Jahreszeit ein Stückchen Sommer ins Glas zaubert.

Artikelnummer: 100091
2015 Pinotage Rosé
Alvis Drift, Südafrika

Vorzugspreisaktion unter dem Stichwort "DHV" bis zum 31. Oktober2016:
6,95 Euro/ 0,75 l-Flasche statt 7,95 Euro/ 0,75 l-Flasche

Bei Fragen oder Wünschen können Sie uns gerne kontaktieren unter: 

Weinkeller der BASF   
Anilinstraße 12    
67063 Ludwigshafen  
Tel.: 0621 60-48055
Fax: 0621 60-52621
weinkeller@basf.com    
weinkeller.basf.com

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Newsletter-Archiv

Sollten Sie Darstellungsprobleme in Ihrem Mailprogramm haben, finden 
Sie den aktuellen Newsletter auch in unserem Newsletter-Archiv: www.hochschulverband.de/newsletter-archiv.html

Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de
Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Sascha Noack (No.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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