DHV-Newsletter 10/2016

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Hochschulpolitik


Foto: dsmz.de

Deutscher Hochschulverband nunmehr 30.000 Mitglieder stark

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) zählt nunmehr 30.000 Mitglieder. Damit gehören dem DHV so viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an wie nie zuvor. "Die seit über sechzig Jahren konstant wachsenden Mitgliederzahlen", erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen, "belegen: Die Kolleginnen und Kollegen in den Universitäten und in den Kunst- und Musikhochschulen, aber auch in den außeruniversitären Einrichtungen vertrauen ihrer Berufsvertretung. Sie wissen um die hochschulpolitischen Erfolge des DHV, z. B. in der Besoldung von Wissenschaftlern, und schätzen seine verlässlichen und seriösen Serviceleistungen. Deshalb können sie den Verband ihren Kolleginnen und Kollegen weiterempfehlen. Dieser Zuspruch bestärkt den DHV darin, weiterhin klar und deutlich die Stimme der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gegenüber Staat und Gesellschaft zu erheben." An deutschen Universitäten und ihnen gleichgestellten Hochschulen forschen und lehren gegenwärtig hauptberuflich insgesamt rund 25.000 Lebenszeitprofessoren und 1.600 Juniorprofessoren. Hinzu kommen im Nebenamt 1.600 Gastprofessoren, 1.700 Honorarprofessoren sowie 7.100 Privatdozenten und außerplanmäßige Professoren.

Als 30.000stes Mitglied begrüßte der DHV-Präsident die Biochemikerin Anne-Kristin Kaster. Frau Kaster war von 2011 bis 2014 Postdoktorandin an der Universität Stanford und ist seitdem Leiterin der Nachwuchsgruppe "Single Cell Genomics" am  Leibniz-Institut DSMZ - Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH in Braunschweig. "Dass der DHV mit dem Beitritt einer Nachwuchswissenschaftlerin diese Mitgliederzahl erreicht, freut mich ganz besonders", erklärte Kempen. "Der wissenschaftliche Nachwuchs sieht zu Recht seine Interessen vom DHV wahrgenommen." Von den monatlich beitretenden Mitgliedern sind 60 Prozent Juniorprofessoren, Nachwuchsgruppenleiter oder Habilitanden und Postdoktoranden.

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Keine grundlegenden Änderungen bei der Akkreditierung in Sicht

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat den ursprünglich für den 6./7. Oktober 2016 angesetzten Termin für eine Beschlussfassung zur Weiterentwicklung der Akkreditierung auf ihre nächste Sitzung am 8. Dezember 2016 vertagt. Grundlegende Änderungen an der bisherigen Akkreditierungspraxis sind jedoch aller Voraussicht nach nicht zu erwarten (vgl. auch Newsletter 7/2016). Nachdem das Bundesverfassungsgericht die bisherige Genehmigungspraxis von Studiengängen im Februar als verfassungswidrig eingestuft hatte (vgl. Newsletter 2/2016), war von Seiten der Wissenschaft vermehrt gefordert worden, die Qualitätssicherung von Studium und Lehre wieder in die Hände der Hochschulen zu legen (vgl. Newsletter 5 und 6/2016).

Die Kultusminister wollen dies offensichtlich nicht. Stattdessen wollen sie das Rollenverhältnis zwischen Akkreditierungsagenturen und Akkreditierungsrat umkehren. Das berichtet der Wissenschaftsjournalist Jan-Martin Wiarda in seinem Blog. Den Agenturen sollen demnach künftig nur noch die Organisation der Begutachtung sowie die Beschluss- und Bewertungsempfehlung obliegen. Akkreditierungsentscheidungen sollen dagegen nunmehr allein dem Akkreditierungsrat vorbehalten bleiben, dessen personelle Zusammensetzung sich ändern soll. Neben einem Vertreter der Hochschulrektorenkonferenz sollen dem Rat acht Professoren aus allen Fächergruppen angehören, deren Stimmen bei fachlich-inhaltlichen Entscheidungen doppelt zählen sollen. Auch wenn laut KMK ein Mehraufwand durch die Prüfung von Gutachten sowie durch eine erhöhte Sitzfrequenz des Akkreditierungsrates entstehen kann, sind ihres Erachtens bei zukünftigen Akkreditierungsverfahren angeblich keine Kostensteigerungen zu erwarten.

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Erstmals Fachhochschule mit Promotionsrecht

Die Hochschule Fulda bekommt das eigenständige Promotionsrecht für ihr Promotionszentrum Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten Globalisierung, Europäische Integration und Interkulturalität verliehen. Sie ist damit die erste Fachhochschule in Deutschland, die den Doktorgrad vergeben darf. Bisher war das allein Universitäten und ihnen gleichgestellten Hochschulen vorbehalten.

Beim neuen hessischen Promotionsrecht gelte das Motto "Klasse statt Masse", teilte das Wissenschaftsministerium mit. Das bedeute, dass ausschließlich solche Fachrichtungen für eine Promotion in Frage kämen, die eine bestimmte Forschungsstärke nachgewiesen haben. Die Hochschule Fulda erfülle alle Voraussetzungen: Statt den erforderlichen 12 betreuten 15 forschungsstarke Professorinnen und Professoren die Promovenden. Sie hätten ihre Forschungsstärke nachgewiesen, indem sie  innerhalb von drei Jahren die erforderlichen Drittmittel von mindestens 150.000 Euro eingeworben und mindestens drei durch Experten geprüfte Publikationen in drei Jahren veröffentlicht haben. Zudem habe die Hochschule Fulda in ihrer Promotionsordnung Regeln festgelegt, die den Prinzipien des Wissenschaftsrats zur "guten Promotion" folgten und eine fortlaufende und kontinuierliche Qualitätssicherung gewährleisteten. Dazu gehörten z.B. die kollegiale Qualitätssicherung bei den Zulassungsverfahren, die frühzeitige statistische Erfassung der Promovierenden, der Abschluss von Betreuungsvereinbarungen oder die unabhängige Bewertung der Dissertation nach fachlichen, international gültigen Qualitätsmaßstäben.

Das Promotionsrecht für Fachhochschulen bleibt umstritten. Deutscher Hochschulverband und Universitätsleitungen hatten sich dagegen ausgesprochen und vor einer Nivellierung der Hochschularten gewarnt. Hessens Universitäten hatten stattdessen die Intensivierung der "kooperativen Promotion" für forschungsstarke FH-Kollegen angeregt (vgl. Newsletter 12/2015).
https://wissenschaft.hessen.de/presse/pressemitteilung/bundesweit-1-hochschule-fuer-angewandte-wissenschaften-erhaelt

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Künftig eine Open Access-Klausel für BMBF geförderte Projekte

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will Open Access als Standardmodell des wissenschaftlichen Publizierens in Deutschland etablieren. Die Ergebnisse von Forschung, die mit Steuergeld gefördert wurde, sollen für die Allgemeinheit unentgeltlich verfügbar werden. Das geht aus der Open Access-Strategie hervor, die am 20. September 2016 vorgestellt wurde.

Vorgesehen ist die Einführung einer Open Access-Klausel für alle durch das BMBF geförderten Projekte. Wissenschaftliche Artikel aus vom BMBF geförderten Projekten sollen entweder gleich unter einem Open Access-Modell publiziert oder nach Ablauf einer Embargofrist in einen geeigneten Dokumentenserver eingestellt werden können. Die Forscherinnen und Forscher sollen dabei frei in ihrer Wahl bleiben, ob und in welcher Zeitschrift sie veröffentlichen wollen.

Außerdem wird das BMBF die Länder, Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit einer Nationalen Kompetenz- und Vernetzungsstelle beim Ausbau ihrer Open Access-Aktivitäten unterstützen. Zusätzlich soll ein Wettbewerb innovative Ideen fördern, die helfen sollen, die neuen Publikationsformate an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu verankern.

Scharfe Kritik an der Open Access-Strategie des BMBF hat der Literaturwissenschaftler Professor Roland Reuß in der "FAZ" geäußert. Über die Souveränität eines wissenschaftlichen Autors, über den Ort seiner Publikation autonom zu entscheiden, dürfe nicht einfach hinweggegangen werden. 
https://www.bmbf.de/de/freier-zugang-schafft-mehr-wissen-3340.html

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/open-access-strategie-staatsautoritarismus-gross-geschrieben-14454601.html

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Neue Marktkonzentration und hohe Kosten durch Open Access?

Wenige Verlage prägen derzeit den Markt für Open Access-Zeitschriften in Deutschland. Das geht aus einer Analyse der Open Access-Kosten in Deutschland hervor, die Najko Jahn und Marco Tullney vorgelegt haben und deren Ergebnisse sie in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift "Forschung & Lehre" präsentieren.

Jahn und Tullney werteten erstmals Daten der Open APC Initiative aus, in der wissenschaftliche Einrichtungen ihre Ausgaben für kostenpflichtige Open Access-Artikel dokumentieren können. Demnach konzentrieren sich die Ausgaben für Publikationsgebühren auf zehn Verlage, in deren Journalen rund 92 Prozent aller Artikel erschienen. Nutznießer waren insbesondere naturwissenschaftlich orientierte Verlage, allen voran der Verlag Springer Nature, der 30 Prozent der finanzierten Artikel veröffentlichte. Zu den bevorzugten Publikationsorganen gehörten multidisziplinäre Großjournale wie PLOS ONE, in der jeder fünfte mit Publikationsgebühren unterstützte Artikel erschien.

Laut vorliegenden Daten wurden in den Jahren 2005 bis 2015 hierzulande von 30 Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen 7.417 Open Access-Artikel im Umfang von 9.627.537 Euro gefördert. Die durchschnittliche Publikationsgebühr, die Open Access-Zeitschriften für eine Veröffentlichung erhoben, betrug 1.423 Euro im Jahr 2015. Rund 94 Prozent aller Zahlungen bewegten sich unter der Preisgrenze von 2.000 Euro, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen ihres Förderprogramms "Open Access Publizieren" vorgibt. Allerdings konnten die Ausgaben pro Artikel zwischen 40 und 7.419 Euro schwanken.

Im internationalen Vergleich nahmen sich die in Deutschland für die Open Access-Publikation anfallenden Kosten vergleichsweise gering aus, da hierzulande vornehmlich Veröffentlichungen in reinen Open Access-Journalen gefördert werden. Bei hybriden Publikationsmodellen, bei denen einzelne Artikel in Abonnementzeitschriften frei zugänglich gemacht werden, lagen die Kosten durchschnittlich zuletzt über 2.000 Euro, so Jahn und Tullney.
http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/?p=22067

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Hochschulleitungen in Sorge um Finanzen, Personal und Autonomie

Deutschlands Hochschulrektoren und Präsidenten sehen eine Investitionslücke von 26 Milliarden Euro an ihren Einrichtungen. Mehr als 9.000 Euro pro Studierenden müssten aufgebracht werden, um Defizite bei Gebäuden, Lehrausstattung und technischer Infrastruktur zu beheben. Das geht aus dem aktuellen Hochschul-Barometer hervor, bei dem der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Heinz Nixdorf Stiftung jährlich von allen Rektoren und Präsidenten staatlicher und staatlich anerkannter Hochschulen in Deutschland wissen wollen, wie sie ihre momentane Lage und ihre Perspektiven einschätzen. Die Antworten werden dabei auf einer Bewertungsskala von -100 (negativster Wert) und +100 (positivster Wert) dokumentiert.

Unzufrieden zeigten sich die Hochschulleitungen mit der Personalausstattung. Bei dieser registrierten mehr als 40 Prozent Verschlechterungen in den letzten fünf Jahren. Zukünftige Verbesserungen sahen lediglich sechs Prozent in Sicht. Weitere Herausforderungen liegen laut Rektoren und Präsidenten in der Drittmittelfinanzierung. Die Einnahmen reichten nur selten aus, alle indirekten Projektkosten wie Verwaltung und Infrastrukturnutzung abzudecken. Mit Sorge beobachteten die Hochschulleiter zudem die Entwicklung der Hochschulautonomie. Zwar nähmen sie ihre Entscheidungsspielräume derzeit als noch ausreichend wahr, doch immer mehr befürchteten, dass die Entscheidungsspielräume ihrer Einrichtung in Zukunft enger werden.

Insgesamt hat sich die Stimmung der Hochschulleitungen wieder etwas eingetrübt. Der Gesamtindex des Hochschul-Barometers ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Punkte leicht gefallen (vgl. Newsletter 9/2015) und lag im Jahr 2015 bei 22,9. Mit +19,5 Punkten war die Stimmung dabei insbesondere an den Universitäten verhalten, die durch die Exzellenzinitiative gefördert werden.
https://www.stifterverband.org/pressemitteilungen/2016_10_12_hochschul-barometer

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Forschungsförderung von Bund und Ländern: Außeruniversitäre Einrichtungen profitieren überproportional

Bund und Länder haben nach Angaben der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz im Jahr 2014 mehr als 13 Milliarden Euro für die gemeinsame Förderung von Wissenschaft und Forschung bereitgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um fast 700 Millionen Euro bzw. 5,6 Prozent. Diese Mittel stammten zu zwei Dritteln vom Bund und zu einem Drittel von den Ländern.

Am stärksten profitierten die am Pakt für Forschung und Innovation beteiligten Wissenschaftsorganisationen, die zusammen rund 63 Prozent der gesamten Förderung erhielten: Die Helmholtz-Gemeinschaft bekam rund 2,8 Milliarden Euro, die Deutsche Forschungsgemeinschaft empfing rund 2,2 Milliarden Euro. Auf die Max-Planck-Gesellschaft entfielen rund 1,5 Milliarden Euro, auf die Leibniz-Gemeinschaft rund 1,1 Milliarden Euro. An die Fraunhofer-Gesellschaft gingen über 622 Millionen Euro. Größter Einzelposten war auch im Jahr 2014 der Hochschulpakt 2020, auf den mit über 3,3 Milliarden Euro fast 26 Prozent des Mittelvolumens entfielen.
http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2016-16.pdf

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256.400 Euro Drittmittel je Universitätsprofessor

Im Jahr 2014 warb ein Professor an deutschen Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften der Universitäten) im Durchschnitt Drittmittel in Höhe von 256.400 Euro ein. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren das 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr. In anderen Hochschularten waren die durchschnittlichen Drittmitteleinnahmen eines Professors niedriger: An den Fachhochschulen (ohne Verwaltungsfachhochschulen) betrugen sie 33.300 Euro (+ 9,8 Prozent gegenüber 2013), an den Kunsthochschulen 17.600 Euro (+ 0,9 Prozent). 

Von den fast 6,7 Milliarden Euro Drittmitteln, die von den Universitäten (einschließlich medizinische Einrichtungen) eingeworben wurden, entfielen ein Viertel auf die medizinischen Einrichtungen. Nach Fächergruppen betrachtet bezogen Universitätsprofessoren der Ingenieurwissenschaften die höchsten Drittmitteleinnahmen: Im Jahr 2013 erzielten sie jeweils durchschnittlich 641.800 Euro (+ 0,3 Prozent gegenüber 2013). An zweiter Stelle folgten die Universitätsprofessoren der Humanmedizin (ohne Gesundheitswissenschaften) mit Einnahmen in Höhe von 564.300 Euro (+ 2,5 Prozent). Mit 123.000 Euro (+ 5,3 Prozent) waren die Drittmitteleinnahmen je Universitätsprofessor in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften deutlich niedriger. In den Sprach- und Kulturwissenschaften warben die Professorinnen und Professoren durchschnittlich 120.200 Euro ein (+ 2,7 Prozent). 

Die meisten Drittmittel warben unter den Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften der Universitäten) im Jahr 2013 die Technische Hochschule Aachen (294 Millionen Euro), die Technische Universität München (236 Millionen Euro) und die Technische Universität Dresden (195 Millionen Euro) ein. Die höchsten Drittmitteleinnahmen je Professor erzielten die Technische Hochschule Aachen (882.200 Euro) und die Technische Universität München (636.400 Euro). Aber auch kleinere Hochschulen wie die Technische Universität Bergakademie Freiberg (716.900 Euro) belegten vordere Ränge.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/09/PD16_348_213.html

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Exzellenzstrategie: Ausschreibungen der Förderlinien

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat (WR) haben die Antragsvoraussetzungen, die Förderkriterien und den zeitlichen Ablauf für die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern (vgl. Newsletter 6/2016) veröffentlicht, auf die sich ein Expertengremium aus 39 Wissenschaftlern verständigt haben.

Im künftigen Wettbewerb können die Universitäten nun als erstes bis zum 3. April 2017 Antragsskizzen für Exzellenzcluster einreichen. Diese werden von international besetzten Panels begutachtet, bevor das Expertengremium Ende September 2017 darüber entscheidet, welche Skizzen als Vollanträge in die Endausscheidung über die Exzellenzcluster gelangen. Die Entscheidung, welche bis zu 50 Vorhaben mit einem Umfang von je drei bis zehn Millionen Euro jährlich gefördert werden, erfolgt im September 2018. Anschließend geht das Verfahren in die nächste Phase: Universitäten oder Universitätsverbünde, die mindestens zwei bzw. drei Exzellenzcluster vorweisen, können im Dezember 2018 Anträge für die Förderlinie Exzellenzuniversitäten abgeben. Über diese soll nach erfolgten Begutachtungen im Juli 2019 entschieden werden.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2016/pressemitteilung_nr_44/index.html

http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=1350

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Frauenanteil steigt langsam

In Leitungspositionen des Wissenschaftssystems bleiben Frauen weiterhin unterrepräsentiert. Das geht aus der "20. Fortschreibung des Datenmaterials (2014/2015) zu Frauen in Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen" hervor, die die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) veröffentlicht hat.   

Demnach sind weiterhin vier von fünf Professuren mit Männern besetzt. Dabei sei der Frauenanteil in den vergangenen 20 Jahren stark gestiegen: Bei den Promotionen waren es 1995 31,5 Prozent, inzwischen sind es 45,5 Prozent, die Zahl der Habilitandinnen stieg von 13,8 auf 27,8 Prozent, die der Professorinnen von 8,2 auf 22 Prozent. Bei den Professuren sinke der Frauenanteil jedoch, je höher die Besoldungsgruppe werde: Der Frauenanteil auf W1-Professuren liegt inzwischen bei 40 Prozent, auf C3/W2-Stellen bei 23,4 Prozent und auf C4/W3-Professuren bei 17,9 Prozent.  

Bei den außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist laut GWK der Frauenanteil in Führungspositionen von 1996 bis 2015 von 2,6 auf 16,7 Prozent gestiegen. Führend sei die Max-Planck-Gesellschaft mit 22,4 Prozent, gefolgt von der Leibniz-Gemeinschaft mit 20,5 Prozent und der Helmholtz-Gemeinschaft mit 17,6 Prozent. Weit abgeschlagen rangiere die Fraunhofer-Gesellschaft, bei der nur fünf Prozent der Leitungsposten von Frauen bekleidet werden.
http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2016-17.pdf

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196.200 Promovierende

Im Wintersemester 2014/2015 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 196.200 Promovierende von Professorinnen und Professoren an deutschen Hochschulen betreut. Knapp die Hälfte aller Promovierenden strebte eine Promotion in der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften (59.700 bzw. 30 Prozent) oder Ingenieurwissenschaften (36.700 bzw. 19 Prozent) an. 

Von den Promovierenden im Wintersemester 2014/2015 waren 87.000 Frauen (44 Prozent) und 109.200 Männer (56 Prozent). Der Anteil der ausländischen Promovierenden lag bei 15 Prozent (28.700 Personen). Rund 111.400 Promovierende (57 Prozent) waren an der Hochschule eingeschrieben, an der sie ihre Promotion verfolgten.

Befragungen zu den Promovierenden wurden von den Statistikern bereits für das Wintersemester 2010/2011 durchgeführt. Die damals hochgerechnete Gesamtzahl von 200.400 Promovierenden (vgl. Newsletter 5/2012) wurde inzwischen auf 182.800 korrigiert. Die Gesamtzahl der Promovierenden zwischen den Wintersemestern 2010/2011 und 2014/2015 ist laut Statistikern um sieben Prozent gestiegen.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/09/PD16_331_213.html

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Quelle: istockphoto.com

So viele Hochschulabsolventen wie noch nie

Im Wintersemester 2014/2015 und Sommersemester 2015 erwarben rund 481.600 Absolventinnen und Absolventen einen Abschluss an deutschen Hochschulen. Gegenüber dem Prüfungsjahr 2014 nahm die Zahl der Absolventen um fünf Prozent zu und erreichte damit einen neuen Höchststand. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, war im Jahr 2015 der Bachelorabschluss mit einem Anteil von rund 51 Prozent am häufigsten. Knapp jeder vierte Hochschulabschluss war ein Master. 

Rund neun Prozent der Abschlüsse machten Lehramtsprüfungen aus und acht Prozent der Absolventinnen und Absolventen schlossen erfolgreich mit einem traditionellen universitären Abschluss (Diplom, Magister) ab. Sechs Prozent erwarben eine Promotion und zwei Prozent erreichten einen Fachhochschulabschluss.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/09/PD16_352_213.html

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Neuer Anlauf bei der Studienplatzvergabe

Von der Öffentlichkeit bislang unbemerkt, haben die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer im März 2016 einen neuen Staatsvertrag für die Stiftung "hochschulstart.de" beschlossen. Das berichtet das "DSW-Journal" des Deutschen Studentenwerks (DSW) in seiner aktuellen Ausgabe. Ziel des Vorhabens sei es, künftig möglichst alle Studienplätze mit Numerus clausus (NC) über das webbasierte "Dialogorientierte Serviceverfahren" (DoSV) zu vergeben. Dieses kommt bislang nur schleppend voran (vgl. zuletzt Newsletter 1/2016). Wie der Wissenschaftsjournalist Jan-Martin Wiarda in seinem Blog berichtet, nehmen von ca. 4.000 örtlich zulassungsbeschränkten Studienangeboten momentan lediglich 19 Prozent am DoSV teil, obwohl bis zum Wintersemester 2018/19 eine flächendeckende Nutzung des Verteilungsverfahrens angestrebt wird.

Mit der Ausweitung des Online-Vergabesystems auf Mangelfächer wie Human-, Zahn- und Tiermedizin sowie Pharmazie hoffen die Länder nunmehr, die Hochschulen zu einer stärkeren Beteiligung bewegen zu können. Lediglich in den sechs Ländern Berlin, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen sind inzwischen alle Hochschulen mit NC-Fächern an das DoSV angebunden. 

Mehrfachzulassungen zu vermeiden und Nachrückverfahren auszuschließen, gelingt trotz des DoSV nach wie vor zu selten. Von 252.000 Bachelor-Studienlätzen mit örtlichem NC blieben im Wintersemester 2015/16 mehr als 11.500 unbesetzt (vgl. Newsletter 7/2016).

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Neun deutsche Universitäten unter den besten 100 weltweit

Neun deutsche Universitäten haben sich in den Top 100 des aktuellen "World University Ranking" des britischen Magazins "Times Higher Education" (THE) platziert. Insgesamt schafften es nach dem Ranking sogar 41 deutsche Universitäten unter die besten 600 Hochschulen der Welt.

Beste deutsche Universität war die LMU München auf Rang 30, unter die ersten hundert gelangten zudem die Universität Heidelberg (43), die TU München (46), die HU Berlin (57), die FU Berlin (75), die RWTH Aachen (78), die TU Berlin (82) sowie die Universitäten Tübingen (89) und Freiburg (95).

Zum ersten Mal in seiner nunmehr zwölfjährigen Geschichte wird das Ranking von der Universität Oxford angeführt und damit von keiner US-Hochschule. Sie verwies das California Institute of Technology, Stanford und Cambridge auf die nachfolgenden Plätze.

Während deutsche Universitäten nach dem Ranking vergleichsweise gut abschneiden, verlieren europäische Länder wie Frankreich, Spanien oder Italien an Boden. Global sehen die Macher des Rankings vor allem Asiens Hochschulen auf dem Vormarsch.

Das "THE World University Ranking" fragt Wissenschaftler weltweit nach der Reputation der Universitäten. Es basiert auf den fünf Säulen Lehre, Internationales, Drittmittel, Forschung und Zitationen. Für die aktuelle Ausgabe des Rankings wurden 980 Universitäten aus 79 Ländern untersucht.
https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings

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Verbesserungsbedarf bei Pflichtpraktika im Studium

Mehr und längere Praktika im Studium führen nicht automatisch dazu, dass  Hochschulabsolventinnen und -absolventen besser auf den Arbeitsmarkt vorbereitet sind. Zu diesem Schluss kommt ein Fachgutachten, das Forscher der Universitäten Potsdam und Oldenburg im Auftrag der Hochschulrektorenkonferenz erstellt haben. Entscheidend bleibt stattdessen eine bessere Betreuung und Reflexion der Praktika. Bei der Theorie-Praxis-Verzahnung und systematischen Einbindung hapere es jedoch insbesondere an den Universitäten, so die Gutachter. Vielerorts würden Lernchancen vertan, weil Praktika als "ein bloßes Anhängsel des Studiums" betrachtet würden.

Von qualitätsvollen Praktika könnten dagegen alle Seiten profitieren: Die Studierenden lernten durch Praktika die berufliche Praxis kennen und brächten akademisches Wissen und aktuelle Forschungsbefunde in den Betrieb. Gleichzeitig könnten sich Arbeitgeber durch Praktika Fachkräfte sichern. Auch die Hochschulen profitierten durch die (Aus-)Bildung wissenschaftlich qualifizierter Absolventen für den Arbeitsmarkt und erhielten durch die Praktika Anregungen für Forschung und Lehre.

Die Gutachter empfehlen den Hochschulen, klare inhaltliche, formale und strukturelle Vorgaben für Praktika zu entwickeln. So sollten sie die Dauer, Bewertung und Arbeitsbelastung für Studierende definieren und Ansprechpartner benennen, die Studierende vor, während und nach dem Praktikum beratend begleiten. Unternehmen werden dazu aufgefordert, ausreichend gute Praktikumsplätze mit herausfordernden Tätigkeiten zur Verfügung zu stellen.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/praktika-im-studium-gutachten-fordert-bessere-betreuung-und-einbindung-4021/

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Lieber Erziehungswissenschaftlerin als Ingenieurin

Frauen entscheiden sich in Deutschland noch immer deutlich seltener für ein naturwissenschaftlich-technisches Studium als Männer. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren Anfängerinnen in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften, Fertigung und Bauwesen mit Anteilen von 21 Prozent unterrepräsentiert. Brandenburg verfügte mit drei von zehn Anfängern in Ingenieurwissenschaften, Fertigung und Bauwesen im Ländervergleich über den höchsten Frauenanteil im technischen Bereich. Das Saarland hatte im Jahr 2014 mit einem Anteil von 15 Prozent die niedrigste Frauenquote in den Ingenieurwissenschaften. In der Fächergruppe Bio- und Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik lag der Frauenanteil im bundesweiten Schnitt bei 36 Prozent. Spitzenreiter waren Brandenburg und Sachsen-Anhalt mit einem Anteil von jeweils 41 Prozent und damit zehn Prozentpunkte mehr als das Schlusslicht Saarland (31 Prozent). Im Gegensatz dazu waren in Deutschland die Anteile der Anfängerinnen in den Bereichen Erziehungswissenschaften (74 Prozent), Gesundheit und Soziales (72 Prozent) sowie Geisteswissenschaften und Kunst (68 Prozent) besonders hoch. Ausgeglichen stellte sich dagegen das Geschlechterverhältnis in den Fächergruppen Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften dar. 
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/09/PD16_328_217.html

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Vorstoß für Studienbeiträge von Nicht-EU-Ausländern

Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer schlägt die Einführung von Studienbeiträgen für Ausländer vor. "Diskutiert wird in den Haushaltsberatungen die Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer, die zum Studieren nach Deutschland kommen", bestätigte ein Ministeriumssprecher Presseberichten zufolge. Zuerst hatten "Mannheimer Morgen", "Heilbronner Stimme" und "Südwest Presse" über den Vorstoß berichtet. Demnach sollen Menschen ohne deutschen Pass, die bereits hier leben, ausgenommen werden. Baden-Württemberg hatte die allgemeinen Studienbeiträge unter der grün-roten Vorgängerregierung abgeschafft. Der "Südwest Presse" zufolge sollen sie nach den Plänen bei 1.500 Euro pro Semester liegen.

Den Berichten zufolge plädiert Bauer auch dafür, bei einem Zweitstudium Beiträge zu erheben. Laut "Südwest Presse" sollen diese sich auf 650 Euro pro Semester belaufen. Die Ministerin will durch die zusätzlichen Einnahmen die von ihr für den Landeshaushalt 2017 geforderten Einsparungen kompensieren.

Ihre Pläne zur Einführung von Studienbeiträgen für Nicht-EU-Bürger hat Theresia Bauer am 10. Oktober 2016 im Gespräch mit dem "Deutschlandfunk" erläutert. Nachhörbar ist das Interview unter:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/10/10/studiengebuehren_fuer_nicht_eu_buerger_theresia_bauer_dlf_20161010_1437_d7d6a275.mp3

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Universität und Stiftung wehren sich gegen Kritik

Die Boehringer-Ingelheim-Stiftung und die Universität Mainz haben sich gegenüber Kritik an einer rechtswidrigen Gestaltung ihrer Zusammenarbeit verwahrt. Auch der Deutsche Hochschulverband hatte bemängelt, dass sich die Stiftung in den Kooperationsvereinbarungen mit der Universität Mainz eine Zustimmungspflicht bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen und ein faktisches Vetorecht bei Berufungsvereinbarungen vorbehalten hatte (vgl. Newsletter 7/2016).

Stiftung und Universität bedauerten in einer gemeinsamen Erklärung nun, dass ihre Kooperation "Gegenstand öffentlicher Debatten geworden ist und zu Verunsicherung geführt hat". Ziel sei ausschließlich "die gemeinnützige Förderung der biologischen Grundlagenforschung" an der Universität Mainz. Keinesfalls gehe es um "anwendungsorientierte Forschung im Geschäftsbereich eines Unternehmens".

Der Präsident der Universität Mainz, Professor Georg Krausch, hatte Presseberichten zufolge angekündigt, die Kooperationsvereinbarungen in Abstimmung mit der Boehringer-Ingelheim-Stiftung überarbeiten zu wollen, weil es bei der Vertragsgestaltung grundlegende Fehler gegeben habe. Demgegenüber hält das rheinland-pfälzische Wissenschaftsministerium daran fest, dass es weder Rechtsverstöße noch Handlungsbedarf bei den Kooperationsvereinbarungen gebe. Ob das Vertragswerk mit der Boehringer-Ingelheim-Stiftung vor diesem Hintergrund geändert wird, ist derzeit unklar.

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Auszeichnung als "Recyclingpapierfreundlichste Hochschule 2016"

Die Universität Tübingen ist am 11. Oktober 2016 im Bundesumweltministerium als "Recyclingpapierfreundlichste Hochschule 2016" für die ausschließliche Verwendung von Papier mit dem "Blauen Engel" ausgezeichnet worden. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen und die Universität Osnabrück.

Der Papieratlas wird bereits im neunten Jahr von der Initiative Pro Recyclingpapier in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt, dem Deutschen Städtetag sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund durchgeführt. Erstmals wurde der Papieratlas nunmehr in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hochschulverband auf den Hochschulsektor mit einem eigenen Wettbewerb ausgeweitet. Universitäten und Fachhochschulen mit über 5.000 Studierenden wurden eingeladen, ihren Papierverbrauch transparent zu machen. Insgesamt haben sich 36 Hochschulen aus 13 Bundesländern beteiligt. Die durchschnittliche Recyclingpapierquote liegt hier bei 57,65 Prozent.

Papier mit dem Blauen Engel spart in der Produktion gegenüber Frischfaserpapier bis zu 60 Prozent Energie, bis zu 70 Prozent Wasser und verursacht weniger klimaschädliches CO2. Das Umweltzeichen "Blauer Engel" garantiert zudem die Erfüllung höchster Qualitätsanforderungen in Bezug auf Druck- und Laufeigenschaften sowie Archivierbarkeit des Papiers.
papieratlas.de/staedte-siegen-und-duesseldorf-sowie-uni-tuebingen-fuer-vorbildhafte-nutzung-von-recyclingpapier-ausgezeichnet/

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Karriere


Quelle: istockphoto.com

Weniger junge Wissenschaftler wollen an die Hochschule

Nur noch 45 Prozent der Jungwissenschaftler an deutschen Universitäten streben eine Dauerkarriere in der Wissenschaft an. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung, über die die "Zeit" exklusiv berichtet hat.

2012 bejahten noch 53 Prozent die Frage nach der Karriere in der Hochschulwelt, damals konnte sich nur eine Minderheit eine Zukunft in der Wirtschaft vorstellen. Befragt wurde eine Stichprobe von 3.396 wissenschaftlichen Mitarbeitern an 23 systematisch ausgewählten Hochschulen in ganz Deutschland.

Dabei sind die Diskrepanzen zwischen den Fächern gewaltig: Ausgerechnet in den Geisteswissenschaften, wo die Chancen auf eine Professur besonders schlecht stehen, wollen 73 Prozent der Befragten dauerhaft in der Wissenschaft bleiben - nur 27 Prozent wollen in die freie Wirtschaft gehen. Direkt nach dem Masterabschluss konnten sich noch 38 Prozent der Befragten eine Karriere in einem Unternehmen vorstellen.

Laut Studie reagieren die Universitätsleitungen mittlerweile auf die Konkurrenz aus der Wirtschaft: 93 Prozent von ihnen gaben an, dass die akademische Personalentwicklung eine hohe Priorität genieße. Den Anteil der Dauerstellen wollen sie spürbar erhöhen.

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Zustimmung für Vorstoß der SPD-Bundestagsfraktion

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der September-Ausgabe gefragt, ob sie die Forderung der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag unterstützten, die Verbesserung der Grundfinanzierung der Hochschulen durch den Bund an Vorgaben für die Länder zu binden. 82,6 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 17,4 Prozent mit Nein.

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Ja zur Open Access-Pflicht bei BMBF-Förderung?

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will in der eigenen Projektförderung Wissenschaftler zur Open Access-Publikation verpflichten. Halten Sie das für richtig?

Zur Abstimmung: 
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


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Neue Rahmenverträge zur Vergütung urheberrechtlicher Ansprüche

Die Kultusministerkonferenz (KMK), der Bund und die Verwertungsgesellschaft WORT (VG WORT) haben sich auf einen Rahmenvertrag für die Abgeltung urheberrechtlicher Ansprüche für das öffentliche Zugänglichmachen von Schriftwerken für Lehre und Forschung verständigt. Bislang erfolgte diese durch Pauschalzahlungen der Länder an die VG WORT, die jedoch vor dem Bundesgerichtshof erwirkt hatte, dass jede einzelne Seite eines Vorlesungsskripts gemeldet und abgerechnet werden muss (vgl. Newsletter 12/2015). Stellen Dozenten geschützte Schriften etwa in Semesterapparaten bereit, müssen sie diese ab dem 1. Januar 2017 einzeln auf einer Eingabeseite der VG Wort vermerken. Die Hochschulen rechnen anschließend mit der VG Wort ab. 

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) kritisierte das vereinbarte Verfahren als zu aufwändig, um flächendeckend umgesetzt zu werden. Es stehe zu befürchten, "dass die digitale Lehre an den Hochschulen durch die geänderten Rahmenbedingungen stark beeinträchtigt wird", erklärte HRK-Präsident Professor Horst Hippler.

KMK, VG WORT und Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst haben zugleich einen Rahmenvertrag zur Vergütung von urhebberrechtlichen Ansprüchen für die Zugänglichmachung von Werken an elektronischen Leseplätzen in öffentlichen Bibliotheken, Museen und Archiven an die jüngste Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. Newsletter 5/2015) angepasst. Demnach dürfen Werke an elektronischen Leseplätzen in der Weise bereitgestellt werden, dass sie nicht nur gelesen, sondern auch ausgedruckt und abgespeichert werden können. Die im Wesentlichen vollständige Vervielfältigung von Büchern oder Zeitschriften ist unzulässig, soweit es sich nicht um seit mindestens zwei Jahren vergriffene Werke handelt.
https://www.kmk.org/presse/pressearchiv/mitteilung/intranetnutzung-neuer-rahmenvertrag-fuer-die-verwendung-von-schriftwerken-fuer-lehre-und-forschung-an-hochschulen.html


https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-fordert-praktikable-rechtliche-regelungen-fuer-digitale-lehrmaterialien-4034/

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Neuer AhD-Newsletter  

Die Arbeitsgemeinschaft höherer Dienst (AhD), zu dessen Mitgliedern der Deutsche Hochschulverband gehört, hat einen neuen Newsletter veröffentlicht. Er enthält vor allem Nachrichten zu aktuellen dienstrechtlichen, tarifrechtlichen und beamtenrechtlichen Entwicklungen in Bund und Ländern sowie zu neueren Gerichtsentscheidungen auf diesen Gebieten. 

Zum aktuellen AhD-Newsletter:
http://www.hoehererdienst.de/news/Newsletter_4_2016.pdf

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Personalia


Nobelpreise 2016

Die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften hat die diesjährigen Nobelpreisträger bekanntgegeben, die am 10. Dezember 2016 in Stockholm geehrt werden. Jeder Nobelpreis ist mit acht Millionen schwedischen Kronen (ca. 830.000 Euro) dotiert.    

Das Komitee vergab den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin an Professor Yoshinori Ohsumi von der Universität Tokio für seine Entdeckungen zum Autophagie-Mechanismus, mit dem Zellen eigene Bestandteile abbauen und wiederverwerten.

Den diesjährigen Physik-Nobelpreis teilen sich Professor David Thouless von der Universität Washington in Seattle, Professor Duncan Haldane von der Universität Princeton und Professor Michael Kosterlitz von der Universität Browne in Providence. Die drei gebürtigen Briten wurden für ihre theoretischen Arbeiten zum Zustand von Materie ausgezeichnet.

Der Nobelpreis für Chemie geht an Professor Jean-Pierre Sauvage von der Universität Straßburg, den gebürtigen Briten Professor James Fraser Stoddart von der Northwestern Universiy in Evanston und Professor Bernard Feringa von der Universität Groningen für die Entwicklung von molekularen Maschinen.

Den diesjährigen Nobelpreis für Ökonomie erhalten Professor Oliver Hart von der Universität Harvard und der Finne Professor Bengt Holmström, der am Massachusetts Institute of Technology forscht und lehrt. Sie wurden für ihre Forschungen zu Vertragstheorien bedacht.

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Foto: uni-stuttgart.de

Neuer Präsident I

Professor Dieter Spath wird ab 8. Februar 2017 Präsident von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Der Arbeitswissenschaftler folgt auf Professor Reinhard Hüttl, der nach acht Jahren das Amt satzungsgemäß weiterreicht.

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Foto: ebs.edu

Neuer Präsident II

Die EBS Universität für Wirtschaft und Recht hat eine neue Führung. Der Senat wählte am 20. September 2016 den Dekan der EBS Law School, Professor Markus Ogorek, zum neuen Präsidenten.

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Foto: Philip Benjamin/NCT Dresden

Neuer Vorstandsvorsitzender

Das Kuratorium des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hat Professor Michael Baumann als Vorstandsvorsitzenden und Wissenschaftlichen Stiftungsvorstand des DKFZ in Heidelberg gewählt. Der Direktor der Strahlentherapie am Universitätsklinikum Dresden wird zum 1. November 2016 ans DKFZ wechseln, das er gemeinsam mit Professor Josef Puchta, dem Kaufmännischen Vorstand, leiten wird.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare im November 2016

Wissenschaftszeitvertragsgesetz und TV-L
Bonn, Donnerstag, 3. November 2016, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/624.html

Potentiale nutzen! - Individuelles Bewerbungstraining mit Video für Natur- und Ingenieurwissenschaftlerinnen und MedizinerinnenDüsseldorf, Donnerstag/Freitag, 3./4. November 20161. Seminartag 9:30-18:00 Uhr, 2. Seminartag 9:00-16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/648.html

Karriere und Berufung
Berlin, Dienstag, 8. November 2016, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/638.html

Ausgründungen
Bonn, Dienstag, 8. November 2016, 10:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/909.html

Nebentätigkeitsrecht
Bonn, Montag, 14. November 2016, 11:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/643.html

Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur
Mannheim, Donnerstag, 17. November 2016, 11:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/803.html

Professioneller Stimmgebrauch an der Hochschule
Berlin, Freitag, 18. November 2016, 11:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/747.html

Fundraising für Hochschulen
Mannheim, Donnerstag, 24. November 2016, 10:00-17:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/633.html

Forschungsförderung strategisch nutzen
Bonn, Freitag, 25. November 2016, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/646.html

Erfolgsgarant Netzwerk
Mannheim, Dienstag, 29. November 2016, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1337.html

Die neue Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


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2030: Die Welt von morgen aus der Sicht der Wissenschaft - DHV-Symposium 2016 am 2. November 2016 im Wissenschaftszentrum Bonn
Wissenschaft ist die Suche nach Wahrheit und Erkenntnis. Bei der Lösung zentraler Herausforderungen der Menschheit kommt ihr eine Schlüsselrolle zu. Schlagworte wie Klimawandel, Energieversorgung, Elektromobilität, Globalisierung, demographischer Wandel, medizinischer oder technischer Fortschritt machen deutlich: Überall werden entscheidende Impulse von der Wissenschaft erwartet. Von ihr werden die Durchbrüche erhofft, die die Welt verändern, verbessern und ihr Überleben sichern sollen.
Wohin führt uns die Wissenschaft? Wie sieht die Welt von morgen aus ihrer Sicht aus? Wie werden wir 2030 leben? Welche Durchbrüche stehen bevor oder können erhofft werden? Wo liegen die Forschungsfelder der Zukunft? Was kann die Wissenschaft zur Bewältigung der Menschheitsprobleme beitragen? Und wie sollten Politik und Gesellschaft mit ihren Empfehlungen umgehen?
Diesen Fragestellungen will der Deutsche Hochschulverband (DHV) im Rahmen einer interdisziplinären Fachtagung am 2. November 2016 im Wissenschaftszentrum Bonn nachgehen. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Biol. Claudia Schweigele, Tel.: 0228/902-6668, E-Mail: schweigele@hochschulverband.de. Anmelden können Sie sich online unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fachtagungen.html

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Internationale Konferenz: "Exploring Difference: Wege zur Professur - Career Paths in Higher Education"

Montag, 7. November 2016, 10-18 Uhr, Botschaft von Kanada, Leipziger Platz 17, 10117 Berlin

Die 13. Konferenz der Reihe "International Dialogue on Education" (ID-E Berlin) diskutiert und vergleicht akademische Karrierewege in verschiedenen Hochschulsystemen und befragt dazu ExpertInnen aus den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich und Deutschland (öffentlich/mit Einladung, Englisch und Deutsch). Organisation: ID-E Berlin-Konsortium (British Council, DAAD, Fulbright-Kommission, Botschaft von Kanada, Freie Universität Berlin), Stifterverband.

Anmeldung und weitere Informationen unter:
www.id-e-berlin.de

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Publikationen


Markus Meißner: Entstehung und Entwicklung des Hochschulbefristungsrechts

Im März 2016 wurde das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) novelliert. Das vorrangige Ziel der Gesetzesänderung besteht darin, die große Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse an Wissenschaftseinrichtungen, darunter viele mit einer Laufzeit von unter einem Jahr, zu begrenzen.

Die vorliegende Arbeit bietet erstmalig in konzentrierter Form einen Gesamtüberblick über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Hochschulbefristungsrechts. Die Entwicklung nach der Entstehung des Hochschulbefristungsrechts unterteilt sich dabei in bisher drei wesentliche Schritte: die Umstellung des Befristungssystems mit dem 5. HRGÄndG beziehungsweise der Reparaturnovelle, die Verlagerung der Hochschulbefristungsregelungen in das WissZeitVG sowie die jüngste Novellierung des WissZeitVG. Zudem werden aus der Historie Erkenntnisse für das Verständnis der Hochschulbefristungsregelungen sowie für Verbesserungsvorschläge gewonnen.

Band 19 der Reihe: Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsrecht, 216 Seiten, 26 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 23 Euro) inkl. Porto Inland, ISBN: 978-3-944941-04-2

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Hochschullehrerverzeichnis 2016

(Uf.) Das neue Hochschullehrerverzeichnis ist erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 209,40 Euro (im Vergleich zum Ladenpreis von 359 Euro) inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten. Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da Sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten (über 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler) finden können.

Bestellungen bitte an:

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn oder per E-Mail: dhv@hochschulverband.de

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband beim De Gruyter Verlag direkt bestellen, per E-Mail unter: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Bestellungen bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: Islam

Mit Beiträgen von Gudrun Krämer, Mouhanad Khorchide, Mathias Rohe, Susanne Schröter und Jochen Oltmer

Weitere Beiträge:

Dirk Böhmann: Vertretung als Schaden
Risiken für Chefärzte bei der Delegation ärztlicher Behandlungen

Roland Kaehlbrandt: Da geht noch was
Sprachwandel in bewegter Gesellschaft

Wiltrud Christine Radau: Hochschulgesetzliche Regelungen zur Professur­ausstattung
Ein Länderüberblick

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker


DHV-Kampagne "30.000 bis 2017"

(Wi.) Nach Start der DHV-Kampagne "30.000 bis 2017" im Jahr 2015 mit dem Ziel, 2017 das 30.000ste DHV-Mitglied zu begrüßen, wurde die Kampagne vor einigen Tagen erfolgreich beendet. Der DHV hat offiziell sein 30.000stes Mitglied aufgenommen (vgl. Hochschulpolitik).

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Mitgliedsbeiträge im Deutschen Hochschulverband ab 2017

(Wi.) Nach Maßgabe der Entscheidung des 66. DHV-Tages 2016 in Berlin erhöhen sich die Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2017 um 1,6 Prozent.

Je nach dienstrechtlicher Stellung belaufen sich die Mitgliedsbeiträge ab 2017 zwischen 112 Euro und 209 Euro im Jahr. Die einzelnen Beiträge lassen sich auf der Homepage des DHV unter http://www.hochschulverband.de/cms1/mitgliedschaft.html abrufen.

Alle Mitglieder werden gebeten, beitragswirksame Änderungen der dienstrechtlichen Stellung der Geschäftsstelle rechtzeitig mitzuteilen, da nach der Satzung des Deutschen Hochschulverbandes eine Rückzahlung zuviel gezahlter Beiträge ausgeschlossen ist, wenn die Überzahlung auf eine fehlende Anzeige zurückzuführen ist. Die Mitgliedsdaten umfassen erst seit einigen Jahren die Geburtsdaten. Zudem gibt es nach Maßgabe der individuellen Entscheidung bei der Emeritierung/Pensionierung/Verrentung einen zeitlichen Spielraum von mehreren Jahren. Deshalb ist die Geschäftsstelle auf diese Mitteilung angewiesen. Eine rückwirkende Erstattung ist aus Haushalts- und Satzungsgründen nicht möglich.

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Vermischtes


Ig-Nobelpreise

Am 22. September 2016 sind die 26. Ig-Nobelpreise an der Universität Harvard vergeben worden. Ausgezeichnet wurden skurrile wissenschaftliche Arbeiten, die "Menschen erst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen". Unter den zehn Preisträgern befand sich auch ein Forscherteam um Professor Christoph Helmchen von der Universität Lübeck. Es wurde in der Kategorie Medizin für die Entdeckung geehrt, dass ein Hautjucken auf einer Seite des Körpers auch gelindert werden kann, indem man sich vor einen Spiegel stellt und die nicht betroffene Seite kratzt. Der Ig-Nobelpreis für Psychologie ging ebenfalls zum Teil nach Deutschland. Ausgezeichnet wurden Forscher um Evelyne Debey von der Universität in Gent - darunter auch Kristina Suchotzki von der Universität Würzburg - für eine Studie, in der 1.000 Lügner befragt wurden, wie oft sie lügen, und in der zu entscheiden war, ob man ihren Antworten glauben kann.

Der Preis, der seit 1991 vom Magazin Annals of Improbable Research in mehreren Kategorien vergeben wird, gilt als satirisches Gegenstück zu den höchsten aller wissenschaftlichen Ehren und ist ein Wortspiel: "Ignoble" heißt eigentlich unwürdig oder schmachvoll. Schämen muss sich jedoch zumeist niemand: Die Auszeichnungen nehmen "richtige" Nobelpreisträger vor stets ausverkauftem Haus vor.

Einen besonderen ironischen Seitenhieb auf aktuelle Ereignisse verkniff sich die Jury in diesem Jahr allerdings nicht. In der Kategorie Chemie wurde in absentia der Automobilhersteller Volkswagen prämiert: für "die Lösung des Problems des übermäßigen Ausstoßes von Autoabgasen, indem automatisch elektromechanisch weniger Abgase produziert werden, wenn die Autos getestet werden".
http://www.improbable.com/ig/winners/#ig2016

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Sixt

(Uf.) Sixt Sonderkonditionen

Zusätzlich zu den mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) seit 2010 bestehenden vergünstigten Mietwagenkonditionen mit der Sixt GmbH & Co. Autovermietung KG besteht die Möglichkeit, eine Sixt Corporate Card Plus zu erwerben. Diese Karte ermöglicht sowohl die Anmietung von Fahrzeugen zu den vergünstigten Tarifen also auch die Bezahlung sämtlicher Tankvorgänge an einer der 3.500 Routex Akzeptanzstellen in Deutschland. Die Bezahlung erfolgt über die Karte und PIN Nummer mit einer Transaktionsgebühr von 0,49 Euro (netto) pro Betankung. Die Karte wird kostenlos bereitgestellt. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Hotline-Nr. 01806 222 925.

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DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) AcademiaNet: Exzellente Wissenschaftlerinnen im Blick

Sie möchten einen Lehrstuhl oder ein wissenschaftliches Gremium besetzen oder suchen eine Expertin Ihres Fachgebiets? Auf der Online-Plattform AcademiaNet werden Sie sicher fündig: Die von der Robert Bosch Stiftung und Spektrum der Wissenschaft betriebene Datenbank versammelt über 2.100 Profile exzellenter Wissenschaftlerinnen aus einer Vielzahl von Disziplinen und Fachgebieten aus ganz Europa. Alle gelisteten Wissenschaftlerinnen wurden von Europas größten Wissenschaftsorganisationen nach engen Exzellenzkriterien ausgewählt und stehen für hervorragende wissenschaftliche Qualifikation und größtmögliche Expertise ihres Fachgebiets. AcademiaNet hilft Ihnen bei der Recherche nach geeigneten Kandidatinnen für einflussreiche wissenschaftliche Positionen und erleichtert Ihnen die Besetzung von Führungspositionen und Gremien mit Wissenschaftlerinnen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.academia-net.de/projekt/
oder in dieser Broschüre:
http://www.academia-net.de/sixcms/media.php/1295/AcademiaNet_DE_web.pdf
Gerne schicken wir Ihnen bei Bedarf auch einen Flyer zur Auslage an Ihrer Institution zu.

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DHV und Dorint Hotels & Resorts

(Gü.) Neuestes Mitglied der Dorint Hotels & Resorts: Dorint am Dom Erfurt
Rendezvous zwischen Klassik und Moderne

Unweit des weltbekannten Erfurter Doms und der mittelalterlich geprägten Altstadt gelegen, erwartet Sie das Dorint Hotel am Dom Erfurt (https://hotel-erfurt.dorint.com/de/). Dank bester Lage sind die Sehenswürdigkeiten der thüringischen Landeshauptstadt schnell erreicht. Wo einst Martin Luther studierte, gehen Sie nun auf Erkundungstour und lassen sich danach in unserem First Class Haus verwöhnen. 160 modern ausgestatteten Zimmern und Suiten schaffen ein Ambiente, in dem Sie sich wie zuhause fühlen.

Die sieben tageslichtdurchfluteten Veranstaltungsräume befinden sich alle auf einer Ebene und verfügen über eine hochwertige Ausstattung. Kreative Kaffeepausen, außergewöhnliche Rahmenprogramme und die individuelle Beratung durch den Dorint Meeting Service runden unser Angebot ab. Das flexible Raumkonzept ermöglicht die Durchführung von Veranstaltungen mit bis zu 330 Personen. Dabei stehen Ihnen drei Räume mit je 55m², 1 Raum mit 42 m² sowie drei Salons (mit 183 m², 112 m² und 110 m², miteinander kombinierbar) zur Verfügung.

Das Dorint am Dom Erfurt ist zertifiziert als: "Certified Business Hotel"  und  "Certified Conference Hotel".

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DHV und Fröscher

(Gü.) Rednerpult PSE

Die besonders schlanke Silhouette des Rednerpultes PSE kennt man höchstens von Festinstallationen. "PSE" ist frei positionierbar und mit unserem Flightcase sicher transportabel.

Sitzend oder stehend findet der Redner die optimale Pulthöhe per Tastendruck. Die elektromotorische Höhenverstellung von 75-125 cm ist mit einer Memofunktion ausgestattet, die eine Voreinstellung für drei Redner erlaubt. PSE  ist barrierefrei, rollstuhlgerecht und eine Neigungsverstellung der Pultplatte ist selbstverständlich.

Ausgestattet mit LED Beleuchtung, Ton und Bild Interfaces, 230 Volt Anschluss sowie mit ausreichend Raum im Innenbereich, um die notwendigen technischen Installationen unterzubringen, die, wie die Mikrofone verwenderseitig gestellt werden und einen sicheren Platz finden, letztere in entkoppelten Halterungen. Die Revisionsöffnungen erlauben einen schnellen Zugang zur Kabelführung und werden verdeckt durch Getränkehalter und Ordnerablage.  

Optional lässt sich das Rednerpult mit einem LCD-Monitor in der Front ausrüsten, um Informationen wie Redner, Firmenlogo o.ä. einspielen zu können, sowie mit einem integrierten Tablet als digitale Vorlage für die Präsentation.

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DHV und Seminaris

(Gü.) Seminaris erfolgreichste Hotelgruppe im Wettbewerb "Beste Tagungshotels in Deutschland 2016"

Im September erzielte die Seminaris-Gruppe erneut herausragende Ergebnisse im Wettbewerb "Die besten Tagungshotels in Deutschland 2016": Zwei erste Plätze, drei weitere unter den Top-5, vier unter den Top-10 und drei unter den Top-20. Damit ist Seminaris in diesem Jahr wieder die erfolgreichste Hotelgruppe bei dieser Wahl. Dazu Geschäftsführer Hartmut S. Pirl: "Auch wenn diese Spitzenplätze fast wie Routine erscheinen, sind sie doch Beweis einer hohen Kontinuität der professionellen Arbeit in unseren Häusern!"

Erste Plätze nehmen das Seminaris SeeHotel Potsdam in der Kategorie "Seminar" und das avendi-Hotel am Griebnitzsee in der Kategorie "Klausur" ein. Zusätzlich belegt das Seehotel den 3. Platz im Bereich "Kongress" und den 5. Platz bei "Konferenz" Das avendi Hotel am Griebnitzsee legt weitere Top-Platzierungen nach: Rang 4 bei "Seminar" und Rang 5 bei "Meeting". Die anderen Hotels der Gruppe schneiden ebenfalls glänzend ab: das Seminaris CampusHotel Berlin (Platz 5 bei "Konferenz", Platz 7 bei "Kongress" und Platz 15 bei "Seminar"), das Seminaris Hotel Bad Boll (11. Rang bei "Konferenz" und 19. Rang bei "Seminar"), der Seminaris Kongresspark Bad Honnef (Rang 13 bei "Kongress") sowie das Seminaris Hotel Lüneburg (Rang 16 bei "Kongress"). Damit rangieren die Seminaris- und avendi-Hotels auch ganz oben in ihren jeweiligen Bundesländern.

Rund 23.000 Führungskräfte, Trainer und weitere "Vieltager" - u. a. die mehr als 10.000 Abonnenten der Magazine "Acquisa" und "Wirtschaft + Weiterbildung" waren dazu aufgerufen, das beste Tagungshotel in den Kategorien Seminare, Konferenzen, Klausuren, Events, Kongresse und Meetings zu wählen.

Informationen unter:
www.top250tagungshotels.de

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DHV und Altruja

(Gü.) Wir können Ihnen sagen, es weihnachtet sehr!

Der Dezember ist der spendenreichste Monat des Jahres. Im Schnitt sammeln Organisationen, Stiftungen und Vereine 33 Prozent ihres jährlichen Spendeneinkommens zur Weihnachtszeit. Wer aber viele Spenden sammeln möchte, der braucht dazu viel Aufmerksamkeit. Und wie bekommt man mehr Aufmerksamkeit, wenn nicht mit einer guten Weihnachtskampagne?

Fast das Wichtigste an einer solchen Kampagne ist die richtige Planung. Spätestens jetzt ist es also an der Zeit sich zu überlegen, in welche Richtung Ihre Weihnachtskampagne in diesem Jahr gehen soll.

Wir haben für Sie in einem Guide alles Wichtige rund um das Thema "Fundraising zur Weihnachtszeit" zusammengestellt. Lassen Sie sich von Beispielkampagnen inspirieren, holen Sie sich Tipps für Ihre Kampagne und überprüfen Sie mit einer Checkliste, ob Sie an die wichtigsten Punkte gedacht haben.

Den Guide finden Sie unter:
www.altruja.de/whitepaper.html.

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DHV und Mangement Forum

(Gü.) Den Handel erleben können Sie am 16. und 17. November 2016. Dann öffnet der Deutsche Handelskongress 2016 seine Tore im Berliner Maritim Hotel zum jährlichen Branchentreff für den Einzelhandel.

Die Sonderkonditionen (490 Euro) für Young Professionals und Start-ups können alle Nachwuchskräfte aus dem Einzelhandel mit einer Berufserfahrung von maximal 36 Monaten in Anspruch nehmen. Der Sonderpreis gilt übrigens auch für Existenzgründer. Direkt zur Anmeldung gelangen Sie hier:
http://www.managementforum-shop.com/Veranstaltungen/Deutscher-Handelskongress-2016.html

Auf der begleitenden Kongressmesse Retail World (http://www.handelskongress.de/retail-world/) präsentieren sich ausgewählte Top-Partner des Handels. Mit rund 60 Messeständen bietet die Retail World Informationen und Inspirationen zu einem breit gefächerten Spektrum an neuen Produkten, Services und Lösungsansätzen. Zudem lassen sich auf der Aktionsfläche von KPMG innovative Technologien der End-to-end-Wertschöpfungskette live testen.

Wertvolles, anwendungsnahes Know-how rund um die Themen "Customer Experience", "Retail Marketing", "Business Operations" und "Retail Logistics" erhalten Sie in der Speaker's Corner, die in diesem Jahr im Herzen der Ausstellung integriert ist. Lassen Sie sich dort außerdem im Rahmen der Start-up Session von frischen, innovativen Geschäftsideen inspirieren und diskutieren Sie mit Vertretern der "Old Economy", was Corporates von Start-ups lernen können. Wie sich der Gründer-Spirit auch auf Ihr Unternehmen übertragen lässt, verrät Felix Thönnessen, Berater und Coach der Kandidaten bei "Die Höhle der Löwen" auf VOX, in seiner Keynote.

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Newsletter-Archiv

Sollten Sie Darstellungsprobleme in Ihrem Mailprogramm haben, finden 
Sie den aktuellen Newsletter auch in unserem Newsletter-Archiv: www.hochschulverband.de/newsletter-archiv.html

Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de
Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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