DHV-Newsletter 11/2016

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Hochschulpolitik


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Gute Zeugnisse für Rektoren und Präsidenten?

Wen wählen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum "Präsident/Rektor des Jahres"? Der Deutsche Hochschulverband (DHV), die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland, ruft seine Mitglieder einmal im Jahr dazu auf, die Führungsqualitäten des Rektors bzw. Präsidenten zu bewerten.

Verfügen die Rektoren und Präsidenten über Führungskompetenz? Wie ist es um ihre Kommunikationsfähigkeit bestellt? Zeichnen sie Ehrlichkeit, Fairness, Verhandlungsgeschick, visionäre Kraft und Mut zu Entscheidungen aus?

Bis zum 16. Dezember 2016 haben alle DHV-Mitglieder Gelegenheit, sich mittels eines geschützten Passwortes an der Online-Abstimmung zu beteiligen. Das Bewertungsverfahren wurde in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Evaluation und Methoden der Universität Bonn entwickelt.

Die Auszeichnung "Rektor/Präsident des Jahres" wird im Rahmen der Wissenschaftsgala des DHV am 3. April 2017 in München verliehen. Zuletzt wurde im Jahr 2016 der Rektor der Universität Hohenheim, Professor Stephan Dabbert, geehrt. Der Preis "Rektor/Präsident des Jahres" ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert, das "Santander Universitäten" stiftet und der Preisträger zweckgebunden für ein hochschulbezogenes Projekt verwenden soll.

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Mehr Mitwirkungsrechte für Hochschullehrer

Der Verfassungsgerichtshof des Landes Baden-Württemberg hat mit Urteil vom 14. November 2016 (Az.: 1 VB 16/15) die Vorschriften des Landeshochschulgesetzes über die Wahl und Abwahl der haupt- und nebenamtlichen Rektoratsmitglieder als verfassungswidrig bewertet, weil keine ausreichenden Mitwirkungsrechte des Senats und damit der Vertreter der gewählten Hochschullehrer gegeben seien. Bis zum 31. März 2018 muss der Gesetzgeber nun verfassungskonforme Regelungen vorlegen.

Die Richter bestätigten, dass den in der Wissenschaft Tätigen die Teilhabe am Wissenschaftsbetrieb garantiert werden müsse. So müsse ein Selbstverwaltungsgremium mit Stimmen der gewählten Vertreter der Hochschullehrer die Wahl der Mitglieder eines Leitungsorgans verhindern können. Das Urteil stärkt damit die Rechte der Wissenschaftler und Senate gegenüber einer zu großen Machtfülle der Rektoren und Hochschulräte. Entscheidungen des Hochschulrats seien, so das Urteil, nicht durch Träger des Grundrechts auf Wissenschaftsfreiheit, sondern durch Externe geprägt, die sich nicht primär an den Gruppeninteressen der Hochschulmitglieder orientierten.

Bei wissenschaftsrelevanten Entscheidungen über die Organisationsstruktur (wie den Struktur- und Entwicklungsplan, die Hochschulverträge, Zielvereinbarungen, den Wirtschaftsplan sowie Haushalts- und Budgetentscheidungen über die Verteilung von Personal-, Sach- und Finanzmitteln) müssten Wissenschaftler - durch ihre gewählten Vertreter in den Hochschulorganen - Gefährdungen der Wissenschaftsfreiheit abwehren können.

Im Urteil wird von den Hochschulen "eine Entscheidungsstruktur gefordert, die vor allem wissenschaftliche Sachkompetenz, aber auch wissenschaftlichen Pluralismus zur Geltung bringt. Dies sei mittels der Einbindung von Wissenschaftlern in die hochschulinternen Entscheidungsprozesse möglich."

Das Urteil lässt offen, ob nicht auch die gesetzlichen Regelungen über die Wahl und Abwahl der Dekanatsmitglieder und über die Wahl des Hochschulrats für sich genommen ggf. auch verfassungswidrig seien.
https://verfgh.baden-wuerttemberg.de/de/entscheidungen/

Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Bernhard Kempen, hat im Gespräch mit dem "Deutschlandfunk" am 15. November 2016 darauf hingewiesen, dass das Urteil auch auf die Hochschulgesetzgebung der meisten Bundesländer "durchschlagen" werde. Die Vorstellung "von einer Managementuniversität, in der Leitungsgremien das Sagen haben und die Professoren sozusagen in die zweite Reihe zurückgedrängt sind", werde sich künftig nicht mehr halten lassen.
Das Interview zum Nachhören gibt es hier:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/11/15/mehr_macht_den_professoren_interview_mit_bernhard_kempen_dlf_20161115_1445_09859600.mp3

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Nachwuchspakt: Allianz der Wissenschaftsorganisationen fordert nachhaltige Ausgestaltung

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat an Bund und Länder appelliert, die langfristige Wirksamkeit ihres Nachwuchspaktes (vgl. Newsletter 6/2016) und dessen bestmögliche Passung zu bestehenden erfolgreichen Fördermaßnahmen durch ein wissenschaftsgeleitetes Monitoring sicherzustellen. Für den Programmerfolg sei es unerlässlich, die von den Ländern zugesagte Zunahme der Gesamtzahl der Professuren zu gewährleisten. Sollten die Länder nicht die dauerhafte Finanzierung von 1.000 Stellen bereitstellen, werde dies dazu führen, dass Universitäten die im Förderprogramm ausgelobten Tenure-Track-Professuren lediglich für vorgezogene Berufungen nutzen könnten. Die Gesamtzahl der Professuren würde sich damit nicht erhöhen.

Bei der Ausstattung der Tenure-Track-Stellen sehen die Wissenschaftsorganisationen die Gefahr, dass das vorgesehene Finanzvolumen von einer Milliarde Euro nicht den Erfordernissen in allen Fächern gerecht werde. Die Länder müssten deshalb ihre Universitäten in die Lage versetzen, den disziplinbezogenen Bedarf für die jeweils bewilligten Tenure-Track-Professuren abzudecken.

Über den Nachwuchspakt hinaus sind nach Ansicht der Allianz weitere Instrumente nötig, um junge Wissenschaftler zu unterstützen und ein breites Spektrum alternativer Karrierewege im Wissenschaftssystem zu verankern. An vielen Universitäten und in den außeruniversitären Forschungseinrichtungen seien neben zusätzlichen Professuren insbesondere Stellen notwendig, die neue Lebenslaufperspektiven eröffneten.

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen ist ein Zusammenschluss von Wissenschafts- und Forschungsorganisationen in Deutschland. Mitglieder der Allianz sind die Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die Hochschulrektorenkonferenz, die Leibniz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Wissenschaftsrat. Für das Jahr 2016 hat die Leopoldina die Federführung in der Allianz inne.
http://www.leopoldina.org/fileadmin/redaktion/Publikationen/Allianz/2016_10_13_Allianz_Stellungnahme_Nachwuchspakt.pdf

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Wissenschaftsrat I: Neue Instrumente zur Personalgewinnung an Fachhochschulen

Fachhochschulen benötigen nach Ansicht des Wissenschaftsrats einen leichteren Zugang zur Professur, einen größeren Bewerberpool, eine attraktive Ausgestaltung der Professur und Personalentwicklung auf allen Ebenen. Das Gremium empfiehlt ihnen deshalb, bei Bewerbermangel den Zugang zur Professur zu strukturieren und gemeinsam mit Kooperationspartnern Tandem-Programme einzurichten.

Um die Fachhochschulprofessur attraktiver und flexibler auszugestalten, empfiehlt der Wissenschaftsrat die Einrichtung von Gemeinsamen Professuren mit gleichzeitiger Tätigkeit in Hochschule und Unternehmen, Teilzeitprofessuren zur Ermöglichung von selbstständiger Tätigkeit oder zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Schwerpunktprofessuren. Schwerpunktprofessuren mit durchschnittlich 11 statt den üblichen 16 bis 18 Semesterwochenstunden Lehrdeputat erlaubten es, sich auf Aufgabenschwerpunkte zu konzentrieren, "etwa um Lehrinnovationen zu entwickeln, um Kooperationen anzubahnen und Transferbeziehungen zu intensivieren oder um Forschungsvorhaben umzusetzen", erläuterte der Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Professor Manfred Prenzel. Die Fachhochschulen sollten laut Wissenschaftsrat die Möglichkeit erhalten, bis zu 15 Prozent ihrer Professuren leistungsbezogen für einen definierten Zeitraum als Schwerpunktprofessuren zu besetzen. Voraussetzungen dafür seien auf Seiten der Hochschulen eine transparente Entwicklungsplanung und auf Seiten der Länder zusätzliche Mittel zum Erhalt oder Ausbau der Lehrkapazitäten.

Für ein Bund-Länder-Programm zur Gewinnung von Fachhochschulprofessuren hatte sich dagegen zuvor die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ausgesprochen. Nachdem Bund und Länder den Nachwuchspakt für die Universitäten auf den Weg gebracht hätten, müssten beide nunmehr sicherstellen, dass in Zukunft eine ausreichende Zahl von Studienplätzen in anwendungsnahen Studiengängen angeboten werden könnten. Im Unterschied zum Wissenschaftsrat zeigt sich die HRK zudem auch dafür offen, die für Fachhochschulprofessoren entscheidende Doppelqualifikation in Wissenschaft und Praxis zu erleichtern, indem Kandidaten die Möglichkeit eingeräumt wird, ihre Berufserfahrungen in Teilzeit neben der Hochschultätigkeit zu erwerben.
www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/pm_2716.pdf

https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-fordert-bund-laender-programm-fuer-fachhochschulenhaws-zur-gewinnung-und-qualifizierung-von-nachw/

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Wissenschaftsrat II: Empfehlungen zur Hochschulmedizin

Der Wissenschaftsrat hat Empfehlungen zu "Perspektiven der Universitätsmedizin" vorgelegt. Sie sehen vor, bestehende Strukturen und Rahmenbedingungen an allen universitätsmedizinischen Standorten weiterzuentwickeln. Dazu gehörten insbesondere verbesserte Rahmenbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Hier müssten für unterschiedliche Gruppen von Wissenschaftlern strukturierte Karrierewege angelegt und Zielpositionen auch neben der Professur definiert werden. Der Wissenschaftsrat empfiehlt u.a. für den wissenschaftlich-klinischen Nachwuchs die Einrichtung von "Clinician Scientists", denen während und nach der Facharztausbildung signifikante Forschungmöglichkeiten zuzugestehen seien.

Handlungsbedarf erkannte der Wissenschaftsrat außerdem bei der Qualitätssicherung von Forschung und Lehre und bei der Weiterentwicklung von Forschungs- und informationstechnologischen Infrastrukturen. Auch solle das innovative Potenzial der Universitätsmedizin in größerem Umfang als bisher auf allen Ebenen der Krankenversorgung nutzbar gemacht werden.

Darüber hinaus stellte der Wissenschaftsrat einen zweiten, grundlegend neuen Ansatz vor: Über ein neues Wettbewerbsverfahren sollen Profilbereiche in der Universitätsmedizin aufgebaut werden, die sich durch arbeitsteilige Organisationsstrukturen auszeichnen und so dem fachlichen Differenzierungsprozess in Forschung, Lehre und Klinik Raum geben sollen. Profilbereiche sollten dabei spezifische Anforderungen unter anderem an Forschungs- und Translationsleistungen, Weiterbildungsstrukturen, Karrierewege und -ziele für den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie an die Qualitätssicherung von Forschung und Versorgung erfüllen. Regelmäßige Evaluationen mit Konsequenzen für die Ausstattung müssten damit verbunden werden.

Voraussetzung dafür, dass die empfohlenen Maßnahmen wirksam werden könnten, sei eine aufgaben- und leistungsgerechte Finanzierung der Hochschulmedizin. Angesichts ihrer Systemrelevanz für das deutsche Gesundheitssystem betrachtet der Wissenschaftsrat insbesondere die Förderung von Profilbereichen als eine gemeinsame Aufgabe von Bund und Ländern.
http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/pm_2816.pdf

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Hochschulleitungen für "Kulturwandel" bei der medizinischen Promotion

Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat einen "Kulturwandel" bei der Ausbildung von Medizinern gefordert. Auf ihrer Herbstagung in Mainz verabschiedete sie Eckpunkte für die Promotion in der Medizin. Diese sollen die Einhaltung der allgemeinen Qualitätsstandards für Dissertationen sicherstellen, dabei aber die Besonderheiten der medizinischen Ausbildung mit ihrer langen Regelstudienzeit und der anschließenden Facharztausbildung berücksichtigen.

Die HRK empfiehlt, dass Dissertationen in der Medizin nicht mehr während des Studiums, sondern, wie in anderen Fächern üblich, nach Abschluss des Studiums gefertigt werden sollen. Nur so seien das Vorwissen und die Zeit vorhanden, um eine eigenständige Forschungsarbeit zu verfassen, die wissenschaftlichen Standards genüge und zu einem substantiellen Erkenntnisgewinn beitrage, so der HRK-Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Professer Ulrich Rüdiger. Sichergestellt werde damit auch, dass die medizinische Promotion im Ausland wieder uneingeschränkt anerkannt werde. "Die postgraduale Fertigstellung setzt eine Vorbereitung während des Studiums voraus, indem eine Einführung in wissenschaftliche Methoden und Arbeitstechniken erfolgt", heißt es in der HRK-Empfehlung. "Das schließt eine obligatorische wissenschaftliche Studienarbeit ein, die auch Grundlage einer Promotionsarbeit werden kann."

Die HRK-Mitgliederversammlung sprach sich zudem für eine stärkere Strukturierung der Promotionsphase in der Medizin aus. Dies erfordere eine Intensivierung der Betreuung sowie die Vermittlung von fachübergreifenden Kompetenzen und Methoden. Um qualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchs in der Medizin zu gewinnen, seien die Einbindung von Studierenden und Doktoranden in aktuelle Forschungsprojekte sowie die Einbettung der medizinischen Promotion in übergreifende Laufbahn- und Personalentwicklungskonzepte wichtig.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/medizinische-promotion-hrk-empfiehlt-verbesserte-qualitaetssicherung-4044/

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HRK-Vorschläge zur Neuordnung der Akkreditierung

Vorschläge für die künftige Gestaltung des Akkreditierungssystems und der Akkreditierungsverfahren hat die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vorgelegt. Die Akkreditierung soll demnach zu einem wissenschaftsnahen Verfahren der Qualitätssicherung und Rechenschaftslegung im Sinne eines Audits umgestaltet werden und sich am europäischen Regelwerk "European Standards and Guidelines" ausrichten. Dabei sollen die Agenturen beratende und organisatorische Dienstleistungen anbieten können, ihre Einbeziehung in Akkreditierungsverfahren aber nicht verpflichtend sein. Entscheidungsinstanz für alle Verfahren soll der Akkreditierungsrat werden.

"Die Neuordnung des Akkreditierungssystems muss im Sinne der Wissenschaft erfolgen", betonte HRK-Präsident Professor Horst Hippler. "Das heißt, dass in allen Gremien die Wissenschaft die Mehrheit haben muss." Die Hochschulen müssten mehr Verantwortung für die Qualität ihres Studienangebots selbst übernehmen können und in höherem Umfang als bisher an der Durchführung der Akkreditierungsverfahren beteiligt werden, ohne dass die Mitwirkung der Studierenden und der Berufspraxis in Frage gestellt werde. Nach Ansicht der HRK müssen Hochschulen insbesondere selbst entscheiden dürfen, ob sie die Dienstleistungen der Agenturen für ihre Qualitätsentwicklung nutzen oder stattdessen gegebenenfalls innovative Verfahren selbstständig durchführen wollen.

Die Kultusministerkonferenz wird aller Voraussicht nach im Dezember den Staatsvertrag zur Neuordnung des Akkreditierungswesens verabschieden (vgl. Newsletter 10/2016), nachdem das Bundesverfassungsgericht im März des Jahres die Qualitätssicherung von Studium und Lehre durch externe Akkreditierungsagenturen als verfassungswidrig beanstandet hatte (vgl. Newsletter 4/2016).
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-vorschlaege-fuer-eine-neuordnung-der-akkreditierung-4045/

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Foto: uni-hamburg.de

Scharfe Kritik an Bologna-Reform

Professor Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg und Sprecher der Mitgliedergruppe Universitäten der Hochschulrektorenkonferenz, hat die Bologna-Reform als "angekündigten Unfall mit Fahrerflucht" bezeichnet. Die Einführung der Bachelor- und Master-Studiengänge anstelle von Diplom und Magister sei vor allem ein Zugeständnis an die Briten gewesen, führte er gegenüber der "Welt am Sonntag" aus. Dabei hätten viele Wissenschaftler aus anderen europäischen Ländern davor gewarnt. Die kürzeren Studienzeiten nach der Bologna-Reform seien kein Gewinn, sondern ein Nachteil für die Studierenden, denen es an Persönlichkeitsbildung fehle.

Um Defizite durch das Bachelor-Studium auszugleichen, schlägt Lenzen vor, Wissenslücken mit einem Angebot zu füllen, dass man "general studies" nennen könne. Dort sollen die Studierenden systematisch mit dem Wissen und den Fähigkeiten ausgestattet werden, die für ein Studium an der Universität benötigt werden. Ihnen müsse inzwischen beigebracht werden, "was man vor 30 Jahren in der gymnasialen Oberstufe lernte", so Lenzen, der dafür plädierte, das Bachelor-Studium auf acht statt sechs Semester anzulegen. Gymnasien seien inzwischen mit High Schools in den USA vergleichbar. "Dort gab es nie den Anspruch, Studierfähigkeit zu vermitteln."

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Modellversuch mit Diplomstudiengängen

Die TU Ilmenau bietet seit Oktober dieses Jahres zwei Diplomstudiengänge in Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Maschinenbau an. Die einzügigen zehnsemestrigen Studiengänge richten sich an besonders eigenständige Studierende. Sie eröffnen ihnen die Möglichkeit, Haupt- und Nebenfach flexibel zu kombinieren und auch Nebenfächer wie zum Beispiel Japanistik auszuwählen, wenn ihnen dies für eine künftige berufliche Karriere in Asien sinnvoll erscheint. Am Ende ihres Studiums erhalten die Studierenden den international anerkannten Grad Diplom mit der Berufsbezeichnung "Diplom-Ingenieur". Die Gleichwertigkeit des Diplomabschlusses mit dem Masterabschluss wird durch die TU Ilmenau garantiert und auf der Abschlussurkunde vermerkt.

Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee, der die Pläne der TU Ilmenau von Anfang an unterstützt hatte (vgl. Newsletter 2 und 5/2016), betonte: "Die Diplomstudiengänge sind ein flankierendes Angebot parallel zu den etablierten Bachelor- und Masterabschlüssen, weder Ersatz noch Konkurrenz zu ihnen. Sie sollen die Ingenieurausbildung in Ilmenau stärken und zusätzliche Studierende nach Thüringen locken."

Die Einführung der beiden Diplomstudiengänge erfolgt zunächst im Rahmen eines sechsjährigen Modellversuchs. TU Ilmenau und das Thüringer Wissenschaftsministerium werden derweil evaluieren, ob das Modell auf Dauer angelegt und auf andere Studiengänge ausgedehnt werden soll.
http://www.tu-ilmenau.de/journalisten/pressemeldungen/einzelnachricht/newsbeitrag/20042/

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Streit um Urheberrechtsreform: Hochschullehrer und Verlage kontra Rektoren

Der Deutsche Hochschulverband, die Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlicher Verleger, der Verband Bildungsmedien und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels haben die Politik in einem gemeinsamen Appell dazu aufgefordert, bei der geplanten Urheberrechtsreform mit Augenmaß zu agieren. Die Bundesregierung will gedruckte und digitale Lehr- und Forschungswerke für Nutzer vor allem durch die Einführung einer Bildungs- und Wissenschaftsschranke, d.h. einer Ausnahme von Lehr- und Forschungswerken aus dem Urheberrechtsschutz, sowie durch umfassende Open-Access-Regelungen einfacher und kostenfrei zugänglich machen.

Damit geplante Verbesserungen nicht zu Lasten der Autoren und Verlage gingen, müssten angemessene Lizenzangebote von Verlagen Vorrang vor Schrankenvorschriften genießen, so die Verbände. Beschränkungen des Urheberrechts habe eine angemessene Kompensation für Autoren und Verlage gegenüberzustehen. Eine faire und angemessene Vergütung müsse werkbezogen und nicht pauschal erfolgen. Lehrbücher und didaktische Materialien seien bei den geplanten Schranken auszunehmen. Autoren müssten zudem weiterhin selbst bestimmen können, an welchem Ort und in welcher Weise sie ihre Artikel und Bücher veröffentlichten.

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat dagegen gefordert, dass die Vergütung von Autoren pauschal und nicht werkbezogen erfolgen soll. Die neu zu schaffende allgemeine Bildungs- und Wissenschaftsschranke müsse gegenüber Lizenzangeboten von Verlagen stets Priorität haben. Auch Lehrbücher sollten ausdrücklich von der geplanten Schrankenregelung umfasst werden.
http://www.boersenverein.de/sixcms/media.php/976/Gemeinsame_Erklaerung_Bildungs-und_Wissenschaftsschranke.pdf

https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/geplante-reform-des-urheberrechts-begruessenswert-und-dringend-erforderlich-4052/

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Europas Universitäten in Finanznot

Europas Universitäten stehen unter erheblichem finanziellen Druck. Das geht aus einer aktuellen Analyse der European University Assocoation (EUA) hervor, über die der "Tagesspiegel" berichtet.

Zwar hätten elf von 30 untersuchten Staaten zwischen den Jahren 2008 und 2015 ihre Finanzzuweisungen an Hochschulen erhöht. Aber nur in Norwegen und Schweden halte der Zuwachs auch mit steigenden Studierendenzahlen mit. Neun weitere Länder, darunter Österreich und Deutschland, sind laut EUA-Studie dagegen "wachsende Hochschulsysteme unter Druck". Hier investiere der Staat zwar mehr, die Aufwüchse entsprächen prozentual aber nicht der Steigerungsquote bei den Studierendenzahlen. In 13 weiteren Staaten seien hingegen die Zuschüsse für Hochschulen weiter gekürzt worden. Länder wie Spanien und Großbritannien hätten sogar Einsparungen trotz steigender Studierendenzahlen vorgenommen. Kürzungen seien auch in diesem Jahr in vielen Ländern erfolgt. Die höchsten Einschnitte gab es in Griechenland, wo die Hochschulen Einbußen in Höhe von 16 Prozent hinnehmen mussten. Tschechien und Slowenien strichen fünf beziehungsweise neun Prozent der Mittel für Hochschulen, Irland und Großbritannien jeweils mehr als zwei Prozent.

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Wissenschaftsverbände wollen bessere finanzielle Rahmenbedingungen

Die Wissenschaftsverbände Deutschlands, Österreichs und der Schweiz (Deutscher Hochschulverband, Österreichischer Universitätsprofessor/Innenverband, die Vereinigung der Schweizerischen Hochschuldozierenden) haben anlässlich einer gemeinsamen Tagung zum Thema "Welche Ressourcen brauchen Universitäten und Forscher/Innen?" in Wien bessere und verlässlichere finanzielle Rahmenbedingungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gefordert. Angesichts der enorm steigenden Forschungsinvestionen insbesondere im asiatischen Raum müssten auch in Europa die Bildungs- und Forschungsbudgets entsprechend hohe Zuwachsraten aufweisen. Nur so könnten Europa und die deutschsprachigen Länder konkurrenzfähig bleiben und den Wohlstand erhalten. Es gebe eine Vielzahl an Untersuchungen, die belegten, dass der "return on investment" nirgendwo so groß sei wie bei der Forschungsförderung und bei Investitionen in Bildung.

Eine unzureichende Grundfinanzierung führe auch zwangsläufig zu schlechten Studienbedingungen. Wachsende industrielle Drittmittel seien nicht als Ersatz für eine vom Staat zu gewährleistende ausreichenden Budgetierung zu sehen, sondern nur als Zusatz. Denn die Unabhängigkeit der Universitäten müsse erhalten bleiben.

Die drei Verbände waren sich einig, dass kreative Forschungsprozesse größtmögliche institutionelle und persönliche Freiheit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforderten. Bei der fachlichen Ausrichtung und Profilbildung von Universitäten müssten Wissenschaftler daher umfassende Mitsprache- und Mitwirkungsrechte haben. Nur mit ihren Leistungsträgern und nicht gegen sie könnten Universitäten Spitzenerfolge erringen.

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Mehr Mitsprache von Studierenden und Mitarbeitern zu Lasten der Professoren?

Studierende und Mitarbeiter an Hochschulen sollen künftig größere Mitspracherechte erhalten. Das sehen Pläne des thüringischen Wissenschaftsministeriums zur Novellierung des Hochschulgesetzes vor, die aus dem hochschulpolitischen Dialog (vgl. Newsletter 3/2016) entstanden sind und nach weiteren Erörterungen zu Beginn des nächsten Jahres in einen Gesetzentwurf münden sollen. Demnach soll es künftig eine paritätische Besetzung des Senats aus Studierenden, Hochschullehrern und Mitarbeitern geben. Bislang hatten in dem Gremium die Professoren das größere Gewicht.

Mit der Novelle soll auch die Praxis, wissenschaftlichen Mitarbeitern nur kurzzeitige Beschäftigungsverhältnisse anzubieten, eingedämmt werden. Vorgeschlagen werden Qualifizierungsvereinbarungen, die unter anderem dazu dienen sollen, die Laufzeiten von Verträgen der realen Dauer einer Qualifikationsarbeit anzupassen. Studienbeiträge soll es in Thüringen auch künftig nicht geben, dafür eine Frauenquote von 40 Prozent in den Berufungskommissionen, damit mehr Professorinnen an die Universitäten gelangen.

Die Landesrektorenkonferenz übte laut "Thüringischer Landeszeitung" vor allem mit Blick auf die Mitspracherechte Kritik. Es bestehe kein Anlass, die derzeitige Hochschulstruktur grundsätzlich zu ändern. Entscheidungsbefugnisse müssten weiterhin in den Händen der Verantwortungsträger liegen.
http://www.thueringen.de/th6/tmwwdg/wissenschaft/hochschule_und_studium/hochschuldialog/werkstatt/index.aspx

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Landesregierung will Hochschulmedizin neu ordnen

Schleswig Holsteins Wissenschaftsministerin Kristin Alheit will laut "Kieler Nachrichten" die Hochschulmedizin neu regeln und hat dazu einen Gesetzentwurf vorgestellt. Mit dem Gesetz soll die Zukunft der Spitzenmedizin ebenso wie Forschung und Lehre gesichert werden.

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein soll in seiner fusionierten Form unangetastet und von überragender Bedeutung für die Krankenversorgung bleiben. Um die Bereiche Forschung und Lehre zu stärken, sollen zwei hauptamtliche Dekane künftig in den Vorstand des Universitätsklinikum einziehen. Der Vorstand wird damit von drei auf fünf Mitglieder erweitert. An die Stelle des bisherigen Medizin-Ausschusses soll eine neu geschaffene Universitätsmedizinversammlung treten. Die Hochschulmedizin soll ins System der Ziel- und Leistungsvereinbarungen mit den Hochschulen einbezogen werden.

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Sorge über weitere Einschränkungen der Wissenschaftsfreiheit

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Horst Hippler, hat die Türkei erneut dazu aufgefordert, "die weltweit gültigen akademischen Freiheiten wieder herzustellen". Der staatliche Druck auf die Hochschulen halte unvermindert an. Nach einem Bericht der "Welt" ist auch die deutsch-türkische Universität in Istanbul vom Vorgehen der türkischen Führung betroffen. Dort wurden sechs Mitarbeiter entlassen.

Auch die European University Association (EUA) zeigte sich besorgt über weitere Einschränkungen der Wissenschaftsfreiheit in der Türkei. Per Erlass sei die Ernennung von Rektoren dem Staatspräsidenten übertragen worden, der aus drei Vorschlägen des türkischen Hochschulrates auswählen, in gesonderten Fällen jedoch auch allein eine Personalentscheidung treffen könne.

Erste Auswirkungen sind laut EUA zu spüren. So sei die bisherige Präsidentin der Bogaziçi Universität in Istanbul, Professorin Gülay Barbarosoglu, die dem Vorstand der EUA angehöre, trotz eines klaren Wählervotums der Universitätsgremien nicht in ihrem Amt bestätigt worden. Stattdessen sei ein Vizepräsident der Universität am 12. November 2016 an die Spitze der Hochschule berufen worden.
http://www.eua.be/activities-services/news/newsitem/2016/11/15/university-autonomy-in-turkey-first-impact-of-new-decrees

https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-zur-situation-in-der-tuerkei-unertraegliche-eingriffe-in-die-akademischen-freiheiten-40/

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Preis für studentisches Engagement geht in die zweite Runde

Wer wird "Student/-in des Jahres"? Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) schreiben zum zweiten Mal den Preis für studentisches Engagement aus, den sie ein Jahr zuvor gemeinsam ins Leben gerufen haben. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro und wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestiftet. DHV und DSW wollen mit dem Preis diejenige Studentin, denjenigen Studenten oder ein Studierendenteam auszeichnen, der, die oder das ein über die Leistungen im Studium hinausgehendes, herausragendes Engagement zeigt. Es besteht dabei keine Beschränkung, in welcher Art und Weise dies gelungen ist. Auf der "Gala der Deutschen Wissenschaft" am 3. April 2017 in München soll der Preis verliehen werden.

"Es gibt viele unter den 2,8 Millionen Studierenden, die über ihr Fachstudium hinaus in Staat und Gesellschaft, Politik und Vereinen, vor allem aber ehrenamtlich und altruistisch engagiert sind", erklärten DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen und DSW-Präsident Professor Dieter Timmermanns. "Dieses Engagement wollen DHV und DSW mit der Auszeichnung ,Student/-in des Jahres’ sichtbarer machen, indem sie einem besonders positiven Beispiel studentischen Engagements Öffentlichkeit verschaffen."

Beide Verbände rufen dazu auf, bis zum 31. Dezember 2016 Kandidaten für die  Auszeichnung vorzuschlagen.

Zur Ausschreibung:
http://www.hochschulverband.de/student-des-jahres.pdf

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Stipendien für syrische Flüchtlinge

Syrische Flüchtlinge in der Türkei und dem Mittleren Osten können künftig leichter ein Studium in der Region aufnehmen oder fortsetzen. Dies ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR). Hierzu bündeln die Organisationen ihre Ressourcen: Durch die Verbindung des HOPES-Projekts des DAAD mit der Deutschen Akademischen Flüchtlingsinitiative Albert Einstein (DAFI) beim UNHCR sollen neue Synergien geschaffen werden.

Das von der EU finanzierte HOPES-Projekt beim DAAD richtet sich an studierfähige syrische Flüchtlinge in Jordanien, Libanon, Ägypten, Irak und der Türkei. Es will bis Ende 2019 bis zu 600 jungen Menschen ermöglichen, ein Studium zu beginnen oder abzuschließen.

Das Stipendienprogramm DAFI beim UNHCR wird vom Auswärtigen Amt finanziert und richtet sich an Bachelor-Studierende, die aus ihren Heimatländern geflohen und von den Vereinten Nationen als Flüchtlinge anerkannt sind. Außenminister Steinmeier kündigte an, dass in diesem Jahr 2.500 zusätzliche DAFI-Stipendien von Deutschland finanziert werden, "vor allem für syrische, aber auch für afghanische und afrikanische Flüchtlinge". Seit 1982 wurden im Rahmen von DAFI mehr als 8.000 Stipendien vergeben.
https://www.daad.de/presse/pressemitteilungen/2016/de/49525-daad-und-unhcr-ermoeglichen-syrischen-fluechtlingen-in-der-tuerkei-und-dem-mittleren-osten-ein-studium/

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Rehabilitierung von Wissenschaftlern

Die Universität Jena hat in einem symbolischen Festakt am 9. November 2016 Wissenschaftler rehabilitiert, denen zwischen 1933 und 1945 der Doktorgrad aberkannt worden war. In den meisten Fällen sei der Verlust des Doktortitels mit der Ausbürgerung von NS-Verfolgten einhergegangen, die Deutschland verlassen hätten. Den Emigranten sei die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt worden; die Universitäten hätten Anweisung gehabt, den Promovierten den Doktorgrad zu entziehen.

Man könne das begangene Unrecht nicht ungeschehen machen, erklärte Professor Walter Rosenthal, Präsident der Universität Jena. Aber mit einem öffentlich sichtbaren Akt der Rückbesinnung und des tiefen Bedauerns sollten die Entscheidungen der damaligen Universitätsgremien zurückgenommen werden. Insgesamt konnten 61 sogenannte Depromotionen im Universitätsarchiv Jena nachgewiesen werden. Die Kommission habe insbesondere Verurteilungen wegen "Rassenschande", "widernatürlicher Unzucht" (Homosexualität) und "gewerbsmäßiger Abtreibung" als NS-Unrecht qualifiziert.
https://www.uni-jena.de/Mitteilungen/PM161102_Depromo_Seifert.html

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Karriere


Quelle: istockphoto.com

Studie zur Stipendienvergabe: Frauen, Arbeiterkinder und Migranten im Nachteil

Frauen, Migranten und Arbeiterkinder werden bei der Vergabe von Stipendien für Studierende benachteiligt. 21 Prozent der Frauen, die sich um ein Stipendium bewarben, erhielten den Zuschlag, bei den Männern liegt die Erfolgsquote bei 23 Prozent. Das geht laut "Zeit" aus einer aktuellen Studie der Initiative für transparente Studienförderung, die durch die Stiftung Mercator gefördert wurde, hervor. Hochgerechnet auf die aktuell knapp 2,8 Millionen Studierenden, bekommen Frauen demnach knapp 30.000 Stipendien weniger als Männer. Dabei hätten die Bewerberinnen im Schnitt sogar bessere Noten als die Bewerber (1,9 zu 2,1), trotzdem seien sie seltener erfolgreich.

Die Erfolgsquote bei Bewerbern aus Akademikerhaushalten liegt laut Studie bei 23 Prozent, bei Arbeiterkindern bei 20 Prozent; fast identische, ebenfalls signifikante Unterschiede zeigten sich bei Bewerbern aus Migrantenfamilien. Das Problem werde dadurch verstärkt, dass Abiturienten und Studierende aus privilegierten Verhältnissen sich öfter bewerben als Arbeiterkinder und Migranten.

Auch wenn die Erhebung nicht repräsentativ sei, tue das den Erkenntnissen aus der Studie jedoch keinen Abbruch. "Eben weil es sich um überdurchschnittlich informierte Befragte handelt, gehen wir davon aus, dass die Effekte unter allen Studierenden noch stärker sind", heißt es dazu aus der Stiftung Mercator. Für die Studie wurden fast 28.000 Abiturienten und Studierende online befragt. Die Teilnehmer kamen über das Internetportal mystipendium.de, hinter dem sich die Initiative für transparente Studienförderung verbirgt.

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Barometer


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Zustimmung für Open-Access-Pflicht bei BMBF-Förderung

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Oktober-Ausgabe gefragt, ob sie das Vorhaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützen, in der eigenen Projektförderung Wissenschaftler zur Open Access-Publikation zu verpflichten. 79,7 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 20,3 Prozent mit Nein.

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Ja zu Schwerpunktprofessuren an Fachhochschulen?

Der Wissenschaftsrat hat angeregt, bis zu 15 Prozent der Fachhochschulprofessuren leistungsbezogen für einen definierten Zeitraum als Schwerpunktprofessuren mit verringertem Lehrdeputat von 11 statt der üblichen 16 bis 18 Semesterwochenstunden zu besetzen. Halten Sie diesen Vorstoß für sinnvoll?

Zur Abstimmung: 
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


BVerwG: Übertragung arbeitsschutzrechtlicher Pflichten auf Hochschullehrer nur eingeschränkt zulässig

(Ra.) Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat in einem durch den Deutschen Hochschulverband als Musterprozess unterstützten Rechtsstreit von Universitätsprofessoren gegen die Hochschulleitung einer bayerischen Universität entschieden, dass eine unbestimmte und unverhältnismäßig weite Übertragung arbeitsschutzrechtlicher Pflichten auf Hochschullehrer rechtswidrig ist; die entsprechenden Weisungen der Hochschulleitung wurden aufgehoben (Urteil vom 23. Juni 2016, Az.: 2 C 18.15). Nach Auffassung des BVerwG ist die arbeitsschutzrechtliche Inpflichtnahme von Professoren zwar grundsätzlich möglich. Das Gericht verweist insoweit darauf, dass zu den hauptberuflichen Aufgaben eines Professors nicht nur die Wahrnehmung von Aufgaben in Forschung und Lehre gehöre. Vielmehr könne auch die Mitwirkung an der allgemeinen Hochschulverwaltung und damit im Bereich des Arbeitsschutzes hinzutreten. Das Gericht stellte aber klar, dass die Übertragungsverfügung keinen zu breit angelegten Pflichtenkreis bezüglich der Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren enthalten darf. Der genaue Pflichtenumfang ist präzise darzulegen. Darüber hinaus ist der Adressatenkreis der Pflichtenstellung exakt zu benennen und im Einzelnen klarzustellen, wie weit der Pflichtenumfang des jeweiligen Professors reicht und von demjenigen Pflichtenkanon anderer Professoren abzugrenzen ist.   

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Besoldungsnachzahlungen in Sachsen

(Hell.) Beamtinnen und Beamte des Freistaates Sachsen haben voraussichtlich noch in diesem Jahr Nachzahlungen ab dem Kalenderjahr 2011 zu erwarten. Hintergrund ist der Wegfall des so genannten Weihnachtsgeldes seit dem Kalenderjahr 2011. Das Bundesverfassungsgericht hat im diesbezüglichen Beschluss vom 17. November 2015 (Az.: 2 BvL 19/09 u. a.) festgestellt, dass die im Jahre 2011 - bezogen auf die Besoldungsgruppe A 10 - gezahlte Besoldung in Sachsen verfassungswidrig gering war. Der Freistaat wurde verpflichtet, verfassungskonforme Regelungen mit Wirkung spätestens vom 1. Juli 2016 an einzuführen. In der Folge hat der Freistaat Sachsen eine Besoldungserhöhung ab diesem Zeitpunkt um 2,61 Prozent beschlossen.

Zudem wurde im "Gesetz zur Umsetzung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Verfassungsmäßigkeit der Beamtenbesoldung" geregelt, auch Rückzahlungen ab dem Jahre 2011 für alle Besoldungsgruppen zu leisten. Dies betrifft Beamte und Versorgungsempfänger. Angestellte, bei denen im Arbeitsvertrag auf die beamtenrechtliche Besoldung Bezug genommen wurde, sollten ebenfalls Nachzahlungen erhalten. Die Nachzahlungen erfolgen grundsätzlich automatisch. Wichtig: Ehemals im Dienst des Freistaats Sachsen Tätige müssen einen Antrag stellen. Näheres zum Prozedere kann den Seiten des zuständigen Landesamtes für Steuern und Finanzen entnommen werden:
http://www.lsf.sachsen.de/16569.html#article16607

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Quelle: istockphoto.com

Handreichung zum Studium von Flüchtlingen

Welchen asyl- und aufenthaltsrechtlichen Regelungen unterliegen Flüchtlinge, die ein Studium aufnehmen wollen? Was gilt es hinsichtlich Zulassung und Immatrikulation bei Flüchtlingen zu berücksichtigen? Auf welche Möglichkeiten der Studienförderung können Flüchtlinge zurückgreifen? Gibt es Hilfsangebote, die traumatisierte Flüchtlinge in Anspruch nehmen können?

Antworten auf diese Fragen haben das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, die Kultusministerkonferenz, der Deutsche Akademische Austauschdienst , das Deutsche Studentenwerk und die Hochschulrektorenkonferenz, begleitet durch den Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration, in einer Informationsbroschüre zusammengestellt. Sie steht Interessierten ab sofort als Download auf den Internetseiten der beteiligten Verbände und Organisationen zur Verfügung.
http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Broschueren/handreichung-hochschulzugang-gefluechtete.html?nn=1366068

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Personalia


Foto: Senatskanzlei/Martin Becker

Ämterfusion

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller wird im Fall seiner Wiederwahl am 8. Dezember 2016 durch das Abgeordnetenhaus das Wissenschaftsressort übernehmen. Senatorin Sandra Scheeres wird aller Voraussicht nach das Ressort für Bildung und Jugend behalten. Darauf haben sich laut "Tagesspiegel" die Spitzen von SPD, Linken und Grünen bei ihren Koalitionsverhandlungen verständigt. Staatssekretär für Wissenschaft soll Steffen Krach bleiben.

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Foto: landtag-mv.de

Neue Ministerin I

Birgit Hesse ist am 1. November 2016 zur Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern vereidigt worden. Die bisherige Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales übernimmt das Ressort von Mathias Brodkorb, der nunmehr Finanzminister ist.

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Foto: mw.sachsen-anhalt.de

Neuer Minister II

Professor Armin Willingmann soll Sachsen-Anhalts neuer Wissenschaftsminister werden. Der bisherige Staatssekretär wird Jörg Felgner beerben, der am 13. November 2016 zurückgetreten ist. Felgner zog damit die Konsequenz aus der Debatte um Beraterverträge, die er in seiner Zeit als Staatssekretär unter dem ehemaligen Finanzminister Jens Bullerjahn am Parlament vorbei vergeben haben soll. Mit den Verträgen und weiteren Aufträgen aller Ministerien aus den vergangenen Jahren beschäftigt sich inzwischen auch ein Untersuchungsausschuss des Landtags. Zudem hatte die AfD Felgner wegen Untreueverdachts angezeigt.

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Foto: sinologie.uni-muenchen.de

Neuer Präsident

Professor Thomas Höllmann wird neuer Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Der Sinologe von der LMU München tritt das Amt am 1. Januar 2017 an, er folgt dem Mathematiker Professor Karl-Heinz Hoffmann nach.

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Foto: Stephan Röhl

Neuer Vizepräsident

Die Humboldt-Universität zu Berlin hat einen neuen Vizepräsidenten für Haushalt, Personal und Technik gewählt: Auf seiner Sitzung am 15. November 2016 stimmte das Konzil mit 43 von 44 abgegebenen Stimmen für den Kandidaten Ludwig Kronthaler, derzeit Generalsekretär der Max-Planck-Gesellschaft. Kronthaler wird sein Amt voraussichtlich im ersten Quartal 2017 antreten, teilte die Humboldt-Universität mit.

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Drei neue Humboldt-Professuren ausgewählt

Drei Wissenschaftler aus den USA sind für die Alexander von Humboldt-Professur ausgewählt worden. Der mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro dotierte Preis wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Mit der Alexander von Humboldt-Professur sollen weltweit führende und im Ausland tätige Forscher die Möglichkeit erhalten, langfristig zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen durchzuführen.    

Die ausgewählten Preisträger treten nun in Berufungsverhandlungen mit den deutschen Universitäten, die sie für den Preis nominiert haben: Professor Peter Baumann, derzeit am University of Kansas Medical Center, am Stowers Institute for Medical Research und am Howard Hughes Medical Institute, soll an die Universität Mainz wechseln. Professor James Conant, Philosoph an der University of Chicago, soll künftig an der Universität Leipzig forschen. Professor Wolf B. Frommer, Pflanzenmolekularbiologe von der Stanford University, wurde von der Universität Düsseldorf gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich und dem Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln vorgeschlagen. Nehmen die Wissenschaftler die Humboldt-Professur an, wird ihnen der Preis im Mai 2017 verliehen.
https://www.humboldt-foundation.de/web/pressemitteilung-2016-27.html

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Robert-Koch-Preis und Robert-Koch-Medaille in Gold

Die Robert-Koch-Stiftung hat am 4. November 2016 in Berlin den mit 100.000 Euro dotierten Robert-Koch-Preis 2016 zu gleichen Teilen an Professor Alberto Mantovani von der Universität Mailand und Professor Michael Nussenzweig von der Rockefeller Universität in New York verliehen. Gleichzeitig wurde Professor Kai Simons vom Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden mit der Robert-Koch-Medaille in Gold für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Mit dem Robert-Koch-Preis werden die bahnbrechenden Forschungsarbeiten beider Immunologen gewürdigt, aus denen sich neue Behandlungsmöglichkeiten etwa bei Krebs oder bei der Bekämpfung von HIV-Infektionen ergeben haben. Simons wurde für sein wissenschaftliches Lebenswerk, insbesondere für seine Arbeiten in der modernen Zellbiologie, gewürdigt.

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Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina zeichnen die beiden Konstanzer Klinischen Psychologen und Neuropsychologen Maggie Schauer und Professor Thomas Elbert am 13. Dezember 2016 in Halle (Saale) mit dem Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis aus. Die mit einem Preisgeld von 50.000 Euro verbundene Auszeichnung wird beiden zugesprochen, weil sie sich mit ihren Arbeiten in beispielhafter Weise um die Therapie und Unterstützung von Gewaltopfern verdient gemacht haben.

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Wissenschaftspreis "Gesellschaft braucht Wissenschaft" 2016

Der Wissenschaftspreis des Stifterverbandes "Gesellschaft braucht Wissenschaft", der der Leibniz-Gemeinschaft gewidmet ist, geht in diesem Jahr an Christian Hartmann und sein Projektteam vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin sowie an Cesar Muñoz-Fontela vom Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie in Hamburg. Die Auszeichnung würdigt die historisch-kritische Edition von Hitlers "Mein Kampf" und den Kampf gegen Ebola für ihren gesellschaftlichen Nutzen. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird am 23. November 2016 im Rahmen der Jahrestagung der Leibniz-Gemeinschaft verliehen.

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Berliner Wissenschaftspreis

Professor Ulrich Dirnagl vom Universitätsklinikum Charité ist am 7. November 2016 mit dem diesjährigen Berliner Wissenschaftspreis des Regierenden Bürgermeisters ausgezeichnet worden. Den mit 40.000 Euro dotierten Preis erhält der Neurologe für seine grundlegenden Forschungen im Bereich Schlaganfall. Der mit 10.000 Euro versehene Nachwuchspreis ging an Juniorprofessor Matthias Weidlich von der Humboldt-Universität zu Berlin. Der Informatiker wurde für seine herausragende Forschung im Bereich der prozessorientierten und ereignisgetriebenen Softwaresysteme geehrt.

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Wissenschaftspreis Niedersachsen 2016

Professor Karsten Danzmann von der Universität Hannover hat für seine Beiträge zur Entdeckung der Gravitationswellen am 17. November 2016 in Hannover den diesjährigen Wissenschaftspreis Niedersachsen erhalten. Die Auszeichnung für den Physiker, der einen wichtigen Teil der neuen Messtechnologie für die Gravitationswellen-Detektoren entwickelt hat, ist mit 25.000 Euro verbunden. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis für Nachwuchswissenschaftler ging an Professorin Sarah Verhulst von der Universität Oldenburg. Sie befasst sich mit der Entwicklung diagnostischer Methoden für die Untersuchung der Funktion des Hörsystems.

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Foto: Wissenschaftskolleg zu Berlin

Kythera-Preis

Professor Wolf Lepenies, Soziologe von der FU Berlin, erhält am 15. Dezember 2016 in Berlin den mit 25.000 Euro dotierten Kythera-Preis. Die von der Düsseldorfer Industriellen Gabriele Henkel gestiftete Auszeichnung würdigt Persönlichkeiten, die sich um die Vermittlung der romanischen Kultur verdient gemacht haben.

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Urania-Medaille

Professor Rolf-Dieter Heuer, ehemaliger Generaldirektor des Europäischen Kernforschungszentrums CERN und derzeitiger Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, ist am 17. Oktober 2016 in Berlin mit der Urania-Medaille ausgezeichnet worden. Heuer habe die Teilchenphysik der letzten Jahrzehnte international entscheidend mitgeprägt und engagiere sich beispielhaft für die Verbreitung von Wissenschaft, hieß es zur Begründung.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare im November und Dezember 2016 sowie Januar 2017

Fundraising für Hochschulen
Mannheim, Donnerstag, 24. November 2016, 10:00-17:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/633.html

Forschungsförderung strategisch nutzen
Bonn, Freitag, 25. November 2016, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/646.html

Erfolgsgarant Netzwerk
Mannheim, Dienstag, 29. November 2016, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1337.html

Neu!
Beschäftigung von Mitarbeitern und Personalverantwortung

Bonn, Dienstag, 29. November 2016, 11:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1510.html

Wissenschaftsenglisch schreiben
Bonn, Montag, 5. Dezember 2016, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/812.html

Verhandlungen bei Erstberufung
Bonn, Dienstag, 13. Dezember 2016, 11:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/630.html

Berufungspraxis aktuell
Mannheim, Donnerstag, 12. Januar 2017, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/694.html

Potentiale nutzen! - Individuelles Bewerbungstraining mit Video für Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen
Düsseldorf, Donnerstag/Freitag, 19./20. Januar 2017
1.Seminartag 9:30 Uhr bis 2. Seminartag 16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/617.html

Die neue Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Publikationen


Dritte erweitere Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

NEU:

Musterübersetzungen hochschulbezogener Texte (z.B. Stellenausschreibung Professur)

Mehr als 100 neue Einträge, davon 50 aus dem Gebiet des universitären Fundraisings

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten, 19,90 Euro (D) inkl. Porto, für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 17,90 Euro inkl. Porto.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn,

Tel.: 0228/902 66 66, Fax: 0228/902 66 80 oder per Mail: dhv@hochschulverband.de

Voraussichtlich lieferbar ab dem 1. Dezember 2016

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Glanzlichter der Wissenschaft 2016
Ein Almanach


Der Sammelband "Glanzlichter der Wissenschaft" vereinigt herausragende Veröffent­lichungen und ­Vorträge renom­mierter Autoren, die im Laufe des Jahres 2016 entstanden sind. Sie spiegeln Entwicklungen, die über den Tag und das Jahr ­ihrer Publikation hinaus Bedeutung behalten - als ­Beispiele für die kritische Auseinandersetzung mit den Themen unserer Zeit.

Mit Beiträgen von Papst Franziskus, Lorraine Daston, Rüdiger Görner, Josef Isensee, Gudrun Krämer, Angelika Nußberger, Hans-Werner Sinn und anderen.

Herausgegeben vom Deutschen Hochschulverband 2016. 188 S., geb. 26 Euro inkl. Porto (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 19,90 Euro inkl. Porto).  ISBN 978-3-8253-6704-6

Deutscher Hochschulverband · Rheinallee 18-20 · 53173 Bonn
E-Mail: dhv@hochschulverband.de · Fax: 0228 / 902 66 80

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Markus Meißner: Entstehung und Entwicklung des Hochschulbefristungsrechts

Im März 2016 wurde das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) novelliert. Das vorrangige Ziel der Gesetzesänderung besteht darin, die große Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse an Wissenschaftseinrichtungen, darunter viele mit einer Laufzeit von unter einem Jahr, zu begrenzen.

Die vorliegende Arbeit bietet erstmalig in konzentrierter Form einen Gesamtüberblick über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Hochschulbefristungsrechts. Die Entwicklung nach der Entstehung des Hochschulbefristungsrechts unterteilt sich dabei in bisher drei wesentliche Schritte: die Umstellung des Befristungssystems mit dem 5. HRGÄndG beziehungsweise der Reparaturnovelle, die Verlagerung der Hochschulbefristungsregelungen in das WissZeitVG sowie die jüngste Novellierung des WissZeitVG. Zudem werden aus der Historie Erkenntnisse für das Verständnis der Hochschulbefristungsregelungen sowie für Verbesserungsvorschläge gewonnen.

Band 19 der Reihe: Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsrecht, 216 Seiten, 26 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 23 Euro) inkl. Porto Inland, ISBN: 978-3-944941-04-2

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Bestellungen bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: 2030. Die Welt von morgen aus der Sicht der Wissenschaft

Mit Beiträgen von Axel Haverich, Katrin Böhning-Gaese, Jochen Marotzke, Thomas Klinger, Oliver Quiring und Rolf Schieder

Weitere Beiträge:

Hubert Detmer/Johanna Böcker: Akkreditierung: Rechtswidrig, zu teuer, fraglicher Nutzen
Ergebnisse einer Umfrage

Gerd Grözinger/Florence Baillet: Noteninflation. Auch beim Abitur?

Wiltrud Christine Radau: Dürfen Arbeitsschutzpflichten auf Professoren delegiert werden?
Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts und seine Folgen

Anonym
Bloße Lippenbekenntnisse
Erfahrungen als Hochschullehrer mit Behinderung in Bewerbungsverfahren

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker


Quelle: istockphoto.com

Mitgliedsbeiträge im Deutschen Hochschulverband ab 2017

(Wi.) Nach Maßgabe der Entscheidung des 66. DHV-Tages 2016 in Berlin erhöhen sich die Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2017 um 1,6 Prozent.

Je nach dienstrechtlicher Stellung belaufen sich die Mitgliedsbeiträge ab 2017 zwischen 112 Euro und 209 Euro im Jahr. Die einzelnen Beiträge lassen sich auf der Homepage des DHV unter https://www.hochschulverband.de/mitglied-werden.html abrufen.

Alle Mitglieder werden gebeten, beitragswirksame Änderungen der dienstrechtlichen Stellung der Geschäftsstelle rechtzeitig mitzuteilen, da nach der Satzung des Deutschen Hochschulverbandes eine Rückzahlung zuviel gezahlter Beiträge ausgeschlossen ist, wenn die Überzahlung auf eine fehlende Anzeige zurückzuführen ist. Die Mitgliedsdaten umfassen erst seit einigen Jahren die Geburtsdaten. Zudem gibt es nach Maßgabe der individuellen Entscheidung bei der Emeritierung/Pensionierung/Verrentung einen zeitlichen Spielraum von mehreren Jahren. Deshalb ist die Geschäftsstelle auf diese Mitteilung angewiesen. Eine rückwirkende Erstattung ist aus Haushalts- und Satzungsgründen nicht möglich.

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Vermischtes


Getanzte Forschung

Zum neunten Mal hat das Magazin "Science" den Wettbewerb "Dance you Ph.D." ausgelobt. Junge Wissenschaftler sind jährlich dazu aufgerufen, ihr Forschungsthema tänzerisch darzubieten. Die Gewinner des Wettbewerbs stehen seit dem 26. Oktober 2016 fest. Enthusiastisch schreibt die "Zeit" über das Video des Gesamtsiegers Jacob Brubert von der Universität Cambridge: "Die Herzklappe vom Rind verkörpert jemand im Kuhkostüm. Die Polymere hüpfen in weißen Kitteln durcheinander. Der Beat stimmt, die Zuschauerin wippt. Wieder was gelernt! Getanzte Forschung, das klingt nach Waldorf, ist aber Avantgarde. Die Zukunft der Wissenschaft ist da, wo uns auch jene verstehen, die keine Wissenschaftssprache verstehen."

Ob das stimmt? Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen will, kann dies tun unter:
http://www.sciencemag.org/news/2016/10/and-winner-year-s-dance-your-phd-contest

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) Wissen verschenken und Freude bereiten - mit einem Geschenkabonnement! Bis Weihnachten ist es nicht mehr lange. Verschenken Sie doch ein Jahr lang spannende Wissenschaft: ob Naturwissenschaften, Hirnforschung, Psychologie oder Geschichte. Mit den Magazinen von "Spektrum der Wissenschaft" nehmen Sie einen besonderen Menschen mit auf eine Reise, die seinen Horizont erweitern wird. Denken Sie jetzt schon an Weihnachten und verschenken Sie Wissenschaft! Schenken Sie ein Magazin mit anspruchsvollen Artikeln über die neuesten internationalen Entwicklungen in allen Bereichen der Wissenschaft und Forschung. Hier geht es zur Geschenkübersicht:
http://www.spektrum.de/geschenk

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DHV und Wissenschaftliche Buchgesellschaft

(Gü.) Das passende Angebot für Wissenschaftler - Wissenschaftliche Buchgesellschaft neuer Partner des Deutschen Hochschulverbandes

DHV-Mitglieder können ab sofort das Angebot der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (WBG) zu Vorzugskonditionen nutzen. Die WBG hat als Wissenschaftsverlag ca. 6.000 Bücher und 1.500 E-Books aus über 20 Fachgebieten im Programm. Schwerpunkt sind Veröffentlichungen in den Geisteswissenschaften, aber auch fundierte Sachbücher aus den Naturwissenschaften, Wirtschaft, Politik und Recht sowie Kunst, Musik und Medizin runden das Angebot ab. Alle Mitglieder erhalten in der Regel 25 Prozent oder mehr Rabatt auf den Ladenpreis sowie eine Vielzahl von Vergünstigungen bei ergänzenden Angeboten (z. B. Einladungen auf Veranstaltungen, Eintritt in Museen etc.). DHV-Mitglieder, die der WBG erstmalig neu beitreten, können sich zudem ein Buch und ein E-Book als Begrüßungsgeschenk aussuchen.

Die WBG ist eine nicht-kommerzielle Institution, die sich per Satzung verpflichtet hat, Gewinne in die Förderung von Wissenschaft, Bildung und Kultur zu investieren. Mit mehr als 100.000 Mitgliedern ist sie Europas größte Buchgemeinschaft für Sach- und Fachbücher. Der Jahresbeitrag beträgt nur 15 Euro.

Zum speziellen Angebot für DHV-Mitglieder erfahren Sie mehr unter: http://www.wbg-wissenverbindet.de/webapp/wcs/stores/servlet/CMSLayoutLeftSidebarView?storeId=10151&cmsredirect=/site/category/dhv-kooperation/wbg-ist-premiumpartner-des-dhv.frag

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DHV und Hugendubel Fachinformationen

(Gü.) tolino vision 4 HD - mit neuen Komfort-Funktionen!

E-Reading nochmals verbessert: Mit dem neuen tolino vision 4 HD lesen Sie nicht nur hochauflösend auf dem gestochen scharfen eInk-HD Display. Als zusätzliches, innovatives Feature bietet das neue Mitglied der tolino-Familie ein Display, dessen Farbtemperatur sich im Tagesverlauf anpasst. Morgens ein helles Weiß, abends ein gemütlicher, warmer Ton. Zusätzlich wurde der interne Speicher vergrößert. Auf nunmehr 6GB finden alle Ihre E-Books und Dokumente Platz, inklusive Reserve für spontanes Einkaufen und Ausleihen.

Dank der neuen Softwareversion ist das Gerät optimal vorbereitet, um Ausleih-Dienste wie die onleihe zu nutzen. Mit dem integrierten "Zurückgeben"-Button wird die Verwaltung ausgeliehener E-Books so einfach wie nie zuvor!

Das neuen easy2connect-Kabel passt immer.

Alles aus einer Hand - die richtigen Inhalte mit der richtigen Hardware 

Hugendubel Fachinformationen - Wir sind für Sie da!

Unsere Buchhandlungen, Kontaktdaten und Ansprechpartner finden Sie unter: www.hugendubel.info/stores

Sie erreichen uns zentral per Mail unter info@hugendubel.info oder unter der Rufnummer 089/30757575.

Haben Sie individuelle Wünsche?

Sehr gern steht Ihnen unser Vertriebsleiter, Herr Thomas Falk, unter Tel.: 0151/14010903 oder t.falk@hugendubel.info zur Verfügung.

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DHV und Dorint Hotels & Resorts

(Gü.) Weihnachten und Silvester bei den Dorint Hotels & Resorts - ein schönes Erlebnis

Die schönste Zeit des Jahres rückt näher - verbringen Sie die Weihnachtsfeiertage und Silvester gemeinsam mit Ihrer Familie sowie mit Freunden im besonderen Ambiente der Dorint Hotels & Resorts. Ein paar ruhige und besinnliche Tage erleben, sich kulinarisch verwöhnen lassen und die Winterlandschaft genießen: Wir freuen uns auf Sie!
Die Weihnachts- und Silvesterangebote der Dorint Hotels & Resorts:
https://www.dorint.com/de/weihnachten/weihnachten-dorint/

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DHV und BASF Weinkeller

Es weihnachtet sehr, und zum dritten Mal veröffentlicht der Weinkeller seine diesjährige Festtagsliste mit einer Auswahl an exklusiven Produkten für die Feiertage.

Genießen Sie zum Beispiel den prickelnden Riesling brut, der durch seine leicht nussige Art, gepaart mit Aromen von reifen, gelben Früchten und Safran ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis darstellt.

Aber auch unsere Auswahl an geschmackvollen, ausdrucksstarken Weiß - und Rotweinen passt ideal zu weihnachtlichen Festtagsgenüssen.

Lassen Sie sich verzaubern von unseren Produkten und genießen Sie die Festtage!

Die Liste ist als pdf-Dokument unter www.weinkeller.basf.de zu finden.

Sie können diese aber auch einfach persönlich anfordern unter:

Weinkeller der BASF
Anilinstraße 12                    
67063 Ludwigshafen
Tel.: 0621 60-48055
Fax: 0621 60-52621
weinkeller@basf.com
www.weinkeller.basf.com

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DHV und CarFleet24

(Gü.) CarFleet24.de ist die Adresse für Ihren Autokauf

Sie als Verbandsmitglied, Familienangehörige oder Mitarbeiter des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) möchten sich ein neues Auto kaufen, ob Barzahlung, Finanzierung, Leasing? Dann sind Sie hier bei uns genau richtig!

Durch die Kooperation mit CarFleet24 erhalten Sie viele wertvolle Tipps, wie Sie zum Beispiel beim Autokauf bares Geld sparen können! 

Über die CarFleet24-Seite, die von der Verbandsseite aus zugänglich ist, können Mitglieder, deren Familienangehörigen und Mitarbeiter des Verbandes, Neuwagen aller relevanten Marken über deutsche Autohäuser beziehen. Und so einfach funktioniert es:

1. Zugang über die Verbands-Website: Greifen Sie über die DHV-Seite auf CarFleet24 zu und konfigurieren Sie sich Ihr Wunschfahrzeug im Konfigurator.   

2. Unverbindliche Anfrage: Nach Auswahl und Konfiguration Ihres Fahrzeuges stellen Sie eine Anfrage mit dem Wunsch, ein Angebot zu erhalten.  

3. Kostenloses Beratungsangebot: Auf Basis Ihrer Anfrage erstellt Ihr persönlicher Kundenberater ein Angebot und berät Sie gerne unabhängig und markenübergreifend bei allen Fragen rund um Ihren Autokauf.

4. Vermittlungsauftrag: Wenn Ihnen das Angebot zusagt und alle Fragen geklärt sind, schicken Sie uns den unterschriebenen Vermittlungsauftrag zurück. Wir übergeben den Auftrag an einen deutschen Vertragshändler in Ihrem gewünschten Abholgebiet.  

5. Beim deutschen Vertragshändler bestellen: Der Händler sendet Ihnen die Vertragsunterlagen zu. Sind alle Angaben korrekt, unterschreiben Sie die Bestellung und schicken diese zurück. Der Vertrag wird somit mit einem deutschen Vertragshändler geschlossen.  

6. Abholung Ihres Wunschfahrzeugs: Nach Eingang des Kaufvertrages bestellt der Händler Ihr Wunschfahrzeug. Alle Zahlungs- und Abholungsmodalitäten stimmt Ihr Vertragshändler rechtzeitig mit Ihnen ab.

Das CarFleet24-Team freut sich schon jetzt auf Ihre Anfrage!

Kontakt:  
CarFleet24
www.carfleet24.de
Passwort:  hochschulverband
Fon: 01805 – 717107*
Fax: 01805 – 717108*
E-Mail: kundenbetreuung@carfleet24.de
*[0,14Euro/Min. aus dem Festnetz; max. 0,42 €/Min. aus dem Mobilfunknetzen]

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DHV und Altruja

(Gü.) Für gemeinnützige Organisationen und Vereine rückt die Haupt-Spendensaision des Jahres immer näher: die Weihnachtszeit! Im Dezember werden im Schnitt dreimal so viele Spenden generiert wie in den übrigen Monaten, und darauf sollten Sie sich jetzt noch möglichst gut vorbereiten - auch auf Ihrer Webseite!

Mit den Spendentools von Altruja bieten Sie Ihren Unterstützerinnen und Unterstützern eine schnelle und einfache Lösung, um online zu spenden -  und das ist vielen Spenderinnen und Spendern in der Weihnachtszeit besonders wichtig. Das Spendenformular ist mit wenigen Klicks auf Ihrer Webseite integriert, und die Spenderinnen und Spender haben die Wahl zwischen vielen verschieden Zahlungsmöglichkeiten.

Außerdem können Sie mit den Altruja Anlass- und Kampagnentools besondere Weihnachtskampagnen starten. Rufen Sie beispielsweise Ihre Unterstützerinnen und Unterstützer dazu auf, in der Adventszeit selbst für Ihre Organisation als Fundraiser aktiv zu werden, oder organisieren Sie einen Fundraising-Tag, an dem Sie mit dem Kampagnentool ein festes Spendenziel erreichen wollen.

Motivieren Sie Ihre Unterstützer mit den Tools von Altruja zum Spenden und machen Sie den spendenreichsten Monat des Jahres damit noch besser!

www.altruja.de

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Newsletter-Archiv

Sollten Sie Darstellungsprobleme in Ihrem Mailprogramm haben, finden 
Sie den aktuellen Newsletter auch in unserem Newsletter-Archiv: www.hochschulverband.de/newsletter-archiv.html

Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de
Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Martin Hellfeier (Hell.)
Dr. Wiltrud Radau (Ra.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

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