DHV-Newsletter 12/2016

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Hochschulpolitik


Akkreditierung: Kultusminister einig

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat sich am 8. Dezember 2016 auf den Entwurf eines Staatsvertrages über die Organisation eines gemeinsamen Akkreditierungssystems für Qualitätssicherung in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen geeinigt. Bis auf Mecklenburg-Vorpommern, das sich enthielt, stimmten alle Länder zu. Den Staatsvertrag legt die KMK nun der Ministerpräsidentenkonferenz zur Beschlussfassung und Unterzeichnung vor. Als geschlossen gilt er, wenn wenigstens 15 Regierungschefinnen und Regierungschefs der vertragschließenden Länder ihn unterzeichnet haben.

Beratungen über einen Staatsvertrag waren nötig geworden, weil das Bundesverfassungsgericht die bisherige Genehmigungspraxis von Studiengängen im Februar als verfassungswidrig eingestuft hatte (vgl. Newsletter 4/2016). Wie bereits berichtet (vgl. Newsletter 7 und 10/2016), will die KMK an einer externen Qualitätssicherung in Studium und Lehre festhalten. Lediglich Modifikationen zur bisherigen Akkreditierungspraxis schlägt sie vor. So ist eine Neudefinition der Rollen von Akkreditierungsrat und Agenturen vorgesehen. Die Akkreditierungsentscheidung soll künftig nicht mehr bei den Agenturen, sondern beim Akkreditierungsrat liegen. Dort soll die Wissenschaft eine strukturelle Mehrheit erhalten. Verfahren zur Bewertung der formalen Kriterien einerseits und der fachlich-inhaltlichen Kriterien andererseits sollen künftig getrennt voneinander erfolgen. Eine Öffnung für alternative Akkreditierungsinstrumente ist vorgesehen.
https://www.kmk.org/presse/pressearchiv/mitteilung/akkreditierungsstaatsvertrag-der-kmk-sichert-groesstmoegliche-qualitaet-von-studiengaengen-und-mobilitaet-fuer-studierende.html

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Quelle: istockphoto.com

DHV verzichtet aus Protest auf Ministerranking

Aus Protest gegen die Akkreditierungsentscheidung der Kultusministerkonferenz (KMK) vom 8. Dezember 2016 hat der Deutsche Hochschulverband (DHV) in diesem Jahr erstmals die Abstimmung zum/zur "Wissenschaftsminister/-in des Jahres" ausfallen lassen. Seit 2009 ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland seine Mitglieder einmal im Jahr dazu auf, die Führungsqualitäten ihres jeweiligen Landeswissenschaftsministers und der Bundesministerin für Bildung und Forschung auf der Basis eines umfassenden Eigenschaftskatalogs zu bewerten, der gemeinsam mit dem Zentrum für Evaluation und Methoden der Universität Bonn entwickelt wurde.

"Eine Abstimmung ist den Verbandsmitgliedern nicht zumutbar", erläuterte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen die Entscheidung. "Das ,Weiter so‘ in der Akkreditierungspolitik, auf das sich die Kultusministerkonferenz nunmehr verständigt hat, spricht für sich und zeigt, wie wenig die Wissenschaftsminister eine gute Politik im Sinne der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betreiben."

Nachdem das Bundesverfassungsgericht im Februar dieses Jahres die Qualitätssicherung von Studium und Lehre durch externe Akkreditierungsagenturen als verfassungswidrig beanstandet habe (vgl. Newsletter 4/2016), hätten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler leider vergeblich auf grundlegende Reformen gesetzt. "Statt den Akkreditierungszirkus zu beenden, hat die KMK das bürokratische, ineffiziente und kostenträchtige System perpetuiert", so Kempen. Mit der nunmehr vorgesehenen Übertragung der Akkreditierungsentscheidung von den Akkreditierungsagenturen auf den Akkreditierungsrat drohe die Qualitätssicherung sogar "verschlimmbessert" zu werden, betonte der DHV-Präsident. "Aus einem bislang einstufigen Verfahren wird ein zweistufiges Verfahren, in dem der Akkreditierungsrat zur neuen Superbehörde aufsteigt. Mehr Bürokratie und höhere Kosten werden die Folge sein." Die Erweiterung des Akkreditierungsrates um acht Professoren aus allen Fächergruppen, deren Stimmen bei fachlich-inhaltlichen Entscheidungen doppelt zählen sollen, sei zudem nicht mehr als "ein Feigenblatt", weil auch dadurch die Qualitätsbeurteilung von derzeit mehr als 18.000 Studienangeboten nicht gewährleistet werden könne.

"Der KMK-Beschluss ist eine herbe Enttäuschung. Er ist ein Schlag ins Gesicht für diejenigen, die auf einen Befreiungsschlag gehofft haben", so Kempen abschließend. "Die Kultusminister begehen einen schweren Fehler. Statt den Akkreditierungsirrsinn in Basta-Manier festzuschreiben, sollten sie ihren Beschluss revidieren. Anstelle einer externen Begutachtung durch den Akkreditierungsrat müssen sie endlich den Universitäten die Verantwortung für die Qualitätssicherung ihrer Studiengänge übertragen."

Die Empörung des DHV über die Akkreditierungsentscheidung der KMK hat DHV-Präsident Kempen auch am 9. Dezember 2016 im Interview mit dem "Deutschlandfunk" geäußert. Das Gespräch zum Nachhören gibt es hier:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/12/09/wir_muessen_uns_empoeren_bernhard_kempen_dhv_zum_dlf_20161209_1441_df0ec96d.mp3

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Quelle: istockphoto.com

Akkreditierungskosten: 38.000 statt 15.000 Euro pro Studiengang        
           
Die Kosten für die Akkreditierung eines Studiengangs (Programmakkreditierung) werden in der Regel mit 10.000 bis 15.000 Euro beziffert. In dieser Summe sind jedoch zumeist nur die Kosten enthalten, die für Akkreditierungsagenturen anfallen. Unberücksichtigt bleiben dagegen zumeist die Personalkosten, die im Laufe des Begutachtungsprozesses in den Hochschulen entstehen. Das geht aus einer Umfrage des Deutschen Hochschulverbandes unter den Landesrechnungshöfen hervor, über die die Zeitschrift "Forschung & Lehre" in ihrer Dezember-Ausgabe berichtet.

Demnach sind trotz uneinheitlicher Datenlage in den einzelnen Ländern die Personalkosten in den Hochschulen größter Kostenverursacher bei Akkreditierungsverfahren. Auf rund 38.000 Euro taxiert der Thüringer Rechnungshof die tatsächlichen Akkreditierungskosten pro Studiengang. Bereits im Jahre 2008 hatte er für die damals 223 Studiengänge an Thüringens Hochschulen mit Akkreditierungskosten von 8,4 Millionen Euro gerechnet, von denen 6,8 Millionen Euro als hochschulinterne Personalkosten angesetzt wurden. Im Freistaat Bayern wurden den Akkreditierungsagenturen bis zum Sommersemester 2010 2,6 Millionen Euro gezahlt. Hinzu kamen weitere Kosten in Höhe von 9,7 Millionen Euro innerhalb der Hochschulen. Auch für die Akkreditierungskosten des Landes Brandenburg im Zeitraum von 2005 bis 2009 ergab sich ein ähnliches Bild. Zu einer knappen Million Euro an Agenturkosten traten 3,8 Millionen Euro hochschulinterne Personalkosten hinzu.

Nachhaltige Einspareffekte werden nach Ansicht des Thüringer Rechnungshofes auch nicht durch die Systemakkreditierung erreicht, bei der nicht mehr einzelne Studiengänge, sondern hochschulinterne Qualitätssicherungsverfahren zertifiziert werden. Wegen der Höhe der hochschulinternen Personalkosten habe es "kostenmäßig keinen Unterschied" gemacht, "ob eine Programm- oder Systemakkreditierung durchgeführt wurde", so der Rechnungshof.
http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/?p=22520

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Foto: regierung-mv.de

Mathias Brodkorb ist "Wissenschaftsminister des Jahres"       

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) wird Mathias Brodkorb, von Oktober 2011 bis Oktober 2016 Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommerns, die Auszeichnung "Wissenschaftsminister des Jahres" verleihen.

"Mit ihrer Akkreditierungsentscheidung haben die Ministerinnen und Minister in einer zentralen hochschulpolitischen Frage die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Regen stehen lassen“, betonte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen. "Die löbliche Ausnahme war Mathias Brodkorb. Mecklenburg-Vorpommerns langjähriger Wissenschaftsminister hat sich beharrlich und vehement gegen den anhaltenden Akkreditierungsirrsinn gestemmt und dafür geworben, den Universitäten die Qualitätssicherung ihrer Studiengänge anzuvertrauen. Große Unterstützung hat er dafür aus der Wissenschaft erfahren." Neben dem DHV und dem Deutschen Juristischen Fakultätentag hatten rund 2.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den sogenannten „Heidelberger Appell“ unterstützt, den Minister Brodkorb gemeinsam mit Staatsminister a. D. Professor Julian Nida-Rümelin zur Online-Petition erhoben hatte. Darin wurde gefordert, die Qualitätssicherung von Studium und Lehre wieder in die Hände der Hochschulen zu legen (vgl. Newsletter 5 und 6/2016).

"Als einzige Stimme der politischen Vernunft stand Minister Brodkorb gegenüber dem Starrsinn seiner Kolleginnen und Kollegen auf verlorenem Posten. Seinen Mut und Einsatz will der DHV mit der Auszeichnung ,Wissenschaftsminister des Jahres' honorieren", so Kempen weiter.

Die Auszeichnung "Wissenschaftsminister des Jahres" wird im Rahmen der Wissenschaftsgala des DHV am 3. April 2017 in München verliehen. Zuletzt wurde im Jahr 2016 die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Theresia Bauer, als "Wissenschaftsministerin des Jahres" geehrt.

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Quelle: istockphoto.com

Lösung für digitale Semesterapparate in Sicht

In den Streit um den neuen Rahmenvertrag zu Urheberrechten, den Kultusministerkonferenz (KMK) und Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) Anfang Oktober geschlossen haben (vgl. Newsletter 10/2016), kommt Bewegung. Hochschulrektorenkonferenz, KMK und VG Wort haben eine Arbeitsgruppe gebildet, um "eine einvernehmliche Lösung für die Handhabung des Urheberrechts im Kontext der Lehre an Hochschulen zu entwickeln". Bis zum Jahresende soll ein Lösungsvorschlag erarbeitet werden, damit "eine bruchlose weitere Nutzung der digitalen Semesterapparate an den deutschen Hochschulen über die Jahreswende hinaus" gewährleistet ist. Bis zum 30. September 2017 soll zudem unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH) eine praktikable Lösung an deutschen Hochschulen implementiert werden.

Der BGH hatte im März 2013 entschieden, dass Universitäten digital verbreitete Texte nicht mehr pauschal, sondern einzeln bei der VG Wort vergüten müssen. Den neuen Rahmenvertrag zu Urheberrechten, der dieses Urteil umsetzt, hatten zahlreiche Hochschulen als inpraktikabel abgelehnt. Dadurch besteht die Gefahr, dass Hochschullehrer ab Januar 2017 Teile urheberrechtlich geschützter Werke nicht mehr online zur Verfügung stellen dürfen.

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Foto: Michael Wolffsohn

Professor Michael Wolffsohn ist "Hochschullehrer des Jahres"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) zeichnet Professor Michael Wolffsohn als "Hochschullehrer des Jahres" aus. Wolffsohn ist emeritierter Professor für Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr München.

"Herr Kollege Wolffsohn ist ein herausragender Wissenschaftler, Publizist und Querdenker, der den Beruf des Professors stets von seinem lateinischem Wortstamm ,profiteri' her, dem Verb für ‚bekennen', verstanden hat", erläuterte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen. "Wolffsohn findet klare Worte, auch wenn die Gefahr besteht, sich unbeliebt zu machen. Auf die kulturelle Diskussion in Deutschland übt er durch sein Auftreten in der Öffentlichkeit großen Einfluss aus. Aber er ist nicht nur ein Mann der Worte, sondern auch ein Mann der Tat: In Berlin hat er unter hohem persönlichen finanziellen Risiko mit der Restaurierung der Gartenstadt Atlantic ein einzigartiges interkulturelles Wohnprojekt verwirklicht."

Das denkmalgeschützte Ensemble aus 49 Häusern mit ca. 500 Wohn- und 25 Gewerbeeinheiten sowie rund 1.200 Mietern feierte in diesem Jahr 100-jähriges Bestehen. Es fiel Wolffsohn in einem verwahrlosten Zustand als Familienerbe zu. Nachdem sein Großvater Karl die Gartenstadt mitbegründet und erbaut hatte, war er als jüdischer Eigentümer von den Nationalsozialisten enteignet worden. Erst nach jahrelangem Rechtsstreit erhielt der Vater Max die Wohnanlage zugesprochen, ehe sie unter der Ägide von Professor Michael Wolffsohn und seiner Frau Rita aufwändig saniert werden konnte und wieder erblühte: "Seit 2001 wird die Gartenstadt Atlantic von beiden als deutsch-türkisch/muslimisch-jüdisches Kultur-, Bildungs- und Integrationsprojekt mit allgemein zugänglichen gemeinnützigen Einrichtungen vorwiegend für Kinder und Jugendliche geführt. Es ist inzwischen ein überregionales Vorzeigeprojekt für ein gelungenes Miteinander unterschiedlicher Kulturen und Religionen und führt damit das Vermächtnis von Wolffsohns Großvater Karl fort, attraktiven Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten anzubieten", betonte Kempen.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird Herrn Professor Wolffsohn am 3. April 2017 im Rahmen der "Gala der Deutschen Wissenschaft" in München verliehen, auf der auch academics - das Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von der ZEIT und der Zeitschrift "Forschung & Lehre" - den Preis für den/die "Nachwuchswissenschaftler/-in des Jahres" vergeben wird. Die mit 5.000 Euro prämierte Auszeichnung erhält der Physiker Michael Saliba, Marie Currie Fellow an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne, für seine wegweisende Solarzellenforschung und für seine außerakademischen Verdienste, insbesondere zur Förderung der Debattenkultur.

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Kempen: "Universität muss Ort des freien und offenen Meinungsaustausches bleiben."

Den Deutschen Hochschulverband (DHV) erfüllen aktuelle Medienberichte mit Sorge, nach denen Wissenschaftler an Universitäten auf Grund ihrer Person oder politischen Einstellung als unerwünscht erklärt oder sogar mit direkter Gewalt bedroht werden. Es häuften sich zudem Vorfälle, bei denen Universitätsveranstaltungen mit politisch unliebsamen Personen gesprengt wurden.

"Die Universität ist ein Ort des freien und offenen Meinungsaustausches. Hier muss jedermann ohne Angst unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft, einer Partei, einem Verband oder Verein seine Forschungsergebnisse, Thesen, Argumente und Ansichten präsentieren und zur Debatte stellen können", betonte DHV-Präsident, Professor Bernhard Kempen. "Die grundgesetzlich verbürgte Freiheit von Forschung und Lehre setzt allein die Treue zur Verfassung voraus. Das lässt ein sehr breites Spektrum an Meinungsäußerungen zu." Voraussetzung universitärer Wissenschaft sei es, unterschiedliche Meinungen auszuhalten und zu respektieren. "Streit gehört zur Universität. Auseinandersetzungen mit Andersdenken werden allerdings ausschließlich argumentativ ausgetragen. Das muss so bleiben", erklärte Kempen. Vor Diffamierungen, der Androhung bzw. Ausübung von Gewalt dürften sich Universitäten nicht einschüchtern lassen. "Sie müssen für Meinungsfreiheit eintreten und diese in ihren Räumlichkeiten notfalls per Hausrecht durchsetzen", so der DHV-Präsident abschließend.

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Studierendenzahlen auf Rekordhoch

Die Zahl der Studierenden an deutschen Hochschulen hat im Wintersemester 2016/2017 eine neue Rekordmarke erreicht. Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes waren rund 2.806.000 Studentinnen und Studenten im aktuellen Wintersemester an einer deutschen Hochschule immatrikuliert. Damit erhöhte sich die Zahl der Studierenden im Vergleich zum Wintersemester 2015/2016 um 48.300. Das entspricht 1,8 Prozent. 

1.773.600 (63,2 Prozent) Studierende waren an wissenschaftlichen Hochschulen eingeschrieben, 36.100 (1,3 Prozent) an den Kunsthochschulen. Fachhochschulen ohne Verwaltungsfachhochschulen hatten mit 957.500 Studierenden einen Anteil von 34,1 Prozent. An Verwaltungsfachhochschulen studierten im Wintersemester 2016/2017 rund 38.900 Studentinnen und Studenten (1,4 Prozent). 

Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger, die im Studienjahr 2016 erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule aufgenommen haben, ist gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozent auf 505.900 gesunken. Dabei lag der Rückgang an den wissenschaftlichen Hochschulen bei 0,9 Prozent und an den Kunsthochschulen bei 3,3 Prozent. Demgegenüber gab es an Fachhochschulen  und Verwaltungsfachhochschulen einen Zuwachs von 0,6 Prozent bzw. 7,9 Prozent.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/11/PD16_417_213.html

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Rektoren fordern Verstetigung des Hochschulpakts

Anlässlich der anhaltend hohen Studierendenzahlen hat die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) eine bessere Studienfinanzierung auch über den laufenden Hochschulpakt hinaus gefordert. Die Verstetigung der Zahlen auf diesem hohen Niveau zeige, dass es ein langfristig verändertes Studierverhalten gebe. Darauf sei ein zeitlich begrenztes Programm wie der Hochschulpakt nicht mehr die richtige Antwort. Bund und Länder müssten endgültig die Vorstellung ad acta legen, dass es sich bei der großen Nachfrage nach Studienplätzen um ein zu überbrückendes zeitweises Phänomen handle.

Die Probleme, die durch die Befristung der Hochschulpaktmittel entstehen, treten laut HRK an den Hochschulen immer stärker zutage: "Ein wachsender Anteil der Kosten für die Lehre wird statt aus Grundmitteln aus zeitlich begrenzten Programmmitteln bestritten. In der Konsequenz werden immer mehr Lehraufgaben von befristet beschäftigtem Personal erbracht. Das ist eine unhaltbare Situation für die Beschäftigten wie für die Hochschulen", erklärte HRK-Präsident Professor Horst Hippler: "Bund und Länder müssen sich jetzt daran machen zu klären, wie Mittel für die Lehre in der Größenordnung des Hochschulpakts über das Jahr 2020 hinaus gesichert werden können."
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/neuer-studierendenrekord-hrk-fordert-verstetigung-des-hochschulpakts-4062/

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Studie: Reale Aufwendungen pro Studierendem rückläufig

Hochschulen in Deutschland bleiben weiterhin unterfinanziert. Zwar stehen inzwischen deutlich mehr Mittel als in früheren Jahren zur Verfügung, angesichts steigender Studierendenzahlen ist das aber immer noch zu wenig. Zu diesem Ergebnis gelangt eine aktuelle Studie des Instituts für Hochschulforschung (HoF) Halle-Wittenberg, die von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert wurde.

Um 29 Prozent ist demnach in den Jahren von 2004 bis 2013 die Grundfinanzierung von Lehre und Forschung binnen zehn Jahren bundesweit im Durchschnitt gestiegen. Da jedoch zugleich die Anzahl der Studierenden um 28 Prozent mitwuchs, fiel der Anstieg bei den Ausgaben pro Studierendem kaum ins Gewicht. 7.323 Euro wurden im Durchschnitt der Länder im Jahr 2013 pro Studierendem ausgegeben und damit lediglich 55 Euro mehr als im Jahr 2004. In Baden-Württemberg, Berlin, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Schleswig-Holstein wurde sogar weniger Geld pro Studierendem ausgegeben als zehn Jahre zuvor.

Noch schlechter stellt sich laut HoF die Situation dar, wenn man die Kostensteigerung - Inflation und höhere Personalkosten -  berücksichtigt: Dann sanken die Hochschulausgaben pro Studierendem im Durchschnitt um 12 Prozent. Das entspreche 907 Euro. Lediglich in Brandenburg, Bremen, Hamburg und Rheinland-Pfalz sei 2013 real mehr ausgegeben worden als 2004.

Länder wie Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen münzten ihre überdurchschnittliche wirtschaftliche Leistungskraft nicht in eine überdurchschnittliche Hochschulfinanzierung um, so das HoF weiter. Trotz geringerer wirtschaftlicher Leistungskraft investierten Berlin, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen überdurchschnittlich viel in ihre Hochschulen.
http://www.boeckler.de/14_106081.htm

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Zahl der Studienabbrecher: Anstieg vor allem an Fachhochschulen

Die Zahl der Studienabbrecher an Fachhochschulen ist dramatisch gestiegen. Das geht aus einer bislang unveröffentlichten Studie des Deutschen Zentrums für Hochschulforschung hervor, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Stiftung Mercator erstellt wurde und über die die "Zeit" berichtet hat. Demnach ist an Fachhochschulen die Bachelor-Abbrecherquote, die vor vier Jahren bei 19 Prozent lag, inzwischen auf 27 Prozent gestiegen. Gleichzeitig sei an den Universitäten der Anteil von 35 auf 32 Prozent gesunken.

19 Prozent der Studierenden, die im Jahr 2012 ein Masterstudium an einer Fachhochschule aufgenommen haben, hätten laut DZHW-Studie abgebrochen. Zwei Jahrgänge zuvor seien es nur sieben Prozent gewesen. An Universitäten sei die Abbrecherquote im Masterstudium derweil von elf auf 15 Prozent gestiegen.

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Lizenzierungsverhandlungen: Kein DEAL in Sicht

Das Projekt "DEAL - bundesweite Lizenzierung von Angeboten großer Wissenschaftsverlage", das die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen auf Anregung der Hochschulrektorenkonferenz ins Leben gerufen hat, ist ins Stocken geraten (vgl. Newsletter 8/2016). Ein Angebot, das der Verlag Elsevier nach mehrmonatigen intensiven Verhandlungen vorgelegt hat, lehnte die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen ab. Es entspreche nicht den Prinzipien von Open Access und einer fairen Preisgestaltung, so die Allianz. Trotz der derzeit bei 40 Prozent liegenden Umsatzrendite setze der Verlag weiter auf Preissteigerungen jenseits der bislang bezahlten Lizenzsummen. Der Verlag lehne transparentere Geschäftsmodelle ab, die auf der Publikationsleistung basierten und Publikationen offener zugänglich machen würden, betonte die Allianz. Sie forderte den Elsevier-Verlag auf, ein transparentes und nachhaltiges Angebot vorzulegen.

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen ist ein Zusammenschluss von Wissenschafts- und Forschungsorganisationen in Deutschland. Mitglieder der Allianz sind die Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die Hochschulrektorenkonferenz, die Leibniz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Wissenschaftsrat. Für das Jahr 2016 hat die Leopoldina die Federführung in der Allianz inne.
https://www.leopoldina.org/de/presse/nachrichten/allianz-stellungnahme-deal

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Personalverantwortliche mit Absolventen unzufrieden

Jedes dritte Unternehmen in Deutschland ist der Ansicht, dass sich die Ausbildung der Hochschulabsolventen verschlechtert habe. Das geht aus einer Befragung des Münchener Ifo-Instituts hervor, über die "Spiegel Online" berichtet hat. Befragt worden waren die Personalverantwortlichen von 1.000 Firmen in Deutschland, die in den vergangenen zehn Jahren Hochschulabgänger eingestellt haben.

Von ihnen gaben 32 Prozent an, dass ihre Zufriedenheit mit der Ausbildung der jungen Mitarbeiter in den vergangenen zehn Jahren zurückgegangen sei. 43 Prozent konnten keine Veränderung erkennen, nur zwei Prozent fanden, dass sich die Ausbildung verbessert hätte. Vor allem die Personalleiter großer Unternehmen, also mit mehr als 500 Mitarbeitern, zeigten sich laut Befragung unzufrieden.

Kritisch vermerkt wurde, dass die Ausbildung an den Hochschulen inzwischen zu verschult sei. Konkret sahen die Personalverantwortlichen Defizite bei der Selbstständigkeit, der Problemlösungskompetenz, dem Abstraktionsvermögen, der Fähigkeit zur Selbstreflexion, dem Grundlagenverständnis und der Allgemeinbildung der neuen Mitarbeiter. Besonders hoch, so berichtet "Spiegel Online", sei die Unzufriedenheit in den Betrieben, in denen Bachelor und Master die häufigsten Abschlüsse der neu eingestellten Mitarbeiter seien.

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Kritik an Entwertung des Abiturs

Der Präsident des Lehrerverbands, Josef Kraus, hat mehr Härte bei der Notenvergabe und Anerkennung von Zeugnissen gefordert. "Anspruchsvollere Bundesländer sollten Abiturzeugnisse anspruchsloser Bundesländer nicht mehr anerkennen", postulierte er gegenüber der "Bild"-Zeitung.

Allein in Berlin habe sich die Zahl der Abiturzeugnisse mit einem Notendurchschnitt von 1,0 innerhalb von zehn Jahren vervierzehnfacht, kritisierte Kraus. Dies deute nicht auf eine Verbesserung der Schüler, sondern auf ein Nachlassen der Anforderungen hin. Die "Inflation" bei den Schul- und Abiturnoten müsse daher ein Ende haben. Zeugnisse dürften "nicht zu ungedeckten Schecks werden".

Das Abiturzeugnis sei nur noch "ein Attest für die Studierberechtigung, aber nicht mehr für die Studierbefähigung", führte Kraus darüber hinaus gegenüber der "FAZ" aus. Die Hochschulen reagierten auf die schlechtere Qualität des Abiturs, indem die Mehrzahl in den Kernfächern Brückenkurse für Studienanfänger anbiete. "Es ist doch abenteuerlich, dass die Hochschulen glauben, nachholen zu müssen, was die Schule nicht geleistet hat", so Krause. Es könne zu einem schlimmen Vertrauensverlust gegenüber dem Gymnasium kommen, wenn die "Hochschulen das Abitur eines Tages nicht mehr anerkennen". Die Universitäten müssten sich dann auf eigene Zugangsprüfungen verlassen, die aber grundsätzlich nicht so valide seien wie der Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung in der Schule, der über zwei Jahre gehe.

Dagegen sieht Hamburgs Schulsenator Ties Rabe keine Noteninflation beim Abitur und an deutschen Schulen: "In den letzten 15 Jahren ist Deutschland, sind Deutschlands Schülerinnen und Schüler bei sämtlichen Bildungstests stetig besser geworden", führte der Politiker im Gespräch mit dem "Deutschlandfunk" aus. Das Interview vom 13. Dezember 2016 zum Nachhören gibt es hier:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/12/13/gibt_es_noteninflation_interview_mit_hamburgs_schulsenator_dlf_20161213_1437_9e8aa703.mp3

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Strategiepapier zur "Bildung in der digitalen Welt"

Die Kultusminister der Länder wollen Schüler und Studierende besser auf Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung vorbereiten. Die Kultusministerkonferenz (KMK) verabschiedete dazu am 8. Dezember 2016 die Strategie "Bildung in der digitalen Welt". Darin werden wesentliche Anforderungen für künftige Lehrpläne oder an die Ausstattung von Schulen oder Hochschulen formuliert. Letztere sollen die technologischen Möglichkeiten der Digitalisierung in die Strukturen und Abläufe in Forschung und Lehre schnell, effizient und nachhaltig integrieren. Dabei gehe es nicht darum, "die Präsenzhochschulen in Online-Universitäten umzubauen, sondern den spezifischen Mehrwert der Digitalisierung für die Arbeit der Hochschulen nutzbar zu machen". Ein wesentlicher Mehrwert bestehe "in der Individualisierung, Flexibilisierung und Verbesserung der Reichweite der Lehrangebote".

Die KMK regt an, Curricula "im Sinne des Erwerbs von Kompetenzen im Umgang mit und in der Anwendung von digitalen Medien und Werkzeugen weiterzuentwickeln und anzupassen". Lernende sollten "in die Lage versetzt werden, selbstständig mit neuen Techniken umzugehen, diese sinnvoll einzusetzen und kritisch zu reflektieren." Ein nachhaltiger Ausbau der Digitalisierung setze zudem "Service- und Supportangebote für Lehrende" voraus. Da Digitalisierung Chancen für eine hochschulspezifische Profilschärfung eröffne, sollten Hochschulen "eine digitale Agenda entwickeln, um die Möglichkeiten der Digitalisierung auf ihr eigenes Profil zuzuschneiden", schreibt die KMK.
https://www.kmk.org/presse/pressearchiv/mitteilung/strategie-bildung-in-der-digitalen-welt.html

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Hochschulforum Digitalisierung legt Abschlussbericht vor

Die Digitalisierung der Hochschulen bietet große Chancen. Unzureichende Rahmenbedingungen bremsen jedoch den erforderlichen Wandel. So lautet das Fazit des Hochschulforums Digitalisierung, einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft mit dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung und der Hochschulrektorenkonferenz, in einem Abschlussbericht, der am 1. Dezember 2016 in Berlin vorgestellt wurde.

Große Chancen digitalen Lehrens und Lernens lägen darin, divergierenden Studierendengruppen vermehrt passgenaue Angebote zu bieten und damit ihren Studienerfolg zu erhöhen. Mit dem Einsatz digitaler Medien erhielten Hochschulen darüber hinaus neue Möglichkeiten, sich international zu positionieren.

Digitalisierung setze jedoch auch Veränderungen in den Strukturen der Lehrorganisation voraus, so das Hochschulforum weiter. Hierzu gehöre, dass mit der wachsenden Bedeutung von personalisiertem Lernen sich die Rolle der Lehrenden vom Wissensvermittler zum Lernbegleiter wandle. Produktion und Organisation digitaler Lehre würden künftig arbeitsteilig erfolgen: von Lehrenden, Mediendidaktikern und Programmierern. Auf diese neuen lehrunterstützenden Aufgaben seien die Hochschulen bislang noch nicht vorbereitet.

Um die Potenziale des digitalen Wandels auszuschöpfen, fordert das Hochschulforum Digitalisierung Politik und Wissenschaft dazu auf, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Insbesondere Datenschutz und das Urheberrecht seien anzupassen. Da durch den Einsatz digitaler Medien umfassende Daten erhoben würden, müsse deren Schutz gewährleistet werden. Neue Ansätze, wie Learning Analytics, für eine schnelle, gezielte Qualitätssteigerung der Lehre ließen sich nur dann erfolgreich in die Lehre einbinden, wenn Transparenz über die erhobenen Daten hergestellt werde und die Studierenden die Möglichkeit erhielten, der Datenerhebung zu widersprechen. Schließlich müssten Regelungen entwickelt werden, den Aufwand der Lehrenden für die Erstellung und Betreuung digitaler Lehre angemessen auf das Lehrdeputat anzurechnen.
hochschulforumdigitalisierung.de/de/abschlussbericht

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Rücknahme von Heisenberg-Professur

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am 9. Dezember 2016 bekanntgegeben, der Pharmakologin Professorin Kathrin Mädler von der Universität Bremen die im Jahr 2014 bewilligte Heisenberg-Professur doch nicht zu geben. Gegen Mädler war im März 2015 ein Untersuchungsverfahren eingeleitet worden, nachdem bezüglich einer Reihe ihrer Publikationen der Vorwurf wissenschaftlichen Fehlverhaltens aufgekommen war. In sechs Publikationen, die auf einer DFG-Förderung beruhten, sei es zu Falschangaben gekommen, teilte die Förderorganisation mit. Mädler habe als Leiterin der Arbeitsgruppe und als Corresponding Author der Publikationen ihre Aufsichtspflicht gegenüber Mitarbeitern in grober Weise vernachlässigt.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2016/pressemitteilung_nr_58/index.html

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1.500 Euro  Studiengebühren für Nicht-EU-Studierende

Das baden-württembergische Kabinett hat am 29. November 2016 den Gesetzentwurf für die Erhebung von Gebühren für internationale Studierende und das Zweitstudium passieren lassen (vgl. auch Newsletter 10/2016). Das Gesetz sieht vor, dass Studierende, die aus Nicht-EU-Ländern stammen, ab dem Wintersemester 2017/18 1.500 Euro Eigenbeitrag pro Semester leisten sollen. Für ein Zweitstudium sollen künftig generell 650 Euro pro Semester erhoben werden.

"Die allermeisten internationalen Studierenden kommen aus Ländern zu uns, in denen die Studiengebühren mindestens genauso hoch, meist aber viel höher sind", erläuterte Ministerpräsident Winfried Kretschmann das Vorhaben. Die Studierenden seien es mithin gewohnt, für herausragende Bildung einen Eigenbeitrag zu leisten: "Wir wollen, dass die Studierenden zu uns kommen, weil unsere Hochschulen attraktiv sind, nicht weil es bei uns billig ist." 

Die Einführung von Gebühren für internationale Studierende sei aber keinesfalls als Vorstufe für allgemeine Studiengebühren zu verstehen, stellte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer klar: "Allgemeine Studiengebühren schließt der Koalitionsvertrag aus. Und der gilt." 

Mit den Gebühren will die Wissenschaftsministerin drastische Kürzungen in ihrem Haushalt vermeiden. Sie muss im Jahr 48 Millionen Euro zur Haushaltskonsolidierung erbringen. Aus den Gebühren erwartet sie laut "Stuttgarter Nachrichten" Einnahmen in Höhe von 45 Millionen Euro im Jahr. Davon sollen 39 Millionen von internationalen Studierenden kommen. Diese Maximalhöhe wird allerdings erst im Jahr 2022 erreicht werden. Im Jahr 2017 rechnet Bauer damit, dass Studierende aus dem Ausland 5,4 Millionen Euro zahlen.
https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/kabinett-beschliesst-anhoerungsfreigabe-fuer-gesetz-zur-erhebung-von-gebuehren-fuer-internationale-s/

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Ende des Stellenabbaus besiegelt

Das sächsische Kabinett hat am 22. November 2016 dem Hochschulentwicklungsplan 2025 (vgl. Newsletter 3/2016) zugestimmt. Damit wird der ursprünglich beschlossene Abbau von 754 Stellen zurückgenommen. Den 14 staatlichen Hochschulen stehen bis Ende 2024 jährlich gut 9.000 unbefristete Stellen zur Verfügung. Sie erhalten nach Angaben des Wissenschaftsministeriums rund 600 Millionen Euro an Personalkosten sowie rund 70 Millionen Euro für Sachkosten und Investitionen.

Der ab 2017 geltende Hochschulentwicklungsplan sieht unter anderem vor, dass pro Jahr mindestens 2.000 neue Studienplätze für Lehrer zur Verfügung stehen. Zudem wird in ihm geregelt, dass die Ausbildung zu Volljuristen an der Universität Leipzig konzentriert und ausgebaut wird, so dass sich dort in absehbarer Zeit bis zu 750 Studienanfänger einschreiben können (vgl. auch Newsletter 6 und 9/2016). Die Pharmazieausbildung wird an der Universität Leipzig in Kooperation mit der dortigen Medizinischen Fakultät in einem bundesweit einmaligen Modellstudiengang gesichert. Für Humanmedizin sind 540 Studienanfänger und für Zahnmedizin 120 Studienanfänger jährlich festgelegt.
https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/207625

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Preis für studentisches Engagement geht in die zweite Runde

Wer wird "Student/-in des Jahres"? Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) schreiben zum zweiten Mal den Preis für studentisches Engagement aus, den sie ein Jahr zuvor gemeinsam ins Leben gerufen haben. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro und wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestiftet. DHV und DSW wollen mit dem Preis diejenige Studentin, denjenigen Studenten oder ein Studierendenteam auszeichnen, der, die oder das ein über die Leistungen im Studium hinausgehendes, herausragendes Engagement zeigt. Es besteht dabei keine Beschränkung, in welcher Art und Weise dies gelungen ist. Auf der "Gala der Deutschen Wissenschaft" am 3. April 2017 in München soll der Preis verliehen werden.

"Es gibt viele unter den 2,8 Millionen Studierenden, die über ihr Fachstudium hinaus in Staat und Gesellschaft, Politik und Vereinen, vor allem aber ehrenamtlich und altruistisch engagiert sind", erklärten DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen und DSW-Präsident Professor Dieter Timmermanns. "Dieses Engagement wollen DHV und DSW mit der Auszeichnung ,Student/-in des Jahres’ sichtbarer machen, indem sie einem besonders positiven Beispiel studentischen Engagements Öffentlichkeit verschaffen."

Beide Verbände rufen dazu auf, bis zum 31. Dezember 2016 Kandidaten für die Auszeichnung vorzuschlagen.

Zur Ausschreibung:
http://www.hochschulverband.de/student-des-jahres.pdf

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Karriere


46 Philipp Schwartz-Stipendiaten

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat die Forschungseinrichtungen der zweiten Runde der Philipp Schwartz-Initiative (vgl. Newsletter 7/2016) ausgewählt: 39 Einrichtungen aus ganz Deutschland können mit Hilfe der Initiative gefährdete ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei sich aufnehmen. Vergeben werden Fördermittel für insgesamt 46 Forscher, die Schutz in Deutschland suchen, weil ihnen in ihren Heimatländern Krieg oder Verfolgung drohen. Die Wissenschaftler forschen ab Januar 2017 für zwei Jahre als Philipp Schwartz-Stipendiaten an den ausgezeichneten Einrichtungen.

Die Forscher, die nun an den ausgezeichneten Hochschulen aufgenommen werden, stammen aus der Türkei (21 Stipendiaten), Syrien (18), Irak (3), Burundi, Jemen, Sudan und Tadschikistan (jeweils 1).

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Fonds für verfolgte Wissenschaftler

Als Reaktion auf die dramatisch zunehmenden Verfolgungen, denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit ausgesetzt sind, hat das baden-württembergische Wissenschaftsministerium gemeinsam mit dem Institute of International Education in New York den "Baden-Württemberg Fonds für verfolgte Wissenschaftler" aufgelegt. Das Programm mit einem Gesamtvolumen von einer Million Euro, das die Baden-Württemberg Stiftung und die Max-Jarecki-Stiftung zu gleichen Anteilen beisteuern, hat zum Ziel, verfolgten Wissenschaftlern die Fortsetzung ihrer Forschungsarbeit - unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit oder ihres Fachbereichs - an einer Hochschule des Landes zu ermöglichen. In den nächsten Jahren sollen dadurch bis zu 25 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre wissenschaftlichen Arbeiten in einem sicheren Umfeld fortsetzen können.
https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/baden-wuerttemberg-fonds-fuer-verfolgte-wissenschaftler-nimmt-foerderung-ab-fruehjahr-2017-auf/

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Auf dem Weg zur Professur

Karriereplanung - Bewerbungstraining - Berufungscoaching

Eine wissenschaftliche Karriere will von Anfang an gut geplant sein. Insbesondere auf dem Weg zur Professur müssen rechtzeitig strategische und auch fachspezifische Entscheidungen getroffen werden, um konkurrenzfähig zu sein und um die Chancen zu optimieren, auch einen Ruf auf eine Professur zu erhalten. Geht es konkret um eine Bewerbung auf eine Professur, gilt es, die schriftlichen Unterlagen zu perfektionieren und einen adressatenorientierten Probevortrag zu trainieren. Nicht zuletzt sollte man die "ungeschriebenen Regeln" eines möglichst guten Gesprächs mit der Berufungskommission kennen. Ist ein Ruf erteilt, muss man rechtlich, strategisch und kommunikativ gut aufgestellt mit dem Fachbereich und der Hochschulleitung über Ausstattung und Besoldung verhandeln.

Bei diesen einzelnen Schritten begleitet Sie gerne das Expertenteam des Deutschen Hochschulverbandes. Wir halten daher für Sie entsprechende Trainings- und Coachingangebote vor:

Allgemeine Karriereplanung und -beratung

Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung Ihrer individuellen Berufs- und Karriereplanung und bieten Ihnen professionelle Hilfestellung bei Ihrer Standortbestimmung an. Sie bestimmen bei der Karriereberatung die für Sie relevanten Themen wie: Analyse Ihrer Karrieresituation, Stärken-Schwächen-Profil Ihrer Person, Ihre möglichen Qualifizierungsprofile und -wege, Bestimmung Ihrer realistisch möglichen Zielpositionen, Entwicklung einer individuellen Karrierestrategie, Handlungsalternativen erkennen und aufzeigen, Aufstellung bei der Bewerbung für eine Position, Selbstmarketing sowie Berufs- und Lebensplanung.

Bewerbungstraining

Sie werden in Anbetracht Ihrer guten schriftlichen Bewerbungsunterlagen nun zum Probevortrag und Gespräch von einer Berufungskommission eingeladen, ggf. müssen Sie auch ein Assessment-Center durchlaufen. Auf diese wichtigen Schritte bereiten die Experten des Deutschen Hochschulverbandes Sie durch ein individuelles Training vor. Zu Ihrem Probevortrag, der im Rahmen des Trainings aufgenommen werden kann, erhalten Sie ein ausführliches und zielführendes Feedback. Für viele Bewerber stellt vor allen Dingen das Gespräch mit der Berufungskommission eine besondere Herausforderung dar, dieses wird im Rollenspiel simuliert und der Umgang mit schwierigen Fragen trainiert, so dass Sie sich "wohlpräpariert" der Bewerbungssituation stellen können.

Intensivcoaching bei Berufungsverhandlungen

Sie haben den Ruf erhalten und verhandeln nun mit der Hochschule über Arbeitsbedingungen, Besoldung u.v.a.m. Im Berufungscoaching wird Ihnen neben den rechtlichen Rahmenbedingungen der Professur vermittelt, wie Sie sich professionell aufstellen und eine optimale Konzeption für die anstehenden Verhandlungen bei den Berufungs - oder ggf. auch Bleibeverhandlungen - entwickeln. Regelmäßig erwarten die Fachbereiche und Hochschulleitungen ein Konzeptionspapier und Besoldungsschreiben, die Ihr Coach mit Ihnen entwickelt und optimiert. Schließlich wird die Argumentationsführung für die schriftliche und mündliche Verhandlung vorbereitet und bei Bedarf auch das Gespräch mit den einzelnen Protagonisten simuliert.  

Berufungscoachings können im Rahmen eines persönlichen Treffens mit dem Coach in der Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes oder auch telefonisch realisiert werden. Beratungen zur Karriereplanung und auch das Bewerbungstraining setzen in der Regel Ihr persönliches Treffen mit dem Coach voraus. Die Gebühren für die einzelnen Produkte werden entsprechend des Zeitaufwandes berechnet. Eine Zeitstunde ist dabei mit 170,00 Euro zzgl. USt. anzusetzen. Weitere Informationen zum Trainings- und Coachingprogramm des Deutschen Hochschulverbandes finden Sie auch auf unserer Homepage (www.hochschulverband.de/cms1/Leistungen.html). Bei konkreten Fragen zu den Trainings- und Coachingangeboten des Deutschen Hochschulverbandes stehen Ihnen darüber hinaus jederzeit gerne der Leiter der Abteilung „Recht und Beratung“, Herr Rechtsanwalt Dr. Hubert Detmer (Tel. 0228/902 66-29, E-Mail: detmer@hochschulverband.de) und Frau Rechtsanwältin Frau Dr. Ulrike Preißler (Tel. 0228/902 66-55, E-Mail: preissler@hochschulverband.de) zur Verfügung. Wir informieren Sie ganz unverbindlich über die Begleitung, die wir Ihnen anbieten können.

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Ja zur Schwerpunktprofessuren für Fachhochschulen

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der November-Ausgabe gefragt, ob sie den Vorstoß des Wissenschaftsrates begrüßten, bis zu 15 Prozent der Fachhochschulprofessuren leistungsbezogen für einen definierten Zeitraum als Schwerpunktprofessuren mit verringertem Lehrdeputat von 11 statt der üblichen 16 bis 18 Semesterwochenstunden zu besetzen. 94,1 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 5,9 Prozent mit Nein.

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Quelle: istockphoto.com

Ja zu Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer?

Nach dem Willen der baden-württembergischen Landesregierung sollen Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland ab dem Wintersemester 2017/18 1.500 Euro Eigenbeitrag pro Semester leisten. Unterstützen Sie diesen Vorstoß?

Zur Abstimmung: 
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


Klage gegen Open-Access-Satzung

17 Hochschullehrer der Universität Konstanz haben beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim eine Normenkontrollklage gegen die Open-Access-Satzung der Universität eingereicht. Wie die Universität mitteilte, sehen die Wissenschaftler in der Praxis der Universität, ihre Wissenschaftler zur Nutzung des Rechts auf Zweitveröffentlichung zu verpflichten, einen Verstoß gegen das Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit. Die Universität Konstanz hatte am 10. Dezember 2015 eine "Satzung zur Ausübung des wissenschaftlichen Zweit­veröffentlichungsrechts" in Kraft gesetzt, die ihre Wissenschaftler dazu verpflichtet hatte, das sogenannte Recht auf Zweitveröffentlichung wahrzunehmen: Sämtliche wissenschaftlichen Beiträge, die in Zeitschriften veröffentlicht werden und die mindestens zur Hälfte aus öffent­lichen Mitteln finanziert sind, sollten der Satzung zufolge ein Jahr nach der Erstpublikation der Öffentlichkeit frei zur Verfügung gestellt und über den Konstanzer Publikationsserver KOPS öffentlich und kostenlos zugänglich gemacht werden.
https://www.uni-konstanz.de/universitaet/aktuelles-und-medien/aktuelle-meldungen/aktuelles/aktuelles/open-access-satzung-auf-juristischem-pruefstand/

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Kein deutscher Doktortitel nach Abschluss des Medizinstudiums in Belgien

Der Abschluss eines Medizinstudiums in Belgien mit dem Grad "Docteur en Médecine, Chirurgie et Accouchements" berechtigt nicht zur Führung eines deutschen Doktortitels der Medizin. Ein ausländischer Hochschulgrad darf nur in der Form geführt werden, in der er verliehen worden ist. Dies hat das Verwaltungsgericht Mainz mit Urteil vom 16. November 2016 entschieden (Az.: 3 K 1538/15).

Geklagt hatte ein Arzt aus Rheinland-Pfalz, der in den 80iger Jahren in Belgien das Medizinstudium absolviert und geltend gemacht hatte, dass er zur Verwendung des deutschen Doktortitels der Medizin berechtigt sei. Für den von ihm erreichten akademischen Grad sei in Belgien die Abkürzung "Dr." üblich.

Das Verwaltungsgericht Mainz wies die Klage ab. Die deutsche Abkürzung "Dr." dürfe zwar nach Durchlaufen eines Promotionsverfahrens im EU-Ausland, nicht aber auf Grund des bloßen Abschlusses eines Medizinstudiums - vergleichbar mit dem deutschen Staatsexamen Medizin - geführt werden. Ziel sei es, vor Täuschung oder Irreführung durch eine unkontrollierte Führung ausländischer Grade zu schützen.

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Quelle: istockphoto.com

Grundgehälter in der Besoldungsordnung W

Eine Übersicht über die aktuellen Grundgehälter der W-Besoldung in Bund und Ländern (Stand: 1. November 2016) ist abrufbar unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/besoldungstabellen/grundgehaelter_w.pdf

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Personalia


Foto: baden-wuerttemberg.de

Stabwechsel

Zum 30. Januar 2017 wird die Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Susanne Eisenmann, die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) von der Senatorin für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt Bremen, Claudia Bogedan, übernehmen. Bogedan wird Vizepräsidentin der KMK. Zu Vizepräsidenten für das Jahr 2017 wurden ebenso die Thüringer Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, Birgit Klaubert, und der hessische Kultusminister Professor Alexander Lorz gewählt.

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Foto: Iris Maurer

Neuer Präsident

Professor Manfred Schmitt wird neuer Präsident der Universität des Saarlandes. Der Molekular- und Zellbiologe wird am 1. März 2017 auf Professor Volker Linneweber folgen, der dann in Ruhestand geht.

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Foto: TU Braunschweig

Neue Präsidentin

Professorin Anke Kaysser-Pyzalla soll neue Präsidentin der TU Braunschweig werden. Die Materialwissenschaftlerin soll zum 1. April 2017 die Nachfolge von Professor Jürgen Hesselbach antreten.

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Leibniz-Preise 2017

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat drei Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftlern den Leibniz-Preis 2017 zugesprochen. Sie waren zuvor aus 134 Vorschlägen ausgewählt worden. Von den zehn neuen Preisträgerinnen und Preisträgern kommen jeweils drei aus den Naturwissenschaften und den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie jeweils zwei aus den Lebenswissenschaften und den Ingenieurwissenschaften.

Ausgezeichnet werden am 15. März 2017 in Berlin der Chemiker Professor Lutz Ackermann von der Universität Göttingen, die Arabistin Professorin Beatrice Gründler von der Freien Universität Berlin, der Kognitionspsychologe Professor Ralph Hertwig vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, der Biologe Professor Karl-Peter Hopfner von der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Biophysiker Professor Frank Jülicher vom Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme in Dresden, der Verfahrenstechniker Professor Lutz Mädler von der Universität Bremen, die Materialwissenschaftlerin Professorin Britta Nestler vom Karlsruher Institut für Technologie, der Biophysiker Professor Joachim P. Spatz vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart und der Universität Heidelberg, die Afrikanistin Professorin Anne Storch von der Universität zu Köln und der Mikrobiologe Professor Jörg Vogel von der Universität Würzburg. Alle Preisträger erhalten ein Preisgeld von jeweils 2,5 Millionen Euro für kommende Forschungsarbeiten.

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Foto: deutscher-zukunftspreis.de

Deutscher Zukunftspreis 2016

Bundespräsident Joachim Gauck hat am 30. November 2016 in Berlin das Team des Projekts "Das faszinierende Material Carbonbeton - sparsam, schonend, schön" mit dem Deutschen Zukunftspreis 2016, dem Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation, ausgezeichnet. Für die Entwicklung einer langlebigen Alternative zu Stahlbeton wurden die drei Ingenieurwissenschaftler Professor Chokri Cherif, Professor Manfred Curbach und Professor Peter Offermann von der TU Dresden geehrt. Mit dem Deutschen Zukunftspreis ist ein Preisgeld in Höhe von 250.000 Euro verbunden.

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Landesforschungspreis Baden-Württemberg

Professor Fedor Jelezko von der Universität Ulm ist am 5. Dezember 2016 in Stuttgart mit dem Landesforschungspreis Baden-Württemberg für Grundlagenforschung ausgezeichnet worden. Der Physiker wurde für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Quantentechnologie geehrt. Georg Gdynia, Krebsforscher vom Universitätsklinikum Heidelberg, erhielt den Landesforschungspreis für Angewandte Forschung für seine Arbeiten zur molekularen Tumorpathologie. Der Landesforschungspreis Baden-Württemberg ist in beiden Kategorien mit je 100.000 Euro dotiert.

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Foto: baden-wuerttemberg.de

Preis für "mutige Wissenschaft"

Zwei Forscher aus Tübingen und Stuttgart sind am 5. Dezember 2016 mit dem "Preis für mutige Wissenschaft" des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Professor Erik Schäffer von der Universität Tübingen und Ferdinand Ludwig von der Universität Stuttgart bewiesen bei ihrer Arbeit viel Mut und Risikobereitschaft, begründete Wissenschaftsministerin Theresia Bauer die Auswahl. Der mit 30.000 Euro dotierte Preis wurde erstmals verliehen und ist bundesweit einmalig (vgl. Newsletter 3/2016).

Der Botaniker Schäffer will Pflanzenwachstum mit Druck steuern, der Architekt Ludwig errichtet Gebäude mit lebenden Pflanzen.

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Foto: uni-muenchen.de

Schelling-Preis 2016

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften hat den mit 25.000 Euro dotierten Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling-Preis am 3. Dezember 2016 in München Professor Christoph Neuberger von der LMU München verliehen. Der Kommunikationswissenschaftler wurde für seine bahnbrechenden Forschungen zum gesellschaftlichen Wandel im Zuge neuer Kommunikationsmedien ausgezeichnet.

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Foto: uni-frankfurt.de

Schader-Preis

Professorin Nicole Deitelhoff von der Universität Frankfurt wird im Mai 2017 in Darmstadt mit dem Schader-Preis 2017 ausgezeichnet. Die Frankfurter Politikwissenschaftlerin erhält den mit 15.000 Euro dotierten Preis vor allem für ihre Leistungen in der Friedens- und Konfliktforschung.

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Foto: hu-berlin.de

Hannah-Arendt-Preis

Der Historiker Christian Teichmann von der Humboldt-Universität hat am 2. Dezember 2016 den mit 10.000 Euro dotierten Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken 2016 erhalten. Ausgezeichnet wurde er für seine herausragenden Forschungen über die Geschichte und Strukturen der sowjetischen Herrschaft in Mittelasien, insbesondere in dem Buch "Macht der Unordnung". Der Hannah-Arendt-Preis wird von der Heinrich-Böll-Stiftung zusammen mit der Stadt Bremen vergeben.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare bis Mitte Februar 2017

Berufungspraxis aktuell
Mannheim, Donnerstag, 12. Januar 2017, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/694.html

Potentiale nutzen! - Individuelles Bewerbungstraining mit Video für Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen
Düsseldorf, Donnerstag/Freitag, 19./20. Januar 2017
1. Seminartag 9:30 Uhr bis 2. Seminartag 16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/617.html

Berufungsverhandlungen an Medizinischen Fakultäten
Bonn, Montag, 23. Januar 2017, 11:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/691.html

Versorgung und Vorsorge
Mannheim, Dienstag, 24. Januar 2017, 11:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1394.html

Prüfungsrecht an Hochschulen
Mannheim, Donnerstag, 26. Januar 2017, 11:00-16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/809.html

Bewerbung auf eine Professur
Bonn, Montag, 30. Januar 2017, 10:00-16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1392.html

Selbsteinschätzung – Fremdbild – Feedback
Bonn, Dienstag, 31. Januar 2017, 11:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/foerderprogramm.html

Erfolgreiche Besoldungsverhandlungen und Besoldungsoptimierungen in "W"
Bonn, Donnerstag, 2. Februar 2017, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/632.html

Die Steuererklärung für Wissenschaftler
Mannheim, Freitag, 3. Februar 2017, 11:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/911.html

Rechte und Pflichten in Gleichstellungs- und Genderfragen
Bonn, Montag, 6. Februar 2017, 11:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1397.html

Karriere und Berufung
Mannheim, Dienstag, 7. Februar 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/887.html

Die Professur - Rechte und Pflichten
Mannheim, Donnerstag, 9. Februar 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1437.html

Die neue Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Publikationen


Dritte erweitere Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

NEU:

Musterübersetzungen hochschulbezogener Texte (z.B. Stellenausschreibung Professur)

Mehr als 100 neue Einträge, davon 50 aus dem Gebiet des universitären Fundraisings

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten, 19,90 Euro (D) inkl. Porto, für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 17,90 Euro inkl. Porto.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn,

Tel.: 0228/902 66 66, Fax: 0228/902 66 80 oder per Mail: dhv@hochschulverband.de

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Glanzlichter der Wissenschaft 2016
Ein Almanach


Der Sammelband "Glanzlichter der Wissenschaft" vereinigt herausragende Veröffent­lichungen und ­Vorträge renom­mierter Autoren, die im Laufe des Jahres 2016 entstanden sind. Sie spiegeln Entwicklungen, die über den Tag und das Jahr ­ihrer Publikation hinaus Bedeutung behalten - als ­Beispiele für die kritische Auseinandersetzung mit den Themen unserer Zeit.

Mit Beiträgen von Papst Franziskus, Lorraine Daston, Rüdiger Görner, Josef Isensee, Gudrun Krämer, Angelika Nußberger, Hans-Werner Sinn und anderen.

Herausgegeben vom Deutschen Hochschulverband 2016. 188 S., geb. 26 Euro inkl. Porto (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 19,90 Euro inkl. Porto).  ISBN 978-3-8253-6704-6

Deutscher Hochschulverband · Rheinallee 18-20 · 53173 Bonn
E-Mail: dhv@hochschulverband.de · Fax: 0228 / 902 66 80

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Markus Meißner: Entstehung und Entwicklung des Hochschulbefristungsrechts

Im März 2016 wurde das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) novelliert. Das vorrangige Ziel der Gesetzesänderung besteht darin, die große Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse an Wissenschaftseinrichtungen, darunter viele mit einer Laufzeit von unter einem Jahr, zu begrenzen.

Die vorliegende Arbeit bietet erstmalig in konzentrierter Form einen Gesamtüberblick über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Hochschulbefristungsrechts. Die Entwicklung nach der Entstehung des Hochschulbefristungsrechts unterteilt sich dabei in bisher drei wesentliche Schritte: die Umstellung des Befristungssystems mit dem 5. HRGÄndG beziehungsweise der Reparaturnovelle, die Verlagerung der Hochschulbefristungsregelungen in das WissZeitVG sowie die jüngste Novellierung des WissZeitVG. Zudem werden aus der Historie Erkenntnisse für das Verständnis der Hochschulbefristungsregelungen sowie für Verbesserungsvorschläge gewonnen.

Band 19 der Reihe: Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsrecht, 216 Seiten, 26 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 23 Euro) inkl. Porto Inland, ISBN: 978-3-944941-04-2

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Bestellungen bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: Genome Editing
Mit Beiträgen von Peter Dabrock, Detlef Weigel, Frank Buchholz, Jörg Hacker u.a.

Weitere Beiträge:

Thomas Petersen: Bürokratie an den Universitäten schadet der Lehre
Hochschullehrerumfrage zeigt große Unzufriedenheit mit Reformen

Gerd Grözinger/Florence Baillet: Noteninflation
Auch beim Abitur?

Johanna Böcker: Die gesundheitliche Eignung von Beamtenbewerbern
Ein Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts ändert eine jahrzehntelange Entscheidungspraxis

Hubert Detmer/Sandra Fischer: Ausstattung und Verhandlungsklima
Berufungspraxis aktuell

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker


Quelle: istockphoto.com

Mitgliedsbeiträge im Deutschen Hochschulverband ab 2017

(Wi.) Nach Maßgabe der Entscheidung des 66. DHV-Tages 2016 in Berlin erhöhen sich die Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2017 um 1,6 Prozent.

Je nach dienstrechtlicher Stellung belaufen sich die Mitgliedsbeiträge ab 2017 zwischen 112 Euro und 209 Euro im Jahr. Die einzelnen Beiträge lassen sich auf der Homepage des DHV unter https://www.hochschulverband.de/mitglied-werden.html abrufen.

Alle Mitglieder werden gebeten, beitragswirksame Änderungen der dienstrechtlichen Stellung der Geschäftsstelle rechtzeitig mitzuteilen, da nach der Satzung des Deutschen Hochschulverbandes eine Rückzahlung zuviel gezahlter Beiträge ausgeschlossen ist, wenn die Überzahlung auf eine fehlende Anzeige zurückzuführen ist. Die Mitgliedsdaten umfassen erst seit einigen Jahren die Geburtsdaten. Zudem gibt es nach Maßgabe der individuellen Entscheidung bei der Emeritierung/Pensionierung/Verrentung einen zeitlichen Spielraum von mehreren Jahren. Deshalb ist die Geschäftsstelle auf diese Mitteilung angewiesen. Eine rückwirkende Erstattung ist aus Haushalts- und Satzungsgründen nicht möglich.

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DHV-Gruppe RWTH Aachen

(Uf.) Am 19. Oktober 2016 hat die Wahl der DHV-Vertreter der RWTH Aachen stattgefunden. Alle DHV-Vertreter sind wiedergewählt worden. Es hat sich jedoch der Vorsitz geändert. Anstelle von Professor Heinrich Rake ist nunmehr Professor Thomas Hebbeker Sprecher der DHV-Gruppe.

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Gute Nachrichten für Naschkatzen

Für Schokoladen-Liebhaber, die in der Weihnachtszeit süßen Versuchungen kaum widerstehen können, gibt es gute Nachrichten. Wissenschaftler der University of Maine haben in einer Langzeitstudie herausgefunden: Menschen, die selten Schokolade essen, haben ein fast doppelt so hohes Risiko, an Diabetes zu erkranken, als Menschen, die mehrmals die Woche Schokolade naschen. Außerdem haben Schokoladenesser einen besseren Blutfluss und eine bessere Hirnfunktion. Das berichten die "Welt" und der "MDR". Letzterer warnt jedoch vor voreiligen Schlussfolgerungen. Schokolade müsse zwar nicht unbedingt gesünder und klüger machen. Im Umkehrschluss aber gelte, dass man auch nicht dümmer oder krank von der Süßigkeit werde.

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Santander

(Gü.) Santander fördert Kongress zur Internationalisierung der Curricula an Hochschulen

Die Internationalisierung der Curricula an Hochschulen - ein wichtiges Thema, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. Vom 1. bis zum 3. November 2016 fand an der Georg-August-Universität Göttingen, gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und der Hochschulrektorenkonferenz, die Tagung "Internationalisierung der Curricula an Hochschulen: Konzepte, Initiativen, Maßnahmen" statt. Die Santander Consumer Bank unterstützte den Kongress im Rahmen ihrer finanziellen Förderung der Georg-August-Universität Göttingen über den Unternehmensbereich Santander Universitäten. Programmpunkte waren unter anderem verschiedene Keynote Speeches zum Thema der Internationalisierung. Die Eröffnungsrede hielt der renommierte Harvard-Professor Homi K. Bhabha zur Rolle der Geisteswissenschaften in der globalisierten Welt.

Alberto Dörr, Direktor Santander Universitäten Deutschland, erläutert das Engagement der Bank: "Die Internationalisierung der Studienprogramme trägt entscheidend dazu bei, die Qualität der deutschen Kandidaten für internationale Karrieren, Projekte und Austauschprogramme zu erhöhen." Banco Santander fördert Universitäten über den globalen Unternehmensbereich Santander Universidades - hierzulande über Santander Universitäten. Innerhalb der Fördermaßnahmen steht der weltweite Austausch von Studierenden und Lehrenden innerhalb des Netzwerks von über 1.200 Partner-Universitäten in 21 Ländern im Fokus.

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DHV und Seminaris

(Gü.) Seminaris Kongresspark Bad Honnef: Tagen in Rheinkultur
Wussten Sie, dass sich das größte Tagungsensemble vom Rheingebiet in Bad Honnef, dem Vorgarten von Bonn, befindet? Der einzigartige Seminaris Kongresspark Bad Honnef integriert auf 50.000 m² Parkgelände die Hotels avendi und Seminaris, das Kongresshaus sowie das Wellness avendi + SPA.
38 Tagungsräume bieten für die unterschiedlichsten Veranstaltungen hervorragende Voraussetzungen und verfügen über moderne Kommunikations- und Medientechnik. Das Seminaris-Hotel hat mit 24 Funktionsräumen beste Kapazitäten für Seminare, Tagungen und Kongresse (10 - 400 Personen). Neben dem Plenar- und Bankett-Saal (350 m²) zählt ein Executive Konferenztrakt für wissenschaftliche oder politische Konvente dazu. Im avendi-Hotel stehen vier hochmoderne Funktionsräume für 20 bis 150 Personen zur Verfügung. Die benachbarte Villa Bertha beherbergt sechs geschmackvoll ausgestattete Seminarräume (5 - 30 Pers.) für Veranstaltungen mit besonderem Wohlfühlanspruch. Im großen Jugendstilsaal vom Kongresshaus kann eine Bühne mit Showtechnik und Back-Stage-Bereich genutzt werden.
Neben den modern eingerichteten First-Class-Zimmern und Suiten in beiden Häusern bietet das Wellness avendi + SPA eine großzügige Sauna- & Badelandschaft.
Weitere Informationen:
Seminaris Kongresspark Bad Honnef
Tel. (02224) 771-0
badhonnef@seminaris.de
www.seminaris.de/badhonnef

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DHV und Wissenschaftliche Buchgesellschaft

(Gü.) Das passende Angebot für Wissenschaftler - Wissenschaftliche Buchgesellschaft neuer Partner des Deutschen Hochschulverbandes

DHV-Mitglieder können ab sofort das Angebot der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (WBG) zu Vorzugskonditionen nutzen. Die WBG hat als Wissenschaftsverlag ca. 6.000 Bücher und 1.500 E-Books aus über 20 Fachgebieten im Programm. Schwerpunkt sind Veröffentlichungen in den Geisteswissenschaften, aber auch fundierte Sachbücher aus den Naturwissenschaften, Wirtschaft, Politik und Recht sowie Kunst, Musik und Medizin runden das Angebot ab. Alle Mitglieder erhalten in der Regel 25 Prozent oder mehr Rabatt auf den Ladenpreis sowie eine Vielzahl von Vergünstigungen bei ergänzenden Angeboten (z. B. Einladungen auf Veranstaltungen, Eintritt in Museen etc.). DHV-Mitglieder, die der WBG erstmalig neu beitreten, können sich zudem ein Buch und ein E-Book als Begrüßungsgeschenk aussuchen.

Die WBG ist eine nicht-kommerzielle Institution, die sich per Satzung verpflichtet hat, Gewinne in die Förderung von Wissenschaft, Bildung und Kultur zu investieren. Mit mehr als 100.000 Mitgliedern ist sie Europas größte Buchgemeinschaft für Sach- und Fachbücher. Der Jahresbeitrag beträgt nur 15 Euro.

Zum speziellen Angebot für DHV-Mitglieder erfahren Sie mehr unter:
http://www.wbg-wissenverbindet.de/shop/CMSCategoryDisplay?cmsSite=true&catalogId=10051&sidebatCatgrpId=40501&categoryId=40501

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DHV und Hugendubel Fachinformationen

(Gü.) Aufbau Ihres bibliothekarischen Medienbestandes

Wir sorgen für ein aktuelles, vielfältiges Medienangebot, Sie sparen Ressourcen und gewinnen Zeit für andere Aufgaben

Standing Order

Unsere Standing Order aktualisieren und ergänzen nachhaltig Ihr Medienangebot. Wir beraten Sie und liefern Ihnen die wichtigsten Neuerscheinungen des Buch- und Medienmarktes automatisch ins Haus: monatliche Medienlieferung in gewünschten Sachgruppen und nach Themenrecherchiert, bewertet und ausgewählt von erfahrenen Bibliothekaren und Buchhändlern nach vereinbarten, jederzeit veränderbaren Kriterien auf Wunsch mit Vorab-Titellisten, kurzfristigen Änderungen und als Ansichtslieferungen.

Approval Plans

Mit diesem Service informieren wir über Neuerscheinungen zu bestimmten Themen und in dem von Ihnen gewünschten Rhythmus – bereitgestellt in unserem Online-Portal, mit allen Vorteilen digitaler Auswahl- und Bestellvorgänge.

Medien recherchieren und bestellen im Webportal www.hugendubel.info

Natürlich können Sie auch selbst in unserem umfangreichen Online-Katalog nach Themen und Titeln suchen, diese vormerken und bestellen.

- Online-Katalog mit 21 Millionen Titeln inklusive 500.000 digitalen Medien zum Downloaden
- einfache sach- und themenspezifische Suche
- Titelliste mit bibliographischen Daten und Cover-Abbildungen, Annotationen, Lieferbarkeit und Daten-Export

Medienbestand managen

Unser nutzerfreundliches Webportal bietet viele Funktionen, um Ihren Medienbestand einfach zu verwalten:

- Medienrecherche mit individuellem Suchprofil
- Abonnementübersicht und Approval Plans
- Budgetkontrolle und Statistiken
- automatisierte Bestellungen

Hugendubel Fachinformationen - Wir sind für Sie da!

Unsere Buchhandlungen, Kontaktdaten und Ansprechpartner finden Sie unter: www.hugendubel.info/stores

Sie erreichen uns zentral per Mail unter info@hugendubel.info oder unter der Rufnummer 089/30757575.

Haben Sie individuelle Wünsche?

Sehr gern steht Ihnen unser Vertriebsleiter, Herr Thomas Falk, unter Tel.: 0151/14010903 oder t.falk@hugendubel.info zur Verfügung.

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DHV und Dorint Hotels & Resorts

Merry X-Mas & Happy New Year

Liebe DHV-Mitglieder,

vielen Dank für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit in 2016!

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben ein fröhliches Weihnachtsfest sowie Gesundheit, Glück und Erfolg für das kommende Jahr.

Ihre Dorint Hotels & Resorts

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Newsletter-Archiv

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Sie den aktuellen Newsletter auch in unserem Newsletter-Archiv: www.hochschulverband.de/newsletter-archiv.html

Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de
Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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