DHV-Newsletter 1/2017

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Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

Hochschullehrerbefragung I: Bürokratie schadet der Lehre

Fast die Hälfte ihrer Arbeitszeit sind Universitätsprofessoren heute nicht mehr mit Forschung und Lehre beschäftigt, sondern mit der akademischen Selbstverwaltung, Gutachten, Anträgen und anderen Tätigkeiten. Dies zeigen die Ergebnisse einer Umfrage unter rund 1.000 Professoren und anderen Wissenschaftlern, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Deutschen Hochschulverbandes durchgeführt hat.

Die Umfrage knüpft dabei an eine ähnliche Befragung aus dem Jahr 1976 an und ermöglicht damit einen Vergleich über vier Jahrzehnte hinweg. Dieser lässt deutlich erkennen, wie sehr die Bürokratie an den Universitäten in der Zwischenzeit zugenommen hat. So wurden die Hochschullehrer gebeten zu schätzen, einen wie großen Teil ihrer Arbeitszeit sie für verschiedene Tätigkeiten aufwenden müssen. Danach entfielen 1976 im Durchschnitt 12 Prozent der Zeit auf die akademische Selbstverwaltung und 16 Prozent auf andere Arbeiten. Heute ist der Aufwand für die akademische Selbstverwaltung auf 16 Prozent der Arbeitszeit gestiegen, andere Arbeiten, darunter größtenteils das Schreiben von Gutachten und Anträgen, auf 25 Prozent. Diese Entwicklung geht fast ausschließlich auf Kosten der Lehre. Während vor vier Jahrzehnten 42 Prozent der Arbeitszeit für Lehre und Studienberatung aufgewendet wurden, sind es im Jahr 2016 noch 28 Prozent. Der Anteil der Forschung ist mit 22 gegenüber 23 Prozent dagegen praktisch gleich geblieben.

Passend zu diesem Ergebnis hat auch die Zahl der Professoren, die darüber klagen, dass die Einflussnahme der Hochschulverwaltung die Arbeit hemme, von 33 auf 47 Prozent zugenommen. Ein besonderes Problem ist in diesem Zusammenhang die große Zahl von befristeten Mitarbeiterstellen. 45 Prozent der befragten Professoren sagten in der aktuellen Umfrage, man bekomme kaum gute Leute für die Forschung, weil die Stellen auf zu kurze Zeit befristet seien. Vor 40 Jahren hatten nur 33 Prozent auf diesen Punkt verwiesen.
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/petersen.pdf

Im Gespräch mit dem "Deutschlandfunk" hat sich Thomas Petersen, Projektleiter beim Institut für Demoskopie Allensbach, am 21. Dezember 2016 zur Hochschullehrerbefragung geäußert. Das Interview zum Nachhören gibt es hier:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/12/21/interview_dr_thomas_petersen_allensbach_umfrage_zu_dlf_20161221_1436_a0cf32aa.mp3

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Hochschullehrerbefragung II: Bologna-Reform "krachend" gescheitert

Geradezu vernichtend fällt das Urteil von Hochschullehrern über den Bologna-Prozess aus. Dies zeigen die Ergebnisse einer Umfrage unter rund 1.000 Professoren und anderen Wissenschaftlern, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Deutschen Hochschulverbandes durchgeführt hat.

79 Prozent der Professoren sind der Ansicht, der Bologna-Prozess habe zu mehr Bürokratie an den Hochschulen geführt, 72 Prozent sagen, die Lehre sei unflexibler geworden, 62 Prozent, er führe dazu, dass die Studenten kein selbständiges Denken ausbilden könnten. Dass Bologna Auslandsaufenthalte erleichtere, meinen dagegen nur 25 Prozent, eine bessere internationale Vergleichbarkeit der Studienabschlüsse stellen gerade 18 Prozent fest, dass die Absolventen besser in den Arbeitsmarkt integriert werden können, glauben 11 Prozent.

Wesentlich günstiger eingeschätzt werden heute dagegen die Chancen auf eine akademische Karriere: 50 Prozent glaubten im Jahr 1976, die Hochschulen seien für begabte Nachwuchswissenschaftler verstopft, im Jahr 2016 sind nur noch 15 Prozent dieser Ansicht. Dabei haben sich nach Einschätzung der Professoren vor allem die Chancen der Frauen erheblich verbessert: Auf die Frage "Haben Ihrem Eindruck nach weibliche Nachwuchswissenschaftlerinnen geringere oder größere Chancen, eine Anstellung an der Hochschule zu bekommen, als gleich begabte männliche Kollegen?" antworteten 1976 37 Prozent der Professoren, Frauen hätten geringere Chancen als Männer. Lediglich ein Prozent hielten sie für bevorzugt, die übrigen sagten, sie hätten gleiche Chancen, oder äußerten sich unentschieden. Dieses Bild hat sich heute umgekehrt: 2016 antworteten noch zehn Prozent der befragten Professoren, Frauen hätten geringere Chancen, während 44 Prozent ihnen bessere Chancen zuschrieben. Auch die befragten Frauen sagten mit einer knappen relativen Mehrheit von 48 zu 44 Prozent, ihrer Ansicht nach hätten Frauen mindestens die gleichen Chancen auf eine Anstellung an der Universität wie Männer.
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/petersen.pdf

Im Gespräch mit dem "Deutschlandfunk" hat sich Thomas Petersen, Projektleiter beim Institut für Demoskopie Allensbach, am 21. Dezember 2016 zur Hochschullehrerbefragung geäußert. Das Interview zum Nachhören gibt es hier:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/12/21/interview_dr_thomas_petersen_allensbach_umfrage_zu_dlf_20161221_1436_a0cf32aa.mp3

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Bundesweite Betreuungsrelation sinkt auf 1:67   
             
Die Zahl der Universitätsprofessuren hat sich im Jahr 2015 gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die exklusiv für die Zeitschrift "Forschung & Lehre" erhoben wurden, lehrten 26.927 Professoren an deutschen Universitäten und ihnen gleich­gestellten Hochschulen. Das sind 154 mehr als im Jahr 2014.

Damit hat sich das Betreuungsverhältnis wie in den vergangenen Jahren weiter verschlechtert. Es liegt jetzt im Durchschnitt bei 67 Studierenden pro Hochschullehrer. 2014 waren es noch 66 Studierende, 2010 60.

Erstmalig wurden für das Unibarometer auch die Betreuungsrelationen in den einzelnen Bundesländern erhoben. Am besten schneiden demnach Thüringen und Bremen mit knapp 47 Studierenden pro Hochschullehrer ab, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern (50) und dem Saarland (52). Schlusslichter bilden Rheinland-Pfalz (70), Hessen (71) und Nordrhein-Westfalen mit 90 Studierenden pro Hochschullehrer.
http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/?p=22714#more-22714

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Zwischenlösung im Streit um Nutzung digitaler Texte

Im Streit um die Nutzung digitaler Texte an Hochschulen gibt es ein Moratorium. Die Hochschulrektorenkonferenz, die Kultusministerkonferenz (KMK) und die VG Wort einigten sich demnach darauf, das bisherige Verrechnungsverfahren noch bis zum 30. September 2017 fortzuführen und bis dahin weiter zu verhandeln.

Wie berichtet weigern sich die Hochschulen, dem von der KMK und VG Wort ausgehandelten neuen Rahmenvertrag zu Urheberrechten (vgl. Newsletter 10/2016) beizutreten. Damit sollte die bisherige pauschale Vergütung von digitalen Texten in Semesterapparaten auf eine Einzelabrechnung durch die Dozenten umgestellt werden (vgl. zuletzt Newsletter 12/2016). Laut "Tagesspiegel" wird als Kompromiss nun eine Art Flatrate diskutiert, in der eine konkrete Zahl von Studierenden und die Zahl der in einem Semester eingestellten Titel berücksichtigt werden könnte.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/vorlaeufige-vereinbarung-zur-verwendung-von-schriftwerken-fuer-lehre-und-forschung-an-hochschulen-4091/

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Referentenentwurf eines Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetzes

(Böh.) Das Bundesjustizministerium hat im Januar 2017 einen Referentenentwurf des "Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetzes" (UrhWissG) veröffentlicht, mit dem eine Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissenschaftsgesellschaft noch in dieser Legislaturperiode erzielt werden soll. Anders als im Koalitionsvertrag angekündigt, verzichtet der Referentenentwurf auf die Einführung einer allgemeinen Bildungs- und Wissenschaftsschranke im Urheberrecht.

Inhaltlich relevant sind die neu vorgesehenen Schranken des Urheberrechts mit Einzelregelungen in den §§ 60a bis 60h Urhebergesetz (UrhG). Nach Maßgabe der Begründung zum Referentenentwurf handelt es sich hierbei um den Kern der vorgesehenen Reform. Gleichzeitig ist vorgesehen die - höchst umstrittenen - Regelungen zu den elektronischen Semesterapparaten (§ 52a UrhG), zu den elektronischen Leseplätzen (§ 52b UrhG) und zum Kopienversand (§ 53a UrhG) ersatzlos zu streichen. Der Referentenentwurf gestattet zur Veranschaulichung des Unterrichts und der Lehre an Bildungseinrichtungen sowie zum Zweck der nicht-kommerziellen wissenschaftlichen Forschung die Nutzung von bis zu 25 Prozent eines Werkes. Abbildungen, einzelne Beiträge aus derselben Zeitung oder Zeitschrift, sonstige Werke geringen Umfangs und vergriffene Werke dürfen vollständig genutzt werden. Bei der Festlegung, wie umfangreich ein Werk sein darf, damit es noch als Werk geringen Umfangs gilt, geht der Entwurf von Folgendem aus: für Druckwerke 25 Seiten, für Noten sechs Seiten und für Filme sowie Musik fünf Minuten. Für die eigene wissenschaftliche Forschung dürfen bis zu 75 Prozent eines Werkes genutzt werden. Bibliotheken wird weiterhin erlaubt, ihren Nutzern die Vervielfältigung von bis zu zehn Prozent eines Werkes sowie einzelne Beiträge, die in Zeitungen und Zeitschriften erschienen sind, für Forschung und private Studien zu ermöglichen. Im Hinblick auf die angemessene Vergütung der gesetzlich erlaubten Nutzung sieht der Referentenentwurf eine Pauschallösung bei der Regelung der Vergütung an Urheber und Verleger über die Verwertungsgesellschaften vor.

Gegen den Referentenentwurf wurde zeitnah Kritik vorgebracht. Moniert wurde insbesondere, dass Autoren und Verlagen wirtschaftliche Anreize genommen würden, wenn ihre Lehrbücher und Publikationen zukünftig weitgehend kostenfrei vervielfältigt und weitergegeben werden dürften.

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Hochschulleitungen für die Stärkung des Ressortprinzips und der Dekanate

Nach der Ansicht von Hochschulleitungen sind Hochschulen bei der Entwicklung von Strategien recht gut aufgestellt. Nur gut jeder vierte Rektor bzw. Präsident einer Universität bzw. Fachhochschule glaubt jedoch, dass die Governance-Strukturen an den Hochschulen dazu taugen, die Strategien auch umzusetzen. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die die Unternehmensberatung Kienbaum und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft durchgeführt haben. 103 Hochschulleitungen gaben Antwort und unterbreiteten Lösungsvorschläge.

So würden sie zum einen gerne Entscheidung und operative Verantwortung auf persönlicher Ebene verbinden, unter anderem durch eine konsequente Anwendung des Ressortprinzips. Zum anderen plädierten die Präsidenten und Rektoren dafür, die Dekanate zu stärken, indem etwa Fakultäts-Geschäftsführer eingeführt würden. Eine Aufwertung von Senaten und Hochschulräten halten die Hochschulleiter dagegen nicht für geeignet, um die Strategiefähigkeit zu fördern.

Während für die Kernaufgaben Lehre und Forschung die Strategiebildungsprozesse nach Ansicht der Hochschulleitungen schon recht gut funktionierten und die Hochschulen die gesetzten Ziele erreichten, würden andere Bereiche kritischer gesehen. Das gelte für Themen wie Digitalisierung und Internationalisierung. Auffällig schlecht schneidet aus Sicht der Hochschulleitungen der Bereich Wissens- und Technologietransfer sowohl bei der Zielbildung als auch bei der Zielerreichung ab.
https://www.stifterverband.org/medien/hochschulstrategie-und-governance

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Juniorprofessoren bemängeln Intransparenz bei Zwischenevaluation

Für die meisten Juniorprofessoren bleiben die Bewertungskriterien bei der Zwischenevaluation unklar. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft Juniorprofessur (DGJ) unter 501 Juniorprofessoren hervor, über die die "Zeit" berichtet hat. Demnach hielten nur 36 Prozent der Befragten die Kriterien, nach denen sie evaluiert wurden, für transparent; nur 15 Prozent waren überhaupt daran beteiligt, die eigenen Bewertungskriterien auszuhandeln. Die Hälfte kannte nicht einmal die entsprechenden Richtlinien ihrer Universität.

"Die Fachbereiche müssen spezifische Kriterien und Zielgrößen festlegen und diese vor Stellenantritt klar kommunizieren", forderte Professor Jens Pöppelbuß, Mitglied im DGJ-Vorstand, gegenüber der "Zeit". "Und die Juniorprofessoren und -professorinnen müssen das einfordern."
http://www.juniorprofessur.org/2017/01/12/studie-zur-zwischenevaluation-veroeffentlicht/

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Quelle: istockphoto.com

Masterplan 2020: Das planen Bund und Länder

Künftig sollen neben der Abiturnote auch kommunikative und soziale Fähigkeiten Zulassungskriterien für das Medizinstudium werden. Gleichzeitig soll dieses "konsequent kompetenzorientiert" ausgerichtet werden. Das geht aus dem bislang streng vertraulichen "Masterplan Medizinstudium 2020" hervor, mit dem Bund und Länder die "Weichen für die Ausbildung der nächsten Medizinergeneration stellen" wollen und über den die "Ärzte Zeitung" vorab berichtet hat.

Studierende sollen demnach neben der hochspezialisierten Medizin auch "ganz alltägliche Erkrankungen in der ambulanten und stationären Praxis" kennenlernen. Am Ende ihres Studiums sollen sie in der Allgemeinmedizin geprüft werden. Das Praktische Jahr soll von drei auf vier Ausbildungsabschnitte je zwölf Wochen erweitert werden. Innere Medizin und Chirurgie blieben Pflicht und würden durch zwei Wahlquartale ergänzt. Ein Quartal müsse in der ambulanten Versorgung absolviert werden.

Wie die "Ärzte Zeitung" darüber hinaus berichtet, soll den Ländern die Möglichkeit eingeräumt werden, mindestens zehn Prozent der Studienplätze vorab an Bewerber zu vergeben, die sich verpflichten, nach der Weiterbildung "bis zu zehn Jahre" hausärztlich in schlecht versorgten Regionen zu arbeiten. Die Verpflichtung soll mit "wirksamen Sanktionen abgesichert" werden. Eine Aufstockung der Medizin-Studienplätze sei dagegen nicht vorgesehen.

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Grundsatzerklärung zu Tierversuchen

Der Senat der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) hat eine Grundsatzerklärung (White Paper) zum Thema "Tierversuche in der Grundlagenforschung" verabschiedet. Darin unterstreicht sie, dass die biologische und medizinische Forschung auf Experimente mit Tieren nach wie vor angewiesen sei, um das komplizierte Zusammenspiel der Komponenten komplexer Organismen zu verstehen. Zugleich bekennt sie sich aber auch zur besonderen Verantwortung des einzelnen Wissenschaftlers für die Versuchstiere und die mit Untersuchungen an Lebewesen verbundenen ethischen Probleme. Das Vermeiden, Verringern und Verbessern von Tierversuchen bleibe eine Daueraufgabe. Es gelte, eine ständige Neubewertung von Schäden und Belastungen in Tierversuchen auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Empfindungsfähigkeit, das Bewusstsein und die Intelligenz von unterschiedlichen Tierarten vorzunehmen.

Die MPG hat das nunmehr vorgelegte Papier nach umfangreichen Beratungen einer vom Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft einberufenen international besetzten Expertenkommission unter Leitung des Neurowissenschaftlers Professor Wolf Singer verfasst. Es entstand in Reaktion auf die verschärfte Kritik gegenüber Tierexperimenten, die im Mai 2015 Professor Nikos Logethetis, Direktor des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik in Tübingen, zu der Ankündigung veranlasst hatten, seine Experimente mit Affen einstellen zu wollen (vgl. Newsletter 5/2015).
https://www.mpg.de/10882259/MPG_Whitepaper.pdf

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Zehn-Prozent-Marke nicht in Sicht

Deutschland ist weiterhin trotz steigender Ausgaben für Bildung und Wissenschaft vom selbst gesteckten Ziel entfernt, die gesamtstaatlichen Aufwendungen für Bildung und Forschung auf zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) zu steigern. Das geht aus dem Bildungsfinanzbericht 2016 hervor, den das Statistische Bundesamt am 15. Dezember 2016 veröffentlicht hat.  

Bund, Länder und Gemeinden haben für das Jahr 2016 demnach Bildungsausgaben in Höhe von 129,2 Milliarden Euro veranschlagt. Das sind fünf Milliarden Euro mehr als im Vorjahr.

Endgültige Angaben zu den öffentlichen Bildungsausgaben liegen derzeit bis zum Jahr 2013 vor. Die öffentlichen Bildungsausgaben beliefen sich demnach im Jahr 2013 auf 117 Milliarden Euro. Davon stellten der Bund 8,1 Milliarden Euro, die Länder 83,7 Milliarden Euro und die Gemeinden 25,1 Milliarden Euro bereit.

Im Jahr 2013 stieg das Budget für Bildung, Forschung und Wissenschaft auf insgesamt 257,4 Milliarden Euro. In Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) entsprach dies einem Anteil von 9,1 Prozent. Nach vorläufigen Berechnungen erhöhten sich die Ausgaben im Jahr 2014 um weitere 8,2 Milliarden Euro auf 265,5 Milliarden Euro. Dies entsprach weiterhin 9,1 Prozent des BIP. 

Von den Gesamtausgaben des Budgets für Bildung, Forschung und Wissenschaft ent­fielen im Jahr 2013 insgesamt 186,5 Milliarden Euro auf den Bildungsbereich, ein­schließlich der Ausgaben für Forschung und Entwicklung an Hochschulen in Höhe von 14,3 Milliarden Euro.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/12/PD16_454_217.html

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Foto: Bundeskanzleramt Österreich

Österreich: Kanzler Kern für vier Exzellenzuniversitäten und Studienplatzbegrenzung

Der österreichische Bundeskanzler Christian Kern hat am 11. Januar 2017 in Wels das Arbeitsprogramm "Plan A für Austria" vorgestellt und angekündigt, drei Universitäten unter die Top-100 weltweit bringen zu wollen. Gelingen soll das durch den Aufbau von zehn staatlich finanzierten Exzellenzclustern nach dem Vorbild der deutschen Exzellenzinitiative: Hervorragende Wissenschaftler sollen für die Forschung zu einem gesellschaftlich relevanten Thema an einem Standort zusammengeführt werden. In einem zweiten Schritt sollen daraus vier per "Exzellenzprämie" geförderte Exzellenzuniversitäten entstehen, die sich auf bestimmte Themengebiete spezialisieren.

In dem Programm spricht sich Kern zudem dafür aus, die budgetären Mittel für die Hochschulen zu steigern, ohne Studiengebühren zu erheben. Um Betreuungsverhältnisse und Studienqualität zu verbessern, sollen für die jeweiligen Fächer künftig Maximalgrenzen für Studienplätze definiert werden.

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Foto: baden-wuerttemberg.de

Opposition nimmt Ministerin ins Visier

SPD- und FDP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg wollen das Regierungshandeln rund um die möglicherweise rechtswidrig vergebenen Professorenzulagen an der Ludwigsburger Verwaltungshochschule mit Hilfe eines Untersuchungsausschusses beleuchten. Vor allem die Rolle von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer soll dabei geklärt werden.

Auslöser für den Schritt ist für beide Fraktionen die Anklage der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen einen ehemaligen Rektor und ehemaligen Kanzler der Verwaltungshochschule wegen Untreue zulasten des Landes und gegen 13 Professoren wegen Beihilfe dazu. 11 von ihnen sind noch an der Hochschule tätig. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, Leistungszulagen nicht nach Leistung, sondern nach Dienstalter vergeben oder angenommen zu haben.

Die Oppositionsfraktionen legen der Ministerin zur Last, ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen zu sein. Bauer gab sich derweil gelassen. Ihr Ressort werde Bemühungen des Gremiums um Aufklärung unterstützen.

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Verbände verbünden sich gegen Sparpolitik im Öffentlichen Dienst

(Uf.) Der BBW - Beamtenbund Tarifunion (BBW), der Deutsche Hochschulverband (DHV) Baden-Württemberg und der Verein der Richter und Staatsanwälte in Baden-Württemberg haben sich zu einem "Bündnis pro Staat" zusammengeschlossen und davor gewarnt, dass im Öffentlichen Dienst das Personal knapp wird. Während die Privatwirtschaft Berufseinsteiger mit lukrativen Jobangeboten locke, verprelle das Land Bewerber durch verschlechterte Rahmenbedingungen für Beamte, Richter und Staatsanwälte. "Die einseitige Sparpolitik muss ein Ende haben", forderten BBW-Chef Volker Stich, DHV-Landesverbandsvorsitzender Professor Rainer Gadow und Matthias Grewe, der Vorsitzende des Vereins der Richter und Staatsanwälte in Baden-Württemberg, am 12. Januar 2017 in Stuttgart.

Gadow betonte, dass bei weiteren Sparmaßnahmen für den Öffentlichen Dienst die Attraktivität und Anziehungskraft des Hochschullehrerberufs weiter zu sinken drohe mit fatalen Auswirkungen auf Forschung und Wissenschaft. Das Land müsse sich seiner Verantwortung für die Hochschulen und den wissenschaftlichen Nachwuchs stellen und verlässlichere berufliche und finanzielle Rahmenbedingungen für Hochschullehrer und den wissenschaftlichen Nachwuchs schaffen, um der Abwanderung in die Industrie oder andere Länder entgegenzuwirken. Schon das Durchschnittsgehalt eines akademisch qualifizierten Industriemitarbeiters liege über dem Grundgehalt eines Hochschullehrers. Insofern müsse das Tarifergebnis 2017 für den Öffentlichen Dienst der Länder zeit- und inhaltsgleich auf Beamte und Versorgungsempfänger übertragen werden.

Gadow mahnte an, dass es für die Wettbewerbsfähigkeit und Leistungsfähigkeit der Hochschulen entscheidend sei, auch den Mitarbeitern im wissenschaftlichen Dienst Dauerstellen und gute Aufstiegsperspektiven zu bieten und somit gleiche Karrierechancen und Beförderungsmöglichkeiten, wie sie im Landesdienst allgemein üblich seien.

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Vortragsveranstaltung endet in Tumult

An der Universität Magdeburg haben Studierende einen Auftritt von André Poggenburg, dem Landesvorsitzenden der AfD in Sachsen-Anhalt, platzen lassen. Die AfD-nahe Hochschulgruppe "Campus Alternative" hatte ihn für ein Grußwort zu einer Veranstaltung eingeladen, bei der der Biologe Professor Gerald Wolf zum Thema "Gender an der Uni?! Gendermainstreaming, der gesellige Zeitvertreib für Leute ohne Probleme" sprechen sollte. Studierende protestierten lautstark, es kam zu Tumulten. Schließlich verließen Poggenburg und Begleiter unter Polizeischutz den Hörsaal. Dieser verurteilte die Proteste laut "Volksstimme" scharf: "Das ist die linke Vereinnahmung der Uni." Dass die Veranstaltung blockiert worden sei, sei ein "Lehrstück für fehlendes Demokratieverständnis".

Die Universität selbst erklärte genüber dem "MDR", dass sie die Übergriffe "dezidiert und strikt" ablehne. Die "Campus Alternative" habe als eine der AfD nahestehende Studierendengruppierung dieselben Rechte und Pflichten wie andere an der Universität aktiven politischen Studierendengruppen auch. Die Universität verstehe sich als Raum des öffentlichen, allen Regeln von Demokratie und Rechtstaatlichkeit folgenden Diskurses.

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Universität trennt sich vom Namenspatron Ernst Moritz Arndt

Die Universität Greifswald wird den Namen Ernst Moritz Arndt ablegen und künftig nur noch Universität Greifswald heißen. Dies hat der Akademische Senat mit der erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit beschlossen.

Den Antrag auf Namensstreichung hatten die zwölf studentischen Mitglieder im Senat eingebracht. Sie argumentierten, dass das Festhalten an Arndt die angestrebte verstärkte Internationalisierung und die Darstellung der Universität als eines Ortes fortschrittlicher Wissenschaft erschwere.

Während einer hochschulöffentlichen Diskussion am 11. Januar 2017 sei deutlich geworden, dass es nach wie vor sehr unterschiedliche Bewertungen zur Eignung Ernst Moritz Arndts als Namenspatron der Universität gebe, teilte die Universität mit. Die einen hätten seine antisemitischen und nationalistischen Äußerungen als unvereinbar mit dem im Leitbild der Universität geforderten Grundsatz der Weltoffenheit betrachtet. Andere hätten hingegen seinen Einsatz für die Abschaffung der Leibeigenschaft und für die Meinungs- und Pressefreiheit hervorgehoben.

Dem Senat sei daher bewusst, dass die Ablegung des Namens in der Öffentlichkeit umstritten sein werde. Das Ergebnis der demokratischen Abstimmung müsse nun jedoch akzeptiert werden, so die Universität weiter.

Seit 1933 hat die Universität Greifwald - mit neunjähriger Unterbrechung nach Kriegsende - unter dem Namen Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald firmiert. Noch im Jahre 2010 hatte sich der Akademische Senat für eine Beibehaltung des Namenspatrons ausgesprochen (vgl. Newsletter 4/2010).
https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/aktuelles/detail/n/universitaet-greifswald-legt-namen-ernst-moritz-arndt-ab/

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Hochschulen als Wirtschaftsmotor

Hochschulausgründungen haben eine große Bedeutung für die Wirtschaft in und um Berlin. Das zeigen Ergebnisse einer Umfrage unter 745 Unternehmen, die aus neun Hochschulen der Region Berlin-Brandenburg heraus gegründet wurden. 653 von ihnen beschäftigten im Jahr 2015 rund 22.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Gesamtumsatz der 605 Unternehmen, die sich in der Befragung zu ihrem Umsatz äußerten, lag in 2015 bei etwa drei Milliarden Euro. Die Berliner Hochschulen stellten diese Zahl den Mitteln gegenüber, die der Senat für sie aufbringt. Ca. 1,7 Milliarden Euro weist ihnen das Land im Jahr zu.
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/menue/tub_medien/publikationen/medieninformationen/2016/dezember_2016/medieninformation_nr_2072016/

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Karriere


Anpassung der Unter- und Obergrenzen zur Vergütung von Lehraufträgen

Hamburgs Lehrbeauftragte sollen laut "Hamburger Abendblatt" künftig mehr Geld erhalten können. Die Obergrenze für Vergütungssätze von Lehrbeauftragten soll sich demnach um 50 Prozent von bisher maximal 40 Euro pro Stunde auf bis zu 60 Euro pro Stunde erhöhen.

Bislang gab es an Hamburgs Hochschulen zudem keine einheitlich festgelegte Untergrenze für die Bezahlung von Lehraufträgen. Diese soll - abhängig von der Art des Lehrauftrages - zwischen 17 und 30 Euro pro Stunde variieren können.

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Auf dem Weg zur Professur

Karriereplanung - Bewerbungstraining - Berufungscoaching

Eine wissenschaftliche Karriere will von Anfang an gut geplant sein. Insbesondere auf dem Weg zur Professur müssen rechtzeitig strategische und auch fachspezifische Entscheidungen getroffen werden, um konkurrenzfähig zu sein und um die Chancen zu optimieren, auch einen Ruf auf eine Professur zu erhalten. Geht es konkret um eine Bewerbung auf eine Professur, gilt es, die schriftlichen Unterlagen zu perfektionieren und einen adressatenorientierten Probevortrag zu trainieren. Nicht zuletzt sollte man die "ungeschriebenen Regeln" eines möglichst guten Gesprächs mit der Berufungskommission kennen. Ist ein Ruf erteilt, muss man rechtlich, strategisch und kommunikativ gut aufgestellt mit dem Fachbereich und der Hochschulleitung über Ausstattung und Besoldung verhandeln.

Bei diesen einzelnen Schritten begleitet Sie gerne das Expertenteam des Deutschen Hochschulverbandes. Wir halten daher für Sie entsprechende Trainings- und Coachingangebote vor:

Allgemeine Karriereplanung und -beratung

Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung Ihrer individuellen Berufs- und Karriereplanung und bieten Ihnen professionelle Hilfestellung bei Ihrer Standortbestimmung an. Sie bestimmen bei der Karriereberatung die für Sie relevanten Themen wie: Analyse Ihrer Karrieresituation, Stärken-Schwächen-Profil Ihrer Person, Ihre möglichen Qualifizierungsprofile und -wege, Bestimmung Ihrer realistisch möglichen Zielpositionen, Entwicklung einer individuellen Karrierestrategie, Handlungsalternativen erkennen und aufzeigen, Aufstellung bei der Bewerbung für eine Position, Selbstmarketing sowie Berufs- und Lebensplanung.

Bewerbungstraining

Sie werden in Anbetracht Ihrer guten schriftlichen Bewerbungsunterlagen nun zum Probevortrag und Gespräch von einer Berufungskommission eingeladen, ggf. müssen Sie auch ein Assessment-Center durchlaufen. Auf diese wichtigen Schritte bereiten die Experten des Deutschen Hochschulverbandes Sie durch ein individuelles Training vor. Zu Ihrem Probevortrag, der im Rahmen des Trainings aufgenommen werden kann, erhalten Sie ein ausführliches und zielführendes Feedback. Für viele Bewerber stellt vor allen Dingen das Gespräch mit der Berufungskommission eine besondere Herausforderung dar, dieses wird im Rollenspiel simuliert und der Umgang mit schwierigen Fragen trainiert, so dass Sie sich "wohlpräpariert" der Bewerbungssituation stellen können.

Intensivcoaching bei Berufungsverhandlungen

Sie haben den Ruf erhalten und verhandeln nun mit der Hochschule über Arbeitsbedingungen, Besoldung u.v.a.m. Im Berufungscoaching wird Ihnen neben den rechtlichen Rahmenbedingungen der Professur vermittelt, wie Sie sich professionell aufstellen und eine optimale Konzeption für die anstehenden Verhandlungen bei den Berufungs - oder ggf. auch Bleibeverhandlungen - entwickeln. Regelmäßig erwarten die Fachbereiche und Hochschulleitungen ein Konzeptionspapier und Besoldungsschreiben, die Ihr Coach mit Ihnen entwickelt und optimiert. Schließlich wird die Argumentationsführung für die schriftliche und mündliche Verhandlung vorbereitet und bei Bedarf auch das Gespräch mit den einzelnen Protagonisten simuliert.  

Berufungscoachings können im Rahmen eines persönlichen Treffens mit dem Coach in der Geschäftsstelle des Deutschen Hochschulverbandes oder auch telefonisch realisiert werden. Beratungen zur Karriereplanung und auch das Bewerbungstraining setzen in der Regel Ihr persönliches Treffen mit dem Coach voraus. Die Gebühren für die einzelnen Produkte werden entsprechend des Zeitaufwandes berechnet. Eine Zeitstunde ist dabei mit 170,00 Euro zzgl. USt. anzusetzen. Weitere Informationen zum Trainings- und Coachingprogramm des Deutschen Hochschulverbandes finden Sie auch auf unserer Homepage (www.hochschulverband.de/cms1/Leistungen.html). Bei konkreten Fragen zu den Trainings- und Coachingangeboten des Deutschen Hochschulverbandes stehen Ihnen darüber hinaus jederzeit gerne der Leiter der Abteilung „Recht und Beratung“, Herr Rechtsanwalt Dr. Hubert Detmer (Tel. 0228/902 66-29, E-Mail: detmer@hochschulverband.de) und Frau Rechtsanwältin Frau Dr. Ulrike Preißler (Tel. 0228/902 66-55, E-Mail: preissler@hochschulverband.de) zur Verfügung. Wir informieren Sie ganz unverbindlich über die Begleitung, die wir Ihnen anbieten können.

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Barometer


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Knappes Ja zu Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser in der Dezember-Ausgabe gefragt, ob sie den Vorstoß der baden-württembergischen Landesregierung begrüßten, von Studierenden aus dem Nicht-EU-Ausland ab dem Wintersemester 2017/18 1.500 Euro Eigenbeitrag pro Semester zu verlangen. 53,3 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 46,7 Prozent mit Nein.

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Ja zum Greifswalder Verzicht auf den Namenspatron Ernst Moritz Arndt?

Die Universität Greifswald will künftig nicht mehr den Namen Ernst Moritz Arndt führen. Halten Sie diese Entscheidung für richtig?

Zur Abstimmung: 
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


Kündigung wegen Falschangaben zur Stasi-Vergangenheit

Die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) hat am 18. Januar 2017 angekündigt, dem Soziologen Andrej Holm zu kündigen. Holm, der wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HU Berlin ist, war für seine Tätigkeit in der Landesregierung freigestellt worden. Am 16. Januar 2017 war er als Staatssekretär für Wohnen zurückgetreten und damit seiner Entlassung durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, zuvorgekommen. Hintergrund war Holms Umgang mit seiner Vergangenheit. Der Linken-Politiker hatte 2007 in einem Interview publik gemacht, dass er Offiziersschüler des Ministeriums für Staatssicherheit war. Allerdings musste er einräumen, dazu falsche Angaben gegenüber der HU gemacht zu haben. Seine Versuche, sich auf Erinnerungslücken zu berufen, wurden ihm nun zum Verhängnis.

Wie Professorin Sabine Kunst, Präsidentin der HU, erklärte, beruhe die Kündigung nicht auf der Tätigkeit von Holm für das Ministerium für Staatssicherheit, sondern einzig darauf, dass er die HU hinsichtlich seiner Biographie getäuscht und auch an dem wiederholt vorgebrachten Argument der Erinnerungslücken festgehalten habe. Wiederholt habe er zu verschleiern versucht, dass er Offiziersschüler des Ministeriums für Staatssicherheit war. Dadurch sei das notwendige Vertrauensverhältnis für eine weitere Zusammenarbeit nachhaltig gestört, so dass das Arbeitsverhältnis nicht fortgeführt werden könne. Holm hat inzwischen mitgeteilt, dass er gegen die Kündigung klagen werde.
https://www.hu-berlin.de/de/pr/nachrichten/nr1701/nr_170117_00

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Zweitwohnungssteuer

(Uf.) Ab dem 1. Januar 2017 wird eine Zweitwohnungssteuer in Freiburg erhoben. Als Zweitwohnung gilt jede Wohnung, die melderechtlich als Nebenwohnung erfasst ist, sowie jede genutzte Wohnung, die melderechtlich nicht erfasst ist, wenn eine andere Wohnung als Hauptwohnung besteht. Eine Steuerbefreiung gibt es für Wohnungen, die eine verheiratete oder in eingetragener Lebenspartnerschaft, nicht dauernd getrennt lebende Person aus Gründen der Erwerbstätigkeit, ihrer (Berufs-)Ausbildung oder ihres Studiums nutzt, solange sich die mit dem Partner gemeinsam genutzte Wohnung nicht im Stadtgebiet befindet.

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Grundgehälter in der Besoldungsordnung W

Eine Übersicht über die aktuellen Grundgehälter der W-Besoldung in Bund und Ländern (Stand: 1. Januar 2017) ist abrufbar unter:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/besoldungstabellen/grundgehaelter_w.pdf

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Neuer AhD-Newsletter  

Die Arbeitsgemeinschaft höherer Dienst (AhD), zu dessen Mitgliedern der Deutsche Hochschulverband gehört, hat einen neuen Newsletter veröffentlicht. Er enthält vor allem Nachrichten zu aktuellen dienstrechtlichen, tarifrechtlichen und beamtenrechtlichen Entwicklungen in Bund und Ländern sowie zu neueren Gerichtsentscheidungen auf diesen Gebieten. 

Zum aktuellen AhD-Newsletter:
http://www.hoehererdienst.de/news/Newsletter_5_2016.pdf

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Personalia


Foto: gesundheit.bremen.de

Neue Vorsitzende

Professorin Eva Quante-Brandt, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Bremen, übernimmt im Jahr 2017 turnusgemäß den Vorsitz in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK). Stellvertretende Vorsitzende ist Professorin Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

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Foto: uni-weimar.de

Neuer Vorsitzender

Der Dachverein "Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten" (4ING) hat eine neue Spitze. Professor Hans-Joachim Bargstädt von der Bauhaus-Universität Weimar hat turnusgemäß am 1. Januar 2017 das Amt des Vorsitzenden von Professor Hans-Ulrich Heiß von der Technischen Universität Berlin übernommen.

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Foto: TUBS

Neuer Präsident

Professor Dieter Jahn von der Technischen Universität Braunschweig wird neuer Präsident der Technischen Universität Hamburg. Der Mikrobiologe folgt auf Professor Garabed Antranikian. Geplanter Amtsantritt ist der 1. April 2017.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare bis März2017

http://www.hochschulverband.de/cms1/630.htmlLeitung und Organisation
Bonn, Donnerstag, 2. März 2017, 10:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/cms1/616.html

Science in Plain English
Berlin, Donnerstag/Freitag, 2./3. März 2017
Donnerstag, 10:00 Uhr bis Freitag, 16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1448.html

Drittmitteleinwerbung und -verwaltung
Mannheim, Dienstag, 7. März 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/629.html

Digitalisierung der Lehre
Bonn, Donnerstag, 9. März 2017, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1508.html

Körpersprache und Präsenz in der Lehre
Bremen, Donnerstag/Freitag, 9./10. März 2017
Donnerstag, 10:00 Uhr bis Freitag, 17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1509.html

Präsentationstechniken und Medieneinsatz in der Hochschullehre
Bonn, Dienstag, 14. März 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1077.html

Mitarbeiterführung an der Hochschule
Bremen, Donnerstag/Freitag, 16./17. März 2017
Donnerstag, 10:00 Uhr bis Freitag, 17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/636.html

Humor in der Lehre
Bonn, Donnerstag/Freitag, 16./17. März 2017
Donnerstag, 10:00 Uhr bis Freitag, 16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1447.html

Mitarbeitergespräche führen
Berlin, Donnerstag/Freitag, 23./24. März 2017
Donnerstag, 10:00 Uhr bis Freitag, 17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1072.html

http://www.hochschulverband.de/cms1/1393.htmlProfessioneller Stimmgebrauch an der Hochschule
Mannheim, Freitag, 24. März 2017, 11:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/747.html

Forschungsförderung strategisch nutzen
Mannheim, Dienstag, 28. März 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/646.html

Antragstellung für EU-Forschungsprojekte
Berlin, Donnerstag, 30. März 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/645.html

Rhetorik in der Lehre
Bonn, Donnerstag/Freitag, 30./31. März 2017
Donnerstag, 10:00 Uhr bis Freitag, 16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1440.html

Konfliktmanagement an der Hochschule
Mannheim, Donnerstag/Freitag, 30./31. März 2017
Donnerstag, 10:00 Uhr bis Freitag, 17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/635.html

Die neue Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Bildungsmesse didacta

(Uf.) Im Rahmen der Bildungsmesse didacta vom 14. bis 18. Februar 2017 in Stuttgart findet der Hochschultag am 16. Februar 2017 zum Thema "Was macht die Qualität des Studiums aus? Bedingungen, Studierfähigkeit und Verantwortung für den Erfolg" statt. Informationen gibt es unter: www.didacta.de

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Publikationen


Dritte erweitere Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

NEU:

Musterübersetzungen hochschulbezogener Texte (z.B. Stellenausschreibung Professur)

Mehr als 100 neue Einträge, davon 50 aus dem Gebiet des universitären Fundraisings

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten, 19,90 Euro (D) inkl. Porto, für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 17,90 Euro inkl. Porto.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn,

Tel.: 0228/902 66 66, Fax: 0228/902 66 80 oder per Mail: dhv@hochschulverband.de

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Glanzlichter der Wissenschaft 2016
Ein Almanach


Der Sammelband "Glanzlichter der Wissenschaft" vereinigt herausragende Veröffent­lichungen und ­Vorträge renom­mierter Autoren, die im Laufe des Jahres 2016 entstanden sind. Sie spiegeln Entwicklungen, die über den Tag und das Jahr ­ihrer Publikation hinaus Bedeutung behalten - als ­Beispiele für die kritische Auseinandersetzung mit den Themen unserer Zeit.

Mit Beiträgen von Papst Franziskus, Lorraine Daston, Rüdiger Görner, Josef Isensee, Gudrun Krämer, Angelika Nußberger, Hans-Werner Sinn und anderen.

Herausgegeben vom Deutschen Hochschulverband 2016. 188 S., geb. 26 Euro inkl. Porto (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 19,90 Euro inkl. Porto).  ISBN 978-3-8253-6704-6

Deutscher Hochschulverband · Rheinallee 18-20 · 53173 Bonn
E-Mail: dhv@hochschulverband.de · Fax: 0228 / 902 66 80

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Markus Meißner: Entstehung und Entwicklung des Hochschulbefristungsrechts

Im März 2016 wurde das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) novelliert. Das vorrangige Ziel der Gesetzesänderung besteht darin, die große Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse an Wissenschaftseinrichtungen, darunter viele mit einer Laufzeit von unter einem Jahr, zu begrenzen.

Die vorliegende Arbeit bietet erstmalig in konzentrierter Form einen Gesamtüberblick über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Hochschulbefristungsrechts. Die Entwicklung nach der Entstehung des Hochschulbefristungsrechts unterteilt sich dabei in bisher drei wesentliche Schritte: die Umstellung des Befristungssystems mit dem 5. HRGÄndG beziehungsweise der Reparaturnovelle, die Verlagerung der Hochschulbefristungsregelungen in das WissZeitVG sowie die jüngste Novellierung des WissZeitVG. Zudem werden aus der Historie Erkenntnisse für das Verständnis der Hochschulbefristungsregelungen sowie für Verbesserungsvorschläge gewonnen.

Band 19 der Reihe: Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsrecht, 216 Seiten, 26 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 23 Euro) inkl. Porto Inland, ISBN: 978-3-944941-04-2

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Bestellungen bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: Tenure Track

Jens Pöppelbuß / Stephan Scherneck / Felix Krahmer: Ein Schritt in die richtige Richtung
Der Tenure Track aus Sicht der Juniorprofessorinnen ­­und ­Juniorprofessoren

Ulrike Preissler: Die Tenure-Track-Professur
Die aktuelle Rechtslage

Interview Hans-Jörg Tiede
Aus Kostengründen unerwünscht
Über aktuelle Entwicklungen von Tenure Track in den USA

Weitere Beiträge:

Hubert Detmer: Die reale Professoren­besoldung
Erhebliche Unterschiede in den Ländern

Johanna Böcker: Die gesundheitliche Eignung von Beamtenbewerbern
Ein Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts ändert eine jahrzehntelange Entscheidungspraxis

Friedhelm Hufen: Wissenschaft in Freiheit und Verantwortung
Braucht Forschung Aufpasser?

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker


DHV-Gruppe Medizinische Hochschule Hannover

(Uf.) Am 24. November 2016 hat im Rahmen einer Vortragsveranstaltung an der Medizinischen Hochschule Hannover die Wahl der örtlichen DHV-Vertreter stattgefunden. Professor Hedrich trat nach langjähriger Tätigkeit als DHV-Vertreter nicht wieder an. Für ihn ist Professor André Bleich in den Vorstand der DHV-Gruppe Medizinische Hochschule Hannover gewählt worden. Professorin Ruthild Gisela Weber und Professor Bernd Haubitz sind wiedergewählt worden.

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Vermischtes


Fossile Rockstars

Bei der Beschreibung von Tieren und Pflanzen werden in der Wissenschaft gerne die Entdecker oder der Fundort im lateinischen Namen verewigt. Als Namensinspirationen dienen inzwischen aber auch Rockstars. Diesem Phänomen widmet sich noch bis zum 18. April 2017 das Naturkundemuseum Chemnitz in der Sonderschau "Rock Fossils". Die Wanderausstellung entstand ursprünglich in Dänemark und machte bereits in der Schweiz Station. Nun ist sie in Sachsen zu sehen. Zu bestaunen sind 50 Objekte, die die Namen großer Rockstars tragen. Darunter sind ein nach Mick Jagger benanntes Urflusspferd, eine Krabbe, für die Michael Jackson Pate stand, eine nach Frank Zappa bezeichnete Schnecke, ein Dinosaurier, mit dem Mark Knopfler verehrt wird, oder ein Borstenwurm, der an die Heavy-Metal Legende Lemmy Kilmister erinnert.

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Kooperationspartner des DHV


DHV und MLP

(Gü.) Das MLP Stipendienprogramm "MINT Excellence"

Qualifizierter Nachwuchs in naturwissenschaftlichen Berufen ist gefragter denn je. Das Stipendienprogramm "MINT Excellence" bietet daher neben einer finanziellen Förderung auch exklusive Netzwerkveranstaltungen und Branchenkontakte.

Mit dem Stipendienprogramm "MINT Excellence" fördert der Finanzdienstleister MLP seit 2012 jährlich 30 Studenten der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik mit jeweils 3.000 Euro.

Noch bis zum 15. April bewerben

Die Bewerbung für das Stipendienprogramm "MINT Excellence" ist noch bis zum 15. April 2017 möglich. Die 300 besten Bewerber lädt MLP am 23. und 24. Juni 2017 zum Assessment Center in die Unternehmenszentrale nach Wiesloch ein. Hier werden die Stipendien in drei Kategorien vergeben:

- "Studies Excellence" für herausragende Studienleistungen,
- "Social Excellence" für gesellschaftliches Engagement,
- "Science Excellence" für besondere wissenschaftliche Leistungen.

Bewerben können sich Bachelorstudenten ab dem zweiten Semester und Masterstudenten ab dem ersten Semester, die an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sind. Die Kategorie "Science Excellence" steht auch Doktoranden offen, die sich noch im Promotionsprozess befinden. Alle Informationen zur Bewerbung finden Studenten und Promovierende unter www.mintexcellence.de.

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DHV und Santander

(Gü.) Santander erweitert Hochschul-Netzwerk

Über Santander Universitäten unterstützt die Santander Consumer Bank AG aktuell 12 Partner-Universitäten und -Hochschulen mit über 350 000 Studierenden. Jüngstes Mitglied im deutschen Santander Universitäten-Netzwerk ist seit dem 20. Dezember 2016 die Technische Universität Dresden. Den entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichneten Rektor Professor Hans Müller-Steinhagen und Fernando Silva, Generalbevollmächtigter der Santander Consumer Bank AG. Schwerpunkt der Zusammenarbeit: der Ausbau wichtiger internationaler Projekte in Forschung und Lehre sowie die weitere Stärkung der universitären Willkommenskultur.

Zudem wurde die seit 2013 bestehende Partnerschaft mit der Universität Göttingen um weitere drei Jahre verlängert. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten die Präsidentin der Georg-August-Universität, Professorin Ulrike Beisiegel, und der Vorstandsvorsitzende der Santander Consumer Bank AG, Ulrich Leuschner, am 16. Dezember 2016 in Göttingen. Auch hier stehen der Ausbau der Internationalisierung und Willkommenskultur im Fokus der Zusammenarbeit. Zusätzlich zu den bestehenden Projekten fördert Santander den erstmals im November mit über 200 Teilnehmer aus 12 Ländern ausgerichteten Kongress zur "Internationalisierung der Curricula".

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DHV und FloraPrima

(Gü.) FloraPrima ist einer der führenden Online-Blumenversender mit weltweitem Versand und 24-Stunden-Lieferservice. Von Blumensträußen bis zu Pflanzen und Geschenken - FloraPrima bietet aus einem umfangreichen Sortiment von über 129 Produkten immer genau den richtigen Blumengruß für jede Gelegenheit und Geldbeutel.

FloraPrima garantiert, ausschließlich frische und erstklassige Ware zu verarbeiten, und dass die Blumensträuße immer topfrisch geliefert werden. Täglich frische Anlieferungen von ausgewählten Blumenzüchtern aus aller Welt gewährleisten die gleichbleibend hohe Qualität der verschickten Blumensträuße. Eine speziell entwickelte, attraktive Frischverpackung schützt den Blumenstrauß bei seiner Anlieferung vor Hitze, Kälte und Transportschäden. Es wird außerdem mit einer 7-Tage-Frischegarantie geworben. Sie erhalten Ihren Strauß wie abgebildet, inklusive einem Beutel Blumennahrung und einer Pflegeanleitung in einem attraktiven Geschenkkarton. Und wenn die Blumen doch einmal auf dem Transport gelitten haben sollten, findet FloraPrima immer eine Lösung, um ihre Kunden zufrieden zu stellen.

Die Blumensträuße werden immer so geliefert, wie im Shop abgebildet. Änderungen der Arrangements sind zwar nicht möglich, dafür lässt die große Auswahl keine Wünsche offen. Außerdem können unter der Rubrik "Rosen in beliebiger Menge" jede gewünschte Menge mit 10 bis 100 Rosen in mehreren Farben bestellt werden. Ein besonderer Service ist die kostenlose Glasvase, die zu jedem Blumenstrauß beigelegt wird.

Eine Übersicht über unser gesamtes Angebot finden Sie unter:

https://www.floraprima.de/

Für Fragen stehen wir Ihnen per Mail unter info@floraprima.de oder Telefon unter 01806 455 615 gerne zur Verfügung.

So sind wir persönlich erreichbar:
Montag bis Freitag von 6:30 bis 22:00 Uhr
Samstag von 6:30 bis 18:00 Uhr
Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr

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DHV und Seminaris

(Gü.) Seminaris-Gruppe: Profis für Jahresauftakt- und Kick-off-Veranstaltungen

2017 hat begonnen - das bedeutet auch Analysieren und Bilanzieren des Vorjahres sowie einen ambitionierten Blick auf die Agenda 2017: der ideale Zeitpunkt für eine Jahresauftaktveranstaltung oder ein Kick-off-Meeting. Die sieben Seminaris- & avendi Hotels sind dafür - mit fast 40 Jahren Tagungs-Know-how, Profi-Equipment und -Personal, geeigneten Räumen und maßgeschneiderten Rundum-Sorglos-Paketen - prädestinierte Partner. Jährlich belegen sie bei der Wahl der "Besten Tagungshotels in Deutschland" oberste Ränge - deutschlandweit.

Alle Hotelstandorte liegen in der Nähe bedeutender Verkehrszentren und universitärer Einrichtungen und dennoch mitten im Grünen: Das Seminaris CampusHotel Berlin im Villenviertel Dahlem, das Seminaris SeeHotel Potsdam am Templiner See und das avendi Hotel am Griebnitzsee in Potsdam – alle drei Häuser in der Metropolregion Berlin-Brandenburg. Das Seminaris Hotel Lüneburg befindet sich in der Metropolregion Hamburg, das Seminaris & avendi Hotel Bad Honnef im Raum Köln-Bonn und das Seminaris Hotel Bad Boll im Raum Stuttgart-Ulm.

Das Seminaris CampusHotel Berlin ist seit 2009 professioneller Partner für Wissenschaft und Forschung auf dem Campusgelände der Freien Universität Berlin. Ein perfekter Standort für wissenschaftsnahe Tagungen und Kongresse: Regelmäßig stehen dort Veranstaltungen der Freien Universität Berlin, des Max-Planck- oder Otto-Suhr-Instituts sowie diverser anderer nationaler und internationaler Forschungseinrichtungen auf der Agenda.

Weitere Informationen: www.seminaris.de · Tel. (04131) -713-888 · sales@seminaris.de

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DHV und Dorint Hotels & Resorts

(Gü.) Kurz & Gut - Drei Nächte zum Preis von zwei¹

Wir verlängern Ihren Kurzurlaub in den Dorint Hotels & Resorts um eine Nacht! ¹

Genießen Sie Ihre Auszeit vom Alltag in den Bergen, an der See, in der Natur oder City und freuen Sie sich über eine zusätzliche Übernachtung! ¹

Weitere Informationen unter:
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/sponsoren/dorint0117.pdf

Übrigens: Tätigen Sie Ihre Zimmerreservierung bis zum 28. Februar 2017 über folgenden Buchungslink:
https://www.dorint.com/de/deutscher-hochschulverband/

Sie erhalten dann einmalig 300 Bonuspunkte auf Ihre persönliche Dorint Card gutgeschrieben. Bitte geben Sie beim Aktionscode: DHV-300 ein.

¹ Buchungszeitraum: 11.01.2017 bis 28.02.2017, Reisezeitraum: 11.01.2017 bis 28.04.2017. Auf Anfrage und nach Verfügbarkeit, begrenztes Kontingent, Mindestaufenthalt von 3 Nächten.

Nur in teilnehmenden Hotels, nur für Neubuchungen, nicht mit anderen Rabattaktionen kombinierbar.

Nicht umbuchbar, nicht stornierbar, 100 Prozent Deposit bei Buchung, nicht erstattbar. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

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DHV und Altruja

(Gü.) Bei Altruja starten wir dieses Jahr alles andere als ruhig: Wir haben zum ersten Mal eine Altruja-Spendenauswertung durchgeführt und die Trends und Entwicklungen im Bereich des Online-Spendens für Sie analysiert und ausgewertet. Herausgekommen ist die "SpenderInnenstudie 2016".

Im Zuge dieser Studie haben wir nicht nur die demografischen Daten der Spenderinnen und Spender genauer unter die Lupe genommen, wir haben unter anderem auch Einmal- und Dauerspenden getrennt voneinander analysiert und herausgefunden, zu welcher Uhrzeit die meisten Spenden eingehen. Interessant ist auch: Die Möglichkeit des Online-Spendens nutzen nicht nur jüngere Spenderinnen und Spender. 6,5 Prozent der eingehenden Online-Spenden werden von Personen getätigt, die 65 Jahre oder älter sind.

Diese und weitere spannende Erkenntnisse rund um das Online-Spendenverhalten im Jahr 2016 finden Sie in unserer "SpenderInnenstudie 2016". Klicken Sie hier, um sich die Studie direkt, kostenlos herunterzuladen:
https://www.altruja.de/spenderstudie.html

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DHV und Brother

(Gü.) Jetzt satt sparen mit der UNIVERSAL DRUCKER AKTION von Brother!  

Weitere Informationen:
buerotec.co/LUP/mailing/2017-01-17-mailing-uni-brother-direkt-v07.pdf

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Newsletter-Archiv

Sollten Sie Darstellungsprobleme in Ihrem Mailprogramm haben, finden 
Sie den aktuellen Newsletter auch in unserem Newsletter-Archiv: www.hochschulverband.de/newsletter-archiv.html

Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de
Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Dr. Dirk Böhmann (Böh.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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