DHV-Newsletter 2/2017

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Hochschulpolitik


Experten fordern mehr unbefristete Professuren

Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) hat in ihrem zehnten Jahresgutachten, das sie Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesministerin Johanna Wanka am 15. Februar 2017 in Berlin überreicht hat, dafür plädiert, die Anzahl unbefristeter Professuren zu erhöhen. Nur so könnten neue Beschäftigungschancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs entstehen und zugleich die Qualität von Forschung und Lehre und das Betreuungsverhältnis für die Studierenden nachhaltig verbessert werden. Bei der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses sollten künftig auch Karriereperspektiven außerhalb des Hochschulsektors Berücksichtigung finden.

Bund und Länder sollen laut EFI die Grundfinanzierung der deutschen Hochschulen substanziell verbessern. Dabei seien zunächst die Bundesländer in der Pflicht, in die Grundfinanzierung zu investieren. Gleichzeitig empfiehlt die Expertenkommission, ein Nachfolgeprogramm für den Hochschulpakt zu initiieren. Der Bund sollte die Länder weiterhin bei der Finanzierung der Lehre und der Overheadkosten unterstützen. Dies dürfe jedoch nicht dazu führen, dass die Länder ihre Beiträge zur Hochschulfinanzierung reduzierten. Die Förderung durch den Bund sei deshalb an nachprüfbare Bedingungen zu knüpfen.

Durch eine zielgerichtete Bund-Länder-Förderung deutscher Hochschulen könne die internationale Wahrnehmung und Bedeutung des deutschen Wissenschaftssystems nachhaltig verbessert werden. Sichtbarer Ausdruck einer solchen Entwicklung wäre eine Platzierung von drei oder mehr deutschen Hochschulen unter den führenden 30 Universitäten im Times Higher Education Ranking bis zum Jahr 2025. Derzeit sei mit der Ludwig-Maximilians-Universität München nur eine deutsche Universität unter den weltweit führenden 30 Hochschulen zu finden.
http://www.e-fi.de/presse.html?&L=0

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Dritter Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs veröffentlicht

Die Zahl der wissenschaftlichen Nachwuchskräfte an deutschen Hochschulen ist in den letzten Jahren besonders stark gestiegen. Waren im Jahr 2000 noch rund 82.400 Nachwuchswissenschaftler hauptberuflich als wissenschaftliches und künstlerisches Personal an Hochschulen beschäftigt, lag die Zahl im Jahr 2014 bei fast 145.000 – ein Plus von 76 Prozent. Das geht aus dem dritten Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN) hervor, den Bundesministerin Johanna Wanka am 16. Februar 2017 gemeinsam mit der brandenburgischen Wissenschaftsministerin Martina Münch für die Länderseite entgegengenommen hat. Der Bericht über den Status Quo des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland wird alle vier Jahre von einem unabhängigen wissenschaftlichen Konsortium erstellt.

Das Schwerpunktkapitel des Berichts behandelt das Thema Vereinbarkeit von Familie und akademischer Karriere. Dem BuWiN zufolge wünschen sich die meisten Nachwuchswissenschaftlerinnen und ‑wissenschaftler Kinder. Allerdings schieben sie diesen Wunsch aus beruflichen Gründen auf. Häufige Faktoren seien finanzielle Planungsunsicherheiten aufgrund von befristeten Verträgen oder Befürchtungen, durch familiäre Auszeiten Einbußen in der Karriereentwicklung zu erleiden. Bei einem Befristungsanteil von 93 Prozent an Hochschulen, einem durchschnittlichen Berufungsalter von über 40 Jahren und starker Konkurrenz um Professuren haben die meisten Nachwuchswissenschafter weiterhin unsichere Zukunftsaussichten.
https://www.bmbf.de/de/wissenschaftliche-karrieren-werden-immer-attraktiver-3883.html

Zum Bericht:
http://www.buwin.de/dateien/buwin-2017.pdf

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Wie die Wissenschaft finanziert werden soll I

Die Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag hat erste Ideen für die zukünftige Finanzierung von Bildung und Wissenschaft für die kommende Legislaturperiode vorgelegt. Einen Automatismus für die Fortsetzung des Hochschulpakts soll es demnach nicht geben. Freiwerdende Mittel könnten vielmehr auch gezielt für die Stärkung der Schnittstelle zur beruflichen Bildung eingesetzt werden, heißt es in dem Arbeitspapier. Leistungen des Bundes für die Hochschulen sollen fortan mit klaren, verbindlichen und überprüfbaren inhaltlichen Anforderungen verbunden werden, die in dem Papier allerdings nicht näher spezifiziert werden.

Einig ist sich die Arbeitsgruppe dagegen bei höheren Zuwächsen für die außeruniversitären Forschungsorganisationen. Ab dem Jahr 2020 sollen beim Pakt für Forschung und Innovation die jährlichen Steigerungen für die außeruniversitären Forschungseinrichtungen wieder von 3,5 auf fünf Prozent klettern. Von 2011 bis 2015 war dies bereits der Fall.

Die universitäre Forschung will die Arbeitsgruppe durch zusätzliche Alexander von Humboldt-Stipendien für Gastforscher aus dem Ausland sowie mit zusätzlichen Sofja Kovalevskaja-Preisen stärken. Die außeruniversitären Forschungseinrichtungen sollen außerdem enger an der Förderung von Doktoranden beteiligt werden.

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Wie die Wissenschaft finanziert werden soll II

Der Bund soll sich nach den Plänen der SPD im kommenden Jahrzehnt mit rund 33 Milliarden Euro dauerhaft an der Finanzierung der Hochschullehre beteiligen. Das sieht ein "Zukunftsvertrag für Wissenschaft und Forschung" vor, den sozialdemokratische Bundes- und Landespolitiker am 14. Februar 2017 in Berlin präsentiert haben.

Ihr Strategiepapier für die Jahre 2021 bis 2030 sieht sechs einzelne Bausteine vor. Im Zentrum steht eine "Qualitätsstrategie Hochschullehre", die an die Stelle des auslaufenden Hochschulpaktes treten soll. Die Länder sollen für Studierende, die ihren Abschluss in der Regelstudienzeit schaffen, je nach Fachrichtung einen Betrag zwischen 1.000 und 3.000 Euro vom Bund erhalten. Zusätzlich soll es für die Anmeldung zur Abschlussprüfung 1.000 Euro geben. Für Hochschulen, die Studierende ohne Abitur aufnehmen, ist ein Zuschuss von 3.000 Euro pro Student vorgesehen.

Darüber hinaus sieht das Papier der Sozialdemokraten für den Zeitraum von zehn Jahren rund 8,6 Milliarden Euro des Bundes für die Forschungsförderung vor. So soll der laufende Pakt für Forschung und Innovation fortgeführt werden. Ferner soll ein Förderprogramm für studentischen Wohnraum aufgelegt, die Mittel für Forschung an Fachhochschulen aufgestockt und die Digitalisierung an den Hochschulen vorangetrieben werden.

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Quelle: istockphoto.com

1.260 Euro Differenz bei realen Professorengehältern             

Auf bis zu 1.260 Euro können sich die realen monatlichen Unterschiede bei den Bruttogehältern von Professoren in den Ländern summieren. Während der Durchschnittswert der Professorenbesoldung bei W3-Professoren in Bayern 8.510 Euro beträgt, liegt er bei einem W3-Professor in Mecklenburg-Vorpommern bei 7.250 Euro. Dies geht aus einem aktuellen Besoldungsranking des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) hervor, das die Zeitschrift "Forschung & Lehre" in ihrer Februar-Ausgabe veröffentlicht hat. Dem realen Besoldungsranking liegen dabei vom Statistischen Bundesamt ermittelte tatsächliche Durchschnittswerte für die Professorenbesoldung an öffentlichen Hochschulen und Berufsakademien (ohne Hochschulkliniken) zugrunde, bei denen über die Grundgehälter hinaus diverse Leistungsbezüge und Sonderzahlungen berücksichtigt wurden, soweit diese im Erhebungsmonat Juni 2015 ausgezahlt wurden. Erstmals lässt sich damit die reale Professorenbesoldung erfassen.

Insbesondere bei der Vergütung von W3-Professoren ist demnach zu erkennen, dass die "neuen Bundesländer" niedrigere Gehälter als der Rest der Republik zahlen: Hier belegen mit Vergütungen in einem Korridor zwischen 7.250 und 7.770 Euro Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern die hinteren Ränge.

Die durchschnittlich im Juni 2015 gezahlte W3-Besoldung betrug über alle Bundesländer hinweg 7.980 Euro. Sie bewegte sich damit nahezu auf dem Niveau der "alten" C4-Besoldung, die zeitgleich bei durchschnittlich 8.050 Euro lag. Anders sieht es jedoch bei einer Gegenüberstellung von "neuer" W2- und "alter" C3-Besoldung aus. Hier fällt der Vergleich mit einer Differenz von 370 Euro zu Ungunsten der W-Besoldung aus (W2: 6.160/C3: 6.530 Euro). Bei W2 werde offensichtlich in der Vergabepraxis gespart, so die Schlussfolgerung des DHV, gegebenenfalls auch, um angemessene W3-Besoldungen gewähren zu können.

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Forderung nach Mindeststandards für studiengangsbezogene Kooperationen

Der Wissenschaftsrat empfiehlt den Ländern, künftig nur noch bestimmte Typen studiengangsbezogener Kooperationen als Ausnahmen innerhalb des deutschen Hochschulsystems zuzulassen, die einer besonderen Begründung bedürfen. Keine Perspektiven sieht er für Modelle, die grundsätzlich darauf angelegt sind, ohne grund- und hochschulrechtlich bestimmte Merkmale eines Hochschulstudiums auszukommen. "Ein gleichwertiges und qualitätsgesichertes Studium ist nicht denkbar an außerhochschulischen Lernorten ohne gesicherte Lehr- und Lernfreiheit, ohne Forschungsbasierung der Lehre, ohne Vermittlung wissenschaftlicher Methoden und Theorien und ohne Teilhabe der Studierenden an den Selbstverwaltungsprozessen der Hochschule", betonte der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Manfred Prenzel.

Aufgabe der Bundesländer sei es, Franchise-, Validierungs-, Anrechnungs- und Externenprüfungsmodelle konsequenter zu beaufsichtigen und einen geschlossenen rechtlichen Rahmen für die Regulierung zu schaffen. Dies müsse auch für studiengangsbezogene Kooperationen gelten, die von ausländischen Hochschulen in Verbindung mit Niederlassungen oder Franchisenehmereinrichtungen in Deutschland durchgeführt werden. Im Interesse einer wirksamen Qualitätssicherung gelte es generell, die akademische Letztverantwortung der gradverleihenden Hochschulen zu stärken. Bestimmte Rechte und Pflichten dürften unter keinen Umständen an einen kooperierenden Bildungsträger delegiert werden. Dazu gehören beispielsweise Entscheidungen über Inhalt und Organisation des Studiencurriculums, Zulassungs-, Anrechnungs- und Anerkennungsentscheidungen sowie die Bewertung von Leistungsprüfungen.

Für die Bundesländer und für die Öffentlichkeit müsse außerdem klar erkennbar sein, welche studiengangsbezogenen Kooperationen eine Hochschule unterhalte, welche Aufgaben sie ihren Kooperationspartnern übertrage und welche Maßnahmen der Qualitätssicherung sie treffe, um ein gleichwertiges Studienangebot zu gewährleisten.
http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/pm_0217.pdf

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Quelle: istockphoto.com

DoSV kommt nur schleppend voran

Die Stiftung für Hochschulzulassung kriegt die Probleme beim sogenannten "Dialogorientierten Serviceverfahren" (DoSV), das Mehrfachzulassungen vermeiden und Nachrückverfahren ausschließen sollte, weiterhin nicht in den Griff. Noch im Oktober hieß es, die geplante softwaregestützte Vergabe von NC-Fächer wie Medizin oder Pharmazie durch die Stiftung laufe "nach Plan". Wie der Wissenschaftsjournalist Jan-Martin Wiarda nunmehr in seinem Blog berichtet, wurde inzwischen bekannt, dass aufgrund massiver technischer Probleme und Organisationsdefizite der "avisierte Termin der Fertigstellung in 2018 nicht zu halten sein wird".

Ohnehin kommt das DoSV bislang nur schleppend voran. Von ca. 4.000 örtlich zulassungsbeschränkten Studienangeboten nehmen momentan lediglich 19 Prozent am DoSV teil, obwohl bis zum Wintersemester 2018/19 eine flächendeckende Nutzung des Verteilungsverfahrens angestrebt wurde (vgl. Newsletter 10/2016).
https://www.jmwiarda.de/2017/01/23/chaos-2-0/

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Deutsche Studierende zieht es weiterhin ins Ausland

Im Jahr 2014 waren 137.300 deutsche Studentinnen und Studenten an ausländischen Hochschulen eingeschrieben. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, waren das 1,9 Prozent oder 2.500 Studierende mehr als im Jahr 2013. In den letzten zehn Jahren zog es immer mehr deutsche Studierende ins Ausland: Während im Jahr 2004 auf 1.000 deutsche Studierende an inländischen Hochschulen 39 deutsche Studierende an Hochschulen im Ausland kamen, lag dieses Verhältnis 2014 bei 1.000 zu 58. 

Die vier beliebtesten Zielländer waren 2014 wie im Jahr zuvor Österreich (mit einem Anteil von knapp 20 Prozent), die Niederlande (16 Prozent), das Vereinigte Königreich (12 Prozent) und die Schweiz (11 Prozent). Damit studierten in diesen vier Ländern fast vier von zehn der im Ausland immatrikulierten Deutschen. 

Die Verteilung der deutschen Studierenden im Ausland nach Fächergruppen unterscheidet sich in den Zielländern erheblich. So waren im Jahr 2014 zum Beispiel in Ungarn zwei Drittel und in der Tschechischen Republik mehr als die Hälfte aller deutschen Studierenden in der Fächergruppe "Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften" eingeschrieben. In den Niederlanden waren 57 Prozent aller deutschen Studierenden in der Fächergruppe "Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften" immatrikuliert, während in Frankreich 47 Prozent "Sprach- und Kulturwissenschaften, Sport" studierten. 

Die deutschen Hochschulen sind ebenfalls attraktiv für ausländische Studierende. Im Wintersemester 2015/2016 waren an deutschen Hochschulen 251.500 ausländische Studierende eingeschrieben, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben hatten. Zehn Jahre zuvor (Wintersemester 2005/2006) waren es mit 189.500 ausländischen Studierenden noch deutlich weniger gewesen.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/01/PD17_031_213.html

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30 Jahre Erasmus

Das Austauschprogramm Erasmus gehört nach Angaben der EU-Kommission zu den erfolgreichsten Projekten der Europäischen Union. Rund 678.000 Menschen konnten 2015 dank Erasmus+ im Ausland studieren, sich fortbilden, arbeiten oder Freiwilligendienst leisten. Dies teilte die Kommission anlässlich des 30. Erasmus-Jubiläums mit. Die meisten Erasmus-Teilnehmer stammen aus Frankreich, Deutschland und Spanien. Spanien, Deutschland und Großbritannien waren 2015 die beliebtesten Zielländer.

Aus Sicht der Bundesregierung ist das Programm eine "Erfolgsgeschichte": Keine andere Initiative habe eine ganze Generation von Europäerinnen und Europäern so geprägt wie Erasmus, betonte Bundesministerin Johanna Wanka. "Es gibt keine leidenschaftlicheren Botschafter für ein gemeinsames Europa als Menschen, die selbst erfahren haben, wie bereichernd es ist, andere Kulturen kennen zu lernen."

Das Erasmus-Programm der Europäischen Union wurde vor 30 Jahren ins Leben gerufen, um den Austausch von Studierenden in Europa zu fördern. Das Förderangebot ist sukzessive für Auszubildende, Schülerinnen und Schüler, für die Erwachsenenbildung und die außerschulische Jugendarbeit ausgeweitet worden. Mit Erasmus+ besteht nun seit 2014 ein gemeinsames EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport. Bis 2020 werden europaweit mehr als vier Millionen Menschen aus Hochschule, Schule, Berufsbildung, Erwachsenenbildung, Jugendarbeit und Sport mit Erasmus+ Auslandserfahrung gesammelt haben, so die Bundesregierung.
https://www.bmbf.de/de/erasmus-feiert-3822.html

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Quelle: istockphoto.com

Bundesregierung legt Internationalisierungsstrategie vor

Die Bundesregierung will sich der Herausforderung stellen, mehr gute Wissenschaftler in Deutschland zu halten oder hierherzulocken. Laut Studien sind gegenwärtig nur sechs von zehn deutschen Forschern, die im Ausland tätig waren, bereit, wieder nach Deutschland zurückzukehren. Dies soll sich ändern. Das Bundeskabinett hat deshalb am 2. Februar 2017 ein unter der Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erarbeitetes Strategiepapier verabschiedet, das die internationale Ausrichtung des deutschen Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystems fortschreiben will. "Wir setzen darauf, dass gerade internationale Aufgeschlossenheit und Kooperation Deutschland als Forschungs- und Innovationsstandort stärken", betonte Bundesministerin Johanna Wanka in Berlin.

Wissenschaftliche Exzellenz lebe vom Austausch und vom Wettbewerb der weltweit Besten. Die Bundesregierung werde daher Maßnahmen ergreifen, um Deutschlands Position als international attraktiven Studien- und Forschungsstandort weiter zu festigen. Gleichzeitig sollen Barrieren für die internationale Mobilität deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weiter abgebaut werden. Europa bleibe bei alldem ein wichtiger Bezugspunkt. Die Bundesregierung werde auch die Vertiefung des Europäischen Forschungsraums weiter vorantreiben.
https://www.bmbf.de/de/vernetzt-innovativ-international-3837.html

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Kempen: "Wissenschaft muss wandern"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) beobachtet mit Sorge, dass die Wissenschaftsfreiheit weltweit unter Druck gerät. "Vielerorts müssen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um ihre Freiheit oder sogar um ihr Leben bangen", erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen. Beunruhigen müsse zudem, dass inzwischen auch in der westlichen Welt nationalistische Strömungen auf dem Vormarsch seien. Sie setzten auf Abschottung und machten aus ihrer Verachtung von Wissenschaft keinen Hehl.

"Wissenschaft ist der wichtigste Motor für Innovation und Triebfeder für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. Der Wohlstand der Welt lebt vom Dialog und freien Fluss der Ideen über Disziplinen, Grenzen und Nationen hinweg", betonte Kempen. "Wissenschaft muss daher wandern. Für einen florierenden wissenschaftlichen Austausch ist Gastfreundschaft unverzichtbar. Wer Grenzen errichtet und sich abschottet, hat nicht verstanden, wie wichtig internationale Wissenschaft ist." Der DHV unterstütze daher alle Bestrebungen, die dem Ziel dienen, auch international einen offenen und freien Diskurs zwischen Wissenschaftlern zu ermöglichen. 

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Sorge über Immigrationsdekrete in den USA

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen und die European University Association (EUA) haben US-Präsidenten Donald Trump dazu aufgefordert, die Einreiseverbote für Bürger aus sieben mehrheitlich muslimischen Staaten zu revidieren. Das politische und juristische Tauziehen um die Anordnung hält an, obwohl sie derzeit nach einem Richterspruch landesweit außer Kraft gesetzt ist. Das vom US-Präsidenten erlassene Dekret sei "eine pauschale Benachteiligung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft und damit ein Angriff auch auf die Grundwerte der Wissenschaft", teilte die Allianz der Wissenschaftsorganisationen mit: "Es ist kein geeignetes Mittel im notwendigen Kampf gegen Terrorismus und wird den für die wissenschaftliche Zusammenarbeit so wesentlichen internationalen Austausch empfindlich beeinträchtigen."

Zuvor hatte sich bereits die EUA "tief besorgt" über die Auswirkungen auf Wissenschaftler, Mitarbeiter von Universitäten und Studierende gezeigt. Die Anordnung behindere insbesondere auch die Freizügigkeit von Menschen und Ideen, die für Hochschulen und Forschung jedoch von höchster Bedeutung sei. Von den Einreisebeschränkungen seien auch Studierende und Wissenschaftler betroffen, die an akademischen Partnerschaftsprogrammen teilnähmen oder auf internaionalem Feld forschten. Darunter befänden sich auch Personen, die in Europa arbeiteten.
https://www.helmholtz.de/fileadmin/user_upload/03_ueber_uns/Stellungnahme_Wissenschaftsorganisationen_Pr%C3%A4sidialdekret_Einreise_deutsch.pdf
http://www.eua.be/activities-services/news/newsitem/2017/01/30/european-universities-call-for-immediate-rethinking-of-trump-s-executive-order

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330 Wissenschaftler an Universitäten entlassen

Rund sieben Monate nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei hat Präsident Recep Tayyip Erdogan erneut Tausende Staatsbedienstete per Notstandsdekret entlassen. Ihnen wird vorgeworfen, Verbindungen zu Terrororganisationen zu unterhalten oder die nationale Sicherheit zu gefährden. Nach einem am 7. Februar 2017 im Amtsanzeiger veröffentlichten Erlass müssen 4.464 Beamte ihre Posten räumen, darunter 330 Wissenschaftler an Universitäten. Die Hälfte davon soll Teil des Netzwerks "Akademiker für den Frieden" sein, das sich mit einer Petition vom Januar vergangenen Jahres für ein Ende der Militäreinsätze in den kurdischen Gebieten eingesetzt hatte (vgl. Newsletter 1/2016).

Mehr als 1.100 Wissenschaftler hatten seitdem den Aufruf unterzeichnet. Mehrere von ihnen wurden vorübergehend festgenommen. Dutzende verloren bereits vor dem neuen Notstandsdekret ihre Arbeit (vgl. auch Newsletter 8 und 11/2016). Im vergangenen Mai war der Initiative "Akademiker für den Frieden" der Aachener Friedenspreis verliehen worden.

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Schweiz will bis 2024 auf Open Access umschalten

Swissuniversities, die Rektorenkonferenz der Schweizerischen Hochschulen, hat eine nationale Open-Access-Strategie verabschiedet. Sie soll dazu beitragen, dass bis im Jahr 2024 alle öffentlich finanzierten Publikationen frei zugänglich sein müssen. Um diese Vision umzusetzen, seien verschiedene Aktionsfelder festgelegt worden, die darauf abzielten, die Open-Access-Praktiken in der Schweiz abzugleichen, die Verhandlungen mit den Verlagen und die Anreize bei den Forschenden zu stärken sowie neue Publikationsarten zu prüfen.

Die Open-Access-Strategie wurde im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Nationalfonds entworfen und wird nun dem Schweizerischen Hochschulrat übergeben. In den kommenden Wochen und Monaten soll gemeinsam mit den Hochschulbibliotheken ein Aktionsplan erarbeitet werden, den die Mitglieder von swissuniversities dann im Herbst verabschieden sollen.
https://www.swissuniversities.ch/de/news/news-detail/news/detail/News/eine-nationale-strategie-fuer-open-access-der-offenen-publikation-von-wissenschaftlichen-artikeln/

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Informatikoffensive mit 35 zusätzlichen Professuren

Neben Berlin (Newsletter 9/2016) will auch Hamburg Vorreiter der Digitalisierung werden. Deshalb soll die Informatik gestärkt werden. Im Rahmen der Gesamtstrategie Digitale Stadt baut die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung gemeinsam mit der Technischen Universität Hamburg, der Universität Hamburg, der HAW Hamburg und der HafenCity Universität Hamburg die Informatikplattform "ahoi.digital" auf. Das Projekt hat ein Gesamtfördervolumen von 32,9 Millionen Euro im Zeitraum von 2017 bis 2020. Geplant sind 35 neue Professuren und bis zu 1.500 zusätzliche Informatik-Studienplätze. Ziel sei es, die Aus- und Weiterbildung sowie die Forschung und den Transfer von Informatikkompetenzen in Hamburg zu bündeln, teilte die Behörde mit.

Derzeit gibt es 63 IT-Professuren und rund 4.000 IT-Studierende in Hamburg. Die ersten Neubesetzungen sollen zum Sommersemester 2018 erfolgen.
http://wissenschaft.hamburg.de/8090672/wegweisender-hochschulverbund-fuer-informatik/

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Erneute Auszeichnung für faire und transparente Berufungsverhandlungen

Die Universität zu Köln ist für weitere fünf Jahre Inhaber des Gütesiegels des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) für faire und transparente Berufungsverhandlungen, das sie seit dem 1. Februar 2014 führt. Bundesweit als zweite Universität hat sie damit das nach drei Jahren anstehende Re-Audit-Verfahren erfolgreich durchlaufen.

Die Universität zu Köln habe ihre Abläufe in Berufungsverhandlungen weiter verbessert, teilte der DHV mit. Im Vergleich zum Gütesiegel-Verfahren 2013/14 sei die Verfahrenstransparenz und die Informationspolitik im Zusammenhang mit Berufungsverhandlungen weiterentwickelt worden. Die "Stabsstelle Berufungen" leiste hervorragende Arbeit. Positiv sei, dass die Verhandlungsstrukturen durch eine klare Zuordnung zwischen Kanzler und Vizekanzlerin optimiert worden seien. Besonders zu würdigen sei, dass die Angebote des Referats Personalentwicklung Wissenschaft ausgebaut worden seien. Durch Einführungstage oder "Kennenlerngespräche" sowie "Coaching-Gutscheine" für den individuellen Beratungsbedarf würden die ohnehin hervorragenden Unterstützungsangebote für Neuberufene weiter aufgewertet.

Lediglich punktuell sieht der DHV noch Verbesserungsbedarf. An der Universität zu Köln werden bereits reguläre Berufungsverhandlungen mit Juniorprofessorinnen und -professoren durchgeführt, allerdings nur, wenn diese sogenannte Tenure-Track-Stellen inne haben, d.h. Positionen, die nach einer positiven Evaluation in eine Lebenszeitprofessur umgewandelt werden. Allerdings ist der DHV der Meinung, dass diese Verhandlungen mit allen neu zu gewinnenden Juniorprofessorinnen und -professoren durchgeführt werden sollten, auch mit Juniorprofessorinnen und -professoren ohne Tenure Track. Denn auch diese vertreten ihr Fach in Forschung und Lehre selbstständig. Erwägenswert sei zudem, den lobenswerten Neuansatz, Rufinhaberinnen und Rufinhabern der Besoldungsgruppe W3 ein "Kennenlerngespräch" mit dem Rektor anzubieten, auf sämtliche dienstrechtlichen Professorinnen und Professoren auszuweiten.

"Das DHV-Gütesiegel unterstützt die Weiterentwicklung der Berufungskultur. Der mit ihm verbundene Beratungsprozess hat wertvolle Anstöße gegeben und Veränderungsprozesse initiiert", erklärte der Rektor der Universität zu Köln, Professor Axel Freimuth.
Weitere Informationen zum DHV-Gütesiegel:
https://www.hochschulverband.de/guetesiegel_start.html

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Wegen fehlender Akkreditierung abgelehnt

Ein Absolvent der Betriebswirtschaftslehre der Universität Hamburg ist wegen der fehlenden Akkreditierung des Master-Studienganges, den er mit Bestnoten durchlief, als Bewerber bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht abgelehnt worden. Wie sowohl die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände als auch die Universität Hamburg erklärten, scheint dies bislang deutschlandweit der einzige Fall zu sein, bei der ein Bewerber wegen eines fehlenden Gütesiegels einer Akkreditierungsagentur nicht zum Zuge kam.

Von den insgesamt 18.000 Studiengängen an deutschen Hochschulen sind Medienberichten zufolge bislang etwa 50 Prozent akkreditiert, in Hamburg jedoch nur rund 5,9 Prozent.

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Klarstellungen zur Anwesenheitspflicht

Für Exkursionen, Sprachkurse, Praktika, künstlerischen Einzel- und Gruppenunterricht sowie praktische Übungen besteht an der Universität Erfurt wieder Anwesenheitspflicht. Das sieht eine Änderung der Rahmenprüfungsordnungen vor. In Thüringen gibt es keine allgemeine Anwesenheitspflicht in Lehrveranstaltungen, dies sei und bleibe auch an der Universität Erfurt der Fall, teilte die Hochschule mit. Jedoch gebe es Ausnahmen für Veranstaltungen, bei denen die Anwesenheit zum Erreichen des Lernziels zwingend erforderlich sei. Da bislang keine klaren Regelungen für diese Ausnahmefälle existiert hätten, seien diese in der Vergangenheit sehr unterschiedlich gehandhabt worden. Dies habe zur Verunsicherung sowohl bei den Studierenden als auch bei den Lehrenden geführt, die nun mit der Änderung der Rahmenprüfungsordnungen beseitigt werden solle.
https://aktuell.uni-erfurt.de/2017/02/02/keine-allgemeine-anwesenheitspflicht-in-lehrveranstaltungen-senat-beschliesst-ausnahmeregelung/

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Startschuss für die zweite Runde

Die Initiative Pro Recyclingpapier sucht erneut die recyclingpapierfreundlichsten Hochschulen Deutschlands. Nach einer erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr geht der Hochschulwettbewerb Papieratlas in die zweite Runde. Hochschulen mit über 5.000 Studierenden sind bis Ende März aufgerufen, ihren Papierverbrauch und ihre Recyclingpapierquoten transparent zu machen.

Der Papieratlas 2017 würdigt alle teilnehmenden Hochschulen für die Nutzung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel und stellt die ökologischen Einspareffekte in den Bereichen Energie, Wasser und CO2-Emissionen anschaulich dar. Im Rahmen einer feierlichen Presseveranstaltung am 13. September 2017 im Bundesumweltministerium in Berlin werden die Ergebnisse des Papieratlas vorgestellt und die Sieger in den Kategorien "Recyclingpapierfreundlichste Hochschule", "Aufsteiger des Jahres" und "Mehrfachsieger" ausgezeichnet.

Der Papieratlas steht unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Kooperationspartner des Hochschulwettbewerbs sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und der Deutsche Hochschulverband.
Nähere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter:
www.papieratlas.de

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Karriere


Bessere Karriereaussichten für Wissenschaftlerinnen

Wissenschaftlerinnen geben ihr Ziel, eine Karriere in der Wissenschaft weiter zu verfolgen, auch dann nicht auf, wenn sie sich für Kinder entschieden haben. Das gilt vor allem für bereits promovierte Frauen. Bedeutsam für den Wunsch, an einer Hochschule zu bleiben, ist vor allem das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), die vom Bundesministerium für Biildung und Forschung gefördert wurde.

Von den befragten promovierten Wissenschaftlern haben 40 Prozent Kinder, unter Promovierenden sind 28 Prozent Eltern. Bis vor einigen Jahren haben sich laut der Untersuchung Akademikerinnen bei der Geburt des ersten Kindes häufig dafür entschieden, ihre Karriere an der Hochschule zu beenden, um in einer anderen Branche eine neue Stelle zu suchen. Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung, die Veränderung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen, beispielsweise bei der Kinderbetreuung, und die geteilte Übernahme von Versorgungsaufgaben lassen jungen Wissenschaftlerinnen laut Studie ambitioniertere Karriereziele in der Wissenschaft mittlerweile realisierbar erscheinen.

Das hohe Stressniveau, dem junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgesetzt seien, erschwere dennoch weiterhin eine wissenschaftliche Karriere. Grund dafür sei beispielsweise die erwarteten zeitintensiven Publikationen in hochrangigen Journalen. Die befragten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geben außerdem an, dass die Ausgestaltung von Arbeitszeiten und -orten sowie eine verlässliche und langfristige Perspektive gewichtige Gründe für oder gegen eine akademische Karriere seien.

Die vertiefend zur Online-Befragung durchgeführten Paarinterviews zeigten, wie die Nutzung von beruflichen Handlungsspielräumen oftmals erst durch das Engagement des Partners bzw. der Partnerin in der Familie ermöglicht werde. Besonders in der Wissenschaft gebe es eine hohe Zahl an Paaren mit starken Karriereambitionen. Sie seien in einem sehr hohen Maße auf zusätzliche Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder angewiesen.
http://www.dzhw.eu/aktuell/presse/ganze_pm?pm_nr=1484

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Philipp Schwartz-Initiative geht in die dritte Runde

Die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung, die vom Auswärtigen Amt sowie privaten Stiftungen finanziert wird, geht in die dritte Runde. Das Programm unterstützt Forscher, die Schutz in Deutschland suchen, weil ihnen in ihren Heimatländern Krieg oder Verfolgung drohen. Bis zum 21. April 2017 können sich Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die gefährdete ausländische Forscher für zwei Jahre bei sich aufnehmen wollen, bei der Humboldt-Stiftung bewerben.

Bisher haben 69 Wissenschaftler aus Syrien, der Türkei, dem Irak, Burundi, Jemen, Libyen, Pakistan, Sudan, Tadschikistan und Usbekistan durch die Philipp Schwartz-Initiative die Möglichkeit, an den ausgezeichneten Institutionen in Deutschland zu forschen. Mit der neuen Runde der Initiative wird die Gesamtzahl der Geförderten ab August auf etwa 100 Stipendiaten steigen.
Weitere Informationen unter:
https://www.humboldt-foundation.de/web/philipp-schwartz-initiative.html

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Außerwissenschaftliche Kommunikation von Forschung

(Uf.) Im Auftrag des Deutschen Fachjournalisten-Verbandes (DFJV) ist eine Untersuchung zum Thema "Außerwissenschaftliche Kommunikation von Forschung" im Dezember 2016 erschienen. Es handelte sich um Ergebnisse einer Online-Erhebung unter Angehörigen des Wissenschaftssystems in Deutschland. Die überwiegende Mehrheit der Befragten befürwortete eine aktive Rolle von Wissenschaftlern im öffentlichen Diskurs. Nach wie vor bleiben Fachkonferenzen und die eigene Lehrstuhlseite die wichtigsten Kanäle zur Kommunikation von Forschungsergebnissen innerhalb der Wissenschaft. 81 Prozent der Befragten gaben an, dass die Rolle von Wissenschaftlern als Vermittler in einer komplexer werdenden Welt immer wichtiger wird. Die gesamten Ergebnisse gibt es unter:
https://www.dfjv.de/documents/10180/178294/DFJV_Studie_Ausserwissenschaftliche_Kommunikation_von_Forschung.pdf

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Barometer


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Kein Abstimmungsergebnis für Namensverzicht der Universität Greifswald

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat die Newsletter-Leser in der Januar-Ausgabe gefragt, ob sie den Verzicht der Universität Greifswald auf den Namenspatron Ernst Moritz Arndt für richtig halten. Wegen anscheinend programmierter und automatisierter Abstimmungen wurde die Umfrage am 13. Februar 2017 abgeschaltet und nicht ausgewertet. Der DHV behält sich vor, die Abstimmung zu einem späteren Zeitpunkt zu wiederholen.

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Recht aktuell


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Masterstudium: Fehlende "Originalität" im Motivationsschreiben kein Ablehnungsgrund

Das Verwaltungsgericht Münster hat mit Beschluss vom 13. Dezember 2016 zugunsten einer Klägerin entschieden, dass die Zulassung zu einem Master-Studiengang der Universität Münster nicht wegen fehlender "besonderer Eignung" für diesen Studiengang abgelehnt werden dürfe, weil u. a. das mit der Bewerbung einzureichende Motivationsschreiben keine hinreichende wissenschaftliche "Originalität" des Bewerbers erkennen lasse (Az.: 9 L 1299/16). Nach dem nordrhein-westfälischen Hochschulgesetz könnten Hochschulen zwar per Prüfungsordnung bestimmen, dass von den Bewerbern neben den allgemeinen Zugangsvoraussetzungen, insbesondere dem erfolgreichen Abschluss eines einschlägigen Bachelorstudiums, eine "studiengangbezogene besondere Vorbildung, künstlerische oder sonstige Eignung oder praktische Tätigkeit" nachzuweisen sei. Diese Ermächtigung biete den Hochschulen jedoch nicht die Möglichkeit, außerhalb der speziellen fachlichen Anforderungen des jeweiligen Master-Studiengangs ein "Wunschkandidatenprofil" festzulegen. Auch seien besondere Zugangsvoraussetzungen zum Masterstudium nicht zulässig, die etwa auf eine "Bestenauslese" oder sogar eine wissenschaftliche "Niveaupflege" abzielten.

Zudem bestehen laut Richtern "ganz erhebliche rechtliche Bedenken", ob ein Motivationsschreiben überhaupt eine auch nur ansatzweise zuverlässige Grundlage dafür sein könne, hieran eine "besondere Eignung" zu messen. Solche Schreiben seien in erster Linie darauf gerichtet, sich als Bewerber persönlich vorzustellen und das Interesse an gerade diesem Studiengang zu beschreiben. Insbesondere der Motivationsbereich sei von subjektiven Aspekten geprägt, die sich oft als reine Bekundungen und Absichtserklärungen aus der aktuellen Sicht darstellten. Einer Überprüfbarkeit stünden sie nicht offen. Auch seien Motivationsschreiben, zu deren Abfassung Handreichungen und Vorstücke in kaum überschaubarer Zahl etwa im Internet erreichbar seien, selbst für erfahrene Bewerter nur schwer in ihrer Realitätsnähe erfassbar.

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Universität muss gegenüber Gericht Namen der Gutachter offenlegen

Die Leuphana Universität Lüneburg darf gegenüber einem Verwaltungsgericht die Namen der Mitglieder der Evaluierungskommission und des Fachgutachters in einem Verfahren auf Angleichung der Dienstaufgaben eines Professors durch die Universität und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur nicht geheimhalten. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht mit Beschluss vom 10. Januar 2017 (Az.: 20 F 3.16) entschieden und damit eine vorherige Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Niedersachsen bestätigt (Az.: 14 PS 6/15).

Die Richter sahen ebenfalls keinen nachvollziehbaren Grund für eine Geheimhaltung der Namen der Mitglieder der Evaluierungskommission und des Fachgutachters. Sie konnten insbesondere die von der Leuphana Universität Lüneburg geltend gemachte "akademische Regel", wonach eine fachkollegiale Bewertung wissenschaftlicher Arbeiten im Rahmen von Berufungsverfahren die Anonymität der Fachgutachter voraussetzt, nicht feststellen. Von einem Fachgutachter sei gerade zu erwarten, dass er fremde wissenschaftliche Arbeiten auch dann anhand nachvollziehbarer Kriterien differenzierend bewerten könne, wenn diese Bewertung später im größeren Kollegenkreis zur Diskussion stehe. Die Fähigkeit und Bereitschaft, eine nach gründlicher Prüfung gewonnene eigene Einschätzung fremder Thesen und Ansichten ihrerseits der kritischen Würdigung durch andere auszusetzen, sei für den wissenschaftlichen Diskurs prägend.

Die Leuphana Universität Lüneburg wird nun im Klageverfahren vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg die Namen der Mitglieder der Evaluierungskommission und des Fachgutachters offenlegen müssen, damit die Einwände des Klägers gegen die Gründung und Besetzung der Evaluierungskommission sowie deren Beschlussfähigkeit und die satzungsgemäße Auswahl der Berichterstatter und des externen Fachgutachters gerichtlich überprüft werden können.

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Rückmeldegebühr an Brandenburgs Universitäten verfassungswidrig

Das Bundesverfassungsgericht hat die Rückmeldegebühren an Brandenburger Hochschulen gekippt. Die Gebühr in Höhe von 51 Euro stehe in einem "groben Missverhältnis" zu den tatsächlichen Kosten von rund 20 Euro, urteilten die Richter. Damit waren die Klagen mehrerer Studenten der Universität Potsdam wegen Rückmeldegebühren zwischen 2001 und 2007 erfolgreich (Az.: 2 BvL 2/14 u.a.).

Die Verfassungsrichter verwiesen in der Begründung darauf, dass die Gebühr ihrer Vorschrift nach nur zur Deckung der Bearbeitungskosten erhoben werde und nicht als ein "allgemeiner Verwaltungskostenbeitrag", der noch andere Leistungen beinhalten könne.

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Abmahnung statt Kündigung

Der zurückgetretene Berliner Staatssekretär Andrej Holm darf nun doch als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Humboldt-Universität zu Berlin zurückkehren. Holm habe falsche Angaben zu seiner Stasi-Tätigkeit zugegeben und bedauert. Daher werde nun keine Kündigung, sondern lediglich eine Abmahnung ausgesprochen, teilte die Universität am 10. Februar 2017 mit. Die Präsidentin sehe das Vertrauensverhältnis "zwar gestört, aber nicht mehr vollständig zerstört" (vgl. auch Newsletter 2/2017).
https://www.hu-berlin.de/de/pr/nachrichten/pm1702/nr_170210_00

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Keine vorläufige Verlängerung des Beamtenverhältnisses für den Kanzler

Das Verwaltungsgericht Cottbus hat mit Beschluss vom 19. Januar 2017 einen Eilantrag des Kanzlers der BTU Cottbus-Senftenberg, Wolfgang Schröder, auf Verlängerung seines zum Ende Februar 2017 befristeten Beamtenverhältnisses abgelehnt (Az.: 4 L 477/16).

Hintergrund der Entscheidung sind Zweifel daran, ob die Befristung des Kanzleramtes an brandenburgischen Hochschulen verfassungsmäßig ist. Das Bundesverwaltungsgericht beschloss am 23. Juni 2016, diese Frage dem Bundesverfassungsgericht vorzulegen. Mit seinem Eilantrag erstrebte der amtierende Hochschulkanzler, sein Beamtenverhältnis bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu verlängern.

Das Verwaltungsgericht sah jedoch keine schweren und unzumutbaren Nachteile, die auch durch die Entscheidung in der Hauptsache nicht behoben werden könnten. Derartige Nachteile seien aber Voraussetzung für den Erlass einer einstweiligen Anordnung. Falls das Bundesverfassungsgericht die Regelung im brandenburgischen Hochschulgesetz zur befristeten Vergabe des Kanzleramtes für verfassungswidrig erklären sollte, verlöre der Kanzler einen Anspruch auf unbefristete Ernennung nicht dadurch, dass er zum 28. Februar 2017 aus dem Amt ausscheide.

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Erläuterungen für Autoren: Hinweise der VG Wort

(Uf.) Wissenschaftliche Autoren werden zurzeit von ihrem Verlag darum gebeten, eine Verzichtserklärung auf Rückabwicklung zugunsten des Verlages abzugeben. Im Anhang finden Sie die notwendigen Erläuterungen der VG Wort zum Hintergrund dieser Bitte:
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/bilder/newsletter/0217/VGWort-Erlaeuterungen_fuer_Autoren_zum_Verzicht.pdf

 

 

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Personalia


Foto: Alex Schwander

Neue Vorsitzende I

Professorin Martina Brockmeier von der Universität Hohenheim ist am 20. Januar 2017 in Berlin zur neuen Vorsitzenden des Wissenschaftsrates gewählt worden. Die Agrarökonomin hat ihr Amt am 1. Februar 2017 als Nachfolgerin des Münchner Bildungsforschers Professor Manfred Prenzel angetreten.

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Foto: uni-rostock.de

Neue Vorsitzende II

Der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultätentag hat eine neue Spitze. Professorin Susanne Homölle von der Universität Rostock hat turnusgemäß am 1. Januar 2017 das Amt des Vorsitzenden von Professor Wolf Rauch von der Universität Graz übernommen.

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Foto: Universität Leipzig/Christian Hüller

Wiederwahl

Professorin Beate Schücking bleibt Rektorin der Universität Leipzig. Die Medizinerin wurde am 31. Januar 2017 für eine zweite Amtszeit gewählt. Es war bereits der zweite Anlauf für die Rektorenwahl an der Universität Leipzig. Der erste Versuch war gescheitert, nachdem die beiden vom Hochschulrat nominierten Kandidaten ihre Bewerbung zurückgezogen hatten. Die Amtsinhaberin war damals nicht zur Wahl zugelassen worden (vgl. Newsletter 8 und 10/2015 sowie 1/2016).

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Foto: tu-braunschweig.de

Neues Verfahren

Der designierte Präsident der Technischen Universität Hamburg Professor Dieter Jahn (vgl. Newsletter 1/2017) wird das Amt aus privaten Gründen nicht antreten. Die Findungskommission werde daher ihre Arbeit wieder aufnehmen und einen neuen Kandidaten suchen, teilte die Hochschule mit.

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Foto: BBAW

Neue Direktorin

Professorin Annette Grüters-Kieslich wird zum 1. Juni 2017 für die Dauer von fünf Jahren neue Leitende Ärztliche Direktorin des Universitätsklinikums Heidelberg. Die ehemalige Dekanin der Charité Berlin und ehemalige Vizepräsidentin des Medizinischen Fakultätentages folgt auf Professor Guido Adler.

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Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis

Für ihre Arbeiten zu Tumorviren werden Professorin Yuan Chang und Professor Patrick Moore von der Universität Pittsburgh mit dem Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstadter-Preis ausgezeichnet. Die Ehrung ist mit 120.000 Euro dotiert und wird am 14. März 2017 in Frankfurt verliehen. Der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis geht in diesem Jahr an Volker Busskamp, Biotechnologe, Neurowissenschaftler und Stammzellforscher an der TU Dresden.

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Foto: HHU/Lukas Piel

Deutscher Preis für Philosophie und Sozialethik

Professorin Susanne Hahn von der Universität Düsseldorf hat am 26. Januar 2017 in Hamburg den mit 100.000 Euro dotierten Deutschen Preis für Philosophie und Sozialethik erhalten, der von der Max Uwe Redler Stiftung zum zweiten Mal vergeben wurde. Die Auszeichnung wurde der Philosophin insbesondere für ihr Werk "Rationalität. Eine Kartierung" zugesprochen. Hiermit leiste Hahn einen wichtigen Beitrag zur Orientierung in einer zunehmend diversifizierten Gegenwartsdebatte, hieß es zur Begründung.

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Karl-Jaspers-Preis

Mit dem Heidelberger Ägyptologen Professor Jan Assmann und der Konstanzer Kulturwissenschaftlerin Professorin Aleida Assmann erhält in diesem Jahr ein herausragendes Forscherpaar den Karl-Jaspers-Preis, der von der Universität Heidelberg zusammen mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und der Stadt Heidelberg vergeben wird. Geehrt wird das Duo für wegweisende und einzigartige Studien zum kulturellen Gedächtnis und zur Archäologie der literarischen Kommunikation. Die mit 25.000 Euro dotierte Ehrung soll am 4. Mai 2017 in Heidelberg übergeben werden.

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Foto: St. Antony's College, Oxford

Karlspreis 2017

Professor Timothy Garton Ash, Historiker von der Universität Oxford, wird am 25. Mai 2017 den diesjährigen Internationalen Karlspreis zu Aachen erhalten. Der herausragende Wissenschaftler sei ein überzeugender und bedeutender englischer Europäer und europäischer Engländer, der das Vereinigte Königreich zur Wertegemeinschaft zähle und wertvolle Beiträge zum Selbstverständnis Europas leiste, hieß es zur Begründung. Die Auszeichnung wird seit 1950 für besondere Verdienste um die europäische Einigung verliehen.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare im März und April 2017

Science in Plain English
Berlin, Donnerstag/Freitag, 2./3. März 2017
Donnerstag, 10:00 Uhr bis Freitag, 16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1448.html

Drittmitteleinwerbung und -verwaltung
Mannheim, Dienstag, 7. März 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/629.html

Digitalisierung der Lehre
Bonn, Donnerstag, 9. März 2017, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1508.html

Körpersprache und Präsenz in der Lehre
Bremen, Donnerstag/Freitag, 9./10. März 2017
Donnerstag, 10:00 Uhr bis Freitag, 17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1509.html

Präsentationstechniken und Medieneinsatz in der Hochschullehre
Bonn, Dienstag, 14. März 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1077.html

Humor in der Lehre
Bonn, Donnerstag/Freitag, 16./17. März 2017
Donnerstag, 10:00 Uhr bis Freitag, 16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1447.html

Forschungsförderung strategisch nutzen
Mannheim, Dienstag, 28. März 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/646.html

Antragstellung für EU-Forschungsprojekte
Berlin, Donnerstag, 30. März 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/645.html

Rhetorik in der Lehre
Bonn, Donnerstag/Freitag, 30./31. März 2017
Donnerstag, 10:00 Uhr bis Freitag, 16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1440.html

Konfliktmanagement an der Hochschule
Mannheim, Donnerstag/Freitag, 30./31. März 2017
Donnerstag, 10:00 Uhr bis Freitag, 17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/635.html

Projektmanagement an der Hochschule
Mannheim, Donnerstag, 6. April 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/644.html

Bewerbung und Berufung
- Individuelles Bewerbungstraining für Berufungsverfahren für Natur- und Ingenieurwissenschaftler -

Bonn, Donnerstag/Freitag, 6./7. April 2017
Donnerstag, 9:30 Uhr bis Freitag, 16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/618.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Publikationen


Dritte erweitere Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

NEU:

Musterübersetzungen hochschulbezogener Texte (z.B. Stellenausschreibung Professur)

Mehr als 100 neue Einträge, davon 50 aus dem Gebiet des universitären Fundraisings

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten, 19,90 Euro (D) inkl. Porto, für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 17,90 Euro inkl. Porto.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn,

Tel.: 0228/902 66 66, Fax: 0228/902 66 80 oder per Mail: dhv@hochschulverband.de

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Glanzlichter der Wissenschaft 2016
Ein Almanach


Der Sammelband "Glanzlichter der Wissenschaft" vereinigt herausragende Veröffent­lichungen und ­Vorträge renom­mierter Autoren, die im Laufe des Jahres 2016 entstanden sind. Sie spiegeln Entwicklungen, die über den Tag und das Jahr ­ihrer Publikation hinaus Bedeutung behalten - als ­Beispiele für die kritische Auseinandersetzung mit den Themen unserer Zeit.

Mit Beiträgen von Papst Franziskus, Lorraine Daston, Rüdiger Görner, Josef Isensee, Gudrun Krämer, Angelika Nußberger, Hans-Werner Sinn und anderen.

Herausgegeben vom Deutschen Hochschulverband 2016. 188 S., geb. 26 Euro inkl. Porto (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 19,90 Euro inkl. Porto).  ISBN 978-3-8253-6704-6

Deutscher Hochschulverband · Rheinallee 18-20 · 53173 Bonn
E-Mail: dhv@hochschulverband.de · Fax: 0228 / 902 66 80

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Markus Meißner: Entstehung und Entwicklung des Hochschulbefristungsrechts

Im März 2016 wurde das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) novelliert. Das vorrangige Ziel der Gesetzesänderung besteht darin, die große Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse an Wissenschaftseinrichtungen, darunter viele mit einer Laufzeit von unter einem Jahr, zu begrenzen.

Die vorliegende Arbeit bietet erstmalig in konzentrierter Form einen Gesamtüberblick über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Hochschulbefristungsrechts. Die Entwicklung nach der Entstehung des Hochschulbefristungsrechts unterteilt sich dabei in bisher drei wesentliche Schritte: die Umstellung des Befristungssystems mit dem 5. HRGÄndG beziehungsweise der Reparaturnovelle, die Verlagerung der Hochschulbefristungsregelungen in das WissZeitVG sowie die jüngste Novellierung des WissZeitVG. Zudem werden aus der Historie Erkenntnisse für das Verständnis der Hochschulbefristungsregelungen sowie für Verbesserungsvorschläge gewonnen.

Band 19 der Reihe: Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsrecht, 216 Seiten, 26 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 23 Euro) inkl. Porto Inland, ISBN: 978-3-944941-04-2

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Bestellungen bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

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Vorschau F&L


Thema: Bürokratie

Stefan Kühl: Der bürokratische Teufelskreis
Zum Verhältnis von Formalität und Informalität an Hochschulen

Interview mit Michael Bauer
Ein komplexes Konstrukt
Über Charakteristika deutscher Verwaltungsstrukturen

Burkhardt Wolf: Erzählte Verwaltung
Bürokratisches Schreiben in der Literatur

Weitere Beiträge:

Thomas Krüger/Georg Rudinger: Rektor des Jahres 2017
Ergebnisse des DHV-Rankings

Sisyphos als glücklicher ­Mensch
Fragen an den Hochschullehrer des Jahres, Professor ­Michael Wolffsohn

Sascha Sven Noack: Berufungsverfahren
Neue verwaltungsgerichtliche Entscheidungen

Susanne Baer: Wissenschaftsfreiheit als verteilte Verantwortung
Die grundgesetzliche Perspektive

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker

Zwei neue Mitglieder werben - ein Jahr beitragsfrei
 
(Wi.) DHV-Mitglieder werben ist auch im Jahr 2017 der Mühe wert: Erneut bietet der DHV in diesem Jahr eine "Mitglieder werben Mitglieder"-Aktion mit attraktiven Preisen an.
 
Als Dankeschön erhält jedes Mitglied, das im Jahr 2017 mehr als ein neues Mitglied wirbt, eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro, Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an einem DHV-Seminar u.a.). Darüber hinaus wird zu Beginn des Jahres 2018 unter allen Teilnehmern an der Werbeaktion eine Wochenendreise über 750 Euro verlost und ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2017 die meisten Mitglieder geworben hat.
 
Es lohnt sich also, nicht nur Mitglied im DHV zu sein, sondern auch neue Mitglieder für den DHV zu gewinnen.
 
Interessierte Mitglieder erhalten weitere Informationen auf der Homepage des DHV unter http://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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Vermischtes


Foto: RUB, Kramer

Parkscheibe für die Bibliothek

Bücher an Arbeitsplätzen funktionieren wie Handtücher auf Sonnenliegen: Mit ihnen wird reserviert - häufig stundenlang. In der Bochumer Universitätsbibliothek ist damit jetzt Schluss.

Wer seinen Arbeitsplatz verlässt, muss in der Universitätsbibliothek Bochum seit Jahresbeginn eine Parkscheibe einstellen. Der Platz ist dann für eine halbe Stunde und in der Zeit zwischen 12 und 14 Uhr für eine Stunde reserviert. Kommt der bisherige Platzbenutzer in dieser Zeit nicht wieder, darf ein neuer Nutzer den Platz freiräumen und einnehmen.

Die Universitätsbibliothek reagiert mit dieser neuen Regel auf die häufigen Dauerreservierungen einiger Bibliotheksbesucher. Besonders während der Klausurphase im Januar und Februar würden die freien Tische und Stühle zum Lernen und Arbeiten hin und wieder knapp. Dann komme es vor, dass Besucher Plätze mit ihren Utensilien blockierten, obwohl sie teilweise stundenlang abwesend seien.

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Verkopfte Wissenschaftler?

Webvideos, die zugleich unterhalten, wissenschaftlich fundiert und verständlich sind, prämieren "Wissenschaft im Dialog" und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in dem jährlich stattfindenden Wettbewerb "Fast Forward Science" mit insgesamt 20.000 Euro. 116 Einreichungen gab es 2016. Inzwischen stehen die Sieger fest und können im Netz bewundert werden.

In der Kategorie " Scitainment" gewann beispielsweise die Doktorandin Mai-Thi Nguyen Kim. Sie hat sich vorgenommen, das Bild vom Wissenschaftler auf den Kopf zu stellen. In "Trust me I'm a Scientist" zeigt sie Forscher jenseits des Klischees vom verkopften Schreibtischtäter: beim Schnapstrinken aus Reagenzgläsern, in Sportkleidung und lachend im Labor. Verschiedene Studien zeigten, dass die Glaubwürdigkeit von Wissenschaftlern nicht sonderlich hoch eingeschätzt wird. Man müsse die Forscher nur besser kennenlernen, ist Mai überzeugt und hält deshalb ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Wissenschaftskommunikation.
https://www.youtube.com/watch?v=SLJ_VzPsavA&list=PLlK_JXw2dOnMQnIQz17gcfmJSz89a3GJ_&index=4

Weitere Videos aus dem Wettbewerb gibt es unter:
https://www.youtube.com/playlist?list=PLlK_JXw2dOnMQnIQz17gcfmJSz89a3GJ_

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Kooperationspartner des DHV


DHV und MLP

(Gü.) Das MLP Stipendienprogramm "MINT Excellence"

Qualifizierter Nachwuchs in naturwissenschaftlichen Berufen ist gefragter denn je. Das Stipendienprogramm "MINT Excellence" bietet daher neben einer finanziellen Förderung auch exklusive Netzwerkveranstaltungen und Branchenkontakte.

Mit dem Stipendienprogramm "MINT Excellence" fördert der Finanzdienstleister MLP seit 2012 jährlich 30 Studenten der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik mit jeweils 3.000 Euro.

Noch bis zum 15. April bewerben

Die Bewerbung für das Stipendienprogramm "MINT Excellence" ist noch bis zum 15. April 2017 möglich. Die 300 besten Bewerber lädt MLP am 23. und 24. Juni 2017 zum Assessment Center in die Unternehmenszentrale nach Wiesloch ein. Hier werden die Stipendien in drei Kategorien vergeben:

- "Studies Excellence" für herausragende Studienleistungen,
- "Social Excellence" für gesellschaftliches Engagement,
- "Science Excellence" für besondere wissenschaftliche Leistungen.

Bewerben können sich Bachelorstudenten ab dem zweiten Semester und Masterstudenten ab dem ersten Semester, die an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sind. Die Kategorie "Science Excellence" steht auch Doktoranden offen, die sich noch im Promotionsprozess befinden. Alle Informationen zur Bewerbung finden Studenten und Promovierende unter www.mintexcellence.de.

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Santander Universitäten: Stipendiatenförderung ein Eckpfeiler des Engagements

(Gü.) Santander ist laut UNESCO weltweit der größte private Förderer von höherer Bildung - und die Unterstützung von Stipendienprogrammen ist ein Eckpfeiler dieses Engagements der Bank. In Deutschland unterstützt die Santander Consumer Bank AG über den Unternehmensbereich Santander Universitäten 146 Stipendiaten. Neben internationalen Stipendiaten, die beispielsweise über die "Cologne Summer School" oder das "Bremen International Scholarship Program" gefördert nach Deutschland kommen, stehen vor allem das Deutschlandstipendium und das TANDEM-Programm des Deutschen Hochschulverbands im Fokus des Engagements von Santander Universitäten. Neben der finanziellen Unterstützung spielt auch das persönliche Kennenlernen und Begleiten der Stipendiaten eine wichtige Rolle. So wurden jüngst die Stipendienurkunden an die 20 Deutschlandstipendiaten der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und je weitere fünf an die geförderten Deutschlandstipendiaten der Georg-August-Universität Göttingen sowie der Universität zu Köln übergeben. Dabei konzentriert sich die Förderung nicht nur auf Stipendien für Wirtschaftswissenschaftler, Santander fördert junge Akademiker unterschiedlichster Fachrichtungen. Das Deutschlandstipendium reflektiert den Anspruch der Bank, durch die Förderung höherer Bildung der Gesellschaft etwas zurückzugeben, besonders gut: Neben erstklassigen Noten zählt das soziale Engagement der Bewerber in besonderem Maße.

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DHV und FloraPrima

(Gü.) FloraPrima ist einer der führenden Online-Blumenversender mit weltweitem Versand und 24-Stunden-Lieferservice. Von Blumensträußen bis zu Pflanzen und Geschenken - FloraPrima bietet aus einem umfangreichen Sortiment von über 129 Produkten immer genau den richtigen Blumengruß für jede Gelegenheit und Geldbeutel.

FloraPrima garantiert, ausschließlich frische und erstklassige Ware zu verarbeiten, und dass die Blumensträuße immer topfrisch geliefert werden. Täglich frische Anlieferungen von ausgewählten Blumenzüchtern aus aller Welt gewährleisten die gleichbleibend hohe Qualität der verschickten Blumensträuße. Eine speziell entwickelte, attraktive Frischverpackung schützt den Blumenstrauß bei seiner Anlieferung vor Hitze, Kälte und Transportschäden. Es wird außerdem mit einer 7-Tage-Frischegarantie geworben. Sie erhalten Ihren Strauß wie abgebildet, inklusive einem Beutel Blumennahrung und einer Pflegeanleitung in einem attraktiven Geschenkkarton. Und wenn die Blumen doch einmal auf dem Transport gelitten haben sollten, findet FloraPrima immer eine Lösung, um ihre Kunden zufrieden zu stellen.

Die Blumensträuße werden immer so geliefert, wie im Shop abgebildet. Änderungen der Arrangements sind zwar nicht möglich, dafür lässt die große Auswahl keine Wünsche offen. Außerdem können unter der Rubrik "Rosen in beliebiger Menge" jede gewünschte Menge mit 10 bis 100 Rosen in mehreren Farben bestellt werden. Ein besonderer Service ist die kostenlose Glasvase, die zu jedem Blumenstrauß beigelegt wird.

Eine Übersicht über unser gesamtes Angebot finden Sie unter:

https://www.floraprima.de/

Für Fragen stehen wir Ihnen per Mail unter info@floraprima.de oder Telefon unter 01806 455 615 gerne zur Verfügung.

So sind wir persönlich erreichbar:
Montag bis Freitag von 6:30 bis 22:00 Uhr
Samstag von 6:30 bis 18:00 Uhr
Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr

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DHV und Carfleet24

(Gü.) Einkaufen wie ein Großhändler

CarFleet24 bietet Ihnen als Verbandsmitglied vom Deutschen Hochschulverband sowie Ihren Familienangehörigen und Mitarbeitern eine Fahrzeugvermittlung deutscher Bestellfahrzeuge von bis zu 35 verschiedenen Herstellern zu sehr guten Konditionen an sowie einen Einkauf zu Großhandelskonditionen, wobei Sie auf nichts verzichten müssen, nicht auf eine volle Herstellergarantie, nicht auf Service. Die Zukunft ist der Kauf im Internet bequem von zu Hause und den wollen wir Ihnen bieten.

Nutzen Sie CarFleet24 als Ihren Partner in allen Belangen zur Realisierung Ihres Wunschautos denn

... Sie wollen nicht kaufen müssen, was weg muss!

... Sie wollen keine leeren Versprechungen mehr hören!

... Sie wollen nicht länger "Bittsteller" im Autohaus sein!

... Sie wollen nicht mehr hören, dass das supergünstige Spitzenangebot gerade verkauft wurde!

... Sie wollen nicht mehr akzeptieren müssen, was alles nicht geht!

... Sie wollen keine Vorauszahlungen leisten müssen!

Wir haben ein offenes Ohr für Ihre Wünsche und wollen Sie Ihrem Traum vom Neuwagen ein Stück näher bringen.

Kontakt:

CarFleet24 www.carfleet24.de
Passwort: hochschulverband
Fon: 01805 - 717107*
Fax: 01805 - 717108*
E-Mail: kundenbetreuung@carfleet24.de
* [0,14 Euro/Min. aus dem Festnetz; max. 0,42 Euro/Min. aus den Mobilfunknetzen]

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DHV und Dorint Hotels & Resorts

(Gü.) Business Class made by Dorint

Tagungen, Seminare, Veranstaltungen und Events - die Dorint Hotels stehen Ihnen als namhafter Spezialist mit insgesamt 39 Dorint Hotels & Resorts zur Verfügung.

Kennen Sie schon den Dorint Meeting Service?

Wir bieten Ihnen einen zentralen Ansprechpartner für alle unsere Hotels, der sich von Anfang bis Ende ganz persönlich um Ihr Projekt kümmern wird. Sie erhalten Ihr detailliertes Angebot schon innerhalb von 24 Stunden - individuell und maßgeschneidert.

Profitieren Sie von unseren aktuellen Tagungsangeboten der Dorint Hotels in Weimar, Potsdam, Halle (Saale), Dresden sowie Bad Neuenahr und Mönchengladbach. Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter Tel. +49 221 48567-151 oder Ihre E-Mail an meet@dorint.com!

Weitere Informationen unter:

www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/bilder/newsletter/0217/Impulsiv_Moenchengladbach.pdf
www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/bilder/newsletter/0217/Jahresauftakt_Parkhotel_Bad_Neuenahr.pdf
www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/bilder/newsletter/0217/Tagungsspecial_Dresden-Potsdam-Halle-Weimar.pdf

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DHV und Brother

(Gü.) Jetzt satt sparen mit der UNIVERSAL DRUCKER AKTION von Brother!  

Weitere Informationen:
buerotec.co/LUP/mailing/2017-01-17-mailing-uni-brother-direkt-v07.pdf

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Newsletter-Archiv

Sollten Sie Darstellungsprobleme in Ihrem Mailprogramm haben, finden 
Sie den aktuellen Newsletter auch in unserem Newsletter-Archiv: www.hochschulverband.de/newsletter-archiv.html

Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de
Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

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