DHV-Newsletter 3/2017

hochschulverband.de

 
Deutscher Hochschulverband - Köpfe die Wissen schaffen

Versandte Exemplare

35.997

Deutscher Hochschulverband
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel.: 0228-90 266 66
Fax: 0228-90 266 80
Neue Servicenummer für Rechtsberatung:
0228-90 266 77

E-Mail senden
hochschulverband.de

  

Teilen, Posten, Liken

Auf der Facebook-Seite des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) finden Sie Nachrichten, Informationen, Veranstaltungshinweise und vieles mehr. Folgen Sie uns, um stets auf dem Laufenden zu bleiben.
https://www.facebook.com/Hochschulverband

Zum Seitenanfang

Hochschulpolitik


"Science March Germany"

Ein internationales Netzwerk ruft weltweit für den 22. April 2017 zu "Märschen für die Wissenschaft" auf. In Deutschland sind bislang Kundgebungen in Berlin, Bonn, Dresden, Frankfurt, Freiburg, Göttingen, Hamburg, Heidelberg, Leipzig, München, Stuttgart und Tübingen geplant. Ziel sei es, die Freiheit in Wissenschaft und Forschung zu verteidigen, teilten die Organisatoren mit. Der Aufruf richtet sich nicht nur an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sondern an Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft.

Ausgangspunkt der Protestmärsche sind die jüngsten Proteste in den USA gegen die Einreiseverbote (vgl. Newsletter 2/2017) und gegen die Wissenschaftsfeindlichkeit der neuen Regierung. Allerdings soll es sich nicht um eine Veranstaltung gegen Donald Trump handeln. Vielmehr sei die Wissenschaftsfeindlichkeit des Präsidenten bloß der Ausdruck einer internationalen Entwicklung, in der Emotionen die sachliche Diskussion verdrängten. Demonstriert werde dafür, "dass wissenschaftliche Fakten als Grundlage des gesellschaftlichen Diskurses nicht verhandelbar sind".

Der "Science March Germany" wird von zahlreichen Institutionen (u.a. Alexander von Humboldt-Stiftung, Deutscher Akademischer Austauschdienst und Deutscher Hochschulverband) und Persönlichkeiten wie Ministerin Theresia Bauer, den Nobelpreisträgern Professor Gerhard Ertl, Professor Wolfgang Ketterle, Professor Klaus von Klitzing, Professor Erwin Neher und Professor Horst Störmer sowie dem Präsidenten des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Bernhard Kempen, dem Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft, Professor Matthias Kleiner, dem Präsidenten der Helmholtz-Gemeinschaft, Professor Otmar Wiesler, und der Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Professorin Margret Wintermantel, unterstützt.

Näheres zum "Science March" unter:
https://sciencemarchger.wordpress.com
/

Zum Seitenanfang



Professor Lambert T. Koch ist "Rektor des Jahres"

Professor Lambert T. Koch, Rektor der Universität Wuppertal, erhält zum dritten Mal die Auszeichnung "Rektor/Präsident des Jahres", die der Deutsche Hochschulverband (DHV) zum neunten Mal vergibt. Der Ökonom hatte bereits im Jahr 2011 und 2014 die vom DHV verliehene Auszeichnung zuerkannt bekommen. Im Rektorenranking des DHV hatte er seit 2010 fünf Mal Platz zwei belegt.

Mit dem Preis würdigt die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine vorbildliche Amtsführung. Der Preisträger wurde in einer Online-Umfrage unter den 30.000 Mitgliedern des Verbandes ermittelt. Anhand eines Eigenschaftskatalogs wurden die Kompetenzen und Fähigkeiten der Rektoren und Präsidenten der wissenschaftlichen Hochschulen Deutschlands umfassend beurteilt. An der Abstimmung vom 14. November bis 16. Dezember 2016 nahmen 3.327 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teil.

Mit der Prädikatsnote 1,58 erzielte Professor Koch die Bestbewertung. Der Wirtschaftswissenschaftler wird sogar als "charismatische Integrationsfigur, Mediator, Dynamisierer, Visionär", geschätzt - als "John F. Kennedy des Bergischen". Denkbar knapp hinter Koch folgt der Vorjahressieger und Rektor der Universität Hohenheim, Professor Stephan Dabbert, mit einer Bewertung von 1,77 auf Platz zwei. Auf Platz drei und vier folgen der "Präsident/Rektor des Jahres 2015", Professor Helmut J. Schmidt von der TU Kaiserslautern, mit einer Note von 1,96 und der Präsident der Universität Erlangen-Nürnberg, Professor Joachim Hornegger, mit einer Note von 2,05. Platz 5 geht an den Präsidenten der Universität Duisburg-Essen, Professor Ulrich Radtke, mit einer Bewertung von 2,08.

Über alle Teilnehmer gemittelt erhielten die deutschen Rektoren und Präsidenten von den Wissenschaftlern die Durchschnittsnote 2,67. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Gesamtbewertung aller berücksichtigten Rektoren und Präsidenten damit kaum verändert. (2,66 (2016)). Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hielten ihren Rektoren und Präsidenten zuweilen einen autokratischen oder gar selbstherrlichen Führungsstil vor. Ebenso wurden Intransparenz, Hierarchisierung und Zentralisierung von Strukturen bemängelt.

In die Bewertung kamen nur Hochschulen mit Präsidenten und Rektoren, die zu Beginn der Abstimmung mindestens 100 Tage im Amt waren und für die mindestens 30 Bewertungen abgegeben wurden. Die wissenschaftliche Leitung und Durchführung des Rankings, das schließlich 47 Hochschulen erfasste, lag in den Händen des Zentrums für Evaluation und Methoden der Universität Bonn.        
http://www.hochschulverband.de/ranking-dhv_2017.pdf  

Zum Seitenanfang



Foto: Yannick Wegner, Mannheim

Architektur-Studierende der TU Kaiserslautern sind "Studierende des Jahres"

Eine Gruppe von Architektur-Studierenden der Technischen Universität Kaiserslautern wird vom Deutschen Hochschulverband (DHV) und dem Deutschen Studentenwerk (DSW) als "Studierende des Jahres" ausgezeichnet. Sie haben von Mitte August bis Ende Oktober 2016 gemeinsam mit 25 Geflüchteten einen Holz-Pavillon als Gemeinschaftshaus selbst entworfen, geplant und gebaut.

Das rund 500 Quadratmeter große Gebäudeensemble auf dem Gelände der ehemaligen "Spinelli Barracks" der amerikanischen Streitkräfte in Mannheim wurde im November 2016 nach äußerst kurzer Bauzeit eingeweiht.

Die 16 Studierenden wendeten für das Projekt, das sie im Sommersemester 2016 entworfen hatten, die gesamten Sommersemesterferien 2016 auf sowie den Beginn des Wintersemesters 2016/2017. Sie machten alles selbst: vom Entwurf am Computer bis zur Arbeit auf der Baustelle. Während der Bauzeit wohnten sie gemeinsam mit Geflüchteten in der Landeserst­aufnahmeeinrichtung.

Den Geflüchteten standen in dieser Einrichtung bisher keine Gemeinschafts- oder Begegnungsräume zur Verfügung - das wollten die Studierenden ändern. Die Geflüchteten selbst wurden bereits zur Erstellung des Raumprogramms in den Planungsprozess miteinbezogen; sie bauten im Team mit und konnten sich so handwerkliche Fähigkeiten aneignen. Das Land Baden-Württemberg hat das Projekt finanziert, die Stadt Mannheim hat es unterstützt.

Betreut wurden die 16 Studierenden von drei Professoren im Fachbereich Architektur der TU Kaiserslautern: Juniorprofessor Stefan Krötsch, Juniorprofessor Andreas Kretzer und Professor Jürgen Graf.

DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen und DSW-Präsident Professor Dieter Timmermann erklärten gemeinsam: "Das Engagement der Studierenden von der TU Kaiserslautern ist wirklich beeindruckend. Sie haben sehr viel Herzblut, sehr viel ihrer Zeit investiert und im wahrsten Sinne des Wortes angepackt. Sie haben die Auszeichnung ‚Studierende des Jahres' absolut verdient."

Der Preis "Student/-in des Jahres" wird auf der "Gala der Deutschen Wissenschaft" am 3. April 2017 in München verliehen. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro kommt vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.

Blog zum Projekt:
www.design-build.space
 

Zum Seitenanfang



Streit ums Geld: Kultusminister vertagen den Beschluss über die Reform des Medizinstudiums

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat die Beratung und Beschlussfassung des Masterplans Medizinstudium 2020 von der Tagesordnung ihrer Sitzung am 16. März 2017 in Berlin kurzfristig abgesetzt. Mit der geplanten Reform des Medizinstudiums sollen unter anderem die Allgemeinmedizin und damit die Tätigkeit des Hausarztes gestärkt werden (vgl. Newsletter 1/2017).

Bei aller Übereinstimmung über die Inhalte der Reform des Medizinstudiums zwischen Bund und Ländern sowie zwischen Gesundheitsministerien und Wissenschaftsministerien bleibe die Finanzierung wesentlicher Teile des Masterplans ungewiss, so die Präsidentin der KMK, Susanne Eisenmann. "Wir haben als Kultusministerkonferenz frühzeitig auf die Belastungsgrenzen der Universitätsmedizin und der Wissenschaftsressorts hingewiesen und werden hierin von den Finanzministern aller Länder unterstützt. Die vollständige Umsetzung des Masterplans ist aus Sicht der Wissenschaftsministerien der Länder nur möglich, wenn hierfür zusätzliche Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden." Dazu sei angemessener Finanzierungsbeitrag des Bundes und der für die ärztliche Versorgung zuständigen Träger erforderlich.

Die Gespräche zwischen Gesundheits- und Wissenschaftsministerien sollen nun mit dem Ziel einer baldigen Einigung zeitnah fortgesetzt werden.
https://www.kmk.org/aktuelles/artikelansicht/masterplan-medizinstudium-2020-vorerst-keine-zustimmung.html

Zum Seitenanfang



Entwicklung der Hochschulstandorte seit 1990

Spätestens nach 59 Kilometern kommt eine Hochschule

Das starke Wachstum der Studierendenzahlen in Deutschland sorgt für immer mehr Hochschulstandorte. Das geht aus einer Analyse des CHE Centrum für Hochschulentwicklung hervor.

So seien von den 619 Standorten deutscher Hochschulen mehr als die Hälfte in ihrer jetzigen Form zwischen 1991 und 2016 entstanden. 1990 gab es erst 232 der heute existierenden Hochschulstandorte. Die meisten neuen Hauptstandorte entstanden in Berlin (28 Gründungen), Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen (jeweils 27). Führend bei der Einrichtung neuer Nebenstandorte sei Nordrhein-Westfalen mit 69 Gründungen nach 1990.

Viele Neugründungen erfolgten in Großstädten und Ballungszentren, in denen es bereits zuvor Hochschulen gab. Hierzu zählten insbesondere Berlin und Hamburg, aber auch Köln, München und Stuttgart. Immerhin mehr als ein Drittel aller neuen Standorte seien in Kreisen oder kreisfreien Städten entstanden, in denen es zuvor kein Hochschulangebot gab.

Die hohe Zahl der Standorte führt laut CHE-Berechnungen dazu, dass in Deutschland Studieninteressierte maximal 59 Kilometer Luftlinie zurücklegen müssen, um eine Hochschule zu erreichen. Jeder Einwohner von Thüringen, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Hessen erreicht die nächste Hochschule in weniger als 40 Kilometern Luftlinie.

Für das starke Wachstum bei den Standorten sind dabei laut CHE-Analyse besonders die Fachhochschulen verantwortlich. 84 Prozent an allen Gründungen im Zeitraum 1991 bis 2016 betrafen diesen Hochschultyp. Hierbei dominierten besonders die nicht-staatlichen Institutionen mit einer Vielzahl an Nebenstandorten. Hatten private Fachhochschulen 1990 lediglich vier Nebenstandorte, stieg deren Zahl bis 2016 auf 116.
http://www.che.de/cms/?getObject=5&getNewsID=2044&getCB=212&getPM&getLang=de

Zum Seitenanfang



Mehr Studienberechtigte

Im Jahr 2016 haben rund 453.000 Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren das nach vorläufigen Ergebnissen 1,9 Prozent mehr Studienberechtigte als im Vorjahr. 

Die Veränderung der Studienberechtigtenzahlen gegenüber 2015 verlief in den Ländern uneinheitlich. In Ostdeutschland (einschließlich Berlin) stiegen sie insgesamt um 4,5 Prozent, in Westdeutschland um 1,5 Prozent. Der starke Zuwachs an Studienberechtigten in Schleswig-Holstein von 46,4 Prozent lag darin begründet, dass auf Grund der Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre im Jahr 2016 zwei Schuljahrgänge die allgemeine Hochschulreife erlangten. 

Der größte Teil der Studienberechtigten (77,9 Prozent) erwarb 2016 die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife. 22,1 Prozent der Absolventinnen und Absolventen erlangten die Fachhochschulreife. 65,6 Prozent der Studienberechtigten erwarben ihre Hoch- beziehungsweise Fachhochschulreife an einer allgemeinbildenden Schule, 34,4 Prozent an einer beruflichen Schule. 

Von den Studienberechtigten des Jahres 2016 waren 52,9 Prozent Frauen und 47,1 Prozent Männer. Bei den Absolventen mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife war der Männeranteil mit 45,5 Prozent niedriger als der Frauenanteil (54,5 Prozent), während bei den Absolventen mit Fachhochschulreife die Männer mit 52,9 Prozent überwogen (Frauen: 47,1 Prozent).
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/03/PD17_072_213.html

Zum Seitenanfang



EU-Förderung Horizon 2020: Bewilligungs­quote sinkt weiter

Der Anteil der bewilligten Anträge für eine Förderung unter Horizon 2020 ist von 2014 auf 2015 von 13,4 auf 10,7 Prozent gesunken. Die Erfolgsquote bei den Vorgängerprogrammen für eine EU-Förderung zwischen 1984 und 2013 lag bei 20 Prozent. Die Europäische Universitätsvereinigung (EUA) kritisierte, dass die niedrige Quote in einem Missverhältnis zu dem Aufwand stehe, den Hochschulen mit der Antragstellung hätten. Forschungsideen würden verschwendet, die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Forschungsraums geschwächt.

Das Interesse an EU-Förderprogrammen steigt trotz des geringen Erfolgs: Um 25 Prozent ist die Anzahl der eingegangenen Anträge von 2014 auf 2015 gestiegen. Gründe seien sowohl das zunehmende Interesse an länderübergreifenden Forschungskooperationen als auch die Kürzung von Fördergeldern in einzelnen EU-Mitgliedstaaten. Das definierte Gesamtbudget von Horizon 2020 für die Programm-Laufzeit 2014-2020 beträgt 77 Milliarden Euro. Die EUA fordert eine Erhöhung der Fördersumme. In der zweiten Jahreshälfte 2017 will die EU-Kommission ihre Bilanz über Horizon 2020 veröffentlichen. Darin sollen auch Verbesserungsansätze für die restlichen dreieinhalb Jahre Laufzeit definiert werden.

Zum Seitenanfang



Acht Medizinern den Doktorgrad entzogen

Acht Medizinern, die seit 2005 an der Universität Münster promoviert wurden, soll der Doktorgrad wegen Abschreibens entzogen werden. 14 weitere ehemalige Doktoranden der Universität erhalten eine Rüge für Mängel bei der wissenschaftlichen Arbeit. Das berichtet "Spiegel Online". Einem Betreuer von Doktorarbeiten waren bereits zuvor nach dem Nachweis von Plagiatsfällen Finanz- und Personalmittel bis auf die Grundausstattung gestrichen worden (vgl. Newsletter 10/2015).

Die Internetplattform "VroniPlag" hatte die Universität vor knapp drei Jahren mit einer auffälligen Häufung von Verdachtsfällen konfrontiert. Nunmehr sei die Aufarbeitung der Plagiatsfälle an der Medizinischen Fakultät abgeschlossen. Bislang seien jedoch nur drei der untersuchten Fälle rechtskräftig. Fünf der Betroffenen klagten noch am Verwaltungsgericht Münster gegen den Entzug ihres Grads.

Bei den anderen Fällen sollen die Dissertationen, die in den Bibliotheken ausliegen, mit einem Stempel gekennzeichnet werden, wonach der Titel für diese Arbeit entzogen wurde. Auch soll überprüft werden, ob die Mediziner ihre Titel zum Beispiel am Praxisschild noch nutzen, so die Universität Münster. Ein hartes Vorgehen gegen Plagiate liege im Interesse der gesamten Wissenschaft und der ehrlichen Promovierenden, führte Rektor Professor Johannes Wessels gegenüber "Spiegel Online" aus.

Zum Seitenanfang



Verleihung eines Leibniz-Preises ausgesetzt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die ursprünglich für den 15. März 2017 geplante Vergabe des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises an Professorin Britta Nestler vom Karlsruher Institut für Technologie ausgesetzt. Kurz vor der Preisverleihung seien ihr anonyme Hinweise im Zusammenhang mit Forschungsarbeiten der Materialwissenschaftlerin bekannt gemacht worden, die der Prüfung bedürften, so die DFG. Die Prüfung finde aktuell und auch im Einvernehmen mit der Forscherin statt; sie sei ergebnisoffen.
http://www.dfg.de/gefoerderte_projekte/wissenschaftliche_preise/leibniz-preis/2017/nestler/index.html

Zum Seitenanfang



Deutschlandstipendium: Über 15 Millionen Euro 2016 verfallen

Das Deutschlandstipendium bleibt weiter hinter den Erwartungen zurück. Im Jahr 2016 sind von den im Bundeshaushalt veranschlagten 48 Millionen Euro über 15 Millionen Euro verfallen. Das berichtet der "Tagesspiegel". Ursache für die Schwierigkeiten sei, dass sich weit weniger Unternehmen dazu bereitfänden, Stipendiaten zu fördern, als von der Bundesregierung erhofft. Denn die Unternehmen sollen die monatlichen Kosten von 300 Euro pro Stipendium gemeinsam mit dem Staat übernehmen. Obwohl wegen der steuerlichen Absetzbarkeit nicht die Hälfte, sondern nur 32 Prozent auf die Unternehmen entfielen, wachse die Zahl der Stipendiengeber nur sehr langsam, so die Zeitung.

Schon früher hatte der Bundesrechnungshof bemängelt, dass mehr Geld im Etat für das Stipendium eingeplant sei als dann abgerufen werde (vgl. Newsletter 9/2014).

Zum Seitenanfang



Vorliebe für die Kreidetafel

Die meisten Hochschulen in Deutschland sind technisch zwar gut ausgestattet. Doch das volle Potenzial digitaler Medien in der Lehre bleibt oft ungenutzt. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Umfrage der Bertelsmann Stiftung unter Studierenden, Professoren und Mitarbeitern der Hochschulverwaltung für den "Monitor Digitale Bildung".

Während die meisten Lehrenden eher etablierte Technologien wie Power Point für Präsentationen und Lernmanagementsysteme für das Verbreiten von Materialien verwendeten, benutzten Studierende gerne neuere digitale Lernmittel. Dennoch seien Studierende keine "digitalen Enthusiasten". Die "gute alte Tafel" bleibe für sie weiterhin das beliebteste Lern- und Unterrichtsmittel.

Laut Umfrage hegen Dozenten große Skepsis gegenüber Wissensvermittlung durch Videos (86 Prozent), sehen ungelöste rechtliche Probleme (62 Prozent) und beklagen den hohen Aufwand in der Vorbereitung (60 Prozent). Außerdem fühlten sich 60 Prozent von ihnen durch Tablets oder Laptops gestört, wenn die Studierenden diese während ihrer Lehrveranstaltung nutzten.

Digitale Planspiele und Simulationen sowie elektronische Übungen und Tests baue nur jeder vierte Lehrende in seine Lehrveranstaltungen ein. Eine gesamte Vorlesungsreihe als abrufbares Video produzierten gerade einmal zwei Prozent der Professoren. MOOCs - Massive Open Online Courses - spielten in der akademischen Lehre an deutschen Hochschulen so gut wie keine Rolle.
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2017/maerz/studierende-sind-keine-digitalen-enthusiasten/

Zum Seitenanfang



Namensänderung wegen Formfehlers zurückgewiesen

Die Universität Greifswald darf den Namen "Ernst Moritz Arndt" vorerst nicht ablegen. Der Erweiterte Senat hatte zwar am 18. Januar 2017 mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit für eine Umbenennung der Hochschule votiert (vgl. Newsletter 1/2017). Das zuständige mecklenburg-vorpommersche Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur lehnte jedoch die Genehmigung am 7. März 2017 aus formellen Gründen ab.

"Unsere Hochschulen können ihren Namen selbst festlegen, solange der jeweilige Sitz der Hochschule Namensbestandteil ist", betonte Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. "Die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald kann also eigenständig festlegen, ob sie den Namenszusatz ‚Ernst Moritz Arndt‛ streichen will oder nicht." Aber das Beschlussverfahren über eine Änderung der Grundordnung müsse rechtskonform ablaufen. Dies war nach Auffassung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur nicht der Fall. Vor dem Erweiterten Senat hätte sich der Engere Senat der Hochschule mit der Änderung der Grundordnung befassen müssen. Laut Landeshochschulgesetz sei deshalb die Genehmigung der Grundordnung zu versagen, weil damit gegen Rechtsvorschriften verstoßen worden sei.

Dem Ministerium hatten 16 Beschwerden gegen den Namensänderungsbeschluss der Universität vorgelegen, darunter auch von vier Professoren, die auf gravierende Formfehler bei der Entscheidung hingewiesen hatten.

Die Universität kündigte an, den Verfahrensfehler mit einem neuen Beschluss zu korrigieren. Ein Termin für die erneute Abstimmung steht allerdings noch nicht fest. Seit 2011 würden im Universitätssenat Entscheidungen über die Änderung der Grundordnung nach dem nun bemängelten Verfahren getroffen, ohne dass es Beanstandungen gegeben hätte, so die Universität.
http://www.regierung-mv.de/Landesregierung/bm/Aktuell/?id=124961&processor=processor.sa.pressemitteilung

https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/aktuelles/detail/n/stellungnahme-zur-ablehnung-der-aenderung-der-grundordnung-der-universitaet/

Zum Seitenanfang



Faire und transparente Berufungsverhandlungen an der TU Kaiserslautern    

Die TU Kaiserslautern ist für weitere fünf Jahre berechtigt, das Gütesiegel des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) für faire und transparente Berufungsverhandlungen zu führen, das sie seit dem 1. März 2014 innehat. Bundesweit als dritte Universität hat sie damit das nach drei Jahren anstehende Re-Audit-Verfahren erfolgreich durchlaufen.

Berufungsverhandlungen an der TU Kaiserslautern überzeugten weiterhin durch kurze Entscheidungswege und eine persönliche, den einzelnen Wissenschaftler wertschätzende Verhandlungs- und Gesprächsatmosphäre, teilte der DHV mit. Ein eindrucksvoller Beleg für die erfolgreiche Berufungspolitik der TU Kaiserslautern sei die hohe Erfolgsquote bei Berufungen. Sie gewinnt in 85 Prozent aller Fälle den auf einer Berufungsliste Erstplatzierten und schließt Bleibeverhandlungen zu 71 Prozent erfolgreich ab.

Hervorzuheben blieben Flexibilität, Zügigkeit und vor allem die Verfügbarkeit von Präsident und Kanzler für die Rufinhaberin bzw. den Rufinhaber und deren Anliegen, so der DHV weiter. Bei Zielvereinbarungen agiere die Hochschulleitung flexibel und setze nicht ausschließlich auf die Leistungskategorie "Drittmitteleinwerbung". Die ohnehin guten Unterstützungsangebote für Neuberufene seien weiter verbessert worden. So gebe es seit 2015 einen „Welcome Day“ für neue Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der TU Kaiserslautern, an dem sich ihnen die Verwaltung vorstelle. Zu hoffen sei, dass die mit dem Land Rheinland-Pfalz anhängigen Gespräche über die Errichtung einer universitätseigenen Kindertagesstätte erfolgreich verliefen. Dadurch würde die TU Kaiserslautern weiter an Attraktivität gewinnen.

Lediglich punktuell sieht der DHV noch Optimierungsbedarf. So hält er weiterhin die dreijährige Befristung individueller Ausstattungszusagen an der TU Kaiserslautern für zu kurz bemessen. Eine Frist von fünf Jahren, die gegebenenfalls auch an die Definition einer nicht entziehbaren Grundausstattung gekoppelt werden könnte, bleibe wissenschaftsfreundlicher. Ebenso sei ein Leitfaden zum Ablauf der Berufungsverhandlungen vor Ort wünschenswert.

"Das DHV-Gütesiegel hat sich als Instrument zur Fortschreibung der Berufungskultur bewährt. Es setzt wichtige Anreize, das Berufungsverfahren kontinuierlich zu optimieren", erklärte der Präsident der TU Kaiserslautern, Professor Helmut J. Schmidt.
Weitere Informationen zum DHV-Gütesiegel:
https://www.hochschulverband.de/guetesiegel_start.html

Zum Seitenanfang



Gerda Henkel Stiftung ist "Wissenschaftsstiftung des Jahres"

Die Gerda Henkel Stiftung ist diesjähriger Träger des Preises "Wissenschaftsstiftung des Jahres", den die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) gemeinsam ausgelobt haben. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Rahmen der neunten Gala der Deutschen Wissenschaft am  3. April 2017 in München vergeben.

Die Gerda Henkel Stiftung wurde im Juni 1976 von Lisa Maskell, der Enkelin des Fabrikanten Fritz Henkel, zum Gedenken an ihre Mutter Gerda Henkel als gemeinnützige Stiftung des privaten Rechts mit Sitz in Düsseldorf errichtet. Im Mittelpunkt der Fördertätigkeit steht die Unterstützung deutscher und ausländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Gebiet der Historischen Geisteswissenschaften.

Seit einigen Jahren wendet sich die Stiftung darüber hinaus im Rahmen der Sonderprogramme "Islam, moderner Nationalstaat und transnationale Bewegungen" sowie "Sicherheit, Gesellschaft und Staat" auch gegenwarts- und zukunftsbezogenen Themen zu. In ihrem Förderschwerpunkt "Patrimonies" setzt sie sich verstärkt für den Erhalt kulturellen Erbes vor allem in Krisenregionen ein. Sie hat überdies einen weiteren Förderschwerpunkt für gefährdete und geflohene Wissenschaftler aus Krisengebieten eingerichtet. Die Gerda Henkel Stiftung hat seit ihrer Gründung weltweit mehr als 6.600 Forschungsvorhaben mit rund 160 Millionen Euro unterstützt.

"Die Gerda Henkel Stiftung ist ein großzügiger und uneigennütziger Förderer der Geisteswissenschaften. Ohne ihre Unterstützung hätten viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- wie Ausland nicht forschen und publizieren können. Das Engagement der Stiftung für den Schutz und den Erhalt von Kulturgütern in Krisenregionen ist zupackend und vorbildlich. Gleiches gilt für ihren Einsatz für gefährdete Wissenschaftler aus Krisengebieten. Es ist beeindruckend, dass sie ihnen u.a. nach der Flucht nach Europa die Möglichkeit bietet, ihre wissenschaftliche Karriere weiter zu verfolgen und Perspektiven für den Wiederaufbau zu entwickeln", erläuterte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Bernhard Kempen, der zugleich Präsidiumsmitglied der DUS ist, die Entscheidung der Jury zugunsten der Gerda Henkel Stiftung. Mit ihrem Engagement habe die Gerda Henkel Stiftung exemplarisch Maßstäbe in der Wissenschaftsförderung gesetzt, an denen sich andere Stiftungen, Stifterinnen und Stifter orientieren können.
Weitere Informationen zur Gerda Henkel Stiftung gibt es unter:
www.gerda-henkel-stiftung.de

Zum Seitenanfang



Hochschulen in Sachsen-Anhalt starten Marketingkampagne

Auf "Studieren in Fernost" (vgl. Newsletter 12/2015) folgt "Studiere, was Dich wirklich weiterbringt": Sachsen-Anhalt hat eine neue Werbekampagne für seine sieben Hochschulen gestartet. Die Kampagne setzt auf die Entwicklung starker Persönlichkeiten während des Studiums und will Schülerinnen und Schüler motivieren, sich mit ihren Erwartungen und Zielen auseinanderzusetzen. Durch das gemeinsame Auftreten der Hochschulen soll der Studienstandort Sachsen-Anhalt noch bekannter werden. So böten die Hochschulen im Land attraktive Studienmöglichkeiten, moderne Campi und ein enges Betreuungsverhältnis zwischen den Studierenden und Dozenten.
Mehr Informationen unter:
https://wirklichweiterkommen.de/?pk_campaign=AdWords_Brand_Brand

Zum Seitenanfang



Libeskind-Bau eröffnet

Das neue Zentralgebäude der Universität Lüneburg, das der New Yorker Stararchitekt Daniel Libeskind entworfen hat, ist am 11. März 2017 eingeweiht worden. Mit steigenden Kosten hatte das Vorhaben über Jahre hinweg immer wieder für Schlagzeilen gesorgt (vgl. Newsletter 6/2013 und Newsletter 6/2014). Der Grundstein für das neue Zentralgebäude auf einem früheren Kasernengelände war bereits 2011 gelegt worden. Die Kosten haben sich nahezu verdoppelt: Während sie ursprünglich auf 58 Millionen Euro taxiert worden waren, liegen sie inzwischen über 100 Millionen Euro.
Über die Eröffnung des neuen Zentralgebäudes hat auch der "NDR" am 11. März 2017 in Bild und Ton berichtet:
http://www.ardmediathek.de/tv/Hallo-Niedersachsen/Lob-und-Protest-zur-Er%C3%B6ffnung-des-Libesk/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=25231206&documentId=41370466

Zum Seitenanfang



Mindestlohn für Praktika: Mehr Geld, weniger Plätze

Deutsche Unternehmen gaben im Jahr 2015 rund 3,3 Milliarden Euro für akademische Bildung aus. Im Jahr 2012 waren es noch rund 2,2 Milliarden Euro. Das geht aus der Studie Bildungsinvestitionen der deutschen Wirtschaft hervor, die vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zusammen mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) durchgeführt wurde. Die Ausgaben der Wirtschaft für akademische Bildung seien jedes Jahr um durchschnittlich mehr als sieben Prozent gestiegen. Die Verzahnung von akademischer Bildung und beruflicher Praxis sei für Unternehmer nach wie vor ein fundamentales Anliegen. Fast drei Viertel ihrer Investitionen flössen in duale Studiengänge und Praktika.

Dabei habe die Einführung des Mindestlohns im Jahr 2015 erhebliche Auswirkungen gehabt: Praktikantenlöhne seien gestiegen, das Angebot von Praktikumsplätzen gesunken.

Jedes sechste Unternehmen habe nach eigenen Angaben seine Praktikumsplätze wegen des Mindestlohns reduziert. Nach Berechnungen des Stifterverbandes und des IW Köln sind bei steigender Studierendenzahl bis zu 53.000 Praktikumsplätze von 2014 auf 2015 verloren gegangen. Das sei vor allem auf große Unternehmen zurückzuführen, die hauptsächlich längere und mindestlohnpflichtige Praktika anböten. Mittelgroße Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern hätten ihr Angebot an Kurz- oder Pflichtpraktika, bei denen der Mindestlohn nicht greife, aufrechterhalten.

Wie es weiter heißt, habe die Wirtschaft ihre Investitionen in Praktika von 2012 auf 2015 um mehr als 50 Prozent erhöht (2012: 642 Millionen Euro; 2015: 975 Millionen Euro). Der starke Anstieg sei vor allem auf die höheren Praktikantenlöhne zurückzuführen. Anspruch darauf habe zwar nur eine Minderheit der Praktikanten, nämlich jene, die ein freiwilliges Praktikum absolvierten, das länger als drei Monate dauere. Trotzdem habe die Mindestlohneinführung insgesamt zu einer signifikanten Erhöhung des Lohnniveaus für studentische Praktika geführt.
https://www.stifterverband.org/bildungsinvestitionen-der-wirtschaft-2015

Zum Seitenanfang

Karriere


Quelle: istockphoto.com

Gastdoktoranden: US-Amerikaner im Vorteil

Deutsche Professorinnen und Professoren lassen sich laut einer aktuellen Studie, über die der "Tagesspiegel" berichtet hat, bei der Auswahl von Gastdoktoranden stark von deren Herkunft leiten. Ein Forscher-Team hatte 399 deutschen Soziologie-Professorinnen und -Professoren fiktive Bewerbungen für eine Stelle als Gastdoktorand vorgelegt. Die Studie zeigte, dass US-Bewerberinnen und Bewerber klar im Vorteil seien; vor allem, wenn sie von einer angesehenen Universität kommen. Die Qualität eines Instituts werde dabei nicht beachtet. Auch die individuellen Kenntnisse eines Nachwuchswissenschaftlers rückten in den Hintergrund. Bewerberinnen und Bewerber aus den USA (47 Prozent) - vor allem jene von der Yale-Universität (51 Prozent) - erhielten laut Studie deutlich mehr positive Antworten als etwa jene der Universität Singapur (30 Prozent). Dabei haben die soziologischen Institute in Singapur laut Studie eine höhere Bewertung in internationalen Forschungsrankings als die US-Universitäten aus der Studie.

Zum Seitenanfang

Barometer


Quelle: istockphoto.com

Ja zum "Science March"?

Am 22. April 2017 finden auch in Deutschland "Märsche für die Wissenschaft" statt. Ist der "Science March" ein geeignetes Protestmittel der Wissenschaft?

Zum Seitenanfang

Recht aktuell


Quelle: istockphoto.com

Neuregelung zur Frauenförderung verfassungswidrig

Die seit dem 1. Juli 2016 im nordrhein-westfälischen Landesbeamtengesetz enthaltene Vorschrift zur Frauenförderung ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Das hat das Oberverwaltungsgericht Münster am 21. Februar 2017 entschieden (Az.: 6 B 1109/16 u.a.). Verfassungswidrig sei die Regelung, wonach von einer im Wesentlichen gleichen Qualifikation bereits auszugehen sei, wenn die aktuelle dienstliche Beurteilung der Frau und des Mannes ein gleichwertiges Gesamturteil aufweise. Ein so reduzierter Qualifikationsvergleich verstoße gegen das im Grundgesetz verankerte Gebot der Bestenauslese, so die Richter. Dieses gebiete, dass der für das Beförderungsamt am besten geeignete Bewerber ausgewählt werde. Auswahlentscheidungen dürften nur auf Gesichtspunkte gestützt werden, die unmittelbar Eignung, Befähigung und fachliche Leistung der Bewerber beträfen. Hierzu gehöre der Aspekt der Frauenförderung nicht. Wiesen die dienstlichen Beurteilungen dasselbe Gesamturteil aus, müssten zunächst die Inhalte der aktuellen Beurteilungen und bei dann noch gegebenem Qualifikationsgleichstand sodann ältere dienstliche Beurteilungen berücksichtigt werden, weil sich aus ihnen zusätzliche Erkenntnisse ergeben könnten.

Der Verfassungsauftrag, für eine Gleichberechtigung von Frauen im Tatsächlichen zu sorgen, könne aber auch unter Wahrung des Prinzips der Bestenauslese verwirklicht werden, betonte das Gericht. Der Qualifikationsvorsprung vieler Männer sei oftmals das Ergeb­nis einer unterbrechungslosen Berufsvita. Dieser Unterschied könne relativiert oder kompensiert werden, wenn Befähigungs- und Eignungsmerkmale (z.B. Begabung, Allgemeinwissen, Lebenserfahrung, Persönlichkeit, Charaktereigenschaften) bei der Abfassung von dienstlichen Beurteilungen und damit bei der Bildung des Gesamturteils stärker gewichtet würden.
http://www.ovg.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/11_170221/index.php

Zum Seitenanfang



Pensionsfonds verfassungswidrig

(Hell.) Der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass der Finanzierungsfonds für die Beamtenversorgung in Rheinland-Pfalz teilweise gegen die Landesverfassung verstößt. Die Zuführungen an den Pensionsfonds hätten nicht als Darlehen und damit als Investitionen eingestuft werden dürfen. Durch die Deklarierung der Zuführungen an den Fonds als Investitionen habe das Land gegen die gesetzlich vorgeschriebene Schuldengrenze verstoßen (Az.: VGH N 2/15).

Der Pensionsfonds des Landes Rheinland-Pfalz wurde im Jahre 1996 gegründet und sollte eine Rücklage bilden, um die künftigen Versorgungsleistungen neu eingestellter Beamter vollständig vorzufinanzieren. Seit 2006 erfolgten die Zuführungen als Darlehen. In den vergangenen elf Jahren flossen rund 2,5 Milliarden Euro in den Fonds. Das Urteil bedeutet, dass das Land Rheinland-Pfalz den Pensionsfonds umgestalten muss.

Zum Seitenanfang



Tarifeinigung im TV-L

(Ra.) Am 17. Februar 2017 einigten sich die Parteien des Tarifvertrages für den Öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) auf eine Erhöhung der Bruttoeinkommen der Beschäftigten in zwei Stufen. In einer ersten Stufe steigen die Entgelte der Beschäftigten rückwirkend zum ersten Januar 2017 um zwei Prozent, mindestens jedoch um 75 Euro. In einer zweiten Stufe folgt eine weitere lineare Erhöhung der Tabellenentgelte um 2,35 Prozent zum 1. Januar 2018. Zudem wird in zwei Schritten eine 6. Erfahrungsstufe für die oberen Entgeltgruppen eingeführt. Bis auf Hessen sind alle Bundesländer in der Tarifgemeinschaft der Länder Mitglied.

Zum Seitenanfang

Personalia


Foto: Dieter Meschede/privat

Neuer Präsident

Professor Dieter Meschede von der Universität Bonn wird neuer Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Zum April 2018 wird er das Amt von Professor Rolf-Dieter Heuer übernehmen, der dann turnusmäßig Vizepräsident wird.

Zum Seitenanfang



Foto: Brain Prize

Brain Prize

Professor Wolfram Schultz, deutscher Hirnforscher an der Universität Cambridge, teilt sich den diesjährigen "Brain Prize" mit Professor Peter Dayan von der Universität London und Professor Ray Dolan von der Universität Galway. Der von der dänischen Lundbeck-Stiftung vergebene Preis ist mit einer Million Euro dotiert. Die Preisträger hätten herausgefunden, wie das Lernen mit der Erwartung einer Belohnung verbunden sei, hieß es zur Begründung.

Zum Seitenanfang



Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen 2017

Für die Entwicklung eines neuartigen stammzellbasierten Modellsystems zur Erforschung des Phelan McDermid Syndroms, einer seltenen neuronalen Entwicklungsstörung, erhält ein Team von Grundlagenwissenschaftlern und klinisch tätigen Ärzten um Professor Michael Schmeißer vom Universitätsklinikum Magdeburg und Professor Tobias Böckers vom Universitätsklinikum Ulm den mit 50.000 Euro dotierten Eva Luise Köhler Forschungspreis 2017. Die Auszeichnung wurde in Zusammenarbeit mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e. V. zum zehnten Mal vergeben.

Zum Seitenanfang



Foto: Adrienne Lochte

Einhard-Preis 2017

Für sein Werk "Der Briefschreiber Goethe" ist Professor Albrecht Schöne, Germanist der Universität Göttingen, am 11. März 2017 mit dem Einhard-Preis 2017 ausgezeichnet worden. Der Literaturpreis wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Zum Seitenanfang



Foto: Barbara Herrenkind, Berlin

Schillerpreis 2017

Professor Horst Bredekamp, Kunsthistoriker von der Humboldt-Universität zu Berlin, erhält den Schillerpreis der Stadt Marbach. Er gelte weltweit als überragende Figur der Kunstgeschichte, so die Begründung. Der Schillerpreis wird alle zwei Jahre, immer an Schillers Geburtstag, dem 10. November, verliehen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbunden.

Zum Seitenanfang



Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften 2017

Der Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Hochschullehre in Mathematik und Naturwissenschaften geht in diesem Jahr an Professor Jorge Groß von der Universität Bamberg (Biowissenschaften), Christian Ehli von der Universität Erlangen-Nürnberg (Chemie), Professor Sven de Vries von der Universität Trier (Mathematik) sowie gemeinschaftlich an Professor Claudia Schäfle, Professor Silke Stanzel und Professor Elmar Junker von der Hochschule Rosenheim (Physik). Der Preis ist mit je 5.000 Euro dotiert und wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, der Deutschen Mathematiker-Vereinigung, der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, der Gesellschaft Deutscher Chemiker und dem Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland ausgelobt.

Zum Seitenanfang

DHV-Seminare


DHV-Seminare im März und April 2017

Noch Plätze frei!
Rhetorik in der Lehre
Bonn, Donnerstag/Freitag, 30./31. März 2017
Donnerstag, 10:00 Uhr bis Freitag, 16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1440.html

Noch Plätze frei!
Konfliktmanagement an der Hochschule

Mannheim, Donnerstag/Freitag, 30./31. März 2017
Donnerstag, 10:00 Uhr bis Freitag, 17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/635.html

Bewerbung und Berufung
- Individuelles Bewerbungstraining für Berufungsverfahren für Natur- und Ingenieurwissenschaftler -

Bonn, Donnerstag/Freitag, 6./7. April 2017
Donnerstag, 9:30 Uhr bis Freitag, 16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/618.html

Die Steuererklärung für Wissenschaftler
Bonn, Montag, 24. April 2017, 11:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/911.html

Berufungspraxis aktuell
Berlin, Dienstag, 25. April 2017, 11:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/694.html

Zeit- und Selbstmanagement
Mannheim, Donnerstag, 27. April 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/638.html

Berufungsverhandlungen an Medizinischen Fakultäten
Berlin, Donnerstag, 27. April 2017, 11:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/691.html

Wissenschaftliches Fehlverhalten
Bonn, Freitag, 28. April 2017, 11:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1071.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

Zum Seitenanfang

Publikationen


Dritte erweitere Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

NEU:

Musterübersetzungen hochschulbezogener Texte (z.B. Stellenausschreibung Professur)

Mehr als 100 neue Einträge, davon 50 aus dem Gebiet des universitären Fundraisings

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten, 19,90 Euro (D) inkl. Porto, für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 17,90 Euro inkl. Porto.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn,

Tel.: 0228/902 66 66, Fax: 0228/902 66 80 oder per Mail: dhv@hochschulverband.de

Zum Seitenanfang



Glanzlichter der Wissenschaft 2016
Ein Almanach


Der Sammelband "Glanzlichter der Wissenschaft" vereinigt herausragende Veröffent­lichungen und ­Vorträge renom­mierter Autoren, die im Laufe des Jahres 2016 entstanden sind. Sie spiegeln Entwicklungen, die über den Tag und das Jahr ­ihrer Publikation hinaus Bedeutung behalten - als ­Beispiele für die kritische Auseinandersetzung mit den Themen unserer Zeit.

Mit Beiträgen von Papst Franziskus, Lorraine Daston, Rüdiger Görner, Josef Isensee, Gudrun Krämer, Angelika Nußberger, Hans-Werner Sinn und anderen.

Herausgegeben vom Deutschen Hochschulverband 2016. 188 S., geb. 26 Euro inkl. Porto (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 19,90 Euro inkl. Porto).  ISBN 978-3-8253-6704-6

Deutscher Hochschulverband · Rheinallee 18-20 · 53173 Bonn
E-Mail: dhv@hochschulverband.de · Fax: 0228 / 902 66 80

Zum Seitenanfang



Markus Meißner: Entstehung und Entwicklung des Hochschulbefristungsrechts

Im März 2016 wurde das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) novelliert. Das vorrangige Ziel der Gesetzesänderung besteht darin, die große Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse an Wissenschaftseinrichtungen, darunter viele mit einer Laufzeit von unter einem Jahr, zu begrenzen.

Die vorliegende Arbeit bietet erstmalig in konzentrierter Form einen Gesamtüberblick über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Hochschulbefristungsrechts. Die Entwicklung nach der Entstehung des Hochschulbefristungsrechts unterteilt sich dabei in bisher drei wesentliche Schritte: die Umstellung des Befristungssystems mit dem 5. HRGÄndG beziehungsweise der Reparaturnovelle, die Verlagerung der Hochschulbefristungsregelungen in das WissZeitVG sowie die jüngste Novellierung des WissZeitVG. Zudem werden aus der Historie Erkenntnisse für das Verständnis der Hochschulbefristungsregelungen sowie für Verbesserungsvorschläge gewonnen.

Band 19 der Reihe: Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsrecht, 216 Seiten, 26 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 23 Euro) inkl. Porto Inland, ISBN: 978-3-944941-04-2

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

Zum Seitenanfang



Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Bestellungen bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

Zum Seitenanfang

Vorschau F&L


Thema: Was hält unsere Gesellschaft zusammen?

Steffen Mau: Die Fliehkräfte des Sozialen
Gesellschaftlicher Zusammenhalt heute

Wolfgang Schweiger: Vom Gatekeeper zum Gatewatcher
Über neue Anforderungen an die Massenmedien

Weitere Beiträge:

Sandra Fischer: Gewalt, sexuelle Belästigung, Stalking
Exmatrikulation aufgrund von studentischem Fehlverhalten

Jörg Grunenberg: "Buy or Die"
Folgen der Kommerzialisierung für die Wissenschaftsliteratur

Klaus Junker: Utopisch?
Akkreditierung als universitäre Mitbestimmung

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

Zum Seitenanfang

DHV-Ticker

Gewinner der DHV-Aktion "Mitglieder werben Mitglieder 2016"

(Wi.) An der DHV-Mitglieder-Werbeaktion 2016 nahmen insgesamt 568 Mitglieder teil. Der Hauptpreis für die Werbung eines neuen Mitglieds - eine Wochenendreise für zwei Personen im Wert von 750 Euro - ging per Los an Professor Reimund Gerhard (Universität Potsdam, Institut für Physik und Astronomie). Weitere 27 Mitglieder, die zwei oder mehr Mitglieder geworben hatten, konnten eine Prämie auswählen. Den Sonderpreis für die Werbung der meisten Mitglieder in Höhe von 1.000 Euro erhielt Professor Bernd Haubitz (Medizinische Hochschule Hannover, Zentrum Radiologie). Er hatte 13 neue Mitglieder für den DHV geworben.

Zum Seitenanfang



Zwei neue Mitglieder werben - ein Jahr beitragsfrei
 
(Wi.) DHV-Mitglieder werben ist auch im Jahr 2017 der Mühe wert: Erneut bietet der DHV in diesem Jahr eine "Mitglieder werben Mitglieder"-Aktion mit attraktiven Preisen an.
 
Als Dankeschön erhält jedes Mitglied, das im Jahr 2017 mehr als ein neues Mitglied wirbt, eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro, Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an einem DHV-Seminar u.a.). Darüber hinaus wird zu Beginn des Jahres 2018 unter allen Teilnehmern an der Werbeaktion eine Wochenendreise über 750 Euro verlost und ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2017 die meisten Mitglieder geworben hat.
 
Es lohnt sich also, nicht nur Mitglied im DHV zu sein, sondern auch neue Mitglieder für den DHV zu gewinnen.
 
Interessierte Mitglieder erhalten weitere Informationen auf der Homepage des DHV unter http://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

Zum Seitenanfang

Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Politische Einstellung und Liebesleben

Die politische Einstellung eines Menschen wirkt sich auch auf seine Partnerschaft aus. Das geht aus einer Wählerumfrage hervor, über die die "Welt" berichtet. Auf "heiße Spielchen" mit dem Partner oder der Partnerin legen demnach die Anhänger der Sozialdemokraten einer Beziehung zwar großen Wert - allerdings mit 75 Prozent so wenig wie in keiner anderen Wählergruppe. Freundschaft sei ihnen wichtiger als Sex (85 Prozent), Treue ein großer Wert. Wer sich in einen FDP-Wähler verliebe, sollte sich laut Umfrage der Risiken bewusst sein. Keine Wählergruppe sei so untreu. Jeder vierte hatte schon einen Seitensprung. Wer Beständigkeit wolle, der sollte unter CDU-Wählern seinen Partner suchen. Sie seien die treuesten. Fremdgehen läge ihnen fern. Grünen-Wähler bräuchten hingegen Freiraum, geständen diesen auch dem Partner bzw. der Partnerin zu, könnten verzeihen. Bei dieser mit einem überdurchschnittlichen Umweltbewusstsein ausgestatteten Wählergruppe überrasche allerdings ein Befund: Keine andere habe so häufig Sex im Flugzeug.

Zum Seitenanfang

Kooperationspartner des DHV


DHV und MLP

(Gü.) Das MLP Stipendienprogramm "MINT Excellence"

Qualifizierter Nachwuchs in naturwissenschaftlichen Berufen ist gefragter denn je. Das Stipendienprogramm "MINT Excellence" bietet daher neben einer finanziellen Förderung auch exklusive Netzwerkveranstaltungen und Branchenkontakte.

Mit dem Stipendienprogramm "MINT Excellence" fördert der Finanzdienstleister MLP seit 2012 jährlich 30 Studenten der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik mit jeweils 3.000 Euro.

Noch bis zum 15. April bewerben

Die Bewerbung für das Stipendienprogramm "MINT Excellence" ist noch bis zum 15. April 2017 möglich. Die 300 besten Bewerber lädt MLP am 23. und 24. Juni 2017 zum Assessment Center in die Unternehmenszentrale nach Wiesloch ein. Hier werden die Stipendien in drei Kategorien vergeben:

- "Studies Excellence" für herausragende Studienleistungen,
- "Social Excellence" für gesellschaftliches Engagement,
- "Science Excellence" für besondere wissenschaftliche Leistungen.

Bewerben können sich Bachelorstudenten ab dem zweiten Semester und Masterstudenten ab dem ersten Semester, die an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sind. Die Kategorie "Science Excellence" steht auch Doktoranden offen, die sich noch im Promotionsprozess befinden. Alle Informationen zur Bewerbung finden Studenten und Promovierende unter www.mintexcellence.de.

Zum Seitenanfang



DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) SciViews: Videos aus der Wissenschaft

Das Portal für populärwissenschaftliche Webvideos des Heidelberger Verlags Spektrum der Wissenschaft wächst weiter. Bereits seit April 2015 präsentiert www.SciViews.de dem wissenschaftlich interessierten Publikum sehenswerte Webvideos, die von einer Fachredaktion aus zahlreichen Quellen im Internet ausgewählt und von Fachjournalisten und Wissenschaftsbloggern kurz und kompetent rezensiert werden.

Seither hat SciViews zahlreiche Medienpartner gewonnen, die hier mit ihren Wissenschaftsvideos eine breitere Öffentlichkeit ansprechen können. Mit an Bord sind unter anderem Forschungseinrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft, Stiftungen wie die Lindauer Nobelpreisträgertagungen sowie das Wissenschaftsjournal Nature.

Aufbauend auf ihrer Arbeit für SciViews haben die Verantwortlichen zudem einen Workshop für institutionelle Wissenschaftskommunikatoren konzipiert, der im Mai 2017 unter dem Titel "Reichweite, Zielgruppe, Storytelling – Strategien der Wissenschaftskommunikation per Webvideo" stattfinden wird:
http://www.spektrumverlag.de/workshop-videostrategie

Zum Seitenanfang



DHV und Bayer Weinkeller

(Gü.) Der Bayer Weinkeller lädt am 29. April 2017 in der Zeit von 14.00 Uhr bis 20.00 Uhr erneut zum "Internationalen Winzerfest im Kasino Leverkusen" ein. Nach dem begeisterten Zuspruch im Jahr 2016 begrüßt der Bayer Weinkeller im Kasino Leverkusen auch in 2017 seine Gäste zu einem internationalen Winzertreffen. Seien Sie ebenfalls Gast und probieren Sie 120 Weine von 11 Weingütern aus sieben Ländern.

Unter anderem sind die Weingüter Bodegas Rejadorda aus Spanien, Springfontein Estate aus Südafrika, Quinta Vale Meao aus Portugal, De Martino aus Chile, sowie Vertreter der Weingüter Jähnisch, Gies Düppel, Knewitz, Dr. Wagner und Stodden (alle Deutschland) vertreten.

An unterschiedlichen Foodständen bieten wir Ihnen zusätzlich diverse kulinarische Highlights.  
20,00  Euro pro Person im Vorverkauf bis 28. April 2017
25,00 Euro pro Person an der Tageskasse 
Ihr Vorteil: 20,00 Euro werden zurückerstattet, wenn am Tag des Winzerfestes ein Auftrag für Weine von mehr als 200 Euro im Bayer Weinkeller erteilt wird. 
Karten können Sie bequem unter https://shop.ticketpay.de/VUYKVTOE online kaufen.

Zum Seitenanfang



DHV und FloraPrima

(Gü.) FloraPrima ist einer der führenden Online-Blumenversender mit weltweitem Versand und 24-Stunden-Lieferservice. Von Blumensträußen bis zu Pflanzen und Geschenken - FloraPrima bietet aus einem umfangreichen Sortiment von über 129 Produkten immer genau den richtigen Blumengruß für jede Gelegenheit und Geldbeutel.

FloraPrima garantiert, ausschließlich frische und erstklassige Ware zu verarbeiten, und dass die Blumensträuße immer topfrisch geliefert werden. Täglich frische Anlieferungen von ausgewählten Blumenzüchtern aus aller Welt gewährleisten die gleichbleibend hohe Qualität der verschickten Blumensträuße. Eine speziell entwickelte, attraktive Frischverpackung schützt den Blumenstrauß bei seiner Anlieferung vor Hitze, Kälte und Transportschäden. Es wird außerdem mit einer 7-Tage-Frischegarantie geworben. Sie erhalten Ihren Strauß wie abgebildet, inklusive einem Beutel Blumennahrung und einer Pflegeanleitung in einem attraktiven Geschenkkarton. Und wenn die Blumen doch einmal auf dem Transport gelitten haben sollten, findet FloraPrima immer eine Lösung, um ihre Kunden zufrieden zu stellen.

Die Blumensträuße werden immer so geliefert, wie im Shop abgebildet. Änderungen der Arrangements sind zwar nicht möglich, dafür lässt die große Auswahl keine Wünsche offen. Außerdem können unter der Rubrik "Rosen in beliebiger Menge" jede gewünschte Menge mit 10 bis 100 Rosen in mehreren Farben bestellt werden. Ein besonderer Service ist die kostenlose Glasvase, die zu jedem Blumenstrauß beigelegt wird.

Eine Übersicht über unser gesamtes Angebot finden Sie unter:

https://www.floraprima.de/

Für Fragen stehen wir Ihnen per Mail unter info@floraprima.de oder Telefon unter 01806 455 615 gerne zur Verfügung.

So sind wir persönlich erreichbar:
Montag bis Freitag von 6:30 bis 22:00 Uhr
Samstag von 6:30 bis 18:00 Uhr
Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr

Zum Seitenanfang



DHV und Seminaris

(Gü.) Seminaris & avendi Hotels: Alles im "grünen Bereich"

Die Hotels der Seminaris-Gruppe liegen alle im "grünen Bereich" – und das nicht nur im Frühling: landschaftlich attraktiv nahe bedeutender Metropolen, helle Tagungsräume, Profi-Equipment und Rundum-sorglos-Service sowie pfiffige Rahmenprogramme mit Langzeitwirkung.

"Tagen im Grünen" kann man in Deutschlands schönsten Regionen: zum Beispiel im avendi Hotel am Griebnitzsee und im Seminaris SeeHotel, beide im königlichen Potsdam. Oder im Seminaris CampusHotel Berlin im noblen Villenviertel Dahlem. Attraktiv sind auch die Hotelstandorte in der Rote-Rosen-Stadt Lüneburg (Metropolregion Hamburg), im rheinischen Bad Honnef (Raum Köln-Bonn) oder im schwäbischen Bad Boll (Raum Stuttgart-Ulm).

Mit Know-how, Servicequalität und fast 40 Jahren Erfahrung ist die Seminaris-Gruppe eine feste Größe im Tagungsmarkt - davon zeugen schon die Top-Platzierungen im jährlichen Ranking "Beste Tagungshotels in Deutschland". Kein Wunder, denn die "Tagungsoptimierer" investieren kontinuierlich in Infrastruktur, Ausstattung und Design.

Tipp: "Rundum-sorglos"-Tagungs-Arrangement mit Halbpension & diversen Extras

p. P./ Tag ab 62,– Euro zzgl. Übernachtungspreis

Info: Tel. (04131) 713-888, E-Mail: sales@seminaris.de

Zum Seitenanfang



DHV und Carfleet24

(Gü.) Sonderkonditionen für Mitglieder

Sie haben bereits konkrete Vorstellungen von Ihrem Neuwagen, aber noch kein passendes Modell gefunden?

Unsere markenunabhängigen Verkaufsberater finden mit Ihnen gemeinsam anhand Ihrer konkreten Vorstellungen heraus, welcher Neuwagen am besten zu Ihnen passt und wie Sie beim Autokauf sowie von einer günstigen Finanzierung oder Leasing profitieren  können.

Über unsere Internetseite www.carfleet24.de können Sie rund um die Uhr auf die Top-Angebote von allen gängigen Marken zugreifen. Dabei handelt es sich ausschließlich um Fahrzeuge, die für den deutschen Markt vorgesehen sind und von zertifizierten Markenhändlern verkauft werden.

Das bedeutet für Sie: Bei CarFleet24 bekommen Sie keine EU-Importe, sondern ausschließlich Autos mit kompletter Serienausstattung, wie vom Hersteller angegeben, und mit voller europaweiter Werksgarantie! Das ist Autokauf, so wie er sein soll: günstig, übersichtlich und ohne Risiko. Dank eines intuitiven Fahrzeug-Konfigurators kommen Sie mit wenigen Klicks zum gewünschten Modell von allen Herstellern. Von A bis Abarth bis V wie Volvo ist alles mit dabei - und das zu unschlagbaren Preisen. Verhandeln Sie nicht lange, sondern profitieren Sie von vorteilhaften Rabatten für Neuwagen.

Die jeweiligen Modelle sowie die aktuellen Rabattwerte finden Sie im Internet auf www.carfleet24.de (Passwort: hochschulverband).

Kontakt:

CarFleet24
www.carfleet24.de
Passwort: hochschulverband
Fon: 01805 - 717107*
Fax: 01805 - 717108*
E-Mail: kundenbetreuung@carfleet24.de
* [0,14 Euro/Min. aus dem Festnetz; max. 0,42 Euro/Min. aus den Mobilfunknetzen]

Zum Seitenanfang



DHV und Dorint Hotels & Resorts

(Gü.) Ob Geocaching, Teampainting oder rasante Fahrten auf dem Nürburgring - langweilige Rahmenprogramme für Ihre Veranstaltung gehören der Vergangenheit an. Geben Sie Ihrem Event den richtigen Kick - das Team vom Dorint Meeting Service berät Sie gerne und kreiert mit Ihnen ein maßgeschneidertes Programm.  

Weitere Informationen auf einen Klick finden Sie hier:
http://www.dorint-tagung.com/fileadmin/newsletter/mice_2017-03-14-DHV.html

Profitieren Sie von unseren Corporate Vertragsraten 2017 bei Ihrer kommenden Geschäftsreise und dem damit verbundenen Aufenthalt in einem Dorint Hotel.

Weitere Informationen auf einen Klick finden Sie hier:
https://www.dorint.com/de/deutscher-hochschulverband/

Zum Seitenanfang



DHV und Altruja

(Gü.) Wie Organisationen erfolgreich DauerspenderInnen gewinnen können

Ob klassische Unternehmen oder Non-Profit Organisationen - um erfolgreich arbeiten zu können und die eigenen Ziele umzusetzen, benötigt man nicht zuletzt finanzielle Mittel. Doch besonders die nachhaltige Finanzierung durch DauerspenderInnen oder Mitgliedergewinnung ist eine komplexe und intensive Arbeit. Da wir uns dessen bewusst sind, wollen wir Ihnen von Altruja ein Konzept vorstellen, wie Sie nicht nur qualitative Adressen generieren können, sondern auch mehr InteressentInnen zu SpenderInnen machen. Auf unserer Homepage finden Sie unser E-Book zum Thema "Lead Management – wie Organisationen erfolgreich DauerspenderInnen gewinnen können": www.altruja.de/lead-management-fuer-organisationen.html

Zum Seitenanfang

Newsletter-Archiv

Sollten Sie Darstellungsprobleme in Ihrem Mailprogramm haben, finden 
Sie den aktuellen Newsletter auch in unserem Newsletter-Archiv: www.hochschulverband.de/newsletter-archiv.html

Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de
Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Martin Hellfeier (Hell.)
Dr. Wiltrud Christine Radau (Ra.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

Für alle hier befindlichen Hyperlinks gilt: Der Deutsche Hochschulverband bemüht sich um Sorgfalt bei der Auswahl dieser Seiten und deren Inhalte, hat aber keinerlei Einfluss auf die Inhalte oder Gestaltung der verlinkten Seiten. Der Deutsche Hochschulverband übernimmt ausdrücklich keine Haftung für den Inhalt externer Internetseiten.

Zum Seitenanfang

Sollten Sie Fragen haben, so e-mailen Sie uns bitte. Wenn Sie den Newsletter abbestellen oder Ihr Profil ändern wollen, klicken Sie bitte hier.

Copyright © 2008, www.hochschulverband.de. All Rights Reserved.