DHV-Newsletter 4/2017

hochschulverband.de

 
Deutscher Hochschulverband - Köpfe die Wissen schaffen

Versandte Exemplare

36.011

Deutscher Hochschulverband
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel.: 0228-90 266 66
Fax: 0228-90 266 80
Neue Servicenummer für Rechtsberatung:
0228-90 266 77

E-Mail senden
hochschulverband.de

  

Teilen, Posten, Liken

Auf der Facebook-Seite des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) finden Sie Nachrichten, Informationen, Veranstaltungshinweise und vieles mehr. Folgen Sie uns, um stets auf dem Laufenden zu bleiben.
https://www.facebook.com/Hochschulverband

Zum Seitenanfang

Hochschulpolitik


Kempen: "Universitäten kennen keine Denk- und Sprechverbote"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) beobachtet mit wachsender Sorge die Erosion der Debatten- und Streitkultur an Universitäten. Verantwortung dafür trage auch ein Meinungsklima, das im Streben nach Toleranz und Offenheit "Political Correctness" fordere. Von Zuständen wie in den USA, wo studentische Aktivisten vermehrt die Deutungshoheit für vermeintlich politisch korrekte Lehrinhalte reklamierten und vor "verstörenden" Gegenständen des Studiums Schutz verlangten, sei Deutschland einstweilen noch entfernt. Erste alarmierende Anzeichen gebe es jedoch auch hierzulande, etwa wenn Wissenschaftler durch Proteste daran gehindert würden, in Universitäten aufzutreten und ihre wissenschaftlichen Thesen vorzutragen, weil sie der selbst definierten "Political Correctness" zuwiderliefen und schon deshalb nicht ertragen werden könnten.

"Die Universität als Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden muss ein Ort des freien und offenen Meinungsaustausches bleiben", betonte Kempen. "Sie muss dafür sorgen, dass jedermann - unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft, einer Partei, eines Verbandes oder Vereins - seine Forschungsergebnisse, Thesen, Argumente und Ansichten ohne Angst zur Diskussion stellen kann." Das Grundgesetz binde die Freiheit von Forschung und Lehre allein an die Treue zur Verfassung. Darüber hinausgehende Denk- oder Sprechverbote schließe dies ausdrücklich aus. Geistige oder ideologische Komfortzonen, in denen Studierende vor unbequemen Inhalten behütet werden, dürfe es in der Universität nicht geben. Unkonventionelle Ansichten, die jenseits des Mainstreams lägen, hätten in der Gesellschaft nirgendwo einen besseren Platz als in der Universität. "Konkurrierende Meinungen müssen an der Universität respektiert und ausgehalten werden", unterstrich der DHV-Präsident. "Differenzen, die zu Andersdenkenden bestehen, sind im argumentativen Streit auszutragen. Die Antwort auf die einseitige, pointierte, vielleicht auch verzerrende Rede ist nicht das Ende der Debatte, sondern die angemessene Gegenrede."

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

"Rechtsradikal" fällt unter Meinungsfreiheit

Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) der Universität Bremen darf den Historiker Professor Jörg Baberowski von der Humboldt-Universität zu Berlin als "rechtsradikal" bezeichnen, weil diese Einschätzung unter die Meinungsfreiheit fällt. Das ergibt sich aus einem noch nicht rechtskräftigen Urteil des Landgerichts Köln, über das der "Tagesspiegel" berichtet hat. Andere strittige Asta-Äußerungen über Baberowski bleiben dagegen verboten (Az: 28 O 324/16).

Der Asta hatte dem Wissenschaftler vorgeworfen, er verbreite erschreckend brutale gewaltverherrlichende Thesen, verharmlose Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte als natürliche Reaktion verärgerter Bürger, begegne Menschen mit blankem Hass, stehe für Rassismus und vertrete rechtsradikale Positionen.

Baberowski hatte daraufhin vor dem Landgericht Köln eine Einstweilige Verfügung gegen diese Äußerungen erwirkt, die die Richter nach einem Widerspruch des Asta nunmehr weitgehend bestätigten. Überwiegend handle es sich um Vorwürfe, die auf sinnentstellend verkürzten Zitaten des Historikers beruhten und damit sein Persönlichkeitsrecht verletzten.

Unterdessen hat sich die Humboldt-Universität mit Baberowski solidarisch erklärt: "Jörg Baberowski ist ein hervorragender Wissenschaftler, dessen Integrität außer Zweifel steht und der in der wissenschaftlichen Community hohes Ansehen genießt. Seine in öffentlichen Debatten vertretenen Positionen sind dabei durchaus kontrovers. Diese jedoch als ,rechtsradikal' zu bezeichnen, mag durch die Meinungsfreiheit gedeckt sein. Gleichwohl ist festzuhalten, dass es sich dabei um Meinungen handelt, die keine Allgemeingültigkeit besitzen. Das Präsidium der Humboldt-Universität stellt klar: Die wissenschaftlichen Äußerungen von Jörg Baberowski - insbesondere in ihren Kontexten - sind nicht rechtsradikal."

Auch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur stellte sich hinter den Berliner Historiker und wies die Anschuldigungen gegen ihn als haltlos zurück.
https://www.hu-berlin.de/de/pr/nachrichten/pm1703/nr_170330_01

https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/aktuelles-1230,571,9.html

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

DHV legt umfassende Empfehlungen zur Zukunft des Berufungsverfahrens vor   

Der Deutsche Hochschulverband (DHV), der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in 70 Prozent aller Berufungs- und Bleibeverhandlungen in Deutschland berät, hat dafür plädiert, bewährte und sinnvolle Standards in Berufungsverfahren beizubehalten. Professuren müssten nach dem verfassungsrechtlich verbürgten Prinzip der Bestenauslese und damit ausschließlich nach Maßgabe von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung besetzt werden. Mit Berufungen nähmen Fakultäten ihr Recht auf Selbstergänzung, -steuerung und -erneuerung wahr. Hochschulleitungen oder andere an Berufungen beteiligte Akteure seien daher nicht befugt, die fachwissenschaftlich getroffene Entscheidung der Fakultät durch eine eigene zu ersetzen.

Um dem Prinzip der Bestenauslese Geltung zu verschaffen, sollten Ausschreibungen grundsätzlich öffentlich erfolgen. Abweichungen hiervon seien auf begründungspflichtige Ausnahmen zu begrenzen. Hierzu gehörten Tenure-Track-Positionen, bei denen eine befristete Position nach positiver Evaluation in eine Lebenszeitprofessur umgewandelt werden könne, sogenannte short-list-Verfahren, bei denen die Sichtung der in Betracht zu ziehenden Kandidaten abgekürzt werde, und sogenannte fast-track-Verfahren, in denen die Universität auf ein attraktives externes Angebot durch eine besoldungsrechtliche Höherstufung reagieren könne.

Universitäten sollten im Zuge ihrer Autonomiebestrebungen ein ungeteiltes und alleiniges Berufungsrecht erhalten, so der DHV weiter. Die Berufungsverhandlungen selbst sollten grundsätzlich erst nach Ruferteilung geführt werden. Die an einzelnen Hochschulen anzutreffende Praxis, insbesondere ökonomisch motivierte (graue) Vorverhandlungen vor Ruferteilung mit einzelnen oder auch mehreren Bewerbern zu führen, müssten die Landesgesetzgeber unterbinden. Universitäten sollten darüber hinaus auf vertragliche Vereinbarungen verzichten, die die Rückzahlung von Besoldungselementen oder Ausstattungsmitteln forderten, wenn eine Professorin oder ein Professor vor Ablauf von drei Jahren die Universität verlasse. Schließlich müsse für die Professur die Begründung eines Beamtenverhältnisses auf Lebenszeit der Regelfall und die "Ernennung auf Zeit" ein begründungspflichtiger Ausnahmefall bleiben. Die "Professur auf Probe" sei angesichts eines harten Auswahlverfahrens und eines Erstberufungsalters von über 42 Lebensjahren inakzeptabel.

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

DHV skeptisch gegenüber forcierter Vermessung von Wissenschaft

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat Hochschulpolitik, Wissenschaftsorganisationen und Fachgesellschaften dazu aufgerufen, sich breiter und intensiver mit Nutzen und Gefahren von Datenerhebungen und Forschungsinformationssystemen auseinanderzusetzen.

In jüngster Vergangenheit hatte insbesondere die vom Wissenschaftsrat initiierte Einführung eines "Kerndatensatz Forschung" zur bundesweit einheitlichen Definition und Strukturierung von Forschungsinformationen für Diskussionen unter Wissenschaftlern gesorgt. "Politik und Gesellschaft benötigen Planungssicherheit und haben daher ein legitimes Interesse an einer gesicherten Datenlage über Wissenschaft. Angesichts der bisherigen Erfahrungen mit einer zunehmend von Kennziffern gesteuerten Wissenschaftspolitik liegen jedoch die besseren Argumente bei den Kritikern weiterer Datensammlungen", erklärte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen.

So würden bestehende Verteilungskämpfe um knapper werdende Ressourcen immer häufiger sowohl mittels eines unzulässigen Vergleichs zwischen den Fächern innerhalb einer Hochschule als auch mittels des ebenso problematischen standortübergreifenden Vergleichs einzelner Fächer entschieden. Dabei blieben viele entscheidungsrelevante Faktoren, die sich nicht in ein Zahlenkorsett pressen ließen, auf der Strecke. Durch den Zugriff auf scheinbar objektives Datenmaterial verliere die wissenschaftsimmanente Bewertung von Forschungsleistungen durch fachlich qualifizierte Peers zunehmend an Bedeutung. Ein Wissenschaftssystem, das bei Verteilungs- und Bewertungsentscheidungen verstärkt auf Kennziffern und Daten setze, leiste einer "Tonnenideologie" Vorschub. Zu befürchten sei, dass wissenschaftliche Leistungsbereiche, die sich in Datenerfassungen nicht oder nur unzureichend abbilden ließen, zunehmend verkümmerten und bei Förderentscheidungen vernachlässigt würden.

Der DHV-Präsident ergänzte, dass die fortschreitende Fixierung auf Kennziffern erhebliche finanzielle und personelle Ressourcen an den Hochschulen binde. Sie bleibe zudem wissenschaftsfremd und widerspreche der Eigenart von Wissenschaft, die allein der Suche nach Wahrheit und Erkenntnis verpflichtet sei. "Kennzahlen sind Wegbereiter und Mittel politischer Steuerung", hob Kempen hervor. "Gute Wissenschaft muss sich in einem erkenntnisgeleiteten Prozess - zumindest auch - aus sich selbst heraus entwickeln können. Die individuelle und die institutionelle Autonomie werden durch die politische Inanspruchnahme von Kennziffern unterhöhlt."

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Masterplan Medizinstudium 2020: Bund und Länder einig, aber Finanzierung noch offen

Nach monatelangem Tauziehen haben sich Bund und Länder auf den Masterplan Medizinstudium 2020 verständigt. Konkrete Fragen der Finanzierung blieben aber offen (vgl. zuletzt Newsletter 3/2017). Ihnen soll sich eine Expertenkommission unter Leitung der früheren Generalbundesanwältin Professorin Monika Harms annehmen. Das teilten Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Bundesforschungsministerin Professorin Johanna Wanka sowie Vertreterinnen und Vertreter der Gesundheits- und der Kultusministerkonferenz der Länder und der Koalitionsfraktionen des Deutschen Bundestages am 31. März 2017 auf einer Pressekonferenz in Berlin mit.

Ziele der Reform sollen mehr Praxisbezug und eine Stärkung der Allgemeinmedizin im Studium sein. Vereinbart wurde zudem, beim Zulassungsverfahren künftig auch soziale und kommunikative Kompetenzen sowie Berufserfahrung zu berücksichtigen. Die Länder können bis zu zehn Prozent der Medizinstudienplätze an Bewerber vergeben, die sich verpflichten, für bis zu zehn Jahre in unterversorgten ländlichen Regionen zu praktizieren (vgl. auch Newsletter 1/2017).
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2017/1-quartal/masterplan-medizinstudium-2020.html

Zum Seitenanfang



Exzellenzstrategie: 195 Antragsskizzen für Exzellenzcluster

In der "Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder" kann die Vorauswahl für die neuen Exzellenzcluster beginnen. Bis zum Ablauf der Einreichungsfrist am 3. April 2017 sind insgesamt 195 Antragsskizzen für Exzellenzcluster bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn eingegangen, die gemäß der zwischen dem Bund und den Ländern geschlossenen Verwaltungsvereinbarung den Wettbewerb in der Förderlinie der Exzellenzcluster durchführt. Dies sind drei Skizzen mehr, als die Universitäten im Dezember 2016 in unverbindlichen Absichtserklärungen angekündigt hatten. Insgesamt beteiligen sich 63 Universitäten aus allen 16 Bundesländern mit einer oder mehreren Skizzen an der Vorrunde.

Von den 195 Antragsskizzen wurden 47 von mehreren Universitäten im Verbund abgegeben, darunter sechs Skizzen von drei Universitäten gemeinsam. Rund zwei Drittel der Skizzen sehen die Beteiligung außeruniversitärer Partner vor. Die Mehrzahl der Konzepte ist dabei multidisziplinär angelegt. 27 Prozent der Skizzen haben ihren thematischen Schwerpunkt in den Naturwissenschaften, 25 Prozent in den Geistes- und Sozialwissenschaften; 24 Prozent der Vorhaben sind überwiegend den Ingenieurwissenschaften zuzuordnen und ebenso 24 Prozent den Lebenswissenschaften.

Die nun eingegangenen Antragsskizzen werden in den kommenden Wochen und Monaten in 21 international besetzten Panels nach wissenschaftlichen Qualitätskriterien begutachtet. Auf dieser Grundlage entscheidet am 28. September 2017 das mit 39 überwiegend im Ausland tätigen Wissenschaftlern besetzte "Expertengremium" darüber, welche Skizzen als weiter ausgearbeitete Anträge in die Endauswahl kommen.

Zum Seitenanfang



DEAL-Verhandlungen weiter in der Sackgasse

Die Gespräche zwischen der Allianz der Wissenschaftsorganisationen und dem Verlag Elsevier zum Projekt DEAL stocken weiter. Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Horst Hippler, der im Namen der Allianz verhandelt, bekundete weitere Gesprächsbereitschaft, warf dem Verlag jedoch vor, eine Einigung zu blockieren und zum wiederholten Mal kein Angebot vorzulegen, das auf die Forderungen der Wissenschaft ansatzweise einginge.

"Nach fünf Gesprächsterminen frage ich mich, ob Elsevier ernsthaft mit der deutschen Wissenschaft einen zukunftsfähigen Vertrag auf der Basis von Golden Open Access abschließen möchte", so Hippler.

Im Rahmen des Projekts DEAL wollen die Wissenschaftsorganisationen bundesweite Lizenzverträge für das gesamte Portfolio elektronischer Zeitschriften (E-Journals) großer Wissenschaftsverlage ab dem Lizenzjahr 2017 erreichen. Durch die Effekte eines Konsortialvertrages auf Bundesebene sollen die einzelnen Einrichtungen finanziell entlastet und der Zugang zu wissenschaftlicher Literatur für die Wissenschaft auf breiter und nachhaltiger Ebene verbessert werden. Zugleich soll eine Open-Access-Komponente implementiert werden.

Beim "Goldenen Weg" des Open Access wird ein wissenschaftlicher Text zuerst Open-Access-basiert veröffentlicht. Die Qualitätssicherung erfolgt zumeist im Peer-Review-Verfahren.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/wissenschaftsorganisationen-elsevier-blockiert-verhandlungen-ueber-bundesweite-lizenzen-4132/

Zum Seitenanfang


Bundeskabinett verabschiedet Gesetzentwurf zur Angleichung des Urheberrechts

Die Bundesregierung hat am 12. April 2017 den Entwurf eines Gesetzes zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft beschlossen. Geregelt werden soll, in welchen Fällen urheberrechtlich geschützte Texte, Filme oder andere Medien für Unterricht, Lehre oder die nichtkommerzielle Forschung verwendet werden dürfen. Für diese Zwecke gewährt der Entwurf einen gesetzlichen Basiszugang, der auch ohne Lizenz offen steht. Autoren, Verlage und andere Inhalteanbieter erhalten hierfür eine angemessene Vergütung. Die gesetzlichen Nutzungsbefugnisse werden behutsam erweitert und modernisiert. Künftig gilt der Grundsatz, dass die gesetzliche Erlaubnis durch Verträge nicht eingeschränkt werden kann, und auch Vertragsangebote die gesetzliche Nutzung nicht hindern.

Die Interessen von Autoren, Wissenschaftsverlagen und anderen Rechtsinhabern sollen zugleich gewahrt bleiben: Die gesetzlichen Erlaubnisse ermöglichen nur einen Basiszugang, z.B. die Kopie einzelner Fachzeitschriftenartikel für den Unterricht oder die Nutzung von Buchauszügen für einen digitalen Semesterapparat. Verwertungsgesellschaften ziehen die Vergütungen ein und schütten sie an Autoren und Verleger aus. Für Nutzungen, die über das gesetzlich Erlaubte hinausgehen, wie die Vervielfältigung ganzer Bücher wird auch künftig eine Lizenz benötigt.

Wie der "Tagesspiegel" hervorhebt, folgt der Gesetzentwurf im Wesentlichen dem Referentenentwurf, den das Bundesjustizministerium vorgelegt hatte (vgl. Newsletter 1/2017). An einem Punkt gibt es jedoch eine entscheidende Abweichung: Künftig sollen wissenschaftliche Einrichtungen lediglich bis zu 15 Prozent eines veröffentlichten Werkes genehmigungsfrei nutzen, vervielfältigen und zugänglich machen dürfen. Im Referentenentwurf sollten es noch bis zu 25 Prozent sein.
http://www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/Dokumente/RegE_Urheber-Wissensgesellschafts-Gesetz.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Zum Seitenanfang



Neuer Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse

Die Kultusministerkonferenz hat der Weiterentwicklung des erstmals 2005 veröffentlichten "Qualifikationsrahmens für deutsche Hochschulabschlüsse" (HQR) zugestimmt, der im Zusammenwirken mit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) erarbeitet wurde. Der HQR ist integraler Bestandteil des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) und entspricht dessen drei höchsten Niveaustufen sechs, sieben und acht.

Die Weiterentwicklung war von der HRK initiiert und vorbereitet worden, weil sich nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Zuordnung von beruflichen Qualifikationen zum bereichsübergreifenden DQR gezeigt hatte, dass der HQR von 2005 die Spezifika der Hochschulbildung nicht deutlich genug abbildete.

Der DQR soll ein Transparenzinstrument sein und der besseren nationalen und internationalen Vergleichbarkeit der angebotenen Studien- und Ausbildungsgänge dienen. Der HQR biete Informationen für Studieninteressierte und Arbeitgeber, unterstütze die Evaluation und Akkreditierung und erleichtere die Curriculumentwicklung, so die HRK. Er beschreibe in allgemeiner Form, was Absolventinnen und Absolventen auf der Ebene des Bachelors, des Masters oder der Promotion wissen, verstehen und können sollten. Zentrale Kategorien sind dabei einerseits die Fähigkeit zu reflexivem und innovativem Handeln auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse, andererseits die Fähigkeit, wissenschaftliche Methoden anzuwenden und dadurch neues Wissen zu erzeugen. Zudem wird zwischen reflexiver Wissensanwendung (unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse) und kritischer Wissensgenerierung (mit wissenschaftlichen Methoden) unterschieden.

Aus der Zuordnung von Abschlüssen zu den Niveaustufen folgen laut HRK keine Berechtigungen. Diese ergäben sich aus landes- und bundesrechtlichen Regelungen.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/praezisierung-der-beschreibung-von-hochschulabschluessen-neuer-qualifikationsrahmen-von-kmk-und-hrk-4/

Zum Seitenanfang



Genomchirurgie: Experten raten, Embryonenschutzgesetz zu ändern

In einem am 29. März 2017 veröffentlichten Diskussionspapier hat sich ein Expertengremium der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina dafür ausgesprochen, Experimente an überzähligen menschlichen Embryonen auch in Deutschland zu gestatten. Plädiert wird zugleich für eine Änderung des Embryonenschutzgesetzes, das die Forschung an menschlichen Embryonen bislang untersagt. Genome Editing und Genomchirurgie, die gezielte Eingriffe in das Erbgut erlaubten und vielversprechende Möglichkeiten in Forschung und Anwendung eröffneten, machen aus Sicht der Expertengruppe eine differenzierte Diskussion um Embryonenschutz erforderlich. Der Einsatz von Genome Editing zur Erforschung der menschlichen Embryonalentwicklung sei sinnvoll, weil die Entwicklung beim Menschen sich in einigen Aspekten deutlich von der Embryonalentwicklung bei Tieren unterscheide. Wünschenswert sei auch eine Grundlagenforschung, die es ermögliche, Nutzen und Risiken von Keimbahntherapien und -effekten evidenzbasiert einschätzen zu können.

Die Wissenschaftler zogen zugleich enge Grenzen in der Umsetzung solcher Forschungsvorhaben. Sie wollen ausschließlich solche Embryonen aus der Fortpflanzungsmedizin zulassen, die nicht mehr verwendet werden und deswegen keine reale Lebenschance hätten. Eine Absage erteilten sie Versuchen, mittels Genome Editing genetische Verbesserungen des Menschen zu erzielen.
www.leopoldina.org/de/presse/nachrichten/diskussionspapier-genomchirurgie/

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Debatte um die "Entfachlichung" des Mathematikunterrichts

Über 130 Professoren und Mathematiklehrkräfte haben in einem vom "Tagesspiegel" veröffentlichten "Offenen Brief" an Minister und Bildungsforscher massive Zweifel an der Qualität des Mathematikunterrichts geäußert. Im Rahmen der Kompetenzorientierung, die in Form von Bildungsstandards vorgeschrieben werde, sei der Schulstoff so weit "ausgedünnt" worden, dass das mathematische Vorwissen von vielen Studienanfängern nicht mehr für ein Studium der Wirtschaft, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik ausreiche. Studienanfängern fehlten die Kenntnisse aus dem Mittelstufenstoff, seit bewährte mathematische Ausdrucksweisen und abstrakte Aufgaben durch sperrige Textgebilde und konstruierte Modellierungsaufgaben ersetzt worden seien, schreiben die Unterzeichner. Der Mathematikstoff werde nur noch oberflächlich vermittelt, eine tiefere inhaltliche Beschäftigung finde nicht mehr statt. "Aushöhlung, Entfachlichung, Entkernung des Mathematikunterrichtes" seien das Resultat.

50 weitere Mathematikprofessoren widersprachen in einer Stellungnahme, die der "Tagesspiegel" ebenfalls publizierte. Das Anliegen einer besseren Mathematikausbildung sei zwar unterstützenswert, die Ursachenanalyse der "Brandbrief"-Autoren aber "erkennbar falsch". Kompetenzorientierung und Bildungsstandards seien nicht für vorhandene Defizite verantwortlich, die sich nicht monokausal erklären ließen.

Zum Seitenanfang



Konzern hält Auftragsstudie unter Verschluss

Der Siemens-Konzern will eine Auftragsstudie zur Aufarbeitung des Schmiergeld-Skandals nach 2006 nicht veröffentlichen. Das berichtet der "Spiegel".

Siemens habe ohne Angabe von Gründen die geplante und verbindlich zugesagte Buchpublikation der Untersuchungsergebnisse auf unbestimmte Zeit zurückgestellt, teilte das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf die Autoren des Werks, Professor Hartmut Berghoff von der Universität Göttingen und Professorin Cornelia Rauh von der Universität Hannover, mit. Der Konzern hatte beide Wissenschaftler damit beauftragt, die Geschichte des Konzerns in der Zeit des Korruptionsskandals nachzuzeichnen, mit dem sich ab 2006 auch die Strafverfolgungsbehörden befassten. Siemens hatte über Jahre hinweg insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro für Schmiergeldzahlungen ausgegeben, um sich lukrative Auslandsgeschäfte zu sichern.

Die Historiker hatten zur Aufarbeitung der Affäre auch vertrauliche Vorstands- und Aufsichtsratsprotokolle einsehen dürfen. Konzern und Wissenschaftler konnten danach aber keine Einigkeit darüber erzielen, ob und wie aus diesen Protokollen in dem öffentlich angekündigten Buch zitiert werden könne. Die beiden Historiker sollen laut "Spiegel" auch zu dem Schluss gelangt sein, dass die Einigung zwischen den Strafverfolgungsbehörden und Siemens einen "Schleier über Tausende Vorwürfe" gelegt habe.

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

1.140 Geflüchtete eingeschrieben

Geflüchtete sind in den vergangenen Monaten verstärkt an den deutschen Hochschulen angekommen. Laut einer Befragung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), an der sich 157 von 268 Mitgliederhochschulen beteiligt haben, sind derzeit 1.140 Geflüchtete in einem Fachstudium immatrikuliert. Das sind fünf Mal so viel wie noch vor einem halben Jahr. Fast 24.000 Einzelberatungen meldeten die Hochschulen zudem für das auslaufende Wintersemester – mehr als doppelt so viele wie ein Semester zuvor.

Ein weiteres Indiz für erfolgreiche Integrationsbemühungen sind laut HRK rund 5.700 Geflüchtete, die im noch laufenden Wintersemester 2016/17 in unmittelbar studienvorbereitenden Sprach- und Fachkursen registriert sind - rund 80 Prozent mehr als im vorangegangenen Sommersemester. Fast 70 Prozent dieser Gruppe strebt ein Bachelorstudium an, knapp 20 Prozent ein Masterstudium. Etwa zwei Drittel der studieninteressierten und studierenden Geflüchteten stammen aus Syrien, des Weiteren kommen größere Gruppen aus Afghanistan, dem Iran und dem Irak.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-befragt-hochschulen-zur-integration-von-gefluechteten-deutliche-erfolge-und-neue-herausforderung/

Zum Seitenanfang



Mehr Studierende ohne Abitur

51.000 Personen haben im Jahr 2015 von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, ohne Abitur zu studieren. Der Anteil der Erstsemester ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung an allen Studienanfängern in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr allerdings um rund 0,3 Prozentpunkte auf nunmehr 2,5 Prozent gesunken. Das geht aus Zahlen hervor, die das CHE Centrum für Hochschulentwicklung vorgelegt hat. 1,3 Prozent aller Hochschulabsolventen in Deutschland hat demnach mittlerweile das Studium ohne vorheriges Abitur erfolgreich beendet. Damit sei auch hier gegenüber den Vorjahren ein neuer Höchstwert zu verzeichnen, so das CHE.

Auf Länderebene zeigen sich dabei weiterhin sehr unterschiedliche Entwicklungen. Während in Westdeutschland die Zahl der Studienanfänger leicht rückläufig sei, hätten im Osten besonders in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen deutlich mehr beruflich qualifizierte Erstsemester ein Studium aufgenommen. Die Länder mit dem höchsten Anteil an Studienanfängern ohne Abitur in Deutschland blieben aber weiterhin Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Berlin.

Am beliebtesten bei Studierenden ohne Abitur seien die Fachhochschulen. Hier fänden sich derzeit mit insgesamt rund 29.000 bundesweit die meisten beruflich Qualifizierten. Diese strebten vor allem einen Bachelorabschluss an. Nur sieben Prozent aller Studierenden ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung studierten dagegen einen Masterstudiengang; innerhalb der gesamten Studierendenschaft ist es jeder vierte.
http://www.che.de/cms/?getObject=5&getNewsID=2049&getCB=398&getLang=de

Zum Seitenanfang



Einigung auf Eckpunkte bei Hochschulverträgen

Die Verhandlungen über die neuen fünfjährigen Finanzierungsverträge, die der Senat mit den elf Berliner Hochschulen geführt hat und die zu Beginn des nächsten Jahres in Kraft treten sollen, sind abgeschlossen. Die erzielte Einigung sieht eine jährliche Erhöhung der finanziellen Zuschüsse um 3,5 Prozent vor, zudem soll die gleiche Steigerung ab 2019 erstmals auch für die investiven Zuschüsse gelten. Vereinbart wurden ebenfalls ein umfangreicher Aufwuchs für die Lehrkräftebildung sowie Vergütungserhöhungen für Lehrbeauftragte. Die Hochschulen werden außerdem angehalten, ihre Beschäftigungsbedingungen zu verbessern. Dazu sollen sie sich verpflichten, den Anteil ihrer entfristet beschäftigten Mitarbeiter auf 35 Prozent zu erhöhen.

Die Berliner Fachhochschulen werden mit der Finanzierung von bis zu 200 Stellen im Mittelbau gestärkt. Die Universitäten erhalten einen Innovationsfonds für die Unterstützung des Verbundantrags im Exzellenzstrategie-Wettbewerb. In die Digitalisierung der Hochschulen sollen zusätzlich 28 Millionen Euro fließen.
http://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung.576759.php

Zum Seitenanfang



Neuer Förderfonds für die Berliner Wissenschaft

Eine gemeinnützige Stiftung soll verstärkt dazu beitragen, private Förderer für den Wissenschaftsstandort Berlin zu gewinnen. Initiatoren des "Förderfonds Wissenschaft in Berlin" sind die Einstein Stiftung Berlin zusammen mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft mitsamt seinem Deutschen Stiftungszentrum, das Wissenschaftskolleg zu Berlin und die Stiftung Zukunft Berlin. Namhafte Spender brachten einen Vermögensgrundstock ein. Gefördert werden sollen Projekte, die sich durch hohes Erkenntnispotential, gleichzeitig aber auch erhebliches Risiko auszeichnen. Durch Partnerschaften mit der Wirtschaft soll so ein Mehr für die Berliner Wissenschaft entstehen. Das Engagement werde dort erfolgen, wo andere wissenschaftsfördernde Einrichtungen an ihre Grenzen stoßen.
http://www.foerderfonds-berlin.de/

Zum Seitenanfang



Sorge um die Wissenschaftsfreiheit in Ungarn

Die vom ungarischstämmigen US-Milliardär George Soros gegründete und mit amerikanischem Geld betriebene Zentraleuropäische Universität (Central European University/CEU) in Budapest steht vor dem Aus. Grund ist eine Änderung des Hochschulgesetzes, die das ungarische Parlamament am 4. April 2017 im Eilverfahren verabschiedet hat. Das nun gültige Gesetz sieht u.a. vor, dass Hochschulen mit einer nicht im EU-Raum ansässigen Trägerschaft auch in ihrem Herkunftsland eine Universität betreiben müssen.

Gegen das Vorhaben, das nach Ansicht von Beobachtern insbesondere auf die Schließung der CEU zielt, gab es internationale Proteste. Wissenschaftsrat, Leibniz-Gemeinschaft und Junge Akademie forderten die ungarische Regierung eindringlich dazu auf, das Gesetzesverfahren zu stoppen. "Mit größter Sorge beobachten wir die derzeitige Entwicklung in Ungarn, die den Stellenwert freier Wissenschaft und Forschung in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union gravierend in Frage stellt", so die Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professorin Martina Brockmeier. Die CEU zähle mit ihren international renommierten Forscherinnen und Forschern und Studierenden aus über 100 Ländern zu den führenden europäischen Wissenschaftseinrichtungen und sei ein wichtiger Ort der Begegnung zwischen West- und Osteuropa. Derzeit studierten, lehrten und forschten dort auch etwa 70 deutsche Staatsangehörige.

Von einer drohenden Schließung der CEU sieht die Junge Akademie auch zwei ihrer Mitglieder betroffen, den Historiker Jan Hennings, der an der CEU als "assistant professor" lehrt und forscht, sowie Professor Carsten Q. Schneider, der an der CEU das Department für Politikwissenschaften leitet.

Die Leibniz-Gemeinschaft verwies auf ihre engen Kooperationen mit der CEU: Insbesondere das Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung in Regensburg, das Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft in Marburg, das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa in Leipzig oder das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam arbeiteten in einer Vielzahl von Projekten mit der CEU zusammen.
https://www.diejungeakademie.de/presse/pressemitteilungen/details/article/freiheit-im-wissenschaftsraum-der-europaeischen-union-bedroht/

https://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=1377&L=

https://www.leibniz-gemeinschaft.de/medien/aktuelles/news-details/article/offener_brief_an_viktor_orban_100002961/

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Deutscher Hochschulfundraisingpreis 

Die TU München (TUM) ist diesjähriger Preisträger des Deutschen Hochschulfundraisingpreises, den der Deutsche Hochschulverband (DHV) zum zweiten Mal ausgelobt hat. Im Rahmen des DHV-HRK-Fundraising-Symposiums in Berlin wurde die Auszeichnung vor 160 Hochschulleitungen und Fundraisern, die aus Deutschland, Schweiz und Österreich angereist waren, durch Professor Guido Benzler, Geschäftsführender Gesellschafter rheform - EntwicklungsManagement GmbH, dem Präsidenten der TUM, Professor Wolfgang A. Herrmann, überreicht.

Honoriert wurde die Gründung der TUM Universitätsstiftung, deren Grundstockvermögen seit 2010 auf inzwischen über 35 Millionen Euro angewachsen ist. Die TUM Universitätsstiftung will Akzente der Exzellenzinitiativen aus den Jahren 2006 und 2012 in eine Erfolgsgeschichte verwandeln und die Finanzierungsbasis der TUM verbreitern, um insbesondere die Gewinnung der besten Köpfe im internationalen Wettbewerb zu sichern. An erster Stelle stehen dabei die Berufung führender Wissenschaftler aus dem Ausland und die Förderung der besten Doktoranden in der TUM Graduate School. Die TUM habe damit Vorbildwirkung für andere deutsche Hochschulen, so Professor Benzler in seiner Laudatio. Die Jury hätten die enorme Aufbauleistung, die kluge und zukunftsgewandte Ausrichtung der Stiftungsarbeit sowie die großen Erfolge in der Einwerbung innerhalb kürzester Zeit imponiert. Vor allem sei es der TU gelungen, durch die Einführung fester Formate der Begegnung enge persönliche Kontakte zu ihren Förderern zu knüpfen.

Zwei Anerkennungspreise gingen an das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf wurde für herausragende Fundraisingerfolge bei der Finanzierung der neuen Universitären Kinderklinik geehrt, die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main für ihre Fundraisingstrategie und die positive Entwicklung ihrer Stiftungsarbeit, mit der sie zusätzliche Lehrangebote wie Gast- und Stiftungsprofessuren finanziert und ihre Studienbedingungen, zum Beispiel durch Stipendien, verbessert.

Zum Seitenanfang

Karriere


Quelle: istockphoto.com

Honorarprofessuren als Männerdomäne

Nur zehn Prozent der Honorarprofessuren in Deutschland gehen an Frauen. Dies sind Ergebnisse einer Recherchekooperation von "Zeit" und "Bayerischem Rundfunk". Laut Statistischem Bundesamt gibt es insgesamt 1.714 Ehrentitel, davon entfallen 179 auf Frauen. Besonders wenige Honorarprofessorinnen gibt es in Bayern und Baden-Württemberg, wo nur jeder 20. Ehrentitel an eine Frau verliehen wird. Diese Werte liegen noch deutlich unter der Zahl der hauptamtlichen Professuren, die je nach Hochschule zwischen 20 und 40 Prozent auf Frauen entfallen.

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Hoher Bildungsabschluss zahlt sich aus

Höhrere Bildungsabschlüsse schlagen sich auch in einem höheren Einkommen nieder. Dies geht laut Medienberichten aus einer Untersuchung des Ifo-Institutes im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment hervor. Danach bringt jeder höhere Abschluss über das gesamte Erwerbsleben nach Abzug der Kosten in Deutschland zwischen 22 und 64 Prozent mehr Einkommen.

Den Angaben zufolge liegt das Lebenseinkommen mit einer abgeschlossenen Lehre im Schnitt 143.000 Euro netto über den rund 600.000 Euro von Menschen ohne Berufsausbildung. Gegenüber einer Ausbildung erzielt ein Meister oder Techniker durchschnittlich 129.000 Euro netto mehr, ein Fachhochschulabsolvent kommt auf ein Plus von 267.000 Euro und ein Universitätsabsolvent von 387.000 Euro.

Profitabel ist insbesondere das Medizinstudium: Es bringt einem Mann über das gesamte Erwerbsleben im Schnitt bis zu 983.000 Euro und einer Frau bis zu 612.731 Euro mehr Einkommen als eine Lehre. Am niedrigsten sind die zusätzlichen Erträge in der Sozialarbeit. Sie liegen bei Frauen bei 79.000 Euro, bei Männern bei 20.000 Euro.

Zum Seitenanfang

Barometer


Quelle: istockphoto.com

Zustimmung zum "Science March"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat die Newsletter-Leser im März gefragt, ob ihres Erachtens der für den 22. April 2017 geplante "Science March" ein geeignetes Protestmittel der Wissenschaft ist. 59,7 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 40,3 Prozent mit Nein.

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Ja zur Lockerung des Embryonenschutzgesetzes?

Wissenschaftler der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina haben sich in einem Diskussionspapier dafür ausgesprochen, Experimente an überzähligen menschlichen Embryonen auch in Deutschland zu gestatten. Halten Sie diesen Vorstoß für richtig?

Zum Seitenanfang

Recht aktuell


Verwaltungsgerichte: Konsumtionsregelung verfassungsgemäß

(Ra.) Das Verwaltungsgericht Braunschweig (Urteil vom 25. Oktober 2016, Az.: 7 A 378/15) und das Verwaltungsgericht Hannover (Urteil vom 28. Februar 2017, Az.: 13 A 1443/15) haben die Konsumtionsregelung in der W-Besoldung für verfassungsgemäß erklärt. Das niedersächsische Besoldungsgesetz sieht vor, dass Leistungsbezüge, über deren Gewährung bis zum 28. Juli 2014 entschieden wurde, sich für die Zeit ab dem 1. Januar 2013 um den Betrag der Grundgehaltserhöhung, höchstens jedoch um die Hälfte des Gesamtbetrages der gewährten Leistungsbezüge reduzierten.

Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts Hannover und des Verwaltungsgerichts Braunschweig liegt hierin kein Verstoß gegen das verfassungsrechtliche Gebot der amtsangemessenen Alimentation. Der Gesetzgeber besitze sowohl hinsichtlich der Struktur als auch hinsichtlich der Höhe der Besoldung einen weiten Gestaltungsspielraum. Eine gerichtliche Kontrolle sei darauf beschränkt, ob die Bezüge evident unzureichend seien und damit der unantastbare Kerngehalt der Alimentation als Untergrenze verletzt sei.

Dies sei weder in Bezug auf die Höhe des Grundgehaltes noch in Bezug auf die Teilkonsumtionsregelung der Fall. Zwar liege die niedersächsische W-Besoldung im Bundesdurchschnitt nicht an einer Spitzenposition, sie bewege sich aber im Ländervergleich im Mittelfeld. Ferner stelle die Teilkonsumtionsregelung die Professoren finanziell nicht schlechter, weil die Leistungsbezüge nur in einem Umfang gekürzt würden, in welchem das Grundgehalt aufgestockt worden sei. Es finde sogar eine dauerhafte Besserstellung derjenigen Professoren statt, die keine oder nur geringe Leistungsbezüge erhielten. Außerdem seien bisher noch nicht ruhegehaltfähige Leistungsbezüge in ruhegehaltfähiges Grundgehalt umgewidmet worden. Schließlich sei die niedersächsische Teilkonsumtionsregelung auch im bundesweiten Vergleich nicht zu beanstanden, weil die Abschöpfung der Leistungsbezüge nur in einem Umfang erfolge, der die Hälfte der Leistungsbezüge unberührt lasse.

Zum Seitenanfang



Novelle des Hochschulgesetzes: Bremen greift Y-Modell des DHV auf

(Pr.) Bremen will noch im Laufe dieses Jahres das Hochschulgesetz novellieren. Jetzt liegt ein Entwurf des Vierten Hochschulreformgesetzes vor. Wichtige Regelungselemente des Entwurfes sind die Entfristung von Juniorprofessoren bei entsprechender Eignung oder bei Vorliegen eines entsprechenden Einstellungsangebotes eines anderen Dienstherrn (Ruf). Weiterhin plant der Gesetzgeber, dem W2-Professor bei einem W3-Angebot eines anderen Dienstherrn ein Verbleiben in Bremen auf einer W3-Professur zu ermöglichen. Auch im Bereich des Mittelbaus will das Land Bremen nun zwischen wissenschaftlichen Mitarbeitern mit dem weiteren Ziel der Qualifizierung und wissenschaftlichen Mitarbeitern in der Dienstleistung differenzieren. Diese Differenzierung entspricht dem vom DHV entwickelten Y-Modell (vgl. Newsletter 4/2015). Hiernach können wissenschaftliche Mitarbeiter in der Dienstleistung auch dauerhaft eingestellt werden, um im Mittelbau eine Kontinuität und die Gewährleistung von Daueraufgaben zu realisieren. Wissenschaftliche Mitarbeiter mit dem Ziel der weiteren Qualifizierung für den Hochschullehrerberuf können dagegen befristet eingestellt werden. Wünschenswert wäre hier noch, dass auch diesen wissenschaftlichen Mitarbeitern - vergleichbar wie bei den Juniorprofessoren - die Möglichkeit eines "Tenure Tracks" eröffnet werden würde.

Zum Seitenanfang



Grundgebühr rechtswidrig

Die von der FernUniversität in Hagen von allen Studierenden erhobene Grundgebühr ist rechtswidrig. Das hat das Oberverwaltungsgericht Münster entschieden und damit ein erstinstanzliches Urteil des Verwaltungsgerichts Arnsberg bestätigt (Az.: 15 A 1330/15 u.a.). Mit der von allen Studierenden erhobenen Gebühr in Höhe von 50 Euro wollte die FernUniversität Kosten für die Produktion und den Vertrieb des Studienmaterials sowie für ihre Regional- und Studienzentren decken. Laut Richter dürfen mit Gebühren jedoch nur "die Entgegennahme konkreter Studienangebote" abgegolten werden. Infrastrukturvorhaltekosten dürften dagegen nicht über Gebühren finanziert werden.

Zum Seitenanfang



Nationale Sicherheit: Deutschland darf Ausländern Studium verweigern

Deutschland darf Ausländern ein Visum für ein Studium in Deutschland unter bestimmten Bedingungen verweigern. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschieden und damit die Klage einer Iranerin abgewiesen (Az. C-544/15). Sie hatte in ihrer Heimat Informationstechnologie an einer Universität studiert, die wegen ihres Engagements im militärischen Bereich von Sanktionen der EU betroffen ist. Die Studentin hatte nunmehr an der Universität Darmstadt promovieren wollen. Die deutschen Behörden verweigerten ihr das. Sie befürchteten, dass die in Darmstadt erworbenen Kenntnisse der Studentin später im Iran missbraucht werden könnten - etwa zur Spionage gegen westliche Länder oder um Menschenrechte zu verletzen. Der EuGH gab den deutschen Behörden recht. Sie hätten "einen weiten Spielraum" bei der Entscheidung über eine mögliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit.

Zum Seitenanfang



Übertragung des Tarifergebnisses für Angestellte auf Beamte

(Uf.) Baden-Württemberg überträgt das Tarifergebnis des Öffentlichen Dienstes von zwei Prozent im Jahr 2017 und 2,35 Prozent im Jahr 2018 in voller Höhe auf alle Beamte/Beamtinnen sowie Versorgungsempfänger. Es gibt in beiden Jahren nach den Besoldungsgruppen gestaffelte zeitliche Verschiebungen von zwei  Monaten bis Besoldungsgruppe A 9, von vier Monaten für A 10 und A 11 sowie von fünf  Monaten ab Besoldungsgruppe A 12. Die abgesenkte Eingangsbesoldung soll zum 1. Januar 2018 wieder vollständig aufgehoben werden, um die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit des Öffentlichen Dienstes zu erhalten. Zusätzlich gibt es einen strukturellen BW-Bonus in Höhe von 0,325 Prozent, den ab 2018 alle Beamten und Versorgungsempfänger erhalten. Auf dieses Ergebnis haben sich Beamtenbund Baden-Württemberg (Tarifunion) und der Verein der Richter und Staatsanwälte in Baden-Württemberg e.V. mit der Landesregierung Ende März verständigt. Auch der DHV-Landesverband Baden-Württemberg hatte sich im Vorfeld mit beiden Verbänden im "Bündnis pro Staat" für bessere Bedingungen im Öffentlichen Dienst ausgesprochen (vgl. Newsletter 1/2017).

Zum Seitenanfang



Neuer AhD-Newsletter  

Die Arbeitsgemeinschaft höherer Dienst (AhD), zu dessen Mitgliedern der Deutsche Hochschulverband gehört, hat einen neuen Newsletter veröffentlicht. Er enthält vor allem Nachrichten zu aktuellen dienstrechtlichen, tarifrechtlichen und beamtenrechtlichen Entwicklungen in Bund und Ländern sowie zu neueren Gerichtsentscheidungen auf diesen Gebieten. 

Zum aktuellen AhD-Newsletter:
http://www.hoehererdienst.de/news/Newsletter_1_2017.pdf

Zum Seitenanfang

Personalia


Foto: residenz-muenchen.de

Gala der Deutschen Wissenschaft

Architekturstudierende der TU Kaiserslautern, Michael Saliba, Professor  Michael Wolffsohn, Professor Lambert T. Koch und Minister Mathias Brodkorb sind die fünf Preisträger, die auf der Gala der Deutschen Wissenschaft des Deutschen Hochschulverbandes am 3. April 2017 in München ausgezeichnet wurden. Sie wurden als "Student des Jahres" (vgl. Newsletter 3/2017), "Nachwuchswissenschaftler des Jahres" (vgl. Newsletter 12/2016), "Hochschullehrer des Jahres" (vgl. Newsletter 12/2016), "Rektor des Jahres" (vgl. Newsletter 3/2017) und "Wissenschaftsminister des Jahres" (vgl. Newsletter 12/2016) geehrt.

Neben den genannten Persönlichkeiten zeichneten die vom DHV gegründete Deutsche Universitätsstiftung und die Wissenschaftliche Buchgesellschaft die Gerda Henkel Stiftung als "Wissenschaftsstiftung des Jahres" (vgl. Newsletter 3/2017) aus. Auf der "Gala der Deutschen Wissenschaft" wurde darüber hinaus erstmals der "Goethe-Medienpreis für wissenschafts- und hochschulpolitischen Journalismus" verliehen, den die Goethe-Universität Frankfurt am Main zusammen mit der FAZIT-Stiftung in zweijährigem Turnus ausschreibt. Preisträger sind Anant Agarwala von der "Zeit" (1. Preis), Christian Schiffer vom Bayerischen Rundfunk (2. Preis) und Oskar Piegsa von "Zeit Campus" (3. Preis).

Zum Videoporträt anlässlich der Auszeichnung "Student/-in des Jahres":        
https://youtu.be/Gec8RD7J2k4
Zum Videoporträt des "Nachwuchswissenschaftler des Jahres:        
https://youtu.be/3TOl3GWT2xg
Zum Videoporträt des "Hochschullehrer des Jahres:  
https://youtu.be/r8lMOvWnjr0
Zum Videoporträt des "Rektors des Jahres":     
youtu.be/NG_bTLJf9ko
Zum Videoporträt des "Wissenschaftsministers des Jahres":    
https://youtu.be/XJm1Hs5iFmE
Zum Videoporträt der "Wissenschaftsstiftung des Jahres":    
https://youtu.be/VGRM6DpVU8c

Zum Seitenanfang



Foto: hertie-school.org

Neuer Präsident

Professor Henrik Enderlein wird neuer Präsident der Berliner Hertie School of Governance. Der Politik- und Wirtschaftswissenschaftler übernimmt den Posten ab September 2018 vom Soziologen Professor Helmut Anheier.

Zum Seitenanfang



Foto: tuhh.de

Interimspräsident

Der Präsident der Technischen Hochschule Hamburg-Harburg, Professor Garabed Antranikian, bleibt vorerst auf seinem Posten, da sein gewählter Nachfolger Professor Dieter Jahn sein Amt aus privaten Gründen nicht antritt (vgl. Newsletter 2/2017). Der Amtsinhaber leite die Hochschule so lange kommissarisch weiter, bis die Findungskommission einen neuen Nachfolger gefunden habe, teilte die Hochschule mit.

Zum Seitenanfang



Foto: Universität zu Köln/Adam Polczyk

Communicator-Preis

Der diesjährige Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft geht an den Geologen und Klimaforscher Stefan Kröpelin. Der Wissenschaftler von der Universität zu Köln erhält die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung für sein langjähriges Engagement in der Vermittlung seiner Forschung über die Sahara.

Zum Seitenanfang



Foto: abelprize.no

Abelpreis

Professor Yves Meyer von der École normale supérieure Paris-Saclay erhält den diesjährigen Abelpreis. Der Forscher werde "für seine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der mathematischen Theorie der Wavelets" geehrt, teilte die norwegische Wissenschaftsakademie mit. Der seit 2003 alljährlich verliehene Abelpreis ist mit sechs Millionen Norwegischen Kronen (ca. 656.000 Euro) dotiert und gilt neben der Fields-Medaille als angesehenste Auszeichnung in der Mathematik.

Zum Seitenanfang



Ars legendi-Fakultätenpreis Medizin

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Medizinische Fakultätentag vergeben den mit 30.000 Euro dotierten Ars legendi-Fakultätenpreis Medizin an den Allgemeinmediziner Stefan Bösner von der Universität Marburg. Es gelinge ihm exzellent, theoretische und praktische Inhalte miteinander zu verschränken. "Mit Stefan Bösner zeichnen wir einen Mediziner aus, der nicht nur durch seine hohe Fachkompetenz überzeugt, sondern bei der Entwicklung von Lehrinhalten auch aktuelle Bezüge berücksichtigt. Das von ihm initiierte Schwerpunktfach Primärversorgung zeigt eindrücklich, wie es gelingen kann, Studierende für Lehre im ambulanten Umfeld zu begeistern", so die Begründung der Jury.

Zum Seitenanfang



Foto: uni-muenster.de

Ars legendi-Fakultätenpreis Sportwissenschaft

Der Ars legendi-Fakultätenpreis Sportwissenschaft geht an Professor Nils Neuber von der Universität Münster. Die Auszeichnung wurde vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und vom Fakultätentag Sportwissenschaft zusammen mit der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft erstmals vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Geehrt werden Persönlichkeiten, die sich durch herausragende, innovative und beispielgebende Leistungen in Lehre, Beratung und Betreuung auszeichnen.

Zum Seitenanfang

DHV-Seminare


DHV-Seminare im Mai 2017

Betreuung von Doktoranden
Bonn, Donnerstag, 4. Mai 2017, 11:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1070.html

Fundraising für Hochschulen
Bonn, Montag/Dienstag, 8./9. Mai 2017
Montag, 10:00 Uhr bis Dienstag, 15:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/633.html

Die Professur - Rechte und Pflichten
Bonn, Dienstag, 9. Mai 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1437.html

Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur
Berlin, Donnerstag, 11. Mai 2017, 10:00-16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/803.html

F+E-Verträge
Bonn, Montag, 15. Mai 2017, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1074.html

Wissenschaftszeitvertragsgesetz und TV-L
Mannheim, Dienstag, 16. Mai 2017, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/624.html

Verhandlungen bei Erstberufung
Bonn, Donnerstag, 18. Mai 2017, 11:00-16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/630.html

Faire und transparente Berufungsverhandlungen
München, Freitag, 19. Mai 2017, 11:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1339.html

Bewerbung auf eine Professur an Medizinischen Fakultäten
Mannheim, Montag, 22. Mai 2017, 10:00-16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1436.html

Neu!
Beschäftigung von Mitarbeitern und Personalverantwortung

Mannheim, Dienstag, 23. Mai 2017, 11:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1510.html

Ausgründungen
Bonn, Montag, 29. Mai 2017, 10:00-16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/909.html

Emeritierung und Pensionierung
Berlin, Dienstag, 30. Mai 2017, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/628.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

Zum Seitenanfang

Termine


Symposium "15 Jahre Juniorprofessur" am 12. Mai 2017 in Berlin

Die Deutsche Gesellschaft Juniorprofessur (DGJ) veranstaltet zusammen mit der Jungen Akademie und gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung am 12. Mai 2017 in Berlin ein Symposium unter dem Oberthema "15 Jahre Juniorprofessur".

Das erste gemeinsam von der Jungen Akademie und der DGJ organisierte Symposium hat zum Ziel, die durch die Schaffung der Juniorprofessur erreichte Weiterentwicklung wissenschaftlicher Karrierewege zu reflektieren und weitere zukünftige Entwicklungen zu diskutieren. Diese Diskussion soll dazu beitragen, sinnvolle und nachhaltige Wege aufzuzeigen, wie sich die Juniorprofessur und weitere Stellenkategorien junger Wissenschaftler, wie beispielsweise Nachwuchsgruppenleitungen und Qualifikationsprofessuren, weiterentwickeln können, um attraktive Karriereperspektiven an deutschen Hochschulen sicherzustellen.
Die Anmeldung ist nun möglich unter:
https://www.juniorprofessur.org/symposium

Zum Seitenanfang

Publikationen


Dritte erweitere Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

NEU:

Musterübersetzungen hochschulbezogener Texte (z.B. Stellenausschreibung Professur)

Mehr als 100 neue Einträge, davon 50 aus dem Gebiet des universitären Fundraisings

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten, 19,90 Euro (D) inkl. Porto, für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 17,90 Euro inkl. Porto.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn,

Tel.: 0228/902 66 66, Fax: 0228/902 66 80 oder per Mail: dhv@hochschulverband.de

Zum Seitenanfang



Markus Meißner: Entstehung und Entwicklung des Hochschulbefristungsrechts

Im März 2016 wurde das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) novelliert. Das vorrangige Ziel der Gesetzesänderung besteht darin, die große Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse an Wissenschaftseinrichtungen, darunter viele mit einer Laufzeit von unter einem Jahr, zu begrenzen.

Die vorliegende Arbeit bietet erstmalig in konzentrierter Form einen Gesamtüberblick über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Hochschulbefristungsrechts. Die Entwicklung nach der Entstehung des Hochschulbefristungsrechts unterteilt sich dabei in bisher drei wesentliche Schritte: die Umstellung des Befristungssystems mit dem 5. HRGÄndG beziehungsweise der Reparaturnovelle, die Verlagerung der Hochschulbefristungsregelungen in das WissZeitVG sowie die jüngste Novellierung des WissZeitVG. Zudem werden aus der Historie Erkenntnisse für das Verständnis der Hochschulbefristungsregelungen sowie für Verbesserungsvorschläge gewonnen.

Band 19 der Reihe: Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsrecht, 216 Seiten, 26 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 23 Euro) inkl. Porto Inland, ISBN: 978-3-944941-04-2

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

Zum Seitenanfang



Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten, 79 Euro. Für Mitglieder des DHV zum Sonderpreis von 70 Euro. ISBN: 978-3-924066-97-0.
 
Bestellungen bitte an: 

Deutscher Hochschulverband 
Rheinallee 18-20 
53173 Bonn 
E-Mail: dhv@hochschulverband.de 
Fax: 0228 / 902 66 80 

Zum Seitenanfang

Vorschau F&L


Thema: Freiheit der Wissenschaft

Mit Beiträgen von Bernhard Kempen, Andreas L. Paulus, Jörg Baberowski, Kerstin Knopf u.a.

Weitere Beiträge:

Karl-Rudolf Korte: Der Sog der Mitte
Die Repolitisierung der Wähler

Bernd Ladwig: Mein Wort zum Feyerabend
Wissenschaftstheorie in postfaktischen Zeiten

Gerd Grözinger/Volker Müller-Benedict: Notengebung an Hochschulen

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

Zum Seitenanfang

DHV-Ticker


Foto: uni-wuerzburg.de

Werner-Pöls-Medaille

Professor Rüdiger Ahrens ist am 4. April 2017 auf dem DHV-Tag in München mit der "Werner-Pöls-Medaille" geehrt worden. Mit der Auszeichnung würdigt der Deutsche Hochschulverband (DHV) beispielhafte Kollegialität und vorbildliches ehrenamtliches Engagement. Professor Ahrens war von 1986 bis 1990 Vorsitzender des Landesverbandes Bayern im DHV. 1990 bis 1994 wurde der Anglist Mitglied im Präsidium des DHV, dessen Erster Vizepräsident er von 1992 bis 1994 war. Seit 1995 hat der Würzburger Hochschullehrer erneut das Amt des Vorsitzenden des Landesverbandes Bayern im DHV inne. Seine Erfahrung und seine Zeit hat er in uneigennütziger Weise in den Dienst der Kolleginnen und Kollegen gestellt. Professor Ahrens hat sich weit über den Ruhestand hinaus überobligatorisch für die Freiheit von Forschung und Lehre eingesetzt. Der DHV spricht ihm seinen besonderen Dank und seine Anerkennung aus.

Zum Seitenanfang



Landesverband Hamburg

(Hen.) Bei den Vorstandswahlen des Landesverbandes Hamburg im Deutschen Hochschulverband (DHV) ist Professor Peter Burger von der Universität Hamburg als Landesverbandsvorsitzender bestätigt worden. Stellvertretende Landesverbandsvorsitzende wurden Professorin Christiane Bender, Professorin Kerstin Kuchta, Professor Thomas Weber, Professor Udo Schumacher und Professor Harald Sternberg.

Auch in den DHV-Gruppen wurde gewählt. Vertreter der DHV-Gruppe der Helmut-Schmidt-Universität sind Professorin Christiane Bender sowie Professor Frank Mantwill. DHV-Vertreter der Universität Hamburg wurden Professor Robi Banerjee, Professor Patrick Theato sowie Professor Thomas Weber. Dem Vorstand der DHV-Gruppe am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf gehören Professor Jacob Izbicki sowie Professor Udo Schumacher an. Die DHV-Gruppe der TU Hamburg-Harburg vertreten Professor Christian Ringle sowie Professorin Kerstin Kuchta, die anderen wissenschaftlichen Institutionen in Hamburg werden durch Professor Harald Sternberg repräsentiert.

Zum Seitenanfang



DHV-Gruppe Stuttgart

(Uf.) Die schriftliche Neuwahl der DHV-Vertreter der Universität Stuttgart hat am 24. März 2017 ergeben, dass Professor Christian Bonten (Institut für Kunststofftechnik) als Vorsitzender und Professorin Sabine Ludwigs (Institut für Polymerchemie) als zweite DHV-Vertreterin neu gewählt worden sind. Nicht mehr zur Verfügung standen Professor Ulli Arnold (Fachbereich BWL und Marketing) und Professor Achim Lunk (Institut für Plasmaforschung).

Zum Seitenanfang



Zwei neue Mitglieder werben - ein Jahr beitragsfrei
 
(Wi.) DHV-Mitglieder werben ist auch im Jahr 2017 der Mühe wert: Erneut bietet der DHV in diesem Jahr eine "Mitglieder werben Mitglieder"-Aktion mit attraktiven Preisen an.
 
Als Dankeschön erhält jedes Mitglied, das im Jahr 2017 mehr als ein neues Mitglied wirbt, eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro, Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an einem DHV-Seminar u.a.). Darüber hinaus wird zu Beginn des Jahres 2018 unter allen Teilnehmern an der Werbeaktion eine Wochenendreise über 750 Euro verlost und ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2017 die meisten Mitglieder geworben hat.
 
Es lohnt sich also, nicht nur Mitglied im DHV zu sein, sondern auch neue Mitglieder für den DHV zu gewinnen.
 
Interessierte Mitglieder erhalten weitere Informationen auf der Homepage des DHV unter http://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

Zum Seitenanfang

Vermischtes


Vierlinge erhalten Studienzusagen in Harvard und Yale

Nick, Aaron, Zach und Nigel Wade, Vierlinge aus dem US-Bundesstaat Ohio, haben sich an mehreren amerikanischen Eliteuniversitäten erfolgreich beworben. Nun wurden alle vier in Harvard und Yale angenommen, die bei der Auswahl ihrer Studierende wählerisch sind: Von mehr als 30.000 Bewerbern erhalten etwa in Yale nur rund 2.200 eine Zusage, in Harvard waren es von knapp 40.000 Bewerbern rund 2.000.

Das berichtet "Spiegel Online". Die Eltern der Vierlinge reagierten auf die Zusagen mit gemischten Gefühlen. Der Vater ist angestellt bei einer Elektronikfirma, die Mutter leitet eine Schule. Zusammen hätten sie Geld für das Studium ihrer Kinder gespart, aber nicht so viel, dass es für viermal vier Jahre Studiengebühren einer privaten Eliteuniversität reichen würde, so Wade.

In Harvard und Yale fallen dem Bericht zufolge für Studiengebühren, Unterbringung und Lebenshaltungskosten insgesamt pro Jahr jeweils mehr als 60.000 Dollar an. An welchen Universitäten die vier Brüder nun studieren werden und ob alle zusammen bleiben, steht laut "Spiegel Online" noch nicht fest.

Zum Seitenanfang

Kooperationspartner des DHV


DHV und Santander I

(Gü.) TU München ist neue Santander Partner-Universität / Mehr Internationalisierung für die Global Citizens von morgen / Santander stiftet Preis "Rektor des Jahres"

"Um den Herausforderungen einer globalisierten Welt zu begegnen, ist mehr und nicht weniger internationaler Austausch wichtig." Im Einklang mit dieser Aussage von Oliver Burda, stellvertretendem Vorstandsvorsitzenden der Santander Consumer Bank, unterstützt Santander Universitäten ab sofort die TUM School of Management der TU München. Und zwar gleich mit zwei Initiativen: Die Kooperation fördert zum einen die Willkommenskultur für Erstsemesterstudierende an der TUM School of Management. Zum anderen soll gemeinsam ein internationales Praktika-Stipendien-Programm entwickelt werden, das "ganz praktisch" den interkulturellen Austausch zukünftiger Stipendiaten, zum Beispiel nach Spanien, ermöglichen soll. Das gemeinsame Programm soll das weltweit erste Santander Stipendium sein, das über die Grenzen des jeweiligen Landes hinaus Praktika vermittelt.

Aller guten Dinge sind drei: Rektor des Jahres 2016 ist Professor Lambert T. Koch, Rektor der Universität Wuppertal. Er erhielt die Ehrung, die Santander Universitäten jährlich mit einem Preisgeld von 10 000 Euro unterstützt, bereits zum dritten Mal. Ganz im Sinne des sozialen Engagements der Bank wird Professor Koch das Preisgeld im Interesse der Studierenden verwenden: Es wird für die Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Neubau der Ingenieur- und Naturwissenschaften der Universität Wuppertal eingesetzt (vgl. Newsletter 3/2017).

Bild (von links nach rechts): Professor Gunther Friedl (Dekan der TUM School of Management), Professor Wolfgang A. Herrmann (Präsident der TUM), und Oliver Burda, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank, bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags.

Zum Seitenanfang



DHV und Santander II

(Gü.) Nachhaltigkeit - Motor oder Bremse?

Wir laden Sie herzlich zu unserem 4. Santander Atrium Dialog zum Thema
Nachhaltigkeit ein.

Datum: 9. Mai 2017 um 17 Uhr mit anschließendem Empfang
Ort: Unternehmenszentrale der Santander Consumer Bank AG, Santander-Platz 1, 41061 Mönchengladbach

Durch das Pariser Klimaabkommen, welches im November letzten Jahres in  Kraft getreten ist, verpflichten sich alle teilnehmenden Staaten, ihren C02-Ausstoß drastisch zu minimieren. Die Bundesregierung fördert aktiv Elektromobilität und innovative Technologien stehen bereits heute zur Verfügung. Auch in der Unternehmenswelt wird der Bedeutung von nachhaltigem Wirtschaften immer mehr Rechnung getragen.

Das Programm finden Sie hier: www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/bilder/newsletter/0417/Einladung_zum_4._Santander_Atrium_Dialog_zum_Thema_Nachhaltigkeit.pdf

Wir freuen uns, Sie am 9. Mai in Mönchenglachbach zu begrüßen.

Public Policy Santander

Zum Seitenanfang



DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) AcademiaNet: Exzellente Wissenschaftlerinnen im Blick

Frauen sind in wissenschaftlichen Führungspositionen nach wie vor stark unterrepräsentiert. Nur 21 Prozent der höchstdotierten Professuren sind EU-weit weiblich besetzt. In Politik und Wissenschaft ist man sich einig, dass die geringe Zahl weiblicher Führungskräfte ein brachliegendes Potential bedeutet. Es fehlen jedoch passende Instrumente, um schnell sehr gute und geeignete Wissenschaftlerinnen zu finden.

AcademiaNet - http://www.academia-net.de/ - ist ein solches Instrument, von der Robert Bosch Stiftung und Spektrum der Wissenschaft bereitgestellt. Das Rechercheportal bietet:

- Profile hochqualifizierter Akademikerinnen aller Fachrichtungen – nominiert von renommierten Wissenschaftsorganisationen und Industrieverbänden,

- individuelle Suchmöglichkeiten u.a. nach Fachrichtungen, Arbeitsgebieten und Region,

- aktuelle Nachrichten zum Thema "Frauen in der Wissenschaft".

Namhafte Forschungsorganisationen, wissenschaftliche Akademien und forschungsnahe Industrieverbände begleiten das Projekt. Sie benennen anhand strenger, gemeinsam definierter Kriterien geeignete Kandidatinnen für das Portal. Dadurch wird gewährleistet, dass ausschließlich hervorragend qualifizierte Wissenschaftlerinnen in das Portal aufgenommen werden.

Zur Homepage von AcademiaNet:
http://www.academia-net.de/

Zum Seitenanfang



DHV und Seminaris

(Gü.) Seminaris Hotels: Teambuilding an den Potsdamer Havelseen

"Tagen am Wasser" ist perfekt in vielerlei Hinsicht - davon zeugt schon die idyllische Lage des Seminaris SeeHotels in Potsdam am bewaldeten Ufer des Templiner Sees: 32 Funktionsräume, moderne Technik und zertifiziertes Tagungs-Know-how liefern optimale Bedingungen für effiziente Seminare, Tagungen und Kongresse. Und nach getaner Arbeit locken attraktive Outdoor-Teambuildings ins umliegende Grün oder eine Sightseeing-Tour ins königliche Potsdam. Als kurzweiliges Team-Event können beispielsweise eine Schnitzeljagd mit GPS-Geräten im Waldgebiet der Potsdamer Pirschheide oder eine Drachenbootfahrt direkt ab Hotelsteg organisiert werden. Letztere wird auch im avendi Hotel am Griebnitzsee angeboten, ebenso wie ein Partyfloß als außergewöhnliche Location für Feiern auf dem Wasser. Auf beiden Seeterrassen am Hotel sorgen zudem sommerliche Barbecues für gelungene Abende.

Mit Know-how, Servicequalität und fast 40 Jahren Erfahrung ist die Seminaris-Gruppe eine feste Größe im Tagungsmarkt - davon zeugen regelmäßig die Top-Platzierungen im jährlichen Ranking "Beste Tagungshotels in Deutschland".

Info-Hotline: Tel. (04131) 713-888, E-Mail: sales@seminaris.de

Zum Seitenanfang



DHV und Dorint Hotels & Resorts

(Gü.) Kleine Reise - GROSSER SPARVORTEIL mit 30-prozentigem Nachlass

Die Dorint Hotels & Resorts bieten Ihnen vielfältige Möglichkeiten für einen Kurzurlaub: Kulturgenuss in einem unserer Stadthotels oder erleben Sie die große Auswahl an Aktivitäten in unseren individuellen Resorts im Grünen, am Meer und in den Bergen. Buchen Sie bis zum 3. Mai 2017 und sichern Sie sich 30 Prozent Nachlass auf den regulären Preis.
https://www.dorint.com/de/kurzurlaub/

Zum Seitenanfang



DHV und Bayer Weinkeller

(Gü.) 2. Internationales Winzerfest im Kasino Leverkusen

Die Bayer Gastronomie lädt die Mitglieder des DHV zu einer kulinarischen Reise durch die Welt der Weine ein. Unter den vorgestellten 120 Weinen aus sieben Ländern ist auch ein besonderes Highlight: der zweite Exklusivwein des Bayer Weinkellers, der gemeinsam mit Ausnahme-Winzer Tobias Knewitz kreiert wurde. Kulinarisch werden die Besucher zusätzlich an den unterschiedlichen Essensständen verwöhnt.

Der junge Winzer Knewitz aus Rheinhessen begeistert Weinliebhaber wie -kritiker. Heinz-Jürgen Kaup, Leiter des Bayer Weinkellers, bestätigt: "Tobias Knewitz geht ungewöhnliche Wege, wie beispielsweise im Rheinhessen Chardonnay zu pflanzen. Hierbei profitiert er von der hervorragenden Lage. Dies war u. a. auch für uns der Grund, gemeinsam mit ihm den zweiten Exklusivwein des Bayer Weinkellers zu kreieren."

Die Veranstaltung  beginnt am 29. April 2017 um 14 Uhr. Der Eintritt beträgt 20 Euro pro Person im Vorverkauf (bis einschließlich 28. April 2017). An der Tageskasse kosten die Eintrittskarten 25 Euro pro Person. Besonderer Clou: Wer am Tag des Winzerfestes einen Wein-Auftrag von mehr als 200 Euro im Bayer Weinkeller erteilt, bekommt 20 Euro - und somit seinen Eintritt - erstattet. Außerdem werden die vor Ort gekauften Weine kostenlos nach Hause geliefert.

Tickets können einfach und unkompliziert im Ticketshop bestellt werden:
https://organizer.ticketpay.de/7INGE3OG/events/VUYKVTOE

Weitere Informationen finden Sie unter:
bayer-gastronomie.de

Zum Seitenanfang



DHV und FloraPrima

(Gü.) FloraPrima ist einer der führenden Online-Blumenversender mit weltweitem Versand und 24-Stunden-Lieferservice. Von Blumensträußen bis zu Pflanzen und Geschenken - FloraPrima bietet aus einem umfangreichen Sortiment von über 129 Produkten immer genau den richtigen Blumengruß für jede Gelegenheit und Geldbeutel.

FloraPrima garantiert, ausschließlich frische und erstklassige Ware zu verarbeiten, und dass die Blumensträuße immer topfrisch geliefert werden. Täglich frische Anlieferungen von ausgewählten Blumenzüchtern aus aller Welt gewährleisten die gleichbleibend hohe Qualität der verschickten Blumensträuße. Eine speziell entwickelte, attraktive Frischverpackung schützt den Blumenstrauß bei seiner Anlieferung vor Hitze, Kälte und Transportschäden. Es wird außerdem mit einer 7-Tage-Frischegarantie geworben. Sie erhalten Ihren Strauß wie abgebildet, inklusive einem Beutel Blumennahrung und einer Pflegeanleitung in einem attraktiven Geschenkkarton. Und wenn die Blumen doch einmal auf dem Transport gelitten haben sollten, findet FloraPrima immer eine Lösung, um ihre Kunden zufrieden zu stellen.

Die Blumensträuße werden immer so geliefert, wie im Shop abgebildet. Änderungen der Arrangements sind zwar nicht möglich, dafür lässt die große Auswahl keine Wünsche offen. Außerdem können unter der Rubrik "Rosen in beliebiger Menge" jede gewünschte Menge mit 10 bis 100 Rosen in mehreren Farben bestellt werden. Ein besonderer Service ist die kostenlose Glasvase, die zu jedem Blumenstrauß beigelegt wird.

Eine Übersicht über unser gesamtes Angebot finden Sie unter:

https://www.floraprima.de/

Für Fragen stehen wir Ihnen per Mail unter info@floraprima.de oder Telefon unter 01806 455 615 gerne zur Verfügung.

So sind wir persönlich erreichbar:
Montag bis Freitag von 6:30 bis 22:00 Uhr
Samstag von 6:30 bis 18:00 Uhr
Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr

Zum Seitenanfang

Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de
Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Sven Hendricks (Hen.)
Dr. Ulrike Preißler (Pr.)
Dr. Wiltrud Christine Radau (Ra.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

Für alle hier befindlichen Hyperlinks gilt: Der Deutsche Hochschulverband bemüht sich um Sorgfalt bei der Auswahl dieser Seiten und deren Inhalte, hat aber keinerlei Einfluss auf die Inhalte oder Gestaltung der verlinkten Seiten. Der Deutsche Hochschulverband übernimmt ausdrücklich keine Haftung für den Inhalt externer Internetseiten.

Zum Seitenanfang

Sollten Sie Fragen haben, so e-mailen Sie uns bitte. Wenn Sie den Newsletter abbestellen oder Ihr Profil ändern wollen, klicken Sie bitte hier.

Copyright © 2008, www.hochschulverband.de. All Rights Reserved.