DHV-Newsletter 5/2017

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Newsletter-Archiv

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Hochschulpolitik


Tausende marschieren für die Wissenschaft

Weltweit sind in mehr als 600 Städten Tausende Menschen beim "Science for March" für die Freiheit und Unabhängigkeit der Forschung auf die Straße gegangen. In Deutschland gab es in Berlin, Bonn, Dresden, Frankfurt, Freiburg, Göttingen, Greifswald, Hamburg, Heidelberg, Jena, Kassel, Koblenz, Kiel, Leipzig, München, Münster, Rostock, Stuttgart, Trier und Tübingen sowie auf der Insel Helgoland Kundgebungen. Deutschlandweit schätzten die Veranstalter die Teilnehmerzahl auf 37.000, 11.000 davon allein in Berlin.

Nahezu alle wichtigen Wissenschaftsinstitutionen, darunter der Deutsche Hochschulverband, hatten für den "Science March Germany" ihre Unterstützung erklärt (vgl. Newsletter 3/2017). Die unabhängige Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, auf die Gefahren durch populistische Tendenzen hinzuweisen und für die Freiheit von Wissenschaft und Forschung auf der ganzen Welt zu demonstrieren. Die Anregung hierzu kam aus den USA, wo seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump Wissenschaftler befürchten, in der freien Ausübung ihrer Arbeit behindert zu werden. Diese Gefahr sehen die Veranstalter in Deutschland nicht. Daher lag der Fokus der deutschen Kundgebungen auf der Verteidigung der Demokratie gegen die Bedrohung des "Postfaktischen".

Den "Tagesschau"-Bericht vom 22. April 2017 zum "March for Science" in Deutschland gibt es hier:
https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-281563.html

Einen Fotostream zu den Kundgebungen ist zu finden unter:
https://www.flickr.com/photos/153940640@N03

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Streitobjekt Max Planck Schools: Aushöhlung des Promotionsrechts?

Die German U15, ein Verbund fünfzehn großer Universitäten, hat sich in einem Brandbrief an die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professorin Johanna Wanka, mit Bedenken gegen die Gründung dreier neuartiger Max Planck Schools gewandt. Das berichtet der Wissenschaftsjournalist Jan-Martin Wiarda in seinem Blog. Schon 2015 hatte Professor Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), vorgeschlagen, MPG-Direktoren und herausragende Universitätsprofessoren sollten sich in überregionalen Max Planck Schools zusammenschließen (vgl. Newsletter 6/2015). Bundesministerin Wanka griff die Idee auf, forderte jedoch, dass an den Max Planck Schools auch andere außeruniversitäre Einrichtungen außer der MPG beteiligt werden sollten.

German U15 begrüße zwar "grundsätzlich" den Vorschlag einer themengebundenen Vernetzung von Wissenschaftlern führender Universitäten und der außeruniversitären Forschungsorganisationen, um internationale Spitzenabsolventen für das deutsche Wissenschaftssystem zu gewinnen. In seiner aktuellen Form berge das Konzept der Max Planck Schools jedoch die Gefahr, "dass das Promotionsrecht der Universitäten und ihr Einfluss auf die Entwicklung der Promotion schleichend ausgehöhlt werden", zitiert Wiarda aus dem Schreiben der German U15. Statt auf den bewährten Strukturen der in der Exzellenzinitiative geförderten Graduiertenschulen aufzusetzen, solle "ein völlig neuer, bislang nicht erprobter Ansatz" verfolgt werden, der "keine signifikanten Vorteile" erkennen lasse. 
https://www.jmwiarda.de/blog/

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Plädoyer für eine neue Einrichtung zur Förderung der Hochschullehre

Der Wissenschaftsrat will die Wertschätzung und Sichtbarkeit der Lehre an deutschen Hochschulen erhöhen. Dazu hat er auf seiner Frühjahressitzung in Halle das Positionspapier "Strategien für die Hochschullehre" verabschiedet. Das Gremium legt nahe, eine neue bundesweite eigenständige Organisation zu schaffen, die dauerhaft Fördermittel für lehrbezogene Vorhaben auf Antrag sowohl für neue innovative Lehrprojekte und übergeordnete Programme an Hochschulen als auch für die Ausbreitung erfolgreicher Maßnahmen vergeben soll. Eine weitere Aufgabe dieser Organisation könne es sein, die Expertise in der Lehre systematisch zu vernetzen und Bewertungsverfahren und -kriterien in der Lehre zu entwickeln. "Auch die Lehre braucht in Deutschland eine eigene Stimme", betonte Professorin Martina Brockmeier, Vorsitzende des Wissenschaftsrates.

Auch wenn es viele innovative Lehrprojekte und gute Förderinitiativen gebe, sei an vielen Hochschulen keine übergeordnete Lehrstrategie zu erkennen. Um die gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten zu stärken, gelte es zunächst, sich auf die Ziele von Lehre zu verständigen und diese Lehrziele klar und differenziert zu beschreiben. Dabei müsse die inhaltliche Zielorientierung der Studiengänge in Einklang stehen mit einer umfassenden Lehrstrategie. Damit könnten wirkungsvoll die vielen Aufgaben der Lehre verzahnt werden: von der Curriculumsentwicklung einzelner Studiengänge über passende didaktische Qualifizierungsangebote bis hin zum Umgang mit der Heterogenität der Studierenden oder der Digitalisierung in der Lehre. "Die Bedeutung der Lehrleistung und ihre Professionalisierung sollte sich auch in Berufungsverfahren zeigen", so Brockmeier weiter.
In der Mitverantwortung für eine wirksame Umsetzung der Strategien stehen nach Ansicht des Wissenschaftsrates auch die Länder und der Bund. Um Anreize für die gemeinsame Gestaltung der Lehre zu setzen, müssten sämtliche Lehraufgaben in die Berechnung des Lehrdeputats und die Regellehrverpflichtung der Länder eingehen. Erprobte wirkungsvolle Strukturen zur Verbesserung der Lehre sollten durch die Grundausstattung der Hochschulen und nicht durch temporäre Fördermittel finanziert werden können, dafür sei eine angemessene Grundfinanzierung nötig. Die Dynamik bisheriger Fördermaßnahmen sollte unbedingt erhalten werden; darum brauche es wirksame Anschlüsse an den Qualitätspakt Lehre nach dessen Auslaufen im Jahr 2020.
https://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/pm_1217.pdf

Das Positionspapier "Strategien für die Hochschullehre" war auch Gegenstand eines Interviews, das Professorin Martina Brockmeier am 28. April 2017 dem "Deutschlandfunk" gegeben hat und das nachzuhören ist unter:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/04/28/strategien_fuer_bessere_lehre_interview_martina_dlf_20170428_1436_c0e392fd.mp3

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Keine Unterstützung für die institutionalisierte Förderung der Hochschullehre

Der Idee einer eigenständigen Organisation zur Förderung der Hochschullehre hat die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) am 9. Mai 2017 in Bielefeld eine Absage erteilt. "Wir brauchen jetzt und auch nach 2020 keine neuen Institutionen, sondern vor allem eine klar konzipierte, verlässliche Hochschulfinanzierung in gemeinsamer Verantwortung von Ländern und Bund", erläuterte HRK-Präsident Professor Horst Hippler. "Eine dauerhaft wettbewerbliche Förderung von Lehre wäre ein zweifelhaftes Unterfangen. Zum einen wäre es das politisch völlig falsche Signal, jetzt in großem Umfang eine institutionell verwaltete Programmförderung anzukündigen, während es den Hochschulen seit langem an einer Grundsicherung ihrer Lehrkapazitäten fehlt. Zum anderen sind dem wettbewerblichen Vergleich von Lehre und Lehrprojekten Grenzen gesetzt."
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-keine-institutionalisierte-programmfoerderung-fuer-die-lehre-4152/

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Hochschulfinanzierung I: Keine Einigung zwischen Bund und Ländern in Sicht

Bund und Länder sind uneins darüber, wie die neuen Spielräume des Bundes in der Hochschulfinanzierung genutzt werden können. Das geht aus einem Arbeitspapier hervor, das eine von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) eingesetzte Arbeitsgruppe der Staatssekretäre erarbeitet hat und über das der "Tagesspiegel" berichtet. Seit 2015 darf der Bund über den geänderten Artikel 91 b im Grundgesetz Hochschulen auch unbefristet fördern, wenn alle Länder zustimmen.

In der GWK-Vorlage heißt es lediglich vage, Bund und Länder "könnten die Möglichkeiten des neuen Artikels 91 b nutzen, um – auch vor dem Hintergrund anhaltend hoher Studiernachfrage – gute Rahmenbedingungen für qualitativ hochwertige Studienangebote an Hochschulen dauerhaft zu sichern und auszubauen". Während die Länder sowie die SPD-Fraktion im Bundestag den im Jahre 2020 auslaufenden Hochschulpakt auf Dauer stellen wollten, sei die Unionsfraktion dagegen. Sie plädiere dafür, die Mittel für mehr Qualität in der Lehre sowie die Stärkung der Schnittstelle zur beruflichen Bildung einzusetzen (vgl. auch Newsletter 2/2017).

Zwischen Bund und Ländern umstritten bleibt laut "Tagesspiegel" auch die Finanzierung des allgemeinen Hochschulbaus, der mit der Föderalismusreform von 2006 in die Zuständigkeit der Länder übergegangen war. Die Länder wünschten sich, dass der Bund wieder einsteige. Dieser lehne jedoch ab. Auch dem Wunsch der Länder, der Bund könne themenübergreifende Schwerpunktzentren an Hochschulen sowie Wohnheime und Mensen fördern und die Programmpauschale dauerhaft übernehmen, wolle der Bund nicht folgen. Ebenso wenig wolle er unbefristete Stellen im Mittelbau mitfinanzieren, wie es die Länder vorschlügen. In Frage komme für den Bund aber die Förderung der digitalen Lehre, der Universitätsmedizin oder von neuen dauerhaften Verbünden von Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen.

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Quelle: istockphoto.com

Hochschulfinanzierung II: HRK legt "Zwei Säulen-plus"-Modell vor

Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat am 9. Mai 2017 in Bielefeld ein "Zwei Säulen-plus"-Modell zur Hochschulfinanzierung verabschiedet. Dieses soll gewährleisten, dass der Anteil der verlässlichen Grundfinanzierung wieder steigt.

In der jüngeren Vergangenheit seien  - vor allem durch den Hochschulpakt - die befristet und zweckgebunden bereitgestellten Mittel stark angestiegen. Diese machten inzwischen im Durchschnitt fast ein Viertel der Hochschulhaushalte aus, was zu erheblichen strukturellen Problemen führe. So sei die langfristige Sicherung einer zukunftsfähigen Finanzierung von Lehre und Forschung, die insbesondere die Entfristung von Professuren und anderen wissenschaftlichen Stellen ermöglicht hätte, verpasst worden. Ebenso bestünden unverändert erhebliche Bedarfe beispielsweise in den Bereichen Bau, Ausstattung, Digitalisierung, Transfer, Nationallizenzen und soziale Infrastruktur.

Die HRK forderte deshalb eine "Säule 1" der Hochschulfinanzierung, deren Kern unbefristet bereitgestellte Mittel für Lehre und Forschung bilden und die unter anderem die Einrichtung zusätzlicher Dauerstellen erlauben soll. Diese "Säule" müsse in jedem Fall so bemessen sein, dass mindestens eine der Entwicklung der studentischen Nachfrage und dem Bedarf einer international wettbewerbsfähigen Hochschulforschung entsprechende personelle und räumliche Kapazität dauerhaft sichergestellt werden könne.

Im Rahmen der "Säule 2" sollen die Hochschulen auf Programmbasis zusätzliche Mittel erhalten, die sowohl der Sicherung der Qualität als auch der Zukunftsfähigkeit dienen sollten. Hierbei müsse auch die Wettbewerbsfähigkeit kleinerer Hochschulen und unterschiedlicher Profile/Spezialisierungen unterstützt werden. Im Vergleich zur künftigen "Säule 1" solle "Säule 2" aber einen deutlich geringeren Umfang haben.

Das "Plus"-Element sieht einen Pakt für Bildung, Forschung und Innovation vor, der einen jährlichen Aufwuchs von drei Prozent der Mittel vor allem in "Säule 1" sicherstellt. Ein Pakt für Bildung, Forschung und Innovation sei "notwendig, um mit der Entwicklung im europäischen und globalen Rahmen Schritt zu halten, aber auch um die Ungleichgewichtigkeit der Förderung von Hochschulen und außerhochschulischen Einrichtungen zu beenden", betonte HRK-Präsident Professor Horst Hippler. "Das gesamte deutsche Wissenschaftssystem gerät mittelfristig in eine Schieflage, wenn das nicht gelingt."
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-modell-fuer-kuenftige-hochschulfinanzierung-zwei-saeulen-plus-4157/

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Hochschulleitungen halten an befristeten Verträgen fest

An staatlichen Universitäten sind zwei von drei Wissenschaftlern (63 Prozent) befristet beschäftigt. Nach Ansicht der Rektoren und Präsidenten sollte dieser Anteil nur geringfügig reduziert werden. Sie schätzen offenbar die Flexibilität, die sich daraus bei der Hochschulentwicklung und der Weiterqualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses ergibt. Das geht aus dem aktuellen Hochschul-Barometer vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und von der Heinz Nixdorf Stiftung hervor. Denmach sollte aus der Sicht der Hochschulleitungen auch in Zukunft mehr als die Hälfte (57 Prozent) des wissenschaftlichen Personals nur auf Zeit angestellt sein.
Weitere Informationen unter:
http://www.hochschul-barometer.de/

Ein Interview des "Deutschlandfunks" vom 24. April 2017 mit Pascal Hetze, Programmleiter für Analysen und Innovationspolitik beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, zu den Befunden der Umfrage gibt es zum Nachhören unter:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/04/24/hochschul_barometer_2017_interview_mit_pascal_hetze_dlf_20170424_1436_744fdf7d.mp3

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Zuwächse bei Promotionen von FH-Absolventen und kooperativen Promotionsverfahren

In den Prüfungsjahren 2012, 2013 und 2014 wurden mindestens 1.245 Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen promoviert. Rund ein Drittel davon waren Frauen (398) und zwei Drittel Männer (847). Das geht einer aus aktuellen Umfrage der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) unter den promotionsberechtigten Fakultäten und Fachbereichen deutscher Hochschulen hervor. Im Vergleich zu den Jahren 2009 bis 2011, in denen 876 Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen promoviert wurden, sei dies ein Anstieg von über 30 Prozent.

Die meisten Promotionen von FH-Absolventinnen und Absolventen wurden in den Ingenieurwissenschaften abgeschlossen (430). Mit 386 Promotionen stehen die Naturwissenschaften an zweiter Stelle, gefolgt von den Gesundheitswissenschaften (135) sowie von den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (122).

Erhöht hat sich laut HRK-Umfrage auch die Zahl der in einem kooperativen Verfahren abgeschlossenen Promotionen. Sie liegt für den Zeitraum 2012 bis 2014 bei 376. Gegenüber dem Zeitraum von 2009 bis 2011, in dem sie 116 betrug, hat sie sich damit mehr als verdreifacht.

"Man sieht, dass die Universitäten auf einem guten Weg sind", betonte HRK-Präsident Professor Horst Hippler. Es gebe in einigen Fällen bereits verbindliche Koopera­tionen im Rahmen von Vereinbarungen, Promotionsprojekten und -programmen. Es zeige sich aber auch, dass eine systematische Institutionalisierung der Zusammenarbeit bei der Promotion noch bei weitem nicht flächendeckend verwirklicht sei.
https://www.hrk.de/fileadmin/redaktion/hrk/02-Dokumente/02-05-Forschung/Promotion_FH_HAW-Absolvent_innen.pdf

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Bestnoten für Promotionen auf hohem Niveau

Unterschiedliche Standort- und Fächerkulturen sind entscheidender für die Notenvergabe als die eigentliche Promotionsleistung. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) hervor, die exklusiv in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift "Forschung & Lehre" erschienen ist.

Während Mediziner mit der Höchstbewertung "summa cum laude" sparsam umgingen, zeige sich in den Wirtschaftswissenschaften "seit 2001 nicht nur ein kräftiger Anstieg der Bestnoten, sondern vor allen Dingen ein sehr bedenkliches Auseinanderdriften der Vergabepraxis an den einzelnen Universitäten", schreiben Professor Stefan Hornbostel und David Johann vom DZHW. Besonders hohe Anteile an Bestnoten fänden sich für die Universitäten Mannheim und Gießen, wo über 60 Prozent der Promotionen in den Wirtschaftswissenschaften mit "summa cum laude" bewertet würden. Vergleichsweise selten wurden Bestnoten hingegen in Marburg, Heidelberg und an der HU Berlin vergeben. Ein ähnlich uneinheitliches Bild biete sich auch in der Psychologie. Während an der Universität Heidelberg und an der TU Darmstadt knapp 40 Prozent der Promotionen ein "summa cum laude" erhielten, wurde an den Universitäten Marburg und Nürnberg-Erlangen mit Bestnoten "regelrecht gegeizt".

In der Gesamtschau aller Fächer verharre die "summa cum laude"-Promotion "auf einem hohen Niveau", betonen Hornbostel und Johann weiter. Im Zeitraum 2013 bis 2015 bewertete die Hälfte der Universitäten etwa 14 bis 24 Prozent der Doktorarbeiten mit der Bestnote. Ein Viertel der Universitäten vergab Bestnoten überdurchschnittlich häufig. Bei "einer kleinen, aber durchaus nicht unbedeutenden Zahl an Universitäten" würden sogar bis zu 60 Prozent mit "summa cum laude" bewertet. Bei einem Viertel der Universitäten liege dagegen der Anteil an Promotionen, die mit der Bestnote bewertet wurden, unter 14 Prozent.
http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/?p=23731

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AG Med will Forschungsleistungen stärker nach qualitativen Indikatoren beurteilen

Die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin (AG Med) sieht erhebliche Defizite in der derzeitigen Bewertung von Forschungsleistungen. So beruhe das Bewertungssystem individueller Forschungsleistungen in der Praxis sowohl bei der Bestenauslese im Berufungsverfahren als auch bei der leistungsorientierten Mittelvergabe überwiegend auf einer Feststellung der Drittmitteleinwerbungs-Volumina und der Publikationsleistung.  

Als bibliometrischer Indikator zur Bewertung der Forschungsleistung werde hierbei häufig unreflektiert auf den Journal Impact-Faktor Bezug genommen, der ursprünglich als Hilfestellung für Bibliotheken bei der Auswahl der zu abonnierenden Zeitschriften entwickelt wurde. Zur Bewertung von individuellen Forschungsleistungen tauge der Faktor nicht, weil er nur Aussagen über die Zitierhäufigkeit einer Zeitschrift, nicht jedoch über die Zitierhäufigkeit eines einzelnen Artikels treffe. Es erscheine daher nicht länger vertretbar, dem "Impact" als alleinigen oder auch nur ausschlaggebenden Faktor für die Qualität und den darin liegenden wissenschaftlichen Fortschritt zu qualifizieren.  

Nach Auffassung der AG Med ist die Anzahl der individuellen Zitationen auch kein verlässlicher Indikator guter Forschung, da eine hohe Zitationsrate unterschiedliche Gründe haben könne. Zitationsraten könnten eine qualitative Bewertung der Publikationsleistungen nicht ersetzen. Für die Wirkung eines wissenschaftlichen Artikels in der jeweiligen Fachgemeinschaft sei die Zitationshäufigkeit nur einer von vielen Indikatoren. Rein additive Betrachtungen der jeweiligen Impact-Faktoren liefen auf wissenschaftsfremde quantitative Zählungen hinaus. "Die Quantität von Forschungsleistungen ist aber nicht mit deren Qualität zu verwechseln; die Quantität schlägt auch nicht irgendwann in Qualität um", betonen die Hochschulmediziner.  

Zudem bleibe für die wissenschaftliche Forschung Output wichtiger als Input. Auch wenn wettbewerblich errungene Drittmittel für die Universitäten einen wichtigen Erfolgsfaktor darstellten, lebe wissenschaftliche Forschung in erster Linie von Publikationen und Patenten. "Die Voraussetzung für Forschung durch eingeworbene Drittmittel darf nicht mit der Forschung selbst verwechselt werden", so die Hochschulmediziner. Sie forderten die Universitäten auf, bei der Evaluation von Forschungsleistungen vermehrt und zusätzlich wissenschaftsadäquate Indikatoren vorzusehen. In Betracht kämen nach Auffassung der AG Med z.B. die Bewertung der Nachwuchsförderung, Forschungspreise, Patente und klinische Studien.
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/AG_Med-Kriterien_Forschungsleistungen.pdf

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Kaum Fortschritte bei der Studienplatzvergabe von NC-Fächern

Das Verteilungssystem für Studienplätze mit Numerus Clausus (NC) über das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) kommt auch nach siebenjähriger Laufzeit weiterhin nur schleppend voran. Dies geht laut Medienberichten aus einer Antwort des Bundesministeriums für Bildung und Forschung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag hervor. Demnach nahmen 103 der etwa 180 staatlichen Hochschulen (knapp 60 Prozent), die zulassungsbeschränkte Bachelor-Studiengänge anbieten, im Wintersemester 2016/17 an dem webbasierten Verfahren teil. Ein Jahr zuvor hatten sich lediglich 89 Hochschulen beteiligt, im nächsten Wintersemester sollen es maximal 130 sein.

Durch die zögerliche Beteiligung der Hochschulen gelingt es zu selten, Mehrfachzulassungen zu vermeiden und aufwendige Nachrückverfahren auszuschließen. Von 252.000 Bachelor-Studienplätzen mit örtlichem NC blieben im Wintersemester 2015/16 mehr als 11.500 unbesetzt (vgl. Newsletter 7/2016).

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Quelle: istockphoto.com

Rektoren und Präsidenten wollen die Internationalisierung der Curricula vorantreiben

Für die Verankerung einer internationalen Dimension in allen Curricula hat sich die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Bielefeld ausgesprochen. Anstatt bestehende Lehrpläne lediglich durch internationale Komponenten zu ergänzen, gehe es darum, internationale und interkulturelle Elemente fest in die Kerncurricula zu integrieren. Allen Studierenden sollten auch an ihrem deutschen Studienort interkulturelles Verständnis und globale Perspektiven vermittelt werden.
"Die heutige Generation der Studierenden sieht sich unmittelbar mit den Auswirkungen der Globalisierung konfrontiert", betonte HRK-Präsident Professor Horst Hippler. Studierenden aller Fachdisziplinen sei deshalb eine "kontinuierliche Auseinandersetzung mit internationalen und interkulturellen Lerninhalten" im Verlauf ihres Studiums in Deutschland zu ermöglichen. Ziel sei es, Kompetenzen aufzubauen, die die Studierenden zu einer kompetenten, empathischen interkulturellen Kommunikation befähigten. "Das stärkt auch ihre Fähigkeit, interdisziplinär und vergleichend zu arbeiten", so Hippler weiter. Viele Hochschulabsolventinnen und -absolventen schlügen internationale Karrierewege ein. Darauf seien sie durch internationalisierte Curricula fachlich und persönlich sehr viel besser vorbereitet.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-empfiehlt-internationalisierung-der-curricula-studium-in-deutschland-soll-globale-perspektiven/

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50 Milliarden Euro: Hochschulausgaben auf Rekordhöhe

Im Jahr 2015 stiegen die Ausgaben der öffentlichen, kirchlichen und privaten Hochschulen in Deutschland für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung erstmals auf 50 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren das 3,7 Prozent mehr als im Jahr 2014 (48,2 Milliarden Euro). 

Mit 28,9 Milliarden Euro waren die Personalausgaben – wie in den Jahren zuvor – der größte Ausgabeposten der deutschen Hochschulen (2014: 27,9 Milliarden Euro). Der laufende Sachaufwand betrug 16,8 Milliarden Euro (2014: 16,3 Milliarden Euro), die Investitionen lagen bei 4,4 Milliarden Euro (2014: vier Milliarden Euro). 

Auf die Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften der Universitäten) entfiel 2015 ein Ausgabevolumen von 20,3 Milliarden Euro, das waren 3,5 Prozent mehr als 2014. Die medizinischen Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften der Universitäten wendeten für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung 22,6 Milliarden Euro (+ 3,6 Prozent) auf.

Die Ausgabensteigerungen konnten die Hochschulen zu einem beträchtlichen Teil über höhere eigene Einnahmen finanzieren. Die Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit und Vermögen, die zu über 90 Prozent von medizinischen Einrichtungen als Entgelte für die Krankenbehandlung erwirtschaftet wurden, erhöhten sich um 5,3 Prozent auf 17,2 Milliarden Euro. Außerdem warben die Hochschulen im Jahr 2015 Drittmittel in Höhe von 7,4 Milliarden Euro (+ 1,5 Prozent) ein. Wichtigste Drittmittelgeber der Hochschulen waren die Deutsche Forschungsgemeinschaft mit 2,5 Milliarden Euro, der Bund mit 1,9 Milliarden Euro sowie die gewerbliche Wirtschaft mit 1,4 Milliarden Euro.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/05/PD17_151_213.html

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12,5 Milliarden Euro für außer­universitäre Forschung

Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen haben 2015 in Deutschland rund 12,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert. Das waren laut Statistischem Bundesamt 1,3 Prozent mehr als 2014. Gleichzeitig stieg die Zahl des in diesen Einrichtungen eingesetzten Personals für Forschung und Entwicklung in Vollzeitäquivalenten um 0,7 Prozent auf 101.717 Personen. Darunter entfielen 54.011 Vollzeitäquivalente auf wissenschaftliches Personal. 

Zu den außeruniversitären Forschungseinrichtungen gehören Einrichtungen von Bund, Ländern und Gemeinden sowie öffentlich geförderte private Einrichtungen ohne Erwerbszweck. Auf die gemeinsam von Bund und Ländern geförderten privaten Forschungseinrichtungen entfielen 2015 mit rund 9,5 Milliarden Euro mehr als drei Viertel (76,4 Prozent) der gesamten außeruniversitären Forschungsausgaben. Davon gaben die Helmholtz-Zentren 4,2 Milliarden Euro, die Institute der Fraunhofer-Gesellschaft 2,1 Milliarden Euro, die Institute der Max-Planck-Gesellschaft 1,8 Milliarden Euro und die Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft 1,3 Milliarden Euro aus. Auf die Akademien der Wissenschaften entfielen rund 0,1 Milliarden Euro. 

Nach vorläufigen Berechnungen hatten die außeruniversitären Forschungseinrichtungen 2015 einen Anteil von 13,8 Prozent an den gesamten Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland. Auf die Hochschulen entfielen 17 Prozent. Der größte Teil (69,2 Prozent) der Forschungs- und Entwicklungsleistungen wurde vom Wirtschaftssektor erbracht. Insgesamt wurden in den drei Sektoren 2015 nach vorläufigen Berechnungen 90,3 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Dies entsprach einem Anteil von 2,98 Prozent am Bruttoinlandsprodukt. In der Wachstumsstrategie für die Europäische Union "Europa 2020" wurde ein Anteil von drei Prozent am Bruttoinlandsprodukt als Ziel für das Jahr 2020 formuliert.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/04/PD17_135_218.html

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DHV zur Kommunikation und Identifizierbarkeit an der Universität

Ein gesetzliches Verbot der Vollverschleierung in sämtlichen Lehrveranstaltungen an Hochschulen hält der Deutsche Hochschulverband (DHV) insoweit für begründbar und vertretbar, als durch die Gesichtsverhüllung universitäre Arbeitsabläufe in Forschung, Lehre und Prüfung nachhaltig beeinträchtigt würden. Dies geht aus einer Resolution hervor, die der der DHV-Tag am 5. April 2017 in München verabschiedet hat.

Eine Gesichtsverschleierung im Rahmen von Hochschulprüfungen sei nicht hinnehmbar. Der Prüfungsanspruch stehe unter dem Vorbehalt, dass die Person des Prüflings zweifelsfrei identifizierbar sei. Auch unter dem Gesichtspunkt der Chancengleichheit könne eine Vollverschleierung in Hochschulprüfungen nicht toleriert werden.

Insbesondere sei die Universität als Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden auf Kommunikation angewiesen. Kommunikation beruhe nicht nur auf dem gesprochenen Wort, sondern auch auf nonverbalen Signalen. Dazu gehörten Mimik, Gestik und die übrige Körpersprache, die zum großen Teil unbewusst ausgedrückt und wahrgenommen werde. Wenn diese nonverbalen Kommunikationsmöglichkeiten fehlten, bleibe die Kommunikation unvollkommen, so dass es zu einer Beeinträchtigung des wechselseitigen Verstehens kommen könne.

Vor diesem Problem stehe die Universität aber nicht allein. Vergleichbares gelte für den
Schulbereich, die Justiz und letztlich auch für die öffentliche Verwaltung. Gerade deshalb sei es notwendig, dass unter Berücksichtigung der verfassungsrechtlichen Vorgaben der Gesetzgeber eine gesetzliche Grundentscheidung treffe. Der DHV werde sich jeder gesetzgeberischen Formulierung widersetzen, die es dem einzelnen Dozenten oder der einzelnen Hochschule überließe, diese grundsätzliche Frage selbst und einzelfallabhängig zu beantworten, heißt es in der Resolution weiter.
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/resolutionen/BurkaNiqab-Endfassung_18.4.2017.pdf

Zum Für und Wider eines Burka-Verbots an Hochschulen hat sich der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen, am 30. April 2017 in "B5 aktuell - Das Campusmagazin" geäußert. Den Podcast (Minute 13:47 bis 17:40) gibt es unter:
http://cdn-storage.br.de/iLCpbHJGNL9zu6i6NL97bmWH_-bf/_-9S/_Ab6_28p571S/170430_1535_Das-Campusmagazin_Amoklauf---Sind-Schulen-15-Jahre-nach-Erfur.mp3

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Kempen: "Die Politik muss Brücken für die Wissenschaft bauen"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat an die politisch Verantwortlichen appelliert, die nunmehr beginnenden Austrittsverhandlungen der Briten aus der Europäischen Union wissenschaftsfreundlich zu führen. Dazu gehöre insbesondere die Sicherung der Reise- und Visafreiheit von Wissenschaftlern und Studierenden. 

"Das britische Votum für den Ausstieg aus der EU hat unter den Wissenschaftlern sowie Studierenden grenzüberschreitend zu Verunsicherung geführt", betonte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen. "Angesichts der engen Vernetzung britischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Kolleginnen und Kollegen aus den Mitgliedstaaten der EU, insbesondere auch aus Deutschland, ist es im Interesse der europäischen Wissenschaft und sowohl für die EU als auch Großbritannien sinnvoll, den bislang florierenden Austausch unvermindert und möglichst ohne allzu große Reibungsverluste fortzuführen." Ohne eine weitere enge Zusammenarbeit Großbritanniens mit dem europäischen Hochschul- und Forschungsraum werde Europa als Ganzes verlieren und es noch schwerer werden, sich im Wettbewerb mit anderen Wissenschaftsregionen wie Nordamerika und Ost- wie Südostasien zu behaupten. "Die europäischen Hochschulen brauchen einander. Der Beitrag der britischen Wissenschaft ist weiterhin willkommen und unverzichtbar", betonte Kempen. Es sei wichtig, dass die Briten weiterhin Zugriffsmöglichkeiten auf europäische Förderprogramme bekämen und Wissenschaftler und Studierende aus der EU freien Zugang nach Großbritannien erhielten. Trotz der antieuropäischen Entscheidung der Briten gelte es nun, besonnen und pragmatisch zu agieren. "Die Politik muss Brücken für die Wissenschaft bauen, nur dann kann die Wissenschaft auch Brücken für die Politik bauen", hob Kempen abschließend hervor.

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Hochschulgesetz: EU eröffnet Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn

Die EU-Kommission hat am 26. April 2017 ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn eingeleitet. Anlass ist das umstrittene neue Hochschulgesetz der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán, das sich vor allem gegen die Zentraleuropäische Universität (CEU) in Budapest zu richten scheint (vgl. auch Newsletter 4/2017). Nach Angaben von EU-Vizekommissionspräsident Valdis Dombrovskis wurde ein Warnschreiben aus Brüssel bereits nach Budapest gesandt, auf das die ungarische Regierung nun binnen eines Monats reagieren muss. Damit ist ein mehrstufiges und oft mehrjähriges Verfahren eröffnet.

Die EU-Kommission gelangte zu dem Schluss, dass das Gesetz Binnenmarkt-Regeln ebenso verletze wie die Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit, die akademische Freiheit sowie das Recht auf Bildung. Außerdem beeinträchtige das Gesetz die in der europäischen Grundrechte-Charta verankerte unternehmerische Freiheit und verstoße gegen internationale Handelsabkommen.

Das vom ungarischen Parlament am 4. April 2017 verabschiedete Hochschulgesetz war auch international auf Kritik gestoßen. Mit dem Gesetz wird die Befugnis von Universitäten mit Hauptsitz außerhalb der EU eingeschränkt, Abschlüsse in Ungarn zu verleihen. Zudem wird vorgeschrieben, dass ausländische Universitäten, die in Ungarn ansiedeln, auch einen Campus in ihrem Heimatland unterhalten müssen. Darüber verfügt die CEU nicht. Kritiker halten Ministerpräsidenten Orbán vor, mit den Regelungen unmittelbar auf den aus Ungarn stammenden Milliardär George Soros zu zielen, der sich in der Vergangenheit kritisch über die Regierung in Budapest geäußert hatte und finanziell maßgeblich am Aufbau der CEU beteiligt war.   

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Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer und für das Zweitstudium

(Uf.) Der Landtag von Baden-Württemberg hat am 3. Mai 2017 in zweiter Lesung das Gesetz zu Gebühren für Internationale Studierende und das Zweitstudium (vgl. auch Newsletter 10/2016) verabschiedet. Internationale Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland müssen demnach ab dem Wintersemester 2017/18 einen Eigenbeitrag von 1.500 Euro pro Semester entrichten, von dem 300 Euro bei den Hochschulen direkt verbleiben sollen. Ausgenommen werden Studierende, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland erworben haben oder einen sogenannten gefestigten Inlandsbezug aufweisen. Nicht zahlungspflichtig sind zudem Asylsuchende, die entweder schon anerkannt sind oder bei denen die Anerkennung im hohen Grad wahrscheinlich ist. Von der Beitragspflicht entbunden bleiben zudem Studierende, die im Rahmen von gegenseitigen Landes- oder Hochschulvereinbarungen für einen Kurzaufenthalt nach Baden-Württemberg kommen, sowie Teilnehmende an Erasmus-Programmen. 

Für das Zweitstudium werden ab Wintersemester 2017/18 je Semester 650 Euro erhoben. Fällig wird der Betrag nur, wenn das Studium kein Erststudium erfordert.

Die Hochschulen erhalten die Möglichkeit, zusätzliche Befreiungen von der Beitragspflicht einzelner Studierender auf Grundlage einer Satzung vorzunehmen. Eine zentrale Verwaltung der Gebühren für mehrere Hochschulen soll ermöglichen, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren. Des Weiteren soll das Budget für Stipendien der Baden-Württemberg Stiftung um eine Million Euro pro Jahr erhöht werden, um gezielt für Studierende aus ärmeren Staaten Studienmöglichkeiten zu eröffnen. Der Koalitionsvertrag von Grünen und CDU schließt ausdrücklich die Einführung allgemeiner Studiengebühren aus.

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Keine Affenversuche mehr

Das Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen hat seine Versuche an Affen nach anhaltender Kritik von Tierschützern nunmehr endgültig eingestellt. Der Institutsleiter Professor Nikos Logothetis hatte schon vor zwei Jahren angekündigt, nach Abschluss der laufenden und bereits genehmigten Experimente nur noch mit Nagetieren forschen zu wollen (vgl. Newsletter 5/2015).

Ein als Pfleger arbeitender Tierschützer hatte die Affenversuche und die Haltung der Tiere am Tübinger Institut im Herbst 2014 heimlich gefilmt. Tierschützer hatten daraufhin fortlaufend zu Demonstrationen und Mahnwachen gegen das Institut aufgerufen.

Die Max-Planck-Gesellschaft in München warnte vor einer übermäßig emotionalen Debatte zu Tierversuchen und forderte Kompromissbereitschaft von Tierschützern. Versuche mit Tieren seien dann legitim, wenn sie zum Beispiel der medizinischen Forschung dienten, die Menschenleben retten könne.

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Faire und transparente Berufungsverhandlungen

Die FernUniversität in Hagen (FeU), die seit 2014 Inhaberin des DHV-Gütesiegels für faire und transparente Berufungsverhandlungen ist, darf die Auszeichnung für weitere fünf Jahre führen. Bundesweit als vierte Universität hat sie damit das nach drei Jahren anstehende Re-Audit-Verfahren erfolgreich durchlaufen.

Berufungsverhandlungen an der FeU seien weiterhin von hoher Professionalität, Gleichförmigkeit und Klarheit geprägt, hob der DHV hervor. Mit der lobenswerten Implementierung eines elektronischen Berufungsmonitors, der u.a. auf einer nicht-öffentlichen Seite den Stand laufender Berufungsverfahren abbilde, habe die FeU die Transparenz ihrer Verfahrensabläufe deutlich erhöht. Ebenso habe die Hochschule ihre Bemühungen intensiviert, Rufinhaberinnen und Rufinhabern ohne Zeitverzug eine Infrastruktur bereitzustellen. Rundum positiv zu bewerten sei der Ausbau der Implacement-Angebote für Neuberufene, z. B durch die Etablierung eines "Begrüßungstages für Professorinnen und Professoren". Mit der Schaffung eines Familienservice-Büros seien zudem erfreuliche Fortschritte bei der Verbesserung von Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbunden.

Viele mit der Erstverleihung des Gütesiegels verbundene Empfehlungen habe die FeU inzwischen umgesetzt. Punktuell sieht die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler allerdings noch Verbesserungsmöglichkeiten. Auch wenn die FeU in der Regel attraktive und wettbewerbsfähige Angebote unterbreite, solle sie künftig nicht mehr die standardmäßig verwendete "Verpflichtungserklärung", keinen Ruf einer anderen Hochschule innerhalb der ersten drei Jahre nach einer Neuberufung oder einer erfolgreichen Bleibeverhandlung anzunehmen, verwenden. Aus Sicht des DHV ist es wünschenswert, aus einer souveränen Grundhaltung heraus auf derartige Klauseln in Zukunft zu verzichten. Ebenso könne die FeU "Dual Career"-Fragen in Zukunft noch proaktiver angehen, empfiehlt der DHV.

"Die kritische Begleitung durch das DHV-Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen hat sich gelohnt. Die FernUniversität profitiert von der Weiterentwicklung ihrer Berufungskultur. Auch Bewerberinnen und Bewerber nehmen das Gütesiegel als einen Qualitätsausweis wahr, der für die FernUniversität spricht", erklärte die Kanzlerin der FeU, Regina Zdebel.
Weitere Informationen zum DHV-Gütesiegel:
https://www.hochschulverband.de/guetesiegel_start.html

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Karriere


Quelle: istockphoto.com

Hohe Lebens- und Berufszufriedenheit bei Hochschullehrern und Forschern

Der Beruf des Hochschullehrers macht in Arbeit und im Leben glücklich. Das geht aus einer Auswertung der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" hervor, der Daten des sozioökonomischen Panels zugrunde liegen. In dieser Untersuchung fragt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung mehr als 20.000 Deutsche nach ihren Lebensumständen. Dabei sollen sie sich auch dazu äußern, wie zufrieden sie mit ihrem Leben und ihrer Arbeit sind. Hochschullehrer und Forscher rangierten demnach auf der Glücksrangliste auf Platz vier. Auf einer Bewertungsskala von 0 bis 10 bezifferten sie ihre Lebenszufriedenheit mit 7,82 und ihre Arbeitszufriedenheit mit 7,69. Eine höhere Lebenszufriedenheit wiesen lediglich Hausärzte, Geschäftsführer/Vorstände sowie Softwareentwickler auf, eine noch höhere Arbeitszufriedenheit hätten Fahr- und Sportlehrer, Hausärzte sowie Geschäftsführer/Vorstände.

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Consulting-Angebot zur Begutachtung von Verbundprojekten

Das Angebot "ProBe - Consulting zur Begutachtung von Verbundprojekten" richtet sich an Forschergruppen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaft, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Hochschulleitungen und soll ihnen dabei helfen, Forschungsergebnisse vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.

Mit "ProBe" werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Optimierung ihres Auftritts vor einer Gutachterkommission unterstützt. Mit Hilfe von zwei Coaches wird die Begehungssituation simuliert und anschließend analysiert. Dabei wird die Stimmigkeit von Einzel- und Gruppendarstellung überprüft und ein kongruenter Auftritt in Gestik, Mimik und gesprochenem Wort eingeübt. Ebenso erfolgt ein Abgleich der Darstellung von Förder- und strategischen Zielen sowie angestrebten Resultaten der Projektgruppe mit den Perspektiven und Kriterien einer Gutachterkommission. Auch der bestmögliche Zuschnitt der Präsentationsinhalte auf die Anforderungen von Förderorganisationen und -programmen wird erörtert.

"ProBe" führt der DHV in Kooperation mit Frau Dr. Beate Scholz ("Scholz - consulting training coaching") und Frau Heike Hofmann, M.A. ("Körper&Sprache") durch.

Weitere Informationen zu „ProBe“ gibt es unter:    
https://www.hochschulverband.de/probe.html

Ansprechpartner:
Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Dipl.-Päd. Mirjam Cuno, Tel.: 0228/9026681, E-Mail: cuno@hochschulverband.de

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Barometer


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Skepsis gegenüber Lockerung des Embryonenschutzgesetzes

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat die Newsletter-Leser im April gefragt, ob sie die Anregung von Experten der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina unterstützen, Experimente an überzähligen menschlichen Embryonen auch in Deutschland zu gestatten. 68 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Nein, 32 Prozent mit Ja.

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Ja zur "Deutschen Lehrgemeinschaft"?

Der Wissenschaftsrat will die Hochschullehre stärken und hat Sympathien für die Errichtung einer "Deutschen Lehrgemeinschaft" als Pendant zur Deutschen Forschungsgemeinschaft erkennen lassen. Bedarf die Förderung der Hochschullehre einer neuen Einrichtung?

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Recht aktuell


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Tarifeinigung für Ärzte in Universitätsklinika der Länder

Der Marburger Bund und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) haben sich auf einen neuen Tarifabschluss für die mehr als 20.000 Ärztinnen und Ärzte in den 20 Universitätskliniken des TdL-Tarifbereichs geeinigt. Die Gehälter der Ärzte steigen in drei Schritten um insgesamt fünf Prozent: rückwirkend zum 1. April 2017 um zwei Prozent, nach zehn Monaten zum 1. Februar 2018 um weitere zwei Prozent und zum 1. Dezember 2018 um zusätzlich ein Prozent. Die Einsatzzuschläge für Rettungsdienste steigen prozentual im Gleichklang mit den Gehältern. Der neue Tarifabschluss hat eine Gesamtlaufzeit bis 30. September 2019.

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Steuererklärung in Baden-Württemberg
(Uf.) Für alle diejenigen, die per ELSTER ihre Steuererklärung abgeben, gilt ab diesem Jahr eine Fristverlängerung. Stichtag für die Abgabe der elektronischen Steuererklärung für das Jahr 2016 ist damit der 31. Juli 2017, in Papierform ist es der 31. Mai 2017. Die baden-württembergische Finanzministerin Edith Sitzmann hat veranlasst, dass die Fristverlängerung für nicht beratene Bürgerinnen und Bürger, die ihre Steuererklärung per ELSTER abgeben, bereits in diesem Jahr greift und nicht erst, wie im Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens vorgesehen, für die Einkommensteuererklärung zum Jahr 2018.

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Personalia


Neuer Rektor

Professor Karl-Heinz Petzinka soll neuer Rektor der Kunstakademie Düsseldorf werden. Zum 1. August 2017 soll er auf Professorin Rita McBride folgen, die seit 2013 die Hochschule leitet.

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Sechs Humboldt-Professuren verliehen

Am 16. Mai 2017 wurde sechs Wissenschaftlern in Berlin die Alexander von Humboldt-Professur verliehen. Die Preisträger wurden von deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen nominiert und sollen nun dort Teams und Strukturen aufbauen, die weltweit konkurrenzfähig sind.

Ausgezeichnet wurden der Umweltmikrobiologe und Bioverfahrenstechniker Professor Largus T. Angenent von der Cornell University in Ithaca, der künftig an der Universität Tübingen arbeiten wird, der Strukturbiologe Professor Jijie Chai, der von der Tsinghua University in Peking an die Universität zu Köln wechselt, der Pflanzenmolekularbiologe Professor Wolf B. Frommer von der Stanford University, der künftig an der Universität Düsseldorf forschen wird, der Verfassungsrechtler und Politikwissenschaftler Professor Ran Hirschl von der Universität Toronto, der dem Ruf an die Universität Göttingen gefolgt ist, Professor Till Winfried Bärnighausen von der Harvard University, der bereits an die Universität Heidelberg gegangen ist, und der Philosoph Professor Sven Bernecker von der University of California in Irvine, der bereits an der Universität zu Köln tätig ist. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Alexander von Humboldt-Professur ist mit fünf Millionen Euro für experimentell und dreieinhalb Millionen Euro für theoretisch arbeitende Forscher dotiert. Das Preisgeld ist für die ersten fünf Jahre Forschung in Deutschland bestimmt.
Einen kurzen Trailer mit den Preisträgern gibt es unter:
http://www.humboldt-professur.de
Ausführliches Videomaterial findet sich zudem unter:
http://www.humboldt-professur.de/de/mediathek

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Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017

Vier junge Wissenschaftlerinnen und sechs junge Wissenschaftler haben am 3. Mai 2017 in Berlin die jeweils mit 20.000 Euro dotierten "Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017" erhalten, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft vergibt. Ausgezeichnet wurden der Informatiker Andreas Geiger vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen, der Physiker Christian Groß vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching, die Psychologin Juniorprofessorin Mandy Hütter von der Universität Tübingen, der Neurowissenschaftler Privatdozent Philipp Kanske vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, der Materialwissenschaftler Christoph Kirchlechner vom Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf, der Mineraloge Olivier Namur von der Universität Hannover, die Nephrologin Juniorprofessorin Ute Scholl vom Universitätsklinikum Düsseldorf, der Theologe Privatdozent Michael Seewald von der Universität München, die Neurowissenschaftlerin Marion Silies von der Universitätsmedizin Göttingen und die Literaturwissenschaftlerin Juniorprofessorin Evi Zemanek von der Universität Freiburg.
http://www.dfg.de/gefoerderte_projekte/wissenschaftliche_preise/leibnitz-preis/2017/index.jsp

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Foto: marburger-bund.de

Hermann-Rieder-Medaille

Die Deutsche Röntgengesellschaft wird Professor Bernd Haubitz von der Medizinischen Hochschule Hannover in Anerkennung seines berufspolitischen Engagements am 25. Mai 2017 in Leipzig die Hermann-Rieder-Medaille verleihen. Die Hermann-Rieder-Medaille wurde 1928 anlässlich des 70. Geburtstages seines Namensträgers von der Deutschen Röntgengesellschaft gestiftet. Sie wird seither in der Regel alle zwei Jahre an herausragende Persönlichkeiten der Radiologie verliehen.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare im Juni 2017

Rechte und Pflichten als Mitglied einer Berufungskommission
Berlin, Donnerstag, 8. Juni 2017, 11:00-16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/913.html

Wissenschaftsenglisch schreiben
Berlin, Freitag, 9. Juni 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/812.html

Erfolgreiche Besoldungsverhandlungen und Besoldungsoptimierungen in "W"
- Argumentationsführungen und Strategien -

Mannheim, Dienstag, 13. Juni 2017, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/632.html

Intensivtraining für Berufungsverhandlungen
Mannheim, Dienstag, 20. Juni 2017, 10:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1511.html

Personalauswahl in Berufungsverfahren
München, Donnerstag, 22. Juni 2017, 11:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1529.html

Tagungsorganisation an der Hochschule
Berlin, Donnerstag, 22. Juni 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1076.html

Juniorprofessur und Nachwuchsgruppenleitung
- Rechte, Pflichten und Perspektiven -

Mannheim, Dienstag, 27. Juni 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/997.html

E-Klausuren
Bonn, Donnerstag, 29. Juni 2017, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1446.html

Berufungsverhandlungen effektiv führen
Bonn, Freitag, 30. Juni 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/647.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium 2017

Zum Haare raufen? Streit(kultur) im Spiegel der Wissenschaft
Mittwoch, 18. Oktober 2017, 9:30-16:00 Uhr
Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Menschen sind Individuen und haben unterschiedliche Meinungen. Gestritten wird deshalb oft, an den unterschiedlichsten Orten und in den verschiedensten Kontexten. Streit kann destruktiv wirken, aber auch produktiv sein. So lebt beispielsweise insbesondere die Demokratie von der Auseinandersetzung, von Interessengegensätzen und deren Ausgleich. Mit Ralf Dahrendorf lässt sie sich als "institutionalisierter Streit" begreifen.

Für die Wissenschaft und die Universitäten ist Streit konstitutiv. Auf Argument folgt Gegenargument, auf eine These die Antithese. Wissenschaft als Suche nach Wahrheit und Erkenntnis wird insbesondere durch Kontroversen vorangetrieben.

Was ist Streit? Wann ist er fruchtbar, wann ist er furchtbar und wer entscheidet das? Wie entsteht Streit und wie gehen Mensch und Tier mit ihm um? Gibt es eine Kunst des Streitens und worin liegt sie? Geht die Lust am Streiten verloren und werden nur noch "nützliche" Streite geführt? Was ist der Wert von Streit? Liegt er in Erkenntnis und Wahrheitsfindung? Werden insbesondere im Zeitalter der sozialen Medien die Formen zivilisierten Streitens verlassen? Kann man "gutes Streiten" lernen?

Antworten auf diese grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 18. Oktober 2017 im Wissenschaftszentrum Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei:
Dipl.-Biol. Claudia Schweigele
Tel.: 0228/902-6668
E-Mail: schweigele@hochschulverband.de

Anmelden können Sie sich online unter:
https://www.hochschulverband.de/symposien.html

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Leadership Academy für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Sie forschen im Ausland und sind auf dem Sprung in die nächste Karrierephase? Die German Scholars Organization e. V. schreibt nach einer erfolgreichen Pilotphase zum zweiten Mal eine Leadership Academy für exzellente deutschsprachige Early- und Mid-Career-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen im Ausland aus, die vor dem nächsten Karriereschritt stehen und eine Rückkehr nach Deutschland anstreben.

Die Academy entstand in enger Kooperation mit der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Zentrum für Wissenschaftsmanagement in Speyer, die zu den Gründungspartnern gehören. Als weitere Gründungspartner konnten folgende Institutionen gewonnen werden: die Klaus Tschira Stiftung, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die Max-Planck-Gesellschaft und die Joachim Herz Stiftung. Außerdem fördert die Schader-Stiftung die Durchführung der Academy. Eine assoziierte Partnerschaft besteht mit der TU9 und dem Deutschen Hochschulverband (DHV).

Bewerben können Sie sich, wenn Sie mindestens über einen Postdoc-Status (oder Vergleichbares) verfügen. Ihr nächster Karriereschritt sollte die Übernahme einer Nachwuchsgruppenleitung, Juniorprofessur oder einer vergleichbaren Position in der Wirtschaft (Teamleitung, Laborleitung) oder im Wissenschaftsmanagement oder die Gründung eines eigenen Unternehmens sein.

Die Academy verbindet zwei Elemente miteinander:

- professionelle Vorbereitung auf die Übernahme einer Führungsrolle in der deutschen Wissenschafts- und Forschungslandschaft,
- systematische Karriereplanung, Arbeitsmarktorientierung und Unterstützung bei der Rückkehr nach Deutschland.

Es werden 25 Vollstipendien vergeben, drei davon direkt über die Max-Planck-Gesellschaft. Für die ausgewählten Fellows fällt eine einmalige Anmeldegebühr in Höhe von 250,- Euro an (entfällt für Max-Planck-Fellows).

Bewerben können Sie sich bis zum 6. Juni 2017 unter:
https://www.gsonet.org/foerderprogramme/leadership-academy.html

Bei Fragen schreiben Sie bitte an academy@gsonet.org.

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Publikationen

Neuer Forumband: Aus dem Berufsleben eines Mathematikers / Forschung, Lehre und Hochschulpolitik in zwei Gesellschaftssystemen / Günther Wildenhain

(Uf.) Das vorliegende Buch spiegelt das abwechslungsreiche Berufsleben des Mathematikers Professor Günther Wildenhain wider. Forschung und Lehre sowie das Engagement in der Hochschulpolitik in zwei unterschiedlichen Gesellschaftssystemen, u.a. in der Mathematischen Gesellschaft, als Hochschulabteilungsleiter im Kultusministerium während der Erneuerung der Hochschul- und Forschungslandschaft in Mecklenburg-Vorpommern und als Rektor der Universität Rostock von 1998 bis 2002, prägten seinen Weg - ein bewegendes Zeitdokument.
Erschienen in der Reihe "Forum", Heft 86, April 2017, 347 Seiten
ISBN: 978-3-944941-05-9
Preis: 17 Euro (für Mitglieder des DHV 15 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Hochschullehrerverzeichnis 2017

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis wird Mitte Juni 2017 neu erscheinen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 227,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 379,00 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten.

Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten finden können (ca. 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an:

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband beim De Gruyter Verlag direkt bestellen per E-Mail unter: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Dritte erweiterte Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

NEU:

Musterübersetzungen hochschulbezogener Texte (z.B. Stellenausschreibung Professur)

Mehr als 100 neue Einträge, davon 50 aus dem Gebiet des universitären Fundraisings

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro ( für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Markus Meißner: Entstehung und Entwicklung des Hochschulbefristungsrechts

Im März 2016 wurde das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) novelliert. Das vorrangige Ziel der Gesetzesänderung besteht darin, die große Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse an Wissenschaftseinrichtungen, darunter viele mit einer Laufzeit von unter einem Jahr, zu begrenzen.

Die vorliegende Arbeit bietet erstmalig in konzentrierter Form einen Gesamtüberblick über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Hochschulbefristungsrechts. Die Entwicklung nach der Entstehung des Hochschulbefristungsrechts unterteilt sich dabei in bisher drei wesentliche Schritte: die Umstellung des Befristungssystems mit dem 5. HRGÄndG beziehungsweise der Reparaturnovelle, die Verlagerung der Hochschulbefristungsregelungen in das WissZeitVG sowie die jüngste Novellierung des WissZeitVG. Zudem werden aus der Historie Erkenntnisse für das Verständnis der Hochschulbefristungsregelungen sowie für Verbesserungsvorschläge gewonnen.

Band 19 der Reihe: Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsrecht, 216 Seiten
ISBN: 978-3-944941-04-2
Preis: 26 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 23 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.
 
Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Vorschau F&L


Thema: Urheberrecht

Mit Beiträgen von Monika Dommann, Michael Beurskens, Horst Hippler, Andreas Barth u.a.

Weitere Beiträge:

Michael Maurer: Der unkonventionelle Wilhelm von Humboldt
Eine Erinnerung zu seinem 250. Geburtstag

Hubert Detmer: Die Seniorprofessur
Tendenzen und aktueller Stand

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker


DHV-Gruppe Erfurt

(Ad.) Am 10. Mai 2017 fand an der Universität Erfurt die Wahl der neuen Ortsgruppenvertreter des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) statt. Neuer Vorsitzender der DHV-Gruppe Erfurt ist Professor Christoph Bultmann, stellvertretender Vorsitzender ist Professor Hermann-Josef Blanke. Die langjährigen bisherigen Vertreter, Professorin Gila Schauer sowie Professor Hans Ulrich Boas, haben ihr Amt an die neuen Vertreter übergeben.

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Zwei neue Mitglieder werben - ein Jahr beitragsfrei
 
(Wi.) DHV-Mitglieder werben ist auch im Jahr 2017 der Mühe wert: Erneut bietet der DHV in diesem Jahr eine "Mitglieder werben Mitglieder"-Aktion mit attraktiven Preisen an.
 
Als Dankeschön erhält jedes Mitglied, das im Jahr 2017 mehr als ein neues Mitglied wirbt, eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro, Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an einem DHV-Seminar u.a.). Darüber hinaus wird zu Beginn des Jahres 2018 unter allen Teilnehmern an der Werbeaktion eine Wochenendreise über 750 Euro verlost und ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2017 die meisten Mitglieder geworben hat.
 
Es lohnt sich also, nicht nur Mitglied im DHV zu sein, sondern auch neue Mitglieder für den DHV zu gewinnen.
 
Interessierte Mitglieder erhalten weitere Informationen auf der Homepage des DHV unter https://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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Vermischtes


Foto: tcu.edu

Bachelor-Abschluss im Alter von 14 Jahren

Carson Huey-You ist der jüngste Absolvent der Texas Christian University (TCU), wie die Hochschule mitteilte. Als Hauptfach belegte er Physik, im Nebenfach studierte er Chinesisch und Mathematik.

Wie die "Washington Post" berichtete, fing er mit zwei Jahren an zu lesen. Mit drei wurde er von seiner Mutter zuhause unterrichtet, mit fünf war er auf dem Stand eines Achtklässlers. Mit zehn machte er seinen Highschool-Abschluss, ein Jahr später wurde er an der TCU angenommen.

Auch Carsons elf Jahre alter Bruder Cannan ist ein Überflieger: Er hat die High School abgeschlossen, sieben Jahre früher als der Durchschnitt. Carson strebt laut "Wahington Post" einen Doktorgrad an, Cannan will Astronaut werden.

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Santander

(Gü.) Erster Santander Stiftungs-Juniorprofessur an der Universität zu Köln/Vierter Santander Stipendiatentag in Mönchengladbach

An der Juristischen Fakultät der Universität zu Köln wurde eine neue Stiftungs-Juniorprofessur für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Internationales Investitionsrecht eingerichtet. Die Qualifikationsstelle für eine junge Wissenschaftlerin oder einen jungen Wissenschaftler ist auf eine Laufzeit von sechs Jahren ausgelegt und wird von Santander Universitäten, dem Deutschen Part des globalen Unternehmensbereiches Santander Universities, gefördert. Für Santander ist es die erste Stiftungsprofessur in Deutschland. "Wir sind der Überzeugung, dass die Rolle der Universitäten als Vordenker der wesentliche Erfolgsfaktor für eine weltoffene gesellschaftliche Entwicklung eines jeden Landes ist. Mit der Förderung der Stiftungs-Juniorprofessur erweitern wir unser bildungspolitisches Engagement in Deutschland", erläutert Oliver Burda, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG, das besondere Engagement der Bank.

Circa 70 von Santander geförderte Deutschlandstipendiaten und TANDEM-Stipendiaten der Deutschen Universitätsstiftung folgten außerdem der Einladung von Santander Universitäten zum vierten Stipendiatentag, der in diesem Jahr in der Unternehmenszentrale in Mönchengladbach stattfand. Neben der persönlichen und beruflichen Entwicklung der Geförderten stand vor allem das gegenseitige Kennenlernen des Förderers und der Stipendiaten im Fokus.

Bild (von rechts): Oliver Burda (stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank), Professor Axel Freimuth (Rektor der Universität zu Köln) und Professor Andreas Schlüter (Generalsekretär des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft e.V.) bei der Unterzeichnung des Vertrags.

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DHV und WBG

(Gü.) Die Geisteswissenschaften fördern

Die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) ist eine Institution in der seltenen Rechtsform eines wirtschaftlichen Vereins, die sich in ihrer Satzung der Förderung von Wissenschaft, Bildung und Kultur verschrieben hat. Gemäß ihrer Zielsetzung unterstützt die WBG vielfältige Aktivitäten in diesen Bereichen.

In erster Linie ist die Veröffentlichung von Fach- und Sachbüchern zu nennen, die aufgrund der ökonomischen Rahmendaten von kommerziell orientierten Verlagen nicht produziert werden. So hat die WBG den Wilhelm-Weischedel-Fonds ins Leben gerufen, der die Realisierung relevanter Buchprojekte mittels Zuschüssen ermöglicht. Unterstützt werden unter anderem langjährige Recherchearbeiten, Reproduktionen historisch wertvoller Bücher oder umfangreiche Übersetzungen internationaler Standardwerke. Barry Cunliffes Titel "10.000 Jahre" ist z.B. eines der erfolgreich umgesetzten Vorhaben. Darüber hinaus engagiert sich die WBG durch die Vergabe von Stipendien und diversen Preisen. In diesen Rahmen ist auch die Beteiligung der WBG am Preis für die "Wissenschaftsstiftung des Jahres" einzuordnen.

DHV-Mitglieder erhalten bei ihrem Neubeitritt zur WBG ein besonders attraktives Begrüßungsangebot: Ein Buch sowie zusätzlich ein eBook ihrer Wahl ­ jeweils im Wert von bis zu 25,- Euro.

Zu diesem speziellen Angebot für DHV-Mitglieder erfahren Sie mehr unter:
http://www.wbg-wissenverbindet.de/shop/CMSCategoryDisplay?cmsSite=true&catalogId=10051&sidebatCatgrpId=40501&categoryId=40501&langId=-3&storeId=10151

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DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) Spektrum der Wissenschaft - Am Anfang steht die Neugier

Renommierte Wissenschaftler, darunter Nobelpreisträger, berichten in Spektrum der Wissenschaft monatlich über ihre neuen Erkenntnisse - verständlich aufbereitet von einem Team von Fachredakteuren. Sie behalten dabei stets den Überblick über die aktuelle Forschung - von der Biomedizin über die Physik und Astronomie bis zur Archäologie. Hochkarätige Infografiken und Fotos aus der aktuellen Forschung bringen Sie auf Tuchfühlung mit der internationalen Spitzenforschung. Damit bleiben Sie durch Spektrum der Wissenschaft auf Augenhöhe mit den relevanten Trends in Forschung und Technik!

Lernen Sie Spektrum der Wissenschaft im Miniabo kennen - drei Ausgaben für nur 16,50 Euro - Sie sparen über 35 Prozent gegenüber dem Einzelkauf:
http://www.spektrum.de/aktion/angebot

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DHV und Dorint Hotels & Resorts

(Gü.) "Sommertagung made by Dorint"

Sie planen gerade ein Meeting oder sind noch auf der Suche nach einer passenden Location für Ihre nächste Tagung?

Profitieren Sie jetzt in vielen Dorint Hotels & Resorts von Sonderkonditionen während der Sommermonate.

Die Dorint Hotels & Resorts sind verkehrsgünstig gelegen: zentral in den Städten oder am Stadtrand, umgeben von erholsamer Natur, in der Nähe von Flughäfen und Messestandorten - und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz und in den Niederlanden.

Klicken Sie hier um mehr zu erfahren:
http://www.dorint-tagung.com/specials/sommertagung/

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DHV und Bayer Weinkeller

2. Juni 1967 - Leverkusens größte Grillparty Vol. IV

Zum vierten Mal veranstaltet die Bayer Gastronomie gemeinsam mit den Grillspezialisten von Santos Grills Leverkusens größte Grillparty. Im herrlichen Ambiente unter den Platanen am Kasino Leverkusen gibt es wahre Köstlichkeiten von Smokern, Gas- und Wokgrill.

Die Grillspezialisten empfehlen gebratene Brust vom Kikok-Hühnchen, Lachsmedaillons mit Orange und Vanille oder Thunfischsteak mit Granatapfelkernen. Beilagen und Desserts machen das Grillevent zu einem Abend mit höchstem Gourmetcharakter.

Unsere Weinexperten aus dem Bayer Weinkeller bieten Ihnen die jeweils passenden Weine dazu an. Natürlich dürfen auch nicht das gut gekühlte Kölsch oder Pils fehlen, auch stehen Softdrinks und Kaffee bereit.

Beginn der Veranstaltung am 2. Juni 2017 ist 18.30 Uhr. Der Preis pro Person inkl. aller angebotenen Speisen und Getränke beträgt 74,50 Euro.

Tickets können Sie bequem online erwerben unter: organizer.ticketpay.de/7INGE3OG/events/YQDVOODQ 

PS - Sollte das Wetter nicht mitspielen, findet das Event in den großen Sälen im Kasino Leverkusen statt.

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DHV und CarFleet24

(Gü.) CarFleet24: Jung und doch mit langjähriger Erfahrung!

Der Handel mit PKW über das Internet ist  ein junger Zweig. Und dennoch hat sich dieser Weg des Fahrzeugkaufs inzwischen etabliert.

CarFleet24.de ist der Marktführer bei Vermittlungen von Neufahrzeugen an Verbands- und Innungsmitglieder und konzentriert sich ausschließlich auf dieses Geschäftsfeld. Die Initiatoren der CarFleet24.de beschäftigen sich seit über 20 Jahren mit dem Fahrzeughandel und haben das Medium Internet von Beginn an eingesetzt. Sie setzen diese Erfahrungen mit ihrem Team konsequent um. Ein starkes Leistungspaket für den Kunden ist die Konsequenz.

Gleichgültig, ob Sie sich für ein Barkauf-, Leasing- oder Finanzierungsangebot interessieren/entscheiden, gemeinsam finden wir stets eine Lösung für Sie!

Extrem günstige Preise und kontrollierte Qualitätsstandards in der Abwicklung sind die beiden Grundpfeiler des Geschäfts. Dabei präsentieren wir die Fahrzeuge sowie die Konditionen auf CarFleet24.de und betreuen Sie kompetent - seriös - zuverlässig bis zum abschließenden Kaufvertrag mit einem offiziellen deutschen Markenvertragshändler.

Durch unser bundesweites Händlernetzwerk, dem die größten und leistungsfähigsten Vertragshändler angeschlossen sind, bietet CarFleet24.de "deutsche Neuwagen" (Bestellfahrzeuge) der gefragtesten Automarken zu hervorragenden Konditionen.

Alle Fahrzeuge verfügen über die gesetzliche Gewährleistung, Werks- und Mobilitätsgarantie gemäß den AGB's der jeweiligen Hersteller. Diese kann europaweit bei jedem Vertragshändler der entsprechenden Marke in Anspruch genommen werden.

Kontakt:
CarFleet24
www.carfleet24.de
Passwort: hochschulverband
Fon: 01805 – 717107*
Fax: 01805 – 717108*
E-Mail: kundenbetreuung@carfleet24.de

* [0,14 Euro/Min. aus dem Festnetz; max. 0,42 Euro/Min. aus den Mobilfunknetzen]

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DHV und FloraPrima

(Gü.) FloraPrima ist einer der führenden Online-Blumenversender mit weltweitem Versand und 24-Stunden-Lieferservice. Von Blumensträußen bis zu Pflanzen und Geschenken - FloraPrima bietet aus einem umfangreichen Sortiment von über 129 Produkten immer genau den richtigen Blumengruß für jede Gelegenheit und Geldbeutel.

FloraPrima garantiert, ausschließlich frische und erstklassige Ware zu verarbeiten, und dass die Blumensträuße immer topfrisch geliefert werden. Täglich frische Anlieferungen von ausgewählten Blumenzüchtern aus aller Welt gewährleisten die gleichbleibend hohe Qualität der verschickten Blumensträuße. Eine speziell entwickelte, attraktive Frischverpackung schützt den Blumenstrauß bei seiner Anlieferung vor Hitze, Kälte und Transportschäden. Es wird außerdem mit einer 7-Tage-Frischegarantie geworben. Sie erhalten Ihren Strauß wie abgebildet, inklusive einem Beutel Blumennahrung und einer Pflegeanleitung in einem attraktiven Geschenkkarton. Und wenn die Blumen doch einmal auf dem Transport gelitten haben sollten, findet FloraPrima immer eine Lösung, um ihre Kunden zufrieden zu stellen.

Die Blumensträuße werden immer so geliefert wie im Shop abgebildet. Änderungen der Arrangements sind zwar nicht möglich, dafür lässt die große Auswahl keine Wünsche offen. Außerdem können unter der Rubrik "Rosen in beliebiger Menge" jede gewünschte Menge mit 10 bis 100 Rosen in mehreren Farben bestellt werden. Ein besonderer Service ist die kostenlose Glasvase, die zu jedem Blumenstrauß beigelegt wird.

Eine Übersicht über unser gesamtes Angebot finden Sie unter:

https://www.floraprima.de/

Für Fragen stehen wir Ihnen per Mail unter info@floraprima.de oder Telefon unter 01806 455 615 gerne zur Verfügung.

So sind wir persönlich erreichbar:
Montag bis Freitag von 6:30 bis 22:00 Uhr
Samstag von 6:30 bis 18:00 Uhr
Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr

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DHV und Fundraising Agentur Behm

(Gü.) Erlöse bei Fundraising-Veranstaltungen maximieren mit der "Stillen Auktion"

Mit der "Stillen Auktion" der Fundraising Agentur Behm kam vor ein paar Jahren ein Trend aus dem Ausland nach Deutschland, der der hiesigen Kultur des eher anonymen Gebens von großen Summen entgegenkommt. Das Konzept der Agentur ermöglicht es, risikofrei hohe Zusatzeinnahmen zu erzielen.

Neue Wege gehen

Es gibt diverse Möglichkeiten, wie so ein Abend mit potentiellen und bestehenden Förderern erfolgreicher gestaltet werden kann. Bei der "Stillen Auktion" sind die Gebote  nicht einsehbar und bleiben auch geheim. Das kommt besonders Großspendern entgegen, die gerne lieber im Stillen geben.

Jeder Gast erhält eine Broschüre, in der Reisen, Kunstwerke und Sammlerstücke, die am Abend angeboten werden, ausführlich beschrieben sind.

Ein professionelles und charmantes Fundraising-Team stellt den Gästen die "Stille Auktion" vor und steht den ganzen Abend lang für Fragen zur Verfügung.

Die "Stille Auktion" verläuft parallel zu einem Charity-Dinner oder Benefiz-Event, ohne in den Programmablauf einzuschneiden.

Sabrina Behm betreute mehr als 250 Veranstaltungen weltweit. Sie hat sich auf die Umsetzung der "Stillen Auktion" spezialisiert und berät auch intensiv hinsichtlich einer optimalen Nutzung sämtlicher Fundraising-Aktivitäten für die anstehende Veranstaltung.

Zuvor war sie vier Jahre für ein internationales Fundraising-Unternehmen in Hong Kong, China, Großbritannien und der Schweiz tätig.

www.stille-auktion.de
www.facebook.com/stilleauktion

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DHV und Altruja

(Gü.) Die Online-Fundraising-Studie 2017 ist da!

1646 Organisationen, ein Monat Auswertung - Das ist die Online-Fundraising-Studie 2017.

Bereits zum siebten Mal teilt die Altruja GmbH die Ergebnisse der Online-Fundraising-Studie mit Ihnen, um die aktuellen Tendenzen, Trends und Fakten der NGOs, Vereine und Parteien im Online-Fundraising darzustellen. Die Studie zeigt, wie sich das Online-Fundraising im letzten Jahr verändert hat, wie stark die zukünftige Bedeutung des Online-Fundraisings ansteigt und wie die Nutzung von Online-Fundraising im Ländervergleich der D-A-CH-Region ausfällt. Darüber hinaus gibt die Studie relevante und gewichtige Handlungsempfehlungen für Ihr (Online-)Fundraising.

Erfahren Sie mehr über die wichtigsten Zahlungsarten, E-Mail-Marketing und wie viel Geld die Branche in den nächsten Jahren investiert.

Laden Sie die Studie kostenlos herunter:
altruja.de/online-fundraising-studie.html

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de
Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Dr. Vanessa Adam (Ad.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

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