DHV-Newsletter 6/2017

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Newsletter-Archiv

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Hochschulpolitik


Fast jede zweite Professur an Fachhochschulen bleibt nach erster Ausschreibung unbesetzt

Staatliche Fachhochschulen haben in manchen Fächern und Regionen große Probleme, Professorinnen und Professoren zu gewinnen. Schwierigkeiten gibt es besonders häufig in den Ingenieurwissenschaften. Die Hälfte aller Berufungsverfahren konnte in dieser Fächergruppe in der ersten Ausschreibungsrunde nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Dies belegt eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), die am 30. Mai 2017 veröffentlicht wurde. Gravierende Probleme gibt es zudem in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie im Gesundheitswesen mit 40 Prozent oder mehr unabgeschlossenen Verfahren nach der ersten Runde.

Differenziert nach Ländern stellen sich die Herausforderungen bei der Besetzung von Professuren laut der Studie unterschiedlich dar. Besonders problematisch ist die Lage in Baden-Württemberg. Hier reichte in 48 Prozent der Verfahren eine Ausschreibung allein nicht aus. Auf Deutschland insgesamt bezogen haben periphere Regionen größere Probleme als Ballungszentren.

Dass die Bewerberlage schwierig ist, zeigt sich auch daran, dass der Studie zufolge in 49 Prozent der Verfahren keine Liste mit drei potentiellen Kandidaten aufgestellt werden kann. 29 Prozent aller Bewerber scheiden aus formalen Gründen gemäß Landeshochschulgesetz aus, darunter mit einem Anteil von 47 Prozent überproportional häufig wegen unzureichender außerhochschulischer Praxiserfahrung.

Wie Bundesministerin Professorin Johanna Wanka bei der Präsentation der Studie betonte, wolle der Bund die Fachhochschulen bei ihrer Personalgewinnung unterstützen. Er prüfe deshalb, "wo es einen gemeinsamen Handlungsbedarf gibt und inwiefern ein Bund-Länder-Programm den Fachhochschulen helfen kann", so die Ministerin.
https://www.bmbf.de/de/bewerbermangel-fuer-professuren-an-fachhochschulen-4256.html

http://www.dzhw.eu/aktuell/presse/ganze_pm?pm_nr=1489

Zum Bewerbermangel an Fachhochschulen hat sich auch Susanne In der Smitten vom DZHW im Interview mit dem "Deutschlandfunk" geäußert:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/05/31/personalproblem_an_fhs_interview_mit_susanne_in_der_dlf_20170531_1441_bed6081f.mp3

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Quelle: istockphoto.com

Hohe Anforderungen, fehlende Motivation: Fast jeder Dritte bricht das Bachelorstudium ab

29 Prozent aller Bachelorstudierenden brechen ihr Studium ab. An Universitäten liegt die Quote bei 32 Prozent, an Fachhochschulen bei 27 Prozent. Besonders hoch ist der Anteil unter Studierenden mit Migrationshintergrund. Hier liegt die Abbrecherquote bei 43 Prozent. Dies sind Ergebnisse einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung, die am 1. Juni 2017 in Berlin vorgestellt worden ist. Die überwiegende Mehrheit der Studienabbrecher gestaltet nach Verlassen der Hochschule ihren weiteren Bildungs- oder Berufsweg allerdings erfolgreich: Ein halbes Jahr nach ihrem Ausscheiden haben 43 Prozent von ihnen eine Berufsausbildung aufgenommen und 31 Prozent sind erwerbstätig.

Unter denjenigen, die ein Bachelorstudium abgebrochen haben, sind laut Studie unbewältigte Leistungsanforderungen im Studium der häufigste Grund für den Abbruch (30 Prozent). Am zweithäufigsten (17 Prozent) wurde mangelnde Studienmotivation genannt. Für 15 Prozent sei der Wunsch nach einer praktischen Tätigkeit der Hauptgrund, das geplante Studium vorzeitig zu beenden. Finanzielle Engpässe und die schwierige Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Studium spielten nur eine nachrangige Rolle. Knapp die Hälfte verlasse bereits in den ersten beiden Semestern die Hochschule, weitere 29 Prozent im dritten oder vierten Semester.

Die Ergebnisse zeigten, dass ein Studienabbruch kein Scheitern der beruflichen Karriere bedeute, betonte Bundesministerin Professorin Johanna Wanka: "Wichtig ist, dass alle jungen Menschen ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechend einen qualifizierten Berufsabschluss machen – Studium und Berufsausbildung sind dafür gleichwertige Wege."
https://www.bmbf.de/de/studienabbrecher-beginnen-haeufig-eine-berufsausbildung-4283.html

http://www.dzhw.eu/aktuell/presse/ganze_pm?pm_nr=1492

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Quelle: istockphoto.com

Industriepromotionen: Technische Universitäten fordern Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis 

Die Arbeitsgemeinschaft der Technischen Universitäten hat sich in einer Stellungnahme gegen Fehlentwicklungen bei der sogenannten Industriepromotion gewandt. Es sei nicht länger hinnehmbar, wenn - zumeist international tätige - Firmen in Deutschland eigene "Promotionsprogramme" ausschrieben, bei denen sie von Universitäten und Professoren erwarteten, dass sie ein firmenintern festgelegtes Promotionsthema akzeptierten und eine akademische Betreuung gewährleisteten. Institute, Lehrstühle und Hochschulen, die nicht bereit seien, zu diesen Rahmenbedingungen zu promovieren, würden bei der Vergabe von Drittmittelprojekten ausgegrenzt.

Gegen derrtige Praktiken verwahrt sich die Arbeitsgemeinschaft entschieden. Die Zulassung zur Promotion obliege allein der das Promotionsverfahren durchführenden Fakultät. Auch das Thema der Dissertation könne nur im Einvernehmen von Doktorand und Hochschullehrer vereinbart werden. Externen Partnern sei es unbenommen, Themen einer promotionsberechtigten Hochschule bzw. deren Hochschullehrern zur Bearbeitung in einer Dissertation vorzuschlagen. Die firmenseitige Vergabe von Dissertationsthemen sei aber rechtlich ebenso wenig tolerabel wie das Ansinnen an die Teilnehmer eines firmeninternen "Promotionsprogramms", sich Betreuer für firmenseitig vorgegebene Dissertationsthemen an einer promotionsberechtigten Hochschule zu suchen. Außerdem müssten wissenschaftliche Erkenntnisse einer Überprüfung Dritter standhalten; in einer auf Diskurs angelegten Wissenschaft seien daher die häufig mit solchen "Promotionsprogrammen" verbundenen Geheimhaltungsverpflichtungen grundsätzlich nicht denkbar, so die Arbeitsgemeinschaft abschließend.
https://www.tu9.de/presse/presse_7066.php

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Ärzte fordern mehr Medizinstudienplätze

Der Deutsche Ärztetag hat am 25. Mai 2017 in Freiburg Bund und Länder dazu aufgefordert, die Zahl der Medizinstudienplätze sofort um mindestens zehn Prozent zu erhöhen und ausreichend zu finanzieren. Ohne einen Ausbau der Studienplatzkapazitäten werde der "Masterplan Medizinstudium 2020" (vgl. Newsletter 4/2017) hinter den Erwartungen zurückbleiben. Die im Masterplan vorgesehene optionale Einführung einer Landarztquote lehnte der Ärztetag hingegen ab. Die Bundesländer sollten von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch machen. Eine zwangsweise Verpflichtung zur Landarzttätigkeit im Tausch gegen einen Studienplatz könne die intrinsische Attraktivität der primärärztlichen Versorgung nicht stärken.

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Foto: Körber-Stiftung/Claudia Höhne

Hochschulleitungen sprechen sich gegen Rankings aus

Die Nachfrage nach akademischer Bildung wächst weltweit. Dies führt zu einem schnellen Ausbau von Hochschuleinrichtungen, gerade der private Sektor boomt. Vor diesem Hintergrund wird es zunehmend schwieriger, die Qualität der Hochschulbildung auf der ganzen Welt zu sichern. Dies ist ein Befund des zweiten Hamburg Transnational University Leaders Council. Hier kamen 47 Rektoren und Präsidenten aus Afrika, Asien, Australien, Europa sowie Nord- und Südamerika vom 7. bis 9. Juni 2017 in Hamburg zusammen. Auf Einladung der Hochschulrektorenkonferenz, der Körber-Stiftung und der Universität Hamburg diskutierten sie über die Folgen des Akademisierungstrends und die Zukunft der Hochschulbildung.

In einer Deklaration betonten die Teilnehmer, dass eine klare Aufgabenteilung der Hochschularten wichtige Grundlage für eine sinnvolle Differenzierung der Hochschullandschaft weltweit bleibe. Die notwendige Qualitätssicherung von Studienangeboten müsse durch "academic professionals" erfolgen. Internationalen Hochschulrankings begegneten die Präsidenten mit Skepsis. Diese förderten lediglich Gleichförmigkeit und verhinderten damit Differenzierung.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hochschulbildung-droht-qualitaetsverlust-4171/

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25.500 Deutschlandstipendiaten

Im Jahr 2016 erhielten 25.500 Studierende ein Deutschlandstipendium nach dem Stipendienprogramm-Gesetz. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stieg damit die Zahl der Stipendiaten im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent. Gemessen an der vorläufigen Gesamtzahl der Studierenden des Wintersemesters 2016/2017 erreichte sie einen Anteil von 0,9 Prozent. Den höchsten Anteil der Stipendiatinnen und Stipendiaten gab es im Saarland mit 1,6, den geringsten in Hamburg mit 0,3 und Schleswig-Holstein mit 0,5 Prozent. 

Mit dem Deutschlandstipendium werden seit dem Sommersemester 2011 Studierende gefördert, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Der Anteil der Studierenden, die ein Deutschlandstipendium erhalten, soll jährlich erhöht werden. Das Gesetz sieht acht Prozent als Höchstgrenze vor. 

Die Deutschlandstipendien in Höhe von monatlich 300 Euro werden je zur Hälfte vom Bund und von privaten Mittelgebern finanziert. Dafür warben die Hochschulen 2016 Fördermittel in Höhe von 26,2 Millionen Euro von privaten Mittelgebern ein. Im Vergleich zu 2015 ergab sich ein Anstieg von 3,5 Prozent. Die Fördermittel stammten vor allem von Kapitalgesellschaften (9,1 Millionen Euro) und von sonstigen juristischen Personen des privaten Rechts, wie zum Beispiel eingetragenen Vereinen, eingetragenen Genossenschaften oder Stiftungen des privaten Rechts, (9,6 Millionen Euro). 
www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/05/PD17_168_21431.html

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Kritik an Studie zu Rechtsextremismus in Ostdeutschland

Eine von der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Länder, Iris Gleicke, in Auftrag gegebene Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zum Rechtsextremismus in Ostdeutschland hat für politischen Wirbel gesorgt. Die Forscher waren darin zu dem Ergebnis gelangt, dass Ostdeutsche in besonderer Weise anfällig für Rechtsextremismus seien.

"Die von Frau Gleicke vorgestellte Studie grenzt an einen Skandal. Immer deutlicher wird, dass sie wissenschaftlichen Anforderungen auch nicht im Entferntesten gerecht wird", führte der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, gegenüber der "Bild"-Zeitung aus. Der Ansatz, sich auf 40 Interviews in drei Ortschaften zu stützen, sei "mehr als zweifelhaft".

Zuvor hatte die "Welt" davon berichtet, das Göttinger Institut habe für die Studie Experten "erfunden". Später erfolgte der Hinweis, dass die Forscher in einigen Fällen andere Namen verwendeten, um die Quellen zu anonymisieren.

Das Institut und die Ostbeauftragte der Bundesregierung wiesen die Vorwürfe gegen Inhalt und Methodik der Studie zurück. Im "Tagesspiegel" räumte jedoch ein Autor der Studie handwerkliche Fehler ein: "Es war zweifellos ein Fehler, dass wir im Namensverzeichnis nicht mit Sternchen noch einmal gekennzeichnet haben, welche Interviewpartner anonymisiert wurden." Diesen Mangel werde man bei einer überarbeiteten und ergänzten Buchpublikation auch beheben, so der Wissenschaftler weiter.

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Novelle des Hochschulgesetzes: DHV-Vertreter sehen Korrekturbedarf

Vertreter des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) an den Universitäten in Jena, Weimar, Erfurt und Ilmenau haben verfassungsrechtliche Bedenken an der geplanten Novelle des Thüringer Hochschulgesetzes geäußert. Diese betreffen insbesondere Bestimmungen zur Zusammensetzung des Senats einer Universität. Der Gesetzentwurf der Landesregierung sieht einen Senat mit drei Professoren, drei wissenschaftlichen Mitarbeitern, drei Studierenden und drei nicht-wissenschaftlichen Mitarbeitern vor. Bei Abstimmungen, die "unmittelbar" Forschung und Lehre betreffen, soll eine Professorenmehrheit durch eine Aufstockung des Gremiums auf zehn Professoren hergestellt werden. Unklar bleibe aber, wie im Konfliktfall eine Einigung darüber erzielt werden soll, welche Themen Forschung und Lehre "unmittelbar" berührten und welche nicht.

Eine Gruppe von Professoren am Universitätsklinikum Jena bezweifelt zudem, dass die vom Ministerium vorgelegte Gesetzesnovelle mit dem Grundgesetz und der darin garantierten Wissenschaftsfreiheit konform sei. Sie verweisen auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Medizinischen Hochschule Hannover aus dem Jahr 2014, in dem festgeschrieben ist, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei wissenschaftsrelevanten Entscheidungen, zum Beispiel bei der Struktur- und Finanzplanung, beteiligt werden müssen (vgl. auch Newsletter 8/2014). Die Professoren kritisieren, dass der Fakultät bei der Wahl und Abwahl der Vorstandsmitglieder keine maßgebliche Rolle eingeräumt werde. Von dem Vorhaben der rot-rot-grünen Landesregierung, die Hochschuldemokratie in Thüringen zu stärken, sei in dem Gesetzesentwurf enttäuschend wenig wiederzufinden, so die Professoren des Universitätsklinikums.

Kritikwürdig sei darüber hinaus, dass der Entwurf eine radikale Entwertung der Veranstaltungsform Seminar festschreibe, weil Studierende auch Seminare, die in einer Studienordnung vorgesehen sind, nur noch nach Belieben zu besuchen bräuchten. Die Universität werde damit nicht mehr als Ort des wissenschaftlichen Diskurses, sondern als Ort des Trainings für Prüfungsleistungen verstanden.
https://www.hochschulverband.de/869.html

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CDU und FDP wollen Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer  

CDU und FDP wollen keine allgemeinen Studiengebühren an den nordrhein-westfälischen Hochschulen einführen. Wie in Baden-Württemberg (vgl. Newsletter 5/2017) sollen jedoch künftig für Nicht-EU-Ausländer Studiengebühren in Höhe von 1.500 Euro pro Semester anfallen. Das kündigten CDU und FDP am 9. Juni 2017 nach der fünften Runde der Koalitionsverhandlungen an. Ihren Berechnungen zufolge sollen so pro Jahr etwa 100 Millionen Euro eingenommen werden, die die Studienbedingungen landesweit verbessern sollen. Ausnahmeregelungen von der Zahlungspflicht soll es jedoch für Flüchtlinge mit dauerhaftem Aufenthaltsstatus, ausländische Studierende mit in Deutschland erworbener Hochschulreife und Stipendiaten aus Entwicklungsländern geben. Auch bereits eingeschriebene Betroffene sollen Vertrauensschutz genießen.

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Warnung vor geplanten Pflichtrücklagen

Die Universität Greifswald hat sich gegen Pläne des Wissenschaftsministeriums des Landes Mecklenburg-Vorpommern gewandt, denen zufolge die Hochschulen künftig ungebundene Rücklagen in Höhe von 7,5 Prozent des Landeszuschusses bilden sollen. Sollte es zu einer Pflichtrücklage in dieser Höhe kommen, würden der Hochschule massive finanzielle Einschnitte bei der Besetzung von Stellen und damit erhebliche Einbußen in Forschung und Lehre drohen, teilte die Universität mit. Derartige Einsparungen widersprächen zudem der Zielvereinbarung zwischen dem Land und der Universität für die Zeit bis 2020.

Die Universität Greifswald legte nach Angaben des Wissenschaftsministeriums im vergangenen Jahr knapp fünf Millionen Euro zurück und verdreifachte damit innerhalb von zwei Jahren ihre Rücklagen auf nunmehr 12,3 Millionen Euro. Auch in den anderen Hochschulen stiegen die Rücklagen, die insgesamt nun die Rekordsumme von 76,6 Millionen Euro betragen.

Nach Angaben der Universität Greifswald handelt es sich bei den Mitteln jedoch zumeist nicht um Rücklagen, sondern um Rückstellungen, die bereits gebunden seien. Sie seien für zukünftige Ausgaben vorgesehen, für die bereits eine konkrete Verpflichtung - wie beauftragte Bauunterhaltungs- oder Investitionsmaßnahmen - bestehe. Zudem würden damit Eigenanteile (Overheads) für Drittmittelprojekte finanziert.
https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/aktuelles/detail/n/geplante-pflichtruecklagen-bedrohen-finanzielle-handlungsfaehigkeit-der-universitaet/

http://www.regierung-mv.de/Landesregierung/bm/Aktuell/?id=127535&processor=processor.sa.pressemitteilung

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Hochschulentwicklungsvertrag unterzeichnet

Die niedersächsische Landesregierung hat den Landeshochschulen finanzielle Planungssicherheit bis zum Jahr 2021 zugesichert. Der am 6. Juni 2017 unterzeichnete neue Hochschulentwicklungsvertrag sieht vor, dass die Landesmittel für die 20 staatlichen Universitäten und Hochschulen auf dem Niveau des Haushalts 2018 bleiben. Zudem will das Land höhere Personalkosten aus Besoldungs- und Tarifsteigerungen tragen.

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Eigene Universität für Nürnberg

Nürnberg soll nach dem Willen der bayerischen Staatsregierung demnächst eine neue, eigene Universität erhalten. Das erklärte Ministerpräsident Horst Seehofer nach einer Kabinettssitzung in Feuchtwangen am 17. Mai 2017. Der Bau einer international und technisch ausgerichteten Universität soll etwa zehn bis zwölf Jahre dauern. Als Investitionskosten werden etwa eine Milliarde Euro veranschlagt. 

Nürnberg ist bislang lediglich Universitätsstandort: In den 1960er Jahren wurde die Frankenmetropole zur Dependance der im 18. Jahrhundert gegründeten Friedrich-Alexander-Universität Erlangen (FAU) erklärt. "Universität Erlangen-Nürnberg" heißt die Einrichtung seitdem offiziell. Doch in Nürnberg sind nur die Wirtschafts- und die Erziehungswissenschaftler angesiedelt. Der Schwerpunkt der FAU liegt in Erlangen.

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Neuer Campus in Heilbronn

Die Technische Universität München (TUM) expandiert außerhalb Bayerns und wird in Baden-Württemberg einen Lehr- und Forschungsstandort aufbauen. Auf dem Bildungscampus Heilbronn soll sie sich ab dem Wintersemester 2018/19 mit der TUM School of Management und den Schwerpunkten Digitale Technologien, Entrepreneurship und Familienunternehmen einbringen. Die auf dem Bildungscampus Heilbronn bereits angesiedelte German Graduate School of Management and Law soll ebenfalls dem neuen TUM Campus Heilbronn angegliedert werden. Von der Expansion sollten vor allem Unternehmen der Hightech-Region Heilbronn-Franken, die zu den stärksten Wirtschaftsregionen Deutschlands gehöre, profitieren, ließ die TUM verlauten.

Initiator sei die Dieter Schwarz Stiftung, die auf den Gründer des Discounter Lidl zurückgeht. Die Stiftung werde an der TUM dauerhaft unter anderem 20 neue Professuren finanzieren. 13 davon sollen ihren Sitz in Heilbronn erhalten.
https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/detail/article/33960/

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Deutsches Internet-Institut geht nach Berlin

Das Deutsche Internet-Institut wird in Berlin von einem Konsortium aus fünf Hochschulen und zwei außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg gegründet. Dies hat Bundesministerin Professorin Johanna Wanka am 23. Mai 2017 bekannt gegeben. Das Konsortium aus Freier Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technischer Universität Berlin, Universität der Künste Berlin, Universität Potsdam, Fraunhofer-FOKUS und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung als Koordinator hat sich in einem zweistufigen wettbewerblichen Verfahren in der letzte Runde gegen Mitbewerber aus München, Bochum, Karlsruhe und Hannover durchgesetzt.

Erforscht werden sollen die ethischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekte von Internet und Digitalisierung. Dafür stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Fördermittel in Höhe von bis zu 50 Millionen Euro in den ersten fünf Jahren bereit.

Das Deutsche Internet-Institut ist binnen kurzer Zeit das zweite große IT-Zentrum, das in Berlin gegründet wird. Bereits im April nahm das "Einstein Center Digital Future" seine Arbeit auf, das mit 38,5 Millionen Euro vom Land Berlin, von den Universitäten und von Unternehmen finanziert wird und unter dessen Dach 50 neu geschaffene IT-Professorinnen und Professoren forschen sollen (vgl. auch Newsletter 9/2016).

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Studie: BAföG-Sätze decken Lebenshaltungskosten Studierender nicht ab

Durchschnittlich 920 bis 950 Euro wenden alleinlebende deutsche Studierende pro Monat für Lebenshaltungskosten an Miete, Krankenversicherung, Lebensmittel, Kleidung, Fahrtkosten, Kommunikation und Lernmitteln auf. Rechnet man noch andere Ausgaben etwa für die Körperpflege oder Einrichtungsgegenstände für die Wohnung dazu, steigen die Kosten um hundert Euro. Das ist das Ergebnis einer statistischen Auswertung des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) im Auftrag des Deutschen Studentenwerks.

Der tatsächliche Bedarf schwankt jedoch erheblich und ist u.a von den individuellen Lebensumständen der Studierenden abhängig wie z.B. Studienort, Wohnform, Alter oder der Existenz von Kindern. Vor allem im unteren Einkommenssegment reichten weder das BAföG noch die Zuwendungen der Eltern aus, um eine ausreichende Grundlage zur Finanzierung des Studiums zu ermöglichen. Da die Ausgaben für Lebensmittel die am ehesten beeinflussbaren Kosten seien, sparten einkomensschwache Studierende vor allem beim Essen.

Das FiBS gelangt abschließend zu dem Urteil, dass die Lebenshaltungskosten der Studierenden häufig über den Einnahmen und Einnahmemöglichkeiten der Studierenden sowie über den Förderungssätzen des BAföG lägen, dessen Pauschalen den realen Ausgaben nicht entsprächen. Auch für das Studentenwerk belegen die Zahlen, dass die BAföG-Bedarfssätze zu niedrig bemessen seien. Derzeit liegt der BAföG-Höchstsatz bei 735 Euro.
http://www.fibs.eu/de/

http://www.studentenwerke.de/de/content/statements-zur-fibs-studie

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Mehr ausländische Gasthörer

36.900 Gasthörer besuchten im Wintersemester 2016/2017 Lehrveranstaltungen an deutschen Hochschulen. Gegenüber dem Wintersemester 2015/2016 (34.800) stieg die Zahl der Gaststudierenden um sechs Prozent. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, blieb die Zahl der deutschen Gaststudierenden nahezu unverändert, die Zahl der ausländischen Gaststudierenden stieg jedoch um 58 Prozent. 

Im Wintersemester 2016/2017 besuchten demnach 4.900 Gasthörer mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit Lehrveranstaltungen an deutschen Hochschulen. 1.600 von ihnen hatten die syrische Staatsangehörigkeit, ihre Anzahl hat sich gegenüber dem Wintersemester 2015/2016 vervierfacht.  

Auch die demographische Struktur der Gaststudierenden hat sich gegenüber dem vorherigen Wintersemester leicht verändert. Der Ausländeranteil stieg von neun auf 13 Prozent, der Frauenanteil ging von 48 auf 46 Prozent zurück und das Durchschnittsalter sank von 53,4 auf 51,7 Jahre. 

Wesentliche Ursache hierfür war der maßgeblich von den ausländischen Gaststudierenden beeinflusste Anstieg von Gasthörern in der Altersgruppe unter 20 Jahren um 27 Prozent sowie in der Altersgruppe von 20 bis 29 Jahren um 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt war aber auch im Wintersemester 2016/2017 jeder zweite Gaststudierende 60 Jahre oder älter.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/06/PD17_185_213.html

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Karriere


Quelle: istockphoto.com

Bildungschancen: Klare Vorteile für Akademikerkinder

Zwischen Bildungserfolg und familiärer Herkunft besteht ein enger Zusammenhang. 95 Prozent der Abiturienten mit akademisch gebildeten Eltern entscheiden sich für ein Studium. Von den Kindern aus nichtakademischem Elternhaus sind es dagegen nur 44 Prozent. Diese soziale Spaltung setzt sich auch an der Hochschule selbst fort. Das zeigt der Hochschul-Bildungs-Report, eine neue Studie des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und der Unternehmensberatung McKinsey, über den die "Zeit"vorab exklusiv berichtet hat.

So fangen von 100 Kindern mit mindestens einem studierten Elternteil 74 ein Studium an, von denen 63 einen Bachelor-Abschluss machen, 45 noch einen Master anhängen und zehn eine Promotion absolvieren. Von 100 Kindern, deren Eltern keine Universität oder Fachhochschule besucht haben, beginnen nur 21 ein Studium, schaffen nur 15 einen Bachelor, absolvieren nur acht einen Master - und nur eine Person erlangt den Doktorgrad.

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Consulting-Angebot zur Begutachtung von Verbundprojekten

Das Angebot "ProBe - Consulting zur Begutachtung von Verbundprojekten" des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) richtet sich an Forschergruppen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaft, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Hochschulleitungen und soll ihnen dabei helfen, Forschungsergebnisse vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.

Mit "ProBe" werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Optimierung ihres Auftritts vor einer Gutachterkommission unterstützt. Mit Hilfe von zwei Coaches wird die Begehungssituation simuliert und anschließend analysiert. Dabei wird die Stimmigkeit von Einzel- und Gruppendarstellung überprüft und ein kongruenter Auftritt in Gestik, Mimik und gesprochenem Wort eingeübt. Ebenso erfolgt ein Abgleich der Darstellung von Förder- und strategischen Zielen sowie angestrebten Resultaten der Projektgruppe mit den Perspektiven und Kriterien einer Gutachterkommission. Auch der bestmögliche Zuschnitt der Präsentationsinhalte auf die Anforderungen von Förderorganisationen und -programmen wird erörtert.

"ProBe" führt der DHV in Kooperation mit Frau Dr. Beate Scholz ("Scholz - consulting training coaching") und Frau Heike Hofmann, M.A. ("Körper&Sprache") durch.

Weitere Informationen zu „ProBe“ gibt es unter:    
https://www.hochschulverband.de/probe.html

Ansprechpartner:
Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Dipl.-Päd. Mirjam Cuno, Tel.: 0228/9026681, E-Mail: cuno@hochschulverband.de

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Skepsis gegenüber "Deutscher Lehrgemeinschaft"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat die Newsletter-Leser im Mai gefragt, ob sie die vom Wissenschaftsrat angeregte Förderung der Hochschullehre durch eine "Deutsche Lehrgemeinschaft" befürworteten. 77,8 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Nein, 22,2 Prozent mit Ja.

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Quelle: istockphoto.com

Weiter mit dem Deutschlandstipendium?

Die Zahl der Deutschlandstipendien wächst, das Förderinstrument bleibt aber weiterhin hinter den Erwartungen zurück. Soll es fortgeführt werden?

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Recht aktuell


Quelle: istockphoto.com

OLG Köln lässt extreme Kritik an Baberowski zu

Professor Jörg Baberowski von der HU Berlin hat seine Bemühungen aufgegeben, unliebsame Meinungsäußerungen des Bremer AStA über ihn gerichtlich unterbinden zu lassen. Bei einer Berufungsverhandlung vor dem Oberlandesgericht Köln (OLG) zog der Historiker seinen Unterlassungsantrag zurück. Das Gericht hatte zuvor signalisiert, dass es eine in erster Instanz weitgehend erfolgreiche Einstweilige Verfügung (vgl. Newsletter 4/2017) aufheben werde.

Laut "Tagesspiegel" darf der Bremer AStA damit jetzt wieder behaupten, "Baberowski verbreite erschreckend brutale gewaltverherrlichende Thesen, verharmlose das Anzünden und Belagern von Flüchtlingsunterkünften als natürliche Reaktion verärgerter Bürger, begegne Menschen mit blankem Hass, stehe für Rassismus und vertrete rechtsradikale Positionen".

Im Meinungskampf seien"selbst extreme Meinungsäußerungen zulässig", begründet das Kölner OLG seine Entscheidung. Auch bei Zitierung der vollständigen Baberowski-Äußerungen komme möglicherweise "keine andere Bedeutung zum Ausdruck". Die HU Berlin hatte Baberowski bereits nach dem erstinstanzlichen Urteil vor den Anfeindungen des Bremer AStA in Schutz genommmen (vgl. ebenfalls Newsletter 4/2017).

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Entschädigung wegen Nichtberufung

Sachsen muss einem Professor Schadensersatz in Millionenhöhe zahlen, weil die Rektorin der Universität Leipzig, Professorin Beate Schücking, der Empfehlung der Berufungskommission nicht gefolgt ist. Das hat nach einem Bericht von "Spiegel Online" das Landgericht Leipzig entschieden. Obwohl die Berufungskommision eine eindeutige Empfehlung zugunsten des klagenden Hochschullehrers ausgesprochen hatte, hatte sich die Rektorin für die zweitplatzierte Kandidatin entschieden. Es steht laut "Spiegel Online" zu erwarten, dass der Freistaat Sachsen gegen das aktuelle Urteil in Berufung gehen wird. Vor dem Verwaltungsgericht war der klagende Professor zuvor in erster und zweiter Instanz gescheitert.

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Neuer Verteilungsplan

Die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) und ihre Mitglieder haben sich nach monatelangen Streitigkeiten auf einen neuen, rechtskonformen Verteilungsplan geeinigt. Jeder Autor erhält demnach grundsätzlich 100 Prozent des Geldes, das die VG Wort für seine Texte eingenommen hat, er kann aber seinem Verlag einen Teil seiner Einnahmen abtreten. Damit setzt die VG Wort sowohl ein Urteil des Bundesgerichtshofs vom April 2016 als auch das neue Verwertungsgesellschaften-Gesetz um. Mit dem Urteil wurde der Verwertungsgesellschaft rückwirkend bis 2012 die langjährige Praxis untersagt, ihre Einnahmen pauschal auf Autoren und Verlage zu verteilen (vgl. Newsletter 5/2016). Das neue Gesetz erlaubt ihr eine Beteiligung von Verlagen - jedoch nur, sofern jeder einzelne Autor für jedes einzelne seiner Werke sein Einverständnis erklärt.

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Dienst- und Versorgungsbezüge in Baden-Württemberg

(Uf.) Der Finanzausschuss des baden-württembergischen Landtags hat der Anpassung von Dienst- und Versorgungsbezügen 2017/2018 erstmals mit den Bezügen für den Monat Juni 2017 zugestimmt. Ebenso hat der Finanzausschuss zugestimmt. Der Landtag wird aber erst nach der Sommerpause den Gesetzesentwurf beraten und beschließen.

Die Besoldungsanpassung (Erhöhung der Besoldung um zwei Prozent, wobei 0,2 Prozent der Versorgungsrücklage zugeführt werden) erfolgt bei den Besoldungsgruppen W und C ab 1. Juni 2017. Für Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger gelten die Erhöhungen entsprechend.

Im Jahr 2018 ist für die Beamten des Landes Baden-Württemberg eine Besoldungserhöhung in Höhe von 2,35 Prozent vorgesehen. Für niedrige Entgeltgruppen gibt es den sogenannten "BW-Bonus" in Höhe von 0,325 Prozent zusätzlich.

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Personalia


Foto: Marek Knopp

Neuer Minister

Harald Mahrer ist am 17. Mai 2017 als neuer Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Österreichs vereidigt worden. Der bisherige Staatssekretär folgt auf Reinhold Mitterlehner, der am 10. Mai seinen Rücktritt von allen Partei- und Staatsämtern erklärt hatte.

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Foto: Hochschule für Musik und Tanz Köln

Neuer Rektor

Der Dirigent und frühere Rektor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Professor Reiner Schuhenn, wird neuer Rektor der Kunstuniversität Mozarteum in Salzburg. Die Neuwahl war wegen des Rückzugs von Rektor Professor Siegfried Mauser notwendig geworden, dessen Dienstverhältnis nach einer Verurteilung zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten wegen sexueller Nötigung einer Professorin einvernehmlich aufgelöst worden war.

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Fünf neue Humboldt-Professuren ausgewählt 

Eine Wissenschaftlerinnen und vier Wissenschaftler, die derzeit noch in der Schweiz, in Österreich, in den Niederlanden und in Frankreich forschen, sind für die Alexander von Humboldt-Professur ausgewählt worden. Der mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro dotierte Preis wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Mit der Alexander von Humboldt-Professur sollen weltweit führende und im Ausland tätige Forscherinnen und Forscher die Möglichkeit erhalten, langfristig zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen durchzuführen.   

Die ausgewählten Preisträger treten nun in Berufungsverhandlungen mit den deutschen Universitäten, die sie für den Preis nominiert haben: Professorin Anne van Aaken, Rechtswissenschaftlerin an der Universität St. Gallen, soll künftig an der Universität Hamburg arbeiten. Professor Wil van der Aalst, Informatiker an der Technischen Universität Eindhoven , ist von der RWTH Aachen vorgeschlagen worden. Professor Arno Rauschenbeutel, Quantenoptiker vom Vienna Center for Quantum Science and Technology in Wien, soll künftig an der Humboldt-Universität zu Berlin forschen. Professor Guus F. Rimmelzwaan, Virologe am University Medical Center Rotterdam, soll an die Tierärztliche Hochschule Hannover wechseln und Professor Michael H. Sieweke, Zellbiologe und Directeur de Recherche am Centre National de la Recherche Scientifique und Gruppenleiter am Centre d’Immunologie de Marseille-Luminy, an die Technische Universität Dresden.

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Foto: David Ausserhofer/MPIKG

Stifterverbandspreis 2017

Professor Peter Seeberger, Direktor am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam, wird am 21. Juni 2017 in Jena mit dem diesjährigen Stifterverbandspreis ausgezeichnet, den der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Max-Planck-Gesellschaft gemeinsam vergeben. Für seine Forschungen zu Kohlenhydraten, die die Basis für die Entwicklung neuer Impfstoffe geschaffen haben, wird der Chemiker geehrt. Die Auszeichnung ist mit 50.000 Euro dotiert.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare im Juli 2017

Bewerbung auf eine Professur
Mannheim, Montag, 3. Juli 2017, 10:00-16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1392.html

Prüfungsrecht an Hochschulen
Bonn, Dienstag, 4. Juli 2017, 11:00-16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/809.html

Berufungsverhandlungen an Medizinischen Fakultäten
Bonn, Freitag, 7. Juli 2017, 11:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/691

Professioneller Stimmgebrauch an der Hochschule
Berlin, Montag, 10. Juli 2017, 11:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/747.html 

Drittmitteleinwerbung und -verwaltung
Bonn, Dienstag, 11. Juli 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/629.html

Berufungspraxis aktuell
Bonn, Montag, 17. Juli 2017, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/694.htm

Erfolgsgarant Netzwerk
Berlin, Dienstag, 18. Juli 2017, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1337.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium 2017

Zum Haare raufen? Streit(kultur) im Spiegel der Wissenschaft
Mittwoch, 18. Oktober 2017, 9:30-16:00 Uhr
Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Menschen sind Individuen und haben unterschiedliche Meinungen. Gestritten wird deshalb oft, an den unterschiedlichsten Orten und in den verschiedensten Kontexten. Streit kann destruktiv wirken, aber auch produktiv sein. So lebt beispielsweise insbesondere die Demokratie von der Auseinandersetzung, von Interessengegensätzen und deren Ausgleich. Mit Ralf Dahrendorf lässt sie sich als "institutionalisierter Streit" begreifen.

Für die Wissenschaft und die Universitäten ist Streit konstitutiv. Auf Argument folgt Gegenargument, auf eine These die Antithese. Wissenschaft als Suche nach Wahrheit und Erkenntnis wird insbesondere durch Kontroversen vorangetrieben.

Was ist Streit? Wann ist er fruchtbar, wann ist er furchtbar und wer entscheidet das? Wie entsteht Streit und wie gehen Mensch und Tier mit ihm um? Gibt es eine Kunst des Streitens und worin liegt sie? Geht die Lust am Streiten verloren und werden nur noch "nützliche" Streite geführt? Was ist der Wert von Streit? Liegt er in Erkenntnis und Wahrheitsfindung? Werden insbesondere im Zeitalter der sozialen Medien die Formen zivilisierten Streitens verlassen? Kann man "gutes Streiten" lernen?

Antworten auf diese grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 18. Oktober 2017 im Wissenschaftszentrum Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei:
Dipl.-Biol. Claudia Schweigele
Tel.: 0228/902-6668
E-Mail: schweigele@hochschulverband.de

Anmelden können Sie sich online unter:
https://www.hochschulverband.de/symposien.html

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Publikationen

Neuer Forumband: Aus dem Berufsleben eines Mathematikers / Forschung, Lehre und Hochschulpolitik in zwei Gesellschaftssystemen / Günther Wildenhain

(Uf.) Das vorliegende Buch spiegelt das abwechslungsreiche Berufsleben des Mathematikers Professor Günther Wildenhain wider. Forschung und Lehre sowie das Engagement in der Hochschulpolitik, u.a. in der Mathematischen Gesellschaft, als Hochschulabteilungsleiter im Kultusministerium während der Erneuerung der Hochschul- und Forschungslandschaft in Mecklenburg-Vorpommern und als Rektor der Universität Rostock von 1998 bis 2002, prägten seinen Weg - ein bewegendes Zeitdokument.
Erschienen in der Reihe "Forum", Heft 86, April 2017, 347 Seiten
ISBN: 978-3-944941-05-9
Preis: 17 Euro (für Mitglieder des DHV 15 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Hochschullehrerverzeichnis 2017

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis erscheint Mitte Juni 2017 neu. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 227,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 379,00 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten.

Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da Sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten finden können (ca. 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an:

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband beim De Gruyter Verlag direkt bestellen per E-Mail unter: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Dritte erweiterte Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

NEU:

Musterübersetzungen hochschulbezogener Texte (z.B. Stellenausschreibung Professur)

Mehr als 100 neue Einträge, davon 50 aus dem Gebiet des universitären Fundraisings

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro ( für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.
 
Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Vorschau F&L


Thema: Außenseiter und Störenfriede

Dieter Thomä: Dunkelmänner oder Lichtgestalten?
Zur Ambivalenz der Störenfriede

Elmar Schenkel: Der Blick vom Rand
Außenseiter und Exzentriker in der Wissenschaftsgeschichte

Interview
"Ich war überzeugt, dass ich Recht hatte..."
Der Nobelpreisträger Harald zur Hausen im Gespräch

Norbert Groeben: Außenseiter
Fluch oder Segen des Andersseins?

und weitere Beiträge

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker


Zwei neue Mitglieder werben - ein Jahr beitragsfrei
 
(Wi.) DHV-Mitglieder werben ist auch im Jahr 2017 der Mühe wert: Erneut bietet der DHV in diesem Jahr eine "Mitglieder werben Mitglieder"-Aktion mit attraktiven Preisen an.
 
Als Dankeschön erhält jedes Mitglied, das im Jahr 2017 mehr als ein neues Mitglied wirbt, eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro, Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an einem DHV-Seminar u.a.). Darüber hinaus wird zu Beginn des Jahres 2018 unter allen Teilnehmern an der Werbeaktion eine Wochenendreise über 750 Euro verlost und ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2017 die meisten Mitglieder geworben hat.
 
Es lohnt sich also, nicht nur Mitglied im DHV zu sein, sondern auch neue Mitglieder für den DHV zu gewinnen.
 
Interessierte Mitglieder erhalten weitere Informationen auf der Homepage des DHV unter https://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Sein und Schein

Wer als Wissenschaftler kompetent wirken will, sollte nicht zu großen Wert auf die eigene Attraktivität legen. Das legen nach einem Bericht der "FAZ" Forschungsergebnisse von Psychologen der Universitäten Essex und Harvard nahe. Sie gingen der Frage nach, wie das Aussehen von Wissenschaftlern ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit beeinflusst. Dafür ließen sie Testpersonen die zufällig ausgewählten Gesichter von Physikern, Genforschern und Biologen im Hinblick auf Intelligenz, Attraktivität und Alter beurteilen. In einem weiteren Durchgang sollte eingeschätzt werden, wie gerne die Testpersonen mehr über die Forschung des jeweiligen Wissenschaftlers erfahren würden und wie sehr der jeweilige Wissenschaftler den Eindruck wichtiger und akkurater Forschung vermittelte.

Die Studie gelangte zu dem Ergebnis, dass insbesondere die als attraktiv eingeschätzten Wissenschaftler Interesse zu wecken vermochten. Etwas mehr Neugier erzeugten außerdem die älteren Forscher im Vergleich zu ihren jüngeren Kollegen. Bei dem Versuch, die Qualität der Forschung auf der Grundlage des Forschergesichts zu erahnen, wurde vor allem den attraktiven und umgänglich wirkenden Wissenschaftsvertretern deutlich weniger zugetraut. Sie erreichen auf Grund ihres Äußeres zwar mehr Menschen, wirken aber weniger kompetent.

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Santander

(Gü.) Santander und Humboldt-Universität verlängern Kooperation

Im Mai dieses Jahres wurde ein unbefristeter Rahmenvertrag durch einen Kooperationsvertrag zwischen der Humboldt-Universität zu Berlin und Santander Universitäten, der deutsche Part des globalen Unternehmensbereiches Santander Universities, konkretisiert. Er beinhaltet die Förderung des Welcome Centers für internationale Wissenschaftler für drei Jahre. Das Welcome Center "International Scholar Services" ist eine zentrale Anlaufstelle für alle Belange der internationalen Wissenschaftler, Gäste und Promovierenden der Humboldt-Universität. Professorin Sabine Kunst, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin, und Oliver Burda, stellvertretender Vorstandvorsitzender der Santander Consumer Bank AG, unterzeichneten eine entsprechende Vereinbarung. "Ich freue mich, dass die Vereinbarung nun unbefristet fortgesetzt wird. Das entspricht unserem Verständnis von nachhaltigem Engagement", erklärte Oliver Burda.

Laut einer Studie im Auftrag der UNESCO ist Santander heute weltweit der größte Förderer von höherer Bildung. Bereits im Juni 2014 vereinbarten die Humboldt-Universität und Santander Universitäten erstmals eine Zusammenarbeit. Professorin Kunst betonte: "Die weitere Zusammenarbeit mit Santander erfreut uns. Durch das Welcome Center können wir unsere Attraktivität für internationale Spitzenforscherinnen und -forscher weiter stärken."

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DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) Spektrum - DIE WOCHE - Das wöchentliche Wissenschaftsmagazin - als App + im PDF-Format

Spektrum - DIE WOCHE berichtet jeden Donnerstag aktuell, verständlich und fundiert über die wichtigsten und spannendsten Erkenntnisse aus der Forschung. Mit News, Hintergründen, Kommentaren und Bildern aus der Forschung sowie exklusiven Artikeln aus "Nature" in deutscher Übersetzung. Lernen Sie jetzt Spektrum - DIE WOCHE kennen:
http://www.spektrum.de/die-woche/

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DHV und Dorint Hotels & Resorts

(Gü.) Ausgezeichnet tagen!

Qualität und Zuverlässigkeit - das ist das Hauptaugenmerk der Dorint Hotels & Resorts.

Deshalb sind viele unserer Tagungs- und Businesshotels auch nach den Kriterien des Certified-Siegels geprüft und als Certified Conference bzw. Certified Business Hotel ausgezeichnet. Die gemeinsam von Geschäftsreisenden und Travel Managern entwickelte, objektive und unabhängige Exzellenz-Prüfung umfasst ca. 100 Kriterien, um Ihnen die Planung von (ökologisch nachhaltigen) Geschäftsreisen, Businessmeetings und Veranstaltungen zu erleichtern.

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.dorint-tagung.com/home/

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DHV und Bayer Weinkeller

(Gü.) Der Bayer Weinkeller hält bis zum 15. Juli 2017 ein ganz besonderes Angebot für die Mitglieder des DHV bereit.

Bestellen Sie im Weinwebshop des Bayer Weinkellers neun Flaschen Limme Lugano D.O.C. und Sie erhalten von uns eine Magnum Flasche Limne Lugana im Wert von 19,95 Euro gratis dazu. Bitte nutzen Sie bei der Bestellung unter Bemerkungen den Aktionscode #Sommer_dvh. Wir fügen Ihrer Bestellung automatisch je neun bestellter Flaschen Limne Lugana eine Magnum Flasche hinzu. Die Magnum Flasche(n) erscheint nicht im Warenkorb.

Limne Lugana ist ein Weißwein von Tenuta Roveglia aus dem Anbaugebiet Lugana südlich des Gardasees. Dieser fruchtig, leichte Weißwein mit seinen Aromen von Apfel, Aprikose, Melone und Limone passt ausgezeichnet zu gegrilltem Gemüse oder Fisch, aber auch zum Risotto oder einfach zur Antipasti. Ein Wein der mit seiner empfohlenen Trinktemperatur von sieben Grad Celsius ideal auf die nächste  Grillparty oder einfach zu einem gemütlichen Abend auf der Terrasse oder den Garten passt.

Kurzum der ideale Sommerwein.

Kontakt:
Bayer Weinkeller
Kaiser-Wilhelm-Allee 3
51373 Leverkusen
www.shop.bayer-weinkeller.de

weinkeller@bayer.com

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DHV und FloraPrima

(Gü.) FloraPrima ist einer der führenden Online-Blumenversender mit weltweitem Versand und 24-Stunden-Lieferservice. Von Blumensträußen bis zu Pflanzen und Geschenken - FloraPrima bietet aus einem umfangreichen Sortiment von über 129 Produkten immer genau den richtigen Blumengruß für jede Gelegenheit und Geldbeutel.

FloraPrima garantiert, ausschließlich frische und erstklassige Ware zu verarbeiten, und dass die Blumensträuße immer topfrisch geliefert werden. Täglich frische Anlieferungen von ausgewählten Blumenzüchtern aus aller Welt gewährleisten die gleichbleibend hohe Qualität der verschickten Blumensträuße. Eine speziell entwickelte, attraktive Frischverpackung schützt den Blumenstrauß bei seiner Anlieferung vor Hitze, Kälte und Transportschäden. Es wird außerdem mit einer 7-Tage-Frischegarantie geworben. Sie erhalten Ihren Strauß wie abgebildet, inklusive einem Beutel Blumennahrung und einer Pflegeanleitung in einem attraktiven Geschenkkarton. Und wenn die Blumen doch einmal auf dem Transport gelitten haben sollten, findet FloraPrima immer eine Lösung, um ihre Kunden zufrieden zu stellen.

Die Blumensträuße werden immer so geliefert wie im Shop abgebildet. Änderungen der Arrangements sind zwar nicht möglich, dafür lässt die große Auswahl keine Wünsche offen. Außerdem können unter der Rubrik "Rosen in beliebiger Menge" jede gewünschte Menge mit 10 bis 100 Rosen in mehreren Farben bestellt werden. Ein besonderer Service ist die kostenlose Glasvase, die zu jedem Blumenstrauß beigelegt wird.

Eine Übersicht über unser gesamtes Angebot finden Sie unter:

https://www.floraprima.de/

Für Fragen stehen wir Ihnen per Mail unter info@floraprima.de oder Telefon unter 01806 455 615 gerne zur Verfügung.

So sind wir persönlich erreichbar:
Montag bis Freitag von 6:30 bis 22:00 Uhr
Samstag von 6:30 bis 18:00 Uhr
Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr

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DHV und Merkana

(Gü.) Buchungsfreigabe bei Merkana Reisen für Ihren nächsten Winterurlaub!

Obwohl es nun endlich Sommer ist, denken wir für Sie jetzt schon an den Winter! Merkana Reisen ist eben wieder einmal der Zeit voraus: Die schönsten Reiseziele für die Wintersaison 2017/2018 sind ab sofort zur Buchung freigegeben!

Und schöne Aussichten gibt es auch noch dazu. Zum einen beim Preis: Es gibt bis zu 20 Prozent Frühbucherrabatt bis zum 31. Juli 2017 bei vielen Reiseveranstaltern und zum anderen genießen Sie jetzt eine große Auswahl der besten Urlaubsplätze.

Und dazu gibt es noch Ihre exklusiven DHV-Vorteile:
Sechs Wochen nach Reiserückkehr erhalten DHV-Mitglieder fünf Prozent Ihres Reisepreises zurückerstattet*.

Gerne schicken wir Ihnen den Sommer direkt nach Hause. Nutzen Sie dazu einfach unsere Online-Katslogbestellung unter:
https://www.merkanareisen.de/leisure/de/katalogbestellung

Sobald Ihr Wunschkatalog bei uns eingetroffen ist, liefern wir Ihnen Ihren Urlaubskatalog frei Haus!

Gerne beraten wir Sie zu Ihrer nächsten Urlaubsreise auch persönlich in unserer "ReiseVilla":

Merkana - Ihr Verbandsreisebüro
Thüringsberg 20
42897 Remscheid
Tel.: 02191 9288-100
dhv@merkana.de

www.merkanareisen.de

* bei Pauschalreisen aus dem Sortiment des Reisebüros. Bei Kreuzfahrten aus dem Sortiment gilt dies nur für die Kreuzfahrtpassage.

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DHV und Brother

(Gü.) HD Head-Mounted Display: Brother unterstützt Hochschulen bei Augmented Reality-Projekten

Die Digitalisierung bringt disruptive Innovationen hervor, die bestehende Technologien und Prozesse verändern. Augmented Reality ist die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung, etwa durch Head-Mounted Displays wie den AiRScouter von Brother.

Die AiRScouter-Modelle bieten, dank flexibler Konnektivität, vielfältige Einsatzbereiche. In der Produktion verbessern sie Fertigungsprozesse, indem Nutzern an Montagebändern alle Schritte direkt ins Sichtfeld eingeblendet werden. Beim Drohnenflug hat der Pilot das Livebild der Kamera stets im Blick und behält den Multikopter bei freiem Sichtfeld im Auge. Bei der Kameraführung, speziell beim Gebrauch von Gimbals oder Steadicams, dient der AiRScouter als Viewfinder. Auch in der Kommissionierung, im Remote Service oder dem Healthcare-Bereich sind Anwendungsbereiche zu finden. Es gibt jedoch noch zahlreiche weitere Gebiete, die es zu erschließen gilt.

In diesem Zusammenhang unterstützt Brother Hochschulen bei Projekten rund um Head-Mounted Displays und deren Einsatzbereichen.

Kontakt: AiRScouter@brother.de

Weitere Informationen:
www.brother.de/business-solutions/head-mounted-display

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DHV und Altruja

(Gü.) Willkommensserien leicht gemacht

Wenn sich jemand für einen Newsletter anmeldet, hat er bereits Interesse an Ihrer Organisation gezeigt und ist höchstwahrscheinlich offen für weitere Informationen. Deswegen ist es wichtig, hier sofort zu reagieren und unmittelbar in einen direkten Kontakt zu treten. Hier setzten automatisierte Willkommensmails an, die Ihren Interessenten da abholen, wo er gerade steht. Willkommenserien bieten eine optimale Möglichkeit aus Interessentinnen und Interessenten Unterstützerinnen und Unterstützer zu machen. In unserem neusten E-Book zeigen wir Ihnen, wie Sie dies einfach und unkompliziert in wenigen Schritten umsetzen können. Eine komplette Anleitung zur Einrichtung gibt Tipps und Tricks. Das E-Book können Sie kostenfrei herunterladen unter:
https://www.altruja.de/wie-sie-eine-gelungene-willkommensserie-erstellen.html

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de
Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

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