DHV-Newsletter 7/2017

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Newsletter-Archiv

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Hochschulpolitik


Prüfer kritisieren "Überfinanzierung" außeruniversitärer Forschungseinrichtungen

Der Bundesrechnungshof hat massive Kritik an einer "Überfinanzierung" außeruniversitärer Forschungseinrichtungen geäußert, die im Rahmen des Paktes für Forschung und Innovation jährliche Haushaltserhöhungen von derzeit drei Prozent erhalten. Seinen Berechnungen zufolge horten die Institute derzeit Fördermittel in Höhe von 1,04 Milliarden Euro, die sie in den vergangenen vier Jahren nicht ausgegeben haben. Diese "Mittelansammlung" lasse sich "nicht primär auf wissenschaftsspezifische Gründe" zurückführen, heißt es in einem Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestages, über den der "Tagesspiegel" berichtet hat. Eine Prüfung habe ergeben, dass Mittel häufig "für noch nicht ausreichend umsetzungsreife Projekte" veranschlagt würden. Wie hoch die Rückstellungen im Einzelnen seien, lasse sich aus den Monitoringberichten nicht transparent ablesen, kritisierte der Rechnungshof demnach weiter.

"Die Möglichkeiten von Wissenschaftseinrichtungen, die Mittel effizient für die vorgesehenen Zwecke und Projekts zu verwenden", hätten "mit dem Anstieg der Zuwendungen nicht immer Schritt gehalten", monierten die Prüfer. Die daraus resultierende "Überfinanzierung" könnte dazu führen, "dass nicht zwingend notwendige und unwirtschaftliche Maßnahmen finanziert werden". Weil die Wissenschaftsorganisationen die nicht verbrauchten Mittel als "Selbstbewirtschaftungsmittel" behalten könnten, werde der "Zwang zu zeitlich und sachlich genauer Planung" zusätzlich geschwächt. Selbstbewirtschaftungsmittel, die aus geplanten, aber nicht erfolgten Ausgaben gebildet würden, dürften nur für besondere Anforderungen des Wissenschaftsbetriebs ausgegeben werden und nicht als "allgemeine Reserven für beliebige unvorhergesehene Ausgaben".

Der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Professor Martin Stratmann, wies die Vorwürfe des Bundesrechnungshofes im "Tagesspiegel" zurück: Die Summe von einer Milliarde Euro ergebe sich nur, wenn zur Berechnung der Selbstbewirtschaftungsmittel der Kontostand einer Organisation zum Ende des Jahres herangezogen und nicht berücksichtigt werde, dass Rechnungen aus dem Vorjahr noch im Januar des Folgejahres wirksam würden. Dass der Hauhaltausschuss auf Grund des Berichts des Bundesrechnungshofes mehr Transparenz bei der Verwendung der Selbstbewirtschaftungsmittel fordere, sei "legitim", dürfe jedoch nicht am Ende in eine wissenschaftsinadäquate "Detailsteuerung" führen.

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Quelle: istockphoto.com

Mindestens eine Milliarde Euro für die ostdeutschen Hochschulen

Die Wissenschaftsministerinnen und Wissenschaftsminister der fünf ostdeutschen Flächenländer haben eine sichere und leistungsgerechte Finanzierung für die ostdeutschen Hochschulen nach dem Ende des Hochschulpakts von Bund und Ländern im Jahr 2020 gefordert. In einem gemeinsamen Positionspapier zur Perspektive der Hochschulen in Sachsen, Thüringen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern formulierten die Länderressortchefs ihre Forderungen für die Verhandlungen mit der neuen Bundesregierung nach der Bundestagswahl im September. Auch nach 2020 müsse die spezifische Situation der Hochschulen in den ostdeutschen Ländern durch spezielle Förderinstrumente berücksichtigt werden. Stärker als in den alten Ländern müssten Hochschulen in den neuen Ländern ihren Beitrag zur Innovationsstärke auch der Wirtschaft leisten, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Zur Finanzierung der Hochschullehre sollte der Bund nach den Vorstellungen der Wissenschaftsressortchefs jährlich einen festen, nach Fachrichtungen differenzierten Betrag von 1.000 bis 2.000 Euro je Studierenden in der Regelstudienzeit zur Verfügung stellen, Prämien für erfolgreich abgelegte Abschlussprüfungen gewähren und die Humanmedizin durch einen Betrag von 3.000 Euro je Studierenden unterstützen. Zudem würden jährlich 1,6 Milliarden Euro für den Abbau des Sanierungs- und Modernisierungsstaus sowie für die Digitalisierung benötigt.

Für die Fortführung sämtlicher bundesweit geltender Programme zur Hochschulfinanzierung forderten die Wissenschaftsministerinnen und Wissenschaftsminister der fünf Länder rund sechs Milliarden Euro jährlich. Das sind etwa zwei Milliarden mehr, als der Bund bisher für Hochschulen und Forschung zur Verfügung stellt. Mindestens eine Milliarde Euro der Bundeshilfen sollte nach dem Willen der Ministerinnen und Minister auf die neuen Länder entfallen.
http://www.mwfk.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.520403.de

http://www.dzhw.eu/aktuell/presse/ganze_pm?pm_nr=1492

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1.581 Habilitationen

Insgesamt 1.581 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben im Jahr 2016 ihre Habilitation an wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, nahm die Gesamtzahl der Habilitationen im Vergleich zum Vorjahr um fast drei Prozent ab. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der weiblichen Habilitierten um vier Prozent auf 481. Dies entspricht einem Frauenanteil an den Habilitationen von 30 Prozent. Damit hat sich der kontinuierliche Anstieg des Frauenanteils weiter fortgesetzt. 2006 hatte er noch bei 22 Prozent gelegen. 

Im Jahr 2016 wurden 194 Habilitationen in Deutschland von ausländischen Forscherinnen und Forschern erfolgreich beendet. Damit nahm der Ausländeranteil bei Habilitationen auf 12 Prozent zu und hat sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht.

Mit insgesamt 802 abgeschlossenen Habilitationsverfahren war 2016 – wie in den Jahren zuvor – die Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften am häufigsten vertreten, und zwar bei Männern (596) wie bei Frauen (206). Die nächstgrößere Anzahl an Habilitationen entfiel auf die Fächergruppen Geisteswissenschaften (218), Mathematik, Naturwissenschaften (211) sowie Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (202). In der letztgenannten Fächergruppe stieg der Frauenanteil gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozentpunkte und erreichte den Spitzenwert von 42 Prozent. 

Das Durchschnittsalter der im Jahr 2016 Habilitierten lag wie im Vorjahr bei 41 Jahren. Frauen waren mit durchschnittlich knapp 42 Jahren geringfügig älter als Männer (41 Jahre).
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/06/PD17_217_213.html

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Wer wird "Hochschullehrer/in des Jahres"?       

Zum zwölften Mal sucht der Deutsche Hochschulverband (DHV) die/den "Hochschullehrer/in der Jahres". Ausgelobt ist ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für diejenige Hochschullehrerin  bzw. denjenigen Hochschullehrer, die oder der sich durch außergewöhnliches Engagement besonders verdient gemacht hat. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung der ZEIT-Verlagsgruppe verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer gehören auch außerhalb von Forschung, Lehre oder Krankenversorgung zu den Aktivposten unserer Gesellschaft", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer ehren, die oder der das Ansehen der Berufsgruppe in der Öffentlichkeit fördert. Wir wollen zeigen, welche faszinierenden Persönlichkeiten zur Berufsgruppe der Hochschullehrer gehören."

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2017 Kandidatinnen und Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen. Interessentinnen und Interessenten finden nähere Informationen im beigefügten Ausschreibungstext unter:    
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres.pdf

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academics-Nachwuchspreis "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres"

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics.de – das Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr mit herausragenden und zukunftsweisenden Forschungsleistungen den jeweiligen Wissenschaftsbereich nachhaltig vorangebracht hat und sich darüber hinaus durch beispielhaftes Handeln und ehrenamtliches Engagement für die Wissenschaft auszeichnet. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidatinnen und Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2017 vorgeschlagen werden.
Mehr Informationen gibt es unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis.

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Quelle: istockphoto.com

Hochschulpakt II: 13 Milliarden Euro für 720.000 zusätzliche Erstsemester
Mit Hilfe des Hochschulpakts konnten 2011 bis 2015 über 720.000 zusätzliche Erstsemester ein Hochschulstudium aufnehmen, als dies ohne die Mittel des Bund-Länder-Programms möglich gewesen wäre. In dieser zweiten Programmphase haben Bund und Länder mehr als 13 Milliarden Euro für zusätzliche Studienanfängerinnen und -anfänger bereitgestellt, davon rund 3,3 Milliarden Euro allein 2015. Das geht aus einem Abschlussbericht hervor, den die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) am 11. Juli 2017 vorgelegt hat.

Im Jahr 2015 begannen demnach - wie schon in den Vorjahren - knapp über eine halbe Million Studierende ein Studium an deutschen Hochschulen, das sind 40 Prozent mehr als 2005, dem Vergleichsjahr des Hochschulpakts. Seit 2011 nehmen deutlich mehr als die Hälfte eines Altersjahrgangs ein Hochschulstudium auf. Die größten Steigerungsraten sind in den Stadtstaaten zu verzeichnen (+ 53 Prozent), gefolgt von den westdeutschen Flächenländern (+ 44 Prozent). Besonders beliebt sind die Fachhochschulen, deren Erstsemesterzahl sich seit 2005 um fast 70 Prozent gesteigert hat. An den Universitäten beträgt der Zuwachs 25 Prozent.
Die Hochschulen haben dem GWK-Bericht zufolge mit den Mitteln des Hochschulpakts vor allem Personal eingestellt. In der zweiten Programmphase konnten sie die Zahl der Professuren um fast 5.000 (+ 12 Prozent) steigern, die des hauptberuflichen wissenschaftlichen Personals um über 13.000 (+ 11 Prozent) sowie die der Lehrbeauftragten um über 2.500 (+ 16 Prozent). Insgesamt sind 2015 im Vergleich zu 2005 als Ausgangsjahr des Hochschulpakts 22 Prozent mehr Professorinnen und Professoren, 23 Prozent mehr wissenschaftliche Beschäftigte und 72 Prozent mehr Lehrbeauftragte tätig.
http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2017-08.pdf

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Wettbewewerb "Innovative Hochschule": 48 Hochschulen in der ersten Runde erfolgreich

Die Vorsitzende der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern, Professorin Eva Quante-Brandt, und die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professorin Johanna Wanka, haben am 4. Juli 2017 in Berlin die Gewinner der ersten Auswahlrunde der Förderinitiative "Innovative Hochschule" bekanntgegeben. Aus 118 Bewerbungen von 168 Hochschulen wurden 19 Einzel- und 10 Verbundvorhaben ausgewählt, an denen 48 Hochschulen beteiligt sind, darunter 35 Fachhochschulen, eine Kunst- und Musikhochschule sowie 12 Universitäten und Pädagogische Hochschulen. Der Beginn der Förderung ist für Anfang 2018 geplant. Es werden für bis zu fünf Jahren Mittel in Höhe von jährlich jeweils bis zu zwei Millionen Euro für Anträge einzelner Hochschulen und jeweils bis zu drei Millionen Euro für Anträge von Hochschulverbünden veranschlagt.

Die Bund-Länder-Initiative zur Förderung des forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfers – "Innovative Hochschule" – war am 16. Juni 2016 von den Regierungschefinnen und -chefs von Bund und Ländern beschlossen worden (vgl. Newsletter 6/2016). Sie soll Hochschulen darin unterstützen, sich neben Forschung und Lehre auch im Leistungsbereich Transfer und Innovation zu profilieren. Zudem soll die strategische Rolle von Hochschulen im regionalen Innovationssystem gestärkt werden. Für das Programm, das sich vor allem an Fachhochschulen sowie an kleine und mittlere Universitäten richtet, stellen Bund und Länder bis zu 550 Millionen Euro in zehn Jahren im Rahmen von zwei Runden zur Verfügung. Die Fördermittel werden jeweils im Verhältnis 90:10 vom Bund und vom jeweiligen Sitzland der Hochschulen getragen.
http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2017-07.pdf

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Drei Milliarde Euro Fördermittel für mehr als 31.000 Projekte

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Jahr 2016 31.485 Forschungsprojekte mit einem Finanzvolumen von 3,033 Milliarden Euro gefördert, das zu mehr als 67 Prozent vom Bund und gut 32 Prozent von den Ländern getragen wurde. Die Gesamtbewilligungssumme lag damit 2016 um fast 193 Millionen Euro höher als 2015, die Zahl der geförderten Projekte um 1.014. Dies geht aus dem "Jahresbericht 2016" hervor, den die DFG am 5. Juli 2017 im Rahmen ihrer Jahresversammlung in Halle (Saale) vorgestellt hat. Die Zahl der neu bewilligten Projekte blieb demnach mit 7.933 gegenüber 7.920 nahezu gleich, jedoch stiegen auch bei ihnen die bewilligten Mittel an – von 1,93 Milliarden Euro 2015 auf nunmehr rund 2,05 Milliarden Euro.

Auch 2016 war mehr als die Hälfte aller geförderten Projekte - 15.902 - in der Einzelförderung angesiedelt; für sie wurden insgesamt rund eine Milliarde Euro Fördermittel bewilligt und damit über 110 Millionen Euro mehr als 2015. In den Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereichen und anderen Koordinierten Programmen wurden 816 Verbünde mit gut 13.300 Teilprojekten und einer Gesamtbewilligungssumme von rund 1,25 Milliarden Euro gefördert. In die insgesamt 99 im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderten Einrichtungen flossen rund 533 Millionen Euro.

Aufgeteilt nach den großen Wissenschaftsbereichen erhielten auch 2016 die Lebenswissenschaften mit rund einer Milliarde Euro die meisten Fördermittel (34,7 Prozent der Gesamtbewilligungssumme), gefolgt von den Naturwissenschaften mit rund 665 Millionen Euro (21,9 Prozent), den Ingenieurwissenschaften mit rund 585 Millionen Euro (19,3 Prozent) und den Geistes- und Sozialwissenschaften mit 468 Millionen Euro (15,4 Prozent); fachübergreifende Projekte wurden mit 263 Millionen Euro (8,7 Prozent) gefördert.
Zum Jahresbericht:
www.dfg.de/jahresbericht

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Vier von zehn Studiengängen bleiben zulassungsbeschränkt

Im Bundesdurchschnitt sind 42,4 Prozent aller Studiengänge zulassungsbeschränkt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer geringfügigen Steigerung um 0,9 Prozent. Dies zeigt eine Auswertung des CHE (Centrum für Hochschulentwicklung). Den größten Anteil zulassungsbeschränkter Studiengänge gibt es demnach im Wintersemester 2017/18 in Hamburg mit 75,5 Prozent. Es folgen das Saarland, Berlin und Bremen mit jeweils rund 62 Prozent. Die niedrigste Numerus-Clausus-Quote gibt es in Mecklenburg-Vorpommern (20,1 Prozent).

Auf Fächerebene existieren jedoch deutliche Unterschiede. Die Fächergruppe mit den höchsten Numerus-Clausus-Quoten bleibt die Gruppe der Rechts-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften mit gut 53 Prozent. In den Sprach- und Kulturwissenschaften können sich dagegen Studierende in rund 70 Prozent aller Studiengänge ohne zahlenmäßige Beschränkung einschreiben.

Auch innerhalb eines Bundeslandes unterscheiden sich die Numerus-Clausus-Quoten weiterhin zum Teil erheblich. Während in Nordrhein-Westfalen beispielsweise in Köln rund zwei Drittel der Studiengänge zulassungsbeschränkt sind, ist es in Dortmund nur rund ein Viertel.

Studiengänge an Universitäten sind weiterhin zu einem geringeren Anteil (41,2 Prozent) mit einem Numerus Clausus belegt als die an Fachhochschulen (46 Prozent). Bei den Bachelor- und Masterstudiengängen stellte das CHE in den vergangenen Jahren eine Angleichung der Quoten fest. Aktuell ist der Anteil der Zulassungsbeschränkungen im Bachelor mit 46 Prozent aber noch immer höher als im Master mit 39,9 Prozent.
http://www.che.de/cms/?getObject=5&getNewsID=2067&getCB=398&getLang=de
Zum aktuellen Numerus-Clausus-Check des CHE hat sich am 6. Juli 2017 auch der CHE-Experte Cort-Denis Hachmeister gegenüber dem "Deutschlandfunk" geäußert:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/07/06/che_forscher_hachmeister_grosse_unterschiede_bei_dlf_20170706_1437_8946cc58.mp3

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Quelle: istockphoto.com

Urheberrechtnovelle passiert Bundestag

Der Deutsche Bundestag hat am 30. Juni 2017 das Gesetz zur Novellierung des Urheberrechts verabschiedet. Bis zuletzt hatten die Abgeordneten der CDU/CSU- und der SPD-Bundestagsfraktionen um einen Kompromiss gerungen. Im Ergebnis folgten sie dem vom Bundesjustizministerium verantworteten Regierungsentwurf (vgl. Newsletter 4/2017) weitgehend. Dieser sah vor, dass Bildungseinrichtungen 15 Prozent eines veröffentlichten Werkes genehmigungsfrei nutzen, vervielfältigen und zugänglich machen dürfen. Für die eigene Forschung können 75 Prozent eines Werkes ohne die vorherige Zustimmung des Verlags vervielfältigt werden. Diese Schranken werden auch Vorrang vor Lizenzangeboten der Verlage besitzen. Auf Betreiben der Unionsfraktion wurde jedoch festgeschrieben, dass die Schranken zunächst nur für fünf Jahre gelten und ihre Folgen bereits nach vier Jahren evaluiert werden sollen.

Kritik kam vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der von einem "schweren Rückschlag für Bildung und Wissenschaft in Deutschland" sprach und ankündigte, alle rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen, um gegen das Gesetz vorzugehen.

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DEAL-Verhandlungen: HRK sieht sich durch Entscheidung des Bundeskartellamts gestärkt

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) fühlt sich durch eine Entscheidung des Bundeskartellamts in ihrer Position bei den Verhandlungen um bundesweite Lizenzverträge für elektronische Fachzeitschriften großer Wissenschaftsverlage (vgl. Newsletter 8/2016, 12/2016 und 4/2017) bestätigt. Ende Mai habe die Behörde den Entschluss gefasst, kein Verfahren gegen das Projekt DEAL einzuleiten, teilte die HRK mit. Damit werde eine Beschwerde des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels nicht aufgegriffen. Dieser hatte DEAL vorgeworfen, seine Marktmacht beim Bezug elektronischer Zeitschriften zu missbrauchen.

HRK-Präsident Professor Horst Hippler nahm die Entscheidung erneut zum Anlass, um die Verlage dazu aufzurufen, "sich endlich ernsthaft mit den Forderungen der Wissenschaft auseinandersetzen, anstatt zu versuchen, die Verhandlungen zu verschleppen oder überholte Geschäftsmodelle durchzudrücken".

Im Rahmen des Projekts DEAL sollen wissenschaftliche Artikel künftig auch zuerst Open-Access-basiert veröffentlicht werden können und damit kostenlos sowie uneingeschränkt zugänglich sein. Wissenschaftseinrichtungen würden Verlage dann für die Veröffentlichung von Beiträgen bezahlen und nicht mehr für das Lesen.

Unterdessen wird der Druck auf den Wissenschaftsverlag Elsevier, mit dem die DEAL-Verhandlungen begonnen haben, größer: Neben den drei Berliner Universitäten und der Charité haben inzwischen auch die baden-württembergischen Landesuniversitäten angekündigt, ihren Vertrag mit dem internationalen Wissenschaftsverlag zum Jahresende zu kündigen.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/bundeskartellamt-greift-beschwerde-gegen-projekt-deal-nicht-auf-hrk-praesident-verlage-sind-am-zug/

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Mehr ausländische Studierende und Wissenschaftler

Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes hat sich die Zahl der ausländischen Studierenden in Deutschland von 340.000 im Jahr 2016 auf derzeit 357.800 erhöht. Damit wird die von Hochschulen und Politik für 2020 gesteckte Zielmarke von 350.000 schon jetzt übertroffen. Insgesamt hat sich die Zahl der ausländischen Studierenden in Deutschland damit in den letzten zehn Jahren um 37 Prozent erhöht. Das ist eines der Ergebnisse der Studie "Wissenschaft weltoffen 2017", die das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) am 12. Juli 2017 in Berlin vorgestellt haben. Deutschland zählt demnach weltweit nach den USA, Großbritannien, Australien und Frankreich zu den beliebtesten Zielländern für internationale Studierende. Die größte Gruppe der ausländischen Studierenden stammt aus China (13 Prozent), gefolgt von Studierenden aus Indien (6 Prozent) und Russland (5 Prozent).

Laut Studie zeichnet sich Deutschland im Unterschied zu vielen anderen Ländern durch eine ausgeglichene Mobilitätsbilanz aus. Sowohl als Gast- wie auch als Herkunftsland ist es für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern von großer Bedeutung. So waren 2015 fast 140.000 deutsche Studierende an Hochschulen im Ausland eingeschrieben, um dort einen Abschluss zu erwerben. Zu den bevorzugten Gastländern zählen Österreich, die Niederlande, Großbritannien und die Schweiz. Beliebte Zielländer für temporäre studienbezogene Auslandsaufenthalte sind nach wie vor Großbritannien, die USA, Frankreich und Spanien. Derzeit verbringen mehr als ein Drittel aller Studierenden einen Teil ihres Studiums im Ausland. Die Bundesregierung und der DAAD verfolgen das Ziel, den Anteil bis 2020 auf 50 Prozent zu erhöhen.

2015 waren zudem rund 43.000 ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Hochschulen angestellt, unter ihnen rund 3.100 Professorinnen und Professoren. Die Zahl der ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hat sich damit in den letzten 10 Jahren um 74 Prozent erhöht. Die größte Gruppe stellen mit über einem Drittel Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Westeuropa, gefolgt von der Region Asien/Pazifik mit 17 Prozent und Mittel/Osteuropa mit 15 Prozent. Die wichtigsten Herkunftsländer sind Italien, China, Österreich und die USA. An außeruniversitären Forschungseinrichtungen waren im Jahr 2014 knapp 9.000 ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler angestellt. Fast zwei Drittel dieser Gruppe stammen aus Europa. Etwa 24 Prozent kommen aus Asien.
https://www.bmbf.de/de/mobilitaet-von-studierenden-und-wissenschaftlern-steigt-weltweit-4489.html

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Gleichstellung I: Spitzenreiter Berlin

Die Freie Universität Berlin, die Humboldt Universität zu Berlin und die Universität Potsdam zählen gemeinsam mit der privaten Wirtschaftsuniversität in Vallendar zu den vier Universitäten, die Frauen am besten fördern. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Ausgabe des Gleichstellungsrankings des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS). Zielstellung des Ranking ist es, die Leistungen der Hochschulen im Bereich der Gleichstellung von Frauen und Männern mit Hilfe quantitativer Indikatoren zu vergleichen. Bewertet wurde insbesondere, wie sich der Frauenanteil in einer höheren Qualifikationsstufe im Vergleich zur vorherigen Qualifikationsstufe verhält.

Beim Länderranking liegt Berlin vor Hamburg und Brandenburg vorn. Das Mittelfeld führen Hessen und Schleswig-Holstein vor Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt an. Es folgen Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Bayern. Schlusslichter bilden die Länder Sachsen, Thüringen und das Saarland.
Zum Ranking: www.ssoar.info/ssoar/handle/document/52104

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Quelle: istockphoto.com

Gleichstellung II: DFG mit neuen Akzenten

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) will die Gleichstelllung von Männer und Frauen in der Wissenschaft weiter vorantreiben. So sollen die im Jahr 2008 eingeführten "Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards" fortgeführt werden. Die Mitglieder sollen sich dazu verpflichten, künftig alle zwei bis drei Jahre qualitative Berichte zu wechselnden Schwerpunktthemen einzureichen.

Zudem will die DFG ihre Förderverfahren und -instrumente auf mögliche strukturelle Hemmnisse hin untersuchen und die Gleichstellung von Männern und Frauen durch geeignete Maßnahmen fördern. Als erste konkrete Maßnahmen beschlossen wurde für das Emmy Noether-Programm die Abschaffung der zwölfmonatigen Residenzpflicht im Ausland sowie die Einführung eines zweckgebundenen Familienzuschlags von bis zu 6.000 Euro pro Jahr für Kongress- und Forschungsreisen. Darüber hinaus sollen Frauen in allen Verfahren stärker an den Begutachtungsprozessen beteiligt werden.

Bereits im März 2017 hatte die DFG für ihre Entscheidungsgremien und deren Untergremien einen Zielwert von 30 Prozent Wissenschaftlerinnen beschlossen, was deutlich über den derzeitigen Professorinnenanteil von 22 Prozent hinausgeht. Einen Anteil von 22 Prozent habe die DFG in Bezug auf die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen in ihren Gremien jedoch ganz überwiegend, abhängig vom Fachbereich, bereits erreicht, teilte die Förderorganisation mit.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung_nr_24/index.html

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Foto: hs-karlsruhe.de

Nachträgliche Verleihung des Leibniz-Preises nach Entlastung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat Professorin Britta Nestler vom Vorwurf des wissenschaftlichen Fehlverhaltens entlastet. Der Materialwissenschaftlerin vom Karlsruher Institut für Technologie wurde nunmehr nachträglich der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2017 verliehen. Die Verleihung war im März ausgesetzt worden, nachdem der DFG kurz vor der Preisverleihung anonyme Hinweise im Zusammenhang mit den Forschungsarbeiten von Nestler bekanntgemacht worden waren (vgl. Newsletter 3/2017).
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung_nr_21/index.html

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Wissenschaftliches Fehlverhalten: Rüge für Leibniz-Direktor

Das Präsidium der Leibniz-Gemeinschaft ist gegen den Direktor des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena, Professor Karl Lenhard Rudolph, vorgegangen. Datenfalschdarstellung, ungenügende Datendokumentation und Verletzung der Aufsichtspflicht im Zusammenhang mit elf wissenschaftlichen Publikationen lauteten die durch externe Hinweisgeber gegen Rudolph erhobenen Vorwürfe, die ein Untersuchungsausschuss bestätigt und spezifiziert hat.

Zwar gebe es keine konkreten Hinweise dafür, dass Daten frei erfunden oder die Datenmanipulationen direkt durch den Institutsdirektor begangen oder durch ihn initiiert worden seien, teilte die Leibniz-Gemeinschaft am 15. Juni 2017 mit. Erwiesen sei aber eine unzureichende Qualitätskontrolle sowie eine ungenügende Betreuung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der entsprechenden Arbeitsgruppe.

Das Präsidium beschloss unter anderem eine schriftliche Rüge gegenüber Professor Rudolph wegen grob fahrlässigen wissenschaftlichen Fehlverhaltens, den Entzug seines passiven Wahlrechts für Gremien der Leibniz-Gemeinschaft für drei Jahre sowie den Ausschluss des FLI unter Leitung von Professor Rudolph vom Wettbewerbsverfahren der Leibniz-Gemeinschaft für drei Jahre. Hinzu kommt die Aufforderung an den Direktor, Errata zu den monierten Artikeln zu publizieren sowie eine Publikation zurückzuziehen.
https://www.leibniz-gemeinschaft.de/medien/aktuelles/news-details/article/praesidium_beschliesst_massnahmen_gegen_leibniz_direktor_100003074/

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Neuer Strukturplan

Der Akademische Senat der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) hat laut "Tagesspiegel" einen neuen Strukturplan gebilligt. Dieser sieht vor, dass die HU bis zum Jahr 2030 ihren Lehrkörper um acht Professuren der Besoldungsstufen W3/C4 und C3 verringert bzw. einen Teil dieser Professuren durch Juniorprofessuren ersetzt. Drei Juniorprofessuren entfallen. Im Mittelbau werden 27 befristete und fünfeinhalb unbefristete Stellen sowie eine Lehrkraft für besondere Aufgaben gestrichen. Im Bereich Technik, Service und Verwaltung sollen 24 Stellen entfallen.

Gleichwohl bleibt der nun beschlossene Plan hinter der ursprünglichen Vorgabe des Präsidiums zurück. Eigentlich hatte der Auftrag an die Fakultäten gelautet, acht Prozent zu sparen, um ein strukturelles Defizit der HU von etwa zehn Millionen Euro zu schließen. Auf Grund anhaltender Kritik hatte das Präsidium jedoch beschlossen, die Fakultäten nur noch 6,3 Prozent erbringen zu lassen. Es bestehe die Hoffnung, dass sich mit dem neuen Hochschulvertrag (vgl. Newsletter 4/2017) noch Spielräume eröffnen könnten.

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21. Sozialerhebung: So leben Studierende

Studierende in Deutschland haben inzwischen zwar etwas mehr Geld, werden zugleich aber vor allem durch hohe Mietpreise belastet. Sie verfügten im vergangenen Jahr monatlich über durchschnittlich 918 Euro im Monat, während es bei der letzten Erhebung im Jahr 2012 noch 842 Euro waren. Dies zeigt die 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, die vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wurde. Für die Untersuchung ausgewertet wurden die Angaben von mehr als 60.000 Studierenden an 248 Hochschulen.

Der Anteil von Studierenden mit Kind ist demnach im Vergleich zum Jahr 2012 um einen Prozentpunkt auf sechs Prozent gestiegen. Elf Prozent der Studierenden sind gesundheitlich beeinträchtigt, das sind vier Prozentpunkte mehr als noch bei der letzten Erhebung. Seit 2012 hat sich darüber hinaus auch der Anteil der Erwerbstätigen an allen Studierenden um sechs Prozentpunkte auf 68 Prozent erhöht. Dadurch und durch höhere Zuwendungen von den Eltern hat sich die finanzielle Lage der Studierenden seit 2012 verbessert.

Laut Untersuchung investieren Vollzeitstudierende durchschnittlich 33 Stunden pro Woche in ihr Studium. 18 Stunden davon verbringen sie im Selbststudium, 15 Stunden in Lehrveranstaltungen. Bei der letzten Erhebung lag die Präsenzzeit noch bei 17 Stunden pro Woche.
http://www.sozialerhebung.de/

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Hochschulkompass in neuem Gewand

Der Kompass durch die Hochschulwelt ist gründlich überholt worden und mit einem komplett überarbeiteten Auftritt nunmehr online: Unter www.hochschulkompass.de bietet die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) nun auch kompakte Informationen über Profile und Selbstverständnis einzelner Hochschulen. Der neue Kooperationspartner ARD-alpha ermöglicht, dass die von ihm produzierten "Hochschulvisitenkarten" ergänzend in den Hochschulkompass eingebunden werden. Bislang sind 70 dieser Filmbeiträge verfügbar, weitere werden folgen.

Gerade für Studieninteressierte soll damit die Orientierung in der komplexen deutschen Hochschullandschaft erleichtert werden.

Ebenfalls neu ist eine zusätzliche Möglichkeit für Studieninteressierte, sich ihrer Auswahl von Studienangeboten zu nähern: Unter dem Navigationspunkt "Studienbereiche kennenlernen" werden neun Fächergruppen und fast alle 80 Studienbereiche mit ihren Besonderheiten und Anforderungen beschrieben.

Auch die Nutzung des Hochschulkompasses mit mobilen Endgeräten wurde optimiert.

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Universitätsbibliothek Leipzig

Bibliothek des Jahres

Die Universitätsbibliothek Leipzig hat den mit 20.000 Euro dotierten nationalen Bibliothekspreis des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. und der Deutschen Telekom Stiftung zugesprochen erhalten. Er wird am 24. Oktober 2017, dem "Tag der Bibliotheken", in Leipzig verliehen.

Die Einrichtung wird geehrt, weil sie ständig auf allen Feldern innovative Leistungen hervorbringe und Methoden der digitalen Welt nutze, um ihre Zugänglichkeit zu verbessern, hieß es zur Begründung. Mit allein 50 Projekten in den vergangenen 15 Jahren arbeite die Universitätsbibliothek Leipzig stetig an technologischen Weiterentwicklungen und sei dabei ein wichtiger Partner für andere. Als größte Altbestandsbibliothek in den neuen Bundesländern und außerhalb Berlins treibe sie die Erschließung ihrer über Jahrhunderte gewachsenen Bestände vor allem auch digital voran.
http://www.uni-leipzig.de/service/kommunikation/medienredaktion/nachrichten.html?ifab_modus=detail&ifab_id=7299

http://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/archive/2017/june/article/digital-autonom-frei-zugaenglich-und-innovationsstark-die-universitaetsbibliothek-leipzig-ist.html

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Karriere


56 weitere Philipp Schwartz-Stipendiaten

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat die Forschungseinrichtungen der dritten Runde der Philipp Schwartz-Initiative (vgl. Newsletter 1/2016) ausgewählt: 41 Einrichtungen aus ganz Deutschland können mit Hilfe der Initiative gefährdete ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei sich aufnehmen. Vergeben werden Fördermittel für insgesamt 56 Forscherinnen und Forscher, die Schutz in Deutschland suchen, weil ihnen in ihren Heimatländern Krieg oder Verfolgung drohen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen ab August 2017 für zwei Jahre als Philipp Schwartz-Stipendiaten an den ausgezeichneten Einrichtungen.

Die Forscherinnen und Forscher, die nun an den ausgezeichneten Hochschulen aufgenommen werden, stammen aus der Türkei (40 Stipendiaten), Syrien (9), dem Irak (3), Venezuela (2), dem Jemen und der Ukraine (jeweils 1).
https://www.humboldt-foundation.de/web/pressemitteilung-2017-17.html

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Quelle: istockphoto.com

Master-Abschluss macht sich bezahlt

Wer eine Hochschule mit einem Master- oder Diplomabschluss verlässt, verdient auf lange Sicht deutlich mehr als Absolventinnen und Absolventen mit Bachelorabschluss. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. 25-jährige Angestellte mit Diplom oder Master verdienen demnach durchschnittlich 2.900 Euro im Monat, gleichaltrige Bachelorabsolventenen dagegen 2.750 Euro. Der Einkommensunterschied steigt mit größerer Berufserfahrung: Mit 34 Jahren verdienen Diplom- und Masterabsolventen im Schnitt 4.380 Euro und damit 500 Euro mehr als Bachelorabsolventen.

Laut IAB zeigen sich auch bei den Tätigkeiten Unterschiede. Während mehr als die Hälfte der Master- oder Diplomabsolventen eine Tätigkeit auf dem höchsten Anforderungsniveau ausübe, sei dies bei nur gut einem Drittel der Bachelorabsolventen der Fall.
http://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/kb1317.aspx

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Barometer


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Mehrheit für Fortführung des Deutschlandstipendiums

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat die Newsletter-Leser im Juni gefragt, ob das Förderinstrument Deutschlandstipendium fortgeführt werden soll. 57,1 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 42,9 Prozent mit Nein.

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Berechtigte Forderung nach mindestens einer Milliarde Euro?

Die fünf ostdeutschen Flächenländer fordern für die Fortführung sämtlicher bundesweit geltender Programme zur Hochschulfinanzierung sechs Milliarden Euro Unterstützung durch den Bund. Mindestens eine Milliarde Euro soll den ostdeutschen Hochschulen zugutekommen. Unterstützen Sie diese Forderung?

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Recht aktuell


Fall Mathiopoulos: Bundesverwaltungsgericht bestätigt Universität Bonn

Die Politikberaterin und Publizistin Margarita Mathiopoulos hat den Rechtsstreit um den Entzug ihres Doktortitels wegen Plagiaten verloren. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte am 21. Juni 2017 die Entscheidung der Universität Bonn (vgl. Newsletter 5/2012), die Mathiopoulos 2012 den Doktorgrad aberkannt hatte (Az.: BVerwG 6 C 3.16). Ihre Dissertation aus dem Jahr 1986 bestand demnach fast zur Hälfte aus nicht kenntlich gemachten Übernahmen. Das Bundesverwaltungsgericht folgte mit dem Urteil den Vorinstanzen (vgl. Newsletter 12/2012 und Newsletter 12/2015).

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Verbot für Gesichtsschleier auch an Hochschulen

Das Tragen von Gesichtsschleiern wie Burka und Nikab ist in Bayern vom 1. August 2017 an in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens untersagt. Der Landtag folgte am 6. Juli 2017 einem entsprechenden Vorstoß der Staatsregierung.

Gesichtsschleier sind damit künftig unter anderem für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst, an Hochschulen und Schulen, in Kindergärten und Kinderkrippen sowie in Wahllokalen verboten. Gemeinden erhalten zudem die Möglichkeit, Burka und Nikab bei Vergnügungsveranstaltungen oder Massenansammlungen in Einzelfällen zu verbieten.

Ein kommunikativer Austausch finde nicht nur durch Sprache, sondern auch durch Blicke, Mimik und Gestik statt. Er bilde die Grundlage zwischenmenschlichen Miteinanders und gehöre zur Basis der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, hieß es zur Begründung.

Der DHV hat ein gesetzliches Verbot der Gesichtsverschleierung in sämtlichen Lehrveranstaltungen an Hochschulen für begründbar und vertretbar erklärt (vgl. Newsleter 5/2017).

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Gericht: Keine Beteiligung an Erlösen aus dem Zentrallabor

Direktoren des Universitätsklinikums Düsseldorf haben keinen Anspruch auf Beteiligung an den Erlösen aus dem Zentrallabor. Das hat das Düsseldorfer Verwaltungsgericht in einem noch nicht rechtskräftigen Urteil entschieden, über das unter anderem die "Rheinische Post" berichtet hat (Az.: 15/ K 3450/15). Nach Ansicht des Gerichts dürfen die Professoren weder für die Zuweisung von Patienten noch für Laboruntersuchungen Geld fordern oder erhalten. Ihre Berufsordnung verbiete dies.

Da das Düsseldorfer Universitätsklinikum die Beteiligung der Professoren an den Erlösen in diesem Jahr eingestellt hatte, hatten drei Direktoren geklagt und argumentiert, es handele sich um eine zusätzliche variable Vergütung und eine jahrzehntelange Praxis, die auf mündlichen Absprachen beruhe. Die Professoren hatten vor Gericht die Hälfte der Nettoerlöse verlangt, die das Labor mit ihren Privatpatienten erzielt.

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Wegen fünfminütiger Verspätung kein Studienabschluss

Wegen einer fünfminütigen Verspätung hat eine Jurastudentin aus Bielefeld ihr erstes Staatsexamen nicht ablegen können. Das Oberverwaltungsgericht in Münster bestätigte laut Presseberichten am 20. Juni 2017 ein Urteil des Verwaltungsgerichts Minden und beschied die Klage der jungen Frau gegen den Prüfungsausschluss abschlägig (Az.: 14 A 2441/16).

Die Studentin war nach dem Vortrag in der mündlichen Prüfung in die Pause gegangen, danach fünf Minuten zu spät zum ersten Teil des Prüfungsgesprächs mit den anderen Prüflingen erschienen und auch nicht mehr zu den zwei folgenden Teilen des Prüfungsgesprächs zugelassen worden.

Sie habe in der Pause Tee bei einer Freundin getrunken, verteidigte sich die Studentin vor Gericht. Wegen der Aufregung habe sie falsch verstanden, wann sie zum ersten Teil des Prüfungsgesprächs erscheinen sollte.

Es sei von der Klägerin leichtsinnig gewesen, den Prüfungsort zu verlassen, urteilten die Richter. Von Hochschulabsolventen könne Pünktlichkeit erwartet werden. Für mildere Sanktionen biete das Gesetz keinen Raum.

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Neuer AhD-Newsletter  

Die Arbeitsgemeinschaft höherer Dienst (AhD), zu dessen Mitgliedern der Deutsche Hochschulverband gehört, hat einen neuen Newsletter veröffentlicht. Er enthält vor allem Nachrichten zu aktuellen dienstrechtlichen, tarifrechtlichen und beamtenrechtlichen Entwicklungen in Bund und Ländern sowie zu neueren Gerichtsentscheidungen auf diesen Gebieten. 

Zum aktuellen AhD-Newsletter:
http://www.hoehererdienst.de/news/Newsletter_2_2017.pdf

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Personalia


Foto: hamburgische-buergerschaft.de

Neue Ministerin I

Seit dem 28. Juni 2017 ist die bisherige bildungspolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, Karin Prien, neue Ministerin für Bildung und Wissenschaft in Schleswig-Holstein. Zu Staatssekretären ernannt wurden die bisherige Abteilungsleiterin Dorit Stenke und Oliver Grundei, bisheriger Kanzler der Universität Lübeck.

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Foto: uni-heidelberg.de

Neue Ministerin II

Isabell Pfeiffer-Poensgen ist am 30. Juni 2017 zur neuen Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen vereidigt worden. Die ehemalige Kanzlerin der Hochschule für Musik in Köln ist parteilos und war bisher Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder.

Ein Ministerium für Kultur und Wissenschaft übernimmt Isabell Pfeiffer-Poensgen. Sie ist parteilos und bisher Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder. – Quelle: www.ksta.de/27881270 ©2017

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Foto: uni-stuttgart.de

Neuer Präsident I

Professor Wolfram Ressel, Rektor der Universität Stuttgart und Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg, wird neuer TU9-Präsident. Er ist aktuell TU9-Vizepräsident und übernimmt das Amt von Professor Hans Jürgen Prömel, Präsident der TU Darmstadt und TU9-Präsident seit 2014. Die TU9 versteht sich als Allianz führender Technischer Universitäten in Deutschland. Mitglieder sind die RWTH Aachen, die TU Berlin, die TU Braunschweig, die TU Darmstadt, die TU Dresden, die Universität Hannover, das Karlsruher Institut für Technologie, die TU München und die Universität Stuttgart.

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Foto: ZEF

Neuer Präsident II

Professor Joachim von Braun, Direktor am Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn, ist zum Präsidenten der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften für die nächsten fünf Jahre ernannt worden. Der Agrarökonom folgt in dieser Funktion dem Schweizer Biologen und Nobelpreisträger Professor Werner Arber. Die Päpstliche Akademie der Wissenschaften wurde im Jahr 1603 gegründet und im Jahr 1936 von Pius XI. zu einer konfessionsunabhängigen Wissenschaftsakademie reformiert. Von Braun ist evangelisch-lutherisch.

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Foto: mdc-berlin.de

Übergangslösung

Das Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIG) soll übergangsweise von Professor Martin Lohse, dem Vorstandsvorsitzenden des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin, geleitet werden. Zum 1. August 2017 übernimmt er die Sprecherfunktion im vierköpfigen Vorstand des BIG, die bislang Professor Erwin Böttinger innehatte. Böttinger hatte gekündigt, um einen Ruf an die Universität Potsdam anzunehmen.

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Foto: Max-Planck-Gesellschaft

Neuer Generalsekretär

Der Senat der Max-Planck-Gesellschaft hat am 22. Juni 2017 Rüdiger Willems als Generalsekretär bestätigt. Der Jurist hatte das Spitzenamt bereits seit Februar kommissarisch inne, nachdem Amtsvorgänger Ludwig Kronthaler als Vizepräsidenten für Haushalt, Personal und Technik an die Humboldt-Universität zu Berlin gewechselt war (vgl. Newsletter 11/2016).

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Foto: privat

Neue Generalsekretärin

Bettina Böhm wird zum 1. Januar 2018 das Amt der Generalsekretärin der 91 Institute umfassenden Leibniz-Gemeinschaft übernehmen. Die promovierte Juristin ist seit September 2007 Leiterin der Abteilung Human Resources der Europäischen Weltraumorganisation ESA.

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Foto: Universität Rostock

Alfried Krupp-Förderpreises für junge Hochschullehrer 2017

Professor Alexander Szameit, Physiker von der Universität Rostock, wird Träger des Alfried Krupp-Förderpreises für junge Hochschullehrer 2017. Die Auszeichnung ist mit einer Million Euro dotiert und ermöglicht es dem Preisträger, seine Forschungen in den kommenden fünf Jahren unabhängig von öffentlichen Mitteln voranzutreiben.

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Foto: Norbert Michalke

Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2017

Professor Karsten Danzmann, Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Hannover, erhält den mit 750.000 Euro dotierten Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2017. Der Physiker und sein Team entwickelten die Schlüsseltechnologien, mit denen 2015 in Amerika erstmals der direkte Nachweis von Gravitationswellen gelang.

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Foto: Thomas Hartmann, Fotodesign

Hamburger Wissenschaftspreis 2017

Professor Xinliang Feng von der Technischen Universität Dresden und Professor Klaus Müllen vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz werden am 27. November 2017 mit dem Hamburger Wissenschaftspreis 2017 ausgezeichnet, der mit 100.000 Euro dotiert ist. Beide Chemiker werden für ihre grundlegenden Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Graphene geehrt. Diese spielen eine wichtige Rolle für die Entwicklung effizienterer Batterien und Superkondensatoren sowie flexibler elektronischer Bauelemente.

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Foto: Frédéric Batier

Blue Planet Prize 2017

Professor Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, wird mit dem "Blue Planet Prize" geehrt, der mit 50 Millionen Yen (405.000 Euro) dotiert ist. Die Auszeichnung gehe an einen Pionier der Nachhaltigkeitsforschung, der Ansätze zur Lösung globaler Umweltprobleme vorgelegt habe, teilte die japanische Asahi Glass Stiftung mit. Schellnhuber wurde der Preis für seinen Beitrag zur Etablierung der Zwei-Grad-Grenze der globalen Erwärmung zuerkannt, auf die sich die Staaten im Klimavertrag von Paris geeinigt haben. Zudem habe der Klimaforscher die Erdsystemanalyse als wissenschaftliches Feld maßgeblich gestaltet.

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Foto: Thomas Koziel

Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Lehre in den Ingenieurwissenschaften

Der Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Lehre in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten geht in diesem Jahr an Professorin Katharina Anna Zweig von der Technischen Universität Kaiserslautern. Die Informatikerin wird für den von ihr eingerichteten und bundesweit ersten Studiengang "Sozioinformatik" geehrt, in dem sie in außergewöhnlicher Form die Einheit von Lehre, Forschung und gesellschaftlichem Engagement lebe, hieß es zur Begründung. Die Auszeichnung wird vom Dachverein der Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten e.V. (4ING) und vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vergeben. Sie ist mit 25.000 Euro dotiert.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare

Berufungsverhandlungen effektiv führen
Universität Mannheim, Mittwoch, 30. August 2017, 10:00-18:00 Uhr

Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehört es bei schwierigen Verhandlungen, insbesondere, aber nicht nur für Berufungs- und Bleibeverhandlungen, dazu, die eigenen Verdienste und Fähigkeiten überzeugend darstellen zu können und mit den psychologischen Grundlagen professioneller Verhandlungsführung vertraut zu sein. Nur so können Verhandlungen zu einem optimalen Ergebnis führen.

In diesem Seminar werden Verhandlungsstrategien speziell für Berufungs- und Bleibeverhandlungen und die methodischen Werkzeuge für erfolgreiche Verhandlungen in enger Verzahnung vermittelt. Nach einführenden Vorträgen werden die konkreten Verhandlungssituationen aus Sicht eines Professorenberaters und aus Sicht eines Psychologen und Trainers ausführlich erörtert.

Weitere Informationen sowie ein Anmeldeformular finden Sie unter:
https://www.hochschulverband.de/647.html


Berufungen in Österreich und Deutschland

Universität Wien, Donnerstag, 5. Oktober 2017, 9:30-16:30 Uhr

In den letzten Jahren ist das Berufungsgeschäft sowohl in Deutschland als auch in Österreich umfangreichen Veränderungen unterworfen worden. Die Abschaffung der Verbeamtung von Universitätsprofessoren in Österreich und die Einführung der W-Besoldung und stärkere Verhandlungsmöglichkeiten sind nur einige Stichworte von vielen.

Das Seminar will über die Systemunterschiedlichkeiten und die Vorzüge des einen oder anderen Systems aufklären und Orientierungshilfen und praktische Hinweise für die am Verhandlungsprozess Beteiligten bieten. Weitere Informationen sowie ein Anmeldeformular finden Sie unter: https://www.hochschulverband.de/1428.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


Quelle: istockphoto.com

DHV-Symposium 2017

Zum Haare raufen? Streit(kultur) im Spiegel der Wissenschaft
Mittwoch, 18. Oktober 2017, 9:30-16:00 Uhr
Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Menschen sind Individuen und haben unterschiedliche Meinungen. Gestritten wird deshalb oft, an den unterschiedlichsten Orten und in den verschiedensten Kontexten. Streit kann destruktiv wirken, aber auch produktiv sein. So lebt beispielsweise insbesondere die Demokratie von der Auseinandersetzung, von Interessengegensätzen und deren Ausgleich. Mit Ralf Dahrendorf lässt sie sich als "institutionalisierter Streit" begreifen.

Für die Wissenschaft und die Universitäten ist Streit konstitutiv. Auf Argument folgt Gegenargument, auf eine These die Antithese. Wissenschaft als Suche nach Wahrheit und Erkenntnis wird insbesondere durch Kontroversen vorangetrieben.

Was ist Streit? Wann ist er fruchtbar, wann ist er furchtbar und wer entscheidet das? Wie entsteht Streit und wie gehen Mensch und Tier mit ihm um? Gibt es eine Kunst des Streitens und worin liegt sie? Geht die Lust am Streiten verloren und werden nur noch "nützliche" Streite geführt? Was ist der Wert von Streit? Liegt er in Erkenntnis und Wahrheitsfindung? Werden insbesondere im Zeitalter der sozialen Medien die Formen zivilisierten Streitens verlassen? Kann man "gutes Streiten" lernen?

Antworten auf diese grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 18. Oktober 2017 im Wissenschaftszentrum Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei:
Dipl.-Biol. Claudia Schweigele
Tel.: 0228/902-6668
E-Mail: schweigele@hochschulverband.de

Anmelden können Sie sich online unter:
https://www.hochschulverband.de/symposien.html

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Publikationen

Neuer Forumband: Aus dem Berufsleben eines Mathematikers / Forschung, Lehre und Hochschulpolitik in zwei Gesellschaftssystemen / Günther Wildenhain

(Uf.) Das vorliegende Buch spiegelt das abwechslungsreiche Berufsleben des Mathematikers Professor Günther Wildenhain wider. Forschung und Lehre sowie das Engagement in der Hochschulpolitik, u.a. in der Mathematischen Gesellschaft, als Hochschulabteilungsleiter im Kultusministerium während der Erneuerung der Hochschul- und Forschungslandschaft in Mecklenburg-Vorpommern und als Rektor der Universität Rostock von 1998 bis 2002, prägten seinen Weg - ein bewegendes Zeitdokument.
Erschienen in der Reihe "Forum", Heft 86, April 2017, 347 Seiten
ISBN: 978-3-944941-05-9
Preis: 17 Euro (für Mitglieder des DHV 15 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Hochschullehrerverzeichnis 2017

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 227,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 379,00 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten.

Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da Sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten finden können (ca. 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an:

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband beim De Gruyter Verlag direkt bestellen per E-Mail unter: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Dritte erweiterte Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

NEU:

Musterübersetzungen hochschulbezogener Texte (z.B. Stellenausschreibung Professur)

Mehr als 100 neue Einträge, davon 50 aus dem Gebiet des universitären Fundraisings

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro ( für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.
 
Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Vorschau F&L


Thema: Lehrstuhlmanagement

Mit Beiträgen von Claudia Peus, Conny Antoni, Iring Koch u.a.

Weitere Beiträge:

Andreas Dörpinhaus: Abschied vom Lebenslangen Lernen
Gedanken über ein komplexes anthropologisches Phänomen

Stephan Ellinger/Katja Koch: Zur Bedeutung des Fake in wissenschaftlichen Diskursen

Synopse: Tenure Track für Juniorprofessoren
Ein Ländervergleich

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker


Foto: uni-rostock.de

Neuer Vorsitzender des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern

(Ad.) Professor Rüdiger Köhling von der Universität Rostock ist neuer Vorsitzender des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern im Deutschen Hochschulverband. Er wurde durch den Landeskonvent als Nachfolger des langjährigen Landesverbandsvorsitzenden Professor Günther Wildenhain am 16. Mai 2017 gewählt. Köhling ist seit 2004 als Professor für Physiologie an der Universitätsmedizin Rostock tätig.

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Zwei neue Mitglieder werben - ein Jahr beitragsfrei
 
(Wi.) DHV-Mitglieder werben ist auch im Jahr 2017 der Mühe wert: Erneut bietet der DHV in diesem Jahr eine "Mitglieder werben Mitglieder"-Aktion mit attraktiven Preisen an.
 
Als Dankeschön erhält jedes Mitglied, das im Jahr 2017 mehr als ein neues Mitglied wirbt, eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro, Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an einem DHV-Seminar u.a.). Darüber hinaus wird zu Beginn des Jahres 2018 unter allen Teilnehmern an der Werbeaktion eine Wochenendreise über 750 Euro verlost und ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2017 die meisten Mitglieder geworben hat.
 
Es lohnt sich also, nicht nur Mitglied im DHV zu sein, sondern auch neue Mitglieder für den DHV zu gewinnen.
 
Interessierte Mitglieder erhalten weitere Informationen auf der Homepage des DHV unter https://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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Vermischtes


Quelle: istockphoto.com

Bildung bindet

Gleich und gleich gesellt sich gern - das gilt für die Mehrheit der Paare in Deutschland zumindest beim Bildungsstand. Bei 62 Prozent der insgesamt 20,3 Millionen Ehepaare und nichtehelichen Lebensgemeinschaften haben die Partner das gleiche oder ein ähnliches Bildungsniveau. Das geht laut "Süddeutscher Zeitung" aus Zahlen des Mikrozensus 2015 hervor.

Wo Unterschiede in der Bildung bestehen, sind es meist die Männer, die das höhere Niveau aufweisen. In knapp drei von zehn Partnerschaften ist dies der Fall. Eine Frau mit höherer Bildung findet sich nur in jeder zehnten Beziehung. Allerdings weicht dieser Unterschied langsam, aber stetig auf: Noch Mitte der Neunziger war die Frau in nur 6,5 Prozent der Partnerschaften höher gebildet. Noch deutlicher wird dieser Trend, wenn man zwischen den tendenziell älteren Ehepaaren und den jüngeren Lebensgemeinschaften unterscheidet. Bei letzteren hat sich der Anteil der Paare mit gebildeteren Frauen (14 Prozent) den Paaren mit gebildeteren Männern (21 Prozent) angenähert.

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Santander

(Gü.) Santander als Hauptsponsor der Deutschen Hochschulmeisterschaft Volleyball 2017

Mitte Juni fand in den Sporthallen der Herderschule Gießen die Deutsche Hochschulmeisterschaft Volleyball 2017 der Damen und Herren statt. Santander unterstützte das Turnier als Hauptsponsor und stellte den Hauptpreis sowie Trikotsätze für beide Gießener Teams zur Verfügung. "Um solch ein Event durchführen zu können, bedarf es vor Ort starker Partner und Unterstützer", ist Hochschulsport-Leiterin Lena Schalski von der Justus-Liebig-Universität Gießen dankbar für das Sponsoring. Die neuen Santander-Trikots brachten direkt Glück: Die Damenmannschaft der Universität Gießen erreichte hinter dem Team aus Köln einen guten zweiten Platz, die Gießener Herren verteidigten den Titel und konnten sich somit für die Europameisterschaft 2018 in Portugal qualifizieren.

Bereits seit November 2015 besteht eine Kooperationsvereinbarung zwischen Santander und der Justus-Liebig-Universität Gießen. Laut einer Studie der UNESCO ist Santander heute weltweit der größte private Förderer von höherer Bildung. Die Bank unterhält über Santander Universitäten in Deutschland seit 2011 Kooperationen mit inzwischen 13 Partneruniversitäten sowie dem Deutschen Hochschulverband.

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DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) Spektrum der Wissenschaft - Am Anfang steht die Neugier

Renommierte Wissenschaftler, darunter Nobelpreisträger, berichten in Spektrum der Wissenschaft monatlich über ihre neuen Erkenntnisse - verständlich aufbereitet von einem Team von Fachredakteuren. Sie behalten dabei stets den Überblick über die aktuelle Forschung - von der Biomedizin über die Physik und Astronomie bis zur Archäologie. Hochkarätige Infografiken und Fotos aus der aktuellen Forschung bringen Sie auf Tuchfühlung mit der internationalen Spitzenforschung. Damit bleiben Sie durch Spektrum der Wissenschaft auf Augenhöhe mit den relevanten Trends in Forschung und Technik!

Lernen Sie Spektrum der Wissenschaft im Miniabo kennen - drei Ausgaben für nur 16,50 Euro - Sie sparen über 35 Prozent gegenüber dem Einzelkauf:
http://www.spektrum.de/aktion/angebot

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DHV und phase6

(Gü.) Sprachenlernen im Hochschulbereich: Mit phase6 classic und garantiertem Erfolg

phase6 ist Deutschlands führender Vokabeltrainer, mit dem Vokabeln und andere Inhalte systematisch gelernt und verlässlich im Langzeitgedächtnis verankert werden. Die erfolgreiche und wissenschaftlich bestätigte Systematik wurde bereits mehrfach mit Bildungspreisen ausgezeichnet.

phase6 classic ist der einzige Vokabeltrainer, mit dem fertige Vokabelsammlungen zu allen gängigen Kurs- und Schulbüchern gelernt werden können. Die Vokabelsammlungen werden in Kooperation mit den großen Bildungsverlagen produziert, sind überwiegend vertont und exakt auf die Lehrwerke abgestimmt - auf die UNIcert-Sprachkurse von Ernst Klett Sprachen ebenso wie auf das Schulungsmaterial weiterer 17 Verlage, z.B. von Hueber und Cornelsen.

phase6 classic bietet ein Höchstmaß an Flexibilität: mit Apps für Smartphones, Tablets und Computer sowie mit der Option, beliebig viele Sprachen und Vokabelsammlungen zeitgleich zu lernen.

Die Apps können kostenlos genutzt werden. Lehrkräften bieten wir zudem an, die Premiumfunktionen dauerhaft kostenlos freizuschalten. Bei Interesse registrieren Sie sich einfach direkt über die Website von phase6.
https://www.phase6.de/dh/dhv201707

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DHV und Dorint Hotels & Resorts

(Gü.) Kleine Reise - GROSSER SPARVORTEIL mit 30 Prozent *Nachlass

Die Dorint Hotels & Resorts bieten Ihnen vielfältige Möglichkeiten für einen Kurzurlaub: Kulturgenuss in einem unserer Stadthotels oder erleben Sie die große Auswahl an Aktivitäten in unseren individuellen Resorts im Grünen, am Meer und in den Bergen. Buchen Sie bis zum 2. August 2017 und sichern Sie sich 30 Prozent* Nachlass auf den regulären Preis.

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.dorint.com/de/kurzurlaub/

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DHV und FloraPrima

(Gü.) FloraPrima ist einer der führenden Online-Blumenversender mit weltweitem Versand und 24-Stunden-Lieferservice. Von Blumensträußen bis zu Pflanzen und Geschenken - FloraPrima bietet aus einem umfangreichen Sortiment von über 129 Produkten immer genau den richtigen Blumengruß für jede Gelegenheit und Geldbeutel.

FloraPrima garantiert, ausschließlich frische und erstklassige Ware zu verarbeiten, und dass die Blumensträuße immer topfrisch geliefert werden. Täglich frische Anlieferungen von ausgewählten Blumenzüchtern aus aller Welt gewährleisten die gleichbleibend hohe Qualität der verschickten Blumensträuße. Eine speziell entwickelte, attraktive Frischverpackung schützt den Blumenstrauß bei seiner Anlieferung vor Hitze, Kälte und Transportschäden. Es wird außerdem mit einer 7-Tage-Frischegarantie geworben. Sie erhalten Ihren Strauß wie abgebildet, inklusive einem Beutel Blumennahrung und einer Pflegeanleitung in einem attraktiven Geschenkkarton. Und wenn die Blumen doch einmal auf dem Transport gelitten haben sollten, findet FloraPrima immer eine Lösung, um ihre Kunden zufrieden zu stellen.

Die Blumensträuße werden immer so geliefert wie im Shop abgebildet. Änderungen der Arrangements sind zwar nicht möglich, dafür lässt die große Auswahl keine Wünsche offen. Außerdem können unter der Rubrik "Rosen in beliebiger Menge" jede gewünschte Menge mit 10 bis 100 Rosen in mehreren Farben bestellt werden. Ein besonderer Service ist die kostenlose Glasvase, die zu jedem Blumenstrauß beigelegt wird.

Eine Übersicht über unser gesamtes Angebot finden Sie unter:

https://www.floraprima.de/

Für Fragen stehen wir Ihnen per Mail unter info@floraprima.de oder Telefon unter 01806 455 615 gerne zur Verfügung.

So sind wir persönlich erreichbar:
Montag bis Freitag von 6:30 bis 22:00 Uhr
Samstag von 6:30 bis 18:00 Uhr
Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Dr. Vanessa Adam (Ad.)
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

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