Ausschreibung "Wissenschaftsstiftung des Jahres"

Die Deutsche Universitätsstiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.
loben gemeinschaftlich einen Preis für die Deutsche Wissenschaftsstiftung 2020 aus. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Hinter den nahezu 3.000 Wissenschaftsstiftungen in Deutschland stehen Stifterpersönlichkeiten, die aufgrund von Dankbarkeit, Wissens- und Forschungsdrang, erkanntem Förderbedarf oder aus philanthropischen Motiven eine Stiftung ins Leben gerufen haben.  Mit dem Preis „Wissenschaftsstiftung des Jahres“ will die Stifterin die öffentliche Aufmerksamkeit auf Wissenschaftsstiftungen lenken. Die öffentliche Würdigung und Hervorhebung einer Wissenschaftsstiftung soll als „Best-practice“-Beispiel dienen, motivierend auf potentielle Stifter, Förderer, Zustifter, Erblasser und Sponsoren wirken und zur Nachahmung und Gründung weiterer Wissenschaftsstiftungen anregen.

Die Geschichte der Stiftung, ihre Ausrichtung, das Gründungsengagement des Stifters, das Stiftungskapital, Alleinstellungsmerkmale, Gründungsidee und öffentliche Wirkung sollten Gegenstand der Bewerbung sein. Die Unterlagen sind bitte in deutscher Sprache digital und postalisch einzureichen. Eine Rücksendung der eingereichten Unterlagen ist nicht vorgesehen. Die Jury besteht aus dem Präsidium der Deutschen  Universitätsstiftung und einem Mitglied des Vorstandes bzw. der Geschäftsführung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft e.V.

Der Preis wird auf der Gala der Deutschen Wissenschaft am 6. April 2020 im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin vergeben. Die Presse sowie die Teilnehmer werden im Vorfeld über das Ergebnis informiert.

Die Unterlagen können bis zum 31.01.2020 eingereicht werden bei:
Deutsche Universitätsstiftung
Frau Cornelia Kliment
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel.: 0228/90266-43
Fax: 0228/90266-97
kliment(at)deutsche-universitaetsstiftung.de
eingereicht werden.

Das PDF zur Ausschreibung


José Carreras Leukämie-Stiftung ist „Wissenschaftsstiftung des Jahres“

Startenor hat Kampf gegen den Blutkrebs zur Lebensaufgabe gemacht

Bonn/Berlin, 29.01.2019. Die gemeinnützige José Carreras Leukämie-Stiftung ist diesjährige Trägerin des Preises „Wissenschaftsstiftung des Jahres“, den die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und der Stifterverband gemeinsam ausgelobt haben. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Rahmen der elften „Gala der Deutschen Wissenschaft“ am  8. April 2019 in Berlin dem Stiftungsgründer überreicht.

Die Stiftung wurde 1995 vom spanischen Tenor und Weltstar José Carreras nach eigener überwundener Leukämieerkrankung ins Leben gerufen. Sie fördert wichtige Struktur- und Forschungsprojekte sowie soziale Hilfsangebote und Rehabilitationsmaßnahmen, die Leukämiepatientinnen und –patienten und ihren Angehörigen zugutekommen. Bislang hat die Stiftung  mehr als 220 Millionen Euro an Spenden für den Kampf gegen Leukämie und andere schwere Blut- und Knochenmarkserkrankungen eingeworben. Davon wurden mehr als 1.200 Projekte finanziert. Wesentlichen Anteil daran hat die José Carreras Gala, die im Dezember 2019 bereits zum 25. Mal live im Fernsehen übertragen werden wird. An der Seite von José Carreras sammeln hier internationale und nationale Stars Spenden für die Stiftung.

Zu den dadurch ermöglichten Förderschwerpunkten der Stiftung gehören der Bau von Forschungs- und Behandlungseinrichtungen sowie die Erforschung von Leukämie und ihrer Heilung. Die José Carreras Leukämie-Stiftung pflegt Kooperationen mit Universitätskliniken aus dem gesamten Bundesgebiet. Sie unterstützt junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Stipendien und fördert den wissenschaftlichen Austausch durch Workshops und Kongresse.

„José Carreras hat aus eigener Betroffenheit ein Engagement entwickelt, das das Leben vieler Leukämiekranker verbessern und retten kann. Seine Stiftung ist ein großzügiger und uneigennütziger Förderer der Leukämie-Forschung. Ihr Einsatz ist zupackend und vorbildlich: Sie trägt maßgeblich dazu bei, dass neue Wege in Diagnostik und Therapie beschritten werden. Für den Startenor und die Stiftung ist der Kampf gegen den Blutkrebs zur Lebensaufgabe geworden. Das Ziel, das viele andere motiviert und inspiriert, lautet: ,Leukämie muss heilbar sein - immer und für jeden‘“, heißt es in der Auszeichnungsbegründung von DUS und Stifterverband. Mit ihrem Engagement habe die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung exemplarisch Maßstäbe in der Wissenschaftsförderung gesetzt, an denen sich andere Stiftungen, Stifterinnen und Stifter orientieren können.

Weitere Informationen zur Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung gibt es unter:
https://www.carreras-stiftung.de/

Die Auszeichnung „Wissenschaftsstiftung des Jahres“ wird zum sechsten Mal vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern zählen die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius (2018), die Gerda Henkel Stiftung (2017), die Care-for-Rare Foundation (2016), die Carl-Zeiss-Stiftung (2015) und die „Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse“ (2014).

Mit der Auszeichnung „Wissenschaftsstiftung des Jahres“ wollen die DUS und der Stifterverband die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Wissenschaftsstiftungen lenken. Die öffentliche Würdigung und Hervorhebung einer Wissenschaftsstiftung soll als „Best Practice“-Beispiel dienen, motivierend auf potentielle Stifter, Förderer, Zustifter, Erblasser und Sponsoren wirken und zur Nachahmung und Gründung von Stiftungen anregen.


Pressekontakt:
Deutsche Universitätsstiftung
Dr. Matthias Jaroch
Tel. 0228/902 6615
E-Mail jaroch(at)hochschulverband.de

Stifterverband
Peggy Groß
Tel.: 030 322982-530
E-Mail: presse(at)stifterverband.de


ZEIT-Stiftung ist Wissenschaftsstiftung des Jahres 2018

Impulsgeberin und großzügige Nachwuchsförderin in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Die gemeinnützige ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius ist diesjährige Trägerin des Preises "Wissenschaftsstiftung des Jahres", den die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) gemeinsam ausgelobt haben. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde im Rahmen der zehnten „Gala der Deutschen Wissenschaft“ am 03. April 2018 in Berlin vergeben.

Die Stiftung wurde 1971 vom Anwalt, Verleger und Politiker Gerd Bucerius ins Leben gerufen. Sie trägt neben dem Titel der von ihm mitgegründeten Wochenzeitung „Die Zeit“ seinen Namen und mit Ebelin den Spitznamen seiner zweiten Frau, Gertrud Ebel, die von 1951 bis 1971 Geschäftsführerin des ZEIT-Verlags war.

Die ZEIT-Stiftung verfügt über ein breites Förderspektrum, das Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur sowie Bildung und Erziehung umfasst. Die Unterstützung begabter, international und interdisziplinär tätiger Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler durch Promotionsstipendien ist zentraler Bestandteil der Förderaktivitäten im Wissenschaftsbereich. Internationale Programme zur Nachwuchsförderung in den Geistes- und Sozialwissenschaften befassen sich mit politischen und gesellschaftlichen Transformationen in- und außerhalb Europas sowie mit dem urbanen Wandel in Metropolen. Besonders stark ist das Engagement für den Wissenschaftsstandort Hamburg. Die ZEIT-Stiftung begleitet seit dem Jahr 2000 die in der Hansestadt ansässige Bucerius Law School als Gründerin, Alleingesellschafterin und größte Förderin. Die Bucerius Law School, die über das Promotions- und Habilitationsrecht verfügt, ist die erste private Hochschule für Rechtswissenschaft in Deutschland mit derzeit 670 Studierenden und 32 Professorinnen und Professoren. An der Universität Hamburg unterstützt die Stiftung darüber hinaus die Forschungsstelle „Hamburgs (post)koloniales Erbe“ sowie eine Gastprofessur für Interkulturelle Poetik und an der HafenCity Universität Hamburg ein Gastwissenschaftsprogramm für Stadtforschung.

"Die ZEIT-Stiftung paart großzügiges Mäzenatentum mit hanseatischem Bürgersinn. Sie ermöglicht wissenschaftlichen Talenten, disziplinübergreifend aktuell zu politisch und gesellschaftlich relevanten Themen zu forschen. Zudem ist sie eine wichtige Förderin des Wissenschaftsstandortes Hamburg. Auch mit ihrem Engagement für die Bucerius Law School ist sie eine nachhaltiger Impulsgeberin", erklärten DUS und WBG. Mit ihrem Engagement habe die ZEIT-Stiftung exemplarisch Maßstäbe in der Wissenschaftsförderung gesetzt, an denen sich andere Stiftungen, Stifterinnen und Stifter orientieren können.

Weitere Informationen zur ZEIT-Stiftung gibt es unter:
https://www.zeit-stiftung.de/

Die Auszeichnung "Wissenschaftsstiftung des Jahres“ wird zum fünften Mal vergeben. Die Die bisherigen Preisträgern sind die Gerda Henkel Stiftung (2017), die Care-for-Rare Foundation (2016), die Carl-Zeiss-Stiftung (2015) und die "Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse" (2014).

Mit der Auszeichnung "Wissenschaftsstiftung des Jahres" wollen DUS und WBG die Aufmerksamkeit auf das Thema Wissenschaftsstiftungen lenken. Die öffentliche Würdigung und Hervorhebung einer Wissenschaftsstiftung soll als "Best Practice"-Beispiel dienen, motivierend auf potentielle Stifter, Förderer, Zustifter, Erblasser und Sponsoren wirken und zur Nachahmung und Gründung von Stiftungen anregen.

Über die WBG

Die WBG ist eine Gemeinschaft für Entdeckungsreisen in die Welt des Wissens. Sie fördert und publiziert Wissenschaft und Bildung im Bereich der Geisteswissenschaften und bietet Gleichgesinnten ein Forum für wissenschaftliche und öffentliche Debatten. Der gemeinnützige Fokus des Vereins ermöglicht es, Themen sichtbar zu machen, die Wissenschaft und Gesellschaft bereichern.
In den Verlagen der WBG mit den Verlagsmarken Theiss und Philipp von Zabern erscheinen jährlich über 150 Sach- und Fachbücher aus den Bereichen Geschichte, Archäologie, Germanistik, Philosophie und Theologie. Die 85.000 Vereinsmitglieder fördern als Wertegemeinschaft wichtige wissenschaftliche Publikationen. Erzielte Gewinne fließen in neue Projekte zurück.
Weitere Informationen zum Unternehmen unter:
www.wbg-wissenverbindet.de.


Gerda Henkel Stiftung ist Wissenschaftsstiftung des Jahres 2017

Großzügiger Förderer der Geisteswissenschaften, der sich um den Erhalt von Kulturgütern und den Schutz von gefährdeten Wissenschaftlern verdient macht

Die Gerda Henkel Stiftung ist diesjähriger Träger des Preises "Wissenschaftsstiftung des Jahres", den die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) gemeinsam ausgelobt haben. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Rahmen der neunten Gala der Deutschen Wissenschaft am  3. April 2017 in München vergeben.

Die Gerda Henkel Stiftung wurde im Juni 1976 von Lisa Maskell, der Enkelin des Fabrikanten Fritz Henkel, zum Gedenken an ihre Mutter Gerda Henkel als gemeinnützige Stiftung des privaten Rechts mit Sitz in Düsseldorf errichtet. Im Mittelpunkt der Fördertätigkeit steht die Unterstützung deutscher und ausländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Gebiet der Historischen Geisteswissenschaften.

Seit einigen Jahren wendet sich die Stiftung darüber hinaus im Rahmen der Sonderprogramme "Islam, moderner Nationalstaat und transnationale Bewegungen" sowie "Sicherheit, Gesellschaft und Staat" auch gegenwarts- und zukunftsbezogenen Themen zu. In ihrem Förderschwerpunkt „Patrimonies“ setzt sie sich verstärkt für den Erhalt kulturellen Erbes vor allem in Krisenregionen ein. Sie hat überdies einen weiteren Förderschwerpunkt für gefährdete und geflohene Wissenschaftler aus Krisengebieten eingerichtet. Die Gerda Henkel Stiftung hat seit ihrer Gründung weltweit mehr als 6.600 Forschungsvorhaben mit rund 160 Millionen Euro unterstützt.

"Die Gerda Henkel Stiftung ist ein großzügiger und uneigennütziger Förderer der Geisteswissenschaften. Ohne ihre Unterstützung hätten viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- wie Ausland nicht forschen und publizieren können. Das Engagement der Stiftung für den Schutz und den Erhalt von Kulturgütern in Krisenregionen ist zupackend und vorbildlich. Gleiches gilt für ihren Einsatz für gefährdete Wissenschaftler aus Krisengebieten. Es ist beeindruckend, dass sie ihnen u.a. nach der Flucht nach Europa die Möglichkeit bietet, ihre wissenschaftliche Karriere weiter zu verfolgen und Perspektiven für den Wiederaufbau zu entwickeln", erläuterte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Dr. Bernhard Kempen, der zugleich Präsidiumsmitglied der DUS ist, die Entscheidung der Jury zugunsten der Gerda Henkel Stiftung. Mit ihrem Engagement habe die Gerda Henkel Stiftung exemplarisch Maßstäbe in der Wissenschaftsförderung gesetzt, an denen sich andere Stiftungen, Stifterinnen und Stifter orientieren können.
Weitere Informationen zur Gerda Henkel Stiftung gibt es unter:
https://www.gerda-henkel-stiftung.de/)


Die Auszeichnung "Wissenschaftsstiftung des Jahres" wird zum vierten Mal vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören die Care-for-Rare Foundation (2016), die Carl-Zeiss-Stiftung (2015) und die "Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse" (2014).

Mit dem Preis "Wissenschaftsstiftung des Jahres" wollen die DUS und die WBG die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Wissenschaftsstiftungen lenken. Die öffentliche Würdigung und Hervorhebung einer Wissenschaftsstiftung soll als "Best Practice"-Beispiel dienen, motivierend auf potentielle Stifter, Förderer, Zustifter, Erblasser und Sponsoren wirken und zur Nachahmung und Gründung von Stiftungen anregen.

Über die WBG

Als wirtschaftlicher Verein hat sich die WBG der Förderung von Wissenschaft und Kultur verschrieben. Sie ist als Verlag tätig und vertreibt ihr Buchprogramm sowohl im Buchhandel als auch an ihre mehr als 100.000 Mitglieder.
Zur WBG gehören auch die Verlagsmarken Theiss, Philipp von Zabern, Lambert Schneider und der Hörbuchverlag auditorium maximum.
Weitere Informationen zum Unternehmen unter www.wbg-wissenverbindet.de.

Über die Deutsche Universitätsstiftung (DUS)
Die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) wurde im Juni 2009 vom Deutschen Hochschulverband (DHV) gegründet. Sie will Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler individuell fördern und Wissenschaft in der Mitte der Gesellschaft verankern.


Wissenschaftsstiftung des Jahres 2016: Care-for-Rare Foundation

Auszeichnung für Stiftung, die sich Kindern mit seltenen Erkrankungen widmet
Die Care-for-Rare Foundation ist diesjähriger Träger des Preises "Wissenschaftsstiftung des Jahres", den die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements ausgelobt haben. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Rahmen der achten Gala der Deutschen Wissenschaft am  4. April 2016 in Berlin vergeben. 

Die Care-for-Rare Foundation wurde im August 2009 von Herrn Professor Dr. Christoph Klein, Direktor der Kinderklinik und Kinderpoliklinik am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München, gegründet. Durch die Erforschung von Krankheitsprozessen sollen die Ursachen seltener Erkrankungen bei Kindern aufgespürt werden. Ihnen will die Stiftung einen schnelleren Zugang zu einer modernen genetischen Diagnostik und zu innovativen Therapieverfahren eröffnen. Die Care-for-Rare Foundation kooperiert mit einem internationalen Netzwerk von Ärzten und Wissenschaftlern. Ihre Förderung der klinischen Forschung konzentriert sich derzeit auf Krankheiten des Blutes und des Immunsystems. 

"Die Care-for-Rare Foundation trägt dazu bei, das oftmals unermessliche Leid von  Kindern mit seltenen Erkrankungen und ihren Angehörigen zu mildern. Mit Hilfe der Forschung sollen neue Horizonte in Diagnostik und Therapie eröffnet werden. Für die Betroffenen bedeutet das Hoffnung. Denn die Chance, dass nach Ursachen und Therapien für Erkrankungen, von denen weniger als fünf von 10.000 Individuen betroffen sind, gesucht wird, ist bislang gering, da Forschung und Zulassung von Medikamenten als zu aufwendig und teuer gelten", erläuterte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Dr. Bernhard Kempen, der zugleich Präsidiumsmitglied der DUS ist, die Entscheidung der Jury zugunsten der Care-for-Rare-Foundation. "Mit ihrem Engagement hat die Care-for-Rare Foundation exemplarisch Maßstäbe in der Wissenschaftsförderung gesetzt, an denen sich andere Stiftungen, Stifterinnen und Stifter orientieren können." 

Die Auszeichnung "Wissenschaftsstiftung des Jahres" wird zum dritten Mal vergeben. 2015 wurde die Carl-Zeiss-Stiftung als "Wissenschaftsstiftung des Jahres" geehrt. Die von dem Physiker Ernst Abbe im Jahre 1889 gegründete Stiftung ist die älteste private Stiftung in Deutschland mit dem institutionellen Auftrag, die Wissenschaften an den Hochschulen zu fördern. Zuvor wurde 2014 die "Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse" prämiert, die Frau Professorin Dr. Christa Rohde-Dachser, seit 2003 emeritierte Lehrstuhlinhaberin für Psychoanalyse an der Goethe-Universität Frankfurt, ins Leben gerufen hat. Ziel dieser Stiftung ist es, die in der universitären Psychologie in den zurückliegenden Jahren zugunsten verhaltenswissenschaftlicher Ansätze vernachlässigte Psychoanalyse mit ihrer Konzentration auf unbewusste Vorgänge wieder zur Geltung zu bringen. 

Mit dem Preis "Wissenschaftsstiftung des Jahres" wollen die DUS und die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Wissenschaftsstiftungen lenken. Die öffentliche Würdigung und Hervorhebung einer Wissenschaftsstiftung soll als "Best Practice"-Beispiel dienen, motivierend auf potentielle Stifter, Förderer, Zustifter, Erblasser und Sponsoren wirken und zur Nachahmung und Gründung von Stiftungen anregen.


Wissenschaftsstiftung des Jahres 2015: Carl-Zeiss-Stiftung

Bonn, 20. März 2015

Auszeichnung für die älteste private deutsche Wissenschaftsstiftung
Die Carl-Zeiss-Stiftung ist diesjähriger Träger des Preises "Wissenschaftsstiftung des Jahres", den die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements ausgelobt haben. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Rahmen der siebten Gala der Deutschen Wissenschaft am 23. März 2015 in Mainz vergeben. 

Die von dem Physiker Ernst Abbe im Jahre 1889 gegründete Stiftung ist die älteste private Stiftung in Deutschland mit dem institutionellen Auftrag, die Wissenschaften an den Hochschulen zu fördern. Sie konzentriert ihre Förderung auf Hochschulen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen und legt ihr Augenmerk auf die naturwissenschaftlichen und technischen Fächer. Ihr Förderspektrum  reicht von Doktoranden- und Postdoktoranden-Stipendien über Junior- und Stiftungsprofessuren bis hin zu Rückkehrer- und Strukturprogrammen. Mehr als 80 Millionen Euro hat die Carl-Zeiss-Stiftung, die sich aus Gewinnen der beiden Stiftungsunternehmen Zeiss und SCHOTT finanziert, von 2007 bis 2014 zur Förderung der Wissenschaft bewilligt. 194 Doktoranden und 76 Postdoktoranden haben in diesem Zeitraum ein Stipendium erhalten, 26 Juniorprofessoren, 27 wissenschaftlich exzellente, interdisziplinär arbeitende Forschungsgruppen und neun Stiftungsprofessuren wurden gefördert. Ebenso wurden seit 2013 zehn Rückberufungen deutscher Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland ermöglicht.

"Die Carl-Zeiss-Stiftung baut Brücken von der Wirtschaft zur Wissenschaft. Sie ist ein Motor für Veränderungen und ermöglicht Universitäten, neue innovative Forschungsfelder zu erschließen. Insbesondere in der Nachwuchsförderung erweist sie sich als wichtiger Impulsgeber, der mutig in die Zukunft investiert. Mit Hilfe der Carl-Zeiss-Stiftung können Universitäten junge Spitzenkräfte und internationale Spitzenforscher gewinnen. Dadurch schärfen Hochschulen ihr Profil und erhöhen  ihre Konkurrenzfähigkeit", erläuterte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Dr. Bernhard Kempen, der zugleich Präsidiumsmitglied der DUS ist, die Entscheidung der Jury zugunsten der Carl-Zeiss-Stiftung. "Mit ihrem Engagement hat die Carl-Zeiss-Stiftung Maßstäbe in der Wissenschaftsförderung gesetzt, an denen sich andere Stiftungen, Stifterinnen und Stifter orientieren können." 

Die Auszeichnung "Wissenschaftsstiftung des Jahres" wird zum zweiten Mal vergeben. Die "Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse", die Frau Professorin Dr. Christa Rohde-Dachser, seit 2003 emeritierte Lehrstuhlinhaberin für Psychoanalyse an der Goethe-Universität Frankfurt, ins Leben gerufen hat, wurde 2014 prämiert. Ziel dieser Stiftung ist es, die in der universitären Psychologie in den zurückliegenden Jahren zugunsten verhaltenswissenschaftlicher Ansätze vernachlässigte Psychoanalyse mit ihrer Konzentration auf unbewusste Vorgänge wieder zur Geltung zu bringen. 

Mit dem Preis "Wissenschaftsstiftung des Jahres" wollen die DUS und die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Wissenschaftsstiftungen lenken. Die öffentliche Würdigung und Hervorhebung einer Wissenschaftsstiftung soll als "Best-practice"-Beispiel dienen, motivierend auf potentielle Stifter, Förderer, Zustifter, Erblasser und Sponsoren wirken und zur Nachahmung und Gründung von Stiftungen anregen.


Wissenschaftsstiftung des Jahres 2014: Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse

Frankfurt/Bonn, 21. März 2014 

Preis "Wissenschaftsstiftung des Jahres" erstmals vergeben 

Die "Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse" ist erster Träger des Preises "Wissenschaftstiftung des Jahres", den die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements ausgelobt haben. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird im Rahmen der sechsten Gala der Deutschen Wissenschaft  am 24. März 2014 in Frankfurt vergeben. 

Die "Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse" wurde von Frau Professorin Dr. Christa Rohde-Dachser, seit 2003 emeritierte Lehrstuhlinhaberin für Psychoanalyse an der Goethe-Universität Frankfurt, ins Leben gerufen. Ziel der Stiftung ist es, die in der universitären Psychologie in den zurückliegenden Jahren zugunsten verhaltenswissenschaftlicher Ansätze vernachlässigte Psychoanalyse mit ihrer Konzentration auf unbewusste Vorgänge wieder zur Geltung zu bringen. Mit Hilfe der Stiftung wurde im Jahr 2009 die staatlich anerkannte International Psychoanalytic University Berlin (IPU Berlin) gegründet, die über 400 Studierende hat.

"Frau Kollegin Rohde-Dachser hat sich sowohl als Wissenschaftlerin als auch als Mäzenantin große Verdienste um hervorragende Forschung und Lehre in der Psychoanalyse erworben", erläuterte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Dr. Bernhard Kempen, der zugleich Präsidiumsmitglied der DUS ist, die Entscheidung der Jury zugunsten der "Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse". "Durch Frau Kollegin Rohde-Dachsers beispielhaftes Engagement können sich andere Stifterinnen und Stifter, insbesondere auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ermutigt fühlen, ihnen persönlich wichtig erscheinende und wissenschaftliche relevante Themen mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen." 

Mit dem Preis "Wissenschaftsstiftung des Jahres" will die DUS die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Wissenschaftsstiftungen lenken. Die öffentliche Würdigung und Hervorhebung der Wissenschaftsstiftung soll als "Best-practice"-Beispiel dienen, motivierend auf potentielle Stifter, Förderer, Zustifter, Erblasser und Sponsoren wirken und zur Nachahmung und Gründung weiterer Stiftungen anregen.


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Dipl. pol. Cornelia C. Kliment
Geschäftsführerin
Rheinallee 18-20
53173 Bonn 
Tel.: 0228/902 66-43
Fax: 0228/902 66-97
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