DHV-Newsletter 8/2017

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Newsletter-Archiv

Sollten Sie Darstellungsprobleme in Ihrem Mailprogramm haben, finden 
Sie den aktuellen Newsletter auch in unserem Newsletter-Archiv: www.hochschulverband.de/newsletter-archiv.html

Hochschulpolitik


46.700 Professoren und 182.000 wissenschaftliche Mitarbeiter

Rund 46.700 Professorinnen und Professoren lehrten und forschten nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes Ende 2016 an deutschen Hochschulen. Darunter befanden sich rund 27.000 an Universitäten und ihnen gleichgestellten Hochschulen. Die Gesamtzahl der Professorinnen und Professoren an deutschen Hochschulen hat sich damit im Vergleich zum Jahr 2015 um 0,8 Prozent erhöht. Der Frauenanteil innerhalb der Professorenschaft steigerte sich zugleich leicht um 0,7 Prozentpunkte auf gut 23 Prozent. Die größte Gruppe des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals bildeten die 182.000 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Zahl gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozent anstieg.

Ende 2016 waren an deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken rund 242.200 Personen als wissenschaftliches und künstlerisches Personal hauptberuflich beschäftigt. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, waren das 1,2 Prozent mehr als 2015. Innerhalb des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals ging die Zahl der nebenberuflich Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent auf 142.600 Personen zurück. 

Insgesamt waren an deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken 689.300 Personen tätig. Das waren rund 4.900 beziehungsweise 0,7 Prozent mehr als im Jahr 2015. Das Personal in nichtwissenschaftlichen Bereichen wie Verwaltung, Bibliothek, technischer Dienst und Pflegedienst ist um 1,8 Prozent auf 304.500 gestiegen. Der Frauenanteil lag hier mit 70 Prozent deutlich höher als der Frauenanteil des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals mit 39 Prozent.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/07/PD17_245_213.html

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Akademien wollen die Qualität von Promotionen erhöhen

Die Wissenschaftsakademien haben sich für grundlegende Reformen der Promotionspraxis ausgesprochen. In einer gemeinsamen Stellungnahme mit dem Titel "Promotion im Umbruch" schlagen die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ein modifiziertes Modell der Individualbetreuung vor. So soll in einer Betreuungsvereinbarung die frühzeitige Beteiligung einer zweiten Betreuungsperson festgelegt werden. Auch sollen die Promotionsordnungen in der Regel die Beteiligung externer Betreuerinnen und Betreuer vorsehen. Interne und externe Betreuung sollen als gleichrangig bewertet werden.

Die Akademien sehen angesichts von "inflationären Tendenzen der Bestnotenvergabe" die Glaubwürdigkeit der Promotion gefährdet. Dem soll durch eine differenzierte Notenvergabe entgegengewirkt werden. So könne zum Beispiel bei der Vergabe der Bestnote noch eine dritte, externe Bewertungsinstanz hinzugezogen werden.

Für die Medizin schlagen sie die Einführung eines regulären Studienabschlusses MD ("Medical Doctor") vor. Damit würde der "Dr. med." zu einem wissenschaftlichen Doktorat mit einer Wertigkeit oberhalb des MD. Nach Ansicht der Akademien ist die kooperative Promotion von Absolventen der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften ein Zukunftsmodell. Hier müssten bereits etablierte Regelungen so weiterentwickelt werden, dass kooperative Betreuungen auf unbürokratische Weise möglich würden.
http://www.leopoldina.org/de/presse/nachrichten/vorstellung-der-stellungnahme-promotion-im-umbruch/

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Quelle: istockphoto.com

Digitale Semesterapparate: KMK und VG Wort einig

Hochschulen können auch im kommenden Wintersemester digitale Semesterapparate nutzen, ohne Änderungen bei der Abgeltung urheberrechtlicher Ansprüche für das öffentliche Zugänglichmachen von Schriftwerken für Lehre und Forschung befürchten zu müssen. Die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Verwertungsgesellschaft (VG) Wort haben sich darauf geeinigt, dass die Vergütung für die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke in digitalen Semesterapparaten bis Ende Februar 2018 weiterhin pauschal erfolgt. Damit haben sie ein vorangegangenes Moratorium (vgl. Newsletter 1/2017) um ein weiteres Semester verlängert. Das gab die Hochschulrektorenkonferenz bekannt.

Wie berichtet hatten sich die Hochschulen geweigert, einem von der KMK und VG Wort ausgehandelten neuen Rahmenvertrag zu Urheberrechten (vgl. Newsletter 10/2016) beizutreten. Damit sollte die bisherige pauschale Vergütung von digitalen Texten in Semesterapparaten auf eine Einzelabrechnung durch die Dozentinnen und Dozenten umgestellt werden (vgl. Newsletter 12/2016).

Zum 1. März 2018 wurde inzwischen Rechtssicherheit geschaffen. Dann tritt das neue Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz in Kraft. Darin ist die Pauschalvergütung festgeschrieben.
https://www.hrk.de/einigung-von-kmk-und-vg-wort/

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Lob für Deutsche Zentren für Gesundheitsforschung

Das Modell der Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung (DZG) ist gut geeignet, die verschiedenen für den Translationsprozess relevanten Akteure deutschlandweit institutionell zu vernetzen und durch geeignete Strukturen mit einer langfristigen Perspektive zu unterstützen. Ob die Patienten von ihnen profitierten, lasse sich noch nicht abschätzen. Zu diesem Urteil gelangt der Wissenschaftsrat in seiner jüngst veröffentlichten Begutachtung dieses Fördermodells.

Die sechs Zentren für Gesundheitsforschung wurden im Zeitraum von 2009 bis 2012 auf Initiative der Bundesregierung gegründet mit dem Ziel, den Transfer von Forschungsergebnissen aus dem Labor in die breite medizinische Versorgung zu verbessern und damit die Bekämpfung von Volkskrankheiten wie beispielsweise Diabetes, Demenz und Krebs voranzutreiben. Dafür bündeln die Zentren die in verschiedenen universitären wie außeruniversitären Einrichtungen vorhandene Forschungsexpertise zu den jeweiligen Volkskrankheiten über Institutionengrenzen hinweg.

Ungeachtet der grundsätzlich positiven Bewertung sieht der Wissenschaftsrat Weiterentwicklungsbedarf bei den DZG. So empfiehlt er den Zuwendungsgebern in Bund und Ländern, von der bisherigen projektförmig befristeten Weiterleitung von Mitteln über einen zentralen Partner abzusehen und stattdessen künftige DZG als Vereine mit eigener Rechtspersönlichkeit direkt zu finanzieren.

Weiterhin rät das Gremium, das erhebliche Vernetzungspotenzial der DZG weiter auszubauen, beispielsweise auch bei der Nutzung von Forschungsdaten. Infrastrukturen sollten die DZG einem möglichst großen Forscherkreis zur Verfügung stellen. Zudem sollten sie künftig attraktive Förderprogramme, Karrierewege und Zielpositionen für forschende Ärztinnen und Ärzte anbieten.
https://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=1397

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Quelle: istockphoto.com

Forderung nach besserer Absicherung für Lehrbeauftragte an Musikhochschulen

Die Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen hat die Parteien im Deutschen Bundestag aufgefordert, sich nachhaltig für eine sukzessive Verbesserung der Situation der Lehrbeauftragten einzusetzen. So müssten die Lehrauftragshonorare dynamisiert und an die vergleichbaren Bezüge Festangestellter angepasst werden. Derzeit erhielten Lehrbeauftragte an Musikhochschulen lediglich 22 bis 44 Prozent dessen, was vergleichbare festangestellte Dozentinnen und Dozenten verdienten. Angesichts der geringen Vergütung sei keine adäquate soziale Absicherung möglich. Gerade denjenigen Lehrbeauftragten, die ihre Tätigkeit bereits über Jahrzehnte ausübten, drohe Altersarmut. Deshalb müssten bewährte Kräfte, die ihre Befähigung durch langjährige Lehrauftragstätigkeit bereits unter Beweis gestellt hätten, in feste Arbeitsverhältnisse übernommen werden. Zusätzliche Beitragszahlungen der Hochschulen zur Rentenversicherung oder zur betrieblichen Altersvorsorge seien ebenfalls notwendig, so die Bundeskonferenz. Sie wies darauf hin, dass der Lehrbetrieb an Musikhochschulen ohne Lehrbeauftragte kollabieren würde, weil dort 40 bis 60 Prozent des Unterrichts von Lehrbeauftragten bestritten wird.
http://www.bklm.org/aktuelles/335-8-bundeskonferenz-bklm-in-der-udk-berlin.html

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Untersuchungskommission entlastet Kinderarzt

Eine von der der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) eingesetzte Kommission sieht keinen Anhaltspunkt für ein wissenschaftliches, ärztliches, rechtliches oder ethisches Fehlverhalten von Professor Christoph Klein. Das Gremium sollte die Hintergründe einer fehlgeschlagenen Gentherapie-Studie an Kindern mit lebensbedrohlichem Wiskott-Aldrich-Syndrom aufklären. Der renommierte Wissenschaftler hatte ab 2006 eine experimentelle Studie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) begonnen und 2011 an der LMU fortgeführt, wo er Direktor des Haunerschen Kinderspitals wurde. Im Rahmen der Gentherapie waren drei der neun behandelten Kinder gestorben, acht von ihnen erkrankten an Leukämie. Hierüber hatte das "Süddeutsche Zeitung Magazin" berichtet. Während das Universitätsklinikum die Untersuchung der Vorgänge nunmehr abgeschlossen hat, läuft an der MHH noch eine Untersuchung gegen den Kinderarzt.
http://www.klinikum.uni-muenchen.de/de/das_klinikum/zentrale-bereiche/weitere-informationen-presse/pressemeldungen/170717_abschlussbericht_gentherapiestudie_klein/index.html

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Foto: uni-hamburg.de

Plädoyer für längeren Bachelor statt Rückkkehr zum G9

Professor Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg und Vorsitzender des Aktionsrats Bildung, eines von der bayerischen Wirtschaft im Jahre 2005 gegründeten Gremiums, hat sich für die Beibehaltung des achtjährigen Gymnasiums ausgesprochen. Statt zum neunjährigen Gymnasium zurückzukehren, plädierte er dafür, das durch die Verkürzung der Schulzeit gewonnene Jahr für eine Verlängerung des Bachelorstudiums von sechs auf acht Semester zu nutzen. Damit könnte der Bachelor eine einjährige Orientierungsphase für das Studium enthalten und zur Allgemein- und Persönlichkeitsbildung beitragen, so Lenzen.

Für ein zusätzliches Studienjahr hat sich Professor Lenzen u.a. auch am 9. August 2017 im Gespräch mit dem "Deutschlandfunk" ausgesprochen:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/08/09/interview_prof_dieter_lenzen_ein_jahr_zeit_fuer_den_dlf_20170809_1435_f8209658.mp3

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Trotz Boom schlechte Stimmung bei privaten Hochschulen

Private Hochschulen fühlen sich zu sehr reglementiert. Nur noch 56 Prozent der Leiter an privaten Hochschulen stufen ihre Autonomie als eher hoch ein. Vor fünf Jahren waren es noch 89 Prozent. Das geht aus dem neuen Hochschul-Barometer von Stifterverband und Heinz-Nixdorf Stiftung hervor.

Demnach schätzten Rektoren und Präsidenten privater Einrichtungen ihre aktuelle und zukünftige Lage wesentlich schlechter ein als in den Vorjahren, wie ein Blick auf den Stifterverband-Index zeige. Dieser misst anhand von 17 Indikatoren Rahmenbedingungen, Wettbewerbsfähigkeit und Kooperationsbeziehungen der Hochschulen und dokumentiert die Antworten auf einer Bewertungsskala von -100 (negativster Wert) und +100 (positivster Wert). Während die Indexwerte für staatliche Hochschulen teilweise sogar leichte Verbesserungen erfahren hätten, hätten sie sich für private Hochschulen zwischen 2011 und 2016 von 47 auf 25 Punkte verschlechtert.

Enttäuscht zeigen sich private Hochschulen laut Hochschul-Barometer vor allem darüber, dass ihre Möglichkeiten, auch staatliche Fördergelder einzuwerben, weiterhin begrenzt blieben. Nur in wenigen Bundesländern würden beispielweise Gelder aus dem Hochschulpakt auch an private Hochschulen weitergeleitet, obwohl sich hier die Zahl der Studienanfänger zwischen 2005 und 2015 bundesweit von 14.000 auf 42.000 verdreifacht hat. 40 Prozent der privaten Hochschulleitungen teilten daher die Ansicht, der Hochschulpakt habe seine Ziele bisher nicht erfüllt. Nur 14 Prozent der staatlichen Hochschulleitungen sind derselben Meinung.
www.hochschul-barometer.de

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Quelle: istockphoto.com

Datenbank "Euros für Ärzte"

16.500 Ärzte und Fachangehörige, die im vergangenen Jahr Geld oder geldwerte Vorteile von Pharmaunternehmen erhielten, sind ab sofort in der Datenbank "Euros für Ärzte" im Internet zu finden. Diese wird wie im Jahr zuvor (vgl. Newsletter 8/2016) von dem Portal "Spiegel Online" und dem Journalistenbüro "Correctiv" angeboten. Die Ärzte und Institutionen wie beispielsweise Universitätsklinika und Fachgesellschaften können auf einer interaktiven Deutschlandkarte nach Namen, Ort oder Postleitzahlen gesucht werden.

Die Datenbasis lieferte der Verein Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie, nach dessen Angaben 54 Pharmaunternehmen im Jahr 2016 562 Millionen Euro an 66.000 Ärzte, Apotheker und Gesundheitsberufler sowie 6.020 medizinische Einrichtungen verteilten. Lediglich ein Viertel der Zuwendungsempfänger erklärte sich jedoch damit einverstanden, dass die erhaltenen Zahlungen publik gemacht werden. Im Jahr zuvor war es noch knapp jeder Dritte gewesen. Erstmals konnten sich auch Ärztinnen und Ärzte registrieren lassen, die keine Pharmazahlungen angenommen haben ("Null-Euro-Ärzte").
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/euros-fuer-aerzte-datenbank-wie-viel-hat-mein-arzt-bekommen-a-1102819.html

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"Zulagenaffäre": Ministerium prüft landesweit Vergaberichtlinien

(Uf.) Nach der möglicherweise fehlerhaften Vergabe von Leistungszulagen an der Verwaltungshochschule Ludwigsburg sollen nunmehr auch an der Konstanzer Hochschule für Technik, Wirtschaft, Gestaltung fragwürdige Zulagen an Professoren gezahlt worden sein. Das Wissenschaftsministerium hat die Hochschule aufgefordert, eine neue rechtskonforme Besoldungsrichtlinie zu erarbeiten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt auf Grund einer anonymen Strafanzeige gegen den Präsidenten der HTWG, ob Zulagen an Professoren ohne Antrag und ohne den erforderlichen Leistungsnachweis und gegebenenfalls ohne gesetzliche Grundlage vergeben worden seien. 

Unterdessen hat sich Wissenschaftsministerin Theresia Bauer von allen Hochschulen in Baden-Württemberg die bestehenden Richtlinien für die Vergabe von Zulagen zur Prüfung vorlegen lassen. Zwar sei die leistungsorientierte Besoldung unverzichtbar für die Qualität und den Erfolg der Hochschulen und gehöre damit zum Kernbereich der Hochschulautonomie. Ein Eingreifen des Ministeriums sei allerdings notwendig, da die Vorgänge in Ludwigsburg und Konstanz das Vertrauen in die akademische Selbstverwaltung gefährdeten und es daher einer systematischen Aufarbeitung bedürfe.

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Ermittlungen wegen Untreueverdacht

Zwei ehemalige Mitarbeiter der Universität Koblenz-Landau werden beschuldigt, in den Jahren 2009 bis 2013  Forschungsgelder aus dem EU-Programm "Tempus" zweckwidrig verwendet zu haben, mit dem Universitäten unter anderem in Osteuropa durch Kooperationen an moderne Standards herangeführt werden sollen. Die EU fordert nun 1,8 Millionen Euro an Drittmitteln zurück, nachdem bei einer Überprüfung durch EU-Behörden Auffälligkeiten festgestellt worden waren. Zusätzlich wurden Strafermittlungen aufgenommen. Nach Hinweisen des Amtes für Betrugsbekämpfung der EU hat die Staatsanwaltschaft Koblenz, wie zunächst die "Rheinpfalz" berichtete, bereits im Juni Büroräume der Universität sowie die Wohnungen der Beschuldigten durchsucht. Angaben dazu, ob und in welcher Höhe ein Schaden entstanden sei, lassen sich derzeit nicht machen.

Die Universität ließ wissen, dass sie "von der Unschuldsvermutung" ausgehe. "Wir sind natürlich an einer raschen Aufklärung interessiert und kooperieren vollumfänglich mit der Koblenzer Staatsanwaltschaft", betonte Universitätspräsident Professor Roman Heiligenthal in einer Stellungnahme. Die Frage, ob Kontrollmechanismen nicht gegriffen oder umgangen worden seien, könne erst nach Abschluss der Ermittlungen geklärt werden.
https://www.uni-koblenz-landau.de/de/aktuell/archiv-2017/stellungnahme-zum-ermittlungsverfahren-gegen-zwei-ehemalige-mitarbeiter-der-universitaet/view

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Brexit schreckt Studierende

Die Zahl der deutschen Bewerberinnen und Bewerber für britische Hochschulen sinkt, seit der Austritt von Großbritannien aus der EU feststeht. Das geht nach Angaben des Deutschen Akademischen Austauschdienstes aus Datenvergleichen der Studienplatzagentur "Universities and Colleges Admissions Service" (UCAS) hervor. Demnach ging die Interessentenzahl zum Stichtag 30. Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahr von 3.570 auf 3.230 (minus 9,5 Prozent) zurück. Ähnlich negativ war die Entwicklung laut UCAS zu den Stichtagen 15. Januar (minus 10 Prozent) und 24. März (minus 9 Prozent).

Insgesamt ist UCAS zufolge die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber an britischen Universitäten zum Juni 2017 um fast 25.000 im Vorjahresvergleich gesunken (minus 4 Prozent). Bei Studierenden aus EU-Ländern war das Minus noch etwas höher (minus 5 Prozent). Am stärksten macht sich der Rückgang in Irland bemerkbar. Hier bewarben sich 16 Prozent weniger Studentinnen und Studenten an britischen Universitäten als noch 2016.

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Forschungsinvestitionen: Kritik an Kürzungsplänen der EU

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat sich gegen die Forderung der Finanzminister der EU-Mitgliedsländer in Brüssel gewandt, die Investitionen in Forschung und Innovation im nächsten Jahr um 491,47 Millionen Euro zu kürzen.

Professor Horst Hippler, Präsident der HRK, sprach von einem "Schritt in die völlig falsche Richtung". Es sei "ein trauriger Treppenwitz, dass die Finanzminister die europäischen Zukunftsinvestitionen in Forschung um rund eine halbe Milliarde Euro kürzen wollen, während die EU-Kommission gleichzeitig einen Bericht veröffentlicht, der die Bedeutung von Forschung für den Wohlstand in Europa belegt und stärkere Investitionen anmahnt".

In ihrem Bericht "LAB – FAB – APP. Investing in the European future we want" hatte eine von der EU-Kommission beauftragte unabhängige Expertengruppe festgestellt, dass zwei Drittel des Wachstums der vergangenen zwanzig Jahre in den Industrieländern auf Forschung und Entwicklung zurückzuführen seien und dass Europa bei Forschungsinvestitionen von Südkorea, Japan und den USA abgehängt zu werden drohe.

"Im laufenden Wahlkampf erklären die deutschen Regierungsparteien, die Zukunftsinvestitionen steigern zu wollen", so Hippler weiter. "Da passt es nicht ins Bild, dass Deutschland den Kürzungsplan der europäischen Finanzminister mitträgt." Die Bundesregierung rief er auf, ihre Position noch einmal zu überdenken.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/eu-haushalt-hochschulen-kritisieren-kuerzungsplaene-bei-forschungsinvestitionen-4192/

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Sorge um die akademische Freiheit in der Türkei

Ein Jahr nach dem gescheiterten Umsturzversuch hat sich die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zutiefst besorgt über die staatlichen Repressionen gegen Angehörige des türkischen Hochschulsektors gezeigt. "Art und Ausmaß der staatlichen Übergriffe gegen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und weitere Hochschulangehörige legen die systematische Missachtung grundlegender rechtsstaatlicher Prinzipien nahe", so HRK-Präsident Professor Horst Hippler. "Die strafrechtliche Aufarbeitung des Umsturzversuches darf nicht für eine Einschränkung der akademischen Freiheiten instrumentalisiert werden."

Nach Angaben des internationalen Netzwerks "Scholars at Risk" wurden seit Juli letzten Jahres 15 Hochschulen geschlossen, fast 5.300 Hochschullehrer auf Grundlage von Dekreten entlassen und auf Lebenszeit von einer Beschäftigung im öffentlichen Dienst ausgeschlossen. Zudem wurden mindestens 889 Hochschulangehörigen in den vergangenen zwölf Monaten festgenommen.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/ein-jahr-nach-dem-gescheiterten-militaerputsch-akademische-freiheiten-an-tuerkischen-hochschulen-mass/

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Zweite Stufe im Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn

Die Europäische Kommission hat die zweite Stufe eines Vertragsverletzungsverfahrens gegen Ungarn eingeleitet. Grund ist das neue Hochschulgesetz. Auch nach der Antwort der ungarischen Regierung auf ein Aufforderungsschreiben der EU-Behörde ist diese der Meinung, dass es unter anderem gegen die in der EU geltende Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit sowie den freien Kapitalverkehr verstößt. Das Gesetz legt unter anderem fest, dass sich bestimmte nichtstaatliche und aus dem Ausland (mit-)finanzierte Organisationen als "vom Ausland unterstützte Organisationen" registrieren lassen und dies in sämtlichen Veröffentlichungen vermerken müssen. Betroffen wäre insbesondere die renommierte Central European University (CEU) (vgl. zuletzt Newsletter 5/2017).

Ungarn hat nun einen Monat Zeit, um der Kommission aufzuzeigen, welche Maßnahmen zur Behebung des Problems ergriffen werden sollen. Erfolgt dies nicht, kann die EU-Kommission den Fall an den Europäischen Gerichtshof weiterleiten.

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Faire und transparente Berufungsverhandlungen

Die Universität Duisburg-Essen (UDE) darf für weitere fünf Jahre das Gütesiegel des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) führen, dessen Inhaber sie seit dem 1. August 2014 ist. Bundesweit als fünfte Universität hat sie damit das nach drei Jahren anstehende Re-Audit-Verfahren erfolgreich durchlaufen.

Berufungsverhandlungen an der UDE zeichneten weiterhin klar strukturiere Verfahrensabläufe und eine persönliche, den einzelnen Wissenschaftler wertschätzende Verhandlungs- und Gesprächsatmosphäre aus, ließ der DHV wissen. Ein Indiz für die erfolgreiche Berufungspolitik der UDE sei die mehr als zufriedenstellende Erfolgsquote bei Berufungen. Sie gewinnt in 65 Prozent aller Fälle den auf einer Berufungsliste Erstplatzierten und schließt Bleibeverhandlungen zu 75 Prozent erfolgreich ab.

Die UDE offeriere zudem gute Ausstattungspakete und stelle die Arbeitsfähigkeit neuer Professorinnen und Professoren rasch her. Hervorzuheben seien die breit gefächerten Unterstützungsangebote der UDE nach dem Dienstantritt. Auch die Begrüßungsveranstaltungen für Neuberufene in Duisburg und Essen würden seitens der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler positiv aufgenommen. Erfreulich sei darüber hinaus, dass die UDE im Zusammenhang mit der Zunahme nach Dual Career-Anfragen die Einrichtung des Dual Career-Netzwerks Ruhr vorangetrieben habe.

Punktuell sieht die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler allerdings noch Optimierungsmöglichkeiten. Mit Blick auf den Verfahrensstand vor Ruferteilung bleibe es wünschenswert, dass die UDE einen nur für die Bewerberinnen und Bewerber zugänglichen elektronischen Berufungsverfahrensmonitor einrichte. Ebenso gelte es, die Dominanz von quantifizierbaren Drittmittelvolumina im Kontext von individuellen Ziel- und Leistungsvereinbarungen zugunsten anderer qualitativer Parameter, wie z. B. besonderer Publikationserfolge, zu relativieren. Schließlich könne die UDE ihre vielfältigen und bereits vorhandenen Services noch besser kommunizieren, indem sie diese in einer anschaulichen und konzentrierten Form präsentiere.
 
"Das DHV-Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen ist ein hervorragendes Instrument, um Stärken und Schwächen von Berufungsprozessen zu analysieren. Es gibt wichtige Anregungen zur Fortentwicklung der Berufungskultur", erklärte der Rektor der UDE, Professor Ulrich Radtke.
https://www.hochschulverband.de/guetesiegel_resonanz.html

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Quelle: istockphoto.com

Zahl der BAföG-Empfänger weiter rückläufig

Im Jahr 2016 erhielten in Deutschland 823.000 Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, fiel die Zahl der BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger gegenüber 2015 um etwa 47.000 beziehungsweise 5,5 Prozent. Unter den Geförderten waren 2016 rund 239.000 Schülerinnen und Schüler sowie 584.000 Studierende. Die Zahl der geförderten Schülerinnen und Schüler ging im Vergleich zum Vorjahr um 7,6 Prozent zurück, die Zahl der geförderten Studierenden um 4,5 Prozent. 

Im Durchschnitt erhielten geförderte Schülerinnen und Schüler monatlich 435 Euro pro Person (+ 14 Euro) und geförderte Studierende 464 Euro pro Person (+ 16 Euro).

Ab 2015 hat der Bund die volle Finanzierung der Leistungen nach dem BAföG übernommen. Im Jahr 2016 betrugen die Ausgaben des Bundes 2,9 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die gesamten Ausgaben für die BAföG-Leistungen um rund 102 Millionen Euro oder 3,4 Prozent zurück. Für die Schülerförderung wurden knapp 0,8 Milliarden Euro (– 43 Millionen Euro) bereitgestellt und für die Studierendenförderung 2,1 Milliarden Euro (– 59 Millionen Euro).
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/08/PD17_265_214.html

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Karriere


Wer wird "Hochschullehrer/in des Jahres"?       

Zum zwölften Mal sucht der Deutsche Hochschulverband (DHV) die/den "Hochschullehrer/in der Jahres". Ausgelobt ist ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro für diejenige Hochschullehrerin  bzw. denjenigen Hochschullehrer, die oder der sich durch außergewöhnliches Engagement besonders verdient gemacht hat. Der Preis wird vom DHV mit Unterstützung der ZEIT-Verlagsgruppe verliehen.

"Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer gehören auch außerhalb von Forschung, Lehre oder Krankenversorgung zu den Aktivposten unserer Gesellschaft", erklärte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Mit der Auszeichnung wollen wir eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer ehren, die oder der das Ansehen der Berufsgruppe in der Öffentlichkeit fördert. Wir wollen zeigen, welche faszinierenden Persönlichkeiten zur Berufsgruppe der Hochschullehrer gehören."

Vor diesem Hintergrund ruft die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, bis zum 30. September 2017 Kandidatinnen und Kandidaten als "Hochschullehrer/in des Jahres" vorzuschlagen. Interessentinnen und Interessenten finden nähere Informationen im beigefügten Ausschreibungstext unter:    
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/hochschullehrer-des-jahres.pdf

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academics-Nachwuchspreis "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres"

Im Rahmen der Preisverleihung zum/zur "Hochschullehrer/in des Jahres" zeichnet academics.de – das Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von DIE ZEIT und "Forschung & Lehre" - den/die "Nachwuchswissenschaftler/in des Jahres" aus. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler prämiert, die bzw. der im vergangenen Jahr mit herausragenden und zukunftsweisenden Forschungsleistungen den jeweiligen Wissenschaftsbereich nachhaltig vorangebracht hat und sich darüber hinaus durch beispielhaftes Handeln und ehrenamtliches Engagement für die Wissenschaft auszeichnet. Es gilt eine Altersbeschränkung von 35 Jahren bei Bewerbungsschluss. Kandidatinnen und Kandidaten können ebenfalls bis zum 30. September 2017 vorgeschlagen werden.
Mehr Informationen gibt es unter:
http://www.academics.de/nachwuchspreis.

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Kleine Fächer: Zweite Ausschreibungsrunde für junge Wissenschaftler läuft

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will die Leistungsfähigkeit der Kleinen Fächer in den nächsten Jahren durch die Förderung interdisziplinärer Projekte exzellenter junger Leute weiter ausbauen und sichtbar machen. Dank der Förderung erhalten jährlich 10 bis 15 exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus den Kleinen Fächern die Möglichkeit, sich für den Zeitraum von drei Jahren an einer Universität oder Forschungseinrichtung in Deutschland mit selbstgewählten, vielfältigen Forschungsfragen zu beschäftigen. Nach einer ersten erfolgreichen Förderunde, bei der 14 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Zuge kamen, steht nunmehr eine zweite Förderrunde an. Projektskizzen sind beim vom BMBF beauftragten DLR Projektträger in deutscher Sprache bis zum 15. September 2017 einzureichen.
Weitere Informationen unter:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1200.html

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Auf dem Weg zur Professur

Karriereplanung - Bewerbungstraining - Berufungscoaching

Eine wissenschaftliche Karriere will von Anfang an gut geplant sein. Insbesondere auf dem Weg zur Professur müssen rechtzeitig strategische und auch fachspezifische Entscheidungen getroffen werden, um konkurrenzfähig zu sein und um die Chancen zu optimieren, auch einen Ruf auf eine Professur zu erhalten. Geht es konkret um eine Bewerbung auf eine Professur, gilt es, die schriftlichen Unterlagen zu perfektionieren und einen adressatenorientierten Probevortrag zu trainieren. Nicht zuletzt sollte man die "ungeschriebenen Regeln" eines möglichst guten Gesprächs mit der Berufungskommission kennen. Ist ein Ruf erteilt, muss man rechtlich, strategisch und kommunikativ gut aufgestellt mit dem Fachbereich und der Hochschulleitung über Ausstattung und Besoldung verhandeln.

Bei diesen einzelnen Schritten begleitet Sie gerne das Expertenteam des Deutschen Hochschulverbandes (DHV). Wir halten daher für Sie entsprechende Trainings- und Coachingangebote vor:

Allgemeine Karriereplanung und -beratung

Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung Ihrer individuellen Berufs- und Karriereplanung und bieten Ihnen professionelle Hilfestellung bei Ihrer Standortbestimmung an. Sie bestimmen bei der Karriereberatung die für Sie relevanten Themen wie: Analyse Ihrer Karrieresituation, Stärken-Schwächen-Profil Ihrer Person, Ihre möglichen Qualifizierungsprofile und –wege, Bestimmung Ihrer realistisch möglichen Zielpositionen, Entwicklung einer individuellen Karrierestrategie, Handlungsalternativen erkennen und aufzeigen, Aufstellung bei der Bewerbung für eine Position, Selbstmarketing sowie Berufs- und Lebensplanung.

Bewerbungstraining

Sie werden in Anbetracht Ihrer guten schriftlichen Bewerbungsunterlagen nun zum Probevortrag und Gespräch von einer Berufungskommission eingeladen, gegebenenfalls müssen Sie auch ein Assessment-Center durchlaufen. Auf diese wichtigen Schritte bereiten die Experten des DHV Sie durch ein individuelles Training vor. Zu Ihrem Probevortrag, der im Rahmen des Trainings aufgenommen werden kann, erhalten Sie ein ausführliches und zielführendes Feedback. Für viele Bewerber stellt vor allen Dingen das Gespräch mit der Berufungskommission eine besondere Herausforderung dar, dieses wird im Rollenspiel simuliert und der Umgang mit schwierigen Fragen trainiert, so dass Sie sich "wohlpräpariert" der Bewerbungssituation stellen können.

Intensivcoaching bei Berufungsverhandlungen

Sie haben den Ruf erhalten und verhandeln nun mit der Hochschule über Arbeitsbedingungen, Besoldung u.v.a.m. Im Berufungscoaching wird Ihnen neben den rechtlichen Rahmenbedingungen der Professur vermittelt, wie Sie sich professionell aufstellen und eine optimale Konzeption für die anstehenden Verhandlungen bei den Berufungs – oder gegebenenfalls auch Bleibeverhandlungen – entwickeln. Regelmäßig erwarten die Fachbereiche und Hochschulleitungen ein Konzeptionspapier und Besoldungsschreiben, die Ihr Coach mit Ihnen entwickelt und optimiert. Schließlich wird die Argumentationsführung für die schriftliche und mündliche Verhandlung vorbereitet und bei Bedarf auch das Gespräch mit den einzelnen Protagonisten simuliert.  

Berufungscoachings können im Rahmen eines persönlichen Treffens mit dem Coach in der DHV-Geschäftsstelle oder auch telefonisch realisiert werden. Beratungen zur Karriereplanung und auch das Bewerbungstraining setzen in der Regel Ihr persönliches Treffen mit dem Coach voraus. Die Gebühren für die einzelnen Produkte werden entsprechend des Zeitaufwandes berechnet. Eine Zeitstunde ist dabei mit 170 Euro zzgl. USt. anzusetzen. Weitere Informationen zum Trainings- und Coachingprogramm des DHV finden Sie unter: www.hochschulverband.de/cms1/Leistungen.html.
Bei konkreten Fragen zu den Trainings- und Coachingangeboten des DHV stehen Ihnen darüber hinaus jederzeit gerne der Leiter der Abteilung "Recht und Beratung", Herr Rechtsanwalt Dr. Hubert Detmer (Tel. 0228/902 66-29, E-Mail: detmer@hochschulverband.de) und Frau Rechtsanwältin Frau Dr. Ulrike Preißler (Tel. 0228/902 66-55, E-Mail: preissler@hochschulverband.de) zur Verfügung. Wir informieren Sie ganz unverbindlich über die Begleitung, die wir Ihnen anbieten können.

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Barometer


Quelle: istockphoto.com

Viel Verständnis für die Forderung der ostdeutschen Flächenländer

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat die Newsletter-Leser im Juli gefragt, ob sie die Forderung der fünf ostdeutschen Flächenländer unterstützten, wonach den ostdeutschen Hochschulen künftig mindestens eine Milliarde Euro an Bundeshilfe zugutekommen sollen. 72,4 Prozent der Teilnehmer antworteten mit Ja, 27,6 Prozent mit Nein.

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Promotion: Ja zur Stärkung der Doppelbetreuung?

Die Wissenschaftsakademien haben Vorschläge zur Reform der Promotion vorgestellt und unter anderem empfohlen, das Prinzip der Doppelbetreuung durch zwei Hochschullehrer aus verschiedenen akademischen Einrichtungen zu stärken. Halten Sie diesen Vorstoß für zielführend?

Zur Abstimmung: 
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


Numerus Clausus auf dem Prüfstand

Das Bundesverfassungsgericht wird am 4. Oktober 2017 die Vergabe von Studienplätzen mit bundesweitem Numerus clausus im Fach Humanmedizin verhandeln. Angerufen wurde es vom Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, das bezweifelt, dass die Regelungen mit dem Grundgesetz vereinbar sind (vgl. auch Newsletter 4/2013).

Für die zentrale Vergabe der Studienplätze gibt es ein Quotensystem: Ein Fünftel der Plätze geht an die Bewerber mit den besten Abiturnoten, ein weiteres Fünftel wird nach Wartezeit vergeben. Für die übrigen Plätze hat jede Hochschule ein eigenes Auswahlverfahren. Für das Fach Humanmedizin sind die Plätze hart umkämpft: Im Wintersemester 2014/15 kamen nach den Angaben des Gerichts etwa 43.000 Bewerber auf rund 9.000 Studienplätze. Die Wartezeit auf einen Studienplatz beträgt mittlerweile 15 Semester.

Die Gelsenkirchener Verwaltungsrichter beanstanden, dass im Auswahlverfahren der Hochschulen der Verzicht auf sogenannte Landesquoten angesichts der fehlenden bundesländerübergreifenden Vergleichbarkeit der Abiturnoten das aus der Berufsfreiheit und dem allgemeinen Gleichheitssatz hergeleitete Teilhaberecht der Studienplatzbewerber bei der Vergabe der Studienplätze verletze. Zudem sei die Wartezeitquote gleichheitswidrig ausgestaltet, weil sich die Wartezeit nach der Dauer der seit dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung vergangenen Zeit bemesse und in der Folge langjährig Wartende von später hinzukommenden sogenannten Gelegenheitsbewerbern "überholt" werden könnten. Schließlich moniert das Verwaltungsgericht eine Überbetonung der Abiturnote. Dies habe zur Folge, dass trotz des Hinzutretens weiterer Auswahlkriterien eine sehr große Gruppe potentieller Bewerber faktisch von vornherein von jeglicher Zulassungschance ausgeschlossen sei (Az.: 1 BvL 3/14, 1 BvL 4/14).

Das Bundesverfassungsgericht hatte in den 1970er Jahren Kriterien für die Studienplatzvergabe entwickelt. Nun stelle sich die Frage, ob diese Rechtsprechung fortentwickelt werden müsse, so das Gericht.
http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/bvg17-069.html

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Zwangsexmatrikulation wegen verspäteter Zahlung des Semesterbeitrags rechtens

Eine Zwangsexmatrikulation wegen verspäteter Zahlung des Semesterbeitrags kann ein Studierender nur durch fristgerechte Nachzahlung rückgängig machen. Das hat das Verwaltungsgericht Mainz entschieden (Az.: 3 K 1167/16.MZ). Allein der Studierende habe es zu verantworten, rechtzeitig die erforderlichen finanziellen Mittel bereit zu haben, begründete das Verwaltungsgericht die Abweisung der Klage eines Mainzer Studenten. Dieser hatte nach versäumter Zahlung des Semesterbeitrags eine einmonatige Frist zur Nachzahlung um einen Tag verstreichen lassen. Seine Argumentation, dass ihm selbst eine Aufwandsentschädigung zu spät überwiesen worden sei und ihm keine anderen finanziellen Mittel zur Verfügung gestanden hätten, ließ das Gericht nicht gelten.

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Personalia


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Neue Rektorin

Professorin Barbara Stollberg-Rilinger wird erste Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Die Historikerin wird den Archäologen Professor Luca Giuliani ablösen, der seit 2007 Rektor des Wissenschaftskollegs ist und das Amt im August 2018 abgeben wird.

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Dr.-Michael-Endres-Preis

Der Dr.-Michael-Endres-Preis der Hertie School of Governance geht an den Rechtswissenschaftler Professor Theodor Baums von der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Der mit 50.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis wird in diesem Jahr erstmals verliehen. Ausgezeichnet wird Baums für seine Forschung zu Good Governance und seine Tätigkeit als Vorsitzender der Regierungskommission Corporate Governance. Damit habe er sich um die erfolgreiche Vermittlung zwischen Wissenschaft und Politikgestaltung verdient gemacht.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare

Berufungsverhandlungen effektiv führen
Mannheim, Mittwoch, 30. August 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/647.html 

Die Professur - Rechte und Pflichten
Berlin, Donnerstag, 31. August 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1437.htm

Rhetorik in der Lehre
Bonn, Donnerstag/Freitag, 14./15. September 2017
Donnerstag, 10:00 Uhr bis Freitag, 16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1440.html

Stressmanagement
Berlin, Dienstag, 19. September 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1073.html

Mitarbeiterführung an der Hochschule
Bonn, Donnerstag/Freitag, 21./22. September 2017
Donnerstag, 10:00 Uhr bis Freitag, 17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/636.html

Forschungsförderung strategisch nutzen
Bonn, Dienstag, 26. September 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/646.html

Berufungspraxis aktuell
Mannheim, Freitag, 29. September 2017, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/694.html

Antragstellung für EU-Forschungsprojekte
Mannheim, Donnerstag, 5. Oktober 2017, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/645.html

Berufungen in Österreich und in Deutschland
Wien, Donnerstag, 5. Oktober 2017, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1428.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Herrn Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


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DHV-Symposium 2017

Zum Haareraufen? Streit(kultur) im Spiegel der Wissenschaft
Mittwoch, 18. Oktober 2017, 9:30-16:00 Uhr
Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Menschen sind Individuen und haben unterschiedliche Meinungen. Gestritten wird deshalb oft, an den unterschiedlichsten Orten und in den verschiedensten Kontexten. Streit kann destruktiv wirken, aber auch produktiv sein. So lebt beispielsweise insbesondere die Demokratie von der Auseinandersetzung, von Interessengegensätzen und deren Ausgleich. Mit Ralf Dahrendorf lässt sie sich als "institutionalisierter Streit" begreifen.

Für die Wissenschaft und die Universitäten ist Streit konstitutiv. Auf Argument folgt Gegenargument, auf eine These die Antithese. Wissenschaft als Suche nach Wahrheit und Erkenntnis wird insbesondere durch Kontroversen vorangetrieben.

Was ist Streit? Wann ist er fruchtbar, wann ist er furchtbar und wer entscheidet das? Wie entsteht Streit und wie gehen Mensch und Tier mit ihm um? Gibt es eine Kunst des Streitens und worin liegt sie? Geht die Lust am Streiten verloren und werden nur noch "nützliche" Streite geführt? Was ist der Wert von Streit? Liegt er in Erkenntnis und Wahrheitsfindung? Werden insbesondere im Zeitalter der sozialen Medien die Formen zivilisierten Streitens verlassen? Kann man "gutes Streiten" lernen?

Antworten auf diese grundlegenden Fragen geben zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) wird ihnen im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums aus fachwissenschaftlicher Sicht am 18. Oktober 2017 im Wissenschaftszentrum Bonn ein Forum bieten. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen erhalten Sie bei:
Dipl.-Biol. Claudia Schweigele
Tel.: 0228/902-6668
E-Mail: schweigele@hochschulverband.de

Anmelden können Sie sich online unter:
https://www.hochschulverband.de/symposien.html

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Publikationen

Aus dem Berufsleben eines Mathematikers / Forschung, Lehre und Hochschulpolitik in zwei Gesellschaftssystemen / Günther Wildenhain

(Uf.) Das vorliegende Buch spiegelt das abwechslungsreiche Berufsleben des Mathematikers Professor Günther Wildenhain wider. Forschung und Lehre sowie das Engagement in der Hochschulpolitik, u.a. in der Mathematischen Gesellschaft, als Hochschulabteilungsleiter im Kultusministerium während der Erneuerung der Hochschul- und Forschungslandschaft in Mecklenburg-Vorpommern und als Rektor der Universität Rostock von 1998 bis 2002, prägten seinen Weg - ein bewegendes Zeitdokument.
Erschienen in der Reihe "Forum", Heft 86, April 2017, 347 Seiten
ISBN: 978-3-944941-05-9
Preis: 17 Euro (für Mitglieder des DHV 15 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Hochschullehrerverzeichnis 2017

(Uf.) Das Hochschullehrerverzeichnis ist neu erschienen. Der Sonderpreis für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes liegt für die Printversion bei 227,40 Euro im Vergleich zum Ladenpreis von 379,00 Euro inkl. des Versands innerhalb Deutschlands und bei Auslandssendungen zuzüglich der Frachtkosten.

Das Hochschullehrerverzeichnis ist ein in kompakter Form einmaliges Handbuch des Verlages Walter de Gruyter, das einen schnellen Zugriff all denjenigen ermöglicht, die Informationen über Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und den Wissenschaftsbetrieb an deutschen Universitäten benötigen, da Sie in alphabetischer Reihenfolge nicht nur die Namen der aktiven Universitätsprofessoren/innen, sondern auch die Namen der emeritierten oder pensionierten Universitätsprofessoren/innen, der Privatdozenten und der sonstigen Habilitierten finden können (ca. 60.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler). Ihre Bestellung richten Sie bitte an:

Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

Die elektronische Fassung (das sogenannte ebookPLUS) können Sie zum gleichen Preis unter Hinweis auf die Mitgliedschaft im Deutschen Hochschulverband beim De Gruyter Verlag direkt bestellen per E-Mail unter: axel.schniederjuergen@degruyter.com

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Dritte erweiterte Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

NEU:

Musterübersetzungen hochschulbezogener Texte (z.B. Stellenausschreibung Professur)

Mehr als 100 neue Einträge, davon 50 aus dem Gebiet des universitären Fundraisings

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro ( für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.
 
Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Vorschau F&L


Thema: Wahrheit

Armin Nassehi: Kommunikative Spannung
Wahrheitsfragen in der Wissenschaft

Ute Frevert: Annäherungswissen
Vom Vertrauen in die Wissenschaft und ihre Erkenntnisse

Wolfgang Kemp: Das "Kunstwahre"
Über Wahrheit in der Kunst und über die Wahrheit der Kunst

Weitere Beiträge:

Katrin Auspurg | Thomas Hinz | Andreas Schneck: Wishful Thinking
Verbessern mehr Frauen in Berufungskommissionen die Berufungschancen?

Bethany Wiggin: "Data Refuge"
Über die Rettung ­wissenschaftlicher Daten in den USA

DHV-Besoldungsbarometer 2017
Bayern vorn, Thüringen zahlt fast 900 Euro monatlich weniger

Ulf Riebesell: Alles andere als Routine
Mit Riesenreagenzgläsern in den Humboldtstrom vor Peru

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker


Foto: uni-koeln.de

Neuer Landesverbandsvorsitzender

Professor Christian von Coelln, Direktor des Instituts für Deutsches und Europäisches Wissenschaftsrecht an der Universität zu Köln, ist neuer Vorsitzender des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen im Deutschen Hochschulverband. Er wurde durch den Landeskonvent als Nachfolger des langjährigen Landesverbandsvorsitzenden Professor Wolfgang Löwer am 15. Juli 2017 gewählt. Von Coellns Stellvertreter ist Professor Christian Hillgruber, Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht an der Universität Bonn.

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Zwei neue Mitglieder werben - ein Jahr beitragsfrei
 
(Wi.) DHV-Mitglieder werben ist auch im Jahr 2017 der Mühe wert: Erneut bietet der DHV in diesem Jahr eine "Mitglieder werben Mitglieder"-Aktion mit attraktiven Preisen an.
 
Als Dankeschön erhält jedes Mitglied, das im Jahr 2017 mehr als ein neues Mitglied wirbt, eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro, Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an einem DHV-Seminar u.a.). Darüber hinaus wird zu Beginn des Jahres 2018 unter allen Teilnehmern an der Werbeaktion eine Wochenendreise über 750 Euro verlost und ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2017 die meisten Mitglieder geworben hat.
 
Es lohnt sich also, nicht nur Mitglied im DHV zu sein, sondern auch neue Mitglieder für den DHV zu gewinnen.
 
Interessierte Mitglieder erhalten weitere Informationen auf der Homepage des DHV unter https://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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Vermischtes


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Studienkredite in den USA: Zehntausende möglicherweise bald schuldenfrei wegen eines Formfehlers

Wegen eines Formfehlers können Zehntausende junge Amerikaner kurzfristig darauf hoffen, ihre Studienkredite, für die sich sich häufig hoch verschuldet haben, nicht mehr bedienen zu müssen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf die "New York Times" berichtet, hat es offenbar einer der größten Besitzer privater Studienkredite in den USA, der National Collegiate Student Loan Trust, versäumt, den Ankauf von Bildungsdarlehen einwandfrei zu dokumentieren. Es fehlten die nötigen Papiere, die bewiesen, dass die Beklagten tatsächlich die Kreditnehmer seien; außerdem die Nachweise, wer das Darlehen wann an wen weiterverkauft habe. US-Richter hätten deshalb bereits in Dutzenden Fällen zugunsten der Schuldner entschieden. Dem Bericht zufolge sind derzeit an amerikanischen Gerichten Klagen gegen säumige Studienkreditnehmer in einem Streitwert anhängig, der sich insgesamt auf fünf Milliarden US-Dollar belaufe.

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Santander

(Gü.) Santander Universitäten fördert Cologne Summer Schools 2017

Bereits zum fünften Mal unterstützte Santander Universitäten die Ausrichtung der interdisziplinären Cologne Summer Schools der Universität zu Köln. Traditionell standen bei der dreiwöchigen Cologne Summer School (CSS) "Internationale Perspektiven der Lehrerausbildung" sowie der einwöchigen Summer School von Köln Alumni WELTWEIT "Dimensionen sozialer Ungleichheit" Themen von aktueller und globaler Bedeutung im Fokus.

Die hohe thematische Relevanz der Cologne Summer Schools begeisterte auch Oliver Burda, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG. "Ich freue mich darauf, neue Inspiration für bessere Lehrmethoden zu erhalten - denn auch ein Unternehmen wie unsere Bank befindet sich in einem stetigen Prozess der Modernisierung von Ausbildungsfähigkeiten", so Burda bei der feierlichen Eröffnungszeremonie Ende Juli 2017 in Köln.

Während der diversen Veranstaltungen haben Studierende und Alumni aus mehr als 20 Ländern die Möglichkeit, sich in Workshops mit renommierten Experten auszutauschen und so durch interkulturellen Austausch und länderspezifische Blickwinkel selbst einen entscheidenden Beitrag zu den spannenden Veranstaltungsinhalten zu leisten.

 

 

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DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) AcademiaNet: Exzellente Wissenschaftlerinnen im Blick

Frauen sind in wissenschaftlichen Führungspositionen nach wie vor stark unterrepräsentiert. Nur 21 Prozent der höchstdotierten Professuren sind EU-weit weiblich besetzt. In Politik und Wissenschaft ist man sich einig, dass die geringe Zahl weiblicher Führungskräfte ein brachliegendes Potential bedeutet. Es fehlen jedoch passende Instrumente, um schnell sehr gute und geeignete Wissenschaftlerinnen zu finden.

AcademiaNet ist ein solches Instrument, von der Robert Bosch Stiftung und Spektrum der Wissenschaft bereitgestellt. Das Rechercheportal bietet:

- Profile hochqualifizierter Akademikerinnen aller Fachrichtungen – nominiert von renommierten Wissenschaftsorganisationen und Industrieverbänden,
- individuelle Suchmöglichkeiten u.a. nach Fachrichtungen, Arbeitsgebieten und Region,
- aktuelle Nachrichten zum Thema "Frauen in der Wissenschaft".

Namhafte Forschungsorganisationen, wissenschaftliche Akademien und forschungsnahe Industrieverbände begleiten das Projekt. Sie benennen anhand strenger, gemeinsam definierter Kriterien geeignete Kandidatinnen für das Portal. Dadurch wird gewährleistet, dass ausschließlich hervorragend qualifizierte Wissenschaftlerinnen in das Portal aufgenommen werden.

Zur Homepage von AcademiaNet:
http://www.academia-net.de/

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DHV und Sixt

(Uf.) Sondertarife bei Sixt

Seit 2010 bietet der Deutsche Hochschulverband seinen Mitgliedern vergünstigte Mietwagenkonditionen über die Sixt GmbH & Co. Autovermietung KG an. Die Sonderkonditionen können online via Sixt Homepage (www.sixt.de) mit der Sixt-Kundennummer 790368 für Tarife inklusive Vollkaskoversicherung und 9989364 für Tarife exklusive Vollkaskoversicherung sowie dem Onlinepasswort "schule" gebucht werden.

Zusätzlich bietet Sixt eine myDriver Aktion an: Der Chauffeur-Service myDriver stellt Premium-Limousinen und professionelle Chauffeure zu kostengünstigen Festpreisen. Sixt verfügt als einer der wenigen deutschlandweit tätigen Chauffeur-Services über eine eigene Flotte mit Premium-Fahrzeugen und festangestellten Chauffeuren. Dadurch kann myDriver eine noch höhere Verfügbarkeit und einen hohen Qualitätsstandard garantieren. Probieren Sie es einmal aus und registrieren sich auf www.mydriver.com: Die ersten fünf Nutzer erhalten einen 15 Euro-Gutschein.

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DHV und co.Tec

(Gü.) co.Tec stattet Sie mit allem aus, was Sie zum digitalen Lernen und Lehren brauchen!

co.Tec macht Bildung digital. Als eines der führenden deutschen Handelsunternehmen im Bildungsbereich stellt das Rosenheimer Unternehmen seit 26 Jahren Lösungen bereit, um Lehren und Lernen zu fördern, und ist damit der Ansprechpartner, wenn es um digitale Bildung geht.

Die Mitglieder des DHV können ab sofort im co.Tec-Online-Shop Hard- und Software von renommierten Herstellern wie Microsoft, Adobe, Corel, Mindjet, Asus, Acer vergünstigt einkaufen und bis zu 80 Prozent gegenüber den kommerziellen Preisen sparen.  

Surface Pro inklusive Type Cover und Stift - der ideale Laptop für Studenten
Aktuell bietet co.Tec das neue Surface Pro inklusive Type Cover und Surface Pen zum
EDU-Vorteilspreis ab 1.048 Euro an (mit 4 GB RAM und 128 GB Speicher).

Ob als Student, Dozent oder Hochschule – co.Tec stattet Sie mit allem aus, was Sie zum digitalen Lernen und Lehren brauchen! Das komplette Angebot finden Sie unter:
www.cotec.de
 

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DHV und Dorint Hotels & Resorts

(Gü.) Mehr erleben - mit unserem Dorint Bonusprogramm

Informieren Sie sich hier über unsere attraktiven Prämien (https://www.dorint.com/de/dorint-card/ihre-praemien/), exklusiven Hotelarrangements und die zahlreichen Vorteile (https://www.dorint.com/de/dorint-card/ihre-vorteile/), von denen Inhaber der Dorint Card bei Aufenthalten in unseren Hotels & Resorts profitieren. Wir laden Sie herzlich ein, unser Gast zu sein.

Weitere Infomrationen unter:
https://www.dorint.com/de/dorint-card/

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DHV und Seminaris

(Gü.) 28. Leadership Lounge im Seminaris CampusHotel Berlin

"Wir schaffen den Chef ab! – Selbstorganisation ersetzt Führung" ist das Motto der "28. Leadership Lounge - Science meets Economy" am 12. Oktober 2017 im Seminaris Hotel auf dem Campusgelände der FU Berlin. Hochkarätige Vorträge thematisieren agile Formen der Unternehmensführung, Ideen der betrieblichen Selbstorganisation und die Holokratie-Bewegung als Gegenmodell zu traditionellen Top-Down-Strukturen. Unter anderem wird Professor Dr. Ortmann, Professor für Führung an der Universität Witten/Herdecke sowie seit 2016 Mitglied des dortigen Reinhard-Mohn-Instituts für Unternehmensführung, von dem Forschungsprojekt "Hierarchiefreie Führung" berichten. Das "berliner team", Organisator der Veranstaltung, bietet damit gemeinsam mit dem Seminaris CampusHotel Berlin erneut eine Plattform zum Networking für Führungskräfte, Human Resources und Wissenschaft. Die Leadership Lounge beginnt um 18.00 Uhr, Preis: 40 Euro an der Abendkasse inklusive exquisitem Buffet, Weine, Bier und Softgetränke.

Das Seminaris CampusHotel Berlin ist seit 2009 professioneller Gastgeber für Tagungsgäste, Geschäftsreisende und Touristen. Im Konferenzzentrum "The Dahlem Cube" befinden sich der 720 Quadratmeter große, fünffach teilbare Saal "Domus Variabilis", 15 tageslichtdurchflutete und verdunkelbare Seminar-, Tagungs- und Konferenzräume sowie Ausstellungsflächen von weit mehr als 1.000 Quadratmetern. Kulinarische Köstlichkeiten werden im Restaurant "Papillon", im "Faculty Club" und auf der Terrasse angeboten.

Weitere Informationen unter:
www.seminaris.de/berlin
www.berlinerteam.de

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DHV und Altruja

(Gü.) Mit "Altruja Coach" und "Altruja Profi" zu mehr Wachstum und mehr Spenden

Altruja ist immer auf der Suche nach bestmöglichen Optionen, um Organisationen im Online-Fundraising zu unterstützen und Sie darin zu bestärken, diesen Bereich auszubauen. Neben der Altruja-Software ist der Bereich Support und Beratung ein essentieller Aspekt der Altruja GmbH. Deswegen haben wir diesen Bereich durch zwei Angebote erweitert: den "Altruja Coach" und den "Altruja Profi". Der "Altruja Coach" führt Sie mit kontinuierlicher Beratung zum Erfolg. Regelmäßige Besprechungen und Anleitungen sorgen für mehr Wachstum. Mit "Altruja Profi" übernimmt Altruja im Online-Fundraising die Aufgaben, für mehr Reichweite und neue Kontakte zu sorgen, wenn Organisationen dies aus personellen Gründen nicht selbst umsetzen können. Das Ziel ist es, Ihr Online-Fundraising mit Analyse, Umsetzung und Evaluierung noch stärker zu machen und somit für mehr Spenden zu sorgen. Mehr zu "Altruja Profi" finden Sie unter:
www.altruja.de/Profi.

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

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