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DHV-Newsletter: Ihre Meinung ist gefragt!

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Newsletter-Archiv

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Hochschulpolitik


Foto: University of Luxembourg

Professorin Tanja Gabriele Baudson ist "Hochschullehrerin des Jahres"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) zeichnet Professorin Tanja Gabriele Baudson als "Hochschullehrerin des Jahres" aus. Seit dem 1. Oktober 2017 vertritt sie die Professur für Entwicklungs- und Allgemeine Psychologie an der Universität Luxemburg, zuvor hatte sie eine Vertretungsprofessur für Methoden der empirischen Bildungsforschung an der TU Dortmund inne.

"Frau Kollegin Baudson war als Hauptinitiatorin des deutschen ,March for Science' maßgeblich daran beteiligt, gut 37.000 Menschen auch außerhalb der Wissenschaftsszene zu mobilisieren, um am 22. April 2017 bundesweit für die Freiheit der Forschung zu demonstrieren", erläuterte der Präsident des DHV, Professor Bernhard Kempen, die Entscheidung. "Als Verantwortliche für die überregionale Koordination der 22 Veranstaltungen, die von Kiel bis Freiburg im gesamten Bundesgebiet von lokalen Teams organisiert wurden, leistete sie einen zentralen Beitrag zum Erfolg des ,March for Science' in Deutschland."

Für ihre Initiative habe die junge Wissenschaftlerin unter anderem die Unterstützung der meisten Wissenschaftsorganisationen sowie fünf deutscher Nobelpreisträger gewonnen. "Frau Kollegin Baudson hat über ihre Tätigkeit in Forschung und Lehre hinaus mit viel Herzblut einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, öffentlichkeitswirksam deutlich werden zu lassen, dass nicht ,alternative Fakten', sondern wissenschaftliche Erkenntnisse die Grundlage des gesellschaftlichen Diskurses sein sollen", so Kempen weiter. "In einer Zeit, in der gerade junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter enormem Druck stehen, ihre Karriere durch eine Vielzahl an Publikationen zu befördern, hat sie sich die Zeit genommen, die Werte der Wissenschaft gegen populistische Anfeindungen zu verteidigen. Sie ist ein herausragendes Vorbild für den Berufsstand der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, sich auch über das eigene Fach hinaus zu engagieren."

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird Professorin Baudson am 3. April 2018 im Rahmen der "Gala der Deutschen Wissenschaft" in Berlin verliehen, auf der auch academics - das Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von der ZEIT und der Zeitschrift "Forschung & Lehre" - den Preis für den/die "Nachwuchswissenschaftler/-in des Jahres" vergeben wird. Die mit 5.000 Euro prämierte Auszeichnung erhält der Maschinenbauer Robert Weidner, Leiter der durch das Bundesforschungsministerium geförderten Forschernachwuchsgruppe smartASSIST sowie Gruppenleiter Robotik am Laboratorium für Fertigungstechnik der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg.
https://www.hochschulverband.de/pressemitteilung.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=275

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Äquivalenzlösung beim Diplom

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat mit 15 Ja-Stimmen und einer Enthaltung die sogenannte Musterrechtsverordnung zur Akkreditierung beschlossen. Mecklenburg-Vorpommern hatte dafür geworben, dass der Diplom-Abschluss wieder eingeführt wird, konnte sich aber nicht durchsetzen. Nun kommt eine Äquivalenzlösung zum Tragen: Künftig kann in Zeugnissen "an geeigneter Stelle" verdeutlicht werden, "dass das Qualifikationsniveau des Bachelorabschlusses einem Diplomabschluss an Fachhochschulen bzw. das Qualifikationsniveau eines Masterabschlusses einem Diplomabschluss an Universitäten oder gleichgestellten Hochschulen entspricht", berichtet Jan Martin-Wiarda, freier Journalist und ehemaliger Redakteur der "Zeit", in seinem Blog.
https://www.jmwiarda.de/2017/12/07/kultusminister-verweigern-dem-diplom-die-wiederauferstehung/

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Protest gegen neue Wahlordnung zu den DFG-Fachkollegien

Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) lehnt die neue Wahlordnung für die Fachkollegienwahl 2019 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ab. Für die Zusammensetzung der Fachkollegien sollte die wissenschaftliche Qualität der Forschung der Kandidatinnen und Kandidaten und die fachliche Eignung ausschlaggebend sein. "Die nun verabschiedete Wahlordnung kann nicht garantieren, dass dieses Kriterium bei der Auswahl der Kandidatinnen und Kandidaten noch in einem ausreichenden Maße zum Tragen kommt," betonte Professorin Eva Schlotheuber, Vorsitzende des VHD.

Mit der Neugestaltung der Wahlordnung 2015 sei die Position der Fachwissenschaft und der Fachgesellschaften in der DFG deutlich geschwächt worden. Dagegen erfahre das Vorschlagsrecht der Universitäten als DFG-Mitglieder eine massive Stärkung, vor allem weil diese ein fachungebundenes Vorschlagsrecht hätten. Für die Universitätspräsidien seien aber nicht die fachlichen Kriterien entscheidend. Ihre Möglichkeit, die Besetzung der Fachkollegien strategisch zu steuern, indem "Nominierungskartelle" gebildet werden könnten, höhle das Prinzip der "Selbstverwaltung und Selbstorganisation der Wissenschaften" deutlich aus, so der VHD weiter. Eine parametergesteuerte Wissenschaft werde damit erheblich befördert. 
http://www.historikerverband.de/presse/pressemitteilungen/vhd-legt-protest-gegen-die-neue-wahlordnung-fuer-die-fachkollegienwahl-2019-ein.html

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Industriepromotionen: Eckpunktepapier zur Qualitätssicherung und Einhaltung wissenschaftlicher Standards

Die TU9-Universitäten haben in ihrer Mitgliederversammlung gemeinsame Leitlinien für die erfolgreiche Kooperation mit der Wirtschaft bei Promotionsprojekten verabschiedet. Das Positionspapier "Kuckucksei-Promotion" der Arbeitsgemeinschaft der Technischen Universitäten (vgl. Newsletter 6/2017), denen die TU9 angehört, habe bei seiner Veröffentlichung im Sommer eine konstruktive Diskussion ausgelöst. Mit dem vorgelegten Eckpunktepapier solle daher nunmehr die Diskussion um Promotionen in Kooperation mit der Wirtschaft abgeschlossen werden.

So könne das Thema der Dissertation nur im Einvernehmen von Doktorandin bzw. Doktorand und Hochschullehrerin bzw. Hochschullehrer vereinbart werden. Externen Partnern sei es allerdings unbenommen, Kandidatinnen bzw. Kandidaten und Themen vorzuschlagen. Pflichten und Rechte der Beteiligten bei Industriepromotionen sollten in einer Betreuungsvereinbarung festgeschrieben werden. Außerdem müssten wissenschaftliche Erkenntnisse einer Überprüfung Dritter standhalten; Geheimhaltungsverpflichtungen aufgrund möglicher wirtschaftlicher Nutzung könnten allenfalls über kurze, zuvor festgelegte Zeiträume erfolgen.

Zum Eckpunktepapier:
http://www.tu9.de/media/docs/tu9/TU9-Eckpunktepapier_Promotionen%20mit%20der%20Wirtschaft_112017.pdf

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Rüge für das Bundesforschungsministerium

Der Bundesrechnungshof hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erneut dazu aufgerufen, seine Prüfpflichten als Zuwendungsgeber für die außeruniversitären Forschungseinrichtungen besser wahrzunehmen. Das Ministerium finanziert außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit jährlich mehr als vier Milliarden Euro. Anstatt die zweckentsprechende und wirtschaftliche Verwendung dieser Mittel selbst zu prüfen, verlasse es sich weitgehend auf Wirtschaftsprüfer. Das BMBF übernehme deren zumeist pauschale und wenig aussagekräftige Bewertungen und mache sich kein eigenes umfassendes Bild über die Verwendung der Mittel, so der Bundesrechnungshof weiter. In vielen überprüften Fällen sei die Aussagekraft der Wirtschaftsprüferberichte gering. Fast immer hätten sie mit einem positiven Prüfergebnis abgeschlossen, auch wenn Regelverstöße erkennbar gewesen seien. Das BMBF müsse auf der Grundlage eigener Erkenntnisse verantwortlich bewerten, wie die Forschungseinrichtungen die öffentlichen Mittel einsetzen. Diese ureigene Aufgabe des Zuwendungsgebers dürfe es nicht auf Wirtschaftsprüfer verlagern, betonte der Bundesrechnungshof.
https://www.bundesrechnungshof.de/de/veroeffentlichungen/bemerkungen-jahresberichte/jahresberichte/2017/einzelplanbezogene-pruefungsergebnisse/bundesministerium-fuer-bildung-und-forschung/23/2017-bemerkungen-nr-23-finanzierung-von-forschungseinrichtungen-bundesministerium-fuer-bildung-und-forschung-muss-seine-verantwortung-fuer-die-pruefung-der-mittelverwendung-besser-wahrnehmen

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Weniger Studienabbrecher in den Ingenieurwissenschaften

In den ersten sechs Semestern brechen 21 Prozent der Studierenden ihr ingenieurwissenschaftliches Studium wirklich ab, weitere 16 Prozent wechseln lediglich das Fach oder die Hochschule. Nach neun Semestern sind es dann insgesamt 23 Prozent Abbrecherinnen bzw. Abbrecher und 18 Prozent Wechslerinnen bzw. Wechsler. Das geht aus einer Untersuchung der Akademie für Technikwissenschaften und der TU9 hervor, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde. Darin wurde erstmals zwischen Studienabbrecherinnen und Studienabbrechern sowie Fach- und Hochschulwechslerinnen und -wechslern unterschieden, die Daten von rund 50.000 Studierenden, die zwischen Wintersemester 2008/09 und 2011/12 ein ingenieurwissenschaftliches Studium an einer Universität aufgenommen haben, wurden erfasst und ausgewertet.

Die Zahlen liegen damit deutlich niedriger als bislang angenommen. Das Deutsche Zentrum für Hochschulforschung hatte die Studienabbrecherquote in den Ingenieurwissenschaften zuletzt noch auf 32 Prozent beziffert, ohne allerdings Fach- oder Hochschulwechslerinnen bzw. -wechsler gesondert auszuweisen.
http://www.acatech.de/de/aktuelles-presse/presseinformationen-news/news-detail/artikel/acatech-und-tu9-liefern-neue-erkenntnisse-zum-studienabbruch-in-den-ingenieurwissenschaften.html

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Neuer Studierendenrekord

Im Wintersemester 2017/2018 sind so viele Studierende wie noch nie an den deutschen Hochschulen eingeschrieben. Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren 2.847.800 Studentinnen und Studenten im aktuellen Wintersemester immatrikuliert. Damit erhöhte sich die Zahl der Studierenden im Vergleich zum Wintersemester 2016/2017 um 40.800 (+ 1,5 Prozent). 

1.785.300 Studierende waren an Universitäten einschließlich Pädagogischen und Theologischen Hochschulen eingeschrieben. An Fachhochschulen sind im Wintersemester 982.400, an Verwaltungsfachhochschulen rund 43.700 und an den Kunsthochschulen 36.500 Studentinnen und Studenten immatrikuliert. 

Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger, die im Studienjahr 2017 erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule aufgenommen haben, sank gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,1 Prozent auf 509.400. Dabei lag der Rückgang an den Universitäten bei 1,6 Prozent und an den Kunsthochschulen bei 1,2 Prozent. Demgegenüber gab es an Fachhochschulen (+ 0,6 Prozent) und Verwaltungsfachhochschulen (+ 24,9 Prozent) einen Zuwachs.

Laut Prognose des CHE Centrums für Hochschulentwicklung wird die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger auch in den nächsten Jahren hoch bleiben. Sie werde bis zum Jahr 2050 bei über 425.000 pro Jahr liegen und damit weit über dem Niveau von 2005 mit 350.000.
http://www.che.de/cms/?getObject=5&getNewsID=2105&getCB=398&getLang=de

https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/11/PD17_427_213.html

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Leichter Rückgang bei Zulassungsbeschränkungen

Trotz des neuen Rekords bei der Zahl der Studierenden sind die Zulassungsbeschränkungen an den deutschen Hochschulen wieder leicht um einen Prozentpunkt zurückgegangen. Das geht aus der neuesten Statistik der Hochschulrektorenkonferenz hervor. Für das laufende Wintersemester 2017/18 waren 44,2 Prozent der über 10.000 grundständigen Studienangebote zulassungsbeschränkt. Ein Jahr zuvor waren es noch 45,2 Prozent. Damit konnten die Hochschulen den Trend der letzten Jahre fortsetzen.

Am höchsten ist der Prozentsatz der Zulassungsbeschränkungen wieder in Hamburg mit 73 Prozent, allerdings mit einem Rückgang gegenüber dem letzten Wintersemester (75,2 Prozent). An zweiter Stelle steht das Saarland mit 64,7; das bedeutet sogar einen Zuwachs um 2,7 Prozent. Die mit Abstand günstigste Quote hat erneut Thüringen mit 13,6 Prozent (gegenüber 11,4 Prozent).
https://www.hrk.de/fileadmin/redaktion/hrk/02-Dokumente/02-03-Studium/02-03-01-Studium-Studienreform/HRK_Statistik_BA_MA_UEbrige_WiSe_2017_18_Internet.pdf

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Quelle: istockphoto.com

Unternehmen reduzieren Drittmittel an deutsche Hochschulen

Erstmals seit 20 Jahren sind die Finanzmittel von Unternehmen für Forschung und Lehre an deutschen Hochschulen zurückgegangen. Legten die Drittmittel von Unternehmen seit 1995 im Durchschnitt rund fünf Prozent jährlich zu, gingen sie aktuell um knapp zwei Prozent zurück. Das ist das Ergebnis einer Analyse der aktuellen Drittmittelzahlen des Statistischen Bundesamtes, die der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft am 22. November 2017 veröffentlicht hat. 

Deutsche Unternehmen haben demnach von 2014 auf 2015 ihre Forschungs- und Entwicklungsausgaben um knapp sieben Prozent auf vier Milliarden Euro aufgestockt. Hochschulen hätten davon allerdings nicht profitiert: Die Drittmittel von Unternehmen an Hochschulen seien im gleichen Zeitraum um 1,8 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro gesunken. 

Unternehmen verringerten ihre Kooperationen mit Hochschulen und forschten mehr mit privaten Partnern und Forschungseinrichtungen im Ausland, so der Stifterverband weiter. Für die deutschen Hochschulen bedeute dies, dass die Drittmittel von Unternehmen zum ersten Mal seit zwanzig Jahren geschrumpft seien. Ihr Anteil an allen zusätzlich eingeworbenen Finanzmitteln ging von 26 auf 19 Prozent zurück. Das sei der tiefste Wert seit der Wiedervereinigung.

Gründe für die Zurückhaltung der Wirtschaft sind laut Studie zum einen die hohen Kosten von Forschungsprojekten an Hochschulen im Inland bei gleichzeitig steigender Wettbewerbsfähigkeit ausländischer Hochschulen. Zum anderen würden offene Innovationsprozesse von Hochschulen und Unternehmen in Deutschland immer noch zu wenig verzahnt. Eine zusätzliche Hürde seien strikte Transparenzgesetze in einigen Bundesländern. Sie verpflichten Hochschulen, gemeinsame Forschungsprojekte mit Unternehmen offenzulegen. 

Mehr Informationen unter: 
https://www.stifterverband.org/medien/unternehmensdrittmittel

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Wissenschaftsmanager für Neubewertung der Wissenschaftsfreiheit

Das vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft unterstützte Netzwerk Wissenschaftsmanagement hat in einem Positionspapier bedauert, dass die Wissenschaftsfreiheit gegenwärtig vor allem Gegenstand juristischer Debatten sei. Es werde zu viel über Anpassungen von Landeshochschulgesetzen nachgedacht, aber zu wenig grundsätzlich darüber diskutiert, wie die Hochschule als Wissenschaftsorganisation heute und in Zukunft aussehen sollte.

Der Zusammenschluss von mehreren hundert Wissenschafts­managerinnen und Wissenschaftsmanagern hält es für erforderlich, Wissenschaftsfreiheit insbesondere im Kontext der in den letzten Jahren gewachsenen Hochschulautonomie zu bewerten. In einer Hochschule mit größeren Handlungs- und Entscheidungskompetenzen sollte die Freiheit der Wissenschaft nicht von einzelnen akademischen Mitgliedern oder bestimmten Personengruppen abhängen, sondern stets von der Gesamtorganisation garantiert werden. Wissenschaftsfreiheit müsse inhaltlich stärker als ein organisationales und weniger als ein persönliches Grundrecht gesehen werden.
https://netzwerk-wissenschaftsmanagement.de/files/positionspapier_wissenschaftsfreiheit_final.pdf

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Bekenntnis zu den Kleinen Fächern

Die Präsidien der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) haben sich darauf verständigt, den Erhalt der Kleinen Fächer zu sichern und ihre Entwicklung künftig in gegenseitigem Austausch noch stärker zu fördern. Die Kleinen Fächer seien essentiell für den Erhalt einschlägiger fachspezifischer Kompetenzen, trügen zum Erhalt des kulturellen Erbes bei und förderten die internationale Profilbildung und Vernetzung der deutschen Hochschulen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung.

Angestrebt werde, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz geförderte Arbeitsstelle "Kleine Fächer" an der Universität Mainz zu erhalten und bei Entscheidungen zu den Kleinen Fächern auch auf die Expertise und Erfahrungen in anderen Ländern, die z. B. im Rahmen der Landesinitiative "Kleine Fächer" des Wissenschaftsministeriums Baden-Württemberg gewonnen wurden, zurückzugreifen. Auch der europäische Austausch zur Thematik der Kleinen Fächer solle gestärkt werden.
https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/PresseUndAktuelles/2017/2017-12-07_Gemeinsame_Erklaerung_Kleine_Faecher_final.pdf
https://www.hrk.de/positionen/beschluss/detail/zur-situation-der-kleinen-faecher/

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Promotionskolleg gegründet

Am 23. November 2017 haben die schleswig-holsteinischen Fachhochschulen und Universitäten das Promotionskolleg Schleswig-Holstein gegründet. Mit der Novelle des Landeshochschulgesetzes war 2016 die Möglichkeit geschaffen worden, Promotionen in gemeinsamen Forschungsteams aus Fachhochschulen und Universitäten zu realisieren. Der Ansatz, einem hochschulübergreifenden Kolleg als öffentlich-rechtliche Körperschaft ein institutionelles Promotionsrecht zu erteilen, ist bundesweit ein Novum. Somit erhalten Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen die Möglichkeit zum erstverantwortlichen Betreuen und Begutachten von Promotionen. 

Bevor das Promotionskolleg seine Arbeit aufnehmen kann, muss noch die Detailarbeit an der Organisationssatzung und den Promotionsordnungen erfolgen. Dafür sollen zeitnah Qualitätsstandards definiert werden, die für eine Mitwirkung in den Forschungsteams maßgeblich sind. Es ist geplant, eine Geschäftsstelle an der Fachhochschule Kiel einzurichten. Die Promotionsvorhaben ergänzen die bisherigen Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Universitäten und Fachhochschulen im Rahmen von Zweitmitgliedschaften oder Kooperationen. Wie viele Forschungsteams entstehen und welche inhaltliche Ausrichtung sie haben werden, ist noch offen.

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Ein Fünftel weniger Studierende aus Nicht-EU-Ländern durch Studienbeiträge

An den Hochschulen Baden-Württembergs haben sich zum Wintersemester 2017/2018 ein Fünftel weniger Studierende aus Nicht-EU-Ländern immatrikuliert als im Jahr zuvor. Das ist die erste Trendmeldung nach der umstrittenen Einführung von Studienbeiträgen für diesen Personenkreis. Die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer nannte am 5. Dezember 2017 die vorläufige Zahl von 5.155 Studienanfängerinnen und -anfängern. Das entspreche einem Minus von 21,6 Prozent. Bauer bezeichnete den Rückgang als "moderat".

Baden-Württemberg ist das erste Bundesland, das Studienbeiträge für Nicht-EU-Ausländer erhebt (vgl. Newsletter 5/2017), eine ähnliche Regelung hat die schwarz-gelbe Regierungskoalition in Nordrhein-Westfalen vereinbart (vgl. Newsletter 6/2017).
https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/attraktivitaet-baden-wuerttembergs-als-studienziel-ungebrochen-1/

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Großer Mangel an Datenspezialisten und Informatiklehrern

Laut aktuellem Hochschul-Bildungs-Report, den der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Unternehmensberatung McKinsey gemeinsam seit fünf Jahren herausgeben, fehlen in Deutschland bis zu 95.000 Datenspezialistinnen und -spezialisten. Beide empfehlen daher, die Einrichtung von Data-Science-Education-Programmen für Bachelorstudiengänge an Hochschulen, die grundlegende Datenanalysefähigkeiten für alle Fächer vermitteln, für alle Studierende einzuführen. Darüber hinaus sollte es mehr gezielte Kooperationen von Hochschulen und Unternehmen bei der Vermittlung von Datenanalysekompetenzen geben, beispielsweise durch Hackathons.

Gerade auch auf die Schulen wirke sich der Mangel an Informatikstudierenden aus. Für die Einführung eines Wahlfaches Informatik und Programmieren in Sekundarstufe I und II wären 4.000 zusätzliche Informatiklehrer nötig. Für die Einführung eines Pflichtfaches Informatik von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II nach britischem Modell wären es sogar rund 24.000, so der Report. Abhilfe könnte ein Bund-Länder-Pakt zur Informatiklehrerausbildung bringen: Hochschulen, die bereits heute Lehramtsstudiengänge in Informatik anböten, sollten eine einmalige Kapazitätserhöhung erhalten, um mehr Lehrerinnen und Lehrer ausbilden zu können. Die Länder sollten sich im Gegenzug verpflichten, den Informatikunterricht auszuweiten und mehr Informatiklehrerinnen und -lehrer einzustellen, um eine Kopplung zwischen Lehrerausbildung und -einstellung zu erreichen. Parallel müsse die IT-Infrastruktur an Schulen durch einen Digitalpakt deutlich ausgebaut werden.   

Laut Bericht werden im Jahr 2020 an deutschen Hochschulen bis zu 40.000 Flüchtlinge eingeschrieben sein. Es könnten aber auch doppelt so viele Flüchtlinge sein, wenn Faktoren wie fehlende Sprachkenntnisse, gesundheitliche Probleme und finanzielle Hürden beseitigt würden. Um dieses Potential besser zu nutzen, sollte die Prozessdauer von der Einreise bis zur Aufnahme eines Studiums durch Ausbau und Förderung von studienvorbereitenden Sprach- und fachlichen Kursen an Hochschulen verkürzt werden. Die richtige Zuordnung von Flüchtlingen im Bildungssystem sollte zudem durch eine Erfassung von Kompetenzen, gekoppelt an eine frühzeitige Bildungsberatung, sichergestellt werden. Weitere Informationen unter: www.hochschulbildungsreport2020.de

Zum aktuellen Hochschul-Bildungs-Report hat sich auch der stellvertretende Generalsekretär des Stifterverbandes, Volker Meyer-Guckel, im Gespräch mit dem "Deutschlandfunk" geäußert. Nachzuhören ist es unter:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/11/20/hochschulbildungsbericht_interview_mit_volker_dlf_20171120_1436_c4ee689d.mp3

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"Erfurter Aufruf" gegen die geplante Hochschulgesetzesnovelle

Das Staatswissenschaftliche Forum e.V. hat in Kooperation mit dem Landesverband Thüringen im Deutschen Hochschulverband den "Erfurter Aufruf" lanciert, um die geplante Novelle des Thüringer Hochschulgesetzes (vgl. Newsletter 9/2017) zu verhindern. Innerhalb kürzester Zeit haben sich dem Aufruf mehr als 120 Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer angeschlossen. 

Die von der rot-rot-grünen Landesregierung geplante Reform des Thüringer Hochschulgesetzes drohe die Autonomie der Landeshochschulen weiter einzuschränken, heißt es in dem Aufruf. Die vorgesehene Viertel- oder Drittelparität in allen Gremien einer Hochschule werde die Prozesse der Entscheidungsfindung lähmen oder gar blockieren. Die Zielsetzung der umfassenden "Demokratisierung" der Hochschulen verkenne die Kernfunktionen und Eigengesetzlichkeiten genuin wissenschaftlicher Institutionen. Neben der paritätischen Mitbestimmung in Beschlussgremien werde sich die Einführung zusätzlicher Gremien schon wegen des damit verbundenen Zeit- und Koordinationsaufwands als Hemmschuh für die Entwicklung von Exzellenzpfaden erweisen.

Enttäuschend sei auch, dass in der Hochschulmedizin die ärztliche Unabhängigkeit der Professorinnen und Professoren in leitender Funktion mit ärztlichen Aufgaben nicht verbessert werde. Fallzahlorientierte Bonusregelungen, die das Patientenwohl potentiell gefährdeten, würden leider nicht verboten.
Zum "Erfurter Aufruf":
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/landesverband/THUE/Erfurter_Aufruf_2.pdf

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Votum für viertelparitätisch besetzten Wahlkonvent

Der Akademische Senat und der Erweiterte Akademische Senat der TU Berlin haben sich für die Einrichtung eines Wahlkonvents ausgesprochen, der viertelparitätisch besetzt sein soll. In ihm soll jede Statusgruppe über die gleiche Stimmenanzahl verfügen.

Das künftige Wahlverfahren für das Präsidium sähe wie folgt aus: Zunächst würde der Akademische Senat, in dem die Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer die Mehrheit besitzen, Vorschläge für die Wahl der Präsidentin bzw. des Präsidenten und der Vizepräsidentinnen bzw. Vizepräsidenten beschließen. Das Kuratorium nimmt dazu Stellung und ist auch frei, weitere Vorschläge einzubringen. Diese werden wiederum dem Akademischen Senat zur Nominierung zugeleitet. Die Präsidentin bzw. der Präsident wird schließlich im neuen Wahlkonvent mit der Mehrheit der Mitglieder gewählt. Sie oder er muss mindestens drei Stimmen pro Statusgruppe erhalten. Ebenso würde man bei der Wahl der Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten verfahren.

Ob die Änderungen wirksam werden, ist offen. Noch steht die Beschlussfassung des Kuratoriums aus. Unklar ist auch, ob der Wahlkonvent mit dem Berliner Hochschulgesetz vereinbar ist.

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Europäische Bildungszone: Zurückhaltung gegenüber Vorhaben der EU-Kommission

Die Europäische Kommission hat sich für die Schaffung einer Europäischen Bildungszone ausgesprochen. Dazu solle es eine stärkere Angleichung der Bildungssysteme in allen Mitgliedstaaten bis zum Jahr 2025 geben. Hierzu gehören die gegenseitige Anerkennung von Schul- und Studienabschlüssen, eine Zusammenarbeit bei Lehrplänen, die Verbesserung von Computer- und Sprachkenntnissen und die Förderung des lebenslangen Lernens.

Die Kultusministerkonferenz ließ gegenüber dem "Deutschlandfunk" verlauten, man unterstütze die Bemühungen um größere Mobilität im Bildungssektor sowie um den Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen und Auslandserfahrungen. Allerdings dürfe die EU-Kommission keinerlei Einfluss nehmen auf die Gestaltung von Lehrplänen und Bildungssystemen, für die die Mitgliedstaaten zuständig seien.

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EU-Haushalt: Rektoren sehen "Trendumkehr" und fordern weitere Anstrengungen

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat sich nach der Verabschiedung des EU-Haushalts für das Jahr 2018 erleichtert gezeigt: Nachdem der EU-Ministerrat im Juli die Forschungsmittel noch um eine halbe Milliarde Euro kürzen wollte (vgl. Newsletter 8/2017), haben sich nun das Europaparlament und die Finanzminister auf eine Erhöhung der Forschungsmittel für das kommende Haushaltsjahr geeinigt. 2018 steigt die Finanzausstattung der EU-Förderung um 110 Millionen Euro auf insgesamt 11,2 Milliarden Euro. Auch die Mittel für das Mobilitätsprogramm Erasmus+ sind gestiegen und betragen nun 2,3 Milliarden Euro.

HRK-Präsident Professor Horst Hippler sprach von einer "sehr erfreulichen Trendumkehr" nach Jahren des Rotstifts. Die beiden EU-Leuchtturmprogramme Erasmus+ für den Studierendenaustausch und Horizont 2020 für Forschung und Innovation seien jedoch weiterhin kleine Posten im Gesamthaushalt der EU. Das würde ihrer Bedeutung für die Zukunft Europas nicht gerecht. Deshalb müssten diese Programme weiter gestärkt werden, auch wenn die Mittel absehbar knapper würden.

Die Europäische Kommission weist laut Hippler den Weg, indem sie fordere, die Mittel für diese Bereiche zukünftig erheblich auszuweiten – für Erasmus+ sogar zu verdoppeln.

https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/zuwaechse-im-eu-haushalt-fuer-studierendenmobilitaet-und-forschung-hrk-praesident-staerkung-muss-fortg/

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Prozesse gegen türkische Wissenschaftler: HRK schreibt offenen Brief

In einem offenen Brief an Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan sowie Justizminister Abdulhamit Gul hat der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Horst Hippler, die beginnenden Gerichtsprozesse gegen eine größere Gruppe türkischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler scharf kritisiert.

In seinem Schreiben mahnte Hippler die Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien an und verwies auf die grundlegende Bedeutung der akademischen Freiheit sowie der Freiheit der Meinungsäußerung. "Universitäten sind immer auch Orte der freien Meinungsäußerung", so der HRK-Präsident. "Die gegenwärtige Welle von Prozessen gegen die Unterzeichner der Petition ,We will not be a party to this crime!' widerspricht jedwedem Verständnis von demokratischen Grundwerten. Die andauernden Repressionen gegen Hochschulangehörige in der Türkei stellen eine Absage an die akademischen Freiheiten dar."

Die in diesen Tagen in der Türkei beginnenden Prozesse richten sich gegen die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner eines im Januar 2016 publizierten Appells. Darin forderten rund 1.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein Ende des Militäreinsatzes in den kurdisch geprägten Landesteilen der Türkei und plädierten für eine friedliche Lösung des Konflikts (vgl. Newsletter 1/2016).
https://www.hrk.de/fileadmin/redaktion/hrk/02-Dokumente/02-02-PM/HRK_President_open_letter_Turkey.pdf

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Neue Forschungspartnerschaft

Die University of Oxford und die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin und die Charité - Universitätsmedizin Berlin wollen eine neue Partnerschaft ins Leben rufen. Diese wird auf bestehenden Forschungsbeziehungen zwischen den fünf Einrichtungen aufbauen und ein Umfeld für neue gemeinsame Projekte in den Bereichen Medizin, Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften schaffen. Die Vereinbarung wird Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern der University of Oxford die Möglichkeit bieten, während eines Aufenthalts in Berlin mit Kolleginnen und Kollegen der Charité, den drei Berliner Universitäten sowie zahlreichen anderen Forschungseinrichtungen in der Region Berlin-Brandenburg zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig wird die Partnerschaft Forscherinnen und Forscher sowie Studierende aus Berlin dabei unterstützen, Zeit an der University of Oxford zu verbringen.

Zu einem späteren Zeitpunkt sollen voraussichtlich ein Oxford-Berlin-Forschungszentrum am Standort Berlin und ein entsprechendes "Berliner Haus" in Oxford entstehen.

Obwohl Großbritannien als Folge des Brexit-Votums von 2016 aus der Europäischen Union ausscheiden wird, ist die University of Oxford entschlossen, die Verbindungen mit Europa und seinen europäischen Partnern aufrechtzuerhalten und sicherzustellen. Angehörigen der University of Oxford wird es ermöglicht, in Zusammenarbeit mit Berliner Kolleginnen und Kollegen, neue Forschungsprojekte und Partnerschaften zu entwickeln, die für eine gemeinsame Finanzierung sowohl durch britische als auch deutsche Stiftungen und Fördereinrichtungen in Frage kommen könnten.

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Streit um Namenspatron: Mehrheit für Arndt

In einer internen Umfrage der Greifswalder Universität hat sich knapp die Hälfte aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Beibehaltung des Namens Ernst-Moritz-Arndt ausgesprochen. Zwei Wochen lang waren Professorinnen und Professoren, Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule aufgerufen, ihre Meinung zum schwelenden Namensstreit kundzutun. Arndt, 1769 auf Rügen geboren, Schriftsteller und Abgeordneter in der Frankfurter Paulskirche, ist aufgrund diverser nationalistischer und antisemitischer Äußerungen als Namenspatron umstritten.

Knapp ein Drittel der Stimmberechtigten beteiligte sich an der Online-Abstimmung. Davon votierten 48,66 Prozent für den Namenspatron Ernst-Moritz Arndt, 34,38 Prozent stimmten für die Umbenennung in Universität Greifswald. 15,47 Prozent gaben beide Namen als akzeptabel an. 

Im vergangenen Januar hatte der Senat der Universität die Ablegung des Namens bereits beschlossen (vgl. Newsletter 1/2017). Der Beschluss war allerdings vom Wissenschaftsministerium wegen formaler Mängel kassiert worden (vgl. Newsletter 3/2017). Die Umfrageergebnisse sollen nun als Meinungsbild in die weiteren Diskussionen des Senats mit einfließen, sind aber nicht bindend.
https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/aktuelles/detail/n/ergebnis-der-meinungsumfrage-zum-universitaetsnamen/

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Ausschreibung für den/die "Student/in des Jahres"

Wer wird "Student/in des Jahres"? Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) schreiben zum dritten Mal den Preis für studentisches Engagement aus, den sie vor zwei Jahren gemeinsam ins Leben gerufen haben. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro und wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestiftet. DHV und DSW wollen mit dem Preis diejenige Studentin, denjenigen Studenten oder ein Studierendenteam auszeichnen, der oder die ein über die Leistungen im Studium hinausgehendes, herausragendes Engagement zeigen, das möglichst einzigartig und innovativ sein sollte. Es besteht dabei keine Beschränkung, in welcher Art und Weise dies gelungen ist. Auf der "Gala der Deutschen Wissenschaft" am 3. April 2018 in Berlin wird der Preis verliehen.

"Es gibt viele unter den 2,8 Millionen Studierenden, die über ihr Fachstudium hinaus in Staat und Gesellschaft, Politik und Vereinen, vor allem aber ehrenamtlich und altruistisch engagiert sind", erklärten DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen und DSW-Präsident Professor Dieter Timmermanns. "Dieses Engagement wollen DHV und DSW mit der Auszeichnung ,Student/in des Jahres’ sichtbarer machen, indem sie einem besonders positiven Beispiel studentischen Engagements Öffentlichkeit verschaffen."

Beide Verbände rufen dazu auf, bis zum 31. Dezember 2017 Kandidatinnen und Kandidaten für die Auszeichnung vorzuschlagen. Nähere Informationen im folgenden Ausschreibungstext:
http://www.hochschulverband.de/cms1/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/student-des-jahres.pdf

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Deutsche Wissenschaftsstiftung 2018

Die Deutsche Universitätsstiftung lobt gemeinsam mit der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft den Preis für die Deutsche Wissenschaftsstiftung 2018 aus. Mit dem Preis, der das Engagement von Gründern, aber auch exzellente Stiftungsarbeit, Innovationen und neue Wege bei Projekten, Fördermaßnahmen, Kampagnen und besonders effektive Programme auszeichnet, soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Bildungsstiftungen gelenkt werden. Bewerbungsunterlagen können noch bis zum 31. Dezember 2017 eingereicht werden.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Der Preis wird auf der "Gala der Deutschen Wissenschaft" am 3. April 2018 im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin vergeben.

Zur Ausschreibung:
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/stiftung/Ausschreibung_Wissenschaftsstiftung_des_Jahres.pdf

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Deutscher Hochschulfundraisingpreis

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) lobt in diesem Jahr zum dritten Mal den Deutschen Hochschulfundraisingpreis aus. Bewerbungen und Vorschläge können noch bis zum 30. Januar 2018 beim DHV eingereicht werden.

Mit der Auszeichnung sollen Best Practice-Beispiele prämiert werden: herausragende Erfolge bei der Spenderpflege, ein transparenter Netzwerkaufbau, exzellente Einbindung der Förderer und eine gelebte Dankbarkeitskultur.

Bewerben können sich staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen sowie Universitätsklinika in Deutschland mit folgendem Bewerbungsgegenstand:

Einzureichen sind Kampagnen ab einem Fördervolumen von 250.000 Euro p.a. zur nachhaltigen Finanzierung eines Förderprojektes, z. B. Lehrstuhl, Professur, Institut oder Berufungsfonds.

Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro verbunden, das zweckgebunden für das Hochschulfundraising oder ein laufendes Fundraisingprojekt zu verwenden ist. Die Verleihung erfolgt im Rahmen des DHV-HRK-Fundraising-Symposiums (https://www.hochschulverband.de/1473.html) am 3. April 2018 in Berlin.

Schirmherr des Symposiums und Preisgeldstifter ist die rheform - EntwicklungsManagement GmbH.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Zur Ausschreibung:
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/funds-consult/hochschulfundraisingpreis.pdf

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Karriere


Quelle: istockphoto.com

Die Lage des wissenschaftlichen Nachwuchses verschlechtert sich weiter        

Der Stellenmarkt für Universitätsprofessuren ist deutlich angespannt und wird es auf absehbare Zeit auch bleiben. Das geht aus einer aktuellen Auswertung des Deutschen Hochschulverbandes hervor, die in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift "Forschung & Lehre" erschienen ist. Demnach hat die Anzahl ausgeschriebener Universitätsprofessuren in den letzten Jahren weiter abgenommen. Existierten im Jahr 2009 in der Spitze noch 1.856 Vakanzen, waren es im Jahr 2015 lediglich noch 1.254.

Rückläufig entwickelt sich auch die Zahl der aus Altersgründen ausscheidenden Professorinnen und Professoren. Während in der ersten Dekade diese Jahrtausends jährlich etwa 1.000 Professuren aus Altersgründen frei wurden, sank ihre Anzahl zwischen 2010 und 2015 deutlich: Sie bewegt sich seitdem in einem Korridor zwischen 600 und 670. 2015 belief sich die Zahl der aus Altersgründen ausscheidenden Professorinnen und Professoren lediglich auf 610. Mit einer Entspannung ist erst in den nächsten Jahren zu rechnen. Prognosen des Statistischen Bundesamtes zufolge werden im Jahr 2026 wieder 1.000 Professorinnen und Professoren altersbedingt ausscheiden.

Die Zahl der Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die demgegenüber eine Professur anstreben könnten, steigt derweil weiter. Kamen 2009 auf eine Universitätsprofessur fast vier qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, waren es 2015 bereits sieben.

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Heinz-Maier-Leibniz-Preise befördern Karrieren

Insgesamt haben in den beiden vergangenen Jahrzehnten 147 Nachwuchsforscherinnen und -forscher den Heinz Maier-Leibnitz-Preis erhalten, darunter 51 Frauen und 96 Männer. Nahezu alle Ausgezeichneten sind danach im Wissenschaftssystem verblieben. Das teilt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit. Zwei Drittel der Preisträgerinnen und Preisträger arbeiten heute an deutschen Universitäten, rund 18 Prozent an außeruniversitären Einrichtungen in Deutschland und ebenfalls rund 18 Prozent sind im Ausland tätig.

Fast drei Viertel der Ausgezeichneten hatten 2017 eine Professur oder äquivalente Stellung inne; mit Ausnahme der erst in den vergangenen drei Jahren Ausgezeichneten sind es sogar fast 90 Prozent. Einer überdurchschnittlich frühen Promotion mit 28 Jahren schließe sich in der Regel eine überdurchschnittlich frühe Berufung mit etwa 36 Jahren an, so die DFG. Ein Großteil der Preisträgerinnen und Preisträger werde dabei sogleich auf W3-Professuren berufen. Für zahlreiche Ausgezeichnete folgten auf den Heinz Maier-Leibnitz-Preis weitere Preise und Ehrungen.

Der nach dem Atomphysiker und früheren DFG-Präsidenten benannte Heinz Maier-Leibnitz-Preis wird seit 1977 verliehen.
http://www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/geschaeftsstelle/publikationen/infobriefe/ib01_2017_de.pdf

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Barometer


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Kein Verständnis für Springer Nature

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser im November gefragt, ob sie Verständnis dafür hätten, dass der deutsche Wissenschaftsverlag Springer Nature auf Druck der chinesischen Behörden den Zugang zu mehreren Artikeln in China gesperrt hat. 93,3 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer antworteten mit Nein und 6,7 Prozent mit Ja.

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Berechtigte Kritik an der neuen Wahlordnung zu den DFG-Fachkollegien?

Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) hat die neue Wahlordnung für die Fachkollegienwahl 2019 der Deutschen Forschungsgemeinschaft kritisiert. Der VHD bemängelt insbesondere eine Stärkung des fachungebundenen Vorschlagsrechts der Universitäten zulasten der Fachwissenschaft und der Fachgesellschaften. Teilen Sie diese Kritik?

Zur Abstimmung: 
www.hochschulverband.de 

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Recht aktuell


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Pauschale Präsenzpflicht für Lehrveranstaltungen rechtlich unzulässig

Ein Student der Politikwissenschaft an der Universität Mannheim hat vor dem Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg erfolgreich gegen eine permanente Anwesenheitspflicht bei Lehrveranstaltungen geklagt. Die Universität dürfe in ihrer Prüfungsordnung nicht generell die hundertprozentige Anwesenheitspflicht bei Lehrveranstaltungen vorgeben, urteilten die Richter am 29. November 2017 (Az.: 9 S 1145/16). 

Die pauschale Festsetzung einer "Präsenzpflicht als Studienleistung" werfe die Frage der Verhältnismäßigkeit des damit verbundenen Eingriffs in die Berufsfreiheit der Studierenden auf, hieß es weiter. Zudem sei die Regelung nicht hinreichend bestimmt. So seien etwa die rechtlichen Folgen von Fehlzeiten aus wichtigen Gründen - etwa Krankheit - nicht klar. Auch sei unklar, für welche Arten von Veranstaltungen eine Anwesenheitspflicht gelte. Eine Einschränkung, etwa im Hinblick auf Vorlesungen und andere Lehrveranstaltungen, bei denen es in erster Linie um die Wissensvermittlung gehe, finde sich in der Prüfungsordnung nicht. Eine Revision ließ der VGH nicht zu.
http://vghmannheim.de/pb/,Lde/Startseite/Medien/Universitaet+Mannheim_+Praesenzpflicht+fuer+Lehrveranstaltungen+unwirksam/

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Lehre an privater und staatlicher Universität miteinander vereinbar

Eine Professur an einer medizinischen Privathochschule rechtfertigt nach einem Urteil des Ansbacher Verwaltungsgerichts nicht den Entzug der Lehrbefugnis an der staatlichen Universität Erlangen. Damit gab das Gericht Presseberichten zufolge der Klage von fünf Chefärzten des Klinikums Nürnberg statt. Sie hatten gegen die Entscheidung der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) geklagt. Hintergrund des Rechtsstreits war eine 2014 begründete Kooperation der Stadt Nürnberg und ihres Städtischen Klinikums mit der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg. Die Chefärzte des Nürnberger Klinikums wurden dabei von der österreichischen Hochschule zu Universitätsprofessoren bestellt und unterrichten seitdem dort Studierende. Die Universität Erlangen war der Auffassung, dass beide Lehraufträge kollidierten, und widerrief die Lehrbefugnis der fünf Nürnberger Chefärzte.

Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts können durchaus mehrere Lehrbefugnisse nebeneinander bestehen. Die Erlanger Universität habe auch nicht nachweisen können, dass die Lehrtätigkeit der fünf Chefärzte an der FAU wegen ihrer Doppelbelastung leide. Zudem hätten sich die lehrenden Ärzte in der Vergangenheit große Verdienste um die Erlanger Universität erworben.

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Keine dienstrechtlichen Schritte gegen Jura-Professor

Im Fall eines wegen fremdenfeindlicher Äußerungen in die Kritik geratenen Jura-Professors der Universität Leipzig sieht das sächsische Wissenschaftsministerium keine Handhabe für dienstrechtliche Schritte. Die entsprechende Prüfung habe ergeben, dass die über seinen privaten Twitter-Account verbreiteten Äußerungen vom grundgesetzlich geschützten Recht auf Meinungsfreiheit gedeckt seien, teilte das Ministerium laut "Leipziger Volkszeitung" mit.

Im Kurznachrichtendienst hatte der Hochschullehrer zuvor "ein weißes Europa" als ein "wunderbares Ziel" bezeichnet und geschrieben: "Wir schulden den Afrikanern und Arabern nichts. Sie haben ihre Kontinente durch Korruption, Schlendrian, ungehemmte Vermehrung und Stammes- und Religionskriege zerstört und nehmen uns nun weg, was wir mit Fleiß aufgebaut haben." Auch die  Universitätsleitung hatte sich daraufhin in einer Stellungnahme "gegen intolerantes und fremdenfeindliches Gedankengut" gewandt. Nach heftigen Protesten auch aus der Studierendenschaft hat der Hochschullehrer inzwischen seinen Twitter-Account abgeschaltet.
http://www.uni-leipzig.de/service/kommunikation/medienredaktion/nachrichten.html?ifab_modus=detail&ifab_uid=fa40b3850020171117095133&ifab_id=7511

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Universität stellt Plagiatsverfahren ein

Eine Untersuchungskommission der Ludwig-Maximilians-Universität München hat Professor Martin Keck vom Vorwurf des grob fahrlässigen oder bewussten wissenschaftlichen Fehlverhaltens entlastet. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Eineinhalb Jahre lang hatte das Gremium untersucht, ob der Direktor und Chefarzt der Klinik am Münchner Max-Planck-Institut für Psychiatrie in seiner Habilitationsschrift Daten von Mitarbeitern auf unlautere Weise verwendet habe. Nun teilte die Pressestelle der Universität auf Nachfrage der Zeitung mit: "Der Untersuchungsausschuss hat einen Verstoß gegen die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis festgestellt." Dennoch könne nach Prüfung aller Umstände der Vorwurf grob fahrlässigen Verhaltens nicht erhoben werden. Der Beschluss der Untersuchungskommission ist laut "Süddeutscher Zeitung" einstimmig erfolgt.

Auf insgesamt 72 Seiten der 174-seitigen Habilitation Kecks aus dem Jahre 2004 hatte die Plattform "VroniPlag" Plagiate ausgemacht. 43 Seiten enthielten nach ihrer Auffassung mehr als 75 Prozent Plagiatstext.

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Wertersatz für vermittelten "Dr. h.c." entspricht Vertragsentgelt

Kann ein Kunde empfangene Dienstleistungen – im vorliegenden Fall zur Unterstützung des Erwerbs einer Ehrendoktorwürde – nach dem wirksamen Widerruf des Dienstvertrages nicht herausgeben, kann er Wertersatz in Höhe des vereinbarten Vertragsentgeltes schulden. Das hat das Oberlandesgericht Hamm entschieden (Az.:12 U 111/16). Es gab damit einer Gesellschaft recht, die ihren Kundinnen und Kunden gewerblich die Unterstützung beim Erwerb von Doktor-, Ehrendoktor- und Professorentiteln anbietet. Sie verklagte einen Kunden, der – zuvor an der Entwicklung der elektronischen Gesundheitskarte beteiligt – im Jahre 2015 den Erwerb einer Ehrendoktorwürde wünschte. Für Vermittlungsleistungen sah das Vertragsformular ein Honorar von brutto 17.850 Euro vor.

Tatsächlich wurde dem Beklagten in der Folgezeit der Kontakt zu einer rumänischen Universität vermittelt, die bereit war, ihm in einer Zeremonie den Titel "Dr. h.c." zu verleihen. Die in Rechnung gestellte Vergütung beglich er jedoch nicht und erklärte den Widerruf des abgeschlossenen Vertrages, der – weil auf das Erlangen eines Doktortitels ohne wissenschaftliche Leistung gerichtet – sittenwidrig sei.

Dieser Argumentation folgten die Richter nicht. Immerhin seien sich die Parteien darüber einig gewesen, dass zum Erlangen des Titels jedenfalls auch eine gewisse wissenschaftliche Leistung des Beklagten erforderlich sei. Zwar habe er den Vertrag später wirksam widerufen und schulde daher nicht mehr die im Vertrag als primäre Leistung vereinbarte Vergütung, er sei allerdings dazu verpflichtet, die empfangenen Leistungen zurück zu gewähren. Da der Beklagte nicht in der Lage sei, die Unterstützungsleistungen der Klägerin herauszugeben, müsse er insoweit Wertersatz leisten. Bei der Berechnung des Wertersatzes sei wiederum die im Vertrag bestimmte Gegenleistung zugrunde zu legen, die sich auf den ursprünglich vereinbarten Bruttobetrag von 17.850 Euro beziffern lasse.

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Freistellungsjahr in Baden-Württemberg

(Uf.) Zum 1. Oktober 2017 ist eine Verwaltungsvorschrift (Az.: 1-0311.4/131/3) in Kraft getreten, nach der alle voll- und teilzeitbeschäftigten Beamtinnen und Beamten im Geschäftsbereich des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg ein Freistellungsjahr beantragen können. Eine Bewilligung nach pflichtgemäßem Ermessen erfolgt, wenn keine dienstlichen Belange entgegenstehen. Das Freistellungsjahr ist eine zeitlich befristete Form der Teilzeitbeschäftigung. Dabei wird in der Ansparphase ein Zeitguthaben erarbeitet, das in der Freistellungsphase ausgeglichen wird. Bei hauptberuflichem Personal der Hochschulen kann eine Freistellung von sechs Monaten oder einem Jahr gewährt werden. Bei einem Jahr Freistellung kann die Dauer der Ansparphase von zwei bis sieben Jahren gewählt werden; also z.B. in zwei Jahren 2/3 Arbeitszeit mit Verzicht auf 1/3 des Gehaltes und dann ein Jahr Freistellung mit vollen Bezügen. Bei Beamtinnen und Beamten mit Lehrverpflichtung darf die Freistellungsphase nicht innerhalb der Vorlesungszeit beginnen. Der Antrag muss spätestens drei Monate vorher erfolgen. Während der Freistellungsphase können Ersatzkräfte zeitlich befristet beschäftigt werden.

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Neuer AhD-Newsletter  

Die Arbeitsgemeinschaft höherer Dienst (AhD), zu dessen Mitgliedern der Deutsche Hochschulverband gehört, hat einen neuen Newsletter veröffentlicht. Er enthält vor allem Nachrichten zu aktuellen dienstrechtlichen, tarifrechtlichen und beamtenrechtlichen Entwicklungen in Bund und Ländern sowie zu neueren Gerichtsentscheidungen auf diesen Gebieten. 

Zum aktuellen AhD-Newsletter:
http://www.hoehererdienst.de/news/Newsletter_5_2017.pdf

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Personalia


Foto: Jacob Schröter

Stabwechsel

Zum 15. Januar 2018 wird Helmut Holter, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Freistaates Thüringen, die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) von Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, übernehmen. Eisenmann wird Vizepräsidentin der KMK. Weitere Vizepräsidenten für das Jahr 2018 sind der hessische Kultusminister Professor Alexander Lorz und die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig.

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Foto: cdu-niedersachsen.de

Neuer Minister

Björn Thümler ist am 22. November 2017 zum neuen Minister für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen vereidigt worden. Der bisherige Vorsitzende der CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag folgt auf Gabriele Heinen-Kljajić.

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Foto: uni-marburg.de

Neue Vorsitzende  

Der Deutsche Philologenverband hat am 1. Dezember 2017 in Berlin Professorin Susanne Lin-Klitzing zur neuen Bundesvorsitzenden gewählt. Die bisherige Vorsitzende des Landesverbandes Hessen im Deutschen Hochschulverband folgt auf Heinz-Peter Meidinger, der inzwischen Präsident des Deutschen Lehrerverbandes ist.

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Foto: Frank/Universität Kassel

Neuer Präsident I

Professor Rolf-Dieter Postlep, in den Jahren 2000 bis 2015 Präsident der Universität Kassel, ist am 6. Dezember 2017 zum neuen Präsidenten des Deutschen Studentenwerks (DSW) gewählt worden. Er tritt ab 1. Januar 2018 die Nachfolge von Professor Dieter Timmermann an, der von 2012 bis 2017 die DSW-Präsidentschaft innehatte.

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Foto: GI e.V./ Kathrin Richter, Trendsetter

Neuer Präsident II

Ab 2018 wird Professor Hannes Federrath von der Universität Hamburg als Präsident die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) vertreten. Federrath wird in den kommenden zwei Jahren für die rund 20.000 Mitglieder der größten Informatik-Fachgesellschaft im deutschsprachigen Raum sprechen. Er übernimmt das Amt von Professor Peter Liggesmeyer (Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering IESE/TU Kaiserlautern), der nach zwei Amtszeiten als GI-Prädident nicht mehr kandidieren darf.

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Foto: uni-hannover.de

Neuer Vizepräsident

Professor Volker Epping, Präsident der Leibniz Universität Hannover, bekleidet künftig das Amt des Vizepräsidenten der TU9. Die TU9 versteht sich als Allianz führender Technischer Universitäten in Deutschland. Mitglieder sind die RWTH Aachen, die TU Berlin, die TU Braunschweig, die TU Darmstadt, die TU Dresden, die Universität Hannover, das Karlsruher Institut für Technologie, die TU München und die Universität Stuttgart.

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Leibniz-Preise 2018

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat vier Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftlern den Leibniz-Preis 2018 zugesprochen. Sie waren zuvor aus 136 Vorschlägen ausgewählt worden. Von den elf neuen Preisträgerinnen und Preisträgern kommen jeweils drei aus den Lebenswissenschaften, den Naturwissenschaften sowie den Geistes- und Sozialwissenschaften und zwei aus den Ingenieurwissenschaften. 

Ausgezeichnet werden am 19. März 2018 in Berlin der Soziologe Professor Jens Beckert vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschungin Köln, die Gravitationsphysikerin Professorin Alessandra Buonanno vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam, die Wirtschaftswissenschaftlerin Professorin Nicola Fuchs-Schündeln von der Universität Frankfurt, die Immunologen Professor Veit Hornung von der Ludwig-Maximilians-Universität München und Professor Eicke Latz vom Universitätsklinikum Bonn, die Amerikanistin Professorin Heike Paul von der Universität Erlangen-Nürnberg, die Immunologin Professorin Erika L. Pearce vom Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg/Breisgau, der Festkörperphysiker Professor Claus Ropers von der Universität Göttingen, der Materialwissenschaftler Professor Oliver G. Schmidt vom Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung in Dresden und von der Technischen Universität Chemnitz, der Informatiker Professor Bernhard Schölkopf vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen und der Mathematiker Professor László Székelyhidi von der Universität Leipzig. Alle Preisträgerinnen und Preisträger erhalten ein Preisgeld von jeweils 2,5 Millionen Euro für kommende Forschungsarbeiten.

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Deutscher Zukunftspreis

Professor Sami Haddadin von der Universität Hannover ist am 29. November 2017 in Berlin gemeinsam mit seinen Partnern Simon Haddadin und Sven Parusel mit dem diesjährigen Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet worden. Die Wissenschaftler erhielten den von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehenen Preis für ihre Arbeiten an Roboterassistenten. Die Auszeichnung ist mit 250.000 Euro dotiert.

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Landeslehrpreise 2017

Die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat am 6. Dezember 2017 in Stuttgart die Landeslehrpreise verliehen. In diesem Jahr wurden insgesamt sechs Preise an 15 Personen vergeben. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten ein Preisgeld von jeweils 50.000 Euro.

Anna Rosen von der Universität Freiburg wurde für das Projekt "Forschendes Lernen zum Erwerb von Schlüsselkompetenzen im fremdsprachlichen Lehrberuf: Die Lehrveranstaltung Applying Linguistics in the Foreign Language Classroom" und Hildegard Wenzler-Cremer von der Pädagogischen Hochschule Freiburg für das Patenschaftsprogramm "SALAM: Spielen - Austauschen - Lernen - Achtsam - Miteinander" ausgezeichnet. Professor Wolfgang Bauer, Professor Stefan Heimann, Professor Christian Lampert und Professor Henning Wiegräbe von der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart wurden für das Projekt "CITY BRASS - Klassenübergreifendes Modell für Teamteaching" geehrt.

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Foto: Markus Hilbich

Kythera-Preis

Die Kunsthistorikerin Professorin Bénédicte Savoy von der TU Berlin hat am 11. Dezember 2017 in Berlin den mit 25.000 Euro dotierten Kythera-Preis erhalten. Gewürdigt werden durch diese Auszeichnung Persönlichkeiten, die sich um die Vermittlung insbesondere der romanischen Kultur verdient gemacht haben.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare und Workshops im Januar/Februar 2018

Neu!
Diversity Management an Hochschulen

Bonn, Dienstag, 16. Januar 2018, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1574.html

Neu!
Wissenschaftliche Karriere und Kommunikation

Bonn, Freitag, 19. Januar 2018, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1575.html

Grundlagen des Prüfungsrechts an Hochschulen
Mannheim, Dienstag, 23. Januar 2018, 11:00-16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/809.html

Versorgung und Vorsorge
Berlin, Donnerstag, 25. Januar 2018, 11:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1394.html

Neu!
Hochschullehrende im Umgang mit Studierenden

Mannheim, Freitag, 26. Januar 2018, 11:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1583.html

Bewerbung auf eine Professur
Bonn, Montag, 29. Januar 2018, 10:00-16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1392.html

Selbsteinschätzung - Fremdbild - Feedback
Berlin, Donnerstag, 1. Februar 2018, 11:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/foerderprogramm.html

Praxistraining für Berufungsverhandlungen
Berlin, Donnerstag, 1. Februar 2018, 10:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1511.html

Potentiale nutzen!
Individuelles Bewerbungstraining mit Video für Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen

Düsseldorf, Donnerstag/Freitag, 1./2. Februar 2018
Donnerstag, 9:30 Uhr bis Freitag, 16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/617.htm

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Herrn Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Publikationen


Dritte erweiterte Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

NEU:

Musterübersetzungen hochschulbezogener Texte (z.B. Stellenausschreibung Professur)

Mehr als 100 neue Einträge, davon 50 aus dem Gebiet des universitären Fundraisings

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro ( für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.
 
Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Vorschau F&L


Thema: Social Media

Isabella Peters: Das Social Media-Prinzip in der Wissenschaft

Hanno Beck: Informationelle Monokultur
Neue Medien brauchen neue Antworten

Simon Hegelich: Online-Manipulationen im ­Zuge der Bundestagswahl

Burkard Michel: Kein echter Apfel wirkt so knackig...
Über die Fotografie in Sozialen Medien

Weitere Beiträge:

Raoul Motika/Harald Rosenbach: Nicht hinter Landesgrenzen zurückziehen
Ein Plädoyer für deutsche geisteswissenschaftliche Forschung im Ausland

Vanessa Adam: Das "andere Befristungsrecht"
Zum Verhältnis der Befristung nach dem WissZeitVG und dem Teilzeit- und Befristungsgesetz

Ländersynopse: Wahl und Abwahl der Hochschulleitung

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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DHV-Ticker


Quelle: istockphoto.com

Mitgliedsbeiträge im Deutschen Hochschulverband ab 2018

(Wi.) Nach Maßgabe der Entscheidung des 67. DHV-Tages 2017 in München erhöhen sich die Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2018 um 1,5 Prozent.

Je nach dienstrechtlicher Stellung belaufen sich die Mitgliedsbeiträge ab 2018 zwischen 114 Euro und 213 Euro im Jahr. Die einzelnen Beiträge lassen sich auf der Homepage des DHV unter http://www.hochschulverband.de/cms1/mitgliedschaft.html abrufen.

Alle Mitglieder werden gebeten, beitragswirksame Änderungen der dienstrechtlichen Stellung der Geschäftsstelle rechtzeitig mitzuteilen, da nach der Satzung des Deutschen Hochschulverbandes eine Rückzahlung zuviel gezahlter Beiträge ausgeschlossen ist, wenn die Überzahlung auf eine fehlende Anzeige zurückzuführen ist. Die Mitgliedsdaten umfassen erst seit einigen Jahren die Geburtsdaten. Zudem gibt es nach Maßgabe der individuellen Entscheidung bei der Emeritierung/Pensionierung/Verrentung einen zeitlichen Spielraum von mehreren Jahren. Deshalb ist die Geschäftsstelle auf diese Mitteilung angewiesen. Eine rückwirkende Erstattung ist aus Haushalts- und Satzungsgründen nicht möglich.

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Zwei neue Mitglieder werben - ein Jahr beitragsfrei
 
(Wi.) DHV-Mitglieder werben ist auch im Jahr 2017 der Mühe wert: Erneut bietet der DHV in diesem Jahr eine "Mitglieder werben Mitglieder"-Aktion mit attraktiven Preisen an.
 
Als Dankeschön erhält jedes Mitglied, das im Jahr 2017 mehr als ein neues Mitglied wirbt, eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro, Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an einem DHV-Seminar u.a.). Darüber hinaus wird zu Beginn des Jahres 2018 unter allen Teilnehmern an der Werbeaktion eine Wochenendreise über 750 Euro verlost und ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2017 die meisten Mitglieder geworben hat.
 
Es lohnt sich also, nicht nur Mitglied im DHV zu sein, sondern auch neue Mitglieder für den DHV zu gewinnen.
 
Interessierte Mitglieder erhalten weitere Informationen auf der Homepage des DHV unter https://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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Vermischtes


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Auszeichnung für die schlechteste Hausarbeit

Anna L., die anonym bleiben will, ist 23 Jahre alt und Studentin der Wirtschaftswissenschaften an einer privaten Hochschule in Berlin. Sie hat sich mit ihrer ersten Hausarbeit um den erstmals ausgelobten "4,0-Award für außerordentliches akademisches Scheitern" des Berliner Studierendenmagazins "Zur Quelle" beworben. Am Ende konnte sie sich gegen 53 weitere Bewerberinnen und Bewerber durchsetzen. "Die beste schlechteste Arbeit war wirklich fürchterlich", bestätigte Robert Hofmann, Herausgeber der Studierendenzeitschrift, gegenüber dem "Deutschlandfunk". "Man konnte sich die kaum angucken. So viele Rechtschreibfehler. So viel Dreistigkeit. Dass jemand sich so gar keine Mühe mit einer wissenschaftlichen Arbeit gibt, ist erstaunlich und mutig."

Laut den Preisstiftern soll die Auszeichnung, die mit 500 Euro und Schnaps dotiert ist, vor allem auch als eine Kritik an den gegenwärtigen Studienbedingungen verstanden werden. Studieren sei schon lange nicht mehr darauf angelegt, die Persönlichkeit zu entfalten, Dinge zu hinterfragen und den eigenen Weg zu entdecken. Vielmehr gehe es nur noch darum, in sechs Semestern den Bachelor, in weiteren vier den Master zu durchlaufen.

Anna L. hat aus ihrer ersten Hausarbeit Konsequenzen gezogen und gibt sich gegenüber "Spiegel Online" geläutert: "Meine anderen Hausarbeiten sprechen für den Lerneffekt: Frühzeitig anfangen, genügend Literatur und vernünftige Quellen ranziehen. Mittlerweile kann ich auch korrekt zitieren und habe ein gutes Programm, das meine Rechtschreibfehler korrigiert."

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Google

(Gü.) Google Zukunftswerkstatt "Case Study 4.0"
Mit praxisnahen Fallstudien digitale Kompetenzen in der Vorlesung vermitteln.

Das neue Format “Case Study 4.0” im Rahmen der Google Zukunftswerkstatt bietet Lehrkräften die Möglichkeit, spannende digitale Fallstudien einfach in einer Vorlesung zu vermitteln. Dazu hat Google für die erste Case Study 4.0 gemeinsam mit The Heat Company, einem mittelständischen Unternehmen aus Österreich, Fragestellungen aus der Praxis identifiziert, die Studierende mittels innovativer, digitaler Lösungsansätze bearbeiten können.

Die Case Study 4.0 bietet viele Anknüpfungspunkte an bestehende Modulbeschreibungen und beantwortet Fragen zur digitalen Segmentierung nach Momenten, Online Marketing Tools (SEO, SEA), Mobile Marketing und vieles mehr.

Sie besteht aus den folgenden Elementen:
- Kurze Einführungsvideos gesprochen von Unternehmensvertretern
- Schriftliche Case Study auf 3 Kompetenzniveaus (Adaption, Analyse, Synthese)
- Übungsaufgaben und Lösungen für den Unterricht
- Klausurfragen und Antworten
- Präsentation über die Case Study
- Literaturtipps und weiterführende Informationen für Studenten

Unter diesem Link können Sich sich für die Case Study 4.0 anmelden: https://goo.gl/T2zxs2

Mehr Informationen zur Google Zukunftswerkstatt: https://goo.gl/6Ncou2

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DHV und MLP

(Gü.) Das MLP Stipendienprogramm

Qualifizierter Nachwuchs ist gefragter denn je. Das "MLP Stipendienprogramm" bietet daher neben einer finanziellen Förderung auch exklusive Netzwerkveranstaltungen und Branchenkontakte.

MLP führt gemeinsam mit "MINT Zukunft schaffen" und dem Medienpartner "Der Spiegel" das MLP Stipendienprogramm durch und vergibt jedes Jahr 30 Stipendien im Wert von jeweils 3.000 Euro.

Bis zum 30. April 2018 bewerben

Die Bewerbung für das MLP Stipendienprogramm ist bis zum 30. April 2018 möglich. Die 300 besten Bewerber lädt MLP vom 14. bis 15. Juni 2018 zum Assessment Center in die Unternehmenszentrale nach Wiesloch ein. Hier werden die Stipendien in vier Kategorien vergeben:

Ÿ- Studies Excellence: für gute Studienleistungen
- Social Excellence: für gesellschaftliches Engagement
- Science Excellence: für wissenschaftliche Leistungen
- International: für ein Projekt/Praktikum im Ausland

Bewerben können sich Studierende aller Studiengänge, die an einer deutschen Hochschule immatrikuliert und im Wintersemester 2017/2018 mindestens im zweiten Semester sind. Die Kategorie "Science Excellence" steht auch Doktoranden offen, die sich noch im Promotionsprozess befinden. Online-Bewerbung und weitere Informationen unter:
www.mlp-stipendium.de

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DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) AcademiaNet: Über 2.600 exzellente Wissenschaftlerinnen im Blick

Sie möchten ein wissenschaftliches Gremium oder einen Lehrstuhl neu besetzen oder suchen eine Expertin ihres Fachgebiets? Auf der Online-Plattform AcademiaNet werden Sie sicher fündig: Die von der Robert Bosch Stiftung und Spektrum der Wissenschaft betriebene Datenbank versammelt über 2.600 Profile exzellenter Wissenschaftlerinnen einer Vielzahl von Disziplinen aus ganz Europa. Alle gelisteten Wissenschaftlerinnen wurden von Europas größten Wissenschaftsorganisationen nach engen Exzellenzkriterien ausgewählt und stehen für hervorragende wissenschaftliche Qualifikation und größtmögliche Expertise ihres Fachgebiets.
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.academia-net.org/project/
oder in dieser Broschüre:
http://www.academia-net.org/sixcms/media.php/1295/AcademiaNet_ENG_web.pdf

Lesen Sie auch unsere neuen Interviews mit Professor Jean-Pierre Bourguignon, Präsident des ERC, und Professorin Anne Glover, ehemalige wissenschaftliche Chefberaterin des Präsidenten der Europäischen Kommission, zu AcademiaNet und der Förderung von Frauen in der Wissenschaft:
http://www.academia-net.org/testimonials/

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DHV und Dorint Hotels & Resorts

(Gü.) Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2018

Die Dorint Hotels & Resorts bedanken sich für die gute Zusammenarbeit mit dem DHV und den DHV Mitgliedern!

Ihnen sowie Ihren Familien wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018.

Unsere Häuser stehen Ihnen - für geschäftliche und/oder für private Aufenthalte - auch in 2018 als zuverlässige Partner mit den DHV-Sonderkonditionen zur Verfügung und heißen Sie weiterhin "herzlich willkommen", um Ihnen einen schönen Aufenthalt zu bescheren.

Wir freuen uns auf Sie!
Ihre Gastgeber in den Dorint Hotels & Resorts

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DHV und Carfleet24

(Gü.) CarFleet24 - noch nie war es so einfach sein Traumauto zu fahren

Liebe Mitglieder,

durch das Internet ist der Autokauf so einfach wie noch nie geworden. Früher bestand der Autokauf ganz klassisch darin, dass man erst einmal Jahre lang auf sein Traumauto sparen musste und dann fuhr man zum Händler vor Ort. Ein möglicher Preisvergleich fand in der Regel nur in der Stadt statt, in der man zu der Zeit lebte.

Heutzutage ist der Autokauf durch das Internet viel einfacher geworden. Allein durch die Kooperation mit CarFleet24 wird es Ihnen als Mitglied, Ihren Mitarbeiter und Familienangehörigen rund um die Uhr möglich, nach dem gewünschten Auto zu suchen. Denn Online-Shopping liegt auch beim Neuwagenkauf voll im Trend.

Begeistern Sie sich selbst und finden Sie Ihren Traumwagen zu attraktiven Konditionen!  

Kontakt:
CarFleet24
www.carfleet24.de
Passwort: hochschulverband
Fon: 01805 – 717107*
Fax: 01805 – 717108*
E-Mail: kundenbetreuung@carfleet24.de
* [0,14 Euro/Min. aus dem Festnetz; max. 0,42 Euro/Min. aus den Mobilfunknetzen]

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DHV und Stiftungsführer

(Gü.) Liebe Stifterinnen und Stifter,
liebe Stiftungsinteressierte,

wir freuen uns, Ihnen und unseren Lesern auch im kommenden Jahr mit dem "Stiftungsführer München" (https://stiftungsfuehrer.de/muenchen/) einen bunten Querschnitt der Stiftungswelt vor der eigenen Haustür präsentieren zu können. Weiterhin mit dem Ziel, Ihre Förderer und Unterstützer von morgen zu finden, die Gesellschaft zu sensibilisieren und einen wichtigen Impuls zu setzen.

Der "Stiftungsführer München" wird am 25. Februar 2018 in der Gesamtauflage der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" in Bayern (Abonnement und Einzelverkauf) veröffentlicht. Bei Interesse sprechen Sie uns gerne darauf an.
Ihr Kontakt zu uns: Dominik Schubert | schubert@stiftungsfuehrer.de

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

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