DHV-Newsletter 1/2018

hochschulverband.de

 
Deutscher Hochschulverband - Köpfe die Wissen schaffen

Versandte Exemplare

37.109

Deutscher Hochschulverband
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel.: 0228-90 266 66
Fax: 0228-90 266 80
Neue Servicenummer für Rechtsberatung:
0228-90 266 77

E-Mail senden
hochschulverband.de

  

Teilen, Posten, Liken

Auf der Facebook-Seite des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) finden Sie Nachrichten, Informationen, Veranstaltungshinweise und vieles mehr. Folgen Sie uns, um stets auf dem Laufenden zu bleiben.
www.facebook.com/Hochschulverband

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

DHV-Newsletter: Ihre Meinung ist gefragt!

Seit dem 15. Februar 2003 informiert Sie monatlich der elektronisch versandte DHV-Newsletter. Unser Ziel ist es, dass Sie im Newsletter Beiträge finden, die Sie interessieren. Um den Newsletter verbessern zu können, sind wir auf Ihre Anregungen und Kritik angewiesen. Was gefällt Ihnen am Newsletter? Was kann und sollte besser werden? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Kritik.
Schreiben Sie uns unter:
newsletter@hochschulverband.de

Zum Seitenanfang

Newsletter-Archiv

Sollten Sie Darstellungsprobleme in Ihrem Mailprogramm haben, finden 
Sie den aktuellen Newsletter auch in unserem Newsletter-Archiv: www.hochschulverband.de/newsletter-archiv.html

Hochschulpolitik


Quelle: istockphoto.com

Medizin: Studienplatzvergabe in Teilen verfassungswidrig

Das Verfahren zur Vergabe von Studienplätzen im Fach Humanmedizin ist teilweise verfassungswidrig. Das hat das Bundesverfassungsgericht am 19. Dezember 2017 entschieden (Az.: 1 BvL 3/14 und 4/14). Zwar sei die Vergabe nach den besten Abiturnoten, nach Wartezeit und nach einer Auswahl durch die Universitäten mit dem Grundgesetz zu vereinbaren, jedoch werde der grundrechtliche Anspruch der Studienplatzbewerberinnen und -bewerber auf gleiche Teilhabe am staatlichen Studienangebot verletzt. Bund und Länder haben nun bis zum 31. Dezember 2019 Zeit, die Regularien verfassungskonform zu gestalten. 

So müsse die maximale Wartezeit auf einen Studienplatz begrenzt werden, entschied der Erste Senat. Auch dürfe eine Festlegung auf höchstens sechs gewünschte Studienorte nicht dazu führen, dass eine Bewerberin bzw. ein Bewerber, die oder der eigentlich erfolgreich wäre, am Ende leer ausgehe. Im Auswahlverfahren bei den Hochschulen müsse eine Vergleichbarkeit der Abiturnoten über Landesgrenzen hinweg sichergestellt werden. Auch dürfe hier die Abiturnote nicht das einzige Kriterium sein. Verfahren, mit denen die Universitäten die Eignung ihrer Bewerberinnen und Bewerber selbst prüften und die Auswahl abhängig von vergangenen Praktika oder Berufsausbildungen machten, müssten bundesweit standardisiert und strukturiert sein.
http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/bvg17-112.html

Zum Seitenanfang



DHV hält Urteil des Bundesverfassungsgerichts für folgerichtig und notwendig

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hält das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das eine teilweise Neuordnung der Studienplatzvergabe im Fach Medizin erfordert, für folgerichtig und notwendig. "Auch weiterhin wird nicht jeder Studienplatzbewerber im Fach Medizin zum Zuge kommen, das Verfahren muss aber gerechter werden", betonte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen. "Dass dadurch auch die Spielräume für die Hochschule enger werden, muss hingenommen werden." Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts habe die überragende Bedeutung des Grundrechts auf Berufswahlfreiheit unterstrichen, so Kempen weiter. "Um ihm bei begrenzten Ressourcen, also der Zahl der Studienplätze, größtmögliche Wirkung zu geben, müssen die Zulassungsregeln bundeseinheitlich noch enger gefasst werden."

Auch die Hochschulrektorenkonferenz begrüßte das Urteil. Es entspreche ihrer Auffassung, dass die Abiturnote mit entsprechenden Landesquoten ein sachgerechtes Auswahlkriterium sei. Dieses Kriterium dürfe nicht durch die Ortspräferenz überlagert werden. Die Auswahl anhand von Eignungskriterien wie der Abiturbestennote werde auf diese Weise grundsätzlich durch das Verfassungsgericht bestätigt.
https://www.hochschulverband.de/pressemitteilung.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=276

https://www.hrk.de/fileadmin/redaktion/hrk/02-Dokumente/02-02-PM/HRK_PM_nc-Urteil_19122017.pdf

Zum Seitenanfang



Bildungspolitiker von CDU und SPD für grundlegende Reform der KMK

Zum 70. Jubiläum der Kultusministerkonferenz (KMK) haben Bildungspolitiker von SPD und CDU eine grundlegende Reform des Bildungsföderalismus gefordert. In einem Interview mit der "Zeit" bemängelten Josef Lange (CDU), Burkhard Jungkamp (SPD) und Michael Voges (SPD) die "fehlende Vergleichbarkeit" zwischen den Bildungssystemen in Deutschland. Diese führe zu einem "unfairen Wettbewerb" und Ungerechtigkeiten etwa beim Abitur. "Knapp die Hälfte der Studienfächer unterliegt einem Numerus clausus. Da zählt in der Abiturnote die Stelle hinter dem Komma. Dabei sind die Zensuren nur bedingt vergleichbar", kritisierte Voges. Die drei Politiker saßen für ihr Bundesland – Lange für Niedersachsen, Jungkamp für Brandenburg und Voges für Hamburg – selbst über ein Jahrzehnt in der KMK und haben als Staatssekretäre dort die Schul- beziehungsweise Hochschulpolitik ihrer Partei koordiniert.

Sie forderten die Ministerpräsidenten in einem offenen Brief dazu auf, in Zukunft für eine bundesweit einheitlichere Schulpolitik zu sorgen. Dazu sollten die Bundesländer in einem Vertrag Regelungen festlegen, die in allen Ländern gleich sein sollten, heißt es laut "Zeit" in dem Schreiben. Zu den verbindlichen Absprachen gehörten eine zentrale Abiturprüfung in Deutsch, Mathematik und der ersten Fremdsprache, ein einheitlicher Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule sowie gemeinsame Kerninhalte in der Lehrerausbildung.
Zum Interview:
http://www.zeit.de/2018/03/kultusministerkonferenz-bildung-foederalismus-burkhard-jungkamp-josef-lange-michael-voges

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Große Koalition: Sondierer wollen Hochschulpakt verstetigen

Die Spitzen von CDU, CSU und SPD haben sich auf ein Sondierungspapier verständigt, das als Grundlage für die Aufnahme von Verhandlungen für eine Große Koalition im Bund dienen soll. Einigkeit besteht demnach darin, die Mittel des Bundes für den Hochschulpakt zu verstetigen und die konkreten Förderkriterien periodisch mit den Ländern und Hochschulen auszuverhandeln. Den "Pakt für Forschung und Innovation" wollen Union und SPD fortsetzen und von 2021 an jährlich um mindestens drei Prozent aufstocken. Bis zum Jahr 2025 sollen außerdem die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung von Bund, Ländern und Unternehmen auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen. BAföG-Leistungen sollen ausgebaut und deutlich verbessert werden.

Laut Sondierungspapier wollen die möglichen Koalitionäre die Schulen in Deutschland mit einer Investitionsoffensive stärken. Mit der Schaffung eines nationalen Bildungsrats sollen die Bildungschancen im gemeinsamen Schulterschluss von Bund und Ländern verbessert werden. Die Bildungshoheit der Länder soll aber unangetastet bleiben.
https://www.cdu.de/system/tdf/media/dokumente/ergebnis_sondierung_cdu_csu_spd_120118_2.pdf

https://www.spd.de/fileadmin/Dokumente/Beschluesse/Ergebnis_Sondierung_CDU_CSU_SPD_120118.pdf

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Uni-Barometer 2016: Keine Verbesserung der Betreuungsrelation

Die Zahl der Universitätsprofessorinnen und -professoren hat sich im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die für "Forschung & Lehre" ausgewertet wurden, lehrten 27.081 Professorinnen und Professoren an deutschen Universitäten und ihnen gleichgestellten Hochschulen. Das sind 154 Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer mehr als im Jahr 2015.

Die Zahl der Studierenden ist gegenüber 2015 um 19.092 auf 1.811.080 gestiegen. Damit ist das Betreuungsverhältnis gleichgeblieben. Es liegt im Durchschnitt bei knapp 67 Studierenden pro Hochschullehrerin bzw. Hochschullehrer. 2014 waren es noch 66 Studierende, 2010 60.

Erneut wurden auch die Betreuungsverhältnisse in den Bundesländern erhoben. Das beste Betreuungsverhältnis hat demnach Thüringen mit 45 Studierenden pro Hochschullehrerin bzw. Hochschullehrer, gefolgt von Bremen (48) und dem Saarland (51). Schlusslichter bilden wie im Vorjahr Hessen mit 71 und Nordrhein-Westfalen mit fast 91 Studierenden pro Hochschullehrerin bzw. Hochschullehrer.
Zum Uni-Barometer:
http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/?p=28218

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Bessere Noten trotz weniger Aufwand

Deutschlands Studierende wenden weniger Zeit für das Studium auf als die Jahrgänge zuvor, schreiben aber bessere Noten. Das geht aus dem neuen Studierendensurvey hervor, für den die Arbeitsgruppe Hochschulforschung der Universität Konstanz im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 5.620 Studierende an 16 Universitäten und 12 Fachhochschulen im Wintersemester 2015/2016 befragt hat. Studierende wandten demnach im Schnitt wöchentlich 30,2 Stunden für ihr Fachstudium auf, das ist deutlich weniger als im Jahr 2010, als es noch 34,1 Stunden waren. Gleichwohl sahen sich insbesondere die Studierenden an Universitäten zunehmend hohen Leistungsanforderungen gegenüber. Die Noten litten darunter nach Angaben der Befragten allerdings nicht. Sie sind sogar deutlich besser geworden. So erzielten 36 Prozent sehr gute Noten (besser als 2,0). Im Jahr 2001 waren es nur 16 Prozent.

Die Studentinnen und Studenten bewerteten die Qualität der Lehre und des Lehrangebots mit großer Mehrheit positiv. So erlebten die befragten Studierenden ihre Lehrenden überwiegend als gut vorbereitet und engagiert. Allerdings erhielten nur 16 Prozent aller Befragten häufig eine Rückmeldung zu ihren Prüfungsergebnissen.

Laut Studierendensurvey hat sich auch die Organisation der Lehre verbessert. Lehrangebote überschnitten sich zeitlich seltener, wichtige Lehrveranstaltungen fielen seltener aus; die Anzahl der überfüllten Vorlesungen und Kurse sei rückläufig.

Eine Besonderheit des Studierendensurveys ist die Untersuchung der politischen Orientierung und der demokratischen Einstellung unter Studentinnen und Studenten. Auch wenn der Anteil der Studierenden, der sich aktiv an der studentischen Selbstverwaltung beteilige, bei etwa fünf Prozent stabil bleibe, sei der Anteil derer, die sich dafür interessierten, erneut deutlich gesunken. So zeigten sich 61 Prozent der Befragten an studentischer Selbstverwaltung nicht interessiert.
https://www.bmbf.de/de/studiensituation-in-deutschland-hat-sich-verbessert-5311.html

Zum Seitenanfang



Bild: U. Benz / TUM

20 Stiftungsprofessuren von der Dieter Schwarz Stiftung

Die Stiftung des in Heilbronn beheimateten Lidl-Gründers Dieter Schwarz wird die Technische Universität München (TUM) mit einem hohen Millionenbetrag unterstützen. Zwanzig Stiftungsprofessuren im Bereich Betriebswirtschaftslehre (BWL), die keiner zeitlichen Begrenzung unterliegen, soll die TUM erhalten. Ein entsprechendes Eckpunktepapier zwischen den Partnern wurde nunmehr unterzeichnet.

Mit den 20 Professuren wächst die BWL der TUM von 34 auf 54 Professuren. Mehr als ein Drittel der Wirtschaftsprofessuren wird also künftig durch die Stiftung finanziert. Über die Höhe der Stiftungszuwendungen liegen bislang keine Angaben vor. Laut "Süddeutscher Zeitung" dürfte es sich aber um eine dreistellige Millionensumme handeln und damit um Größenordnungen, die von privaten Förderinnen und Fördern in Deutschland bislang äußerst selten für Hochschulen aufgebracht wurden.

Lediglich sieben Professuren werden in München angesiedelt sein. Die Mehrheit, 13, werden am Bildungscampus Heilbronn ihren Sitz haben. Dort sollen sie ab dem Wintersemester 2018/19 vor allem an der TUM School of Management ihre Lehrtätigkeit aufnehmen. Schwerpunkte von Lehre und Forschung werden Digitale Technologien, Globalisierung und Entrepreneurship sein (vgl. auch Newsletter 6/2017).

Wie die "Süddeutsche Zeitung" weiter berichtet, gibt es auch an der TUM Stimmen, die befürchten, dass sich die Universität in eine zu große Abhängigkeit zur Stiftung von Schwarz begebe. Bei der Größenordnung der Zuwendung sei eine Einflussnahme des Geldgebers kaum zu verhindern, selbst wenn die Hochschulleitung versichere, dass die Stiftung nicht in Forschung und Lehre hineinreden dürfe.
https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/detail/article/34385/

Zum Seitenanfang



Novelle des Landeshochschulgesetzes geht ins Parlament

Das baden-württembergische Kabinett hat am 10. Januar 2018 den Einbringungsentwurf für das Hochschulrechtweiterentwicklungsgesetz freigegeben, mit dem das Landeshochschulgesetz novelliert werden soll.

Zu den Neuerungen gehört, dass Doktorandinnen und Doktoranden künftig wie Studierende oder wissenschaftliche Mitarbeiter eine eigene Mitgliedergruppe mit einem eigenen Stimmrecht in den Hochschulgremien erhalten sollen. Verbessert werden sollen auch die Bedingungen für kooperative Promotionen. Fachhochschulprofessorinnen und -professoren sollen hierzu an die Fakultät einer Universität assoziiert werden können, so dass sie bei der Betreuung der Promovierenden die Ressourcen der Universität mitnutzen können, ohne weitere inneruniversitären Rechte und Pflichten in der akademischen Selbstverwaltung zu haben. Das "politische Mandat" der verfassten Studierendenschaft entfällt.

Im Entwurf wird klargestellt, dass im Senat die Hochschullehrerschaft über genau eine Stimme mehr als die anderen gewählten Mitglieder verfügen muss. An Universitäten wird den nichtprofessoralen Statusgruppen ein Anteil der Sitze von 40 Prozent garantiert. Die Rektorin oder der Rektor haben künftig bei der Wahl des Dekans oder der Dekanin ein den Fakultätsrat nicht bindendes Vorschlagsrecht. Neben den Rektorinnen und Rektoren und den Gleichstellungsbeauftragten sollen nun auch die Kanzlerinnen und Kanzler kraft Amtes stimmberechtigtes Mitglied des Senats bleiben. Abweichend vom Anhörungsentwurf wurde das Verfahren zur Urabwahl des Rektors bzw. der Rektorin auf ein zweistufiges Verfahren reduziert und das Antragsquorum von zehn auf 25 Prozent der Hochschullehrerschaft erhöht. Notwendig für die Abwahl von Rektoratsmitgliedern ist eine absolute Mehrheit der Professorenstimmen sowie eine Zustimmung in der Hälfte der Fakultäten.

Die Novellierung des Landeshochschulgesetzes war auf Grund einer Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs des Landes Baden-Württemberg vom 14. November 2016 notwendig geworden. Die Vorschriften des Landeshochschulgesetzes über die Wahl und Abwahl der haupt- und nebenamtlichen Rektoratsmitglieder waren als verfassungswidrig bewertet worden, weil keine ausreichenden Mitwirkungsrechte des Senats und damit der Vertreter der gewählten Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer gegeben seien (vgl. Newsletter 11/2016).
https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/neues-hochschulgesetz-wird-in-den-landtag-eingebracht/

Zum Seitenanfang



Neue Förderprogramme für bedränge Wissenschaftler und Spitzenberufungen

Das Land Berlin hat ein Programm für bedrängte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einem Gesamtvolumen von drei Milllionen Euro aufgelegt. Umgesetzt wird es von der Einstein-Stiftung. "Einstein-Gastprofessuren" und "Einstein Junior Scholarships" werden in ihrer Arbeit eingeschränkten internationalen Wissenschaftlern die Möglichkeit bieten, für bis zu zwei Jahre in Berlin wissenschaftlich tätig zu sein. Teil des Programms sind auch Stipendien für Klimaforscherinnen und -forscher der University of California, deren Arbeit durch Forschungsaufenthalte in Berlin unterstützt werden soll.

Neben diesem humanitären Programm wollen der Senat und die Einstein-Stiftung mit einer weiteren Initiative für Spitzenberufungen den Wissenschaftsstandort Berlin konkurrenzfähig halten. Zehn zusätzliche "Einstein-Profil-Professuren" werden von der Damp-Stiftung mit jeweils bis zu 500.000 Euro jährlich finanziert. Die Berliner Universitäten können die Positionen als Lebenszeitstellen ausschreiben. Nach fünf Jahren übernimmt das Land die dauerhafte Finanzierung.
https://www.einsteinfoundation.de/en/aktuelles/details/tx_news/neue-einstein-foerderprogramme/

Zum Seitenanfang



Kompromisslösung im Namensstreit um Ernst Moritz Arndt

Die Universität Greifwald wird den Namen Ernst Moritz Arndt ablegen; der Namenszusatz Ernst Moritz Arndt kann jedoch unter noch zu bestimmenden Voraussetzungen dem künftigen Universitätsnamen vorangestellt werden. Auf diese Kompromisslösung hat sich der Akademische Senat am 17. Januar 2018 geeinigt. Weder der Vorschlag, auf den Namenszusatz komplett zu verzichten, noch der Vorstoß, den Namenzusatz beizubehalten, erhielt die erforderliche Zweidrittelmehrheit.

Noch im Januar 2017 hatte sich der Senat für die vollständige Ablegung des Namens entschieden. Diesen Beschluss hatte jedoch das Wissenschaftsministerium wegen formaler Mängel kassiert (vgl. Newsletter 3/2017). Zwischenzeitliche Meinungsumfragen zum Namensstreit hatten ein uneinheitliches Bild ergeben: In einer rechtsunverbindlichen Umfrage aus dem Dezember 2017 stimmten knapp 49 Prozent der teilnehmenden Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeiter und Verwaltungsmitarbeiter sowie Professorinnen und Professoren für Arndt. Rund 34 Prozent votierten für die Namensstreichung. Für rund 15 Prozent waren beide Varianten gleichermaßen akzeptabel (vgl. Newsletter 12/2017). In einer weiteren, ebenfalls nicht bindenden Abstimmung, die im Januar 2018 ausschließlich unter Studierenden stattfand, lehnten 53 Prozent die Beibehaltung des Namenspatrons ab.

Der in Pommern geborene Arndt (1769-1860), Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung und Kämpfer für ein einheitliches Deutschland, ist wegen nationalistischer und antisemitischer Äußerungen umstritten. Gegen den Namenspatron war geltend gemacht worden, dass wesentliche Positionen des Dichters und Politikers im Gegensatz zum Leitbild der Universität stünden (vgl. auch Newsletter 1/2017).
https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/aktuelles/detail/n/universitaetssenat-entscheidet-sich-fuer-kompromissloesung-beim-universitaetsnamen/

Zum Seitenanfang



Musikhochschulen: Höhere Honorare für Lehrbeauftragte

Der bayerische Kultus- und Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle hat höhere Honorare für Lehrbeauftragte an Musikhochschulen des Landes in Aussicht gestellt. Das berichteten laut "Süddeutscher Zeitung" Vertreterinnen und Vertreter der Lehrbeauftragten nach einem Treffen mit dem CSU-Politiker. Demnach soll offenbar eine zusätzliche Million Euro für höhere Honorare in den kommenden Nachtragshaushalt aufgenommen werden. Auch regelmäßige weitere Verhandlungen wurden verabredet.

Lehrbeauftragte der Musikhochschulen hatten im November in München demonstriert und danach für mehrere Wochen die Arbeit niedergelegt, um auf ihre prekäre Lage aufmerksam zu machen.

Zum Seitenanfang



128 Millionen Euro an Bildungsausgaben

Im Jahr 2016 haben Bund, Länder und Gemeinden 128,4 Milliarden Euro für Bildung ausgegeben, das sind 4,4 Milliarden Euro beziehungsweise 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt im Bildungsfinanzbericht 2017 auf Basis von vorläufigen Daten für die öffentlichen Haushalte. Der am 14. Dezember 2017 vorgestellte Bericht wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie der Kultusministerkonferenz erstellt. 

Circa die Hälfte (49,9 Prozent) der öffentlichen Bildungsausgaben im Jahr 2016 wurde für Schulen aufgewendet. Weitere 23,2 Prozent entfielen auf Hochschulen, 19,2 Prozent auf Kindertageseinrichtungen sowie 7,7 Prozent auf die Förderung von Bildungsteilnehmerinnen und Bildungsteilnehmern, das sonstige Bildungswesen (zum Beispiel Volkshochschulen) sowie die Jugendarbeit. 

Im Jahr 2016 stellten der Bund 9,8 Milliarden Euro, die Länder 90,6 Milliarden Euro und die Gemeinden 28 Milliarden Euro für Bildung bereit. Die durchschnittlichen öffentlichen Bildungsausgaben pro Kopf lagen im Jahr 2016 bei 1.600 Euro. Je Einwohnerin und Einwohner unter 30 Jahren betrugen sie 5.300 Euro.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/12/PD17_456_217.html

Zum Seitenanfang



Mehr als 2,8 Millionen Tierversuche

In Deutschland haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Jahr 2016 2.854.586 Tierversuche durchgeführt, zumeist an Mäusen, Fischen, Ratten, Kaninchen und Vögeln. Unter den Versuchstieren befanden sich auch fast 4.000 Hunde, rund 2.460 Affen und Halbaffen sowie rund 770 Katzen. Das geht aus den jüngsten Zahlen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für 2016 hervor, die Ende Dezember 2017 an die Europäische Kommission übermittelt wurden. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Zahlen fast unverändert geblieben. Allerdings ist der Anteil der genetisch veränderten Tiere sowie die Zahl der verwendeten Fische und Vögel leicht gestiegen.

Rund 53 Prozent der in Tierversuchen verwendeten Tiere dienten der Grundlagenforschung und etwa 14 Prozent der Erforschung von Erkrankungen von Menschen und Tieren. Etwa 26 Prozent der Tiere wurden bei der Herstellung oder Qualitätskontrolle von medizinischen Produkten oder für toxikologische Sicherheitsprüfungen verwendet. Rund sieben Prozent wurden für sonstige Zwecke, wie zum Beispiel zur Aus- oder Weiterbildung oder für die Zucht von genetisch veränderten Tieren, benötigt.
https://www.bmel.de/DE/Tier/Tierschutz/_texte/TierschutzTierforschung.html?notFirst=false&docId=10323474#doc10323474bodyText6

Zum Seitenanfang



Foto: Deutschlandradio / Michael Böddeker

Gastmoderator Kempen

Zum 20-jährigen Jubiläum von "Campus & Karriere", dem Bildungsmagazin des "Deutschlandfunks", das seit der ersten Sendung am 2. Januar 1998 über die wichtigsten Themen aus Schule, Hochschule und Berufswelt berichtet, ist die Reihe "20 Themen - 20 Köpfe" gestartet. In lockerer Reihenfolge, aber mindestens einmal im Monat sollen über das Jahr 2018 verteilt 20 Sendungen mit einer Gastmoderatorin bzw. einem Gastmoderator gestaltet werden, der aus der Bildungs- oder Berufswelt stammt und für ein wichtiges Schlüsselthema steht.

Den Auftakt zu dieser Reihe machte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Bernhard Kempen. Mit der sächsischen Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange erörterte er die Finanzierung von Wissenschaft in Zeiten von Studierendenrekorden. Gegenstand eines weiteren Gesprächs mit der Juniorprofessorin Sara Hoffmann vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Juniorprofessur und Professorin Jule Specht, Sprecherin der Jungen Akademie, waren Karrierewege in der Wissenschaft. Erörtert wurde dabei auch die Frage, wie Wissenschaft weiblicher werden könne.

Die Sendung ist am 12. Januar 2018 ausgestrahlt worden und als Podcast verfügbar unter:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2018/01/12/campus_und_karriere_12012018_komplette_sendung_dlf_20180112_1435_3c6c3bc1.mp3

Zum Seitenanfang



Foto: DFG / Falk Wenzel

Rede des Jahres

Das Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen hat die Rede "Über Wissenschaft in Zeiten des Populismus" des Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Peter Strohschneider, zur "Rede des Jahres 2017" gekürt. Bei der DFG-Jahresversammlung am 4. Juli 2017 in Halle (Saale) habe Strohschneider "ein engagiertes Plädoyer gegen populistische Vereinfachungen und alternative Fakten" gehalten, begründete die Jury ihre Entscheidung. Konsequent habe der DFG-Präsident in seiner Rede mit den populistischen Strömungen in Deutschland, Europa und den USA abgerechnet. Zugleich liefere er eine überraschend kritische Analyse des gegenwärtigen Wissenschaftsbetriebs und mahne nachdrücklich eine selbstkritische Wissenschaftspraxis an, die sich falscher Versprechen enthalte.
https://www.uni-tuebingen.de/newsfullview-landingpage/article/auszeichnung-rede-des-jahres-2017-geht-an-dfg-praesident-peter-strohschneider.html

Zum Seitenanfang

Karriere


Studium ohne Abitur: Höheres Abbruchrisiko, aber keine schlechteren Noten

Nicht-traditionelle Studierende, die mit einer beruflichen Qualifizierung ein Studium beginnen, haben keinen schlechteren Notendurchschnitt als ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen, die direkt nach dem Abitur ein Studium aufgenommen haben. Allerdings zeigt sich bei ihnen ein höheres Abbruchrisiko wie auch bei anderen Gruppen mit beruflicher Qualifikation. Dies sind zwei Ergebnisse einer Studie, die die Humboldt-Universität zu Berlin und das DZHW in den vergangenen Jahren durchgeführt haben.

Eine Erklärung für den ähnlichen Studienerfolg für Studierende mit beruflicher Qualifikation sieht das Forscherteam in den Bildungs- und Erwerbsbiographien dieser Studierenden. Ihre Werdegänge zeichneten sich dadurch aus, dass sie in Schule, Berufsausbildung, Erwerbstätigkeit und Weiterbildung umfangreiche Studienvoraussetzungen erworben hätten und über eine klare Studienmotivation verfügten. Beides befähige sie zu einem erfolgreichen Studieren. Ursachen für die geringere Abschlussquote unter den nicht-traditionellen Studierenden lägen dagegen in der schwierigeren Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie oder in finanziellen Problemen. Außerdem könne es größere Schwierigkeiten bei der Bewältigung der Leistungs- und Lernanforderungen im Studium geben.
http://www.dzhw.eu/aktuell/presse/ganze_pm?pm_nr=1511

Zum Seitenanfang



"ProBe": Präsentationscoaching für Forschungsgruppen

Das Präsentationscoaching-Angebot "ProBe" richtet sich an Forschungsgruppen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Hochschulleitungen und soll ihnen dabei helfen, Forschungsvorhaben vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.

Mit "ProBe" werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Optimierung ihres Auftritts vor einer Gutachterkommission unterstützt. Mit Hilfe von zwei Coaches wird die Begehungssituation simuliert und anschließend analysiert. Dabei wird die Stimmigkeit von Einzel- und Gruppendarstellung überprüft und ein kongruenter Auftritt in Gestik, Mimik und gesprochenem Wort eingeübt. Ebenso erfolgt ein Abgleich der Darstellung von Förder- und strategischen Zielen sowie angestrebten Resultaten der Projektgruppe mit den Perspektiven und Kriterien einer Gutachterkommission. Auch der bestmögliche Zuschnitt der Präsentationsinhalte auf die Anforderungen von Förderorganisationen und -programmen wird erörtert.

"ProBe" führt der DHV in Kooperation mit Frau Dr. Beate Scholz ("Scholz CTC GmbH") bzw. mit Frau Dr. Martina van de Sand ("Scholz CTC GmbH") und Frau Heike Hofmann, M.A. ("Körper&Sprache") durch. Weitere Informationen zu "ProBe" gibt es unter:
www.coaching-ProBe.de

Ansprechpartner:
Herr Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Frau Dipl.-Päd. Mirjam Cuno, Tel.: 0228/9026681, E-Mail: cuno@hochschulverband.de

Zum Seitenanfang

Barometer


Quelle: istockphoto.com

DFG-Fachkollegienwahl: Breite Unterstützung für Kritik der Historiker an neuer Wahlordnung

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leser im Dezember gefragt, ob sie die Kritik des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands an der neuen Wahlordnung für die Fachkollegienwahl 2019 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) teilen. 84 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer antworteten mit Ja und 16 Prozent mit Nein.

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

70 Jahre KMK: Leistet sie gute Arbeit?

Die Kultusministerkonferenz (KMK) begeht in diesem Jahr ihr siebzigjähriges Bestehen. Leistet sie Ihres Erachtens gute Arbeit?

Zur Abstimmung: 
www.hochschulverband.de 

Zum Seitenanfang

Recht aktuell


Schriftliche Rüge und zwei Jahre Antragssperre

Nach der Leibniz-Gemeinschaft (vgl. Newsletter 6/2017) hat nun auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wissenschaftliches Fehlverhalten von Professor Karl Lenhard Rudolph sanktioniert. Der Jenaer Alternsforscher vom Fritz Lipman-Institut der Leibniz-Gemeinschaft hätte als verantwortlicher Letztautor laut DFG fehlerhafte Abbildungen in drei von der DFG geförderten Publikationen erkennen können und müssen. Ihm wurde  deshalb eine "schriftliche Rüge" erteilt. Außerdem wurde er mit einem "Ausschluss von der Antragsberechtigung für zwei Jahre“ belegt.
http://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung_nr_54/index.html

Zum Seitenanfang



Quelle: istockphoto.com

Hausarbeit: Punktabzug bei Formfehlern im Bewertungsspielraum des Prüfers

Ein Jurastudent ist vor dem Verwaltungsgericht Ansbach mit seiner Klage gegen die Bewertung einer Hausarbeit mit der Note "ungenügend" gescheitert (Az.: AN 2 K 17.00008). Er hatte statt des vom Prüfer vorgegebenen Korrekturrands von 5 cm auf der rechten Seite lediglich 2,5 cm Rand frei gelassen, so dass er bei korrekter Formatierung 23 statt der erlaubten 20 Seiten benötigt hätte. Pro überschrittener halben Seite wurde daraufhin ein Notenpunkt von der bei gewöhnlicher Korrektur erzielten Gesamtpunktzahl abgezogen.

Den Widerspruch des Studenten gegen diese Bewertung lehnte das Gericht ab. Die Prüfung sei korrekt verlaufen und die Note "ungenügend" liege im Bewertungsspielraum des Dozenten. In einer Hausarbeit müsse ein Student zeigen, dass er auch die formalen Grundsätze des wissenschaftlichen Arbeitens beherrsche. Dazu gehöre unter anderem die maximale Länge.
http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/Y-300-Z-BECKRS-B-2017-N-137181?hl=true

Zum Seitenanfang

Personalia


Foto: fu-berlin.de

Präsident in spe

Die Freie Universität Berlin wird sich einen neuen Präsidenten suchen müssen. Professor Peter-André Alt will nach Informationen des "Tagesspiegels" Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) werden. Die Findungskommission der HRK habe den Germanisten  am 17. Dezember 2017 als einzigen Kandidaten für die Nachfolge des Physikers Professor Horst Hippler aufgestellt, der im kommenden Jahr nach zwei dreijährigen Amtszeiten turnusgemäß als HRK-Präsident ausscheiden wird.

Zum Seitenanfang



Foto: Jacobs University

Neue Aufgabe

Nach vier Jahren an der Spitze der finanziell angeschlagenen Jacobs University in Bremen (JUB) widmet sich Professorin Katja Windt neuen Aufgaben. Seit dem 15. Januar 2018 ist die bisherige Präsidentin der Privatuniversität als Geschäftsführerin für den Bereich Elektrik und Automation sowie Digitalisierung bei der SMS Group, einem familiengeführten Unternehmen des Anlagen- und Maschinenbaus mit Sitz in Düsseldorf, verantwortlich. JUB-Geschäftsführer Professor Michael Hülsmann übernimmt bis auf weiteres das Amt des Präsidenten. Auf ihn wartet eine schwierige Aufgabe: Seit diesem Jahr muss die JUB mit reduzierten Hilfen der Jacobs-Stiftung und ohne staatliche Zuweisungen auskommen (vgl. auch Newsletter 5/2014).

Zum Seitenanfang



Foto: Anne Günther / FSU

Erich-Fromm-Preis 2018

Professor Hartmut Rosa wird am 21. Februar 2018 in Stuttgart mit dem Erich-Fromm-Preis ausgezeichnet. Der an der Universität Jena lehrende Soziologe frage danach, was eine gute Gesellschaft und ein gelingendes Leben ausmache und welche "Wege aus einer kranken Gesellschaft" (Erich Fromm) es gebe, teilte die Erich-Fromm-Gesellschaft mit. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
http://www.fromm-gesellschaft.eu/index.php/de/aktivitaeten/erich-fromm-preis/preistraeger/629-fromm-preis-2018

Zum Seitenanfang

DHV-Seminare


DHV-Seminare und Workshops im Februar-März 2018

Die Professur - Rechte und Pflichten
Mannheim, Dienstag, 6. Februar 2018, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1437.html

Karriere und Berufung
Mannheim, Donnerstag, 15. Februar 2018, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/887.htm

Gemeinsame Berufungen
Berlin, Dienstag, 20. Februar 2018, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1393.html

Neu!
Personalauswahl in Berufungsverfahren
Mannheim, Dienstag, 20. Februar 2018, 11:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1529.html

Restplätze frei!
Körpersprache und Präsenz in der Lehre
Berlin, Mittwoch/Donnerstag, 21./22. Februar 2018
Donnerstag, 10:00 Uhr bis Freitag, 17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1509.html

Restplätze frei!
Gestaltung von Prüfungen
Berlin, Donnerstag, 22. Februar 2018, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1069.html

Berufungsverhandlungen effektiv führen
Bonn, Freitag, 23. Februar 2018, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/647.html

Neu!
Einführung neuer Studiengänge

Bonn, Montag, 26. Februar 2018, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1444.html

Steuererklärung für Wissenschaftler/innen
Bonn, Dienstag, 27. Februar 2018, 11:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/911.html

Rechte und Pflichten als Mitglied einer Berufungskommission
Bonn, Dienstag, 27. Februar 2018, 11:00-16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/913.html

Humor in der Lehre
Bonn, Dienstag/Mittwoch, 27./28. Februar 2018
Dienstag, 10:00 Uhr bis Mittwoch, 16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1447.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Herrn Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

Zum Seitenanfang

Publikationen


Dritte erweiterte Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

NEU:

Musterübersetzungen hochschulbezogener Texte (z.B. Stellenausschreibung Professur)

Mehr als 100 neue Einträge, davon 50 aus dem Gebiet des universitären Fundraisings

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro ( für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

Zum Seitenanfang



Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.
 
Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

Zum Seitenanfang

Vorschau F&L


Thema: Replikation

Jörg Strübing: Problem, Lösung oder Symptom?
Die Forderung nach Replizierbarkeit

Fragen an Leena Bruckner-Tuderman
Die Position der DFG zur Replizierbarkeit ­von Forschungsergebnissen

Edgar Erdfelder: Fallstricke statistischer Signifikanz
Wissenschaftliche Fachzeitschriften und die Replikationskrise

Weitere Beiträge:

Klaus Gärditz: Politisches Mäßigungsgebot und verbeamtete Wissenschaft
Eine Analyse aus rechtswissenschaftlicher Sicht

Peter Geiss: Politikabstinenz als wissenschaftliche Brandmauer?
Max Weber und die „unbequemen Tatsachen“ in Zeiten der Postfaktizitätshysterie

Peter-Georg Albrecht/Anne Lequy: Potenzial und Erfahrung
Staffelstabwechsel in der akademischen Selbstverwaltung

Ulrike Preißler: Das Konzeptionspapier
Ein Schlüssel erfolgreicher Berufungsverhandlungen

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 
 
Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

Zum Seitenanfang



Neue Website

Ab dem 15. Februar 2018 entdecken: die neue Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und ­responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

Schauen Sie ab dem 15. Februar vorbei auf:
www.forschung-und-lehre.de

Zum Seitenanfang



Neuer Rektor gesucht

Die Universität Stuttgart sucht einen neuen Rektor bzw. eine neue Rektorin. Die wissenschaftlich erfahrene Persönlichkeit mit ausgeprägter Führungs- und Organisations­kompetenz soll die Profilbildung der Universität Stuttgart in Forschung, Lehre und Weiterbildung engagiert vorantreiben, die Umsetzung und Weiterentwicklung der Exzellenzstrategie aktiv gestalten und die Position der Universität Stuttgart im nationalen und internationalen Wettbewerb erfolgreich ausbauen. Bewerbungsschlusss ist der 9. Februar 2018. Diese Stellenanzeige finden Sie in der Januar-Ausgabe 2018 von "Forschung & Lehre" auf der Seite 88 und auf academics.de, dem Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von der ZEIT und der Zeitschrift "Forschung & Lehre", unter:
https://www.academics.de/jobs/rektor-m-w-universitaet-stuttgart-stuttgart-151309

Zum Seitenanfang

DHV-Ticker


Zwei neue Mitglieder werben - attraktive Prämien
 
Sie sind mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) zufrieden? Sie kennen und schätzen Stärken und Vorzüge einer DHV-Mitgliedschaft? Dann empfehlen Sie uns weiter. Im Rahmen der Aktion "Mitglieder werben Mitglieder" bedankt sich der DHV bei seinen Mitgliedern auch im Jahr 2018 mit attraktiven Prämien für die Gewinnung neuer Mitglieder.

Jedes DHV-Mitglied, das im Jahr 2018 mindestens zwei neue Mitglieder wirbt, erhält eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro u.a.).

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2018 die meisten Mitglieder geworben hat.

Und unter allen Mitgliedern, die erfolgreich ein Mitglied in 2018 geworben haben, wird eine Wochenendreise im Wert von 750 Euro verlost.

Es lohnt sich nicht nur, Mitglied zu sein, sondern auch neue Mitglieder zu gewinnen.
 
Weitere Informationen zur aktuellen Werbeaktion erhalten Sie auf der Homepage des DHV unter https://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

Zum Seitenanfang

Vermischtes


Unwort des Jahres
"Alternative Fakten" lautet das Unwort des Jahres 2017. Die Bezeichnung sei "der verschleiernde und irreführende Ausdruck für den Versuch, Falschbehauptungen als legitimes Mittel der öffentlichen Auseinandersetzung salonfähig zu machen", erklärte die sechsköpfige Jury in Darmstadt. Gerügt wurden zudem der Begriff "Shuttle Service" im Zusammenhang mit Seenotrettungseinsätzen von Nichtregierungsorganisationen im Mittelmeer für Menschen, die in Schlauchbooten flüchten. Außerdem wurde die Formulierung "Genderwahn" angeprangert. Mit diesem Ausdruck würden in konservativen bis rechtspopulistischen Kreisen zunehmend Bemühungen um Geschlechtergerechtigkeit in undifferenzierter Weise diffamiert, so die Jury um die Darmstädter Sprachwissenschaftlerin Professorin Nina Janich.

Zum "Unwort des Jahres" wird seit 1991 jedes Jahr ein Begriff gekürt, der gegen das "Prinzip der Menschenwürde" oder gegen "Prinzipien der Demokratie" verstößt, weil er einzelne gesellschaftliche Gruppen diskriminiere oder "euphemistisch, verschleiernd oder gar irreführend" sei.
http://www.unwortdesjahres.net/fileadmin/unwort/download/pressemitteilung_unwort2017.pdf

Zum Seitenanfang

Kooperationspartner des DHV


DHV und MLP

(Gü.) Das MLP Stipendienprogramm

Qualifizierter Nachwuchs ist gefragter denn je. Das "MLP Stipendienprogramm" bietet daher neben einer finanziellen Förderung auch exklusive Netzwerkveranstaltungen und Branchenkontakte.

MLP führt gemeinsam mit "MINT Zukunft schaffen" und dem Medienpartner "Der Spiegel" das MLP Stipendienprogramm durch und vergibt jedes Jahr 30 Stipendien im Wert von jeweils 3.000 Euro.

Bis zum 30. April 2018 bewerben

Die Bewerbung für das MLP Stipendienprogramm ist bis zum 30. April 2018 möglich. Die 300 besten Bewerber lädt MLP vom 14. bis 15. Juni 2018 zum Assessment Center in die Unternehmenszentrale nach Wiesloch ein. Hier werden die Stipendien in vier Kategorien vergeben:

Ÿ- Studies Excellence: für gute Studienleistungen
- Social Excellence: für gesellschaftliches Engagement
- Science Excellence: für wissenschaftliche Leistungen
- International: für ein Projekt/Praktikum im Ausland

Bewerben können sich Studierende aller Studiengänge, die an einer deutschen Hochschule immatrikuliert und im Wintersemester 2017/2018 mindestens im zweiten Semester sind. Die Kategorie "Science Excellence" steht auch Doktorandinnen und Doktoranden offen, die sich noch im Promotionsprozess befinden. Online-Bewerbung und weitere Informationen unter:
www.mlp-stipendium.de

Zum Seitenanfang



DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) AcademiaNet: Über 2.600 exzellente Wissenschaftlerinnen im Blick

Sie möchten ein wissenschaftliches Gremium oder einen Lehrstuhl neu besetzen oder suchen eine Expertin ihres Fachgebiets? Auf der Online-Plattform AcademiaNet werden Sie sicher fündig: Die von der Robert Bosch Stiftung und Spektrum der Wissenschaft betriebene Datenbank versammelt über 2.600 Profile exzellenter Wissenschaftlerinnen einer Vielzahl von Disziplinen aus ganz Europa. Alle gelisteten Wissenschaftlerinnen wurden von Europas größten Wissenschaftsorganisationen nach engen Exzellenzkriterien ausgewählt und stehen für hervorragende wissenschaftliche Qualifikation und größtmögliche Expertise ihres Fachgebiets.
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.academia-net.org/project/
oder in dieser Broschüre:
http://www.academia-net.org/sixcms/media.php/1295/AcademiaNet_ENG_web.pdf

Zum Seitenanfang



DHV und Dorint Hotels I

(Gü.) Sonderkonditionen 2018

In nahezu allen Dorint Hotels & Resorts stehen Ihnen als DHV-Mitglied auch in diesem Jahr Sonderkonditionen für Individualreisen zur Verfügung, die Sie sowie Ihre Kolleginnen und Kollegen Ihrer jeweiligen Universität, Hochschule oder Institution in Anspruch nehmen können – für geschäftliche sowie private Aufenthalte.

- www.hochschulverband.de aufrufen,
- auf Sponsoren & Kooperationen klicken,
- auf Kooperationspartner klicken,
- Dorint Hotels & Resorts auswählen.

Eine übersichtliche Liste finden Sie unter:

https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/sponsoren/DHV-Sonderkonditionen_2017_fuer_Individualreisende.pdf

Ihre Zimmerreservierung kann telefonisch direkt im jeweiligen Hotel erfolgen oder über unsere zentrale Buchungshotline Tel. +49 221 48567-444 oder Sie buchen einfach online via Buchungslink:

https://www.dorint.com/de/deutscher-hochschulverband/

den Sie unter BUSINESS TRAVEL finden.

Wir freuen uns auf Sie und sagen schon heute HERZLICH WILLKOMMEN!

Die besten Wünsche für ein gutes Jahr 2018

Ihre Dorint Hotels & Resorts

Zum Seitenanfang



DHV und Dorint Hotels & Resorts II
(Gü.) Dorint Strandresort & Spa Ostseebad Wustrow

Der Sandstrand auf der einen, das Boddenufer auf der anderen Seite und dazwischen bizarr geformte Bäume - die "Windflüchter". Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst versprüht einen ganz eigenen Charme, dem sich niemand entziehen kann. Hier verbindet sich die raue Meeresweite mit der sanften, artenreichen Naturlandschaft. Unser Hotel fügt sich harmonisch in dieses von der Natur gegebene Miteinander ein und punktet durch seine Lage - nur etwa 100 Meter von der Seebrücke und Strand entfernt - als auch durch seine komfortablen Apartments. Auch kulinarisch haben wir einiges zu bieten. Mit unserem umfangreichen Vitality-Frühstücksbuffet starten Sie morgens gestärkt in Ihren Urlaubstag. In unserer Teelounge können Sie eine große Auswahl der feinsten Teesorten sowie Kuchen und Torten genießen. Am Abend erwarten Sie regionale und internationale Köstlichkeiten, modern interpretiert. Sorgfältig ausgewählte Zutaten und gesundheitsbewusste Zubereitung sorgen für Lebensfreude und Genuss pur! Vom Alltag abschalten, in sich hineinhören und sich wie neugeboren fühlen, das erleben Sie in unserem 750 m² großen "Vital Spa". Körper, Geist und Seele finden hier zu innerer Balance und Ruhe.

Zum Seitenanfang

Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Birgit Ufermann (Uf.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

Für alle hier befindlichen Hyperlinks gilt: Der Deutsche Hochschulverband bemüht sich um Sorgfalt bei der Auswahl dieser Seiten und deren Inhalte, hat aber keinerlei Einfluss auf die Inhalte oder Gestaltung der verlinkten Seiten. Der Deutsche Hochschulverband übernimmt ausdrücklich keine Haftung für den Inhalt externer Internetseiten.

Zum Seitenanfang

Sollten Sie Fragen haben, so e-mailen Sie uns bitte. Wenn Sie den Newsletter abbestellen oder Ihre E-Mail-Adresse ändern wollen, klicken Sie bitte hier.

Copyright © 2008, www.hochschulverband.de. All Rights Reserved.