Coronavirus: Krisenmanagement

-Professionelle Unterstützung-

Krisenmanagement ist zurzeit die Hauptaufgabe der Hochschulverwaltungen in Deutschland. Viele Hochschulen sind auf kurzfristige Ausnahmesituationen unterschiedlichen Ausmaßes vorbereitet. Hierbei umfassen geeignete Organisationsstrukturen neben dem Notfallmanagement auch Vorbereitungen auf mögliche individuelle Gefahrenlagen (z.B. wenn bestimmte Labore vorhanden sind) und welche mit vergleichsweise höheren Eintrittswahrscheinlichkeiten (z.B. Sturm). Generell sollte das Krisenmanagement jedoch so ausgerichtet sein, dass auf verschiedenste Szenarien reagiert werden kann. Ein Werkzeugkasten also, aus dem die jeweiligen Hilfsmittel rausgeholt werden können und jene bereits erfasste Schadenslagen als auch die unerwarteten „repariert“ werden können. „Taktik ohne Technik ist hilflos, Technik ohne Taktik ist sinnlos“, lautet ein alter Grundsatz der Gefahrenabwehr, der auch auf zivile Krisenstäbe von Universitäten und Fachhochschulen übertragbar ist. Ist das Krisenmanagementsystem vorhanden, aber niemand kann es adäquat bedienen, verlieren auch vorbereitete Ordner, Stabs-/Konferenzräume, Handlungsanweisungen und sonstige materielle Vorhaltungen ihren Sinn. Das Personal muss in Grundlagen wie Entscheidungskreisläufe, allgemeine KM-Abläufe und Strukturen geschult werden - es muss mit Hammer und Nagel umgehen können. Hierrüber hinaus gilt es, festzulegen, wie sich die Einrichtung in verschiedenen Lagen verhält - wann nutze ich Hammer und Nagel und wann Schraube und Dübel.

Die jeweiligen Ländererlässe zum aufgeschobenen Sommersemesterstart haben die Hochschulverwaltungen in die sogenannte Chaosphase versetzt. Mit und mit wird diese nun verlassen und es wird ein routinierter Krisenstabsbetrieb einkehren. Sobald die Adhoc-Maßnahmen getroffen sind und funktionieren, ist es wichtig „vor die Lage zu kommen“. Bedeutet, Maßnahmen vorzubereiten, deren Notwendigkeit wahrscheinlich sein werden Zu den mittelfristigen Zielen und somit Aufgaben gehört jedoch auch die Wiederinbetriebnahme bzw. Wiederaufnahme des Lehrbetriebs. Hierbei ist zu berücksichtigen:
-    Lageunabhängig bedarf ein terminlich abweichender Semesterbeginn besonderer Berücksichtigung.
-    Die Pandemie wird sich zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich zu einer Epidemie zurückentwickelt haben. Um einen erneuten (flächndeckenden) Ausbruch zu vermeiden, sind ereignisspezifische Vorkehrungen notwendig.
-    Studierende und Mitarbeiter stehen unter den Eindrücken der vergangenen Wochen und sind verunsichert, wenn sie ihre angepasste Umgebung („eigenen vier Wände“) wieder verlassen und sich unter großen Menschenmengen bewegen.

Die Techn. Unternehmensberatung Jastrob hat bereits mehrere Hochschulen bei der Aufstellung und Einführung eines Krisenmanagements unterstützt und darüber hinaus begleitet. Gerne stehen wir auch Ihnen aktuell in der Krise zur Seite, wenn es gilt auf aktuelle Entwicklungen der Coronavirus disesase (Covid-19) zu reagieren und Vorbereitungen für die Rückkehr in den Alltag zu treffen.

Hochschul-Krisenmanagement während einer Pandemie:
•    Erreichen die Absagen von Lehr- & Prüfbetrieb alle Studenten & Mitarbeiter?
•    Wie ist mit Infizierten und Verdachtsfällen umzugehen?
•    Die Präsenz welcher Mitarbeiter ist dennoch notwendig oder realisierbar? (ereignisspezifische Analyse)
•    Trifft die Hochschule alle notwendigen Arbeitsschutzmaßnahmen für die Mitarbeiter, die sich dennoch auf dem Campus aufhalten müssen?
•    Sind Hochschulangehörige momentan in Risikogebieten? Welche Verantwortung trägt die Hochschule nun?
•    Gelingt die vollständige Umstellung auf E-Learning schnell und reibungslos?
•    Wie ist ein routinierter Betrieb eines Krisenstabs zu erreichen?
•    Wie schaffe ich personelle und materielle Redundanzen bei längeren Krisensituationen?
•    Welche Vorbereitungen sind für die Wiederaufnahme des Lehrbetriebs und das verkürzte Semester zu treffen?
•    Was kann aus der CoViD19-Krise gelernt werden? Wie kann das Krisenmanagement optimiert werden?

Kontakt:
www.Jastrob.de   +49 2271 837630   service@jastrob.de


Ihr Partner für sichere Hochschulen:

Technische
Unternehmensberatung
Jastrob


Arbeitssicherheit - Veranstaltungssicherheit – Besuchersicherheit: Diese drei Kernbereiche besetzt Olaf Jastrob gemeinsam mit seinem Team. Die Technische Unternehmensberatung Jastrob versteht sich als Rundumdienstleister, welche ihnen beratend zur Seite steht und in der unternehmenseigenen A.V.B.-Akademie auch die entsprechenden Fortbildungsmöglichkeiten anbietet.


Erfolgreiche, sichere & rechtskonforme Veranstaltungen an Hochschulen

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Entlassfeiern in der Mensa, Infobörsen im Foyer oder Fachschaftsfeiern im Hörsaal sind nur wenige Beispiele gängiger Praxis von meist formal illegalen Veranstaltungen an deutschen Hochschulen. Werden Räumlichkeiten zu Versammlungsstätten umfunktioniert, sind besondere Brandschutz- und Sicherheitsvorschriften zu beachten sowie eine behördliche Erlaubnis einzuholen. Hier wird nicht nur gegen geltendes Recht verstoßen, sondern oftmals auch fahrlässig die Sicherheit der Gäste, Studierenden und Mitarbeiter riskiert. Die Technische Unternehmensberatung Jastrob begleitet Sie während des ganzen Planungsprozesses, von den ersten Überlegungen bis zur Betreuung während der Veranstaltung selbst.

Interdisziplinäres Team

Dozenten und Fachplaner stammen aus unterschiedlichen Bereichen und gewährleisten so, dass verschiedene Dienstleistungen angeboten werden können und stets eine fachübergreifende Betrachtung von Aufgabenstellungen durchgeführt werden kann. Der hohe Erfahrungsschatz begünstigt hierbei nicht nur das Aufstellen von Gutachten, sondern wird von den Dozenten auch bei der Vermittlung von Inhalten während der angebotenen Seminare zur Veranschaulichung herangezogen.

Das Team setzt sich sowohl aus Akademikern, Unternehmensberatern, Veranstaltungsmeistern und Projektleitern sowie Sicherheitsbeauftragten aus der Wirtschaft und Behörden als auch aus Angehörigen der Gefahrenabwehr zusammen. So ergänzen es Ingenieure aus Berufs- und Werkfeuerwehren sowie Führungskräfte aus dem Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Darüber hinaus bestehen enge Kooperationen mit auf den Bereich Medienrecht / Veranstaltungen / Versammlungsstätten spezialisierten Anwalts- und Versicherungskanzleien.

Notfall- und Krisenmanagement an Hochschulen

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  • Wie kann man kurzfristig den Lehrbetrieb aufrechterhalten, wenn größere Gebäudekomplexe bspw. infolge eines Brandes wegfallen?
  • Sind alle Lehrenden, einschließlich der Lehrbeauftragten, über Verhaltensweisen bei Amokläufen geschult?
  • Was tun, wenn während der Kernvorlesungszeit mit hunderten Studenten ein Unwetter aufzieht oder der Strom ausfällt?
  • Wie betreut ist eine große Anzahl von Studenten infolge einer Gewalttat zu betreuen?


Naturereignisse, Gewalttaten oder Infrastrukturausfälle an Hochschulen sind nicht allzu hypothetische Szenarien. Vor allem angesichts sich einer stetig verändernden Bedrohungslage in Deutschland, zunehmenden Unwettern und wachsender Abhängigkeit von IT und Technik, nimmt die Eintrittswahrscheinlichkeit von etwaigen Störungen des Lehrbetriebs zu. Nur durch die Vorbereitung eines individualisierten Krisenmanagements und die Schulung von Verantwortlichen sind außerordentliche Ereignisse händelbar.

Gerne unterstützen wir Sie bei der individuellen Vorbereitung und beim Aufbau von Notfallstrukturen.

Seminarangebot

Die hauseigene A.V.B.-Akademie bietet ein mannigfaltiges Seminarprogramm an, um Ihre Mitarbeiter sowohl für den Routinebetrieb als auch für Veranstaltungen entsprechend gesetzlicher und unfallverhütungstechnischer Vorschriften zu qualifizieren. Schwerpunkte des Programms liegen auf der Ausbildung von Zertifizierten unterwiesenen Personen zur Veranstaltungsleitung (ZUP), Sachkundigen Aufsichtspersonen (SAP), Brandschutz- und Evakuierungshelfern sowie Brandschutzbeauftragten. In verschiedenen Seminaren bereiten wir Sie gerne auf Ihre Aufgaben bei der Veranstaltungsplanung vor; von der Auftragsvergabe bis zur richtigen Versicherung. Darüber hinaus schulen wir Sie für verschiedenste Gefahrenlagen (Amoklauf/Terroranschlag, Ausfall von Infrastruktur, Umgang mit besonderen Situationen usw.), auf die Sie sich vorbereiten wollen.

Die Ausrichtung der Seminare richtet sich nach Ihren Wünschen: In allen Bereichen schulen wir Ihre Mitarbeiter oder auch gezielt Führungskräfte.

Bei der terminlichen und örtlichen Umsetzung der Seminare kommen wir Ihnen sehr gerne entgegen. Sprechen Sie einfach unsere Leiterin des Kundenservices, Frau Weidmann, an (Telefon 02207/7034 832 / Email: sw(at)avb-akademie.de).

Gefährdungsbeurteilungen

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Unsere Experten unterstützen Sie gerne ebenfalls bei Gefährdungsbeurteilungen in Ihren Hochschulen. Diese können sich sowohl auf Arbeitsabläufe bzw. den Betrieb als auch auf die baulichen Gegebenheiten beziehen. Wir helfen Ihnen gerne bei Fragestellungen bezüglich Besucher- und Veranstaltungssicherheit, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Brandschutz, Explosionsschutz oder Laserschutz.

Führungskräfte

Speziell für Verantwortungsträger in Leitungspositionen bieten wir auf Sie abgestimmte Beratungen und Coachings. Unser Fokus liegt hier vor allem auf der Delegation von Verantwortung, Pflichten und Aufgaben. Wir analysieren Ihre Veranstaltung bzw. Ihren Betrieb und eruieren gemeinsam mit Ihnen, wem welche Befugnisse, Pflichten und Verantwortung zukommen und wer wann haftet.


Unser Angebot für DHV-Mitglieder:

Wir würden uns freuen, Sie in einem unserer Seminare begrüßen zu dürfen und gewähren Ihnen 10% auf den Seminarpreis.

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