DHV-Newsletter 5/2018

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Newsletter-Archiv

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Hochschulpolitik


Foto: istockphoto.com

DHV wirbt für ein "Elternzeitausgleichssemester"

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) plädiert für die Einführung eines sogenannten "Elternzeitausgleichssemesters". Es soll die Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft fördern. Antragsberechtigt sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf zeitlich befristeten Qualifikationsstellen sein. Nach mindestens sechsmonatiger Elternzeit soll die Möglichkeit bestehen, für die Dauer von bis zu zwei Semestern von einer Lehrverpflichtung befreit zu werden, um wieder Anschluss in der Forschung zu erhalten. Das "Elternzeitausgleichssemester" soll ausschließlich der wissenschaftlichen Qualifikation der Antragsstellerin bzw. des Antragsstellers dienen und Forschungsfreiräume schaffen.

Herleiten lasse es sich aus den Spezifika des Wissenschaftsbetriebs. "Um in der Wissenschaft Karriere machen zu können, ist es insbesondere in der Qualifizierungsphase essentiell, zu forschen und regelmäßig zu publizieren", betonte DHV-Präsident Professor Bernhard Kempen.

Bei der Umsetzung eines "Elternzeitausgleichssemesters" seien zunächst die Länder am Zug. Rechtlich könnten nur sie eine zeitweilige Verringerung des Lehrdeputats durch eine Änderung der Lehrverpflichtungsverordnung oder durch eine Änderung des Landeshochschulgesetzes herbeiführen. Um flächendeckend ein "Elternzeitausgleichssemester"" für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durchzusetzen, sollte nach Ansicht des DHV aber auch der Bund eine wichtige Rolle übernehmen. "Er könnte flankierend ein Programm zur Finanzierung von Lehrvertretungen auflegen, die durch die Gewährung eines ,Elternzeitausgleichssemesters' für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler notwendig werden", so Kempen.

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Drei Prozent jährlicher Budgetzuwachs für Hochschulen gefordert

Der Wissenschaftsrat hat in einem aktuellen Positionspapier mit dem Titel "Hochschulbildung im Anschluss an den Hochschulpakt 2020" zusätzliche finanzielle Mittel für die Hochschulen gefordert. Wie die außeruniversitären Forschungseinrichtungen sollten auch die Hochschulen einen kontinuierlichen jährlichen Budgetzuwachs von drei Prozent erhalten. Die Mittel sollten vorrangig für die unbefristete Beschäftigung von hochqualifiziertem wissenschaftlichen Personal, insbesondere für zusätzliche Professuren, verwendet werden. Anstrengungen zur Qualitätsverbesserung müssten mit einer Verbesserung der Betreuungsrelationen beginnen.

"Wenn eine weitere Qualitätsentwicklung politisch gewollt ist, sind dafür zusätzliche Ressourcen erforderlich", so die Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Professorin Martina Brockmeier. Solche regelmäßigen und verlässlichen Zuwächse ermöglichten Hochschulen, die Qualitätsentwicklung bei hohen Studierendenzahlen gezielter und weiter voranzutreiben.

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat das Positionspapier im Grundsatz begrüßt, kritisierte aber auch Aussagen des Rats. So werde der begrüßenswerte Gedanke, dass sich Kapazitätserhalt und Qualitätssteigerung nicht gegenseitig ausschließen dürften, im Verlauf des Positionspapiers in Teilen wieder relativiert. Dies geschehe, weil der Wissenschaftsrat qualitätsbezogene Verteilparameter erwäge und diese neben die kapazitätsbezogenen stelle. Die wichtige Klarstellung des Wissenschaftsrats, dass die Verteilung der Mittel an die Hochschulen nach bestimmten Kriterien nicht zu einer Regulierung der Verwendung der Mittel führen dürfe, drohe dadurch "stark entwertet" zu werden, so die HRK.
https://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=1421
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-zum-positionspapier-des-wissenschaftsrats-klare-trennung-von-kapazitaets-und-qualitaets/

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HRK gegen Wettbewerb um Mittel aus dem Hochschulpakt

Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat sich bei ihrer Jahrestagung in Mannheim dagegen ausgesprochen, die Mittel des Hochschulpakts zukünftig im Wettbewerb zu vergeben. Wenn man hieraus einen Konkurrenzkampf mache, stünde das im Widerspruch zum Charakter und zur Funktion dieser Mittel, hieß es. Denn der Pakt schließe Lücken in der Grundfinanzierung der Hochschulen. Es gehe also nicht um Zusatzmittel für besondere Leistungen, sondern um die Finanzierung langfristig nachgefragter Studienangebote. Diese Kapazitäten müssten im Verhältnis zu den Studienanfängerzahlen und nach keinem anderen Vergabemodus gesichert werden.

"Der Versuch, zum Beispiel Absolventenzahlen als Indikatoren für die Qualität der Lehre und Grundlage für die Mittelzuweisung zu nutzen, wäre kontraproduktiv. Unter dem Druck des Mangels wäre die Versuchung groß, die Anforderungen im Studium zu senken, um möglichst viele Absolventen zu produzieren", erklärte der scheidende HRK-Präsident Professor Horst Hippler. 

Die HRK fordert von Bund und Ländern eine "zügige Einigung" über die künftige Bereitstellung der Gelder des "Hochschulpakts". Der 2020 auslaufende Pakt stelle sicher, dass trotz der stark gestiegenen Nachfrage nach einem Studium bislang keine umfänglichen Zulassungsbeschränkungen hätten eingeführt werden müssen. Deshalb sei eine Verstetigung der Mittel in der bisherigen Höhe - wie im Koalitionsvertrag vereinbart - der richtige Schritt.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-hochschulpaktmittel-sichern-zulassungsbeschraenkungen-verhindern-4351/

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Sanierungsstau an Hochschulen wird weiter anwachsen

Die bislang vorgesehenen Mittel für den Hochschulbau reichen nicht aus, "um sowohl den bereits entstandenen Sanierungsstau abzubauen als auch den zukünftig zu erwartenden Werteverlust der bestehenden Hochschulinfrastruktur bis 2025 auszugleichen". Das schreibt Jana Stibbe vom HIS-Institut für Hochschulentwicklung (HIS-HE) in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift "Forschung & Lehre". Das HIS-HE hatte bereits 2013 das Finanzierungsdefizit zum Erhalt von Hochschulgebäuden für die Jahre 2008 bis 2012 erhoben und hat 2016 die Länder zu bereits getätigten und geplanten Bau- und Instandsetzungsausgaben im Hochschulbereich für den Zeitraum 2013 bis 2025 befragt.

Laut Stibbe beläuft sich der Finanzierungsbedarf zum Bestandserhalt zwischen 38 und 41 Milliarden Euro. Das Finanzierungsdefizit betrage je nach Szenario zwischen 17 und 35 Milliarden Euro. Drei Szenarien wurden dabei zugrunde gelegt: die Fortsetzung der Flächenentwicklung, die Halbierung der bisherigen Flächenerweiterungen und das Aussetzen von Flächenerweiterungen ab 2017.

"Es ist grundsätzlich mit einer Vergrößerung statt mit einem Abbau des Sanierungsstaus bis 2025 zu rechnen, wenn keine zusätzlichen Mittel von den Ländern akquiriert werden können", so Stibbe. Auch zwischenzeitlich angekündigte Erhöhungen der geplanten Finanzmittel in einigen Ländern deckten nicht "den vom HIS-HE berechneten Finanzbedarf zum Bestandserhalt".
https://www.forschung-und-lehre.de/politik/sanierungsstau-wird-weiter-anwachsen-568/

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Hochschulausgaben steigen auf 52 Milliarden Euro

Im Jahr 2016 stiegen die Ausgaben der öffentlichen, kirchlichen und privaten Hochschulen in Deutschland für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung auf 52,1 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, waren das vier Prozent mehr als im Jahr 2015. 

Mit 30 Milliarden Euro waren die Personalausgaben – wie in den Jahren zuvor – der größte Ausgabeposten der deutschen Hochschulen. Der laufende Sachaufwand betrug 17,5 Milliarden Euro. Für Investitionen wurden 4,6 Milliarden Euro aufgewendet. 

Auf die Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften der Universitäten) entfiel 2016 ein Ausgabevolumen von 20,5 Milliarden Euro, das war knapp ein Prozent mehr als 2015. Die medizinischen Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften der Universitäten wendeten für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung 24,2 Milliarden Euro (+ 7  Prozent) auf. Die Ausgaben der Fachhochschulen (einschließlich Verwaltungsfachhochschulen) erhöhten sich 2016 gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent auf 6,6 Milliarden Euro.

Die Ausgabensteigerungen konnten die Hochschulen zu einem beträchtlichen Teil über höhere eigene Einnahmen finanzieren. Die Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit und Vermögen, die zu über 90 Prozent von medizinischen Einrichtungen als Entgelte für die Krankenbehandlung erwirtschaftet wurden, wuchsen um sechs Prozent auf 18,2 Milliarden Euro. Die Einwerbung von Drittmitteln der Hochschulen erhöhten sich im Jahr 2016 auf 7,5 Milliarden Euro und damit um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wichtigste Drittmittelgeber waren die Deutsche Forschungsgemeinschaft (2,5 Milliarden Euro), der Bund (2,0 Milliarden Euro) sowie die gewerbliche Wirtschaft (1,5 Milliarden Euro). 

Die Einnahmen der Hochschulen aus Beiträgen der Studierenden stiegen 2016 um sieben Prozent und lagen bei 1,2 Milliarden Euro.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2018/04/PD18_149_213.html

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Besetzung des Akkreditierungsrats: Fakultätentage kritisieren HRK und KMK

Die Fakultätentage fühlen sich bei der Besetzung des Akkreditierungsrats von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Kultusministerkonferenz (KMK) übergangen. Ihre Personalvorschläge seien nahezu unberücksichtigt geblieben. Das berichtet der "Tagesspiegel".

Die Vorschläge für die Besetzung des Gremiums kommen von der HRK, die Bestellung der Mitglieder obliegt der KMK. Laut Staatsvertrag des Bundes und der Länder müssen seitens der Wissenschaft zumindest die vier Fächergruppen der Geisteswissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, Naturwissenschaften und der Ingenieurwissenschaften im Akkreditierungsrat mit acht Vertreterinnen und Vertretern repräsentiert sein.

Große Fächergruppen wie die Geisteswissenschaften und die Wirtschaftswissenschaften sehen sich jedoch nach dem Bericht der Zeitung nicht angemessen berücksichtigt. So würden die Wirtschaftswissenschaften lediglich durch einen Wirtschaftsingenieur mit stark ingenieurwissenschaftlichem Profil repräsentiert. Unmut rege sich auch darüber, dass die Geisteswissenschaften zwar durch den Romanisten und Vorsitzenden des Akkreditierungsrats, Professor Reinhold Grimm, vertreten würden. Moniert werde jedoch, dass der Jenaer Hochschullehrer seit vielen Jahren im Ruhestand sei und die Probleme bei der Umsetzung der Bologna-Reform nicht aus eigener Anschauung kenne.

Grimm dagegen hofft laut "Tagesspiegel", dass sich der Unmut durch eine Erweiterung des Akkreditierungsrats bald legen werde. Die KMK werde noch acht Stellvertreterinnen und Stellvertreter aus der Wissenschaft benennen, außerdem sollen weitere Professorinnen und Professoren als "ständige Gäste" beratend in entsprechenden Ausschüssen für die Fächergruppen teilnehmen und an einem neuen System der Berichterstattung beteiligt werden.
https://www.tagesspiegel.de/wissen/pruefung-von-studiengaengen-aerger-ueber-uni-tuev/21226774.html

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Leitlinien zur institutionellen Zurechnung wissenschaftlicher Publikationen

Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat in Mannheim Leitlinien zur institutionellen Zurechnung wissenschaftlicher Publikationen verabschiedet. Hintergrund ist, dass die Hochschule häufig nicht benannt wird, wenn Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler mehreren Institutionen angehören.

Die Leitlinien der HRK machen nun deutlich, dass bei Forschungsaufenthalten z.B. im Ausland oder bei dem Wechsel an eine andere Hochschule oder Forschungseinrichtung alle Institutionen benannt werden sollen, an denen eine für die jeweilige Publikation maßgebliche Forschungsleistung erbracht wurde. Denn welcher Institution wissenschaftliche Publikationen zugerechnet würden, habe großen Einfluss auf die Position der Institution in internationalen Rankings, betonte die HRK.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-leitlinien-zur-institutionellen-zurechnung-wissenschaftlicher-publikationen-4354/

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Einigung auf Eckpunkte zur Reform der Studienplatzvergabe in der Medizin

Nach einem Bericht der "Zeit" hat sich die Kultusministerkonferenz über Eckpunkte zur Reform der Studienplatzvergabe im Fach Medizin verständigt. An die Stelle der bisherigen Wartezeitquote könnte nach einem Papier der Amtschefs, der Spitzenbeamten in den Ministerien, eine "Talentquote" treten. Diese soll Bewerberinnen und Bewerbern unabhängig von ihrer Note die Chance geben, ihre Eignung beispielweise über Berufserfahrung oder Tests nachzuweisen. Die bisherige Abiturbestenquote könnte dahingehend ergänzt werden, dass sie den Zensurenschnitt über Ländergrenzen hinweg vergleichbar mache – so lange, bis das Abitur selbst wieder vergleichbar sei. Auch die den Hochschulen besonders wichtigen eigenen Auswahlverfahren sollen weiter bestehen. Neben gewichteten Abiturnoten sollen die Universitäten mindestens ein zweites Auswahlkriterium – Tests oder Auswahlgespräche etwa – "mit erheblichem Gewicht" hinzunehmen, ausgewählt aus einem von der Politik vorgegebenen Katalog. Wie genau die Verteilung zwischen den Quoten künftig aussehen wird, sei derzeit noch offen, so die "Zeit".
https://www.zeit.de/2018/20/medizinstudium-arzt-numerus-clausus-bundesverfassungsgericht

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Technikwissenschaften: Professoren mit Praxiserfahrung vermisst

Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) hat mehr Berufungen von praxiserfahrenen Professorinnen und Professoren in den Technikwissenschaften gefordert. Gerade der Transfer zwischen Forschung und Anwendung in Unternehmen mache die Stärke eines Innovationssystems aus, so acatech-Präsident Professor Dieter Spath: "Dafür brauchen wir Professorinnen und Professoren, die die Brücke zwischen Forschung und Praxis in beide Richtungen überqueren."

Hochschulen müssten Kriterien jenseits der Publikationsleistung stärker zum Maßstab von Berufungen machen. Insbesondere sollen konkrete Entwicklungen und die Zusammenwirkung im Innovationssystem ebenso stark gewichtet werden wie Publikationslisten. Eine reine Hochschullaufbahn sollte laut acatech nicht zur Regel werden. Außerdem sollten Politik und Hochschulleitungen Freiräume für selbstverantwortete Forschung und Lehre schaffen, um den Weg von der Wirtschaft zurück in die Wissenschaft attraktiver zu machen. Dies könnte durch die Reduktion der individuellen Lehrbelastung gelingen. Im Gegenzug sollte die Wirtschaft Publikationsmöglichkeiten für ihre leitenden Beschäftigten erweitern, um deren Chancen auf eine Berufung an Hochschulen zu erhöhen.
http://www.acatech.de/de/aktuelles-presse/presseinformationen-news/news-detail/artikel/professoren-mit-praxiserfahrung-vermisst-technikwissenschaften-brauchen-neue-berufungskriterien.html

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Kein Automatismus bei Anerkennungspraxis

Deutsche Hochschulen erkennen im Schnitt drei Viertel der im Ausland erbrachten Studienleistungen an. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD). Sie basiert auf den Angaben von rund 7.000 Studierenden, die 2017 nach ihrer Auslandsphase befragt wurden. Drei Viertel der Studierenden sei mit dem Anerkennungsergebnis zufrieden. Das Gleiche gelte für die Notenumrechnung. Die Zufriedenheit mit dem Auslandsaufenthalt insgesamt sei erheblich höher - sie liege bei 93 Prozent.

Besonders gute Anerkennungsquoten erreichten Fächer wie Medizin (85 Prozent) oder Wirtschaftswissenschaften (83). Niedrige Werte gebe es bei den Erziehungs- (54) und Rechtswissenschaften (34).

"Die Ergebnisse zeichnen ein positives Bild der Anerkennungspraxis an deutschen Hochschulen. Gleichzeitig ist Anerkennung aber immer noch kein Automatismus – selbst im Europäischen Hochschulraum nicht", so die Präsidentin des DAAD, Professorin Margret Wintermantel. So liege die Anerkennungsquote an kleinen Fachhochschulen deutlich höher als die an großen Universitäten.
https://www.daad.de/presse/pressemitteilungen/de/62368-auslandsstudium-mehrheit-der-studierenden-mit-anerkennungspraxis-zufrieden/

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25.900 Deutschlandstipendiaten

Im Jahr 2017 erhielten 25.900 Studierende ein Deutschlandstipendium nach dem Stipendienprogramm-Gesetz. Damit stieg nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die Zahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent. Gemessen an der vorläufigen Gesamtzahl der Studierenden des Wintersemesters 2017/2018 betrug der Anteil 0,9 Prozent.

Mit dem Deutschlandstipendium werden seit dem Sommersemester 2011 Studierende gefördert, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Der Anteil der Studierenden, die ein Deutschlandstipendium erhalten, soll jährlich erhöht werden. Das Gesetz sieht acht Prozent als Höchstgrenze vor.

51 Prozent der mit einem Deutschlandstipendium geförderten Studierenden im Jahr 2017 waren Frauen. Den höchsten Anteil der Stipendiatinnen und Stipendiaten an der vorläufigen Gesamtzahl der Studierenden im Wintersemester 2017/2018 gab es im Saarland mit 1,5 Prozent, den geringsten in Hamburg und Schleswig-Holstein mit jeweils 0,4 Prozent.

Die Deutschlandstipendien in Höhe von monatlich 300 Euro werden je zur Hälfte vom Bund und von privaten Mittelgebern finanziert. Dafür warben die Hochschulen 2017 Fördermittel in Höhe von 26,9 Millionen Euro von privaten Mittelgebern ein, das waren drei Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig sank die Zahl der Mittelgeber gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent auf 7.500.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2018/05/PD18_176_213.html

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Nationaler Bildungsrat: Bund und Länder streiten

Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, stößt mit ihren Plänen für den im Koalitionsvertrag vereinbarten Nationalen Bildungsrat (vgl. Newsletter 1/2018) bei den Ländern auf Kritik. Das neue Gremium soll nach dem Willen der Ministerin aus zwei Kommissionen bestehen: einer Bildungskommission mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Praxis und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie einer Verwaltungskommission mit Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen. Beschlüsse soll eine Vollversammlung fassen. Aufgaben seien zum Beispiel, den Schulwechsel über die Grenzen der Bundesländer hinweg zu vereinfachen und das Abitur bundesweit vergleichbarer zu machen.

Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe, Sprecher der von SPD, Grünen und Linken geführten Kultusministerien der Länder, äußerte sich kritisch zu diesen Plänen. Es könne nicht sein, dass der Bund mehr Stimmanteile in diesem Gremium habe als alle Länder zusammen, so Rabe gegenüber dem "Deutschlandfunk". Für die Schulpolitik seien die Länder zuständig. Sie müssten bezahlen und sich vor den Wählern dafür rechtfertigen.
Das Interview im "Deutschlandfunk" vom 7. Mai 2018 mit Ties Rabe ist nachzuhören unter:
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2018/05/07/nationaler_bildungsrat_interview_mit_hamburgs_dlf_20180507_1441_d8d9d955.mp3

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Forderung nach mehr Geld für Bildung und Forschung in Europa

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Horst Hippler, hat Pläne der Europäischen Kommission begrüßt, im EU-Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027 die Bereiche Forschung, Bildung und Studierendenmobilität zu stärken. Das Europäische Parlament und der Europäische Rat der Staats- und Regierungschefs müssten aber unbedingt nachsteuern und einen wirklichen Paradigmenwechsel einleiten: Europa brauche noch deutlich mehr Zukunftsgestaltung und deutlich weniger Besitzstandswahrung. Denn auch im nächsten Jahrzehnt würde nach den derzeitigen Vorschlägen nur jeder zehnte Euro des EU-Haushalts in die Zukunftsbereiche Bildung und Forschung fließen, während beispielsweise der Landwirtschaft weiterhin jeder dritte Euro zukomme. Andere Weltregionen investierten bereits konsequenter in Know-how und neue Technologien.

Gemeinsam mit der französischen und polnischen Rektorenkonferenz tritt die HRK für eine Verdopplung der Gelder für Forschung und Innovation sowie eine Verdreifachung der Bildungs- und Mobilitätsmittel ein. Die Europäische Kommission hatte vorgeschlagen, das nächste EU-Forschungs- und Innovationsförderprogramm "Horizont Europa" mit 100 Milliarden Euro auszustatten und das europaweit geschätzte Mobilitätsprogramm "Erasmus+" auf ein Volumen von 30 Milliarden Euro zu verdoppeln.
https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-praesident-zum-eu-finanzrahmen-bis-2027-die-richtung-stimmt-aber-noch-zu-viel-besitzstandswahru/

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Offenlegung der Kooperationsverträge mit der Boehringer Ingelheim Stiftung

Der Vertrag zwischen der Universität Mainz, dem Land Rheinland-Pfalz und der Boehringer Ingelheim Stiftung über die Förderung der Lebenswissenschaften ist öffentlich gemacht worden.

Kritiker hatten in den vergangenen Jahren die Frage aufgeworfen, ob über die Stiftung des Pharmakonzerns kommerzielle Interessen Einfluss auf Forschungsinhalte und die Berufung von Professorinnen und Professoren nehmen könnten. So hatte der Deutsche Hochschulverband im Juli 2016 bemängelt, dass sich die Boehringer Ingelheim Stiftung eine Zustimmungspflicht bei Veröffentlichungen und ein faktisches Vetorecht bei Berufungsvereinbarungen vorbehalten habe (vgl. Newsletter 7/2016). Die Universität Mainz hatte eingeräumt, dass es zu Fehlern bei der vertraglichen Gestaltung der Zusammenarbeit gekommen sei (vgl. Newsletter 10/2016).

In dem ab sofort im Internet veröffentlichten Regelwerk wird laut Mitteilung der Vertragspartner insbesondere die Freiheit von Forschung und Wissenschaft "klarstellend" formuliert. In einer separaten Vereinbarung regelten die Universität und das Institut für Molekulare Biologie (IMB) untereinander die gemeinsamen Berufungen der wissenschaftlichen Direktoren des IMB. Diese Regelungen orientierten sich laut Pressemitteilung an den Empfehlungen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz. Ebenfalls nur zwischen Universität und IMB werde es eine dritte Vereinbarung zur gemeinsamen Nutzung von Großgeräten geben.

Gemeinsam mit der Boehringer Ingelheim Stiftung finanziert das Land Rheinland-Pfalz die biologische Forschung in Mainz von 2020 bis 2027 mit mehr als 100 Millionen Euro. Das Land wird das IMB mit rund 52 Millionen Euro unterstützen. Die Boehringer Ingelheim Stiftung, deren Finanzierung 2011 erst die Gründung des Instituts ermöglicht hat, gibt rund 54 Millionen Euro dazu.
http://www.uni-mainz.de/presse/aktuell/4914_DEU_HTML.php

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Spionage-Ermittlungen nach Hacker-Attacken

Hacker aus dem Iran sollen nach einem Bericht des "Spiegels" bei einer weltweiten Attacke auf Universitäten und Unternehmen auch 23 Hochschulen in Deutschland angegriffen haben. Betroffen soll unter anderem die Universität Göttingen sein. Dort seien Daten von 34 Universitätsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern abgeschöpft worden. Erbeutet worden seien offenbar auch unveröffentlichte Forschungsergebnisse, Dissertationen und Konferenzberichte. Per Phishing-Mails seien Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu verleitet worden, auf eine gefälschte Internetseite zu gehen und dort ihre Nutzerdaten einzugeben.

Wie der "Spiegel" weiter berichtet, hat der Generalbundesanwalt inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf "geheimdienstliche Agententätigkeit" eingeleitet. Die Attacken, die im Jahr 2014 begannen und weiterhin laufen, lassen sich offenbar bis zu dem Teheraner Mabna-Institut zurückverfolgen. In deutschen Sicherheitskreisen gelte das Institut als Tarnfirma der iranischen Revolutionswächter.
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/iranische-hacker-attackieren-23-hochschulen-in-deutschland-a-1203973.html

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Plädoyer für ein Europäisches Labor für Lernende und Intelligente Systeme

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Israel, den Niederlanden und der Schweiz haben laut "FAZ" am 24. April 2018 in einer gemeinsamen Initiative den raschen Aufbau eines europäischen Forschungsinstituts für maschinelles Lernen (Europäisches Labor für Lernende und Intelligente Systeme - ELLIS) gefordert. Um gegenüber den USA und China nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten, regen sie einen länderübergreifenden Verbund an, der eine akademische Ausbildung und eine daran anknüpfende Wissenschaftskarriere auf allerhöchstem Niveau ermöglichen soll.

Die an einer solchen Initiative beteiligten Staaten sollten jeweils Spitzenlabore gründen und über zwischenstaatliche Verträge so miteinander verbinden, dass Studierende im maschinellen Lernen etwa einen Master und Doktorabschluss machen könnten. Jedes Forschungszentrum könne zunächst mit 100 Millionen Euro ausgestattet werden, um eine wettbewerbsfähige Infrastruktur aufzubauen, und in den ersten zehn Jahren über ein gesichertes und bis auf jeweils 30 Millionen Euro ansteigendes Budget verfügen. Die genaue Höhe soll aber jedes beteiligte Land selbst festlegen können.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kuenstliche-intelligenz/kuenstliche-intelligenz-europaeische-forscher-schlagen-alarm-15556173.html

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46 Millionen Euro für die Jacobs University

Der Bremer Senat hat beschlossen, die Jacobs-University noch einmal mit 46 Millionen Euro zu unterstützen. Die Summe soll dazu dienen, ein Darlehen zu übernehmen, das die finanzschwache Privathochschule ansonsten noch über viele Jahre bei der Bremer Aufbaubank abzahlen müsste.

Das Land Bremen muss dafür selber Schulden aufnehmen, knüpft dies aber an die Bedingung, dass die Schweizer Jacobs-Stiftung ihrer Verpflichtung nachkomme, die Universität in einem Förderzeitraum bis 2027 mit 100 Millionen Franken (84 Millionen Euro) zu unterstützen. Ursprünglich wollte Bremen ab 2018 keine Zuschüsse mehr an die Privathochschule mit 1. 400 Studierenden zahlen (vgl. Newsletter 9/2013).

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Jeder Euro, den das Land in die Hochschulen investiert, verdoppelt sich

Die Brandenburgische Landesrektorenkonferenz hat am 20. April 2018 in Potsdam die Ergebnisse einer Studie vorgestellt, die die Bedeutung der Hochschulen für die Wirtschaft des Landes hervorhebt. Die von der DIW Econ GmbH erstellte Analyse kommt zu dem Schluss, dass jeder Euro, den das Land in die Hochschulen investiert, einen weiteren Euro durch Wertschöpfung generiert.

Die 400 Millionen Euro Landesmittel zur Finanzierung der acht Hochschulen Brandenburgs verdoppeln sich demnach durch Bruttowertschöpfung auf rund 800 Millionen Euro. Die Hochschulen produzieren mit den Landesmitteln zusätzlich über 100 Millionen Drittmittel. Sie beschäftigen über 18.400 Erwerbstätige und verschaffen dem Land 61 Millionen Euro Steuereinnahmen.
https://www.b-tu.de/news/artikel/13827-hochschulen-generieren-fast-in-milliardenhoehe-wirtscha

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Nahezu jeder dritte Artikel frei zugänglich

Als erstes Bundesland hat Berlin einen umfassenden Bericht zu Open-Access-Veröffentlichungen seiner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorgelegt. Der für das Jahr 2016 erstellten Analyse zufolge sind 31 Prozent der wissenschaftlichen Artikel aus Berlin in Fachzeitschriften im Internet frei zugänglich. Bei der Auswertung berücksichtigt wurden die neun publikationsstärksten Berliner Hochschulen: die Freie Universität, die Humboldt-Universität, die Technische Universität, die Universität der Künste, die Charité-Universitätsmedizin, die Alice Salomon Hochschule, die Beuth Hochschule, die Hochschule für Wirtschaft und Recht sowie die Hochschule für Technik und Wirtschaft. Der Bericht ist Bestandteil der 2015 vom Berliner Senat verabschiedeten Open-Access-Strategie, die das Ziel verfolgt, den Anteil von Open-Access-Publikationen aus den öffentlichen Wissenschaftseinrichtungen Berlins bis 2020 auf 60 Prozent zu steigern (vgl. Newsletter 8/2015).
https://www.berlin.de/sen/wissenschaft/aktuelles/pressemitteilungen/2018/pressemitteilung.698877.php

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Schnellere Anpassung der Beamtengehälter

Die Berliner Regierungsfraktionen wollen die Besoldung der Beamtinnen und Beamten schneller an das Niveau der anderen Bundesländer anpassen als bisher geplant. Im Koalitionsausschuss, der am 2. Mai 2018 tagte, haben SPD, Linke und Grüne laut "Tagesspiegel" verabredet, dass Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen noch in diesem Monat eine Vorlage für den Senat erarbeitet, in der die jährlichen Gehaltserhöhungen und andere Maßnahmen zugunsten der Beamtinnen und Beamten bis 2021 verbindlich festgelegt werden. Erklärtes Ziel ist es, die Besoldungslücke von derzeit fünf Prozent im Bundesdurchschnitt zu beseitigen.
https://www.tagesspiegel.de/berlin/annaeherung-bei-besoldung-schon-frueher-mehr-geld-fuer-berliner-beamte/21236734.html

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Zentralbibliothek statt Fakultätsbibliotheken

Die Universität Zürich (UZH) plant nach einem Bericht des "Tages-Anzeigers", 60 von 80 Fakultätsbibliotheken zu schließen. Im Gegenzug soll eine neue zentrale Universitätsbibliothek bis zum Jahr 2025 öffnen: Auf rund 15.000 Quadratmetern wolle die UZH künftig das Wissen mit Lernflächen, Hörsälen und Seminarräumen zusammenführen. Die Fakultäten würden dann nur noch über ein Mitspracherecht bei einzelnen Punkten wie dem Budget, dem Personal oder der Bücherbestellung verfügen. Die Bücherbestände sollen deutlich reduziert und Duplikate aus dem Sortiment entfernt werden. Die Universitätsleitung erhofft sich von der Reform eine Effizienzsteigerung, eine vermehrte Digitalisierung sowie die Schaffung von mehr Arbeitsflächen für Studierende. 

Laut "Tages-Anzeiger" stößt die Umwälzung bei den Studierenden sowie Professorinnen und Professoren in Teilen auf Verständnis, bemängelt werde jedoch, zu wenig in die Ausgestaltung der Pläne einbezogen worden zu sein. Zugleich fürchteten Angestellte um ihre Jobs. Professorinnen und Professoren kleinerer Fakultäten sähen durch die Zentralisierung die Forschung in Gefahr.
https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/universitaet-zuerich-will-bibliotheken-schliessen/story/26614669

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Karriere


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Mehr als ein Viertel des wissenschaftlichen Hochschulpersonals drittmittelfinanziert

Im Jahr 2016 wurden laut Statistischem Bundesamt 26 Prozent des wissenschaftlichen Personals durch Drittmittel finanziert. Im Jahr 2006 hatte der Anteil noch bei 20 Prozent gelegen. Seitdem seien die Anteile des drittmittelfinanzierten wissenschaftlichen und künstlerischen Personals in allen Bundesländern gestiegen, so die Statistiker.

In Bremen wurden 2016 mit 40 Prozent der höchste Anteil des Personals im wissenschaftlichen und künstlerischen Bereich über Drittmittel finanziert, gefolgt von Sachsen mit 36 Prozent. Den geringsten Anteil an drittmittelfinanziertem Personal wies Sachsen-Anhalt mit 16 Prozent auf.
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2018/04/PD18_155_213.html

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Nachwuchswissenschaftler zufrieden trotz Überlastung

Mit ihren Arbeits-und Forschungsbedingungen sind Doktorandinnen und Doktoranden sowie Habilitandinnen und Habilitanden der Technischen Universität Berlin zufrieden, auch wenn sie sich durch zusätzliche Aufgaben in der Lehre und Verwaltung tendenziell überlastet fühlen. Das geht aus einer Umfrage hervor, die die Universität zum wiederholten Male unter ihren 2.500 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgeführt hat und über die der "Tagesspiegel" berichtet.

Demnach gaben 84 Prozent der Befragten an, dass sie genug Freiraum bei der Bearbeitung ihres Themas hätten. Allerdings habe die Betreuerin bzw. der Betreuer bei einem Drittel nicht genügend Zeit für Fragen und Gespräche. Am zufriedensten seien Befragte, die eine schriftliche Betreuungsvereinbarung mit ihrer Professorin oder ihrem Professor geschlossen haben.

60 bis 80 Prozent der Befragten kritisierten, dass es sehr viel Zeit koste, Lehrveranstaltungen vor- und nachzubereiten und Seminararbeiten zu betreuen, was zu Lasten der eigenen Forschung gehe. Auch Verwaltungsaufgaben in Drittmittelprojekten wurden als zeitraubend empfunden. Zwanzig Prozent der Befragten gaben an, schon einmal an Aufsätzen mitgearbeitet zu haben, ohne dann auch als Co-Autorin bzw. Co-Autor aufgeführt zu werden. Sogar 30 Prozent sagten, ihr Professorin bzw. Professsor sei als Co-Autorin bzw. Co-Autor bei einem Papier aufgetreten, dass sie erstellt hätten, ohne dass die Professorin oder der Professor daran mitgeschrieben habe.
https://www.tagesspiegel.de/wissen/wissenschaftlicher-nachwuchs-ueberlastet-aber-ueberwiegend-zufrieden/21204540.html

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Aufnahme eines Studiums bleibt von der Bildung der Eltern abhängig

Von 100 Kindern aus Akademikerfamilien beginnen statistisch gesehen 79 ein Hochschulstudium. Bei nicht-akademisch geprägten Familien schaffen gerade einmal 27 von 100 Kindern den Sprung an eine Hochschule. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) zur Hochschulbeteiligung in Deutschland. Auffällig sei, dass Personen mit Migrationshintergrund aus einer Akademikerfamilie an den Hochschulen noch viel stärker überrepräsentiert seien als ihre Mitstudierenden ohne Migrationshintergrund.

Nur 12 Prozent der Kinder, deren Eltern über keinen beruflichen Abschluss verfügen, geht laut DZHW-Studie nach dem Schulabschluss an eine Hochschule. Sobald allerdings mindestens ein Elternteil über einen Berufsabschluss verfüge, steige der Anteil der Kinder, die studierten, bereits auf 24 Prozent. Habe mindestens ein Elternteil zusätzlich das Abitur als höchsten Schulabschluss erworben, betrage die Hochschulbeteiligung schon 48 Prozent eines Jahrgangs.

Mit verantwortlich dafür sei, dass Familien mit geringerem Bildungshintergrund häufig dazu neigten, die Kosten für höhere Bildung zu überschätzen und Bildungserträge zu unterschätzen, ungeachtet des vielleicht hohen Bildungspotentials ihres Kindes, so das DZHW. Anders verhalte es sich bei bildungsnäheren Elternhäusern, die mehr Ressourcen zur gezielten Förderung ihrer Kinder einsetzen könnten und bei denen ein höherer Bildungsabschluss als Teil der Sicherung des eigenen sozialen Status der Familie angesehen werde.
http://www.dzhw.eu/aktuell/presse/ganze_pm?pm_nr=1523

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Studie: Frauen und Migranten schneiden im zweiten juristischen Staatsexamen schlechter ab

Frauen schneiden im zweiten juristischen Staatsexamen schlechter ab als Männer. Im Bereich der Prädikatsnoten ist der Geschlechtereffekt zuungunsten der Frauen besonders ausgeprägt: 12 Prozent weniger Frauen überspringen die überaus karriererelevante Notenschwelle von neun Punkten. Nur wer mit einer Note von neun Punkten oder besser ein sogenanntes Prädikatsexamen vorweisen kann, wird zum Beispiel zum Staatsdienst zugelassen. Das geht aus einer Studie von Professor Andreas Glöckner (FernUniversität Hagen), Professor Emanuel Towfigh (EBS Universität Law School) und Professor Christian Traxler (Hertie School of Governance) im Auftrag des Ministeriums der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen hervor. Sie basiert auf einem umfangreichen Datensatz, der die Ergebnisse von rund 20.000 Prüflingen umfasst, die zwischen 2006 und 2016 ihre ersten und zweiten juristischen Staatsprüfungen in Nordrhein-Westfalen abgelegt haben.

Auch ein Migrationshintergrund führt demnach zu schlechteren Noten. So schnitten Rechtsreferendare, die im Ausland geboren sind und keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, im zweiten Examen 17 Prozent schlechter ab als deutsche Prüflinge. Die Wahrscheinlichkeit, eine Prädikatsnote zu erreichen, sei für sie sogar um 70 Prozent geringer.

Einen deutlichen Einfluss auf den festgestellten Geschlechtereffekt bei mündlichen Prüfungen hat der Studie zufolge die Zusammensetzung der dreiköpfigen Prüfungskommissionen: So haben Rechtsreferendarinnen mit den gleichen schriftlichen Vornoten wie ihre männlichen Kollegen bei einer mit drei Männern besetzten Kommission eine geringere Chance, die nächsthöhere Notenschwelle zu überspringen. Sei jedoch zumindest eine Frau in der Kommission, verschwinde dieser Unterschied. In gemischt besetzten Gremien hätten Männer eine marginal schlechtere, Frauen aber eine marginal bessere Chance auf die nächsthöhere Notenstufe.

Laut Studie ist die Teilnahme von Prüferinnen wichtig für eine geschlechterneutrale Beurteilung und sollte deshalb entsprechend forciert werden. Ebenso fordern die Autoren, den Kommissionsmitgliedern der mündlichen Prüfung die Noten aus den schriftlichen Examina vorzuenthalten, damit sie dem Prüfling gegenüber unvoreingenommener gegenübertreten könnten.
Zur Studie:
https://www.justiz.nrw/JM/schwerpunkte/juristenausbildung/180331-v_fin-Abschlussbericht-korr1.pdf

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Goethe-Medienpreis 2018

Die Goethe-Universität Frankfurt am Main schreibt zusammen mit der FAZIT-Stiftung 2018 zum sechsten Mal den Goethe-Medienpreis für hochschul- und wissenschaftspolitischen Journalismus aus.

Um den "Goethe-Medienpreis" können sich in der nächsten Runde ab April 2018 deutschsprachige Print-, Hörfunk- und Online-Journalistinnen bzw. Journalisten mit ihren Arbeiten bewerben. Veröffentlichungen, die vor dem 1. Januar 2017 erschienen sind, können aus Aktualitätsgründen nicht berücksichtigt werden. Interessierte können sich selbst bewerben oder durch Vorschlag der Jury benannt werden. Die Bewerbungsfrist endet am 20. Juli 2018. Über die Preisvergabe entscheidet im November 2018 eine unabhängige Jury. Die feierliche Preisvergabe erfolgt bei der "Gala der Deutschen Wissenschaft" am 8. April 2019 in Berlin.
Weitere Informationen unter:
http://goethe-medienpreis.uni-frankfurt.de/39875454/goethe-medienpreis

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"ProBe": Präsentationscoaching für Forschungsgruppen

Das Präsentationscoaching-Angebot "ProBe" richtet sich an Forschungsgruppen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Hochschulleitungen und soll ihnen dabei helfen, Forschungsvorhaben vor einer Gutachtergruppe im Rahmen eines Drittmittelvergabeverfahrens profilierter, aussagekräftiger und zielführender zu präsentieren.

Mit "ProBe" werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Optimierung ihres Auftritts vor einer Gutachterkommission unterstützt. Mit Hilfe von zwei Coaches wird die Begehungssituation simuliert und anschließend analysiert. Dabei wird die Stimmigkeit von Einzel- und Gruppendarstellung überprüft und ein kongruenter Auftritt in Gestik, Mimik und gesprochenem Wort eingeübt. Ebenso erfolgt ein Abgleich der Darstellung von Förder- und strategischen Zielen sowie angestrebten Resultaten der Projektgruppe mit den Perspektiven und Kriterien einer Gutachterkommission. Auch der bestmögliche Zuschnitt der Präsentationsinhalte auf die Anforderungen von Förderorganisationen und -programmen wird erörtert.

"ProBe" führt der DHV in Kooperation mit Frau Dr. Beate Scholz ("Scholz CTC GmbH") bzw. mit Frau Dr. Martina van de Sand ("Scholz CTC GmbH") und Frau Heike Hofmann, M.A. ("Körper & Sprache") durch.

Weitere Informationen zu "ProBe" gibt es unter:    
www.coaching-ProBe.de

Ansprechpartner:
Herr Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/9026634, E-Mail: josten@hochschulverband.de
Herr Patrik Kutzer, M.A., Tel.: 0228/9026679, E-Mail: kutzer@hochschulverband.de

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Barometer


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Große Sorge wegen wachsender Abhängigkeit von Dritt- und Projektmitteln

Der Deutsche Hochschulverband hat die Newsletter-Leserinnen und Leser im April gefragt, ob sie die wachsende Abhängigkeit von Dritt- und Projektmitteln für gefährlich hielten. 97,7 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer antworteten mit Ja und 2,3 Prozent mit Nein.

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Mehr Praktiker in den Technikwissenschaften?

Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) setzt sich für mehr Berufungen von praxiserfahrenen Professorinnen und Professoren in den Technikwissenschaften ein. Unterstützen Sie diesen Vorstoß?

Zur Abstimmung:
www.hochschulverband.de

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Recht aktuell


Neues Thüringer Hochschulgesetz

(Kl.) Am 27. April 2018 hat der Thüringer Landtag das Thüringer Gesetz zur Stärkung der Mitbestimmung an Hochschulen sowie zur Änderung weiterer hochschulrechtlicher Vorschriften verabschiedet. Mit dem vorliegenden Gesetz möchte die Landesregierung vor allem die nach den Vorgaben der Verfassungsgerichte erforderlichen Rechtsänderungen umsetzen und das Ziel der Stärkung und des Ausbaus demokratischer Strukturen verfolgen; letzteres unter anderem durch die Einführung der sogenannten "Viertelparität" bzw. "Drittelparität" in den Gremien Thüringer Hochschulen.

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hegt unverändert erhebliche Zweifel daran, dass die gewählten Rechtsänderungen den verfassungsrechtlichen Vorgaben genügen. Zwar soll in Angelegenheiten, die unmittelbar Forschung und Lehre betreffen, die verfassungsrechtlich geforderte Hochschullehrermehrheit herbeigeführt werden. Allerdings bleibt es in Zweifelsfällen beim Letztentscheidungsrecht der Hochschulleitung. Die Möglichkeit der Einflussnahme der Hochschullehrergruppe auf wichtige wissenschaftsrelevante Entscheidungen bleibt zudem erheblich beschränkt. Ausreichende Einflussmöglichkeiten des erweiterten Senats, z.B. hinsichtlich der Struktur- und Entwicklungsplanung, der Rahmenvereinbarungen, des Wirtschaftsplans sowie des Jahresabschlusses, sind nicht feststellbar. Insbesondere fehlt es an der Möglichkeit der Hochschullehrergruppe, sich zumindest notfalls selbstbestimmt und gegen die Stimmen der anderen Gruppenvertreter von der Hochschulleitung trennen zu können. 

Die DHV-Stellungnahme zum Gesetzesentwurf finden Sie unter:
https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/landesverband/THUE/Stellungnahme-DHV.pdf

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Zwei Verfassungsbeschwerden gegen die Studiengebühren für internationale Studierende

Am 3. Mai 2018 sind beim Verfassungsgerichtshof für das Land Baden-Württemberg zwei Verfassungsbeschwerden gegen die sogenannte Gebührenpflicht für internationale Studierende eingegangen. Seit dem Wintersemester 2017/2018 sind Nicht-EU-Ausländerinnen und Ausländer an baden-württembergischen Hochschulen zur Zahlung einer Studiengebühr in Höhe von 1.500 Euro pro Semester verpflichtet (vgl. Newsletter 5/2017).

Beschwerdeführer sind nach Angaben des Gerichts ein vietnamesischer Staatsangehöriger und eine schweizerische Staatsangehörige. Sie beanstanden insbesondere, dass eine gesetzliche Regelung fehle, die eine soziale Selektion der Studierenden verhindere. Ihrer Auffassung nach fehlt auch eine Rechtfertigung dafür, lediglich die internationalen Studierenden zur Zahlung von Studiengebühren heranzuziehen.
https://verfgh.baden-wuerttemberg.de/de/presse-und-service/pressemitteilungen/pressemitteilung-08052018/

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Personalia


Foto: fu-berlin.de

Neuer Präsident

Professor Peter-André Alt wird neuer Präsident der Hochschulrektorenkonferenz. Der Literaturwissenschaftler und bisherige Präsident der Freien Universität Berlin stand als einziger Kandidat (vgl. Newsletter 1/2018) am 24. April 2018 in Mannheim zur Wahl und wird ab dem 1. August sein neues Amt antreten. Er folgt auf Professor Horst Hippler, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr zur Wiederwahl stand.

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Foto: kayherschelmann.de

Neuer Präsident II

Professor Günter M. Ziegler ist am 2. Mai 2018 für vier Jahre zum neuen Präsidenten der Freien Universität Berlin gewählt worden. Der Mathmatiker folgt auf Professor Peter-André Alt, der an die Spitze der Hochschulrektorenkonferenz wechselt.

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Foto: hu-berlin.de

Neue Präsidentin

Professorin Julia von Blumenthal von der Humboldt-Universität zu Berlin ist am 9. Mai 2018 zur neuen Präsidentin der Universität Frankfurt (Oder) gewählt worden. Die Politikwissenschaftlerin wird ihr neues Amt zum 1. Oktober antreten. Die Wahl einer neuen Präsidentin der Viadrina war notwendig geworden, nachdem der frühere Amtsinhaber Professor Alexander Wöll im Herbst 2017 vorzeitig zurückgetreten war. Kommissarisch wird die Universität derzeit von Professor Stephan Kudert geleitet (vgl. Newsletter 11/2017).

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Foto: uni-bremen.de

Communicator-Preis 2018

Der Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft geht in diesem Jahr an die Meeresforscherin und Geomikrobiologin Professorin Antje Boetius. Sie ist Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven, Leiterin der HGF-MPG-Brückengruppe für Tiefseeökologie und -Technologie am Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie und Professorin für Geomikrobiologie an der Universität Bremen. Boetius erhält die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihr vielseitiges und langjähriges Engagement in der Vermittlung ihrer eigenen Forschung über die Tiefsee und die Polarregionen sowie allgemeiner Fragen des Wissenschaftssystems und der Wissenschaftskommunikation. Mit dem Preis wollen DFG und Stifterverband den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit stärken.

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Ars legendi-Fakultätenpreis Rechtswissenschaften

Professor Thomas Riehm von der Universität Passau und Professorin Susanne Hähnchen von der Universität Bielefeld erhalten den Ars legendi-Fakultätenpreis Rechtswissenschaften 2018. Damit werden sie für ihre herausragenden Leistungen in der Hochschullehre geehrt. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Beide Preisträger unterstützten ihre hervorragende Präsenzlehre durch den Einsatz neuer Medien und den Blick über den juristischen Tellerrand, hieß es zur Begründung. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, der Deutsche Juristen-Fakultätentag und das Kompetenzzentrum für juristisches Lernen und Lehren an der Universität zu Köln vergeben seit dem Jahr 2012 den Ars legendi-Fakultätenpreis Rechtswissenschaften, um den Stellenwert guter Lehre in den Fokus zu rücken.

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Hessischer Kulturpreis

Heike Schmoll, politische Korrespondentin der "FAZ" in Berlin, erhält den "Hessischen Kulturpreis". Sie werde damit für ihr publizistisches Wirken im Feuilleton sowie ihre journalistische und wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Bildungs-, Schul- und Hochschulpolitik gewürdigt, berichtete die Zeitung. Der Hessische Kulturpreis ist mit 45.000 Euro der höchst dotierte Kulturpreis der Bundesrepublik.

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DHV-Seminare


DHV-Seminare und Workshops im Juni 2018

Konfliktmanagement an der Hochschule
Berlin, Donnerstag/Freitag, 07./08. Juni 2018, Do 10:00- Fr 17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/635.html

Berufungsverhandlungen effektiv führen
Mannheim, Freitag, 08. Juni 2018, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/647.html

Fundraising für Hochschulen
Bonn, Montag/Dienstag, 11./12. Juni 2018, Mo 10:00- Di 15:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/633.html

Die Professur - Rechte und Pflichten
Bonn, Donnerstag, 14. Juni 2018, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1437.html

Wissenschaftsenglisch schreiben
Münster, Freitag, 15. Juni 2018, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/812.html

Grundlagen des Prüfungsrechts an Hochschulen
Bonn, Montag, 18. Juni 2018, 11:00-16:30 Uhr
https://www.hochschulverband.de/809.html

Juniorprofessur und Nachwuchsgruppenleitung
Bonn, Dienstag, 19. Juni 2018, 10:00-18:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/997.html

Neu!
Karrieremöglichkeiten für Postdocs in Wissenschaft und Wirtschaft
Bonn, Freitag, 22. Juni 2018, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1576.html

Dekane und ihre Leitungsaufgaben
Berlin, Freitag, 22. Juni 2018, 10:00-16:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/637.html

Erfolgreiche Besoldungsverhandlungen und Besoldungsoptimierungen in "W"
Berlin, Donnerstag, 28. Juni 2018, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/632.html

Mitarbeiterführung an der Hochschule
Berlin, Donnerstag/Freitag, 28./29. Juni 2018, Do 10:00- Fr 17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/636.html

Praxistraining für Verhandlungen an Medizinischen Fakultäten
Bonn, Dienstag, 26. Juni 2018, 10:00-17:00 Uhr
https://www.hochschulverband.de/1579.html

Die aktuelle Seminarbroschüre des Deutschen Hochschulverbandes kann kostenlos angefordert werden bei Herrn Dr. Ulrich Josten, Tel.: 0228/902-6634, E-Mail: josten@hochschulverband.de.

Alle Termine und Programme finden Sie auch unter www.karriere-und-berufung.de

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Termine


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DHV-Symposium 2018

Das schönste Gefühl: Liebe im Spiegel der Wissenschaft
Mittwoch, 7. November 2018, 10:00-16:00 Uhr
Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstr. 45, 53175 Bonn

Liebe ist die stärkste Form der Hinwendung zu Personen, anderen Lebewesen, Dingen, Tätigkeiten oder Ideen. Sie bewegt uns mehr als alles andere und kann beflügelnde und berückende, aber auch zerstörende Wirkung entfalten. Wie sehr Liebe verzaubert, verzückt, verführt, verletzt, betrübt und beglückt, haben Literatur, Musik und Kunst in zahlreichenden Facetten dargestellt.

Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen versuchen, dem Phänomen Liebe auf den Grund zu gehen. Dabei scheinen die emotional-verwirrende und unberechenbare Liebe und die rationale und analytisch vorgehende Wissenschaft auf den ersten Blick Gegensätze zu bilden. Doch bei genauerer Betrachtung verbindet beide auch vieles. Denn auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden von den Passionen für ihre Profession getrieben.

Was ist Liebe? Wie entsteht sie? Was hält sie aufrecht? Wohin fällt sie und warum? Dauert Liebe ewig oder hat sie ein Verfallsdatum? Wie hat sich das Verständnis von Liebe im Laufe der Zeit verändert? Welchen Umgang pflegen andere Kulturen mit ihr? Welchen Stellenwert hat Liebe im Leben, und in welchen Kontexten kommt ihr welche Bedeutung zu?

Diesen Fragestellungen will der Deutsche Hochschulverband (DHV) im Rahmen einer interdisziplinären Fachtagung am 7. November 2018 im Wissenschaftszentrum Bonn nachgehen. Als Berufsvertretung der "Köpfe, die Wissen schaffen", will der DHV einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, was diese Köpfe zur Lösung von gesellschaftlich wichtigen Fragen und zur Durchdringung von aktuellen Themen, die die Allgemeinheit interessieren, beitragen können.

Nähere Informationen gibt es bei:
Dipl.-Biol. Claudia Schweigele
Tel.: 0228/902-6668
E-Mail: schweigele@hochschulverband.de

Anmelden können Sie sich online unter:
https://www.hochschulverband.de/symposien.html

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Die Künste, die Politik und die allgemeine Bildung
Künstlerische Schulfächer an öffentlichen Schulen

Universität der Künste Berlin
Hardenbergstraße 33
10623 Berlin, Charlotte-Salomon-Saal

Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten: tagung2018@udk-berlin.de

Ausgehend von einer Betrachtung des staatlichen Kultur- und Bildungsauftrags fragt die Tagung exemplarisch nach der Situation künstlerischer Schulfächer. Wie soll der Unterricht in diesen Fächern aussehen, wenn er diesem Auftrag gerecht werden will? Die Frage ist dringlich in einer politischen Situation, in der Bildungsziele weitgehend von ökonomischem Denken bestimmt werden und zugleich "Erziehung zur Demokratie" unter den "überfachlichen Inhalten" in Rahmenplänen einen besonderen Platz einnimmt. 

Freitag, 1. Juni, 19.00 Uhr: Dieter Grimm und Dörte Schmidt: Kulturauftrag und demokratische Verfassung
Samstag, 2. Juni, ab 9.30 Uhr: Vorträge und Diskussionen mit Meike Sophia Baader, Juliane Brauer, Alexander García Düttmann, Susanne Fontaine, Hans Dieter Heimendahl, Christian Höppner, Michael Kämper-van den Boogaart, Susanne Lin-Klitzing, Irmela von der Lühe, Matthias Noell, Elmar Weingarten u.a. 

In Kooperation mit: Deutscher Hochschulverband, Deutscher Philologenverband, Deutscher Musikrat, Gesellschaft für Musikforschung, Landesmusikrat Berlin
www.udk-berlin.de

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Publikationen


Dritte erweiterte Auflage

Dirk Siepmann: "Wörterbuch Hochschule. Forschung, Lehre und Management" (Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch)

Ob Sie "Berufungsleistungsbezüge" oder "Zulassungsbeschränkung" ins Englische übersetzen wollen: Das „Wörterbuch Hochschule“ von Dirk Siepmann ist ein verlässliches Nachschlagewerk für alle Bereiche des Hochschullebens.

NEU:

Musterübersetzungen hochschulbezogener Texte (z.B. Stellenausschreibung Professur)

Mehr als 100 neue Einträge, davon 50 aus dem Gebiet des universitären Fundraisings

Dirk Siepmann ist Professor für Fachdidaktik des Englischen an der Universität Osnabrück. Er verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung in Fremdsprachendidaktik, Übersetzungswissenschaft und Lexikographie.

Gebundene Ausgabe, dritte aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 492 Seiten
ISBN: 978-3-944941-02-8
Preis: 19,90 Euro ( für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 17,90 Euro) inkl. Porto Inland.

Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Lioba Werth/Klaus Sedlbauer:
In Forschung und Lehre professionell agieren
 
Die Leiter von Lehrstühlen stehen heute vor neuen Herausforderungen. Längst sind sie nicht mehr nur Wissenschaftler, sondern zu Managern geworden. Sie sehen sich gestiegenen Ansprüchen der Studierenden, einer zunehmenden Internationalisierung der Forschungslandschaft, der Beschaffung von Drittmitteln und einer entsprechenden Außendarstellung in der Öffentlichkeit gegenüber. 

Mit dem Handbuch "In Forschung und Lehre professionell agieren" haben die Autoren ein Werk geschaffen, das anhand von Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und vielen Beispielen aus der Praxis zeigt, wie mit den neuen Anforderungen souverän, professionell und ergebnisorientiert umgegangen werden kann.  

Sechste unveränderte Auflage, geb., 100 Abb., 844 Seiten
ISBN: 978-3-924066-97-0
Preis: 79 Euro (für Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes 70 Euro) inkl. Porto Inland.
 
Zu bestellen über: Deutscher Hochschulverband, Rheinallee 18-20, 53173 Bonn, E-Mail: dhv@hochschulverband.de, Fax: 0228-90 266 80.

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Vorschau F&L


Thema: China

Mit Beiträgen von Marc Matten, Johannes Klühspies, Björn Alpermann u.a.

Weitere Beiträge:

Heiko Christians: Gesamtgesellschaftlicher Registerwechsel
"Bildung" aus medienkulturgeschichtlicher Perspektive

Gemeinsame Berufungen an der RWTH Aachen
Ein Interview mit dem Rektor Ernst Schmachtenberg

Birgitt Riegraf: Bringschuld
Über die Notwendigkeit, wissenschaftsfeindlichen Tendenzen entgegenzuwirken

Maria Kleinert: Die zehn häufigsten Irrtümer zum WissZeitVG
Eine Übersicht

Forschung & Lehre als ePaper verfügbar 

Das ePaper ist die vollständige digitale Ausgabe von "Forschung & Lehre" für PC, Tablet und Smartphone. Es bietet eine praktische Navigation, Suchfunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Die jeweilige Ausgabe ist online und offline (als PDF) lesbar und steht bereits vor der Postauslieferung zur Verfügung. 
Die Vorteile auf einen Blick:  

- weltweiter 24-Stunden-Zugriff 
- noch vor der Anlieferung der gedruckten Ausgabe verfügbar 
- mit PDF-Download 
- für Abonnenten und Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes kostenlos 
- auf mobilen Empfangsgeräten nutzbar 
 
Weitere Informationen mit Login-Hinweis gibt es unter: 
http://forschung-und-lehre.epaper-archiv.de 

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Neu: "Forschung & Lehre" online

Neu entdecken: die neue Website von "Forschung & Lehre", der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands. Im modernen und ­responsiven Design erwarten Sie aktuelle Nachrichten, Hinter­grundberichte, Interviews und Essays zu hochschulpolitischen und -rechtlichen Fragen. Ergänzende Ratgeber informieren über Karriereperspektiven und Karrierepraxis in Hochschule und Wissenschaft. Das alles jederzeit, tagesaktuell und ­optimiert für jedes Endgerät.

Mit dem Karriereportal "academics" bietet "Forschung & Lehre" darüber hinaus gemeinsam mit der "ZEIT" einen attraktiven und nutzer­zentrierten akademischen Stellenmarkt.

Schauen Sie vorbei auf:
https://www.forschung-und-lehre.de

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Neuer Präsident gesucht

Die Universität Osnabrück hat zum 1. Oktober 2019 die Stelle der Präsidentin bzw. des Präsidenten neu zu besetzen. Gesucht wird eine wissenschaftlich ausgewiesene, führungsstarke Persönlichkeit, die herausgehobene Leitungserfahrungen im Wissenschaftsmanagement aufweist und ein ausgeprägtes Verständnis für die Besonderheiten einer Universität vorweist. Von der Bewerberin bzw. dem Bewerber wird erwartet, dass sie bzw. er den laufenden Strategieprozess und den Wissenschaftsstandort Osnabrück dynamisch weiterentwickelt. Dies schließt die Unterstützung von Vielfalt und Gleichstellung sowie einen dialogorientierten Führungsstil ein. Bewerbungsschlusss ist der 25. Mai 2018. Diese Stellenanzeige finden Sie in der Mai-Ausgabe 2018 von "Forschung & Lehre" auf der Seite 458 und auf academics.de, dem Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von der ZEIT und der Zeitschrift "Forschung & Lehre", unter:
https://www.academics.de/jobs/praesident-m-w-universitaet-osnabrueck-osnabrueck-156878

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DHV-Ticker


Zwei neue Mitglieder werben - attraktive Prämien
 
(Wi.) Sie sind mit dem Deutschen Hochschulverband (DHV) zufrieden? Sie kennen und schätzen Stärken und Vorzüge einer DHV-Mitgliedschaft? Dann empfehlen Sie uns weiter. Im Rahmen der Aktion "Mitglieder werben Mitglieder" bedankt sich der DHV bei seinen Mitgliedern auch im Jahr 2018 mit attraktiven Prämien für die Gewinnung neuer Mitglieder.

Jedes DHV-Mitglied, das im Jahr 2018 mindestens zwei neue Mitglieder wirbt, erhält eine Prämie nach Wahl (z.B. Beitragsfreiheit für ein Jahr, Gutschein eines DHV-Sponsoringpartners im Wert von 150 Euro u.a.).

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Mitglied vergeben, das 2018 die meisten Mitglieder geworben hat.

Und unter allen Mitgliedern, die erfolgreich ein Mitglied in 2018 geworben haben, wird eine Wochenendreise im Wert von 750 Euro verlost.

Es lohnt sich nicht nur, Mitglied zu sein, sondern auch neue Mitglieder zu gewinnen.
 
Weitere Informationen zur aktuellen Werbeaktion erhalten Sie auf der Homepage des DHV unter https://www.hochschulverband.de/mdh-werben-mdh.pdf oder bei der Geschäftsstelle.

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Vermischtes


"Heulschrank" als Refugium für gestresste Prüflinge

An der Universität Utah gab es vom 22. April bis 2. Mai 2018 einen besonderen Rückzugsort für gestresste Studierende: Wie "Spiegel Online" berichtet, hatte eine Kunststudentin in der Bibliothek einen begehbaren Schrank aufgebaut, in dem die Prüflinge ein paar Minuten für sich sein konnten. Ihrer Installation gab sie den Namen "Cry Closet", zu deutsch "Heulschrank". Betreten werden durfte der Schrank immer nur von einer Person und das für maximal zehn Minuten. Wer hinein wollte, musste vorher anklopfen und nach Verlassen das Licht ausschalten. Sämtliche Social-Media-Posts zur Installation sollten zudem mit dem Hashtag #CryClosetUofU (https://twitter.com/hashtag/CryClosetUofU) versehen sein. Die Studentin teilte laut "Spiegel Online" mit: "Für mich ist es sehr interessant, zu sehen, wie Menschen auf diese Arbeit über menschliche Emotionen reagieren, und ich bin stolz, die Kraft der Kunst in Aktion zu sehen."
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/universitaet-in-utah-bietet-heulschrank-fuer-studenten-an-a-1205268.html

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Kooperationspartner des DHV


DHV und Santander Universitäten

(Gü.) Sechs Jahre Internationalisierung: Santander fördert WWU  

Eine Million Euro Förderung und ein gemeinsames Ziel: Die Internationalisierung von Lehre und Forschung. Diese erfreuliche Zwischenbilanz zogen die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster und ihr Kooperationspartner Santander Universitäten. Professor Johannes Wessels, Rektor der WWU, dankte den Verantwortlichen von Santander bei einem Empfang für das Engagement: "Mit der Internationalisierung unterstützen Sie eines der strategischen Ziele der WWU, denn sie ist ein Schlüsselelement einer exzellenten Universität. Durch die Förderung konnten wir die Angebote für Gäste aus dem Ausland deutlich stärken und die Forschung weltweit weiter vernetzen."

Santander unterstützt unter anderem die Gewinnung ausländischer Wissenschaftler für den interdisziplinären Evolution Think Tank der Münster Graduate School of Evolution (MGSE) und das WWU-Stipendienprogramm ProTalent für sozial engagierte Studierende. Fernando Silva, Generalbevollmächtigter Retail & Commercial Banking Santander, ist begeistert: "Wir sind sehr stolz, diese wichtigen Projekte an der WWU zu unterstützen, denn das Entscheidende für unsere Förderung ist, dass sie konkret den Menschen hilft. So können hervorragende Nachwuchskräfte und Forschende über Ländergrenzen hinweg Kontakte knüpfen und neue Perspektiven erhalten."

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DHV und Spektrum der Wissenschaft

(Gü.) Spektrum der Wissenschaft - Am Anfang steht die Neugier

Renommierte Wissenschaftler, darunter Nobelpreisträger, berichten in Spektrum der Wissenschaft monatlich über ihre neuen Erkenntnisse - verständlich aufbereitet von einem Team von Fachredakteuren. Sie behalten dabei stets den Überblick über die aktuelle Forschung - von der Biomedizin über die Physik und Astronomie bis zur Archäologie. Hochkarätige Infografiken und Fotos aus der aktuellen Forschung bringen Sie auf Tuchfühlung mit der internationalen Spitzenforschung. Damit bleiben Sie durch Spektrum der Wissenschaft auf Augenhöhe mit den relevanten Trends in Forschung und Technik! Lernen Sie Spektrum der Wissenschaft im Miniabo kennen - drei Ausgaben für nur 16,50 Euro. Sie sparen über 35 Prozent gegenüber dem Einzelkauf:
http://www.spektrum.de/aktion/angebot

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DHV und wbg

(Gü.) WBG-Sachbuch-Salons

In Berlin wurde der Anfang gemacht. Und weitere Sachbuch-Salons folgen. Nicht nur in der Hauptstadt. Dort öffneten Rainer und Angelika Ruge ihr Wohnzimmer für alle Freunde der wbg. WBG. Wissen. Bildung. Gemeinschaft. Im privaten Kreis sprachen ausgewählte Gäste über den Dreißigjährigen Krieg und die letzten Veröffentlichungen von Peter Wilson und Herfried Münkler. Wer diese Atmosphäre gekostet hat, will unbedingt wiederkommen. Weitere Salons in Berlin sind bereits fest geplant. Und aus Köln/Bonn, Frankfurt und Leipzig trafen Anfragen bei der wbg ein.  

Möchten auch Sie ausgewählte Gäste zu Hause empfangen? Und womöglich einem Buchautor die Tür öffnen? Oder möchten Sie einfach bei einem spannenden Abend in privater Atmosphäre dabei sein?

Dann schreiben Sie uns: veranstaltung@wbg-wissenverbindet.de

Stichwort: Sachbuch-Salons

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DHV und Dorint Hotels

(Gü.) SEHNSUCHT NACH MEER
Dorint · Strandresort & Spa · Sylt/Westerland 

Spaziergänge in den Dünen, den Sonnenaufgang und -untergang beobachten, dem Meeresrauschen lauschen und einfach nur sein. Erleben Sie außergewöhnliche Gastfreundschaft inmitten faszinierender Natur. Nur die berühmte "Himmelsleiter" trennt Ihr Resort vom Meer.  

Die 71 großzügigen Suiten, Maisonettes und Familien-Apartments sowie sieben luxuriöse Ferienwohnungen bieten eleganten Wohlfühl-Komfort im Landhausstil. Wellness direkt am Meer genießen Sie in unserem 800 m² großen Spa-Bereich. Gaumenfreuden versprechen Ihnen unser Restaurant "EBBE&FOOD" und unsere Bar "54° NORD".  

Sichern Sie sich ab sofort exklusive Vorteile: Nennen Sie uns bei Ihrer Buchung das Stichwort "DHV" und erhalten Sie:  

20 Prozent Sofortrabatt* für Aufenthalte mit einem Mindestaufenthalt von zwei Nächten vom 18. Mai bis zum 30. September 2018 - bis bald in Ihrem Lieblingshotel!  

* Prozentuale Reduktion auf den regulären Preis zzgl. Kurtaxe und ggf. Parkgebühren. Gültig für Buchungen die bis zum 15. August 2018 auf Anfrage und nach Verfügbarkeit getätigt werden.  

Dorint · Strandresort & Spa · Sylt/Westerland Schützenstraße 20 – 24 · 25980 Sylt/Westerland
Tel.: +49 4651 850-0 · info.sylt@dorint.com · dorint.com/sylt

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DHV und Technische Unternehmensberatung Jastrob

(Gü.) Erstes Seminar zur Sicherheit an Hochschulen für akademische Führungskräfte

 

Im April fand das erste Kooperationsseminar des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), der Technischen Unternehmensberatung Jastrob sowie der rheform GmbH unter dem Titel "Risiko- & Krisenmanagement an Hochschulen" statt. Im Fokus standen nicht nur die Vorbereitung und die Bewältigung von Gefahren- und Schadenslagen wie bspw. Gewalttaten, Naturereignissen und Unfällen.

Auch bei der (il-)legalen Durchführung von Veranstaltungen durch Hochschulen zeigte sich Handlungsbedarf. So werden verschiedenste Veranstaltungen wie Messen, Tagungen, Feiern etc. oftmals ausgerichtet, ohne entsprechende Vorgaben aus dem Bau-, Arbeits- und Ordnungsrecht einzuhalten. Dabei sind Sicherheit und Rechtskonformität die Grundlagen einer erfolgreichen Veranstaltung. Unser erfahrenes, interdisziplinäres Team berät Sie gerne in Fragen der Besucher- und Veranstaltungssicherheit. Sprechen Sie uns jederzeit an!

Informationen: www.jastrob.de
Seminare: www.avb-akademie.de

Seminartipp:
Risiko- & Krisenmanagement an Hochschulen
+ Notfälle & Krisen an Hochschulen
+ Identifikation und Entschärfung von Angsträumen auf dem Campus und in Gebäuden
+ Gesetzliche Grundlagen
+ Krisenmanagement in einer Hochschule

Di., 20. November 2018
Wissenschaftszentrum Bonn
Anmeldung über den DHV:
https://www.hochschulverband.de/1587.html

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DHV und fröscher I

(Gü.) fröscher Bildungsoffensive - klif – 2 für 1

Der Mehrzweckstuhl klif von fröscher ist mit 3,5 kg ein extremes Leichtgewicht, gilt als Stapelwunder, erfüllt mit 3D-gestrickten Netzen alle internationalen Ergonomieanforderungen und setzt mit 100 Prozent rezyklierten Kunststoffen einen neuen Maßstab unter den Mehrzweckstühlen.

Ob für Seminar, Aula, große Auditorien oder Hochschulgremien - klif lässt sich mit Reihenverbindern, Armlehnen, Rollen und vielen weiteren Ergänzungen optimal für die jeweiligen Bedürfnisse erweitern.

Dieses Angebot, zwei Stühle zum Preis von einem, gilt exklusiv für alle Mitglieder des DHV ab 35 Stück im Zeitraum 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018.

Wir beraten Sie gerne persönlich unter Tel. 07144 – 204 0.

Seit 1921 entwickeln und produzieren wir Produkte in Baden-Württemberg. Anfänglich waren es Frisör- und Rasierstühle, ab den 50er Jahren wandelte sich das Unternehmen zu einem bedeutenden Objektmöbelhersteller. Heute liegt die Kernkompetenz bei Möbeln für kommunikative Räume.

Hinter der Aussage  "Fröscher – Freiraum für Innovation" verbergen sich neben Möbeln komplexe Themen, wie individuelle Raum- und Produktlösungen, nutzerfreundliche Einbindung von Präsentationstechnik und die Adaption komplexer Raumsteuerungen.

Als inhabergeführtes Unternehmen sind wir stolz auf diese Geschichte und Tradition, die Verpflichtung und Anspruch bedeutet.

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DHV und fröscher II

(Gü.) fröscher bringt Sitzkomfort ins Porsche Museum

Wenn Leichtbau auf Leichtbau trifft, dann trifft fröscher auf Porsche. In einem eindrucksvollen Referenzfilm präsentieren die Steinheimer ihren Konferenzstuhl klif inmitten klassischer Sportwagen im Porsche Museum in Stuttgart-Zuffenhausen. Was auf den ersten Blick vielleicht überrascht, enthüllt bei genauerem Hinsehen interessante Parallelen. Denn im futuristischen Gebäude am Porscheplatz treffen zwei absolute Spitzenprodukte und Design-Highlights aufeinander. Der Mehrzweckstuhl klif ist nicht nur ein Bestseller aus dem Hause fröscher, sondern auch der Erfolgreichste in seiner Klasse. Gleiches gilt für die Premium-Produkte von Porsche. Egal ob Stuhl oder Sportwagen - alle zeichnen sich durch höchste Qualität und Funktionalität aus. Eine besondere Sequenz im Referenzfilm: Auf Drehscheiben bewegen sich fünf Porsche 911 mit fünf klif-Stühlen im Gleichtakt.

Schnell, griffig, elegant

So wie die Reifen eines Porsches in der Kurve greifen, so sorgen beim klif die Gleiter an den Füßen für den besten Grip auf dem Boden. Seine intelligente Reihenverbindung macht ihn beim Auf- und Abbau zum Schnellsten seiner Klasse. Klif erfüllt als "Stapelwunder" alle Effizienz-Ansprüche, da bis zu 40 Stühle aufeinandergestapelt werden können. Die Auswahl von vier verschiedenen Farben macht ihn auch optisch vielfältig, doch bleibt sein Design immer zeitlos - auch das eine Parallele zum Design eines 911. Dies wissen nun auch die Zuffenhausener zu schätzen. Im Konferenzsaal des Porsche Museums bieten 500 Stühle einen hohen Sitzkomfort für die Gäste.

Großer Auftritt auch für das Rednerpult PSE

Im Referenzfilm präsentiert sich neben klif noch ein zweiter Hauptdarsteller aus dem Hause fröscher: das freistehende Rednerpult PSE, exklusiv nach den Wünschen von Porsche konzipiert. Sitzend oder stehend findet der Redner per Tastendruck die optimale Pulthöhe zwischen 75 und 125 cm. Eine Memofunktion erlaubt eine Voreinstellung für drei Redner. Dieser Vorteil hat sich auch auf anderen Veranstaltungen von Porsche bewährt: zum Einsatz kommt das Rednerpult PSE zum Beispiel auf der Bilanzpressekonferenz und der Hauptversammlung.

Premium trifft Premium

Die Zusammenarbeit mit Porsche war für fröscher ein echtes Highlight. Fazit: Im Museum treffen heute Premium-Stühle und Premium-Rednerpulte auf Premium-Sportwagen. Und für alle, die fröscher virtuell im Porsche Museum besuchen möchten, gibt es den Referenzfilm unter folgendem Link zu sehen:
https://www.froescher.com/#Leichtbau-trifft-Leichtgewicht

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DHV und ESL - Sprachreisen

(Gü.) Intelligenter Urlaub mit ESL - Sprachreisen

Die Sommerferien stehen vor der Tür und jedes Jahr stellt sich die gleiche Frage: Wie nutze ich meinen Jahresurlaub am effektivsten? Denn einfach nur faul am Hotelpool rumzuliegen, reicht uns schon lange nicht mehr aus. Stattdessen suchen wir immer häufiger nach Urlaubsformen mit einem echten Mehrwert. Sei es in Form sportlichen Aktivitäten, kultureller Erlebnisse oder in Verbindung mit Bildungsangeboten.

Bei ESL - Sprachreisen sind wir auf diese Form der intelligenten Urlaubsgestaltung geradezu spezialisiert. Neben klassischen Sprachreisen (https://www.esl.de/de/sprachreisen-weltweit-studenten-erwachsene-sprachreisen.htm?utm_source=hochschulverband.de&utm_medium=mail&utm_campaign=dhv-may-2018-1) an mehr als 250 Reiseziele weltweit, bieten wir zudem sogenannte Sprache Plus-Kurse (https://www.esl.de/de/erwachsene-sprache-plus-kurse-wie-fur-sie-gemacht.htm?utm_source=hochschulverband.de&utm_medium=mail&utm_campaign=dhv-may-2018-2) an, bei denen das Erlernen einer Sprache mit verschiedenen Sportarten wie Yoga, Golf und Tanzen oder anderen Interessensgebieten wie Musik, Film oder Kochen verbunden werden kann. Langeweile ist da Fehlanzeige! Stattdessen kehren Sie nicht nur erholt aus Ihrem wohlverdienten Urlaub zurück, sondern auch mit dem wunderbaren Gefühl, diesen wirklich rundum ausgenutzt zu haben.

Nutzen Sie den Sommer, um sich etwas Besonderes zu gönnen - wir beraten Sie gern!

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DHV und Science Congress Center Munich

(Gü.) Eröffnung im 4. Quartal 2018

Die Wissenschaft trifft sich zum Rendezvous in Münchens Orbit

Genialität trifft auf Design, Wissenschaft trifft Wirtschaft - das neue Science Congress Center (SCC) Munich begrüßt Veranstalter und Gäste mit Möglichkeiten jenseits des Gewöhnlichen. Mit einem natürlich beleuchteten Auditorium der extra Klasse, dreizehn hervorragend ausgestatteten Veranstaltungsräumen unterschiedlicher Größe und mit einem Umfeld, in dem Wissenschaft lebt. Der Forschungscampus "Galileo-Neue Mitte Garching" ist die Heimat führender Forschungsinstitute und zudem ein belebter Ort voller Lebensqualität. Gelegen im Münchner Norden - zwischen Innenstadt und internationalem Flughafen - ist dieser Ort die Startbahn für erfolgreiche internationale Kongresse, Tagungen, Vorlesungen und Events jeglicher Art.

SCC Munich für Veranstalter: Neuer Raum für neue Ideen

Ob Konferenzen, Tagungen und Vorlesungen mit bis zu 1.300 Teilnehmern im Plenum, Ausstellungen und Messen auf 1.600 qm Foyerfläche und sogar Konzerte, im Zentrum des Galileo - Neue Mitte Garching - ist das Science Congress Center der Fixstern, um den die Wissenschaft, Forschung und Hotellerie ihre Bahnen ziehen. Setzten Sie Ihre Idee gemeinsam mit uns um!

SCC Munich für Besucher: Nichts liegt näher!

Effektiv arbeiten und entspannen - das liegt in der Natur des SCC Munich - nicht nur, weil es selbst von der Natur der Isarauen umgeben wird. Die helle, moderne Atmosphäre des Centers und die Annehmlichkeiten der Umgebung wie das Courtyard by Marriott München Garching und das Stellaris Apartment Hotel, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, Jogging und Wanderwege garantieren stressfreie Veranstaltungen in einer von Wissenschaft geprägten Atmosphäre. Entdecken Sie mehr!

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Impressum

Redaktion
Dr. Michael Hartmer
Dr. Matthias Jaroch
presse@hochschulverband.de

Weitere Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jacqueline Güldenring (Gü.)
Dr. Maria Kleinert (Kl.)
Angelika Wirth (Wi.)

Verweis auf andere Webseiten

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